Wie Viele Rein Deutsche Gibt Es Noch In Deutschland?

Wie Viele Rein Deutsche Gibt Es Noch In Deutschland
Pressemitteilung Nr.162 vom 12. April 2022

Migrationsstatus Anteil an der Gesamt -bevölkerung
Anzahl in 1 000 in %
in Deutschland geboren 6 665 8,1
Ausländerinnen und Ausländer 10 554 12,9
zugewandert 8 872 10,8

6 weitere Zeilen

Wie viele Deutsche gibt es in Deutschland noch?

Bevölkerungsstand: Amtliche Einwohnerzahl Deutschlands 2022 Wie viele Einwohnerinnen und Einwohner gibt es in Deutschland? Eine der wichtigsten Fragen für fast alle Bereiche von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft ist die Frage nach der amtlichen Einwohnerzahl, auch Bevölkerungszahl oder Bevölkerungsstand genannt.

Die amtliche Einwohnerzahl umfasst die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem ausgewiesenen Gebiet, z.B. einem Land oder einer Gemeinde, leben. Dazu gehören alle Personen, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit oder Nationalität, die nach den Bestimmungen des Melderechts gemeldet sind.

Üblicherweise alle 10 Jahre, zuletzt in 2011, findet ein mit einer Inventur der Bevölkerung und einer Feststellung der Einwohnerzahl statt. In der Zwischenzeit werden die Einwohnerzahlen anhand der Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des letzten Zensus laufend ermittelt.

  • Der nächste Zensus findet im Mai 2022 statt.
  • Neben der Gesamtzahl der Einwohnerinnen und Einwohner bieten unsere Statistiken auch Angaben über die Zusammensetzung der Bevölkerung : Wie viele deutsche und wie viele ausländische Menschen leben hier? Wie ist die Verteilung nach Altersgruppen, wie die Situation der älteren Menschen? Daten zur Bevölkerungsentwicklung, das heißt zur Veränderung der Einwohnerzahlen über die Zeit und zu den Faktoren dieser Veränderung ( und, ), reichen durchgehend zurück bis 1950.

In der finden Sie Bevölkerungsdaten für einzelne Volkszählungsjahre, die teilweise zurückgehen bis, Daten zur Bevölkerungsdichte, also zur Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner je Quadratkilometer, sowie Daten nach Siedlungsstrukturen geben Auskunft über die Verteilung der Bevölkerung auf Stadt und Land.

Wie sich die Bevölkerung verändert bzw. sich verändern wird, zeigt eine Sonderseite zum und die, Deutschland hatte zum Jahresende 2022 nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mindestens 84,3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Damit lebten hierzulande so viele Menschen wie noch nie am Ende eines Jahres.

Gegenüber dem Jahresende 2021 nahm die Bevölkerungszahl um 1,1 Millionen Personen zu. Die Ursache dieses starken Wachstums war eine Nettozuwanderung (positiver Saldo aus Zu- und Fortzügen) auf Rekordniveau. Lädt. Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder führen den Zensus 2022 mit Stichtag 15.

Mai durch. Die Ergebnisse zur Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner werden voraussichtlich im März 2024 bekannt gegeben. Ab der Veröffentlichung der Zensus­ergebnisse stellt die amtliche Statistik neue Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus 2022 für die Berichts­zeiträume nach dem Zensusstichtag sukzessive bereit.

