Wie Viele Silberfische Sind Normal?

Wie Viele Silberfische Sind Normal
Wie viele Silberfische sind normal? – Es lässt sich nicht pauschal sagen, wie viele Exemplare problematisch sind. Als grobe Faustregel können Sie sich jedoch merken, dass Silberfische zum Problem werden, sobald Sie lebende Tierchen oder deren Hinterlassenschaften finden,

Ist es normal Silberfischchen zu haben?

Silberfische in der Wohnung sind bis zu einem gewissen Maß normal. Ein Befall bedeutet nicht, dass Dein Haus unsauber ist. Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten tummeln sich Silberfische in der Wohnung.

Warum momentan so viele Silberfische?

Woher kommen Silberfische im Bad – Am wohlsten fühlen sich die Insekten in Räumen mit einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 80 Prozent – also dort, wo man sie am wenigsten haben möchte: im Bad und in der Küche. Die normale Luftfeuchtigkeit im Haushalt sollte bei 40 bis 60 Prozent, im Bad bei maximal bis 70 Prozent liegen.

Hat jeder Silberfische in der Wohnung?

Undichte Fenster, Türen: Silberfischchen können über undichte Fenster und Balkontüren in die Wohnung kommen! Zu selten lüften: Vor allen in Wohnungen und Häusern, in denen nur selten gelüftet wird, kommen Silberfische besonders häufig vor.

Wird man Silberfische jemals los?

Silberfische kann man mit Hausmitteln wie Honig oder Backpulver bekämpfen. Allerdings beseitigen Hausmittel in der Regel nicht alle Silberfischchen. Um Silberfische endgültig loswerden zu können, stellt ein Silberfische Spray das effektivste Mittel dar.

Können Silberfische im Bett sein?

Sind Silberfische im Bett gefährlich? – Prinzipiell sind Silberfische für den Menschen nicht gefährlich. Sich das Bett mit ihnen zu teilen, dürfte für die meisten Menschen aber dennoch kein angenehmer Gedanke sein. Nichtsdestotrotz geht selbst im Bett keine Gefahr von Silberfischen für den Menschen aus,

Schließlich können die kleinen Tiere den Menschen weder stechen noch beißen. Auch durch Silberfische übertragene Krankheiten sind nicht bekannt. Silberfische können in seltenen Fällen im Bett auftauchen, da es die Tiere warm und dunkel lieben. Auch die im Bett oft reichlich vorhandenen Hautschuppen und Hausstaubmilben ziehen die Tiere an und dienen ihnen als Nahrung.

Dass sich Silberfische aber wirklich einmal im Bett auf Nahrungssuche begeben, ist eher unwahrscheinlich. Nicht zuletzt könnte das auch damit zusammenhängen, dass Silberfische echte Fastenkünstler sind. Wenn es darauf ankommt, können sie für bis zu zehn Monate komplett auf Nahrung verzichten, bevor sie sich auf Nahrungssuche unter Decken und Kissen verirren.

Wo sind die Nester von Silberfischen?

Was sind Silberfische? – Silberfische (Lepisma saccharina = “Zuckergast”) oder auch Silberfischchen genannt sind flinke, nachtaktive und lichtscheue Insekten. Die Tiere werden oftmals in Gebäuden (häufig in der Küche oder im Bad) vorgefunden, wenn der Haushalt eine zu hohe Feuchtigkeit aufweist, welche die Tierchen anlockt. Die Insekten lieben eine warme und feuchte Umgebun.

Wie viele Silberfische sind zu viel?

Wie viele Silberfische sind normal? – Es lässt sich nicht pauschal sagen, wie viele Exemplare problematisch sind. Als grobe Faustregel können Sie sich jedoch merken, dass Silberfische zum Problem werden, sobald Sie lebende Tierchen oder deren Hinterlassenschaften finden,

Was macht der Kammerjäger bei Silberfischen?

