Wann Beginnt Die Grundausbildung Bei Der Bundeswehr 2022?

Wann Beginnt Die Grundausbildung Bei Der Bundeswehr 2022
Es ist der 1. Februar 2022, ein Dienstagmorgen.

Wann beginnt Grundausbildung?

Wann beginnt die Grundausbildung bei der Bundeswehr? – Die Grundausbildung der Bundeswehr beginnt für die Soldatinnen und Soldaten monatlich. Das Einstellungsdatum ist dann, wenn es die Einheit zulässt, in der Regel jedoch am Anfang eines Monats. Der Dienstantritt verschiebt sich entsprechend auf den nächsten Werktag, sollte der Erste eines Monats auf ein Wochenende oder einen Feiertag fallen.

Wann ist das Gelöbnis bei der Bundeswehr 2023?

Öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr am 23. März 2023 in Kandel Kandel – In Anwesenheit zahlreicher ziviler und militärischer Gäste werden am Donnerstag, 23. März 2023, in der Zeit von 15 Uhr bis 16 Uhr, zirka 330 Rekrutinnen und Rekruten des Luftwaffenausbildungsbataillons aus Germersheim und Roth sowie des ABC-Abwehrbataillons 750 „Baden” aus Bruchsal das Feierliche Gelöbnis bzw.

  • Ihren Diensteid auf dem Marktplatz in Kandel ablegen.
  • Die Gelöbnisrede hält der Chef des Stabes des Kommando Luftwaffe, Generalmajor Wolfgang Ohl.
  • Das Luftwaffenausbildungsbataillon führt die Grundausbildung für Mannschaften und Offizieranwärter in der Luftwaffe zentral an den Standorten Germersheim und Roth durch und stellt somit das „Tor zur Luftwaffe” dar.

Parallel dazu führt der Verband am Standort Germersheim zusätzlich und ebenfalls zentral die einsatzvorbereitende Ausbildung für die Luftwaffe durch. Quelle: Luftwaffenausbildungsbataillon (Bundeswehr in Germersheim) : Öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr am 23.

Wann beginnt man bei der Bundeswehr?

Bei der Bundeswehr dürfen junge Menschen, die das 17. Lebensjahr vollendet haben, freiwillig Wehrdienst leisten oder als Zeitsoldat eine Ausbildung beginnen. Doch diese Ausnahmen sind an strenge Bedingungen geknüpft. 17-Jährige, die Soldatinnen beziehungsweise Soldaten der Bundeswehr werden möchten, benötigen das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten. Bundeswehr/Wilke Soldatin oder Soldat kann man bereits mit 17 Jahren werden: Die Bundeswehr ermöglicht jungen Menschen, die noch nicht volljährig, aber das 17.

  • Lebensjahr vollendet haben, einen Einstieg in den Beruf.
  • In 2022 wurden insgesamt 18.776 Soldatinnen und Soldaten eingestellt.
  • Davon waren lediglich 1.773 junge Frauen und Männer noch keine 18 Jahre alt.
  • Über die Hälfte dieser 17-Jährigen Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr wurden binnen eines halben Jahres nach ihrem Dienstantritt volljährig.

Oft entscheiden junge Menschen schon vor Eintritt der Volljährigkeit, was sie werden wollen. Damit 17-Jährige nicht mit ihrem Eintritt in die Bundeswehr warten müssen, können sie bereits vor dem vollendeten 18. Lebensjahr ihre Ausbildung bei der Truppe beginnen.

Ansonsten würden ihnen gegenüber gleichaltrigen Berufseinsteigern und Berufseinsteigerinnen, die zivil ausgebildet werden, Nachteile entstehen. Möchte ein 17-Jähriger oder eine 17-Jährige Soldat oder Soldatin bei der Bundeswehr werden, wird in intensiven Auswahlgespräche überprüft, ob er beziehungsweise sie die nötige Reife mitbringt und sonst alle Voraussetzungen erfüllt.

Zudem brauchen die Jugendlichen das Einverständnis ihrer Eltern oder ihres gesetzlichen Vertreters oder ihrer gesetzlichen Vertreterin. Außerdem müssen sie die Vollzeit-Schulpflicht erfüllt haben. Das ist der Fall, wenn sie – je nach Bundesland und besuchter Schulform – neun oder zehn Jahre zur Schule gegangen sind.17-Jährige Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr werden grundsätzlich nicht in den Einsatz geschickt.

Sie dürfen Schusswaffen ausschließlich zu Übungs- und Ausbildungszwecken verwenden. Zum Wachdienst in der Kaserne werden sie nicht eingeteilt, da hier ein möglicher Schusswaffengebrauch zwar unwahrscheinlich ist, aber nicht ausgeschlossen werden kann. In den Ausbildungsstätten, in denen der Umgang mit Waffen geübt wird, stehen die jugendlichen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr unter dem besonderen Schutz und der zusätzlichen Aufsicht durch die Vorgesetzten.

Mit diesen Bestimmungen hält sich die Bundesrepublik Deutschland an ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen wie die UN United Nations -Kinderrechtskonvention von 1989. Sollte die derzeit ausgesetzte Wehrpflicht je wieder in Kraft gesetzt werden, so ist die verpflichtende Einberufung Jugendlicher als Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr ausgeschlossen.

Was passiert in der ersten Woche der Grundausbildung?

