Wie Viele Menschen Arbeiten In Deutschland?

Wie Viele Menschen Arbeiten In Deutschland
Erwerbstätige in Deutschland (Beschäftigung) Erwerbstätigkeit spielt in Deutschland sowohl in individueller als auch in gesellschaftlicher Hinsicht eine zentrale Rolle. Für Erwerbstätige ist die Erwerbstätigkeit meist die Hauptquelle des Lebensunterhalts,

  • Der ausgeübte Beruf und die berufliche Stellung bestimmen oft das persönliche Selbstverständnis und die gesellschaftliche Position der Erwerbstätigen.
  • Für viele Erwerbstätige ist Erwerbstätigkeit ein wichtiger Teil der persönlichen Selbstentfaltung und ein wesentlicher Teil des Alltags.
  • Ebenso groß ist die Bedeutung der Erwerbstätigkeit auf gesellschaftlicher Ebene: Das Steuersystem und die Sozialversicherungssysteme finanzieren sich über die Abgaben der Erwerbstätigen.

Für materiellen Wohlstand einer Gesellschaft sind das Schaffen und Erhalten von Arbeitsplätzen wichtige Voraussetzungen. Dementsprechend groß ist auch das öffentliche und politische Interesse an Erwerbstätigkeit. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist seit 2006 – mit Ausnahme der von den ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie geprägten Jahre – fast kontinuierlich gestiegen.

Ende 2022 gab es rund 46 Millionen Erwerbstätige. Neben diesem Anstieg an Erwerbstätigen rücken seit einiger Zeit der sich abzeichnende und Fachkräftemangel immer mehr in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Der demografische Wandel und damit das Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Erwerbsleben ist eine der Ursachen für künftigen Fachkräftemangel.

Hinzu kommen bereits jetzt regionale, berufs- und branchenspezifische Unterschiede, ein steigender Anteil von Erwerbstätigen in Teilzeitbeschäftigung, ein späterer Eintritt ins Erwerbsleben sowie auch eine individuelle Neubewertung von Privatleben und Arbeitsleben.

  1. Laut Definition der International Labour Organization (ILO) sind Erwerbstätige Personen ab 15 Jahren, die gegen Entgelt oder im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit arbeiten oder unbezahlt in einem Familienbetrieb mithelfen, unabhängig vom zeitlichen Umfang.
  2. Wer sich in einem Beschäftigungsverhältnis befindet, aber im Berichtszeitraum vorübergehend nicht gearbeitet hat, gilt auch als erwerbstätig.

Im Februar 2023 waren rund 45,5 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat weiter an, und zwar um 31 000 Personen (+0,1 %).

  • Im Januar 2023 war die saisonbereinigte Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vormonat etwas stärker gestiegen, nämlich um 73 000 Personen (+0,2 %). Lädt.
  • Berufspendlerinnen und -pendler setzen auch für kurze Arbeitswege vor allem auf das Auto.
  • Im Jahr 2020 gaben 40 % von ihnen an, für Strecken unter 5 Kilometern normalerweise das Auto zu nutzen.

Für Strecken von 5 bis unter 10 Kilometern lag der Anteil der Pkw-Fahrenden mit 69 % noch deutlich höher, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Ziel der Erwerbs­personen­voraus­berechnung 2020 ist es, aufzuzeigen, wie sich mögliche Ent­wicklungen der Bevölkerung und des Erwerbs­verhaltens auf das künftige Arbeits­kräfte­angebot auswirken würden.

  • Anhand von sechs Varianten mit drei un­ter­schied­li­chen Annahmen zum künftigen Wan­de­rungssaldo und zwei zum Erwerbsverhalten be­schreibt sie einen Korridor, in dem sich die Zahl der Erwerbs­personen in den nächsten Dekaden voraus­sichtlich bewegen wird.
  • Bei der Voraus­berechnung wird von einer moderaten Entwicklung der Ge­bur­ten­häu­fig­keit und der Lebens­erwartung ausgegangen.

Für Analyse­zwecke wurden außerdem Mo­dell­rechnungen ohne Wanderungen erstellt.

1 von 4 Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland 2 von 4 Erwerbstätigkeit nach Wirtschaftsbereichen 3 von 4 Erwerbstätigkeit nach Wirtschaftsbereichen, Veränderung zum Vorjahresquartal 4 von 4 Von Berufspendler/-innen auf Kurzstrecken genutzte Verkehrsmittel 2020 Die Arbeit spielt im Leben der meisten Menschen nicht nur zur Sicherung des Lebensunterhalts eine zentrale Rolle. Eine lange Zeitreihe zur Zahl der abhängig Erwerbst­ätigen in Deutschland nach Umfang der ausgeübten Tätigkeit bis zum Berichtsjahr 2019 steht Ihnen in der Datenbank GENESIS- Online in Tabelle zur Verfügung. Ab Berichtsjahr 2020 sind die Daten in Tabelle mit zusätzlicher Angabe des Teilzeit­grundes zu finden.

  • Aufgrund der Neuregelung des Mikrozensus seit Berichtsjahr 2020 sind die Ergebnisse nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar.
  • Eine lange Zeitreihe mit Daten zu befristeten Beschäftigungs­verhältnissen (einschließlich Personen in Ausbildung) bis zum Berichtsjahr 2019 bietet Ihnen in der Datenbank GENESIS- Online Tabelle,

Ab Berichtsjahr 2020 sind die Daten in Tabelle mit zusätzlicher Angabe des Befristungs­grundes zu finden. Aufgrund der Neuregelung des Mikrozensus seit Berichtsjahr 2020 sind die Ergebnisse nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar. Ergebnisse zu Erwerbs­tätigen, gegliedert nach der finden Sie in folgenden Veröffentlich­ungen:

  • Jahres­ergebnisse aus der Erwerbs­tätigen­rechnung finden Sie in der Tabelle, Tiefer gegliederte Ergebnisse können Sie in der Datenbank GENESIS- Online über die Tabellen Erwerbstätige () und Arbeit­nehmer () abrufen.
  • Viertel­jährliche Ergebnisse zur Konjunktur­betrachtung finden Sie in der Tabelle,
  • Daten über Erwerbstätige nach wirtschafts­fachlicher Gliederung und soziodemo­grafischen Merkmalen aus dem Mikrozensus enthält der,
  • Weitere Ergebnisse können Sie in der Datenbank GENESIS- Online über die Tabelle Erwerbs­tätige nach Wirtschafts­zweigen () für die Berichtsjahre 2009 bis 2019 abrufen. Aufgrund der Neu­regelung des Mikrozensus sind die Ergebnisse seit Berichtsjahr 2020 nur einge­schränkt mit den Vorjahren vergleichbar.
  • Aktuelle Zahlen zur Erwerbs­tätigkeit in Deutschland aus der Erwerbs­tätigen­rechnung veröffentlichen wir monatlich in einer Presse­mitteilung als Gesamtzahl im Rahmen der Arbeitsmarkt­bericht­erstattung zusammen mit den Erwerbslosen­zahlen aus der Arbeitskräfte­erhebung.
  • Zusätzlich werden Quartals­ergebnisse für Arbeitnehmer­innen und Arbeit­nehmer sowie Selbstständige (einschließlich mithelfender Familien­angehöriger) für zehn zusammen­gefasste Wirtschafts­abschnitte (zuzüglich “Verarbeitendes Gewerbe”) nach der Klassifikation der Wirtschafts­zweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008) veröffentlicht.
  • Ausführliche Jahres­durchschnitts­ergebnisse für Erwerbs­tätige sowie Arbeitnehmer­innen und Arbeit­nehmer erscheinen 20 Monate nach Ablauf eines Berichtjahres für derzeit 64 Wirtschafts­bereiche (WZ 2008).
  • Erstergebnisse des Mikrozensus zur Erwerbs­tätigkeit werden derzeit rund drei Monate nach Ablauf des Berichts­jahres als Jahres­durchschnitts­werte publiziert.

Das Pendler­verhalten der Erwerbs­tätigen in Deutschland erheben wir alle vier Jahre im Rahmen der Mikro­zensus-Haus­halts­stichprobe. Erfragt werden Angaben zur Ent­fernung zur Arbeits­stätte/Schule, zum Zeit­aufwand und zum benutzten Verkehrs­mittel.

  • Die Beantwortung der Fragen war bis zum Berichts­jahr 2016 freiwillig, seit dem Berichts­jahr 2020 ist sie im Rahmen einer Unter­stich­probe jedoch verpflichtend.
  • Er­gebnisse für das Berichts­jahr 2020 enthalten unter anderem die Publikation, die Internettabellen und oder folgende GENESIS- Online -Tabellen zu Berufs­pendlern, und,

Auf­grund der Neu­regelung des Mikro­zensus seit Berichts­jahr 2020 sind die Ergeb­nisse nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar. In der Tabelle finden Sie Daten zu Erwerbs­tätigen und zur Erwerbs­tätigen­quote nach Geschlecht und Alter. Eine lange Zeit­reihe bis Berichts­jahr 2019 können Sie in der Daten­bank GENESIS- Online über die Tabelle Erwerbs­tätige nach Alters­gruppen () abrufen.

