Wem Steht Elterngeld Zu?

Wem Steht Elterngeld Zu?


Elterngeld: Wer hat Anspruch darauf?

Elterngeld ist eine staatliche Leistung in Deutschland, die Eltern finanziell unterstützt, wenn sie sich nach der Geburt ihres Kindes um die Betreuung kümmern möchten. Das Elterngeld ist eine Form der Einkommensersatzleistung und soll es den Eltern ermöglichen, während der ersten Lebensmonate des Kindes eine Auszeit von der Arbeit zu nehmen.

Elterngeld wird in der Regel für bis zu 12 Monate nach der Geburt gezahlt und kann unter bestimmten Voraussetzungen um bis zu 14 Monate verlängert werden. Die Höhe des Elterngeldes richtet sich nach dem durchschnittlichen Einkommen der Eltern in den 12 Monaten vor der Geburt des Kindes. Dabei können bis zu 67% des durchschnittlichen Einkommens als Elterngeld gezahlt werden, jedoch maximal 1800 Euro pro Monat.

Um Anspruch auf Elterngeld zu haben, müssen die Eltern in Deutschland einen gewissen Wohnsitz oder Aufenthalt haben. Außerdem sollte das Kind im Haushalt der Eltern leben und von ihnen betreut werden. Beide Elternteile können Elterngeld beantragen und die Eltern können sich das Elterngeld untereinander aufteilen. Es gibt jedoch Mindest- und Höchstgrenzen für das Elterngeld, abhängig vom Einkommen der Eltern.

Es ist wichtig zu beachten, dass das Elterngeld unabhängig vom Familieneinkommen gezahlt wird. Auch Selbstständige und Beamte haben Anspruch auf Elterngeld, sofern sie die oben genannten Voraussetzungen erfüllen. Es ist ratsam, sich frühzeitig über die genauen Bedingungen und Antragsfristen zu informieren, da die Beantragung des Elterngeldes einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Was ist Elterngeld und wer hat Anspruch darauf?

Elterngeld ist eine finanzielle Unterstützung, die Eltern in Deutschland erhalten, wenn sie nach der Geburt ihres Kindes eine Elternzeit nehmen und ihre Erwerbstätigkeit reduzieren oder vollständig aussetzen. Es soll den Eltern ermöglichen, sich während der ersten Monate der Betreuung ihres Kindes voll und ganz auf die Familie zu konzentrieren.

Wer hat Anspruch auf Elterngeld?

Elterngeld steht allen Eltern in Deutschland zu, die ihr Kind selbst betreuen und erziehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern verheiratet sind oder in einer Partnerschaft leben. Auch Alleinerziehende haben Anspruch auf Elterngeld.

Um Elterngeld zu erhalten, müssen die Eltern in den letzten 12 Monaten vor der Geburt des Kindes erwerbstätig gewesen sein und in dieser Zeit ein Einkommen erzielt haben. Für den Elterngeldanspruch ist es jedoch egal, in welchem Umfang die Eltern vor der Geburt gearbeitet haben.

Wie hoch ist das Elterngeld?

Die Höhe des Elterngeldes richtet sich nach dem durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommen der Eltern vor der Geburt des Kindes. Es beträgt in der Regel 67% des durchschnittlichen Nettoeinkommens, jedoch mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro pro Monat. Geringverdiener haben Anspruch auf einen höheren Prozentsatz, der bis zu 100% des durchschnittlichen Nettoeinkommens betragen kann.

Wie lange wird das Elterngeld gezahlt?

Das Elterngeld wird für einen Zeitraum von bis zu 14 Monaten nach der Geburt des Kindes gezahlt. Dabei können beide Elternteile jeweils bis zu 12 Monate Elterngeld beziehen. Wenn beide Elternteile gleichzeitig Elterngeld beantragen, können sie den Zeitraum untereinander aufteilen.