Verlauf – Mit erfolgter Musterung und Zustellung des Einberufungsbescheids bzw. Aufforderung zum Dienstantritt hat sich der Rekrut in der Regel zum ersten Werktag des ersten Dienstmonats, in Ausnahmefällen (direkt folgender Feiertag oder Wochenende) auch einige Tage später, in seiner neuen Dienststelle zu melden.

  1. Dort werden zunächst persönliche Daten und weitere Angaben wie Bankverbindung, vorhandene Führerscheine etc.
  2. Erfasst und zu den Akten genommen.
  3. Der Soldat wird einem Zug zugeordnet und bekommt eine Stube zugeteilt.
  4. Zusätzlich erhält er eine Abfassung verschiedener Gesetze ( Grundgesetz, Soldatengesetz, Wehrpflichtgesetz u.Ä.), Bettwäsche, Kleiderbügel und ein Schloss für seinen Spind, sofern er kein eigenes besitzt.

Der Soldat führt in der Regel, sofern er nicht mit höherem Dienstgrad eingestellt wurde, den untersten Dienstgrad seiner Teilstreitkraft bzw. Truppengattung, Diese sind u.a. Schütze, Flieger, Matrose. Siehe auch: Dienstgrade der Bundeswehr In der ersten Woche lernt der Rekrut erste Grundsätze des soldatischen Alltags, so z.B.

  1. Das korrekte Antreten und Marschieren ( Formaldienst ), die verschiedenen Dienstgrade oder das richtige Melden an einen Vorgesetzten, z.B.
  2. Beim Betreten der Stube.
  3. Eine nochmalige ärztliche Untersuchung prüft seine Wehrtauglichkeit,
  4. Es erfolgt die Einkleidung und Ausstattung mit Ausrüstung sowie die Ausgabe seines Truppenausweises und seiner Erkennungsmarke,

Die ersten Wochen sind von viel Unterricht im Unterrichtsraum/Hörsaal (U-Raum), u.a. über Gelände- und Waffenkunde, rechtliche Belange oder finanzielle Angelegenheiten geprägt. Im weiteren Verlauf der Grundausbildung bekommen die praktischen Ausbildungsanteile ein höheres Gewicht.

  1. Entsprechend dem Quartalsausbildungsplan kann durch den Einheitsführer befohlen werden, dass die Ausbildung auch am ersten Wochenende fortgesetzt wird.
  2. Höhepunkt des ersten Monats ist der Gefechtsdienst (die sog.
  3. Gelände- oder Grüntage”), bei denen der Rekrut das erste Mal in Kampfausrüstung auf einem Standortübungsplatz die verschiedenen Bewegungsarten im Gelände lernt, Tarnung anlegt und ein Zweimannzelt errichtet.

In der Regel übernachten die Rekruten in den ersten Wochen noch nicht außerhalb der Kaserne, Jede Ausbildungswoche der Grundausbildung beinhaltet einen Schwerpunkt der Ausbildung wie Selbst- und Kameradenhilfe sowie die Ausbildung zum Einsatzersthelfer A, eine Weiterentwicklung der bisherigen Ausbildung zum Helfer im Sanitätsdienst,

  1. In dieser lernt der Rekrut unter anderem mit Schussverletzungen umzugehen oder Knochenbrüche zu schienen und dies unter Gefechtsbedingungen anzuwenden.
  2. Die einsatzorientierten Ausbildungsinhalte erweitern die vormals 24-stündige Ausbildung auf 30 Stunden.
  3. Gleichzeitig sollen vorherige Ausbildungsinhalte vertieft und geübt werden.

Schwerpunkt einer der ersten Ausbildungswochen ist die Handhabung von verschiedenen Handwaffen der Bundeswehr und Schießen auf einer Standortschießanlage (StOSchAnl). Neben Ausbildungen in der Kaserne wird der Rekrut mehrere Tage zusammenhängend im Gelände verbringen.

Dieses Übungslager, vor allem „Biwak” genannt, dient dazu, dem Soldaten das Leben im Felde näherzubringen. Dazu gehört das Anlegen von Stellungen und Alarmposten, das Verteidigen aus Alarmstellungen, das Zurechtfinden im Gelände, u.a. mit Karte und Kompass, die Tätigkeiten als Melder, das Verhalten bei Nacht und weitere Ausbildungsinhalte.

In Verbindung mit diesen Biwaks werden Märsche durchgeführt, die bis zu zwanzig Kilometer umfassen können. Selten werden in der Grundausbildung Orientierungsmärsche durchgeführt, bei denen der Soldat auf sich allein gestellt oder in der kleinen Kampfgemeinschaft (Trupp bis Gruppe) den Weg zu bestimmten Punkten finden muss.

Außerdem steht Sport auf dem Dienstplan des Soldaten. Der Basis-Fitness-Test (BFT), der zu Beginn und Ende der Grundausbildung durchgeführt wird, soll dem Soldaten zeigen, wie sich die Ausbildung auf seine allgemeine Leistungsfähigkeit ausgewirkt hat. Neben dem obligatorischen Lauftraining können je nach Möglichkeit auch Kraft- oder Ballsportarten durchgeführt werden.

Im Rahmen der sog. „Military Fitness” gehört das Überwinden der Hindernisbahn zum Sportprogramm, wo vor allem die Holzwand ( Eskaladierwand ) eine Herausforderung für die Rekruten sein kann. Die Wachausbildung, in der der Soldat über seine Befugnisse als Wach- und Sicherungssoldat ausgebildet wird und lernt, Fahrzeuge und Personen anzuhalten, zu überprüfen und ggf.

