Vitamin D Werte Tabelle?

Vitamin D Werte Tabelle
Was sagt der Vitamin D Wert aus?

Vitamin D Blutwert (ng/ml) Vitamin D Blutwert (nmol/l) Vitamin D Status
11 – 30 ng/ml 26 – 75 nmol/l Mangel
31 – 100 ng/ml 76 – 250 nmol/l optimale Versorgung
> 100 ng/ml > 250 nmol/l Überversorgung
< 150 ng/ml > 375 nmol/l Toxisch

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Wie hoch sollte der Vitamin D Wert sein?

Wie ist die Vitamin-D-Versorgung in Deutschland? – Die Vitamin-D-Versorgung der Menschen in Deutschland kann anhand repräsentativer Studien des Robert Koch-Instituts eingeschätzt werden. In der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS 1), die zwischen 2008 und 2011 durchgeführt wurde, ist bei 6.995 Teilnehmenden im Alter von 18 bis 79 Jahren der Vitamin-D-Status bestimmt worden, in der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS-Basiserhebung), die zwischen 2003 und 2006 durchgeführt wurde, bei 10.015 Teilnehmenden im Alter von 1 bis 17 Jahren.

Der Vitamin-D-Status wurde in beiden Studien anhand der Konzentration von 25-Hydroxy-Vitamin-D (25(OH)D) im Blutserum erhoben. Zur Beurteilung der Vitamin-D-Versorgung wurde die Klassifizierung des Institute of Medicine (IOM) herangezogen, die die 25(OH)D-Konzentration nach ihrer Auswirkung auf die Knochengesundheit bewertet (siehe auch Wie wird der Vitamin-D-Status bestimmt und beurteilt? ).

Die IOM-Definition wurden in den nachfolgenden Analysen zu folgenden Kategorien zusammengefasst

Serumwerte von unter 30 nmol/l (unter 12 ng/ml) bilden eine mangelhafte Vitamin-D-Versorgung mit einem erhöhten Risiko für Krankheiten wie Osteomalazie und Osteoporose ab,Serumwerte von 30 bis unter 50 nmol/l (12 bis unter 20 ng/ml) eine suboptimale Versorgung mit möglichen Folgen für die Knochengesundheit.Bei 25(OH)D-Serumkonzentrationen ab 50 nmol/l (ab 20 ng/ml) wird von einer ausreichenden Versorgung zum Erhalt der Knochengesundheit ausgegangen.

Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Deutschland wurden in den Studien folgende Prävalenzen von 25(OH)D-Serumkonzentrationen ermittelt 1 :

25(OH)D in nmol/l 25(OH)D in ng/ml Kinder und Jugendliche (1 – 17 Jahre) Erwachsene (18 – 79 Jahre)
<30 <12 12,5 % 15,2 %
30-<50 12-<20 33,1 % 40,8 %
≥50 ≥20 54,4 % 44,0 %

Darüber hinaus wird die Angabe von Serumwerten unter 50 nmol/l (unter 20 ng/ml) zusammengefasst, um unzureichende ( d.h. mangelhafte und suboptimale) Werte kombiniert darzustellen. Mit dieser Kategorie kann eine Aussage darüber getroffen werden, wie viele Personen das präventive Potenzial für die Knochengesundheit nicht ausschöpfen:

25(OH)D in nmol/l 25(OH)D in ng/ml Kinder und Jugendliche (1 – 17 Jahre) Erwachsene (18 – 79 Jahre)
<50 <20 45,6 % 56,0 %

1 Daten wurde retrospektiv standardisiert Quellen: KiGGS-Basiserhebung, DEGS1 Wichtige Hinweise zur Interpretation der Daten: Bei der Interpretation der Daten muss beachtet werden, dass es sich um Momentaufnahmen (Punktprävalenzen) des Vitamin-D-Status handelt, da der Nährstoff während der Studie pro Person nur jeweils einmal gemessen wurde.

Mit den vorliegenden Daten ist es demnach nicht möglich, auf einen langanhaltenden Mangel zu schließen, der Voraussetzung für klinische Symptome wie Rachitis, Osteomalazie oder Osteoporose ist. Wird bei der einmaligen Untersuchung des Vitamin-D-Status ein niedriger Wert gemessen, muss dies nicht zwingend bedeuten, dass bereits klinische Symptome vorliegen beziehungsweise auftreten werden.

Insbesondere auch, da der Vitamin-D-Serumspiegel starken saisonalen Schwankungen unterliegt (siehe auch Wie kommt es zu niedrigen Vitamin-D-Werten? ). Bei der Bewertung von Messergebnissen sollte darüber hinaus berücksichtigt werden, dass sowohl unterschiedliche als auch typgleiche Messmethoden zu unterschiedlichen Messergebnissen von 25(OH)D führen können.

Welcher Vitamin D Wert ist zu hoch?

Was ist der normale Vitamin D Spiegel? – Der Vitamin D Spiegel im Serum wird über die Messung von 25-Hydroxyvitamin-D (Calcidiol) im Blutserum bestimmt. In der Haut vom Körper selbst durch Sonnenlicht produzierte Cholecalciferol (Vitamin D3) wird in der Leber ins Calcidiol umgewandelt.

Unter einem Wert von 30 nmol/l liegt ein erhöhtes Risiko für Rachitis, Osteomalazie sowie Osteoporose. Über einem Wert von 125 nmol/l besteht die Gefahr einer Überversorgung, die wiederum negative Folgen haben kann.

Wie lange dauert es bis der Vitamin D Speicher voll ist?

Wie lange dauert es einen Vitamin D Mangel zu beheben? Je nachdem wie leer die Vitamin D Speicher sind, dauert es länger oder kürzer bis ein Vitamin D Mangel behoben ist. Zusätzlich hängt es von den Präparaten ab, mit denen du den Mangel beheben möchtest.

  1. Doch auch über die Sonne kannst du Vitamin D aufnehmen.
  2. Erfahre hier, wie lange es dauert, bis dein Vitamin D Mangel behoben ist.
  3. Liegt ein starker Vitamin D Mangel vor, können hochdosierte Vitamin D Präparate den Körperspeicher in 10-14 Tagen wieder auffüllen,
  4. Dafür werden Präparate mit sehr hoher Dosierung für kurze Zeit eingenommen.

Anschließend kommt es zur Erhaltungstherapie : Mit einer niedrigeren Tagesdosis (meist 1.000 I.E.) soll der angestrebte Wert erhalten bleiben. Nach ca.3 Monaten kann ein ermitteln, wie gut die Speicher wieder gefüllt sind und ob ein Mangel schon behoben ist.

  • Wie hoch die Anfangsdosis zum Auffüllen der Speicher sein soll, findest du mit einem heraus.
  • Dafür musst du deinen Vitamin D Status kennen, den du beim Arzt oder ermitteln kannst.
  • Achtung: Bevor du überhaupt zu Vitamin D Präparaten greifst, solltest du deinen Vitamin D Blutwert messen.
  • So kannst du die Dosierung genau anpassen und deinen Vitamin D Mangel gezielt beheben.

Wichtig beim Beheben von einem Vitamin D Mangel und damit auch für die Dauer der Therapie ist die Qualität der gewählten Vitamin D Präparate, Dabei kommt es nicht nur auf die Höhe der Dosis an. Für eine schnelle und gute Wirkung von Vitamin D, wählst du am besten,

Diese aktive Form von Vitamin D wird am besten vom Körper aufgenommen und durch die Tropfen sind sie sowohl für die Auffüll-, als auch für die Erhaltungstherapie optimal dosierbar, Damit Vitamin D noch schneller wirkt, solltest du auf wichtige Kofaktoren wie K2 und MCT-Öl achten. sind bereits mit diesen Kofaktoren kombiniert.

K2 ist wichtig, damit deine Gefäße nicht verkalken, Die erhöhte Zufuhr von Vitamin D hat den Effekt, dass mehr Calcium aus der Nahrung aufgenommen wird. Ohne ausreichend K2, kann der Mineralstoff nicht richtig verwertet werden und deine Blutgefäße können verstopfen. Einen schweren Vitamin D Mangel schnell mit Sonnenbädern zu beheben, ist kaum möglich. Dennoch sind für die Erhaltung eines guten Vitamin D Spiegels, regelmäßige Sonnenbäder die natürlichste Therapie. Es gibt jedoch mehrere Faktoren, die für eine optimale Vitamin D Synthese durch die Sonne zu beachten sind:

In den Wintermonate (Oktober bis März) können wir in unserem Breitengrad (über Rom) kein Vitamin D über die Sonne bilden Von März bis Oktober sind die UVB-Strahlen, die für die Bildung von Vitamin D gebraucht werden, in der Mittagssonne am stärksten Je nach variiert die Zeit, die in der Sonne verbracht werden muss Sonnenschutzmittel kann die Vitamin D Produktion stören

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Wie hoch sollte der Vitamin D Wert bei Osteoporose sein?

Wie viel Vitamin D benötigt der Körper bei Osteoporose? – Osteoporose-Patienten, die ihren Vitamin D-Bedarf nicht ausreichend durch den Aufenthalt in der Sonne abdecken können, wird die zusätzliche Aufnahme durch Supplemente empfohlen. Der Tagesbedarf bei Osteoporose an Vitamin D wird mit 800 bis 1.000 Internationalen Einheiten (IE) angegeben.2 Dabei entsprechen 40 IE einem Mikrogramm, als Tagesdosis bedeutet das 20 bis 25 Mikrogramm Vitamin D.