Bis diese Zahlen vorliegen, berechnen und veröffentlichen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder die Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus 2011 über den Zensusstichtag hinaus. In den Veröffentlichungen zeigt eine Fußnote, ob es sich um Zensus 2011- oder Zensus 2022-basierte Zahlen handelt. Unser Bar Chart Race – ein dynamisches Balkendiagramm – zeigt, wie sich die Einwohnerzahlen der 15 größten Städte Deutschlands entwickelt haben. Hier stellen wir Ihnen Ergebnisse der 15. Bevölkerungs­voraus­berechnung in Form einer vor. Die Entwicklung des Alters­aufbaus können Sie über 120 Jahre verfolgen. Die Neuauflage des Regionalatlas Deutschland der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder visualisiert mehr als 160 Indikatoren aus 20 Themenbereichen für Bundesländer, Regierungsbezirke, Kreisfreie Städte und Landkreise. Ab sofort sind damit überregionale Vergleiche – neuerdings auch auf Gemeindeebene – noch einfacher möglich. Auf unserer Sonderseite finden Sie Infor­mationen zu Aspek­ten, Hinter­gründen und Auswir­kungen des demo­grafischen Wandels in Deutsch­land. Dazu gehören Geburten, Alterung, Lebens­erwartung, Migration, Wande­rungen, Ehen und Familien sowie alles zum Thema Ältere Menschen.

1 von 2Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland

2 von 2 Bevölkerung Deutschlands nach Familienstand und Altersgruppen Aktuelle Daten zur Einwohnerzahl Deutschlands finden sie in den Tabellen “” (Deutschland), “” (Bundesländer) und “” (Kreisebene). Darüber hinaus können die Einwohnerzahlen zu weiteren Merkmalen über unsere aufgerufen werden. Auf Gemeindeebene finden Sie entsprechende Zahlen in unserer beziehungsweise im,

In den Veröffentlichungen wird der Begriff ‚Bevölkerung‘ verwendet, dabei können die Begriffe Einwohnerzahlen und Bevölkerungszahlen als synonym betrachtet werden. Daten zur Bevölkerungsentwicklung, das heißt zur Veränderung der Einwohnerzahlen über die Zeit, können in der Tabelle “” (ab 1950) abgerufen werden.

Die Entwicklung der Bevölkerung nach Altersjahren und Familienstand ab 1970 ist in der Tabelle “” abgebildet. Zusätzlich finden Sie auch zur Bevölkerungsentwicklung Daten über unsere “” oder “”. Auf Gemeindeebene finden Sie entsprechende Zahlen in unserer,

Historische Zahlen finden Sie in unserer Statistischen Bibliothek in der Publikation “”, in den (,,, ), in der Publikation “Statistik der Bundesrepublik Deutschland” () sowie in unseren Fachserien (,,,,, ). Zahlen zur Bevölkerung nach Alter und Geschlecht finden Sie in den Tabellen “”, “” und “”.

Die, zum Beispiel “” (PDF- oder Excel- Download ) enthalten verschiedene Tabellen zum Altersaufbau der in Deutschland lebenden Bevölkerung, sowie zum Merkmal Geschlecht. Auf Gemeindeebene finden Sie Zahlen nach Geschlecht und Altersgruppen in unserer,

Zahlen zur deutschen und ausländischen Bevölkerung nach Geschlecht, Alter und Staatsangehörigkeit finden Sie in unseren “” zur Bevölkerungsfortschreibung, zum Beispiel “” oder “”. In unserer Online-Datenbank stehen weitere Tabellen zur Verfügung (), wie die Zeitreihe “” oder die Tabelle “”. Neben den Ergebnissen der Bevölkerungsfortschreibung gibt es Zahlen zur ausländischen Bevölkerung in der “” mit weiteren Untergliederungen, zum Beispiel und,

Hier stehen ebenfalls in unserer Online-Datenbank weitere Tabellen zur Verfügung (). Die Bevölkerungsfortschreibung und die Ausländerstatistik weisen aus verschiedenen Gründen unterschiedliche Zahlen auf – weitere Informationen hierzu finden Sie in den,

Zur Bevölkerung zählen grundsätzlich alle nach den aktuellen melde­rechtlichen Regelungen erfassten melde­pflichtigen Personen. Die Erfassung erfolgt in der Melde­behörde der Gemeinde, in der die alleinige oder Hauptwohnung der melde­pflichtigen Person liegt. Weitere Informationen sind in den verfügbar.

