Welche Organe Liegen Links?

Welche Organe Liegen Links
Innere Medizin Sie ist wichtig zur Verwertung von Nahrungsbestandteilen, die aus dem Darm aufgenommen werden, zur Produktion von Eiweissen und Abbau bzw. Ausscheidung von Stoffwechselprodukten in der Galle. Auf der linken Seite im Oberbauch befindet sich die Milz, ein Organ das ua.

  • Zur Infektabwehr und Aussonderung von alten Blutkörperchen wichtig ist.
  • Der Magen liegt in der Mitte des Oberbauchs.
  • Etwas weiter unten oberhalb des Nabels liegt die Bauchspeicheldrüse, ein Organ, das einerseits zur Produktion von Verdauungssäften und andererseits zur Insulinproduktion und damit Kontrolle des Blutzuckers beiträgt.

Vor der Wirbelsäule verlaufen die grossen Gefässe wie Aorta und untere Hohlvene, in der Nähe befinden sich auch Lymphknoten. Bds im Lendenbereich befinden sich die Nieren, die den Urin über die Harnleiter in die Blase ableiten. Am Nierenoberpol liegen bds.

Die Nebennieren, hormonaktive Organe. Am Blasenausgang liegt beim Mann die Prostata und bei den Frauen hinter der Blase der Uterus, die Ovarien und die Vagina. Im Mittel- und Unterbauch ist schliesslich der Darm (Dünndarm und rahmenartig um den Bauch der Dickdarm), auf der rechten Seite im Unterbauch der sog.

Blinddarm oder Appendix, der bei Entzündung zur akuten Appendicitis führen kann. Alle diese Organe können erkranken, sei es entzündlich, durch schädigende Noxen oder tumorös. Eine Aufreihung von Erkankungen würde hier zu weit führen. Nebst der genauen Anamnese und Untersuchung von aussen führt oftmals der Ultraschall des Abdomens zur Diagnose bzw.

Was für ein Organ liegt im linken Oberbauch?

KKI Erkrankungen Lymphome Hodgkin-Lymphom Allgemeine Informationen Aufbau und Funktion des lymphatischen Systems Milz und Thymusdrüse

Autor: Maria Yiallouros, Erstellt am 27.08.2019, Zuletzt geändert: 17.06.2021 https://kinderkrebsinfo.de/doi/e63474 Milz Die Milz ist ein Organ im linken oberen Bauchraum unterhalb des Rippenbogens. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem der Abbau überalterter und geschädigter Blutzellen und Mikroorganismen ‎, (© bilderzwerg – Fotolia.com) Thymusdrüse Die Thymusdrüse ist ein Organ hinter dem Brustbein. Sie ist bei der Geburt das größte Organ des lymphatischen Systems und, vor allem während der Kindheit, ganz wesentlich am Aufbau des Immunsystems beteiligt. Die Thymusdrüse wird auch als „Schule” der T-Lymphozyten ‎ (T von Thymus) bezeichnet, denn die T-Lymphozyten, eine Untergruppe der Lymphozyten ‎, „lernen” dort, zwischen körpereigenen und fremden Zellen des Immunsystems zu unterscheiden; das heißt, sie reifen in der Thymusdrüse zu funktionstüchtigen Abwehrzellen heran.

Welches Organ ist links neben dem Becken?

Leber und Gallenblase – Die Leber (Hepar) ist die größte akzessorische Drüse des Verdauungssystems. Sie erstreckt sich durch die Regio epigastrica und hypochondriaca. Ventral wird die Leber in eine rechten und linken Leberlappen (Lobus hepatis dexter und sinister) unterteilt.

  • Bei der dorsalen Betrachtung kommen die – nur von dieser Ansicht erkennbaren – Lobus caudatus und quadratus hinzu.
  • Die Leber erfüllt zahlreiche Funktionen.
  • Ihre Hauptrollen umfassen dabei: die Verarbeitung von aus dem Darm resorbierten Substanzen, Metabolisierung von Medikamenten und Chemikalien, Synthese von Proteinen (z.B.

Blutgerinnungsproteine) und die Speicherung von Glucose in Form von Glykogen. Darüber hinaus sezerniert die Leber Galle, welche bei der Fettverdauung hilfreich ist. Die Galle fließt über ein System von Gallenwegen von der Leber zur Gallenblase, Die Gallenblase (Vesica biliaris) ist ein unpaares Organ des Oberbauches, welches der Konzentrierung und Speicherung von Gallenflüssigkeit dient.

Welches Organ ist links unten?

Woher kommen Schmerzen, die nur rechts auftreten? – Rückenschmerzen, die nur auf der rechten Seite des unteren Rückens auftreten, hängen oft mit der Lendenwirbelsäule zusammen. Hauptschmerzursache sind Verspannungen der unteren Muskulatur oder ein Bandscheibenvorfall, bei dem ein Teil der Bandscheibe auf die rechte Seite kippt und dort zu Schädigungen führt.

  1. Neben einem Gelenkverschleiß und einem Sturz kann auch eine Nierenbeckenentzündung der rechten Niere zu Schmerzen im unteren Rücken führen.
  2. Was liegt unten rechts im Rücken? Im rechten Areal des unteren Rückens befinden sich Teile des Darms und des Harnsystems.
  3. Schmerzen können aber auch vom Magen, von der Bauchspeicheldrüse, der Niere, von der Gallenblase oder der Lunge in den unteren Rücken ausstrahlen.

Wie unterscheidet man Nierenschmerzen von Rückenschmerzen (rechts)? Treten die Schmerzen rund fünf Zentimeter rechts (oder links) von der Wirbelsäule entfernt auf, spricht man von Rückenschmerzen. Beschwerden, die an den Seiten entstehen (zwischen Vorder- und Rückseite), deuten eher auf Nierenbeschwerden hin.

Warum tut mein Bauch auf der linken Seite weh?

Organische Ursachen für Bauchschmerzen – Organische Bauchschmerzen sind Schmerzen, für die eine körperliche Ursache in Form einer Erkrankung oder Funktionsstörung vorliegt. Bauchschmerzen im Oberbauch Der Oberbauch befindet sich oberhalb des Nabels und unter den Rippen.

  1. Dort liegen Magen, Teile des Dünndarms, Bauchspeicheldrüse, im rechten Oberbauch die Leber mit Gallenblase und im linken Oberbauch die Milz.
  2. Außerdem verläuft hier die Bauchschlagader.
  3. Von ihr gehen alle Gefäße ab, die die Bauchorgane mit Blut versorgen.
  4. Die zu starke Dehnung des Magens kann Magenschmerzen verursachen.

Das geschieht bei Nahrungsaufnahme über das Sättigungsgefühl hinaus. Magen- und Dünndarmgeschwüre Sogenannte Ulzera im Magen-Darm-Trakt sind Defekte der Schleimhaut. Sie verursachen Oberbauchschmerzen im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme. Jede Art der Leberentzündung (Hepatitis) kann zur Schwellung der Leber führen.

Dies führt zum sogenannten Leberkapselschmerz im rechten Oberbauch. Die Leber selbst hat keine Schmerzsensoren, dafür aber die feine Hülle (Leberkapsel), die die Leber umgibt. Bei Dehnung dieser Hülle kann es zu starken Schmerzen kommen. Hepatitis kann durch Infektionen, chronische Erkrankungen und Autoimmunprozesse ausgelöst werden.

Erkrankungen der Gallenwege Erkrankungen der Gallenwege können Gallengänge und/oder Gallenblase betreffen. Diese können entzündet oder von Steinen verlegt sein. Steine im Gallengang können zum Rückstau der Gallenflüssigkeit führen und dadurch eine Entzündung der Gallenblase und Gallenwege innerhalb der Leber verursachen.