  1. Seit Berichts­jahr 2020 sind die Ergebnisse nach Alters­gruppen in Tabelle zu finden.
  2. Aktuelle Ergeb­nisse zur Erwerbs­beteiligung nach Einzel­alter­sjahren enthält der,
  3. Aufgrund der Neu­regelung des Mikro­zensus seit Berichts­jahr 2020 sind die Ergeb­nisse nur ein­geschränkt mit den Vor­jahren vergleichbar.

Ergebnisse zu Erwerbs­tätigen nach Berufen finden Sie in folgenden Ver­öffent­lichungen:

  • Der bietet Daten über Erwerbs­tätige bis auf Ebene der Berufs­unter­gruppen.
  • In GENESIS- Online stehen seit Berichts­jahr 2020 Ergeb­nisse nach Stellung im Beruf und Berufs­haupt­gruppen () zur Ver­fügung. Die Glie­derung erfolgt nach der,

Im Zentrum der Ermittlung der Erwerbstätigenzahl stehen die Erwerbstätigenrechnung und der Mikrozensus mit der darin integrierten Arbeitskräfteerhebung. Die Zahlen weichen jedoch voneinander ab. Gründe hierfür finden Sie im Beitrag “”. Daten der Erwerbstätigenrechnung werden vorrangig zur Betrachtung der Erwerbstätigkeit im Kontext der gesamtwirtschaftlichen und konjunkturellen Entwicklung verwendet. Damit können Sie unsere Daten sachgerecht interpretieren und ihre Aussagekraft besser einschätzen. Die Erwerbstätigenrechnung (ETR) des Statistischen Bundesamtes umfasst die Berechnung monatlicher, vierteljährlicher und jährlicher Ergebnisse über die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Deutschland auf Basis vorhandener erwerbsstatistischer Datenquellen.

  • Aus der ETR stellt das Statistische Bundesamt mit der Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland einen aktuellen monatlichen Gesamtindikator sowohl für die laufende Arbeitsmarktberichterstattung auf nationaler Ebene als auch für supra- und internationale Vergleiche bereit.
  • Der Mikrozensus ist eine jährlich durchgeführte Erhebung.

Sie erstreckt sich auf die gesamte Wohnbevölkerung in Deutschland. Dazu gehören alle Personen in Privathaushalten und Gemeinschaftsunterkünften am Haupt- und Nebenwohnsitz. Die Erhebung liefert statistische Informationen in tiefer fachlicher und regionaler Gliederung über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung und der Familien, Lebensgemeinschaften und Haushalte, die Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche, Aus- und Weiterbildung, Wohnverhältnisse und Gesundheit.

Der Mikrozensus ist eine jährlich durchgeführte Erhebung. Sie erstreckt sich auf die gesamte Wohnbevölkerung in Deutschland. Dazu gehören alle Personen in Privathaushalten und Gemeinschaftsunterkünften am Haupt- und Nebenwohnsitz. Die Erhebung liefert statistische Informationen in tiefer fachlicher und regionaler Gliederung über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung und der Familien, Lebensgemeinschaften und Haushalte, die Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche, Aus- und Weiterbildung, Wohnverhältnisse und Gesundheit.

Der Mikrozensus ist eine jährlich durchgeführte Erhebung. Sie erstreckt sich auf die gesamte Wohnbevölkerung in Deutschland. Dazu gehören alle Personen in Privathaushalten und Gemeinschaftsunterkünften am Haupt- und Nebenwohnsitz. Die Erhebung liefert statistische Informationen in tiefer fachlicher und regionaler Gliederung über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung und der Familien, Lebensgemeinschaften und Haushalte, die Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche, Aus- und Weiterbildung, Wohnverhältnisse und Gesundheit.

Der Mikrozensus ist eine jährlich durchgeführte Erhebung. Sie erstreckt sich auf die gesamte Wohnbevölkerung in Deutschland. Dazu gehören alle Personen in Privathaushalten und Gemeinschaftsunterkünften am Haupt- und Nebenwohnsitz. Die Erhebung liefert statistische Informationen in tiefer fachlicher und regionaler Gliederung über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung und der Familien, Lebensgemeinschaften und Haushalte, die Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche, Aus- und Weiterbildung, Wohnverhältnisse und Gesundheit.

In der Rubrik “” veröffentlichen wir regelmäßig neue, innovative Projektergebnisse aus unserem Haus. Sie entstehen auf der Grundlage neuer Datenquellen und Methoden. Im Reifegrad und in der Qualität unterscheiden sie sich von amtlichen Statistiken, insbesondere in Bezug auf Harmonisierung, Erfassungsbereich und Methodik.

Dennoch sind es Ergebnisse der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, die interessante, neue Perspektiven auf verschiedene Themenfelder der Statistik bieten. Im Projekt Pendler Mobil wurden Erweiterungs­möglichkeiten der amtlichen Pendler­rechnung auf Basis von Quelle-Ziel-Matrizen aus Mobilfunk­daten geprüft.

Mobilfunk­daten stellen aufgrund ihrer zeitlichen Aktualität und räumlich feinen Auflösung eine robuste Daten­grundlage zur flexiblen Abbildung von potenziellen und regel­mäßigen Pendler­bewegungen dar. Analysen von Mobilfunkdaten zeigen Erkenntnisse über die Wirkung von Corona-Maßnahmen und das Mobilitäts­verhalten der Bevölkerung auf.

Wie viel Prozent der Deutschen arbeiten?

1997 waren in Deutschland 37,7 Millionen Personen erwerbstätig, 2019 waren es 45,3 Millionen – ein Rekordwert. Gleichzeitig stieg der Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung von 46 auf gut 54 Prozent. Gründe hierfür sind die stabile Konjunktur in diesem Zeitraum, die starke Zunahme der Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Menschen sowie der Strukturwandel hin zur Dienstleistungsgesellschaft.

Wie viele Menschen gehen in Deutschland Vollzeit arbeiten?

Fakten – Hinweis: Nach gegenwärtigem Stand wird die Corona-Pandemie erheblichen Einfluss auf die Zahl der Erwerbstätigen und die Unterbeschäftigung haben. Aktuelle Monatsdaten zur Zahl der Erwerbstätigen finden Sie hier:

Externer Link: https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Konjunkturindikatoren/Arbeitsmarkt/karb812.html

Zu den abhängig Erwerbstätigen gehören nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Angestellte, Arbeiter, Beamte und Auszubildende. Zwischen 1985 und 2018 nahm die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 30,1 Prozent zu. Gleichzeitig hat sich laut Mikrozensus die Zahl der Teilzeitbeschäftigten nahezu vervierfacht (plus 285 Prozent).

  1. Entsprechend haben sich auch die Anteile verschoben: Waren 1985 noch 88,0 Prozent der abhängig Erwerbstätigen in Vollzeit beschäftigt, galt dies 2018 für nur noch 71,2 Prozent.
  2. Im Jahr 2018 lag die Zahl der abhängig erwerbstätigen Männer bei 19,7 Millionen und die der Frauen bei 18,1 Millionen.
  3. Allerdings bestehen in Bezug auf den Beschäftigungsumfang erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während im Jahr 2018 bei den Männern 88,8 Prozent Vollzeitbeschäftigte waren, galt das bei den Frauen für lediglich 52,1 Prozent.

Entsprechend waren im Jahr 2018 bei den Männern 11,2 Prozent teilzeitbeschäftigt und bei den Frauen 47,9 Prozent.1985 lag der Anteil der Teilzeitbeschäftigten sowohl bei den Männern mit 1,4 Prozent als auch bei den Frauen mit 28,9 Prozent noch deutlich niedriger.

  1. Nach Angaben von Eurostat würden in Deutschland 9,5 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten gern mehr Stunden arbeiten und wären dafür auch verfügbar.
  2. Im Jahr 2018 waren 12,9 Prozent der teilzeitbeschäftigten Männer und 8,5 Prozent der Frauen eigentlich auf der Suche nach einem Vollzeitjob.
  3. Bezogen auf die Jahre 1991 bis 2018 war der Anteil der unterbeschäftigten Teilzeitbeschäftigten im Jahr 2006 mit 22,4 Prozent am höchsten.1991 und 1992 waren jeweils nur 5,4 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten auf der Suche nach einem Vollzeitjob.

Zwischen 2008 und 2018 ist der Anteil der unterbeschäftigten Teilzeitbeschäftigten zehn Mal in Folge gesunken – von 22,0 auf 9,5 Prozent. Der stärkste Anstieg erfolgte zwischen 2002 und 2006. In diesem Zeitraum hatte die Zahl der Mini-Jobs als Folge gesetzlicher Änderungen deutlich zugenommen.

Neben dem Umstand, keine Vollzeitstelle gefunden zu haben, gibt es noch weitere Gründe für Teilzeitbeschäftigung. Ein großer Teil der Teilzeitbeschäftigten arbeitet aus familiären Gründen in Teilzeit: 2018 nannten 23,6 Prozent die Betreuung von Kindern oder anderen Angehörigen als Grund für die Teilzeitbeschäftigung, 14,4 Prozent sonstige familiäre Verpflichtungen – zusammen also 38 Prozent.