Ein Elternteil hat auch die Möglichkeit, zusätzlich zum Elterngeld zwei weitere Monate Partnerschaftsbonus zu beantragen. Dabei wird das Elterngeld um jeweils 25% erhöht, wenn der andere Elternteil ebenfalls für mindestens zwei Monate Elterngeld beantragt.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Um Elterngeld zu erhalten, muss das Kind seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben und von einem Elternteil betreut werden. Die Erwerbstätigkeit muss aufgrund der Geburt des Kindes reduziert oder vollständig ausgesetzt werden. Zudem darf keine Einkommensersatzleistung wie z.B. Arbeitslosengeld bezogen werden.

Es ist auch wichtig zu wissen, dass das Elterngeld steuerfrei ist und nicht auf andere Sozialleistungen wie z.B. das Arbeitslosengeld II angerechnet wird.

Familienplanung und Elterngeld

Das Elterngeld ist eine finanzielle Unterstützung des Staates für Eltern, die sich nach der Geburt ihres Kindes eine Auszeit vom Beruf nehmen möchten. Es soll dazu dienen, den Eltern die Möglichkeit zu geben, sich intensiv um die Betreuung und Erziehung des Kindes zu kümmern und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Das Elterngeld kann von beiden Elternteilen in Anspruch genommen werden und bietet somit auch die Möglichkeit, dass sich beide Elternteile gleichberechtigt um das Kind kümmern.

Wann sollte man sich mit dem Elterngeld beschäftigen?

Es ist ratsam, sich bereits während der Familienplanung mit dem Thema Elterngeld auseinanderzusetzen. Denn um Elterngeld beantragen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehören beispielsweise die deutsche Staatsangehörigkeit oder ein unbefristeter Aufenthaltstitel sowie die Tatsache, dass das Kind im gleichen Haushalt wie die Eltern lebt. Zudem ist das Einkommen vor der Geburt des Kindes relevant, da das Elterngeld in der Regel an das vorherige Einkommen gekoppelt ist. Je früher man sich also mit dem Thema beschäftigt, desto besser kann man seine finanzielle Situation planen.

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Wie lange besteht Anspruch auf Elterngeld?

Der Anspruch auf Elterngeld besteht grundsätzlich für einen Zeitraum von maximal 14 Monaten. Dabei gibt es zwei Varianten: das Basiselterngeld und das Elterngeld Plus. Beim Basiselterngeld beträgt der Anspruchszeitraum 12 Monate. Beim Elterngeld Plus kann dieser Zeitraum auf 24 Monate ausgedehnt werden, allerdings wird das Elterngeld dann in der Regel nur halb so hoch ausfallen wie beim Basiselterngeld. Es besteht außerdem die Möglichkeit, das Elterngeld flexibel zu nutzen und zum Beispiel in Teilzeit zu arbeiten. Dabei wird das Elterngeld anteilig gekürzt, entsprechend der Anzahl der Wochenstunden, die man arbeitet.

Welche finanzielle Unterstützung bietet das Elterngeld?

Die Höhe des Elterngeldes richtet sich in der Regel nach dem durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommen vor der Geburt des Kindes. Es beträgt mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro pro Monat. Bei Geringverdienern kann das Elterngeld bis zu 100 Prozent des vorherigen Nettoeinkommens betragen, bei Besserverdienenden wird es schrittweise reduziert. Es ist wichtig zu beachten, dass das Elterngeld steuerfrei ist, aber in einigen Fällen auf andere Sozialleistungen angerechnet werden kann.

Voraussetzungen für den Anspruch auf Elterngeld

Voraussetzungen für den Anspruch auf Elterngeld

Um Elterngeld zu erhalten, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Die wichtigsten sind:

  1. Residenz in Deutschland: Um Anspruch auf Elterngeld zu haben, muss man in Deutschland wohnen oder sich hier gewöhnlich aufhalten.
  2. Erziehung des Kindes: Elterngeld wird nur gezahlt, wenn man das Kind selbst erzieht und betreut. Wenn man das Kind in einer Einrichtung betreuen lässt, besteht kein Anspruch auf Elterngeld.
  3. Lebensunterhaltssicherungsfähigkeit: Der Elternteil, der Anspruch auf Elterngeld hat, muss seinen Lebensunterhalt und denjenigen des Kindes sicherstellen können.
  4. Zeitliche Einschränkungen: Es gibt bestimmte zeitliche Einschränkungen für den Bezug von Elterngeld. Der Anspruch besteht in der Regel für einen Zeitraum von maximal 12 Monaten nach der Geburt des Kindes. Bei Mehrlingsgeburten kann der Anspruch auf bis zu 14 Monate verlängert werden.