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Die Zahlen der Bevölkerungsfortschreibung basieren auf den Ergebnissen des letzten Zensus (aktuell Zensus 2011). Darauf aufbauend werden jeweils monatlich die gemeldeten Zu- und Fortzüge sowie Geburten- und Sterbefälle verarbeitet, um die aktuellen Einwohnerzahlen zu berechnen.

  • Detaillierte Informationen zu methodischen Fragen finden Sie im aktuellen “”.
  • Personen, die zeitgleich die deutsche und eine weitere Staatsangehörigkeit besitzen, werden als Deutsche nachgewiesen.
  • Personen mit mehreren ausländischen Staatsangehörigkeiten, davon mindestens einer aus einem EU-Land, gelten als EU-Bürgerinnen und Bürger.

Das S tatistische Bundesamt veröffentlicht keine regelmäßigen Daten zur Religionszugehörigkeit. Datenquellen sind, die und die, Außerdem veröffentlicht das BMI Daten zum, Damit können Sie unsere Daten sachgerecht interpretieren und ihre Aussagekraft besser einschätzen. Die Bevölkerungsfortschreibung weist die Einwohnerzahlen nach demographischen Merkmalen nach. Es werden Ergebnisse für Gemeinden, Kreise, Bundesländer und das Bundesgebiet nach dem Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamts ausgewiesen.

  • Gebietsänderungen werden laufend eingearbeitet.
  • Primäres Ziel des Zensus ist die Ermittlung der Einwohnerzahl für jede Gemeinde.
  • Darüber hinaus bietet der Zensus regional tief gegliederte Daten zu demografischen Grundmerkmalen, Bildung, Erwerbstätigkeit, Migrationshintergrund und Religionszugehörigkeit der Bevölkerung.

Darüber hinaus wurden mittels des Verfahrens der Haushaltegenerierung Personen zu privaten Haushalten und diese mit Wohnungen zusammengeführt, was weitere regional tief gegliederte Auswertungen zulässt. In der Rubrik “” veröffentlichen wir regelmäßig neue, innovative Projektergebnisse aus unserem Haus.

  • Sie entstehen auf der Grundlage neuer Datenquellen und Methoden.
  • Im Reifegrad und in der Qualität unterscheiden sie sich von amtlichen Statistiken, insbesondere in Bezug auf Harmonisierung, Erfassungsbereich und Methodik.
  • Dennoch sind es Ergebnisse der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, die interessante, neue Perspektiven auf verschiedene Themenfelder der Statistik bieten.

Um den wachsenden Bedarf an kleinräumigen Bevölkerungs­zahlen zu decken, wurden auf Basis der Bevölkerungs­fortschreibung und mithilfe von Mobilfunk­daten experimentelle geo­referenzierte Bevölkerungs­zahlen erstellt. Im Rahmen eines Verteilungs­verfahrens wurden die Ergebnisse der Bevölkerungs­fortschreibung auf Gemeinde­ebene anhand von Mobilfunk­daten auf ein 1×1 km Raster für ganz Deutschland umverteilt.

  • Das Statistische Bundesamt untersucht in verschie­denen Machbarkeits­studien die Nutz­barkeit von Mobilfunk­daten für die amtliche Statistik.
  • Eine unterschiedliche Netz­abdeckung bei den Mobilfunk­anbietern und verschiedene Vorgehens­weisen bei der Kunden­akquise haben dabei einen maßgeb­lichen Ein­fluss auf die Daten­struktur und damit die Nutzungs­möglich­keiten der Mobilfunk­daten.

Untersucht wird eine Abbildung der Bevölkerung mittels Mobilfunkdaten. : Bevölkerungsstand: Amtliche Einwohnerzahl Deutschlands 2022

Wie viel Deutsche ohne Migrationshintergrund leben noch in Deutschland?

Merkmal Anzahl in Tausend
Deutsche ohne Migrationshintergrund 59.565
Deutsche mit Migrationshintergrund i.w.S. 11.757
Darunter: Deutsche mit eigener Migrationserfahrung 5.092
Darunter: Deutsche ohne eigene Migrationserfahrung 6.665

Welche Nationalität gibt es am meisten in Deutschland?

