Welche Briefmarken Sind Wertvoll?

Welche Briefmarken Sind Wertvoll
Aktualisiert von Laura | 9. Juli 2020 Als die erste Briefmarke der Welt 1840 herausgebracht wurde, hätte sich niemand vorstellen können, dass sich darauf eine Jahrhunderte andauernde Sammelleidenschaft entwickeln würde. Inzwischen ist das Sammeln von Postwertzeichen ein breites, beliebtes Hobby geworden.

Was aber inzwischen noch mehr zugenommen hat als die historische Bedeutung, ist die Menge an Geld, die Briefmarkensammler*innen mit ihnen verdienen können. Unsere Expert*innen haben eine Liste der teuersten Briefmarken der Welt zusammengestellt und erklären, warum jede einzelne so wertvoll ist. Die Penny Black – 3.000 Euro Die Penny Black wurde im Mai 1840 in Großbritannien herausgebracht und war die erste selbstklebende Briefmarke der Welt.

Und aus diesem Grund ist sie so wertvoll. Die Penny Black trägt ein Bild der Königin Victoria II und zeigt nicht das Herkunftsland, wie es heute üblich ist. Obwohl es viele Penny Blacks auf dem Markt gibt, kann ein unbenutztes Exemplar die Besitzer*innen ca.3.000 Euro reicher machen. Welche Briefmarken Sind Wertvoll Erste selbstklebende Briefmarke der Welt Inverted Swan – 35.500 Euro Die Inverted Swan ist eine der berühmtesten und einzigartigsten Briefmarken der Welt und das nicht aufgrund ihrer Schönheit, sondern aufgrund des ersten Druckfehlers seiner Art. Die Inverted Swan wurde 1855 im australischen Perth herausgegeben und aufwendig als Lithographie hergestellt. Welche Briefmarken Sind Wertvoll Die Inverted Swan ist der Fehldruck, der besonders wertvoll wurde Red Mercury – 37.000 Euro Der hohe Preis der Red Mercury begründet sich in ihrer Seltenheit. Die Marke wurde nicht auf Postkarten geklebt, sondern zum Versand von Zeitungen verwendet. Sie zeigt die Abbildung des gleichnamigen römischen Gottes und wurde je nach Anzahl der Zeitungen im Bündel in Gelb, Rot und Blau gedruckt.

Allerdings wurde die Red Mercury schnell gegen eine andere Marke ersetzt, weshalb so wenige Exemplare übrig geblieben sind und sie heute für 37.000 Euro über die Ladentheke geht. Hawaiian Missionaries – 39.000 Euro Trotz des billigen blauen Papiers, auf dem die Hawaiian Missionaries Marke gedruckt wurde, gehört sie zu den seltensten und wertvollsten Briefmarken aller Zeiten und ist heutzutage rund 39.000 Euro wert.

Die Hawaiian Missionaries waren die ersten Briefmarken, die auf Hawaii hergestellt und hauptsächlich für den Briefwechsel zwischen Missionaren verwendet wurden. Daher rührt auch der Name. Welche Briefmarken Sind Wertvoll Trotz des billigen Papiers sind die Briefmarken der hawaiischen Missionare unglaublich wertvoll geworden Inverted Dendermonde – 75.000 Euro Die Inverted Dendermonde, auf dem das Rathaus auf dem Kopf steht, ist der bekannteste Fehldruck Belgiens, Auch wenn dieser Druckfehler bereits in den ersten beiden Auflagen auftrat, sind heute nur noch 17 Exemplare bekannt. Welche Briefmarken Sind Wertvoll Die Inverted Dendermonde könnte ein Motiv für einen Mord im Jahr 1942 gewesen sein Inverted Jenny – 750.000 Euro Hier ein weiterer Fehldruck, der inzwischen zu einem unglaublichen Preis gehandelt wird. Die Jenny ist heute 750.000 Euro wert und zeigt das Bild einer Curtiss JN-4, die auf dem Kopf steht. Welche Briefmarken Sind Wertvoll Nur 100 Exemplare der Inverted Jenny wurden jemals herausgegeben Baden 9 Kreuzer – ca.1 Million Euro Bei der Baden 9-Kreuzer sorgt nicht ein Bildfehler für ihren Wert, sondern ein Farbfehler. Eine 9-Kreuzer Briefmarke hatte einen Nennwert von 9-Kreuzer und ist rosa gefärbt, während die 6-Kreuzer grün waren. Welche Briefmarken Sind Wertvoll Eine grüne Baden 9-Kreuzer kann bei einer Auktion eine sechsstellige Summe erzielen Die ersten zwei Marken von Mauritius – über 1 Million Euro Diese Briefmarken wurden 1847, während der britischen Kolonialisierung, auf Mauritius herausgegeben. Abgebildet war niemand geringeres als Victoria. Welche Briefmarken Sind Wertvoll Die ersten britischen Briefmarken, die außerhalb Großbritanniens hergestellt wurden Die Treskilling Yellow – über 2,1 Millionen Euro Die Treskilling Yellow zählt zu den teuersten Briefmarken der Welt, da sie eigentlich blau-grün sein sollte, aber tatsächlich als gelbe Marke in Umlauf kam. Welche Briefmarken Sind Wertvoll Das einzige existierende Exemplar der Treskilling Yellow _ Beginnen Sie Ihr eigenes Briefmarken-Abenteuer und hauchen Sie Ihrem Hobby in unseren zahlreichen Briefmarken-Auktionen neuen Schwung ein. _ Mehr entdecken über Briefmarken I Internationale Briefmarken Diese Artikel könnten Ihnen auch gefallen: Expertentipps: So bestimmen Sie den Wert Ihrer Briefmarken Wie viel ist Ihre Briefmarkensammlung wert? Die 10 teuersten Banknoten, die jemals verkauft wurden

Wie finde ich heraus ob Briefmarken wertvoll sind?

Briefmarken: So finden Sie heraus, was geerbte Sammlungen wert sind Früher galten sie als Wert­papiere des kleinen Mannes. Heute sind die meisten Briefmarken­samm­lungen nur wenig wert – doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber wie können Laien sie erkennen? Was sind alte Briefmarken heute wert? Wir haben nachgeforscht.

Inhalt Manch einer hat das Bild noch vor Augen: Der Vater hält einen Brief über einen Topf voll dampfendem Wasser. Vorsichtig trennt er die Briefmarke vom Papier ab und legt sie zum Trocknen zur Seite. Einige Tage später sitzt er an seinem Schreibtisch, platziert die Marke mit der Pinzette an die richtige Stelle des Briefmarken­albums, lugt freundlich über den Rand seiner Lesebrille und sagt: „Das wirst Du später einmal erben.” Was mag eine solche Briefmarken­samm­lung wert sein? Wie kann man sie zu Geld machen? Wir haben uns mit einem Nach­lass auf Antwort­suche begeben.

Er umfasste elf Alben – eine bunte Samm­lung mit Marken aus der Zeit des Kaiser­reichs, der Bundes­republik, etlichen ungestempelten Blöcken aus der DDR oder auch dreidimensionalen Plastikmarken mit Hologramm, die beim leichten Kippen ein zweites Motiv zeigen.

  1. Sie stammen aus Umm-Al-Qiwain, einem der Vereinigten Arabischen Emirate.
  2. Unabhängig. Objektiv.
  3. Unbestechlich.
  4. Orts­termin im Berliner Auktions­haus Schlegel am Kurfürs­tendamm, das sich auf Auktionen von Briefmarken und Münzen spezialisiert hat.
  5. Nüchtern blättert Mitarbeiter Stefan Kaphengst die Seiten jedes Albums durch.

Sein ebenso nüchternes Fazit: „Dafür kriegen Sie 30 bis 40 Euro.” Das seien Marken, von denen sehr viele auf dem Markt sind, begründet er die Einschät­zung. Eine Ausnahme bildeten die drei Sätze mit den Hologramm­marken aus Umm-Al-Qiwain. Ein Satz mit je fünf Marken ließe sich für rund 5 Euro verkaufen, schätzt er.

  • Äufer gebe es bei Ebay – nicht aber beim Auktions­haus.
  • Für eine Versteigerung sei diese Kollektion chancenlos.
  • In der Regel erst ab einem Wert von etwa 1 000 Euro aufwärts nimmt Kaphengst eine Briefmarken­samm­lung in den Auktions­katalog auf.
  • Der Versuch zeigt: Die meisten Briefmarken­samm­lungen stellen heut­zutage keinen nennens­werten Wert dar.

