Warum Muss Ich So Oft Auf Toilette?

Warum Muss Ich So Oft Auf Toilette?

Es kann frustrierend sein, wenn man ständig auf die Toilette muss. Obwohl es sich um ein tabuisiertes Thema handelt, ist eine erhöhte Häufigkeit des Wasserlassens ein verbreitetes Problem. Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen häufig auf die Toilette gehen müssen, aber die meisten Ursachen sind behandelbar.

Eine der häufigsten Ursachen für häufiges Wasserlassen ist eine überaktive Blase. Bei einer überaktiven Blase sendet das Gehirn fälschlicherweise Signale an die Blase, dass sie sich entleeren muss, obwohl sie nicht voll ist. Dies kann zu häufigem Harndrang führen und das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen. Glücklicherweise gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine überaktive Blase zu behandeln, darunter Medikamente, Trainingsmethoden und Verhaltensänderungen.

Ein weiterer Grund für häufiges Wasserlassen kann eine Harnwegsinfektion sein. Harnwegsinfektionen treten auf, wenn schädliche Bakterien in die Harnwege gelangen und eine Infektion verursachen. Häufiges Wasserlassen ist ein häufiges Symptom einer Harnwegsinfektion, zusammen mit Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen. In vielen Fällen können Harnwegsinfektionen mit Antibiotika behandelt werden, aber eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung sind wichtig, um Komplikationen zu vermeiden.

Tipp: Wenn Sie häufig auf die Toilette müssen, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um die genaue Ursache zu ermitteln und eine angemessene Behandlung zu erhalten.

Ein weiterer Grund für häufiges Wasserlassen kann mit der Flüssigkeitsaufnahme verbunden sein. Wenn Sie zu viel Flüssigkeit trinken, ist es ganz natürlich, dass Ihr Körper mehr Urin produziert und Sie öfter auf die Toilette gehen müssen. Es ist wichtig, Ihren Flüssigkeitskonsum im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass Sie genug Wasser trinken, um hydratisiert zu bleiben, aber nicht übermäßig viel, um häufiges Wasserlassen zu vermeiden.

Es gibt auch einige medizinische Zustände, die häufiges Wasserlassen verursachen können, wie Diabetes oder bestimmte Nierenerkrankungen. Wenn Sie neben häufigem Wasserlassen andere Symptome wie übermäßigen Durst, Gewichtsverlust oder Schmerzen in der Lendengegend verspüren, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, um mögliche medizinische Ursachen auszuschließen.

Insgesamt gibt es viele Gründe für häufiges Wasserlassen, aber die meisten Ursachen sind behandelbar. Wenn Sie unter häufigem Harndrang leiden, zögern Sie nicht, einen Arzt aufzusuchen, um die genaue Ursache zu ermitteln und Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.

Ursachen für häufigen Toilettengang

1. Überaktive Blase

Eine häufige Ursache für häufigen Toilettengang ist eine überaktive Blase. Bei dieser Erkrankung sendet die Blase falsche Signale an das Gehirn, die zu häufigem Harndrang führen. Dies kann zu unkontrollierbaren, plötzlichen und starken Harndrang-Symptomen führen.

2. Harnwegsinfektionen

Harnwegsinfektionen sind eine weitere häufige Ursache für häufigen Toilettengang, insbesondere bei Frauen. Bakterien können in die Harnwege gelangen und eine Infektion verursachen. Zu den Symptomen zählen häufiges Wasserlassen, Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen sowie trüber oder übelriechender Urin.

3. Diabetes

3. Diabetes

Menschen mit Diabetes haben häufig einen erhöhten Harndrang. Dies liegt daran, dass hohe Blutzuckerspiegel die Nieren dazu veranlassen, mehr Urin zu produzieren. Dies kann zu häufigem Wasserlassen führen, auch in der Nacht.

4. Übermäßiger Flüssigkeitskonsum

Wenn du große Mengen an Flüssigkeiten konsumierst, kann dies zu häufigem Toilettengang führen. Der Körper produziert mehr Urin, um überschüssige Flüssigkeiten auszuscheiden. Es kann hilfreich sein, den Flüssigkeitskonsum einzuschränken, um den Toilettengang zu reduzieren.