Im Jahr 2021 lebten in Deutschland mehr als 22 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Etwa die Hälfte hat die deutsche Staatsangehörigkeit. Wichtigste Herkunftsländer sind die Türkei, Polen, Russland und Kasachstan. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist zwischen 2005 und 2021 von 15,3 auf 22,3 Millionen gewachsen. Mehr als jeder vierte Einwohner Deutschlands hat heute einen Migrationshintergrund. Dazu zählen Personen, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurden.

  • Fast 40 Prozent aller Menschen mit Migrationshintergrund sind in Deutschland geboren.
  • Für die meisten Personen mit Migrationshintergrund lässt sich das „Herkunftsland” eindeutig bestimmen.
  • Dafür wird bei Personen, die im Ausland geboren sind, ihr Geburtsstaat ausgewiesen.
  • Bei Personen, die in Deutschland geboren sind, wird das Geburtsland der Eltern für die Zuordnung herangezogen.

Nicht möglich ist die eindeutige Bestimmung der Herkunft für in Deutschland geborene Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, deren Eltern unterschiedliche nichtdeutsche Geburtsländer haben. Werden die Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion (unter anderem Russland, Kasachstan, Ukraine) zusammengefasst, stellen sie mit rund 3,5 Millionen Personen die größte Gruppe innerhalb der Bevölkerung mit Migrationshintergrund.

  • Meist handelt es sich um Aussiedler oder Spätaussiedler und deren Nachkommen.
  • Viele Menschen mit Migrationshintergrund sind zudem ehemalige Gastarbeiter oder stammen von ihnen ab.
  • Unter den einzelnen Herkunftsländern kommt ein türkischer Migrationshintergrund am häufigsten vor, gefolgt von Polen.
  • Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund unterscheidet sich nach sozialstrukturellen Merkmalen deutlich von der ohne Migrationshintergrund.

Die Menschen mit einem Migrationshintergrund sind im Durchschnitt 36 Jahre alt, ohne Migrationshintergrund haben sie ein durchschnittliches Alter von 47 Jahren. Sie sind häufiger ledig, leben in größeren Haushalten und haben öfter keinen schulischen oder beruflichen Bildungsabschluss.

Wie viele Ausländer leben in Deutschland 2023?

Wie viele Menschen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland? – 2021 lebten in Deutschland rund 22,6 Millionen Menschen mit einem sogenannten Migrationshintergrund – das entspricht 27,5 Prozent der Bevölkerung (2020 lag der Anteil bei 26,7 Prozent). Quelle Statistisches Bundesamt (2023): Bevölkerung mit Migrationshintergrund – Ergebnisse des Mikrozensus 2021 (Endergebnisse), S.38f.

Rund 12 Millionen von ihnen haben einen deutschen Pass. Etwa 10,6 Millionen sind Ausländerinnen und Ausländer. Rund 14,2 Millionen haben “eigene Migrationserfahrung”, sind also im Ausland geboren und eingewandert. Quelle Statistisches Bundesamt (2023): Bevölkerung mit Migrationshintergrund – Ergebnisse des Mikrozensus 2021 (Endergebnisse), S.37f.

Deutschlands Einwohner*innen mit “Migrationshintergrund” sind deutlich jünger als diejenigen ohne. Menschen mit Migrationshintergrund waren 2021 im Schnitt 35,6 Jahre alt, diejenigen ohne Migrationshintergrund hingegen 46,9 Jahre. Quelle Statistisches Bundesamt (2023): Bevölkerung mit Migrationshintergrund – Ergebnisse des Mikrozensus 2021 (Endergebnisse), S.67 Das Geschlechterverhältnis unter Menschen mit und ohne Migrationshintergrund unterscheidet sich kaum.2021 waren etwa 51 Prozent der Menschen ohne Migrationshintergrund Frauen.