Der Grund: Die Zahl der Sammler sinkt stetig, der Nach­wuchs fehlt. Mit Briefmarken lassen sich nur wenige Jüngere vom Smartphone weglocken. Der Berliner Händler Georg Kröger steht stell­vertretend für den Trend. Er hat seinen Laden schon 2006 aufgegeben und führt sein Geschäft seitdem von zu Hause aus. Sachsen-Dreier. Diese Marke wurde für 5 000 Euro versteigert. © Berliner Auktionshaus Schlegel / mauritius images Auch wenn die meisten Samm­lungen wenig wert sind – Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber wie können Laien sie erkennen? Zuerst lohnt ein Blick in die Alben selbst.

Vielleicht hat der Sammler dort notiert, welchen Katalog­wert die eine oder andere Marke hatte. Dann kennen die Nach­fahren die eins­tigen Raritäten, die aus der Samm­lung heraus­stachen und vielleicht immer noch etwas wert sind. Eine erste Orientierung bietet eine Suche nach den Handels­preisen beim Online-Auktions­haus Ebay.

Eine weitere, kosten­pflichtige Hilfe kann der Michel-Katalog geben, der inzwischen auch online erhältlich ist (). Er dient Briefmarkenfreunden als anerkannte Schätz­grund­lage. Die dort genannten Preise sollten Sammler aber nicht für bare Münze nehmen.

  • Händler zahlen vom Katalog­wert im Schnitt 20 bis 30 Prozent.
  • Ergeben die Recherchen Anhalts­punkte für eine wert­vollere Samm­lung, sollte ihr Besitzer Experten einbeziehen.
  • Der nächste Philatelisten­ver­ein ist über den Bund deutscher Philatelisten unter schnell zu finden.
  • Erben sollten bei wert­volleren Samm­lungen bedenken, dass die organisierten Sammler womöglich selbst kaufen wollen und den Wert geringer schätzen, als er tatsäch­lich ist.

Zur Sicherheit sollte der Anbieter auch im Raum bleiben, wenn der Schätzer sich die Samm­lung ansieht. Es könnte vielleicht eine teure Marke dabei sein, die hinterher fehlen könnte. Handelt es sich um eine wert­vollere Samm­lung, sollten die Besitzer eine zweite Meinung einholen – von Händ­lern oder Auktions­häusern.

Beide sind an einem güns­tigen Ankauf interes­siert. Nehmen Auktionatoren aber eine Samm­lung in die Versteigerung auf, werden sie am Erlös prozentual beteiligt. „Kommt ein Mitarbeiter von Berlin zum Beispiel nach Hessen zum Haus­besuch und nimmt die Samm­lung mit einem Wert von 1 000 Euro in die Versteigerung, würde unsere Provision bei 20 Prozent beginnen”, sagt Kaphengst.

Von solchen Werten können die meisten Sammler nur träumen. Sie können ihre Marken meist für nur wenige Euro bei Ebay anbieten oder auf dem Flohmarkt verkaufen. „Von einem Händler bekommen sie dort vielleicht 10 oder 15 Euro für eine Hobby­samm­lung”, schätzt Händler Kröger.

  1. Da möchte mancher mit der geerbten Samm­lung lieber Gutes tun.
  2. Der Vorsitzende des Philatelisten­verbands Berlin-Brandenburg, Klaus D.
  3. Schult, empfiehlt für unseren Probe-Nach­lass zum Beispiel: „Briefmarkenfans in der fünften und sechsten Klasse freuen sich über eine solche Samm­lung.” Über eine Spende freut sich auch die Briefmarken­stelle Bethel (Quellenhofweg 25, 33617 Biele­feld).

In Werk­stätten sortieren Behinderte die Marken und schnüren sie zu Kiloware-Paketen zusammen. Der Verkaufs­erlös kommt der Einrichtung zugute. Oder man behält die Alben und erinnert sich an ihren Wert jenseits von Euro und Cent. An ihnen haftet die Erinnerung, wie der Vater liebevoll seine Samm­lung pflegte.

Welche Briefmarken Sind Wertvoll 24.05.2022 – Ebay-Angebote sind von Anfang an verbindlich. Wer sein Angebot stoppt, muss oft trotzdem liefern oder Schaden­ersatz zahlen. Stiftung Warentest erklärt die Rechts­lage. Welche Briefmarken Sind Wertvoll 04.10.2021 – Einfach digital: Briefe und Post­karten können Sie auch per Smartphone-App und Stift frankieren. Wir erklären, wie das geht und haben das Porto-System getestet. 19.06.2018 – Ab 1. Juli 2018 müssen die Kunden der Post mehr Porto für Bücher- und Warensendungen bezahlen. Die Büchersendung „Groß” (bis 500 Gramm) wird 20 Cent teurer und kostet.

: Briefmarken: So finden Sie heraus, was geerbte Sammlungen wert sind

Welche deutschen Briefmarken sind viel Wert?

Seltene Briefmarken: Diese sind besonders wertvoll – Die Geschichte der weltweit begehrten Sammlerstücke ist beeindruckend. Besonders wertvolle Briefmarken bringen bei Auktionen Rekordpreise ein. Das sind die teuersten Briefmarken der Welt:

British Guiana 1 Cent magenta: Diese Marke ist als einzige aus dem Jahre 1856 bekannt, angeblich existiert lediglich ein Exemplar von ihr.1980 erwarb der US-amerikanische Milliardär John E. du Pont die Briefmarke für 935.000 US-Dollar. Nach seinem Tod versteigerten seine Angehörigen das Stück für 9,5 Millionen Euro. Die rote Mauritius: Am 21. September 1847 gab Mauritius zwei Briefmarken raus; sieben Jahre, nachdem England 1840 die erste Briefmarke entwickelt hatte. Was die Marke so wertvoll macht: Statt “post paid” (Porto bezahlt) steht dort “post office” (Postamt). Dieser Fehler macht das Stück besonders begehrt. Sie wurde für 8,1 Millionen Euro ersteigert. Treskilling Yellow: Der Fehldruck aus Schweden hat einen geschätzten Wert von 2,6 Millionen Euro. Ursprünglich hätte die 1855 herausgegebene Marke blau-grün sein sollen, das Endprodukt war jedoch gelb. Das macht die Marke zu einem wertvollen Einzelstück. “Das ganze Land ist rot”: Die 1968 in China herausgegebene Briefmarke repräsentiert die kommunistische Revolution von Maos und sticht durch den zentralen Satz “Das ganze Land ist rot” heraus. Der Wert der Marke liegt bei 2 Millionen Euro. Baden 9 Kreuzer: Ein Druckfehler der Deutschen Post sorgte im Jahr 1851 bei einer Charge 9 Kreuzer für grüne statt rosa Marken. Heutzutage sind nur noch vier von diesen Briefmarken bekannt, was sie besonders wertvoll macht. Der Wert liegt bei 1,5 Millionen Euro.

Seltene Briefmarken haben können Millionen wert sein und sind deshalb eine gute Investitionsmöglichkeit. imago images / Jochen Tack

Wie sieht die wertvollste Briefmarke aus?

Die vermutlich wertvollste Briefmarke aus Deutschland ist der Baden-Fehldruck 9 Kreuzer von 1851. Die blaugrüne Marke sollte eigentlich rosa sein. Nur drei Exemplare dieser Marke sind bekannt. Diese Rarität dürfte heute einen Preis von mehreren Millionen Euro erzielen.

Welche Briefmarken lassen sich gut verkaufen?

Stempelung – Wenn sich gestempelte Briefmarken in deiner Sammlung befinden, prüfe nach, ob sowohl Ort als auch Datum gut lesbar sind. Das erhöht den Wert sowohl bei ursprünglich teuren als auch bei günstigen Marken. Wenn deine Briefmarke zu einer Sorte gehört, die gestempelt sogar seltener sind als ungestempelt, hast du besonders gute Chancen, einen hohen Erlös zu erreichen.

Was kostet es mich Briefmarken prüfen zu lassen?

Die Prüfung erfolgt auf Grundlage der Prüfordnung des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V. (BPP), Geprüft werden alle höherwertigen Marken und Belege ab ca.20 Euro Katalogwert (Michel). Geringwertige Prüfstücke werden i.d.R. signiert, ansonsten werden Kurzbefunde und Befunde oder für besonders hochwertige Marken und Belege Farbfotoatteste erstellt.

Sind Briefmarken aus der DDR wertvoll?

Welche DDR-Briefmarken waren oder sind richtig wertvoll? | STERN.de – Noch Fragen? Antworten (4) 50 Jahre DDR Sondermarke Die meisten Briefmarken aus der DDR haben heute keinen besonders hohen Wert, da noch recht viele im Umlauf sind. Oft haben nur vollständige, gut erhaltene Briefmarkenserien einen gewissen Sammlerwert.

