Mühle Wie Viele Steine?

Mühle Wie Viele Steine
Wie spielt man Mühle? Mühle ist ein uraltes Brettspiel für zwei Personen. Schon die alten Ägypter spielten es vor über 3000 Jahren. Die ältesten Spielpläne fand man nämlich auf den Dachplatten eines ägyptischen Tempels. Und auch heute noch spielt man Mühle wie früher.

So funktioniert’s: Das Spielfeld besteht aus drei ineinander liegenden Quadraten. Wie ihr auf Abbildung 1 sehen könnt, sind die Quadrate an den Seitenmitten durch Linien verbunden. Dadurch gibt es insgesamt 24 Eck- und Mittelfelder, auf die beim Spielen die Steine gelegt werden. Am Anfang des Spiels ist das Brett leer.

Beide Spieler bekommen je neun weiße oder neun schwarze Steine. Der Spieler mit den weißen Steinen darf anfangen. Wer mit den weißen Steinen spielt, entscheidet ihr am Besten mit dem Würfel. Ziel des Spiels ist es, mehrere Mühlen zu bilden und dem Gegner dadurch seine Steine abzunehmen.

  1. Eine Mühle hat man dann, wenn drei Steine derselben Farbe nebeneinander in einer Reihe liegen.
  2. Schafft ihr das, könnt ihr eurem Gegenüber einen Stein abnehmen.
  3. Aber Vorsicht! Ihr dürft nur die Steine vom Spielfeld nehmen, die nicht in einer Mühle stehen.
  4. Und natürlich gilt es nicht nur eigene Mühlen zu bilden, sondern auch zu verhindern, dass der andere Spieler welche bauen kann.

Es gibt drei Spielphasen: die Setzphase, die Zugphase und die Endphase. In der ersten Phase setzt jeder Spieler abwechselnd einen Stein auf die freien Felder. Wer schon beim Setzen der Steine eine Mühle bilden kann, darf dem Gegner auch schon jetzt einen Stein abnehmen.

  • Taktisch klüger ist jedoch, erstmal die Steine zu setzen und in der zweiten Phase Mühlen zu bilden.
  • So könnt ihr erstmal wichtige Felder belegen und euren Mitspieler später vielleicht sogar umzingeln.
  • In der zweiten Phase, der Zugphase, könnt ihr nun abwechselnd die Steine auf die freien Felder schieben.

Ihr dürft dabei nur auf ein benachbartes Feld ziehen, das durch eine Linie verbunden ist. Jede Mühle, die ihr beim “Ziehen” bildet, erlaubt euch immer wieder auf’s Neue eurem Mitspieler einen Stein abzunehmen. Jetzt könnt ihr euren Gegenspieler mit den Steinen auch so umzingeln, dass er die eigenen Steine erst einmal nicht mehr schieben kann.

Noch besser ist es, wenn ihr es schafft ihn in eine Zwickmühle zu bringen. Dafür müsst ihr eure Steine so auf dem Feld plazieren, dass ihr gleichzeitig eine Mühle öffnen und eine Zweite schließen könnt. Abbildung 2 zeigt euch, wie es geht. Mit so einer Zwickmühle könnt ihr mit jedem Zug einen neuen Stein vom Spielfeld räumen, und euer Mitspieler kann nichts dagegen tun.

Daher kommt auch der Begriff “Zwickmühle”, wenn man in einer auswegslosen Situation steckt, in der man verliert, egal wie man entscheidet. Sobald ein Spieler nur noch drei Steine hat, beginnt die Endphase. Dieser Spieler muss seine Steine jetzt nicht mehr schieben, sondern er darf auf freie Felder springen.

Wie viele Steine gibt es bei Mühle?

Jeder Spieler hat 9 Spielsteine (2 verschiedene Farben, z.B. angemalte kleine Steine, Korkstückchen, Holzstückchen). Jeder Spieler setzt abwechselnd je 1 Stein auf die Punkte des Spielbretts.

