Wie Viele Kinderkrankentage 2022?

Wie Viele Kinderkrankentage 2022
Wie viele Tage Kinderkrankengeld können Eltern 2022 und 2023 in Anspruch nehmen? | Die Techniker – Firmenkunden Bis zum 7. April 2023 gilt: Jeder gesetzlich versicherte Elternteil kann pro Kind 30 Tage Kinderkrankengeld beantragen, bei mehreren Kindern insgesamt maximal 65 Tage.

Für Alleinerziehende besteht ein Anspruch auf 60 Tage pro Kind, bei mehreren Kindern sind es maximal 130 Tage. Ist die Betreuung erforderlich, weil das Kind krank ist, reicht uns Ihr Arbeitnehmer nach wie vor die ärztliche Bescheinigung ein. Aktuelles zu den Änderungen und den Antrag finden Ihre Arbeitnehmer im Privatkundenportal der Techniker unter,

Auch vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gibt es, Die aktuelle Rechtsgrundlage finden Sie im, : Wie viele Tage Kinderkrankengeld können Eltern 2022 und 2023 in Anspruch nehmen? | Die Techniker – Firmenkunden

Wie werden Kind krank Tage berechnet?

Nach § 45 Abs.2 SGB V erhalten Sie von der Krankenkasse 90 Prozent Ihres entfallenen Nettoarbeitsentgelts. Beispiel: Wenn Sie pro Tag 90 Euro netto verdienen, erhalten Sie für einen Tag, an dem Sie Ihr krankes Kind gepflegt haben, 81 Euro von der gesetzlichen Krankenkasse.

Kann ich gekündigt werden wenn mein Kind oft krank ist?

Krankes Kind: Kündigung ist trotzdem wirksam Foto: Stockfotos-MG – Fotolia.com Kündigungsschreiben liegt auf dem Schreibtisch Recht Haben Arbeitnehmer ein krankes Kind zu Hause, dürfen sie der Arbeit fernbleiben und müssen keine Kündigung fürchten – normalerweise zumindest. Dennoch kann eine Kündigung rechtens sein. Von

Wenn ein Arbeitnehmer ein krankes Kind betreuen muss und deswegen nicht arbeiten kann, ist das kein Kündigungsgrund. Möglich ist hingegen eine Kündigung aus anderem Grund. Im Streitfall muss der Arbeitgeber den Kündigungsgrund nachweisen können.

Das entschied das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz im Fall eines alleinerziehenden Vaters. Doch was war passiert? Der Kurierfahrer hatte im Sommer 2011 einen Arbeitsvertrag mit einer sechsmonatigen Probezeit unterschrieben. Ende November 2011 trat der Vater einen fünftägigen Urlaub an.

  1. Während dieser Zeit stellte sich heraus, dass sein knapp drei Jahre alter Sohn operiert werden müsse.
  2. Daraufhin fragte der Arbeitnehmer seinen Chef via Whatsapp nach einem weiteren Urlaubstag im Dezember.
  3. Der Rest der Woche würde über die Krankenkasse laufen, hieß es in der Nachricht weiter.
  4. Der Chef antwortete per Whatsapp-Nachricht: „Dies gehe in Ordnung.” Die behandelnden Ärzte schrieben den Sohn des Kurierfahrers schließlich für den gesamten Monat krank.

Gleichzeitig attestierten sie, dass die Betreuung und Beaufsichtigung des Kindes durch den Vater erforderlich sei. Die entsprechenden ärztlichen Bescheinigungen für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes faxte der Mann umgehend an seinen Arbeitgeber.

Noch am gleichen Tag erhielt der Kurierfahrer eine ordentliche fristgerechte Kündigung. Eine Begründung gab der Arbeitgeber dabei nicht an. Der Beschäftigte vermutete einen Zusammenhang zwischen seinem Fehlen und seiner Entlassung. Daher ging er gegen die aus seiner Sicht „unzulässige Maßregelung” vor.