  • Festzuhalten oder in welcher Situation er Schusswaffen gebrauchen darf bzw.
  • Muss, folgt zumeist im unmittelbaren Anschluss an die Grundausbildung.
  • Höhepunkt der Grundausbildung ist neben der „Rekrutenbesichtigung” das Feierliche Gelöbnis, das entweder in der Kaserne selbst oder auch in der Öffentlichkeit, wie auf Marktplätzen oder größeren Freiflächen, stattfindet.
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Dabei ist oftmals die Familie des Rekruten anwesend und es ist ihm gestattet, den Tag mit ihr zu verbringen. Auf das Gelöbnis bereitet der Formaldienst vor, bei dem u.a. das korrekte Marschieren im Gleichschritt exerziert wird und der Verlauf des Gelöbnisses mehrmals geprobt wird.

Trotz dieser Vorbereitung gibt es immer wieder Rekruten, die vor allem an heißen Tagen dem langen Stillstehen nicht gewachsen sind. Es gibt die Möglichkeit, das Gelöbnis zu verweigern. Soldaten, die davon Gebrauch machen, müssen damit rechnen, dass sie während ihrer Dienstzeit nicht befördert werden und ihnen nach Abschluss der Grundausbildung keine sensiblen Aufgaben zugewiesen werden.

Sollten Soldaten z.B. aufgrund einer Erkrankung nicht am Gelöbnis teilnehmen können, wird das Gelöbnis zu einem späteren Zeitpunkt meist im Dienstzimmer des zuständigen Disziplinarvorgesetzten nachgeholt und von ihm abgenommen. Den Abschluss der Grundausbildung bildet die „Rekrutenbesichtigung”, die meist durch den Kompaniechef (in Grundausbildungszügen einer Stabs- und Versorgungskompanie durch den Zugführer ) erfolgt.

  • In der Regel verlegt die Kompanie für mehrere Tage ins Gelände, in denen der Rekrut alle gelernten Fähigkeiten unter Beweis stellen soll.
  • Angefangen beim Aufbau des Biwak, über verschiedene Aufgaben wie die Verwundetenversorgung, bis zum korrekten soldatischen Verhalten.
  • Bestandteil ist meist in kleinem Rahmen das Führen des Feuerkampfs, so Überfall von Fahrzeugen oder feindlichen Gruppen oder im Zuge einer Meldebahn.

Generell entscheidet das Ergebnis der „Rekrutenbesichtigung” nicht allein darüber, ob die Grundausbildung bestanden wurde oder nicht. Wesentlich ist die Gesamtleistung in der Grundausbildung.

Kann man durch die Grundausbildung fallen?

Wiederholen der Allgemeinen Grundausbildung (AGA) – Tatsächlich ist es möglich, dass man die Grundausbildung wiederholen muss, wenn man wesentliche Ausbildungsinhalte, sogenannte Grobziele, verpasst hat. Krankheit ist dabei keine Entschuldigung. Es ist allerdings unerheblich, wie lange man in der AGA tatsächlich anwesend war, man muss lediglich bestimmte Ausbildungen nachweisen.

erfolgreiche Teilnahme an der Allgemeinen Wachausbildung (meist bescheinigt durch einen bestandenen schriftlichen Test am Ende der Wachausbildung und dem Wachschießen) erfolgreiche Teilnahme an der Sanitätsausbildung “Helfer im Sanitätsdienst” (meist bescheinigt durch einen bestandenen schriftlichen Test über die Selbst- und Kameradenhilfe) Bestandene Schulschießübungen mit Gewehr (G3/G36 S5) und Pistole (P1/P8 S2) Erfolgreiche Teilnahme an der Rekrutenbesichtigung (Praktische Prüfung der Grundausbildung, Teilnahme setzt Ausbildungen der AGA voraus)

Hinweis : Die AnTrA unterscheidet sich bei den einzelnen Teilstreitkräften und Organisationsbereichen teilweise, so gibt es zum Beispiel eine eigene AnTrA 1 für die SKB (Streitkräftebasis), fürs Heer oder für den ZSanDstBw (Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr).

  1. Bei Nichtbestehen oder Nichtteilnahme an der Wachausbildung muss das nicht zwingend heißen, dass die gesamte AGA wiederholt wird.
  2. Im Normalfall werden diese Soldaten in ihre Stammeinheiten versetzt und müssen dann im nächsten Quartal die entsprechenden Ausbildungen nachholen.
  3. Ohne eine bestandene Wachausbildung fehlt die “ATB (Ausbildungs- und Tätigkeitsbeschreibung) Sicherungssoldat” und man kann keine Wache stehen.

Da man meist an einer Krankheit nicht selbst schuld ist, werden diese wichtigen Ausbildungsinhalte teilweise in der letzten Woche wiederholt und für die Soldaten angeboten, die davon etwas verpasst haben. Selbst wenn die Rekrutenbesichtigung nicht bestanden wird, gibt es die Möglichkeit einzelne Stationen zu wiederholen.

Wird man nach der Grundausbildung vereidigt?

Feierliches Gelöbnis und Rekrutenbesichtigung – Gegen Ende der Grundausbildung der Bundeswehr findet das Feierliche Gelöbnis statt. Die frisch ausgebildeten Soldatinnen und Soldaten bekennen sich bei der öffentlichen Zeremonie zur Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung.

