Warum Gibt Es Kein Actimel Mehr?

Warum Gibt Es Kein Actimel Mehr
Grund für das Aus seien „ fehlende Wachstumsperspektiven im hart umkämpften deutschen Markt für Joghurt und Quark sowie die unzureichende Ertragslage. ‘ Damit geht eine 80-jährige Geschichte zu Ende.1940 wurde Onken Onken Unter dem Markennamen Onken wird Vollkorn-Fruchtjoghurt, Naturjoghurt und Speisequark hergestellt.

Onken – Wikipedia

als „Donau-Molkerei Produkte Onken & Co.
Actimel deaktiviert sich selbst Jahrelang tischte Danone Verbraucher das Märchen vom „L. casei defensis” auf, dem Joghurtkeim, der die Abwehrkräfte auf ganz besondere Art und besonders effektiv „activiere”. Doch weder konnte und kann Actimel vor Erkältungen schützen, noch ist die mehr oder weniger effektive „Aktivierung” des Immunsystems durch Joghurt etwas besonders – Naturjoghurt kann das auch.

Inzwischen ist der „Defensis” offiziell nur noch für den „typischen und leckeren ‚Actimel-Geschmack‘” verantwortlich. Und statt „activierter Abwehrkräfte” preist die Werbung einen „starken Start in den Tag” an. Danones werbestrategischer Umschwung kommt natürlich nicht freiwillig. Ein Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres 2009, tausende von Verbraucherbeschwerden, Imagewerte im Minunsbereich und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit haben dafür gesorgt, dass von den einst dick aufgetragenen Gesundheitsversprechen nur ein klägliches Häuflein übrig bliebt.2009 gewann Danone den Goldenen Windbeutel (den Preis für die dreisteste Werbelüge) dafür, dass der Konzern fälschlicherweise suggerierte, Actimel schütze vor Erkältungen.

Tausende Verbraucher beschwerten sich, das Image litt gewaltig. So sehr, dass es laut dem Marktforschungsinstitut YouGov inzwischen im Minus-Bereich angekommen ist. Das heißt, mehr Verbraucher bewerten die Marke negativ als positiv, auch das Image von Danone ingesamt hat gelitten.

  1. Das zeigt: Verbrauchertäuschung lohnt sich nicht, Vertrauen gewinnt man nur mit Ehrlichkeit.
  2. Ein weiterer Grund dafür, dass Danone sich von seinen „Defensis”-Gesundheitsversprechen vorerst verabschiedet hat, ist die so genannte „Health Claims Verordnung”.
  3. Sie schreibt vor, dass gesundheitsbezogene Werbeaussagen (so genannte „Health Claims”) künftig nur noch verwendet werden dürfen, wenn sie wissenschaftlich belegt und von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) genehmigt worden sind.

Für die angeblich so wirksamen „Defensis”-Joghurtbakterien in Actimel gibt es keine zugelassenen Gesundheitsaussagen. Ein Claim, der von Danone eingereicht wurde – es ging dabei nicht um den Schutz vor Erkältungen, sondern um die Wirkung von Actimel auf Durchfallerkrankungen – ist aufgrund unzureichender Belege abgelehnt worden.

  1. Andere Anträge für Actimel und Activia wurden von Danone wieder zurückgezogen, wahrscheinlich aus Angst, ebenfalls eine Ablehnung zu kassieren.
  2. So wie 80 Prozent aller von der Lebensmittelindustrie eingereichten Gesundheits-Werbeversprechen.
  3. Ende gut, alles gut für die Verbraucher? Keine überzogenen Gesundheitsversprechen mehr in Zukunft? Leider nein – die Health Claims Verordnung sorgt weder dafür, dass Verbraucher künftig nicht mehr getäuscht werden, noch führt sie zu besseren oder gar gesünderen Produkten.

Denn zugelassen worden sind eine ganze Reihe von Werbeaussagen zu Vitaminen und Mineralstoffen, zum Beispiel „Vitamin C trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei”. Das stimmt für sich genommen zwar. Aber das Erlauben solcher Claims wird nur dazu führen, dass in Zukunft noch mehr überflüssig angereicherte Fertiglebensmittel oder zuckrige Frühstücksflocken mit unsinnigen Vitaminzusätzen die Supermärkte überschwemmen werden.

Ein Produkt ist jedoch noch nicht automatisch gesünder, nur weil ein paar künstliche Vitamine zugesetzt sind. Nicht, nur, dass es den meisten Verbrauchern gar nicht an Vitaminen mangelt. Man sollte sie auch schlicht über Obst, Gemüse und eine vollwertige Ernährung aufnehmen und nicht in Form zugesetzter Vitamincocktails in verarbeiteten Industrieprodukten zu sich nehmen.

foodwatch spricht sich darum dafür aus, gesundheitsbezogene Werbeaussagen auf Lebensmitteln gar nicht mehr zu erlauben. Denn weiterhin sind „Health Claims” vor allem Marketinginstrumente für die Lebensmittelindustrie, mit denen sie Verbrauchern das Geld aus der Tasche zieht.