  • Typischerweise kommt es zu gürtelförmigen, krampfartigen Schmerzen im Oberbauch.
  • Zusätzlich treten eventuell Fieber und Verdauungsbeschwerden auf.
  • Entzündung der Bauchspreicheldrüse (Pankreatitis) Eine Pankreatitis kann akut oder chronisch verlaufen.
  • Sie verursacht ebenfalls gürtelförmige, krampfartige Oberbauchschmerzen,

Da Bauchspeicheldrüse und Gallengang einen gemeinsamen Weg in den Dünndarm teilen, kann eine Pankreatitis auch zum Gallenstau führen. Milzinfarkt und Milzruptur Zum Einriss der Milz (Milzruptur) kommt es typischerweise bei Unfällen mit stumpfer Gewalteinwirkung auf den Bauch.

  • Da die Milz eines der am meisten durchbluteten Organe ist, ist eine Milzruptur lebensgefährlich.
  • Ähnlich wie bei der Leber ist es bei der Milz auch die gut mit Nerven durchzogene Kapsel, die Schmerzen verursacht.
  • Ein Milzinfarkt beschreibt den Verschluss eines oder mehrerer Gefäße in der Milz, sodass das Organ nicht ausreichend durchblutet werden kann.

Milzinfarkte treten im Rahmen chronischer Erkrankungen wie hämolytischer Anämie oder Hämoglobinopathien auf. Lungenentzündung (Pneumonie) Die Lunge grenzt mit ihren Unterfeldern direkt an den Oberbauch, nur getrennt durch das Zwerchfell. Lungenentzündungen im unteren Bereich der Lunge oder Lungenfellentzündungen (Pleuritis) können auch in den Oberbauch ausstrahlen.

Bauchschmerzen im Unterbauch Im Unterbauch befinden sich Enddarm, Blase, bei Männern die Prostata und bei Frauen Gebärmutter mit Eierstöcken und Eileitern. Schmerzen im Unterbauch können also je nach Geschlecht verschiedene Ursachen haben. Blasenentzündung sind bei Frauen aufgrund der kürzeren Harnröhre häufiger als Blasenentzündungen beim Mann,

Es kommt zu brennenden Schmerzen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang und kleinen Urinmengen. Unterbauchschmerzen können auftreten. Blasenentzündungen können ohne Behandlung durch die Harnleiter aufsteigen und eine Nierenbeckenentzündung hervorrufen. Nierensteine (Nephrolithiasis) Als Nephrolithiasis werden Steine im Nierenbecken oder in den Harnleitern bezeichnet.

Diese verursachen krampfartige Schmerzen in den Flanken, im Bauch und strahlen in der Regel in den Unterbauch aus. Kann der Urin nicht über die Harnröhre abfließen, staut er sich in der Blase. Dies verursacht enorme Schmerzen. In schweren Fällen kann der Rückstau bis zur Niere reichen (Harnstau) und dort eine Entzündung verursachen.

Ein häufiger Grund für Harnverhalt bei Männern ist eine vergrößerte Prostata, die die Harnröhre einengt. Andere Gründe für Harnverhalt sind Tumore im Becken oder neurologische Erkrankungen, die die Blasenentleerung behindern. Als Leistenbruch oder Leistenhernie beschreibt man eine Schwachstelle in der Bauchwand im Bereich der Leiste.

Die Bauchwand ist eine Schicht aus Muskeln und Bändern, die mit Aussparungen für Gefäße und andere Strukturen versehen ist. Wird der Druck im Bauch zu hoch, erweitern sich diese Aussparungen und es kommt zur Aussackung. In dieser Aussackung können im schlimmsten Fall Teile des Darms eingeklemmt werden, dies verursacht starke Schmerzen.

Erkrankungen der inneren Geschlechtsorgane Bei Frauen muss bei Unterbauchbeschwerden immer an Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke gedacht werden. Starke Schmerzen verursachen geplatzte Eierstockzysten, Verdrehung des Eileiters, Entzündung von Gebärmutter, Eileiter oder Eierstock.

Ähnliche Schmerzen verursacht bei Männern eine Hodentorsion, also eine Verdrehung des Hodens im Hodensack. Da die Samenleiter durch den Bauchraum führen, strahlen die Schmerzen in den Unterbauch. Sowohl regelrechte Schwangerschaften als auch extrauterine (nicht in der Gebärmutter stattfindende) Schwangerschaften verursachen Bauchschmerzen.

Schwangerschaft geht mit dem Einnisten der befruchteten Eizelle einher, normalerweise in die Gebärmutterschleimhaut. Dies kann zu Einnistungsschmerz führen, vergleichbar mit Periodenschmerz. Extrauterine Schwangerschaften finden sich oft im Eileiter. Dort ist ab einem gewissen Punkt nicht genug Platz für die Schwangerschaft, es kann zur Ruptur des Eileiters kommen.

Bauchschmerzen rechts Bauchschmerzen auf der rechten Seite sind typisch für Erkrankungen der Leber und Gallenwege (siehe Oberbauch), der Niere und ableitenden Harnwege auf dieser Seite (siehe Schmerzen im Unterbauch) sowie für eine Blinddarmentzündung. Der Blinddarm befindet sich im rechten Unterbauch und ist Teil des Dickdarms.

Dem Blinddarm angehängt ist ein kleiner Fortsatz (Appendix), dessen Funktion nicht eindeutig geklärt ist. Es wird vermutet, dass dort ein Teil des Immunsystems des Darms beherbergt wird. Eine Blinddarmentzündung (Appendizitis) verursacht rechtsseitige Bauchschmerzen und Durchfall, Übelkeit, Erbrechen sowie Fieber und Abgeschlagenheit.

  1. Bauchschmerzen links Linksseitige Bauchschmerzen können von der Milz (siehe Bauchschmerzen im Oberbauch), von der Niere bzw.
  2. Den ableitenden Harnwegen (siehe Bauchschmerzen im Unterbauch) oder vom Darm verursacht werden.
  3. Häufigste Ursache für linksseitige Bauchschmerzen im Erwachsenenalter ist die Sigmadivertikulitis,

Sigmadivertikulitis ist eine Darmentzündung, hervorgerufen durch die Entzündung kleiner Aussackungen der Darmwand (Divertikel). Die Aussackungen treten bevorzugt im Sigma auf. Dieser Teil des Dickdarms dient als Reservoir für Stuhlgang, bis dieser abgesetzt wird.

  • Durch Stuhlansammlung in den Divertikeln kommt es zur Entzündung dieser, begleitet von Bauchschmerzen im linken Unterbauch.
  • Im schlimmsten Fall kann es durch die Entzündung zum Durchbruch der Darmwand mit Ausbreitung der Darmbakterien in den Bauchraum und Entzündung des Bauchfells (Peritonitis) kommen.

Diffuse Bauchschmerzen Als diffuse Bauchschmerzen werden Schmerzen beschrieben, denen nicht genau ein Schmerzort zugewiesen werden kann. Sie breiten sich über den gesamten Bauch bzw. große Teile des Bauches aus. Ursache ist meist die Reizung des Bauchfells (Peritoneum), welches den Bauch von innen auskleidet und sehr gut mit Nerven versorgt ist.

  1. Eine andere Ursache für diffuse Schmerzen ist die Beteiligung größerer Darmabschnitte, die sich über den Bauchraum verteilen.
  2. Lebensmittelvergiftungen mit Infektion des Magen-Darm-Traktes verursachen diffuse Bauchschmerzen und Durchfall, Erbrechen sowie Übelkeit,
  3. Die Infektion betrifft meist den gesamten Darm, sodass die Schmerzen nicht auf einen Punkt zu lokalisieren sind.

Auch über Bauchschmerzen bei Corona wurde berichtet, vor allem in Zusammenhang mit Übelkeit und Erbrechen. Lebensmittelunverträglichkeit Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) Zu diesen Erkrankungen gehören Morbus Crohn und Colitis ulzerosa. Typisch sind in Schüben auftretende, diffuse Bauchschmerzen mit Verdauungsbeschwerden durch schwere Entzündungen des Darms.