  • Sie geloben, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen”.
  • Als Abschluss der GA Grundausbildung folgt dann noch die sogenannte Rekrutenbesichtigung, bei der der Nachwuchs das Erlernte vor erfahrenen Ausbildern und Ausbilderinnen demonstrieren darf.

Nach neunzig intensiven Tagen sind die Auszubildenden in der Lage, als Wach- und Sicherungssoldat eingesetzt zu werden. Sie können lebensrettende Maßnahmen durchführen und einfache Aufgaben unter Gefechtsbedingungen übernehmen. Nach der Grundausbildung gehen sie in die weitere allgemeinmilitärische oder militärfachliche Ausbildung, um auf ihre zukünftigen Tätigkeiten vorbereitet zu werden – beispielsweise als Militärkraftfahrer oder Maschinengewehrschützen. Mauern und Gräben sind Hindernisse, die im Gefecht überwunden werden müssen. Um darauf vorbereitet zu sein, werden bereits in der Grundausbildung der Bundeswehr auf der Hindernisbahn Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer trainiert. Bundeswehr/Jane Schmidt Der Klimmhang ist eine von drei Übungen aus dem Basis-Fitness-Tests. Der Soldat verharrt an einer Reckstange so lange wie möglich in der Endposition eines Klimmzuges. Mindestens fünf Sekunden muss er in dieser Position bleiben. Bundeswehr/Mario Bähr Das Zwei-Mann-Zelt lernt jeder Neuling schon in der GA Grundausbildung kennen. Richtig aufgebaut, schützt es Soldaten beim Biwak vor Regen, Wind und Kälte. Bundeswehr/Christian Thiel Auch Feuermachen und das Zubereiten einer kleinen Mahlzeit sind Teil der Grundausbildung der Bundeswehr. Bundeswehr/Martin Stollberg Während der Ausbildung im Gelände lernen die Auszubildenden die unterschiedlichen Bewegungsarten mit dem Gewehr G 36 wie das „Gleiten” kennen. Bundeswehr/Jane Schmidt Mit Tarnschminke bemalen die Männer und Frauen ihre Gesichter mit grünen und schwarzen Streifen. Die Helme bestücken sie mit Pflanzen, Zweigen und Moos. All dies, um die sich vor dem Wald abhebenden Konturen von Gesicht und Helm zu verwischen. Bundeswehr/Christian Thiel So getarnt, sind sie kaum noch zu erkennen und vor Entdeckung durch gegnerische Kräfte geschützt. Bundeswehr/Sebastian Wilke Orientieren im Gelände ist ebenfalls ein wichtiger Teil Grundausbildung der Bundeswehr. Ohne Handy, nur mit Karte und Kompass, lernen die Soldatinnen und Soldaten, ihr Ziel zu finden. Bundeswehr/Sebastian Wilke Die Ausbildung erfolgt in der Gruppe. Ausbilder erklären und zeigen Schritt für Schritt, was zu tun ist, bevor es heißt: „Nachmachen und üben.” Bundeswehr/Sebastian Wilke Neben sehr viel praktischer Ausbildung im Gelände gehören auch Unterrichte zu Rechten und Pflichten eines Soldaten, politischer Bildung und Schießtechnik zur Grundausbildung der Bundeswehr. Bundeswehr/Sebastian Wilke Bevor das Gewehr G 36 zum Einsatz kommt, heißt es Zerlegen und Zusammensetzen der Waffe. Nur, wer sein Gewehr in- und auswendig kennt, kann in allen Situationen damit umgehen. Bundeswehr/Christian Thiel Wird ein Kamerad oder Kameradin verwundet, muss er oder sie schnell aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. In der Grundausbildung der Bundeswehr stehen daher Trageweisen auf dem Programm. Bundeswehr/Jonas Weber ABC Atomar, Biologisch, Chemisch -Abwehr- Ausbildung während der Grundausbildung der Bundeswehr.2016 Bundeswehr / Jane Schmidt Sie verlassen jetzt das Slide Modul. Drücken Sie die Tabtaste zum Fortfahren oder navigieren Sie andernfalls einfach weiter mit den Pfeiltasten.

Wann findet ein Gelöbnis statt?

Gelöbnis – → Hauptartikel: Feierliches Gelöbnis Feierliches Gelöbnis bei der Bundeswehr: Einzug der Ehrenformation mit Truppenfahne und Luftwaffenmusikkorps an der Spitze. Überall dort, wo Grundausbildungseinheiten stationiert sind, finden regelmäßig – jedes Quartal – feierliche Gelöbnisse statt. Um aufzuzeigen, welchen Dienst die jungen Wehrpflichtigen an der Gesellschaft leisten, und um die Bundeswehr als Armee in der Mitte der Gesellschaft zu verankern (Ideal des Staatsbürgers in Uniform, siehe auch Innere Führung ), finden die Gelöbnisse – wann immer möglich – als öffentliche Gelöbnisse statt.

Wie lange dauert Gelöbnis?

Wehrrecht und Schießen auf dem Stundenplan – Bis die vereidigten Soldatinnen und Soldaten fertig ausgebildet sind, dauert es zwischen drei und sieben Jahren, je nach angestrebtem Dienstgrad. Bevor sie speziell für ihre ausgewählte Laufbahn ausgebildet werden, lernen die neuen Soldatinnen und Soldaten erst einmal das Wehrrecht, die Gepflogenheiten in der Bundeswehr und dann auch das Schießen mit dem Gewehr oder der Pistole.

