Warum Gibt Es Comfort Intense Nicht Mehr?

Warum Gibt Es Comfort Intense Nicht Mehr
Mit greller Reklame drängt Unilever Verbraucherinnen und Verbraucher zum Weichspülerkauf. Dabei enthält die Marke „Comfort intense” allergieauslösende und schwer abbaubare Chemikalien – das Greenpeace Magazin hat eine Werbeanzeige neu betextet. Die Erkenntnis, dass Weichspüler überbewertet, meist sogar gänzlich überflüssig sind, hat zwar weite Teile der Bevölkerung erreicht, aber nicht alle.

  1. Eine Untersuchung des Umweltbundesamtes ergab vor einigen Jahren, dass mehr als achtzig Prozent der Familien mit niedrigem Sozialstatus solche Produkte „mit fraglichem Nutzen” kauften, bei bessergestellten Familien waren es nur halb so viele – deshalb sei verstärkte Aufklärung gefragt.
  2. Tatsächlich zählen Weichspüler zu den Produkten, die ohne Reklame kaum verkäuflich wären.

In den Siebzigerjahren machten Werbespots Hausfrauen ein schlechtes Gewissen, die ihrer Familie vermeintlich kratzige Wäsche in den Kleiderschrank legten; heute wirbt „Comfort intense” von Unilever, einer der Marktführer, mit trashigen Comic-Anzeigen für Weichspüler und für Wäscheparfüm aus der gleichen Produktserie.

  1. Eine Art Flaschengeist verspricht Kundinnen und Kunden eine „Fresh Explosion”.
  2. Verbraucherschützer raten jedoch vom Kauf ab – Weichspüler seien eine leicht vermeidbare Umweltsünde, mit der man sich und seiner Familie keinen Gefallen tue.
  3. Das Problem: Die in viel Plastik verpackten Mittel steckten voller problematischer und oft schwer abbaubarer Substanzen, die Allergien auslösen können und das Abwasser belasten.

Sauberer wird die Wäsche nicht; weich wird sie auch durchs Tragen. Vor allem die in Weichspülern enthaltenen synthetischen Duftstoffe sind ein Problem – etwa Butylphenyl Methylpropional (Lilial), das nach Maiglöckchen riecht und sich auch auf der Zutatenliste der Comfort-intense-Produkte findet.

Die Verbraucher-App Codecheck führt den Inhaltsstoff in der Kategorie „sehr bedenklich” und schreibt: „Duftstoffe sollten von Asthmatikern und Personen mit hyperreagiblen Atemwegen generell gemieden werden. Mögliches Sensibilisierung- oder Allergiepotenzial.” Auch das im Weichspüler enthaltene Biozid Benzisothiazolinon, das das Wachstum von Mikroorganismen auf der Haut hemmen soll, habe möglicherweise Allergiepotenzial und sei am Arbeitsplatz nur in geringen Konzentrationen erlaubt.

Kritisch beurteilt auch das Umweltbundesamt (UBA) die Waschzusätze. Zwar seien die giftigsten und am schwersten abbaubaren kationischen Tenside, die der Versteifung der Wäsche entgegenwirken, schon 1992 verboten und durch weniger problematische Stoffe aus dieser Gruppe ersetzt worden.

  1. Für andere Substanzen wie eben synthetische Duftstoffe gelte das aber nicht.
  2. Deshalb appelliert das UBA an die Verbraucher: „Weichspüler sollten immer nur dann eingesetzt werden, wenn man seine Funktionen auch wirklich benötigt, da es sich hierbei um einen zusätzlichen Eintrag von Chemikalien in die Umwelt handelt.

Wenn Sie nicht auf den Gebrauch von Weichspülern verzichten wollen, reduzieren Sie diesen und dosieren Weichspüler so sparsam wie möglich.” Weil uns die grelle Comfort-Intense-Werbung mit dem Flaschengeist ins Auge stach, hat das Greenpeace Magazin sie in seiner Serie „Keine Anzeige” manipuliert: Aus dem „intensiven Frische-Duo” wurde ein „exzessiver Hokus-Pokus”.

Vielleicht hilft das ja, um die vom UBA geforderte Aufklärung voranzubringen. In jedem Greenpeace Magazin zeigen wir auf der letzten Seite eine Fake-Werbeanzeige. Diese hier finden Sie in der Ausgabe 3.19 „Grüne Innovationen”, Das Greenpeace Magazin erhalten Sie als Einzelheft in unserem Warenhaus oder im Bahnhofsbuchhandel, alles über unsere vielfältigen Abonnements inklusive Prämienangeboten erfahren Sie in unserem Abo-Shop,

Sie können alle Inhalte auch in digitaler Form lesen, optimiert für Tablet und Smartphone. Viel Inspiration beim Schmökern, Schauen und Teilen!

