Wie Viele Kartoffelsorten Gibt Es?

Wie Viele Kartoffelsorten Gibt Es
Mehr als 2000 Kartoffelsorten gibt es weltweit, 210 davon sind in Deutschland zugelassen.

Wie viele Kartoffelsorten gibt es in Europa?

Die Kartoffel ist weltweit eine der wichtigsten Kulturpflanzen für die menschliche Ernährung. Die Kartoffel (lat. Solanum tuberosum L.) – neben Tomaten, Paprika und Tabak eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) – ist allen anderen Kulturpflanzen der Menschheit in der Produktion von Eiweiss pro Zeiteinheit und Fläche überlegen.

  • Das Kartoffeleiweiss enthält essentielle Aminosäuren, die andere Pflanzen nicht produzieren und ist deshalb für die menschliche Ernährung sehr wertvoll.
  • Artoffeln werden weltweit auf 20,3 Millionen Hektar angebaut und rangieren nach Weizen, Reis und Mais mit einem Weltgesamtertrag von jährlich 300 Millionen Tonnen an vierter Stelle der am häufigsten angebauten Nutzpflanzen.

In der Schweiz z.B. werden jährlich auf einer Fläche von 16000 Hektar Kartoffeln angepflanzt. Jedoch birgt der Anbau von Produkten in solch großen Dimensionen auch seine sehr eigenen Risiken. Die Kraut- und Knollenfäule etwa, eine durch den Pilz Phytophthora infestans verursachte Krankheit, ist hierzulande das dominierende Problem im Kartoffelanbau.

Neben der Zerstörung des Kartoffelkrauts und einem verminderten Knollenwachstum entstehen bei einem Befall erhebliche Lagerverluste. Problematische Kupferspritzungen oder mehrmalige Behandlungen mit Fungiziden waren bisher die einzigen, nur beschränkt wirksamen Bekämpfungsmethoden. Verschiedene Organisationen und Institute in Europa forschen seit 1992 an einer gentechnisch veränderten Kartoffelsorte, die gegen den Pilzbefall resistent ist.

Eine Sorte mit eingebauter Pilzresistenz wäre für die Landwirte sowohl wirtschaftlich wie ökologisch interessant. Allein in der Schweiz könnten mit einer solchen transgenen Kartoffelsorte rund 50 Tonnen an Fungiziden pro Jahr eingespart werden. Der Ursprung der Kartoffel in den Anden Die Kartoffel hat ihren Ursprung in Lateinamerika.

Es scheint drei botanische Verbreitungszentren zu geben: (a) die Anden von Peru und Bolivien bis NW-Argentinien, (b) das Hochland von Mexiko und Guatemala und (c) Südchile. Archäologische Untersuchungen haben Wildkartoffeln bereits 13.000 Jahre v.d. Zw., also lange vor Einführung des Ackerbaus, in Südchile nachgewiesen.

Die Kultivierung der Kartoffel als Kulturpflanze ging vom andinen Verbreitungszentrum aus. Die ältesten Funde kultivierter Kartoffeln wurden im Chilca-Tal (südlich von Lima, Peru) gemacht. Sie werden auf 7000 v.d.Zw. datiert. Nach Europa gelangte die Kartoffel erst nach der Eroberung des Inkareiches durch Pizarro (1532).

  • Wahrscheinlich gab es zwei voneinander unabhängige Einführungen der Kartoffel nach Europa.
  • Die erste erfolgte nach Spanien gegen 1570 und die zweite nach England gegen 1590.
  • Während es in Südamerika mehr als 200 botanische Arten von Kartoffeln gibt, von denen 7 kultiviert werden, wird in Europa nur die Art Solanum tuberosum angebaut.

Bereits Ende des 16. Jahrhunderts war die Kartoffel in verschiedenen deutschen Ländern bekannt. Ihre Verbreitung beschränkte sich damals jedoch meist auf ihren Anbau in Kräuter- und Apothekergärten. Erst in Folge des Dreißigjährigen Krieges und besonders während des Siebenjährigen Krieges werden Kartoffeln verstärkt als Nutzpflanze angebaut.

  • Ende des 16.
  • Jahrhunderts wurden Kartoffeln in Österreich feldmäßig angebaut.
  • Um 1700 gab es in Süddeutschland, im Vogtland und im Erzgebirge Kartoffelanbau.
  • In Norddeutschland erlangte die Kartoffel erst Mitte des 18.
  • Jahrhunderts Bedeutung.
  • Schon bald entwickelte sich eine Fülle regionaler Sorten.
  • Viele dieser Sorten sind jedoch unter den verheerenden Auswirkungen der Phytophthora-Epidemie 1845–1848 ausgestorben.

Geschichte der Verbreitung nach Europa und Deutschland Neue Erkenntnisse zur Kartoffel aus Flensburg Gelernt haben wir, dass Preußenkönig Friedrich II., der Alte Fritz es war, der in Deutschland im Jahre 1745 den feldmäßigen Kartoffelanbau eingeführt habe.

Falsch! Der in Flensburg lebende Max Wirsing hat nachgeforscht und herausgefunden, dass bereits fast 100 Jahre vorher, nämlich im Jahre 1647, ein feldmäßiger Anbau der aus Südamerika stammenden Kartoffel stattfand. Der Preußische König (siehe auch www.koenigreich-preussen.de) hat das dann lediglich später übernommen.

Max Wirsing, er ist übrigens Träger des Bundesverdienstkreuzes, war, ehe er pensioniert wurde, Referatsleiter im Kraftfahrtbundesamt. Durch seine Arbeit muss jetzt die Geschichte der Kartoffel in Deutschland neu geschrieben werden. So kam die Kartoffel in den Acker Der erste feldmäßige Kartoffelanbau wurde im Jahre 1647 von Bauern aus Pilgramsreuth durchgeführt.

