Was DüRfen Diabetiker Essen Tabelle?

Was DüRfen Diabetiker Essen Tabelle
Zucker meiden, Kohlenhydrate bewusst auswählen – Sowohl für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme als auch im Hinblick auf den Blutzucker nach dem Essen macht es Sinn, viel Gemüse und Salate zu essen und zuckergesüßte Getränke und Süßigkeiten zu meiden. Menschen mit Typ-2-Diabetes, die normalgewichtig sind, sollen nicht weiter abnehmen.

Bei schlanken Typ-2-Diabetiker*innen stellt der Körper meist nur noch sehr wenig eigenes Insulin her. Wenn noch keine Blutzucker senkenden Medikamente eingenommen werden, kann es hilfreich sein, die Kohlenhydratmenge pro Mahlzeit gering zu halten. Am stärksten beeinflussen Kohlenhydrate den Blutzucker.

Mit Zucker gesüßte Getränke führen zu einem raschen, starken Blutzuckeranstieg. Die Verdauung wenig verarbeiteter kohlenhydratreicher Lebensmittel dauert hingegen länger. Dementsprechend erhöht sich der Blutzucker langsamer und nicht so stark, insbesondere in Kombination mit Fett und Eiweiß.

Tausche gegen
Gesüßter Tee oder Kaffee Ungesüßter Tee, Kaffee oder Wasser
Fruchtsaft oder Fruchtsaftgetränk Unverarbeitete Früchte und Rohkost, z.B. Tomate, Gurke, Paprika, Kohlrabi, Möhren, Radieschen
Helle Brötchen, Weißbrot, helles Toast Vollkornbrot, -brötchen
Gezuckertes Müsli oder Flakes Ungezuckertes Müsli, ungesüßte Cornflakes, Vollkorngetreideflocken
Nougat-Creme Kleine Portion Marmelade in Kombination mit Magerquark oder Käse
Zuckerreiches Obst wie Bananen, Trauben Kleine Portionen zuckerarmes Obst, z.B. Kiwi, Beeren, Orange
Fruchtjoghurt, -quark Fettarmer Naturjoghurt, -quark mit Obst
Große Portion Nudeln, Reis, Kartoffeln Kleine Portion Kartoffeln, Vollkornnudeln oder -reis

Ob Sie sich vegetarisch oder kohlenhydratarm ernähren – Ihre persönlichen Vorlieben und Abneigungen gegenüber bestimmten Lebensmitteln und Ihre Essgewohnheiten spielen natürlich eine wichtige Rolle und sollten in jedem Fall berücksichtigt werden. Denn nur so können Sie Ihre Kost dauerhaft anpassen.

Welche Lebensmittel kann ein Diabetiker bedenkenlos Essen?

Menschen mit Diabetes sollten Kohlenhydrate aus Gemüse, Hülsenfrüchten, frischem Obst und Vollkornprodukten essen. Diese Lebensmittel enthalten unter anderem viele Ballaststoffe, wodurch der Blutzucker langsamer ansteigt. Menschen mit Diabetes sollten am Tag etwa 40 Gramm Ballaststoffe essen.

Welches Fleisch ist für Diabetiker am besten geeignet?

Weißbrötchen mit Wiener Würstchen Fleisch enthält keine Kohlenhydrate, beeinflusst Ihren Blutzuckerspiegel also nicht. Trotzdem muss es nicht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. Denn der Fettgehalt vieler Fleisch- und Wurstwaren ist sehr hoch.

Welche Kohlenhydrate sollte man meiden bei Diabetes?

Gesunde Ernährung – Folgende Tipps bieten eine Orientierung für eine gesunde Ernährung:

Essen Sie abwechslungsreich und verschiedene Lebensmittel. Bevorzugen Sie pflanzliche Lebensmittel, z.B. Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse. Achten Sie auf die Kohlenhydrate in den Lebensmitteln. Personen mit Diabetes oder mit Diabetes-Risiko müssen wissen, wie viel Kohlenhydrate in einer Mahlzeit enthalten sind und wie diese den Blutzuckerspiegel beeinflussen.

Vermeiden Sie Produkte, denen bei der Herstellung viel künstlicher Zucker zugesetzt wurde. Dazu gehören z.B. Süßigkeiten, Kuchen, Fertigprodukte, Fast-Food, süße Getränke, Ketchup etc. Die Zuckerart in solchen Lebensmitteln lässt den Blutzuckerspiegel stark ansteigen. Vermeiden Sie solche Lebensmittel, oder essen Sie möglichst wenig davon. Geeignete Kohlenhydratquellen sind z.B. Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte. Solche unbearbeiteten Lebensmittel enthalten natürlichen Zucker. Er wirkt sich weniger stark auf den Blutzuckerspiegel aus. Nährwerttabellen oder Kohlenhydrattabellen bieten eine Orientierung darüber, wie viel Zucker in einzelnen Lebensmitteln enthalten ist. Zudem lernen Betroffene in speziellen Schulungen und Ernährungsberatungen genau, wie sich Mahlzeiten auf den Blutzucker auswirken. Mehr zum Thema: Kohlenhydrate & Ballaststoffe

Ernähren Sie sich fettarm. Essen Sie lieber pflanzliche Fette als tierische Fette.

Geeignete Fettquellen sind z.B. Olivenöl, Rapsöl, Leinöl, Nüsse, Avocados sowie daraus hergestellte Streichfette. Achten Sie auf „versteckte” Fette in verarbeiteten Lebensmitteln, z.B. in Süßigkeiten, Chips, Fast-Food, Wurst oder Gebäck. Verzichten Sie so gut es geht auf solche Lebensmittel. Wenn Sie tierische Produkte essen, bevorzugen Sie fettarme Fleisch- und Wurstsorten, z.B. aus Geflügel. Auch Fisch ist eine gute Fettquelle, z.B. Lachs, Makrele oder Hering. Wählen Sie auch bei Milchprodukten, z.B. Joghurt oder Käse, fettarme Varianten. Mehr zum Thema: Fette

Essen Sie weniger salzhaltige Lebensmittel, und verwenden Sie auch beim Kochen weniger Salz. Verwenden Sie stattdessen Kräuter und andere Gewürze. Personen mit einer Nierenerkrankung sollten darauf achten, nicht zu viel Eiweiß zu essen. Trinken Sie Wasser oder ungesüßten Tee. Verzichten Sie auf gezuckerte Getränke und Limonaden. Trinken Sie keinen oder nur sehr wenig Alkohol. Alkohol führt dazu, dass der Blutzuckerspiegel absinkt. Dadurch steigt bei Personen mit Diabetes das Risiko für eine gefährliche Unterzuckerung, Zudem kann Alkohol bei regelmäßigem Konsum zu einer Gewichtszunahme führen.

