Warum Lohnt Sich Ein Stromspeicher Nicht?

Warum Lohnt Sich Ein Stromspeicher Nicht?
Dieser hohe Ladezustand beschleunigt die Alterung der Batterie, die ungenutzte Kapazität kostet unnötig Geld und verschwendet Rohstoffe und Ressourcen, die bei der Produktion des Speichers aufgewendet werden. Ein richtig ausgelegter Speicher führt zu einem deutlich höheren Eigenverbrauch des Solarstroms.

Wie sinnvoll ist ein Stromspeicher?

Warum lohnt sich die Investition in einen Stromspeicher? Für Sie als Anlagenbetreiber ist der Betrieb eines Stromspeichers sinnvoll, da Sie damit Ihren selbst erzeugten (günstigen) Solarstrom speichern können. Die Batteriespeicher speichern überschüssigen, aktuell nicht benötigten Strom für eine spätere Nutzung.

Ist ein Stromspeicher rentabel?

Bei 800 Euro liegt Rentabilitätsgrenze – Alleine betrachtet rechnen sich Solarspeicher aber noch nicht. “Für rund 1.100 Euro pro Kilowattstunde bekommt man heute gute Systeme. Bei etwa 800 Euro liegt die Rentabilitätsgrenze”, erklärt Franz Pötter, Geschäftsführer des Solar Cluster Baden-Württemberg.

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Ist eine PV Anlage mit Speicher sinnvoll?

Was ist ein PV-Speicher? – Wer eine Photovoltaik-Anlage besitzt, erzeugt über installierte Solar-Paneele z.B. auf dem Dach seinen eigenen Strom. Ohne PV-Speicher kann man ungefähr 30 % dieser selbsterzeugten Menge an Strom für den eigenen Verbrauch nutzen.

  • Die übrigen 70 % werden in das Netz eingespeist.
  • Hat man zusätzlich auch einen Batteriespeicher installiert, kann der Strom, den man tagsüber produziert hat, zwischengespeichert werden.
  • Die gespeicherte Energie können Sie dann abends bzw.
  • Nachts oder auch an bewölkten Folgetagen nutzen.
  • Demnach erhöht sich die Quote des Eigenverbrauchs auf 50 bis 80 %.

Generell ist ein PV-Speicher für die Solaranlage also sinnvoll, denn beim Entladen des vollen Speichers kann man die selbstproduzierte Energie optimal nutzen und ist noch ein Stück unabhängiger vom teuren Netzstrom.

Ist eine PV Anlage ohne Speicher sinnvoll?

Solaranlage ohne Stromspeicher – Ohne Solarspeicher muss der kontinuierlich erzeugte Solarstrom sofort genutzt werden, sonst ist er verschwendet oder wird direkt ins öffentliche Netz eingespeist, wodurch der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms sinkt.

Wie lange reicht ein 10 kW Stromspeicher?

Der Extremfall: Wie lange klappt’s im Haushalt mit dem gespeicherten Strom – Bei unserem Rechenbeispiel gehen wir von vollen Stromspeichern aus. In der Realität wird das allerdings fast nie passieren, vor allem nicht im Winter. Denn gerade morgens und abends sowie an bewölkten Tagen entziehen Haushaltsgeräte dem Speicher immer Strom.

  • Wie viel Energie man tatsächlich verbraucht, hängt immer von der Haushaltsgröße, den darin lebenden Personen, der Ausstattung und auch den Quadratmetern ab.
  • Nicht zuletzt kommt es darauf an, ob man in einem Haus oder in einer Wohnung lebt.
  • Daher gehen wir in unseren Rechenbeispielen von Durchschnittswerten aus und beschränken uns auf zwei Beispiele: den 2-Personen und den 4-Personen-Haushalt.

Der durchschnittliche Stromverbrauch eines 2-Personen-Haushalts liegt laut Vergleichsportalen bei 2.500 kWh pro Jahr, Basierend auf 365 Tagen sind das rund 6,85 kWh pro Tag. Ein voller Speicher mit einer optimalen Leistung von 10 kWh hält demnach gut eineinhalb Tage, wenn man alles so verbraucht wie gewohnt.