Bei den Menschen mit Migrationshintergrund lag der Frauenanteil bei 49,2 Prozent. Quelle Statistisches Bundesamt (2023): Bevölkerung mit Migrationshintergrund – Ergebnisse des Mikrozensus 2021 (Endergebnisse), S.37 Seit dem Zensus 2021 erhebt das Statistische Bundesamt auf Empfehlung der ” Fachkommission der Bundesregierung zu den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit” auch Zahlen zu “Eingewanderten und ihren direkten Nachkommen” – also zu Personen, die selbst eingewandert sind sowie zu ihren Kindern.

Demnach lebten 2021 in Deutschland 14,2 Millionen Menschen, die seit 1950 eingewandert sind. Das sind ungefähr 17,3 Prozent aller Einwohner*innen. In der sogenannten zweiten Generation gibt es rund 4,7 Millionen Personen, bei denen beide Elternteile eingewandert sind und weitere 3,7 Millionen Personen, bei denen nur ein Elternteil eingewandert ist.

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Letztere zählen nach der Definition der Fachkommission nicht zu Personen mit einer Einwanderungsgeschichte. Quelle Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 2. März 2023 In einer Expertise für den MEDIENDIENST erläutert die Sozialanthropologin Anne-Kathrin Will, wie Zuwanderer und ihre Nachkommen in der Statistik erfasst werden.

Wie andere europäische Länder den “Migrationshintergrund” erfassen, erklärt die Soziologin Linda Supik hier, Da der “Migrationshintergrund” seit Jahren in der Kritik steht, hat das Statistische Bundesamt neue Kategorien eingeführt: Eingewanderte und ihre Nachkommen, zusammengefasst als “Personen mit Einwanderungsgeschichte”.

Welche deutsche Stadt hat die meisten Migranten?

Die Spitzenposition nimmt Offenbach ein: Über 43 % der Bevölkerung (43,9 %) besitzt keine deutsche Staatsangehörigkeit. Auf der anderen Seite ist der Anteil der ausländischen Bevölkerung in den neuen Bundesländern recht gering.

Wo leben die meisten Deutschen in Europa?

In diesen europäischen Ländern wohnen die meisten Deutschen

Länder Auswanderung
1 Schweiz 307,387 307,387 307,387
2 Österreich 208,732 208,732 208,732
3 Spanien 139,635 139,635 139,635
4 Türkei 88,539 88,539 88,539

Wie viel Prozent der Deutschen Bevölkerung sind Deutsch?

Gut jede vierte Person in Deutschland hatte 2021 einen Migrationshintergrund Bevölkerung mit Migrationshintergrund wächst 2021 um 2,0 % auf 22,3 Millionen WIESBADEN – Im Jahr 2021 hatten 22,3 Millionen Menschen und somit 27,2 % der Bevölkerung in Deutschland einen Migrationshintergrund.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus weiter mitteilt, entspricht dies einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % (2020: 21,9 Millionen). Eine Person hat nach der hier verwendeten Definition einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.

Im Jahr 2021 hatten 53 % der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (knapp 11,8 Millionen Menschen) die deutsche Staatsangehörigkeit und gut 47 % eine ausländische Staatsangehörigkeit (knapp 10,6 Millionen Menschen). Dabei ist die überwiegende Mehrheit der ausländischen Bevölkerung mit Migrationshintergrund selbst zugewandert (84 %), bei den Deutschen mit Migrationshintergrund waren es nur 43 %.

  • Mehr als die Hälfte der 11,8 Millionen Deutschen mit Migrationshintergrund besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit seit der Geburt (54 %).
  • Sie haben einen Migrationshintergrund, weil mindestens ein Elternteil ausländisch, eingebürgert, deutsch durch Adoption oder (Spät-)Aussiedlerin oder Aussiedler ist.

Weitere 23 % sind selbst als (Spät-)Aussiedlerin oder Aussiedler nach Deutschland gekommen, 22 % sind eingebürgert und etwa 1 % besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit durch Adoption. Mehrheitlich europäische Herkunftsregionen Knapp zwei Drittel (62 %) aller Personen mit Migrationshintergrund sind aus einem anderen europäischen Land Eingewanderte oder deren Nachkommen.