Hans Rogler, Bauer in Pilgramsreuth, erhielt während des 30-Jährigen Krieges die ersten Saatkartoffeln von einem holländischen Soldaten. Und der Ernteerfolg ließ nicht lange auf sich warten: Schon bald wurden mehr als 500 Zentner Kartoffeln in dem 400-Seelen-Dorf Pilgramsreuth geerntet. Die Kirche jedoch war gegen die Kartoffel.

Die Erdfrucht stammte von den südamerikanischen Heiden. Und die Knollen wuchsen im Dunkeln. Der Kartoffelanbau, den die fränkischen Bauern betrieben, war so erfolgreich, dass schon bald auch andere Herzogtümer und Preuußen beliefert wurden.1745 schließlich erließ der Preußenkönig das Gesetz zum Anbau der Kartoffel auch in Preußen.

Den Bauern wurde vorgeschrieben, dass sie 10 Prozent ihrer Anbauflächen mit der Kartoffel bepflanzen mußten. Der Grund: Im Gegensatz zum Getreide war und ist die Kartoffel weder bei der Aussaat noch vor der Ernte abhängig vom Wetter und der Witterung. Erst mit dem Kartoffelanbau konnten in Europa die Hungersnöte eingedämmt werden.

Namen: Kartoffel – Tartüffeln – Erdapfel – Erdbirne – Frundbirne – Hollandeier – Erdtoffeln – Erdtuffeln – Potaken – Pantüffeln – Bulwen – Grumbeere – Grundbirne – Kautüffel – Ketüffel Beschreibung: Die krautige, 40 – 120 cm hohe, Pflanze hat einen aufrechten, ästigen Stengel.

  • An ihm befinden sich die fiederteiligen Blätter, wobei sich kleine und große Blättchen abwechseln.
  • Die weißen oder violetten Blüten stehen in Wickeln, sind fünfzipflig und haben eine radförmige Blumenkrone.Als Frucht entwickeln sich grüne, ungefähr kirschgroße Beeren.
  • Blütezeit: Juni – Oktober, Früchte: August – September Vorkommen: Die im 16.

Jahrhundert von Chile eingeführte Pflanze ist weltweit kultiviert. Wirkstoffe: In den Schalen der Kartoffel konzentrieren sich Alkaloide, unter anderen Solanin, die eine natürliche Abwehrbarriere zum Beispiel gegen Bakterien und Insekten bilden. Der Hauptwirkstoff ist Solanin.

In den Beeren ist der Gehalt circa 1 %, in den Keimen circa 5 %, in den Blüten circa 0,7 %, in den Samen circa 0,25 % und im Kraut circa 0,5 %. Nicht nur die grünen Kartoffeln sind giftig, sondern auch die “Augen” und Keime der Kartoffel zeigen durch eine Lichteinwirkung und zu langer oder falscher Lagerung einen hohen Solaningehalt auf.

Giftige Teile: Alle oberirdischen Teile der Pflanze, vor allem grüne Kartoffeln, Beeren und die Keimlinge der Knollen, sind stark giftig. Wirkung: Tödliche Vergiftungen durch die Pflanze sind häufig in der Literatur beschrieben worden. Beim Kochen werden die giftigen Alkaloide nicht inaktiviert, sondern sie gehen in das Kochwasser über.

Nach einigen Stunden der Aufnahme kommt ein Brennen und Kratzen im Mund-, Hals- und Rachenbereich zustande. Eine rote, trockene und heiße Haut, Übelkeit, Erbrechen und heftige und übelriechende Durchfälle treten auf. Der erbrochene Mageninhalt hat oft eine gallige Färbung. Die so hervorgerufenen Entzündungen des Magen-, Darmbereichs können 24 Stunden andauern.

Das Solanin ist auch in der Lage die roten Blutkörperchen aufzulösen. Zu Bewußtseinsstörungen kommen Kopfschmerzen, Schweißausbrüche und Augenflimmern mit manchmal aufkommenden optischen Täuschungen. Krämpfe sind bei dieser Intoxikation nur selten zu erkennen.

  • Der Tod tritt meist bei voll erhaltenen Bewußtsein durch eine Atemlähmung ein.
  • Artoffelkraut sowie gekeimte Kartoffeln sind giftig für Pferde, Rinder und Kühe, Schafe, Schweine, Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und für Vögel.
  • Maßnahmen: Die Gabe von medizinischer Kohle ist die erste Maßnahme.

Als spezifisches Antidot kann Physostigminsalicylat gegeben werde. Die Dosis beträgt bei Kindern 0,5 mg und bei Erwachsenen 2 mg i.m. oder langsam i.v. Diese Medikamentierung darf nur unter Monitorkontrolle vorgenommen werden. Bei einem erneuten Auftreten der Symptomatik kann dieses Antidot nachgespritzt werden.

  • Die Atemstörungen müssen mit den vorhandenen Hilfsmitteln eventuell unterstützt werden.
  • Alle weiteren Hilfestellungen richten sich nach der Symptomatik der Vergiftung.
  • Heilwirkung und Medizinische Anwendung: Kartoffelsaft wirkt krampflösend und hemmt die Magensäureproduktion.
  • Medizinisch wird die Kartoffel heutzutage nicht mehr genutzt.

Um so höher ist ihr Stellenwert in der Ernährung anzusetzen. Die Kartoffel enthält die Vitamine A, B1, B2, B6, C, E und K, ferner Mineralstoffe und Spurenelemente. Das Vitamin C wird allerdings durch zu langes Kochen zerstört und die Mineralstoffe ausgeschwemmt, so liegt der Verlust an Vitaminen und Mineralstoffen bei Salzkartoffeln um 25 %.

Wie heißt die Urkartoffel?