Ist die Grundausbildung bei der Bundeswehr hart?

Unser Fazit zur Grundausbildung – Die Grundausbildung bei der Bundeswehr ist keine mystische Sache, keine absurd harte Prüfung und hat auch nichts, was mit Gewalt oder Schikanen zu tun hat. All das sind nur Gerüchte. Die Grundausbildung ermöglicht es euch, eure Stärken und Schwächen genauer kennen zu lernen.

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Sie macht euch bereit, als Wach- und Sicherungssoldat der Streitkräfte eingesetzt zu werden. Nur darum geht es dabei. Um eine Art Eignung, für den tatsächlichen Alltag innerhalb der Bundeswehr. Wer die Grundausbildung durchläuft, muss körperlich und geistig fit und agil auftreten. Am Ende wird jeder individuell gefördert, ihr habt also immer eine Chance gut abzuschneiden.

Es geht nicht um Versagen, sondern um die Vorbereitung, auf das was noch kommen wird. Es soll also nach Möglichkeit jeder schaffen, Niederlagen sind gar nicht erwünscht. Wir wünschen euch nun alles Gute. Wer vor seiner Bundeswehrzeit schon einmal etwas üben möchte, findet in unserem Bundeswehr Shop die richtige Kleidung und allerlei Zubehör, als Vorbereitung auf die Zeit bei der Bundeswehr.

Ist die Grundausbildung immer gleich?

Gleiche Standards für alle Rekruten – Grundsätzlich ist die dreimonatige Grundausbildung für alle und Soldaten der Streitkräfte gleich. Und in den beiden ersten Monaten durchlaufen alle Rekruten einheitliche Trainings. Den dritten Monat hingegen können die Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche nutzen, um Dich gezielt auf Deine künftigen Aufgaben vorzubereiten.

  • Schließlich hat das Heer andere Bedürfnisse als die Luftwaffe, die Marine oder die Streitkräftebasis.
  • Musst Du nicht die komplette Gefechts-, Waffen- und Schießausbildung absolvieren.
  • Deshalb beträgt die Dauer der Grundausbildung hier auch nur zwei Monate.
  • Die restliche Zeit lernst Du Sanitätsgrundlagen.

In der Marine läuft die GA ebenfalls ein bisschen anders ab. Denn mit Ausnahme vom Marinesicherungsdienst ist die Grundausbildung hier zweigeteilt. In den sechs ersten Wochen erfolgt die allgemeinmilitärische Ausbildung. Und in den nächsten Wochen stehen marinespezifische Ausbildungsinhalte auf dem Lehrplan.

Werbung in eigener Sache: Im kostenpflichtigen Bundeswehr Einstellungstest Trainingscenter sind alle Testgebiete vorhanden. Welche das sind,, Doch auch wenn es im Detail Unterschiede gibt, ist das Prinzip der Ausbildung, dass Theorie und Praxis miteinander verknüpft werden. Unterricht und politische Bildung wechseln sich mit Waffen- und Schießübungen, Gefechtsdienst und Sport ab.

Und es werden die Grundsteine für Deine weitere Ausbildung gelegt. Die Grundausbildung ist also gewissermaßen das Fundament für Deine Bundeswehr-Karriere – egal ob Du freiwillig Wehrdienst leistet, Unteroffizier werden willst oder die Offizierlaufbahn anstrebst.

Was passiert am ersten Tag bei der Bundeswehr?

Grundausbildung AGA Verlauf: Antritt & erste Wochen – Mit erfolgter Musterung und Zustellung des Einberufungsbescheides hat sich der Rekrut zum im E-Bescheid angegebenen Tag in seiner neuen Dienststelle einzufinden. Im Schreiben vom Kompaniechef oder Bataillonskommandeur stehen darüber hinaus weitere wichtige Informationen zum Dienstantritt (Zeit, wichtige Unterlagen, Dienst in den ersten Wochen).

  1. Am ersten Tag in der Kaserne werden zunächst persönliche Daten und weitere Angaben wie Bankverbindung, vorhandene Führerscheine, Qualifikationsnachweise, Zeugnisse, Sozialversicherungsausweis etc. erfasst.
  2. Der Soldat wird einem Zug und einer Gruppe zugeordnet.
  3. Darüber hinaus wird ihm eine Stube zugeteilt, die er sich mit anderen Soldaten teilt.

Die Festlegung der (Reinigungs-)Reviere erfolgt in der Regel an einem der nächsten Tage. Zusätzlich erhält der Rekrut eine Stubenmappe, Bettwäsche, Kleiderbügel und ein Schloss für seinen Spind, sofern er kein eigenes besitzt. Als einberufener Soldat startet man entsprechend der Truppengattung mit dem niedrigsten Dienstgrad (bspw.

Funker, Schütze, Flieger oder Matrose). In der ersten Woche lernt der Rekrut erste Grundsätze des soldatischen Alltags, so z.B. das korrekte Antreten und Marschieren (Formaldienst), die militärischen Dienstgrade oder das richtige Melden an einen Vorgesetzten beim Betreten der Stube, eines Dienstzimmers oder bei der Stubenabmeldung.