5. Bestimmte Medikamente

Einige Medikamente, insbesondere Diuretika oder harntreibende Medikamente, können zu häufigem Toilettengang führen. Diese Medikamente helfen, überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper auszuscheiden und können den Toilettengang erhöhen. Wenn du neue Medikamente einnimmst und vermehrten Harndrang feststellst, solltest du dies mit deinem Arzt besprechen.

6. Prostataprobleme bei Männern

Männer mit Prostataproblemen können ebenfalls häufigen Toilettengang erleben. Eine vergrößerte Prostata kann die Harnwege blockieren und zu vermehrtem Harndrang führen. Wenn du Probleme beim Wasserlassen hast, solltest du dies mit einem Urologen besprechen.

7. Angst oder Stress

Angst und Stress können den Harndrang erhöhen. Wenn du häufig aufgrund von stressbedingtem Harndrang zur Toilette gehst, solltest du Techniken zur Stressbewältigung erlernen, um diesen Effekt zu reduzieren.

Es ist wichtig, die genaue Ursache für häufigen Toilettengang herauszufinden, um eine angemessene Behandlung zu erhalten. Wenn du unter häufigem Toilettengang leidest, solltest du dies mit einem Arzt besprechen, um eine genaue Diagnose und geeignete Behandlungsmaßnahmen zu erhalten.

Überaktive Blase

Eine überaktive Blase ist ein Zustand, bei dem die Blase unnötig oft und plötzlich entleert werden muss. Dies kann zu einem ständigen Harndrang führen, selbst wenn die Blase nur gering gefüllt ist.

Die Ursachen für eine überaktive Blase können vielfältig sein:

  • Alter: Mit zunehmendem Alter wird die Blasenkontrolle oft schwächer und die Wahrscheinlichkeit einer überaktiven Blase steigt.
  • Harnwegsinfektion: Eine Infektion der Harnwege kann zu einer überaktiven Blase führen.
  • Blasenreizung: Reizstoffe wie Alkohol, koffeinhaltige Getränke, würzige Lebensmittel oder sogar bestimmte Medikamente können die Blase irritieren und zu übermäßigem Harndrang führen.
  • Neurologische Erkrankungen: Einige neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder Multiple Sklerose können die Blasenkontrolle beeinflussen und zu einer überaktiven Blase führen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um eine überaktive Blase zu behandeln:

  1. Blasentraining: Durch regelmäßiges Training der Blase kann die Blasenkapazität erhöht und der Harndrang besser kontrolliert werden.
  2. Medikamente: Es gibt verschiedene Medikamente, die zur Behandlung einer überaktiven Blase eingesetzt werden können. Sie wirken entweder durch Entspannung der Blasenmuskulatur oder durch Verhinderung von übermäßigem Harndrang.
  3. Lebensstiländerungen: Eine Anpassung des Lebensstils kann helfen, eine überaktive Blase zu kontrollieren. Dazu gehören die Vermeidung von reizenden Substanzen wie Alkohol und Koffein, die Entwicklung einer regelmäßigen Urinierungsroutine und das Trinken ausreichender Flüssigkeitsmengen.

Es ist wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um die genaue Ursache der überaktiven Blase festzustellen und die richtige Behandlung zu erhalten. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können helfen, die Lebensqualität zu verbessern und mögliche Komplikationen zu vermeiden.

Trinkgewohnheiten

Die Menge an Flüssigkeiten, die Sie trinken, kann direkten Einfluss auf die Häufigkeit Ihres Toilettengangs haben. Hier sind einige Faktoren, die Ihre Trinkgewohnheiten beeinflussen können:

1. Flüssigkeitsaufnahme

  • Um Ihre Flüssigkeitsaufnahme zu kontrollieren, empfehlen Experten, jeden Tag etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu trinken.
  • Trinken Sie regelmäßig über den Tag verteilt kleiner Mengen, anstatt große Mengen auf einmal zu konsumieren.
  • Wasser ist die bevorzugte Wahl, aber auch andere Getränke wie ungezuckerte Tees oder verdünnte Säfte können Ihren Flüssigkeitsbedarf decken.