  1. Auch bestimmte Lebensmittel können in der sonnenärmeren Jahreszeit einen Teil des lebenswichtigen Vitamins liefern.
  2. Hier sind vor allem einige Fischsorten wie Hering, Lachs oder Aal besonders hervor zu heben.
  3. Vegetarische Vitamin D-Lieferanten sind einige Pilze wie Steinpilze, Pfifferlinge oder Champignons.

Ausgewählte Lebensmittelbeispiele, die besonders viel Vitamin D enthalten:

Lebensmittel (je 100 Gramm) Vitamin D (in Mikrogramm)
Fisch
Hering (Atlantikhering) 25
Lachs (Salm) 16
Aal (Flussaal) 20
Pilze
Steinpilze 3,1
Pfifferlinge 2,1
Champignons 1,9
Werte aus: Elmadfa, Ibrahim: Die große GU Nährwert-Kalorien-Tabelle 2016/17. München: Gräfe und Unzer.S.82-83.

Was ist ein Vitamin D Räuber?

Zu nennen sind hier beispielsweise Antiepileptika, Glukokortikoide oder auch bestimmte HIV-Medikamente. Diese Arzneimittel drosseln z.B. die körpereigene Bildung des Sonnenvitamins oder setzen die Aufnahme von Vitamin D aus der Nahrung herab. Das Risiko für eine Unterversorgung ist entsprechend erhöht.

Wie fühlt man sich bei Vitamin-D-Mangel?

Vitamin-D-Mangel: Symptome – Woran können Sie einen möglichen Mangel an Vitamin D erkennen?

Häufig äußert sich Vitamin-D-Mangel in Müdigkeit, Erschöpfung und Abgeschlagenheit.Auch Stimmungsschwankungen können vorkommen, in der dunklen Jahreszeit oft „Winterdepression” genannt.Zu beobachten sind zudem sowie Haarausfall.

Wenn es sich um einen schweren Vitamin-D-Mangel handelt, können folgende Symptome auftreten:

Muskelschwäche, Muskel- oder Gliederschmerzen.Rachitis bei Kindern: Infolge des Vitamin-D-Mangels werden die Knochen nicht ausreichend gehärtet.Osteomalazie oder Osteoporose bei Erwachsenen: Die Knochen werden weich beziehungsweise brüchig.

Sind 20000 Vitamin D zu viel?

Wie viel Vitamin D sollte man maximal pro Tag zu sich nehmen? – 50 Mikrogramm beziehungsweise 2000 IE täglich gelten als die empfohlene Maximaldosis für Erwachsene, Klinische Studien zeigen jedoch, dass auch die langfristige Einnahme von täglich 10.000 IE keine Gefahr darstellt.

  1. Allerdings sind sich hier auch die Experten uneinig, sodass verschiedene Organisationen unterschiedliche Richtwerte empfehlen.
  2. Eine Überdosierung ist jedoch erst ab einer Einnahme von 40.000 IE am Tag in Form einer Hyperkalzämie wahrscheinlich.
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Im Falle eines Kaufs des Produkts nach Klick auf den Link erhalten wir ggf. eine Provision. Mehr dazu lesen Sie hier. Insbesondere bei einer höheren Vitamin-D-Gabe empfehlen einige Ärzte, zusätzlich das Vitamin K2 einzunehmen, Dies soll dabei helfen, das freigesetzte Kalzium in Knochen und Zähnen einzulagern und diese so zu stärken.

  • Gleichzeitig wirke man dem erhöhten Kalzium-Spiegel im Blut entgegen, der durch die Vitamin-D-Einnahme entstehen kann.
  • Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schreibt hingegen, dass es zwar theoretische Überlegungen, aber keinen wissenschaftlich Nachweis dafür gibt, dass die kombinierte Einnahme der beiden Vitamine sich besser auf die Knochengesundheit auswirke als Vitamin D alleine.

In einigen Vitamin-D-Präparaten ist K2 bereits enthalten Anzeige, Sollten Sie sich unsicher sein, ob und in welcher Menge Sie Vitamin D einnehmen sollten und ob Sie K2 ergänzen sollten, wenden Sie sich am besten an Ihren Hausarzt.

Was ist besser Vitamin D täglich oder wöchentlich?

Abwehrkräfte Vitamin D ist der große Shooting-Star unter den Vitaminen. Vitamin D ist nicht nur wichtig für die Knochengesundheit und die Verhinderung einer Osteoporose, Vitamin D hilft bei der Blutzuckerregulation, vermindert die Insulinresistenz und erleichtert damit die Gewichtsabnahme.

Es hat positive Schutzwirkungen, scheint vor Herzinfarkt und bestimmten Krebserkrankungen zu schützen wie auch vor Infektionen. Bei ausreichender Sonnenbestrahlung in der Mittagszeit kann der Mensch genügend Vitamin D selbst bilden. Dazu genügen etwa 15 bis 20 Minuten „Sonnenbaden” in der Mittagszeit – in unseren Breitengraden leider jedoch nur im Sommer.

Im sogenannten „Vitamin D-Winter” von Oktober bis März reicht die Kraft der Sonne nicht aus, um die Vitamin D-Bildung in der Haut anzuregen. Die Folge: Etwa 80 % der Deutschen leiden unter einem Vitamin D-Mangel. Doch gerade im Winter herrscht Grippezeit, das Immunsystem ist besonders gefordert und auf die Unterstützung von Vitamin D angewiesen.

  • Was tun? Die Einnahme eines Vitamin D-Nahrungsergänzungsmittels ist die logische Konsequenz.
  • Bisher wurde meist die Einnahme von hochdosierten Vitamin D-Tropfen ein- oder zweimal pro Woche propagiert (20.000 Internationale Einheiten), doch dies scheint nicht so wirksam wie erwartet zu sein.
  • Eine große Übersichtsarbeit von Hollis und Wagner (J Clin Endocrinol Metab 2013;98(12):4619-28) führt drei Studien an, bei denen wenige Einnahmen von hochdosiertem Vitamin D keinen Effekt auf die Verhinderung von Infektionen hatte.

Dagegen fanden sich sechs hochkarätige Studien zu Vitamin D und Infektionen, bei denen in fünf Studien Vitamin D jeweils täglich verabreicht wurde. Diese täglichen Einnahmen von Vitamin D hatten einen positiven Effekt auf Infektionen, Atemwegsinfekte, Grippe und Influenza bis hin zur Verhinderung von Tuberkulose. Mehrere aktuelle hochwertige Studien zeigen, dass die Einnahme von Vitamin D eine effektive Therapie von Atemwegsinfekten darstellt – vorausgesetzt, Vitamin D wurde regelmäßig täglich eingenommen. Orthomolekular-Mediziner empfehlen daher in den Wintermonaten die Einnahme von 2.000 bis 4.000 Internationalen Einheiten Vitamin D.

Wie lange dauert es einen Vitamin-D-Mangel zu beheben?

Behandlung Vitamin D-Mangel – Wurde ein festgestellt, kann dieser häufig in recht kurzer Zeit behoben werden. Zunächst wird eine Woche lang hochdosiert Vitamin D substituiert, um den Spiegel auf das gewünschte Niveau zu heben. Danach wird dieser Spiegel mit einer geringeren Erhaltungsdosis stabilisiert.

Wir unterstützen Sie in der Behandlung Ihrer Patienten durch weiterführende Informationen, die auf dem Laborergebnis aufbauen. In den Befundunterlagen finden Sie beispielsweise eine Formel zur Berechnung des Vitamin D-Bedarfs des Patienten. Etwa vier Wochen nach Therapiebeginn sollte überprüft werden, ob der Vitamin D-Zielwert erreicht wurde.

Ist dies der Fall, kann die Einnahme der Erhaltungsdosis fortgeführt werden. Wurde der Zielwert jedoch noch nicht erreicht, sollte erneut berechnet werden, welche Dosierung zum Ausgleich des Defizits notwendig ist.

Wie viel Vitamin D maximal pro Tag?

Bedarfsdeckung und Empfehlungen – Aufgrund der wichtigen Rolle des Vitamin D im menschlichen Stoffwechsel sollte eine Bestimmung und Verlaufskontrolle des Vitamin D-Spiegels und eine Supplementierung mit Nahrungsergänzungsmitteln insbesondere bei Risikogruppen wie älteren Menschen durchaus in Erwägung gezogen werden.

  • Die Untersuchung von Vitamin D setzt allerdings in den meisten Fällen eine Begründung der medizinischen Notwendigkeit im Einzelfall voraus.
  • Eine Blutuntersuchung kann auch direkt bei Laborärzten für etwa 35 EURO als sogenannte Individuelle Gesundheitsleistung ( IGel ) in Auftrag gegeben werden (auf eigene Kosten).

Kann die empfohlene Tagesdosis von 20 µg Vitamin D bei Senioren durch eine natürliche Ernährung (eine Menge von 5 µg Vitamin D ist beispielsweise in 250 g Champignons enthalten, 100 g Thunfisch liefern 5 µg, 100 g Hering sogar 23 µg des lebenswichtigen Vitamins) nicht erreicht werden, und ist eine ausreichende Sonnenexposition nicht sichergestellt, sollten geeignete Nahrungsergänzungsmittel oder spezielle Vitamin D-Präparate eingesetzt werden.

  • Neben frei verkäuflichen Vitamin D-Präparaten (in der Regel in einer Tagesdosis von 400 IE ) gibt es in Apotheken höher dosierte, verschreibungspflichtige und sehr hoch dosierte Produkte.
  • Die Einnahme sollte jedoch nur auf der Basis der individuellen Werte und nach einer medizinischen Beratung erfolgen.