Durchführung der Maßnahmen – Von Silberfischen erlösen wir Sie nachhaltig durch den Einsatz eines Fraßgels. Dieses wird vor Ritzen & Hohlräumen verteilt und enthält ein Aphrodisiakum zum Anlocken der Tiere. Die geprüften Wirkstoffe bekämpfen Silberfische dauerhaft. Unser YouTube-Channel

Sind Silberfische ein gutes Zeichen?

Nützliche Haustierchen – Und: Sie sind nützlich. Sie fressen unter anderem Haare, Hautschuppen, Schimmelpilze sowie Hausstaubmilben, die bei Menschen Allergien auslösen können. Allerdings machen sie auch vor Klebstoffen, Fotos, Papier, Baumwolle, Zucker, Leinen und Leder nicht Halt. © P.M. Fragen & Antworten Diese und über 60 weitere spannende Fragen finden Sie in P.M, Fragen & Antworten Ausgabe 12/17. #Themen

P.m Mitteleuropa

Sind Silberfische ein mietmangel?

Mietminderung wegen Silberfischbefall der Wohnung – Urteile –

10 – 15 Silberfische am Tag stellen einen Mangel dar und berechtigen zu einer Mietminderung von 20 % (AG Lahnstein (Az.2 C 675/87 ).20 – 25 Silberfische täglich: Mietminderung in Höhe von 15% (AG Berlin-Tiergarten, Az.7 C 118/89 ) Silberfische im Kinderzimmer, Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Küche und Diele der Wohnung ist ein Mangel. Mietminderung in Höhe von 5 % (AG Köln, Az.201 C 254/05 ).

Wo legen Silberfische ihre Eier ab?

Paarung und Fortpflanzung – Die Paarung der Silberfische läuft nach einem besonderen Ritual ab: Es erfolgt zunächst ein gegenseitiges Betasten von Weibchen und Männchen, wozu die Tiere ihre Fühler nutzen. Dabei ist der männliche Silberfisch wesentlich aktiver.

  • So unternimmt er zwischendurch heftigere Vorstöße, bei denen er am auserwählten Weibchen vorbeiläuft und ihr währenddessen zügig ein paar Mal mit dem Schwanz vor die Stirn schlägt.
  • Anschließend zieht er sich wieder ruckartig zurück.
  • Wenn das Männchen das Weibchen auf diese Weise ausreichend beeindruckt hat, schließt es sich voller Erwartung seinen Läufen an.

Zur Paarung finden sich die Silberfische stets nahe bei einer kleinen Erhebung oder einer Wand ein. – Ist das männliche Silberfischchen wiederholt Hin- und Hergelaufen, schlägt es irgendwann mit dem hinteren Ende seines Körpers mehrmals gegen Wand oder Erhebung, wobei es Fäden zum Boden zieht. In einem Experiment haben Forscher die Fäden des Silberfisch-Männchens zerschnitten. In der Folge führte dieses dazu, dass das Weibchen die Samenkapsel nicht wahrnehmen konnte, sondern achtlos über diese hinweg lief. Für eine erfolgreiche Paarung sind die Fäden also essentiell.

  • Die Eier der Silberfische haben eine ovale Form und sind circa einen Millimeter lang.
  • Im späteren Stadium kommt es zu einer Verfärbung Richtung braun bis rötlich.
  • Die Eiablage erfolgt bevorzugt in Spalten oder Ritzen.
  • Es kommt aber manchmal auch vor, dass Silberfische ihre Eier frei ablegen.
  • Im Durchschnitt legt ein Silberfisch-Weibchen etwa 70 Eier ab.
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Es sind aber auch schon „Gelege” mit 140 oder sogar 210 Eiern gefunden worden. Wie hoch die Anzahl der Eier ausfällt, soll von der Temperatur abhängig sein. Die Entwicklung erfolgt ebenfalls in sehr großer Abhängigkeit von der Temperatur. So schlüpfen die Larven bei einer Umgebungstemperatur von 25°C bis 30°C bereits nach circa 30 Tagen, während Temperaturen von 10°C bis 15°C eine Entwicklungszeit von etwa 130 Tagen nach sich ziehen.