Als Koprostase werden Kotsteine bezeichnet. Betroffen sind vor allem alte Menschen, die zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen. Es kommt zu extrem hartem Stuhlgang, der nur schwer durch den Darm transportiert werden kann. Das verursacht starke Schmerzen und kann im schlimmsten Fall zum Darmverschluss führen.

Der Darmverschluss (Ileus) kann in zwei Formen eingeteilt werden. Die mechanische Form tritt bei Einengung des Darms durch Tumor, Narbengewebe oder ähnliches auf. Die paralytische Form wird durch eine Lähmung der natürlichen Darmbewegung ausgelöst, meist im Rahmen einer anderen Erkrankung.

Es kommt zu starken Bauchschmerzen mit Übelkeit und Erbrechen, da der Darminhalt nicht mehr nach unten abtransportiert werden kann. Als Aortenaneurysma bezeichnet man die Aussackung der Hauptschlagader. Diese Erweiterung kann sich im Bauchbereich befinden und birgt die Gefahr, dem hohen Druck der Schlagader nachzugeben und zu reißen.

Besonders Männer und RaucherInnen gehören zur Risikogruppe für Bauchaortenaneurysmen, ihnen steht ab dem 65. Lebensjahr eine Vorsorgeuntersuchung mittels Ultraschall zu. Eine Ruptur des Aneurysmas verursacht typischerweise plötzliche, starke Bauchschmerzen mittig bis diffus im Bauch, die in die Flanken ausstrahlen können.

Auch Rückenschmerzen werden häufig beschrieben. Der Blutdruck fällt schnell ab und im Bauch ist eine pulsierende Raumforderung tastbar. Ein rupturiertes Aortenaneurysma ist ein absoluter Notfall. Die Mesenterialarterien sind die Gefäße, die den Darm mit sauerstoffreichem Blut versorgen. Sie gehen direkt von der Bauchschlagader ab.

Als Mesenterialischämie bezeichnet man einen akuten Verschluss dieser Gefäße, eine Art Schlaganfall des Darms. Dieser ist nun nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Es kommt zu Beginn zu diffusen, krampfartigen Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

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Was ist wenn es auf der linken Seite weh tut?

– Ballaststoffreiche Ernährung und viel trinken helfen bei einer,, die denen einer Blinddarmentzündung ähneln, jedoch auf der linken Seite des Unterbauches auftreten, können auf eine so genannte Divertikulose hindeuten. Bei dieser Krankheit kommt es zu Ausstülpungen des Dünndarms und des Dickdarms.

  1. Besonders ab dem 40.
  2. Lebensjahr ist eine Divertikulose eine häufige Erkrankung.
  3. Weitere Anzeichen einer Divertikulose sind Verstopfungen mit kleinen, festen Kotklumpen sowie Durchfälle.
  4. Eine ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend trinken ist wichtig, um diesen Beschwerden entgegenzuwirken”, rät Prof.

Richard Raedsch vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Die Entstehung von Divertikeln ist die Folge einer ballaststoffarmen Ernährung. „Durch die faserarme Kost wird der hart und fest, was den Druck im Inneren des Darms erhöht. Zusammen mit einer Bindegewebsschwäche, die mit zunehmendem Alter häufiger auftritt, bewirkt dieser erhöhte Druck, dass sich die Darmschleimhaut durch Schwachstellen in der Muskelschicht des Darms nach außen wölbt”, erklärt Prof.

Raedsch. „Oftmals werden die zufällig, zum Beispiel im Rahmen einer Darmspiegelung zur Krebsfrüherkennung, festgestellt.” Oftmals verursachen Divertikel keine Beschwerden und müssen daher nicht behandelt werden. „Bleiben jedoch Stuhlreste in den Divertikeln zurück, können sich diese entzünden und es kommt zu einer,

Die entzündeten Divertikel können platzen und zu einer Entzündung des Bauchfells führen”, warnt Prof. Raesch. „Auch Blutungen aus den Divertikeln können Folge einer Divertikulose sein. Ob und wann aus einer Divertikulose eine Divertikulitis entsteht, lässt sich jedoch weder aus der Anzahl der Divertikel, noch aus ihrer Größe vorhersagen.” Menschen mit einer Divertikulose sollten sich ballaststoffreich ernähren, damit der Stuhl weich wird und der Druck im Inneren des Darms sinkt.

  • So lässt sich verhindern, dass sich weitere Ausstülpungen bilden und dass sich Kot in den Divertikeln festsetzt.
  • Bei einer ballaststoffreichen Ernährung ist es wichtig, viel zu trinken, am besten 1,5 bis 2 Liter pro Tag”, empfiehlt der Gastroenterologe.
  • Eine Entzündung der Divertikel muss allerdings mit einem Antibiotikum behandelt werden.

Wiederholen sich solche Entzündungen kann es notwendig sein, die betroffenen Darmabschnitte operativ zu entfernen.” Die Divertikulose ist eine der häufigsten Erkrankungen älterer Menschen in den Industrieländern. Die Gefahr zu erkranken steigt mit dem Alter: Menschen unter 40 Jahren bekommen selten Divertikel.

Wie fühlen sich Schmerzen in der Milz an?

Milzvergrößerung – Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie Durch Krankheiten der Blutzellen (z.B. Leukämien) oder des lymphatischen Systems kann sich die Milz vergrößern. Erkrankungen wie die Milzvenenthrombose oder Leberzirrhose können über einen Rückstau des venösen Blutes zu einer Milzvergrößerung führen.

Eine vergrößerte Milz geht meist mit einer Überfunktion des Organs (Hypersplenismus) einher. Dabei speichert die Milz zu viele rote und weiße Blutkörperchen sowie Blutplättchen (Thrombozyten) und baut dadurch zu viele dieser Blutzellen ab. Blutarmut (Anämie) und Thrombozytenmangel können die Folge sein.

Weitere Informationen Eine gesunde Milz ist schmerzunempfindlich. Ist das Organ jedoch vergrößert und reizt dadurch die Milzkapsel, spüren Patienten meist ein Druckgefühl bis hin zu ausgeprägten Schmerzen. Nicht selten resultieren Symptome jedoch aus der Grunderkrankung, durch die sich die Milz vergrößert hat.

  1. Dies kann beispielsweise Fieber bei Infektions- oder Krebserkrankungen sein, eine schmerzhafte Schwellung der Halslymphknoten bei Infekten oder Gelenkbeschwerden im Rahmen von rheumatischen Erkrankungen.
  2. Führt die Milzvergrößerung zu einer Blutarmut (Anämie), bekommen die Patienten oftmals eine blasse Gesichtsfarbe, sind müde und fühlen sich körperlich angeschlagen.

Sinkt zudem die Anzahl der Blutplättchen (Thrombozyten), kommt es vermehrt zu Nasenbluten oder kleineren Blutungen der Mundschleimhaut. Eine vergrößerte Milz kann außerdem die Zahl der für die Immunabwehr notwendigen weißen Blutkörperchen (Leukozyten) reduzieren.

Das macht den Körper anfälliger für Infektionskrankheiten. Dies kann beispielsweise bei HIV-infizierten Patienten der Fall sein. Bei einer körperlichen Untersuchung lässt sich die Milz gewöhnlich nicht ertasten, da sie im linken Oberbauch hinter den Rippen verborgen ist. Ist die Milz jedoch vergrößert, kann man sie unterhalb des linken Rippenbogens ertasten.

Wenn bei Ihnen der Verdacht auf eine vergrößerte Milz besteht, können wir dies am einfachsten mit einer Ultraschalluntersuchung feststellen. Manchmal ist auch eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) notwendig. Des Weiteren machen wir stets eine Blutanalyse, da viele Patienten mit einer vergrößerten Milz deutlich weniger rote und weiße Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) sowie Blutplättchen (Thrombozyten) haben.