  1. Es gibt aber auch einige wenige Einzelmarken, die recht wertvoll sind.
  2. So hat die Marke “DDR Dienst Mi.Nr.
  3. A 22 I XI **” einen Katalogwert von über 1000 Euro.
  4. Sie ist eine der seltensten Marken, die in der DDR produziert wurden.
  5. Briefmarken aus der DDR haben heute in der großen Mehrheit keinen nennenswerten Wert.
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Oft bringen sie nicht einmal den Orginalwert ein. Lediglich bestimmte Serien aus dem Jahr 1964 scheinen aktuell einen gewissen Wert zu entwickeln. Dies gilt allerdings nur dann, wenn die vollständige Serie vorhanden ist.In Anbetracht der allgemeinen technischen Entwicklungen weg von Briefmarken und der besonderen Geschichte der DDR ist es aber gut möglich, dass sich manche DDR-Briefmarke in Zukunft zu einem höheren Wert steigert.

  • Man sollte sie auf alle Fälle sauber und geschützt aufbewahren.
  • DDR Briefmarken sind unterm Strich nicht wirklich von hohem Wert.
  • Nach der Öffnung sind jedoch einige Briefmarken aufgetaucht, die wohl einen geschichtlichen Wert haben sollen.
  • Wenn man überhaupt von Werten sprechen kann, dann nur wenn ein kompletter Jahrgang vorhanden ist.

Wegschmeissen sollte man die Marken jedoch nicht, in einigen Jahren kann das schon wieder ganz anders aussehen. Die wertvollsten Marken sollen angeblich 3 Olympiamarken aus dem Jahre 1984 sein. Das waren 5, 20 u.25 Pfennigmarken. Diese sind für ca.20.000 Euro in London versteigert worden.

Welche Briefmarken sind mehr Wert gestempelt oder Ungestempelt?

Wird die Briefmarke gestempelt, ist sie entwertet. Für den Sammler verlieren diese Marken aber nicht ihren Wert. Im Gegenteil, Marken können durch das Abstempeln oder Entwerten sogar noch wertvoller werden.

Was macht eine Briefmarke wertvoll?

Briefmarkensammeln war mal Nationalsport. Der Präsident des Bundesverbands erklärt, wie man den Wert einer alten Marke erkennt. Und ob das Hobby eine Zukunft hat. An diesem Donnerstag beginnt in Sindelfingen die Internationale Briefmarken-Börse, sie ist eine der wichtigsten Treffpunkte für Philatelie-Freunde in Deutschland.

Die Veranstalter bieten an, die privaten Sammlungen von Besuchern durch Fachleute schätzen zu lassen. Wolfgang Lang, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels, erklärt, auf was man achten soll, wenn man alte Alben findet. Und warum die gute, alte Briefmarke längst nicht am Ende ist.

SZ: Herr Lang, liegen in den deutschen Speichern und Kellern geheime Schätze herum? Wolfgang Lang: Selten. Häufig hat zum Beispiel der Opa alle zwischen 1960 und 1969 in West-Deutschland und West-Berlin ausgegebenen Briefmarken gekauft, das waren 460 Stück, und dafür am Postschalter umgerechnet gut 80 Euro bezahlt.

Mehr ist das heute auch nicht wert, wenn überhaupt. Denn das haben damals sehr viele Leute gemacht. Und wenn alle das Gleiche kaufen, ist der Wiederverkaufswert klein. Wann besteht der Verdacht, Opas Briefmarken könnten wertvoller als 80 Euro sein? Meistens dann, wenn einzelne Stücke beim Erwerb schon teuer waren.

Wer eine Sammlung findet, sollte zum Beispiel prüfen, ob Rechnungen beigelegt sind oder die Marken ersteigert wurden. Wenn jemand bei einer Versteigerung 1960 ein Einzelstück für 200 Mark gekauft hat, dann bringt dies heute einen vierstelligen Betrag ein.

Wenn jemand aber lediglich gestempelte und abgelöste Briefmarken in einem Buch zusammensteckte, dann können Sie das vergessen. Was macht eine Briefmarke wertvoll? Die Auflagenhöhe ist ein Totschlagargument. Die Post druckte in den siebziger Jahren normale Sondermarken bis zu 30 Millionen Mal – das war mehr als der heutige Markt verträgt.

Eine Marke muss einen gewissen Seltenheitswert haben, damit sie Geld bringt. Oder eine begehrte Eigenschaft. Zum Beispiel der sogenannte “Schwarze Einser”, die erste Briefmarke Deutschlands aus dem Jahr 1849. Sie hatte zwar eine Massenauflage, trotzdem kostet ein gut erhaltenes Stück heute 800 bis 1000 Euro.

  1. Anderes Beispiel: In der Inflationszeit der 1920er Jahre ging es mit der Geldentwertung so schnell voran, dass manche Marken kaum mehr in den Verkehr kamen, weil sie schon wieder zu geringen Geldwert besaßen für einen Brief.
  2. Wenn die heute mit einem damaligen Stempel darauf auftauchen, können sie sehr selten und teuer sein.

Oder die frühen Briefmarken in Westdeutschland nach der Währungsreform 1948, die konnte sich damals kaum jemand leisten. Ungestempelte Exemplare aus dieser Zeit sind deshalb teuer, schlichtweg weil es wenig gibt. Ist die berühmte “Blaue Mauritius” die teuerste Marke der Welt? Es gibt Marken, die seltener und wertvoller sind.

Aber die ganz seltenen Stücke werden nie angeboten, weil sie in Museen oder Privatsammlungen liegen. Deshalb gibt es für die gar keinen Preis. Von der Blauen und Roten Mauritius existieren immerhin so viele, dass sie am Markt hin und wieder auftauchen. Die Marken sind nicht hübsch, der Drucker auf Mauritius hat sie 1847 mit seinen bescheidenen Mitteln hergestellt.

Aber hinter den Marken verbirgt sich eben eine nette Geschichte rund um die Frau des britischen Gouverneurs, die sie für Einladungen zu einem Kostümball brauchte. Wolfgang Lang, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels (Foto: privat) Wer sich auf der Internetseite Ihres Bundesverbands umschaut, der kommt zu dem Schluss, dass Briefmarkensammler heute vor allem ältere Herren sind. Das Markensammeln ist eine Sache für die zweite Lebenshälfte und es ist sehr überwiegend männlich besetzt.

Vielleicht acht bis zehn Prozent sind Sammlerinnen. Die Männer haben vermutlich einen größeren Jagdtrieb. Die wollen Trophäen nach Hause bringen, das ist die archaische Seite des Sammelns. Sind Briefmarkensammler eine aussterbende Spezies? Das Freizeitverhalten hat sich verändert. Die jungen Leute wissen heute auch nicht mehr, was ein Fernsehprogramm ist, weil sie lieber streamen.

Briefmarken wecken nicht mehr so viel Neugierde, weil man eh alles googeln kann. Für mich als Kind in den sechziger Jahren waren die Marken das Tor zur großen, weiten Welt. Wenn Post kam, hab ich geguckt: Ui, wo kommt die denn her? Aus Australien, da war ein Känguru drauf.

Durch Marken aus Bulgarien oder Rumänien wusste ich, wie dort die Währungen heißen. Über eine Postkarte habe ich erfahren, dass es den Staat San Marino gibt. Das war für mich der Einstieg in Geografie und Kultur. Gibt es eine Zukunft für die Briefmarke und ihre Sammler? Seit Jahren rückt der Brief als Ganzes in den Fokus.

Wer hat ihn geschrieben und wann? Welche Wege hat der Brief hinter sich, hat er eine zeit- oder kunstgeschichtliche Relevanz? Da wird die Philatelie eingebunden in historische und kulturelle Zusammenhänge. Der Opa, der mit der Lupe am Tisch sitzt und nachzählt, ob die Briefmarke noch alle Zähnchen hat – diese Generation stirbt nun aus.

Warum ist die Blaue Mauritius so teuer?

Sie ist nicht die älteste, seltenste oder teuerste Briefmarke der Welt, aber sie ist mit Abstand die Berühmteste: Welche Briefmarken Sind Wertvoll Im Jahr 1847 wurde sie, zusammen mit ihrer roten „Schwester”, auf Mauritius herausgegeben und ist bis heute das Highlight für jeden Briefmarkensammler. Aber auch für Laien auf dem Gebiet der Philatelie ist die Blaue Mauritius ein Begriff, was sie zu der wohl bekanntesten Briefmarke der Welt macht.

Wie kann man Briefmarken verkaufen?

Wo kann man eine Briefmarkensammlung verkaufen? – Ihnen stehen verschiedene Wege offen, Ihre Briefmarkensammlung zu verkaufen. Neben Ebay und Angeboten über Kleinanzeigen können Sie versuchen, die Briefmarken auf Messen oder an Händler zu verkaufen. Der sinnvollste Weg ist jedoch in vielen Fällen eine Auktion.