Wie viele braucht man bei Mühle?

Daten & Fakten

Info Daten
Spieldauer: ‎ca.10 – 20 Min.
Spieleranzahl‎: 2 Spieler
Spielart: Brettspiel
Ersterscheinung‎: erste Aufzeichnungen von 1400 v. Chr.

Wie oft darf man bei Mühle springen?

Phase 3: Das Versetzen der Steine bei weniger als 4 eigenen Steinen – Die 3. Phase beginnt, wenn einer der Spieler nur noch 3 Steine übrig hat. Er darf seinen Stein, den er im Zug bewegt, nun nicht nur auf einen angrenzenden Platz versetzen, sondern auf einen beliebigen freien Platz,

Was gilt als Mühle?

Mühlen bilden – Eine Mühle entsteht, sobald drei Spielsteine einer Farbe auf einer Geraden nebeneinander liegen. Dies gilt sowohl für vertikale, als auch für horizontale Geraden. Wenn ein Spieler eine Mühle bildet, darf er einen Spielstein des Gegners vom Spielbrett nehmen. Der gegnerische Spielstein, welcher entfernt werden soll, darf sich allerdings nicht in einer Mühle befinden! Das Bilden von Mühlen ist in allen drei Phasen des Spiels möglich, sodass man bereits während der Setzphase Spielsteine des Gegners «eliminieren» kann.

Was ist eine geschlossene Mühle?

Mühle: Spielregeln Drucken – Geändert am: So, 13 Dez, 2020 um 9:11 VORMITTAGS Drei Steine einer Farbe, die in einer Gerade auf Feldern nebeneinander liegen, nennt man eine „Mühle”. Wenn ein Spieler eine Mühle schließt, darf er einen beliebigen Stein des Gegners aus dem Spiel nehmen (also „schlagen”), sofern dieser Stein nicht ebenfalls Bestandteil einer Mühle ist.

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Ziel des Spiels Ziel es Spiels ist es, entweder durch das Bilden sogenannter Mühlen (jeweils drei eigene Steine in einer Reihe) so viele gegnerische Steine zu schlagen, dass der Gegner nur noch zwei Steine übrig behält, oder die auf dem Spielbrett verbliebenen gegnerischen Steine so zu blockieren, dass der Gegner nicht mehr ziehen kann.

Ablauf des Spiels Zuerst setzen die Spieler abwechselnd je einen Stein, insgesamt je neun, auf Kreuzungs- oder Eckpunkte des Brettes. Danach werden die Spielsteine gezogen, das heißt, pro Runde darf jeder Spieler einen Stein auf einen angrenzenden, freien Knotenpunkt bewegen.

Kann ein Spieler keinen Stein bewegen, so hat er verloren. Sobald ein Spieler nur noch drei Steine hat, darf er mit seinen Steinen springen, das heißt, er darf nun pro Runde mit einem Stein an einen beliebigen freien Knotenpunkt springen. Sobald ihm ein weiterer Stein abgenommen wird, hat er das Spiel verloren.

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Wie viele Steine braucht man für Dame?

Spielmaterial – Dame wird auf einem quadratischen Brett mit abwechselnd weißen und schwarzen Feldern gespielt. In vielen Ländern, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat das Spielbrett 8×8 Felder. Es entspricht also einem klassischen Schachbrett,

  1. International wird auf einem 10×10-Brett gespielt (Dame 100), andere Varianten wie die Kanadische Dame nutzen ein 12×12-Brett.
  2. Die Notation, also die Benennung der Felder im Damespiel, ist bei den verschiedenen Versionen unterschiedlich.
  3. Auf dem 8×8-Spielbrett entspricht sie in der Regel der Schachnotation, während bei internationalen Wettbewerben auf dem 10×10-Spielbrett eine rein numerische Notation üblich ist.