  1. Actimel ist das beste Beispiel dafür.
  2. Denn auch wenn es keinen erlaubten Claim für die probiotischen Bakterien gibt – für Vitamin C und D gibt es sie schon.
  3. Diese Vitamine tragen laut EFSA zur „normalen Funktion des Immunsystems” bei.
  4. Und genau das schreibt Danone inzwischen – zumindest im Kleingedruckten – auf die Actimel-Verpackungen.

Natürlich schützt Actimel damit noch immer nicht vor Erkältungen, natürlich sorgt ein Lebensmittel alleine nicht für ein gut funktionierendes Immunsystem und natürlich braucht immer noch kein Mensch einen teuren, zuckrigen Joghurtdrink um gesund zu sein.

  1. Vitamin C nehmen die meisten Verbraucher ohnehin ausreichend auf, daran besteht also kein Mangel.
  2. Und im Fall von Vitamin D, mit dem ein Teil der Bevölkerung tatsächlich unterversorgt ist, befürworten Ärzte oder zum Beispiel die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nicht die wahllose Anreicherung von Produkten wie Actimel, sondern wenn, dann gezielte Maßnahmen.

Zumal eine übermäßige Aufnahme von Vitaminen schädlich sein kann. Statt Actimel vollends zum ehrlichen Joghurt zu machen und sich und vor allem den Verbrauchern alle Gesundheitsversprechen ersparen, hat Danone also den Ausweg über Vitaminanreicherung gesucht, auch wenn die Gesundheitsversprechen momentan nicht so prominent wie zuvor in der Werbung auftauchen.

Welche Firma steckt hinter Actimel?

Danone gehört zu den größten Herstellern von Milchprodukten wie Actimel und Fruchtzwerge. Doch zu dem Konzern gehören mehr Marken. Wir zeigen die wichtigsten. Joghurtgetränk Actimel Es soll angeblich das Immunsystem stützen. (Foto: REUTERS) Dieser Artikel ist am 17. April 2019 bei Orange – dem jungen Portal des Handelsblatts – erschienen. Im Sommer habe ich mich früher als Kind immer darüber gefreut, wenn meine Mama endlich wieder Fruchtzwerge gekauft hatte.

Wie sinnvoll ist Actimel?

Antworten (8) Alex64 Aber sicher doch. Weder übertreibt Werbung noch lügt sie, Ach – ganz nebenbei: Warum wohl sieht man in letzter Zeit keine Werbung mehr für speziell die “gesundheitsfördernde” Wirkung dieser Lebensmittel? War da nicht was? antwortomat Actimel ist sogar noch vieeeel besser. Dasist so gut, keiner traut sich es zu sagen. Also, für den Geldbeutel des Herstellers, nicht für die Gesundheit. Sallah Das Zeug is wirklich Klasse! Wir putzen unser Silberbesteck und -teller mit Actimel. Mit dem Rest waschen wir das Fell unserer Katze bis es glänzt. Alex64 @bh_roth Das ist das ANDERE Zeug namens Activia. Und auch dort wird der Anti-Blähbauch-Blödsinn nicht mehr beworben, sondern aktuell nur noch der Lactosefreie Ableger des Zeugs, bh_roth @Alex64: Shit, hab ich verwechselt. Egal. Vera ist doof, die Werbung war eklig, die Grundaussage ist richtig. Danke für den Hinweis. Paul Lehmann In Fachkreisen ist man sich einig über die Wirkung von Bakterienkulturen und deren positiven Auswirkungen auf die Darmflora und das Immunsystem. Einig sind sich Experten jedoch auch darüber, dass diese positiven Eigenschaften auch jedem herkömmlichen Naturjoghourt zugeschrieben werden können. 13_keller29 Nein, Studien konnten das nicht beweisen. Es gab bereits vor einigen Jahren in den Medien einen Aufstand zu diesem Thema. Heute darf Actimel nur noch mit Sprüchen wie “KANN die Abwehrkräfte stärken” werben und nicht mehr große Versprechungen machen. Helga Schwarz Der Glaube des Menschen versetzt Berge. Die Werbemacher und das Fernsehen wissen, wie sie es anstellen müssen, damit wir, die Verbraucher die Dinge glauben und wie sie uns zum Verkauf verleiten. Grundsätzlich bin ich der Meinung, schaden kann es doch nix und wer sich was gutes tun will, warum nicht?

Ist jeden Tag ein Actimel gesund?

Actimel kann jeden Tag ergänzend zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung und Lebensweise konsumiert werden. Wonach schmeckt Actimel? Das kommt ganz auf die Geschmacksrichtung an. Actimel ist in 22 verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich, so dass es sicher einen Favoriten für jeden gibt.

Ist Actimel gut für die Verdauung?

Probiotika gegen Durchfall. Die Wirkung von probiotischen Milchsäurebakterien ist umstritten.

See also:  Warum Nfl In Deutschland?

Warum gibt es bei Rewe kein Actimel mehr?

Edeka, Rewe und Co.: Traditionsmarke verschwindet aus Regalen – nach 80 Jahren – „Onkiss” und „Frufoo” sind zwei beliebte Kühlregal-Produkte und werden beide vom Milchkonzern Onken verkauft. Unter der Marke finden Kunden auch Joghurt- und Quarkprodukte.