  • Wenn Sie über Anzeigen oder auf Messen Ihre Briefmarkensammlung verkaufen, können Sie nie sicher sein, ob Sie auch den angemessenen Erlös erzielen und haben zugleich einen hohen Aufwand.
  • Einfach deshalb, weil bei diesem Verkauf die Konkurrenzangebote anderer Interessierter fehlen.
  • Im Rahmen einer professionellen Auktion hingegen ist gewährleistet, dass Sie Ihre Briefmarkensammlung gewinnbringend verkaufen.

Sie und das Auktionshaus das gleiche Ziel: die Briefmarkensammlung höchstbietend verkaufen. Denn je höher der Erlös der Auktion ist, desto mehr Provision fällt für das Auktionshaus ab. Sie sitzen sozusagen im selben Boot mit dem Auktionshaus.

Wie viele Rote Mauritius gibt es noch?

Rote und Blaue Mauritius

/td> Ausgabe Land Mauritius Nominalwert 1 Penny und 2 Pence Ersttag 21. September 1847 Gestaltung Bildmotiv Königin Victoria Farbe Rot und Blau Entwurf Joseph O. Barnard Druckart Stichtiefdruck Perforation geschnitten Besonderheiten angeblich falsche Bedruckung mit „POST OFFICE” statt „POST PAID” Auflage Auflage jeweils 500 Stück

Die Rote und Blaue Mauritius sind die ersten beiden Briefmarken aus der britischen Kronkolonie Mauritius, Sie wurden am 21. September 1847 ausgegeben. Durch diese Marken war Mauritius das siebte Postgebiet, das Briefmarken herausbrachte. Von den je 500 hergestellten Marken gibt es weltweit von der Blauen Mauritius noch 12 und von der Roten Mauritius noch 15 Exemplare.

  • Die Blaue Mauritius ist gleichzeitig ein Inbegriff einer besonderen Briefmarke und die Bekanntheit der Blauen übersteigt jene der Roten Mauritius bei Weitem.
  • Sie sind zwar nicht die teuersten und auch nicht die seltensten Briefmarken, aber der sogenannte „ Bordeaux-Brief ” mit beiden dieser Marken zählt zu den wertvollsten philatelistischen Sammlerstücken überhaupt.

Ein Exemplar der Blauen Mauritius ist im Museum für Kommunikation Berlin ausgestellt. In engerer Definition ist nur die erste Briefmarkenserie von Mauritius aus dem Jahre 1847 („POST OFFICE”) damit gemeint, wobei ihr die zweite Serie von 1848 („POST PAID”), mit wesentlich mehr erhaltenen Marken und 12 verschiedenen, in ihrem Design leicht voneinander abweichenden, Varianten pro Wert, ziemlich ähnlich ist.

  • Bei praktisch fast unverändertem Aussehen, ebenfalls aus der Hand von Joseph Osmond Barnard, hatte die zweite Serie die Aufschrift „POST PAID” (Porto bezahlt) anstatt „POST OFFICE” (Postamt).
  • Bald nach dem Auffinden von Stücken der ersten Serie gab es Spekulationen, ob sie nicht nur eine Art Fehldruck oder Irrtum wären, und hieraus entstanden Legenden.

Mittlerweile ist mit an Gewissheit grenzender Wahrscheinlichkeit erwiesen, dass es sich um keinen Fehler handelte.

Wie wertvoll ist die blaue Mauritius?

Wer, bitte, schreibt noch Briefe? – Natürlich fragt sich jetzt der Laie, ob nicht vielleicht auch der nach Schokolade duftende 15er-Block ganz viel wert sein könnte, den die Schweizer Post im Jahr 2001 herausbrachte. Auch die Briefmarken, die Tonga vor gut 60 Jahren in den Umrissen des Inselstaates verkaufte, müssten doch was einbringen.

  • Doch der Markt hat eigene Gesetze.
  • Der einst gefragte “deutsche Posthornsatz” aus den 1950er-Jahren etwa wird heute längst nicht mehr so hoch gehandelt wie noch in den 1980er-Jahren.
  • Das liegt vor allem daran, dass es immer weniger Sammler gibt, die sich für so etwas interessieren.
  • Waren in den 1960er-Jahren in Deutschland etwa 90 000 Sammler in Vereinen zusammengeschlossen, so sind es heute noch 25 000″, sagt Reinhard Küchler, Geschäftsführer des Bundes Deutscher Philatelisten.

“Durchschnittsalter: jenseits der 70.” Küchler schwärmt von den Marken alter portugiesischer Kolonien, durch die er als Kind nicht nur die Welt, sondern auch die Musik der kapverdischen Sängerin Cesária Évora kennengelernt hat. “Heute”, meint Küchler, “sind Briefmarken vielen Jüngeren gar nicht mehr im Bewusstsein. 14 Millionen Stück wurden im Jahr 2001 von der Audrey-Hepburn-Marke erst gedruckt und dann wieder eingestampft. Einige fanden dennoch den Weg auf einen Brief. (Foto: Catherina Hess/Catherina Hess) Gelegentlich schaffen es Postwertzeichen zumindest noch in die Schlagzeilen: So etwa die deutsche Audrey-Hepburn-Wohltätigkeitsmarke, von der 2001 insgesamt 14 Millionen Stück gedruckt wurden, dann aber aus rechtlichen Gründen wieder eingestampft werden mussten. Das teuerste Postwertzeichen der Welt ist die “British Guiana 1 Cent magenta” aus dem Jahr 1856. Das einzige Exemplar der Marke wurde gerade in New York für 8,3 Millionen Dollar versteigert. (Foto: SHANNON STAPLETON/REUTERS) Als wertvollstes Sammlerstück weltweit aber gilt weiterhin die “British Guiana 1 Cent magenta” aus dem Jahr 1856.

Davon gibt es nur ein einziges Exemplar, das im Jahr 2014 in New York 9,48 Millionen Dollar (7,93 Millionen Euro) erzielte. Der US-amerikanische Schuhdesigner Stuart Weitzman hat es gekauft. Von Wertzuwachs kann aber selbst hier nicht die Rede sein: Kürzlich erzielte Weitzmans Guiana bei einer Auktion nur noch 8,3 Millionen Dollar.

Besonders wertvoll bleibt der sogenannte “Bordeaux-Brief”, der einzige, auf dem eine blaue Mauritius neben einer roten zu sehen ist: Er brachte im Jahr 1993 satte 6,125 Millionen Schweizer Franken (5,58 Millionen Euro) ein. Eine einzelne blaue Mauritius (ohne Kuvert) erzielte zuletzt 900 000 Pfund (1,048 Millionen Euro). Nur dieser Brief, der sogenannte Bordeaux-Brief, hat sowohl eine blaue wie auch eine rote Mauritius. Wert: 5,58 Millionen Euro. (Foto: Roland Weihrauch/dpa) Und dann gibt es auch noch so nette Geschichten wie die vom Rentner, welcher 2012 auf einem Dresdner Flohmarkt angeblich zwei Kilo Marken für 20 Euro erstand und in dem Konvolut eine auf drei Millionen Dollar geschätzte, fälschungssicher geprägte “Benjamin Franklin Z Grill” aus dem Jahr 1868 fand. Die “Inverted Jenny” von 1918 ist ein klassischer Fehldruck. Auf ihr steht ein Doppeldecker kopf. (Foto: -/dpa) Wie schön hingegen, wenn man irgendwo doch noch eine Marke mit einer Lokomotive entdeckt, welcher die Speichen fehlen! Und herrlich, wenn mal versehentlich die gummierte Seite bedruckt wurde oder sich der Schriftzug “Dfeutsches Reich” findet.

Das macht bei Sammlern gute Laune – und hebt den Preis. Ähnlich wie bei den Olympia-Marken, die die Gattin und der Sohn des sozialdemokratischen Postministers Kurt Gscheidle einst verschickten. Die Marken waren von der deutschen Regierung eigentlich zurückgezogen worden – wegen des Boykotts der Olympischen Sommerspiele in Moskau 1980.

Die Gscheidles klebten aber trotzdem. Glück, wer diese Briefe nun besitzt – oder Kuverts, die die Explosion des Luftschiffs Hindenburg 1937 nahe New York überlebten. Auch der Zeppelin “Hindenburg” hatte Post an Bord, als er 1937 in Lakehurst explodierte. Die Briefe sind heute begehrte Sammelobjekte. (Foto: AP/AP) Und dann wären da noch die berühmten Fälschungen eines Jean de Sperati (1884 – 1957), der sich – trotz diverser Verurteilungen – nicht als Fälscher, sondern eher als Künstler sah, wie Briefmarken-Historiker Wolfgang Maaßen betont.

“Wirklich niemand hat perfekter gefälscht als er.” Mittlerweile sind sogar gefälschte Sperati-Fälschungen im Umlauf. Im kollektiven Gedächtnis der Menschen, auch aller Nichtsammler, aber bleibt bis heute: die blaue Mauritius. “Das liegt vor allem daran, dass Mauritius eines der ersten Gebiete mit eigenen Postwertzeichen war”, so Auktionator Christoph Gärtner.

