Warum Gibt Es Eine Beitragsbemessungsgrenze?

Warum Gibt Es Eine Beitragsbemessungsgrenze
Warum gibt es die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung? – Die Bundesregierung stellt durch die jährliche Anpassung der Beitragsbemessungsgrenze sicher, dass der Anstieg bei Löhnen und Gehältern in der Sozialversicherung berücksichtigt wird.

  • Vielleicht wundern Sie sich, warum der Staat freiwillig auf Sozialabgaben über der Beitragsbemessungsgrundlage verzichtet? Diese Deckelung zielt in erster Linie nicht auf die Einnahmen, sondern auf die Ausgaben des Staates ab.
  • Es soll verhindert werden, dass bei sehr hohen Gehältern die Renten- und Krankengeldansprüche der Arbeitnehmer quasi ungebremst steigen.

Die gesetzlichen Krankenkassen mussten in früheren Zeiten nämlich fast 95 % ihrer Ausgaben nur für Krankengeld aufwenden. Bei Versicherten, deren Gehalt über der Beitragsbemessungs­grenze liegt, wird davon ausgegangen, dass sie im Krankheitsfall keinen darüber hinausgehenden Schutz durch die Krankenkassen nötig haben.

Warum gibt es die Beitragsbemessungsgrenze?

Beitragsbemessungsgrenze Verband der Ersatzkassen zu den Landesvertretungen Verband der Ersatzkassen Stand: 14.06.2022 Die Beitragsbemessungsgrenze gibt bei Arbeitnehmern die maximale Höhe des Arbeitsentgelts an, das zur Berechnung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge herangezogen wird.

Für den Anteil des Arbeitsentgelts, der oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt, müssen keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt werden. In der Praxis wirkt sich diese Regelung für einige Versicherte günstig aus, da die Beitragsbemessungsgrenze unterhalb der allgemeinen Versicherungspflichtgrenze liegt und somit für den Differenzbetrag keine Beiträge geleistet werden müssen.

Andererseits bedeutet dies selbstverständlich auch, dass der Differenzbetrag von der Krankengeldberechnung ausgenommen ist. Auch freiwillig Versicherte, deren Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt, müssen nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze Versicherungsbeiträge bezahlen.

GKV – Beitragsbemessungs- und Versicherungspflichtgrenzen, in EUR je Monat, 2018 bis 2023

Jahr BBG in EUR VPG in EUR
2018 4.425,00 4.950,00
2019 4.537,50 5.062,50
2020 4.687,50 5.212,50
2021 4.837,50 5.362,50
2022 4.837,50 5.362,50
2023 4.987,50 5.550,00

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  • Alles über Beitragsbemessungsgrenzen und Beitragssätze für Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung.
  • Grafiken und Tabellen zum Finanzierungssystem der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wie z.B. zu Beitragsbemessungsgrenzen, Gesundheitsfonds, Morbi-RSA, Zusatzbeitragsätzen und Bundeszuschuss.

    https://www.vdek.com/presse/glossar_gesundheitswesen/beitragsbemessungsgrenze.html : Beitragsbemessungsgrenze

    Warum ändert sich die Beitragsbemessungsgrenze?

    Soziale Absicherung – Die werden jedes Jahr an die Entwicklung der Einkommen angepasst, um die soziale Absicherung stabil zu halten. Ohne diese Anpassung würden Versicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung – trotz steigenden Lohns – im Verhältnis geringere Renten bekommen.

    Was wird durch die Beitragsbemessungsgrenze festgelegt?

    Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze? – Die Beitragsbemessungsgrenze wird anhand der Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter von Arbeitnehmern festgelegt. In 2023 beträgt die Beitragsbemessungsgrenze 59.850 Euro, Rechtliche Grundlage ist der Paragraph 68 Abs.2 im SGB VI.

    Wo gilt die Beitragsbemessungsgrenze?

    Wie hoch sind die Beitragsbemessungsgrenzen? | Die Techniker – Firmenkunden Die Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung liegt 2023 bei 59.850 Euro jährlich bzw.4.987,50 Euro monatlich. In der Renten- und Arbeitslosenversicherung sind es 87.600 Euro jährlich (7.300 Euro monatlich) im Rechtskreis West und 85.200 Euro jährlich (7.100 Euro monatlich) im Rechtskreis Ost.

    Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung in Euro

    Kalenderjahr Jahresbetrag Monatsbetrag Betrag pro Kalendertag
    2023 59.850, 00 4.987,50 166,25
    2022 58.050,00 4.837,50 161,25
    2021 58.050,00 4.837,50 161,25
    2020 56.250,00 4.687,50 156,25
    2019 54.450,00 4.537,50 151,25
    2018 53.100,00 4.425,00 147,50
    2017 52.200,00 4.350,00 145,00
    2016 50.850,00 4.237,50 141,25
    2015 49.500,00 4.125,00 137,50
    2014 48.600,00 4.050,00 135,00
    2013 47.250,00 3.937,50 131,25

    In der Renten- und Arbeitslosenversicherung wird weiterhin nach Ost und West unterschieden. Dies gilt auch für die Stadt Berlin. Hier erfolgt die Unterteilung nach West-Berlin und Ost-Berlin. Welche Postleitzahlbereiche zu Ost-Berlin gehören, entnehmen sie bitte der Übersicht nach Postleitzahlen. PDF, 173 kB Downloadzeit: eine Sekunde

    Alte Bundesländer und West-Berlin (Rechtskreis West) in Euro

    Kalenderjahr Jahresbetrag Monatsbetrag Betrag pro Kalendertag
    2023 87.600, 00 7.300,00 243,33
    2022 84.600.00 7.050, 00 235,00
    2021 85.200,00 7.100,00 236,67
    2020 82.800,00 6.900,00 230,00
    2019 80.400,00 6.700,00 223,33
    2018 78.000,00 6.500,00 216,67
    2017 76.200,00 6.350,00 211,67
    2016 74.400,00 6.200,00 206,67
    2015 72.600,00 6.050,00 201,67
    2014 71.400,00 5.950,00 198,33
    2013 69.600,00 5.800,00 193,33

    table> Neue Bundesländer und Ost-Berlin (Rechtskreis Ost) in Euro

    Kalenderjahr Jahresbetrag Monatsbetrag Betrag pro Kalendertag 2023 85.200,00 7.100,00 236,67 2022 81.000,00 6.750,00 225,00 2021 80.400,00 6.700,00 223,33 2020 77.400,00 6.450,00 215,00 2019 73.800,00 6.150,00 205,00 2018 69.600,00 5.800,00 193,33 2017 68.400,00 5.700,00 190,00 2016 64.800,00 5.400,00 180,00 2015 62.400,00 5.200,00 173,33 2014 60.000,00 5.000,00 166,67 2013 58.800,00 4.900,00 163,33

    Wie hoch sind die Beitragsbemessungsgrenzen? | Die Techniker – Firmenkunden

    Was passiert wenn man wieder unter die Beitragsbemessungsgrenze fällt?

    FAQs zur Versicherungspflichtgrenze – Sie legt fest, wie hoch das Gehalt sein muss, damit man sich privat versichern kann. Die Versicherungspflichtgrenze gilt nur für Arbeitnehmer. Die Versicherungspflichtgrenze liegt bei 66.600 € brutto Jahresgehalt ( 5.550,00 € brutto Monatsgehalt).

    1. Die Bundesregierung bestimmt die Versicherungspflichtgrenze Jahr für Jahr neu.
    2. Sobald das Gehalt unter die Versicherungspflichtgrenze fällt, besteht wieder Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung.
    3. Verdient man nur vorübergehend weniger, etwa aufgrund von Kurzarbeit, kann man in der privaten Krankenversicherung bleiben.

    Du kannst jederzeit wieder zurück in die GKV wechseln (Ausnahme: Über 55 Jahren ist ein Wechsel zurück in die GKV nicht mehr möglich). Dabei solltest du bedenken, dass deine angesparten Altersrückstellungen bei einem Wechsel in die GKV verloren gehen; daher ist von einem Wechsel zurück eher abzuraten. HIER SCHREIBT Heribert Lechner Sales Coach & PKV-Experte Heribert blickt auf über 30 Jahre Versicherungserfahrung zurück. Seit über 20 Jahren arbeitet er als Spezialist im PKV-Bereich und berät Kunden und Kundinnen, um die optimale Krankenversicherung zu finden. HIER SCHREIBT Marie-Theres Rüttiger Marie-Theres ist Online Redakteurin für Gesundheits- und Versicherungsthemen bei ottonova. Sie konzipiert den Redaktionsplan, recherchiert und schreibt vor allem über (E-)Health und Innovation, die das Leben besser machen. Jetzt PKV-Beitrag berechnen

    Was bedeutet der Begriff Beitragsbemessungsgrenze?

    Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Begriff Bundesbeamtengesetz (Abkürzung: BBG). Alle Angaben sind ohne Gewähr. Es wird insbesondere keine Gewähr für inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen. Es wird keine Rechtsberatung angeboten. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu den Rechtsthemen.

    Wann greift die Beitragsbemessungsgrenze?

    Relevanz für Versicherungen – Die Beitragsbemessungsgrenze greift bei der Beitragsberechnung zur Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung. Sie deckelt den Betrag, bis zu dem das Einkommen zur Berechnung herangezogen wird. Sie greift allerdings nur bei nichtselbstständigen Arbeitnehmern.

    Selbstständige müssen sich um ihren Versicherungsschutz selbst kümmern. Für die Kranken- und Pflegeversicherung ist sie gleich, ebenso für Renten- und Arbeitslosenversicherung. Bei Letzterem wird zwischen West- und Ostdeutschland sowie für die allgemeine und die knappschaftliche Rentenversicherung unterschieden.

    Die Bemessungsgrenzen sind insofern gekoppelt, als dass sie sich allesamt jeweils am Lohn- und Gehaltsniveau des Vorjahrs orientieren. Relevant für alle Versicherungen nach dem Solidaritätsprinzip Die Beitragsbemessungsgrenze ist für alle Versicherungen relevant, die nach dem Solidaritätsprinzip funktionieren.

    Was ist der Unterschied zwischen der Beitragsbemessungsgrenze und der Versicherungspflichtgrenze?

    Beitragsbemessungsgrenze oder JAEG: Was ist der Unterschied? – Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) und Beitragsbemessungsgrenze werden gerne verwechselt: Während die JAEG die Einkommensgrenze ist, bis zu der Arbeitnehmer versicherungspflichtig sind, beschreibt die Beitragsbemessungsgrenze das maximale Einkommen, das zur Beitragsberechnung in den gesetzlichen Versicherungen herangezogen wird.

    Wie hoch ist die maximale gesetzliche Rente in Deutschland?

    Die Rentenformel gibt einen Anhaltspunkt – Die Formel zur Berechnung der Altersrente lautet: Entgeltpunkte x Zugangsfaktor x aktueller Rentenwert. Der aktuelle Rentenwert beträgt bundeseinheitlich 37,60 Euro (per 1. Juli 2023). Der Zugangsfaktor ist 1, wenn man zur Regelaltersgrenze in den Ruhestand geht (es also keine Abschläge wegen vorgezogener Rente gibt).

    Daher sind die Entgeltpunkte der Dreh- und Angelpunkt der Berechnung. Die Entgeltpunkte haben eine Höchstgrenze. Teilt man die Beitragsbemessungsgrenze von 87.600 Euro im Jahr (West, Stand 2023) durch das vorläufige Durchschnittsentgelt (West, Stand 2023) von 43.142 Euro, ergibt dies für 2023 eine Höchstpunktzahl von 2,03 Entgeltpunkten.

    In den vergangenen Jahrzehnten lag die Höchstgrenze an Entgeltpunkten allerdings zum Teil weit darunter. Ein einfaches Beispiel zeigt, wie viel Rente dies ergibt. Angenommen, man arbeitet 45 Jahre und erreicht in jedem Jahr 2,00 Entgeltpunkte. Die Summe von 90 Entgeltpunkten, multipliziert mit dem derzeitigen Rentenwert von 37,60 Euro, ergibt eine rechnerische Rente von rund 3.384 Euro im Monat.

    Die Deutsche Rentenversicherung hat ausgerechnet, wie hoch die Rente ausfallen würde, wenn man im Westen von 1977 bis 2022 in jedem seiner 45 Arbeitsjahre ein Gehalt in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze verdient hätte: Die Höchstrente beträgt 3.141,82 Euro brutto oder 2.791,51 Euro netto (Werte ab 1.

    Januar 2023). Allerdings gelingt es kaum einem Arbeitnehmer, 45 Jahre lang durchgehend ein Gehalt in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze zu verdienen. Daher ist diese “Höchstrente” für kaum jemanden erreichbar. Von einem solchen Wert sind die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland weit entfernt.