Frauen üben deutlich häufiger eine Teilzeitbeschäftigung wegen familiärer Pflichten aus als Männer: 2018 nannten 45,8 Prozent der teilzeitbeschäftigten Frauen familiäre Verpflichtungen als Grund, bei den Männern waren es lediglich 10,3 Prozent.

Wie viele arbeiten noch in Deutschland?

Erwerbstätige in Deutschland bis Januar 2023. Im Januar 2023 waren saison- und kalenderbereinigt rund 45,67 Millionen Erwerbstätige mit Wohnsitz in Deutschland registriert (Inländerkonzept). Im Februar 2019 erreichte die Zahl der Erwerbstätigen erstmals die 45-Millionen-Marke.

Wie viele Menschen arbeiten produktiv in Deutschland?

Im Jahr 2022 gab es in Deutschland durchschnittlich rund 8,11 Millionen Erwerbstätige im produzierenden Gewerbe. Damit ist die Anzahl der Erwerbstätigen im produzierenden Gewerbe im Vergleich zum Vorjahr um ca.0,3 Prozent gestiegen.

Wie viel Prozent der Ausländer in Deutschland arbeiten?

Wie viele Menschen mit Migrationshintergrund sind arbeitslos? – Eindeutige Statistiken zur Arbeitslosigkeit von Menschen mit Migrationshintergrund Wer die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt oder mindestens einen Elternteil hat, bei dem das der Fall ist, hat einen “Migrationshintergrund”.

  • Quelle: Statistisches Bundesamt (2022): Mikrozensus gibt es nicht, da sie nicht gesondert in der Arbeitslosenstatistik erfasst werden.
  • Es gibt aber Hinweise darauf, dass sie häufiger arbeitslos sind.
  • Das zeigt etwa die Hochrechnung des Mikrozensus, einer repräsentativen jährlichen Haushaltsbefragung.
See also:  Wie Viele Wölfe Gibt Es In Deutschland?

Dort geben Menschen mit Migrationshintergrund etwa doppelt so oft an, erwerbslos zu sein wie Deutsche ohne Migrationshintergrund. Das bedeutet, dass sie keiner bezahlten Arbeit nachgehen – unabhängig davon, ob sie bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitslos gemeldet sind oder nicht.2021 lagen die Erwerbslosenquoten der Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen dem Mikrozensus zufolge:

bei Deutschen ohne Migrationshintergrund bei 2,6 Prozent (rund 840.000 Erwerbslose) bei Deutschen mit Migrationshintergrund bei 6,2 Prozent (rund 693.000 Erwerbslose) und bei Ausländer*innen bei 7,6 Prozent (rund 435.000 Erwerbslose). Quelle Statistisches Bundesamt (2022): ” Ergebnisse des Mikrozensus 2021″, Fachserie 1 Reihe 2.2, Seite 53 und eigene Berechnung

Hinweise bieten außerdem die Arbeitslosenquoten Anteil der gemeldeten Arbeitslosen an der Summe aus gemeldeten Beschäftigten und gemeldeten Arbeitslosen. Hinweis zur Berechnung: Bei Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft fehlen einige Daten zur Berechnung der Arbeitslosenquote.

  1. Die Quoten werden deshalb “mit eingeschränkter Bezugsgröße” berechnet.
  2. Aufgrund dieser Berechnung fallen sie bei der Nachkommastelle immer etwas höher aus und müssen mit den Arbeitslosenquoten im Rahmen der Migrationsberichterstattung verglichen werden (die ebenfalls immer etwas höher liegt als die „gängige” Arbeitslosenquote) (vgl.

BA- Methodenbericht, März 2016, Seite 8), Für die Arbeitslosenquoten Es werden Menschen gezählt, die schon einmal beschäftigt waren, aktuell aber arbeitslos sind. Bei Erwerbslosenquoten wird gezählt, wer vom Alter her in Frage kommt, aber in der Mikrozensus-Befragung angibt, erwerbslos zu sein.

  • Wird gezählt, wer bei der Bundesagentur für Arbeit als “arbeitslos” gemeldet ist.
  • Menschen mit Migrationshintergrund werden in der Arbeitslosenstatistik nicht getrennt erfasst.
  • Erfasst werden aber ausländische Staatsbürger*innen in Deutschland (sie machen etwa die Hälfte aller Menschen mit Migrationshintergrund aus).

Im Januar 2022 lagen die Arbeitslosenquoten:

bei der Bevölkerung insgesamt bei 6,3 Prozent bei der Bevölkerung mit ausländischer Staatsbürgerschaft bei 13,1 Prozent. Quelle Zahlen für Januar 2022, Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung: Zuwanderungsmonitor April 2022, Seite 5

Auch in anderen OECD-Ländern sind Eingewanderte häufiger arbeitslos. Im internationalen Durchschnitt lag im Jahr 2018 die Arbeitslosenquote von Menschen, die nicht im Land geboren waren, um 2,4 Prozentpunkte höher als bei Einheimischen. Allerdings ist dieser Unterschied in den letzten Jahren kleiner geworden.

  • Quelle OECD (2019): ” Migration Outlook 2019″, Kapitel “key findings” Höheres Armutsrisiko Menschen mit Migrationshintergrund haben ein höheres Risiko, in Armut Hierbei handelt es sich um “relative Einkommensarmut”.
  • Sie wird gemessen am Durchschnittseinkommen der Bevölkerung.
  • Als “armutsgefährdet” gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient.

Wenn die Durchschnittseinkommen steigen, können auch Menschen unter die Armutsschwelle fallen, obwohl sie nicht weniger verdienen als vorher. Quelle, zu leben. Die Armutsgefährdungsquote lag im Jahr 2019:

bei 27,8 Prozent bei Menschen mit Migrationshintergrund bei 11,7 Prozent bei Menschen ohne Migrationshintergrund Quelle Statistisches Bundesamt (Destatis) (2020): Armutsgefährdungsquote 2019 nach Migrationshintergrund, Link

Auch wenn sie einer Beschäftigung nachgehen, sind sie stärker von Armut bedroht, als Beschäftigte ohne Migrationshintergrund. Und auch Abitur schützt nicht immer vor Armut: Menschen mit Migrationshintergrund und Abitur sind eher von Armut bedroht (20,4) als Menschen ohne Migrationshintergrund und Hauptschulabschluss (16,2). Quelle Statistisches Bundesamt (2020): “Ergebnisse des Mikrozensus 2019”, Fachserie 1 Reihe 2.2, Seite 342 sowie Seite 343 Ein höheres Armutsrisiko haben Menschen zum Beispiel, weil sie noch nicht so lange in Deutschland leben, wenig Deutschkenntnisse haben oder aus “Gastarbeiterländern” oder von außerhalb der EU kommen. Ein weiterer möglicher Grund ist, dass sie Diskriminierung am Arbeitsmarkt erleben. Quelle Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)(2017): “Armutsgefährdung bei Personen mit Migrationshintergrund”, Seite 43 Wichtige Quellen: > Aktuelle Arbeitslosenquoten von ausländischen Staatsbürger*innen und Geflüchteten finden Sie im Zuwanderungsmonitor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). > Aktuelle Zahlen zu Geflüchteten auf dem Arbeitsmarkt finden Sie in unserer Rubrik “Wie viele Flüchtlinge haben Arbeit? Wie viele nicht?”

Wie viele Steuerpflichtige gibt es in Deutschland?

Mehr als 46 Millionen Personen in Deutschland zahlen Einkommensteuer. Die größte Gruppe hiervon bilden Personen in Paarhaushalten ohne Kinder mit fast 36 Prozent oder rund 16,5 Millionen Personen. Ein weiteres Drittel sind Paare mit Kindern, ein Viertel sind Singles.

Wie viele Leute wollen in Deutschland nicht arbeiten?

Wie viele Arbeitslose gibt es wirklich? – Wie viele Jobs in Deutschland fehlen, lässt sich nur schätzen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) veröffentlicht neben der Arbeitslosenzahl weitere Werte, um die Lücke fehlender Jobs zu verdeutlichen. Die sogenannte “Arbeitslosigkeit im weiteren Sinne” umfasst zusätzlich all jene, die durch bestimmte Instrumente der Arbeitsmarktpolitik gefördert werden (zum Beispiel Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Ein-Euro-Jobs, berufliche Weiterbildung) oder nur aus der offiziellen Statistik fallen, weil sie über 58 Jahre alt sind und mindestens zwölf Monate kein Angebot für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erhalten haben.

Diese Zahl lag 2021 um rund 340.000 höher als die offizielle Arbeitslosenzahl. Zusätzlich gibt die BA jeden Monat auch die sogenannte Unterbeschäftigung an. Sie umfasst neben der “Arbeitslosigkeit im weiteren Sinne” zahlreiche weitere Bürger, die von der Förderung durch die Arbeitsagenturen profitieren (zum Beispiel Gründungszuschuss, Einstiegsgeld) oder krankgeschrieben sind.