Als Spielfiguren dienen runde und flache Spielsteine, schwarze für den einen und weiße (oder rote) für den anderen Spieler. Diese sind gewöhnlich aus Holz oder Kunststoff gefertigt, seltener aus Metall oder Elfenbein, Auf dem 8×8-Brett hat jeder Spieler 12 Steine, auf dem 10×10-Brett 20 Steine.

Wie viele Spieler hat man bei Mühle?

Mühle: Regeln & Spielanleitung – Mühle ist ein Brettspiel für zwei Personen. Ziel des Spiel ist es, dass Ihr Gegner entweder weniger als 3 Steine übrig hat oder er keinen Spielzug mehr machen kann.

Zu Beginn des Spiels erhalten beide Spieler neun Spielsteine einer Farbe (Schwarz oder Weiß). Der Spieler mit den weißen Steinen setzt zuerst. Um eine Mühle zu bilden, müssen Sie drei Spielsteine in einer Reihe platzieren, Das kann entweder horizontal oder vertikal sein. Das Spiel beginnt, indem Sie immer, wenn sie am Zug sind, einen ihrer Spielsteine auf eine der mit Punkten markierten Kreuzungen der Linien setzen. Welche der Punkte Sie sich hier aussuchen, ist zunächst egal. Sobald beide Spieler jeweils neun Steine platziert haben, geht es ans Versetzen. Sind Sie am Zug, müssen Sie einen Ihrer Steine auf einen angrenzenden freien Platz verschieben. Gelingt es Ihnen, eine Mühle zu bilden, dürfen Sie einen Stein Ihres Gegners entfernen. Das geht allerdings nur, wenn der gegnerische Stein nicht selbst Teil einer Mühle ist. Sind alle gegnerischen Steine in den Dreierreihen, können Sie keinen Spielstein entfernen. Sobald Sie oder Ihr Gegner nur noch drei Spielsteine übrig haben, dürfen diese Steine nicht nur auf einen angrenzenden Punkt verschoben, sondern es kann auf einen beliebigen freien Platz auf dem Spielfeld gesprungen werden. Das Spiel ist vorbei, wenn ein Spieler keinen Zug mehr machen kann, ein Spieler weniger als drei Steine hat oder eine Partei nur noch drei Steine auf dem Brett hat und der andere Spieler eine Mühle schließt. Dabei ist es egal, ob die drei Steine einzeln oder in einer Mühle stehen. In allen Fällen hat der gegnerische Spieler gewonnen. Offiziell ist das Spiel unentschieden, wenn kein Spieler in insgesamt 20 Spielzügen Mühlen bilden konnte oder wenn drei Mal hintereinander die gleiche Stellung der Spielsteine erreicht wurde.

Mühle: Tipps für das Brettspiel imago images / Steinach

Ist das Spiel Mühle gelöst?