Der Soldat wird durch einen Arzt zudem erneut auf Wehrtauglichkeit geprüft. Zudem wird man in den ersten fünf Tagen durch die LHBW eingekleidet. Erkennungsmarke und Truppenausweis werden oftmals erst einige Wochen nach Dienstantritt ausgegeben. Beide sind ständig am Mann zu führen.

Geprägt ist die erste Woche, wie auch die kommenden, von viel Unterricht im Unterrichtsraum/Hörsaal (U-Raum). Mitunter kann es vorkommen, dass die Ausbildung auch an den ersten Wochenenden fortgesetzt wird, man also am ersten oder zweiten Wochenende nicht nach Hause darf. Höhepunkt des ersten Monats bildet ein Geländetag oder BiWak, wo der Soldat das erste Mal in Kampfausrüstung bei einem Standortübungsplatzaufenthalt die verschiedenen Bewegungsarten im Gelände lernt, Tarnung anlegt, ein Zweimannzelt errichtet oder den Platz der Gruppe anlegt,

Zudem kommt der Rekrut das erste Mal mit einer Waffe in Berührung und wird auch schon auf einer Standortschießanlage scharf schießen (zuvor Übungen im AGSHP, dem Schusssimulator). Dort besteht bei Wertungsübungen die Möglichkeit eine Schützenschnur zu erwerben.

  • Dazu muss mit den Handwaffen der Bundeswehr mindestens Bronze, Silber oder Gold geschossen worden sein.
  • Manche Ausbildungswochen stehen unter einem bestimmten Schwerpunkt, so z.B.
  • Eine Wachausbildung, in der der Soldat über seine Befugnisse als Wach- und Sicherungssoldat unterrichtet wird (Personen- und Fahrzeugkontrolle, Schusswaffengebrauch).

Ein anderer Schwerpunkt ist die Ausbildung zum Helfer im Sanitätsdienst, einer Ausbildung der Ersten Hilfe unter Gefechtsbedingungen. Zur zweiten Seite

Was für ein Rang hat man nach der Grundausbildung?

Der Einstiegsdienstgrad – Wenn Du Deinen Dienst bei den Streitkräften antrittst, bist Du Soldat. Deine genaue Bezeichnung während der Grundausbildung hängt aber von der Teilstreitkraft ab. So bist Du beispielsweise, Grenadier oder Schütze beim Heer, Flieger bei der Luftwaffe oder Matrose bei der Marine.

Umgangssprachlich wird hier auch von der Schulterglatze gesprochen. Denn Du hast noch keine Schulterklappe mit einem Dienstgradabzeichen. In der Laufbahn der Mannschaften ändert sich das nach drei Monaten. Wenn Du die Grundausbildung beendet hast, wirst Du nämlich zum Gefreiten. Und dann bekommst Du eine Aufschiebeschlaufe mit einem Balken.

Schlägst Du eine höhere Laufbahn ein, kommt zu Deinem Dienstgrad noch die Bezeichnung der Laufbahn dazu. Du bist dann also beispielsweise Maat-, Feldwebel-, oder Offizieranwärter.

Ist die Grundausbildung anstrengend?

Lange Märsche mit schwerer Ausrüstung – Lange Märsche sind Bestandteil der Grundausbildung © huettenhoelscher/ Getty Images International Eine weitere „gemeine” Herausforderung bei der Bundeswehr sind die kräftezehrenden Märsche, Der Eingewöhnungsmarsch beginnt mit sechs Kilometern, wobei zwischendrin immer wieder Trinkpausen eingelegt werden.

  • Im Gegensatz zu späteren Märschen ist der erste ohne schwere Ausrüstung, sodass der Soldat nur Waffe, Koppel und Helm tragen muss.
  • Aber auch dieser Marsch kann anstrengend werden – besonders dann, wenn man keine langen Ausdauereinheiten gewöhnt ist oder das Wetter den Marsch zusätzlich erschwert.
  • Bei 30° oder -10 ° Celsius können auch sechs Kilometer sehr lang sein.

Bei den späteren Leistungsmärschen müssen die Soldatinnen und Soldaten zur Vorbereitung auf spätere Einsätze Ausrüstung mit 10 oder 15 Kilogramm mittragen. Die Märsche sind 9 bis 12 Kilometer lang und müssen in einer Zeit von maximal 90 bzw.120 Minuten absolviert werden.

Was macht man alles in der Grundausbildung?

Die Tätigkeitsebenen bei der Bundeswehr – Die Bundeswehr unterscheidet zwischen verschiedenen Tätigkeitsebenen, genannt “Laufbahnen”. Infos zu Laufbahnen Deine Aufgaben im Freiwilligen Wehrdienst Mit dem Freiwilligen Wehrdienst hast du die Möglichkeit, einen vorab definierten Zeitraum sinnvoll für dich zu überbrücken.

  • Dank der intensiven Zusammenarbeit mit anderen Soldatinnen und Soldaten lernst du den Teamzusammenhalt, der die Bundeswehr auszeichnet, kennen.
  • Je nachdem, welche Erfahrungen, Befähigungen und zivilberuflichen Qualifikationen du bereits mitbringst, wirst du in verschiedenen Bereichen der Bundeswehr eingesetzt: zum Beispiel als Hilfsausbilder, im Geschäftszimmer, im Sonar- oder Decksdienst der Marine, als Unterstützung in technischen Bereichen des Heeres oder der Luftwaffe, in der Logistik oder bei den Feldjägern in der Streitkräftebasis.