Wo gibt es comfort Intense Weichspüler?

Alle Weichspüler und Wäsche-Zusätze von Comfort können Sie bei dm bequem online bestellen und einfach nach Hause oder in eine Wunschfiliale liefern lassen.

Was kann ich als Ersatz für Weichspüler nehmen?

Soda-Pulver – Soda und Natron funktionieren ähnlich, allerdings hat Soda eine etwas stärkere Reinigungswirkung. Es ist auch unter den Namen Waschsoda oder Natriumcarbonat bekannt. Wie bei Natron löst du auch zwei Teelöffel Soda in 100 ml Wasser auf und ersetzt damit kostengünstig deinen Weichspüler.

Was ist das beste Weichspüler?

Testsieger sind Lenor Aprilfrisch und Lidl Doussy Sensitiv, beide mit der Note 2,3. Vier weitere Marken waren ebenfalls ‘Gut’ mit einer Gesamtnote von 2,4 oder 2,5: Aldi Süd Tandil Ocean Breeze, Lenor Sensitiv, Aldi Nord Tandil Ocean Breeze und dm Denkmit Himmlische Frische.

Wie bekomme ich weiche Handtücher ohne Weichspüler?

Mittel gegen harte Handtücher: So geht’s – Wer den Essig-Trick dennoch ausprobieren möchte, mischt dazu einfach Haushaltsessig und heißes Wasser im Verhältnis 1:2 (d.h. doppelt so viel Wasser wie Essig), gibt die harten Handtücher ins Gemisch und lässt sie einweichen, bis das Wasser erkaltet ist. Anschließend wie gewohnt in der Maschine waschen. Außerdem helfen folgende Tipps:

Wer seine Frottee-Handtücher nach dem Trocknen oder vor der Verwendung kräftig ausschüttelt, bringt die Fasern in Bewegung. Und sorgt so dafür, dass sich der Stoff beim Abtrocknen weniger steif anfühlt. Trocknen Sie Ihre Handtücher an der frischen Luft. Der Luftzug soll verhindern, dass der Stoff beim Trocknen eine zu starre Form annimmt. Allergiker sollten allerdings aufpassen, da Pollen an den Stoffen hängen bleiben können. Nutzen Sie nicht zu viel Waschmittel oder -pulver: Rückstände können sich im Stoff ablagern und die Wäsche versteifen. Dazu hilft es auch, die Maschine nicht zu überladen, denn sonst können sich Waschmittel oder -pulver nicht gleichmäßig über die Wäsche verteilen. Viele schwere oder von Natur aus steife Wäschestücke haben einen ähnlich nachteiligen Effekt.

See also:  Warum Gibt Es Fake Lashes?

Viele weitere Tipps zum richtigen – und richtig umweltfreundlichen – Waschen finden Sie in unserem Wasch-Ratgeber. Klicken Sie hier: : Handtücher weich bekommen – so geht’s ohne Weichspüler

Wie bekomme ich meine Wäsche ohne Weichspüler zum Duften?

Dazu gehören die Alleskönner Essig/Essigessenz, Natron und Waschsoda, die du entweder schon zu Hause hast oder in nahezu jedem Drogeriemarkt bekommst. Keine Sorge, der Essig-Geruch verliert sich beim Waschen und deine Wäsche riecht anschließend nur nach deinem Waschmittel.

Was passiert wenn man kein Weichspüler benutzt?

Warum kaufen wir Weichspüler? – Weichspüler ist ein sogenanntes Wäschehilfsmittel und kommt wohl bei vielen von uns zum Einsatz. Wenn du deine Wäsche aber rigoros ohne Weichspüler wäscht oder ihn mal vergessen hast, dann kennst du das: Deine Kleidung fühlt sich nach dem Trocknen härter und nicht gerade kuschelig an.

  • Dieser Effekt nennt sich Trockenstarre,
  • Wie verhindert Weichspüler die Trockenstarre? Die Trockenstarre setzt ein, wenn du deine Textilien bei unbewegter Luft trocknen lässt.
  • Verantwortlich dafür sind die Cellulosefasern, die sich elektrostatisch aufladen,
  • Das Ergebnis sind raue Textilfasern.
  • Um diese zu glätten, kommt Weichspüler zum Einsatz.

