Wie Viele Wörter Hat Die Englische Sprache?

Wie Viele Wörter Hat Die Englische Sprache
Wie viele Wörter hat Englisch? Viele Leute schätzen, dass die englische Sprache mehr als eine Million Wörter besitzt. Tatsächlich haben Forscher von der Harvard Universität und von Google 2010 in einem Projekt, das sich mit Wörtern in digitalisierten Büchern befasste, die Wörter auf insgesamt 1.022.000 geschätzt und dass die Zahl jedes Jahr um mehrere Tausend ansteigen würde.

Wenn man jedoch eine so enorme Zahl wie diese sieht, ist es wichtig zu berücksichtigen, dass darin verschiedene Formen des gleichen Wortes inbegriffen sind. Außerdem sind viele Wörter enthalten, die man archaisch nennen könnte (sie werden im modernen Englisch nicht verwendet). Die zweite Auflage des Oxford English Dictionary enthält etwa 600.000 Wortformen.

Es sei nochmals erwähnt, dass dazu viele altmodische Wörter gehören, die nicht mehr üblich sind. Das Wörterbuch wächst jedes Jahr, um mit neuen Wörtern Schritt zu halten, die erfunden werden, um die Welt um uns herum zu beschreiben oder um neue Bedeutungen für Wörter aufzunehmen, die bereits im Englischen existieren.

  • Eine brauchbarere Angabe aus dem Oxford English Dictionary wären die 171.476 Wörter, die aktuell benutzt werden.
  • Das bedeutet, dass es für jedes einzelne dieser Wörter Beispiele der aktuellen Verwendung gibt.
  • Das sind immer noch sehr viele Wörter und die Zahl spiegelt nicht wider, wie viele Wörter Sprecher des Englischen auch tatsächlich verwenden.

Für diese Zahl sollten wir uns eine Studie ansehen, die die Leute von testyourvocab.com vor Kurzem durchgeführt haben. Sie sagen, dass die meisten erwachsenen Mutterspracher des Englischen einen Wortschatz von 20.000-35.000 Wörtern haben. Natürlich sind das nicht immer dieselben Wörter, da der Wortschatz von Mensch zu Mensch, je nach Beruf, Bildung und Interessen variiert.

  • Gehen wir also noch einmal auf die Ausgangsfrage zurück.
  • Wenn wir darüber diskutieren wollen, wie viele Wörter die englische Sprache besitzt, sollten wir uns drei wichtige Zahlen vor Augen führen: eine Gesamtzahl von mehr als eine Million Wörtern, etwa 170.000 aktuell gebräuchliche Wörter und 20.000-30.000 individuell verwendete Wörter.

Wie sieht es denn mit Ihnen aus? Was glauben Sie, wie viele Wörter Sie kennen und was tun Sie, um Ihren Wortschatz auf die 20.000-30.000 Wörter auszubauen, die ein Muttersprachler des Englischen verwendet? Die Kommentarbereiche werden vom Verfasser oder einem English Live-Lehrer nicht aktiv überwacht.

Was ist die Wortreichste Sprache der Welt?

Veröffentlicht am 11.10.2012 E nglisch gilt als die wortreichste Sprache der Welt. Laut Global Language Monitor, der das Internet auf neue Wörter durchforstet, wurde 2009 mit dem Wort “Web 2.0” die Eine-Million-Wörter-Grenze überschritten. Im Juli 2012 gab es schon, grob geschätzt, 1.016.672 englische Wörter.

Wie viele Wörter braucht man um Englisch zu sprechen?

So viele Wörter einer Sprache solltest du mindestens lernen Du bist beim Sprachenlernen demotiviert, denn du glaubst, dass du erste Tausende von Wörter lernen musst, bevor du dich ausreichend verständigen kannst? Dies ist ein Trugschluss. Wir zeigen dir diese Woche, dass du vor dem Erlernen einer neuen Sprache keine Angst zu haben brauchst und so viele Wörter für den Anfang gar nicht notwendig sind.250 Wörter bilden in etwa die essentielle Basis einer jeden Sprache.

