Wie Viele Hautschichten Hat Der Mensch?

Wie Viele Hautschichten Hat Der Mensch
Die Haut ist mit etwa 1,8 Quadratmetern Fläche nicht nur das größte Organ des Menschen, sondern auch das schwerste: Ihr Gewicht beträgt je nach Größe des Menschen 3,5 bis 10 kg, Wird das Fettgewebe eingerechnet, kann sie sogar ein Gewicht von 20 kg erreichen.

Die Funktionen der Haut sind vielfältig. Sie schützt den Körper vor Hitze, Licht, Verletzungen und Infektionen, Die Körpertemperatur wird durch Schwitzen reguliert. Zudem kann sie Wasser und Fett speichern und Vitamin D bilden. Für all diese Aufgaben ist die Haut optimal aufgebaut. Ähnlich wie eine Goretex-Jacke bietet sie Schutz, ist aber gleichzeitig durchlässig.

Unter dem Mikroskop sind drei Schichten der Haut erkennbar: Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut. Quelle: © dkg-web.gmbh

Welche 7 Hautschichten gibt es?

Überblick: Aufbau der Haut – Die Haut ist schichtartig aufgebaut. Von außen nach innen umfassen die einzelnen Hautschichten, die Oberhaut ( Epidermis ), die Lederhaut ( Dermis, Corium ) und das Unterhautfettgewebe ( Subcutis ), eine Schicht aus Fettzellen und lockerem Bindegewebe. Grafik: Querschnitt der Haut Von außen sichtbar ist nur die Oberhaut, die aus einem mehrschichtigen verhornenden Plattenepithel besteht. Diese Hornschicht ist an Handinnenflächen und Fußsohlen verdickt. Die Oberhaut kann von außen nach innen weiter unterteilt werden in die Hornschicht ( Stratum corneum ), die Glanzschicht ( Stratum lucidum ), die Körnerzellenschicht ( Stratum granulosum ), die Stachelzellschicht ( Stratum spinosum ) und die Basalschicht ( Stratum basale ).

Welche sind die Hautschichten?

Die Haut Die Haut spielt für den Gesundheitszustand und unser Wohlbefinden eine entscheidende Rolle. Sie bildet nicht nur die erste Verteidigungslinie gegen Bakterien und Viren, gesunde Haut reguliert auch das Flüssigkeitsgleichgewicht und die Körpertemperatur.

Sie ist hochempfindlich und registriert selbst die leichteste Berührung und geringsten Schmerz. Da die Haut mit einer Fläche von fast 2 m² unser größtes und am besten sichtbares Organ ist, das fast ein Sechstel des Körpergewichts ausmacht, kann sich der Hautzustand enorm auf unser Selbstwertgefühl auswirken.

Die Haut ist ein dynamisches Organ, das sich ständig verändert. Sie besteht aus drei Schichten – Epidermis, Dermis und Subkutis, die ihrerseits auch aus mehreren Schichten bestehen. Den Hautanhangsgebilden – Follikeln, Talg- und Schweißdrüsen – kommen auch mehrere Hautfunktionen zu. Die Haut besteht aus drei Schichten: Epidermis, Dermis und Subkutis. Epidermis Als äußerste Hautschicht, die wir sehen und berühren, schützt uns die Epidermis vor Giften, Bakterien und Flüssigkeitsverlust. Sie besteht selbst aus 5 verschiedenen Zellschichten.

  1. Basalschicht (Stratum basale): Die unterste Schicht, in der die Keratinozyten entstehen.
  2. Stachelzellschicht (Stratum spinosum): Die Keratinozyten produzieren Vorstufen des Keratins (Proteinfasern) und wandeln sich in spindelförmige Zellen um.
  3. Körnerzellenschicht (Stratum granulosum): Die Keratinisierung beginnt – die Zellen produzieren kleine Körnchen (Granula), die auf ihrem Weg nach oben zu Keratin und epidermalen Lipide reifen
  4. Glanzschicht (Stratum lucidium): Die Zellen sind sehr dicht aneinander gedrängt, abgeflacht und können nicht voneinander abgegrenzt werden.
  5. Hornschicht (Stratum corneum): Die äußere Schicht der Epidermis besteht je nach Körperareal im Schnitt aus etwa 20 Zellschichten, die sich aus abgeflachten, abgestorbenen Hornzellen zusammensetzen. Diese abgestorbenen Zellen werden regelmäßig abgestoßen bzw. abgeschuppt. Die Hornschicht beherbergt auch die Poren der Schweißdrüsen und die Öffnungen der Talgdrüsen.

