Warum Gibt Es Kein Activia Mehr?

Warum Gibt Es Kein Activia Mehr
Edeka, Rewe und Co.: Traditionsmarke verschwindet aus Regalen – nach 80 Jahren – „Onkiss” und „Frufoo” sind zwei beliebte Kühlregal-Produkte und werden beide vom Milchkonzern Onken verkauft. Unter der Marke finden Kunden auch Joghurt- und Quarkprodukte.

Edeka wurde 1907 in Leipzig gegründetEdeka steht für E inkaufsgenossenschaft d er K olonialwarenhändlerDer Hauptsitz von Edeka ist in HamburgUmsatz: 61 Milliarden Euro (2020)402.000 Menschen arbeiten bei Edeka (Stand 2020)

———————- Grund für das Aus seien „fehlende Wachstumsperspektiven im hart umkämpften deutschen Markt für Joghurt und Quark sowie die unzureichende Ertragslage.” Damit geht eine 80-jährige Geschichte zu Ende.1940 wurde Onken als „Donau-Molkerei Produkte Onken & Co.

Warum gibt es im Moment kein Activia Joghurt?

Diese Marken streiten derzeit mit Supermärkten und Discounter – Der Softgetränkekonzern Coca-Cola hatte bereits vor einem Lieferstopp gewarnt. Erste Edeka-Filialen reagierten auf den Affront und stellten daraufhin die Bestellungen ein. Gleichzeitig informieren die Filialen mit Hinweisschildern über den Preisstreit.

  • Betroffen ist, wie FOCUS online aus Unternehmenskreisen erfuhr, das gesamte Sortiment von Coca-Cola.
  • Darunter auch Coca-Cola, Fanta, Sprite, Monster, Lift, Fuzetea, Apollinaris und Vio.
  • Brisant ist, dass es Coca-Cola nicht nur um Preise geht, sondern auch um Regalflächen, um die Marke Costa Coffee zu pushen.

Primär geht es dabei um das Kapselgeschäft. Auch mit Mondelez gibt es scheinbar Streitereien. Der Fokus liegt auf den Streichkäse von Philadelphia und Schokolade von Milka. Die gesamte Produktpalette beider Marken ist nur bei wenigen Edeka-Filialen verfügbar.

In vielen Fällen fehlen die Marken sogar komplett. Edeka-Kaufleute informieren ihre Kunden mit Hinweisschildern. Bilden darauf unter anderem Philadelphia und Milka ab. Auf Anfrage berichtete der Kundenservice von Philadelphia, dass es „vereinzelt” zu Engpässen kommen kann. Die Pressestellen äußern sich nicht.

Auch Rewe-Kaufleute berichten gegenüber FOCUS online, dass derzeit einzelne Philadelphia-Produkte aus der Kühltheke fehlen. Die Produkte seien „größtenteils” gar nicht bestellbar. Auch bei einigen anderen Herstellern gibt es Herausforderungen. Diese seien allerdings auf Produktionsengpässe zurückzuführen.

So berichten Leserinnen und Leser von FOCUS online, dass Sie in einigen Edeka- und Rewe-Märkten bestimmte Knorr- und Maggi-Produkte nicht finden können. Bei Netto Marken-Discount drohte offenbar der Schokoladenhersteller Mars mit einem kurzfristigen Lieferstopp. Schuld war, dass die Edeka-Tochter etwaige Preissteigerungen ablehnte und dies auch öffentlich machte.

Betroffen waren Snickers-, Mars-und Milky-Way-Riegel. Die großen Discounter-Marktführer Aldi Süd, Aldi Nord und Lidl führen derzeit ebenfalls Gespräche mit großen Herstellern. Hier sind Produkte allerdings bereits aus den Regalen geflogen, weil es Streit um Preise und Konditionen gab.

  • Wie Aldi-Insider berichten, fehlen in den Filialen aktuell Produkte von „Fruchtzwerge” und „Activia”.
  • Beide Joghurt-Marken gehören zum Danone-Konzern und sind seit mehreren Wochen nicht mehr verfügbar.
  • Bei Lidl fehlen im Regal wiederum Produkte von „Müllermilch”, „Henkel” und „Beiersdorf”.
  • Nach Informationen von FOCUS online geht es dabei um das Deodorant von Nivea, Spülmittel von Pril und weitere Drogerieartikel von Bref und Somat.

