Welche Drogen Gibt Es?

Welche Drogen Gibt Es
Illegale Drogen

  • Cannabis.
  • LSD.
  • Kokain.
  • Crack.
  • Ecstasy.
  • Speed.
  • Heroin/Opium.
  • Crystal Meth.

Was gibt es für harte Drogen?

Kokain, Heroin und Crack Kokain, Heroin oder Crack sind harte Drogen. Harte Drogen sind verboten.

Was ist die beliebteste Drogen?

Illegale Drogen – DHS Unter dem Oberbegriff „Illegale Drogen” werden verschiedene Klassen psychotroper Substanzen zusammengefasst, deren Besitz, Erwerb, Handel und Herstellung nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) verboten ist. Sie können sowohl aus pflanzlichen als auch aus chemischen Grundstoffen bestehen.

  • Je nach Substanz und in Abhängigkeit von individuellen Merkmalen (wie z.B.
  • Alter und Geschlecht) und der Häufigkeit des Konsums, können die Wirkweise und Wirkungsdauer sowie die Art des Konsums (geraucht, als Tablette/Pille geschluckt, durch die Nase geschnupft oder gespritzt) sehr unterschiedlich sein.

Wir informieren Sie über Geschichte, Konsumformen und Risiken der gebräuchlichsten illegalen Drogen. Amphetamine sind eine Gruppe synthetisch hergestellter Stimulanzien, die in verschiedensten Mischungen zur Leistungssteigerung verwendet werden. Vorrangig sind sie als illegale Sucht- und Dopingmittel zumeist unter Namen wie „Speed” oder „Pep” im Umlauf.

Cannabis ist nach Alkohol und Nikotin das weltweit am weitesten verbreitete Suchtmittel. Die Cannabispflanze gehört zur Gattung der Hanfgewächse (Cannabaceae). Ecstasy ist eine vollsynthetische Droge, die chemisch den Amphetaminen nahesteht. Die Pillen werden vor allem in der Partyszene konsumiert, um länger durchzuhalten.

Die natürliche Herkunftspflanze des Heroins ist Mohn. Durch chemische Prozesse wird der halbsynthetische Stoff aus dem Saft der Schlafmohn-Samenkapseln gewonnen. Kokain ist ein farbloses, in seiner kristallinen Form weiß aussehendes Pulver. Grundsubstanz für die Gewinnung des Kokains sind die Blätter des südamerikanischen Kokastrauchs.

  1. Methamphetamin ist eher bekannt unter den Namen „Crystal Meth” oder einfach nur „Crystal”.
  2. Es ist ein vollsynthetisch hergestelltes Psychostimulans auf Amphetamin-Basis.
  3. Neue psychoaktive Substanzen (kurz: NPS) sind verschiedene Gruppen synthetisch hergestellter Designerdrogen.
  4. Hinsichtlich ihrer bewusstseinsverändernden (psychoaktiven) Effekte ahmen sie zumeist andere illegale Drogen nach.

Sie selbst oder Angehörige leiden unter einer Suchtmittelabhängigkeit? – Im finden Sie Hilfe- und Beratungsangebote. Sie sind auf der Suche nach Informationsmaterialien oder Broschüren zum Thema illegale Drogen? – Unsere Publikationen können Sie im DHS Bestellcenter kostenfrei als PDF herunterladen oder als Print kostenlos bestellen.

Welche Drogen machen schnell süchtig?

Roland Härtel-Petri im Gespräch mit Frank Meyer · 29.03.2011 “Crystal Meth”, ein Amphetamin mit besonders starker Wirkung und einem besonderes hohen Suchtpotenzial, ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Wer sich auf die Mode-Droge einlässt, muss mit schwerwiegenden Folgen rechnen.

  • Das hohe Gefahren-Potenzial von “Crystal Meth” spielt auch in dem Film “Winter’s Bone” eine Rolle, der jetzt in die deutschen Kinos kommt.
  • Frank Meyer: Einer, der sich in Deutschland besonders gut mit der Wirkung dieser Droge auskennt, das ist der Mediziner Dr.
  • Roland Härtel-Petri.
  • Er leitet die Suchtfachklinik im oberfränkischen Hochstadt, und jetzt ist er für Deutschlandradio Kultur im Studio.

Seien Sie uns willkommen! Roland Härtel-Petri: Guten Nachmittag! Meyer: Herr Härtel-Petri, auch durch diesen Film “Winter’s Bone” wird klar, Crystal Meth ist ein Riesenproblem in den USA. Und offenbar ist diese Droge auch bei uns auf dem Vormarsch. Wir haben uns die neuesten Zahlen aus dem Drogenbericht des Bundeskriminalamts angeschaut, und danach hat die Zahl der Erstkonsumenten dieser Droge um 76 Prozent zugenommen im vergangenen Jahr.

Denken Sie denn, wir könnten hier bei uns ein ähnliches Crystal-Meth-Problem kriegen, wie das in den USA schon da ist? Härtel-Petri: Die Droge Crystal Meth ist eigentlich schon seit mehr als 15 Jahren wieder in Deutschland in der Szene vorhanden, und es ist eher ein langsamer Zuwachs zu verzeichnen Gott sei Dank und nicht so eine schlagartige Welle, wie es die USA in den frühen 90er-Jahren erlebt hat.

Meyer: Aber diese Zahl vom letzten Jahr, 76 Prozent mehr Erstkonsumenten, das ist ja etwas anderes als ein langsamer Zuwachs, oder? Härtel-Petri: Es ist so, dass alle Amphetamine, also auch das normale Speed, schon seit mindestens zehn Jahren mehr als die Hälfte aller sogenannten erstauffälligen Konsumenten ausmacht.

  • Es ist eher ein Schwenk vom normalen Amphetamin hin zum Methamphetamin, welches leider noch toxischer ist und noch gefährlicher ist.
  • Meyer: Was ist das überhaupt für eine Droge, dieses Crystal Meth, wie wirkt es? Härtel-Petri: Also Methamphetamin und die allermeisten Amphetamine wirken zentral im sogenannten dopaminergen und serotonergen System, das heißt, es macht eine starke Euphorie, Stimmungssteigerung, auch eine sexuelle Anregung, und es hält vor allen Dingen wach.

Es sind Weckamine, und mit diesen Substanzen kann man eben 24, 48 Stunden wach bleiben und durchfeiern und Spaß haben. Meyer: Es ist vielleicht auch ein Hinweis auf die Geschichte dieser Droge: Es gibt immer die Geschichte, dass die Deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg Crystal Meth in großen Mengen eingesetzt haben soll, dass unter dem Namen Panzerschokolade diese Droge verabreicht wurde.