2. Koffein- und Alkoholkonsum

  • Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Tee und Energy-Drinks haben eine harntreibende Wirkung und können zu häufigem Toilettengang führen.
  • Alkohol kann ebenfalls die Harnproduktion stimulieren und somit zu vermehrtem Wasserlassen führen.
  • Reduzieren Sie den Konsum von Koffein und Alkohol und achten Sie darauf, diese Getränke nicht in großen Mengen vor dem Schlafengehen zu trinken.

3. Gewohnheiten vor dem Schlafengehen

  • Vermeiden Sie es, kurz vor dem Schlafengehen große Mengen Flüssigkeit zu trinken, um nächtliche Toilettengänge zu reduzieren.
  • Achten Sie darauf, das Trinken von Flüssigkeiten ein paar Stunden vor dem Zubettgehen einzuschränken.

Indem Sie Ihre Trinkgewohnheiten anpassen und auf eine ausgewogene Flüssigkeitsaufnahme achten, können Sie möglicherweise die Häufigkeit Ihrer Toilettengänge reduzieren.

Harnwegsinfektionen

Harnwegsinfektionen sind eine der häufigsten Ursachen für häufiges Wasserlassen. Sie entstehen, wenn Bakterien in die Harnwege gelangen und sich dort vermehren. Frauen sind aufgrund ihrer anatomischen Struktur häufiger betroffen als Männer.

Ursachen

  • Bakterien, insbesondere E. coli, gelangen in die Harnwege durch die Harnröhre.
  • Unzureichende Hygienepraktiken.
  • Geschwächtes Immunsystem.
  • Hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft.

Symptome

  • Häufiges Wasserlassen.
  • Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen.
  • Trüber oder blutiger Urin.
  • Schmerzen im unteren Bauchbereich.
  • Fieber (bei schweren Infektionen).

Behandlung

Die Behandlung einer Harnwegsinfektion besteht in der Regel aus der Einnahme von Antibiotika, um die Bakterien abzutöten. Es ist wichtig, die vorgeschriebene Dosierung und Behandlungsdauer einzuhalten, um eine vollständige Heilung zu gewährleisten.

Vorbeugung

Vorbeugung

  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen.
  • Vermeidung von übermäßigem Gebrauch von intimen Deodorants oder Duschgels.
  • Tragen von Baumwollunterwäsche und Vermeidung von zu eng anliegender Kleidung.
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um die Harnwege zu spülen.
  • Beim Toilettengang von vorne nach hinten wischen, um das Eindringen von Bakterien zu vermeiden.

Insgesamt ist es wichtig, frühzeitig einen Arzt aufzusuchen, um eine Harnwegsinfektion zu diagnostizieren und angemessen zu behandeln. Unbehandelte Infektionen können zu ernsthaften Komplikationen führen. Eine frühzeitige Behandlung und Vorbeugung sind der beste Weg, um häufiges Wasserlassen aufgrund von Harnwegsinfektionen zu vermeiden.

Diabetes

Diabetes oder auch Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der es zu einem dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel kommt. Dies geschieht entweder, weil die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin produziert (Typ 1 Diabetes) oder weil die Körperzellen nicht ausreichend auf das Insulin reagieren (Typ 2 Diabetes).

Ursachen

Die Hauptursache für Diabetes ist eine genetische Veranlagung. Wenn Diabetes in der Familie vorkommt, besteht ein erhöhtes Risiko, selbst daran zu erkranken. Ein ungesunder Lebensstil mit Bewegungsmangel, ungesunder Ernährung und Übergewicht kann das Risiko für Typ 2 Diabetes ebenfalls erhöhen.