Als Orientierungshilfe für eine ausgewogene Ernährung dient zudem die Österreichische Ernährungspyramide bzw. der „gesunde Teller”. Mehr zum Thema: Gesunde Ernährung, Für Menschen mit Diabetes gelten die gleichen Ernährungsempfehlungen wie für gesunde Menschen: Die Ernährung sollte abwechslungsreich, fettarm und nährstoffreich sein.

Warum kein Reis bei Diabetes?

Ist Reis für Diabetiker geeignet? Lesezeit: 1 Min Diabetes ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, auch wenn man durch eine Ernährungsumstellung damit gut leben kann. Wie und warum euch Reis dabei helfen kann, erfahrt ihr hier! Inhaltsverzeichnis Heutzutage leben viele Menschen mit der Diagnose Diabetes und es gibt dem Zufolge auch eine große Vielfalt an Rezepten.

  1. Generell eignet sich Reis sehr gut für Diabetiker, denn er enthält komplexe Kohlenhydrate, die langsamer verarbeitet werden als normale.
  2. Das bewirkt, dass wir uns länger satt fühlen aber auch, dass der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigt.
  3. Es wird empfohlen, die Ernährung auf umzustellen.
  4. Da es aber viele Arten von Diabetes gibt, kann keine eindeutige Aussage getroffen werden.

Im Zweifelsfall solltet ihr lieber euren Arzt fragen. : Ist Reis für Diabetiker geeignet?

Sind Eier geeignet für Diabetiker?

Bei Diabetes Typ 2 Eier sparsam verwenden Eier sind reich an hochwertigem Eiweiß und anderen lebensnotwendigen Nährstoffen, z.B. fettlöslichen Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren. Sie sind aber auch eine Hauptquelle für Cholesterin, das seit Jahren im Zusammenhang mit Herz-Kreislauferkrankungen sehr kontro­vers diskutiert wird.

Ein Eigelb enthält im Schnitt 240 mg Cholesterin und damit schon den Großteil der in Deutschland allgemein empfohlene Höchstmenge von 300 mg Cholesterin pro Tag. Durchschnittlich verzehren die Deutschen 4,4 Eier pro Woche, Eier in Suppen, Soßen und Backwaren eingerechnet. Derzeit gibt es international keine einheitlichen Empfehlungen, wieviel Eier maximal verzehrt werden sollten.

Die mediterranen Ernährung, die bei Diabetes ja auch sehr empfohlen wird, gibt 2-4 Eier pro Woche an, die Deutsche Herzstiftung ist strenger und empfiehlt nur max.2 Eier pro Woche.

Übersichtsstudien und neue große, prospektive Kohortenstudien zeigen überwiegend keinen Zusammenhang eines moderaten Eierverzehrs bei Stoffwechselgesunden auf das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und kommen zu dem Schluß, ein Ei pro Tag schade nicht.Eine neue deutsche Übersichtsstudie berichtet jedoch, dass der Eierverzehr für Menschen mit Diabetes Typ 2 überwiegend mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen verbunden ist.diabetesDE empfiehlt daher Menschen mit Diabetes Typ 2, sich an den Empfehlungen zum Eierverzehr der mediterranen Kost und der Deutschen Herzstiftung zu orientieren und mit Eiern eher sparsam umzugehen. Quellen:

Drouin-Chartier, J-P; Chen, S; Li, Y: Egg consumption and risk of cardiovascular disease: three arge prospective US cohort studies, systematic reviews, and updated meta-analyses. BMJ 2020; 368:m513. Maretzke, F; Lorkowski, S; Egert, S: Eierverzehr und kardiometabolische Erkrankungen: eine Bestandsaufnahme, Teil 1.

Ist Hackfleisch gut bei Diabetes?

Schlussfolgerung: – Das Hinzufügen einer Gewürzmischung zu Hackfleisch vor dem Garen führte bei Männern mit Typ-2-Diabetes zu einer Verringerung des Urin-Malondialdehyds, einem Anstieg von Nitrat/Nitrit im Urin und einer Verbesserung der postprandialen endothelialen Dysfunktion.

Was kann man Süßes essen bei Diabetes?

Süßigkeiten für Diabetiker: Wie Sie bewusst naschen Süßigkeiten für Diabetiker: Wie Sie bewusst genießen können Gesunde Ernährung Veröffentlicht am: 11.04.2022 6 Minuten Lesedauer Süßigkeiten sind für Diabetiker kein Tabu mehr – wenn die Gesamtbilanz der Kalorien und Kohlenhydrate beachtet wird. © iStock / GMVozd Süßigkeiten gehören an den Feiertagen einfach dazu. Tatsächlich wird an Ostern mehr Süßes verzehrt als zu Weihnachten. Durchschnittlich wird pro Haushalt mehr als ein Kilogramm Schokolade über die Feiertage vernascht. Grundsätzlich gilt: Süßigkeiten sind auch für Diabetiker mit Typ 1 oder Typ 2 erlaubt.

  • Zuckerkranke sollten jedoch ihre Ernährung, sowie die verzehrten Kalorien und Kohlenhydrate, im Blick behalten.
  • Das gilt nicht nur für süße Leckereien, sondern auch für das Festtagsessen.
  • Die Deutsche Diabetes Gesellschaft e.V.
  • DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.
  • DGE) empfehlen eine maximale Zufuhr freier Zucker von maximal zehn Prozent der Gesamtenergiezufuhr.

Hierzu zählen alle Zuckerarten, die Speisen, Getränken oder Süßigkeiten wie Schokolade zugefügt werden, aber auch Zucker, der natürlicherweise in Honig, Sirup und Fruchtsäften vorkommt. Bei einer geschätzten Gesamtenergiezufuhr von 2.000 Kilokalorien pro Tag entspricht dies einer maximalen Zufuhr von 50 Gramm Zucker oder umgerechnet etwa 10 Teelöffeln voll Zucker.

Zur Veranschaulichung: In 100 Gramm Ketchup sind durchschnittlich 22 Gramm Zucker enthalten, in 100 Gramm Nuss-Nougat-Creme sind es 55 Gramm. Schokolade und andere Süßigkeiten enthalten meist reichlich Einfach- oder Haushaltszucker (Monosaccharide). So enthält ein 100-Gramm-Schokohase etwa 50 Gramm Zucker und damit bereits die empfohlene maximale Tageszufuhr an freien Zuckern.

Kommt beispielsweise noch ein Marmeladenbrot oder versteckter Zucker aus Fertiggerichten hinzu, wird schnell das Maß überschritten. Das Problem dabei: Haushaltszucker gehört zu den „schnellen Kohlenhydraten”. Das bedeutet, er muss während der Verdauung nicht gespalten werden, sondern gelangt schnell ins Blut.