Im Hinblick auf die schädliche Wirkung zu hoher Vitamin D-Mengen (Toxizität) gibt es von den Experten keine einheitlichen Angaben. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat für Erwachsene eine tolerierbare Gesamtzufuhrmenge pro Tag von 100 µg abgeleitet (4000 IE ).

  • Die amerikanische Endokrinologische Gesellschaft hält sogar eine Zufuhr von bis zu 250 µg Vitamin D3 pro Tag (10000 IE ) beim gesunden Erwachsenen für unbedenklich.
  • Zur Osteoporose- und Frakturprophylaxe empfiehlt die Leitlinie des Dachverbands Osteologie (DVO) die tägliche orale Einnahme von 800 bis 2000 IE Vitamin D3 (zusammen mit 1000 mg Kalzium pro Tag, wenn eine Osteoporose vorliegt), wenn eine mindestens 30-minütige Sonnenlichtexposition von zum Beispiel Armen und Gesicht täglich nicht gewährleistet ist.

Stand in der Vergangenheit die Warnung vor der negativen Auswirkung der Sonnenbestrahlung im Vordergrund, so findet in jüngster Zeit ein Umdenken statt und eine angemessene Sonnenexposition wird als ein wichtiges und geeignetes Mittel zur Sicherstellung einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung anerkannt und empfohlen.

Wie hoch dosiert darf man Vitamin D nehmen?

Antwort – Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat die tolerierbare Gesamtzufuhrmenge aus allen Nahrungsquellen von Vitamin D festgelegt. Für Personen ab 11 Jahren liegt die bei 100 Mikrogramm (4.000 IE) täglich. Bei Kindern bis 10 Jahren bei 50 Mikrogramm (2.000 IE). Eine regelmäßige tägliche Zufuhr über 100 Mikrogramm bei Erwachsenen kann demnach zu unerwünschten gesundheitlichen Wirkungen führen. Dann liegt eine Überdosierung im medizinischen Sinne vor. Da für Nahrungsergänzungsmittel keine gesetzlichen Höchstmengen festgelegt sind, kann man auch bei hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln nicht von “überdosierten Produkten” sprechen. Hohe Vitamin-D-Dosen können aus medizinischen Gründen ratsam sein. Sie sollten dann aber über ärztlich verordnete Arzneimittel verabreicht werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt für Vitamin D eine Tageshöchstmenge in Nahrungsergänzungsmitteln von 20 µg (800 IE). Diese Menge entspricht dem, was die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als Referenzwert für die Tagesmenge nennt, wenn der Körper bzw. in der Haut keinerlei Vitamin D selber produziert wird. Eine Hypervitaminose, das heißt eine Überversorgung mit Vitamin D kann ärztlich mittels Blutuntersuchung diagnostiziert werden (25-OH-D Serumwerte: > 400 nmol/L). Vitamin D-Hypervitaminosen können zu erheblichen gesundheitlichen Problemen, wie Nierensteinbildung, Calcifizierung (Verkalkung) von Gefäßen und anderen Organen führen. Wir können aus Ihrer Frage nicht entnehmen, ob Sie ein Arzneimittel oder ein Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Die von Ihnen genannte Tagesdosis (an den Einnahmetagen etwa 125 µg) ist für ein Nahrungsergänzungsmittel deutlich zu hoch dosiert und liegt im Bereich verschreibungspflichtiger Arzneimittel. Selbst bei Umrechung auf eine Woche liegen Sie damit 2,5mal höher als vom BfR als Höchstmenge empfohlen. Bei langfristiger Einnahme sind gesundheitliche Risiken nicht auszuschließen, da sich Vitamin D im Fettgewebe anreichert. Die Kombination mehrerer Vitaminpräparate nach eigenem Ermessen ist grundsätzlich nicht zu empfehlen. Auch hier gilt: Ergänzung nur bei diagnostiziertem Mangel. Es gibt keine offizielle Empfehlung, Vitamin D mit Vitamin K zu kombinieren, auch nicht mit Blick auf Osteoporose. Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf diese Verbraucheranfrage den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Wann ist die beste einnahmezeit für Vitamin D?

Zu welcher Tageszeit soll ich Vitamin D einnehmen? – Für die Aufnahme im Körper spielt es keine Rolle, zu welcher Tageszeit Sie Ihre Vitamin-D-Präparate einnehmen. Manche Menschen vertragen Nahrungsergänzungsmittel zu bestimmten Uhrzeiten weniger gut, zum Beispiel abends – probieren Sie einfach aus, wann Ihnen das Vitamin D am besten bekommt.

  1. Da Vitamin D fettlöslich ist, sollten Sie das Vitamin zusammen mit oder nach einer Mahlzeit einzunehmen.
  2. Einige Studien empfehlen, das Vitamin zur reichhaltigsten Mahlzeit des Tages zu sich zu nehmen, um für eine optimale Aufnahme zu sorgen – auf jeden Fall sollten die Speisen etwas Fett enthalten.
  3. Bei Vitamin-D-Tropfen, für die das Vitamin in Öl gelöst wird, ist das in der Regel nicht nötig, weil das Vitamin D bereits im Fett der Öle gelöst ist,,

Unser Tipp: Schaffen Sie sich eine Routine, damit Sie die Vitamin-D-Einnahme nicht vergessen. Wenn Sie Vitamin D zum Beispiel immer nach dem Frühstück einnehmen, haben Sie eine klare Routine und kombinieren die Einnahme gleichzeitig mit einer Mahlzeit.

Wie lange dauert es bis der Vitamin D Spiegel steigt?