Reduziert man den Verbrauch auf ein Minimum, also verzichtet auf Waschmaschine, Trockner oder Spülmaschine, kann so ein Speicher bis zu drei Tage halten. Da ein Stromausfall über mehrere Tage allerdings als sehr unwahrscheinlich gilt, hat man mit einem Stromspeicher ausreichend Reserven für die kurzen Ausfälle.

Leben zwei Erwachsene und zwei Kinder in einem Haushalt, geht man von einem Verbrauch von 4250 kWh pro Jahr aus. Auf den Tag gerechnet sind das rund 11,65 kWh Stromverbrauch. Fällt der Strom aus und alle Geräte laufen wie gewohnt weiter, kommt man nach dem Stromausfall noch etwa weitere 20 Stunden mit dem gespeicherten Strom aus, ehe der Speicher leer ist.

  1. Diese Zahlen variieren, je nachdem, wie voll der Speicher ist und wie viel Energie die Sonne tatsächlich liefert.
  2. Bei schlechtem Wetter ziehen die Geräte so gut wie immer die Reserven aus der Batterie, weil kein Strom produziert wird.
  3. Dann kann es bei einem Stromausfall knapp werden.
  4. Es ist daher ratsam, Geräte, die viel Energie verbrauchen, während eines Stromausfalls nicht zu benutzen und somit den Verbrauch zu senken.

Tatsächlich kann man trotz Stromspeicher eben nicht in jeder Lage komplett autark bleiben. Der Wechselrichter ist dann noch immer mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden. Bei Stromausfall schaltet sich dieser automatisch ab und der von den Solarmodulen erzeugte Gleichstrom kann nicht in den für die Haushaltsgeräte benötigten Wechselstrom umgewandelt werden.

Wie lange hält ein 5 kW Speicher?

Was ist eine C-Rate – Sie gibt an, wie schnell die Batterie im Verhältnis zu ihrer Kapazität entladen werden kann. Als Beispiel: Ein 5-kWh-Speicher, der 5 kW Ausgangsleistung aufweist, kann innerhalb einer Stunde mit der Geschwindigkeit von 1C entladen werden. Wenn die Entladung im Minimalfall 2 Stunden andauert, beträgt die C-Rate 0,5 und so weiter.

Wann amortisiert sich Stromspeicher?

Laufende Kosten – Streng genommen müssen in die Amortisationsrechnung auch die laufenden Kosten einbezogen werden. Hier sind für die Wartung jährlich etwa 200 € anzusetzen. Entscheiden Sie sich für eine Solarversicherung, kommen weitere 100 € pro Jahr hinzu.

Wie teuer ist ein 10 KW Stromspeicher?

Ein Speicher mit 10 Kilowattstunden kostet zwischen 8.000 bis 10.000 Euro und ist für einen jährlichen Stromverbrauch von bis zu 6.000 kWh geeignet.

Was kostet eine 10 KW PV-Anlage mit Speicher?

Fazit – Eine 10 kWp PV-Komplettanlage mit Speicher ist eine effiziente Möglichkeit, umweltfreundlichen Strom aus Solarenergie zu gewinnen und die Unabhängigkeit von externen Energieversorgern zu erhöhen. Um den maximalen Ertrag aus der Anlage herauszuholen, sind Faktoren wie Standort, Globalstrahlung, Dachneigung und Verschattung entscheidend.

Der Einsatz eines Stromspeichers erhöht den Autarkiegrad und die Eigenverbrauchsquote, was als Konsequenz die Stromkosten noch weiter senkt. Die Kosten für eine 10 kWp Anlage liegen zwischen meistens zwischen 20.000 € und 28.000 € inklusive Speicher und Montage. Durch attraktive Förderprogramme der KfW oder BEG lassen sich die Investitionskosten jedoch schon nach wenigen Jahren amortisieren.

Ob eine 10 kWp Anlage für Sie geeiget ist, hängt jedoch ganz von Ihrem Stromverbrauch und Ihrer verfügbaren Dachfläche zusammen. Lassen Sie sich hier unverbindlich beraten und ein Angebot erstellen:

Wie lange kann ein PV Speicher Strom speichern?

Wie viele Jahre hält ein Batteriespeicher? Während Solarmodule länger als 20 bis 30 Jahre sehr gute Leistung bringen können, haben Batteriespeicher eine erwartete Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren. Grund dafür ist, dass in den Batteriezellen chemische Prozesse stattfinden, die zu einer Alterung der Materialien führen.