Ohne die Beherrschung dieser Wörter ist eine Grundverständigung nicht möglich.750 Wörter sind die Anzahl der Wörter, die jeder Muttersprachler täglich im Durchschnitt gebraucht.2.500 Wörter markieren die Anzahl an Wörtern, mit der es möglich ist, sich zu jedem Thema problemlos zu verständigen.5.000 Wörter umfassen das aktiv genutzte Vokabular eines Muttersprachlers mit einfacher Bildung.10.000 Wörter umfasst das Repertoire eines Muttersprachlers mit höherer Bildung.

Damit du dich gut in einer Sprache verständigen kannst, genügt es bereits, den Grundwortschatz zu beherrschen. Der Grundwortschatz, auch Basiswortschatz genannt, bezeichnet diejenige Menge an Wörtern, die notwendig sind, um 85 Prozent eines Textes in einer beliebigen Sprache zu verstehen.

Was ist das Schwierigste Englische Wort der Welt?

Was ist das schwierigste Wort zum Schreiben? – Das folgende Wort wurde eben schon erwähnt und bezeichnet eine Gemeinde im Süden der Insel Anglesey im Nordwesten von Wales. Es ist das wahrscheinlich schwierigste, jedoch im Gegensatz zum Protein Titin noch übersichtliche Wort zum Schreiben: „ Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch ” (58 Buchstaben).

Welche Sprache hat den größten Wortschatz der Welt?

Wie viele Wörter gibt es in unserer Sprache? – Laut einer Schätzung der Duden-Redaktion umfasst die deutsche Sprache zwischen 300.000 und 500.000 Wörter, Aus verschiedenen Gründen kann man hier nur Schätzungen abgeben. Zum einen ist die Sprache ständig im Wandel, es kommen täglich neue Wörter hinzu, entweder aus Zusammensetzungen oder aus Fremdsprachen.

So gab es die Wörter “Energieeffizienz” oder “googlen” bis vor ein paar Jahren noch gar nicht, obwohl sie heute für fast jeden verständlich sind. Ein weiterer Grund ist, dass manche Wörter veralten, das heißt, sie geraten in Vergessenheit oder werden durch andere ersetzt. Weißt du beispielsweise was “Meuder” und “Knan” bedeuten? Das sind altdeutsche Wörter, die schon vor langer Zeit durch “Mutter” und “Vater” ersetzt wurden und die heute nur noch sehr wenige Leute kennen.

Es gibt ein weiteres Problem, wenn man die Wörter einer Sprache zählen möchte, nämlich die möglichen Ableitungen eines Wortes. Man muss also beispielsweise festlegen, ob “Hunde” nur eine Ableitung von “Hund” ist oder ob beide als einzelne Wörter gezählt werden.

  • Außerdem besteht die Frage, ob Fremdwörter aus bestimmten Fachbereichen als deutsche Wörter angesehen werden, zum Beispiel Quiche oder Tarte aus dem Koch-Bereich.
  • Wie viele Wörter es im Deutschen wirklich gibt, bleibt also eine Frage, auf die man verschiedene Antworten geben kann.
  • Letztlich benutzen wir sowieso nicht alle, sondern nur ungefähr 12.000 bis 15.000,

Das sind zwar deutlich weniger als 300.000, aber dennoch: Kaum zu glauben, dass uns manchmal die Worte fehlen! Die Sprache mit dem größten Wortschatz ist übrigens : Das bekannte englische Wörterbuch Oxford Dictionary of English hat im Jahr 2014 620.000 Wörter gezählt.

Was ist die 2 Sprache der Welt?

2. (1 117 Millionen Sprecher) –

Muttersprachler: 918 MillionenNicht-Muttersprachler: 199 Millionen

Zählt man Muttersprachler und Nicht-Muttersprachler zusammen, ist Mandarin die am zweithäufigsten gesprochene Sprache der Welt. Berücksichtigt man nur die Muttersprachler, ist es sogar die meistgesprochene Sprache weltweit. Übrigens: Mandarin ist eigentlich keine eigene Sprache, sondern eine Reihe von Dialekten, deren Sprecher sich gegenseitig verstehen können.