Das Arbeitsgericht Kaiserslautern befand die Kündigung zunächst als unwirksam. Allerdings ließ das Gericht in dem Fall eine Revision zu. In nächster Instanz gab das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz schließlich dem Arbeitgeber recht. Denn dieser konnte vor Gericht konkrete Belege dafür vorbringen, dass er die Kündigung nicht wegen des krankheitsbedingten Fehlens ausgesprochen hatte.

  • Dazu zählten sowohl ein Gespräch mit einem Kollegen im November als auch eine E-Mail-Korrespondenz mit dem Steuerberater im Dezember.
  • Das Gericht urteilte daher: „Vor diesem Hintergrund kann nicht davon ausgegangen werden, dass das Fernbleiben des Klägers der tragende Grund für die ausgesprochene Kündigung des Beklagten war.” Auch wenn die Mainzer Richter im vorliegenden Fall von einer Probezeitkündigung ausgingen, so stellten sie in ihrem Urteil auch Grundsätzliches fest.

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Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch. : Krankes Kind: Kündigung ist trotzdem wirksam

Kann man gekündigt werden wenn das Kind zu oft krank ist?

Kind krank: Ist eine Kündigung in der Probezeit möglich? – Ein Mitarbeiter, der nicht von der Arbeit freigestellt wird, obwohl er ein krankes Kind betreuen muss, kann ohne Zustimmung des Vorgesetzten zu Hause bleiben. Würde ihm gekündigt, wäre das unzulässig und damit nichtig, weil hier gegen das sogenannte Maßregelungsverbot verstoßen wurde.

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Kann ich mich auf mein Kind krankschreiben lassen?

Dürfen Arbeitnehmer der Arbeit fern bleiben, wenn ihr Kind erkrankt? | Die Techniker – Firmenkunden Ja, wenn das Kind erkrankt, dürfen Eltern der Arbeit fern bleiben. Denn als Arbeitgeber sind Sie zur Freistellung der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters verpflichtet, wenn deren krankes Kind Betreuung benötigt.

Was tun wenn Kind über 12 krank ist?

Kind ist krank: So lange stehen Ihnen freie Krankheitstage zu – Bei kleinen Kindern sind Krankheitsfälle eindeutig geregelt: Ist das Kind krank, müssen Mama oder Papa nicht arbeiten. Pro Jahr stehen jedem Elternteil zehn Krankheitstage pro Kind zu. Im Jahr 2021 wurden die Kinderkrankheitstage auf 15 je Elternteil erhöht.

Generell gilt: Die meisten Kinder ab 12 Jahren müssen im Krankheitsfall nicht mehr betreut werden. Ein Elternteil muss daher nicht mehr zwingend zu Hause bleiben. Soweit die Theorie. Blöd nur, wenn das Kind mit 40 Grad Fieber im Bett liegt. Da möchte man auch einen 13-Jährigen nur ungern alleine lassen. Auch bei älteren Kindern haben die Eltern das Recht, bei ihrem kranken Kind zu bleiben. Aber: Wer Kinder über 12 Jahre hat, bekommt keinen Anspruch mehr auf Krankheitstage. In diesem Fall müssen Eltern entweder Urlaub nehmen, Überstunden abbauen, oder unbezahlt zu Hause bleiben. Ausnahme: Bei Kindern mit Behinderung und die auf Hilfe angewiesen sind, gilt keine Altersgrenze. Immer mehr Arbeitgeber bieten Ihren Mitarbeitern jedoch auch die Möglichkeit an in solchen Fällen aus dem Home-Office zu arbeiten. Generell sollten Sie immer einen Blick in Ihren Arbeitsvertrag werfen, wie das mit den Krankheitstagen bei Kindern im Einzelnen geregelt ist. Übrigens: Wer sein krankes (älteres) Kind zu Hause pflegt, muss in der Regel keine Kündigung befürchten.

Wer bleibt zuhause wenn das Kind krank ist?