Wie viel Strom produziert eine 8 kWp Photovoltaikanlage am Tag?

Wie viel Strom produziert eine 8-kWp-Photovoltaikanlage? – Eine 8-kWp-Photovoltaikanlage produziert in Deutschland rund 8.000 kWh Strom im Jahr. Im Jahresdurchschnitt sind es 21,9 kWh pro Tag. Die tatsächliche Leistung ist vom Standort, der Jahreszeit und dem Wetter abhängig.

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Wie viel Strom produziert eine 7 kWp Photovoltaikanlage am Tag?

Wie viel Strom produziert eine Solaranlage pro Stunde? – Pro Stunde erzeugt eine Solaranlage rechnerisch 114,2 Wattstunden bzw.0,11 kWh Strom pro kWp PV-Leistung. Bei 8 kWp ergibt das 0,91 kWh jede Stunde. Natürlich ist diese Angabe irreführend, weil die Photovoltaikanlage im Dunkeln keinen Strom produziert.

Interessanter ist deshalb, wie viel Strom pro Stunde erzeugt wird, während es hell ist (Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang). Doch wie lange ist es durchschnittlich hell am Tag? Das hängt immer vom geografischen Standort ab. Als Grundlage nutzen wir den Mittelwert zwischen Hamburg und Wien, welcher bei 4.479 Stunden im Jahr liegt.

Bei 1.000 kWh/kWp ergibt es also eine Durchschnittsproduktion von 0,22 kWh pro Stunde an Solarstrom. Stündliche Schwanken der Stromproduktion einer PV-Anlage © Screenshot – monitoring.solaredge.com Eine 7 kWp PV-Anlage produziert damit etwa 1,56 kWh pro Stunde (während des hellen Tages). Die Angabe der Stundenstromproduktion ist natürlich nicht sehr aussagekräftig, weil es enorme Schwankungen je nach Wetterlage und Jahreszeit gibt (siehe Grafik).

Was bringt eine PV-Anlage im Winter?

So viel Strom produziert eine PV-Anlage mit 10 kWp im Winter – Die jahreszeitlichen Unterschiede machen sich auch im Ertrag Ihrer PV-Anlage bemerkbar. Während im Winterhalbjahr (Oktober bis März) nur rund 20 bis 30 Prozent der Gesamtmenge produziert werden, steuert das Sommerhalbjahr (April bis September) beachtliche 70 bis 80 Prozent bei.

Dezember : Bei einer Globalstrahlung von 21 kWh/m 2 liegt der mögliche Ertrag der PV-Anlage bei 189 kWh Januar : Bei einer Globalstrahlung von 26 kWh/m 2 liegt der mögliche Ertrag der PV-Anlage bei 234 kWh Februar : Bei einer Globalstrahlung von 46 kWh/m 2 liegt der mögliche Ertrag der PV-Anlage bei 414 kWh

Im Winter (Dezember bis Februar) würde die 10 kWp-PV-Anlage etwa 837 kWh Strom produzieren. Dadurch kann man bereits einen großen Teil des Strombedarfs decken, Überschlagsweise geht man davon aus, dass ein Haushalt im Winter durchschnittlich rund 14 kWh pro Tag verbraucht (im Sommer sind es 10 kWh pro Tag). Eine PV-Anlage lohnt sich auch im Winter. Doch dabei sind einige Besonderheiten zu beachten.

Was sind die besten Batteriespeicher?

Platz 1: RCT Power Storage DC 10.0 & Power Battery 11.5 – Vorteile Sehr Effizient Viele Notsysteme Batterie bis zu 38,4 kWh erweiterbar Nachteile Lange Lieferzeiten Zum dritten Mal in Folge konnte der Power Storage DC 10.0 von RCT Power in der größeren Leistungsklasse bei den Forschern den ersten Platz ergattern.