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Welche Sprache spricht man am seltensten?

Forscher will Sprache retten, die nur noch von 5 Menschen gesprochen wird Auf der Welt werden schätzungsweise 6000 Sprachen gesprochen. Nahezu täglich verringert sich diese Anzahl, weil Sprachen, die nur noch von wenigen Sprechern beherrscht werden, aussterben.

  • Eine dieser stark bedrohten Sprachen ist Yuchi oder Euchee (sprich: Jutschi), das nur noch von 5 Menschen fließend gesprochen wird.
  • Richard Grounds, Professor für Anthropologie an der und selbst einer der Sprecher dieser Indianersprache, will jetzt mit staatlicher finanzieller Unterstützung diese Sprache vor dem Aussterben retten.

Yuchi wird von Angehörigen eines Indianer-Stammes im US-Bundesstaat Oklahoma gesprochen. Die Sprache ist vor allem wegen ihrer Isoliertheit unter den Indianersprachen bei Anthropologen und Linguisten bekannt (es gibt allerdings Forscher, die gewisse Verbindungen von Yuchi zur großen Gruppe der Na-Dene-Sprachen, die im Norden der USA und in Kanada gesprochen werden, sehen).

In dem mit jährlich knapp 100.000 Dollar (über drei Jahre) unterstützten Projekt zur Rettung des Yuchi will Grounds sowohl mündliche Sprachaufzeichnungen auf CD erstellen als auch Lehrprogramme für Yuchi entwickeln, so dass die Sprache durch Lehrer an die nächstfolgende Generation weitergegeben werden kann.

Bei den Aufnahmen werden die noch fließend Yuchi sprechenden Menschen von ihrem Leben und ihrer Kultur erzählen. Auf diese Weise kann nicht nur Aufschluss über grammatische Formen gewonnen werden, sondern auch der Wortschatz der Sprache zumindest ansatzweise aufgezeichnet werden.

Welche Sprache ist leichter als Englisch?

1. Spanisch – Spanisch zu lernen gestaltet sich für die meisten Leute mit Englischkenntnissen sehr einfach. Die Rechtschreibung ist unkompliziert, denn viele Wörter werden so ausgesprochen, wie sie geschrieben werden. Englisch und Spanisch haben lateinische Wurzeln, sodass sich im Wortschatz viele verwandte Begriffe finden lassen.

Wie viele Vokabeln für C1 Englisch?

Was du über Englisch auf C2-Niveau wissen solltest – Die Stufe C2 ist die höchste Stufe, die es gibt, und verdient daher den Titel „Mastery”. Das impliziert, dass der Sprachbenutzer auf einem ähnlichen Niveau wie ein Muttersprachler ist (aber nicht ganz „muttersprachlich”), mit voller Sicherheit und Kontrolle über die Sprache.

  • Englisch auf C2-Niveau bedeutet, über jede Art von Thema schreiben oder sprechen zu können, mit nuanciertem Ausdruck und kohärenter Darstellung.
  • Außerdem bedeutet es, Sprache ohne Barriere lesen und verstehen zu können.
  • C2 bedeutet, dass du nur sehr wenige oder gar keine Einschränkungen bei der Bewältigung deines täglichen Lebens auf Englisch hast und dass du dich in einem akademischen oder beruflichen Umfeld äußerst wohl fühlst.

Wenn du Niveau C2 erreichen möchtest, sollte dein Wortschatz etwa 16.000 Wörter umfassen. Um die Cambridge-Prüfung für C2 zu bestehen, sind ca.1000-1200 Stunden Beschäftigung mit der Sprache erforderlich.

Was ist die langsamste Sprache der Welt?

Japanisch, Spanisch und Baskisch waren die drei Sprachen, die am schnellsten gesprochen wurden, Vietnamesisch, Thai und Kantonesisch die drei langsamsten. – Quelle: Getty Images/MoMo Productions Naheliegend wäre es nun, anzunehmen, dass in den schneller gesprochenen Sprachen auch mehr Informationen übermittelt werden. Tatsächlich zeigte sich allerdings, dass die Informationsdichte für alle 17 Sprachen vergleichbar hoch war.