Neben dieser “Unterbeschäftigung im engeren Sinne” gibt es noch den weitesten Begriff der Unterbeschäftigung, der zusätzlich noch Kurzarbeiter und Personen in Altersteilzeit umfasst. Diese Unterbeschäftigung nach der Definition der BA lag im Jahr 2021 um gut 754.000 Personen höher als die offizielle Arbeitslosenzahl.

Das Statistische Bundesamt kam für das Jahr 2019 auf eine so genannte Stille Reserve von 899.000 Millionen Menschen. In dieser Definition sind das einerseits alle, die zurzeit Arbeit suchen, aber kurzfristig für den Beginn eines Jobs nicht zur Verfügung stehen. Andererseits sind in der Zahl auch diejenigen enthalten, die zwar im Moment keine Arbeit suchen, aber grundsätzlich für eine Tätigkeit zur Verfügung stünden und auch gerne arbeiten würden.

Zusätzlich errechnen die Statistiker eine Zahl zur Unterbeschäftigung, die aber etwas ganz anderes meint als derselbe Begriff bei der Bundesagentur für Arbeit. Beim Statistischen Bundesamt geht es dabei um alle, die bereits arbeiten, aber gerne mehr Stunden pro Woche arbeiten würden und dafür auch die Möglichkeit hätten.

Wie viele steuerpflichtige Arbeitnehmer gibt es in Deutschland?

Erwerbstätige in Deutschland (Beschäftigung) Erwerbstätigkeit spielt in Deutschland sowohl in individueller als auch in gesellschaftlicher Hinsicht eine zentrale Rolle. Für Erwerbstätige ist die Erwerbstätigkeit meist die Hauptquelle des Lebensunterhalts,

  • Der ausgeübte Beruf und die berufliche Stellung bestimmen oft das persönliche Selbstverständnis und die gesellschaftliche Position der Erwerbstätigen.
  • Für viele Erwerbstätige ist Erwerbstätigkeit ein wichtiger Teil der persönlichen Selbstentfaltung und ein wesentlicher Teil des Alltags.
  • Ebenso groß ist die Bedeutung der Erwerbstätigkeit auf gesellschaftlicher Ebene: Das Steuersystem und die Sozialversicherungssysteme finanzieren sich über die Abgaben der Erwerbstätigen.

Für materiellen Wohlstand einer Gesellschaft sind das Schaffen und Erhalten von Arbeitsplätzen wichtige Voraussetzungen. Dementsprechend groß ist auch das öffentliche und politische Interesse an Erwerbstätigkeit. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist seit 2006 – mit Ausnahme der von den ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie geprägten Jahre – fast kontinuierlich gestiegen.

  1. Ende 2022 gab es rund 46 Millionen Erwerbstätige.
  2. Neben diesem Anstieg an Erwerbstätigen rücken seit einiger Zeit der sich abzeichnende und Fachkräftemangel immer mehr in das Zentrum der Aufmerksamkeit.
  3. Der demografische Wandel und damit das Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Erwerbsleben ist eine der Ursachen für künftigen Fachkräftemangel.

Hinzu kommen bereits jetzt regionale, berufs- und branchenspezifische Unterschiede, ein steigender Anteil von Erwerbstätigen in Teilzeitbeschäftigung, ein späterer Eintritt ins Erwerbsleben sowie auch eine individuelle Neubewertung von Privatleben und Arbeitsleben.

Laut Definition der International Labour Organization (ILO) sind Erwerbstätige Personen ab 15 Jahren, die gegen Entgelt oder im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit arbeiten oder unbezahlt in einem Familienbetrieb mithelfen, unabhängig vom zeitlichen Umfang. Wer sich in einem Beschäftigungsverhältnis befindet, aber im Berichtszeitraum vorübergehend nicht gearbeitet hat, gilt auch als erwerbstätig.

Im Februar 2023 waren rund 45,5 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat weiter an, und zwar um 31 000 Personen (+0,1 %).

  1. Im Januar 2023 war die saisonbereinigte Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vormonat etwas stärker gestiegen, nämlich um 73 000 Personen (+0,2 %). Lädt.
  2. Berufspendlerinnen und -pendler setzen auch für kurze Arbeitswege vor allem auf das Auto.
  3. Im Jahr 2020 gaben 40 % von ihnen an, für Strecken unter 5 Kilometern normalerweise das Auto zu nutzen.

Für Strecken von 5 bis unter 10 Kilometern lag der Anteil der Pkw-Fahrenden mit 69 % noch deutlich höher, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Ziel der Erwerbs­personen­voraus­berechnung 2020 ist es, aufzuzeigen, wie sich mögliche Ent­wicklungen der Bevölkerung und des Erwerbs­verhaltens auf das künftige Arbeits­kräfte­angebot auswirken würden.

Anhand von sechs Varianten mit drei un­ter­schied­li­chen Annahmen zum künftigen Wan­de­rungssaldo und zwei zum Erwerbsverhalten be­schreibt sie einen Korridor, in dem sich die Zahl der Erwerbs­personen in den nächsten Dekaden voraus­sichtlich bewegen wird. Bei der Voraus­berechnung wird von einer moderaten Entwicklung der Ge­bur­ten­häu­fig­keit und der Lebens­erwartung ausgegangen.

Für Analyse­zwecke wurden außerdem Mo­dell­rechnungen ohne Wanderungen erstellt.

1 von 4 Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland 2 von 4 Erwerbstätigkeit nach Wirtschaftsbereichen 3 von 4 Erwerbstätigkeit nach Wirtschaftsbereichen, Veränderung zum Vorjahresquartal 4 von 4 Von Berufspendler/-innen auf Kurzstrecken genutzte Verkehrsmittel 2020 Die Arbeit spielt im Leben der meisten Menschen nicht nur zur Sicherung des Lebensunterhalts eine zentrale Rolle. Eine lange Zeitreihe zur Zahl der abhängig Erwerbst­ätigen in Deutschland nach Umfang der ausgeübten Tätigkeit bis zum Berichtsjahr 2019 steht Ihnen in der Datenbank GENESIS- Online in Tabelle zur Verfügung. Ab Berichtsjahr 2020 sind die Daten in Tabelle mit zusätzlicher Angabe des Teilzeit­grundes zu finden.

Aufgrund der Neuregelung des Mikrozensus seit Berichtsjahr 2020 sind die Ergebnisse nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar. Eine lange Zeitreihe mit Daten zu befristeten Beschäftigungs­verhältnissen (einschließlich Personen in Ausbildung) bis zum Berichtsjahr 2019 bietet Ihnen in der Datenbank GENESIS- Online Tabelle,

Ab Berichtsjahr 2020 sind die Daten in Tabelle mit zusätzlicher Angabe des Befristungs­grundes zu finden. Aufgrund der Neuregelung des Mikrozensus seit Berichtsjahr 2020 sind die Ergebnisse nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar. Ergebnisse zu Erwerbs­tätigen, gegliedert nach der finden Sie in folgenden Veröffentlich­ungen:

  • Jahres­ergebnisse aus der Erwerbs­tätigen­rechnung finden Sie in der Tabelle, Tiefer gegliederte Ergebnisse können Sie in der Datenbank GENESIS- Online über die Tabellen Erwerbstätige () und Arbeit­nehmer () abrufen.
  • Viertel­jährliche Ergebnisse zur Konjunktur­betrachtung finden Sie in der Tabelle,
  • Daten über Erwerbstätige nach wirtschafts­fachlicher Gliederung und soziodemo­grafischen Merkmalen aus dem Mikrozensus enthält der,
  • Weitere Ergebnisse können Sie in der Datenbank GENESIS- Online über die Tabelle Erwerbs­tätige nach Wirtschafts­zweigen () für die Berichtsjahre 2009 bis 2019 abrufen. Aufgrund der Neu­regelung des Mikrozensus sind die Ergebnisse seit Berichtsjahr 2020 nur einge­schränkt mit den Vorjahren vergleichbar.
  • Aktuelle Zahlen zur Erwerbs­tätigkeit in Deutschland aus der Erwerbs­tätigen­rechnung veröffentlichen wir monatlich in einer Presse­mitteilung als Gesamtzahl im Rahmen der Arbeitsmarkt­bericht­erstattung zusammen mit den Erwerbslosen­zahlen aus der Arbeitskräfte­erhebung.
  • Zusätzlich werden Quartals­ergebnisse für Arbeitnehmer­innen und Arbeit­nehmer sowie Selbstständige (einschließlich mithelfender Familien­angehöriger) für zehn zusammen­gefasste Wirtschafts­abschnitte (zuzüglich “Verarbeitendes Gewerbe”) nach der Klassifikation der Wirtschafts­zweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008) veröffentlicht.
  • Ausführliche Jahres­durchschnitts­ergebnisse für Erwerbs­tätige sowie Arbeitnehmer­innen und Arbeit­nehmer erscheinen 20 Monate nach Ablauf eines Berichtjahres für derzeit 64 Wirtschafts­bereiche (WZ 2008).
  • Erstergebnisse des Mikrozensus zur Erwerbs­tätigkeit werden derzeit rund drei Monate nach Ablauf des Berichts­jahres als Jahres­durchschnitts­werte publiziert.