  1. Mit einer SPI von 96,4 Prozent ist er damit auch der effizienteste Stromspeicher des Tests.
  2. Ist er gerade mal lieferbar, erhalten Sie den Wechselrichter ab 3.100 Euro.
  3. Durch seine Dynamik eignet er sich auch für Nulleinspeiseanlagen, also Solaranlagen, die keinen überflüssigen Storm herstellen.
  4. Die Power Battery 11.5 hat eine Kapazität von, wie der Name schon sagt, bis zu 11,5 kWh.

Sie zeichnet sich durch die einfache Anwendung per App aus und die leichte Handhabung. Möchten Sie alle sechs Batteriemodule sowie den Power Sensor haben, müssen Sie aber ordentlich in die Tasche greifen: In der Vollausstattung kostet die Batterie knapp 8.000 Euro. RCT Power Speichertest Platz 1 in Kategorie 10 kW: RCT Power Battery

Ist eine PV-Anlage mit Speicher wirtschaftlich?

„Zurzeit ist ein Batteriespeicher in einem Privathaushalt in keinem Fall wirtschaftlich”, sagt Verbraucherzentrale-Experte Thomas Seltmann. Gekauft werden Speicher trotzdem fleißig, aus Unwissenheit oder weil anderes für den Kauf spricht. Im laufenden Jahr werden hierzulande wohl weitere rund 45.000 kleinere Strompeichersysteme gekauft werden; die meisten für die Photovoltaikanlage auf dem Dach und fast alle mit Lithiumzellen.

  1. Im Vorjahr waren es 40.000.
  2. EnBauSa hat für eine beispielhafte Übersicht die marktführenden Hersteller von Solarstromspeichern gebeten, relevante Angaben zu jeweils einem ihrer Systeme – in der Regel hauptsächlich bestehend aus Akku und Wechselrichter – zu machen.
  3. Die meisten Produkte im Marktüberblick Solarspeicher sind auch in Versionen mit weniger oder mehr Akkumodulen, entsprechend weniger oder mehr Kapazität und Ladeleistung, erhältlich.

Das größte der Systeme kann zum Beispiel in einem Gewerbebetrieb oder Mehrfamilienhaus eingesetzt werden. Bei Umfragen geben die Käufer am häufigsten an, sie wollten sich mit dieser Anschaffung gegen steigende Preise für Netzstrom absichern. Gesunkene Speicherpreise hatten seit 2017 sogar die Hoffnung genährt, dass man schon in absehbarer Zeit mit einem Speicher Geld verdienen könnte.

Habe ich mit Photovoltaik mit Speicher Strom bei Stromausfall?

Das ist ein Artikel vom Top-Thema: – Blackout © stock.adobe.com/Coloures-Pic Auch bei Besitzern einer Photovoltaikanlage brennt die Glühbirne im Falle eines Stromausfalls nicht weiter. Denn der Wechselrichter der Photovoltaikanlage schaltet sich bei einem Stromausfall automatisch ab und die Anlage liefert keinen Strom mehr – ein Stromspeicher kann aber Abhilfe schaffen. Nicolette Emmerich, agrarheute am Mittwoch, 07.12.2022 – 09:40 (Jetzt kommentieren) Wenn der Strom ausfällt, dann liefert die Photovoltaikanlage weiterhin Strom? Das kann stimmen, aber dafür müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Welche das sind, verrät Alois Hadeier, Referent für Photovoltaik und Stromspeicher in der Abteilung LandSchafftEnergie, von C.A.R.M.E.N.e.V.

  1. Ann eine Photovoltaikanlage trotz eines Stromausfalls weiterhin Strom liefern? Bei Stromausfall schaltet sich der Wechselrichter der Photovoltaik (PV)-Anlage automatisch ab und die Anlage kann somit keinen Strom mehr liefern.
  2. Um auch weiterhin eine Stromversorgung aus der PV-Anlage zu haben, braucht es ein so genanntes Backup- beziehungsweise Ersatzstromsystem basierend auf einem Stromspeicher.

Mittlerweile gibt es jedoch auch Hersteller, die eine Basis-Notstromversorgung über eine Steckdose, die am Wechselrichter angeschlossen wird, auch ohne Speicher bei Stromausfall für einzelne Verbraucher sicherstellen können. Welche technischen Voraussetzungen sind dafür nötig, damit die PV-Anlage weiterhin Strom liefert? Notwendig für ein Ersatzstromsystem sind ein Stromspeicher, ein geeigneter Wechselrichter und eine Netzumschalteinrichtung.