Es ist wichtig, dass man diese Voraussetzungen erfüllt, um Anspruch auf Elterngeld zu haben. Weitere Informationen und Ausnahmen von den genannten Voraussetzungen können direkt bei der zuständigen Elterngeldstelle erfragt werden.

Geburtsdatum und Antragstellung

Um Elterngeld beantragen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Ein wichtiger Faktor ist das Geburtsdatum des Kindes. Das Elterngeld kann grundsätzlich ab dem Tag der Geburt des Kindes beantragt werden. Es ist jedoch ratsam, den Antrag frühzeitig einzureichen, da die Bearbeitungszeit einige Wochen in Anspruch nehmen kann.

Der genaue Zeitpunkt der Antragstellung hängt vom Bundesland ab, in dem du lebst. In der Regel kann der Antrag ab dem Tag der Geburt bis zu drei Monate im Voraus gestellt werden. Es ist daher sinnvoll, sich bereits während der Schwangerschaft über das Elterngeld zu informieren und die benötigten Unterlagen zusammenzustellen.

Der Antrag auf Elterngeld kann bei der zuständigen Elterngeldstelle des Wohnortes gestellt werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Antrag einzureichen. In den meisten Fällen ist eine persönliche Abgabe erforderlich, bei der sämtliche Unterlagen vorgelegt werden müssen. Alternativ kann der Antrag auch per Post oder online eingereicht werden. Es ist ratsam, vorab bei der zuständigen Elterngeldstelle nachzufragen, welche Vorgehensweise gewünscht wird.

Bei der Antragstellung müssen verschiedene Dokumente und Unterlagen eingereicht werden, wie zum Beispiel der Geburtsschein des Kindes, eine Bescheinigung über das Einkommen der letzten zwölf Monate vor der Geburt des Kindes sowie eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Dauer des Mutterschutzes. Zudem müssen Angaben zur persönlichen Situation gemacht werden, wie zum Beispiel die Staatsangehörigkeit und der Familienstand.

Nachdem der Antrag eingereicht wurde, wird er von der Elterngeldstelle geprüft. Bei eventuellen Unklarheiten oder fehlenden Unterlagen wird man kontaktiert und um Ergänzungen gebeten. Sobald der Antrag vollständig ist, erfolgt die Bearbeitung und die Bewilligung des Elterngeldes kann erfolgen.

Es ist ratsam, sich frühzeitig mit dem Thema Elterngeld auseinanderzusetzen und den Antrag rechtzeitig einzureichen, um finanzielle Unterstützung nach der Geburt des Kindes zu erhalten.

Elterngeld für alleinerziehende Eltern

Alleinerziehende Eltern haben ebenfalls Anspruch auf Elterngeld, um ihnen Unterstützung bei der Betreuung und Versorgung ihres Kindes zu bieten.

Um Anspruch auf Elterngeld als alleinerziehendes Elternteil zu haben, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das Kind muss im Haushalt des alleinerziehenden Elternteils leben.
  • Der andere Elternteil lebt nicht im Haushalt und übt auch keine Sorge- oder Umgangsrechte aus.
  • Der alleinerziehende Elternteil kümmert sich überwiegend allein um die Betreuung und Erziehung des Kindes.

Der Anspruch auf Elterngeld für alleinerziehende Eltern entspricht grundsätzlich dem Elterngeldanspruch für Paare. Es wird jedoch ein Mindestbetrag gewährt, der höher ist als für Paare. Dies soll die besondere Herausforderung der alleinigen Betreuung und Erziehung eines Kindes berücksichtigen.

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Bei Teilzeitbeschäftigungen oder Nebeneinkünften gelten für alleinerziehende Eltern ähnliche Regelungen wie für Paare. Das Einkommen wird in diesen Fällen ebenfalls berücksichtigt und kann den Elterngeldanspruch beeinflussen.

Alleinerziehende Eltern sollten sich frühzeitig über ihre Ansprüche auf Elterngeld informieren und einen Antrag stellen, um finanzielle Unterstützung zu erhalten.