    Das zeigen die aktuellsten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung (publiziert am 2. Dezember 2022): Die Standardrente eines “Eckrentners”, der 45 Jahre Beiträge für ein Durchschnittsentgelt eingezahlt hat, beträgt im Westen 1.620,90 Euro brutto. Nach Abzug der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bleiben 1.442,60 Euro netto vor Steuern.

    Im bundesweiten Durchschnitt erhält ein Rentner 1.244 Euro Rente im Monat und eine Rentnerin 853 Euro. Die Witwen- und Witwerrenten sind viel niedriger. Witwer erhalten nur 396 Euro Rente und Witwen 540 Euro. Erhält eine Rentnerin oder ein Rentner neben der eigenen Rente auch eine Witwen- oder Witwerrente, kommen Männer im Durchschnitt auf eine Gesamtrente von 1.717 Euro und Frauen auf 1.573 Euro.

    Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind davon bereits abgeführt, allerdings nicht die Einkommensteuer. Bei Neurentnern sieht es nicht viel anders aus. Wer 2021 in Rente ging, erhält im Westen als Rentner im Durchschnitt 1.218 Euro Rente und als Rentnerin 809 Euro. Witwen- und Witwerrenten sind viel niedriger.

    Witwen erhalten Schnitt 696 Euro und Witwer 324 Euro. Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind davon bereits abgeführt, allerdings nicht die Einkommensteuer.

    Welche Auswirkungen hat die Beitragsbemessungsgrenze?

    Wie hoch sind die Beiträge und wann kommt die Beitragsbemessungsgrenze ins Spiel? – Je mehr Sie verdienen, desto höher ist Ihr Beitrag. Wir zeigen Ihnen das am Beispiel der Rentenversicherung: Der Rentenbeitragssatz liegt 2023, wie auch 2022 und 2021, bei 18,6 Prozent.

    Wenn Sie 2.000 Euro brutto verdienen, zahlen Sie 186 Euro monatlich in die Rentenkasse. Wenn Sie 3.500 Euro brutto verdienen, zahlen Sie 325,50 Euro monatlich in die Rentenkasse.

    Sie sehen: Steigt Ihr Bruttogehalt, steigen auch Ihre Beiträge zur Sozialversicherung. Aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Die Beiträge erhöhen sich nur bis zu einer festgelegten Einkommensgrenze, der Beitragsbemessungsgrenze. Die Beitragsbemessungsgrenze deckelt die Beiträge zur Sozialversicherung.

    Wenn Sie im Westen 7.300 Euro brutto verdienen, zahlen Sie 678,90 Euro monatlich in die Rentenkasse. Wenn Sie im Westen 7.400 Euro brutto verdienen, zahlen Sie ebenfalls 678,90 Euro monatlich in die Rentenkasse. Sie haben die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung überschritten, Ihre Beiträge sind gedeckelt.

    Wie hoch ist der krankenkassenbeitrag ohne Einkommen?

    Ich bin nicht erwerbstätig und freiwillig versichert. Wie hoch ist mein Beitrag? | Die Techniker Als nicht erwerbstätige Person erhalten Sie kein Arbeitslosengeld und leben von Erspartem oder sonstigen Einkünften. Ihr individueller Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung hängt von Ihrem gesamten monatlichen Einkommen ab.

    Falls Sie keine laufenden Einkünfte haben, zahlen Sie den Mindestbeitrag. Dieser beträgt für die Kranken- und Pflegeversicherung zusammen 210,49 Euro. Wenn Sie über 23 Jahre alt und kinderlos sind, beträgt der Mindestbeitrag 217,28 Euro. Wenn Sie keine eigenen Einkünfte haben Leben Sie ausschließlich von Ersparnissen und haben keine eigenen Einkünfte, zahlen Sie den gesetzlichen Mindestbeitrag von 172,01 Euro (2023).

    Unser Zusatzbeitrag ist darin bereits enthalten. Wenn Sie eigene Einkünfte haben Höchstens wird Ihr Beitrag aus einem Einkommen von 4.987,50 Euro pro Monat (2023) errechnet, selbst wenn Sie mehr Einkommen haben. Mindestens werden jedoch 1.131,67 Euro Einkommen pro Monat zugrunde gelegt – auch wenn Sie weniger Einkommen haben.