  1. Dementsprechend schießt der Blutzucker rasch in die Höhe.
  2. Damit es nicht zu Problemen bei der Insulin-Anpassung kommt, sollten Diabetiker, die Insulin zu den Mahlzeiten spritzen, etwas mehr Insulin zuführen.
  3. Auch eine Insulinpumpe sollte entsprechend eingestellt werden.
  4. Voraussetzung ist, den Kohlenhydratgehalt der Leckereien zu kennen.
See also:  JeansgrößEn Tabelle?

Eine Kohlenhydrateinheit (KE) entspricht etwa zehn Gramm Kohlenhydraten beziehungsweise Zucker. Auch Diabetiker mit einer konventionellen Diabetestherapie, die Tabletten einnehmen oder nicht vor jeder Insulinspritze ihren Blutzuckerspiegel bestimmen, sollten den Zuckergehalt von Süßigkeiten und anderen Osterleckereien im Auge behalten, indem sie die Nährwertangaben auf der Verpackung beachten oder sich im Vorhinein informieren. Süßes ist nicht gleich Süßes. Zu den kritischen Oster-Naschereien gehören Fondant-Eier: Sie enthalten zwar wenig Fett, aber etwa 86 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Daher sollten Diabetiker um diese Zuckerfallen einen großen Bogen machen. Wer auf Schokolade nicht verzichten möchte, sollte auf Bittersorten ausweichen, da diese mehr Kakao, aber weniger Zucker und Fett enthalten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man hiervon meist weniger isst. Das ist besonders für übergewichtige Diabetiker wichtig, denn unabhängig von der Sorte schlägt Schokolade mit 500 und 600 Kilokalorien pro 100 Gramm zu Buche. Grundsätzlich gilt: Für den Schoko-Genuss sollte man sich Zeit nehmen und den süßen Schmelz langsam und bewusst auf der Zunge zergehen lassen.

Wichtig ist zudem, nicht nebenbei zu naschen und keine Süßigkeiten zu essen, wenn man (Heiß-)Hunger hat. Lieber erst einmal zu etwas Obst, Joghurt, einer Scheibe Brot oder ein paar Nüssen greifen. Ärzte empfehlen, Süßigkeiten am besten nach einer Hauptmahlzeit zu naschen.

Etwas austricksen bei der Menge kann man sich auch, indem man sich nur eine Portion Süßes erlaubt – etwa einen abgepackten Schoko-Riegel oder eine einzeln verpackte Praline. So überlisten Sie Ihre Gelüste Testen Sie beispielsweise mit einem Stück Schokolade, an welcher Stelle Ihrer Zunge Sie die Süße am intensivsten schmecken, und lassen Sie Ihre Süßigkeit genau hier langsam zergehen.

Dadurch benötigen Sie nicht so viel Süßes – kleine Mengen reichen schon aus, um das Verlangen zu stillen. Spezielle Diabetiker-Lebensmittel und damit auch -Süßigkeiten gibt es inzwischen nicht mehr, um Zuckerkranke nicht in falscher Sicherheit zu wiegen.

So enthielten die Spezialprodukte zwar keinen Haushaltszucker, dafür jedoch Fruchtzucker oder Zuckeralkohole, die den Appetit nach mehr steigerten. Hinzu kommt, dass die Produkte hohe Anteile an ungünstigen Fetten hatten. Das kann für Diabetiker, die ohnehin oft Probleme mit ihrem Gewicht haben, problematisch sein.

Reformhäuser, Drogerien und Supermärkte führen inzwischen jedoch ein großes Angebot an Süßigkeiten, die sich für Diabetiker besser eignen. Oft enthalten Süßigkeiten für Diabetiker sogenannte Steviolglycoside als Süßstoff (auch erkennbar an der Bezeichnung E 960).

Stevia ist eine in Südamerika beheimatete Pflanze, die kalorienfrei und 200- bis 300-mal süßer als Zucker ist, allerdings einen leicht lakritzartigen Geschmack hat. Eine Alternative sind Produkte mit den Zuckeraustauschstoffen Xylit (Birkenzucker) oder Erythrit (Sukrin, Sucolin oder Xucker Light). Xylit enthält etwa halb so viele Kalorien wie Zucker und beeinflusst den Blutzuckerspiegel kaum.

Erythrit ist praktisch kalorienfrei und hat keine Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel. © iStock / bhofack2 Bitterschokolade enthält mehr Kakao und weniger Zucker und eignet sich deshalb für Diabetiker gut. Schokoladenüberzogene Früchte stillen den Hunger auf etwas Süßes. Ein paar Naschereien an den Feiertagen sind in der Regel völlig in Ordnung.

  • Sie können Süßigkeiten und Leckereien für Diabetiker aber auch ganz einfach selbst herstellen.
  • Das hat den Vorteil, dass Sie die Zutaten und die Zuckermenge selbst bestimmen können.
  • So lassen sich Kalorien und Zucker einsparen, indem Sie beim Backen weniger Zucker verwenden.
  • Bei den meisten Rezepten bringt dies trotzdem gute Backerfolge.

Es ist sogar möglich, die Zuckermenge auf ein Drittel zu reduzieren. Damit sich die Geschmacksknospen daran gewöhnen können, ist es ratsam, den Zucker nach und nach zu verringern. Hier ein paar Diabetiker-freundliche Rezeptvorschläge für Ostern und andere Feiertage:

  • Süßes Osterlamm
    • Zutaten:
    • 150 g Butter oder Margarine 100 g Zuckeraustauschstoff (zum Beispiel Erythrit) 4 Eier 150 g Weizenvollkornmehl Type 1050 150 g Stärke 150 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
    • 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung: Schlagen Sie die Butter zusammen mit dem Zuckeraustauschstoff etwa zwei Minuten mit einem Rührgerät auf und geben Sie unter Rühren die Eier hinzu. Zwischen den einzelnen Eiern jeweils eine Minute lang rühren. Anschließend kommen auch die übrigen Zutaten in die Schüssel und Sie verrühren alles zu einem glatten Teig. Fürs Backen heizen Sie den Ofen auf 150 Grad Celsius (Umluft) vor und geben den Teig in die gefettete Form. Dann backen Sie das „Lamm” etwa 45 Minuten lang.

  • Schokomuffins mit Banane
    1. Zutaten für etwa 15 Muffins:
    2. 200 g getrocknete Datteln 200 ml fettarme Milch 2 reife Bananen 2 Eier 400 g gemahlene Mandeln (wer mag, kann auch Pekannüsse oder Walnüsse mahlen, das schmeckt kräftiger) 3 EL reines Kakaopulver
    3. 1 Päckchen Backpulver
    4. Zubereitung:

    Zunächst weichen Sie die Datteln in der Milch für etwa eine halbe Stunde ein. Anschließend zerdrücken Sie die Bananen und pürieren sie zusammen mit Datteln und Milch zu einer glatten Masse. Dann geben Sie das Ei und die restlichen Zutaten hinzu. Füllen Sie den Teig in kleine Förmchen – einzelne Nüsse oder Mandelsplitter sind als Deko möglich. Dann backen Sie die Muffins für 20 Minuten bei 180 Grad Celsius (Umluft) im vorgeheizten Ofen.