Elterngeld für alleinerziehende Eltern: Überblick
Anspruchsvoraussetzungen Leistungsbedingungen
Kind lebt im Haushalt des alleinerziehenden Elternteils Mindestbetrag des Elterngeldes ist höher als für Paare
Der andere Elternteil lebt nicht im Haushalt und hat keine Sorge- oder Umgangsrechte Teilzeiteinkommen oder Nebeneinkünfte werden berücksichtigt
Alleinerziehender Elternteil kümmert sich überwiegend allein um Betreuung und Erziehung des Kindes Frühzeitige Beantragung des Elterngeldes

Höhe und Dauer des Elterngeldes

Das Elterngeld wird in der Regel für einen Zeitraum von maximal 12 Monaten gezahlt. Wenn beide Elternteile das Elterngeld beziehen möchten, kann es auf insgesamt 14 Monate verlängert werden.

Die Höhe des Elterngeldes richtet sich nach dem durchschnittlichen Einkommen der letzten zwölf Monate vor der Geburt des Kindes. Es beträgt in der Regel 67 Prozent des Nettoeinkommens, jedoch mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro pro Monat.

Wird das Elterngeld vom Vater oder dem alleinerziehenden Elternteil bezogen und arbeitet dieser während des Bezugszeitraums von mindestens 25 bis 30 Stunden pro Woche, kann ein sogenannter Partnerschaftsbonus gewährt werden. Dieser beträgt zusätzlich 4 Monate Elterngeld.

Es gibt auch die Möglichkeit eines Elterngeld Plus, bei dem das Elterngeld auf einen längeren Zeitraum gestreckt wird, jedoch die Gesamthöhe des Elterngeldes verringert wird. Dabei erhält man maximal die Hälfte des Elterngeldes für doppelt so lange Zeit.

Es ist zu beachten, dass das Elterngeld als Einkommen angerechnet wird und sich somit auf andere Sozialleistungen (z.B. Arbeitslosengeld II) auswirken kann.

Gesamte Bezugsdauer Elterngeld (regulär) Elterngeld Plus Partnerschaftsbonus
12 Monate 67% des Nettoeinkommens, mindestens 300 Euro, maximal 1.800 Euro maximal die Hälfte des Elterngeldes, doppelt so lange Zeit bis zu 4 zusätzliche Monate Elterngeld
14 Monate (bei beiden Elternteilen) 67% des Nettoeinkommens, mindestens 300 Euro, maximal 1.800 Euro maximal die Hälfte des Elterngeldes, doppelt so lange Zeit bis zu 4 zusätzliche Monate Elterngeld

Es ist ratsam, sich frühzeitig über die genauen Konditionen des Elterngeldes zu informieren und sich bei Unklarheiten an die zuständige Elterngeldstelle zu wenden.

Elterngeld und Einkommensverlust

Wenn ein Elternteil Elterngeld beantragt, hat dies oft Auswirkungen auf das Einkommen der Familie. Das Elterngeld soll den Einkommensverlust während der Elternzeit ausgleichen, jedoch gibt es einige Regelungen bezüglich des Einkommens, das als Grundlage für die Berechnung des Elterngeldes herangezogen wird.

Einkommensarten, die berücksichtigt werden

  • Bruttoeinkommen aus nichtselbstständiger Arbeit
  • Bruttoeinkommen aus selbstständiger Arbeit
  • Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung
  • Einkommen aus Kapitalvermögen
  • Elterngeldersatzleistungen

Die Höhe des Elterngeldes richtet sich nach dem durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommen des letzten abgeschlossenen Kalenderjahres vor der Geburt des Kindes. Dabei werden verschiedene Einkommensarten berücksichtigt, wie zum Beispiel das Bruttoeinkommen aus nichtselbstständiger oder selbstständiger Arbeit, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung sowie Einkommen aus Kapitalvermögen.

Auswirkungen auf das Elterngeld

Sollte das Einkommen während der Elternzeit niedriger ausfallen als im Bezugszeitraum, wird dies bei der Berechnung des Elterngeldes berücksichtigt. In der Regel wird das tatsächliche Nettoeinkommen während der Elternzeit zugrunde gelegt. Dadurch kann es zu einem Einkommensverlust kommen, da das Elterngeld maximal 67 Prozent des vorherigen Nettoeinkommens abdeckt.