Die Ursache hierfür: Die Milz filtert zu viele dieser Blutbestandteile heraus, was sich im Blutbild widerspiegelt. Die chirurgische Therapie von Milzerkrankungen richtet sich nach deren Ursache. Prinzipiell bieten wir Ihnen in unserer Klinik minimalinvasive sowie offene Verfahren zur Operation der Milz an.

Bei der Wahl der geeigneten Methode orientieren wir uns an der Grunderkrankung und der Größe der zu operierenden Milz. Ist Ihre Operation geplant, besprechen wir mit Ihnen das Vorgehen und wägen das passende Verfahren gemeinsam mit Ihnen ab. Auch nach der Entfernung Ihrer Milz können Sie gut leben, ohne dass Ihre Lebensqualität eingeschränkt ist.

Es kann allerdings zu einer leicht erhöhten Infektanfälligkeit kommen. Daher empfehlen wir unseren Patienten, sobald die Wundheilung abgeschlossen ist, sich gegen Meningokokken (Bakterien des Nasenrachenraums), Pneumokokken (Erreger schwerer bakterieller Infektionen) und Hämophilus influenzae (Bakterien der Schleimhäute) impfen zu lassen.

Diese Dreifach-Impfung verläuft in der Regel unproblematisch und kann von Ihrem Hausarzt durchgeführt werden. Darüber hinaus stärken Sie Ihr Immunsystem, wenn Sie sich gesund ernähren. Da frisch operierte Patienten zu einer erhöhten Bildung von Blutgerinnseln neigen können, kontrollieren wir in den Tagen nach der Operation das Blutbild und führen eine Thromboseprophylaxe durch.

Wo tut es weh wenn die Milz schmerzt?

Quellen zum Thema Eine vergrößerte Milz ist selbst keine Erkrankung, sondern immer die Folge einer anderen Grunderkrankung. Viele Krankheiten verursachen eine vergrößerte Milz.

Viele Erkrankungen, einschließlich Infektionen, Anämien und Krebs, können eine Milzvergrößerung verursachen. Die Symptome sind im Allgemeinen nicht besonders spezifisch, können aber ein Völlegefühl oder Schmerzen links oben im Bauch oder Rücken umfassen. Meistens kann der Arzt eine vergrößerte Milz fühlen, aber Ultraschallaufnahmen und andere bildgebende Verfahren können verwendet werden, um zu bestimmen, wie groß die Milz ist. Die Behandlung der Krankheit, welche die Milzvergrößerung verursacht, behebt das Problem im Allgemeinen, aber manchmal muss die Milz entfernt werden.

Um die Ursache einer vergrößerten Milz herauszufinden, muss der Arzt Krankheiten von chronischen Infektionen bis hin zu Blutkrebs erwägen. Eine geschwollene Milz kann so groß werden, dass ihre Blutversorgung nicht mehr ausreicht. Wenn Teile der Milz nicht ausreichend durchblutet werden, können sie geschädigt werden, bluten und auch absterben. Eine geschwollene Milz verursacht in der Regel kaum Symptome und keines von ihnen zeigt den Grund für die Vergrößerung eindeutig an. Da die vergrößerte Milz direkt neben dem Magen liegt und auf ihn drückt, fühlt ein Betroffener sich oft schon satt, wenn er auch nur einen kleinen Bissen zu sich nimmt, und manchmal sogar, wenn er überhaupt nichts isst.

  1. Patienten können auch Bauch- oder Rückenschmerzen im Milzbereich, im linken Oberbauch oder auf der linken Rückenseite haben.
  2. Der Schmerz kann sich auf die linke Schulter ausdehnen, vor allem, wenn die Milz nicht genügend Blut bekommt und langsam abstirbt.
  3. Wenn Hypersplenismus eine schwere Blutarmut verursacht, können die Patienten müde und kurzatmig sein.

Patienten können auch häufige Infektionen infolge zu weniger weißer Blutkörperchen und eine Neigung zu Blutungen infolge zu weniger Blutplättchen haben.

Bildgebung des Bauchraums Bluttests

Wenn jemand über Völlegefühl oder Schmerzen im linken Oberbauch oder Rücken klagt, wird eine Milzvergrößerung vermutet. Gewöhnlich kann der Arzt bei der körperlichen Untersuchung die vergrößerte Milz ertasten. Bei Blutuntersuchungen zeigt sich der Mangel an roten und weißen Blutkörperchen sowie an Blutplättchen.

Unter dem Mikroskop geben Größe und Form der Blutkörperchen Aufschluss über die Ursache der Milzvergrößerung. Eine Knochenmarkuntersuchung Knochenmarkuntersuchung Rote Blutkörperchen, die meisten weiße Blutkörperchen und Blutplättchen werden im Knochenmark, dem weichen Fettgewebe in den Knochenhöhlen, gebildet.

Manchmal muss eine Knochenmarksprobe untersucht. Erfahren Sie mehr kann einen Blutkrebs (z.B. Leukämie Überblick über Leukämien Leukämien sind Krebserkrankungen der weißen Blutkörperchen oder der Zellen, die sich zu weißen Blutkörperchen entwickeln. Weiße Blutkörperchen entwickeln sich aus den sogenannten Stammzellen. ) oder eine Anreicherung unerwünschter Stoffe (wie sie bei Speicherkrankheiten auftreten) aufdecken. Die Messung des Eiweißgehalts im Blut kann dazu beitragen, dass andere zu einer Vergrößerung der Milz führenden Erkrankungen wie Amyloidose Amyloidose Amyloidose ist eine seltene Erkrankung, bei der abnorm gefaltete Proteine amyloide Fibrillen bilden, die sich in verschiedenen Geweben und Organen ansammeln und mitunter zu Organfehlfunktionen., Sarkoidose Sarkoidose Bei der Sarkoidose bilden sich in vielen Organen im Körper krankhafte Ansammlungen von Entzündungszellen (Granulome). Sarkoidose kommt gewöhnlich bei 20- bis 40-Jährigen vor, am meisten betroffen. Erfahren Sie mehr, Malaria Malaria Malaria ist eine Infektion der roten Blutzellen mit einer von fünf Arten des Plasmodiums, einem Protozoon bzw. Einzeller. Malaria verursacht Fieber, Schüttelfrost, Schwitzen, ein allgemeines. Erfahren Sie mehr, viszerale Leishmaniose Leishmaniose Leishmaniose wird von 20 oder mehr Arten der Gattung Leishmania ausgelöst., Brucellose Brucellose Brucellose ist eine Infektion, die von mehreren Arten der gramnegativen Bakterien der Gattung Brucella verursacht wird und mit Fieber und Symptomen im ganzen Körper einhergeht. Die Ansteckung. Erfahren Sie mehr und Tuberkulose Tuberkulose (TB) Tuberkulose ist eine ansteckende chronische Infektion, die durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis verursacht wird, das auf dem Luftweg übertragen wird. ausgeschlossen werden können. Lebertests Tests zu Leberwerten im Blut Lebertests sind Blutuntersuchungen und stellen eine nichtinvasive Möglichkeit dar, vorsorgliche Untersuchungen auf Lebererkrankungen (z.B. Hepatitis bei gespendetem Blut) vorzunehmen und ihren.

Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung Manchmal Entfernung der Milz

Wenn möglich, behandelt der Arzt die der vergrößerten Milz zugrunde liegende Krankheit. Patienten mit einer vergrößerten Milz sollten Kontaktsportarten und Gewichtheben vermeiden, weil eine vergrößerte Milz leichter reißt, was zu unkontrollierbaren Blutungen führen kann.

Die Milz muss möglicherweise operativ entfernt werden, wenn der Hypersplenismus schwerwiegende Probleme verursacht. Eine operative Entfernung der Milz (Splenektomie) sollte nach Möglichkeit vermieden werden, da nach der Entfernung ein erhöhtes Risiko von Infektionen durch bestimmte Bakterien besteht.