Edeka wurde 1907 in Leipzig gegründetEdeka steht für E inkaufsgenossenschaft d er K olonialwarenhändlerDer Hauptsitz von Edeka ist in HamburgUmsatz: 61 Milliarden Euro (2020)402.000 Menschen arbeiten bei Edeka (Stand 2020)

———————- Grund für das Aus seien „fehlende Wachstumsperspektiven im hart umkämpften deutschen Markt für Joghurt und Quark sowie die unzureichende Ertragslage.” Damit geht eine 80-jährige Geschichte zu Ende.1940 wurde Onken als „Donau-Molkerei Produkte Onken & Co.

Was ist besser Naturjoghurt oder Actimel?

Ernährung: Die größten Irrtümer Jeder kennt die klugen Sprüche rund ums Essen. Sie halten sich hartnäckig – doch zu Recht? Viele Weisheiten sind längst „abgegessen”. Inhalt Bei den meisten Menschen nicht. Nur Cholesterinempfindliche und Diabetiker sollten ihren Eierkonsum auf ein bis zwei Stück pro Woche begrenzen.

  1. Alle anderen können beim Frühstücksei ruhig zulangen, obwohl ein Ei mit 200 bis 250 Milli­gramm relativ viel Cholesterin enthält, das geballt im Eigelb sitzt.
  2. Studien belegen, dass selbst mehrere Eier am Tag die Blutfette nicht erhöhen und somit auch nicht das Risiko einer Arterienverkalkung.
  3. Im Gegenteil: Fette, die im Eigelb stecken, die Lecithine, sollen die Cholesterinaufnahme ins Blut sogar hemmen.

Womöglich sind es die Gene, die den Cholesterinspiegel regeln. Wir nehmen Cholesterin nicht nur über tierische Produkte auf, sondern produzieren es selbst in Leber und Darm. Probleme entstehen dann, wenn der Körper aufgenommenes und erzeugtes Cholesterin nicht genügend ausbalanciert.

Bei Babys stimmt es: Viel Möhrenbrei tönt ihre Haut orange-bräunlich. Das liegt am Betakarotin, einer Vorstufe des Vitamin A, das sich in der Haut ablagert. Erwachsene müssten für denselben Effekt allerdings jeden Tag kiloweise Mohrrüben verputzen. Alternativ Betakarotin-Tabletten zu schlucken, empfiehlt sich nicht.

Denn isoliertes Betakarotin kann bei starken Rauchern das Lungenkrebsrisiko steigern. Ob auch ein Risiko für Nichtraucher besteht, ist unklar. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, täglich nicht mehr als zwei Milligramm Betakarotin über Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen.

Wer nicht viel von vornehmer Blässe hält, geht ab und zu in der Sonne spazieren oder benutzt eine „gute” Bräunungslotion (siehe ). Das ist bis heute nicht gänzlich erwiesen. Glaubt man der Werbung, regen Trinkjogurts wie Actimel oder Yakult durch Bakterienstämme die Verdauung an und beugen Krankheitserregern vor.

Bei gesunden Menschen spricht vieles dafür, dass Probiotika bei Verstopfung oder Durchfall helfen und die Immunabwehr aktivieren. Letzteres klappt mit einem normalen Jogurt aber genauso gut, wie Forscher der Universität Wien zeigten: Im Vergleich zu einem Naturjogurt war Actimel kaum wirksamer.

Aussagen zur Wirksamkeit von Probiotika sind generell schwierig, da jeder Anbieter auf eigene Bakterienstämme setzt. Auffällig ist, dass klinische Tests mit Probiotika vor allem bei kranken Menschen zu widersprüchlichen Ergebnissen führen: Während sie ältere Patienten nach Einnahme von Antibiotika vor Durchfall schützten, gab es bei Patienten mit entzündeter Bauchspeicheldrüse mysteriöse Todesfälle.

Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Stimmt nicht, zumindest nicht für Erwachsene. Werden gekochter Spinat und Pilze gleich in den Kühlschrank gestellt und am Tag danach schnell erhitzt, können sie ohne Probleme erneut gegessen werden. Die Warnung stammt aus Zeiten, als es noch keine Kühlschränke gab.

  • Da konnte sich der im Spinat enthaltene natürliche Pflanzennährstoff Nitrat leichter in kritisches Nitrit umwandeln.
  • Nitrit kann zu krebserregenden Nitrosaminen führen, bei Babys hemmt es den Sauerstofftransport im Blut (Blausucht).
  • Vorsichtshalber sollten auch Kleinkinder keinen aufge­wärmten Spinat essen: Schon kleine Mengen Nitrit könnten Wirkung zeigen.

Pilze verderben schnell. Stehen sie lange bei Raumtemperatur, bilden sich schädliche Abbauprodukte. Das sollte so sein, doch häufig wird geschummelt. Lightprodukte haben meist weniger Zucker oder Fett als andere Produkte, was die Kalorien betrifft können sie aber genauso zu Buche schlagen.

Bekannt ist das Dilemma bei leichten Fruchtjogurts: Sie enthalten wenig Fett, dafür oft viel Zucker und Süßungsmittel, die die Kalorien wieder hochtreiben. Das zeigte der (test 7/05). Seit 2007 ist das Mogeln schwerer geworden. Grund sind die EU-Vorschriften zu nährwertbezogenen Werbeaussagen, die spätestens in diesem Jahr umzusetzen sind.