Was für Dich zählt

Du kannst die Dauer deines FWDs selbst festlegen (zwischen 7 und 23 Monate) und die Teilstreitkraft, in der du eingesetzt wirst, selbst wählen. Du arbeitest bei einem anerkannten Arbeitgeber in sicheren, wirtschaftlichen Verhältnissen. Du arbeitest in einem kameradschaftlichen Umfeld. Du erhältst eine fundierte militärische Ausbildung und steigerst deine körperliche Fitness durch gezieltes Training. In der Grundausbildung lernst du alles, was eine Soldatin bzw. ein Soldat wissen und beherrschen können muss. Es werden dir unsere Rechte und auch unsere Pflichten, sowie alle Grundlagen des Wehrdienstes nahe gebracht. Theorie und Praxis greifen ineinander: Du lernst alles über politische Bildung und den Gefechtsdienst, absolvierst die Waffen- und Schießübungen sowie körperliche Trainingseinheiten. Deine Ausbildung wird durch spezifische Anteile deines Einsatzbereiches ergänzt. Es erwartet dich eine Vielzahl an zusätzlichen Qualifizierungsmöglichkeiten und von Tag 1 an ein attraktives Vergütungspaket.

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Was für uns zählt

Du bist mindestens 18 Jahre alt (17 Jahre mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten). Du hast die Vollzeitschulpflicht erfüllt. Du besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft. Du bist bereit, dich bundesweit versetzen zu lassen. Du erklärst dich dazu bereit, ab einer Verpflichtungszeit von über 12 Monaten an Auslandseinsätzen der Bundeswehr teilzunehmen. Deine Dienstzeit beträgt als Freiwilligen Wehrdienst Leistende bzw. Freiwilligen Wehrdienst Leistender 7 bis 23 Monate.

Der Soldatenberuf ist mit besonderen Herausforderungen verbunden. Darum steht zu Beginn des Bewerbungsprozesses ein ausführliches Beratungsgespräch. Beratungsgespräch vereinbaren

Hat man bei der Bundeswehr Urlaub?

§ 28 Urlaub – (1) Dem Soldaten steht alljährlich ein Erholungsurlaub unter Belassung der Geld- und Sachbezüge zu. (2) Der Urlaub darf versagt werden, soweit und solange zwingende dienstliche Erfordernisse einer Urlaubserteilung entgegenstehen. (3) Dem Soldaten kann aus besonderen Anlässen Urlaub erteilt werden.

  • 4) 1 Die Erteilung und die Dauer des Urlaubs regelt eine Rechtsverordnung.2 Sie bestimmt, ob und inwieweit die Geld- und Sachbezüge während eines Urlaubs aus besonderen Anlässen zu belassen sind.
  • 5) 1 Einem Berufssoldaten oder Soldaten auf Zeit kann auf Antrag unter Wegfall der Geld- und Sachbezüge mit Ausnahme der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung Urlaub bis zur Dauer von drei Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung auf längstens 15 Jahre gewährt werden, wenn er 1.

mindestens ein Kind unter 18 Jahren oder 2. einen nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen tatsächlich betreut oder pflegt.2 Bei einem Soldaten auf Zeit ist die Gewährung nur insoweit zulässig, als er nicht mehr verpflichtet ist, auf Grund der Wehrpflicht Grundwehrdienst zu leisten.3 Der Antrag auf Verlängerung einer Beurlaubung ist spätestens sechs Monate vor Ablauf der genehmigten Beurlaubung zu stellen.4 Während der Beurlaubung dürfen nur solche Nebentätigkeiten genehmigt werden, die dem Zweck der Beurlaubung nicht zuwiderlaufen.5 Ein bereits bewilligter Urlaub kann aus zwingenden Gründen der Verteidigung widerrufen werden.

6) Stimmt ein Berufssoldat oder Soldat auf Zeit seiner Aufstellung als Bewerber für die Wahl zum Europäischen Parlament, zum Deutschen Bundestag oder zu der gesetzgebenden Körperschaft eines Landes zu, ist ihm auf Antrag innerhalb der letzten zwei Monate vor dem Wahltag der zur Vorbereitung seiner Wahl erforderliche Urlaub unter Wegfall der Geld- und Sachbezüge zu gewähren.

(7) 1 Soldaten haben Anspruch auf Elternzeit unter Wegfall der Geld- und Sachbezüge mit Ausnahme der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung.2 Das Nähere wird durch eine Rechtsverordnung geregelt, die die Eigenart des militärischen Dienstes berücksichtigt.

Wie viel verdient man bei der Bundeswehr in der Grundausbildung?

Gehalt bei der Bundeswehr: Grundausbildung – Es gibt verschiedene Einstiege in die Bundeswehr. Nach abgeschlossener Schullaufbahn gibt es die Möglichkeit eines, Die Dauer dieses Wehrdienstes liegt zwischen sieben und 23 Monaten und kann von der oder dem Wehrdienstleistenden frei gewählt werden.

  1. Dazu zählt eine dreimonatige Grundausbildung, die absolviert werden muss.
  2. Das Gehalt kann hier je nach persönlicher Lebenssituation laut zwischen 1430 und 1890 Euro netto liegen.
  3. Ähnlich sieht es beim aus.
  4. Dieses Ausbildungsprogramm läuft unter dem Namen „Dein Jahr für Deutschland” und ist auf 12 Monate begrenzt.

