Wie Viele Hansestädte Gibt Es?

Wie Viele Hansestädte Gibt Es
Weitere Hansestädte seit der Wiedervereinigung Deutschlands – Die Stadt Uelzen führt seit 2016 offiziell die Bezeichnung „Hansestadt” in ihrem Namen Nach der Wiedervereinigung (1990) benannten sich in historischer Rückbesinnung sechs Städte in Mecklenburg-Vorpommern als Hansestädte, und über die Jahre folgten weitere.

Offizielle Hinzunahme des Namenszusatzes Hansestadt nach der Wiedervereinigung

Zeitpunkt Stadt Land
1990 Rostock Mecklenburg-Vorpommern
18. Jan.1990 Wismar Mecklenburg-Vorpommern
1990 Stralsund Mecklenburg-Vorpommern
1990 Greifswald Mecklenburg-Vorpommern
1990 Anklam Mecklenburg-Vorpommern
21. Jan.1994 Demmin Mecklenburg-Vorpommern
5. Okt.2007 Lüneburg Niedersachsen
1. Apr.2008 Salzwedel Sachsen-Anhalt
28. Mai 2008 Gardelegen Sachsen-Anhalt
1. Juni 2008 Havelberg Sachsen-Anhalt
1. Juni 2008 Osterburg Sachsen-Anhalt
1. Juni 2008 Werben Sachsen-Anhalt
1. Nov.2008 Seehausen Sachsen-Anhalt
29. Apr.2009 Stade Niedersachsen
1. Jan.2010 Stendal Sachsen-Anhalt
19. März 2012 Wipperfürth Nordrhein-Westfalen
19. März 2012 Warburg Nordrhein-Westfalen
19. März 2012 Attendorn Nordrhein-Westfalen
24. Juli 2012 Breckerfeld Nordrhein-Westfalen
24. Juli 2012 Medebach Nordrhein-Westfalen
18. Juni 2013 Korbach Hessen
8. Juli 2013 Herford Nordrhein-Westfalen
28. Apr.2014 Buxtehude Niedersachsen
9. Jan.2016 Uelzen Niedersachsen

Damit führen offiziell mindestens 27 deutsche Städte die Bezeichnung Hansestadt als Namenszusatz, Festgelegt ist dies in den jeweiligen Hauptsatzungen, Der Titel gilt nicht für andere ehemalige Hansestädte, unabhängig von ihrer Bedeutung für die historische Hanse,

Wie heißen die 25 Hansestädte in Deutschland?

Es gibt 25 Hansestädte in Deutschland die bekanntesten sind, Hamburg, Lübeck, Bremen, Rostock, Wismar. Weitere Hansestädte sind Anklam, Demmin, Gardelegen, Greifswald, Havelberg, Lüneburg, Osterburg, Salzwedel, Seehausen, Stade, Stendal, Stralsund und Werben. LIVE Punkte 391 Bewertung

Wie viele Hansestädte gibt es insgesamt?

Hanstädte bei der Ostsee – Es ist heutzutage schwer zu sagen, welche Städte Hansestädte waren und noch sind. Das liegt daran, dass es in der mittelalterlichen Zeit kaum schriftliche Verträge gab und vieles per Handschlag geregelt wurde. Damals gab es insgesamt ca.200 Orte, die als Hansestadt deklariert wurden.

  • Jeder Nebenort einer Hansestadt wurde jedoch damals ebenfalls Hansestadt genannt.
  • Die Königin von England wollte einmal eine Auflistung aller Hansestädte, dies war aber nicht möglich, da selbst die Hanse eine solche Liste nicht besaß.
  • Im Laufe der Zeit verloren viele Städte Ihre Hanse-Privilegien und auch der Niedergang der Hanse dünnte die Anzahl der Hansestädte aus.

Schließlich gab es im Jahre 1669 den letzten Hansetag, auf dem nur noch neun Städte als Hansestadt vertreten waren. Dazu gehörten Lübeck, Hamburg, Bremen, Braunschweig, Danzig, Hildesheim, Köln, Osnabrück und Rostock. Derzeit tragen 18 deutsche Städte die Bezeichnung „Hansestadt”.

Dies sind Rostock, Wismar, Stralsund, Greifswald, Anklam, Demmin, Lüneburg, Salzwedel, Stendal, Havelberg, Osterburg, Gardelegen, Stade, Seehausen, Bremen, Hamburg und Lübeck. Die Städte Stralsund, Rostock, Hamburg und Bremen tragen das Merkmal der Hansestädte: ein „H” als ersten Buchstaben im Kfz-Kennzeichen.

Die Flagge der Hanse besitzt die Farben rot und weiß.

Was sind die 7 Hansestädte?

Hanseroute entlang der sieben „Perlen an der IJssel” – Die Hanseroute ist ein 135 km langer Radweg, der sieben der neun Hansestädte verbindet: Über Fahrradwege und schlängelnde Deiche fahren Sie auf dieser Route entlang eines der schönsten Flüsse der Niederlande: der IJssel.

Folgen Sie dem Lauf der IJssel und entdecken Sie die Hansestädte Hasselt, Kampen, Zwolle, Hattem, Deventer, Zutphen und Doesburg. Wegweiser weisen den Weg in beide Richtungen entlang des abwechslungsreichen Tals der IJssel und der Hansestädte. Das Hanse-Tal bietet auf seinen hohen Flussdeichen einen beeindruckenden Panoramablick über die IJssel,

Gelegentlich führen die Routen etwas tiefer ins Tal durch waldreiche Ländereien und entlang ehrwürdiger Landsitze. Am Ende des Weges gibt es immer eine Hansestadt, die Sie besuchen können. Mehr erfahren Das heutige IJsselmeer, das Markermeer und die umliegenden Städte und Dörfer haben eine reiche Geschichte.1932 wurden die Zuiderzee und das Wattenmeer mit dem Abschlussdeich geschlossen, um Hochwasserkatastrophen in Zukunft zu verhindern.