Vitamin D messen Wir haben gelernt, dass mithilfe des Sonnenlichts und verschiedener Organe „aktives Vitamin D” gebildet wird. Weil der Körper Vitamin D selbst bilden kann, handelt es sich um ein Hormon und kein Vitamin im klassischen Sinn. Der amerikanische Mediziner Michael F. Holick, Professor für Dermatologie, Physiologie und Biophysik, ist der Entdecker der aktiven Form von Vitamin D. Er fand heraus, dass nicht nur die Organe Leber, Niere und Haut in der Lage sind, Vitamin-D-Metaboliten zu hydroxylieren, sondern dass sich entsprechende Enzyme in fast allen menschlichen Körperzellen befinden, Die umfassende Wirkung dieses Hormons kann dadurch erklärt werden. Man könnte nun annehmen, dass die Messung eines oder mehrerer der zahlreichen Vitamin-D-Vorstufen wenig Sinn macht und man sich stattdessen auf die Messung des „bio­logisch aktivsten” Vitamin-D-Metaboliten Calcitriol (1,25-Dihydroxycolecalciferol oder 1,25-Dihydroxy-Vitamin D, kurz 1,25-(OH) 2  -Vit. D) konzentrieren sollte, um die Vitamin-D-Versorgung im Körper ausreichend zu erfassen. Doch weit gefehlt, denn die Konzentration von Calcitriol im Serum oder Plasma spiegelt die Vitamin-D-Versorgung in der Zelle nur ungenügend wider. Sie ist zudem sehr niedrig und mit Routine-Methoden nicht gut analysierbar. Aufgrund von starken intraindividuellen Schwankungen und der kurzen Halbwertszeit im Blut von nur sechs bis acht Stunden ist der Wert in der Regel wenig geeignet, um über die Vitamin-D-Versorgung eines Menschen ausreichend Auskunft zu geben. Die Indikation für eine Messung dieses Parameters bleibt daher wenigen Fragestellungen z. B. in der Nephrologie vorbehalten, Wesentlich besser geeignet zur Feststellung eines Vitamin-D-Mangels ist das „Vorstufen-” oder „Speicher-Vitamin D”, das wir als Calcidiol (25-Hydroxycolecalciferol oder 25-­Hydroxy-Vitamin D, kurz 25-OH-Vit. D) kennen. Calcidiol ist der limitierende Faktor in der Vitamin-D-Versorgung des Menschen und findet sich in etwa 1000-fach höherer Konzentration im Blut als die aktive Form. Seine Halbwertszeit im Blut beträgt drei bis vier Wochen, Es lässt sich wesentlich genauer und zuverlässiger messen als Calcitriol. Um ­einen ­Vitamin-D-Mangel festzustellen, sollte daher zunächst dieser Parameter im Blut gemessen werden (s.z. B. die Leitlinie „Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei Erwachsenen”, AWMF-Reg.-Nr.034/003). Wenn in Arzt­praxen und vielen Laboren von „Vitamin D” gesprochen wird, ist stets diese Speicherform gemeint. Wie messen Labore überhaupt das Vitamin D? Schon früh war erkannt worden, dass Blut bzw. das abzentrifugierte Serum geeignet ist, um die verschiedenen Vitamin-D-Metaboliten zu erfassen. Messungen in Urin, Stuhl, Speichel oder sonstigen Körperflüssigkeiten gelten als schwierig oder gänzlich ungeeignet. Direkt in der lebenden Zelle würde man am liebsten messen, aber so weit ist man noch nicht, zumindest was Routine-Methoden angeht. Der „Goldstandard” unter den Methoden ist die ³H-basierte Radioreceptor Assay (RRA)-Technologie mit vorgeschalteter Säulenchromatografie (HPLC) zur Vorreinigung, Doch diese Methode ist teuer, aufwendig und wegen des Umgangs mit radioaktivem Material in Deutschland nahezu ausgestorben. Auch die neuerdings als Referenzmethode propagierten massenspektrometrischen Verfahren, die einer HPLC nachgeschaltet werden (LC-MS-MS), sind teuer und aufwendig, Aus diesem Grund wurden viele verschiedene immunologische Methoden entwickelt, die eine automatisierte, Routine-taugliche Vitamin-D-Bestimmung für jedes Labor ermög­lichen. Diese immunologischen Methoden sind jedoch oft störanfällig. Sie reagieren unspezifisch auf Arzneistoffe, erfassen biologisch inaktive Metaboliten und über- oder unterschätzen den wahren Wert oft deutlich, Häufig wird der Wert unterschätzt, weil Vitamin D nicht vollständig von seinem Trägerprotein im Blut getrennt werden konnte oder die Antigenregion des Vitamin-D-Moleküls, die der Antikörper des Kits erfassen soll, blockiert ist. Daher messen viele Routinemethoden niedriger als die Referenzmethoden RAA oder LC-MS-MS. In Deutschland zeigen die regelmäßig bundesweit durchgeführten Ringversuche, dass die Methodenunterschiede bei der Vitamin-D-Bestimmung erheblich sind, Die Herausgeber der Ringversuche sind daher gezwungen, methodenspezifische Zielwerte festzulegen, da die Differenzen der Mittelwerte sich um bis zu 38 Prozent unterscheiden, Dagegen werden z. B. Glucosespiegel sehr weitgehend standardisiert gemessen, sodass die Messwerte Methoden-unabhängig vergleichbar sind. Die Angabe oder Weitergabe eines Vitamin-D-Wertes an einen Patienten ohne methodenspezifischen Referenzbereich und Einheit könnte man als ärztlichen Kunstfehler interpretieren, denn ein solcher Vitamin-D-Wert ist wertlos. Leider berücksichtigen viele Veröffentlichungen und auch die meisten Fachgesellschaften diesen Umstand nicht. Manche Labore geben als Normalbereich sogar die veröffentlichten Referenzmethodenwerte an, obwohl ihre verwendete Methode einen ganz ­anderen – meist niedrigeren – Wertebereich für die Normal­population aufweist. Wegen der relativ großen Unterschiede zwischen den verschiedenen Methoden sollte bei der Interpretation eines Messwertes stets der individuelle Referenzbereich der jeweiligen Methode zugrunde gelegt werden, und Verlaufskontrollen sollten idealerweise im selben Labor durchgeführt werden. Auf „bundeseinheit­liche” Zielwerte sollte man gänzlich verzichten (oder die Messmethode vorschreiben). Auch sollte man sorgsam auf die Einheit achten. Üblich ist sowohl die Angabe in ng/ml (µg/l) als auch die Angabe in nmol/l (Umrechnungsfaktor 2,496). Beide Einheiten werden von deutschen Laboren etwa gleich häufig angewendet. Im Westen der Bundesrepublik überwiegt der Gebrauch der Einheit ng/ml und im Osten nmol/l. In Hamburg sind beide Einheiten etwa gleich häufig vertreten, was häufig zur Verwirrung führt, denn ein Wert von 30 zeigt in der einen Einheit eine gute Vitamin-D-Versorgung an, während er in der anderen Einheit einen Mangel widerspiegelt. Es vergeht im Labor fast kein Monat, ohne dass man aufgeregte Ärzte oder Patienten über diesen Unterschied aufklären muss. Neuerdings finden auch „Schnelltests für die patientennahe Diagnostik” ihre Anwendung, die leider auch von Apotheken verkauft werden. Bei diesen Methoden gibt es eine noch größere Messunsicherheit, eine zuverlässige interne oder gar externe Qualitätskontrolle existiert für sie nicht. Ab wann spricht man von einem Vitamin-D-Mangel und wann sollte man seinen Serumspiegel kontrollieren lassen? Mit Bezug auf die Referenzmethoden findet man ab Werten unter 30 ng/ml (75 nmol/l) Störungen im Mineralstoffwechsel, sodass ein (beginnender) Mangel bei Werten < 30 ng/ml festgestellt werden kann, Trotz anhaltender Debatten legen sich aktuelle Richtlinien auf die Grenze von 20 ng/ml fest, ab der von einem definitiven Vitamin-D-Mangel gesprochen werden sollte, Diese Grenze bleibt mehr oder wenig willkürlich. Als Methoden- oder Labor-spezifische Grenzen werden z. B. empfohlen: für HPLC 22,9 ng/ml, für Luminiszensassays der Firma DiaSorin 14,4 ng/ml oder der Firma Siemens 11,0 ng/ml, um nur einige zu nennen, Ein erniedrigter Vitamin-D-Spiegel führt unter anderem zu einem Absinken der Calciumkonzentration im Blut. Der ­Körper reagiert auf einen Mangel, indem er versucht, den Calciumspiegel durch eine vermehrte Sekretion des Parat­hormons (PTH) auszugleichen. PTH holt Calcium aus dem Knochen, aktiviert die Vitamin-D-Hydroxylasen, hemmt die Calciumausscheidung über die Nieren usw., denn die Aufrechterhaltung eines konstanten Calciumspiegels hat für den Körper oberste Priorität. Einen Vitamin-D-Mangel kann man daher am Calciumwert zunächst nicht erkennen. Der Anstieg des PTH im Blut allerdings ist ein gutes Maß für einen manifesten Vitamin-D-Mangel. Durch Messung des PTH-Anstiegs können methodenspezifische Referenzbereiche festgelegt werden, Es besteht Konsens darüber, dass Vitamin-D bei einem ­nachgewiesenen Mangel in Form von 25-OH-Vitamin D oder 1,25-(OH) 2  -Vitamin D substituiert werden soll. Kein Konsens besteht jedoch über ein generelles Screening der Bevöl­kerung auf einen Vitamin-D-Mangel und auch darüber, ­Vitamin D prophylaktisch ohne nachgewiesenen Mangel zu verordnen (s. u.), Man ist sich immerhin einig darüber, dass die Bestimmung bei Risikogruppen, z. B. mit Dis­position zu Diabetes mellitus oder Tumoren, erfolgen soll. Als Zielwert erscheint eine Calcidiol-Serumkonzentration von 30 bis 40 ng/ml sinnvoll (leider methodenunabhängig postuliert), Als „sichere" obere Grenze wird ein Wert von ca.100 ng/ml betrachtet. Eine Vitamin-D-Intoxikation mit Hyperkalzämie ist bei Werten bis 150 ng/ml nicht zu erwarten, Den Vitaminmangel könnte man als Volkskrankheit bezeichnen. Eine generelle Verabreichung von Vitamin D, zumindest in den Wintermonaten, auch ohne vorherige Messung des Serumspiegels, wird zunehmend diskutiert, Die Messung von Calcidiol zur Diagnose eines Vitamin-D-Mangels ist sinnvoll und kann routinemäßig durchgeführt werden. Besonders empfohlen wird sie bei Disposition zu Diabetes mellitus, Magen-Darm-Erkrankungen, Osteoporose und Bettlägerigkeit. Ein Vitamin-D-Mangel bereitet keine Schmerzen und wird von den Patienten nicht bemerkt. Die Messung des Vitamins stärkt das Problembewusstsein des Patienten und erhöht die Compliance: Wenn er den erniedrigten Wert nicht kennt, ist er oft nicht motiviert, Vitamin D einzunehmen. Auch zur Therapiekontrolle ist die Messung dieses Parameters geeignet und empfehlenswert, allerdings sollte sie frühestens sechs Monate nach Therapiebeginn erfolgen, weil es lange dauert, bis die Speicher in der Leber wieder aufgefüllt sind und sich ein neues Gleichgewicht des Serumspiegels eingestellt hat. Unter Berücksichtigung der individuellen Unterschiede kann erwartet werden, dass bei einer Vitamin-D-Einnahme von 1000 IE (1 IE = 25 ng) pro Tag der Serumspiegel des 25-OH-Vitamin D um 6 – 10 ng/ml ansteigt, In Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Konstitution können jedoch Tagesdosen von > 2000 IE/ml notwendig sein, um einen Vitamin-D-Mangel zu korrigieren, Wenn möglich, sollte die gleiche Methode bzw. dasselbe Labor unter Berücksichtigung der individuellen Referenzbereiche verwendet werden, um Fehler durch methodisch bedingte Unterschiede bei der Verlaufskontrolle zu vermeiden. Die Gabe von Vitamin D senkt offensichtlich die Mortalität, Aber man darf viele Erkrankungen nicht auf einen Vitamin-D-Mangel reduzieren und die Vitamin-D-Substitution als Allheilmittel ansehen. Übrigens bleiben viele Menschen mit sehr niedrigen Vitamin-D-Werten offensichtlich gesund – ein Phänomen, dessen Ursachen noch nicht geklärt sind. Eine neuere Studie scheint meinen Verdacht zu bestätigen, dass der allgemeine Zielwert von 30 ng/ml zu hoch ist und dass bei den meisten immunologischen Methoden ein Mangel sehr wahrscheinlich erst bei < 10 ng/ml wirklich evident wird, Eine Supplementation von Vitamin D bei Personen mit normalen oder nur leicht verminderten Spiegeln scheint möglicherweise keinen Effekt zu zeigen, Aber langfristige Studien fehlen. Weitere, noch bessere Studien sind erforderlich, um die Pathogenese vieler Erkrankungen und den Zusammenhang mit Vitamin D zu verstehen, Möglicherweise haben wir noch gar nicht den perfekten Parameter, um den Vitamin-D-Stoffwechsel zu erfassen. Bis auf Weiteres glaube ich an die „Vitamin-D-Story" und schlucke im Winter tapfer mein Vitamin D. | Literatur   Holick MF, Jenkins M. Schützendes Sonnenlicht – die heilsamen Kräfte der Sonne. Haug Sachbuch 2005   Holick MF. Vitamin D deficiency. N Eng J Med 2007;357:266-281   Pilz S et al. Vitamin D: clinical implications beyond musculoskeletal diseases. J Lab Med 2011;35(4):211-216   Hollis BW et al. Assessment of vitamin D nutritional and hormonal status: what to measure and how to do it. Calcif Tissue Int 1996;58:4-5   Vieth R et al. ¹² 5 I-RIA kit cannot distinguish vitamin D deficiency as well as a more specific assay for 25-hydroxyvitamin D. Clin Biochem 1995;28:175-179   Hollis BW et al. Comparison of commercially available (125)I-based RIA methods for the determination of circulating 25-hydroxyvitamin D. Clin Chem 2000;46:1657-1661   Thierfelder W et al. Vitamin D und Parathormon: Ein Weg zur Bestimmung methodenabhängiger unterer Grenzwerte für Vitamin D. J Lab Med 2008;32(6):456-463   Pilz S et al. Vitamin D-Mangel: Ein globales Gesundheitsproblem. J Lab Med 2008;32:200-208   Carter GD et al. Accuracy of 25-hydroxyvitamin D assays: confronting the issues. Curr Drug Targets 2011;12:19-28 Holick MF et al. Evaluation, treatment, and prevention of vitamin D deficiency: an Endocrine Society clinical practice guideline. J Clin Endocrinol Metab 2011;96:1911-30 Roth HJ et al. Accuracy and clinical implications of seven 25-hydroxy­vitamin D methods compared with liquid chromatography-tandem mass spectrometry as a reference. Ann Clin Biochem 2008;45:153-159 Bjelakovic G et al. Vitamin D supplementation for prevention of mortality in adults. Cochrane Database Syst Rev 2011 Theodoratou E et al. Vitamin D and multiple health outcomes: umbrella review of systematic reviews and meta-analyses of observational studies and randomised trials. BMJ 2014;348:g2035 Schilling S. Epidemischer Vitamin-D-Mangel bei Patienten einer ­geriatrischen Rehabilitationsklinik. Dtsch Ärztebl 2012;109(3):33-38 Hansen KE et al. Treatment of vitamin D insufficiency in postmenopausal women: a randomized clinical trial. JAMA Intern Med 2015;175(10):1612-1621 : Vitamin D messen

