Toco Wert Ab Wann Wehen?

Toco Wert Ab Wann Wehen
Herzfrequenz – Der Sensor für die Herztätigkeit erfasst die Zeitdifferenz zwischen den Herzschlägen Ihres Kindes. Das CTG berechnet daraus die Herzfrequenz. Die normale Frequenz (Basalfrequenz) liegt bei 110 – 160 Schlägen pro Minute. Sinkt der Wert kurzzeitig unter 100 Schläge pro Minute ab, kann es sein, dass Sie in diesem Moment eine Wehe haben.

Sind Toco Wehen?

Was ist der Toco Wert beim CTG? – Was bedeuten die CTG-Werte/-Kurven? – Beim CTG werden auf einem langen Papierstreifen zwei oder vier Werte aufgezeichnet. Auf unserem Bild siehst Du die Variante mit zwei Werten. Die obere Kurve stellt die Herzfrequenz des Babys dar. Normal sind hier Werte zwischen 120 und 160 Herzschlägen pro Minute.

  • Dabei kann es allerdings auch völlig harmlose Abweichungen geben, zum Beispiel wenn Dein Baby sich gerade sehr viel bewegt oder schläft.
  • Während der Geburt kann an dieser Kurve auch abgelesen werden, wie Dein Baby auf die Wehen reagiert.
  • Zieht sich die Gebärmutter während der Wehe zusammen, gelangt nämlich weniger Blut zum Baby und sein Herzschlag verlangsamt sich für einen kurzen Moment.

Nach der Wehe normalisieren sich die Herztöne dann wieder. Die untere Kurve auf dem Beispielbild zeigt die Wehentätigkeit. Die starken Ausschläge der Linie stehen jeweils für eine Wehe, die Kurve bildet Länge und Häufigkeit der Wehen ab. Es kann sein, dass das CTG Wehen aufzeichnet, die Du selbst gar nicht spürst, denn der Fühler ist sehr empfindlich.

  1. Die Aufzeichung der Wehen nennt man auch Toco-Wert.
  2. Moderne CTG-Geräte können außerdem noch die Kindsbewegungen aufzeichnen, die man sonst nur im Ultraschall erkennen würde.
  3. Dieser dritte Wert erscheint dann als kleine, senkrechte Striche auf dem Papierstreifen.
  4. Vielleicht bittet Deine Ärztin/Dein Arzt Dich auch, einen Knopf zu drücken oder Bescheid zu sagen, wenn Du die Bewegungen Deines Babys selbst spürst.

Das ist dann der vierte Wert und wird ebenfalls mit kleinen, senkrechten Strichen vermerkt.

Wann ist das CTG auffällig?

Grundfrequenz – Die Grundfrequenz gibt an, wie oft das Herz des Kindes durchschnittlich schlägt. Sie ist vergleichbar mit dem Ruhepuls eines Erwachsenen. Die Grundfrequenz liegt bei einem unauffälligen CTG zwischen 120 und 160 Schlägen pro Minute. Übersteigt die Grundfrequenz für länger als zehn Minuten Werte von 160 Schlägen pro Minute, sprechen Ärzte von einer Tachykardie.

See also:  Ab Wann KNnen Babys Farben Sehen?

Bei welchen Wehen öffnet sich der Muttermund?

Was sind Eröffnungswehen? – Das sind die ersten Geburtswehen. Sie sorgen dafür, dass sich der Muttermund öffnet, damit das Baby aus der Gebärmutter heraus kann. Diese sieht im Prinzip aus wie Birne, die auf dem Kopf steht. Im runden oberen Bereich besteht sie aus vielen Muskeln, im schmalen unteren Teil aus weicherem Bindegewebe.

  1. Das hat die Natur super gemacht: Die Wehe beginnt oben und drückt das Baby mit Hilfe von Muskelkontraktionen auf den Bindegewebsteil, der unter dem Druck irgendwann nachgibt.
  2. Zunächst verschwindet bei den Eröffnungswehen der Gebärmutterhals (um beim Birnen-Vergleich zu bleiben: die „Nase” der umgedrehten Birne), dann öffnet sich allmählich der Muttermund.

Bei manchen Frauen wird der Gebärmutterhals bereits in der Schwangerschaft durch die Vorwehen verkürzt. Bei anderen geschieht dies erst bei den ersten Eröffnungswehen. Beim Öffnen des Gebärmutterhalses geht manchmal der Schleimpropf ab, der den Muttermund verschlossen hat.