Gelöste Spiele –

  • Checkers, die amerikanische Dame-Version, wurde von Jonathan Schaeffer 2007 schwach gelöst: Ein perfekter Spieler verliert demnach nie.
  • Fanorona : Schwach gelöst. Unentschieden.
  • Fünf in eine Reihe (Free-style Gomoku, ohne Eröffnungsregeln): Stark gelöst von Victor Allis (1993). Der anziehende Spieler besitzt eine Gewinnstrategie, d.h., er kann einen Gewinn erzwingen.
  • Hex wurde durch John Nash 1947 sehr schwach gelöst: Ohne Tauschregel muss für den anziehenden Spieler eine Gewinnstrategie existieren, denn einerseits kann keine Partie remis enden und andererseits kann der nachziehende Spieler keine Gewinnstrategie besitzen, da sonst der anziehende Spieler diese übernehmen könnte (Argument des so genannten Strategieklaus ). Mit der Tauschregel existiert für den nachziehenden Spieler eine Gewinnstrategie.
  • L-Spiel : Stark gelöst. Ausgehend von der Anfangsposition können zwei perfekte Spieler endlos lange spielen, ohne zu verlieren.
  • Nim-Spiel : Stark gelöst mit Methoden der Kombinatorischen Spieltheorie, auch für alle Varianten, bei denen der zuletzt ziehende Spieler gewinnt ( Satz von Sprague-Grundy ).
  • Mühle wurde durch Ralph Gasser 1993 schwach gelöst. Stark gelöst, wurde Mühle jeweils unabhängig voneinander, durch die Informatiker Peter Stahlhacke (Mr. Data) und Alexander Szabari (2013 – Brillant Mill): Eine Partie endet bei perfektem Spiel beiderseits immer Remis.
  • Pentago : Stark gelöst von Geoffrey Irving (2014). Der erste Spieler gewinnt.
  • Pentominos : Schwach gelöst. Der anziehende Spieler besitzt eine Gewinnstrategie.
  • Räuberschach : Schwach gelöst. Weiß gewinnt mit 1.e3.
  • Sim : Der zweite Spieler gewinnt.
  • Solitaire : Stark gelöst,
  • Tic-Tac-Toe : Stark gelöst. Offensichtlich muss kein Spieler verlieren.
  • Vier gewinnt : Schwach gelöst, und zwar unabhängig voneinander von Victor Allis (veröffentlicht 1988) und James D. Allen (veröffentlicht 1990). Der anziehende Spieler besitzt eine Gewinnstrategie, falls er in der mittleren Spalte beginnt. Beginnt er in der Spalte links oder rechts daneben, endet das Spiel bei beiderseits perfektem Spiel remis; wirft er seinen ersten Stein in eine der vier restlichen Spalten, verliert er gegen einen perfekten Gegner.
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Kann man Mühle 3 gegen 3 gewinnen?

Macht der mit 3 dann eine Mühle, so kann er durch nehmen eines Steines nur eine Drohung beseitigen. Danach ist der Gegner am Zug und wird mit 3 gegen 3 Steine vorspringen, was normal zum Sieg führt.

Wie weit darf die Dame springen?

Eine Dame darf beliebig weit vorwärts oder rückwärts ziehen und dabei einzeln stehende Spielsteine des Gegners überspringen und schlagen. Beim Überspringen eines gegnerischen Steines muss die Dame allerdings auf dem unmittelbar dahinterliegenden Diagonalfeld aufsetzen.

Wie gewinnt man bei Mühle?

Der Spieler, der einen Stein mehr besitzt, weil er einen gegnerischen Stein schlagen konnte, hat schon eine kleine Chance, das Spiel zu gewinnen, sofern seine Steine nicht blockiert werden. Gelingt ihm zudem der Aufbau einer zweiten Mühle, während der Gegner noch keine besitzt, so ist der Sieg ziemlich sicher.

Wie viele Chips kriegt jeder bei Mühle?

Spielvorbereitung. Jeder Spieler bekommt 9 Spielsteine in einer Farbe.

Wie spielt man Mühle Dame?

Mühle Kurzanleitung – Mühle-Spielregeln in Kürze

  1. Vorbereitung Sucht eine Farbe aus und nehmt euch die Spielsteine.
  2. Erstes Setzen Beginnend mit Weiß setzt ihr nacheinander eure 9 Spielsteine auf die freien Felder. Schon dabei solltet ihr klug setzen, um euch Chancen zu geben und dem Mitspieler seine zu verbauen.
  3. Spielen Abwechseln zieht ihr einen Stein auf einen freien Punkt. Versucht dabei, Mühlen zu bauen, zu öffnen und zu schließen. Geschlossene Mühlen bestehen aus drei Steinen, welche unangreifbar sind, ihr sie aber bei Bedarf öffnen könnt.
  4. Nur noch 3 Steine Sollte einer von euch nur noch 3 Steine besitzen, darf der Spieler auch springen, anstatt zu ziehen.
  5. Spielende & Gewinner Das Spiel endet, wenn einer weniger als 3 Steine hat oder nicht mehr ziehen kann. Der andere Spieler gewinnt somit.