Es gibt jedoch auch Regelungen, die eine Mindesthöhe des Elterngeldes garantieren. Dies bedeutet, dass das Elterngeld nicht weniger als einen bestimmten Betrag betragen kann, unabhängig vom tatsächlichen Einkommen während der Elternzeit.

Weitere finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten

Um den Einkommensverlust während der Elternzeit auszugleichen, gibt es möglicherweise weitere finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten. Dazu zählen zum Beispiel das Kindergeld, das Wohngeld oder etwaige Steuervorteile. Es ist daher empfehlenswert, sich über alle verfügbaren Unterstützungsleistungen zu informieren und gegebenenfalls entsprechende Anträge zu stellen.

Elterngeld Plus: Das flexible Elterngeldmodell

Elterngeld Plus ist ein flexibles Modell des Elterngeldes, das es Eltern ermöglicht, sowohl Teilzeit zu arbeiten als auch Elterngeld zu beziehen. Es richtet sich speziell an Eltern, die während der Elternzeit wieder in Teilzeit arbeiten möchten.

Im Gegensatz zum klassischen Elterngeld wird das Elterngeld Plus nicht auf einen festen Zeitraum von 12 oder 14 Monaten begrenzt, sondern kann bis zu 28 Monate lang bezogen werden.

Voraussetzungen für Elterngeld Plus

  • Eltern müssen ihre Arbeitszeit auf 25 bis 30 Stunden pro Woche reduzieren, um Anspruch auf Elterngeld Plus zu haben.
  • Das Elterngeld Plus kann bei beiden Elternteilen beantragt werden.
  • Das Einkommen muss vor der Geburt des Kindes mindestens 1.200 Euro betragen haben.
  • Eltern müssen in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein.

Leistungsbetrag von Elterngeld Plus

Der Monatsbetrag des Elterngelds Plus richtet sich nach dem durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommen der Eltern vor der Geburt des Kindes. Dieser Betrag kann zwischen 65% und 100% des Nettoeinkommens liegen.

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Bei der Berechnung des Elterngeld Plus wird das Einkommen während des Bezugszeitraums berücksichtigt. Dies ermöglicht es den Eltern, während der Elternzeit teilweise oder vollständig zu arbeiten und gleichzeitig Elterngeld zu beziehen.

Vorteile von Elterngeld Plus

  • Elterngeld Plus bietet Eltern die Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten und gleichzeitig zu Elterngeld zu beziehen.
  • Es ermöglicht eine flexiblere Gestaltung der Elternzeit.
  • Elterngeld Plus kann bis zu 28 Monate lang bezogen werden.
  • Es bietet eine finanzielle Unterstützung für Eltern, die während der Elternzeit weniger arbeiten möchten.

Elterngeld und andere Leistungen

Das Elterngeld in Deutschland ist eine wichtige finanzielle Unterstützung für Eltern, die sich um ihr neugeborenes Kind kümmern möchten. Es gibt jedoch auch andere Leistungen, die Familien in Anspruch nehmen können.

Kinderzuschlag

Der Kinderzuschlag ist eine finanzielle Unterstützung für Familien mit geringem Einkommen. Er wird monatlich gezahlt und soll sicherstellen, dass Eltern genügend Mittel haben, um ihre Kinder angemessen zu versorgen. Um Kinderzuschlag zu erhalten, müssen Eltern bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie z.B. ein Mindesteinkommen haben und nicht in der Lage sein, den Bedarf der Kinder alleine zu decken.

Kindergeld

Kindergeld ist eine monatliche finanzielle Unterstützung für Eltern, die Kinder haben. Es wird unabhängig vom Einkommen gezahlt und soll allgemeine Kosten, wie z.B. Lebensmittel, Kleidung und Schulsachen, abdecken. Das Kindergeld wird für jedes Kind gezahlt und erhöht sich je nach Alter der Kinder.