Jedoch müssen diese Risiken in bestimmten kritischen Situationen in Kauf genommen werden:

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Wenn die Milz nach einer Verletzung schwer geschädigt ist Wenn die Milz rote Blutkörperchen so schnell zerstört, dass eine schwere Anämie entsteht Wenn die Milz den Vorrat an weißen Blutkörperchen so stark verringert, dass Infektionen wahrscheinlich sind Wenn die Milz den Vorrat an Blutplättchen so stark verringert, dass Blutungen wahrscheinlich sind Wenn die Milz so groß ist, dass sie Schmerzen verursacht oder Druck auf andere Organe ausübt oder ein frühes Völlegefühl trotz kleiner Mahlzeiten eintritt Wenn die Milz so groß ist, dass Teile von ihr bluten oder absterben

Als Alternative zur Operation kann die Milz manchmal mit einer Strahlentherapie zum Schrumpfen gebracht werden. Patienten, bei denen die Milz entfernt wurde, müssen gegen Infektionen durch Streptococcus pneumoniae, Neisseria meningitidis und Haemophilus influenzae geimpft Überblick über Immunisierung Immunisierung ermöglicht es dem Körper, sich besser gegen Krankheiten, die von bestimmten Bakterien und Viren verursacht werden, zu wehren.

Immunität (die Fähigkeit des Körpers, sich gegen Krankheiten. Erfahren Sie mehr werden. Sie sollten auch sicherstellen, dass sie sich jedes Jahr gegen Grippe impfen Impfstoff gegen Grippe Der Grippevirusimpfstoff trägt zum Schutz vor Grippe (Influenza) bei. Zwei Arten von Influenzaviren, Typ A und Typ B, verursachen regelmäßig saisonale Grippeepidemien in den Vereinigten Staaten.

Erfahren Sie mehr lassen, da diese Impfung jetzt für alle empfohlen wird. HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN Copyright © 2023 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

Was können Schmerzen im linken Oberbauch bedeuten?

Milz – Für linksseitige Oberbauchschmerzen sind am häufigsten Erkrankungen der Milz verantwortlich. Nach einem traumatischen Ereignis etwa (z.B. Fahrradunfall) kann die Milz aufgerissen werden ( Ruptur ) und unter Umständen eine potenziell lebensgefährliche Blutung mit sich bringen.

Was liegt links seitlich im Bauch?

Innere Medizin Sie ist wichtig zur Verwertung von Nahrungsbestandteilen, die aus dem Darm aufgenommen werden, zur Produktion von Eiweissen und Abbau bzw. Ausscheidung von Stoffwechselprodukten in der Galle. Auf der linken Seite im Oberbauch befindet sich die Milz, ein Organ das ua.

  • Zur Infektabwehr und Aussonderung von alten Blutkörperchen wichtig ist.
  • Der Magen liegt in der Mitte des Oberbauchs.
  • Etwas weiter unten oberhalb des Nabels liegt die Bauchspeicheldrüse, ein Organ, das einerseits zur Produktion von Verdauungssäften und andererseits zur Insulinproduktion und damit Kontrolle des Blutzuckers beiträgt.

Vor der Wirbelsäule verlaufen die grossen Gefässe wie Aorta und untere Hohlvene, in der Nähe befinden sich auch Lymphknoten. Bds im Lendenbereich befinden sich die Nieren, die den Urin über die Harnleiter in die Blase ableiten. Am Nierenoberpol liegen bds.

  • Die Nebennieren, hormonaktive Organe.
  • Am Blasenausgang liegt beim Mann die Prostata und bei den Frauen hinter der Blase der Uterus, die Ovarien und die Vagina.
  • Im Mittel- und Unterbauch ist schliesslich der Darm (Dünndarm und rahmenartig um den Bauch der Dickdarm), auf der rechten Seite im Unterbauch der sog.

Blinddarm oder Appendix, der bei Entzündung zur akuten Appendicitis führen kann. Alle diese Organe können erkranken, sei es entzündlich, durch schädigende Noxen oder tumorös. Eine Aufreihung von Erkankungen würde hier zu weit führen. Nebst der genauen Anamnese und Untersuchung von aussen führt oftmals der Ultraschall des Abdomens zur Diagnose bzw.

Wo tut der Dickdarm weh?

Krankheitszeichen und Komplikationen der Divertikelkrankheit – Typische Beschwerden einer Divertikelkrankheit sind Schmerzen im linken Unterbauch mit Druckschmerz und Abwehrspannung bei der Tastuntersuchung. Manchmal tritt auch Übelkeit und Erbrechen auf.

  1. Verstopfung und Fieber sind häufig vorhanden.
  2. Die Symptome sind unterschiedlich ausgeprägt, und nicht jeder Patient hat alle Symptome.
  3. Der Nachweis der Divertikulitis erfolgt neben der Anamnese und klinischen Untersuchung häufig mit Ultraschall und Computertomographie.
  4. Bei den Laborwerten finden sich Entzündungszeichen während des aktiven Entzündungsschubes.

Eine Darmspiegelung in der Phase der Entzündung wird in der Regel nicht durchgeführt, da hierbei die Gefahr einer Darmwandverletzung besteht. Nach Abklingen der Entzündung sollte diese jedoch sofern noch keine Darmspiegelung in der Vergangenheit stattgefunden hat im Intervall nach ca.8 Wochen erfolgen.

  • Die Therapieform hängt von dem Schweregrad der Divertikelkrankheit ab.
  • Bei der akuten unkomplizierten Entzündung reicht häufig eine Antibiotikatherapie aus.
  • Eine Nahrungsaufnahme ist weiterhin möglich.
  • Die Behandlung kann bisweilen auch ambulant stattfinden, sofern es die Situation des Patienten sowie die ärztliche Versorgung zulassen.

Wiederauftretende und komplizierte Entzündungen der Divertikel bedürfen ggf. einer chirurgischen Therapie, um Komplikationen der Divertikelkrankheit vorzubeugen beziehungsweise bereits bestehende Komplikationen zu beseitigen. Dies kann in der Regel in minimal invasiver Technik erfolgen.

Wann zum Arzt bei Schmerzen im linken Unterbauch?

Was sind Ursachen linksseitiger Unterleibsschmerzen? – Schmerzhafte Beschwerden im Unterleib sind ein häufiges, aber unspezifisches Merkmal einer Erkrankung (Symptom). Es gibt verschiedenste Ursachen, die zum Entstehen von Schmerzen im Unterleib führen können.

  1. Grundsätzlich gilt in der Medizin: es gibt nichts, was es nicht gibt, aber: häufiges ist häufig und seltenes ist selten.
  2. Damit ein Arzt eine Diagnose erheben kann, ist es wichtig, die Schmerzen so umfassend wie möglich zu beschreiben.
  3. Die genaue Beschreibung der Schmerzen erleichtert es dem Arzt, die möglichen Ursachen der Schmerzen weiter einzugrenzen und zu erfassen.

Besonders aufschlussreich sind dabei Informationen zu

Schmerzcharakter (zum Beispiel brennend, stechend, ziehend, krampfartig, an einer bestimmten Stelle oder generalisiert, etc.) Schmerzintensität (leicht, mittel, stark, verbunden mit Todesangst) sogenannten Begleitsymptomen (Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Zittern, Fieber, Appetitverlust, Gewichtsverlust) Zeitpunkt des Auftretens (zum Beispiel nach dem Essen, nach Geschlechtsverkehr, bei Schwangerschaft, während oder vor dem Einsetzen der Periode, akuter Beginn, schleichender Beginn) Häufigkeit des Auftretens (erstmalig, einmalig, Schmerz bekannt, in Abständen wiederkehrende Schmerzen) Dauer der Beschwerden (seit einigen Minuten, Stunden, Tagen, Wochen) schmerzfördernden und -lindernden Faktoren (Stress, Liegen, Stehen, Sitzen, Gehen, Essen, Stimmung, etc.)