  • Schokofrüchte
    • Zutaten für vier Personen:
    • 100 g Zartbitterkuvertüre 300 g Bananen, Erdbeeren, Weintrauben oder Ananasstücke
    • Zubereitung:

    Waschen Sie die Früchte und schneiden Sie diese in mundgerechte Stücke. Schmelzen Sie die Schokolade in einem Wasserbad, tunken Sie die Obststücke hinein und legen Sie sie auf Backpapier, bis die Schokolade hart geworden ist. Anschließend schieben Sie mehrere Stückchen auf einen Holzspieß.

  • Warum keine Kartoffeln bei Diabetes?

    Was ist tabu bei Diabetes? – Gesunde Ernährung – Folgende Tipps bieten eine Orientierung für eine gesunde Ernährung: Essen Sie abwechslungsreich und verschiedene Lebensmittel. Bevorzugen Sie pflanzliche Lebensmittel, z.B. Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse.

    Achten Sie auf die Kohlenhydrate in den Lebensmitteln. Personen mit Diabetes oder mit Diabetes-Risiko müssen wissen, wie viel Kohlenhydrate in einer Mahlzeit enthalten sind und wie diese den Blutzuckerspiegel beeinflussen. Vermeiden Sie Produkte, denen bei der Herstellung viel künstlicher Zucker zugesetzt wurde.

    Dazu gehören z.B. Süßigkeiten, Kuchen, Fertigprodukte, Fast-Food, süße Getränke, Ketchup etc. Die Zuckerart in solchen Lebensmitteln lässt den Blutzuckerspiegel stark ansteigen. Vermeiden Sie solche Lebensmittel, oder essen Sie möglichst wenig davon. Geeignete Kohlenhydratquellen sind z.B.

    Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte. Solche unbearbeiteten Lebensmittel enthalten natürlichen Zucker. Er wirkt sich weniger stark auf den Blutzuckerspiegel aus. Nährwerttabellen oder Kohlenhydrattabellen bieten eine Orientierung darüber, wie viel Zucker in einzelnen Lebensmitteln enthalten ist.

    Zudem lernen Betroffene in speziellen Schulungen und Ernährungsberatungen genau, wie sich Mahlzeiten auf den Blutzucker auswirken. Mehr zum Thema: Kohlenhydrate & Ballaststoffe Ernähren Sie sich fettarm. Essen Sie lieber pflanzliche Fette als tierische Fette.

    • Geeignete Fettquellen sind z.B.
    • Olivenöl, Rapsöl, Leinöl, Nüsse, Avocados sowie daraus hergestellte Streichfette.
    • Achten Sie auf „versteckte” Fette in verarbeiteten Lebensmitteln, z.B.
    • In Süßigkeiten, Chips, Fast-Food, Wurst oder Gebäck.
    • Verzichten Sie so gut es geht auf solche Lebensmittel.
    • Wenn Sie tierische Produkte essen, bevorzugen Sie fettarme Fleisch- und Wurstsorten, z.B.

    aus Geflügel. Auch Fisch ist eine gute Fettquelle, z.B. Lachs, Makrele oder Hering. Wählen Sie auch bei Milchprodukten, z.B. Joghurt oder Käse, fettarme Varianten. Mehr zum Thema: Fette Essen Sie weniger salzhaltige Lebensmittel, und verwenden Sie auch beim Kochen weniger Salz.

    Verwenden Sie stattdessen Kräuter und andere Gewürze. Personen mit einer Nierenerkrankung sollten darauf achten, nicht zu viel Eiweiß zu essen. Trinken Sie Wasser oder ungesüßten Tee. Verzichten Sie auf gezuckerte Getränke und Limonaden. Trinken Sie keinen oder nur sehr wenig Alkohol. Alkohol führt dazu, dass der Blutzuckerspiegel absinkt.

    Dadurch steigt bei Personen mit Diabetes das Risiko für eine gefährliche Unterzuckerung, Zudem kann Alkohol bei regelmäßigem Konsum zu einer Gewichtszunahme führen. Als Orientierungshilfe für eine ausgewogene Ernährung dient zudem die Österreichische Ernährungspyramide bzw.

    Was darf ein Diabetiker auf keinen Fall zu sich nehmen?

    Wie ernähre ich mich gesund? – Generell gelten heute für Menschen mit Typ-2-Diabetes die gleichen Empfehlungen für eine vollwertige Kost wie für Menschen ohne Diabetes. Kurzum: Sie können fast alles essen, wenn Sie die Regeln für eine ausgewogene Ernährung beachten und wissen, welche Lebensmittel besonders den Blutzucker beeinflussen.

    Genießen Sie gesunde Speisen und essen Sie abwechslungsreich. Wählen Sie Mengen, die Ihnen helfen, Ihr wünschenswertes Körpergewicht zu erhalten oder zu erreichen. In folgenden Lebensmitteln steckt Zucker in Reinform: Instantprodukte, gezuckerte Säfte, Limonade, Süßigkeiten und Kuchen. Sie “treiben” die Blutzuckerwerte rasch in die Höhe. Versuchen Sie, diese Lebensmittel zu meiden oder nur in Maßen zu sich zu nehmen. Der enthaltene Zucker in Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten oder Milch muss erst aufgespalten werden und wirkt sich deshalb weniger stark auf den Blutzucker aus. Diese Lebensmittel sollten bei Typ-2-Diabetes deshalb auf den Speiseplan gehören. Fettreiche Lebensmittel in großen Mengen sollten Sie vermeiden, wie etwa fettes Fleisch und Wurst, fette Backwaren, fette Fertigprodukte, Fast Food, Sahne, Chips und Schokolade. Bevorzugen Sie pflanzliche Öle und Fette, zum Beispiel Raps- und Olivenöl, Nüsse und Samen. Spezielle Diabetiker-Produkte oder Diät-Lebensmittel brauchen Sie nicht. Beziehen Sie auch Ihre Angehörigen mit ein, denn sie sind oft beim Einkaufen und Kochen beteiligt. Eine zu eiweißreiche Ernährung kann die Nieren belasten. Lassen Sie sich bei Nierenerkrankung beraten, welche Eiweißzufuhr zu empfehlen ist. Alkohol hat viel Energie und kann zu Unterzuckerungen führen, gerade wenn zusätzlich blutzuckersenkende Medikamente genommen werden. Experten empfehlen daher, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes nur wenig Alkohol trinken sollten. Wenn Sie übergewichtig sind: Jedes Kilo, das Sie abnehmen, wirkt sich günstig auf Ihren Diabetes, Ihren Blutdruck und die Blutfette aus. Ob und wie Sie versuchen, Ihr Gewicht zu reduzieren, ist eine sehr persönliche Entscheidung, bei welcher Sie Wohlbefinden und Lebensfreude berücksichtigen sollten.