Die enthaltenen kationischen Tenside verringern die elektrostatischen Verbindungen und machen alles weich und flauschig. Neben dem Kuschelfaktor sind Weichspüler auch mit reichlich Duftstoffen angereichert, damit deine Wäsche auch nach einer Weile im Kleiderschrank noch frisch riecht.

Bei welchem Waschmittel riecht die Wäsche am besten?

Waschmittel für gut riechende Wäsche Von Perwoll, gibt es beispielsweise das neue Perwoll Renew Blütenrausch mit angenehmem Duft. Optimale Pflege und langanhaltende Frische bietet Perwoll Renew Refresh, das unangenehme Gerüche neutralisiert.

Welcher Weichspüler riecht am stärksten?

Lenor Weichspüler – Menge: 950 ml Duft: Aprilfrisch Unsere Meinung: Ja, dieser Conditioner riecht toll und macht Ihre Wäsche weich, aber er kann noch viel mehr. Er hilft, die Wäsche vor dem Ausbleichen und Zerknittern zu schützen. Wir finden, das ist ziemlich beeindruckend. Copyright 2023, All rights reserved.

Welche Waschmittel Marke ist aktuell Testsieger bei Stiftung Warentest?

Waschpulver bei Stiftung Warentest: Das sind die Testsieger 2021 – Das sind die 5 Waschpulver, die im Vergleich von Stiftung Warentest am besten abschnitten:

  • Aldi Nord/Aldi Süd – „Tandil Ultra Plus Vollwaschmittel”: Note 1,8 („Gut”)
  • dm – „Denkmit Vollwaschmittel Pulver”: Note 1,9 („Gut”)
  • Penny – „Shetlan Vollwaschmittel SuperCompact”: Note 1,9 („Gut”)
  • Rossmann – „Domol Vollwaschmittel”: Note 1,9 („Gut”)
  • Ariel – „Compact Vollwaschmittel”: Note 2,0 („Gut”)

Bei den Flüssig-Waschmitteln schnitt ebenfalls das „Tandil Vollwaschmittel” von Aldi am besten ab (Note 2,6 „Befriedigend”). Bei den Gelkissen unter den Waschmitteln wurden die „Allin1 Pods Universal +” von Ariel von Stiftung Warentest am besten bewertet (Note 3,1).

Warum sind meine Handtücher nach dem Waschen immer so hart?

Warum werden Handtücher nach dem Waschen eigentlich hart? Handtücher sind nach dem Waschen und Trocknen häufig starr und hart. Woran das liegt. Und was gegen die Trockenstarre hilft. Wenn Handtücher nach dem Waschen hart werden, liegt das am Trocknen im Haus.

  1. Denn in geschlossenen Räumen wie dem Keller herrscht zu wenig Luftzug, erklärt das Forum Waschen in Frankfurt am Main.
  2. Das Phänomen nennt sich Trockenstarre.
  3. Die Faser- oder Schlingenflore von Frottiertüchern geraten in der Trommel der Waschmaschine in Unordnung.
  4. Wenn sie in Zimmern ohne Luftbewegung trocknen, bleibt der Zustand der Fasern so.

Die Textilien fühlen sich nun hart und rau an. Wer keine Gelegenheit hat, die Handtücher in Räumen mit Luftzug oder gar draußen zu trocknen, sollte sie vor dem Zusammenlegen zumindest kräftig recken, raten die Waschexperten. Hilft das alles nicht, kann aber auch die falsche Dosierung des Waschmittels schuld an den starren Handtüchern sein.

Zu viel Waschmittel spült sich nicht gut aus, zu wenig kann Kalkablagerungen zur Folge haben. Wie viel Waschmittel die Textilien brauchen, ergibt sich aus dem Verschmutzungsgrad, der Beladung der Maschine und der lokalen Wasserhärte. Informationen dazu gibt es auf der Verpackung, die Wasserhärte kennt der örtliche Versorger.

(dpa/tmn) Hinweis der Redaktion: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Beitrag aus unserem Online-Archiv. : Warum werden Handtücher nach dem Waschen eigentlich hart?

Kann man Handtücher auch bei 40 Grad Waschen?