Nur jene Lebensmittel dürfen sich „light” oder „reduziert” nennen, deren Brennwert gegenüber normalen, ver­gleichba­ren Produkten wenigstens 30 Prozent geringer ist. Da sich nicht alle Hersteller an die Vorgaben halten, lohnt es sich weiterhin, im Supermarkt kritisch zu vergleichen.

Manchmal ist das allerdings unmöglich, da einfach kein vergleichbares Produkt im Regal zu finden ist. Ähnlich verhält es sich mit Diätprodukten. Sie sind teurer als herkömmliche Produkte, liefern oft aber mehr Fett und Kalorien als diese, etwa bei Eis und Keksen. Diabetiker können getrost auf sie verzichten.

Stimmt nur dann, wenn das Gemüse geradewegs aus dem Garten kommt. Im Supermarktregal ist frisches Gemüse oft schon ein paar Tage alt und hat bereits Vitamine verloren: Spinat kann zum Beispiel bis zu 50 Prozent weniger Vitamin C haben. enthält dagegen etwa 30 Prozent weniger Vitamin C als feldfrischer Spinat, aber im Schnitt genauso viele B-Vitamine.

  1. Beim Auftauen schont man die licht-, sauerstoff- und wärmeempfindlichen Vitamine, wenn das Gemüse noch im tiefgefrorenen Zustand gegart wird und nicht zu lange kocht.
  2. Fazit: Tiefkühlgemüse kann zwar gerade geerntetes Gemüse nicht toppen, aber im Winter, wenn Frisches knapp wird, ist es eine gute Wahl.

Ja, Bluthochdruck kann durch verstärkten Salzkonsum entstehen. Das ist aber nicht die einzige Ursache. Und nicht jeder Mensch reagiert gleich empfindlich auf Kochsalz. Geschätzte 40 Prozent der Patienten mit Bluthochdruck sind salzsensitiv – bei ihnen sinkt der Blutdruck, wenn sie weniger Salz zu sich nehmen und umgekehrt.

Diese individuelle Kochsalzempfindlichkeit hat vermutlich genetische Ursachen. Da auch Gesunde sensibel auf Salz reagieren können, gilt generell: Pro Tag sollten es nicht mehr als sechs Gramm Kochsalz sein. Das entspricht einem gehäuften Teelöffel. Vor allem Fertigkost ist häufig salzreich. Bei Selbstgekochtem kann jeder die Salzmenge selbst bestimmen.

Klingt nach Panikmache, ist aber nicht auszuschließen. Grund ist der Schadstoff Acrylamid, der beim Frittieren von Kartoffeln entsteht. Er wurde 2002 von schwedi­schen Forschern entdeckt. Acrylamid wirkte im Tierversuch krebserregend und erbgutschädigend.

  • Auf dieselbe Weise könnte es dem Menschen schaden, geklärt ist das aber nicht.
  • Einen Grenzwert für Acrylamid, der nicht überschritten werden dürfte, gibt es nicht, nur Signalwerte.
  • Die Hersteller sollen sie freiwillig einhalten: 530 Mikrogramm je Kilogramm frittierte Pom­mes und 1 000 Mikrogramm pro Kilo Chips.

Seit seiner Entdeckung wurde Acrylamid in Lebensmitteln zwar schon reduziert, doch es kommt immer wieder zu Überschreitungen der Signalwerte. Die Hersteller von Chips & Co. können vorbeugen: durch die Verwendung bestimmter Kartoffelsorten und bessere Temperaturkontrolle beim Frittieren.

  • Acrylamid ganz auf null zu senken, ist nicht möglich.
  • So viel muss es gar nicht sein.1,5 Liter reichen aus, da wir auch über die Nahrung Flüssigkeit aufnehmen.
  • Wer allerdings viel Sport treibt und schwitzt, sollte großzügiger auftanken, am besten mit natrium- und kaliumreichem Mineralwasser (siehe ).
  • Generell eignet sich auch Leitungswasser, es wird regelmäßig kontrolliert.

Kaum bekannt ist das Problem der Überwässerung. Es trifft meist Extremtrinker wie Marathonläufer, die in kurzer Zeit Unmengen aufnehmen. Das entzieht dem Körper zu viele Salze, es drohen Kreislaufbeschwerden. Herz- und Nierenkranke sollten ihren Bedarf mit dem Arzt besprechen.

  1. Das stimmt so nicht.
  2. Zum Beispiel ist mittlerweile widerlegt, dass Kaffee Flüssigkeit entzieht.
  3. Er wirkt lediglich harntreibend: Der Mensch scheidet koffeinhaltige Getränke schneller aus als koffeinfreie, aber nicht mehr, als er davon trinkt.
  4. Cappuccino, Espresso oder Milchkaffee lassen sich also in die tägliche Flüssigkeitsbilanz einrechnen.
See also:  Warum Gibt Es Kein Real Mehr?