Was ist der schlechteste Wert bei Osteoporose?

Bei welchen Knochendichte-Werten wird eine Osteoporose diagnostiziert? Ein T-Score von höher oder gleich als -1 gilt als normal. Bei einem Wert zwischen -1 und -2,5 spricht man von einer Osteopenie, einer Vorstufe von Osteoporose. Ein Wert niedriger als -2,5 wird als Osteoporose diagnostiziert.

Wie hoch sollte der Vitamin D Spiegel bei Rheuma sein?

Vitamin D-Substitution: Klotzen statt kleckern – Für Patienten mit rheumatischen Erkrankungen reicht die übliche Dosis von 800 bis 1000 I.E. Cholecalciferol offenbar nicht aus. Das zeigt eine Studie von Dr. Pier Paolo Sainaghi aus Novara in Italien mit Patienten seiner Abteilung für Rheumatologie und Knochenerkrankungen.

  • Nach sechsmonatiger Substitution waren die Plasmaspiegel zwar gestiegen, im Mittel von etwa 13 auf 24 ng/ml.
  • Den angestrebten Zielwert von mindestens 30 ng/ml erreichten aber nur 29 Prozent der Rheumapatienten, und zwar unabhängig davon, ob sie eine entzündliche oder nicht-entzündliche Autoimmunerkrankung hatten ( Abstract SAT0506 ).

Besteht ein Mangel, sollte also großzügig substituiert werden. Professor Silvano Adami aus Verona plädierte für eine Strategie, wonach erst mit einer hoch dosierten Substitution der Tank gefüllt wird und im weiteren Verlauf die täglich benötigte Menge nachgefüllt wird.

  1. Wie die Strategie genau aussehen sollte, ist noch unklar.
  2. Eine ebenfalls in Rom vorgestellte Strategie, bei der über acht Wochen 50.000 I.E.
  3. Ergocalciferol pro Woche gegeben und dann auf eine Erhaltungsdosis von 50.000 I.E.
  4. Pro Monat umgestellt wurde, war nur bedingt erfolgreich, wie Professor Uzma J.
  5. Haque aus Baltimore sagte.

Am Ende der “Auffüllphase” war zwar bei 94 Prozent der Rheumapatienten der Vitamin-D-Mangel ausgeglichen. Nach achtwöchigem “Nachfüllen” galt dies nur noch für 70 Prozent der Patienten, nach 16 Wochen sogar nur noch für 35 Prozent ( Abstract OP0011 ).

Ist Kaffee ein Vitamin-D Räuber?

Kaffee hemmt die Eisenaufnahme – Tatsächlich hemmt Kaffee die Vitaminaufnahme nicht. Sehr wohl hemmt Kaffee aber die Eisenaufnahme. Eisen ist kein Vitamin, aber ein wichtiges Spurenelement. Hat man einen Eisenmangel, fühlt man sich häufig müde und schlapp und hat eine blasse Gesichtsfarbe. Besonders Frauen neigen dazu, bei geringer Eisenaufnahme Mangelerscheinungen zu bekommen.

Welche Krankheit kommt durch Vitamin-D-Mangel?

RKI – Navigation – Welche Folgen kann ein Vitamin-D-Mangel haben? Ein Vitamin-D-Mangel kann bedeutsame Auswirkungen auf die Knochengesundheit haben. Die gravierendsten Folgen sind die Entkalkung und letztendlich die Erweichung der Knochen. Bei Säuglingen und Kindern kann dies zum Krankheitsbild der Rachitis führen, das heißt zu schwerwiegenden Störungen des Knochenwachstums und zu bleibenden Verformungen des Skeletts inklusive Aufreibungen im Bereich der Wachstumsfugen.

  1. Zudem werden häufig eine verringerte Muskelkraft, ein verminderter Muskeltonus sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit beobachtet.
  2. Bei Erwachsenen kann es durch die Entkalkung des Knochens zu Verformungen der tragenden Knochen, zu Knochenschmerzen und Muskelschwäche sowie zu Kraftminderung kommen – und damit zum Krankheitsbild der Osteomalazie.

Eine weitere Erkrankung, zu der ein Vitamin-D-Mangel beitragen kann, ist Osteoporose, die sich vor allem im höheren Lebensalter manifestiert. Sie ist durch eine erniedrigte Knochenmasse sowie eine mikroarchitektonische Verschlechterung des Knochengewebes gekennzeichnet, was zu einer geringeren Bruchfestigkeit des Knochens führt.

In den vergangenen Jahren wurden darüber hinaus Zusammenhänge zwischen der Vitamin-D-Versorgung und nicht-skelettalen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2 sowie kardiovaskulären oder Krebskrankheiten in Beobachtungsstudien gefunden. Bislang gibt es jedoch keine Beweise für kausale Beziehungen.

: RKI – Navigation – Welche Folgen kann ein Vitamin-D-Mangel haben?

Welche Krankheit steckt hinter Vitamin-D-Mangel?

Zu wenig Sonnenlicht führt am häufigsten zu einem Vitamin-D-Mangel. Manche Erkrankungen können auch diesen Mangel verursachen.

Die häufigste Ursache ist ein Mangel an Sonnenlicht. Doch auch bestimmte Krankheiten können einen Mangel an Vitamin D verursachen. Bei unzureichender Versorgung mit Vitamin D kommt es zu Muskel- und Knochenschwäche mit Schmerzen. Bei Säuglingen entwickelt sich Rachitis: Der Schädel ist weich, die Knochen wachsen nicht normal, die Säuglinge beginnen mit Verzögerungen zu sitzen und zu krabbeln. Zur Bestätigung der Diagnose werden Bluttests, manchmal auch Röntgenaufnahmen durchgeführt. Stillkinder sollten von Geburt an Vitamin-D-Präparate erhalten, da Muttermilch nur wenig davon enthält. Oral eingenommene oder injizierte Vitamin-D-Präparate ermöglichen normalerweise eine vollständige Erholung.

Vitamin D existiert in zwei für die Ernährung wichtigen Formen:

Vitamin D2 (Ergocalciferol): Diese Form wird aus Pflanzen und Hefevorstufen synthetisiert. Sie wird in der Regel auch in hochdosierten Ergänzungspräparaten verwendet. Vitamin D3 (Cholecalciferol): Diese Form ist Vitamin D in seiner aktivsten Form. Es wird in der Haut gebildet, wenn sie direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Die häufigste Lebensmittelquelle sind angereicherte Nahrungsmittel, hauptsächlich Getreide- und Milchprodukte. Vitamin D kommt auch in Lebertran, fettem Fisch, Eigelb und Leber vor.

Vitamin D wird hauptsächlich in der Leber gespeichert. Vitamin D2 und D3 sind im Körper nicht aktiv. Beide Formen müssen von der Leber und den Nieren in eine aktive Form umgewandelt (verstoffwechselt) werden, das aktive Vitamin D oder Calcitriol, Diese aktive Form fördert die Resorption von Kalzium und Phosphor aus dem Darm.