Die ideale Temperatur zum Waschen von Handtüchern – Wenn Sie sich fragen, bei wieviel Grad Handtücher gewaschen werden können, heißt es bei hochwertigen Frottierhandtüchern meist: 60 °C sind ideal. So werden gerade weiße Handtücher am besten sauber. Bunte Handtücher können Sie oft auch schon bei 40 Grad hygienisch reinigen, aber um Bakterien und Gerüchen entgegenzuwirken ist von Zeit zu Zeit ein Waschgang bei 60 °C sinnvoll.

See also:  Warum Bin Ich Der Richtige FR Den Job?

Weiße Handtücher: Vollwaschmittel, am besten in Pulverform Bunte Handtücher: Color- oder Feinwaschmittel

Vollwaschmittel enthalten Bleichmittel, die weiße Wäsche besonders zum Strahlen bringen. Für dunklere Farben ist es daher aber nicht ideal geeignet. Greifen Sie dort also lieber auf Colorwaschmittel zurück. Ob Sie auf Waschpulver oder Flüssigwaschmittel setzen, ist Ihnen überlassen, allerdings ist Waschpulver meist einfacher zu dosieren, günstiger und umweltfreundlicher.

Wie oft sollte man Handtücher neu kaufen?

Wann sollte das Handtuch entsorgt werden? – Eine genaue zeitliche Angabe zur Haltbarkeit von Handtüchern lässt sich generell nur schwer machen, da viele verschiedene Faktoren einen Einfluss haben können. Ein gutes Handtuch, welches regelmäßig zum Einsatz kommt, sollte jedoch ca.

Wie riecht meine Wäsche immer gut?

Als Hausmittel für stinkende Wäsche hat sich Natron erwiesen. Der Allrounder ist normalerweise in gut sortierten Supermärkten in der Back-Abteilung zu finden. Geben Sie beim Waschen einen knappen Esslöffel Natron ins Spülfach zum Waschmittel und der Geruch sollte sich nach der erneuten Wäsche erledigt haben.

Warum riecht meine Wäsche nicht frisch gewaschen?

Ursache 1: Die Waschmaschine ist schmutzig – Die häufigste Ursache, warum die frischgewaschene Wäsche noch stinkt, ist eine schmutzige Waschmaschine, Auch wenn die Trommel auf den ersten Blick sauber aussieht, birgt sie viele Bakterien und Keime. Der Grund: Wir waschen einfach viel zu viel bei niedrigen Temperaturen von 30 bis 40 Grad.

  1. Die sind zwar für einen normalen Waschgang vollkommen ausreichend, um die Wäsche tiefenrein zu reinigen.
  2. Diese Temperaturen töten aber nur einen Bruchteil der Bakterien ab.
  3. Waschen Sie nicht regelmäßig bei mindestens 60 Grad, können sich Bakterien in der Trommel ansammeln und der Grund dafür sein, warum Ihre Wäsche nach dem Waschen nicht frisch riecht.

Um dieses Problem zu lösen, sollten Sie deshalb öfters bei höheren Temperaturen waschen und die Waschmaschine richtig reinigen und pflegen, Dafür können Sie einen leeren Waschgang mit mindestens 60, besser noch 95 Grad einfach durchlaufen lassen. Bei Bedarf geben Sie zusätzlich ein Universalwaschmittel wie Persil Universal Kraft-Gel oder ein spezielles Waschmittel gegen unangenehme Gerüche wie das Persil Bekämpft Gerüche 4in1 DISCS dazu.

Warum riecht Wäsche nach einiger Zeit im Schrank?

Zweiter Tatverdächtiger: Die Kleidung – Kleidung im Schrank riecht muffig? Dann können die Anziehstücke auch selbst die Geruchsquelle sein. So geht von Kleidungsstücken unter anderem dann ein muffiger Geruch im Schrank aus, wenn sie noch nicht vollständig getrocknet waren, als sie dort hineingelegt wurden.

  • Meistens liegt die Ursache jedoch darin begründet, dass die Wäsche bei einer zu niedrigen Temperatur gewaschen wurde.
  • In diesem Falle bleiben Keime und Bakterien auf der Kleidung zurück, die sich in geschlossenen Schränken schnell vermehren.
  • Um dem vorbeugen, sollte man seine gesamte Garderobe in regelmäßigen Abständen (Faustformel: alle sechs Monate) mit der höchsten Temperatur waschen.