Entsprechende Informationen bestätigt auch die „Lebensmittel Zeitung”, Offenbar dünnen die Discounter ihr Markengeschäft aus. Primär geht es darum, dass Kundinnen und Kunden verstärkt zu den günstigeren Lidl- und Aldi-Marken greifen. Die Umsätze der Marken-Produkte gehen wiederum zurück.

Warum kein Activia?

Berlin – Verbraucherschützer werfen dem Lebensmittelriesen Danone Werbelügen bei der Activia-Joghurtserie vor. “Activia kann eine träge Verdauung nicht regulieren, wie das Danone in seiner Werbung suggeriert”, sagt Anne Markwardt von der Verbraucherorganisation Foodwatch.

  • Onkret: Das Unternehmen preise das Produkt an, als wirke es wie ein Medikament, dabei handle es sich nur um einen schnöden Joghurt.
  • Die Werbekampagne basiere “auf Formulierungskniffen und minimalen, aber umso stärker aufgeblasenen Effekten”.
  • Ein besseres Darmwohlbefinden etwa lasse sich auch mit Naturjoghurt, Trockenpflaumen oder einem Spaziergang erreichen – und das wesentlich günstiger.

Nun also Activia: Foodwatch bezeichnet die Werbestrategie als “so raffiniert, dass sie nahe an die perfekte Werbelüge herankommt” – und doch bleibe es eine Werbelüge. Denn Activia sei nun mal ein Joghurt und “kein Wunderprodukt”, sagt Markwardt. Hintergrund sei, dass Danone mit einfachem Joghurt nicht unbegrenzt Geld verdienen könne.

  • Die messbaren Effekte von Activia seien aber minimal, und für gesunde Verbraucher bestehe “ohnehin keine Notwendigkeit, ständig mit irgendwelchen Mittelchen an ihrer Verdauung herumzuregulieren”.
  • Danone hält es dagegen für “wissenschaftlich belegt, dass Activia bei täglichem Verzehr dazu beitragen kann, eine träge Verdauung zu regulieren und ein aufgeblähtes Gefühl zu reduzieren”.
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Dies gelte “bei täglichem Verzehr im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils”. Der Begriff “Verdauung” beziehe sich auf die sogenannte Darmpassage-Zeit. “Schnöder Joghurt zum dreifachen Preis” Eine kürzere Darmpassage-Zeit verbessere jedoch nicht unbedingt die Verdauung insgesamt, sagt Foodwatch.

  • In einer von Danone in Auftrag gegebenen Studie habe sogar ein Placebo – also ein Joghurt ohne lebende Bakterien – besser abgeschnitten als Activia.
  • Der Konzern blase “die mehr als dürftigen Studienergebnisse zu einer unverfrorenen Werbekampagne auf, um einen schnöden Joghurt zum dreifachen Preis zu verkaufen”, kritisiert Markwardt.

Danone weist die Vorwürfe zurück: “Sie entbehren jeder Grundlage und führen den Verbraucher in die Irre”, sagt Danone-Sprecher Andreas Knaut. Von einem Suggerieren größerer Effekte von Activia, wie es Foodwatch Danone vorwirft, könne keine Rede sein. Geworben werde auf der Grundlage von 17 wissenschaftlichen Studien, die Placebo-Studie sei ihm nicht bekannt.

Wir wissen nicht, worauf sich Foodwatch bezieht”, sagt Knaut. “Activia ist ein Lebensmittel und kein Medikament.” Foodwatch hält jedoch auf Rückfrage an der Existenz der Studie fest: “Wir haben die Studie vorliegen, und sie ist sogar auf der Danone-Web-Seite zu finden”, sagt Markwardt. Sie warnt, dass die Joghurt-Produkte “der Gesundheit sogar abträglich” sein können.

Immerhin enthielten sie einen Zuckeranteil von bis zu 13,4 Prozent (siehe Fotostrecke) – und damit mehr als Cola. Danone-Sprecher Knaut kontert, der Verbraucher könne Activia auch als Naturjoghurt ohne Zuckerzusatz erwerben. Zudem sei der Zuckergehalt auf jeder Packung ausgewiesen, jeder Verbraucher könne sich “ein sehr genaues Bild machen”.

Ist Activia Joghurt wirklich gesund?