Die Mineralstoffe Kalzium und Phosphor werden in die Knochen eingebaut, um sie zu stärken und zu verdichten. Dieser Prozess wird als „Mineralisierung” bezeichnet. Calcitriol ist somit notwendig für Bildung, Wachstum und Reparatur von Knochen. Vitamin D kann zur Behandlung von Schuppenflechte ( Psoriasis Schuppenflechte Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronische, rezidivierende Krankheit, die einen oder mehrere Flecken (Plaques) mit silbrigen Schuppen und einer deutlichen Abgrenzung zwischen den Herden.

Erfahren Sie mehr ), Schilddrüsenunterfunktion ( Hypoparathyreoidismus Hypoparathyreoidismus Hypoparathyreoidismus ist ein Mangel an Parathormon (PTH), der häufig durch eine Autoimmunerkrankung, eine behandlungsbedingte Schädigung der Nebenschilddrüsen oder die Entfernung der Drüsen.

  • Erfahren Sie mehr ) und renaler Osteodystrophie Chronische Nierenerkrankung Bei einer chronischen Nierenerkrankung schreitet die Abnahme der Nierenfunktion über Monate bis Jahre langsam fort, und die Fähigkeit der Niere, Stoffwechselabbauprodukte aus dem Blut zu filtern.
  • Erfahren Sie mehr eingesetzt werden.

Vitamin D hat keine Wirksamkeit bei der Vorbeugung von Leukämie und Brust-, Prostata-, Darm- oder anderen Krebsarten gezeigt. Eine Vitamin-D-Nahrungsergänzung kann eine Depression oder Herz-Kreislauf-Erkrankung weder wirksam behandeln noch verhindern.

Ebenso wenig verhindert sie Brüche oder Stürze. Es gibt jedoch einige Hinweise darauf, dass die Einnahme empfohlener Tagesmengen von Vitamin D und Kalzium in Kombination das Risiko für Frakturen und Stürze bei Menschen mit Vitamin-D-Mangel reduziert. Der Bedarf für Vitamin D steigt mit zunehmendem Alter.

Ein Vitamin-D-Mangel ist weltweit verbreitet. Bei vorliegendem Vitamin-D-Mangel resorbiert der Körper weniger Kalzium und Phosphat. Da dann nicht ausreichend Kalzium und Phosphat zur Verfügung stehen, um gesunde Knochen aufrechtzuerhalten, kann sich der Vitamin-D-Mangel in einer Knochenkrankheit namens Rachitis bei Kindern, Osteomalazie bei Erwachsenen äußern.

  1. Bei Osteomalazie nimmt der Körper nicht ausreichend Kalzium und andere Mineralstoffe in den Knochen auf, was zu brüchigen Knochen führt.
  2. Ein Vitamin-D-Mangel tritt in der Regel bei Personen auf, die selten in die Sonne kommen und nicht ausreichend Vitamin D über die Nahrung aufnehmen.
  3. Natürliche, nicht angereicherte Lebensmittel liefern allein selten ausreichend Vitamin D, um einem Mangel vorzubeugen.

Mit Vitamin D angereicherte Lebensmittel und Ergänzungspräparate können bei unzureichendem Sonnenlicht einen Mangel verhindern. Die häufigste Ursache für einen Vitamin-D-Mangel ist: Daher tritt ein Vitamin-D-Mangel meist bei Personen auf, die nicht viel Zeit im Freien verbringen: ältere Menschen und Menschen, die in Einrichtungen wie Pflegeheimen leben.

  • Der Mangel kann auch in Wintern nördlicher und südlicher Breitengrade oder bei Personen wie muslimischen Frauen auftreten, die ihren Körper ständig bedeckt halten.
  • Da Muttermilch nur kleine Mengen von Vitamin D enthält, besteht für Stillkinder, die nicht ausreichend in Kontakt mit Sonnenlicht kommen, das Risiko eines Mangels und letztlich einer Erkrankung an Rachitis.

Experten empfehlen, Arme und Beine oder das Gesicht, die Arme und die Hände mindestens 3 Mal pro Woche 5 bis 15 Minuten lang direktem Sonnenlicht auszusetzen. Jedoch brauchen Menschen, die beispielsweise eine dunklere Haut haben oder älter sind, mehr Sonnenlicht.

Die Haut bildet bei einer bestimmten Gruppe von Menschen als Reaktion auf Sonnenlicht weniger Vitamin D. Zu dieser Gruppe gehören dunkelhäutige Menschen, ältere Menschen und Anwender von Sonnencremes.

Ein Vitamin-D-Mangel kann bei Menschen jeden Alters Muskel- und Knochenschmerzen sowie Schwäche verursachen. Bei sehr kleinen Säuglingen, die unter Rachitis leiden, kann der gesamte Schädelknochen sehr weich sein. Ältere Säuglinge brauchen unter Umständen sehr lange, bis sie sitzen und krabbeln; die Fugen zwischen den Schädelknochen (Fontanellen) schließen sich nur langsam.

Älteren Kindern und Jugendlichen bereitet das Gehen Schmerzen. Ein schwerer Vitamin-D-Mangel kann O-Beine oder X-Beine verursachen. Die Beckenknochen können abflachen und bei Mädchen den Geburtskanal verengen. Bei Erwachsenen werden die Knochen, vor allem die Wirbelsäule, das Becken und die Beine, schwach.

Die betroffenen Bereiche sind manchmal berührungsempfindlich, und es kann zu Knochenbrüchen (Frakturen) kommen.

Bluttests Manchmal Röntgenaufnahmen

Ärzte hegen bei folgenden Personen einen Verdacht auf Vitamin-D-Mangel:

Patienten, die sich nach eigenen Angaben schlecht ernähren oder zu wenig in die Sonne gehen Neugeborene mit Tetanie (eine Art von Muskelspasmen) Kinder mit Anzeichen für eine Rachitis Ältere Erwachsene, besonders mit geringerer Knochendichte (z.B. bei Osteoporose) oder Knochenbrüchen

Vitamin-D-Bluttests können den Mangel bestätigen. Die Kalzium- und Phosphatspiegel werden gemessen. Die Spiegel anderer Substanzen können gemessen werden, um andere Ursachen für eine niedrigere Knochendichte auszuschließen. Es können Röntgenaufnahmen gemacht werden.

Die charakteristischen Veränderungen im Knochen sind auf den Röntgenbildern zu erkennen, bevor Symptome auftreten. Die Diagnose einer Rachitis oder Osteomalazie aufgrund von Vitamin-D-Mangel stützt sich auf die Symptome, auf das charakteristische Bild der Knochen in den Röntgenaufnahmen und den Nachweis zu geringer Mengen an Vitamin D im Blut.

Viele Menschen müssen Vitamin-D-Ergänzungspräparate einnehmen. Es ist teilweise schwierig, sich in ausreichendem Maß Sonnenlicht auszusetzen, da die Haut ja auch vor UV-Strahlung geschützt werden muss. Natürliche Lebensmittel enthalten selten genügend Vitamin D, um einen Mangel an Sonnenlicht zu kompensieren.

  • Vitamin-D-Ergänzungspräparate sind besonders wichtig für Menschen mit einem Risiko für einen Mangel, zum Beispiel ältere, ans Haus gefesselte oder in Pflegeeinrichtungen lebende Menschen.
  • Um einen Mangel auszugleichen, sollten ältere Menschen gewöhnlich täglich 20 Mikrogramm (800 Einheiten) Vitamin D aus Ergänzungspräparaten einnehmen.

Selten werden höhere Dosen benötigt. Im Handel erhältliche Milch, nicht jedoch Käse oder Joghurt, ist in den USA und in Kanada mit Vitamin D angereichert. Zahlreiche andere Länder reichern Milch nicht mit Vitamin D an. Auch Frühstückszerealien sind teilweise angereichert.

Vitamin-D-Nahrungsergänzungspräparate Manchmal Kalzium- und Phosphatpräparate

Die Behandlung mit Vitamin D besteht in der täglichen oralen Einnahme von hochdosiertem Vitamin D über etwa 1 Monat. Nach 1 Monat wird die Dosis in der Regel langsam auf die übliche empfohlene Dosis reduziert. Im Falle von auftretenden Muskelkrämpfen oder bei Verdacht auf Kalziummangel werden auch Kalziumpräparate verabreicht.

Ihr Bedarf ist höher als derjenige jüngerer Menschen. Sie verbringen oft weniger Zeit draußen, sind daher zu wenig Sonnenlicht ausgesetzt. Das kann daran liegen, dass sie an das Haus gefesselt sind, in Pflegeeinrichtungen leben oder lange Zeit im Krankenhaus bleiben müssen. Wenn sie sich im Sonnenlicht aufhalten, bildet die Haut älterer Menschen nicht mehr so viel Vitamin D. Es ist möglich, dass sie so wenig Vitamin D in der Nahrung verzehren, dass auch beispielsweise mit 10 Mikrogramm (400 Einheiten) pro Tag niedrig dosierte Vitamin-D-Ergänzungen den Mangel nicht verhindern können. Sie leiden unter Krankheiten oder nehmen Medikamente ein, die den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinflussen.

Ältere Menschen sollten täglich 20 Mikrogramm (800 Einheiten) Vitamin D einnehmen, um ihre Knochen gesund zu halten. Es konnte nicht nachgewiesen werden, dass Vitamin D Krebs oder anderen Krankheiten vorbeugt oder Stürze bei älteren Menschen verhindert.