Bei manchen Herstellern sind diese, beziehungsweise Teile dieser Einheiten, bereits in einem System enthalten. Zumeist muss die Hausinstallation auch noch für ein Ersatzstromsystem geeignet sein beziehungsweise modifiziert werden. Braucht man hierfür spezielle Wechselrichter? Ja, es wird ein Wechselrichter benötigt, der ersatzstromfähig beziehungsweise schwarzstartfähig ist.

Das bedeutet, dass sich der Wechselrichter auch bei nicht vorhandenem Stromnetz einschaltet und ein eigenes Ersatzstromnetz aufbauen kann. Dieser Wechselrichter ist in manchen Systemen jedoch bereits in dem Speichersystem integriert. Wichtig bei der Auswahl des Systems ist auch die Überlastfähigkeit des Batterie- beziehungsweise Hybridwechselrichters, da manche Verbraucher auch teils höhere Anlaufströme benötigen.

Was kostet die Umrüstung? Idealerweise berücksichtigt man eine gewünschte Back-Up-Fähigkeit bei der Auswahl der PV-Anlage gleich mit. Jedoch gibt es auch für die Nachrüstung eines bestehenden Systems diverse Möglichkeiten. Die möglichen Kosten dafür sind jedoch, je nach Ausgangslage und Ziel, sehr individuell und lassen sich daher schlecht beziffern.

Welche Batteriespeicher sind dafür geeignet? Grundsätzlich sind alle Batterietypen für die Erstellung eines Ersatzstromsystems geeignet. Es kommt vielmehr auf die benötigten Zusatzkomponenten wie zum Beispiel Wechselrichter, Laderegler oder Netzumschalteinrichtung an.

Welche Hersteller bieten Notstromfähige Speicher an? In unserer Marktübersicht Batteriespeicher sind in der Version 2022 aktuell 28 Hersteller mit diversen Systemen gelistet. In der Online-Version können dabei mittels entsprechendem Filter Systeme ermittelt werden, die notstrom- beziehungweise ersatzstomfähig (Back-Up-fähig) sind.

Was kostet eine PV-Anlage inkl. Notstromfähigem Speicher in etwa? Die Kosten der Systeme sind je nach Hersteller und Ausführung, also Leistung, Kapazität, Systemdesign, sehr unterschiedlich und lassen sich daher nicht pauschal beziffern. Grundsätzlich kann man für PV-Anlagen im landwirtschaftlichen Umfeld momentan von Kosten von 1.200 bis 1.500 Euro pro kWp installierter Leistung ausgehen.

  1. Bei Speichersystemen mit Notstromfunktionalität muss man momentan in etwa mit Kosten von 1.000 Euro pro kWh Speicherkapazität rechnen.
  2. Wichtig zu beachten ist hierbei jedoch, dass ein Speicher mit Notstromfunktion größer ausgelegt werden muss, da man einen Teil der Kapazität für Ersatzstrom reservieren muss.
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Zudem muss man für die Fähigkeit zur Bereitstellung von Ersatzstrom mit höheren Verlusten des Systems rechnen, da der Eigenverbrauch des Systems oft höher ausfällt. Wirtschaftlich betrachtet ist daher von höheren Speicherungskosten in Euro pro gespeicherte kWh auszugehen.

Kann ein Stromspeicher zu groß sein?

Kann ein Speicher zu groß sein? – Gilt bei der Wahl der Größe des Stromspeichers „größer = besser”? Ganz klar nein! Ein PV-Speicher kann tatsächlich zu groß sein. Ein Speicher, der zu groß ist, kann unnötig teuer sein und die Effizienz des Solarstromsystems beeinträchtigen,

Welcher Eigenverbrauch ist realistisch?

Ein Eigenverbrauch von bis zu 70 % gilt als realistisch – allerdings nur in Kombination mit einem Speicher.

Wie oft geht ein Batteriespeicher kaputt?

Stromspeicher – Ein Stromspeicher, der im Einfamilienhaus eingesetzt wird, hat jährlich etwa 200 bis 250 Ladezyklen. Die meisten Speicher können 4.000 – 5.000 Ladezyklen erreichen. Somit liegt die durchschnittliche Lebensdauer eines Stromspeicher bei 15-20 Jahren.