Zu viel Koffein kann allerdings nervös und unruhig machen. Auch Zittern und Schlafstörungen können bei zu viel Kaffee auftreten. Mehr als vier Tassen Filterkaffee am Tag sollten es deshalb nicht sein. Gute Nachricht: Regelmäßiger Koffeinkonsum treibt den Blutdruck offenbar langfristig nicht nach oben, wie unter anderem eine Studie mit rund 150 000 Frauen belegt.

  1. Und die im Kaffee enthaltenen Polyphenole wirken antioxidativ, das heißt, sie wehren sogenannte freie Radikale ab, die Zellen und Zellkern schädigen können.
  2. Nein, optimal ist dieses Hausmittel nicht.
  3. Bei Durchfall verliert der Körper Wasser und Elektrolyte, also Salze wie Kalium.
  4. Um den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust auszugleichen, braucht der Körper die richtige Mischung von Salzen und Zucker.

Cola besteht zu elf Prozent aus Zucker, diese Menge verstärkt den Wasserverlust noch. Kalium ist kaum enthalten, und das Koffein in der Cola animiert die Nieren zu weiterer Kaliumausscheidung. Salzstangen sind ok, aber sie liefern vor allem Natrium und kein Kalium.

  • Auch wenn es Kinder nicht gerade erfreut: Bei Durchfall eignen sich eher Elektrolytmischungen aus der Apotheke oder mit Salz und Zucker angereicherte Saftschorlen, dazu magenschonendes Essen wie Zwieback oder zerdrückte Banane.
  • In begrenztem Maße ja.
  • Für die verdauungsfördernde Wirkung sind aber Kräuterauszüge verantwortlich, nicht der Alkohol.

Dieser hat nach dem Essen eher einen ungünstigen Einfluss auf die Verdauung. Ein Schnaps kann dennoch den Eindruck erwecken, dass er verdauungsfördernd wirkt, denn mit ein paar Promille im Blut nimmt man den Magendruck weniger deutlich wahr. Wer dem Magen wirklich etwas Gutes tun will, kann Kräutertee nach dem Essen trinken oder die Speisen mit Kümmel oder Fenchel würzen.

13.12.2021 – Werden stärkehaltige Lebens­mittel hoch erhitzt und bräunen, bildet sich der Schad­stoff Acrylamid. Wir beant­worten Fragen zu ihm und sagen, in welchen Tests er auffiel. 13.01.2022 – Was ist gesünder? Frisches Gemüse, tiefgekühltes oder das aus der Dose? Das Schweizer Verbrauchermagazin Saldo hat mehrere Sorten getestet – mit über­raschendem Ergebnis. 05.10.2021 – Ob Oliven grün, dunkel oder schwarz sind, hängt von Reifegrad und Verarbeitung ab. Geschwärzte Oliven können hohe Gehalte an Acrylamid enthalten. So erkennen Sie sie.

: Ernährung: Die größten Irrtümer

Ist Yakult das gleiche wie Actimel?

Hoher Zuckeranteil – Außer Bakterien sollen noch Obst, Vitamine und Kalzium in den Trinkflaschen stecken. Doch die Ernährungsexpertin Karin Riemann-Lorenz entdeckt: Die drei beliebtesten Trinkjoghurts enthalten kaum Früchte. Die Vitamine sind künstlich und zusätzlich sind sehr viele, auch künstliche Aromen, Verdickungsmittel und vor allem sehr viel Zucker zugesetzt.100 Milliliter Activia enthält 11,5 Gramm Zucker, 100 Milliliter Actimel enthält 10,5 Gramm und in 100 Milliliter Yakult stecken 14,2 Gramm Zucker.

  1. Zum Vergleich: In 100 Milliliter Cola sind 10,6 Gramm Zucker enthalten.
  2. In allen drei Produkten wurde milliardenfach lebende Kulturen gefunden, die zum Beispiel in der Lage sind,,
  3. Doch um den Darm bei Gesunden nachhaltig positiv zu beeinflussen, müsste man circa 20 Fläschchen Trinkjoghurt pro Tag über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen zu sich nehmen.

Das wären wiederum über 200 Gramm Zucker, also rund 70 Stück Würfelzucker pro Tag.

Was ist das Besondere an Actimel?

Vermarktung und Verbreitung – Üblicherweise wird Actimel in 100-ml-Flaschen verkauft, meist in sogenannten „Vorteilspackungen”, die 8, 6 oder 4 Fläschchen beinhalten. Daneben werden auch einige 12- oder 16-Stückpackungen verkauft. Der Hersteller behauptet, Actimel stärke die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers durch den Einsatz der patentierten Bakterienkultur Lactobacillus casei DN-114001 (vermarktet als Lactobacillus casei Defensis oder Immunitas).

Actimel enthält allerdings auch die traditionellen Joghurtkulturen Lactobacillus delbrueckii subsp. bulgaricus und Streptococcus salivarius subsp. thermophilus, Im Jahr 2006 wurde mit Actimel ein Umsatz von mehr als 1,4 Mrd. EUR im Einzelhandel erzielt. Das Getränk wird in mehr als 20 europäischen Ländern sowie in Südamerika und dem Nahen Osten vertrieben.