Wie lange lebt ein silberfisch?

Silberfischchen! Aber nicht immer. | Nds. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Bildrechte : ©LAVES/Oltmann Ein Wohnungsfischchen (Zygentoma) Die Wohnungsfischchen (Ordnung Zygentoma) sind mit über 400 Arten über die ganze Welt verbreitet, kommen aber überwiegend in den Tropen und Subtropen vor. Sie leben im Freien meistens in der Erde, unter Steinen oder in Ameisen- und Termitennestern.

Die meisten Arten sind wärmeliebend. In Mitteleuropa kommen sechs Arten vor, fünf davon leben in Deutschland nur in Gebäuden. Im Freiland findet sich eine Art, welche in Ameisennestern lebt. Die nachtaktiven und sehr lichtscheuen Fischchen kommen in Mitteleuropa ganzjährig in Gebäuden mit hoher Luftfeuchte vor.

Erhöhte Luftfeuchtigkeit entsteht zum Beispiel durch falsche Lüftung, Wasserschäden oder Restfeuchte in Neubauten. Als Nahrung bevorzugen sie stärke- und zuckerhaltige Produkte wie Mehl, Grieß, Teigwaren und Zucker, aber auch Tapeten, Bücher oder Briefmarken.

  • Fischchen wachsen ihr Leben lang, das heißt je größer ein Fischchen ist, desto älter ist es.
  • Die maximale Größe hängt von der Art ab.
  • Eine dauerhafte Bekämpfung von Wohnungsfischchen ist nur dann möglich, wenn die Ursache des vermehrten Auftretens erkannt und beseitigt wird.
  • Je nach Art kann sich die Bekämpfung unterscheiden.

Wenn die für die Tiere günstigen Le­bensbedingungen nicht geändert werden, muss mit Neubefall gerechnet werden. Silberfischchen oder Papierfischchen? Die häufigsten Vertreter der Fischchen in unseren Wohnungen sind das Silberfischchen und das Papierfischchen.

Mit dem bloßen Auge sind sie nicht zu unterscheiden, jedoch variiert ihre Lebensweise. Das Silberfischchen braucht deutlich mehr Feuchtigkeit als das Papierfischchen und kann sogar Wasserschäden anzeigen. Das Papierfischchen mag Feuchtigkeit zwar gern, braucht sie aber nicht zwingend. Es ist auch nicht ganz so lichtscheu wie das Silberfischchen und wird zudem etwas größer.

Durch diese angepassten Lebensbedingungen sind die meisten in Wohnungen vorkommenden Fischchen inzwischen tatsächlich Papierfischchen. Vor einigen Jahren noch waren die Silberfischchen in der Mehrzahl und sind auch in der Bevölkerung deutlich bekannter.

  • Ob das Papierfischchen das Silberfischchen verdrängt, ist bisher nicht bekannt, es deutet aber vieles darauf hin.
  • Silberfischchen, Lepisma saccharina Das Silberfischchen ist weltweit verbreitet.
  • Neben der typischen Ernährung mit stärke- und zuckerhaltigen Produkten wird der Proteinbedarf durch trockene Fleischreste und tote Insekten gedeckt.

Das Silberfischchen bevorzugt eine hohe Luftfeuchtigkeit und normale Raumtemperatur. Bildrechte : ©LAVES/Oltmann Silberfischchen (Lepisma saccharina) Die Lebenserwartung der Silberfische beträgt etwa drei Jahre. In diesem Alter können sie eine Körperlänge von 11,5 Millimeter erreicht haben.

Der Populationsaufbau verläuft relativ langsam. Das bedeutet, dass größere Befälle schon seit längerem bestehen müssen. Silberfischchen können häufig schon durch die Verringerung der Luftfeuchtigkeit und die Vermeidung von Feuchtigkeitsquellen, Schlupfwinkeln und Nahrungsquellen stark reduziert werden.