Geschmack – Die Vitelotte ist festkochend und behält auch beim Kochen ihre Farbe. Der violett-blaue Mehlkörper der Kartoffel hat einen leicht nussigen Geschmack, ähnlich dem der Esskastanie. Sie ist weniger süß als unsere gewöhnlichen Kartoffelsorten. Gekochte Kartoffeln (Vitelotte)

Welche Kartoffelsorte ist die beste?

Rosa Tannenzapfen – Die Rosa Tannenzapfen sind saulecker. Wenn ich mich Sorte entscheiden müsste, welche Kartoffelsorte am besten schmeckt, sind es die Tannenzapfen. Sie schmecken richtig intensiv und würzig und sehen auch ganz hübsch aus. Deswegen gibt es auch 10 von 10 Punkten.

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Welche Kartoffelsorte wurde verboten?

„Linda” ist zurück: Die Geschichte der abgemeldeten Kartoffel „Gelbfleischig und buttrig im Geschmack”: Linda Bild: Archiv „Gelbfleischig und buttrig im Geschmack”: Linda Bild: Archiv Was macht eigentlich die Kartoffelsorte „Linda”? Als sie vor vier Jahren vom Markt genommen wurde, war das Medienecho gewaltig.

Ganz verschwunden ist die ehemalige „Kartoffel des Jahres” aber nie. Nun feiern Linda-Freunde die Wiederzulassung in Großbritannien. S elten wurde eine Kartoffelsorte so gefeiert wie „Linda”. Keine sei wie sie, schwärmen Anhänger der festkochenden Knolle aus der Lüneburger Heide: Schön gelbfleischig, angenehm buttrig und zudem cremig, heißt es im Kartoffel-Jargon.

Als das Zuchtunternehmen Europlant die Kartoffelsorte vor vier Jahren vom Markt nahm, war das Medienecho gewaltig. Verbraucherverbände empörten sich über das vermeintliche „Diktat der Züchter”. Das Unternehmen – so ihr Vorwurf – habe Linda nur deshalb vom Markt genommen, um neueren patentgeschützten Sorten bessere Absatzchancen zu bieten.

Linda-Anhänger kürten die Knolle im Jahr 2007 kurzerhand zur „Kartoffel des Jahres”. Auch die Schauspielerin und der Fernsehmoderator Alfred Biolek ergriffen Partei für Linda. Ulrich Wickert erinnerte in den Tagesthemen wehmütig daran, dass man aus ihr immer so “köstliche Bratkartoffeln” hatte zaubern können.

Mit dem Slogan „Rettet Linda” kämpft seither eine kleine Gruppe von Biobauern für die Wiederzulassung der Kartoffel. Und nun feiern die Linda-Anhänger einen langersehnten Etappenerfolg: Nach zweijähriger Qualitätsprüfung sei Linda in Großbritannien als Pflanzgut zugelassen, teilte in dieser Woche der Lüneburger Bioland-Bauer Karsten Ellenberg mit, der seit Jahren an der Spitze der Linda-Freunde marschiert.

Damit sei „die Tür für Linda auch in Deutschland wieder offen”. Hierzulande steht die endgültige Entscheidung des Bundessortenamts zwar noch aus, doch die Linda-Freunde sind zuversichtlich und berufen sich auf europäisches Recht: Mit der Entscheidung in Großbritannien sei die Vorraussetzung geschaffen, dass Linda in den nächsten Jahren wieder in größeren Mengen angeboten weren kann.

Saatkartoffeln brauchen eine „Zulassung” Dass Kartoffeln überhaupt eine amtliche Zulassung brauchen, verblüfft – stimmt aber zumindest zur Hälfte: Im Grunde kann in Deutschland jeder auf seinem Acker Kartoffeln anbauen, wie er will. Auch die Sorte Linda darf – Zulassung hin oder her – angebaut und auch als Speisekartoffel verkauft werden.

  1. Wenn ein Züchter eine Sorte aber gewerblich als Saatgut verkaufen will, muss die Sorte beim Bundessortenamt in Hannover zugelassen sein.
  2. So steht es im deutschen Saatgutverkehrsgesetz.
  3. Damit soll sichergestellt werden, dass nur hochwertiges Saatgut verkauft wird.
  4. Tatsächlich muss Saatgut über die Jahre gepflegt werden: „Kartoffelsorten altern mit der Zeit”, erklärt Biobauer und Kartoffelzüchter Karsten Ellenberg, „sie bringen dann weniger Ertrag”.

Eine Zeit lang könnten die Landwirte die Sorte zwar legal aus der eigenen Ernte selbst vermehren, langfristig aber schleppen die Knollen allerhand schädliche Pilze, Viren und Bakterien mit. Das verringert die Ertragskraft der Pflanze. Für Landwirte lohnt sich dann ein Anbau der Sorte immer weniger; nach und nach verschwindet die Sorte vom Acker.

Wie heißt die älteste deutsche Kartoffelsorte?

Sortenschutz und Zulassung – Sieglinde ist die älteste deutsche Kartoffelsorte, die vom Bundessortenamt für den gewerblichen Anbau zugelassen ist. Ihre Zulassung wurde 1935 von der Kartoffelzucht Böhm aus der Lüneburger Heide beantragt. Der Sortenschutz für Kartoffeln beträgt in Deutschland 30 Jahre.

In welchem Land gibt es keine Kartoffeln?

Kuba, Land ohne Kartoffeln.

Wer isst am meisten Kartoffeln auf der Welt?

Wer isst am meisten Kartoffeln auf der Welt? – Obwohl die Anbaufläche bereits weltweit die größte ist, werden in Asien noch relativ wenige Kartoffeln verzehrt. Am meisten Kartoffeln verbrauchen mit rund 250 kg pro Jahr die Russen, gefolgt von den Ukrainern und Weißrussen mit etwa 200 kg jährlich.