Was hat Vitamin-D mit der Schilddrüse zu tun?

Mikronährstoffe: Jod, Selen und Co. Die Schilddrüsenhormone (T3, T4) werden in der Schilddrüse gebildet und ermöglichen Zellteilung und Zellwachstum in allen Organsystemen. Sie steuern den Grundumsatz des Körpers und erhalten die Körpertemperatur aufrecht.

ist lebensnotwendig für die Bildung der Schilddrüsenhormone. Es wird aus dem Blut in die Schilddrüse aufgenommen, dort gespeichert und bei Bedarf zur Bildung von Schilddrüsenhormonen verwendet. Selen ist Bestandteil von zahlreichen Enzymen und trägt zur Bildung von Schilddrüsenhormonen bei. Bei Selenmangel wird weniger Schilddrüsenhormon gebildet, eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) wird gefördert. Außerdem trägt es als Antioxidans zu einer gesunden Zellentwicklung bei. Calcium ist wie Vitamin D für den Aufbau von Knochenmasse und Zähnen verantwortlich. Parathormon aus der Nebenschilddrüse kann bei Bedarf den Calciumspiegel im Blut erhöhen. Ist die Nebenschilddrüse in ihrer Funktion beeinträchtigt, kann eine vermehrte Calcium- und Vitamin-D-Zufuhr wichtig sein. Eisen ist für die optimale Verwertung und für den Einbau von Jod bei der Bildung von Schilddrüsenhormonen wichtig. Außerdem ist es unerlässlich für Sauerstofftransport und Sauerstoffspeicherung im Körper. Vitamin A spielt eine Rolle bei der Ausschüttung von TSH, einem Hormon, das sämtliche Funktionen der Schilddrüse steuert (Aufnahme von Jod, Bildung von Schilddrüsenhormonen, Durchblutung und Wachstum der Schilddrüse). Vitamin D ist nicht nur wichtig für Knochenbildung, Immunsystem und Zellentwicklung im Körper, sondern beeinflusst auch die Ausschüttung von Thyroxin (Schilddrüsenhormon). Außerdem fördert es die Aufnahme von Calcium. Der Großteil des Vitamin-D-Bedarfs kann im Normalfall über die körpereigene Produktion gedeckt werden. Eine Abdeckung des kompletten Vitamin-D-Bedarfs allein über die Ernährung ist nicht möglich.

: Mikronährstoffe: Jod, Selen und Co.

Welche Medikamente verursachen Vitamin-D-Mangel?

Medikamente, die einen Vitaminmangel verursachen

Medikament Vitamin
Phenothiazine Riboflavin
Primidon Folsäure Vitamin D
Rifampin Vitamin D Vitamin K
Thiaziddiuretika Riboflavin

Kann man Vitamin-D selbst testen?

Cerascreen Vitamin D Test-Kit – 1 St. Der cerascreen Vitamin D Test ist ein Probenahme- und Einsende-Testkit der es ermöglicht, schnell und bequem von zu Hause aus den Vitamin-D-Spiegel zu überprüfen. Mit dem Bluttest wird die Konzentration von 25-Hydroxy-Vitamin-D im Blut (25-OH-Vitamin-D) gemessen.

Das Testpaket enthält alles, was benötigt wird, um den Test durchzuführen, einschließlich einer ausführlichen Anleitung mit Bildern, einem Blutentnahme-Set mit Blutfilterkarte, Lanzetten, Pflaster, Tupfer und Desinfektionstuch sowie einem frankierten Rücksende-Umschlag, mit dem die Blutprobe kostenlos an das Labor von cerascreen geschickt werden kann.

Die Blutprobe wird einfach aus dem Finger entnommen und auf die Trockenblutkarte aufgetragen. Die Ergebnisse sollen innerhalb weniger Tage vorliegen und sind im passwortgeschützten Online-Kundenbereich zu finden. Bei einem Vitamin-D-Mangel erhält man Empfehlungen, wie man diesen beheben kann.

Sind 20000 Vitamin D zu viel?

Wie viel Vitamin D sollte man maximal pro Tag zu sich nehmen? – 50 Mikrogramm beziehungsweise 2000 IE täglich gelten als die empfohlene Maximaldosis für Erwachsene, Klinische Studien zeigen jedoch, dass auch die langfristige Einnahme von täglich 10.000 IE keine Gefahr darstellt.

  • Allerdings sind sich hier auch die Experten uneinig, sodass verschiedene Organisationen unterschiedliche Richtwerte empfehlen.
  • Eine Überdosierung ist jedoch erst ab einer Einnahme von 40.000 IE am Tag in Form einer Hyperkalzämie wahrscheinlich.
  • Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.
  • Alle Produkte werden von der Redaktion unabhängig ausgewählt.

Im Falle eines Kaufs des Produkts nach Klick auf den Link erhalten wir ggf. eine Provision. Mehr dazu lesen Sie hier. Insbesondere bei einer höheren Vitamin-D-Gabe empfehlen einige Ärzte, zusätzlich das Vitamin K2 einzunehmen, Dies soll dabei helfen, das freigesetzte Kalzium in Knochen und Zähnen einzulagern und diese so zu stärken.

Gleichzeitig wirke man dem erhöhten Kalzium-Spiegel im Blut entgegen, der durch die Vitamin-D-Einnahme entstehen kann. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schreibt hingegen, dass es zwar theoretische Überlegungen, aber keinen wissenschaftlich Nachweis dafür gibt, dass die kombinierte Einnahme der beiden Vitamine sich besser auf die Knochengesundheit auswirke als Vitamin D alleine.

In einigen Vitamin-D-Präparaten ist K2 bereits enthalten Anzeige, Sollten Sie sich unsicher sein, ob und in welcher Menge Sie Vitamin D einnehmen sollten und ob Sie K2 ergänzen sollten, wenden Sie sich am besten an Ihren Hausarzt.

Wie oft sollte man Vitamin D 20000 einnehmen?

Wie oft darf man Vitamin D 20000 einnehmen? – Das verschreibungspflichtige Dekristol ® 20.000 IE wird zunehmend zur einmal wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Vitamin-D-Substitution verordnet. Zugelassen ist es jedoch nur zur einmaligen Anfangsbehandlung bei Vitaminmangelzuständen.

Wie lange dauert es einen Vitamin-D-Mangel zu beheben?

Behandlung Vitamin D-Mangel – Wurde ein festgestellt, kann dieser häufig in recht kurzer Zeit behoben werden. Zunächst wird eine Woche lang hochdosiert Vitamin D substituiert, um den Spiegel auf das gewünschte Niveau zu heben. Danach wird dieser Spiegel mit einer geringeren Erhaltungsdosis stabilisiert.

Wir unterstützen Sie in der Behandlung Ihrer Patienten durch weiterführende Informationen, die auf dem Laborergebnis aufbauen. In den Befundunterlagen finden Sie beispielsweise eine Formel zur Berechnung des Vitamin D-Bedarfs des Patienten. Etwa vier Wochen nach Therapiebeginn sollte überprüft werden, ob der Vitamin D-Zielwert erreicht wurde.

Ist dies der Fall, kann die Einnahme der Erhaltungsdosis fortgeführt werden. Wurde der Zielwert jedoch noch nicht erreicht, sollte erneut berechnet werden, welche Dosierung zum Ausgleich des Defizits notwendig ist.

Warum ist mein Vitamin D so niedrig?

Zu wenig Sonnenlicht führt am häufigsten zu einem Vitamin-D-Mangel. Manche Erkrankungen können auch diesen Mangel verursachen.

Die häufigste Ursache ist ein Mangel an Sonnenlicht. Doch auch bestimmte Krankheiten können einen Mangel an Vitamin D verursachen. Bei unzureichender Versorgung mit Vitamin D kommt es zu Muskel- und Knochenschwäche mit Schmerzen. Bei Säuglingen entwickelt sich Rachitis: Der Schädel ist weich, die Knochen wachsen nicht normal, die Säuglinge beginnen mit Verzögerungen zu sitzen und zu krabbeln. Zur Bestätigung der Diagnose werden Bluttests, manchmal auch Röntgenaufnahmen durchgeführt. Stillkinder sollten von Geburt an Vitamin-D-Präparate erhalten, da Muttermilch nur wenig davon enthält. Oral eingenommene oder injizierte Vitamin-D-Präparate ermöglichen normalerweise eine vollständige Erholung.

Vitamin D existiert in zwei für die Ernährung wichtigen Formen:

Vitamin D2 (Ergocalciferol): Diese Form wird aus Pflanzen und Hefevorstufen synthetisiert. Sie wird in der Regel auch in hochdosierten Ergänzungspräparaten verwendet. Vitamin D3 (Cholecalciferol): Diese Form ist Vitamin D in seiner aktivsten Form. Es wird in der Haut gebildet, wenn sie direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Die häufigste Lebensmittelquelle sind angereicherte Nahrungsmittel, hauptsächlich Getreide- und Milchprodukte. Vitamin D kommt auch in Lebertran, fettem Fisch, Eigelb und Leber vor.

Vitamin D wird hauptsächlich in der Leber gespeichert. Vitamin D2 und D3 sind im Körper nicht aktiv. Beide Formen müssen von der Leber und den Nieren in eine aktive Form umgewandelt (verstoffwechselt) werden, das aktive Vitamin D oder Calcitriol, Diese aktive Form fördert die Resorption von Kalzium und Phosphor aus dem Darm.