Papierfischchen, Ctenolepisma longicaudata Das Papierfischen ist aus wärmeren und trockeneren Regionen der Tropen und Subtropen nach Mitteleuropa eingeschleppt worden. In Norddeutschland ist es an mehreren Fundorten nachgewiesen worden, verschleppt mit größeren Lieferungen von Hygienepapier.

Bildrechte : ©LAVES/Oltmann Papierfischchen (Ctenolepisma longicaudata) Im Gegensatz zum Silberfischchen verträgt das Papierfischchen etwas mehr Trockenheit. Die Tiere sind lichtscheu (aber nicht so lichtscheu wie das bekannte Silberfischchen) und nachtaktiv, als Nahrung dienen auch ihm kohlenhydrathaltige Produkte.

Unter feuchten Bedingungen können Ctenolepisma -Arten Papier und Pappe zerstören. Papier wird meist unregelmäßig vom Rand her angefressen. Es kann zum Beispiel in Bibliotheken große Schäden anrichten. Papierfischchen können bei kühlen Verhältnissen maximal sieben bis acht Jahre alt werden.

  • Ihre Körperlänge kann in diesem Alter bis zu 15 Millimeter betragen.
  • Die Bekämpfung ist nur mit Fraßködern möglich, die im Handel erworben oder von einem Schädlingsbekämpfer ausgebracht werden können.
  • Bildrechte : ©LAVES/Oltmann Papierfischchen – Seitenansicht Bildrechte : ©LAVES/Oltmann Papierfischchen – Bauchansicht Kammfischchen, Ctenolepisma lineata Das Kammfischchen kommt hauptsächlich in den wärmeren Gegenden Europas vor, wird aber häufig eingeschleppt und wurde in Deutschland schon mehrfach im Freiland und in Gebäuden gefunden.

Es wird 10 bis 12 Millimeter lang. Bildrechte : ©LAVES/Beinke Kammfischchen (Ctenolepisma lineata) Das Kammfischchen lebt und ernährt sich ähnlich wie das Papier- und das Silberfischchen. Ofenfischchen, Thermobia domestica (früher Lepismodes inquilinus ) Die nachtaktiven und lichtscheuen Ofenfischchen kommen weltweit in Gebäuden vor.

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Häufig sind sie in warmen bis sehr warmen Bereichen (Temperaturen um 32 Grad Celsius und höher) mit erhöhter Luftfeuchtigkeit anzutreffen, zum Beispiel in Heizungsräumen, Gärkammern oder Backofenverkleidungen. Als Nahrung bevorzugen sie stärke- und zuckerhaltige Produkte sowie Naturfasern, trockene Fleischreste oder verletzte und tote Artgenossen.

Sie fressen aber auch an Tapeten, Büchern und sonstigen stärkehaltigen Produkten. Zur Entwicklung der in Rissen und Spalten abgelegten Eier sind eine hohe Luftfeuchtigkeit und mindestens 25 Grad Celsius erforderlich. Bildrechte : ©LAVES/Beinke Ofenfischchen (Thermobia domestica) Die Lebenserwartung eines Ofenfischchens beträgt zwei bis drei Jahre.

Sie sind in diesem Alter maximal 13 Millimeter lang. Der Populationsaufbau verläuft relativ langsam. Ofenfischchen können häufig schon durch die Verringerung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie die Vermeidung von Feuchtigkeitsquellen, Schlupfwinkeln und Nahrungsquellen stark reduziert werden. Geisterfischchen, Ctenolepisma calva Das Geisterfischchen wurde erstmals 1910 beschrieben.

Anfang der 70er Jahre trat es in Mittelamerika auf, wo es schnell eine der häufigsten Arten in Gebäuden war.2017 wurde die Art in Chemnitz nachgewiesen. Wie sie nach Deutschland und auch nach Österreich verschleppt wurde, ist nicht bekannt. Die Art scheint sich aber rasch zu verbreiten.

Ansonsten ist so gut wie nichts über das Geisterfischchen bekannt. Bisher wurde die lichtscheue Art ausschließlich in Gebäuden nachgewiesen. Bevorzugt werden trockene Wohnungen mit Fußbodenheizung, die auch im Winter gleichbleibende Temperaturen von über 20 Grad Celsius bieten. Das Geisterfischchen wird bis zu 8 Millimeter lang.