Symptome

  • Starker Durst
  • Häufiges Wasserlassen
  • Unkontrollierbarer Hunger
  • Gewichtsverlust trotz vermehrten Essens
  • Müdigkeit und Schwäche

Behandlung

Diabetes kann nicht geheilt, aber gut behandelt werden. Die Therapie basiert auf einer Kombination aus gesunder Ernährung, regelmäßiger körperlicher Aktivität und der Einnahme von Medikamenten oder Insulin. Bei Typ 1 Diabetes ist es wichtig, den Blutzuckerspiegel regelmäßig zu überwachen und Insulin zu spritzen.

Mögliche Auswirkungen auf die Blasenfunktion

Bei Diabetes kann es zu Nervenschäden kommen, die als diabetische Neuropathie bezeichnet werden. Diese Schäden können auch die Nerven beeinflussen, die für die Blasenfunktion zuständig sind. Dadurch kann es zu Problemen wie vermehrtem Harndrang, Inkontinenz oder einer gestörten Blasenentleerung kommen.

Vorbeugung

Um Diabetes vorzubeugen, ist ein gesunder Lebensstil besonders wichtig. Regelmäßige körperliche Aktivität, eine ausgewogene Ernährung und ein normales Körpergewicht können das Risiko für Typ 2 Diabetes reduzieren. Menschen mit einem erhöhten Risiko aufgrund von Familiengeschichte können auch von regelmäßigen Untersuchungen und Blutzuckertests profitieren.

Blasenentzündung

Blasenentzündung, auch bekannt als Zystitis, ist eine häufige Ursache für häufigen Harndrang. Sie wird durch eine Entzündung der Harnblase verursacht, die meistens durch Bakterien verursacht wird.

Die Symptome einer Blasenentzündung können sein:

  • Häufiges Wasserlassen
  • Dringender Harndrang
  • Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen
  • Trübe oder blutiger Urin
  • Ein starker Geruch des Urins

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Blasenentzündung zu behandeln und Symptome zu lindern. Dazu gehören:

  • Antibiotika: Um die Infektion zu bekämpfen, kann der Arzt Antibiotika verschreiben.
  • Trinken von viel Flüssigkeit: Durch ausreichendes Trinken wird die Blase gereinigt und Bakterien ausgespült.
  • Vermeiden von irritierenden Substanzen: Es ist ratsam, alkoholische Getränke, koffeinhaltige Getränke und scharf gewürzte Speisen zu vermeiden, da sie die Blase reizen können.
  • Wärmebehandlung: Eine Wärmflasche oder warme Bäder können die Schmerzen und Beschwerden lindern.

Es ist auch wichtig, auf eine gute Hygiene zu achten, um das Risiko einer Blasenentzündung zu verringern. Dazu gehören:

  • Regelmäßiges Händewaschen
  • Entleerung der Blase nach dem Geschlechtsverkehr
  • Vermeidung von übermäßigem Gebrauch von Parfüms oder Sprays im Intimbereich
  • Tragen von Baumwollunterwäsche und lockerer Kleidung

Wenn die Symptome einer Blasenentzündung länger als ein paar Tage anhalten oder sehr schmerzhaft sind, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen. Der Arzt kann eine Urinprobe nehmen, um die Ursache der Symptome festzustellen und die geeignete Behandlung zu empfehlen.

Prostataerkrankungen

Die Prostata ist eine kleine Drüse, die sich bei Männern unterhalb der Blase befindet. Sie produziert eine Flüssigkeit, die Teil des Spermas ist. Prostataerkrankungen können häufiges Wasserlassen und andere Symptome verursachen.

Benigne Prostatahyperplasie (BPH)

Die benigne Prostatahyperplasie, auch bekannt als Prostatavergrößerung, ist eine häufige Erkrankung bei älteren Männern. Sie tritt auf, wenn die Prostata an Größe zunimmt und die Harnröhre zusammendrückt, wodurch Symptome wie häufiger Harndrang, Schwierigkeiten beim Wasserlassen und ein schwacher Urinstrahl auftreten können.

Die BPH kann durch Medikamente oder chirurgische Eingriffe behandelt werden, abhängig von der Schwere der Symptome.

Prostatitis

Die Prostatitis ist eine Entzündung der Prostata. Es gibt verschiedene Arten von Prostatitis, einschließlich akuter bakterieller Prostatitis, chronischer bakterieller Prostatitis, chronischer nichtbakterieller Prostatitis und asymptomatischer entzündlicher Prostatitis.