  1. Sie lag bei etwa 39,15 Bits pro Sekunde.
  2. Die richtige Lösung oben ist also „Die Sprache macht keinen Unterschied”.) Das bedeutet auch, dass die „langsamen” Sprachen mehr Informationen pro Silbe übermitteln.
  3. Sie brauchen weniger Wörter, um in einem Zeitabschnitt genauso viel zu sagen wie die „schnellen” Sprachen.

Sie sind also effizienter.

Was war das längste Wort der Welt?

1. Methionylthreonylthreonylglutaminylalanyl isoleucin. Das längste Wort der Welt hat insgesamt 189.819 Buchstaben und ist der systematische Name der chemischen Verbindung des größten bekannten Proteins, Titin.

Wie viele Wörter braucht der Mensch?

Die Darstellung und Analyse statistischer Ergebnisse bedürfen einer sprachlich-textlichen Kommentierung. Auch wenn es zutreffen mag, dass »ein Bild mehr sagt als 1 000 Worte«, kommt man in dem Bestreben, »Zahlen sprechen zu lassen« nicht ohne Worte aus.

  1. Der Wortschatz einer Sprache ist keine statische Größe, sondern er unterliegt einem permanenten Wandel.
  2. Daher fällt es schwer, den Umfang des Wortschatzes einer Sprache auch statistisch zu ermitteln, zumal eine Statistik des deutschen Wortschatzes nicht zu den Aufgaben der amtlichen Statistik in Deutschland gehört.

Derzeit ist gerade der deutsche Wortschatz im Vergleich zu anderen Sprachen in einer starken Umbruchsituation – dies als Folge etwa der Internationalisierung von Kommunikationsinstrumenten oder auch eines wachsenden Bevölkerungsanteils mit Migrationshintergrund.

  1. Sprachwissenschaftler weisen dem Begriff Wortschatz zwei unterschiedliche Bedeutungen zu.
  2. Zum einem ist darunter die Gesamtheit aller Wörter einer Sprache zu einem bestimmten Zeitpunkt zu verstehen, zum anderen wird damit die Gesamtheit aller Wörter bezeichnet, die eine einzelne Person kennt oder verwendet.

In feinerer Untergliederung beim Wortschatz einer Person wird differenziert zwischen dem rezeptiven und dem produktiven Wortschatz. Zum rezeptiven oder passiven Wortschatz einer Person gehören all die Wörter einer Sprache, die sie vom Sinn her richtig versteht.

  1. Der aktive oder produktive Wortschatz eines Menschen wird vom ihm auch beim Sprechen oder Schreiben genutzt, indem er damit sinnvolle und verständliche sprachliche Äußerungen formuliert.
  2. Langfristig gesehen zeigen sich sprachgeschichtliche Entwicklungen in der Veränderung des Wortschatzes.
  3. Im Laufe eines Jahrhunderts entstehen bei einer lebenden Sprache viele neue Wörter, andere sterben ab und viele werden verändert.

Dies ist die Hauptschwierigkeit, den Wortschatz einer Sprache zu einem bestimmten Zeitpunkt buchhalterisch korrekt zu quantifizieren. Als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Germanistik an deutschen Universitäten fest etabliert war und eine erste Blütezeit erlebte, haben sich auch die Statistiker der Vorgängerinstitutionen der heutigen statistischen Ämter mit der Materie des deutschen Wortschatzes beschäftigt.

In der Zeitschrift des Königlich Preußischen Statistischen Bureaus des Jahres 1896 erschien ein umfangreicher Beitrag zur Statistik des deutschen Wortschatzes.1 In diesem historischen Beitrag geht es weniger um die statistische Ermittlung des Wortschatzumfangs, vielmehr wurde hier eine philologische Methode zur Quantifizierung von Worthäufigkeiten praxisorientiert vorgestellt und zur Verwendung empfohlen.