Die Unterscheidung zwischen akuten und chronischen Schmerzen im linken Unterleib ist besonders wichtig. Ein akut aufgetretener Schmerzzustand sollte immer umgehend ärztlich abgeklärt werden.

Wo liegt die Milz bei der Frau?

Milz vergrößert? » Ursachen, Erkrankungen & Funktion Die Milz hat maximal eine Größe von etwa 11 cm bis 13 cm und liegt im linken Oberbauch direkt unter dem Zwerchfell und über der linken Niere. Sie spielt eine wichtige Rolle in der Immunabwehr. Woran erkenne ich die unabhängig geprüften Inhalte? Wer unsere Artikel prüft und alle weiteren Infos zu unseren Qualitätskriterien finden Sie,

  • Die Milz schirmt den Organismus von ab und sorgt für den Abbau von alten und funktionslosen Blutzellen.
  • Durch verschiedene vielfältige Ursachen kann die Milz über das normale Maß hinweg vergrößert sein.
  • Diese Vergrößerung kann etwa durch Infektionen oder chronische Erkrankungen bedingt sein, aber auch durch oder rheumatische Erkrankungen.

Eine Vergrößerung der Milz kann auch zu Schmerzen führen.

Die Milz ist ein kleines Organ, das im linken Oberbauch liegt. Sie arbeitet wie ein Blutfilter und spielt auch in der Immunabwehr eine Rolle. Eine Vergrößerung und eine Verkleinerung der Milz sind möglich. Ein Leben ohne Milz ist möglich. Infektionen müssen aber dringend vermieden werden.

Die Milz ist ein relatives kleines Organ mit zirka 11 cm Durchmesser. Sie liegt im linken Oberbauch (in der Nähe des Magens) oberhalb der linken und hat in etwa die Form einer Bohne. Über den Milzhilius, in dem Nerven und Gefäße verlaufen, wird die Milz mit versorgt.

Die Milz wird von einer straffen Bindegewebskapsel überzogen, die bei einer Verletzung, etwa einem oder Trauma, reißen kann. Dies stellt einen Notfall dar, bei dem umgehend operativ die Milz entfernt werden muss. Die Milz wird in eine weiße und eine rote Pulpa unterteilt, der Unterschied ist jedoch nur feingeweblich im Mikroskop zu erkennen.

Die weiße Pulpa dient der Immunabwehr. Hier befinden sich viele kleine Lymphknoten. Die rote Pulpa dient dem Abbau von alten funktionslosen roten Blutkörperchen. Die Milz wird über die Milzschlagader mit Blut versorgt. Über die Milzvene wird das Blut dann weiter zur geführt.

  1. Die Milz ist ein sehr stark durchblutetes Organ.
  2. Aus diesem Grund ist ein Milzriss sehr gefährlich und stellt eine absolute Notfallsituation dar.
  3. Die rote Pulpa der Milz ist für den Abbau von roten Blutkörperchen zuständig.
  4. Dies geschieht mithilfe von Fresszellen (Makrophagen), die auch alte Blutplättchen und Blutgerinnsel eliminieren.

Die weiße Pulpa bildet und speichert weißen Blutkörperchen (Lymphozyten), die für die Immunabwehr zuständig sind. Die Milz wirkt als eine Art Blutfilter: alte, verformte oder falsch veränderte rote Blutkörperchen und Blutplättchen werden hier abgebaut.

Für was braucht man die Milz?

Immunfunktionen – Die Milzfunktion spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem: Das kleine Organ ist an der Bildung, Reifung und Speicherung der Lymphozyten beteiligt – einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die wichtig für die Abwehr von Krankheitserregern ist.

  • Außerdem produziert die Milz mit den Makrophagen (Fresszellen) weitere Abwehrsoldaten.
  • Die sogenannten T-Lymphozyten lagern sich zusammen mit dendritischen Zellen als periarterielle Lymphscheiden (PALS) rund um feine arterielle Gefäße (Arteriolen) in der Milz ab.
  • Auf der PALS sind B-Lymphozyten als lymphatische Follikel angeordnet.

PALS und lymphatische Follikel bilden die weiße Pulpa in der Milz. Die dendritischen Zellen überwachen das Blut, das durch die Milz strömt. Finden sie darin Antigene (wie Partikel von Krankheitserregern), nehmen sie sie auf und präsentieren sie auf ihrer Zelloberfläche.

Diese antigenpräsentierenden Zellen aktivieren die T-Lymphozyten, die dann ihrerseits die B-Lymphozyten aktivieren. Die aktivierten B-Lymphozyten vermehren sich stark (Proliferation) und wandeln sich in Plasmazellen um. Diese produzieren und sezernieren passende Antikörper gegen das im Blut entdeckte Antigen.

Indem die Antikörper am Antigen binden, markieren sie es. Dann kann es zum Beispiel von Makrophagen phagozytiert („gefressen”) werden.

Wo liegt die Milz auf welcher Seite?

Quellen zum Thema Die Milz ist ein schwammiges, weiches Organ, ungefähr so groß wie eine Faust, das im oberen Teil der Bauchhöhle sitzt, direkt unterhalb des Brustkorbs auf der linken Seite. Die Milzarterie bringt Blut vom Herzen zur Milz. Das Blut verlässt die Milz über die Milzvene und gelangt dann durch die Pfortader in die Leber.

Die Milz ist von faserreichem Bindegewebe umgeben (der Milzkapsel), das ihre Blut- und Lymphgefäße trägt. Die Milz besteht aus zwei grundsätzlichen Gewebetypen, die jeweils unterschiedliche Funktionen haben: Die weiße Pulpa ist Teil des Systems, das Infektionen bekämpft ( Immunsystem Übersicht über das Immunsystem Die Aufgabe des Immunsystems ist es, den Körper gegen fremde oder gefährliche Eindringlinge zu verteidigen.

Zu diesen Eindringlingen zählen: Mikroorganismen (häufig Keime genannt, wie Bakterien. Erfahren Sie mehr ). Sie bildet bestimmte weiße Blutkörperchen, die Lymphozyten Lymphozyten Eine der körpereigenen Verteidigungslinien (das Immunsystem) umfasst weiße Blutkörperchen (Leukozyten), die im Blutstrom zirkulieren und in Körpergewebe eindringen, um dort nach Mikroorganismen., die wiederum schützende Antikörper Antikörper Eine der körpereigenen Verteidigungslinien (das Immunsystem) umfasst weiße Blutkörperchen (Leukozyten), die im Blutstrom zirkulieren und in Körpergewebe eindringen, um dort nach Mikroorganismen. Erfahren Sie mehr (spezielle Eiweiße, die eine wichtige Rolle beim Kampf gegen Fremdstoffe im Körper spielen) produzieren. Die rote Pulpa filtert das Blut und entfernt unerwünschtes Material. Die rote Pulpa enthält andere weiße Blutkörperchen, die Phagozyten Angeborene Immunität Eine der körpereigenen Verteidigungslinien (das Immunsystem) umfasst weiße Blutkörperchen (Leukozyten), die im Blutstrom zirkulieren und in Körpergewebe eindringen, um dort nach Mikroorganismen. und Blutplättchen Blutplättchen Die Hauptbestandteile des Blutes sind: Plasma Rote Blutkörperchen Weiße Blutkörperchen Blutplättchen Erfahren Sie mehr (zellähnliche Partikel, die bei der Blutgerinnung helfen). Das Freisetzen dieser Bestandteile ist aber keine wichtige Funktion der roten Pulpa. Menschen können ohne eine Milz leben (dieser Zustand wird als Asplenie bezeichnet). Asplenie ist der Verlust der Milzfunktion aufgrund von Folgendem:

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Fehlen der Milz bei der Geburt Eine Erkrankung, die die Funktion der Milz beeinträchtigt (funktionelle Asplenie) Operative Entfernung der Milz (Splenektomie)

Wenn die Milz entfernt wurde oder nicht funktioniert, verliert der Körper einen Teil seiner Fähigkeit, schützende Antikörper zu bilden und nicht erwünschte Mikroorganismen aus dem Blut zu entfernen. Die Folge davon ist eine geschwächte körpereigene Abwehr gegen Infektionen.