Die Symptome der Prostatitis umfassen Schmerzen im Beckenbereich, Schmerzen beim Wasserlassen, häufigen Harndrang und Fieber. Die Behandlung besteht normalerweise aus Antibiotika und entzündungshemmenden Medikamenten.

Prostatakrebs

Prostatakrebs ist eine der häufigsten Krebsarten bei Männern. Es handelt sich um eine bösartige Neubildung von Zellen in der Prostata. Frühzeitig erkannt, kann Prostatakrebs erfolgreich behandelt werden.

Die Symptome von Prostatakrebs können ähnlich denen der BPH sein, wie häufiges Wasserlassen, Schwierigkeiten beim Wasserlassen und ein schwacher Urinstrahl. Andere Symptome können Schmerzen im Beckenbereich, im Rücken oder in den Knochen sein.

Die Behandlung von Prostatakrebs hängt vom Stadium der Erkrankung ab und kann eine Kombination aus Operation, Bestrahlung, Hormontherapie und/oder Chemotherapie umfassen.

Andere Prostataerkrankungen

Es gibt auch andere seltene Prostataerkrankungen wie Prostatazysten oder Prostataabszesse. Diese Bedingungen erfordern oft eine individuelle Behandlung.

Fazit

Prostataerkrankungen können verschiedene Symptome verursachen, die mit häufigem Wasserlassen verbunden sind. Es ist wichtig, bei anhaltenden Symptomen einen Arzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose und angemessene Behandlung zu erhalten.

Quelle: https://www.urologenportal.de

Schwangerschaft

Ursachen

In der Schwangerschaft kommt es zu verschiedenen Veränderungen im Körper, die zu einer erhöhten Häufigkeit des Wasserlassens führen können:

  • Wachsende Gebärmutter: Die wachsende Gebärmutter übt Druck auf die Blase aus und reduziert damit ihre Fassungsvermögen. Dies führt dazu, dass man öfter auf Toilette muss.
  • Hormonelle Veränderungen: Während der Schwangerschaft werden vermehrt Hormone produziert, die die Nieren dazu anregen, mehr Urin zu produzieren. Dadurch steigt die Menge an Urin im Körper und man muss öfter auf Toilette.
  • Verdauungsprobleme: Viele Schwangere leiden unter Verdauungsproblemen wie Verstopfung. Dies kann dazu führen, dass der Darm gegen die Blase drückt und so den Harndrang verstärkt.

Lösungen

Um die häufigen Toilettengänge während der Schwangerschaft zu lindern, können folgende Maßnahmen hilfreich sein:

  • Regelmäßig Wasserlassen: Es ist wichtig, regelmäßig auf Toilette zu gehen, um die Blase nicht zu überdehnen.
  • Verzicht auf bladderreizende Substanzen: Bestimmte Lebensmittel und Getränke wie Kaffee, Tee, scharfe Gewürze oder Alkohol können die Blase reizen. Es kann hilfreich sein, während der Schwangerschaft auf diese Substanzen zu verzichten.
  • Beckenbodentraining: Durch gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur kann die Blasenkontrolle verbessert werden.
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Trotz der häufigen Toilettengänge ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um einer Dehydrierung vorzubeugen.

Medikamente

1. Diuretika

Diuretika sind Medikamente, die die Produktion von Urin erhöhen. Sie werden häufig zur Behandlung von Bluthochdruck und anderen Erkrankungen eingesetzt. Diuretika können dazu führen, dass Sie häufiger auf die Toilette müssen, da sie überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper entfernen.

Es ist wichtig, die Dosierung und Einnahmevorschriften Ihres Arztes genau zu befolgen, um die gewünschten Effekte zu erzielen und mögliche Nebenwirkungen zu minimieren.

2. Antidiuretisches Hormon (ADH)-Antagonisten

ADH-Antagonisten blockieren die Wirkung des antidiuretischen Hormons (ADH) im Körper. ADH ist ein Hormon, das die Wasserresorption in den Nieren fördert. Wenn die Wirkung von ADH gehemmt wird, führt dies zu vermehrtem Wasserlassen.