Die genauen klimatischen Ansprüche der Geisterfischchen sind jedoch unbekannt. Eine Bekämpfung ist wahrscheinlich wie beim Papierfischchen am ehesten mit Fraßködern möglich. Bildrechte : ©LAVES/Oltmann Geisterfischchen (Ctenolepisma calva) auf Klebefalle Bildrechte : ©LAVES/Oltmann Geisterfischchen in verschiedenen Altersstufen Ameisenfischchen, Atelura formicaria Das Ameisenfischchen kommt in Deutschland manchmal in Gebäuden vor, ist aber generell selten. Es lebt normalerweise in Ameisennestern, ist einfarbig hell gold-glänzend, hat keine Augen und ist 4 bis 6 Millimeter lang.

Wer zahlt den Kammerjäger bei Silberfischen?

Starken Befall der Wohnung mit Silberfischen muss der Vermieter beseitigen – Unabhängig davon, wer verantwortlich ist:

Einen starken Befall muss der Vermieter beseitigen bzw. Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen, den Auftrag an einen Schädlingsbekämpfer geben.

Können Silberfische auf Menschen krabbeln?

‘Silberfische beißen nicht, können aber auf Menschen krabbeln.’ Selbst wenn Silberfischchen keinen Biss hinterlassen können und nicht gefährlich sind, können Silberfische auf Menschen krabbeln. Das ist natürlich im Schlafzimmer und Bett eine besonders schlimme Vorstellung.

Warum kommen Silberfische nur nachts raus?

3. Ernährung & Nahrungsquellen – Silberfischchen werden auch als „Zuckergast” bezeichnet, denn sie ernähren sich vor allem von zucker- und stärkehaltigen Stoffen: Zucker, Mehl, Grieß und Haferflocken. Aber auch Bucheinbände, Mehlkleister, alte Fotos, Textilien, Hautschuppen, Haare und Hausstaubmilben gehören zu ihrer bevorzugten Nahrung.

Kurzum: Silberfische sind Allesfresser. Selbst wenn Silberfische einmal keine Nahrung finden, verhungert ein Silberfischchen noch lange nicht. Hungerphasen von bis zu 8 Monaten können sie problemlos überstehen. Fazit: Silberfische kommen vor allem dann in unsere Wohnung, wenn sie dort ideale Bedingungen vorfinden: Hohe Luftfeuchtigkeit, ausreichend Nahrung sowie Spalten zum Verstecken und Eier legen.

Dieses Wissen ist sehr wichtig, um Silberfische bekämpfen zu können. Es gilt: Woher Silberfische kommen, hängt direkt mit der Quelle beziehungsweise Ursache für Silberfische zusammen.

Wo verstecken sich Silberfische tagsüber?

Begegnung in der Nacht – Silberfischchen mögen es feucht und warm, sie “wohnen” gerne in Bad und Küche oder Waschküche: zwischen 20 und 30 Grad Celsius und bis zu 90 Prozent Luftfeuchte – da fühlen sich die Wohnungsfischchen richtig wohl. Senkt man in Bad und Küche die Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Lüften, macht man es diesen unliebsamen Mitbewohnern schon recht ungemütlich.

Wie sehen die Eier von Silberfischchen aus?

Die Eier sind zuerst weiß, dann hellgelb und später hellbräunlich gefärbt. Sie sind länglich-oval und werden 1,5 x 1,0 mm groß. Die Larven sehen aus wie die Elterntiere, nur kleiner. Im ersten Stadium nach dem Schlüpfen beträgt ihre Größe nur 1,8 – 2 mm.

Sind Silberfische in der Wohnung gefährlich?