  • Dies entspricht 13,9 Millionen Menschen, von denen 7,5 Millionen Wurzeln in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben.
  • Die zweitwichtigste Herkunftsregion ist Asien.
  • Die 5,1 Millionen aus Asien Eingewanderten und ihre Nachkommen machen 23 % der Personen mit Migrationshintergrund aus, darunter haben 3,5 Millionen einen Bezug zum Nahen und Mittleren Osten.

Knapp 1,1 Millionen Menschen (5 %) haben Wurzeln in Afrika. Weitere 0,7 Millionen Menschen (3 %) sind aus Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Australien Eingewanderte und deren Nachkommen. Wichtigste Herkunftsländer sind die Türkei (12 %), gefolgt von Polen (10 %), der Russischen Föderation (6 %), Kasachstan (6 %) und Syrien (5 %).1 % oder 308 000 der im Jahr 2021 in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund stammten aus der Ukraine, wobei die überwiegende Mehrheit (82 %) selbst zugewandert ist und durchschnittlich seit 19 Jahren in Deutschland lebte.

  • Aufgrund der jüngsten Fluchtzuwanderung könnte die Zahl der Menschen mit ukrainischem Migrationshintergrund künftig deutlich anwachsen.
  • Napp die Hälfte der Personen mit Migrationshintergrund spricht zu Hause überwiegend deutsch Von den 22,3 Millionen Personen mit Migrationshintergrund sprechen zu Hause 7,2 Millionen (32 %) ausschließlich und weitere 3,1 Millionen (14 %) vorwiegend deutsch.

Dies entspricht zusammen knapp der Hälfte (46 %) aller Menschen mit Migrationshintergrund. Neben Deutsch sind die am häufigsten gesprochenen Sprachen Türkisch (8 %) gefolgt von Russisch (7 %) und Arabisch (5 %). Knapp die Hälfte (49 %) aller Personen mit Migrationshintergrund ist mehrsprachig und spricht zu Hause sowohl Deutsch als auch (mindestens) eine weitere Sprache.

  • Dies trifft nur auf 2 % der Personen ohne Migrationshintergrund zu.
  • Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 % der Bevölkerung in Deutschland befragt wird.
  • Alle Angaben beruhen auf Selbstauskünften der Befragten.
  • Um aus den erhobenen Daten Aussagen über die Gesamtbevölkerung treffen zu können, werden die Daten an den Eckwerten der Bevölkerungsfortschreibung hochgerechnet.

Der Mikrozensus ist die einzige derzeit verfügbare amtliche Datenquelle zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Die Basis der hier gemachten Angaben bildet die vom Statistischen Bundesamt entwickelte Begriff des Migrationshintergrunds „im weiteren Sinn”, der alle verfügbaren Informationen zur Bestimmung des Migrationshintergrundes einer Person berücksichtigt.

  • Demnach hat eine Person einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.
  • Weitere Definitionen zu den hier verwendeten Begriffen bietet ein im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.
  • Die Zahlen beziehen sich auf die Bevölkerung in Privathaushalten am Hauptwohnsitz und nicht auf die Bevölkerung in Gemeinschaftsunterkünften, da aufgrund der Änderung des Mikrozensusgesetzes der Migrationsstatus ab 2017 nicht mehr für Personen in Gemeinschaftsunterkünften ermittelt werden kann.

Der Mikrozensus kommt für das Jahr 2021 auf 10,6 Millionen ausländische Personen in Privathaushalten im Jahresdurchschnitt. Zum Jahresende 2021 weist das Ausländerzentralregister (AZR) hingegen nach vorläufigen Zahlen 11,8 Millionen Ausländerinnen und Ausländer nach.

Die Differenz ist vor allem auf eine unterschiedliche Bestandsbasis zurückzuführen. So hatte der Zensus 2011 ergeben, dass die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländer um 1,1 Millionen Personen niedriger war als zuvor angenommen. Dieser Effekt ist in der Bevölkerungsfortschreibung und damit in den Eckwerten der Hochrechnung des Mikrozensus berücksichtigt.