    See also:  Beton MischverhäLtnis Tabelle?

    Was ist das beste Frühstück für Diabetiker?

    Frühstücksrezepte Zubreitung: Die Erdbeeren kalt waschen, Blüten abschneiden und in Scheiben schneiden. Radieschen mit Blättern kalt waschen. Blätter abschneiden, auf einem Küchenkrepp trocknen und in dünne Scheiben schneiden. Apfel waschen und vierteln.

    • Ein Viertel in schmale Spalten schneiden, abdecken.
    • Zubereitung: Die aufgetauten Tiefkühlbeeren mit einer Gabel zerdrücken oder mit einem Passierstab sämig pürieren.
    • Die Soja-Joghurtalternative mit dem Zimt glattrühren, in eine Schale füllen.
    • Mandarine schälen, in einzelne Stücke teilen.
    • Die Birne mit Schale waschen, halbieren, eine Hälfte in einer.

    Zubereitung: In die Mulden eines 6er-Muffinblechs jeweils ein Papier- oder Silikonförmchen setzen. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Für den Teig die Eier mit Erythrit schaumig rühren. Äpfel waschen, mit Schale grob reiben. In einen tiefen Teller geben, mit dem Zitronensaft mischen,.

    Zubereitung: Vorab fünf saubere, fest verschließbare Gläser geöffnet auf ein Handtuch stellen. Die Erdbeeren waschen, Blüte abschneiden und Erdbeeren in Stücke schneiden. In einen Topf geben und mit dem Zitronen- oder Limettensaft mischen. Jetzt die Packung Gelierzucker 3:1 zu den Erdbeeren in den. Zubereitung : Pfifferlinge in einem Küchentuch hin- und herschwenken, so dass der Schmutz sich löst.

    Öl in einer Pfanne erhitzen, Pfifferlinge in das heiße Öl geben und ca.2-3 Min. anbraten lassen. In der Zwischenzeit Eier mit etwas Wasser, Salz und Pfeffer verquirlen und zu den Pfifferlingen. Zubereitung : Wasser mit 3 EL Essig und etwas Salz zum Kochen bringen.

    • Die Hitze reduzieren, mit einem Löffel oder Schneebesen einen Strudel im Wasser rühren und in diesen Strudel vorsichtig die Eier aufschlagen oder mit einer Kelle hineingleiten lassen (siehe Video, ab Minute 2).
    • Wichtig dabei ist.
    • Zubereitung: Apfel grob reiben und alle Zutaten miteinander pürieren.
    • Wer einen Hochleistungsmixer hat, kann auch gefrorenen Spinat oder Eiswürfel statt Wasser verwenden.

    Guten Appetit! Zubereitung : Mandeln mehrere Stunden (über Nacht) in Mandeldrink einweichen. Feigen halbieren und das Fruchtfleisch auslöffeln. Mandeln, Mandelmilch, Feige und 1 Prise Zimt mixen. Guten Appetit! Zubereitung : Eier für 8 Min. kochen. Vollkornbrot mit Olivenöl bepinseln und toasten.

    • Gemüse und Obst waschen und Tomate und Gurken in Scheiben schneiden.
    • Das restliche Gemüse und Obst in mundgerechte Stücke schneiden.
    • Eier kalt abschrecken, pellen und in dünne Scheiben schneiden.
    • Brotscheiben mit.
    • Zubereitung : Für das Granola: Haferflocken, Sonnenblumenkerne und Sesam in einer Pfanne für mehrere Minuten rösten.

    Dabei gelegentlich schwenken, damit es nicht anbrennt. Danach die Pfanne vom Herd nehmen und Leinsamenschrot dazugeben. Apfel waschen und in kleine Würfel schneiden. Joghurt mit den.

    Welches Gewürz senkt den Blutzucker?

    Zimt senkt Blutzucker und Cholesterinspiegel – Zimt ist ein effektives Naturheilmittel. Die Rinde des Zimtbaums senkt bekanntermaßen den Cholesterinspiegel und die Blutzuckerwerte. Naturheilkundler empfehlen das Gewürz auch denen, die Gewicht abbauen wollen, weil es den Stoffwechsel anregt.

    An früheren Studien mit Zimt waren in erster Linie Typ-2-Diabetiker beteiligt. Hier zeigte sich im Schnitt eine Senkung des Nüchternblutzuckers um rund 10 – 15 Prozent. zeigt jetzt, dass auch die tägliche Einnahme von Zimt bei Menschen mit Prädiabetes den Nüchternblutzucker konstant hält und die Glukosetoleranz erhöht.

    Die Teilnehmer der Studie litten allesamt unter Prädiabetes und erhielten über zwölf Wochen hinweg drei Mal täglich eine Kapsel mit je 0,5 Gramm Zimt. Als Kontrolle dienten Kapseln ohne Zimt.

    Welche Wurst darf man bei Diabetes essen?

    Bei Fleisch und Wurstwaren genau abwägen – Fleisch ist grundsätzlich neutral in Bezug auf den Blutzuckerwert. Geflügel, mageres Rind- oder Schweinefleisch können Sie in Bezug auf Diabetes Typ 2 somit normalerweise sorgenfrei genießen. Allerdings sollten Sie beim Geflügel die oftmals fettige Haut abziehen und beim Schnitzel auf eine Panade verzichten.

    1. Hähnchenleber und Wild sollten Sie nur in Maßen verzehren, ebenso naturbelassenes Kotelett und Kochschinken.
    2. Heikel wird der Fleischkonsum erst, wenn es sich um verarbeitete Produkte handelt.
    3. Auf Wurstwaren sollten Sie möglichst verzichten, da sie überwiegend gesättigte Fette beinhalten.
    4. Das heißt: Verzehren Sie möglichst wenig Pasteten, Aufschnitt, Leberkäse und Salami,

    Auch von fettem Schweinebraten sollten Sie lieber Abstand nehmen. Aber trotz allem gilt: Ein Tabu sind auch diese bei Diabetes Typ 2 weniger geeigneten Lebensmittel nicht. Wenn Sie gern einmal eine Scheibe Schinkenwurst oder eine Pizza Salami genießen möchten, dann dürfen Sie das.

    Was ist besser bei Diabetes Kartoffel oder Reis?