    Unterschiedliche Beitragssätze Beim Beitrag zur Krankenversicherung gibt es eine Besonderheit bei freiwillig Versicherten: Es gelten unterschiedliche Beitragssätze, je nachdem, welcher Art Ihr Einkommen ist. Für die meisten Einkommensarten gilt der ermäßigte Beitragssatz von 15,2 Prozent. Darin ist der TK-Zusatzbeitrag von 1,2 Prozent bereits enthalten.

    Der ermäßigte Beitragssatz wird zum Beispiel bei folgenden Einkommensarten angewendet:

    Beamtenbezüge,Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung,Einnahmen aus Kapitalvermögen, Aktien und Ähnlichem,Unterhalt, der aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen gezahlt werden muss – also etwa der von geschiedenen Ehepartnern.

    Sie zahlen monatlich mindestens 172,01 Euro und höchstens 758,10 Euro. Der allgemeine Beitragssatz von 15,8 Prozent – inklusive TK-Zusatzbeitrag von 1,2 Prozent – gilt zum Beispiel für folgende Einkommensarten:

    Renten, Pensionen, Betriebsrenten und andere VersorgungsbezügeWaisengeldEinkünfte aus selbstständiger Tätigkeit, die Sie neben einer Rente oder einem Versorgungsbezug erwirtschaften

    Ihr monatlicher Beitrag liegt bei mindestens 178,80 Euro und höchstens 788,03 Euro. Für ausländische gesetzliche Renten beträgt der Beitragssatz nur 7,3 Prozent plus dem halben Zusatzbeitragssatz der TK von 0,6 Prozent. Wenn Sie unterschiedliche Einkunftsarten haben, kann es sein, dass Sie auf einen Teil Ihres monatlichen Einkommens den ermäßigten Beitragssatz bezahlen, auf einen anderen Teil den allgemeinen Beitragssatz.

    Aber keine Sorge – das errechnen wir für Sie und weisen es in Ihrem Beitragsbescheid genau aus. So können Sie erkennen, wie Ihr Beitrag zustande kommt. Sie sind verheiratet und Ihre Ehepartnerin oder Ihr Ehepartner ist nicht gesetzlich (zum Beispiel privat) versichert? Dann gibt es bei der Berechnung der Beiträge zu beachten.

    Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung beträgt 3,4 Prozent, also einen monatlichen Beitrag von mindestens 38,48 Euro und höchstens 169,58 Euro. Kinderlose über 23 Jahre zahlen den erhöhten Beitragssatz von 4,0 Prozent. Das ergibt einen monatlichen Beitrag von mindestens 45,27 Euro und höchstens 199,50 Euro.

    • Für das 2. bis 5.
    • Ind unter 25 Jahren reduziert sich Ihr Beitragssatz um jeweils 0,25 Prozent.
    • Die Höhe der monatlichen Beiträge variiert je nach Anzahl und Alter der Kinder.
    • Mehr Informationen darüber finden Sie unter,
    • Haben Sie bei Krankheit oder Pflege einen eigenen Anspruch auf Beihilfe oder Heilfürsorge nach Beamtenrecht zahlen Sie nur den halben Beitragssatz zur Pflegeversicherung.

    : Ich bin nicht erwerbstätig und freiwillig versichert. Wie hoch ist mein Beitrag? | Die Techniker

    Was ist die Beitragsbemessungsgrenze Beispiel?

    Die wichtigsten Fragen für Dich zusammengefasst – Die Bei­trags­be­messungs­grenze ist eine Rechengröße, die jährlich vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales in der Sozialversicherungs-Rechengrößen-Verordnung neu bestimmt wird. Damit wird festgelegt, bis zu welcher Summe Arbeitnehmende und Arbeitgeber von ihrem Gehalt Beiträge zur Ren­ten­ver­si­che­rung, Kran­ken­ver­si­che­rung, Pfle­ge­ver­si­che­rung und Arbeitslosenversicherung zahlen müssen.

    Die Ver­sicherungs­pflicht­grenze bestimmt, bis zu welchem Gehalt Arbeitnehmende in der gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung sein müssen. Oder anders ausgedrückt: Ab welchem Gehalt Arbeitnehmende sich privat versichern können. Mehr dazu » In der Kranken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung liegt die Bei­trags­be­messungs­grenze 2023 bei 59.850 Euro im Jahr beziehungsweise 4.987,50 Euro im Monat.