Actimel wurde als DanActive in den Vereinigten Staaten auf regionaler Basis im Jahr 2004 (Geschmacksrichtungen Erdbeer, Vanille und Heidelbeere) verkauft, bis es im Jahr 2007 eine landesweite Markteinführung mit weiteren Geschmacksrichtungen gab. In Deutschland ist Actimel mit 70 Prozent Marktführer bei probiotischen Joghurtgetränken und laut Danone Wachstumstreiber für den Gesamtumsatz von 470 Millionen Euro.

Ist Actimel Joghurt gesund?

Actimel verleiht Abwehrkräfte wie anderer Joghurt auch – “Hat dein Immunsystem heute schon gefrühstückt” – so lautet ein von Danone vor einigen Jahren plakatierter Werbeslogan für das probiotische Joghurt-Getränk Actimel. Richtig ist, dass die in Actimel enthaltenen Joghurt-Bakterien das Immunsystem stärken können.

  1. Das tut ein herkömmlicher Naturjoghurt mit lebenden Milchsäurebakterien aber ebenso gut.
  2. Zusätzlicher Pluspunkt: Naturbelassener Joghurt ist zuckerfrei, enthält keine Zusatzstoffe und kostet zudem nur einen Bruchteil des Joghurtdrinks im Fläschchen.
  3. Noch dazu kannst du Naturjoghurt vermehren und so ganz leicht selber machen,

Tipp: Mit Hilfe sich selbst vermehrender Kefirknollen lässt sich ein probiotisches Milchgetränk ganz einfach selbst herstellen, Das spart Geld und zudem noch jede Menge Abfall.

Ist Actimel gut für Kinder?

Actimel ist für jeden in der Familie ab 3 Jahren geeignet.

Hat Actimel Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Actimel® – Actimel ® ist kein Medizinprodukt und weist damit keine gesicherten Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen auf.

Als Milchprodukt kann er jedoch bei entsprechenden Nahrungsunverträglichkeiten ( siehe auch: Laktoseintoleranz ) zu Magen-Darm-Problemen führen. In übermäßiger Verzehrung wirkt Actimel ® abführend, Auch kann es zur Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe kommen.

Auch die möglichen Wechselwirkungen von Actimel ® sind seinen milchhaltigen Inhaltsstoffen zuzurechnen. So gibt es einige Medikamente, darunter auch Antibiotika, die in Kombination mit Milchprodukten nicht ausreichend resorbiert und damit wirken können. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker, auch im Beipackzettel finden sie meistens diese Information vermerkt.

Was ist der beste Joghurt für den Darm?

Frau Metty, welche Zusammenhänge gibt es zwischen Milchprodukten, der Verdauung und dem Immunsystem? – Vor allem die Sauermilchprodukte haben einen großen Einfluss auf die Verdauung. Sauermilchprodukte wie zum Beispiel Naturjoghurt, Dickmilch, Buttermilch und Kefir enthalten Bakterien und diese wirken sich positiv auf unsere Darmfunktion aus und sind gut für den Darm,

Ist Activia wirklich gut für den Darm?

Activia Joghurt unterstützt unser Darmwohlbefinden. Neben einer großen Vielfalt an Joghurtsorten zeichnet sich Activia vor allem durch die verdauungsunterstützende Zusammensetzung und den Geschmack aus. Doch wodurch entstehen diese beiden einzigartigen Komponenten? 1.Der Geschmack, 2.Die Zusammensetzung: Activia ist ein cremig-mildes Joghurt, das die besondere ActiRegularis Kultur enthält. Diese ActiRegularis Bifidus-Kultur überlebt in grosser Anzahl die Magensäure und gelangt so in den Darm. Dort kann Activia seine Wirkung entfalten.

  1. Bei täglichem Konsum von 2 Bechern Activia im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils trägt Activia zum Darmwohlbefinden bei, indem es die Darmpassagezeit verkürzt und das Aufgeblähtsein reduziert,
  2. Die Wirkung von Activia wurde wissenschaftlich nachgewiesen und bestätigt.

@all: Was findest Du an Activia Joghurt besonders gut? : Activia Joghurt unterstützt unser Darmwohlbefinden.

Kann man Actimel auch abends trinken?

Actimel kann zu jeder Tageszeit getrunken werden – warum nicht als Bestandteil deines Frühstücks?

Wie viel Würfelzucker in Actimel?

Test von Danone Activia Cerealien entlarvt hohen Zuckergehalt – Auch der Danone Activia Cerealien Nur 1,5 % Fett entpuppt sich im Test als Zuckerfalle, Stolze 19 Würfelzucker stecken umgerechnet in einem 460-Gramm-Viererpack. Konkret sind das 12,7 Gramm Zucker pro 100 Gramm.

  1. Das Zehnfache der enthaltenen 1,2 Prozent Cerealien.
  2. Zum Vergleich: Eine 330-Milliliter-Coca-Cola-Flasche kommt auf zwölf Zuckerstücke.
  3. Woher kommt diese enorme Menge Zucker? Sie summiert sich aus natürlich süßen Zutaten und zugesetztem Zucker.
  4. Denn Danone setzt dem Joghurt reinen Zucker, Traubensaftkonzentrat und Apfelsaftkonzentrat zu.
See also:  Warum HeiT Es Kalter Krieg?