Die äußerste Hautschicht nennt sich Hornschicht, dort werden die abgestorbenen Zellen regelmäßig abgestoßen. Die Zellen in der Hornschicht sind durch die epidermalen Lipide miteinander verbunden. Sie sind für die Hautgesundheit unverzichtbar: Die Lipide bilden die Schutzbarriere und binden die Feuchtigkeit.

Mangelt es an Lipiden, kann die Haut werden, spannen und sich rau anfühlen. Die Epidermis ist mit einer natürlichen Emulsion aus Wasser und Lipiden (Fetten) bedeckt: dem Hydrolipidfilm, Dieser Film, der durch die Sekrete der Schweiß- und Talgdrüsen gebildet wird, hält die Haut geschmeidig und fungiert als weitere Barriere gegen Bakterien und Pilze.

Der wässrige Teil dieses Films, der Säureschutzmantel, besteht aus:

  • Milchsäure und verschiedenen Aminosäuren aus dem Schweiß
  • freien Fettsäuren aus dem Talg
  • Aminosäuren, Pyrrolidincarbonsäure und anderen natürlichen Feuchthaltefaktoren (NMFs) die primär als Nebenprodukte der Keratinisierung anfallen

Im Inneren der Hornschicht sind die Zellen durch Lipide, die für die Gesunderhaltung der Haut essenziell sind, miteinander verbunden. Dieser Säureschutzmantel verleiht gesunder Haut ihren leicht sauren pH-Wert zwischen 5,4 und 5,9 und bildet das ideale Umfeld für:

  • hautfreundliche Mikroorganismen (die Hautflora), wohingegen schädliche Mikroorganismen abgetötet werden
  • die Bildung epidermaler Lipide
  • Enzyme, die die Abschuppung steuern
  • die Reparatur von Schäden an der Hornschicht

An den meisten Hautpartien ist die Epidermis insgesamt nur etwa 0,1 mm dick. An den Augen ist sie deutlich dünner (0,05 mm) und an den Fußsohlen deutlich dicker (zwischen 1 und 5 mm). Weitere Informationen zu der und den, Dermis (oder auch Korium) Die Dermis grenzt mit ihrer dicken unteren Schicht an die Subkutis und mit einer wellenförmigen oberen Schicht an die Epidermis. Die Dermis bildet die dicke, elastische und dennoch feste Mittelschicht der Haut, die wiederum aus zwei Schichten besteht:

  • Die untere Schicht (Stratum reticulare) – eine tiefliegende, dickere Schicht, die den fließenden Übergang zur Unterhaut (Subkutis) bildet.
  • Die obere Schicht (Stratum papillare) – bildet einen scharf begrenzten, zapfenförmigen Übergang zur Epidermis.
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Die Dermis ist hauptsächlich aus den Bindegewebsfasern Kollagen und Elastin aufgebaut. Diese beiden wichtigen Komponenten für gesunde, jung aussehende Haut kräftigen sie und verleihen ihr Elastizität. Die Fasern sind in eine gelartige, Hyaluronsäure-haltige Grundsubstanz eingebettet, die ein sehr hohes Feuchtigkeitsbindevermögen hat, das der Haut hilft, ihr Volumen zu bewahren.

Die Lebensweise sowie äußere Faktoren wie die Sonne und Temperaturveränderungen wirken sich auf den Kollagen- und Elastingehalt und auf die Struktur der umgebenden Substanzen aus. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die Kollagen- und Elastinproduktion und das Feuchtigkeitsbindevermögen der Haut lässt nach.