Im AZR wurden hingegen keine vergleichbaren Bestandskorrekturen vorgenommen. Zudem sind im Unterschied zum Mikrozensus im AZR auch Ausländerinnen und Ausländer in Gemeinschaftsunterkünften erfasst. Hinweise zur Mikrozensus-Erhebung ab Berichtsjahr 2020: Der Mikrozensus wurde 2020 methodisch neugestaltet.

  • Die Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2020 sind deshalb nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar.
  • Damit zwischen dem Ende des Erhebungsjahres und der Ergebnisbereitstellung möglichst wenig Zeit vergeht, werden ab dem Jahr 2020 zunächst Erstergebnisse und mit einigem zeitlichen Abstand Endergebnisse veröffentlicht.
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Bei den in dieser Pressemitteilung veröffentlichten Zahlen handelt es sich um Erstergebnisse des Berichtsjahres 2021. Ausführliche Informationen zu den Änderungen sowie den Auswirkungen der Neugestaltung und der Corona-Krise auf den Mikrozensus sind auf einer eigens eingerichteten verfügbar.

Bevölkerung 2021 in Privathaushalten nach Migrationsstatus

Migrationsstatus Anteil an der Gesamt -bevölkerung
Anzahl in 1 000 in %
Bevölkerung in Privathaushalten insgesamt 81 875 100,0
ohne Migrationshintergrund 59 565 72,8
mit Migrationshintergrund 22 311 27,2
Deutsche 11 757 14,4
zugewandert 5 092 6,2
in Deutschland geboren 6 665 8,1
Ausländerinnen und Ausländer 10 554 12,9
zugewandert 8 872 10,8
in Deutschland geboren 1 682 2,1

Weitere Informationen: Detaillierte Ergebnisse zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund bieten die, die sowie die Datenbank GENESIS- Online (Tabellen bis ) : Gut jede vierte Person in Deutschland hatte 2021 einen Migrationshintergrund

Wie viele Marokkaner gibt es in Deutschland?

Am Ende des Jahres 2021 lebten ca.85.800 Marokkaner:innen in Deutschland. Somit hat sich die Zahl der marokkanischen Bürger:innen in der Bundesrepublik seit dem Jahr 2011 um ca.36 Prozent erhöht, nachdem es in den Jahren zuvor eine rückläufige Entwicklung gegeben hat.

Wie viel Menschen in Deutschland sind älter als 100 Jahre?

Zahl der mindestens Hundertjährigen im Jahr 2021 auf neuem Höchststand WIESBADEN – Verbesserte Lebensumstände, steigender Wohlstand und medizinischer Fortschritt – das alles sind Gründe, die dazu beitragen, dass die Bevölkerung in Deutschland immer älter wird.

Im Jahr 2021 lebten hierzulande gut 23 500 Menschen, die mindestens 100 Jahre alt waren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das rund 3 000 Personen mehr als noch im Jahr zuvor. Die Zahl der mindestens Hundertjährigen lag damit auf dem höchsten Stand der vergangenen zehn Jahre. Dieselbe Entwicklung lässt sich für den Anteil der Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung beobachten: Auch dieser erreichte mit 0,028 % im Jahr 2021 einen neuen Höchstwert.2011 hatte der Anteil noch 0,018 % betragen.

Frauenanteil bei 80 % Von den gut 23 500 Menschen in der Altersgruppe 100 plus waren zuletzt knapp 18 900 weiblich. Frauen machten damit einen Anteil von 80,2 % der Personen in dieser Altersgruppe aus. Gründe für den hohen Frauenanteil sind unter anderem die höhere Lebenserwartung von Frauen sowie die starken Männerverluste durch den Zweiten Weltkrieg.