  1. Stimmt das denn? Härtel-Petri: Ja, das Pervitin war das Methamphetamin, allerdings in viel kleineren Dosierungen, was gegeben worden ist.
  2. Das berühmteste Opfer war eigentlich Heinrich Böll, der auch mit an der Front das nehmen musste, und aus dessen Briefen wissen wir relativ genau, dass es auch sicher eingesetzt wurde.

Das Ausmaß ist nicht klar. Meyer: Wurde diese synthetische Droge denn am Ende in Deutschland erfunden, entwickelt? Härtel-Petri: Die Temmler Werke waren auf jeden Fall die Ersten, die sie vermarktet haben, als Asthmamittel. Und als Asthmamittel waren sie auch sehr gute Alternativen damals, 1928.

  1. Meyer: Wie ist das heute beim Militär, wird nach wie vor heute beim Militär Crystal Meth eingesetzt? Härtel-Petri: Also das Methamphetamin wird nicht eingesetzt, das macht viel zu schnell Psychosen und viel zu schnell abhängig.
  2. Es sind die anderen Substanzen wie Dexamphetamin, Modafinil, die weiterhin gegeben werden, und auch mit schlimmen Folgen.

Im Jahr 2002 ging es ja durch die Medien, dass Piloten in Afghanistan also Friendly Fire gemacht hatten und angegeben haben, das haben sie getan, weil sie auf Amphetamin waren. Meyer: Jetzt soll ein Grund sein für diesen vielfältigen Gebrauch von Crystal Meth, dass diese Droge so leicht herstellbar ist, dass das jeder praktisch zu Hause in seiner Küche zusammenbrauen kann.

Stimmt das denn, kann man das so leicht zu Hause herstellen? Härtel-Petri: Nach dem, was Konsumenten, Patienten berichten, ist das technisch tatsächlich relativ einfach, es sind die Anleitungen im Internet erhältlich. Was aber in Deutschland nicht so leicht erhältlich ist, sind die Grundsubstanzen. Ephedrin, Pseudoephedrin, und die sind in den USA in jedem Supermarkt erhältlich gewesen über viele, viele Jahre.

Und das war auch das Problem, warum die Amerikaner so ein Riesenproblem damit bekommen haben und wir in Deutschland nicht. Wir haben ein Grundstoffkontrollgesetz, was das einigermaßen der Polizei ermöglicht zu gucken, wer wo was in welcher Apotheke einkauft.

Meyer: Trotzdem ist die Droge ja bei uns im Umlauf. Wo kommt die denn her? Härtel-Petri: Das Methamphetamin kommt hauptsächlich aus der Tschechischen Republik. Dort wird es auch hergestellt. Es gibt zwar immer wieder auch Labore in Deutschland, also Nürnberg, da weiß ich es definitiv, aber Haupteinfuhrweg ist die Tschechische Republik.

Meyer: Sie sagen, der Stoff kommt aus Tschechien zu uns herüber. Ist das auch der Grund, warum Sie gerade in Oberfranken eine Klinik aufgebaut haben, die sich speziell mit Crystal Meth beschäftigt? Härtel-Petri: Ja, wir mussten in Bayreuth auf der Drogenentzugsstation uns darauf spezialisieren, weil die Patienten kamen, und wir wussten am Anfang ja auch nicht, wie man damit umgehen muss.

  • Wir haben einfach als Lehrkrankenhaus uns dann entsprechend auch eingelesen und haben dann diese richtigen Therapiemodule vorgegeben, und die werden jetzt nachgefragt aus dem Rest der Republik.
  • Meyer: Wer kauft Crystal Meth, in welchen Szenen wird das besonders benutzt in Deutschland? Härtel-Petri: Es wird eigentlich mittlerweile in fast allen Szenen konsumiert, auch in den USA ist das ja so, Agassi war prominentes Opfer.

Meyer: den Tennisspieler meinen Sie? Härtel-Petri: Ja, Agassi hat ja in seinen Memoiren klar berichtet darüber, dass er Methamphetamine genommen hat in einer Phase, wo es ihm schlecht ging, und in Deutschland ist es eine Substanz, dort, wo sie erhältlich ist, wenn man Spaß haben will.

Das geht durch alle Schichten. Alle die, die lange arbeiten müssen und dann viel Spaß haben wollen am Wochenende, die sind gefährdet. Meyer: Es wird auch gelegentlich berichtet, dass Crystal Meth auch so im Bereich Gehirndoping eingesetzt wird, zur Leistungssteigerung auch direkt im Berufsleben. Können Sie das bestätigen? Härtel-Petri: Das passiert bei Menschen, die nicht wissen, wie gefährlich die Substanz ist.

In der oberfränkischen Szene hat es sich eigentlich ganz gut rumgesprochen seit vielen Jahren, dass die Substanz extrem gefährlich ist. Und es wird zunächst häufig genommen, um nach der Arbeit mehr Spaß zu haben, und dann, um wieder fit zu sein, um die Arbeit bewältigen zu können.

Weil es so schnell Entzugssymptome, so schnell abhängig macht, dass die Leute dann, um bei der Arbeit zu funktionieren, überhaupt die Substanz wieder nehmen müssen. Meyer: Wenn Sie sagen, die Substanz ist so gefährlich, Crystal Meth ist so gefährlich, meinen Sie damit vor allem die Abhängigkeit, oder noch andere Gefahren? Härtel-Petri: Ja, es ist die am schnellsten abhängig machende Substanz, also sehr viel schneller auch als das Kokain, auf der Stufe von Crack wird das eingestuft.

Es ist genau deshalb weltweit die nach Cannabis am häufigsten konsumierte Substanz mit 18 Millionen Konsumenten weltweit – Kokain, das sind 14, Heroin 16 Millionen –, und die andere Gefahr ist, dass die Patienten ganz rasch kognitive Störungen, Gedächtnisstörungen entwickeln, dass sie Psychosen entwickeln und dass sie einen Realitätsverlust haben, einen echten.

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Das hat aber auch einen Vorteil: Crystal-Patienten kommen sehr rasch in Therapie, weil die eigentlich sehr rasch bemerken, dass sie so nicht weitermachen können. Meyer: Wie können Sie denen helfen, also wie erfolgreich sind die Therapien? Härtel-Petri: Die Amerikaner haben das Problem ja schon sehr viel länger, das heißt, es war für uns relativ einfach, die Erkenntnisse – und die Japaner hatten es auch schon sehr viel länger –, die Erkenntnisse von dort zu übernehmen.