  1. Das heutige IJsselmeer, der größte See der Niederlande, wurde geschaffen.
  2. Die Zuiderzeeroute führt Sie in einer Runde entlang des gesamten Sees.
  3. Wer auf der Zuiderzeeroute in Harderwijk startet, trifft unterwegs auf die Hansestadt Elburg,
  4. Die Route trifft nach ca.40 km in Kampen auf die Hanseroute, sodass Sie beide Routen perfekt miteinander kombinieren können.

Der Hansestädtepfad ist ein regionaler Wanderweg, der die historischen Hansestädte entlang der IJssel verbindet. Die Gesamtlänge der Strecke beträgt 122 km. Wandern Sie in Etappen von Doesburg nach Kampen und kehren Sie unterwegs in den historischen Hansestädten ein.

    Warum ist Kiel Keine Hansestadt mehr?

    Dabei war die Landeshauptstadt einst bereits Hansestadt.1283 trat Kiel der Hanse bei, konnte die daraus resultierenden Privilegien mangels Wirtschaftskraft aber kaum nutzen. Als dann auch noch der Vorwurf hinzu kam, Piraten beherbergt zu haben, war es 1554 vorbei: Kiel wurde aus der Hanse ausgeschlossen.

    Welche Städte sind noch Hansestädte?

    Lexikon @todo: aus Preprocess von und Das Rathaus der Hansestadt Rostock im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. “Hanse” heißt in der althochdeutschen Sprache so viel wie „Gruppe”, „”, „Schar”, „Gefolge”. Diesen Namen gab sich vor rund 700 Jahren ein loser Zusammenschluss von Städten und Kaufmannsverbänden.

    1. Das „Hansebündnis” sollte den Handel zwischen den Mitgliedern erleichtern.
    2. Zeitweise gehörten 200 Städte in Mittel-, Nord- und Nordosteuropa zum Bündnis, darunter auch Städte außerhalb des deutschsprachigen Raumes.
    3. Die Hansestädte arbeiteten nicht nur, sondern auch zusammen.
    4. So stellten einige Städte eine gemeinsame Flotte auf, um Seeräuber zu bekämpfen.

    Vor gut 300 Jahren fiel das Bündnis der Städte auseinander. Einige Städte wie, Bremen, Rostock oder verteidigten noch lange ihre Eigenständigkeit als freie Hansestädte. Sie heißen auch heute noch „Hansestadt”. Dies zeigt sich zum Beispiel in ihren Autokennzeichen.

    HRO steht für Hansestadt Rostock, HL für Hansestadt Lübeck oder HH für Hansestadt Hamburg. Die Hansestädte Hamburg und Bremen wurden mit eigener, Der Name der deutschen Fluggesellschaft „Lufthansa” erinnert noch an die alte Hanse, ebenso der Fußballverein „Hansa Rostock”. Rot/Weiß – die Wappenfarben des Hansebündnisses – sind auch die Stadtfarben von, einer der größten Hansestädte im Mittelalter.

    Bevor du eine Frage stellst, lies bitte den Lexikonartikel vollständig durch. Schau bitte nach, ob jemand bereits dieselbe Frage gestellt hat. Häufig findest du dort bereits die Antwort auf deine Frage. : Lexikon @todo: aus Preprocess

    Ist Berlin auch eine Hansestadt?

    Genauer gesagt die damalige Doppelstadt Cölln-Berlin wurde um etwas 1360 Mitglied der Hanse. Die Hanse war eine einflussreiche Vereinigung von insgesamt ca.200 Städten in ganz Europa.

    Warum ist Köln keine Hansestadt mehr?

    Die Stadt Köln im Hochmittelalter und zu Beginn der Frühen Neuzeit – Die Stadt Köln, mit 40.000 Einwohnern um 1430 die größte deutsche Stadt, hebt sich in vielerlei Hinsicht von anderen Hansestädten ab. Bereits 1112 gab es eine Schwurgemeinschaft, die coniuratio pro libertate,

    1. Diese stellte die Bürgerschaft als Instanz auf eine Stufe neben Erzbischof, Kaiser und Grafen.
    2. Auch das erste Siegel einer deutschen Stadt ist für Köln verbrieft.
    3. Folgerichtig führte bereits seit 1216 ein Rat der Bürgerschaft die Stadtgeschäfte.7 Im Bezug auf den Handel fällt das Jahr 1187 auf, hier wurde in Köln die Fremdschuldhaftung abgebaut, ein Vorgang den in späteren Zeiten auch die Hanse oftmals für sich beanspruchen würde.8 Bereits im 13.

    Jahrhundert wird von Kölner Kaufleuten in London berichtet, die dort eine Hanse unterhielten, in der jeder Kölner Englandfahrer zwangsweise Mitglied sein musste. So lebten sie zwar in England jedoch unter heimischen Rechten, frei von englischen Strafen oder Steuern und verhängten eigene Geldbußen und Sanktionen unter ihren Mitgliedern.

    1. Letztere wirkten über London hinaus.
    2. Ein Kölner Kaufmann, welcher sich seiner Bestrafung durch die Londoner Hanse entzog musste bei seiner Rückkehr nach Köln mit einer doppelten Bestrafung rechnen.
    3. Gab es Forderungen Einzelner die sich gegen England richteten war ebenfalls nur die Kölner Hanse und nicht der einzelne Kaufmann vertretungsberechtigt.

    Dieser Schutz der Fernhändler unter gleichzeitiger Wahrung des „Stadtrechts” ist für Friedland eines der bedeutendsten Zeugnisse der Kölner Hanse und Spiegel für die europäische Urbanisierung, welche auch in Köln ihren Beginn nahm.9 Die folgende Darstellung basiert auf den Analysen von Stuart Jenks und Nils Jörn und gibt in 3 Abschnitten die wesentlichen Entwicklungen vor, während und nach der Verhansung Kölns wieder.

    Da es nicht Gegenstand dieser Arbeit ist, auf die globalen Aspekte des Geschehens einzugehen, geschieht dies nur insoweit, als Köln direkt dadurch betroffen war. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abb.2: Siegel der Stadt Köln (um 1268, das erste von 1120 ging verloren) Text: Heiliges Köln, durch Gottes Gnade treue Tochter der römischen Kirche Der Kölner Sonderweg 1468 – 1474 Die Grundlage für den Kölner Sonderweg liegt vornehmlich in den Angelo-Hansischen Spannungen.