Auf dieses Wissen baute zum Beispiel der Humorist Heinz Erhardt, als er sein Gedicht über einen vernarrten Sammler schrieb, der mit seiner Frau eine Tochter bekommt: “Heinrich fasste den Entschluss: Die nennen wir Mauritius!/Gewiss, der Name passt nicht recht/Fürs Kind von weiblichem Geschlecht/Doch sei’s, zu End’ sei der Verdruss:/Ich hab’ eine Mauritius.” Letztlich ist eben auch die Sammelleidenschaft eine wirklich komische Sache.

Was mache ich mit meinen alten Briefmarken?

Zum Jahreswechsel steigt der Preis für einen Standardbrief auf 85 Cent. Alte Briefmarken werden nicht ungültig, jedoch müssen Kunden Briefe zusätzlich frankieren. Briefporto steigt Fünf Cent mehr werden ab 1. Januar für einen Standardbrief fällig. Wer noch alte Briefmarken hat, muss nachfrankrieren. (Foto: dpa) Bonn Wer im Digitalzeitalter noch auf klassische Briefe setzt, muss für den Versand im nächsten Jahr etwas mehr zahlen.

Das Inlandsporto für einen maximal 20 Gramm schweren Standardbrief hat sich zum 1. Januar um fünf Cent auf 85 Cent erhöht. Für eine Postkarte werden 70 Cent fällig und damit zehn Cent mehr als bisher. Bei einem maximal 50 Gramm schweren Kompaktbrief gibt es einen Portoaufschlag von fünf Cent auf einen Euro.

Andere Sendungsarten werden ebenfalls teurer. Die Post begründet die neuen Preise mit sinkenden Sendungsmengen und höheren Kosten. Die zuständige Regulierungsbehörde, die Bundesnetzagentur, hatte für das neue Porto grünes Licht gegeben. Alte Briefmarken werden nicht ungültig, man muss sie aber zusätzlich frankieren.

  1. Wer dies in den ersten Januartagen nicht tut und Briefe nur mit den alten Marken verschickt, dürfte aber Glück haben.
  2. Wir lassen in den ersten Tagen des neuen Jahres Kulanz gelten und werden die unterfrankierten Briefe nicht sofort zurückschicken”, sagte ein Post-Sprecher.
  3. So habe man es auch schon bei den vorigen Portoerhöhungen getan.

Die Post dreht beim Porto in der Regel alle drei Jahre an der Preisschraube. Die neuen Preissätze sind bis Ende 2024 gültig. Die Briefmenge sinkt im Internetzeitalter schon seit langem, weil viele Menschen zur Kommunikation lieber auf Mails, Chatnachrichten oder Posts in sozialen Medien setzen.

Ist Briefmarken Sammeln noch zeitgemäß?

Briefmarken sammeln: Ist das noch aktuell? – Die Philatelie oder das Sammeln von Briefmarken kann auf eine lange Historie zurückblicken und noch heute in Deutschland Sammler für sich begeistern. Schätzungsweise sollen ein bis zwei Millionen Menschen in der Bundesrepublik nach wie vor die bunten Marken sammeln.

Die Motivation zum Sammeln ist unterschiedlich begründet, meist bringen die Sammler jedoch eine echte Passion für die kleinen Bildchen mit oder spezialisieren sich auf Marken bestimmter Epochen oder geographischer Regionen. Eigens für Briefmarkensammler gibt es einen Interessenverband, den “Bund Deutscher Philatelisten e.V.”, kurz BDPh.

Die Mitglieder treffen sich in den Vereinen, um unterschiedliche Meinungen einzuholen, um Briefmarken zu tauschen oder um sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten. Im Rahmen des BDPhs werden ebenfalls Recherchen und Wissenswertes publiziert sowie Messen organisiert.

Ist Briefmarken Sammeln ein Hobby?

Das Sammeln von Briefmarken ist wahrscheinlich eines der beliebtesten Hobbys überhaupt. Um damit anzufangen, sind keine besonderen Kenntnisse vonnöten, nur Neugierde und etwas Geduld.

Wer prüft Briefmarken?