Es ist wichtig, dass allein schon der Drogenberater, der Suchtberater überhaupt weiß, dass die Substanz aus anderen Gründen konsumiert wird als zum Beispiel Alkohol, als Heroin. Und dann geht es um die spezifischen Themen, es geht, für manche Leute das Gefühl der Leistungssteigerung, dieses Euphoriegefühl, die Sexualität, gilt besonders für die Männer, die immer wieder sagen, damit macht der Sex besonders Spaß – was aber ein Trugschluss ist, weil es keine Beziehungen sind, es ist beziehungsloser Sex –, ja und das sind Dinge, die angesprochen werden müssen in der Therapie.

  • Wir haben das in Bayreuth, wir mussten uns ja spezialisieren, schon seit 14 Jahren gemacht und haben eben dann auch die Rehaklinik in Hochstadt deshalb darauf ausgerichtet.
  • Meyer: Und die Therapie muss man sich so vorstellen, dass man da bei Ihnen auf Station ist und erst mal einen harten Entzug hinter sich bringen muss? Härtel-Petri: Der Entzug ist vom Körperlichen nicht besonders problematisch, anders als die Heroinentzüge, aber das, was sich im Kopf abspielt, ist das Problem, nämlich das Craving, der Suchtdruck, die Gier.

Es dauert bis zu einem halben Jahr, manchmal sogar bis anderthalb Jahre, bis sich die Transmitter, also die Botenstoffe im Hirn wieder einigermaßen normalisieren. Und so lange erlebt der ehemalige Konsument, dass er sich nicht wirklich freuen kann an den Dingen, an denen wir uns freuen können.

  1. Und das macht natürlich immer wieder Suchtdruck, er ist depressiv, er ist antriebsgemindert, und dann, wenn er denkt, ich müsste mal jetzt mal wieder hier in die Gänge kommen, ich muss ja auf die Ämter gehen, dann weiß er genau, was ihm vermeintlich hilft, nämlich wieder eine Line Crystal nehmen.
  2. Und das ist das, was im Kopf stattfindet, dass viele Abbrüche sind, um weiter zu konsumieren, und es gibt leider nicht so Substanzen wie das Methadon, mit dem wir die sauber runterholen können, die Patienten.

Meyer: Die Droge Crystal Meth, ein Riesenproblem in den USA, auch bei uns auf dem Vormarsch. Darüber haben wir mit dem Mediziner Roland Härtel-Petri geredet, er leitet die Suchtfachklinik im oberfränkischen Hochstadt. Der Film über die amerikanische Crystal-Meth-Szene, “Winter’s Bone” von Debra Granik, der ist ab Donnerstag in unseren Kinos.

Ist Rauchen Drogen?

Weniger Genuss, dafür umso mehr Sucht – Das Belohnungsprinzip ist entscheidend für die Suchtwirkung des Nikotins. Laut der Studie “Gesundheit in Deutschland” (GEDA) rauchen etwa 20 Millionen Deutsche, fast jeder Fünfte davon raucht 20 oder mehr Zigaretten pro Tag.

Mit jeder gerauchten Zigarette, beeinflusst durch die Anzahl der Züge und die Inhalationstiefe, baut der Nikotinabhängige seinen Nikotinspiegel auf und hält ihn über den Tag hinweg. Die Ausschüttung von Glückshormonen nimmt dabei kontinuierlich ab, was Abhängige unbewusst durch einen steigenden Konsum auszugleichen versuchen.

Das führt zur Gewöhnung des Körpers an ein hohes Nikotin-Niveau und einer Abstumpfung gegen die berauschende Wirkung des Stoffes. Ein Teufelskreis. Im Unterschied zu Alkohol oder zu Heroin ist Nikotin keine bewusstseinsverändernde Droge. Vermutlich ist das ein Grund, warum Nikotin bei uns legal zu kaufen ist.

Was gibt es alles für partydrogen?

Was sind Partydrogen? – “Genau genommen”, sagt Grimm, “gehören auch Kaffee, Alkohol und Zucker zum Kreis der Partydrogen. Schließlich werden auch sie in großer Zahl auf Partys oder gesellschaftlichen Events konsumiert.” Aber wer von Partydrogen spricht, meint im engeren Sinne meist den Kreis der psychoaktiv wirkenden Substanzen.

  • Vor allem Ecstasy, Speed und Kokain, die aufgrund ihrer aufputschenden Wirkung in der Clubszene sehr verbreitet sind.
  • Ihre stimulierende Wirkung auf das Nervensystem erfolgt durch eine Erhöhung der Gehirnbotenstoffe Dopamin, Noradrenalin oder Serotonin.
  • Das bedeutet: Wer diese Substanzen konsumiert, verspürt Glücksgefühle, ein gesteigertes Wohlempfinden und ausdauernde Wachheit.

Kokain ist zwar wesentlich teurer als Pillen und die Wirkung hält nicht so lange an. Trotzdem ist es in der Partyszene nach wie vor weit verbreitet. Da der Reinheitsgehalt von Koks in den letzten zehn Jahren außerdem enorm gestiegen ist (von 35 auf 75 Prozent), ist es im Grunde auch billiger geworden.

Was gibt es für weiche Drogen?

Betroffene Drogen – Zu den „weichen Drogen” zählen vor allem die Cannabisprodukte Haschisch und Marihuana, Ebenso zählen psilocybinhaltige psychoaktive Pilze, die in niederländischen Smartshops erhältlich sind, zu den „weichen Drogen”. Weitere „weiche Drogen” nach niederländischem Recht sind Benzodiazepine, Barbiturate sowie einige Appetitzügler, Opioide und Amphetamine,

  1. Diese sind allerdings nicht in Smartshops erhältlich, sondern, wie auch in Deutschland, nur auf Rezept in der Apotheke.
  2. Sogenanntes Liquid Ecstasy ( GHB ) wird zu den „weichen Drogen” gezählt, ist aber mittlerweile in den niederländischen Smartshops nicht mehr frei verkäuflich.
  3. GHB war bis vor einiger Zeit auch in deutschen Smartshops erhältlich, untersteht aber mittlerweile dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG).

Haschischöl hingegen wird zu den „harten Drogen” gezählt, das sich mit seinem im Vergleich zu Marihuana und Haschisch wesentlich höheren Wirkstoffgehalt besonders für medizinische Zwecke eignet.

Was ist so ähnlich wie Koks?

Verlängerte Wirkung – Das Wiener Forschungsteam konnte schließlich zeigen, dass Levamisol durch die Umwandlung zu Aminorex tatsächlich in ähnlicher Weise aktivierend wirkt wie Kokain. Das Besondere war der Zeitpunkt der Wirkung: Sie tritt nach Einnahme von Levamisol erst dann ein, wenn die Wirkung von Kokain bereits nachlässt.