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Die Autoren sahen den künftigen Nutzen ihrer Arbeit vor allem bei den Stenografen und Druckereien. Die Ergebnisse boten Möglichkeiten zur Verbesserung der bestehenden Stenografiesysteme und zur effizienteren Ausstattung der Setzkästen in Druckereien. Bereits in der Ausgabe 1884 der württembergischen Jahrbücher für Statistik und Landeskunde des Königlich Statistisch-Topographischen Bureaus erschien ein Artikel von Hermann Fischer »Über den schwäbischen Dialekt und die schwäbische Dialektdichtung«.2 In diesem Artikel wird auf eine sehr komplizierte Materie eingegangen, denn deutsche Dialekte werden im Regelfall nur in der mündlichen Kommunikation und nur selten in gedruckter Form verwendet.

Inhaltlich wird schwerpunktmäßig die geografische Ausbreitung der schwäbischen Dialektformen analysiert. Da Dialekte zumeist nur mündlich verbreitet und überliefert werden, ist es für diese Sonderformen der deutschen Sprache sehr viel schwieriger als bei der Hochsprache, Quantitäten des Dialektwortschatzes zu ermitteln.

Sowohl die badischen als auch die schwäbischen Dialekte kommen nicht in einer einheitlichen Sprachform vor, sie bestehen vielmehr aus einer Vielzahl von geografisch eng begrenzten und genutzten Sprachvarietäten. So gibt es im Sprachraum der beiden badischen Regierungsbezirke Karlsruhe und Freiburg folgende Dialektgruppen: Südfränkisch, Kurpfälzisch, Hochalemannisch, Niederalemannisch, Schwäbisch und Ostfränkisch.

Das Niederalemannische wird oftmals noch unterteilt in das Oberrheinalemannische und das Seealemannische. Im mittleren und südöstlichen Teil von Baden-Württemberg, hauptsächlich in den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen, wird dagegen Schwäbisch mit seinen vielen Unterformen gesprochen. Das Schwäbische gehört zu den alemannischen Dialekten und somit zu der oberdeutschen Dialektgruppe.

Alleine schon diese kleine Aufzählung zeigt, dass es nahezu unmöglich ist, Näherungswerte des Wortschatzumfangs für die in Baden-Württemberg gesprochenen Dialekte zu ermitteln. Nach führenden Sprachwissenschaftlern der deutschen Sprache umfasst der Wortschatz der deutschen Standardsprache etwa 75 000 Wörter.

Je nach Quelle und Zählweise wird die derzeitige Gesamtgröße des deutschen Wortschatzes auf ca.350 000 bis 500 000 Wörter geschätzt. Das für die deutsche Sprache wohl aufwändigste und anspruchvollste Nachschlagewerk, das Deutsche Wörterbuch, das von den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm begonnen und erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts von der nachfolgenden Germanistengeneration fertig gestellt wurde, enthält annähernd 350 000 Stichwörter der deutschen Sprache.

In der aktuellen Ausgabe des Duden, dem deutschen Universalwörterbuch, wird der Wortschatz der deutschen Alltagssprache auf 500 000 Wörter geschätzt und der zentrale Wortschatz auf rund 70 000 Wörter. Die Ausgabe 2008 des anderen namhaften deutschen Wörterbuchs von Wahrig enthält rund 260 000 Stichwörter.

Diese Richtgrößen zeigen, auf welchen Umfang der deutsche Wortschatz mindestens geschätzt werden muss. In all diesen Wörterbüchern gibt es nur geringe Anteile der vielen Fachwortschätze. So gibt es realistische Schätzungen, dass alleine die deutsche Fachsprache der Chemie einen Umfang von 20 Mill. Begriffen beinhaltet.

Dies zeigt, dass der Gesamtwortschatz der deutschen Sprache mit der Größe 500 000 + n zu bezeichnen ist, wobei n eine unbestimmte Größe bleibt. Was den individuellen Wortschatz einer Person anbelangt, kann aufgrund seriöser sprachwissenschaftlicher Untersuchungen davon ausgegangen werden, dass mit zunehmendem Bildungsstand auch der Wortschatz eines Menschen zunimmt.

Was ist die erst schwerste Sprache der Welt?