    Hierfür sind vor allem die wiederholten Kaperungen hansischer Baienflotten in den Jahren nach 1449, sowie der Angelo-Dänische Vertrag aus dem Jahre 1465 verantwortlich. Dieser regelte den Zugang der Engländer nach Island.10 1467 jedoch töten englische Händler den dänischen Gouverneur, woraufhin der dänische König Christian I.

    Englische Schiffe im Sund aufbringen und die Schiffe und Waren festsetzen lässt. In Reaktion darauf – und in Ermangelung dänischer Schiffe in den englischen Häfen – ließ England die hansischen Güter und Schiffe beschlagnahmen mit der Begründung, dass Danziger Schiffe an der Kaper der englischen beteiligt waren.

    Aus heutiger Sicht ist jedoch lediglich erwiesen, dass zwei der sieben Schiffe aus Danzig stammten in weiterer Folge bestritt selbst der dänische König jedwede hansische Beteiligung.11 Nach der Festnahme der Hansekaufleute kommt es zu Protesten beim englischen König.

    Nach einer Anhörung vor dem Kronrat werden zumindest die Kölner Kaufleute der Deutschen Hanse wieder freigelassen, da sie den Nachweis erbringen konnten, dass ihre Stadt zu selber Zeit mit Dänemark im Krieg lag.12 Nach weiteren Protesten des Kölner Rats und unter Hinweis auf die Vereinbarungen zwischen England und der Hanse von 1437, die jegliche Fremdschuldhaftung ausschloss, gelang es den Kölnern ihre Waren und Schiffe vom Repressalienarrest auszuschließen.

    Die übrigen Mitglieder der Hanse wurden im selben Jahr vom Kronrat zu einer Strafe von 20.000 Pfund verurteilt, bis zu deren Eintreibung sie weiter in Haft verblieben.13 Die Verhandlungsbemühungen Lübecks zu jener Zeit waren nicht von Erfolg beschieden, da sowohl Köln als auch Danzig in England ihre eigenen Interessen vertraten.

    Hier beginnt der eigentliche Kölner Sonderweg. Die besonders herausragende Stellung der Kölner Kaufleute im Londoner Stalhof deutete schon darauf hin, dass ein Boykott nur unter extremen Bedingungen durch den Rat der Stadt Köln mitgetragen worden wäre.14 Dieser befürchtete immense Verluste durch einen Boykott der englischen Häfen und forderte seine Englandfahrer auf, zukünftig keine Bündnisse mit anderen Hansefahrern mehr einzugehen.

    Als Begründung hierfür diente das Argument, dass ein in England entstehendes Machtvakuum in Handelsbeziehungen nur allzu gern von aufstrebenden Nationen wie Holland ausgenutzt worden wäre.15 Außerdem sah der Rat der Stadt Köln für seine Kaufleute den größeren wirtschaftlichen Schaden, da im Gegensatz zu den osthansischen Städten der überwiegende Teil des Wohlstandes durch den Englandhandel gesichert wurde.16 Daher ging der Rat auch im innerhansischen dazu über, einen von den anderen Mitgliedern separierten Weg zu gehen.

    Wie schon zwischen 1449 und 1454 boykottierte Köln fortan die Hansetage, focht alle gegen sich gerichteten Strafandrohungen als illegitim an und kündigte pro forma an, alle auf den Hansetagen getroffenen Beschlüsse als nicht bindend zu betrachten. So sagte man die Tagfahrt zum Hansetag am 29.08.1468 im Vorfeld ab, da den Kölner Ratssendboten keine Sicherheit auf der Reise garantiert werden konnte.

    Hierbei wurde auf einen Angriff auf Kölner Boten auf der Rückreise vom Hansetag 1465 angespielt.17 Letzten Endes war dieser Hansetag jedoch zu schwach besucht, als dass er beschlussfähig gewesen wäre. Daher riefen die 30 anwesenden Städte einen neuen Hansetag für den 23.

    • April 1469 bei Strafe von einer Goldmark für Nichterscheinen aus.
    • Auf diesem wurde dann am 24.
    • Juni 1469 offiziell das Verbot der Englandfahrt bei Androhung der Verhansung für den Fall der Missachtung beschlossen.18 Diesem Verbot zuvor gingen noch Verhandlungen Lübecks und der wendischen Hansestädte, welche jedoch nach dem Schuldspruch durch den Kronrat abgebrochen werden.

    In weiterer Folge schlug Danzig ein Import und Handelsverbot für englische Tuche vor und der Deutsche Kaufmann wird offiziell abberufen.19 Der Rat der Stadt Köln ist jedoch keinesfalls bereit, seine Mitglieder unter den Folgen der osthansischen Politik leiden zu lassen.

    Die von Lübeck auf dem Hansetag beanspruchte und bestätigte Führungsposition wird diesbezüglich ebenso in Abrede gestellt wie das Recht überhaupt unter Strafandrohung zu einem Hansetag zu laden. Vielmehr bemüht man sich nun zu verhindern, dass ein offensichtlicher Verkehr mit anderen Hansen in England zu einer Haftungsnahme gegenüber Kölner Kaufleuten führt.20 Im Zuge dieser Bemühungen wies man die Kölner Vertreter im Londoner Stalhof an, künftig keine Briefe mehr aus dem Kontor Brügge zu öffnen (welches die Korrespondenz mit den im Gefängnis befindlichen Kaufleuten betrieb), sowie mit Schreiben vom 7.

    Dezember 1469 eine eigene Niederlassung zu Gründen mit eigenen Aldermännern und eigenen Statuten. Damit war das Ausscheren aus der Deutschen Hanse perfekt.21 1 Schwerdtfeger, Hartmut: Die Hanse und ihre Städte. Delmenhorst 2004, S.58 2 Friedland, Klaus: Die Hanse.