Haben Eltern unabhängig vom Feriensaldo Anspruch auf freie Tage, wenn ihr Kind krank ist? Und wie sieht es mit dem Lohn aus? – Ist ein Kind krank, brauchen die Eltern deswegen ihr Ferienkonto nicht zu belasten. Gegen Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses müssen Arbeitgebende ihren Mitarbeitenden mit Familienpflichten die erforderliche Zeit zur Betreuung kranker Kinder im Umfang von bis zu drei Arbeitstagen am Stück frei geben (je nach Alter und Gesundheitszustand des Kindes).

  • Diese Regelung gilt je Krankheitsfall und Kind (Kinder bis 15 Jahre).
  • Unter Umständen kann ein Arbeitnehmer im Einzelfall auch länger von der Arbeit befreit werden, wenn dies gerechtfertigt ist.
  • Die Arbeitsbefreiung wird so behandelt, wie wenn der Elternteil selbst krank wäre.
  • Die Eltern haben sich allerdings zu bemühen, nach einer geeigneten Ersatzlösung (z.B.

Pflege des kranken Kindes durch Verwandte oder Bekannte) zu suchen. Diese Pflicht entfällt, wenn die Anwesenheit der Eltern notwendig ist (z.B. schwere Krankheit eines Säuglings). Gibt es Lohn ? Bei einer unverschuldeten Verhinderung des Arbeitnehmenden an der Arbeitsleistung aufgrund seiner persönlichen Verhältnisse, wie beispielsweise zur Betreuung seines kranken Kindes, muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer – gleich, wie wenn dieser selbst erkrankt -, für eine beschränkte Zeit den Lohn bezahlen.

  1. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen besteht ein Anspruch auf Lohnfortzahlung nur, wenn der Arbeitsvertrag für eine Dauer von mehr als drei Monaten abgeschlossen worden ist.
  2. In diesem Fall gilt die Pflicht zur Lohnfortzahlung ab dem ersten Arbeitstag.
  3. Bei unbefristeten Arbeitsverhältnissen gilt die Lohnfortzahlungspflicht ab Beginn des vierten Anstellungsmonats.

Zu beachten ist, dass Anspruch auf Lohnfortzahlung – abhängig von den geleisteten Dienstjahren – nur für eine beschränkte Zeit gilt: Im ersten Dienstjahr gilt eine gesetzliche Lohnfortzahlungspflicht von drei Wochen. In den Folgejahren richtet sich der Anspruch nach der anwendbaren Skala am Arbeitsort (Basler, Berner oder Zürcher Skala).

  1. Eigene krankheitsbedingte Absenzen des Arbeitnehmende werden dabei mit der für die Betreuung kranker Kinder benötigten Abwesenheiten zusammengezählt.
  2. Eine freiwillige Taggeldversicherung des Arbeitgebers muss mindestens die gesetzlichen Minimalansprüche garantieren.
  3. In der Praxis sind in der Regel aber längere Lohnfortzahlungen mit der Versicherung vereinbart.

Der Arbeitnehmer muss folglich die Zeit, die er abwesend ist, um sein Kind zu betreuen weder nachholen noch mit Überstunden kompensieren. Auch eine allfällige Kündigung in einer Pflegephase wäre missbräuchlich und könnte angefochten werden. Was passiert, wenn ein Kind mehrmals hintereinander krank wird? Ist ein Kind mehrmals hintereinander krank oder müssen mehrere Kinder gepflegt werden, kann ein Elternteil jeweils bis zu drei Arbeitstage pro Krankheitsfall und Kind zuhause bleiben.