Mandarin-Chinesisch Und auch für Deutschsprechende ist sie die größte sprachliche Herausforderung. Obwohl Mandarin-Chinesisch die schwerste Sprache der Welt ist, ist sie trotzdem die häufigste Muttersprache: Mandarin ist ein chinesischer Dialekt aus Peking und die Erstsprache von 918 Millionen Menschen.

Wie viele Wörter gibt es in Deutsch?

Die Darstellung und Analyse statistischer Ergebnisse bedürfen einer sprachlich-textlichen Kommentierung. Auch wenn es zutreffen mag, dass »ein Bild mehr sagt als 1 000 Worte«, kommt man in dem Bestreben, »Zahlen sprechen zu lassen« nicht ohne Worte aus.

Der Wortschatz einer Sprache ist keine statische Größe, sondern er unterliegt einem permanenten Wandel. Daher fällt es schwer, den Umfang des Wortschatzes einer Sprache auch statistisch zu ermitteln, zumal eine Statistik des deutschen Wortschatzes nicht zu den Aufgaben der amtlichen Statistik in Deutschland gehört.

Derzeit ist gerade der deutsche Wortschatz im Vergleich zu anderen Sprachen in einer starken Umbruchsituation – dies als Folge etwa der Internationalisierung von Kommunikationsinstrumenten oder auch eines wachsenden Bevölkerungsanteils mit Migrationshintergrund.

  • Sprachwissenschaftler weisen dem Begriff Wortschatz zwei unterschiedliche Bedeutungen zu.
  • Zum einem ist darunter die Gesamtheit aller Wörter einer Sprache zu einem bestimmten Zeitpunkt zu verstehen, zum anderen wird damit die Gesamtheit aller Wörter bezeichnet, die eine einzelne Person kennt oder verwendet.

In feinerer Untergliederung beim Wortschatz einer Person wird differenziert zwischen dem rezeptiven und dem produktiven Wortschatz. Zum rezeptiven oder passiven Wortschatz einer Person gehören all die Wörter einer Sprache, die sie vom Sinn her richtig versteht.

Der aktive oder produktive Wortschatz eines Menschen wird vom ihm auch beim Sprechen oder Schreiben genutzt, indem er damit sinnvolle und verständliche sprachliche Äußerungen formuliert. Langfristig gesehen zeigen sich sprachgeschichtliche Entwicklungen in der Veränderung des Wortschatzes. Im Laufe eines Jahrhunderts entstehen bei einer lebenden Sprache viele neue Wörter, andere sterben ab und viele werden verändert.

Dies ist die Hauptschwierigkeit, den Wortschatz einer Sprache zu einem bestimmten Zeitpunkt buchhalterisch korrekt zu quantifizieren. Als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Germanistik an deutschen Universitäten fest etabliert war und eine erste Blütezeit erlebte, haben sich auch die Statistiker der Vorgängerinstitutionen der heutigen statistischen Ämter mit der Materie des deutschen Wortschatzes beschäftigt.

In der Zeitschrift des Königlich Preußischen Statistischen Bureaus des Jahres 1896 erschien ein umfangreicher Beitrag zur Statistik des deutschen Wortschatzes.1 In diesem historischen Beitrag geht es weniger um die statistische Ermittlung des Wortschatzumfangs, vielmehr wurde hier eine philologische Methode zur Quantifizierung von Worthäufigkeiten praxisorientiert vorgestellt und zur Verwendung empfohlen.

Die Autoren sahen den künftigen Nutzen ihrer Arbeit vor allem bei den Stenografen und Druckereien. Die Ergebnisse boten Möglichkeiten zur Verbesserung der bestehenden Stenografiesysteme und zur effizienteren Ausstattung der Setzkästen in Druckereien. Bereits in der Ausgabe 1884 der württembergischen Jahrbücher für Statistik und Landeskunde des Königlich Statistisch-Topographischen Bureaus erschien ein Artikel von Hermann Fischer »Über den schwäbischen Dialekt und die schwäbische Dialektdichtung«.2 In diesem Artikel wird auf eine sehr komplizierte Materie eingegangen, denn deutsche Dialekte werden im Regelfall nur in der mündlichen Kommunikation und nur selten in gedruckter Form verwendet.