Solche Kleidungsstücke, die bei maximal 30 Grad gereinigt werden dürfen, sind davon natürlich ausgenommen. Mit der Zugabe einer kleinen Menge Essig ins Weichspülerfach lassen sich jedoch auch jene Textilien restlos keimfrei bekommen. Davon abgesehen ist es vor allem bei der längeren Einlagerung der Winter- bzw. © Africa Studio – stock.adobe.com Was zunächst unwahrscheinlich klingen mag, nimmt Konturen an, wenn man berücksichtigt, dass Schimmelpilze nicht viel zum Leben benötigen: Sobald eine gewisse Luftfeuchtigkeit und Wärme gegeben sind, wachsen sie auf jedem nur erdenklichen Untergrund.

  • Lebensspende Sporen sind in unseren Breitengraden sowieso immer vorhanden.
  • Ihre durchschnittliche Konzentration in der Luft liegt in den Wintermonaten bei 50 Sporen pro Kubikmeter, während sie im Sommer schon mal bis auf 3.000 hochschnellen kann.
  • Demzufolge ist es keinesfalls ein Zeichen mangelnder Hygiene, wenn sich im Kleiderschrank Schimmel bildet.

Und auch in diesem Falle wird ein gründlicher Waschgang den muffigen Geruch zielsicher vertreiben. Bei der nächsten möglichen Fehlerquelle wird das aber definitiv nicht ausreichen.

Warum darf man Jeans nicht mit Weichspüler Waschen?

Die synthetischen Fasern der Jeans werden durch den Weichspüler zerstört und leiern die Hosen aus. Das zeigt sich dadurch, dass die Jeans Flusen bilden – ein klares Zeichen dafür, dass das Gewebe Faserteile verliert und die Hosen ausdünnen.

Warum sind im Weichspüler Schlachtabfälle?

04.07.2019 – Aktuell kursiert eine Ekel-Meldung durch viele Medien: Demnach befänden sich in unseren Weichspülern Schlachtabfälle. Was da dran ist und was Fette in Weichspülern zu suchen haben, erklärt Prof. Dr. Thomas Schupp von unserem Fachbereich Chemieingenieurwesen. Prof. Dr. Thomas Schupp forscht und lehrt am Fachbereich Chemieingenieurwesen unter anderem zu nachhaltiger Chemie und Ökotoxikologie. (Foto: FH Münster/Wilfried Gerharz) Herr Prof. Schupp, Schlachtabfälle in Weichspülern, das klingt ja alles andere als sauber, wohlriechend und weich, wie unsere Wäsche mit Weichspülern werden soll.

  • Wie passt das zusammen? Ich kann nur mit dem Kopf schütteln.
  • Schlachtabfälle in Weichspülern, das hört sich ja an, als ob sie da einfach druntergemischt seien.
  • Dem ist aber nicht so: Es handelt sich um tierische Fette, die einer chemischen Reaktion unterzogen werden, die also chemisch aufbereitet, gereinigt und umgewandelt werden, bevor sie in die Herstellung von Weichspülern einfließen.
See also:  Warum Zuckt Man Beim Einschlafen?

Diese tierischen Fette sind beispielsweise Körperfett oder Talg, die übrig bleiben, wenn Tiere geschlachtet werden. Man kann diese Reste natürlich als Abfall wegwerfen oder verbrennen. Man kann sie aber eben auch benutzen, um Öl einzusparen. Wir verwerten also das ganze Tier.

  1. Man könnte die Sache auch so sehen: das Opfer des Tieres ist zu kostbar, um nutzbare Teile seines Körpers einfach wegzuwerfen.
  2. Wieso brauchen wir überhaupt Öl in Weichspülern? Weichspüler basieren auf organischen Verbindungen, die wiederrum in der Regel aus Erdöl gewonnen werden.
  3. Pflanzliche, aber auch tierische Fette lassen sich einsetzen, um den Verbrauch von Erdöl zu reduzieren.

Außerdem sind die auf Fetten basierende Weichspüler so verändert, dass sie sich in der Umwelt leichter abbauen als die früher verwendeten, ganz auf Erdöl basierenden Produkte. Bessere Abbaubarkeit von Weichspülern war eine Forderung des Umweltbundesamtes.

  • Apropos abbauen: In puncto Nachhaltigkeit stehen Weichspüler immer wieder in der Kritik.
  • Haben Sie da eine Empfehlung? Das hängt davon ab, welchen Anspruch man an seine Wäsche hat.
  • Jemand, der sich repräsentieren muss und tagtäglich Hemden trägt, wird vermutlich nicht auf Weichspüler verzichten wollen.