Das Pendler­verhalten der Erwerbs­tätigen in Deutschland erheben wir alle vier Jahre im Rahmen der Mikro­zensus-Haus­halts­stichprobe. Erfragt werden Angaben zur Ent­fernung zur Arbeits­stätte/Schule, zum Zeit­aufwand und zum benutzten Verkehrs­mittel.

Die Beantwortung der Fragen war bis zum Berichts­jahr 2016 freiwillig, seit dem Berichts­jahr 2020 ist sie im Rahmen einer Unter­stich­probe jedoch verpflichtend. Er­gebnisse für das Berichts­jahr 2020 enthalten unter anderem die Publikation, die Internettabellen und oder folgende GENESIS- Online -Tabellen zu Berufs­pendlern, und,

Auf­grund der Neu­regelung des Mikro­zensus seit Berichts­jahr 2020 sind die Ergeb­nisse nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar. In der Tabelle finden Sie Daten zu Erwerbs­tätigen und zur Erwerbs­tätigen­quote nach Geschlecht und Alter. Eine lange Zeit­reihe bis Berichts­jahr 2019 können Sie in der Daten­bank GENESIS- Online über die Tabelle Erwerbs­tätige nach Alters­gruppen () abrufen.

  1. Seit Berichts­jahr 2020 sind die Ergebnisse nach Alters­gruppen in Tabelle zu finden.
  2. Aktuelle Ergeb­nisse zur Erwerbs­beteiligung nach Einzel­alter­sjahren enthält der,
  3. Aufgrund der Neu­regelung des Mikro­zensus seit Berichts­jahr 2020 sind die Ergeb­nisse nur ein­geschränkt mit den Vor­jahren vergleichbar.

Ergebnisse zu Erwerbs­tätigen nach Berufen finden Sie in folgenden Ver­öffent­lichungen:

  • Der bietet Daten über Erwerbs­tätige bis auf Ebene der Berufs­unter­gruppen.
  • In GENESIS- Online stehen seit Berichts­jahr 2020 Ergeb­nisse nach Stellung im Beruf und Berufs­haupt­gruppen () zur Ver­fügung. Die Glie­derung erfolgt nach der,

Im Zentrum der Ermittlung der Erwerbstätigenzahl stehen die Erwerbstätigenrechnung und der Mikrozensus mit der darin integrierten Arbeitskräfteerhebung. Die Zahlen weichen jedoch voneinander ab. Gründe hierfür finden Sie im Beitrag “”. Daten der Erwerbstätigenrechnung werden vorrangig zur Betrachtung der Erwerbstätigkeit im Kontext der gesamtwirtschaftlichen und konjunkturellen Entwicklung verwendet. Damit können Sie unsere Daten sachgerecht interpretieren und ihre Aussagekraft besser einschätzen. Die Erwerbstätigenrechnung (ETR) des Statistischen Bundesamtes umfasst die Berechnung monatlicher, vierteljährlicher und jährlicher Ergebnisse über die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Deutschland auf Basis vorhandener erwerbsstatistischer Datenquellen.

Aus der ETR stellt das Statistische Bundesamt mit der Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland einen aktuellen monatlichen Gesamtindikator sowohl für die laufende Arbeitsmarktberichterstattung auf nationaler Ebene als auch für supra- und internationale Vergleiche bereit. Der Mikrozensus ist eine jährlich durchgeführte Erhebung.

Sie erstreckt sich auf die gesamte Wohnbevölkerung in Deutschland. Dazu gehören alle Personen in Privathaushalten und Gemeinschaftsunterkünften am Haupt- und Nebenwohnsitz. Die Erhebung liefert statistische Informationen in tiefer fachlicher und regionaler Gliederung über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung und der Familien, Lebensgemeinschaften und Haushalte, die Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche, Aus- und Weiterbildung, Wohnverhältnisse und Gesundheit.

  1. Der Mikrozensus ist eine jährlich durchgeführte Erhebung.
  2. Sie erstreckt sich auf die gesamte Wohnbevölkerung in Deutschland.
  3. Dazu gehören alle Personen in Privathaushalten und Gemeinschaftsunterkünften am Haupt- und Nebenwohnsitz.
  4. Die Erhebung liefert statistische Informationen in tiefer fachlicher und regionaler Gliederung über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung und der Familien, Lebensgemeinschaften und Haushalte, die Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche, Aus- und Weiterbildung, Wohnverhältnisse und Gesundheit.
See also:  Wie Viele Rentner Gibt Es In Deutschland?

Der Mikrozensus ist eine jährlich durchgeführte Erhebung. Sie erstreckt sich auf die gesamte Wohnbevölkerung in Deutschland. Dazu gehören alle Personen in Privathaushalten und Gemeinschaftsunterkünften am Haupt- und Nebenwohnsitz. Die Erhebung liefert statistische Informationen in tiefer fachlicher und regionaler Gliederung über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung und der Familien, Lebensgemeinschaften und Haushalte, die Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche, Aus- und Weiterbildung, Wohnverhältnisse und Gesundheit.

Der Mikrozensus ist eine jährlich durchgeführte Erhebung. Sie erstreckt sich auf die gesamte Wohnbevölkerung in Deutschland. Dazu gehören alle Personen in Privathaushalten und Gemeinschaftsunterkünften am Haupt- und Nebenwohnsitz. Die Erhebung liefert statistische Informationen in tiefer fachlicher und regionaler Gliederung über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung und der Familien, Lebensgemeinschaften und Haushalte, die Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche, Aus- und Weiterbildung, Wohnverhältnisse und Gesundheit.

In der Rubrik “” veröffentlichen wir regelmäßig neue, innovative Projektergebnisse aus unserem Haus. Sie entstehen auf der Grundlage neuer Datenquellen und Methoden. Im Reifegrad und in der Qualität unterscheiden sie sich von amtlichen Statistiken, insbesondere in Bezug auf Harmonisierung, Erfassungsbereich und Methodik.

  1. Dennoch sind es Ergebnisse der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, die interessante, neue Perspektiven auf verschiedene Themenfelder der Statistik bieten.
  2. Im Projekt Pendler Mobil wurden Erweiterungs­möglichkeiten der amtlichen Pendler­rechnung auf Basis von Quelle-Ziel-Matrizen aus Mobilfunk­daten geprüft.

Mobilfunk­daten stellen aufgrund ihrer zeitlichen Aktualität und räumlich feinen Auflösung eine robuste Daten­grundlage zur flexiblen Abbildung von potenziellen und regel­mäßigen Pendler­bewegungen dar. Analysen von Mobilfunkdaten zeigen Erkenntnisse über die Wirkung von Corona-Maßnahmen und das Mobilitäts­verhalten der Bevölkerung auf.

Wie viele Deutsche arbeiten nicht?

Pressemitteilung Nr.001 vom 2. Januar 2023 – WIESBADEN –Im Jahresdurchschnitt 2022 waren rund 45,6 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Das waren so viele wie noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr kräftig um 589 000 Personen (+1,3 %).

  • Der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2019 (45,3 Millionen Personen) wurde dadurch um 292 000 Personen (+0,6 %) überschritten.
  • Im Jahr 2020 hatte die Corona-Krise den zuvor über 14 Jahre anhaltenden Anstieg der Erwerbstätigenzahl beendet und zu einem Rückgang um 362 000 Personen (-0,8 %) geführt.
  • Im Jahr 2021 war die Erwerbstätigkeit nur leicht um 65 000 Personen (+0,1 %) gewachsen.

Eine Ursache für die Beschäftigungszunahme im Jahr 2022 war die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte. Hinzu kam eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese beiden Wachstumsimpulse überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt, der mittelfristig zu einem deutlichen Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter führen wird (siehe dazu Pressemitteilung Nr.511 vom 2.

  • Dezember 2022).
  • Dienstleistungsbereiche mit überdurchschnittlichem Beschäftigungsaufbau 93 % des Beschäftigungsaufbaus fand in den Dienstleistungsbereichen statt, die im Jahr 2022 um insgesamt 548 000 Personen oder 1,6 % gegenüber 2021 auf rund 34,3 Millionen Erwerbstätige anwuchsen.
  • Die größte absolute Zunahme darunter hatten die Öffentlichen Dienstleister, Erziehung, Gesundheit mit +189 000 Erwerbstätigen oder +1,6 %.

Diese Branche hatte bereits während der Corona-Jahre 2020 und 2021 ihre Erwerbstätigenzahl in ähnlicher Größenordnung gesteigert. Die zweitstärkste absolute Zunahme verzeichneten Handel, Verkehr, Gastgewerbe mit +180 000 Erwerbstätigen (+1,8 %), gefolgt von den Unternehmensdienstleistern, zu denen auch die Arbeitnehmerüberlassung zählt (+88 000 Personen; +1,4 %).

  1. Diese beiden Branchen konnten gleichwohl nicht ihre Verluste an Erwerbstätigen aus den beiden Vorjahren ausgleichen.
  2. Im Bereich Information und Kommunikation stieg die Zahl der Erwerbstätigen mit +70 000 Personen und damit +4,9 % weit überdurchschnittlich an.
  3. Außerhalb des Dienstleistungsbereichs nahm die Beschäftigung deutlich schwächer zu: Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) stieg die Erwerbstätigenzahl 2022 um 31 000 (+0,4 %) auf rund 8,1 Millionen Personen.