Ist Activia gesund? – Activia ist nicht zwingend gesünder als herkömmlicher Joghurt. DANONE hat für Activia vor allem eine kluge Marketing-Strategie entwickelt. Fakt ist aber, dass gesundheitsfördernde Bakterien auch über herkömmliche Joghurts und andere fermentierte Lebensmittel aufgenommen werden können.

Welcher Joghurt ist wirklich gesund?

Fast alle Joghurts sind gut – Zunächst einmal die gute Nachricht: 22 der 24 getesteten Joghurts sind gut. Und selbst die beiden Ausreißer bekommen noch die Testnote “Befriedigend”. Die zweite wichtige Erkenntnis: Bio-Joghurts sind offenbar wirklich bio, so die Experten von Stiftung Warentest.

  • Das Milchfett dieser vier Produkte enthielt im Vergleich zu den konventionellen Joghurts deutlich mehr Phytansäure, konjugierte Linolsäure sowie Omega-3-Fettsäuren.” Das sei typisch für Milch von Kühen, die überwiegend Grünfutter und weniger Kraftfutter fressen.
  • Aber: “Dass Bio-Joghurt generell gesünder ist als die Standardprodukte lässt sich nicht sagen”, erklärt Warentest.

Dafür seien die Unterschiede bei den Inhaltsstoffen zu gering. Doch welche Naturjoghurt-Sorten sind am besten? Testsieger ist “Natur Bio-Joghurt mild” von Andechser. Er erzielte eine Gesamtnote von 1,6 und kostet im Schnitt pro 100 Gramm 0,33 Euro. Deutlich empfehlenswerter sind allerdings der “GutBio Joghurt Pur” von Aldi Nord und der “Joghurt Pur” von Aldi Süd.

Ist Activia ein Naturjoghurt?

Produktbeschreibung. ACTIVIA leistet einen leckeren Beitrag, um deine Verdauung sanft zu unterstützen. Der cremige Naturjoghurt enthält 4 Milliarden natürliche Bifidus Kulturen.

Welches ist der beste Joghurt für den Darm?

1. Joghurt – Joghurt ist eine der besten Probiotikaquellen. Er wird aus Milch gewonnen, die durch Milchsäurebakterien fermentiert wird. Dadurch wird die Milch fest und vor allem lange haltbar. Joghurt verbessert nachweislich die Darmflora und hilft gegen Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Durchfall.

  • Neben dem hohen Gehalt an probiotischen Bakterien hilft der regelmäßige Konsum von Joghurt die Knochendichte zu verbessern, und Bluthochdruck vorzubeugen.
  • Dies gilt allerdings nur für Naturjoghurt.
  • Fruchtjoghurt mit Zuckerzusatz sollte eher als Süßspeise genossen werden.
  • Je frischer der Joghurt, desto höher ist der vorhandene Gehalt an Milchsäurebakterien, die lebend in den Darm gelangen können.
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Achten Sie also auf ein langes Haltbarkeitsdatum bzw. auf ein relativ frisches Abpackdatum ( 2 ), Merke! Naturjoghurt ist eine der besten Quellen für probiotische Bakterien. Joghurt wirkt sich positiv auf die Darmflora, die Knochendichte und auf den Blutdruck aus.

Wie viel Zucker steckt in Activia?

Nährwertangaben pro 100g Pro Portion % RDA
Kohlenhydrate 11,1g
davon Zucker 10,4g
Ballaststoffe 1,5g
Eiweiß 3,9g

Was ist besser bifidus oder Joghurt?

Bifidus-Joghurt Bifidus-Joghurts machen seit den Neunzigerjahren den klassischen Konkurrenz. Zwar handelt es sich bei beiden Sorten um Sauermilchprodukte. Aber Bifidus-Joghurts enthalten nebst Milchsäure- zusätzlich Bifido-Bakterien, die zu den sogenannten probiotischen Kulturen gehören.

  • Dadurch sollen sie besonders gut für den Darm sein und das Wohlbefinden fördern.
  • Dieser Mehrwert gilt allerdings als umstritten.
  • Fest steht jedoch, dass Bifidus-Joghurts wie alle Sauermilchprodukte gut verträglich sind und dank säuerlichem Geschmack erfrischend wirken.
  • Auch in der Küche stehen Bifidus-Joghurts ihren Geschwistern in nichts nach.