Die Haut sieht weniger straff aus und erscheinen. Weitere Informationen zu den, der Wirkung der und, Die Dermis spielt eine zentrale Rolle beim Schutz des Körpers vor äußeren Einflüssen und Reizstoffen sowie bei der Versorgung der äußeren Hautschichten von innen:

  1. Ihre dicke, feste Konsistenz federt Stöße ab. Treten Schäden auf, dann heilen die im Bindegewebe enthaltenen Fibroblasten und Mastzellen die Defekte.
  2. Sie enthält zahlreiche Blutgefäße, die die Epidermis mit Nährstoffen versorgen und Abfallstoffe abtransportieren.
  3. Sowohl Talgdrüsen (versorgen die Hautoberfläche mit Talg bzw. Lipiden) als auch Schweißdrüsen (transportieren Wasser und Milchsäure zur Oberfläche) befinden sich in der Dermis. Aus diesen

In der Dermis befinden sich auch:

  1. Lymphgefäße
  2. Sensorische Rezeptoren
  3. Haarwurzeln: das knollenförmige Ende des Haarschafts, in dem das Haar entsteht.

Die Dermis schützt den Körper, indem sie Stöße abfedert, ihn mit Nährstoffen versorgt, Abfallstoffe abtransportiert, und durch ihre Fähigkeit zu schwitzen. Subkutis (auch Hypodermis) Die Subkutis polstert und isoliert den Körper. Sie enthält Fettzellen, Kollagenfasern und Blutgefäße. Die innere Hautschicht speichert Energie und polstert und isoliert gleichzeitig den Körper. Sie besteht hauptsächlich aus:

  • Fettzellen (Adipozyten): Sind zu kissenförmigen Verbänden zusammengefasst.
  • speziellen Kollagenfasern (Septen oder auch Scheidewände) :Lockeres, schwammartiges Bindegewebe, das die Fettzellen miteinander verbindet.
  • Blutgefäßen

Die Anzahl der Fettzellen in der Subkutis variiert je nach, Zudem unterscheidet sich die Verteilung der Fettzellen bei ebenso wie die Struktur anderer Hautpartien. Hautveränderungen im Laufe des Lebens. Weitere Information zur, Die Haut spielt für den Gesundheitszustand und unser Wohlbefinden eine entscheidende Rolle. Äußere Barriere UV-Schutz Kälte, Hitze, Wasserverlust und Strahlung: Als äußerster Hautschicht kommt der Hornschicht eine Schlüsselrolle beim Schutz des Körpers vor Umwelteinflüssen und der Begrenzung des Wasserverlusts über die Epidermis zu. Sie enthält natürliche Feuchthaltefaktoren (NMFs) wie unter anderem Milchsäure und Urea.

Diese binden die Feuchtigkeit und tragen zur Elastizität, Straffheit und Geschmeidigkeit der Haut bei. Besteht ein Mangel an Feuchthaltefaktoren, verliert die Haut Feuchtigkeit. Wenn der Feuchtigkeitsgehalt in der Hornschicht unter 8 – 10 % fällt, wird die Haut, und neigt zu Rissigkeit. Bei Haut, die regelmäßig der UV-Strahlung ausgesetzt ist, steigt die Melaninproduktion in der Basalschicht, die Haut schützt sich durch Verdickung, und können auftreten.

Weitere Informationen zur, Die Fettzellen in der Subkutis bilden eine Isolierschicht und schützen den Körper vor Kälte und Hitze. Schutzbarriere Empfindung Druck, Stöße und Abschürfungen: Auch hier bildet die Epidermis die erste Verteidigungslinie. Die Fettzellen in der Subkutis bilden als Polster eine Art Stoßdämpfer, der das Muskelgewebe und die Faszien (die Bindegewebshülle der Muskeln) schützt.

  • Wenn auf die Haut bestimmte äußere Reize einwirken, verdickt sich die Hornschicht.
  • Zum Beispiel bilden sich bei wiederholtem Reiben dann Schwielen an den Händen oder Füßen.
  • Chemische Substanzen: Das Puffervermögen des Hydrolipidfilms und des Säureschutzmantels verstärkt den Schutz vor schädlichen, alkalischen Chemikalien.