  1. Dies könnte ein Grund dafür sein, warum Levamisol sich so stark in illegal hergestelltem Kokain verbreitet hat.
  2. Es vergrößert nicht nur auf relativ billige Art und Weise das Volumen von Kokain und damit auch den Profit von Drogenhändlern, Levamisol scheint die Wirkung von Kokain auch noch zu verlängern.

Konsumierende könnten in den Glauben verfallen, besonders lang wirkendes Kokain eingenommen zu haben.

Was gibt es für legale Drogen?

Zu den legalen Drogen werden insbesondere gezählt: Alkohol, Zigaretten, Koffein. Auch Medikamente mit psychoaktiver Wirkung (Psychopharmaka) werden häufig missbraucht, also ohne ärztliche Verordnung genommen.

Welche Droge wird am meisten verkauft?

Cannabis ist die am häufigsten verwendete Droge – der Konsum ist etwa fünfmal so hoch wie bei anderen Substanzen.

In welchem Land ist Koks legal?

Parlamentarische Anfrage

SCHRIFTLICHE ANFRAGE E-1106/10von Franz Obermayr (NI) an die Kommission

In Tschechien ist seit Beginn des Jahres 2010 der Konsum von Drogen wie Kokain, Ecstasy und Haschisch zum Eigenbedarf legal. Konkret sind 15 Gramm Marihuana, 1 Gramm Kokain, 1,5 Gramm Heroin und 4 Ecstasy-Tabletten erlaubt. Diese Werte liegen zum Teil erheblich höher als in den Niederlanden! Laut EU-Studien liegen tschechische Jugendliche schon jetzt an der europäischen Spitze im Drogenkonsum (44 % der Tschechen zwischen 15 und 24 Jahren haben bereits mindestens einmal illegale Narkotika zu sich genommen).

Darüber hinaus werden in Tschechien sogenannte Metamphetamine — das sind noch stärker wirkende Amphetamine — gehandelt und gelangen so zunehmend auch ins angrenzende Ausland. In einem Raum ohne Grenzkontrollen ist es für die angrenzenden Mitgliedstaaten schwierig, sich vor Drogentourismus zu schützen.1.

Gibt es Reaktionen der Kommission auf die Drogenpolitik in Tschechien? 2. Gedenkt die Kommission einheitliche Richtlinien mit Höchstgrenzen für den Konsum der oben erwähnten Drogen vorzubereiten? 3. Gedenkt die Kommission Maßnahmen vorzubereiten, die die an Tschechien angrenzenden Mitgliedstaaten schützen sollen? ABl.

Bei welchen Drogen wird man müde?

Gefühl von gesteigerter Leistung – Die Erhöhung des Konzentrationsvermögens und der Leistungsfähigkeit betrifft nur einfache und monotone Tätigkeiten. Auf komplexe Denkleistungen haben Amphetamine keinen positiven Einfluss. Durch die Unterdrückung von Müdigkeit, die gleichzeitige Enthemmung, die zunehmende Risikobereitschaft und die abnehmende Kritikfähigkeit entsteht jedoch der Eindruck einer allgemeinen Leistungssteigerung.

  • Bei hoher Dosierung intensivieren sich die genannten Wirkungen und können zu einem ausgeprägten Erregungszustand und einem Gefühl des Getriebenseins führen.
  • Das beschleunigte Denk- und Assoziationsvermögen kann sich in eine Art Hyperaktivität verwandeln, die Konzentrationsfähigkeit wird vermindert.
  • Beim Nachlassen der Wirkung stellt sich eine extreme Müdigkeit ein, die oft mit einer depressiven Stimmung und Gereiztheit verbunden ist.

Diese Down-Phase kann unter Umständen einige Tage dauern. Amphetamine, die auf dem Schwarzmarkt erworben werden, sind nicht nur wegen der Substanz selbst, sondern auch wegen der höchst risikoreich. Die Risiken des Konsums von Amphetaminen oder Methamphetamin hängen von der Konsumhäufigkeit und -dauer, Dosierung, Drogenqualität, Konsumsituation, Gesundheitszustand und der psychischen Veranlagung der Konsumierenden ab.

Die unmittelbaren Risiken des Amphetaminkonsums sind:

erhöhte Herzfrequenz, die zu Herzinfarkt, Gehirnblutung und / oder Schlaganfall führen kann Erhöhung der Körpertemperatur mit Gefahr der Austrocknung oder Überhitzung

Methamphetamin dringt schneller ins Gehirn ein als Amphetamin und die stimulierende Wirkung ist stärker. Es wirkt stärker auf das Herz-Kreislaufsystem als Amphetamine. Amphetamine und Methamphetamin wirken appetithemmend, Diese Wirkung gekoppelt mit der Überstimulierung durch die Droge und der chronischen Müdigkeit durch Schlafmangel kann bei Konsumierenden zu Erschöpfungszuständen führen.

Werden Amphetamine oder Methamphetamin in hoher Dosierung konsumiert, kann es zu einer akuten Vergiftung kommen. Damit einhergehen können Angstzustände (Amphetamin-Psychosen), ein starker Anstieg des Blutdrucks mit erhöhter Gefahr von Hirnblutungen, Blutdruckabfall oder Krampfanfällen. Eine Amphetamin-Vergiftung kann zu Atemlähmung, Kreislaufkollaps und Tod infolge Herzversagens führen.

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Ein grosses Risiko beim länger dauerndem Amphetamingebrauch ist die Entwicklung einer Abhängigkeit. Diese kann bereits dann eintreten, wenn Amphetamine nur zu bestimmten Anlässen und in niedriger Dosierung konsumiert werden. Bei regelmässigem Konsum kommt es rasch zu einer Toleranzbildung, d.h.

es muss immer mehr konsumiert werden, damit die gewohnte Wirkung eintritt. Methamphetamin hat ein sehr hohes Abhängigkeitspotential, insbesondere aufgrund der Stärke und Dauer seiner Wirkungen sowie der negativen Auswirkungen während des Herunterkommens. Vor allem wenn der intravenöse Konsum von Amphetaminen oder der Konsums durch Inhalation ausgesetzt wird, können Entzugserscheinungen auftreten.