Was ist die älteste Kartoffelsorte?

1. ‚ Bamberger Hörnchen ‘: Eine der ältesten Kartoffelsorten Deutschlands.

Warum gibt es lila Kartoffeln?

Wie gesund sind lila Kartoffeln? – Oftmals tritt die Frage auf, ob die lila Kartoffeln mit ihrer Farbe gesund sein können. Die Farbe der lila Kartoffelsorten kommt von den in den Knollen enthaltenen Farbstoffen, den Anthocyanen. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe.

  1. Diese schützen die Pflanze vor freien Radikalen.
  2. Freie Radikale sind natürlicherweise im Körper vorkommende Stoffwechselprodukte, welche aber eine Schädigung von Zellen verursachen können.
  3. Die hilfreiche Wirkung können die Anthocyane auch beim Menschen entfalten, weswegen den Stoffen positive Effekte auf die Gesundheit, beispielsweise bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bei hohem Blutdruck, zugeschrieben werden.

Die lila Kartoffeln können deswegen eine sinnvolle und gesunde Ergänzung im Speiseplan sein. Bei der Zubereitung der lila Kartoffel finden Sie die lila Farbe nicht nur in der Schale

Warum sind blaue Kartoffeln blau?

Warum sind Kartoffeln blau? – Ihre blaue Farbe verdanken die Kartoffeln ihrem hohen Gehalt an Anthocyanen: Diese Pflanzenfarbstoffe haben unter anderem die Aufgabe, die Pflanzen vor einer zu hohen Sonneneinstrahlung zu schützen. Dabei bringen die blauen Kartoffeln nicht nur optisch Abwechslung auf unsere Teller: Untersuchungen zeigen, dass der Verzehr der blauen Knollen auch einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit hat.

Wie heißen die alten Kartoffelsorten?

Alte Sorten sind im Ausland verbreitet – Auch ins Ausland hat Ellenberg Kontakte geknüpft. So lieferte ihm die Scottish Agricultural Science Agency im schottischen Edinburgh Material der Sorte “Edzell Blue”. Die runde Knolle mit blauer Schale und weißem Fleisch wurde 1890 in Schottland gezüchtet.

  • Wenig später gedieh die schwarz-violette “Shetland Black” mit lila Ring im gelben Fleisch zum ersten Mal auf den Shetland-Inseln.
  • Zusammen mit der rotschaligen Französin “Roseval” und der blauen Amerikanerin “Sharon Blue” bilden sie einen bunten Kartoffelteller.
  • Während in Deutschland die meisten der rund 200 zugelassenen Sorten relativ jung sind, schaffen es Franzosen, Engländer und Österreicher, alte Sorten bis heute anzubauen und zu verkaufen.

So ist die mehr als 130 Jahre alte “La Ratte” in Frankreich immer noch beliebt. In Deutschland findet man sie in gut sortierten Supermärkten oder auf Wochenmärkten. Eine ähnliche Sorte sind die aus Franken stammenden “Bamberger Hörnchen”. Ackersegen: Mehligkochende deutsche Sorte mit gelber Schale, tiefen Augen und gelbem Fleisch, buttriger Geschmack.

  • Schwarz-Blaue ( Färberkartoffel): Mehligkochende Sorte aus dem Frankenwald, schwarz-blaue Schale und hellgelbes Fleisch, kleine, runde Knollen.
  • Highland Burgundy Red: Schottische, mehligkochende Landsorte mit roter Schale und rotem Fleisch, cremige Konsistenz.
  • La Ratte: Klassische festkochende Sorte aus Frankreich, gelbe Schale und gelbes Fleisch, hörnchenförmige Knollen, nussiger Geschmack.
  • Linda: Sehr beliebte festkochende Sorte mit gelber Schale und gelbem Fleisch, große Knollen, cremiger Geschmack.

Linzer Rose: Rosa Schale, gelbes Fleisch, eine vorwiegend festkochende Kartoffel aus Österreich von ovaler Form. Gesunde, robuste Sorte. Shetland Black: Vorwiegend festkochende Sorte aus Schottland mit schwarz-violetter Schale und hellgelbem Fleisch mit lila Ring. Cremiger Geschmack.

  1. Sieglinde: Festkochende Kartoffel aus Deutschland mit gelber Schale und gelbem Fleisch, kräftiger Geschmack.
  2. Skerry Blue: Festkochende Sorte aus Irland mit blau-violetter Schale und hellgelbem Fleisch, kräftiger Geschmack.
  3. Vitelotte: Sehr alte französische Sorte, festkochende Kartoffel mit tiefblauer Schale und blauem Fleisch mit weißer Marmorierung.

Wie heißt die Kartoffel des Jahres?