Die Aufgaben in diesem einjährigen Programm fokussieren sich auf Einsätze im Reservedienst und Heimatschutz. Auch hier ist die dreimonatige Grundausbildung Voraussetzung. Laut liegt das Gehalt hier je nach Lebenssituation zwischen 1430 und 1630 Euro netto monatlich.

Was passiert wenn man die Grundausbildung nicht besteht?

Wenn Sie die Allgemeine Grundausbildung oder besser gesagt die Rekrutenbesichtigung nicht bestehen, liegt es im Ermessen Ihres Kompaniechefs Sie die Allgemeine Grundausbildung wiederholen zu lassen. Es kann Ihnen also durchaus passieren, das Sie die Allgemeine Grundausbildung wiederholen müssen.

Wo findet die Grundausbildung bei der Bundeswehr statt Heer?

Die Standorte des Sanitätsdienst Heer – Der Sanitätsdienst Heer ist für die Gesundheit der Soldaten verantwortlich. Die Ausbildung erfolgt in der Sanitätsakademie der Bundeswehr in der Ernst-von-Bergmann-Kaserne in München sowie an zivilen Universitäten.

Ist die Grundausbildung immer gleich?

Gleiche Standards für alle Rekruten – Grundsätzlich ist die dreimonatige Grundausbildung für alle und Soldaten der Streitkräfte gleich. Und in den beiden ersten Monaten durchlaufen alle Rekruten einheitliche Trainings. Den dritten Monat hingegen können die Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche nutzen, um Dich gezielt auf Deine künftigen Aufgaben vorzubereiten.

  1. Schließlich hat das Heer andere Bedürfnisse als die Luftwaffe, die Marine oder die Streitkräftebasis.
  2. Musst Du nicht die komplette Gefechts-, Waffen- und Schießausbildung absolvieren.
  3. Deshalb beträgt die Dauer der Grundausbildung hier auch nur zwei Monate.
  4. Die restliche Zeit lernst Du Sanitätsgrundlagen.

In der Marine läuft die GA ebenfalls ein bisschen anders ab. Denn mit Ausnahme vom Marinesicherungsdienst ist die Grundausbildung hier zweigeteilt. In den sechs ersten Wochen erfolgt die allgemeinmilitärische Ausbildung. Und in den nächsten Wochen stehen marinespezifische Ausbildungsinhalte auf dem Lehrplan.

Werbung in eigener Sache: Im kostenpflichtigen Bundeswehr Einstellungstest Trainingscenter sind alle Testgebiete vorhanden. Welche das sind,, Doch auch wenn es im Detail Unterschiede gibt, ist das Prinzip der Ausbildung, dass Theorie und Praxis miteinander verknüpft werden. Unterricht und politische Bildung wechseln sich mit Waffen- und Schießübungen, Gefechtsdienst und Sport ab.

Und es werden die Grundsteine für Deine weitere Ausbildung gelegt. Die Grundausbildung ist also gewissermaßen das Fundament für Deine Bundeswehr-Karriere – egal ob Du freiwillig Wehrdienst leistet, Unteroffizier werden willst oder die Offizierlaufbahn anstrebst.

Ist die Grundausbildung anstrengend?

Lange Märsche mit schwerer Ausrüstung – Lange Märsche sind Bestandteil der Grundausbildung © huettenhoelscher/ Getty Images International Eine weitere „gemeine” Herausforderung bei der Bundeswehr sind die kräftezehrenden Märsche, Der Eingewöhnungsmarsch beginnt mit sechs Kilometern, wobei zwischendrin immer wieder Trinkpausen eingelegt werden.

  1. Im Gegensatz zu späteren Märschen ist der erste ohne schwere Ausrüstung, sodass der Soldat nur Waffe, Koppel und Helm tragen muss.
  2. Aber auch dieser Marsch kann anstrengend werden – besonders dann, wenn man keine langen Ausdauereinheiten gewöhnt ist oder das Wetter den Marsch zusätzlich erschwert.
  3. Bei 30° oder -10 ° Celsius können auch sechs Kilometer sehr lang sein.

Bei den späteren Leistungsmärschen müssen die Soldatinnen und Soldaten zur Vorbereitung auf spätere Einsätze Ausrüstung mit 10 oder 15 Kilogramm mittragen. Die Märsche sind 9 bis 12 Kilometer lang und müssen in einer Zeit von maximal 90 bzw.120 Minuten absolviert werden.

Was für ein Rang hat man nach der Grundausbildung?

Der Einstiegsdienstgrad – Wenn Du Deinen Dienst bei den Streitkräften antrittst, bist Du Soldat. Deine genaue Bezeichnung während der Grundausbildung hängt aber von der Teilstreitkraft ab. So bist Du beispielsweise, Grenadier oder Schütze beim Heer, Flieger bei der Luftwaffe oder Matrose bei der Marine.

Umgangssprachlich wird hier auch von der Schulterglatze gesprochen. Denn Du hast noch keine Schulterklappe mit einem Dienstgradabzeichen. In der Laufbahn der Mannschaften ändert sich das nach drei Monaten. Wenn Du die Grundausbildung beendet hast, wirst Du nämlich zum Gefreiten. Und dann bekommst Du eine Aufschiebeschlaufe mit einem Balken.

Schlägst Du eine höhere Laufbahn ein, kommt zu Deinem Dienstgrad noch die Bezeichnung der Laufbahn dazu. Du bist dann also beispielsweise Maat-, Feldwebel-, oder Offizieranwärter.