Damit wurde nur ein gutes Zehntel der Verluste aus den beiden Vorjahren ausgeglichen. Vom Baugewerbe kamen mit einem Anstieg um 13 000 Erwerbstätige (+0,5 %) auf rund 2,6 Millionen erneut positive Impulse als Beleg einer noch bis weit ins Jahr 2022 andauernden Baukonjunktur.5,8 % aller Erwerbstätigen arbeiteten 2022 im Baugewerbe.

  • Im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei waren hingegen 3 000 Personen weniger erwerbstätig als im Jahr 2021, was einem Rückgang von 0,5 % auf 558 000 entspricht und den negativen Trend der vergangenen Jahre fortsetzt.
  • Mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, weniger Selbstständige Entscheidend für die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt war die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Jahresdurchschnitt 2022 um 643 000 Personen (+1,6 %) wuchs.

Zu diesem Anstieg trug maßgeblich die positive Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bei. Auch bei der Zahl der marginal Beschäftigten (geringfügig entlohnte und kurzfristig Beschäftigte sowie Personen in Arbeitsgelegenheiten) gab es leichte Beschäftigungsgewinne, die jedoch die pandemiebedingten Verluste längst nicht ausgleichen konnten.

  • Bei den Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger setzte sich im Jahr 2022 dagegen der seit nunmehr 11 Jahren andauernde Abwärtstrend fort: Ihre Zahl sank gegenüber 2021 um 54 000 Personen auf 3,9 Millionen (-1,4 %).
  • Bei den Ergebnissen ist zu beachten, dass Kurzarbeitende nach den Konzepten der Erwerbstätigenrechnung und der Arbeitskräfteerhebung als Erwerbstätige zählen.

Zahl der Erwerbslosen geht deutlich zurück Die Zahl der Erwerbslosen (nach international vergleichbarer ILO-Definition) in Deutschland sank nach vorläufigen Schätzungen auf Basis der Arbeitskräfteerhebung im Jahresdurchschnitt 2022 im Vergleich zum Vorjahr sehr deutlich um 209 000 Personen oder 13,6 % auf 1,3 Millionen.

Die Zahl der aktiv am Arbeitsmarkt verfügbaren Erwerbspersonen, definiert als Summe der Erwerbstätigen und Erwerbslosen, stieg im gleichen Zeitraum um 354 000 Personen (+0,8 %) auf 46,8 Millionen. Die Erwerbslosenquote, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an der Zahl der Erwerbspersonen, sank gegenüber dem Vorjahr von 3,3 % auf nunmehr 2,8 %.

Weitere Informationen: Eine Tabelle mit Jahresergebnissen zu den Zahlen der Erwerbstätigen und Arbeitnehmer/innen im Inland nach Wirtschaftsbereichen bietet die Themenseite „ Erwerbstätigkeit ” im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Tief gegliederte Daten und lange Zeitreihen können in der Datenbank GENESIS- Online abgerufen werden: jährliche Zeitreihen zu Erwerbstätigen und Arbeitnehmer/innen über die Tabelle 81000-0015 und zu Erwerbspersonen einschließlich Erwerbslosen über die Tabelle 81000-0011,

  1. Ergebnisse zum Arbeitsmarkt sind auch im Dashboard Deutschland (www.dashboard-deutschland.de) verfügbar.
  2. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochaktuelle Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Gesundheit und Mobilität.

Mit dem „ Pulsmesser für die Wirtschaft ” steht dort auch ein Tool zur Konjunkturbeobachtung in Echtzeit bereit. Über die Ursachen und Hintergründe des Fachkräftemangels in Deutschland mit Blick auf den Ausbildungsmarkt sprechen wir auch in unserem Podcast „ StatGespräch ” zur beruflichen Bildung.

Was ist der häufigste Job in Deutschland?

In Deutschland waren zum 30. Juni 2022 die meisten Beschäftigten in Berufen der Berufsgruppe Unternehmensführung und -organisation (Büro) tätig. Davon waren ca.4,4 Millionen Personen sozialversicherungspflichtig angestellt, rund 936.000 Personen waren geringfügig beschäftigt.

Wann fangen die meisten an zu arbeiten?

Um diese Uhrzeit kommen Europas Beschäftigte zur Arbeit – Zurück Weiter Im europäischen Vergleich sind die Zürcher am frühesten auf der Arbeit. Schon um 8.32 Uhr kommen Beschäftigte hier im Büro an. Im internationalen Ranking landet Zürich damit auf Platz sieben. Früher Arbeitsbeginn bedeutet allerdings nicht gleich früher Feierabend. In Deutschland starten die Münchener am frühesten in den Tag. Beschäftigte sind ab 8.46 Uhr auf der Arbeit. Im internationalen Vergleich liegt die bayrische Landeshauptstadt damit direkt hinter Zürich auf Platz acht, in Europa schafft es München dagegen auf Platz zwei. In Schwedens Hauptstadt Stockholm kommen Beschäftigte um 9.06 Uhr im Büro an – und damit knapp eine Stunde nach Arbeitnehmern des internationalen Spitzenreiters San Diego. Die Extra-Zeit können die Schweden allerdings gut gebrauchen. Im Vergleich zu den Münchenern brauchen sie nämlich knapp acht Minuten länger ins Büro. Nur eine Minute später als in Stockholm sind Beschäftigte in Helsinki jeden morgen am Arbeitsplatz. Etwas länger liegen bleiben können die Finnen aber trotzdem, denn zur Arbeit brauchen sie im Schnitt nur 26 Minuten. Im europäischen Vergleich ist das der kürzeste Arbeitsweg, weltweit liegt Helsinki damit auf Platz 5. Den längsten Arbeitsweg in Europa haben eindeutig die Pariser vor sich. Satte 44 Minuten verbringen sie morgens unter anderem in der Metro. Im internationalen Vergleich reicht das für Platz 4, gleich hinter Tokio (51 Minuten), Sāo Paulo (47,6 Minuten) und Singapur (44,5 Minuten). Auf der Arbeit kommen die Pariser schließlich um 9.21 Uhr an. Zurück Weiter Gleichzeitig mit den Parisern kommen auch die Beschäftigten in Oslo ins Büro, allerdings können sie 13 Minuten später von zu Hause losfahren. Denn in Norwegens Hauptstadt dauert der Weg zur Arbeit im Durchschnitt 31 Minuten. Auch das Workload ist mit 38,9 Stunden pro Woche deutlich geringer als in Paris mit 40,4 Stunden pro Woche. Um 9.24 Uhr erreichen Beschäftigte in Budapest ihr Büro. Allerdings gehen die drei Minuten Extra-Zeit im Vergleich zu Oslo für den Arbeitsweg drauf. Er dauert in der ungarischen Hauptstadt nämlich ca.35,5 Minuten. Auf der Arbeit bleiben die Budapester pro Woche etwa 40,5 Stunden und sind damit immerhin kürzer im Büro als ihre Kollegen in Stockholm, München und Zürich. Zurück Weiter Mailands Beschäftigte kommen um 9.26 Uhr auf der Arbeit an. Im europäischen Vergleich ist das Platz sieben, weltweit reicht es für die italienische Stadt dagegen nur für Platz 29. Mit 34, 8 Minuten brauchen Beschäftigte in Mailand dabei fast genau so lange zur Arbeit wie ihre Kollegen in Stockholm. Den drittkürzesten Arbeitsweg in Europas Metropolen haben Beschäftige in Barcelona mit 27,2 Minuten. Damit haben sie fast einen gleich langen Arbeitsweg wie ihre Kollegen in München und haben mit 40,9 Stunden auch ein ähnlich hohes Arbeitspensum. Einziger Unterschied: Die Ankunftszeit. Wenn die Zürcher schon eine Stunde arbeiten, kommen die Hamburger gerade erst im Büro an. Nur zwei Metropolen im Europa-Vergleich haben eine noch spätere Ankunftszeit. Mit 29,5 Minuten Arbeitsweg sind die Hamburger außerdem auch noch knapp zehn Minuten schneller als die Schweizer und haben über die gesamte Woche verteilt immerhin fast zwei Arbeitsstunden weniger zu leisten.

  1. Zurück Weiter In Großbritanniens Hauptstadt sind Beschäftigte ab 9.35 Uhr im Büro.
  2. Allerdings müssen die Londoner noch vor ihren Kollegen aus Hamburg aus dem Haus, denn für den Weg zur Arbeit brauchen sie rund 40,4 Minuten – der zweitlängste Weg im europäischen Vergleich.
  3. Auch die Arbeitsstunden pro Woche sind mit 42,5 die zweithöchsten.

Zurück Weiter Als letzte im europäischen Vergleich trudeln die Berliner auf der Arbeit ein. Wenn die Zürcher schon fast die erste Arbeitsstunde absolviert haben, fangen Beschäftige in der Bundeshauptstadt ihren Arbeitstag gerade erst an. Im weltweiten Vergleich ist das Platz vier für die späteste Ankunftszeit auf der Arbeit.