Kartoffel des Jahres –

Jahr Name Abbildung Aus der Begründung für die Wahl Anmerkung
2006 Blauer Schwede “Kartoffeln müssen nicht immer nur gelb sein.” Die Wahl fiel auf diese Kartoffel, weil sie beispielhaft für die Farb- und Formenvielfalt der Kartoffelsorten und ihrer Zubereitungsmöglichkeiten steht.
2007 Linda “Weil sie gerettet werden muss.” Es sollte ein Zeichen für den weiteren Fortbestand des Anbaus dieser Kartoffel gesetzt werden.
2008 Bamberger Hörnchen “in Feinschmeckerkreisen verehrte Sorte.” Die Kartoffel steht als Beispiel für eine alte, vom Aussterben bedrohte Sorte. Mit der Auszeichnung soll die bereits seit 1819 in Deutschland dokumentierte Kartoffel im Fortbestand gefördert werden.
2009 Adretta “Bedeutende DDR-Sorte, die die Wende überlebt hat.” Die mehlig kochende Sorte aus der ehemaligen DDR ist auch heute noch sehr beliebt und vielseitig verwendbar und wird auch nach Ablauf des Sortenschutzes regulär gehandelt.
2010 Sieglinde “Von 1945 bis 1970 der Star am Kartoffelhimmel.” Die Wahl fiel auf die Sorte, weil sie seit 75 Jahren in Deutschland als Speise- und Pflanzkartoffel im Handel ist. Sie ist damit die älteste noch zugelassene Kartoffelsorte.
2011 Ora “Mehlig kochende DDR-Sorte, perfekt für Püree.” Die 1952 in der DDR zugelassene Sorte wurde gewählt, um ein Zeichen für die Kartoffelvielfalt und gegen die Abhängigkeit von der Saatgut industrie zu setzen.
2012 Bintje “80 Jahre alte Schönheit aus Holland.” Die 1905 in den Niederlanden gezüchtete Sorte wurde in den 1970/80er Jahren als Sorte für die Herstellung von Pommes frites und Kartoffelchips bekannt.
2013 Rosa Tannenzapfen “Intensiver Geschmack und schöne Farbe.” Die Wahl fiel auf diese Kartoffelsorte wegen ihres intensiven Geschmacks und der ungewöhnlichen Form.
2014 Granola “Guter Geschmack und ungemein vielseitig verwendbar.” Die Sorte hatte schon im Zulassungsjahr 1975 viele gute Eigenschaften, die Anbauer und Verbraucher auch heute noch schätzen. Granola ist gut an die Bedingungen unterschiedlicher Standorte angepasst und damit für viele Regionen und Klimazonen geeignet und bietet sichere und hohe Erträge unabhängig von Standort und Klima. Die Kartoffel ist mittelfrüh, vorwiegend festkochend und verfügt über eine schöne gelbe Fleischfarbe.
2015 Heideniere “Wiederentdeckte Sorte mit herausragendem Geschmack.” Diese von 1953 bis 1966 in der Bundesrepublik Deutschland zugelassene Sorte wurde in Genbanken der DDR (in Gatersleben und Groß Lüsewitz) erhalten. Nach der Wende wurde sie durch den Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen (VERN) rekultiviert. Seit 2011 ist die Heideniere als Erhaltungssorte beim Bundessortenamt wieder zugelassen.
2016 Nicola “Unkomplizierte Sorte, gute Qualität.” Die 1973 in die Bundessortenliste aufgenommene Kartoffel gilt als Allrounderin in der Küche.
2017 Weinberger Schloßkipfler “Hörnchenförmige Rarität aus Österreich.”
2018 Rote Emmalie “Rotfleischige Kartoffel aus Öko-Züchtung.”
2019 Quarta “keine gymnasiale Oberstufe, sondern die mit den roten Augenflecken”
2020 Keine Vergabe
2021 Keine Vergabe
2022 Agria „erfolgreiche Pommes-Kartoffel mit großen Knollen” „Agria” wurde gewählt, weil sie auch 35 Jahre nach ihrer Züchtung noch immer eine große Bedeutung im bundesdeutschen Kartoffelbau hat und durch ihre Größe und Geschmack hervorragend als Pommes- oder Backkartoffel geeignet ist.

Welches ist die gesündeste Kartoffel?

Festkochend oder mehlig: Welche Kartoffelsorte ist die beste? – Kartoffeln werden in 3 Kategorien unterschieden: festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend. Je nach Zubereitung solltest du auf die richtige Wahl achten. Festkochende Kartoffeln eignen sich besonders für Salate, aber auch für alle anderen Gerichte, bei denen du dir eher eine feste Konsistenz wünschst.

Alternativ kannst du zu vorwiegend festkochenden Kartoffeln greifen, die sind etwas lockerer und damit ein echtes Allroundtalent. Die dritte Sorte sind mehligkochende Kartoffeln, die besonders schnell zerfallen. Daraus lassen sich wunderbar Püree oder Knödel zubereiten. Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden. Externer Inhalt Externer Inhalt Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogenen Daten an Drittplattformen übermittelt werden.

Mehr dazu in unseren Datenschutzbestimmungen, Übrigens: Je nach Sorte gibt es nicht nur Unterschiede in der Konsistenz, sondern auch in den Nährwerten. Festkochende Kartoffeln enthalten mehr Wasser und Eiweiß. Damit sind sie auch die kalorienärmste Sorte. Bei den anderen beiden ist der Stärkegehalt etwas höher.

Kartoffeln werden zu Unrecht als Dickmacher verteufelt. Die heimische Knolle enthält viel Wasser, wenige Kalorien, sowie sättigende komplexe Kohlenhydrate – somit ist die der perfekte Sattmacher. Ernährungsplan Muskelaufbau-Ernährungsplan in 8 Wochen

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Welche Kartoffel ist giftig?

Wie lagere ich Kartoffeln? – Unreife oder im Licht gelagerte grün gefärbte Kartoffeln bilden giftiges Solanin, Dies ist ein natürlicher Stoff, der sich vor allem in der Schale, in den Keimen und in den Kartoffelaugen bilden kann. Er kann bei übermäßigem Verzehr zu Kopfschmerzen, Erbrechen und Durchfall führen.

Zu warme oder zu kalte Lagerung, aber auch Lichteinfluss fördern die Solaninbildung. Deshalb brauchen Kartoffeln neben Dunkel- und Trockenheit auch eine angemessene kühle Umgebung. Perfekt gelagert werden Kartoffeln zwischen 4 und 8 Grad, Bei höheren Temperaturen keimen die unterirdischen Sprösslinge schneller aus.