Anmerkungen und Einzelnachweise –

  1. ↑ Hochspringen nach: a b c Theodor Haas: Lehrbuch der Briefmarkenkunde, Gebr. Senf, Leipzig 1905, Prüfstellen, S.576 ( filatelia.fi ): „Auch hier war Alfred Moschkau der erste, der sein Wissen in den Dienst der Allgemeinheit stellte und unentgeltlich zunächst für seine Bekannten Briefmarken prüfte. Bald nahm aber die Arbeit derart zu, daß er davon absehen mußte, um so mehr als seine Kunden ihm zum Teil nicht einmal die Portoauslagen ersetzten.”
  2. ↑ Richtlinien für die Aufnahme als Verbandsprüfer im BPP. Bund Philatelistischer Prüfer e.V., abgerufen am 30. Dezember 2016 (Zum Beispiel wird verlangt, dass der Prüfer vorlegt: eine Aufstellung über die zur Verfügung stehende Literatur, ein Nachweis einer Datei über wesentliche Stücke des Prüfgebietes und Fälschungen, eine Beschreibung des Umfangs und Inhaltes der eigenen Prüfsammlung (Marken, Abstempelungen usw.), die Angabe der zur Verfügung stehenden technischen Hilfsmittel unter Angabe des Herstellers (UV-Lampe, wissenschaftliches Mikroskop, Fotoausrüstung, Fotokopiergerät, Computer, Drucker, Scanner usw.). Die Prüfung selbst umfasst: Allgemeine Kenntnisse der Philatelie, Geschichte, Fachausdrücke; Aussortieren von echten, falschen bzw. reparierten Marken; Papier, Farben, Gummi, Zähnung, Wasserzeichen; Druckverfahren; Entwertungen; Ausstellung eines Attestes.).
  3. ↑ Verhaltensgrundsätze für Prüfer im BPP e.V. Bund Philatelistischer Prüfer e.V., abgerufen am 30. Dezember 2016 (Die Pflichten umfassen unter anderem: Der Prüfer führt seine Tätigkeit gewissenhaft aus. Informationen, die den Wert eines Prüfgegenstandes erheblich beeinflussen, dürfen nicht wissentlich verschwiegen und zum eigenen Vorteil ausgenutzt werden. Grundlage seiner Prüfung ist die Prüfordnung sowie für das jeweilige Prüfgebiet aufgestellte Sonderregelung. Von der Prüfordnung abweichende individuelle Abreden sind nur unter Umständen zulässig (Schriftform). Der Prüfer hat nach Grundsätzen des BPP Prüfstandards und Richtlinien zur Erstellung von Befunden und Attesten einzuhalten. Der Prüfer ist verpflichtet, die Vergütung für seine Prüfungstätigkeit mit einem festen Prozentsatz vom jeweiligen MICHEL-Katalogwert oder vom Handelswert zu bestimmen. Das Recht zur Vereinbarung einer Mindestvergütung bleibt unberührt; die Höhe der Mindestvergütung darf nicht vom Ergebnis der Prüfung abhängig gemacht werden. Der Prüfer darf nur dann gleichzeitig für mehrere Beteiligte (zum Beispiel Käufer und Verkäufer) als Auftraggeber tätig werden, wenn dies ausdrücklich vereinbart und offen gelegt wird.).
  4. ↑ Prüfordnung des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V. Bund Philatelistischer Prüfer e.V., 1. Juli 2016, abgerufen am 30. Dezember 2016 : „7.4. Der Prüfer ist zur gut sichtbaren und untilgbaren Kennzeichnung von Fälschungen berechtigt und verpflichtet.”
  5. ↑ Prüfordnung des Verbandes Philatelistischer Prüfer e.V. Stand: 4.01.2015. (Nicht mehr online verfügbar.) Verband Philatelistischer Prüfer, 4. Januar 2015, archiviert vom Original am 30. April 2015 ; abgerufen am 30. Dezember 2016 (in dieser nicht mehr gültigen Version der Prüfordnung besteht effektiv kein Zwang zur Signierung als „falsch”): „6. Der Prüfer ist berechtigt, Fälschungen zu kennzeichnen. – 11. Für falsch oder verfälscht zu kennzeichnende Prüfgegenstände ab Mi.300,00 € werden 1 % berechnet, höchstens 50,00 €, auch wenn keine Signatur angebracht wird. ”
  6. ↑ Geschäftsordnung für Prüfaufträge (VP-Prüfordnung). Stand: 24.4.2018. Verband Philatelistischer Prüfer, 24. April 2018, abgerufen am 25. November 2018 (anders als in älteren Versionen der Prüfordnung sollen Fälschungen als „falsch” gekennzeichnet werden): „5.6 Falsche oder verfälschte Prüfobjekte sollen vom Verbandsprüfer gut sichtbar und untilgbar gekennzeichnet werden; ”
  7. ↑ Hochspringen nach: a b Prüfstandards des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V. (BPP). Bund Philatelistischer Prüfer e.V., abgerufen am 30. Dezember 2016 (Einzelaspekt einer Prüfung: Prüfung der Echtheit und Klassifizierung des Prüfgegenstandes; Prüfung der Entwertung; Prüfung des Zustandes des Prüfstückes. Dies geschieht unter Zuhilfenahme technischer Hilfsmittel (unter anderem verschiedene Lichtquellen, Lupen, Mikroskop, UV-Lampe, Zähnungsschlüssel, Wasserzeichensuchgeräte, Papierstärkenmessgerät).).
  8. ↑ Hochspringen nach: a b Wolfgang Maassen: Auktionatoren im BDB suchen Dialog und Kundennähe, In: philatelie, Band 63, Nr.410, 2011, ISSN 1619-5892, S.14 (Zitat: „ Seinen Gästen schrieb er seine Wünsche ins “Gebetbuch”: Schnellere Prüfzeiten einzelner Prüfer, maßvollere Prüfkostenansätze bei umfangreichen oder besonders werthaltigen Aufträgen und so manches andere gehörten dazu. Rauhut und seine Kollegen hatten es leicht, hier aus einer gesicherten Position heraus zu argumentieren, sind sie doch nicht nur der größte “Kunde” der Mitglieder des Prüferverbandes, sondern auch in der Lage, bestehende Probleme bis hin zum Einzelfall mit Ross und Reiter zu belegen. ” (Harald Rauhut ist 2011 Präsident der Bundes Deutscher Briefmarkenversteigerer BDB)).
  9. ↑ Hochspringen nach: a b Wolfgang Maassen: BPP-Tagung in Nürnberg: ein gelungener Mix von Kontinuität, Wachstum und Innovation, In: philatelie, Band 64, Nr.421, 2012, ISSN 1619-5892, S.59 (Zitat: ” Zu lange Prüfzeiten bei fehlender Benachrichtigung von Prüfkunden, einfach einbehalten Alt-Atteste, unzulässige Kennzeichnung vorgelegter Expertisen oder gar das Wildern in fremden Prüfgebieten, waren nur einige dieser Punkte, die den Zuhörern sicherlich nicht neu, eher bekannt vorkamen. ” (Der Autor referiert die Rede des Präsidenten des BPP, Christian Geigle.)).
  10. ↑ Marke Eigenbau. Focus Online, 22. April 2013, abgerufen am 13. Januar 2015,
  11. ↑ Vorsicht, Fälschung! Welt.de, 18. Februar 2006, abgerufen am 13. Januar 2015,
  12. ↑ Hochspringen nach: a b Penning, Oechsner: 50 Jahre Bund Philatelistischer Prüfer 1958–2008, S.21.
  13. ↑ Prüferliste. Bund Philatelistischer Prüfer e.V., abgerufen am 30. Dezember 2020 ( Prüfordnung ).
  14. ↑ Hochspringen nach: a b Verband Philatelistischer Prüfer e.V.: Impressum. Abgerufen am 23. Dezember 2022,
  15. ↑ VPP mit erfolgreichem Jahr. Briefmarken-Spiegel (PHILAPRESS Zeitschriften und Medien GmbH & Co. KG), 3. April 2012, abgerufen am 17. Januar 2015,
  16. ↑ Prüferliste. Deutsche Briefmarken Revue, 7. Januar 2011, abgerufen am 17. Januar 2015,
  17. ↑ Verband Philatelistischer Prüfer e.V.: Verbandsprüfer – Namensübersicht. In: vpev.de. Abgerufen am 23. Dezember 2022,
  18. ↑ Briefmarkenprüfer. Verband Österreichischer Philatelistenvereine, abgerufen am 14. Januar 2015,
  19. ↑ VÖPh. Verband Österreichischer Philatelistenvereine, abgerufen am 24. Januar 2017,
  20. ↑ Prüferliste des VÖB. (PDF; 51 kB) Verband Österreichischer Philatelistenvereine, März 2013, archiviert vom Original am 26. Februar 2015 ; abgerufen am 23. Dezember 2022,
  21. ↑ Die Verbandsprüfer für Briefmarken und postalische Belege. Verband Philatelistischer Experten – VPEX, abgerufen am 14. Januar 2015,
  22. ↑ Neuer Prüferverband gegründet. Briefmarken-Spiegel (PHILAPRESS Zeitschriften und Medien GmbH & Co. KG), 12. Oktober 2012, abgerufen am 17. Januar 2015,
  23. ↑ Liste der Verbandsprüfer mit ihren Prüfgebieten. Verband Philatelistischer Experten – VPEX, abgerufen am 14. Januar 2015 (Prüfordnung: http://www.vpex.info/SidePruford.htm ).
  24. ↑ Willkommen. Schweizerischer Briefmarken-Prüfer-Verband (SBPV), abgerufen am 14. Januar 2015 (Prüfordnung: http://www.briefmarken-pruefer.ch/?tsk=show_page&id=3 ).
  25. ↑ Statuten. (PDF) Schweizerischer Briefmarken-Prüfer-Verband (SBPV), abgerufen am 17. Januar 2015 (Prüfordnung: http://www.briefmarken-pruefer.ch/?tsk=show_page&id=3 ).
  26. ↑ Verzeichnis der offiziellen, aktiven Prüfer des Verbandes Schweizerischer Philatelistenvereine. Schweizerischer Briefmarken-Prüfer-Verband (SBPV), abgerufen am 23. Juli 2018,
  27. ↑ Hochspringen nach: a b Torsten Berndt: Wie wird man BPP-Prüfer? (PDF) Gespräch mit Christian Geigle und Dr. Hans-Karl Penning. Deutsche Briefmarken-Zeitung (DBZ/se), abgerufen am 27. Januar 2015 (PDF mit den drei Artikeln aus Heften 2, 3 und 4/2013; Download auf Website des BPP.).
  28. ↑ bdph.de: Mitgliederversammlung wählt neuen Präsidenten ( Memento vom 13. Januar 2015 im Internet Archive )
  29. ↑ Konkurrenz für den Prüferbund! Deutsche Briefmarken Revue, 7. Januar 2011, abgerufen am 17. Januar 2015,
  30. ↑ Markus Riese: Zweiter Verband gegründet. In: Briefmarken Spiegel. ISSN 0007-0041 51.2011, Nr.2, S.10.