Die Mineralstoffe Kalzium und Phosphor werden in die Knochen eingebaut, um sie zu stärken und zu verdichten. Dieser Prozess wird als „Mineralisierung” bezeichnet. Calcitriol ist somit notwendig für Bildung, Wachstum und Reparatur von Knochen. Vitamin D kann zur Behandlung von Schuppenflechte ( Psoriasis Schuppenflechte Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronische, rezidivierende Krankheit, die einen oder mehrere Flecken (Plaques) mit silbrigen Schuppen und einer deutlichen Abgrenzung zwischen den Herden.

Erfahren Sie mehr ), Schilddrüsenunterfunktion ( Hypoparathyreoidismus Hypoparathyreoidismus Hypoparathyreoidismus ist ein Mangel an Parathormon (PTH), der häufig durch eine Autoimmunerkrankung, eine behandlungsbedingte Schädigung der Nebenschilddrüsen oder die Entfernung der Drüsen.

  1. Erfahren Sie mehr ) und renaler Osteodystrophie Chronische Nierenerkrankung Bei einer chronischen Nierenerkrankung schreitet die Abnahme der Nierenfunktion über Monate bis Jahre langsam fort, und die Fähigkeit der Niere, Stoffwechselabbauprodukte aus dem Blut zu filtern.
  2. Erfahren Sie mehr eingesetzt werden.

Vitamin D hat keine Wirksamkeit bei der Vorbeugung von Leukämie und Brust-, Prostata-, Darm- oder anderen Krebsarten gezeigt. Eine Vitamin-D-Nahrungsergänzung kann eine Depression oder Herz-Kreislauf-Erkrankung weder wirksam behandeln noch verhindern.

  1. Ebenso wenig verhindert sie Brüche oder Stürze.
  2. Es gibt jedoch einige Hinweise darauf, dass die Einnahme empfohlener Tagesmengen von Vitamin D und Kalzium in Kombination das Risiko für Frakturen und Stürze bei Menschen mit Vitamin-D-Mangel reduziert.
  3. Der Bedarf für Vitamin D steigt mit zunehmendem Alter.

Ein Vitamin-D-Mangel ist weltweit verbreitet. Bei vorliegendem Vitamin-D-Mangel resorbiert der Körper weniger Kalzium und Phosphat. Da dann nicht ausreichend Kalzium und Phosphat zur Verfügung stehen, um gesunde Knochen aufrechtzuerhalten, kann sich der Vitamin-D-Mangel in einer Knochenkrankheit namens Rachitis bei Kindern, Osteomalazie bei Erwachsenen äußern.

  • Bei Osteomalazie nimmt der Körper nicht ausreichend Kalzium und andere Mineralstoffe in den Knochen auf, was zu brüchigen Knochen führt.
  • Ein Vitamin-D-Mangel tritt in der Regel bei Personen auf, die selten in die Sonne kommen und nicht ausreichend Vitamin D über die Nahrung aufnehmen.
  • Natürliche, nicht angereicherte Lebensmittel liefern allein selten ausreichend Vitamin D, um einem Mangel vorzubeugen.

Mit Vitamin D angereicherte Lebensmittel und Ergänzungspräparate können bei unzureichendem Sonnenlicht einen Mangel verhindern. Die häufigste Ursache für einen Vitamin-D-Mangel ist: Daher tritt ein Vitamin-D-Mangel meist bei Personen auf, die nicht viel Zeit im Freien verbringen: ältere Menschen und Menschen, die in Einrichtungen wie Pflegeheimen leben.

  1. Der Mangel kann auch in Wintern nördlicher und südlicher Breitengrade oder bei Personen wie muslimischen Frauen auftreten, die ihren Körper ständig bedeckt halten.
  2. Da Muttermilch nur kleine Mengen von Vitamin D enthält, besteht für Stillkinder, die nicht ausreichend in Kontakt mit Sonnenlicht kommen, das Risiko eines Mangels und letztlich einer Erkrankung an Rachitis.

Experten empfehlen, Arme und Beine oder das Gesicht, die Arme und die Hände mindestens 3 Mal pro Woche 5 bis 15 Minuten lang direktem Sonnenlicht auszusetzen. Jedoch brauchen Menschen, die beispielsweise eine dunklere Haut haben oder älter sind, mehr Sonnenlicht.

Die Haut bildet bei einer bestimmten Gruppe von Menschen als Reaktion auf Sonnenlicht weniger Vitamin D. Zu dieser Gruppe gehören dunkelhäutige Menschen, ältere Menschen und Anwender von Sonnencremes.

Ein Vitamin-D-Mangel kann bei Menschen jeden Alters Muskel- und Knochenschmerzen sowie Schwäche verursachen. Bei sehr kleinen Säuglingen, die unter Rachitis leiden, kann der gesamte Schädelknochen sehr weich sein. Ältere Säuglinge brauchen unter Umständen sehr lange, bis sie sitzen und krabbeln; die Fugen zwischen den Schädelknochen (Fontanellen) schließen sich nur langsam.

Älteren Kindern und Jugendlichen bereitet das Gehen Schmerzen. Ein schwerer Vitamin-D-Mangel kann O-Beine oder X-Beine verursachen. Die Beckenknochen können abflachen und bei Mädchen den Geburtskanal verengen. Bei Erwachsenen werden die Knochen, vor allem die Wirbelsäule, das Becken und die Beine, schwach.

Die betroffenen Bereiche sind manchmal berührungsempfindlich, und es kann zu Knochenbrüchen (Frakturen) kommen.

Bluttests Manchmal Röntgenaufnahmen

Ärzte hegen bei folgenden Personen einen Verdacht auf Vitamin-D-Mangel:

Patienten, die sich nach eigenen Angaben schlecht ernähren oder zu wenig in die Sonne gehen Neugeborene mit Tetanie (eine Art von Muskelspasmen) Kinder mit Anzeichen für eine Rachitis Ältere Erwachsene, besonders mit geringerer Knochendichte (z.B. bei Osteoporose) oder Knochenbrüchen

Vitamin-D-Bluttests können den Mangel bestätigen. Die Kalzium- und Phosphatspiegel werden gemessen. Die Spiegel anderer Substanzen können gemessen werden, um andere Ursachen für eine niedrigere Knochendichte auszuschließen. Es können Röntgenaufnahmen gemacht werden.

Die charakteristischen Veränderungen im Knochen sind auf den Röntgenbildern zu erkennen, bevor Symptome auftreten. Die Diagnose einer Rachitis oder Osteomalazie aufgrund von Vitamin-D-Mangel stützt sich auf die Symptome, auf das charakteristische Bild der Knochen in den Röntgenaufnahmen und den Nachweis zu geringer Mengen an Vitamin D im Blut.

Viele Menschen müssen Vitamin-D-Ergänzungspräparate einnehmen. Es ist teilweise schwierig, sich in ausreichendem Maß Sonnenlicht auszusetzen, da die Haut ja auch vor UV-Strahlung geschützt werden muss. Natürliche Lebensmittel enthalten selten genügend Vitamin D, um einen Mangel an Sonnenlicht zu kompensieren.

  • Vitamin-D-Ergänzungspräparate sind besonders wichtig für Menschen mit einem Risiko für einen Mangel, zum Beispiel ältere, ans Haus gefesselte oder in Pflegeeinrichtungen lebende Menschen.
  • Um einen Mangel auszugleichen, sollten ältere Menschen gewöhnlich täglich 20 Mikrogramm (800 Einheiten) Vitamin D aus Ergänzungspräparaten einnehmen.

Selten werden höhere Dosen benötigt. Im Handel erhältliche Milch, nicht jedoch Käse oder Joghurt, ist in den USA und in Kanada mit Vitamin D angereichert. Zahlreiche andere Länder reichern Milch nicht mit Vitamin D an. Auch Frühstückszerealien sind teilweise angereichert.

Vitamin-D-Nahrungsergänzungspräparate Manchmal Kalzium- und Phosphatpräparate

Die Behandlung mit Vitamin D besteht in der täglichen oralen Einnahme von hochdosiertem Vitamin D über etwa 1 Monat. Nach 1 Monat wird die Dosis in der Regel langsam auf die übliche empfohlene Dosis reduziert. Im Falle von auftretenden Muskelkrämpfen oder bei Verdacht auf Kalziummangel werden auch Kalziumpräparate verabreicht.

Ihr Bedarf ist höher als derjenige jüngerer Menschen. Sie verbringen oft weniger Zeit draußen, sind daher zu wenig Sonnenlicht ausgesetzt. Das kann daran liegen, dass sie an das Haus gefesselt sind, in Pflegeeinrichtungen leben oder lange Zeit im Krankenhaus bleiben müssen. Wenn sie sich im Sonnenlicht aufhalten, bildet die Haut älterer Menschen nicht mehr so viel Vitamin D. Es ist möglich, dass sie so wenig Vitamin D in der Nahrung verzehren, dass auch beispielsweise mit 10 Mikrogramm (400 Einheiten) pro Tag niedrig dosierte Vitamin-D-Ergänzungen den Mangel nicht verhindern können. Sie leiden unter Krankheiten oder nehmen Medikamente ein, die den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinflussen.

Ältere Menschen sollten täglich 20 Mikrogramm (800 Einheiten) Vitamin D einnehmen, um ihre Knochen gesund zu halten. Es konnte nicht nachgewiesen werden, dass Vitamin D Krebs oder anderen Krankheiten vorbeugt oder Stürze bei älteren Menschen verhindert.