Zudem sind der fettarme Joghurt und das Apfelpüree in den Activia-Bechern schon von Natur süß, enthalten Milch- und Fruchtzucker. Der Test zeigt : Selbst wer sich bei Süßigkeiten und Softdrinks konsequent zurückhält, kann leicht regelmäßig mehr Zucker verspeisen als gesundheitlich unbedenklich ist.

Mit Tricks jubeln Fertiglebensmittelhersteller Verbrauchern Zucker auch in vermeintlich herzhaften und „leichten” Produkten unter. Der Danone Activia Cerealien Nur 1,5 % Fett ist nicht die einzige “Zuckerfalle”, die uns im Test überrascht hat. Hohe Zuckergehalte haben wir etwa auch in weiteren Produkten fürs Frühstück, in Getränken, Getränkenpulver, Gemüse aus dem Glas, Snacks und Saucen entdeckt.

Unser Tipp: Auf Sprüche rund um „wenig Zucker”, „natürliche Süße” und „Leichtigkeit” auf Fertiglebensmitteln ist wenig Verlass. Drehen Sie die Packung lieber um und gucken Sie in der Tabelle unter den Kohlenhydraten auf den Wert für „davon Zucker”. So erfahren Sie, wie stark ein Produkt wirklich gesüßt ist.

Diät-Tipp: 8 Tricks für eine zuckerarme Ernährung Das sind die zehn zuckrigsten Kindergetränke Jedes zweite Erfrischungsgetränk ist überzuckert

Welcher probiotische Joghurt ist der beste?

Eine Übersicht über verschiedene probiotische Joghurts: –

Produktname Anbieter Testergebnis Inhaltsstoffe Anmerkungen Gesamtergebnis
Söbbeke L2+B Probiotisch Natur, Joghurt mild, Bioland Söbbeke sehr gut sehr gut
Andechser Natur Probiotischer Trinkjoghurt, Bioland Andechser Molkerei gut Zucker oder andere süßende Kohlenhydrate gut
Berchtesgadener Land Bio fettarmer Biojoghurt, Naturland Milchwerke Berchtesgadener Land sehr gut zu sauer gut
Danone Activia Classic Natur Danone sehr gut PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung sehr gut
Nestlé LC1 Pur, 3,5 Prozent Fett Molkerei Alois Müller sehr gut PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung sehr gut
Danone Actimel L. Casei Defensis Danone sehr gut Zucker oder andere süßende Kohlenhydrate gut
Jopro Probiotischer Drink, Pur 0,1 Prozent Fett Norma gut Zucker oder andere süßende Kohlenhydrate gut
K-Classic Well You Probiotic Drink, 0,1 Prozent Fett Kaufland gut Zucker oder andere süßende Kohlenhydrate gut
Provit Drink Probiotic, Pur, 1 Prozent Fett im Milchanteil Penny gut Zucker oder andere süßende Kohlenhydrate gut
Pro-X Probiotic Drink Pur, 0,1 Prozent Netto Marken-Discount gut Zucker oder andere süßende Kohlenhydrate Süßstoffe gut
Bauer Fit & Aktiv, probiotisches Milchmischerzeugnis Bauer befriedigend PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung zugesetzte Aromastoffe Zucker oder andere süßende Kohlenhydrate befriedigend
Biac Probiotischer Fitness-Drink, Pur Aldi Süd befriedigend PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung Zusatz von Vitaminen und/oder L-Carnitin Zucker oder andere süßende Kohlenhydrate befriedigend
Linessa Probiotic Drink, Pur Lidl befriedigend PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung zugesetzte Aromastoffe Zucker oder andere süßende Kohlenhydrate Süßstoffe befriedigend
Yakult, fermentiertes Getränk mit Magermilch Yakult befriedigend zugesetzte Aromastoffe Zucker oder andere süßende Kohlenhydrate befriedigend

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Wie gut ist Activia wirklich?

Ist Activia gesund? – Activia ist nicht zwingend gesünder als herkömmlicher Joghurt. DANONE hat für Activia vor allem eine kluge Marketing-Strategie entwickelt. Fakt ist aber, dass gesundheitsfördernde Bakterien auch über herkömmliche Joghurts und andere fermentierte Lebensmittel aufgenommen werden können.

Wie viel Vitamin D ist in Actimel?

Ohne künstliche Farbstoffe

Nährwertangaben Pro 100g % der Referenzmenge
Brennwert (kj) 307 4%
Calcium (mg) 120 15%
Vitamin B6 (mg) 0.21 15%
Vitamin D (µg) 1.67 33%

Ist Actimel Joghurt gesund?

Actimel verleiht Abwehrkräfte wie anderer Joghurt auch – “Hat dein Immunsystem heute schon gefrühstückt” – so lautet ein von Danone vor einigen Jahren plakatierter Werbeslogan für das probiotische Joghurt-Getränk Actimel. Richtig ist, dass die in Actimel enthaltenen Joghurt-Bakterien das Immunsystem stärken können.