  31. ↑ Christian E. Geigle: VPP (Verband philatelistischer Prüfer) – wer weiß Genaueres? 13. Dezember 2010, abgerufen am 27. Januar 2015 (Thread im BDPh-Forum, Geigle war zum Zeitpunkt noch nicht BPP-Präsident): „Herr Hettler hat den für eine Verlängerung über das 70. Lebensjahr hinaus notwendigen Antrag form- und fristgerecht beim BPP eingereicht. Bei der Abstimmung über diesen Verlängerungsantrag in der Mitgliederversammlung 2010 stimmte eine Mehrheit der Mitglieder des BPP gegen den Antrag. Damit endet die Prüftätigkeit des Herrn Hettler im BPP am 31.12.2010.”
  32. ↑ Prüfer. Verband Philatelistischer Prüfer e.V., abgerufen am 6. Februar 2017 ( Prüfordnung.).
  33. ↑ Torsten Berndt: Udo Eberhard Klein, Nachruf. In: DBZ Deutsche Briefmarken-Zeitung, Band 89, Nr.25, 2014, ISSN 1438-2830, S.8,
  34. ↑ VPEX wächst weiter. Dr. Carsten Burkhardt neuer VPEX-Verbandsprüfer. Verband Philatelistischer Experten, abgerufen am 3. Februar 2015 : „Wien, Dr. Carsten Burkhardt aus Cottbus, Deutschland, bekannter Experte der Fachgruppe Köpfe/Pieck in der Arge DDR-Spezial, bis vor kurzer Zeit noch Prüfer und zuletzt auch Vorsitzender beim VP e.V. in Deutschland, hat gemäß den Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer des „Verbandes Philatelistischer Experten – VPEX” ab 1.5.2014 seine Prüftätigkeit im zugewiesenen Prüfgebiet als Mitglied des VPEX (wieder) aufgenommen. ”
  35. ↑ Hochspringen nach: a b Martin Jenrich: Neuer Prüferbund: Verband Philatelistischer Prüfer e.V. (VPP). (Nicht mehr online verfügbar.) Arge Danzig e.V., 16. April 2011, ehemals im Original ; abgerufen am 14. Februar 2015 (Arge Danzig, Rundschreiben 231, Seite 2172.): „Es gibt eine Prüfordnung, die zwar deutlich kürzer ausfällt als die BPP-Prüfordnung, in den meisten Punkten aber gleiche oder ähnliche Festlegungen enthält. Allerdings ist sie weitaus weniger präzise gehalten, sodass mehr Interpretationsspielraum besteht.”
  36. ↑ BPP bekommt recht, In: Briefmarken Spiegel, Band 53, Nr.4, 2013, ISSN 0007-0041, S.8 (Zitat: „Das Landgericht Hamburg untersagte dem Verband Philatelistischer Prüfer, die Buchstabenfolge “VPP” im Prüfsiegel zu verwenden. Zudem muss der Verein seine Attestformulare ändern. Damit folgten die Richter dem Bund Philatelistischer Prüfer (BPP), der Verwechselungsgefahr sah. Um den Sammlern den größtmöglichen Schutz vor Fälschungen und Verfälschungen bieten zu können, hat der BPP seine Materialien markenrechtlich eintragen lassen. Der Richterspruch ist ein sogenanntes Anerkenntnisurteil. Das bedeutet, dass der Beklagte während der Verhandlung den Rechtsanspruch des Klägers anerkannt hat. Verstößt der VPP gegen das Urteil, kann gegen ihn ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro verhängt werden.”).
  37. ↑ Wolfgang Maassen: Der Bund Philatelistischer Prüfer auf dem Weg zu neuem Profil, In: philatelie, Band 65, Nr.432, 2013, ISSN 1619-5892, S.14 (Zitat: „ Stolz konnte Geigle auch vermelden, dass man einem konkurrierenden Prüferverband gerichtlich in mehreren Verfahren erfolgreich dessen zum Verwechseln ähnliches Verbandskürzel untersagt habe. Weniger erfreulich sicherlich, dass trotz gewonnener Prozesse letztlich doch das juristische Engagement mit knapp 12.000 Euro an Kosten für die laufende Rechtsberatung zu Buche schlägt. “).
  38. ↑ Arnim Hölzer: Verfehlter Bericht, In: Briefmarken Spiegel, Band 51, Nr.3, 2011, ISSN 0007-0041, S.39 (Zitat: „ Uns ist der Leserbrief des Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutscher Briefmarken-Versteigerer, Herrn Harald Rauhut (s.o.), bekannt. Wir machen uns die detaillierten Ausführungen von Herrn Rauhut zu Eigen und fragen uns, wie die von ihm genannten Fakten Ihrer Aufmerksamkeit entgehen konnten. “).
  39. ↑ Arnim Hölzer: Verfehlter Bericht.18. März 2011, abgerufen am 28. Januar 2015 (zitiert von Harald Krieg. Herr Hölzer ist Geschäftsführer des APHV.): „ Uns ist der Leserbrief des Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutscher Briefmarken-Versteigerer, Herrn Harald Rauhut (s.o.), bekannt. Wir machen uns die detaillierten Ausführungen von Herrn Rauhut zu Eigen und fragen uns, wie die von ihm genannten Fakten Ihrer Aufmerksamkeit entgehen konnten. ”
  40. ↑ Harald Rauhut: Verfehlter Bericht, In: Briefmarken Spiegel, Band 51, Nr.3, 2011, ISSN 0007-0041, S.39 (So soll es Unregelmäßigkeiten bei den Abrechnungen eines Prüfers (während seiner Zugehörigkeit zum BPP) gegeben haben, ein weiteres Mitglied soll am 26. August 2006 eine eidesstattliche Versicherung abgegeben haben, ein weiteres Mitglied sei seit dem 4. Mai 2007 im Insolvenzverfahren, und ein viertes Mitglied sei wegen Unregelmäßigkeiten vom Landgericht Konstanz (Az.40 261/2010) verurteilt worden. Herr Rauhut ist Auktionator und Vorsitzender des Bundes Deutscher Briefmarken-Versteigerer BDB.).
  41. ↑ Harald Rauhut: Verfehlter Bericht.18. März 2011, abgerufen am 28. Januar 2015 (zitiert von Harald Krieg. Herr Rauhut ist Auktionator und Vorsitzender des Bundes Deutscher Briefmarken-Versteigerer BDB.): „ Tatsächlich gibt es keine Notwendigkeit für einen zweiten Prüferverband, erst recht, wenn die personelle Zusammensetzung “bedenklich” ist. Von den acht in ihrem Artikel aufgeführten “Prüfern” sind sieben ehemalige BPP-Prüfer, von denen nach meinem Kenntnisstand lediglich einer altersbedingt ausgeschieden ist. Man fragt sich, warum die anderen nicht mehr BPP-Mitglieder sind? In einem Falle gab es sowohl seitens der Sammler als auch Händler und Auktionatoren eine Vielzahl von Negativstimmen bezüglich der, vorsichtig formuliert, sehr fantasievoll angelegten Prüfvergütungsberechnung. Weiterhin hat von den acht aufgeführten Mitgliedern eines eine eidesstattliche Versicherung abgegeben (26. August 2008), ein weiteres befindet sich im Insolvenzverfahren (Insolvenzeröffnung 4. Mai 2007), bei einem dritten “Prüfer” sind ebenfalls Unregelmäßigkeiten dokumentierbar (siehe gerade erst ergangenes Urteil, Landgericht Konstanz, Az.40 261/2010). Wer eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hat, verfügt über keine finanziellen Mittel, um im Falle einer Fehlprüfung zu haften, obwohl er zu einer gesetzlichen Haftung verpflichtet ist. Zudem müsste er theoretisch dann auch so mittellos sein, dass er keine Vergleichssammlung besitzen darf, also auch fachlich gar nicht prüfen kann. ”
  42. ↑ Bund Deutscher Philatelisten: Erklärung des BDPh.18. März 2011, abgerufen am 28. Januar 2015 (zitiert von Harald Krieg): „ Vor diesem Hintergrund hat der BDPh die Leistungen des Verbandes Philatelistischer Prüfer recherchiert, deren Prüfordnung gesichtet sowie intensive Gespräche mit Vertretern des Bundesverbandes Deutscher Briefmarken-Versteigerer (BDB) und des Bundesverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels (APHV) geführt. Im Ergebnis wurde deutlich, dass der Verband Philatelistischer Prüfer und seine Mitglieder unserer Meinung nach diese Standards nicht im gewünschten Maße erreichen. Darüber hinaus weisen die Leserbriefe vom Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Briefmarken-Versteigerer und dem Präsidenten des Bundesverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels im Briefmarken Spiegel 3/2011 auf Seite 39 auf einige Tatsachen hin, die die Bedenken des BDPh unterstreichen und die einer vertrauensvollen Zusammenarbeit entgegenstehen. Der BDPh bleibt daher bei seiner Feststellung, dass der Bund Philatelistischer Prüfer BPP e.V. für ihn der einzige und unumstrittene Partner in Fragen von Prüfungen philatelistischen Materials ist und bleibt. ”
  43. ↑ Experts. Royal Philatelic Society London, abgerufen am 6. Februar 2017 (englisch).
  44. ↑ Frank Walton: RPSL Expert Committee’s Certificate Numbers. (PDF; 36 kB) Royal Philatelic Society London, 17. Februar 2014, abgerufen am 6. Februar 2017 (englisch).
  45. ↑ The Expertizing Process. The Philatelic Foundation, abgerufen am 6. Februar 2017,
  46. ↑ American Philatelic Society: Stamp Authentication. Serving the Philatelic Community Since 1903. In: stamps.org. Archiviert vom Original am 29. Oktober 2015 ; abgerufen am 23. Dezember 2022 (englisch): „The American Philatelic Expertizing Service (APEX) utilizes the services of more than 120 specialists and a variety of high-tech equipment to provide guaranteed opinions.”
  47. ↑ A.I.E.P. Experts. International Association of Philatelic Experts, abgerufen am 6. Februar 2017,
  48. ↑ Objectives. International Association of Philatelic Experts, abgerufen am 6. Februar 2017,
  49. ↑ About us. International Association of Philatelic Experts, abgerufen am 6. Februar 2017,
  50. ↑ Board of the A.I.E.P. International Association of Philatelic Experts, abgerufen am 6. Februar 2017,