    1. Urban Taschenbücher Bd.409.
    2. Stuttgart 1991.S.126 3 Vgl.
    3. Ebd.: S.135 4 Adaptiert aus http://www.bernhardkeller.de/Projekte/_Die_deutsche_Hanse_/_Hanse_- _Inhalt/_Hanse_-_Handelsgebiete/_Hanse_-_Kaufleute/_hanse_-_hansetag.html 5 Hammel-Kiesow, Rolf: Die Hanse.C.H.
    4. Beck Wissen in der Beck’schen Reihe; 2131, München 2000, S.85 6 Pichierri, Angelo: Die Hanse – Staat der Städte, ein ökonomisches und politisches Modell der Städtevernetzung.

    Leske + Buderich Reihe Stadt, Raum und Gesellschaft, Band 10. Opladen 2000, S.71f.7 http://www.stadt-koeln.de/weltjugendtag/geschichte/mittelalter/index.html 8 Friedland, Klaus: Die Hanse.S.97 9 Vgl. ebd.: S.106f.10 Jenks, Stuart: England, die Hanse und Preußen: Handel und Diplomatie; 1377 – 1474.

    1. Teil 2: Diplomatie.
    2. Öln 1992, S.710 11 Jörn, Nils: With money and bloode – Der Londoner Stalhof im Spannungsfeld der englisch-hansischen Beziehungen im 15. und 16.
    3. Jahrhundert -.
    4. Öln 2000, S.17 und S.27f.12 Jenks, Stuart: England, die Hanse und Preußen.S.713 13 Jörn, Nils: With money and bloode.S.31 14 Vgl.

    ebd.: S.21 15 Vgl. ebd: S.32 16 Wollschläger, Hermann Maria: Hansestadt Köln – Die Geschichte einer europäischen Handelsmetropole -, Herausgegeben anlässlich des 8. Hansetages der Neuzeit vom 16. bis 18. September 1988 in Köln, Köln 1988, S.136f.17 Jenks, Stuart: England, die Hanse und Preußen.S.714 18 Jörn, Nils: With money and bloode.S.33 und S.35f.19 Jenks, Stuart: England, die Hanse und Preußen.S.719 20 Jörn, Nils: With money and bloode.S.37ff.21 Jenks, Stuart: England, die Hanse und Preußen.S.715f.

    War Magdeburg eine Hansestadt?

    Im Jahr 805 erstmalig erwähnt, stieg Magdeburg im 10. Jahrhundert zu einer Metropole im Ottonischen Reich auf und wurde Sitz des neugeschaffenen Erzbistums. Magdeburg wurde Hansestadt, Sitz des Schöffenstuhls für alle Städte Magdeburger Rechts und im 16. Jahrhundert eine Hochburg des lutherischen Glaubens.

    Ist Amsterdam eine Hansestadt?

    Die Geschichte: Die Geheimnisse der Hansestädte – Wir begeben uns zurück in der Zeit und landen im Mittelalter. In dieser Epoche waren die Hansestädte bereits mächtige Handelszentren, während Amsterdam und auch Rotterdam noch als kleine Dörfer ihr Dasein bestritten.

    War London eine Hansestadt?

    Die Hanse in London? Wer nach London reist, denkt nicht unbedingt an den Hanseverbund im 15. und 16. Jahrhundert. Derjenige, sich aber auf die Nordseite der Thames begibt, hat die Möglichkeit, ein paar Zeitzeugen zu finden (zumindest ein paar Schilder).

    Der Londoner Stalhof bezeichnete seit 1475 ein umfriedetes etwa 7000 m² großes Gelände am Nordufer der Themse, auf dem die Hansekaufleute in London ihre Niederlassungen hatten. Seit dem frühen 11. Jahrhundert sind rheinische Kaufleute in London nachzuweisen, die hauptsächlich mit Wein handelten.1175 erlangten einige Kölner Kaufleute durch Heinrich II Handelsprivilegien und begründeten eine gemeinsame Niederlassung an der Themse.

    Dieses Gebäude, die Guildhall (Zunfthaus) diente den zusammengeschlossenen Kaufleuten als Versammlungsort, Lager und für Wohnzwecke. Um 1238 und 1260 wurden von Heinrich III. die Privilegien der Kaufleute bestätigt. Diese galten für alle deutschen Hansekaufleute in London.

    Die Haupthandelsgüter der deutschen Kaufleute wandelten sich. An Stelle des Weins traten vor allem Getreide und Tuche, die nach England importiert wurden.1853 wurde das Gelände von den Hansestädten Lübeck, Bremen und Hamburg verkauft. Der Stiliard (Steelyard) wurde von der Cousin Lane im Westen, der Thames Street im Norden und der Allhallows Lane im Osten umgrenzt.

    Seit 1866 der Bahnhof Cannon Street eröffnet wurde, liegen auf dem Grundstück die Gleisanlagen zur Themsebrücke hin. Heute findet man also nur noch einen Uferweg, der sehr beliebt bei Joggern und Radlern ist und die Unterführung der Gleise. Ein Schild deutet in deutscher Sprache darauf hin, dass hier mal 400 hanseatische Kaufleute tätig waren.

    Was ist die Hanse heute?

    Internationaler Hansebund / Westfälischer Hansebund Die HANSE „Heute” stellt ein aktives Netzwerk zwischen Städten dar, die in der Geschichte zum Bund der Kaufmannsstädte, also der historischen Hanse gehörten bzw. mit diesen Städten im regen Handelsaustausch standen. Standbesetzung: Internationaler Hansetag in Herford 2013, vl. Herman Behler, Bürgermeister Michael Stickeln, Claus Chalas, Hansebeauftragter Jörn Becker Sie möchten mehr über die “Internationale Hanse” erfahren? Westfälischer Hansebund Die Gründungsurkunde des Westfälischen Hansebundes wurde 1983 unterzeichnet und die alte Hansestadt Herford zum Hansekontor (Hauptsitz) bestimmt.

    Warburg gehörte schon damals zu den insgesamt 20 Gründungsmitgliedern.1986 und 2000 hatte Warburg die Ehre, den Westfälischen Hansetag ausrichten zu dürfen. Die in diesem Rahmen durchgeführten Einzelveranstaltungen gestalteten sich rundum gelungen und haben in Warburg samt regionalem Umland einen durchweg positiven und bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Auch im Zuge dieser hier veranstalteten Hansetage und den daraus resultierenden vielfältigen Erfahrungen und Begegnungen mit Menschen aus den anderen Hansestädten, wurde von Warburger Bürgerinnen und Bürgern der sogenannte „Hanseclub” gegründet. Internationaler Hansetag 2008 in Salzwedel mit der Warburger Bier Big Band und dem Hanseclub. Die Mitglieder des Hanseclubs besuchen sowohl jeden westfälischen als auch internationalen Hansetag und bringen somit ihre tiefe Verbundenheit mit den Werten des Hansegedankens zum Ausdruck.