Lesen Sie mehr über die, Bakterien und Viren: Die Hornschicht der Epidermis und der Säureschutzmantel bilden eine Barriere gegen Bakterien und Pilze. Wird die erste Verteidigungslinie durchbrochen, greift das Immunsystem der Haut ein. Temperature Regeneration

  • Die Haut als multifunktionelles Organ übernimmt zahlreiche weitere Funktionen, die für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden unverzichtbar sind:
  • Temperaturregelung: Die Haut kühlt den Körper durch Schwitzen und zieht bei Kälte die Blutgefäße in der Dermis zusammen, damit die Wärme im Körper bleibt.
  • Steuerung der Sinneseindrücke: Nervenendigungen und spezielle Rezeptoren in der Haut nehmen Sinnesreize wie Druck, Vibrationen, Berührungen, Schmerz und Temperatur wahr.

Regeneration: Die Haut kann Wunden heilen. Nährstoffquelle: Die Fettzellen in der Subkutis sind ein wichtiger Speicher für Nährstoffe. Bei Bedarf werden diese in die umgebenden Blutgefäße freigesetzt und dorthin transportiert, wo sie benötigt werden. Aber die Haut hat auch eine wichtige psychologische Bedeutung An der Haut lässt sich der Gesundheitszustand ablesen, daher beeinflusst der Hautzustand die Selbst- und Fremdwahrnehmung.

  • Feuchtigkeits- und Elastizitätsverlust sind die Folge und die Haut ist spürbar und sichtbar,, rissig oder schlaff.
  • Sie reagiert zunehmend empfindlicher auf äußere Einflüsse (wie Sonneneinstrahlung und Temperaturveränderungen) und ist sehr infektionsanfällig.

Infizierte Haut kann sich entzünden, da die Entzündungszellen des Immunsystems versuchen, die geschädigte Hautbarriere zu reparieren und die Infektion bekämpfen. Bei Hauterkrankungen wie oder bei ist häufig die Behandlung durch einen Facharzt erforderlich, um den Teufelskreis aus Juckreiz und Folgeinfektionen zu durchbrechen und die Regeneration der natürlichen Hautbarriere zu fördern.

  • Bei einer Verletzung, die nur die oberste Hautschicht betrifft, verheilt die Wunde (Erosion) ohne Narbe.
  • Sind auch die Dermis und die Basalmembran betroffen (z.B. bei einem Geschwür), dann bildet sich in der Regel eine Narbe.
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Die Wundheilung erfolgt in mehreren aufeinander folgenden Phasen:

  1. Gerinnendes Blut bildet eine Membran mit einer festen Oberfläche, die an der Wunde haftet (Kruste oder Wundschorf).
  2. Abgestorbene, beschädigte Zellen und ihr Bindegewebe werden abgebaut und von Enzymen zersetzt.
  3. Zellen, die schädigende Bakterien und abgestorbene Zellen beseitigen, werden aktiviert. Lymphflüssigkeit fließt in die Wunde.
  4. Bei der anschließenden Epithelisierung werden neue Zellen sowie Gefäßknospen, Bindegewebe und Kollagenfasern gebildet.

Diese Phase kann durch das Auftragen äußerlich angewendeter Produkte, die die Wundheilung fördern (z.B. Dexpanthenol) angeregt werden. Weitere Informationen zu Faktoren, die sich auf die Hautgesundheit auswirken, und zur Gesunderhaltung finden sich unter, und, : Die Haut

Wie viele Hautschichten Gesicht?

Wie viele Hautschichten hat ein Mensch? – Der Aufbau der Haut umfasst drei Schichten. Von außen nach innen sind dies:

Epidermis (Oberhaut) oder Corium (Lederhaut) (Unterhaut)

Was sind die Aufgaben der drei Hautschichten?

Funktionen der Haut – Die verschiedenen Hautschichten haben unterschiedliche Aufgaben:

Hornschicht und Lederhaut sorgen für einen mechanischen Schutz, Das Unterhautfettgewebe ist ein wichtiger Energiespeicher, Blutgefäße, Haare, Unterhautfettgewebe und Schweiß sind für den Wärmeschutz verantwortlich. Die Hornschicht sorgt für den Flüssigkeitsschutz und wirkt gegen mechanische Belastung, Hornschicht und Säuremantel schützen den Körper vor Bakterien, Die Pigmentbildung ist wirksamer Schutz gegen Strahlen,

Wie viele Hautschichten hat ein Mensch am Finger?