Lagern Sie die Kartoffeln unter 4 Grad, wandelt die Stärke in Zucker um. Die Kartoffeln schmecken süß. Deshalb sollten Sie sie nicht im Kühlschrank aufbewahren, Wichtig ist auch, dass genügend Luft an sie kommt. Sie sollten Kartoffeln im Plastikbeutel deshalb zu Hause sofort von der Hülle befreien.

Gut geeignet zum Aufbewahren ist eine Holzkiste, die unten mit Papier ausgelegt ist und oben mit einem Tuch oder Papier abgedeckt wird. So schützen Sie den Behälter vor Licht. Äpfel oder Birnen haben in der Nähe der Lagerstätte von Kartoffeln nichts zu suchen. Diese Obstsorten übertragen das Reifegas Ethylen,

Es lässt Obst und Gemüse schneller reifen. Kartoffeln verlieren damit an Aroma und schrumpeln schneller.

Wie heißen die Kartoffeln mit roter Schale?

Laura hat ihren Ursprung in Deutschland. Durch ihre rote Schalenfarbe und ihr tiefgelbes Fruchtfleisch ist sie immer eine Augenweide – ob gekocht oder roh. Laura ist leicht mehlig und cremig im Geschmack. Sie eignet sich sehr gut für Pommes und Ofenkartoffeln.

Warum wurde die Kartoffel Linda vom Markt genommen?

Sortenzulassung zurückgezogen – Seit 1974 gibt es die Kartoffelsorte LINDA, die Königin der deutschen Kartoffel. Doch seit dem 01.01.2005 wurde sie nicht mehr in der Bundessortenliste geführt. Der Kartoffelzüchterkonzern “Europlant” hatte kurz vor Ablauf der Sortenschutzzeit (für Kartoffeln 30 Jahre) die Zulassung für Linda zurückgezogen, um Linda vom Markt zu nehmen.

  1. Denn nach der Sortenschutzzeit bekommt das Zuchtunternehmen keine Lizenzgebühren mehr.
  2. Damit war es Bauern plötzlich nicht mehr erlaubt, Linda als Pflanzkartoffel weiter zu vermehren.
  3. Während einige Lobbyisten der Agrarindustrie Linda beerdigen wollten, haben unsere Bauern Zivilcourage gezeigt.
  4. Sie haben Linda weiter vermehrt und wir haben uns auf einen harten, politischen und rechtlichen Streit eingelassen.

Selbst prominente Fernsehstars wie Veronika Ferres und Ulrich Wickert, sowie Politiker Christian Wulff und Sigmar Gabriel wurden zu öffentlich bekennenden Linda-Fans.

Wie hieß der König der die Kartoffeln aus?

24. März 1756 – der „Kartoffelbefehl” wird erlassen › Primus Münzen Blog Es waren die spanischen Entdecker, welche die heute von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenkende Kartoffel (zusammen mit Tomaten, Bohnen, Paprika und Mais) aus der Neuen Welt nach Europa brachten.

Legendär in der Geschichte des europäischen Kartoffelanbaus ist das Engagement des Preußenkönigs Friedrich II. für die „tolle Knolle”, manchmal wird „der Große” sogar „Kartoffelkönig” genannt (und noch heute legen Besucher auf seinem Grab in Sanssouci Kartoffelknollen ab). Am 24. März 1756 erließ Friedrich II.

den sogenannten „Kartoffelbefehl” mit dem Ziel: „denen Herrschaften und Unterthanen den Nutzen von Anpflantzung dieses Erd Gewächses begreiflich zu machen, und denselben anzurathen, dass sie noch dieses Früh-Jahr die Pflantzung der Kartoffeln als einer sehr nahrhaften Speise unternehmen.” Den Vorbehalten der Bauern gegen das exotische Gewächs begegnete Friedrich mit einem Trick: Er ließ seine Soldaten Kartoffelfelder bewachen.

  • Und das zeitigte Wirkung.
  • Denn wenn der König seine Soldaten zur Bewachung der Felder abstellt, dann muss die Kartoffel wertvoll sein – also wollten alle die Kartoffel haben BRD 5 DM 1986 200.
  • Todestag Friedrich der Große, Magnimat, 10g, Ø 29mm, F (Stuttgart), Jaeger-Nr.440, Auflage: 8.000.000 (PP: 350.000) BRD 10 Euro 2012 300.

Geburtstag Friedrich der Große, st (CuNi, 14g, Ø 32,5mm), PP (625er Silber, 16g, Ø 32,5mm), Jaeger-Nr.569 : 24. März 1756 – der „Kartoffelbefehl” wird erlassen › Primus Münzen Blog

Wie nennt man junge Kartoffeln?

1. Hallo, mein Name ist Frühkartoffel – Kartoffeln, die geerntet werden, wenn sie noch sehr jung sind und bevor ihr Zuckergehalt zu Stärke umgewandelt wird, nennt man Frühkartoffeln oder neue Kartoffeln. Sie sind vergleichsweise klein und haben dünne Schalen, ihr Fleisch ist nach dem Kochen im Gegensatz zu gewöhnlichen Kartoffeln zart und cremig.

Was ist die größte Kartoffelsorte?

Kartoffel-Rekord 1 – Natürlich ist der Klassiker dabei: die schwerste Kartoffel der Welt. Diese wurde im Jahr 2021 von Colin Craig-Brown und seiner Frau Donna in ihrem Garten in Wellington, Neuseeland beim Unkrautjäten entdeckt und geerntet. Die Kartoffel wog 7,8 Kilogramm. Wahnsinn, was für ein Schwergewicht! Die Craig-Browns hoffen nun auf einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde.

Wie heißen die alten Kartoffelsorten?