    Nicht zuletzt die erfolgte Wahl des Warburger Bürgers Rolf Becker in die Hansegilde (2007) zeugt von hoher Identifikation mit der Institution „Hanse” und der dauerhaften Bereitschaft, deren Ideen mit Leben zu füllen. Erfahren Sie mehr über den Westfälischen Hansebund, Hansegenossenschaft – Die Schülerfirma des Hüffertgymnasiums Neben dem fair gehandelten HANSE-Kaffee bietet nun die Schülerfirma auch fair gehandelte Schokolade an.

    Unter der Produktbezeichnung Warburger Gold gibt es nun Schokolade in der Geschmacksrichtung Zartbitter und Vollmilch. Erfahren Sie mehr über die HanseGenossenschaft Warburg eSG auf folgenden Seite des Hüffertgymnasiums.

    War Dortmund eine Hansestadt?

    Stadtporträt Dortmund blickt auf eine bedeutende mittelalterliche Vergangenheit als Reichs- und Hansestadt zurück. In einem Verzeichnis der Einkünfte des Klosters Werden an der Ruhr wurde Dortmund erstmals 880-884 in der schriftlichen Überlieferung erwähnt.

    In Dortmund befand sich eine bedeutende Königspfalz, die vor allem von den ottonischen und salischen Königen des 10. und 11. Jahrhunderts intensiv genutzt wurde. Die Fundorte von königlichen Münzen dieser Zeit im gesamten Raum von Nord- und Ostsee zeigen, dass Dortmunder Kaufleute bereits damals weitläufig Handel trieben.

    Schon früh unterhielten sie auch zu fernen Orten wie Gotland, Novgorod, Bergen in Norwegen und Städten im Baltikum intensive Handelskontakte. Im 12. und 13. Jahrhundert zählten die Dortmunder zusammen mit anderen westfälischen Kaufleuten, vor allem aus dem nahegelegenen Soest, zu den Vertretern der führenden Hansestädte: Noch Ende des 13.

    1. Jahrhunderts trafen sich etwa die Novgorodfahrer in Visby auf Gotland, um ihre Fahrt gemeinsam anzutreten.
    2. Es waren die Alterleute aus Visby, Lübeck, Dortmund und Soest, die mit ihren vier Schlüsseln in der Marienkirche zu Visby gemeinsam die Kiste der Russlandfahrer öffneten, um Handelsverträge zu entnehmen.

    Dortmund wurde zu einer der wichtigsten Hansestädte des späten Mittelalters. Im gesamten Ostseeraum waren Dortmunder Kaufleute im Mittelalter präsent – eine Tatsache, an die oft auch bis heute die Verehrung des Stadtpatrons Reinoldus erinnert: In Danzig oder Thorn etwa gab es sogenannte Reinoldusbänke Dortmunder Kaufleute.

    1. Bedingt durch den kometenhaften Aufstieg Lübecks orientierten sich die Dortmunder Kaufleute ab dem 13.
    2. Jahrhundert aber mehr nach Westen.
    3. Vor allem in Brügge, später Antwerpen und in London zählten sie zu den wichtigsten Hansekaufleuten.
    4. Im Hundertjährigen Krieg gegen Frankreich (seit 1339) finanzierten Dortmunder Kaufleute die englische Krone mit – und erhielten dafür Zugriff auf den Wollhandel Englands auf den Kontinent.

    Sogar die große englische Königskrone gelangte als Pfand in die Hände eines Zusammenschlusses westfälischer Kaufleute unter Dortmunder Führung, bevor der englische König sie 1344 wieder auslösen konnte. Angehörige der Dortmunder Kaufleutefamilien Berswordt, Sudermann, Klepping, Muddepenning, Wißstrate, Wickede – um nur einige zu nennen – kehrten zum Teil nie wieder aus der Ferne in ihre Heimatstadt zurück.

    Dortmunder Fernkaufleute handelten mit Produkten der einheimischen Schmiede und Goldschmiede; die große Zahl von Kürschnern im spätmittelalterlichen Dortmund dürfte auf den intensiven Import von kostbaren Pelzen aus Novgorod hinweisen, deren Weiterverarbeitung und Export.Die kostbaren Altaraufsätze aus Antwerpen und Brügge in den Dortmunder Kirchen lassen vermuten, dass auch Kunstwerke und anderen Luxuswaren wichtige Handelsgüter nach Osten waren, die von Dortmunder Kaufleuten vermittelt wurden. Die Hansetradition lebt auch im heutigen Dortmund weiter: Alljährlich beteiligt sich die Stadt unter Federführung der an den in ganz Europa stattfindenden Hansetagen.

    : Stadtporträt

    Warum ist die Lüneburg eine Hansestadt?

    Lüneburg darf sich Hansestadt nennen | Nds. Ministerium für Inneres und Sport LÜNEBURG. Innenminister Uwe Schünemann hat am Freitag Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge die Urkunde über die Verleihung der Bezeichnung Hansestadt überreicht. Lüneburg darf sich daher künftig als erste niedersächsische Stadt auch offiziell so nennen.

    Auf einem Festakt im Lüneburger Rathaus wies Schünemann auf die über 1000-jährige Geschichte der Stadt hin, die sehr stark geprägt gewesen sei von der Mitgliedschaft in der Hanse. “Zwischen 1412 und 1619 fanden im Rathaus der Stadt 23 Hansetage statt, die das höchste Leitungs- und Beschlussgremium der Hanse bildeten.” Vollmitglied der Hanse wurde Lüneburg im Jahr 1363, nachdem die Stadt eine Zahlung in Höhe von 200 Mark zur Mitfinanzierung des Dänemarkfeldzuges geleistet hatte.