  • Das tut ein herkömmlicher Naturjoghurt mit lebenden Milchsäurebakterien aber ebenso gut.
  • Zusätzlicher Pluspunkt: Naturbelassener Joghurt ist zuckerfrei, enthält keine Zusatzstoffe und kostet zudem nur einen Bruchteil des Joghurtdrinks im Fläschchen.
  • Noch dazu kannst du Naturjoghurt vermehren und so ganz leicht selber machen,

Tipp: Mit Hilfe sich selbst vermehrender Kefirknollen lässt sich ein probiotisches Milchgetränk ganz einfach selbst herstellen, Das spart Geld und zudem noch jede Menge Abfall.

In welchen Ländern gibt es Actimel?

Logo DanActive Actimel (in den USA und Kanada als DanActive bekannt) ist ein als Probiotikum vermarktetes Joghurtgetränk (Trinkjoghurt) des französischen Unternehmens Danone, Es ist in Europa seit 1994 erhältlich.

Warum gibt es kein Joghurt mehr?

” data-thumb=”/storage/image/6/6/2/7/3787266_artikel-aufmacher-md_1AEJCf_9pI1MW.jpg” data-options=” “> Der deutsche Markt für Joghurt und Quark ist hart umkämpft, daher zieht sich der Joghurthersteller daraus zurück. Mutterkonzern Emmi erklärt in einer Pressemeldung die Details. Die Traditionsmarke Onken, die für ihre Natur- und Vollkornjoghurts bekannt ist, wird vom deutschen Lebensmittelmarkt verschwinden.

  • Nach einer Erfolgssträhne, die über 70 Jahre andauerte, wird die Produktion für Deutschland eingestellt.
  • Schuld daran seien hohe Produktionskosten und fehlendes Wachstumspotential der Marke. Ab dem 1.
  • Juni ist es bereits so weit und die Produkte sind im Handel nicht mehr verfügbar.
  • Onken setzt auf Qualität und Regionalität.

Die Onken Joghurts werden in Moers (Nordrhein-Westfalen) produziert. Die Milch, die zur Herstellung des Joghurts verwendet wird, “stammt von Bauern aus der Region Niederrhein und Umgebung”, wie die Internetseite des Herstellers verrät. Auf kurzen Wegen werde sie dann zur Molkerei gebracht und von milchwirtschaftlichen Laboranten auf optimale Qualität geprüft.

Wo wird Actimel produziert?

– Made in Osteuropa: Immer mehr Marken- produkte kommen bereits aus Hellers Traditionszuckerln sind bei weitem nicht die einzigen Produkte vertrauter westeuropäischer und amerikanischer Marken, die in Osteuropa produziert werden. Lebensmittel wie Iglo Marillenknödel oder das probiotische Joghurt Actimel von Danone kommen aus den Schwellenländern Osteuropas.

Nicht nur Konsumgüterkonzerne haben Tschechien, Slowakei oder Bulgarien als Produktionsstandort entdeckt. Internationale Konzerne quer durch alle Branchen wie Benetton, Mustang, Huber Trikot, Richter, Philips, VW, Renault, Head oder Atomic betreiben Werke in Osteuropa.2005 werden geschätzte 23,3 Milliarden Euro an Direktinvestitionen in die Region fließen (siehe Grafik).

“Die Bedeutung Osteuropas als Produktionsstandort wird noch weiter zulegen”, prognostiziert BA-CA-Volkswirt Stefan Bruckbauer. Die Abwanderung der Produktion in den Osten findet für Konsumenten oft unbemerkt statt. Bestes Beispiel: Die Iglo- Marillenknödel (Iglo ist ein Tochterunternehmen des niederländischen Unilever-Konzerns) werden in Wirklichkeit schon lange in Böhmen (Tschechien) hergestellt.

Die Marillen der beliebten Süßspeise werden dort händisch entkernt und nach traditioneller österreichischer Manier mit einem Zuckerstück versehen. “Diese Handarbeit ist in Österreich unbezahlbar”, sagt Eskimo-Iglo-Verkaufsdirektor Rainer Herrmann. Auch Iglo- Zwetschken- und -Erdbeerknödel stammen aus dieser Produktionsstätte.

Actimel aus Polen, Activia aus Tschechien Der französische Milchriese Danone – mit 33 Prozent Marktanteil bei Milch-mischprodukten österreichischer Marktführer – bezieht ebenfalls einen wachsenden Teil seines Sortiments aus den östlichen Nachbarländern.

Konkret kommen der Danone-Bestseller Actimel aus Polen und der Joghurtdrink Activia aus Tschechien. Die Fruchtzwerge (in der Geschmacksvariante Knuspermix) werden in Ungarn angerührt. Ähnlich die Produktionspolitik des US-Konsumgüterherstellers Masterfoods: Während im österreichischen Masterfoods-Werk in Breitenbrunn die Süßigkeit Mars Delight für den gesamten europäischen Markt erzeugt wird, kommt die Dove-Schokolade (Sorte Promises) aus einem polnischen Werk.

Kritische Konsumenten, die Wert auf “Made in Austria” legen, haben es zunehmend schwerer, die Herkunft ihres Einkaufs zu eruieren. “Bei Nahrungsmitteln aus den EU-Mitgliedsstaaten muss keine Angabe über das Ursprungsland gemacht werden. Ausnahmen sind Obst, Gemüse und Rindfleisch”, erläutert Arbeiterkammer-Experte Heinz Schäffle.