Wie alt ist das Spiel Mühle?

Mühle ist bereits über 3.000 Jahre alt und gehört damit zu den ältesten Brettspielen, welches in der ursprünglichen Fassung noch heute gespielt wird.

Wie wird Mensch ärgere dich nicht gespielt?

Bei „ Mensch ärgere Dich nicht ‘® gilt es, die eigenen Spiel- figuren so schnell wie möglich von seinem eigenen Startfeld aus über die Spielfeldstrecke ins Ziel zu bringen. Gleichzeitig versucht man, die Spielfiguren der Mitspieler so oft es geht zu schlagen, damit sie wieder von vorn anfangen müssen.

Warum heißt das Spiel Mühle?

Die Zwickmühle – Ein Sonderfall stellt die sogenannte Zwickmühle dar. Hier gelingt es einem Spieler zwei Spielsteine in Nachbarschaft zu einer bestehenden Mühle so zu stellen, daß das Öffnen der bestehenden Mühle zugleich eine weitere Mühle schließt. So kann der Spieler mit jedem Zug einen gegnerischen Stein schlagen. Die weißen Spielsteine bilden hier eine so genannte “Zwickmühle”, dies bedeutet, daß der Spieler der weißen Spielfarbe jede Runde eine Mühle, entsprechend des roten Pfeiles schließen kann, was es ihm erlaubt in jeder Spielrunde einen Stein des Gegners vom Spielfeld zu nehmen.

Wo kommt das Spiel Mühle her?

Mühle – Viel älter als das beliebte Schach ist das Mühlespiel. Der älteste bekannte Mühlespielplan von 1400 v. Chr. wurde auf einer Dachplatte des Tempels im ägyptischen Kurna entdeckt. Auch die Römer liebten das Spiel in zwei Varianten: die “Mola” (Große Mühle) und die “Mola rotunda” (Kreismühle). Aus römischer Zeit sind zahlreiche Spielbretter aus Holz, Elfenbein, Marmor oder Ton erhalten. Eine Mühlespiel war das ideale Geschenk für römische Kinder zu Neujahr Wenn aber gerade kein Spielbrett zur Hand war, dann ritzten die Römer die Linien einfach in den Boden. Solche Zeugnisse finden sich etwa auf den Treppenstufen der Basilica Iulia am Forum Romanum in Rom. Die rechte Marmorplatte des Throns mit dem Mühlespiel soll aus der Grabeskirche in Jerusalem stammen Jahrhunderte lang gehörte Mühle zu den beliebtesten Brettspielen. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Mühle vom Schachspiel weitgehend abgelöst.

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Wann wurde die erste Mühle gebaut?

Die ältesten naturkraftgetriebenen Maschinen der Welt – In den gebirgigen Regionen in Süd- und Mitteldeutschland, etwa im Schwarzwald, waren die an rauschenden Bächen gelegenen Wassermühlen aus dem Landschaftsbild nicht wegzudenken. In den Tiefebenen Norddeutschlands waren Windmühlen die weithin sichtbaren Wahrzeichen der Region.

Wasser- und Windmühlen gehören zu den ältesten und wichtigsten technischen Errungenschaften der Menschheit. Die bahnbrechende Kulturleistung des Menschen besteht darin, Muskelkraft durch natürliche Energien zu ersetzen, nämlich durch Wasserkraft und Windkraft, Die Mühle, die erste und älteste naturkraftgetriebene Maschine der Welt, hat bereits 1200 Jahre vor Christus in der künstlichen Bewässerung durch Wasserschöpfräder in Mesopotamien ihren Ursprung.

Die ersten europäischen Müller waren die Römer, Der Architekturschriftsteller Vitruv beschreibt 24 vor Christus die erste Wassermühle mit einem Steinmahlgang. Die Römer brachten ihr Mühlenwissen in die Rheinprovinzen mit. Im Mittelalter waren es dann zunächst Mönche, die das römische Mühlenwissen bewahrten und im Rahmen der klösterlichen Selbstversorgung weiter praktizierten.