Hornschicht (Stratum corneum) Glanzschicht (Stratum lucidum) Körnerschicht (Stratum granulosum) Stachelzellschicht (Stratum spinosum)

Wie viele Schichten hat die Dermis?

Dermis (Lederhaut): Funktion und Aufbau Sie sind hier: Alle NetDoktor.de-Inhalte werden von medizinischen Fachjournalisten überprüft. Die Dermis (Corium) ist die derbe Lederhaut, die aus straffem Bindegewebe besteht. Sie liegt als Zwischenschicht unter der Epidermis (Oberhaut) und über der Subcutis (Unterhaut).

Stratum papillare: die äußere, an die Epidermis angrenzende Schicht Stratum reticulare: die innere Schicht

Der Name „Lederhaut” rührt daher, dass diese Hautschicht bei tierischen Häuten nach dem Gerben das Leder liefert. Die Lederhaut-Funktion besteht in der Verankerung der Epidermis. Außerdem versorgt die Dermis die Oberhaut mit Nährstoffen (die Epidermis selbst besitzt keine Gefäße).

Flecken auf der Haut kennt jeder und für viele spielen sie keine Rolle. Mediziner können aber an machen Flecken schon viel erkennen und haben ihnen daher auch eine Fachbezeichnung gegeben: Maculae. Die wohl bekanntesten dunklen Flecken sind Muttermale. Helle Flecken zeigen sich zum Beispiel bei der Weißfleckenkrankheit. Entzündungen rufen hingegen meist rote Flecken hervor. Quaddeln (Urticae) kommen häufig vor – zum Beispiel nach einem Mückenstich. Sie bezeichnen die weiße bis rötliche, juckende Verdickung der Haut. Der Körper reagiert auf Reize von außen (Allergene, Druck, Kälte, Licht). Abwehrzellen setzen dann Botenstoffe frei und mehr Flüssigkeit strömt ins Gewebe. Von Papeln sprechen Hautärzte bei einer knötchenartigen Veränderung der Haut oder Schleimhaut. Die Knötchen sind klein: Der Durchmesser beträgt weniger als fünf Millimeter. Papeln können hautfarben bis rötlich sein. Mal sind sie weich, mal härter, mal glatt, mal rau. Dabei handelt es sich um plattenartige und erhabene Verdickungen der Haut. Plaques entstehen aus vielen Papeln, die zu einer größeren Platte verschmelzen. Eine Plaque misst mindestens einen Zentimeter. Dementsprechend kann die Oberfläche auch hier weich bis hart und glatt bis rau sein. Knoten können in der Haut selbst oder im Gewebe darunter. Ein Knoten ist größer als eine Papel. Wächst der Knoten in der Haut, dann ist sie verdickt, verhärtet und zum Teil verfärbt. Auch wenn sie weder juckt noch schmerzt, sollten Sie die Veränderung von einem Dermatologen begutachten lassen. Wohl jeder hat sich schon einmal eine Blase am Fuß gelaufen. Ein Bläschen auf der Haut ist nichts anderes: ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum. Sie sitzen in der Oberhaut oder direkt darunter und entstehen etwa nach einer Verbrennung oder allergischen Reaktion. Pusteln sind mit Eiter gefüllte Hautbläschen. Sie können in der obersten Hautschicht, aber auch in tieferen Schichten entstehen. Pusteln sind meist rötlich und die Spitze der Eiterblase erscheint weiß-gelblich. Meist treten Pusteln im Gesicht, an Hals, Schultern, Rücken, Beinen und Po auf und sind mitunter sehr schmerzhaft.

Wie viele Schichten hat die Oberhaut?

Wie ist die Oberhaut aufgebaut? – Die Epidermis ist in insgesamt sieben Schichten aufgebaut. Diese Schichten der Epidermis heißen Hornschicht (doppelt), Glanzschicht, Körnerzellschicht, Stachelzellschicht und Basalschicht. Die Hornschicht macht etwa 90 % der Epidermis aus und ist maßgeblich am Prozess der Hauterneuerung beteiligt.