See also:  Wie Viele Mitgliedstaaten Hat Die Eu?

Inhaltlich wird schwerpunktmäßig die geografische Ausbreitung der schwäbischen Dialektformen analysiert. Da Dialekte zumeist nur mündlich verbreitet und überliefert werden, ist es für diese Sonderformen der deutschen Sprache sehr viel schwieriger als bei der Hochsprache, Quantitäten des Dialektwortschatzes zu ermitteln.

Sowohl die badischen als auch die schwäbischen Dialekte kommen nicht in einer einheitlichen Sprachform vor, sie bestehen vielmehr aus einer Vielzahl von geografisch eng begrenzten und genutzten Sprachvarietäten. So gibt es im Sprachraum der beiden badischen Regierungsbezirke Karlsruhe und Freiburg folgende Dialektgruppen: Südfränkisch, Kurpfälzisch, Hochalemannisch, Niederalemannisch, Schwäbisch und Ostfränkisch.

  1. Das Niederalemannische wird oftmals noch unterteilt in das Oberrheinalemannische und das Seealemannische.
  2. Im mittleren und südöstlichen Teil von Baden-Württemberg, hauptsächlich in den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen, wird dagegen Schwäbisch mit seinen vielen Unterformen gesprochen.
  3. Das Schwäbische gehört zu den alemannischen Dialekten und somit zu der oberdeutschen Dialektgruppe.

Alleine schon diese kleine Aufzählung zeigt, dass es nahezu unmöglich ist, Näherungswerte des Wortschatzumfangs für die in Baden-Württemberg gesprochenen Dialekte zu ermitteln. Nach führenden Sprachwissenschaftlern der deutschen Sprache umfasst der Wortschatz der deutschen Standardsprache etwa 75 000 Wörter.

  • Je nach Quelle und Zählweise wird die derzeitige Gesamtgröße des deutschen Wortschatzes auf ca.350 000 bis 500 000 Wörter geschätzt.
  • Das für die deutsche Sprache wohl aufwändigste und anspruchvollste Nachschlagewerk, das Deutsche Wörterbuch, das von den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm begonnen und erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts von der nachfolgenden Germanistengeneration fertig gestellt wurde, enthält annähernd 350 000 Stichwörter der deutschen Sprache.

In der aktuellen Ausgabe des Duden, dem deutschen Universalwörterbuch, wird der Wortschatz der deutschen Alltagssprache auf 500 000 Wörter geschätzt und der zentrale Wortschatz auf rund 70 000 Wörter. Die Ausgabe 2008 des anderen namhaften deutschen Wörterbuchs von Wahrig enthält rund 260 000 Stichwörter.

  1. Diese Richtgrößen zeigen, auf welchen Umfang der deutsche Wortschatz mindestens geschätzt werden muss.
  2. In all diesen Wörterbüchern gibt es nur geringe Anteile der vielen Fachwortschätze.
  3. So gibt es realistische Schätzungen, dass alleine die deutsche Fachsprache der Chemie einen Umfang von 20 Mill.
  4. Begriffen beinhaltet.

Dies zeigt, dass der Gesamtwortschatz der deutschen Sprache mit der Größe 500 000 + n zu bezeichnen ist, wobei n eine unbestimmte Größe bleibt. Was den individuellen Wortschatz einer Person anbelangt, kann aufgrund seriöser sprachwissenschaftlicher Untersuchungen davon ausgegangen werden, dass mit zunehmendem Bildungsstand auch der Wortschatz eines Menschen zunimmt.

Warum gibt es im Englischen so viele deutsche Wörter?

Kennen Sie das auch? Sie lesen einen Satz im Englischen und plötzlich erkennen Sie ein deutsches Wort. Doch warum nutzt die englische Sprache so viele deutsche Wörter? In unserem heutigen Artikel möchten wir einmal untersuchen, warum das Englische deutsche Wörter enthält und einige Beispiele nennen.