Was sagt der Wehenschreiber aus?

Der FIGO-Score – Die Kurven des CTG werden anhand des FIGO-Scores bewertet. Der deutsche FIGO-Score ist angelehnt an ein internationales System, welches die Herzfrequenz Ihres Babys prüft. Dabei werden die folgenden Kriterien untersucht:

Grundfrequenz: Herzschläge pro Minute Bandbreite: Fluktuationen der Herzfrequenz Dezeleration: verlangsamter Herzschlag Akzeleration: Beschleunigungen der Herzfrequenz

Grundfrequenz Bandbreite Dezelerationen Akzelerationen
normal 110–160 ≥ 5 Keine vorhanden, sporadisch (2 Akzelerationen in 20 min)
suspekt 100–109 oder 161–180 < 5 und ≥ 40 min oder > 25 früh/variabel oder einzeln/verlängert vorhanden (mit jeder Wehe)
pathologisch weniger als 100 oder mehr als 180 < 5 über ≥ 90 min auffällig fehlen oder über > 40 min

Um den gesundheitlichen Zustand Ihres Babys einschätzen zu können, werden all diese Kriterien herangezogen und in drei Kategorien unterteilt:

Alle Kriterien sind normal: Das CTG ist völlig unauffällig und Ihrem Baby geht es aller Wahrscheinlichkeit nach sehr gut. Eines der drei Kriterien weicht etwas von der Norm ab: Ihr/e Frauena(e)rzt/in wird etwas genauer hinsehen und eventuell eine halbe Stunde später erneut ein CTG aufzeichnen. Zwei Kriterien weichen ab oder ein pathologisches: In diesem Fall könnte eine umfassende Beobachtung angeordnet werden, damit man schnell handeln kann, falls sich die Werte nicht verbessern sollten.

Bei einem Untersuchungstermin schaut sich Ihr/e Gynäkologe/in die Aufzeichnungen des CTG genauer an und bespricht das Ergebnis mit Ihnen.

Was bedeutet Toko CTG?

Typisches CTG ohne Wehen A: Fetale Herztätigkeit B: Von der Mutter gefühlte Kindsbewegungen (durch Knopfdruck aufgezeichnet) C: Kindsbewegungen D: Uteruskontraktionen Kardiotokografie bzw. -graphie (englisch C ardio t oco g raphy ; CTG ; Herztonwehenschreibung ) bezeichnet ein Verfahren zur simultanen (gleichzeitigen) Registrierung und Aufzeichnung der Herzschlagfrequenz des ungeborenen Kindes und der Wehentätigkeit (griechisch tokos ) bei der werdenden Mutter.

Was ist ein Tokogramm?

Tokogramm und CTG Frauenärztin München Neben der Ultraschalluntersuchung ist die Cardiotokographie (auch CTG genannt) eine gesetzliche Standarduntersuchung zur Überwachung während der Schwangerschaft, die wir in unserer Frauenarztpraxis in München zusammen mit unseren Hebammen anbieten.

Das CTG überprüft die kindliche Herzfrequenz in Abhängigkeit zu Aktiv- und Ruheperioden des Fötus sowie die Aktivität der Gebärmutter zum Ausschluss einer vorzeitigen Wehentätigkeit. Das CTG wird routinemäßig ab der 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Die Untersuchung wird aber vor allem in den letzten Schwangerschaftswochen und während der Geburt eingesetzt.

Fällt der Herzton des Babys nach einer Wehe ab (auch Dezeleration genannt), so weist das auf einen Sauerstoffmangel des Ungeborenen hin, was einen Kaiserschnitt notwendig machen würde. Die Darstellung des CTGs erfolgt über das grafische Tokogramm, was ähnlich zu einem Elektrodiagramm die Dauer, Häufigkeit und Stärke der einsetzenden Wehen zur Überwachung des Geburtsverlaufs aufgezeichnet.

Wie erkenne ich Übungswehen?

Was sind Braxton-Hicks-Kontraktionen? – Auch bekannt als „falsche Wehen” oder „Übungswehen”, sind Braxton-Hicks-Kontraktionen (benannt nach dem Arzt, der sie zuerst identifizierte) keine tatsächlichen Wehen, Sie werden allerdings – ebenso wie echte Wehen – durch Anspannen der Gebärmuttermuskeln verursacht.