Sie lassen sich ebenso vielseitig verwenden wie Joghurts, adeln süsse und salzige Speisen, schmecken in Dressings, Müeslis, zu Fruchtsalat, als Glace oder Lassi. Bifidus-Joghurts gibt es nature, aromatisiert, mit Cerealien und als Drinks. : Bifidus-Joghurt

Welcher Joghurt bei Darmentzündung?

Vorbeugung: Probiotischer Joghurt hilft Colitis ulcerosaVorbeugung: Probiotischer Joghurt hilft

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Genaue Selbstbeobachtung und konsequente Arztbesuche sind besonders wichtig, um neu aufflackernde Colitis-Probleme frühzeitig zu erkennen und möglichst einzudämmen.Für viele Betroffene ist eine eiweiß- und ballaststoffreiche, aber blähungsarme Diät hilfreich, die vor allem Lebensmittel ausschließt, die der Darm nicht gut bewältigen kann.

  1. Besänftigende Joghurtbakterien Probiotische Milchsäurebakterien haben sich für Colitis-Patienten bewährt, wie verschiedene Studien nachgewiesen haben.
  2. Statt teure probiotische Fertigprodukte zu kaufen, sollte man sich Joghurt mit Lactobacillus acidophilus aus der Apotheke besser selbst machen, meint Darm-Experte Gerard Rogler.

„Dann hat man auch die Kontrolle darüber, dass ausreichend viele der guten Bakterien im fertigen Joghurt stecken.” Endlich keine Hämorrhoiden mehr! Unser PDF-Ratgeber zeigt Ihnen die zehn besten Tipps und die effektivsten Heilmethoden gegen Hämorrhoiden. Die „gesunde” Zigarette Er rät Colitis-Patienten übrigens zur Vorsicht, wenn sie das Rauchen aufgeben wollen. „Anders als bei Morbus Crohn, wo man Betroffenen nur dringendst zum Aufhören raten kann, sollten Patienten mit Colitis ulcerosa das nur in Absprache mit ihrem Arzt tun: Der Rauchstopp kann einen Krankheitsschub auslösen.” Ähnliches gilt für manche Schmerzmittel: „Nur Novalgin, Paracetamol und schwach dosierte Acetylsalicylsäure sind unbedenklich”, sagt der Internist.

  1. Heilsamer Stressabbau Da Darmpatienten oft eine eher schlechte Stressbewältigung haben und da außerdem die dauernden Darmbeschwerden eine starke psychische Belastung darstellen, sollten Entspannungs- und Anti-Stress-Strategien zum Therapiekonzept gehören.
  2. Sandra Falk begleitete ein Kinderpsychologe durch die ersten Jahre ihrer Erkrankung.

„Meine Mitschüler verstanden ja überhaupt nicht, was mit mir los war. Ihnen gegenüber verhalf mir der Psychologe zu mehr Selbstbewusstsein.” Heute genügt ihr die Unterstützung ihrer Familie und ihres Freundes. Fachliche Beratung: Prof. Dr. med. Gerhard Rogler, Internist und Gastroenterologe am Universitätsspital Zürich, Beirat im „Kompetenznetz Darmerkrankungen e.V.” : Vorbeugung: Probiotischer Joghurt hilft

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Ist es gesund jeden Tag Actimel zu trinken?

Actimel beinhaltet die Vitamine B6 und D, die zu einer normalen Funktion des Immunsystems beitragen. Daneben enthält Actimel Calcium, das für den Erhalt normaler Zähne und Knochen benötigt wird. Actimel kann ergänzend zu einer bewussten und gesunden Ernährung und Lebensweise täglich genossen werden.

Wer stellt Activia Joghurt her?

Danone täuscht Verbraucher weiterhin mit Activia-Joghurtbechern Deutsche Umwelthilfe deckt auf: Danone hält Recyclingversprechen für Joghurtbecher aus dem Biokunststoff Polylactid nicht ein – Activia-Becher werden auch vier Jahre nach deren Einführung verbrannt und nicht recycelt – Beispiel für Ressourcenvergeudung und Wegwerfkultur Seit März 2011 verpackt die Danone GmbH ihren Activia-Joghurt in einem Becher aus dem Biokunststoff Polylactid (PLA).