Wie kann man bei Mühle immer gewinnen?

Der Spieler, der einen Stein mehr besitzt, weil er einen gegnerischen Stein schlagen konnte, hat schon eine kleine Chance, das Spiel zu gewinnen, sofern seine Steine nicht blockiert werden. Gelingt ihm zudem der Aufbau einer zweiten Mühle, während der Gegner noch keine besitzt, so ist der Sieg ziemlich sicher.

Kann man Mühle 3 gegen 3 gewinnen?

Macht der mit 3 dann eine Mühle, so kann er durch nehmen eines Steines nur eine Drohung beseitigen. Danach ist der Gegner am Zug und wird mit 3 gegen 3 Steine vorspringen, was normal zum Sieg führt.

Wie viele Chips kriegt jeder bei Mühle?

Spielvorbereitung. Jeder Spieler bekommt 9 Spielsteine in einer Farbe.

Ist das Spiel Mühle gelöst?

Gelöste Spiele –

  • Checkers, die amerikanische Dame-Version, wurde von Jonathan Schaeffer 2007 schwach gelöst: Ein perfekter Spieler verliert demnach nie.
  • Fanorona : Schwach gelöst. Unentschieden.
  • Fünf in eine Reihe (Free-style Gomoku, ohne Eröffnungsregeln): Stark gelöst von Victor Allis (1993). Der anziehende Spieler besitzt eine Gewinnstrategie, d.h., er kann einen Gewinn erzwingen.
  • Hex wurde durch John Nash 1947 sehr schwach gelöst: Ohne Tauschregel muss für den anziehenden Spieler eine Gewinnstrategie existieren, denn einerseits kann keine Partie remis enden und andererseits kann der nachziehende Spieler keine Gewinnstrategie besitzen, da sonst der anziehende Spieler diese übernehmen könnte (Argument des so genannten Strategieklaus ). Mit der Tauschregel existiert für den nachziehenden Spieler eine Gewinnstrategie.
  • L-Spiel : Stark gelöst. Ausgehend von der Anfangsposition können zwei perfekte Spieler endlos lange spielen, ohne zu verlieren.
  • Nim-Spiel : Stark gelöst mit Methoden der Kombinatorischen Spieltheorie, auch für alle Varianten, bei denen der zuletzt ziehende Spieler gewinnt ( Satz von Sprague-Grundy ).
  • Mühle wurde durch Ralph Gasser 1993 schwach gelöst. Stark gelöst, wurde Mühle jeweils unabhängig voneinander, durch die Informatiker Peter Stahlhacke (Mr. Data) und Alexander Szabari (2013 – Brillant Mill): Eine Partie endet bei perfektem Spiel beiderseits immer Remis.
  • Pentago : Stark gelöst von Geoffrey Irving (2014). Der erste Spieler gewinnt.
  • Pentominos : Schwach gelöst. Der anziehende Spieler besitzt eine Gewinnstrategie.
  • Räuberschach : Schwach gelöst. Weiß gewinnt mit 1.e3.
  • Sim : Der zweite Spieler gewinnt.
  • Solitaire : Stark gelöst,
  • Tic-Tac-Toe : Stark gelöst. Offensichtlich muss kein Spieler verlieren.
  • Vier gewinnt : Schwach gelöst, und zwar unabhängig voneinander von Victor Allis (veröffentlicht 1988) und James D. Allen (veröffentlicht 1990). Der anziehende Spieler besitzt eine Gewinnstrategie, falls er in der mittleren Spalte beginnt. Beginnt er in der Spalte links oder rechts daneben, endet das Spiel bei beiderseits perfektem Spiel remis; wirft er seinen ersten Stein in eine der vier restlichen Spalten, verliert er gegen einen perfekten Gegner.