Silberfische: Ursachen und Bekämpfung Wie lassen sich Silberfische bekämpfen? Gesundes Wohnen Veröffentlicht am: 16.09.2022 3 Minuten Lesedauer Viele Menschen haben sie als Dauergäste zu Hause: Silberfische. Die silbergrauen, nachtaktiven Insekten halten sich vorwiegend in warmen, feuchten Räumen wie dem Badezimmer auf. Doch sind Silberfische schädlich und kann man sie loswerden? © iStock / avstraliavasin Silberfischchen sind silbergraue, flügellose Insekten, die nahezu ausschließlich in menschlichen Unterkünften vorkommen. Sie gehören zur Insektenklasse der Fischchen, woraus sich ihr Name „Silberfischchen” ableitet. Umgangssprachlich wird allerdings häufig der Begriff Silberfische genutzt.

  1. Die bis zu einem Zentimeter großen Tiere tragen am Kopf lange, fadenförmige Fühler und am Schwanzende drei fadenförmige Anhänge.
  2. Sie sind nachtaktiv und lichtscheu, weshalb man sie am Tage kaum zu Gesicht bekommt und oft erst nachts auf sie aufmerksam wird.
  3. Silberfischchen fühlen sich in warmer, feuchter Umgebung wohl, weshalb es sie in beheizte Wohnungen oder Häuser zieht.

Meist befinden sich Silberfische im Bad oder im Bett. Sie ernähren sich von Haaren, Hausstaubmilben und, Selten fressen sie auch Papier, Bücher, Verpackungsmaterialien sowie Textilien oder pflanzliche Stoffe an. Viele Menschen, die die kleinen Tierchen bei sich zu Hause entdecken, fragen sich, ob Silberfischchen schädlich sind.

  • Tatsächlich gehören Silberfischchen zu den Material- und Hygieneschädlingen, durch die es in seltenen Fällen zur Verunreinigung von Lebensmitteln kommen kann.
  • Sie gelten jedoch als harmlos und sind keine Gesundheitsschädlinge, das heißt übertragen sie keine Krankheiten.
  • Ihr Auftreten lässt allerdings auf eine zu hohe Luftfeuchtigkeit oder bereits vorhandene Feuchtigkeitsschäden schließen, was mit Schimmel einhergehen kann.
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Kommen Silberfischchen nur vereinzelt vor, sind keine Schäden zu erwarten. Silberfischchen sind harmlos, aber oft störend. Doch die kleinen Insekten haben auch ihre Vorteile. Da sich Silberfischchen unter anderem von ernähren, können sie bei vereinzeltem Auftreten sogar als Nützlinge angesehen werden. © iStock / diego_cervo Um einen Befall mit Silberfischchen vorzubeugen, ist es wichtig, Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie Bäder, stets sauber zu halten. Ritzen und Spalten mit Dreck mögen die Insekten zum Beispiel besonders gern. Da Silberfischchen nachtaktiv sind, lässt sich das Ausmaß ihrer Verbreitung nur schwer einschätzen.

Ein Indiz auf die Stärke des Befalls kann das überraschende Lichteinschalten bei Nacht sein. Silberfischchen flüchten dann in ihre Nester, die so auch geortet werden können. Die Tiere kann man mit einem bewährten Hausmittel anlocken: Silberfischchen mögen und Stärke und lassen sich beispielsweise durch aufgeschnittene oder mit Honig bestrichenem Papier ködern.

Die gefangenen Tiere können anschließend im Freien entsorgt werden. Zur Bekämpfung der Tiere ist außerdem das Regulieren der hilfreich. Bei über 35 Grad Celsius sterben die Silberfischchen ab; bei Trockenheit beziehungsweise einer Luftfeuchtigkeit von unter 30 Prozent ist keine Vermehrung mehr möglich. Ein Silberfischchenbefall kann verhindert werden, indem ein ungünstiger Lebensraum für die Tiere geschaffen wird. Dabei hilft eine regelmäßige Innenraumhygiene. Silberfischchen ernähren sich von Haushaltsstaub und Schmutz. Die routinemäßige Reinigung und das Trocknen von Keller, Waschküche, Bad und insbesondere der Duschkabinen trägt deshalb zur wirksamen Vorbeugung bei.