Bereits zur Einführung kritisierte die Deutsche Umwelthilfe (DUH), dass den PLA-Bechern nicht nur ein gesamtökologischer Vorteil im Vergleich zu herkömmlichen Plastikbechern fehlte, sondern auch, dass sie als Verpackungsabfall nicht recycelt werden konnten. Die Danone-Geschäftsführung hatte daraufhin Ende 2011 angekündigt, einen bundesweiten Recyclingkreislauf für Verpackungen aus PLA aufzubauen.

Vier Jahre nach der Abgabe dieses Versprechens kommt die DUH zu dem Ergebnis, dass es nicht eingehalten wurde.Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation hatte sich im Juli 2015 bei Recyclern und der Danone GmbH nach einem Recyclingkreislauf für PLA-Becher aus dem gelben Sack erkundigt.

  1. Ein solcher existiert nicht, lautet das Fazit der DUH.
  2. Die Becher landen nach wie vor in der Verbrennung anstatt umweltfreundlich recycelt zu werden.
  3. Nach Einschätzung der DUH sind Danones PLA-Plastikbecher ein Beispiel für Ressourcenvergeudung und Wegwerfkultur.
  4. Danone empfiehlt Verbrauchern seit deren Einführung die Entsorgung seiner Bioplastikbecher über den ‚Gelben Sack‘, obwohl das Unternehmen weiß, dass es kein einheitliches Sortier- und Recyclingsystem für den verwendeten Kunststoff Polylactid gibt.

Während andere Verpackungskunststoffe sortiert und recycelt werden, landen ausgerechnet die als klimafreundlich beworbenen Plastikbecher millionenfach in der Verbrennung, wodurch wertvolle Rohstoffe unwiederbringlich verloren gehen”, kritisiert der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch,

  1. In seiner Umweltcharta erklärt die Danone GmbH vorausschauenden Umweltschutz betreiben und Ressourcen schonen zu wollen.
  2. Um diese Ziele zu erreichen, müsste sich der Lebensmittelkonzern nach Einschätzung der DUH von allen Kunststoffverpackungen verabschieden, für die es kein Recycling gibt.
  3. Der weltweite Bedarf an Rohstoffen zur Herstellung von Produkten und Verpackungen steigt von Jahr zu Jahr an.

Deshalb gehört es zur Verantwortung von Unternehmen ihre Verpackungen so zu gestalten, dass sie auch stofflich verwertet werden können”, erklärt der DUH-Bereichsleiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer, Fischer kritisiert auch, dass Danone den Ansprüchen seiner eigenen Umweltcharta nicht gerecht wird.

  • Das Unternehmen hat seine Ankündigungen zur Einführung eines bundesweiten Erfassungssystems für PLA-Becher nicht eingehalten und dadurch seine Glaubwürdigkeit verloren”, so Fischer weiter.
  • Noch vor der Einführung des PLA-Bechers im Jahr 2011 hätte geprüft werden müssen, ob die Entsorgungsstrukturen in Deutschland dessen stoffliche Verwertung zulassen.

Dies ist bis heute nicht der Fall. Dass Danone noch immer auf Activia-Becher aus PLA setzt, komme einer „Bankrotterklärung des Ressourcenschutzes” gleich. Die DUH fordert den Lebensmittelkonzern auf, für einen effizienten Umgang mit Ressourcen und zur Vermeidung von Abfällen auf wiederbefüllbare Mehrwegbecher zu setzen.

Hintergrund: Die Umweltcharta von Danone finden Sie unter Kontakt: Jürgen Resc h, Bundesgeschäftsführer Thomas Fischer, Leiter Kreislaufwirtschaft Daniel Hufeisen, Pressesprecher

Seit vier Jahren gibt es den Danone Activia-Becher aus PLA, den das Unternehmen im Vergleich zu herkömmlichen Plastikbechern als „umweltfreundlicher” beworben hat. Nach einer Klage der DUH im August 2011 gegen den Lebensmittelkonzern wegen Verbrauchertäuschung, kam Danone einer Gerichtsentscheidung zuvor und gab eine strafbewährte Erklärung ab, zukünftig keine falschen Angaben zum Umweltnutzen der Biokunststoffbechers mehr zu machen.

Wem gehört Activia?

Logo Activia, wie es in Österreich vertrieben wird Activia ist eine Marke für probiotische Milchprodukte der französischen Unternehmensgruppe Danone,