Wie tief ist Dermis?

1. Epidermis Oberhaut Die Epidermis ist etwa 0,3 Millimeter dick. Sie ist die äußere Schicht unserer Haut und besteht wiederum aus mehreren Hautschichten: Hornschicht (Stratum corneum) ist die Schutzschicht und besteht aus kernlosen Zellen. Glanzschicht (Stratum lucidum) Befindet sich nur an dicken Epidermisstellen, wie z.B.

Fußsohlen Körnerschicht (Stratum granulosum) Sie besteht aus 1-5 Lagen abgeplatzter Zellen mit stark lichtbrechenden basophilen Keratinkörperchen. Stachelzellschicht (Stratum spinosum) Eine aus 4-8 übereinander gelagerten Zelllagen bestehende Schicht, die auch Keimschicht genannt wird, da hier u a. der Ersatz der an die Epidermisoberfläche abgeschilferten verhornten Zellen durch Zellteilung erfolgt.

Basalschicht (Stratum basale) Sitz der Melanozyten, die Melanin zu Pigmentierung der Haut enthalten.2. Dermis Lederhaut Die Lederhaut ist ein etwa 0,6 Millimeter dickes, unterstützendes Gewebe und besteht vorwiegend aus Bindegewebsfasern. In der Dermis befinden sich die Blutgefäße, Schweißdrüsen und Haarfollikel,

  • Sie besteht aus 2 Schichten: Papillarschicht Ist ein lockeres Bindegewebe mit kollagenen, elastischen Fasern und ist mit zapfenförmigen Papillen mit der Oberhaut verbunden.
  • Hier befinden sich die Blutgefäße, welche die Epidermis versorgen.
  • Geflechtsschicht Die Geflechtsschicht, auch Netzschicht genannt, besteht aus festem Bindegewebe mit kollagenen und elastischen Fasern, Blutgefäßen, Nerven, Haarfollikeln, Talgdrüsen, Schweißanhangdrüsengängen und Fettzellen,3.
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Unterhaut Subcutis Die Unterhaut besteht hauptsächlich aus losem Bindegewebe und Fett. Sie versorgt die darüber liegenden Hautschichten über die größeren Blutgefäße und Nerven. Sie hat zudem die Funktionen als Verschiebeschicht zu darunter liegenden Strukturen, wie z.B.

In welcher Hautschicht liegen die Nerven?

Die Lederhaut – ist das unter der Oberhaut gelegene Bindegewebe. Sie bestimmt die Reißfestigkeit und die Dehnbarkeit der Haut und ist an verschiedenen Körperstellen unterschiedlich dick: An den Fußsohlen etwa 2,4 mm, an den Augenlidern nur 0,3 mm. In der Lederhaut liegen zudem die Berührungsrezeptoren der Haut, Blutgefäße, Haarwurzeln, Nerven und die Talg- und die Schweißdrüsen.

Was ist die Dermis?

die unter der Oberhaut (Epidermis) liegende Hautschicht Die Dermis ist jene Hautschicht, die gleich unterhalb der äußersten Hautschicht (Epidermis) liegt. Sie besteht hauptsächlich aus Bindegewebe (Kollagen), das der Haut sowohl Zerreißfestigkeit als auch Elastizität verleiht.

Was schadet der Haut?

Störung der Hautbarriere und ihre Folgen – Umwelteinflüsse, Stress, Kälte/Hitze oder der natürliche Alterungsprozess können die natürliche Hautschutzbarriere schwächen. Die Haut verliert dann an Feuchtigkeit und trocknet aus. Durch einen Feuchtigkeitsverlust verliert die Haut sowohl ihre Spannkraft und Geschmeidigkeit als auch ihre Schutzfunktion.

  1. Leine, trockenheitsbedingte Linien und Risse entstehen, die die Haut rau und ungesund aussehen lassen.
  2. Wenn die Haut trocken ist, verschlechtert sich auch die Funktion der Hautschutzbarriere, nämlich die Feuchtigkeit zu regulieren.
  3. Dadurch verliert die Haut noch schneller an Feuchtigkeit.
  4. Die Folge des Wassermangels ist die Austrocknung der Haut.