    Sie entwickelte sich neben dem norwegischen Bergen, dem schwedischen Visby und Lübeck schnell zu einer der reichsten Städte der Hanse. Der Minister betonte, die beachtliche wirtschaftliche und politische Stellung Lüneburgs zu dieser Zeit habe sich auch in der Einwohnerzahl der Stadt widergespiegelt.

    Sie lag im 15. Jahrhundert immerhin etwa doppelt so hoch wie die der nahe gelegenen Hansestadt Hamburg.” Lüneburg sei damals eine der größten Industriestädte Deutschlands gewesen. Nach den Worten Schünemanns belegt Lüneburg eindrucksvoll, welche besondere historische Bedeutung die Hanse für die Stadt, aber auch die Stadt für die Hanse hatte.

    Für jeden sei es sicht- und erlebbar, wie die Hanse die Stadt und das aus der Blütezeit der Hanse stammende Stadtbild zutiefst beeinflusst habe. Lüneburg erfülle damit in vollem Umfang die Voraussetzungen, welche die Niedersächsische Gemeindeordnung an die Verleihung der Bezeichnung “Hansestadt” knüpfe, sagte der Innenminister.

    • Aber auch sonst sei das für Hansestädte typische, über die Zeiten hin selbstbewusste Bürgertum in Lüneburg weithin sichtbar.
    • Neben den öffentlichen Großbauten wie Rathaus, Glockenhaus, Kaufhaus, Rats- und Abtsmühle und den mittelalterlichen Sakralbauten wie St.
    • Michael, St.
    • Johannis, St.
    • Nikolai und nicht zuletzt das Kloster Lüne seien eine Vielzahl von Bürgerhäusern unterschiedlicher Epochen für das Stadtbild charakteristisch.

    Das reiche von massiven Giebelhäusern entlang der Hauptstraßen bis zu beachtlichen Fachwerkbauten in Nebenstraßen und Höfen. : Lüneburg darf sich Hansestadt nennen | Nds. Ministerium für Inneres und Sport

    Ist Kiel eine Hansestadt?

    Von Händlern & Ratsherren, Grafen & Piraten. – Kaum etwas hat den europäischen Raum im Mittelalter so geprägt wie die Zeit der Hanse. Auch Kiel war lange Zeit eine Hansestadt und Mitglied dieser einzigartigen Handelsvereinigung, bis die Mitgliedschaft zu Beginn des 16. Thomas Hill: Hansestadt Kiel – Von Händlern & Ratsherren, Grafen & Piraten (Sonderveröffentlichung 91 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte) Wachholtz Verlag | Kiel/Hamburg 2019 | 190 Seiten ISBN 978-3-529-05040-4 In der Geschäftsstelle zum Preis von 12,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 18,00 €).

    Wie hieß Kiel früher?

    Kiel: Geschichte der Stadt am Keil Stand: 15.03.2021 16:45 Uhr Kiel wird 1233 gegründet. Aufschwung und Niedergang bestimmen über Jahrhunderte das Schicksal der Stadt an der Förde. Die Marine spielt dabei immer wieder eine wichtige Rolle. Graf Adolf IV.

    Von Holstein gründet Kiel 1233 am Rande von sanft ansteigenden Moränenhügeln auf der Halbinsel eines Fördearmes – heute “Kleiner Kiel” genannt. Die Stadt ist von Anfang an eine geplante Metropole und entsteht nicht aus einer kleinen urzeitlichen Siedlung. Ihr Name lautet damals noch “Holstenstadt tom kyle”.

    “Kyle” bedeutet soviel wie Keil und beschreibt die spitz ins Land ragende Kieler Förde. Videos 21 Min Laut alten Urkunden gehörte Kiel im 18. Jahrhundert für kurze Zeit zu Russland.1963 erklären Historiker die historische Kuriosität.

    Wie hieß Schleswig-Holstein vor 75 Jahren?

    Landesteil Herzogtum Lauenburg – Erst 1876 wurde das Herzogtum Lauenburg – vorher nur in der Person des Königs mit dem preußischen Staat verbunden – in diesen integriert und der Regierung Schleswig in der Provinz Schleswig-Holstein als Kreis Herzogtum Lauenburg unterstellt.

    Kreis Herzogtum Lauenburg (Kreisverwaltung in Ratzeburg )

    War Kiel mal Russisch?

    Sendung: Nordschau | 20.03.1963 | 00:00 Uhr 21 Min Laut alten Urkunden gehörte Kiel im 18. Jahrhundert für kurze Zeit zu Russland.1963 erklären Historiker die historische Kuriosität.

    Welche Hansestädte haben das H im Kennzeichen?

    Lexikon @todo: aus Preprocess von und Das Rathaus der Hansestadt Rostock im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. “Hanse” heißt in der althochdeutschen Sprache so viel wie „Gruppe”, „”, „Schar”, „Gefolge”. Diesen Namen gab sich vor rund 700 Jahren ein loser Zusammenschluss von Städten und Kaufmannsverbänden.

    Das „Hansebündnis” sollte den Handel zwischen den Mitgliedern erleichtern. Zeitweise gehörten 200 Städte in Mittel-, Nord- und Nordosteuropa zum Bündnis, darunter auch Städte außerhalb des deutschsprachigen Raumes. Die Hansestädte arbeiteten nicht nur, sondern auch zusammen. So stellten einige Städte eine gemeinsame Flotte auf, um Seeräuber zu bekämpfen.

    Vor gut 300 Jahren fiel das Bündnis der Städte auseinander. Einige Städte wie, Bremen, Rostock oder verteidigten noch lange ihre Eigenständigkeit als freie Hansestädte. Sie heißen auch heute noch „Hansestadt”. Dies zeigt sich zum Beispiel in ihren Autokennzeichen.

    HRO steht für Hansestadt Rostock, HL für Hansestadt Lübeck oder HH für Hansestadt Hamburg. Die Hansestädte Hamburg und Bremen wurden mit eigener, Der Name der deutschen Fluggesellschaft „Lufthansa” erinnert noch an die alte Hanse, ebenso der Fußballverein „Hansa Rostock”. Rot/Weiß – die Wappenfarben des Hansebündnisses – sind auch die Stadtfarben von, einer der größten Hansestädte im Mittelalter.