Spalten und Ritzen sind Rückzugsorte für Silberfischchen, weshalb diese gründlich abgesaugt oder sogar ganz abgedichtet werden sollten. Die Tiere benötigen viel Feuchtigkeit. Lecks, Löcher oder tropfende Leitungen sollten daher repariert beziehungsweise geflickt werden. Abflüsse von Badewannen oder Waschbecken sind ebenfalls begehrte Aufenthaltsorte der Tiere.

Zur Vorbeugung können diese in der Nacht verschlossen und zusätzlich mit kochendem Wasser befüllt werden. Stoßlüften, Heizen oder das Verwenden von Luftentfeuchtern sowie Ventilatoren kann zudem die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen senken. Waren diese Informationen hilfreich für Sie?

Sind Silberfische ein gutes Zeichen?

Nützliche Haustierchen – Und: Sie sind nützlich. Sie fressen unter anderem Haare, Hautschuppen, Schimmelpilze sowie Hausstaubmilben, die bei Menschen Allergien auslösen können. Allerdings machen sie auch vor Klebstoffen, Fotos, Papier, Baumwolle, Zucker, Leinen und Leder nicht Halt. © P.M. Fragen & Antworten Diese und über 60 weitere spannende Fragen finden Sie in P.M, Fragen & Antworten Ausgabe 12/17. #Themen

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Sind Silberfischchen harmlos?

Was tun gegen Silberfische? – Silberfische sind völlig harmlos : Sie sind nicht giftig, können nicht beißen oder stechen und übertragen keine Krankheiten – trotzdem sind sie keine gern gesehenen Gäste. Treffen Sie nur auf vereinzelte Silberfischchen, müssen Sie nicht gleich handeln. Wo es viele Fischchen gibt, ist es allerdings oft zu feucht, die Tiere können ein Indikator für Schimmelbefall sein. So werden Sie Silberfische ohne Chemiekeule los:

  1. Dichten Sie Fußleisten und Ritzen ab, Häufig verschwinden die Tiere dann ganz von selbst.
  2. Silberfische lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit von mindestens 75 Prozent. Lüften Sie deshalb regelmäßig und lange. Im Winter empfiehlt sich Stoßlüften.
  3. Sorgen Sie dafür, dass das Badezimmer immer möglichst trocken ist: Wischen Sie Wasser auf dem Boden und an den Wänden ab und lassen Sie die feuchte Badematte nicht auf dem Boden liegen.
  4. Die Tierchen mögen Düfte wie Zitrone, Essig und Lavendel nicht. Mischen Sie Wasser mit Essig oder Zitrone und reinigen Sie damit gründlich die Böden. Auch ein Schälchen mit Wasser und Lavendelöl kann helfen, die Tiere zu vertreiben.
  5. Wer die Tiere schonend beseitigen möchte, kann auch mit Zuckerwasser getränktes Küchenpapier auslegen. Die Tiere werden von dem Zucker angezogen, am nächsten Morgen können Sie sie nach draußen tragen.
  6. Wenn die Silberfische nicht in Wohn-, sondern in Kellerräumen vorkommen: Spinnen und Ohrwürmer sind natürliche Feinde des Silberfischchens.

Was zieht Silberfischchen an?

Was fressen Silberfische? – Biologie III – Hinsichtlich ihrer Ernährung sind Silberfischchen recht anspruchslos: Sie nehmen vor allem stärkehaltige Produkte jeglicher Art sowie menschliche Hautschuppen auf. Besonders gerne fressen Silberfische im Bereich der stärkehaltigen Produkte Zucker, was ihnen den Trivialnamen Zuckergast eingebracht hat. Silberfische sind übrigens die reinsten Hungerkünstler: Es wurde schon beobachtet, dass Imagines bis zu zehn Monate ohne Aufnahme von Nahrung überlebt haben. Bezogen auf die Bekämpfung von Silberfischen im Schlafzimmer bedeutet dieses, dass es schnell so aussehen kann, als wären die Tierchen beseitigt, während diese nur gut verborgen in ihrem Versteck Fastenzeit halten.