Symptome :

Ermüdung, Erschöpfung Gereiztheit Depression, Angstzustände erhöhtes Schlafbedürfnis grösserer Appetit Konzentrationsstörungen Selbstmordgefährdung

Diese Entzugserscheinungen verschwinden in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen. Um die psychische Abhängigkeit mit dem wiederkehrenden Konsumdruck zu überwinden, braucht es hingegen längere Zeit. Da Amphetamine häufig zusammen mit Alkohol oder anderen Drogen konsumiert werden, kann es zu unvorhersehbaren körperlichen und psychischen Wechselwirkungen kommen. Amphetaminkonsum während der Schwangerschaft Durch den Konsum von Amphetaminen oder Methamphetamin während der Schwangerschaft gelangt der Wirkstoff über den Blutkreislauf zum Fötus. Dies kann zu schweren Entwicklungs- und Verhaltensstörungen beim ungeborenen Kind führen. Amphetaminkonsum kann auch ein vorzeitiges Einsetzen der Wehen verursachen und zu einer Frühgeburt führen. (Meth-)Amphetamin im Strassenverkehr Bei der Einnahme von (Meth-)Amphetamin treten Realitätsverlust und Fehleinschätzungen auf, die Risiko­bereitschaft steigt, die Pupillen sind erweitert und reagieren nicht auf helles Licht (Blendung). Beim Abklingen der Wirkung treten Müdigkeit und Erschöpfung auf. Deswegen ist davon abzuraten, nach der Einnahme von (Meth)Amphetamin am Strassenverkehr teilzunehmen, auch wenn der Konsum bereits einige Stunden her ist. Werden mehrere Substanzen eingenommen, erhöht sich das Gefahrenpotenzial, die Wirkung ist unvorhersehbar.

Amphetamine und Methamphetamine sind psychoaktive Substanzen 0,5 Promille bei Alkohol und Nulltoleranz für illegale Drogen Website (Online-Beratung)

: Amphetamine / Methamphetamin – Wirkung-Risiken

Welche Droge ist am besten zum Lernen?

Viele Menschen greifen im Wettbewerb um gute Noten und Leistungen am Arbeitsplatz zu vermeintlich leistungssteigernden Substanzen. Das Projekt JuHdo führt Jugendliche an den gesellschaftlichen Diskurs über das „Hirndoping” heran. Der Leistungsdruck am Arbeitsplatz steigt. Bis zu 12 Prozent der Berufstätigen sollen ihre kognitive Leistung durch verschreibungspflichtige Substanzen stärken. contrastwerkstatt/Fotolia Handelt es sich bei der Einnahme leistungssteigernder Medikamente um verwerfliches „Hirndoping” im täglichen Konkurrenzwettbewerb? Oder kann „Cognitive Enhancement” die Chancengleichheit fördern – beispielsweise indem es Studierenden mit Nebenjobs und Kindern hilft, Mehrfachbelastungen zu kompensieren? Und wäre es nicht sogar im Sinne der Gesellschaft, wenn Angehörige von Berufsgruppen mit verantwortungsvollen Aufgaben „Neuro-Enhancer” nutzten, falls deren leistungssteigernde Wirkung erwiesen und die Einnahme gesundheitlich unbedenklich wäre? Was können die „Wunderpillen” wirklich? Methylphenidat, auch bekannt als Ritalin, gilt als Wundermittel, von dem sich gesunde Menschen eine gesteigerte Wachheit und Konzentration beim Lern- und Arbeitsmarathon erhoffen.

Die Zahl der Ritalin-Verschreibungen steigt. Das ist ein Indiz dafür, dass immer mehr Menschen die Substanz missbrauchen, um ihre geistige Leistungsfähigkeit zu optimieren. Neben Medikamenten gegen Unruhe, Nervosität und Angst werden auch Präparate gegen Depressionen, Tagesmüdigkeit und Betablocker zu diesem Zweck konsumiert.

Tatsächlich können einige Substanzen die Aufmerksamkeit verbessern oder die Erschöpfung bei Schlafentzug mindern. Gesicherte Ergebnisse, die eine leistungssteigernde Wirkung bei Gesunden belegen, fehlen jedoch. Sicher ist nur, dass all diese Präparate Nebenwirkungen haben. Eine leistungssteigernde Wirkung durch „Hirndoping” ist wissenschaftlich nicht belegt. Alle einschlägigen Präparate haben jedoch unerwünschte Nebenwirkungen. crazydiva/Thinkstock Die vielfältigen Aspekte des „Hirndopings” zeigen, wie wichtig es ist, mögliche Folgen des lebenswissenschaftlichen Fortschritts mit einem gesellschaftlichen Diskurs zu begleiten.

Dieser muss die ethischen, rechtlichen und sozialen Dimensionen neuer Entwicklungen öffentlich ausleuchten. Denn eine frühzeitige Meinungsbildung ist wichtig: Sie kann die Weichenstellung durch gesellschaftliche Akteure mitgestalten und unerwünschte Entwicklungen verhindern. Für die Diskussion um das „Cognitive Enhancement” heißt das: Es gilt, sich jetzt Gedanken darüber machen, ob „hirnverbessernde” Substanzen einen Fortschritt bedeuten oder nicht, ob ihre Anwendung reguliert oder der Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen überlassen werden sollte.

Junge Menschen besser einbinden Die Beteiligung junger Menschen an solchen Diskussionen verläuft bisher meist nur im Hintergrund. Dabei ist es besonders wichtig, Jugendliche zu motivieren, sich über zukunftsrelevante Themen zu informieren und eine reflektierte Meinung zu bilden.

Das unterstützte das Forschungsprojekt „JuHdo – Junge Menschen und ihr Umgang mit ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen der Leistungssteigerung durch Hirndoping”. Das Bundesforschungsministerium förderte JuHdo im Rahmen seines Schwerpunktes „Ethische, rechtliche und soziale Aspekte in den Lebenswissenschaften”, kurz ELSA.

Britta Oertel ist Informationswissenschaftlerin am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT). Sie leitete das Projekt JuHdo und stellt bei Jugendlichen ein hohes Informationsdefizit zur kognitiven Leistungssteigerung fest. „Das betrifft sowohl das Wissen um die Wirkung als auch um die gesundheitlichen Nebenwirkungen der Substanzen.

  1. Aber auch die ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte haben Jugendliche kaum im Blick”, so Oertel.
  2. Das gibt durchaus Anlass zur Sorge.
  3. Denn wenn sich junge Menschen auf der Basis mangelhafter Informationen dafür entscheiden, ‚Neuro-Enhancer‘ zu nutzen oder sie zu akzeptieren, birgt das persönliche und gesellschaftliche Risiken.” 6,7 Prozent der befragten Berufstätigen nutzen ohne medizinische Notwendigkeit verschreibungspflichtige Medikamente, um ihre kognitiven Leistungen zu verbessern.