Was ist eine DDR Briefmarkensammlung Wert?

Raritäten der DDR

Briefmarkensatz zu Ehren von Wilhelm Pieck auf Albumblatt * 124,95 € inkl.19% MwSt. Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands Art.-Nr.: 161460027
Erster Briefmarkenblock der DDR * 149,00 € inkl.19% MwSt. Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands Art.-Nr.: 161540083

Wer kauft DDR Briefmarken auf?

Ich bin Sammler und suche alte Briefmarken der DDR. Wer hat eine Idee, wo ich die am besten herbekomme? | STERN.de – Noch Fragen? Antworten (22) Hier kannst du welche kaufen: www.hausderbriefmarke.de. Ansonsten wirst du manchmal auch etwas auf Seiten wie www.ebay.de finden, eben auf typischen Gebrauchtwarenplattformen, vielleicht auch auf einem Flohmarkt.

  • Suche jedenfalls irgendwo, wo Altwaren gehandelt werden.
  • Am besten an einem ehemaligen Postamt Der ehemaligen Ddr!!! Guten Abend,Biete Sammlung ca.2300 Briefmarken DDR,Mozart,Deutsches Reich,Pflanzen Sonderausgaben der Deutschen Post,Gebäude Weltweit,Adolf Hitler, Olympia,Graf Zepelin,Raumfahrt,Tiere etc.

und viele mehr,verschiedene Länder mit Stempel und Ohne Komplett 2000EUR Sonderangebot!!! Preis auf VB und Anfrage einzelner Marken fragen Sie einfach ich denke mal, dass der hartmut boehm schon die briefmarken hat oder tot ist ?? In zwei Jahren kann viel passieren 😉 @vani89: Seit wann ist das hier die Kleinanzeigenabteilung? Hallo Ich habe noch alte Briefmarken von der DDR und noch mehrere Gast Hola Sebastian, sowas hatte ich auch mal.

  • Mein Tipp: schmeiss die einfach weg.
  • Die sind nichts wert, genau wie die DDR nichts wert war.
  • Ja hab aber welche mit Druckfehler die sind was Wert soweit ich weiß Gast Fehlerhafte Ware soll was wert sein? Was denn? Kannst Du die Dinger noch auf Briefe kleben und die damit verschicken? HalloHabe etlich Briefmarken Deutsches Reich,Deutsche Post,DDR und viele alte aus anderen Ländern.Preis nach Vereinbarung.

[email protected] Ich befürchte, daß Briefmarkensammeln nur noch für alte Knacker ist. Brille, Lupe, Pinzette. Habe ich auch mal vor 40 Jahren gemacht: perdu! Guten Abend ich habe von meinem Großvater sämtliche Briefmarken geerbt aus der DDR und dem alten deutschen reich und weis Gott noch alles wenn sie wollen können sie die sich gerne anschauen melden sie sich wenn sie Interesse haben Hier meine Meldung! Es gibt noch Briefmarkengeschäfte, wenn auch nicht mehr viele Ich habe noch alte DDR Briefmarken vorhanden – bei Interesse melden.Gruss David Hablützel Hast du auch neue DDR-Briefmarken? Guten Tag, ich habe eine umfangreiche DDR-Briefmarkensammlung von 1963 bis 1990.Ich bin in Wien zuhause.

Beste Grüße. Guten Tag, gern können Sie mir persöhnlich schreiben Ich habe einige die Sie interessieren könnten auch BücherLiebe Grüße 01522 3395341 Kann man auch pertöchterlich schreiben? Guten Tag. Wir haben 6 Alben voll mit DDR Briefmarken verschiedene Kategorien.In Leipzig zu verkaufen. Lg Simone.2,50 Euro, dann is aber jut bezahlt.

: Ich bin Sammler und suche alte Briefmarken der DDR. Wer hat eine Idee, wo ich die am besten herbekomme? | STERN.de – Noch Fragen?

Sind russische Briefmarken wertvoll?

Briefmarken aus Russland & Sowjetunion online kaufen | eBay Allein schon aufgrund der bewegten Landesgeschichte sind Briefmarken aus Russland & Sowjetunion beliebte Sammlerobjekte. So können Sie neben aktuellen postfrischen Briefmarken aus Russland auch die Briefmarken der untergegangenen Sowjetunion sammeln oder sogar noch weiter in die Vergangenheit reisen und Briefmarken aus dem Zarenreich sammeln.

Sie sind ähnlich wie die Briefmarken aus britischen Kolonien oder Briefmarken aus Jugoslawien spannende Zeugen einer vergangenen Epoche. Ein Sammlerbereich, der erst seit Kurzem an Attraktivität gewinnt, sind die sogenannten Semstwo-Briefmarken. Diese wurden im 19. Jahrhundert regional in den Verwaltungsbezirken (Semstwos) des riesigen russischen Reiches herausgegebenen und mit der Revolution 1917 abgeschafft.

Welche Briefmarken aus Russland & Sowjetunion können Sie sammeln? Am besten konzentrieren Sie sich auf eine bestimmte Epoche wie das Zarenreich, die Sowjetunion oder die Russische Föderation, wenn Sie Briefmarken aus Russland & Sowjetunion sammeln möchten.

  1. Sehr spannend aus Sammlersicht ist die Zeit der russischen Revolution zu Beginn des 20.
  2. Jahrhunderts, als zahlreiche Gebiete wie Sibirien, Aserbaidschan, Georgien und die westukrainische Volksrepublik ihre eigenen Briefmarken herausgaben.
  3. Selbst die Armeen gaben zum Teil eigene Briefmarken heraus.
  4. Ungewöhnlich waren auch die Auslandspostämter der russischen Post, die bis zur Revolution existierten: So wurden in der Levante, in der Mongolei und sogar in China russische Briefmarken gedruckt.

Welche Briefmarken aus Russland & Sowjetunion sind besonders wertvoll? Die allererste russische Briefmarke im Wert von 10 Kopeken wurde 1857 auf den Markt gebracht. Ein Jahr später folgten weitere Briefmarken im Wert von 10, 20 und 30 Kopeken. Diese sind heute heiß begehrt: Eine 10-Kopeken-Briefmarke von 1858 kam kürzlich für 18.000 US-Dollar unter den Hammer.

Für attraktive Briefmarken aus Russland & Sowjetunion müssen Sie jedoch nicht immer so tief in die Tasche greifen: Künstlerisch gestaltete Briefmarken der Sowjetunion, die z.B. den Jahrestag der Staatsgründung oder der Oktoberrevolution feiern oder Staatsmänner wie Lenin, sind schon für wenige Euro bei eBay zu finden und ein toller Einstieg in die Sammlung.

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Welche Briefmarken sind mehr Wert gestempelt oder Ungestempelt?

Wird die Briefmarke gestempelt, ist sie entwertet. Für den Sammler verlieren diese Marken aber nicht ihren Wert. Im Gegenteil, Marken können durch das Abstempeln oder Entwerten sogar noch wertvoller werden.

Wo finde ich den matrixcode der Briefmarke?

Briefmarke / Internetmarke auf den Brief kleben und Matrixcode vor dem Versand scannen. Den Scan-Button finden Sie oben rechts in der Sendungssuchmaske. Sendungsstatus und Informationen zum Briefmarkenmotiv abrufen.

Was mache ich mit meinen alten Briefmarken?

Zum Jahreswechsel steigt der Preis für einen Standardbrief auf 85 Cent. Alte Briefmarken werden nicht ungültig, jedoch müssen Kunden Briefe zusätzlich frankieren. Briefporto steigt Fünf Cent mehr werden ab 1. Januar für einen Standardbrief fällig. Wer noch alte Briefmarken hat, muss nachfrankrieren. (Foto: dpa) Bonn Wer im Digitalzeitalter noch auf klassische Briefe setzt, muss für den Versand im nächsten Jahr etwas mehr zahlen.

  1. Das Inlandsporto für einen maximal 20 Gramm schweren Standardbrief hat sich zum 1.
  2. Januar um fünf Cent auf 85 Cent erhöht.
  3. Für eine Postkarte werden 70 Cent fällig und damit zehn Cent mehr als bisher.
  4. Bei einem maximal 50 Gramm schweren Kompaktbrief gibt es einen Portoaufschlag von fünf Cent auf einen Euro.

Andere Sendungsarten werden ebenfalls teurer. Die Post begründet die neuen Preise mit sinkenden Sendungsmengen und höheren Kosten. Die zuständige Regulierungsbehörde, die Bundesnetzagentur, hatte für das neue Porto grünes Licht gegeben. Alte Briefmarken werden nicht ungültig, man muss sie aber zusätzlich frankieren.

Wer dies in den ersten Januartagen nicht tut und Briefe nur mit den alten Marken verschickt, dürfte aber Glück haben. „Wir lassen in den ersten Tagen des neuen Jahres Kulanz gelten und werden die unterfrankierten Briefe nicht sofort zurückschicken”, sagte ein Post-Sprecher. So habe man es auch schon bei den vorigen Portoerhöhungen getan.

Die Post dreht beim Porto in der Regel alle drei Jahre an der Preisschraube. Die neuen Preissätze sind bis Ende 2024 gültig. Die Briefmenge sinkt im Internetzeitalter schon seit langem, weil viele Menschen zur Kommunikation lieber auf Mails, Chatnachrichten oder Posts in sozialen Medien setzen.