Kinderbetreuungsgeld

Kinderbetreuungsgeld ist eine finanzielle Unterstützung für Eltern, die ihr Kind zu Hause betreuen möchten. Es wird für einen bestimmten Zeitraum gezahlt und ermöglicht es den Eltern, ihre Arbeitszeit zu reduzieren oder ganz aus dem Beruf auszusteigen, um sich vollständig auf die Betreuung ihres Kindes zu konzentrieren.

Unterhaltsvorschuss

Der Unterhaltsvorschuss ist eine finanzielle Unterstützung für alleinerziehende Elternteile, wenn der andere Elternteil keinen Unterhalt zahlt oder nicht zahlen kann. Er wird in der Regel bis zum 12. Lebensjahr des Kindes gezahlt und soll sicherstellen, dass das Kind dennoch genügend finanzielle Mittel hat.

Tagesmutter

Die Beauftragung einer Tagesmutter ist eine Möglichkeit, Kinder betreuen zu lassen, wenn die Eltern arbeiten oder anderweitig verhindert sind. Tagesmütter sind professionelle Betreuungspersonen, die dafür sorgen, dass die Kinder gut versorgt werden und sich altersgerecht entwickeln können.

Kinderkrankengeld

Kinderkrankengeld ist eine finanzielle Unterstützung für Eltern, wenn ihr Kind krank ist und sie deswegen nicht arbeiten können. Es wird für eine bestimmte Anzahl von Tagen im Jahr gezahlt und ermöglicht es den Eltern, sich um ihr erkranktes Kind zu kümmern, ohne finanzielle Einbußen zu haben.

Weitere Leistungen

Neben den genannten Leistungen gibt es noch weitere finanzielle Unterstützungen für Familien, wie z.B. das Baukindergeld, das Elterngeld Plus und den steuerlichen Kinderfreibetrag. Es ist ratsam, sich bei Bedarf bei den entsprechenden Behörden über diese Leistungen zu informieren.

Leistung Voraussetzungen Höhe
Elterngeld Elternzeit nehmen bis zu 1800 Euro pro Monat
Kinderzuschlag geringes Einkommen, Bedarf nicht alleine decken können bis zu 185 Euro pro Monat
Kindergeld Kinder haben je nach Anzahl und Alter der Kinder
Kinderbetreuungsgeld Kind zu Hause betreuen möchten bis zu 150 Euro pro Monat
Unterhaltsvorschuss alleinerziehend, anderer Elternteil zahlt keinen Unterhalt bis zu 272 Euro pro Monat
Kinderkrankengeld Kind ist krank, Eltern können nicht arbeiten bis zu 90 Prozent des Nettoeinkommens

Q-A:

Wer hat Anspruch auf Elterngeld?

Elterngeld steht Eltern zu, die ihr Kind nach der Geburt selbst betreuen und erziehen möchten und keine oder weniger als 30 Wochenstunden arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern verheiratet sind oder in einer Partnerschaft leben.

Wie hoch ist das Elterngeld?

Das Elterngeld beträgt 67 Prozent des durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens vor der Geburt des Kindes. Es gibt jedoch eine Obergrenze von 1.800 Euro pro Monat und eine Mindesthöhe von 300 Euro pro Monat.

Wie lange wird das Elterngeld gezahlt?

Das Elterngeld wird für maximal 14 Monate gezahlt. Wenn beide Elternteile Elterngeld beantragen, gibt es zwei Partnermonate, die nur von einem Elternteil genommen werden können.

Müssen beide Eltern arbeiten, um Anspruch auf Elterngeld zu haben?

Nein, es reicht aus, wenn ein Elternteil arbeitet und der andere Elternteil das Kind betreut und erzieht. Der Elternteil, der das Elterngeld beantragt, darf jedoch nicht mehr als 30 Wochenstunden arbeiten.

Was ist das ElterngeldPlus?

Das ElterngeldPlus ist eine Option, die es Eltern ermöglicht, länger in Teilzeit zu arbeiten und gleichzeitig Elterngeld zu beziehen. Es wird in halber Höhe des Elterngeldes für doppelt so lange Zeit gezahlt, jedoch für maximal 28 Monate. Dadurch soll es für Eltern attraktiver gemacht werden, Teilzeit zu arbeiten und gleichzeitig ihr Kind zu betreuen.