    BE-Tabelle: Wie wirken Kartoffeln bei Diabetes auf den Blutzucker? – Für Menschen mit Diabetes ist es wichtig zu wissen, dass Erdäpfel trotz der genannten positiven Eigenschaften einen relativ hohen glykämischen Index aufweisen. Das heißt, dass die Kohlenhydrate leicht zerlegt werden und den Blutzucker schnell ansteigen lassen.

    • Die glykämische Last (Blutzuckerwirksamkeit einer üblichen Portionsgröße) sieht bei Kartoffeln aber wesentlich besser aus und entscheidet letztendlich über den Insulinbedarf einer Mahlzeit.
    • Im Vergleich mit Reis und Nudeln weist die normale Portion eines Kartoffelgerichts niedrigere Werte auf.
    • Die Berechnung der Mahlzeiten mit Broteinheiten (BE) ist vor allem bei insulinpflichtigem Diabetes wichtig.

    Folgende Tabelle hilft Menschen mit Diabetes, anhand der BE den Kohlenhydratgehalt unterschiedlicher Gerichte mit Kartoffeln einzuschätzen: 5

    Produkt 1 BE entspricht etwaige Portionsgröße pro BE
    Kartoffeln (gekocht) 70 Gramm eine mittelgroße Kartoffel
    Kartoffelknödel 50 Gramm ein halber Knödel
    Kroketten 40 Gramm zwei Stück
    Kartoffelpüree (selbstgemacht) 100 Gramm zwei gehäufte Esslöffel
    Kartoffelchips 30 Gramm eine Mini-Tüte
    Pommes frites 40 Gramm 14 Stück
    Süßkartoffeln 55 Gramm bitte abwiegen

    Kann man Roggenbrot bei Diabetes essen?

    Weißmehl und Kartoffeln erhöhen das Diabetesrisiko! – Essend Diabetes verhindern – Weniger Weißmehl und mehr ROGGEN kann Diabetes verhindern! Der verstärkte Verzehr von Roggenbrot und Nudeln anstelle von Weißmehlprodukten und Kartoffeln, verringert bei Personen mit Metabolischem Syndrom erheblich das Risiko einen Diabetes Typ 2 zu entwickeln! Dies zeigt eine im aktuellen American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte Studie aus Finnland (1), gab am 04.01.2006 Bettina Geier, Diplom Oecotrophologin bei der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. Die Forscher hatten es sich zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, ob bei übergewichtigen Menschen, die bereits an dem Metabolischen Syndrom litten, eine veränderte Auswahl an Kohlenhydraten sich positiv auf die Sensibilität der Insulinrezeptoren und die zu geringe Insulinsekretion auswirkte, auch wenn keine Gewichtsänderung vorlag.

    Ein Absinken der Insulinsensibilität der Körperzellen, eine zu geringe Insulinproduktion und eine nachlassende Glukosetoleranz sind die Vorstufen, aus denen sich ein Diabetes Typ 2 entwickelt. Für die Studie teilten die Wissenschaftler 72 übergewichtige Männer und Frauen, die unter dem Metabolischen Syndrom litten, zufallsbestimmt in zwei Gruppen ein, die jeweils ein bestimmtes 12-Wochen-Ernährungsprogrammen erhielten.

    Dabei stellten entweder Roggenbrot- und Nudeln in der einen, oder Weizen-, Haferbrot und Kartoffeln in der zweiten Gruppe, die Hauptkohlenhydratlieferanten dar. Während sich das Körpergewicht in keiner der beiden Gruppen signifikant veränderte, zeigten sich Unterschiede in der Insulinsekretion.

    Die Ausschüttung dieses “Blutzuckersenkers” in der “Roggenbrot-Nudel”-Gruppe war sechs Mal so hoch verglichen mit der “Weizen-Hafer-Kartoffel”-Gruppe. Roggenbrot und Nudeln besitzen einen niedrigeren glykämischen Index (Glyx) und lassen den Blutzuckergehalt im Blutserum langsamer und weniger stark ansteigen als die Weißmehlerzeugnisse Weizen, Hafer sowie Kartoffeln.

    In der kombinierten Gruppe war ein höherer Insulinspiegel bei den überwiegend “Roggen”-Verzehrern mit einer verbesserten Glucosetoleranz verbunden. Leichte Gewichtszunahmen hingegen verschlechterten die Glukosetoleranz, wobei sogar sehr geringe Zuwächse die ursprünglichen Verbesserungen der Insulinsensibilität in der “Roggen-Gruppe” im Vergleich zur “Weißmehl”-Gruppe wieder zunichte machten.

    • Männer und Frauen, die an dem Metabolischen Syndrom leiden, tragen ein extrem hohes Risiko, Typ 2 Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln.
    • Insulinresistenz, die zu Diabetes mellitus führen kann, ist neben Fettleibigkeit, Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten einer der vier Kernbestandteile, die der Begriff “Metabolisches Syndrom” zusammenfasst.

    Eine höhere Ausschüttung von Insulin als normale körperliche Reaktion auf Insulinresistenz kann bei Diabetesgefährdeten häufig nicht stattfinden, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin. Grund ist eine Funktionsstörung der insulinproduzierenden Zellen (b-Zellen), die gerade bei Personen, die eine genetisch bedingte Anfälligkeit für Diabetes aufweisen, häufig ist.

    1. Deshalb ist bei diesen Risikopatienten ein frühzeitiges Eingreifen in den Prozess der Diabetesentstehung über die Ernährung, das die Insulinresistenz lindern und die Insulinsekretion verstärken kann, besonders wichtig.
    2. Vollkornerzeugnisse und andere Nahrungsmittel, die einen geringen Glyx haben, können nachweislich den gefürchteten Entwicklungen entgegen wirken.

    Ihren Hauptwirkmechanismus sehen Wissenschaftler in deren Effekt einer gesteigerten Funktionsfähigkeit der b-Zellen, größerer Insulinsensibilität und einer geringeren Insulinresistenz der Zellen. Betroffenen empfiehlt Bettina Geier, in ihrer Ernährung überwiegend Lebensmittel auszuwählen, die einen niedrigen (unter 55) oder mittleren Glyx (bis 70) aufweisen, und zusätzlich noch ein paar Regeln beziehungsweise Tipps und Tricks zu beachten, die sich positiv auf den Insulin-Wirkmechanismus auswirken.

    Wertvolle Hilfestellung für Personen, die gefährdet sind, an Diabetes zu erkranken, ist dabei die Diabetes-Ampel im handlichen Taschenformat, mit der Betroffene im Alltag unkompliziert und übersichtlich auf einen Blick erkennen, ob ein Lebensmittel geeignet ist. Darin werden 2.600 Lebensmittel, alphabetisch sortiert, bewertet und anhand von roten, gelben oder grünen Punkten als empfehlenswert, weniger und gar nicht empfehlenswert eingestuft.