Doch die Dunkelziffer ist hoch: Expertinnen und Experten glauben, dass bis zu 12 Prozent der Erwerbstätigen, „Hirndoping” praktizieren (DAK-Gesundheitsreport 2015). Und Studierende? Einer Studie aus dem Jahr 2012 zufolge konsumieren 5 Prozent leistungssteigernde Substanzen (Hochschul-Informations-System GmbH, HIS-Studie).

Eine in der Fachzeitschrift „Phamarcotherapy” veröffentlichte Arbeit kommt 2013 zu dem Ergebnis, dass 20 Prozent der Studierenden leistungssteigernde Substanzen konsumieren. Diese Studie garantierte den Befragten absolute Anonymität. JuHdo als Blaupause für die bioethische Bildung Um Jugendliche für das Thema „Hirndoping” zu interessieren und ihre Meinungs- und Willensbildung zu fördern, integrierte JuHdo vielfältige Methoden und Medien in sein Informationskonzept: Kleingruppendiskussionen deckten den Informationsstand und -bedarf Jugendlicher auf.

Sie verdeutlichten, welche Gesichtspunkte die Entscheidung für oder wider den Konsum oder die Akzeptanz leistungssteigernder Präparate entscheidend beeinflussen. Die Projektwebseite supermenschen.info wurde eingerichtet. Sie dient Jugendlichen als aktuelle und objektive Informationsquelle zum Thema kognitive Leistungssteigerung.

Während des Projektes wurden im Internet Video-Konferenzen durchgeführt, die Experten- und Erfahrungswissen verbreiten. Aufzeichnungen der Konferenzen sind auf supermenschen.info abrufbar. Die Ergebnisse eines Schreibwettbewerbs „Risiken und Chancen von Hirndoping” zeigen die Unsicherheit junger Menschen beim Umgang mit dem Thema auf. Die Beiträge der Gewinnerin und des Gewinners sind auf ze.tt veröffentlicht, der Online-Plattform für junge Leserinnen und Leser der Wochenzeitung DIE ZEIT. Das Projekt entwickelte einen Werkzeugkasten für die politische Bildung. Informations- und Arbeitsmaterialien führen die Projektergebnisse zusammen. Sie können in der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit genutzt werden.

„Mit JuHdo konnten wir zeigen, wie man junge Menschen erfolgreich an komplexe Themen heranführt”, so Sie Liong Thio, Senior Researcher am IZT. „Das macht JuHdo auch für andere für bioethische Debatten zur wertvollen Blaupause.” Ansprechpartner: Britta Oertel und Sie Liong Thio IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologie- bewertung gemeinnützige GmbH Schopenhauerstraße 26 14129 Berlin 030 803088-43 030 803088-88 [email protected] [email protected]

Welche Sucht ist am stärksten?

Nikotin und Alkohol vor Cannabis und Kokain – Den Ergebnissen zufolge hat Nikotin das höchste Suchtpotenzial, Von allen Personen, die jemals eine ganze Zigarette geraucht haben, entwickelten 68 Prozent irgendwann in ihrem Leben eine Abhängigkeit. Anders ausgedrückt: Zwei von drei Personen, die sich eine Zigarette anzünden, werden abhängig.

Eine durchaus bemerkenswerte Zahl, macht es doch deutlich, wie sehr die meisten Menschen das Rauchen unterschätzen. Denn vermutlich machen sich nur die wenigsten Menschen bei ihrem ersten Zug aus einer Zigarette bewusst, wie hoch das Risiko für eine Abhängigkeit ist. Mit deutlichem Abstand folgt Alkohol.

Grant und ihr Team haben ermittelt, dass 23 Prozent aller Menschen, die jemals Alkohol getrunken haben, eine Alkoholabhängigkeit entwickeln. Bei Kokain liegt der Anteil der Probierer, die abhängig werden, bei 21 Prozent. Cannabis hat der Studie zufolge das niedrigste Suchtpotenzial.9 Prozent aller Menschen, die schon mal gekifft haben, entwickeln eine Abhängigkeit.

Ist ein Snus eine Droge?

Ist Snus also eine Droge? – Nikotinhaltiger Snus fällt nicht unter das Opiumgesetz und ist daher keine Droge. Der Gesetzgeber verbietet den Verkauf von original schwedischem Snus mit Tabak, allerdings auf der Grundlage des Tabakgesetzes und nicht des Opiumgesetzes.Die Snusprodukte ohne Tabak, die wir verkaufen, sind in dieser Hinsicht sicherlich nicht als Drogen zu betrachten.

Ist in Alkohol Drogen?

Inhaltsbeschreibung – Interner Link: PDF-Version (4.441 KB) Alkohol gilt gemeinhin als “weiche” Droge und die etablierte Alkoholforschung definiert ihn lediglich als Zellgift. Als Medikament, das er wegen seiner (gefährlichen) Wirkungen eigentlich ist, wäre er verschreibungspflichtig und fiele unter das Betäubungsmittelgesetz.

Tatsächlich wird Alkohol dem Lebensmittelrecht zugeordnet, sein Konsum ist legal. Das Getränk ist Teil unserer Alltagskultur und sein Genuss scheint zu vielen Anlässen beinahe obligatorisch. Doch sozial integrierten Trinkmustern stehen Risiken, Probleme und Störungen durch den übermäßigen Konsum von Alkoholika gegenüber: Zehn Prozent der deutschen Bevölkerung konsumieren 50 Prozent der alkoholischen Getränke; zehn Millionen Menschen in Deutschland gelten als behandlungs-, zumindest aber beratungsbedürftig.

Alkohol kann schnell zur “harten” Droge werden und in Alkoholismus bzw. Alkoholsucht münden. Neuen riskanten Trinkmustern, wie sie insbesondere unter Jugendlichen um sich greifen, gilt es mit intelligenten Präventionsmaßnahmen entgegenzutreten. Wichtig ist, dass dabei auch die möglichen Ursachen des problematischen Verhaltens in den Blick genommen werden.

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Welche Drogen zerstören die Lunge?

Abstract – Der Konsum inhalativer psychotroper Substanzen ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Neben der Vielzahl an tabakhaltigen Rauchwaren werden E‑Zigaretten, Cannabis, Schnüffelstoffe sowie Kokain und Heroin inhalativ konsumiert. Die schädigenden pulmonalen Auswirkungen sind zwar für die meisten tabakhaltigen Rauchwaren hinreichend erforscht, für viele andere inhalativ konsumierte Substanzen mangelt es jedoch noch an wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen.

Insbesondere für die neuartigen Produkte wie E‑Zigaretten und Tabakerhitzer fehlen unabhängige standardisierte Daten, die ein suggeriertes geringeres gesundheitliches Risiko im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten belegen. Auch bezüglich langfristiger Folgen von Cannabiskonsum auf Lunge und Atemwege sind eindeutige Schlussfolgerungen derzeit nicht ausreichend möglich.