  • Nach einiger Zeit steigern andere Organe (in erster Linie die Leber) jedoch ihre Abwehrkraft und die Fähigkeit, rote Blutkörperchen, die fehlgebildet, zu alt oder geschädigt sind, zu entfernen, um den Verlust der Milz auszugleichen.
  • Leute ohne Milz haben ein besonders hohes Infektionsrisiko, weil die Milz bei der Bekämpfung gewisser Bakterien eine Rolle spielt, wie Streptococcus pneumoniae, Neisseria meningitidis und Haemophilus influenzae,

Aufgrund des Risikos werden solche Patienten geimpft Überblick über Immunisierung Eine Immunisierung (Impfung) ermöglicht es dem Körper, sich gegen Krankheiten, die von bestimmten Bakterien und Viren verursacht werden, zu wehren. Immunität (die Fähigkeit des Körpers, sich.

Erfahren Sie mehr, um sie gegen Infektionen durch diese Organismen zu schützen. Patienten sollten auch sicherstellen, dass sie sich jedes Jahr gegen Grippe impfen Impfstoff gegen Grippe Der Grippevirusimpfstoff trägt zum Schutz vor Grippe (Influenza) bei. Zwei Arten von Influenzaviren, Typ A und Typ B, verursachen regelmäßig saisonale Grippeepidemien in den Vereinigten Staaten.

Erfahren Sie mehr lassen, da diese Impfung jetzt für alle empfohlen wird. Unter bestimmten Umständen sind tägliche Antibiotika zur Vorbeugung von Infektionen empfehlenswert, vor allem, wenn der Patient noch eine andere Krankheit (wie Sichelzellanämie Sichelzellanämie Die Sichelzellanämie ist eine erbliche genetische Anomalie des den Sauerstoff tragenden Proteins in den roten Blutkörperchen (Hämoglobin), bei der eine chronische Anämie durch sichelförmige. oder Krebs) hat, die das Infektionsrisiko erhöht, oder regelmäßig mit Kindern in Kontakt kommt. HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN Copyright © 2023 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

Was hilft gegen Bauchschmerzen auf der linken Seite?

In Form eines Vollbades oder als lokale Anwendung hat sich Wärme bei Bauchschmerzen bereits oftmals bewährt. Eine Wärmflasche oder ein warmes Kirschkernkissen kann gezielt auf den schmerzenden Bereich aufgelegt werden und entspannt so die Muskulatur.

Wie machen sich Darmschmerzen bemerkbar?

Übelkeit und Erbrechen – Werden Bauchschmerzen von Übelkeit und Erbrechen begleitet, weist dies auf Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts hin. Häufig sind sie Anzeichen einer durch Bakterien oder Viren verursachten Magen-Darm-Infektion. Missempfindungen und Schmerzen im Oberbauch, Appetitlosigkeit und Erbrechen des Mageninhalts (sauer, blutig) oder des Zwölffingerdarminhalts (gallig-bitter) deuten auf eine Erkrankung des Magens oder des Zwölffingerdarms hin.

Wie macht sich eine Bauchfellentzündung bemerkbar?

Typische Symptome einer Bauchfellentzündung sind starke Bauchschmerzen, Fieber und Verstopfung. Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten.

Wie merkt man das die Nieren weh tun?

Welche Organe Liegen Links Woran kann man Nierenschmerzen erkennen? – Nierenschmerzen können leicht mit Rückenschmerzen und unter Umständen auch mit Menstruationsschmerzen verwechselt werden. Die Nieren liegen links und rechts der Wirbelsäule, etwa in der Mitte des Rückens. Anders als bei Rückenschmerzen ist das Nierenschmerzen-Leiden unabhängig von Bewegungen des Rumpfes.

Kann der Darm Flankenschmerzen verursachen?

Andere Erkrankungen, die zu Flankenschmerzen führen können, sind eine plötzliche Unterbrechung des Blutflusses in eine Niere oder in den Darm, rupturiertes und gelegentlich nicht rupturiertes Bauchaortenaneurysma.

Was ist wenn es unter den Rippen weh tut?

Entstehung und Symptome einer Intercostalneuralgie – Zwischen den zwölf Rippenpaaren im Brustkorb jedes Menschen befinden sich die Zwischenrippennerven, fachsprachlich auch Interkostalnerven genannt. Auf der vorderen und hinteren Körperseite liegen jeweils elf dieser Nerven, die von der Brustwirbelsäule aus zwischen den Rippen verlaufen.

  • Bei einer Interkostalneuralgie leiden Betroffene unter ziehenden oder stechenden Schmerzen, die länger als zwei bis drei Tage anhalten.
  • Häufig spüren Patienten sie wie Stiche beim Atmen, die sich zum Beispiel durch Husten, Druck auf den Brustkorb oder Bewegung verstärken.
  • Auch ein Juckreiz im Bereich der Rippen kann auftreten und auf eine Interkostalneuralgie deuten.

Außerdem bleiben Beschwerden in den meisten Fällen nicht auf den Rippenbereich begrenzt. Eine gürtelförmige Ausbreitung, die bis zum Rücken geht, kommt häufig vor. Die Ursachen für eine Interkostalneuralgie können vielfältig sein. Oftmals bestehen altersbedingte Wirbelsäulenerkrankungen wie Spondylitis, also eine Wirbelsäulenentzündung, oder Osteochondrose, auch bekannt als Degeneration von Knochen und Knorpel.

  • Tumore in der Wirbelsäule können ebenfalls eine Reizung der Interkostalnerven hervorrufen, sodass eine Interkostalneuralgie entsteht.
  • Doch nicht nur Erkrankungen der Wirbelsäule stellen mögliche Ursachen dar.
  • Weiterhin zählen beispielsweise Gürtelrose, eine Nervenentzündung, die oftmals bei Menschen mit schwachem Immunsystem auftritt, Rippenfrakturen, eine Rippenfellentzündung, Muskelverhärtungen rund um die Rippen oder Lungenentzündungen zu den möglichen Auslösern.

Aufgrund dieser Vielfältigkeit kommt der gründlichen Untersuchung sowie exakten Diagnose einer Interkostalneuralgie besondere Bedeutung zu. Dazu hilft zunächst ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patient, um die genauen Symptome zu erfahren. Mithilfe einer anschließenden körperlichen Untersuchung lässt sich dann eine erste Verdachtsdiagnose stellen.

Was können Schmerzen im linken Oberbauch bedeuten?

Milz – Für linksseitige Oberbauchschmerzen sind am häufigsten Erkrankungen der Milz verantwortlich. Nach einem traumatischen Ereignis etwa (z.B. Fahrradunfall) kann die Milz aufgerissen werden ( Ruptur ) und unter Umständen eine potenziell lebensgefährliche Blutung mit sich bringen.

Wann zum Arzt bei Schmerzen im linken Unterbauch?

Was sind Ursachen linksseitiger Unterleibsschmerzen? – Schmerzhafte Beschwerden im Unterleib sind ein häufiges, aber unspezifisches Merkmal einer Erkrankung (Symptom). Es gibt verschiedenste Ursachen, die zum Entstehen von Schmerzen im Unterleib führen können.