Durch diese Kontraktionen wird der Uterusmuskel gut durchblutet und bereitet sich damit auf die bevorstehende Geburt vor. Die Kontraktionen von Übungswehen fühlen sich typischerweise eher an wie ein enges Zusammenziehen des Unterleibs oder ähneln Menstruationskrämpfen. Viele Frauen spüren diese kleinen Bewegungen der Gebärmutter gar nicht oder höchstens ein kleines Spannungsgefühl im Bauch.

Solltest du Braxton-Hicks-Wehen spüren, musst du nicht unbedingt aktiv werden. Ein Spaziergang, ein Bad oder auch Ausruhen kann helfen, damit die Kontraktionen von ganz allein wieder aufhören.

Was bedeuten die Zahlen auf dem Wehenschreiber?

Grundfrequenz – Die Grundfrequenz gibt an, wie oft das Herz des Kindes durchschnittlich schlägt. Sie ist vergleichbar mit dem Ruhepuls eines Erwachsenen. Die Grundfrequenz liegt bei einem unauffälligen CTG zwischen 120 und 160 Schlägen pro Minute. Übersteigt die Grundfrequenz für länger als zehn Minuten Werte von 160 Schlägen pro Minute, sprechen Ärzte von einer Tachykardie.

Was wird auf dem CTG angezeigt?

Mit einem CTG können sowohl kindliche Herztöne, als auch die Wehentätigkeit gemessen werden. Das Verfahren wird mit einem Kardiotokographen (Wehenschreiber) durchgeführt. Die Untersuchungsmethode kommt bereits während der Schwangerschaft zum Einsatz, bei der Geburt ist die Gebärende zur Überwachung der Wehen dauerhaft an das Gerät angeschlossen.

CTG (Kardiotokografie) ist ein Verfahren, um die Herzfrequenz des Babys im Bauch sowie die Wehentätigkeit aufzuzeichnen. Bei der Untersuchung werden mithilfe von Ultraschall die Herztöne des Kindes gemessen. Empfohlen wird, ab der 25. Schwangerschaftswoche bei jeder Vorsorgeuntersuchung ein CTG durchzuführen. Ein CTG birgt keine Risiken und wird in der Regel von einem Gynäkologen gemacht.

CTG in der Schwangerschaft : Die Durchführung der Kardiotokographie wird bei Risikoschwangerschaften ab der 25. und bei Schwangerschaften mit normalem Verlauf ab der 37. Schwangerschaftswoche empfohlen. Ein Verdacht auf eine Plazentainsuffizienz, eine Verzögerung des Wachstums des Babys, vorzeitige Wehentätigkeit, eine drohende Frühgeburt oder Mehrlingsschwangerschaften können dadurch abgeklärt werden. Bei einer vaginalen Blutung während der Schwangerschaft wird die Untersuchung zur Ursachenfindung durchgeführt. CTG bei der Geburt : Während der Geburt werden die Herztöne des Babys und die Wehen mit einem CTG überprüft.

Über die Bauchdecke der Mutter werden die Herztöne des Kindes aufgezeichnet. Moderne Geräte können sogar die Bewegungen des Kindes registrieren (Kineto-CTG). Die Mutter liegt während der Untersuchung seitlich, ein CTG dauert mindestens 30 Minuten.

Welche Funktion haben Wehen?

Wie entstehen Wehen? – Wehen entstehen durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Hormone am Ende der Schwangerschaft. Wesentlichen Einfluss haben der veränderte Hormonspiegel von Östrogen, Progesteron, Cortisol und Oxytocin. Die Hormone Progesteron und Östrogen sind für den Menstruationszyklus verantwortlich.

  • Ommt es zu einer Schwangerschaft, übernimmt die Plazenta die Progesteronproduktion.
  • Das von der Plazenta gebildete Progesteron sorgt dafür, dass sich der Gebärmuttermuskel entspannt und während der Schwangerschaft keine Wehen auftreten.
  • Gegen Ende der Schwangerschaft reduziert sich die Progesteronwirkung und der mütterliche Organismus schüttet vermehrt Östrogene aus.

Durch den erhöhten Östrogenspiegel wird das Hormon Oxytocin produziert. Oxytocin ist das eigentliche wehenfördernde Hormon, das zum Ende der Schwangerschaft vermehrt gebildet und ausgeschüttet wird. Das führt dazu, dass sich die Gebärmutter immer wieder zusammenzieht und die Stärke der Wehen zunimmt.