Welche deutschen Wörter im Englischen kennen Sie? Viele deutsche Wörter werden ins Englische entlehnt (z.B. Hamburger), wobei sich die ursprüngliche Bedeutung des entlehnten Wortes gewandelt hat. Im Grunde genommen sind die deutsche und englische Sprache westgermanische Sprachen, sodass ihre sprachliche Verwandtschaft nicht überraschend ist.

Durch den Einfluss der französischen Sprache (Normanneneroberung Englands) entfernte sich die englische Sprache jedoch von der deutschen. Deutsche Wörter fanden aus verschiedenen Gründen Einzug ins Englische. Vor allem kulturelle Einflüsse sind hierfür verantwortlich.

Wie viele Englische Wörter gibt es im Deutschen?

Gestiegener Anteil im Duden – Nicht alle davon gelangen je in Wörterbücher – so wie Shitstorm, das 2013 vom „Duden” aufgenommen wurde. Dennoch ist der Anteil der Anglizismen im Rechtschreibduden von 1,36 Prozent in der ersten Auflage 1880 (Man beachte, dass er damals also schon höher war als in heutigen Zeitungstexten!) auf 3,46 Prozent im Jahre 1986 gestiegen.

Für neuere Zeiten gibt es nur Schätzungen. Der Wissenschaftler Bernhard Kettemann ging 2004 von etwa 100.000 Fremdwörtern unter den ungefähr 400.000 deutschen Grundwörtern aus. Er schreibt: „Davon sind etwa die Hälfte im Duden Fremdwörterbuch verzeichnet. Nach meiner Schätzung sind etwa zehn Prozent Anglizismen, also etwa 5000 Wörter.” Eisenberg hat nun aus der umfangreichen Wortsammlung, die auch anderen Untersuchungen im „Ersten Bericht zur Lage der deutschen Sprache” zu Grunde liegt, zwei „Zeitscheiben” miteinander verglichen.

Die eine Zeitscheibe umfasst die Jahre von 1905-1914, die andere die Jahre von 1995-2004. Eisenberg erläutert dieses Vorgehen: „Erfasst wird einerseits die Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in der das Englische seinen Einfluss auf Kosten des Französischen ausbaut, und andererseits die Zeit am Übergang zum 21.

Warum hat die englische Sprache so viele Wörter?

Wortschatz – Die größte Veränderung der englischen Sprache in der mittelenglischen Zeit zeigt sich beim Wortschatz, wo sich der starke französische Einfluss bemerkbar macht. Zahlreiche Wörter wurden aus der Sprache der französischsprechenden Oberschicht übernommen.

Alle Bereiche des Lebens waren davon betroffen, z.B. Regierung und Verwaltung, Kirche, Recht, Militärwesen, Mode, Medizin und Küche. Bis 1250 war der französische Einfluss noch gering: Es wurden nur etwa 900 Wörter ins Englische übernommen, die hauptsächlich den Bereichen Adel, Literatur und Kirche zuzuordnen sind.

Das englische Volk lernte Wörter wie baron, noble, dame, servant, messenger, feast, ministrel, juggler, largesse im Kontakt mit dem französischsprachigen Adel. Wörter wie story, rime, lay, douzepers fanden ihren Weg über die Literatur ins Englische. Eine weitere große Gruppe der Lehnwörter vor 1250 sind aus dem kirchlichen Bereich.

  • Ab etwa 1250 änderte sich die Situation, weil nun viele bisher französischsprechende Adelige zunehmend Englisch sprachen und dabei viele französische Wörter in die englische Sprache transferierten.
  • Es gibt Schätzungen, dass etwa 40 % des Gesamtanteils französischer Wörter im heutigen Englisch in den Jahren zwischen 1250 und 1400 ins Englische übernommen wurden.

Wenn Wörter altenglischen Ursprungs und französische Wörter aufeinandertrafen, wurde entweder das altenglische Wort ersetzt, z.B. æþele durch noble oder ēam (ähnlich wie das deutsche Ohm, Oheim ) durch uncle, oder es kam zu einer Bedeutungsdifferenzierung,