Grundsätzlich gilt in der Medizin: es gibt nichts, was es nicht gibt, aber: häufiges ist häufig und seltenes ist selten. Damit ein Arzt eine Diagnose erheben kann, ist es wichtig, die Schmerzen so umfassend wie möglich zu beschreiben. Die genaue Beschreibung der Schmerzen erleichtert es dem Arzt, die möglichen Ursachen der Schmerzen weiter einzugrenzen und zu erfassen.

Besonders aufschlussreich sind dabei Informationen zu

Schmerzcharakter (zum Beispiel brennend, stechend, ziehend, krampfartig, an einer bestimmten Stelle oder generalisiert, etc.) Schmerzintensität (leicht, mittel, stark, verbunden mit Todesangst) sogenannten Begleitsymptomen (Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Zittern, Fieber, Appetitverlust, Gewichtsverlust) Zeitpunkt des Auftretens (zum Beispiel nach dem Essen, nach Geschlechtsverkehr, bei Schwangerschaft, während oder vor dem Einsetzen der Periode, akuter Beginn, schleichender Beginn) Häufigkeit des Auftretens (erstmalig, einmalig, Schmerz bekannt, in Abständen wiederkehrende Schmerzen) Dauer der Beschwerden (seit einigen Minuten, Stunden, Tagen, Wochen) schmerzfördernden und -lindernden Faktoren (Stress, Liegen, Stehen, Sitzen, Gehen, Essen, Stimmung, etc.)

Die Unterscheidung zwischen akuten und chronischen Schmerzen im linken Unterleib ist besonders wichtig. Ein akut aufgetretener Schmerzzustand sollte immer umgehend ärztlich abgeklärt werden.

Wo tut der Dickdarm weh?

Krankheitszeichen und Komplikationen der Divertikelkrankheit – Typische Beschwerden einer Divertikelkrankheit sind Schmerzen im linken Unterbauch mit Druckschmerz und Abwehrspannung bei der Tastuntersuchung. Manchmal tritt auch Übelkeit und Erbrechen auf.

  • Verstopfung und Fieber sind häufig vorhanden.
  • Die Symptome sind unterschiedlich ausgeprägt, und nicht jeder Patient hat alle Symptome.
  • Der Nachweis der Divertikulitis erfolgt neben der Anamnese und klinischen Untersuchung häufig mit Ultraschall und Computertomographie.
  • Bei den Laborwerten finden sich Entzündungszeichen während des aktiven Entzündungsschubes.

Eine Darmspiegelung in der Phase der Entzündung wird in der Regel nicht durchgeführt, da hierbei die Gefahr einer Darmwandverletzung besteht. Nach Abklingen der Entzündung sollte diese jedoch sofern noch keine Darmspiegelung in der Vergangenheit stattgefunden hat im Intervall nach ca.8 Wochen erfolgen.

  1. Die Therapieform hängt von dem Schweregrad der Divertikelkrankheit ab.
  2. Bei der akuten unkomplizierten Entzündung reicht häufig eine Antibiotikatherapie aus.
  3. Eine Nahrungsaufnahme ist weiterhin möglich.
  4. Die Behandlung kann bisweilen auch ambulant stattfinden, sofern es die Situation des Patienten sowie die ärztliche Versorgung zulassen.

Wiederauftretende und komplizierte Entzündungen der Divertikel bedürfen ggf. einer chirurgischen Therapie, um Komplikationen der Divertikelkrankheit vorzubeugen beziehungsweise bereits bestehende Komplikationen zu beseitigen. Dies kann in der Regel in minimal invasiver Technik erfolgen.

Was ist die Milz für ein Organ?

Die Milz übernimmt wichtige Aufgaben im Immunsystem. Sie ist auch für die Ausscheidung verbrauchter Blutbestandteile verantwortlich. Bei Verletzungen oder massiver Erkrankung der Milz kann der Mensch bei anschließender Abwehrschwäche des Körpers auch ohne das Organ leben.

  1. Hier finden Sie weiterführende Informationen sowie ausgewählte Milzspezialisten und Zentren.
  2. Die Milz ist ein kleines bohnenförmiges Organ, das wichtige Aufgaben im menschlichen Immunsystem übernimmt.
  3. Sie ist außerdem Teil des Lymphsystems,
  4. Größe der Milz : Sie ist durchschnittlich zehn bis elf Zentimeter lang, sechs bis sieben Zentimeter breit und vier Zentimeter dick.

Die Milz wiegt etwa 150 bis 200 Gramm, ist von weicher Struktur und weist eine rötliche bis blauviolette Färbung auf. Lage der Milz : Das Organ befindet sich im Bereich des linken Oberbauchs unterhalb des Zwerchfells auf Höhe der zehnten Rippe. Im Gegensatz zu vielen anderen Organen lässt sich die Milz in aller Regel nicht von außen ertasten, Das Aussehen und der Aufbau der Milz © bilderzwerg | AdobeStock Die Milz ist von einer Kapsel aus Bindegewebe ( Tunica fibrosa ) umgeben. Sie schützt das weiche Innere vor Verletzungen. Einen weiteren mechanischen Schutz bietet der Rippenbogen. Darüber hinaus ist die Milz mit Bändern aus Bindegewebe ausgestattet. Sie verbinden die Milz mit ihren benachbarten Organen,

dem Magen, der linken Niere und der Bauchspeicheldrüse,

Beim Milzgewebe werden

die rote Milzpulpa (lat.: pulpa = Fleisch) und die weiße Milzpulpa

voneinander unterschieden. Die rote Pulpa besteht aus Blutgefäßen und Immunsystemzellen und bildet etwa 80 Prozent der Milz. Die weiße Pulpa ist in die rote eingebettet und besteht aus winzigen weißen Milzknötchen. Sie enthalten Lymphfollikel (lat.: folliculus = Hülle, Hülse).

  • Die Milz hat als Filteranlage des Blutsystems eine wesentliche Funktion bei der körpereigenen Immunabwehr.
  • Die rote Milzpulpa scheidet verbrauchte Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und Thrombozyten (Blutplättchen) aus.
  • Die weiße Milzpulpa lässt die Lymphozyten (Zellbestandteile) innerhalb der Leukozyten (weiße Blutkörperchen) reifen.

Außerdem ist sie für ihre Speicherung verantwortlich. Die Lymphozyten sind wesentlich an den vielschichtigen Prozessen der Krankheitsabwehr beteiligt. Darüber hinaus werden sogenannte Immunglobuline gebildet, die bei einer Infektion an das Blut abgegeben werden.

Eine weitere Funktion der Milz besteht im Speichern von Blut, Es wird bei Bedarf, beispielsweise im Kontext einer Blutung, freigesetzt. Vor der Geburt und – in geringerem Maße – in den ersten sechs Lebensjahren ist die Milz außerdem zentral an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt. Danach wird die Produktion eingestellt, weil das Knochenmark im weiteren Lebenslauf für die Blutbildung zuständig ist.

Bei Krankheiten, die das Knochenmark betreffen, ist die Milz jedoch auch in höherem Lebensalter wieder zur Blutbildung fähig. Bei etwa 15 Prozent der Menschen findet sich eine organische Besonderheit, sogenannte Nebenmilzen. Sie entstehen durch eine Zellversprengung während der Embryonalzeit.

  1. Meistens werden die Nebenmilzen bei einer Ultraschall -Untersuchung des Bauchbereichs als Zufallsbefund entdeckt.
  2. Der Aufbau entspricht dem der Milz.
  3. Nebenmilzen bestehen dementsprechend ebenfalls aus einer weißen und einer roten Pulpa.
  4. Sofern sich die Nebenmilzen in der Nähe der Milz selbst befinden, sind sie gut erkennbar.

Sie sind in der Regel etwa ein bis vier Zentimeter groß. Milzfern positionierte Nebenmilzen werden hingegen häufig dauerhaft übersehen. In den meisten Fällen wird ein solcher Befund ignoriert und bedarf keiner Therapie, Die Nebenmilzen stellen keine Beeinträchtigung dar.