    In der Renten- und Arbeitslosenversicherung liegt die Bei­trags­be­messungs­grenze 2023 bei 87.600 Euro im Jahr beziehungsweise 7.300 Euro im Monat. (Ost: bei 85.200 Euro im Jahr beziehungsweise 7.100 Euro im Monat.) Mehr dazu » Das sind die Beitragssätze in der Sozialversicherung im Jahr 2023: Ren­ten­ver­si­che­rung: 18,6 % Kran­ken­ver­si­che­rung: 14,6 % Arbeitslosenversicherung: 2,6 % Pfle­ge­ver­si­che­rung: zwischen 2,4 % und 4 % (differenziert nach Anzahl der Kinder) Mehr dazu » Mit deinem Beitrag unterstützt Du uns bei der unabhängigen Recherche für unsere Ratgeber.

    Kann die Beitragsbemessungsgrenze sinken?

    Beitragsbemessungsgrenze sinkt – Die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung sinkt 2022 auf monatlich 7 050 oder jährlich 84 600 Euro. Wer mehr verdient, zahlt nur bis zu dieser Grenze Beiträge zur Rentenversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze für 2022 richtet sich nach der Entwicklung der Bruttoverdienste von 2020 zu 2019.

    Wie viel Gehalt für Private Krankenversicherung 2023?

    Versicherungspflichtgrenze wird 2023 um 2.250 Euro angehoben Die, allgemein genannt, wird 2023 bei 66.600 Euro (2022: 64.350 Euro) liegen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können nur dann in eine private Krankenversicherung (PKV) wechseln, wenn sie ein Einkommen über dieser Grenze haben.

    Wann muss man sich freiwillig gesetzlich versichern?

    Freiwillig Versicherte – Besserverdiener, die mehr als 5.362,50 Euro im Monat brutto an Einnahmen erzielen, haben eine größere Wahlfreiheit: Sie können sich gesetzlich oder privat krankenversichern. Wer in einer gesetzlichen Kasse bleibt, gilt fortan als freiwillig versichert.

    Versicherte zahlen ihre Beiträge dann nicht nur von ihrem Verdienst, sondern müssen auf sonstige Einkünfte ebenfalls anteilig Beiträge zahlen. Doch auch Geringverdiener können freiwillig versichert sein, zum Beispiel Rentner oder Familienangehörige, die die Voraussetzungen für eine Pflichtversicherung nicht mehr erfüllen.

    Der Nachteil: Sie müssen dann meist höhere Beiträge zahlen als Pflichtversicherte. Freiwillig Versicherte sollten deshalb bei jeder Änderung ihrer persönlichen Lebenssituation prüfen, ob und zu welchen Bedingungen sie in die günstigere Pflichtversicherung wechseln können.

    Was passiert wenn man einen Monat nicht krankenversichert ist?

    Der nachgehende Leistungsanspruch greift automatisch. Du musst nichts tun. Allerdings gilt die Nachversicherung für längstens einen Monat. Sobald Du länger ohne Job bist, musst Du ab dem ersten Tag der Arbeitslosigkeit Krankenversicherungsbeiträge zahlen.

    Was ist die Bemessungsgrundlage Sozialversicherung?

    Bemessungsgrundlage (Gewerbetreibende) Im gewerblichen Bereich handelt es sich um eine Bemessungsgrundlage für die Person des Versehrten. Diese ist ein fester jährlicher Betrag ( EUR 22.784,41 ).

    Wann wurde die Beitragsbemessungsgrenze eingeführt?