    Weitere wertvolle prägnante Ratschläge die helfen, den Blutzuckermechanismus förderlich zu unterstützen, und alles sonstige Wissenswerte enthält das Buch in einem ergänzenden Kapitel. Die Diabetes-Ampel ist im Knaur-Verlag erschienen und unter www.droemer-knaur.de zu bestellen.

    Warum sind Pellkartoffeln für Diabetiker besser?

    Erdäpfel haben eine relativ geringe Energiedichte – Die Knolle enthält einiges an Vitamin C, Ballaststoffen und Kalium, hat aber wegen ihres hohen Kohlenhydratgehalts ein eher schlechtes Image. Trotz ihrer relativ geringen Energiedichte werden Kartoffeln als Lebensmittel mit hohem glykämischem Index klassifiziert, was sie für Menschen mit Diabetes eher unattraktiv macht.

    1. Aber ist der schlechte Ruf des Erdapfels berechtigt? Der GI von Lebensmitteln wird bestimmt, indem Stoffwechselgesunde das entsprechende Nahrungsmittel isoliert essen und dann dessen Effekt auf den Blutzucker beobachtet wird.
    2. Doch den GI einzelner Lebensmittel zu betrachten, ist zu kurz gefasst, schreiben Dr.
    See also:  Reisekosten 2022 Tabelle?

    Brooke Devlin von der Australian Catholic University, Melbourne, Australien, und ihre Kollegen. Denn in der Realität essen wir bei einer Mahlzeit nicht nur Kohlenhydratreiches wie Reis oder Kartoffeln, sondern kombinieren diese mit anderen Lebensmitteln, die wiederum anders zusammengesetzt sind.

    Darüber hinaus kann auch die Zubereitungsart den glykämischen Index eines Lebensmittels beeinflussen. Um herauszufinden, wie sich Kartoffeln auf die glykämische Kontrolle von Patienten mit Typ-2-Diabetes auswirken, führten die australischen Kollegen eine Cross-over-Studie mit 24 Diabetikern durch. Diese erhielten alle ein standardisiertes Frühstück und Mittagessen, aber ihr Abendessen unterschied sich: Es enthielt als kohlenhydratreiche Komponente entweder frisch gekochte, gebratene, oder gekochte und nach 24 h wieder aufgewärmte Kartoffeln (dieses Verfahren erhöht den Anteil an resistenter Stärke).

    Die Kontrollgruppe aß Reis. Der Energiegehalt der verschiedenen Mahlzeiten war gleich. Im Vergleich zu dem Reisgericht schnitten die verschiedenen Kartoffelmahlzeiten im Hinblick auf den postprandialen Blutzuckeranstieg bzw. die nächtliche glykämische Kontrolle nicht schlechter ab.

    Was kann man Süßes Essen bei Diabetes?

    Süßigkeiten für Diabetiker: Wie Sie bewusst naschen Süßigkeiten für Diabetiker: Wie Sie bewusst genießen können Gesunde Ernährung Veröffentlicht am: 11.04.2022 6 Minuten Lesedauer Süßigkeiten sind für Diabetiker kein Tabu mehr – wenn die Gesamtbilanz der Kalorien und Kohlenhydrate beachtet wird. © iStock / GMVozd Süßigkeiten gehören an den Feiertagen einfach dazu. Tatsächlich wird an Ostern mehr Süßes verzehrt als zu Weihnachten. Durchschnittlich wird pro Haushalt mehr als ein Kilogramm Schokolade über die Feiertage vernascht. Grundsätzlich gilt: Süßigkeiten sind auch für Diabetiker mit Typ 1 oder Typ 2 erlaubt.

    Zuckerkranke sollten jedoch ihre Ernährung, sowie die verzehrten Kalorien und Kohlenhydrate, im Blick behalten. Das gilt nicht nur für süße Leckereien, sondern auch für das Festtagsessen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft e.V. (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfehlen eine maximale Zufuhr freier Zucker von maximal zehn Prozent der Gesamtenergiezufuhr.

    Hierzu zählen alle Zuckerarten, die Speisen, Getränken oder Süßigkeiten wie Schokolade zugefügt werden, aber auch Zucker, der natürlicherweise in Honig, Sirup und Fruchtsäften vorkommt. Bei einer geschätzten Gesamtenergiezufuhr von 2.000 Kilokalorien pro Tag entspricht dies einer maximalen Zufuhr von 50 Gramm Zucker oder umgerechnet etwa 10 Teelöffeln voll Zucker.

    Zur Veranschaulichung: In 100 Gramm Ketchup sind durchschnittlich 22 Gramm Zucker enthalten, in 100 Gramm Nuss-Nougat-Creme sind es 55 Gramm. Schokolade und andere Süßigkeiten enthalten meist reichlich Einfach- oder Haushaltszucker (Monosaccharide). So enthält ein 100-Gramm-Schokohase etwa 50 Gramm Zucker und damit bereits die empfohlene maximale Tageszufuhr an freien Zuckern.

    Kommt beispielsweise noch ein Marmeladenbrot oder versteckter Zucker aus Fertiggerichten hinzu, wird schnell das Maß überschritten. Das Problem dabei: Haushaltszucker gehört zu den „schnellen Kohlenhydraten”. Das bedeutet, er muss während der Verdauung nicht gespalten werden, sondern gelangt schnell ins Blut.

    Dementsprechend schießt der Blutzucker rasch in die Höhe. Damit es nicht zu Problemen bei der Insulin-Anpassung kommt, sollten Diabetiker, die Insulin zu den Mahlzeiten spritzen, etwas mehr Insulin zuführen. Auch eine Insulinpumpe sollte entsprechend eingestellt werden. Voraussetzung ist, den Kohlenhydratgehalt der Leckereien zu kennen.

    Eine Kohlenhydrateinheit (KE) entspricht etwa zehn Gramm Kohlenhydraten beziehungsweise Zucker. Auch Diabetiker mit einer konventionellen Diabetestherapie, die Tabletten einnehmen oder nicht vor jeder Insulinspritze ihren Blutzuckerspiegel bestimmen, sollten den Zuckergehalt von Süßigkeiten und anderen Osterleckereien im Auge behalten, indem sie die Nährwertangaben auf der Verpackung beachten oder sich im Vorhinein informieren. Süßes ist nicht gleich Süßes. Zu den kritischen Oster-Naschereien gehören Fondant-Eier: Sie enthalten zwar wenig Fett, aber etwa 86 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Daher sollten Diabetiker um diese Zuckerfallen einen großen Bogen machen. Wer auf Schokolade nicht verzichten möchte, sollte auf Bittersorten ausweichen, da diese mehr Kakao, aber weniger Zucker und Fett enthalten.