Alte Sorten sind im Ausland verbreitet – Auch ins Ausland hat Ellenberg Kontakte geknüpft. So lieferte ihm die Scottish Agricultural Science Agency im schottischen Edinburgh Material der Sorte “Edzell Blue”. Die runde Knolle mit blauer Schale und weißem Fleisch wurde 1890 in Schottland gezüchtet.

Wenig später gedieh die schwarz-violette “Shetland Black” mit lila Ring im gelben Fleisch zum ersten Mal auf den Shetland-Inseln. Zusammen mit der rotschaligen Französin “Roseval” und der blauen Amerikanerin “Sharon Blue” bilden sie einen bunten Kartoffelteller. Während in Deutschland die meisten der rund 200 zugelassenen Sorten relativ jung sind, schaffen es Franzosen, Engländer und Österreicher, alte Sorten bis heute anzubauen und zu verkaufen.

So ist die mehr als 130 Jahre alte “La Ratte” in Frankreich immer noch beliebt. In Deutschland findet man sie in gut sortierten Supermärkten oder auf Wochenmärkten. Eine ähnliche Sorte sind die aus Franken stammenden “Bamberger Hörnchen”. Ackersegen: Mehligkochende deutsche Sorte mit gelber Schale, tiefen Augen und gelbem Fleisch, buttriger Geschmack.

  • Schwarz-Blaue ( Färberkartoffel): Mehligkochende Sorte aus dem Frankenwald, schwarz-blaue Schale und hellgelbes Fleisch, kleine, runde Knollen.
  • Highland Burgundy Red: Schottische, mehligkochende Landsorte mit roter Schale und rotem Fleisch, cremige Konsistenz.
  • La Ratte: Klassische festkochende Sorte aus Frankreich, gelbe Schale und gelbes Fleisch, hörnchenförmige Knollen, nussiger Geschmack.
  • Linda: Sehr beliebte festkochende Sorte mit gelber Schale und gelbem Fleisch, große Knollen, cremiger Geschmack.

Linzer Rose: Rosa Schale, gelbes Fleisch, eine vorwiegend festkochende Kartoffel aus Österreich von ovaler Form. Gesunde, robuste Sorte. Shetland Black: Vorwiegend festkochende Sorte aus Schottland mit schwarz-violetter Schale und hellgelbem Fleisch mit lila Ring. Cremiger Geschmack.

  1. Sieglinde: Festkochende Kartoffel aus Deutschland mit gelber Schale und gelbem Fleisch, kräftiger Geschmack.
  2. Skerry Blue: Festkochende Sorte aus Irland mit blau-violetter Schale und hellgelbem Fleisch, kräftiger Geschmack.
  3. Vitelotte: Sehr alte französische Sorte, festkochende Kartoffel mit tiefblauer Schale und blauem Fleisch mit weißer Marmorierung.

Welches ist die beliebteste Kartoffelsorte in Deutschland?

Allein in Deutschland holen Landwirte pro Jahr rund elf Millionen Tonnen Kartoffeln aus der Erde. Fast jede zweite deutsche Knolle stammt aus Niedersachsen. Die ” Lüneburger Heidekartoffel ” ist weltberühmt und in ganz Deutschland beliebt. Dabei ist sie gesund, sie enthält viel Kalium, Vitamine und Eiweiß.

  • Der Anbau von Kartoffeln hat in der Lüneburger Heide eine lange Tradition.
  • Bereits seit Mitte des 19.
  • Jahrhunderts ist die Region das größte Kartoffelanbaugebiet Deutschlands.
  • Heidekartoffeln” haben eine überregionale Bedeutung als „besonders schmackhafte regionale Spezialität”.
  • Die Heide-Kartoffel wächst in der Lüneburger Heide durch die sandigen Böden besonders gut.

Damit man als Verbraucher auch sicher sein kann, dass man immer die beste Kartoffel erhält, hat die EU-Kommission die Kartoffel am 4. August 2010 in die Liste geschützter geografischer Nahrungsmittel aufgenommen. Nur Hersteller aus der Region Lüneburger Heide dürfen die Bezeichnung “Lüneburger Heidekartoffel” noch verwenden.

Was ist die beste festkochende Kartoffelsorte?

Festkochende Kartoffeln: Welche Sorten sind empfehlenswert? – ‘Allians’ ist eine recht neue Kartoffelsorte, die 2003 auf den Markt gebracht wurde. Die langovalen Knollen weisen eine gelbe Schale, flache Augen und tiefgelbes Fleisch auf. Die festkochenden Kartoffeln reifen mittelfrüh, besitzen einen fein-süßlichen Geschmack und lassen sich gut lagern.

Die beliebte Sorte ‘Annabelle’ zählt zu den Frühkartoffeln, Sie ist aus einer Kreuzung von ‘Nicola’ und ‘Monalisa’ entstanden und wurde 2002 zugelassen. Die festkochenden Knollen sind eher klein mit gelber Schale und tiefgelbem Fleisch. Die Pflanzen liefern einen guten Ertrag und auch der Geschmack der Kartoffeln ist angenehm.

Man sollte sie jedoch zügig verbrauchen, da sie schnell keimen. Kartoffeln können blau oder gelb, klein oder groß, lang oder oval, mehlig- oder festkochend sein. Wir stellen Ihnen die besten 50 Sorten der tollen Knolle vor. Mehlige Kartoffeln eignen sich mit ihrer mehlig-lockeren Konsistenz hervorragend für Pürees oder Knödel. Hier finden Sie empfehlenswerte Sorten im Überblick. ‘Belana’ zählt ebenfalls zu den früh reifenden Kartoffeln und wird als Nachfolgerin der bekannten Sorte ‘Linda’ gehandelt.