Trockene Haut kann sich angespannt anfühlen und es tritt eine Überempfindlichkeit ein, wenn du ungeeignete Pflegeprodukte benutzt. Manchmal produziert ausgetrocknete Haut sogar zu viel Talg, um einen neuen Hydrolipidfilm wieder herzustellen: Dies wird Seborrhö (fettige Haut) genannt.

Wie viele Schichten hat die Dermis?

Dermis (Lederhaut): Funktion und Aufbau Sie sind hier: Alle NetDoktor.de-Inhalte werden von medizinischen Fachjournalisten überprüft. Die Dermis (Corium) ist die derbe Lederhaut, die aus straffem Bindegewebe besteht. Sie liegt als Zwischenschicht unter der Epidermis (Oberhaut) und über der Subcutis (Unterhaut).

Stratum papillare: die äußere, an die Epidermis angrenzende Schicht Stratum reticulare: die innere Schicht

Der Name „Lederhaut” rührt daher, dass diese Hautschicht bei tierischen Häuten nach dem Gerben das Leder liefert. Die Lederhaut-Funktion besteht in der Verankerung der Epidermis. Außerdem versorgt die Dermis die Oberhaut mit Nährstoffen (die Epidermis selbst besitzt keine Gefäße).

Flecken auf der Haut kennt jeder und für viele spielen sie keine Rolle. Mediziner können aber an machen Flecken schon viel erkennen und haben ihnen daher auch eine Fachbezeichnung gegeben: Maculae. Die wohl bekanntesten dunklen Flecken sind Muttermale. Helle Flecken zeigen sich zum Beispiel bei der Weißfleckenkrankheit. Entzündungen rufen hingegen meist rote Flecken hervor. Quaddeln (Urticae) kommen häufig vor – zum Beispiel nach einem Mückenstich. Sie bezeichnen die weiße bis rötliche, juckende Verdickung der Haut. Der Körper reagiert auf Reize von außen (Allergene, Druck, Kälte, Licht). Abwehrzellen setzen dann Botenstoffe frei und mehr Flüssigkeit strömt ins Gewebe. Von Papeln sprechen Hautärzte bei einer knötchenartigen Veränderung der Haut oder Schleimhaut. Die Knötchen sind klein: Der Durchmesser beträgt weniger als fünf Millimeter. Papeln können hautfarben bis rötlich sein. Mal sind sie weich, mal härter, mal glatt, mal rau. Dabei handelt es sich um plattenartige und erhabene Verdickungen der Haut. Plaques entstehen aus vielen Papeln, die zu einer größeren Platte verschmelzen. Eine Plaque misst mindestens einen Zentimeter. Dementsprechend kann die Oberfläche auch hier weich bis hart und glatt bis rau sein. Knoten können in der Haut selbst oder im Gewebe darunter. Ein Knoten ist größer als eine Papel. Wächst der Knoten in der Haut, dann ist sie verdickt, verhärtet und zum Teil verfärbt. Auch wenn sie weder juckt noch schmerzt, sollten Sie die Veränderung von einem Dermatologen begutachten lassen. Wohl jeder hat sich schon einmal eine Blase am Fuß gelaufen. Ein Bläschen auf der Haut ist nichts anderes: ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum. Sie sitzen in der Oberhaut oder direkt darunter und entstehen etwa nach einer Verbrennung oder allergischen Reaktion. Pusteln sind mit Eiter gefüllte Hautbläschen. Sie können in der obersten Hautschicht, aber auch in tieferen Schichten entstehen. Pusteln sind meist rötlich und die Spitze der Eiterblase erscheint weiß-gelblich. Meist treten Pusteln im Gesicht, an Hals, Schultern, Rücken, Beinen und Po auf und sind mitunter sehr schmerzhaft.

Wie viele Hautschichten hat ein Mensch am Finger?

Hornschicht (Stratum corneum) Glanzschicht (Stratum lucidum) Körnerschicht (Stratum granulosum) Stachelzellschicht (Stratum spinosum)