Die Einnahme von ADH-Antagonisten kann dazu führen, dass Sie häufiger auf die Toilette gehen müssen. Ihr Arzt wird Ihnen die richtige Dosierung und die entsprechenden Einnahmevorschriften mitteilen.

3. Andere Medikamente

Bestimmte Medikamente wie Antidepressiva, Antipsychotika und bestimmte Herzmedikamente können ebenfalls zu vermehrtem Wasserlassen führen. Es ist wichtig, alle Medikamente einzunehmen, wie von Ihrem Arzt verordnet. Falls Sie glauben, dass eines Ihrer Medikamente der Grund für vermehrtes Wasserlassen ist, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen. Sie sollten niemals ohne Absprache mit Ihrem Arzt die Einnahme von Medikamenten ändern oder abbrechen.

Es ist wichtig, bei der Einnahme von Medikamenten auf mögliche Nebenwirkungen zu achten. Falls Sie vermehrtes Wasserlassen feststellen, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten, um die Ursache zu klären und gegebenenfalls die Einnahme von Medikamenten anzupassen.

Q-A:

Warum muss ich so oft auf die Toilette?

Es gibt verschiedene Gründe, warum man häufig auf die Toilette muss. Eine mögliche Ursache kann eine überaktive Blase sein, bei der die Blasenmuskulatur häufig und unkontrolliert zusammenzieht. Eine andere mögliche Ursache kann eine Harnwegsinfektion sein, die zu vermehrtem Harndrang führt. Es kann auch sein, dass man einfach zu viel Flüssigkeit konsumiert oder diuretische Getränke wie Kaffee oder Alkohol zu sich nimmt, die die Urinproduktion erhöhen.

Was kann ich tun, um das häufige Wasserlassen zu reduzieren?

Wenn du häufig auf die Toilette musst, kannst du versuchen, deine Flüssigkeitszufuhr zu reduzieren, insbesondere in den Stunden vor dem Schlafengehen. Du solltest auch diuretische Getränke wie Kaffee, Tee oder Alkohol begrenzen. Es kann auch hilfreich sein, regelmäßig auf die Toilette zu gehen und die Blase komplett zu entleeren, um den Harndrang zu verringern. Wenn das häufige Wasserlassen weiterhin ein Problem ist, solltest du einen Arzt aufsuchen, um weitere Untersuchungen durchzuführen.

Ist es normal, dass ich während meiner Periode häufiger auf die Toilette muss?

Ja, es ist tatsächlich normal, dass man während der Menstruation häufiger auf die Toilette muss. Während der Periode kann es zu verstärktem Harndrang kommen, da die Gebärmutter auf die Blase drückt. Dieser zusätzliche Druck kann den Harndrang erhöhen und dazu führen, dass man häufiger auf die Toilette muss.

Kann Stress dazu führen, dass ich häufiger urinieren muss?

Ja, Stress kann tatsächlich dazu führen, dass man häufiger auf die Toilette muss. Der Körper reagiert auf Stress durch die Freisetzung von Stresshormonen wie Adrenalin, die den Harndrang erhöhen können. Bei manchen Menschen kann Stress dazu führen, dass die Blasenmuskulatur überaktiv wird und sich häufig zusammenzieht, was zu vermehrtem Harndrang führt.

Wie kann ich feststellen, ob mein häufiges Wasserlassen ein Anzeichen für eine Krankheit ist?

Wenn du häufig auf die Toilette musst und sich dies nicht durch Änderungen im Flüssigkeitskonsum oder andere beeinflussbare Faktoren erklären lässt, solltest du einen Arzt aufsuchen. Der Arzt kann weitere Untersuchungen durchführen, um festzustellen, ob es eine Grunderkrankung wie eine überaktive Blase oder eine Harnwegsinfektion gibt. Es könnten auch Tests wie eine Blutuntersuchung oder eine Urinanalyse durchgeführt werden, um eine genaue Diagnose zu stellen.