  • Alle krankheitsbedingten Absenzen werden dabei pro Dienstjahr – wie zuvor erwähnt – zusammengezählt.
  • Was gilt bei chronischen Krankheiten der Kinder? Bei einer chronischen Krankheit des Kindes kommt diese Regelung nicht zum Tragen, da Termine etc.
  • Bereits im Voraus planbar und entsprechende Absenzen während der Arbeitszeit schwierig zu begründen sind.) Seit dem 1.
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Juli 2021 statuiert das Gesetz neu einen Betreuungsurlaub der Eltern von bis zu 14 Wochen, sofern ein Kind wegen Krankheit oder Unfall gesundheitlich schwer beeinträchtigt ist. Vorausgesetzt ist neben der schweren Beeinträchtigung, dass der Arbeitgeber einen Anspruch auf eine Betreuungsentschädigung nach dem Bundesgesetz über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft (EOG) hat.

  1. Ein Kind gilt als gesundheitlich schwer beeinträchtigt, wenn: a.
  2. Eine einschneidende Veränderung seines körperlichen oder psychischen Zustandes eingetreten ist; b.
  3. Der Verlauf oder der Ausgang dieser Veränderung schwer vorhersehbar ist oder mit einer bleibenden oder zunehmenden Beeinträchtigung oder dem Tod zu rechnen ist; c.

ein erhöhter Bedarf an Betreuung durch die Eltern besteht; und d. mindestens ein Elternteil die Erwerbstätigkeit für die Betreuung des Kindes unterbrechen muss. Der Betreuungsurlaub kann innerhalb einer Rahmenfrist von 18 Monaten nach Erhalt des ersten Taggelds bezogen werden.

  1. Sind beide Eltern berufstätig, so dürfen sie insgesamt nicht mehr als höchstens 14 Wochen Betreuungsurlaub beziehen.
  2. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass in diesem Fall jeder Elternteil bis höchstens 7 Wochen bezieht, wobei die Eltern von dieser Aufteilung – mit Zustimmung der beiden Arbeitgeber – abweichen können.

Ist nur ein Elternteil berufstätig, so hat er Anspruch auf die gesamten maximal 14 Wochen. Der Urlaub kann sowohl am Stück wie auch tageweise bezogen werden. Das Taggeld beträgt 80 % des vorangegangenen Lohnes und ist durch einen Höchstbetrag beschränkt.

  • Während des Anspruchs auf Betreuungsurlaub, längstens aber während sechs Monaten, gilt ein Kündigungsschutz des Arbeitnehmers.
  • Im Weiteren dürfen die Ferien des Arbeitnehmers aufgrund seines Betreuungsurlaubs nicht gekürzt werden.
  • Zudem gilt seit dem 1.
  • Juli 2021 ebenfalls neu – eine Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers für die Betreuung eines Familienmitglieds, der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners mit gesundheitlicher Beeinträchtigung während einer kurzzeitigen Abwesenheit von maximal drei Tagen pro Ereignis und höchstens zehn Tage pro Jahr vor.

Rechtliche Grundlagen: Art.36 Abs.3 ArG (Arbeitsgesetz) Art.324a sowie Art.329i OR (Obligationenrecht)

Wann muss Kinderkrankenschein beim Arbeitgeber?

Wohin schicke ich die Krankschreibung meines Kindes? – Ebenso wie wenn Sie selbst erkrankt sind, müssen Sie Ihren Arbeitgeber auch dann unverzüglich informieren, wenn Sie nicht arbeiten können, weil Ihr Kind krank ist. Wichtig ist, dass Sie schon am ersten Krankheitstag einen Arzt aufsuchen, um sich ein ärztliches Attest ausstellen zu lassen.

Wie viel Tage im Jahr kann man Kind krank machen?

Um Eltern in der Corona-Zeit besser zu unterstützen, ist der Anspruch auf Kinderkrankentage verdoppelt und ausgeweitet worden. Durch die Ausweitung und Verdopplung der Kinderkrankentage können Eltern im Jahr 2021 insgesamt 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld pro Elternteil beantragen.

  • Für Alleinerziehende ist der Anspruch in diesem Jahr von 20 auf 40 Tage pro Kind verdoppelt worden.
  • Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil insgesamt einen Anspruch auf maximal 45 Arbeitstage.
  • Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch auf maximal 90 Arbeitstage.
  • Die Regelung ist rückwirkend zum 5.