Der Anteil der Männer an den mindestens Hundertjährigen ist in den vergangenen zehn Jahren jedoch kontinuierlich gestiegen – von 13,0 % im Jahr 2011 auf 19,8 % im Jahr 2021. Methodischer Hinweis: Die Entwicklung der Bevölkerungszahlen in einem Jahr ergibt sich zum einen aus den Geburten und Sterbefällen, zum anderen aus den Zu- und Fortzügen, die die Standesämter beziehungsweise Meldebehörden den Statistischen Ämtern mitteilen.

Zudem fließen Korrekturen in die Berechnung ein. Korrekturen entstehen, wenn Meldebehörden oder Standesämter zuvor mitgeteilte Datensätze vervollständigen oder berichtigen.

Einzeldaten zu der Zahl der Personen im Alter von 100 Jahren und älter liegen seit 2011 vor. Weitere Informationen: Weitere Daten zu der Bevölkerung in Deutschland sind auf unserer verfügbar.

: Zahl der mindestens Hundertjährigen im Jahr 2021 auf neuem Höchststand

Welches EU Land hat den höchsten Ausländeranteil?

Mit einem Ausländeranteil von rund 47,15 Prozent im Jahr 2021 besitzt nahezu jeder zweite Einwohner Luxemburgs eine ausländische Staatsangehörigkeit – Rekord in der Europäischen Union (EU-27). Mit einem EU-Ausländeranteil von rund 38,5 Prozent haben die meisten Menschen den Lebensmittelpunkt vom europäischen Ausland in das Großherzogtum Luxemburg verlagert.

Wer hat den größten Ausländeranteil?

Im Jahr 2020 waren die Vereinigten Arabischen Emirate das Land mit dem höchsten Anteil an Einwanderern an der Gesamtbevölkerung: 88 Prozent der Einwohner waren in diesem Jahr Migranten. An zweiter Stelle folgte Katar mit 77 Prozent, an dritter Stelle die Britischen Jungferninseln mit 73 Prozent.

Wie viele Russen gibt es in Deutschland?

Anzahl der Staatsbürger Russlands in den EU-Ländern 2022. Im Jahr 2022 leben insgesamt rund 679.028 russische Staatsbürger:innen in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU). In Deutschland leben 2022, unter den EU-Staaten, mit rund 237.816 Personen die meisten russischen Staatsbürger:innen.

Wie viele Menschen leben in Deutschland 2050?

Demografische Zeitenwende: Deutschland wächst Richtung 100 Millionen Einwohner – Lange wurden alle Planungen darauf ausgerichtet, dass künftig immer weniger Menschen in Deutschland leben. Doch die große Schrumpfung ist abgesagt. Deutschlands Bevölkerung wird neuen Szenarien zufolge sogar deutlich wachsen. Das bringt neue Probleme – hat aber auch Vorteile Leben in Deutschland in Zukunft 90 Millionen Menschen? (Symbolfoto) Im Jahr 2006 waren sich die Demografie-Forscher des Statistischen Bundesamtes bei der weiteren Entwicklung Deutschlands ganz sicher: „Bei der Fortsetzung der aktuellen demografischen Entwicklung wird die Einwohnerzahl von fast 82,5 Millionen im Jahr 2005 auf 74 bis knapp 69 Millionen im Jahr 2050 abnehmen”, verkündete das Wiesbadener Amt damals bei der Vorstellung der „11.

Koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung”. Doch im Jahr 2022 klingt dies ganz anders. Das Statistische Bundesamt habe eine neue Berechnung vorgelegt, die „ganz plausibel” davon ausgehe, dass die Bevölkerung in Deutschland bis 2070 „weiter gegen 90 Millionen wächst”, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am 10.

Dezember bei einem Auftritt in Potsdam. Dazu passt die Meldung des Statistischen Bundesamts, dass im ersten Halbjahr 2022 erstmals mehr als 84 Millionen Menschen in Deutschland lebten. Damit hat auch die deutsche Demografie-Entwicklung ihre „Zeitenwende” – und ein radikales Umdenken beginnt, das alle Bereiche des Lebens betrifft.