Die festkochenden Kartoffeln besitzen eine runde bis ovale Form und sind sowohl gelbschalig als auch gelbfleischig. Sie eignen sich besonders für Salzkartoffeln oder für Kartoffelsalat, Die Pflanzen haben allerdings recht hohe Ansprüche an den Boden und die Wasserversorgung. ‘Ditta’ ist besonders resistent gegenüber typischen Pflanzenkrankheiten wie der Kraut- und Knollenfäule und dem Kartoffelvirus.

Dank ihrer langen Keimruhe sind die großen, festkochenden Knollen mit der gelben Schale gut lagerfähig. Die festkochende Kartoffelsorte ‘Hansa’ wurde um 1957 das erste Mal zugelassen und ist besonders im Norden Deutschlands beliebt. Die langovalen Knollen reifen mittelfrüh, weisen eine glatte gelbe Schale, gelbes Fleisch und flache Augen auf.

  1. Da sie nicht sehr empfindlich sind, lassen sie sich gut lagern.
  2. Hinsichtlich der Bodenbedingungen, Feuchtigkeits- und Nährstoffversorgung sind die Pflanzen jedoch recht anspruchsvoll, was man vor dem Anbau im Garten wissen sollte.
  3. Auch unter den roten Kartoffeln finden sich festkochende Sorten, zum Beispiel ‘Heiderot’.

Sowohl die Schale als auch das Fleisch der mittelspät reifenden Knollen weisen eine rote Farbe auf, was sie zu einem besonderen Hingucker in bunten Kartoffelsalaten macht. Aber auch für Salzkartoffeln oder Bratkartoffeln lassen sie sich gut verwenden.

Juliette’ ist aus einer Kreuzung der Kartoffelsorten ‘Hansa‘ und ‘Nicola’ entstanden und erhielt ihre Zulassung im Jahr 1997. Die festkochenden Knollen mit ockerfarbener Schale und gelber Fleischfarbe reifen spät. Da die recht dicke Schale nicht sehr empfindlich ist, ist die Sorte bestens geeignet, um Kartoffeln zu lagern,

‘La Ratte’ ist eine sehr alte Kartoffelsorte aus Frankreich, die vermutlich schon 1872 entstanden ist. Die mittelfrühe Sorte ist zwar nicht sehr ertragreich, aber ein Genuss für Feinschmecker: Die gelbfleischigen und gelbschaligen Knollen mit der langen Fingerform zeichnen sich durch einen nussigen Geschmack aus und sind besonders als Salatkartoffeln, als Pellkartoffeln oder auch als Beilage zu Spargel beliebt.

  1. Ein Klassiker unter den festkochenden Kartoffeln ist ‘Linda’.
  2. Besonders in Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist die Sorte, die einen langen Rechtsstreit hinter sich hat, beliebt.
  3. Das Fleisch der langovalen Knollen besitzt eine kräftig gelbe Farbe und schmeckt besonders aromatisch.
  4. Die Kartoffeln sind gut lagerfähig, doch Achtung: Während der Lagerung kann sich die Konsistenz in Richtung mehligkochend verändern.

Vor allem für den Frischverzehr ist die mittelfrühe Kartoffelsorte ‘Monalisa’ geeignet. Sie stammt aus den Niederlanden und erhielt ihre Zulassung im Jahr 1979. Die ovalen, gelbschaligen Knollen mit dem gelben Fleisch zeichnen sich durch einen feinen Geschmack aus und verfärben sich nicht beim Kochen.

Die Pflanzen sind generell recht robust, nur etwas anfällig für die Kraut- und Knollenfäule. Ebenfalls zu den mittelfrüh reifenden, festkochenden Kartoffelsorten zählt ‘Nicola’. Die aromatischen Knollen sind ein Allrounder in der Küche: Sie schmecken als Salzkartoffeln und Kartoffelsalat genauso wie als Pell-, Ofen- oder Bratkartoffeln.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Pflanzen sind recht tolerant gegenüber Trockenheit. Mit ihrem geringen Stärkegehalt zählt auch ‘Princess’ zu den festkochenden Kartoffeln. Die ovalen, gelbschaligen und gelbfleischigen Knollen besitzen einen zarten, leicht cremigen Geschmack und lassen sich vielseitig verwenden.

  • An einem geeigneten Platz im Garten angebaut, bilden die Pflanzen viele Knollen und sind kaum anfällig für Krankheiten.
  • Rosa Tannenzapfen’ ist eine der ältesten Kartoffelsorten.
  • Bereits Mitte des 19.
  • Jahrhunderts wurde sie in verschiedenen Ländern Europas kultiviert.
  • Die Form der festkochenden Kartoffeln mit dem kräftigen Geschmack ist recht markant: Die Knollen sind lang, fingerförmig und teils verzweigt.

Um zu verhindern, dass die Knollen grün werden, sollte man hohe Dämme anlegen. Die alte Sorte ist etwas anfällig für Nematoden, ‘Sieglinde’ ist für viele der Inbegriff einer schmackhaften Frühkartoffel. Die Sorte ist seit etwa 1935 im Handel und liefert viele Knollen pro Pflanze.

  • Die langovalen Kartoffeln besitzen eine sehr feine, gelbe Schale und gelbes Fleisch.
  • Beim Kochen platzt die Schale nicht auf und ist für zahlreiche Kartoffelgerichte – insbesondere Salat – geeignet.
  • Zu den festkochenden, blauen Kartoffeln zählt die Sorte ‘Violetta’.
  • Nicht nur die Schale der langovalen Knollen weist eine dunkelblaue Farbe auf, sondern auch das Fleisch leuchtet blauviolett.

Verantwortlich dafür ist der hohe Anteil an Anthocyanen, natürlichen Pflanzenfarbstoffen, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Die Pflanzen liefern einen guten Ertrag und gleichmäßig geformte Knollen. Übrigens: Haben Sie gewusst, dass man Kartoffeln einfrieren kann? Allerdings nicht roh, sondern nur gekocht.