Januar in Kraft getreten. Zuvor hatten der Bundestag und der Bundesrat den Weg dafür freigemacht. Voraussetzungen für den Anspruch sind, dass:

sowohl der betroffene Elternteil als auch das Kind gesetzlich krankenversichert sind,das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen ist,keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen kann.

Die Höhe des Kinderkrankengeldes beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts.

Wie viel Geld gibt es bei Kind krank?

Wie viel Kinder­kran­ken­geld wird ausbe­zahlt? | Die Techniker – Firmenkunden Die Krankenkasse berechnet das Kinderkrankengeld anhand des Entgelts der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers. Dafür müssen Arbeitgeber die Verdienstangaben per Datenaustausch Entgeltersatzleistungen (DTA EEL) an die Krankenkassen übermitteln.

  1. Das Kinderkrankengeld beträgt regulär 90 Prozent des entgangenen Nettoentgelts.
  2. Sofern Sie an Ihren Mitarbeiter in den letzten 12 Monaten einmalige Zahlungen geleistet haben (z.B.
  3. Weihnachts- oder Urlaubsgeld), beträgt das Kinderkrankengeld 100 Prozent des entgangenen Nettoentgelts.
  4. Insgesamt ist das Kinderkrankengeld jedoch auf einen Betrag von 116,38 Euro (2023) pro Tag gedeckelt.

: Wie viel Kinder­kran­ken­geld wird ausbe­zahlt? | Die Techniker – Firmenkunden

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Wie meldet der Arbeitgeber Kinderkrankengeld?

Muss ich als Arbeitgeber das Kinderkrankengeld an meine Arbeitnehmerin oder meinen Arbeitnehmer auszahlen? Nein, die Abwicklung und Auszahlung des Kinderkrankengeldes läuft über die Krankenkasse. Sie melden der Krankenkasse lediglich per Datenaustausch die Höhe des Nettoentgelts des entsprechenden Arbeitnehmers.

Wann ist man zu oft krank?

Wie oft darf ich krank sein, ohne dass mein Arbeitsplatz gefährdet ist? – Hier gilt, dass der Arbeitgeber bis zu 30 Fehltage pro Jahr hinnehmen muss. Ist der Beschäftigte mehr als 30 Tage (also 6 Wochen) im Jahr krank, so gilt dies grundsätzlich als unzumutbar.

Was passiert wenn ich länger als 72 Wochen krank bin?

Personen ohne Erwerbstätigkeit, die ALG beziehen – Krankmeldung bei der Agentur für Arbeit und der Krankenkasse Ist eine erkrankte Person nicht erwerbstätig und bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet, muss die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei der Krankenkasse und bei der Agentur für Arbeit eingereicht werden.

Sind in der ärztlichen Praxis die technischen Voraussetzungen gegeben übermitteln die Arztpraxen die Arbeitsunfähigkeitsbescheinig ( AU ) elektronisch an die zuständige Krankenkasse. Ist eine Übermittlung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ( eAU ) noch nicht möglich wird den Versicherten Personen eine papiergebundene AU ausgestellt.

Diese müssen die Versicherten an ihre Krankenkasse weiterleiten. Zudem ist die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die Agentur für Arbeit zu übermitteln. Die Agentur für Arbeit zahlt nach dem Einreichen der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für die ersten 6 Wochen ALG weiter.

  1. Dauer der Zahlung von Krankengeld Dauert die Erkrankung länger als 6 Wochen wird von der Krankenkasse für weitere 72 Wochen Krankengeld gezahlt.
  2. Ist die erkrankte Person wieder arbeitsfähig ist ein erneutes Arbeitslosmelden erforderlich.
  3. Nur dann kann wieder Arbeitslosengeld gezahlt werden.
  4. Innerhalb von 3 Jahren wird von der Krankenkasse höchstens für 72 Wochen lang Krankengeld für dieselbe Krankheit ausgezahlt.