    Die Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) in der GKV –

    Jahr BBG (Monat) BBG (Jahr) Durchschnittlicher Beitragssatz der GKV (in %)
    2023 4.987,50 Euro 59.850 Euro 14,6 % zzgl. mögliche Zusatzbeiträge 2)
    2022 4.837,50 Euro 58.050 Euro 14,6 % zzgl. mögliche Zusatzbeiträge 2)
    2021 4.837,50 Euro 58.050 Euro 14,6 % zzgl. mögliche Zusatzbeiträge 2)
    2020 4.687,50 Euro 56.250 Euro 14,6 % zzgl. mögliche Zusatzbeiträge 2)
    2019 4.537,50 Euro 54.450 Euro 14,6 % zzgl. mögliche Zusatzbeiträge 2)
    2018 4.425,00 Euro 53.100 Euro 14,6 % zzgl. mögliche Zusatzbeiträge 2)
    2017 4.350,00 Euro 52.200 Euro 14,6 % zzgl. mögliche Zusatzbeiträge 2)
    2016 4.237,50 Euro 50.850 Euro 14,6 % zzgl. mögliche Zusatzbeiträge 2)
    2015 4.125,00 Euro 49.500 Euro 14,6 % zzgl. mögliche Zusatzbeiträge 2)
    2014 4.050,00 Euro 48.600 Euro 15,5 % inkl.0,9 % Sonderbeitrag
    2013 3.937,50 Euro 47.250 Euro 15,5 % inkl.0,9 % Sonderbeitrag
    2012 3.825,00 Euro 45.900 Euro 15,5 % inkl.0,9 % Sonderbeitrag
    2011 3.712,50 Euro 44.550 Euro 15,5 % inkl.0,9 % Sonderbeitrag
    2010 3.750,00 Euro 45.000 Euro 14,9 % inkl.0,9 % Sonderbeitrag
    2009 3.675,00 Euro 44.100 Euro 15,5 % (bis 30.06.) | 14,9 % (ab 01.07.)
    2008 3.600,00 Euro 43.200 Euro 14,0 % zzgl.0,9 % Sonderbeitrag
    2007 3.562,50 Euro 42.750 Euro 14,0 % zzgl.0,9 % Sonderbeitrag
    2006 3.562,50 Euro 42.750 Euro 13,4 % zzgl.0,9 % Sonderbeitrag
    2005 3.525,00 Euro 42.300 Euro 14,3 % (bis 30.06.) | 13,8 % (ab 01.07.) 1)
    2004 3.487,50 Euro 41.850 Euro 14,3 %
    2003 3.450,00 Euro 41.400 Euro 14,4 %
    2002 3.375,00 Euro 40.500 Euro 14,0 %
    2001 6.525,00 DM 78.300 DM 13,6 %
    2000 6.450,00 DM 77.400 DM 13,6 %
    1999 6.375,00 DM 76.500 DM 13,5 %
    1998 6.300,00 DM 75.600 DM 13,6 %
    1997 6.150,00 DM 73.800 DM 13,5 %
    1996 6.000,00 DM 72.000 DM 13,5 %
    1995 5.850,00 DM 70.200 DM 13,2 %
    1994 5.700,00 DM 68.400 DM 13,2 %
    1993 5.400,00 DM 64.800 DM 13,4 %
    1992 5.100,00 DM 61.200 DM 12,7 %
    1991 4.875,00 DM 58.500 DM 12,2 %
    1990 4.725,00 DM 56.700 DM 12,5 %
    1980 3.150,00 DM 37.800 DM 11,4 %
    1970 1.200 DM 14.400 DM 8,2 %

    1) ab 2005: Einführung eines Sonderbeitrages in Höhe von 0,9 Prozent 2) Der Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 Prozent entfällt ab dem 01.01.2015 und wird über mögliche Zusatzbeiträge abgedeckt >> der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2015 beträgt 0,9 Prozent >> der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2016 und 2017 beträgt 1,1 Prozent >> der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2018 beträgt 1,0 Prozent >> der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2019 beträgt 0,9 Prozent >> der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2020 beträgt 1,1 Prozent >> der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2021 und 2022 beträgt 1,3 Prozent >> der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2023 beträgt 1,6 Prozent **************************************** Angebot | Beratung Sie sind Endkunde und haben Fragen oder wünschen eine Beratung, einen Termin bzw. ein Angebot zum Thema Private Krankenversicherung (PKV), PflegeBahr- oder Pflegetagegeld-Versicherung, Krankenhaus- oder Zahn-Zusatzversicherung? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Sie erreichen uns unter Tel.: 07125-155 860, über Skype (pkv.wiki) oder per E-Mail: [email protected] Für Angebote übermitteln Sie uns bitte die hierfür notwendigen Angaben unter Verwendung des zugehörigen Formulars auf unserer Kontaktseite, **************************************** Hinweis: Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert, geprüft und werden laufend aktualisiert. Die bereitgestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Angaben. Alle Angaben ohne Gewähr. Einzig verbindlich sind die Geschäftsberichte der jeweiligen Gesellschaften. Das VersicherungsWiki e.K. behält sich das Recht vor, Änderungen oder Ergänzungen der bereitgestellten Informationen jederzeit – ohne vorherige Ankündigung – vorzunehmen. War dieser Artikel hilfreich?