  • Hinter Washington DC und Hongkong (10.30 Uhr) und Houston (9,56 Uhr).
  • Mit einer Fahrzeit von 32,2 Minuten müssen die Berliner deshalb erst los zur Arbeit, wenn ihre Kollegen in Oslo und Paris schon im Büro ankommen.
  • Immerhin: Mit 41 Arbeitsstunden pro Woche haben Beschäftigte in Berlin passend zum späten Arbeitsbeginn auch einen relativ späten Feierabend.

#Themen : Um diese Uhrzeit kommen Europäer zur Arbeit

Warum arbeiten wir?

Schwaben Personal vermittelt mehr als einen festen Job – Ein fester Job bedeutet also mehr als finanzielle Absicherung. Er bedeutet Sicherheit, Gelassenheit, Weiterentwicklungsmöglichkeiten, soziale Kontakte und auch Zukunftsaussichten. Zusätzlich steht er für einen gewissen Lebensstandard, Struktur im Alltag und das Gefühl etwas Sinnvolles zu tun.

Jetzt, zu Weihnachten, ist die Zeit sich gemeinsam bewusst zu machen, für was Schwaben Personal steht. Momente und Möglichkeiten die durch einen festen Arbeitsplatz entstehen. Momente wie das Leuchten von Kinderaugen, wenn der Weihnachtsbaum zuhause aufgestellt wird. Gefühle wie Gelassenheit und Sicherheit die man gerade zu Zeiten wie diesen dringend benötigt.

Wir bei Schwaben Personal sind stolz, unseren Teil dazu beizutragen. Auf Facebook und Instagram finden Sie dieses Jahr, zur Weihnachtszeit, zahlreiche Gründe auch in dieser besonderen Zeit dankbar und zufrieden zu sein. Jessica ist unsere Online Marketing Expertin bei Schwaben Personal. Sie betreut die Webpräsenzen, kümmert sich um das Content-Marketing und sorgt für einen modernen Auftritt in den sozialen Netzwerken.

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Wie viel Prozent des Lebens arbeiten wir?

Wie gut nutzen Sie diese? – Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wieviel Zeit in Ihrem Leben Sie am Arbeitsplatz verbringen – und wie Sie diese Zeit nutzen? Freuen Sie sich in der Regel auf die Herausforderungen, oder packt Sie am Samstagabend schon das Grauen, wenn Sie an den Montagmorgen denken? Lesen Sie in diesem Artikel, warum Arbeitszeit (auch) Lebenszeit ist und was das für die Wahl Ihres Arbeitsplatzes bedeutet.

Rund ein Drittel unserer kompletten Lebenszeit verbringen wir am Arbeitsplatz – das ist nach dem Schlafen die zweithäufigste Beschäftigung und damit auch mehr Zeit, als wir üblicherweise mit dem Partner, der Familie oder mit Freunden verbringen. Zeit ist ein seltsames Phänomen, denn sie hat eine ganz spezielle Eigenschaft: Sie lässt sich nicht zurückholen.

In letzter Konsequenz bedeutet das, dass sich niemand einen Gefallen damit tut, jahrelang in einem falschen oder ungeliebten Job gefangen zu sein. Am Ende Ihres Arbeitslebens wird Sie niemand dafür beglückwünschen, irgendwie durchgehalten zu haben – auch Sie selbst nicht.

Wäre es denn nicht viel besser, eines Tages zufrieden sagen zu können: Ich habe jederzeit das Beste aus meinen Talenten gemacht und meine wahren Ziele verfolgt – und ja, dabei sind auch Spaß und Lebensfreude nicht zu kurz gekommen! Arbeitszeit ist Lebenszeit. Es ist eine wertvolle Zeit, die dazu da ist, etwas Sinnvolles zu tun, die eigenen Stärken zu nutzen, gute Beziehungen zu pflegen, Ziele zu erreichen und sich fachlich sowie persönlich weiterzuentwickeln.

Das bedeutet nicht, dass es im Job immer nett und entspannt zugehen muss. Wer jedoch überwiegend mit Spaß bei der Arbeit ist, arbeitet produktiver und lernt auch schneller. Eine interessante Aufgabe wirkt sich zudem positiv auf das Wohlbefinden und die Gesundheit aus.

Wie viele Arbeitslose gibt es derzeit in Deutschland?

Jahreszeitlich üblicher Anstieg der Arbeitslosigkeit – 31.01.2023 „Der Arbeitsmarkt blieb auch am Jahresanfang stabil. Auswirkungen der geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten sind jedoch weiterhin erkennbar”, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Im Zuge der Winterpause ist die Arbeitslosigkeit im Januar 2023 gegenüber dem Vormonat gestiegen, und zwar um 162.000 auf 2.616.000.
  • Saisonbereinigt hat die Zahl der Arbeitslosen um 15.000 abgenommen.
  • Die Arbeitslosenquote stieg von Dezember 2022 auf Januar 2023 um 0,3 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent.
  • Die Unterbeschäftigung, die zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit beinhaltet, lag im Januar 2023 bei 3.455.000 Personen.

Das waren 269.000 mehr als vor einem Jahr. Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme von Kurzarbeit stehen bis November 2022 zur Verfügung. So wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur für Arbeit in diesem Monat für 208.000 Arbeitnehmende konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt.

  1. Damit hat sich die Inanspruchnahme zuletzt wieder merklich erhöht.
  2. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm saisonbereinigt von Oktober auf November 2022 um 30.000 zu.
  3. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie im November nach Hochrechnungen der BA um 477.000 auf 34,93 Millionen Beschäftigte gestiegen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung sowie im Monatsbericht,

Wie viele Deutsche gibt es noch in Deutschland?

Pressemitteilung Nr.162 vom 12. April 2022

Migrationsstatus Anteil an der Gesamt -bevölkerung
Anzahl in 1 000 in %
in Deutschland geboren 6 665 8,1
Ausländerinnen und Ausländer 10 554 12,9
zugewandert 8 872 10,8

Wie viele Araber arbeiten in Deutschland?

Als Araber in Deutschland werden Menschen bezeichnet, die oder deren Vorfahren aus arabischsprachigen Ländern stammen und in Deutschland ihren Wohnsitz haben. Statistisch werden zu den Arabern in Deutschland zudem Angehörige ethnischer Minderheiten in ihrem Herkunftsland, wie etwa Berber, Aramäer und Assyrer, Armenier, Dom, Kurden oder Turkmenen gezählt.

Wie viel Prozent der Deutschen zahlen keine Steuern?

Insgesamt zahlen rund 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland keine Einkommensteuer.

Wer trägt die größte Steuerlast in Deutschland?

Starke Schultern sollen mehr tragen als schwache – so sieht es das deutsche Steuersystem vor. Und dieses Prinzip wird auch vollzogen: Das oberste Prozent der Spitzenverdiener trägt allein 22,8 Prozent der gesamten Einkommensteuereinnahmen, die obersten zehn Prozent schultern 55,8 Prozent.

Wer zahlt keine Steuern in Deutschland?

Ab wann muss man Einkommensteuer zahlen? – Die Frage deutet es schon an: Einkommensteuer wird erst ab einer bestimmten Summe fällig. Genauer gesagt, sind es 10.908 Euro im Jahr 2023. Liegt Ihr Einkommen unter diesem Wert, müssen Sie keine Steuern zahlen.

  • Es handelt sich dabei um den sogenannten Grundfreibetrag und dieser wird regelmäßig erhöht.
  • Das heißt im Umkehrschluss: Ab dem 10.909sten Euro wird Einkommensteuer fällig.
  • Ganz wichtig bei dieser Rechnung ist, dass Ihre Einnahmen und Einkünfte nicht identisch mit Ihrem Einkommen sind.
  • Das heißt: Was zum Beispiel auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung steht, ist nur ein Ausgangswert.

Geben Sie eine Einkommensteuererklärung ab, können Sie diesen Wert verringern. Erst was am Ende übrig bleibt, unterliegt der Einkommensteuer. Daher nennt sich dieser finale Wert auch zu versteuerndes Einkommen,

Wie viel Prozent der Deutschen arbeiten nicht?

Ist die deutsche Arbeitslosenquote international vergleichbar? – Nein. Für internationale Vergleiche gelten die Kriterien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), Deren Regeln für die Berechnung der nationalen Erwerbslosenquote unterscheiden sich stark von den deutschen Vorgaben.

  1. Laut ILO endet Arbeitslosigkeit beispielsweise bereits, wenn jemand mindestens eine Stunde pro Woche arbeitet.
  2. Die Zahlen auf Basis dieser Regeln berechnet das Statistische Bundesamt mit Hilfe einer stichprobenartigen Befragung.
  3. Die Bundesagentur für Arbeit greift dagegen auf die vollständigen Daten des eigenen Hauses zurück.