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    Haben alle Hansestädte ein H Kennzeichen?

    H wie Hansestadt – Nachrichten 08. Februar 2015 HH, HL, HB, HGW oder HRO – viele Auto-Kennzeichen erinnern heute noch an die Hansezeit. Das H steht für Hansestadt, die übrigen Buchstaben für den Stadtnamen. Zum Beispiel: HH für Hansestadt Hamburg, HL für Hansestadt Lübeck, HB für Hansestadt Bremen, HGW für Hansestadt Greifswald und HRO für Hansestadt Rostock.

    Wo liegen die Hansestädte?

    Was ist eine Hansestadt? – Wenn eine Stadt der Hanse beitreten wollte, musste sie zwar etwas bezahlen. Dieses Geld nannte man ebenfalls „Hanse”. Doch gab es keine Liste, welche Stadt genau zur Hanse gehörte. Kein Vertrag legte fest, was die Hanse war oder was sie tat. Darum ist es heute nicht genau bekannt, welche Städte tatsächlich Hansestädte waren. Das Rathaus von Tartu, der zweitgrößten Stadt von Estland, Hier ein Bild aus dem Jahr 2005: Man feiert den Hansetag, ein Treffen von Menschen aus Hansestädten in Europa. Die wichtigsten Städte lagen in Norddeutschland, an der Küste oder an großen Flüssen.

    Warum ist Köln keine Hansestadt mehr?

    Die Stadt Köln im Hochmittelalter und zu Beginn der Frühen Neuzeit – Die Stadt Köln, mit 40.000 Einwohnern um 1430 die größte deutsche Stadt, hebt sich in vielerlei Hinsicht von anderen Hansestädten ab. Bereits 1112 gab es eine Schwurgemeinschaft, die coniuratio pro libertate,

    1. Diese stellte die Bürgerschaft als Instanz auf eine Stufe neben Erzbischof, Kaiser und Grafen.
    2. Auch das erste Siegel einer deutschen Stadt ist für Köln verbrieft.
    3. Folgerichtig führte bereits seit 1216 ein Rat der Bürgerschaft die Stadtgeschäfte.7 Im Bezug auf den Handel fällt das Jahr 1187 auf, hier wurde in Köln die Fremdschuldhaftung abgebaut, ein Vorgang den in späteren Zeiten auch die Hanse oftmals für sich beanspruchen würde.8 Bereits im 13.

    Jahrhundert wird von Kölner Kaufleuten in London berichtet, die dort eine Hanse unterhielten, in der jeder Kölner Englandfahrer zwangsweise Mitglied sein musste. So lebten sie zwar in England jedoch unter heimischen Rechten, frei von englischen Strafen oder Steuern und verhängten eigene Geldbußen und Sanktionen unter ihren Mitgliedern.

    • Letztere wirkten über London hinaus.
    • Ein Kölner Kaufmann, welcher sich seiner Bestrafung durch die Londoner Hanse entzog musste bei seiner Rückkehr nach Köln mit einer doppelten Bestrafung rechnen.
    • Gab es Forderungen Einzelner die sich gegen England richteten war ebenfalls nur die Kölner Hanse und nicht der einzelne Kaufmann vertretungsberechtigt.

    Dieser Schutz der Fernhändler unter gleichzeitiger Wahrung des „Stadtrechts” ist für Friedland eines der bedeutendsten Zeugnisse der Kölner Hanse und Spiegel für die europäische Urbanisierung, welche auch in Köln ihren Beginn nahm.9 Die folgende Darstellung basiert auf den Analysen von Stuart Jenks und Nils Jörn und gibt in 3 Abschnitten die wesentlichen Entwicklungen vor, während und nach der Verhansung Kölns wieder.

    • Da es nicht Gegenstand dieser Arbeit ist, auf die globalen Aspekte des Geschehens einzugehen, geschieht dies nur insoweit, als Köln direkt dadurch betroffen war.
    • Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abb.2: Siegel der Stadt Köln (um 1268, das erste von 1120 ging verloren) Text: Heiliges Köln, durch Gottes Gnade treue Tochter der römischen Kirche Der Kölner Sonderweg 1468 – 1474 Die Grundlage für den Kölner Sonderweg liegt vornehmlich in den Angelo-Hansischen Spannungen.

    Hierfür sind vor allem die wiederholten Kaperungen hansischer Baienflotten in den Jahren nach 1449, sowie der Angelo-Dänische Vertrag aus dem Jahre 1465 verantwortlich. Dieser regelte den Zugang der Engländer nach Island.10 1467 jedoch töten englische Händler den dänischen Gouverneur, woraufhin der dänische König Christian I.

    1. Englische Schiffe im Sund aufbringen und die Schiffe und Waren festsetzen lässt.
    2. In Reaktion darauf – und in Ermangelung dänischer Schiffe in den englischen Häfen – ließ England die hansischen Güter und Schiffe beschlagnahmen mit der Begründung, dass Danziger Schiffe an der Kaper der englischen beteiligt waren.

    Aus heutiger Sicht ist jedoch lediglich erwiesen, dass zwei der sieben Schiffe aus Danzig stammten in weiterer Folge bestritt selbst der dänische König jedwede hansische Beteiligung.11 Nach der Festnahme der Hansekaufleute kommt es zu Protesten beim englischen König.

    Nach einer Anhörung vor dem Kronrat werden zumindest die Kölner Kaufleute der Deutschen Hanse wieder freigelassen, da sie den Nachweis erbringen konnten, dass ihre Stadt zu selber Zeit mit Dänemark im Krieg lag.12 Nach weiteren Protesten des Kölner Rats und unter Hinweis auf die Vereinbarungen zwischen England und der Hanse von 1437, die jegliche Fremdschuldhaftung ausschloss, gelang es den Kölnern ihre Waren und Schiffe vom Repressalienarrest auszuschließen.

    Die übrigen Mitglieder der Hanse wurden im selben Jahr vom Kronrat zu einer Strafe von 20.000 Pfund verurteilt, bis zu deren Eintreibung sie weiter in Haft verblieben.13 Die Verhandlungsbemühungen Lübecks zu jener Zeit waren nicht von Erfolg beschieden, da sowohl Köln als auch Danzig in England ihre eigenen Interessen vertraten.