    Was ist der Unterschied zwischen der Beitragsbemessungsgrenze und der Versicherungspflichtgrenze?

    Versicherungspflicht- und Jahresarbeitsentgeltgrenze – Die Versicherungspflichtgrenze bezeichnet den Einkommensbetrag, bis zu dem für Arbeitnehmer eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht, Wer als Arbeitnehmer in die PKV wechseln möchte, muss ein Bruttoeinkommen über der aktuellen Versicherungspflichtgrenze vorweisen.

    Im Jahr 2023 liegt die Versicherungspflichtgrenze bei einem Einkommen ab 66.600 Euro (5.550 Euro im Monat). Die Versicherungsfreiheit – also die Möglichkeit, in die PKV zu wechseln – tritt dabei mit dem Ablauf des Kalenderjahres ein, in dem das Bruttoeinkommen (erstmals) die Versicherungspflichtgrenze überschreitet.

    Häufig wird die Versicherungspflichtgrenze auch als Jahresarbeitsentgeltgrenze – kurz JAEG – bezeichnet. Beide Begriffe sind bedeutungsgleich und können synonym verwendet werden. Neben der allgemeinen Versicherungspflichtgrenze gibt es auch noch eine besondere Versicherungspflichtgrenze.

    Wann greift die Beitragsbemessungsgrenze?

    Relevanz für Versicherungen – Die Beitragsbemessungsgrenze greift bei der Beitragsberechnung zur Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung. Sie deckelt den Betrag, bis zu dem das Einkommen zur Berechnung herangezogen wird. Sie greift allerdings nur bei nichtselbstständigen Arbeitnehmern.

    • Selbstständige müssen sich um ihren Versicherungsschutz selbst kümmern.
    • Für die Kranken- und Pflegeversicherung ist sie gleich, ebenso für Renten- und Arbeitslosenversicherung.
    • Bei Letzterem wird zwischen West- und Ostdeutschland sowie für die allgemeine und die knappschaftliche Rentenversicherung unterschieden.

    Die Bemessungsgrenzen sind insofern gekoppelt, als dass sie sich allesamt jeweils am Lohn- und Gehaltsniveau des Vorjahrs orientieren. Relevant für alle Versicherungen nach dem Solidaritätsprinzip Die Beitragsbemessungsgrenze ist für alle Versicherungen relevant, die nach dem Solidaritätsprinzip funktionieren.

    Was ist die Beitragsbemessungsgrenze Beispiel?

    Beitragsbemessungsgrenze heißt: Besserverdiener zahlen weniger – Auf dem Gehaltszettel steht immer das Gleiche: Einmal Ihr Bruttolohn und unten der Nettobetrag, also das, was tatsächlich auf Ihrem Konto landet. Dazwischen die lange Liste mit dem, was Ihnen alles abgezogen wird, nämlich Steuern und Sozialabgaben. Zu den Sozialabgaben zählen die

    RentenversicherungArbeitslosenversicherungKrankenversicherungPflegeversicherung

    Bei gesetzlich Versicherten gilt : Für jede Sozialversicherung gibt es einen bestimmten Prozentsatz. So viel vom Gehalt wird jeweils als Beitrag für die Versicherung fällig. Der Arbeitgeber legt in der Regel dieselbe Summe obendrauf. Das Ganze gilt aber nur bis zu einer gewissen Grenze, eben der Beitragsbemessungsgrenze (kurz BBG).

    Zum Beispiel bei der Kranken- und Pflegeversicherung: Hier liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei 59.850 Euro (Stand: 2023). Verdienen Sie mehr, fallen trotzdem dieselben Sozialabgaben an, als würden Sie nur 59.850 Euro im Jahr verdienen. Alles darüber bleibt also sozialabgabenfrei. Beispiel : Ein gesetzlich versicherter Angestellter erhält einen Brutto-Jahreslohn von 120.000 Euro.

    Sein Arbeitnehmeranteil für die Krankenkasse beträgt 7,3 Prozent (ohne Zusatzbeitrag). Normalerweise müsste er also 8.760 Euro pro Jahr an Krankenkassenbeiträgen bezahlen (120.000 Euro x 7,3 % = 8.760 Euro). Durch die Beitragsbemessungsgrenze zahlt er aber lediglich 4.369,05 Euro, nämlich 59.850 Euro x 7,3% = 4.369,05 Euro.