Für den inhalativen Gebrauch von Kokain und Heroin hingegen wurden insbesondere bei ausgiebigem und chronischem Konsum erhebliche Schädigungen der Lunge belegt. Schlüsselwörter: Psychotrope Substanzen, Tabakrauchen, E‑Zigaretten, Schnüffelstoffe, Illegale Drogen

Welche Droge zum Zocken?

Doping-Skandal in der Gamer-Szene: Die Pille für Zocker Der Profi-Zocker „Semphis” hat in einem Interview zugegeben, dass in seinem Team gedopt wurde. Nun sind in Europa Kontrollen geplant. Computerspiele wie Counter-Strike, League of Legends oder StarCraft II werden mittlerweile professionell als Leistungssport betrieben.

  • Bei großen öffentlichen Veranstaltungen treten die Gamer gegeneinander an und spielen um hohe Preisgelder.
  • Foto: dpa BERLIN taz | Prall gefüllte Hallen, Sponsorenverträge, hohe Preisgelder.
  • Und Doping.
  • In den 90ern klein angefangen, hat sich der eSport mittlerweile zu einem Profi-Sport entwickelt – mit den bekannten Problemen.

Ein Interview mit Profi-eSportler Kory Friesen hatte Mitte Juli die Diskussion um leistungssteigernde Mittel in der Gamerszene entfacht. In dem Gespräch gab der auch als „Semphis” bekannte Zocker zu, dass er und seine KollegInnen vier Monate lang regelmäßig vor Wettkämpfen das Mittel Adderall eingenommen haben.

Adderall gehört wie Ritalin und Vigil zu den sogenannten Smart Drugs, die zur Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen wie ADHS verschrieben werden. Die Mittel enthalten Amphetamine und führen zu erhöhter Gedächtnisleistung, mehr Konzentration und Ausdauer. Effekte, die auch für professionelle ComputerspielerInnen interessant sind – besonders wenn Preisgelder in Höhe von 16 Millionen Dollar winken wie beim E-Sport-Turnier „The International” in Seattle.

Der Konsum der smarten Drogen scheint unter den SpielerInnen schon länger verbreitet zu sein. In dem Interview mit Launders.tv sagt Semphis, jede/r Profi-GamerIn des eSports würde die aufputschenden Mittel nehmen. Ein weiterer Gamer namens „Steven” berichtete bereits im April 2015 Ähnliches. Die VeranstalterInnen hätten dabei weggeschaut, wohl wissend, dass sich die SpielerInnen mit illegalen Substanzen dopen. Bereits im August 2014 beschäftige sich ein weiterer eSportler in einem Aufsatz mit dem Titel „” intensiv mit der Thematik. Die öffentliche Diskussion zwingt Electronic Sports League (ELS) nun, auf die Problematik zu reagieren.

Welche Droge nennt man Emma?

Ecstasy – Wirkung. ‘Emma’ oder ‘XTC’ ist für viele ein Mittel, um nächtelang im Club feiern oder auf Raves tanzen zu können. Der Hauptwirkstoff MDMA (3,4-Methylendioxymethylamphetamin) macht euphorisch. Wer konsumiert, fühlt sich mit seinen Mitmenschen oft emotional besonders verbunden.

Was ist in Pep?

Speed ist in der Regel ein Gemisch aus verschiedenen stimulierenden Substanzen, wie Amphetamin, Methamphetamin, Ephedrin und Koffein.

Welche drei Arten von Drogen gibt es?

Klassifizierung nach Wirkung – Ecstasy wird vor allem wegen seiner entaktogenen und stimulierenden Wirkung genutzt. Alle Drogen zugrundeliegende Wirkstoffe sind auch psychotrope Substanzen, Drogen lassen sich anhand ihrer pharmakologischen Zuordnung daher nach psychischer Wirkungsweise einteilen, wobei einige Drogen mehreren Gruppen angehören.

Gruppe Hauptwirkung Beispiele
Dissoziativa Abkopplung mentaler Prozesse vom Bewusstsein durch Dissoziation DXM, Ketamin, Lachgas
Delirantia Dissoziativ; Desorientierung, teilweise auch Halluzinationen Alkohol, DPH, Hyoscyamin, Muscimol, Scopolamin
Empathogene und Entaktogene Intensivierung der Gefühle, oft auch verstärkte emotionale Öffnung gegenüber anderen 2C-B, 2C-E, 2C-I, GBL, MDMA, MDMC
Narkotika Dissoziativ; in hohen Dosen vollständige Anästhesie, z.T. auch psychedelische Wirkung Barbiturate, Ketamin
Psychedelika Psychotomimetisch und pseudohalluzinogen, es kommt zu einem psychedelischen Rausch (ugs.: Trip ) DMT, 25I-NBOMe, Lysergsäureamide wie LSD und Analoga, Mescalin, Psilocin, Psilocybin ; DXM und Ketamin wirken zugleich dissoziativ
Sedativa und Hypnotika Zentral dämpfend, wobei die Unterscheidung zwischen beiden Gruppen rein quantitativer Natur ist Benzodiazepine, medizinisches Cannabis, Mitragynin ( Kratom ), Neuroleptika ; Alkohol, DPH und Opiate wirken zugleich dissoziativ
Stimulantia Anregung des Organismus Koffein, Kokain, Nikotin, Amphetamine

Ein stark vereinfachter Ansatz unterteilt Drogen in Upper (stimulierende Substanzen), Downer (dämpfende Substanzen) und Halluzinogene (bewusstseinsverändernde Substanzen), wobei die Übergänge je nach Substanz und Dosierung fließend sein können.

Was gibt es für legale Drogen?

Zu den legalen Drogen werden insbesondere gezählt: Alkohol, Zigaretten, Koffein. Auch Medikamente mit psychoaktiver Wirkung (Psychopharmaka) werden häufig missbraucht, also ohne ärztliche Verordnung genommen.

In welchem Land ist Koks legal?

Parlamentarische Anfrage

SCHRIFTLICHE ANFRAGE E-1106/10von Franz Obermayr (NI) an die Kommission

In Tschechien ist seit Beginn des Jahres 2010 der Konsum von Drogen wie Kokain, Ecstasy und Haschisch zum Eigenbedarf legal. Konkret sind 15 Gramm Marihuana, 1 Gramm Kokain, 1,5 Gramm Heroin und 4 Ecstasy-Tabletten erlaubt. Diese Werte liegen zum Teil erheblich höher als in den Niederlanden! Laut EU-Studien liegen tschechische Jugendliche schon jetzt an der europäischen Spitze im Drogenkonsum (44 % der Tschechen zwischen 15 und 24 Jahren haben bereits mindestens einmal illegale Narkotika zu sich genommen).