Die offizielle deutsche Arbeitslosenquote ist in der Regel höher als die ILO-Erwerbslosenquote für Deutschland.2021 lag die offizielle Arbeitslosenquote der Bundesagentur für Arbeit bei 5,7 Prozent. Nach dem ILO-Konzept wurde für Deutschland im Jahr 2021 lediglich eine Erwerbslosenquote von 3,3 Prozent errechnet.

Wie viel Prozent vom Leben arbeitet man?

Wie gut nutzen Sie diese? – Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wieviel Zeit in Ihrem Leben Sie am Arbeitsplatz verbringen – und wie Sie diese Zeit nutzen? Freuen Sie sich in der Regel auf die Herausforderungen, oder packt Sie am Samstagabend schon das Grauen, wenn Sie an den Montagmorgen denken? Lesen Sie in diesem Artikel, warum Arbeitszeit (auch) Lebenszeit ist und was das für die Wahl Ihres Arbeitsplatzes bedeutet.

Rund ein Drittel unserer kompletten Lebenszeit verbringen wir am Arbeitsplatz – das ist nach dem Schlafen die zweithäufigste Beschäftigung und damit auch mehr Zeit, als wir üblicherweise mit dem Partner, der Familie oder mit Freunden verbringen. Zeit ist ein seltsames Phänomen, denn sie hat eine ganz spezielle Eigenschaft: Sie lässt sich nicht zurückholen.

In letzter Konsequenz bedeutet das, dass sich niemand einen Gefallen damit tut, jahrelang in einem falschen oder ungeliebten Job gefangen zu sein. Am Ende Ihres Arbeitslebens wird Sie niemand dafür beglückwünschen, irgendwie durchgehalten zu haben – auch Sie selbst nicht.

  1. Wäre es denn nicht viel besser, eines Tages zufrieden sagen zu können: Ich habe jederzeit das Beste aus meinen Talenten gemacht und meine wahren Ziele verfolgt – und ja, dabei sind auch Spaß und Lebensfreude nicht zu kurz gekommen! Arbeitszeit ist Lebenszeit.
  2. Es ist eine wertvolle Zeit, die dazu da ist, etwas Sinnvolles zu tun, die eigenen Stärken zu nutzen, gute Beziehungen zu pflegen, Ziele zu erreichen und sich fachlich sowie persönlich weiterzuentwickeln.

Das bedeutet nicht, dass es im Job immer nett und entspannt zugehen muss. Wer jedoch überwiegend mit Spaß bei der Arbeit ist, arbeitet produktiver und lernt auch schneller. Eine interessante Aufgabe wirkt sich zudem positiv auf das Wohlbefinden und die Gesundheit aus.

Wie viel Prozent arbeiten nicht in Deutschland?

Arbeitslosenquote in Deutschland bis 2023. Im Jahr 2023 betrug die Arbeitslosenquote durchschnittlich rund 5,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote im März 2023 lag ebenfalls bei 5,7 Prozent, die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Personen sank gegenüber dem Vormonat um 26.395 Personen.

Wie viele Deutsche arbeiten nicht?

Pressemitteilung Nr.001 vom 2. Januar 2023 – WIESBADEN –Im Jahresdurchschnitt 2022 waren rund 45,6 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Das waren so viele wie noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr kräftig um 589 000 Personen (+1,3 %).

Der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2019 (45,3 Millionen Personen) wurde dadurch um 292 000 Personen (+0,6 %) überschritten. Im Jahr 2020 hatte die Corona-Krise den zuvor über 14 Jahre anhaltenden Anstieg der Erwerbstätigenzahl beendet und zu einem Rückgang um 362 000 Personen (-0,8 %) geführt. Im Jahr 2021 war die Erwerbstätigkeit nur leicht um 65 000 Personen (+0,1 %) gewachsen.

Eine Ursache für die Beschäftigungszunahme im Jahr 2022 war die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte. Hinzu kam eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese beiden Wachstumsimpulse überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt, der mittelfristig zu einem deutlichen Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter führen wird (siehe dazu Pressemitteilung Nr.511 vom 2.

Dezember 2022). Dienstleistungsbereiche mit überdurchschnittlichem Beschäftigungsaufbau 93 % des Beschäftigungsaufbaus fand in den Dienstleistungsbereichen statt, die im Jahr 2022 um insgesamt 548 000 Personen oder 1,6 % gegenüber 2021 auf rund 34,3 Millionen Erwerbstätige anwuchsen. Die größte absolute Zunahme darunter hatten die Öffentlichen Dienstleister, Erziehung, Gesundheit mit +189 000 Erwerbstätigen oder +1,6 %.

Diese Branche hatte bereits während der Corona-Jahre 2020 und 2021 ihre Erwerbstätigenzahl in ähnlicher Größenordnung gesteigert. Die zweitstärkste absolute Zunahme verzeichneten Handel, Verkehr, Gastgewerbe mit +180 000 Erwerbstätigen (+1,8 %), gefolgt von den Unternehmensdienstleistern, zu denen auch die Arbeitnehmerüberlassung zählt (+88 000 Personen; +1,4 %).

Diese beiden Branchen konnten gleichwohl nicht ihre Verluste an Erwerbstätigen aus den beiden Vorjahren ausgleichen. Im Bereich Information und Kommunikation stieg die Zahl der Erwerbstätigen mit +70 000 Personen und damit +4,9 % weit überdurchschnittlich an. Außerhalb des Dienstleistungsbereichs nahm die Beschäftigung deutlich schwächer zu: Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) stieg die Erwerbstätigenzahl 2022 um 31 000 (+0,4 %) auf rund 8,1 Millionen Personen.

Damit wurde nur ein gutes Zehntel der Verluste aus den beiden Vorjahren ausgeglichen. Vom Baugewerbe kamen mit einem Anstieg um 13 000 Erwerbstätige (+0,5 %) auf rund 2,6 Millionen erneut positive Impulse als Beleg einer noch bis weit ins Jahr 2022 andauernden Baukonjunktur.5,8 % aller Erwerbstätigen arbeiteten 2022 im Baugewerbe.

  1. Im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei waren hingegen 3 000 Personen weniger erwerbstätig als im Jahr 2021, was einem Rückgang von 0,5 % auf 558 000 entspricht und den negativen Trend der vergangenen Jahre fortsetzt.
  2. Mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, weniger Selbstständige Entscheidend für die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt war die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Jahresdurchschnitt 2022 um 643 000 Personen (+1,6 %) wuchs.

Zu diesem Anstieg trug maßgeblich die positive Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bei. Auch bei der Zahl der marginal Beschäftigten (geringfügig entlohnte und kurzfristig Beschäftigte sowie Personen in Arbeitsgelegenheiten) gab es leichte Beschäftigungsgewinne, die jedoch die pandemiebedingten Verluste längst nicht ausgleichen konnten.

Bei den Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger setzte sich im Jahr 2022 dagegen der seit nunmehr 11 Jahren andauernde Abwärtstrend fort: Ihre Zahl sank gegenüber 2021 um 54 000 Personen auf 3,9 Millionen (-1,4 %). Bei den Ergebnissen ist zu beachten, dass Kurzarbeitende nach den Konzepten der Erwerbstätigenrechnung und der Arbeitskräfteerhebung als Erwerbstätige zählen.

Zahl der Erwerbslosen geht deutlich zurück Die Zahl der Erwerbslosen (nach international vergleichbarer ILO-Definition) in Deutschland sank nach vorläufigen Schätzungen auf Basis der Arbeitskräfteerhebung im Jahresdurchschnitt 2022 im Vergleich zum Vorjahr sehr deutlich um 209 000 Personen oder 13,6 % auf 1,3 Millionen.

Die Zahl der aktiv am Arbeitsmarkt verfügbaren Erwerbspersonen, definiert als Summe der Erwerbstätigen und Erwerbslosen, stieg im gleichen Zeitraum um 354 000 Personen (+0,8 %) auf 46,8 Millionen. Die Erwerbslosenquote, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an der Zahl der Erwerbspersonen, sank gegenüber dem Vorjahr von 3,3 % auf nunmehr 2,8 %.

Weitere Informationen: Eine Tabelle mit Jahresergebnissen zu den Zahlen der Erwerbstätigen und Arbeitnehmer/innen im Inland nach Wirtschaftsbereichen bietet die Themenseite „ Erwerbstätigkeit ” im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Tief gegliederte Daten und lange Zeitreihen können in der Datenbank GENESIS- Online abgerufen werden: jährliche Zeitreihen zu Erwerbstätigen und Arbeitnehmer/innen über die Tabelle 81000-0015 und zu Erwerbspersonen einschließlich Erwerbslosen über die Tabelle 81000-0011,

  • Ergebnisse zum Arbeitsmarkt sind auch im Dashboard Deutschland (www.dashboard-deutschland.de) verfügbar.
  • In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochaktuelle Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Gesundheit und Mobilität.

Mit dem „ Pulsmesser für die Wirtschaft ” steht dort auch ein Tool zur Konjunkturbeobachtung in Echtzeit bereit. Über die Ursachen und Hintergründe des Fachkräftemangels in Deutschland mit Blick auf den Ausbildungsmarkt sprechen wir auch in unserem Podcast „ StatGespräch ” zur beruflichen Bildung.