Wenn der Anspruch auf Krankengeld endet kann zudem kann bei Agentur für Arbeit Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit (das sogenannte Nahtlosigkeitsarbeitslosengeld) beantragt werden. Damit kann die finanzielle Versorgungslücke zwischen Krankengeld und anderen Leistungen, z.B.

Der Erwerbsminderungsrente überbrückt werden. Ist absehbar, dass eine Erkrankung auch nach 78 Wochen (6 Wochen Entgeltfortzahlung und 72 Wochen Krankengeld) weiter anhält, fordert die Agentur für Arbeit die Betroffene auf, einen Antrag auf Reha -Maßnahmen und / oder Erwerbsminderungsrente zu stellen.

Reha (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) in Anspruch nehmen Sofern medizinisch notwendig können im Verlauf der Krankheit Rehabilitationsmaßnahmen ( Reha ) beantragt werden. Um den Betroffenen die Antragstellung zu erleichtern kann die Reha unabhängig von der jeweiligen Zuständigkeit bei jedem der Rehabilitations- und Leistungsträger (Deutsche Rentenversicherung, Krankenkasse, gesetzliche Unfallversicherung, Agentur für Arbeit, Sozialamt) gestellt werden.

  • Diese sind verpflichtet, jeden Antrag zu prüfen und falls sie nicht zuständig sind, diesen innerhalb von zwei Wochen an den zuständigen Reha -Träger weiterzuleiten.
  • Abhängig von der Erkrankung ( z.B.
  • Schwerer Bandscheibenvorfall) kann die Krankenkasse zu einem Reha- Antrag auffordern.
  • Jedoch zahlen die Krankenkassen während der Reha kein Krankengeld.

Für die Dauer der Reha (meist 3 Wochen) können erkrankte Personen die vor Beginn einer Reha -Maßnahme arbeitslos gemeldet waren, in der Regel ein Übergangsgeld in Höhe des zuvor gezahlten Arbeitslosengeldes erhalten. Das Übergangsgeld muss beim zuständigen Sozialversicherungsträger beantragt werden.

  1. Ist der Träger nicht zuständig, bei dem ein Antrag eingeht, ist dieser zur Prüfung und zur Weiterleitung an die richtige Stelle verpflichtet.
  2. Individuelle Auskunft bieten die Rentenversicherungsträger, die Krankenkassen und die Agentur für Arbeit.
  3. Wenn nach einer Reha weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit ärztlich attestiert wird besteht wieder ein Anspruch auf Krankengeld.

Jedoch wird die Zeit, in der die Rentenversicherung Übergangsgeld gezahlt hat, mit der Dauer der Zeit in der Krankengeld gezahlt wird, verrechnet. Das heißt die Zeit der 72 Wochen in der das Krankengeld gezahlt wird, verlängert sich nicht um die Dauer der Reha,

Ist die erkrankte Person wieder arbeitsfähig ist ein erneutes Arbeitslosmelden erforderlich. Nur dann kann wieder Arbeitslosengeld gezahlt werden. Erwerbsminderungsrente Führen die Reha -Maßnahmen nicht zu einer Besserung kann unter bestimmten Voraussetzungen bei den Rentenversicherungsträgern Erwerbsminderungsrente beantragt werden.

Wird am Ende der Reha von der Deutschen Rentenversicherung mit einem amtsärztlichen Gutachten die Prognose einer dauerhaften (länger als sechs Monate) Arbeitsfähigkeit von weniger als drei Stunden am Tag stellt, wird der Reha-Antrag automatisch in einen Antrag zur Erwerbsminderungsrente umgewandelt.

Damit finanzielle Versorgungslücken zwischen dem Ende der Krankengeldzahlung und der Erwerbsminderungsrente überbrückt werden können, kann bei der Agentur für Arbeit Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit (das sogenannte Nahtlosigkeitsarbeitslosengeld) beantragt werden. Weitere Informationen zur Erwerbsminderungsrente finden Sie in der Lebenslage Eintritt in den Ruhestand,

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