  1. Darüber hinaus werden in Tschechien sogenannte Metamphetamine — das sind noch stärker wirkende Amphetamine — gehandelt und gelangen so zunehmend auch ins angrenzende Ausland.
  2. In einem Raum ohne Grenzkontrollen ist es für die angrenzenden Mitgliedstaaten schwierig, sich vor Drogentourismus zu schützen.1.

Gibt es Reaktionen der Kommission auf die Drogenpolitik in Tschechien? 2. Gedenkt die Kommission einheitliche Richtlinien mit Höchstgrenzen für den Konsum der oben erwähnten Drogen vorzubereiten? 3. Gedenkt die Kommission Maßnahmen vorzubereiten, die die an Tschechien angrenzenden Mitgliedstaaten schützen sollen? ABl.

Bei welcher Droge wird man müde?

Gefühl von gesteigerter Leistung – Die Erhöhung des Konzentrationsvermögens und der Leistungsfähigkeit betrifft nur einfache und monotone Tätigkeiten. Auf komplexe Denkleistungen haben Amphetamine keinen positiven Einfluss. Durch die Unterdrückung von Müdigkeit, die gleichzeitige Enthemmung, die zunehmende Risikobereitschaft und die abnehmende Kritikfähigkeit entsteht jedoch der Eindruck einer allgemeinen Leistungssteigerung.

Bei hoher Dosierung intensivieren sich die genannten Wirkungen und können zu einem ausgeprägten Erregungszustand und einem Gefühl des Getriebenseins führen. Das beschleunigte Denk- und Assoziationsvermögen kann sich in eine Art Hyperaktivität verwandeln, die Konzentrationsfähigkeit wird vermindert. Beim Nachlassen der Wirkung stellt sich eine extreme Müdigkeit ein, die oft mit einer depressiven Stimmung und Gereiztheit verbunden ist.

DIE 20 GEFÄHRLICHSTEN DROGEN DER WELT – 10 FAKTEN TV

Diese Down-Phase kann unter Umständen einige Tage dauern. Amphetamine, die auf dem Schwarzmarkt erworben werden, sind nicht nur wegen der Substanz selbst, sondern auch wegen der höchst risikoreich. Die Risiken des Konsums von Amphetaminen oder Methamphetamin hängen von der Konsumhäufigkeit und -dauer, Dosierung, Drogenqualität, Konsumsituation, Gesundheitszustand und der psychischen Veranlagung der Konsumierenden ab.

Die unmittelbaren Risiken des Amphetaminkonsums sind:

erhöhte Herzfrequenz, die zu Herzinfarkt, Gehirnblutung und / oder Schlaganfall führen kann Erhöhung der Körpertemperatur mit Gefahr der Austrocknung oder Überhitzung

Methamphetamin dringt schneller ins Gehirn ein als Amphetamin und die stimulierende Wirkung ist stärker. Es wirkt stärker auf das Herz-Kreislaufsystem als Amphetamine. Amphetamine und Methamphetamin wirken appetithemmend, Diese Wirkung gekoppelt mit der Überstimulierung durch die Droge und der chronischen Müdigkeit durch Schlafmangel kann bei Konsumierenden zu Erschöpfungszuständen führen.

Werden Amphetamine oder Methamphetamin in hoher Dosierung konsumiert, kann es zu einer akuten Vergiftung kommen. Damit einhergehen können Angstzustände (Amphetamin-Psychosen), ein starker Anstieg des Blutdrucks mit erhöhter Gefahr von Hirnblutungen, Blutdruckabfall oder Krampfanfällen. Eine Amphetamin-Vergiftung kann zu Atemlähmung, Kreislaufkollaps und Tod infolge Herzversagens führen.

Ein grosses Risiko beim länger dauerndem Amphetamingebrauch ist die Entwicklung einer Abhängigkeit. Diese kann bereits dann eintreten, wenn Amphetamine nur zu bestimmten Anlässen und in niedriger Dosierung konsumiert werden. Bei regelmässigem Konsum kommt es rasch zu einer Toleranzbildung, d.h.

es muss immer mehr konsumiert werden, damit die gewohnte Wirkung eintritt. Methamphetamin hat ein sehr hohes Abhängigkeitspotential, insbesondere aufgrund der Stärke und Dauer seiner Wirkungen sowie der negativen Auswirkungen während des Herunterkommens. Vor allem wenn der intravenöse Konsum von Amphetaminen oder der Konsums durch Inhalation ausgesetzt wird, können Entzugserscheinungen auftreten.

Symptome :

Ermüdung, Erschöpfung Gereiztheit Depression, Angstzustände erhöhtes Schlafbedürfnis grösserer Appetit Konzentrationsstörungen Selbstmordgefährdung

Diese Entzugserscheinungen verschwinden in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen. Um die psychische Abhängigkeit mit dem wiederkehrenden Konsumdruck zu überwinden, braucht es hingegen längere Zeit. Da Amphetamine häufig zusammen mit Alkohol oder anderen Drogen konsumiert werden, kann es zu unvorhersehbaren körperlichen und psychischen Wechselwirkungen kommen. Amphetaminkonsum während der Schwangerschaft Durch den Konsum von Amphetaminen oder Methamphetamin während der Schwangerschaft gelangt der Wirkstoff über den Blutkreislauf zum Fötus. Dies kann zu schweren Entwicklungs- und Verhaltensstörungen beim ungeborenen Kind führen. Amphetaminkonsum kann auch ein vorzeitiges Einsetzen der Wehen verursachen und zu einer Frühgeburt führen. (Meth-)Amphetamin im Strassenverkehr Bei der Einnahme von (Meth-)Amphetamin treten Realitätsverlust und Fehleinschätzungen auf, die Risiko­bereitschaft steigt, die Pupillen sind erweitert und reagieren nicht auf helles Licht (Blendung). Beim Abklingen der Wirkung treten Müdigkeit und Erschöpfung auf. Deswegen ist davon abzuraten, nach der Einnahme von (Meth)Amphetamin am Strassenverkehr teilzunehmen, auch wenn der Konsum bereits einige Stunden her ist. Werden mehrere Substanzen eingenommen, erhöht sich das Gefahrenpotenzial, die Wirkung ist unvorhersehbar.

Amphetamine und Methamphetamine sind psychoaktive Substanzen 0,5 Promille bei Alkohol und Nulltoleranz für illegale Drogen Website (Online-Beratung)

: Amphetamine / Methamphetamin – Wirkung-Risiken