Generell verweise ich da auf das Umweltbundesamt – und das empfiehlt, Weichspüler nur da einzusetzen, wo es wirklich nötig ist. Denn die Chemie im Waschwasser geht weiter in unsere Kläranlagen und von dort in unsere Umwelt. Vordergründig verbessern Weichspüler nur den Tragekomfort der Textilien, und damit würden sie eine vermeidbare Belastung der Umwelt darstellen.

  1. Wenn man aber viel Bügelwäsche hat und dann vielleicht auch noch auf den Wäschetrockner angewiesen ist, verringert sich der Energieaufwand und das Klimapotenzial des Gesamtprozesses waschen, bügeln und trocknen.
  2. Übrigens: Wer aus Prinzip keine aufbereiteten tierischen Fette in seinem Weichspüler haben möchte, kann auf partiell erdölchemische Weichspüler mit Kokosöl zurückgreifen.

Die sind im Großen und Ganzen auch einen Tick nachhaltiger bezüglich Klimapotential als Weichspüler mit Rindertalg – dabei vorausgesetzt, dass nicht natürlicher Urwald der Kokospalmenplantage weichen musste.

Prof. Dr. Thomas Schupp Labor für Biochemie und nachhaltige Chemie

Wie bekomme ich meine Wäsche weich ohne Weichspüler?

3. Essig oder Zitronensäure – Weitere Alternativen zum Weichspüler sind Essig und Zitronensäure. Vor allem bei hartem Wasser können die beiden Hausmittel die Wäsche weicher machen, indem Kalk im Waschwasser besser gelöst wird. Für Buntwäsche können etwa 50 Milliliter klarer Essig in das Weichspülerfach gegeben werden.

Ist in Lenor All in One Pods Weichspüler enthalten?

Lenor All-in-1 PODS entdecken Probieren Sie für eine himmlische Wäschepflege alle Produkte von Lenor in den gleichen Düften. Neben den All-in-1 PODS besitzt Lenor Weichspüler und Wäscheparfüm für eine vollumfängliche Wäschepflege für saubere, frische und weiche Kleidung.

In welchen Pods ist Weichspüler?

Lenor Pods für jeden Wäschetyp – Aus dem Hause des Konsumgüterherstellers Procter & Gamble kommt der Weichspüler Lenor. Nun gibt es in auch in Pod-Form, die das Waschen noch einfacher machen. Die Lenor Pods haben mehrere Vorteile. Statt dem umständlichen Dosieren mit Waschpulver geben Sie einfach ein Lenor Pod in ihre Wäsche.

Welcher Weichspüler ist unbedenklich?

Öko-Weichspüler enttäuscht im Test – Stiftung Warentest hat auch verschiedene Öko-Weichspüler getestet, zum Beispiel von Ecover, Sodasan und Frosch.

Unter den Öko-Produkten hat der Weichspüler Frosch Mandelmilch Pflege-Weichspüler am besten abgeschnitten (Note 2,6). Der Sodasan-Weichspüler ist dagegen wegen mangelnden Weich-Effekts durchgefallen. „Ihm fehlen katio­nische Tenside”, so die Erklärung von Stiftung Warentest. Dies sind meist chemisch aufbereitete Tier-Fette. Sie lassen sich aber auch ohne tierische Inhaltsstoffe herstellen, wie bei Frosch, Sodasan und Ecover.

Welcher Weichspüler von Lenor riecht am besten?

Der Weichspüler-Test von Stiftung Warentest – Die Experten von Stiftung Warentest sind die wohl bekannteste unabhängige Testinstanz in Deutschland. Im Oktober 2019 haben sie 21 Weichspüler unter die Lupe genommen, darunter neben anderen Markenprodukten und Discounter-Varianten auch Lenor Aprilfrisch und Lenor Sensitiv,

  1. Ausschlaggebend für die Bewertungen der Weichspüler im Test war schwerpunktmäßig die Weichheit der Wäsche.
  2. Außerdem prüften die Verantwortlichen unter anderem den Erhalt der Saugfähigkeit der Textilien, die Textilpflege-Eigenschaften sowie die Gewässerbelastung,
  3. Interessant : Den für die Anwender von Weichspülern wichtigsten Nutzen, den Duft, hat die Stiftung Warentest nicht in die Bewertung einbezogen,

Festgestellt haben sie jedoch, dass mit Lenor gewaschene Wäsche auch nach zwei Wochen noch frisch riecht. Die Überraschung des Weichspüler-Tests : Längst nicht alle untersuchten Produkte machten die Wäsche überhaupt weich. So fielen die Ergebnisse insgesamt eher durchwachsen aus.