    Ein weiterer Vorteil ist, dass man hiervon meist weniger isst. Das ist besonders für übergewichtige Diabetiker wichtig, denn unabhängig von der Sorte schlägt Schokolade mit 500 und 600 Kilokalorien pro 100 Gramm zu Buche. Grundsätzlich gilt: Für den Schoko-Genuss sollte man sich Zeit nehmen und den süßen Schmelz langsam und bewusst auf der Zunge zergehen lassen.

    Wichtig ist zudem, nicht nebenbei zu naschen und keine Süßigkeiten zu essen, wenn man (Heiß-)Hunger hat. Lieber erst einmal zu etwas Obst, Joghurt, einer Scheibe Brot oder ein paar Nüssen greifen. Ärzte empfehlen, Süßigkeiten am besten nach einer Hauptmahlzeit zu naschen.

    • Etwas austricksen bei der Menge kann man sich auch, indem man sich nur eine Portion Süßes erlaubt – etwa einen abgepackten Schoko-Riegel oder eine einzeln verpackte Praline.
    • So überlisten Sie Ihre Gelüste Testen Sie beispielsweise mit einem Stück Schokolade, an welcher Stelle Ihrer Zunge Sie die Süße am intensivsten schmecken, und lassen Sie Ihre Süßigkeit genau hier langsam zergehen.

    Dadurch benötigen Sie nicht so viel Süßes – kleine Mengen reichen schon aus, um das Verlangen zu stillen. Spezielle Diabetiker-Lebensmittel und damit auch -Süßigkeiten gibt es inzwischen nicht mehr, um Zuckerkranke nicht in falscher Sicherheit zu wiegen.

    So enthielten die Spezialprodukte zwar keinen Haushaltszucker, dafür jedoch Fruchtzucker oder Zuckeralkohole, die den Appetit nach mehr steigerten. Hinzu kommt, dass die Produkte hohe Anteile an ungünstigen Fetten hatten. Das kann für Diabetiker, die ohnehin oft Probleme mit ihrem Gewicht haben, problematisch sein.

    Reformhäuser, Drogerien und Supermärkte führen inzwischen jedoch ein großes Angebot an Süßigkeiten, die sich für Diabetiker besser eignen. Oft enthalten Süßigkeiten für Diabetiker sogenannte Steviolglycoside als Süßstoff (auch erkennbar an der Bezeichnung E 960).

    • Stevia ist eine in Südamerika beheimatete Pflanze, die kalorienfrei und 200- bis 300-mal süßer als Zucker ist, allerdings einen leicht lakritzartigen Geschmack hat.
    • Eine Alternative sind Produkte mit den Zuckeraustauschstoffen Xylit (Birkenzucker) oder Erythrit (Sukrin, Sucolin oder Xucker Light).
    • Xylit enthält etwa halb so viele Kalorien wie Zucker und beeinflusst den Blutzuckerspiegel kaum.

    Erythrit ist praktisch kalorienfrei und hat keine Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel. © iStock / bhofack2 Bitterschokolade enthält mehr Kakao und weniger Zucker und eignet sich deshalb für Diabetiker gut. Schokoladenüberzogene Früchte stillen den Hunger auf etwas Süßes. Ein paar Naschereien an den Feiertagen sind in der Regel völlig in Ordnung.

    Sie können Süßigkeiten und Leckereien für Diabetiker aber auch ganz einfach selbst herstellen. Das hat den Vorteil, dass Sie die Zutaten und die Zuckermenge selbst bestimmen können. So lassen sich Kalorien und Zucker einsparen, indem Sie beim Backen weniger Zucker verwenden. Bei den meisten Rezepten bringt dies trotzdem gute Backerfolge.

    Es ist sogar möglich, die Zuckermenge auf ein Drittel zu reduzieren. Damit sich die Geschmacksknospen daran gewöhnen können, ist es ratsam, den Zucker nach und nach zu verringern. Hier ein paar Diabetiker-freundliche Rezeptvorschläge für Ostern und andere Feiertage:

    • Süßes Osterlamm
      • Zutaten:
      • 150 g Butter oder Margarine 100 g Zuckeraustauschstoff (zum Beispiel Erythrit) 4 Eier 150 g Weizenvollkornmehl Type 1050 150 g Stärke 150 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
      • 1 Päckchen Backpulver

    Zubereitung: Schlagen Sie die Butter zusammen mit dem Zuckeraustauschstoff etwa zwei Minuten mit einem Rührgerät auf und geben Sie unter Rühren die Eier hinzu. Zwischen den einzelnen Eiern jeweils eine Minute lang rühren. Anschließend kommen auch die übrigen Zutaten in die Schüssel und Sie verrühren alles zu einem glatten Teig. Fürs Backen heizen Sie den Ofen auf 150 Grad Celsius (Umluft) vor und geben den Teig in die gefettete Form. Dann backen Sie das „Lamm” etwa 45 Minuten lang.

  • Schokomuffins mit Banane
    1. Zutaten für etwa 15 Muffins:
    2. 200 g getrocknete Datteln 200 ml fettarme Milch 2 reife Bananen 2 Eier 400 g gemahlene Mandeln (wer mag, kann auch Pekannüsse oder Walnüsse mahlen, das schmeckt kräftiger) 3 EL reines Kakaopulver
    3. 1 Päckchen Backpulver
    4. Zubereitung:

    Zunächst weichen Sie die Datteln in der Milch für etwa eine halbe Stunde ein. Anschließend zerdrücken Sie die Bananen und pürieren sie zusammen mit Datteln und Milch zu einer glatten Masse. Dann geben Sie das Ei und die restlichen Zutaten hinzu. Füllen Sie den Teig in kleine Förmchen – einzelne Nüsse oder Mandelsplitter sind als Deko möglich. Dann backen Sie die Muffins für 20 Minuten bei 180 Grad Celsius (Umluft) im vorgeheizten Ofen.

  • Schokofrüchte
    • Zutaten für vier Personen:
    • 100 g Zartbitterkuvertüre 300 g Bananen, Erdbeeren, Weintrauben oder Ananasstücke
    • Zubereitung:

    Waschen Sie die Früchte und schneiden Sie diese in mundgerechte Stücke. Schmelzen Sie die Schokolade in einem Wasserbad, tunken Sie die Obststücke hinein und legen Sie sie auf Backpapier, bis die Schokolade hart geworden ist. Anschließend schieben Sie mehrere Stückchen auf einen Holzspieß.

  • Welches Gemüse senkt den Blutzucker?

    2. Grünes Blattgemüse – Spinat, Grünkohl, Mangold und Salat sind kalorienarm und haben nur wenig Kohlenhydrate. Stattdessen punktet grünes Gemüse mit einem hohen Gehalt an Vitamin C, Magnesium, Calcium und Ballaststoffen. Diese unverdaulichen Pflanzenfasern bewirken, dass die Kohlenhydrate aus der Nahrung langsamer ins Blut übergehen.