    1. Hier beginnt der eigentliche Kölner Sonderweg.
    2. Die besonders herausragende Stellung der Kölner Kaufleute im Londoner Stalhof deutete schon darauf hin, dass ein Boykott nur unter extremen Bedingungen durch den Rat der Stadt Köln mitgetragen worden wäre.14 Dieser befürchtete immense Verluste durch einen Boykott der englischen Häfen und forderte seine Englandfahrer auf, zukünftig keine Bündnisse mit anderen Hansefahrern mehr einzugehen.

    Als Begründung hierfür diente das Argument, dass ein in England entstehendes Machtvakuum in Handelsbeziehungen nur allzu gern von aufstrebenden Nationen wie Holland ausgenutzt worden wäre.15 Außerdem sah der Rat der Stadt Köln für seine Kaufleute den größeren wirtschaftlichen Schaden, da im Gegensatz zu den osthansischen Städten der überwiegende Teil des Wohlstandes durch den Englandhandel gesichert wurde.16 Daher ging der Rat auch im innerhansischen dazu über, einen von den anderen Mitgliedern separierten Weg zu gehen.

    • Wie schon zwischen 1449 und 1454 boykottierte Köln fortan die Hansetage, focht alle gegen sich gerichteten Strafandrohungen als illegitim an und kündigte pro forma an, alle auf den Hansetagen getroffenen Beschlüsse als nicht bindend zu betrachten.
    • So sagte man die Tagfahrt zum Hansetag am 29.08.1468 im Vorfeld ab, da den Kölner Ratssendboten keine Sicherheit auf der Reise garantiert werden konnte.

    Hierbei wurde auf einen Angriff auf Kölner Boten auf der Rückreise vom Hansetag 1465 angespielt.17 Letzten Endes war dieser Hansetag jedoch zu schwach besucht, als dass er beschlussfähig gewesen wäre. Daher riefen die 30 anwesenden Städte einen neuen Hansetag für den 23.

    April 1469 bei Strafe von einer Goldmark für Nichterscheinen aus. Auf diesem wurde dann am 24. Juni 1469 offiziell das Verbot der Englandfahrt bei Androhung der Verhansung für den Fall der Missachtung beschlossen.18 Diesem Verbot zuvor gingen noch Verhandlungen Lübecks und der wendischen Hansestädte, welche jedoch nach dem Schuldspruch durch den Kronrat abgebrochen werden.

    In weiterer Folge schlug Danzig ein Import und Handelsverbot für englische Tuche vor und der Deutsche Kaufmann wird offiziell abberufen.19 Der Rat der Stadt Köln ist jedoch keinesfalls bereit, seine Mitglieder unter den Folgen der osthansischen Politik leiden zu lassen.

    Die von Lübeck auf dem Hansetag beanspruchte und bestätigte Führungsposition wird diesbezüglich ebenso in Abrede gestellt wie das Recht überhaupt unter Strafandrohung zu einem Hansetag zu laden. Vielmehr bemüht man sich nun zu verhindern, dass ein offensichtlicher Verkehr mit anderen Hansen in England zu einer Haftungsnahme gegenüber Kölner Kaufleuten führt.20 Im Zuge dieser Bemühungen wies man die Kölner Vertreter im Londoner Stalhof an, künftig keine Briefe mehr aus dem Kontor Brügge zu öffnen (welches die Korrespondenz mit den im Gefängnis befindlichen Kaufleuten betrieb), sowie mit Schreiben vom 7.

    Dezember 1469 eine eigene Niederlassung zu Gründen mit eigenen Aldermännern und eigenen Statuten. Damit war das Ausscheren aus der Deutschen Hanse perfekt.21 1 Schwerdtfeger, Hartmut: Die Hanse und ihre Städte. Delmenhorst 2004, S.58 2 Friedland, Klaus: Die Hanse.

    Urban Taschenbücher Bd.409. Stuttgart 1991.S.126 3 Vgl. ebd.: S.135 4 Adaptiert aus http://www.bernhardkeller.de/Projekte/_Die_deutsche_Hanse_/_Hanse_- _Inhalt/_Hanse_-_Handelsgebiete/_Hanse_-_Kaufleute/_hanse_-_hansetag.html 5 Hammel-Kiesow, Rolf: Die Hanse.C.H. Beck Wissen in der Beck’schen Reihe; 2131, München 2000, S.85 6 Pichierri, Angelo: Die Hanse – Staat der Städte, ein ökonomisches und politisches Modell der Städtevernetzung.

    Leske + Buderich Reihe Stadt, Raum und Gesellschaft, Band 10. Opladen 2000, S.71f.7 http://www.stadt-koeln.de/weltjugendtag/geschichte/mittelalter/index.html 8 Friedland, Klaus: Die Hanse.S.97 9 Vgl. ebd.: S.106f.10 Jenks, Stuart: England, die Hanse und Preußen: Handel und Diplomatie; 1377 – 1474.

    • Teil 2: Diplomatie.
    • Öln 1992, S.710 11 Jörn, Nils: With money and bloode – Der Londoner Stalhof im Spannungsfeld der englisch-hansischen Beziehungen im 15. und 16.
    • Jahrhundert -.
    • Öln 2000, S.17 und S.27f.12 Jenks, Stuart: England, die Hanse und Preußen.S.713 13 Jörn, Nils: With money and bloode.S.31 14 Vgl.

    ebd.: S.21 15 Vgl. ebd: S.32 16 Wollschläger, Hermann Maria: Hansestadt Köln – Die Geschichte einer europäischen Handelsmetropole -, Herausgegeben anlässlich des 8. Hansetages der Neuzeit vom 16. bis 18. September 1988 in Köln, Köln 1988, S.136f.17 Jenks, Stuart: England, die Hanse und Preußen.S.714 18 Jörn, Nils: With money and bloode.S.33 und S.35f.19 Jenks, Stuart: England, die Hanse und Preußen.S.719 20 Jörn, Nils: With money and bloode.S.37ff.21 Jenks, Stuart: England, die Hanse und Preußen.S.715f.