Wie viel KW Speicher braucht man?

Fast 60 Prozent aller Photovoltaikanlagen wurden 2021 bereits mit einem Solarstromspeicher kombiniert. Der selbsterzeugte Strom lässt sich dadurch effizienter nutzen. Der Eigenverbrauchsanteil steigt, ebenso der Autarkiegrad. Allerdings kommt es auf die Systemauslegung an.

Was Sie für die Bestimmung der idealen Größe Ihres Solarstromspeichers beachten sollten, lesen Sie in diesem Beitrag. Viel hilft viel. Weniger wäre mehr gewesen. Was der Volksmund weiß, trifft bei einem Solarstromspeicher häufig zu. Er soll im Gesamtsystem einer Photovoltaikanlage die Bewohner dabei unterstützen, ihren Eigenverbrauch und die Selbstversorgung mit Strom zu erhöhen.

In vielen Fällen erzeugt die PV-Anlage tagsüber mehr Strom, als im Haushalt verbraucht wird. Der Strom wird für weniger als 7 Cent pro Kilowattstunde (kWh) ins Netz eingespeist. Abends und nachts, wenn die Solaranlage schon Feierabend hat, im Haushalt aber der größte Strombedarf besteht, müssen die Bewohner Strom vom öffentlichen Versorger beziehen.

  • Dieser berechnet rund 40 Cent pro kWh (Stand: Juni 2022).
  • Der Batteriespeicher soll diese Schwankungen zwischen dem tagsüber produzierten PV-Stromangebot und der nächtlichen Nachfrage ausgleichen, indem er das Zuviel des Tages für den Abend zwischenspeichert.
  • Er sollte also groß genug sein, um den Bedarf am Abend und in der Nacht zu decken – mehr nicht, aber auch nicht weniger.

Denn die Speicherbatterie verursacht zusätzliche Investitionskosten und sollte nicht größer ausgelegt sein, als nötig. Schon aus diesem Grund sollten Sie vor dem Kauf die für Sie ideale Kapazität berechnen, die Sie wirklich brauchen. Es gibt zahlreiche Faustformeln und aufwendige Berechnungsmodelle, um die optimale Speichergröße zu bestimmen.

  • Eine hilfreiche Orientierung für eine sinnvolle Speicherkapazität gibt die untenstehende Tabelle der MVV, die auf dem eigenen aktuellen Stromspeicherangebot beruht (BYD Battery-Box Premium HVS).
  • Wenn Ihre PV-Anlage beispielsweise 10 kWp Leistung hat und Ihr Jahresstromverbrauch bei 4.200 kWh liegt (entspricht einem Vier-Personen-Haushalt), empfehlen wir eine nutzbare Speicherkapazität von 7,7 kWh.

Kommen in naher Zukunft weitere Großverbraucher wie eine Wärmepumpe oder eine Ladestation für Ihre E-Autos hinzu, sollte auch der Speicher entsprechend größer ausgelegt sein. Vorausgesetzt natürlich, die PV-Anlage ist dem steigenden Bedarf entsprechend ebenfalls groß genug ausgelegt, dass der Speicher auch ausgenutzt werden kann. Die Verbraucherzentrale Bundesverband empfiehlt wiederum eine nutzbare Speicherkapazität von einer kWh pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch. Bei 4.000 kWh Stromverbrauch im Jahr würde dann bereits eine nutzbare Speicherkapazität von 4 kWh ausreichen.

Wie lange hält der Wechselrichter?

Schweizer Feldstudie: Mehr als 50 Prozent der Wechselrichter und Leistungsoptimierer bis zum 15. Jahr ohne ertragsrelevante Fehler Die Berner Fachhochschule untersucht die Lebensdauer von Wechselrichtern und Leistungsoptimierern in einer Photovoltaik-Anlage.

Erste Ergebnisse veröffentlichten sie nun, eine genauere Analyse wollen sie während der EU PVSEC in Mailand im Herbst präsentieren. Die Forscher sehen die Faustregel bestätigt, wonach Wechselrichter rund 15 Jahre ohne Störung laufen sollten.15. Juli 2022 Wer eine Photovoltaik-Anlage installiert, kann davon ausgehen, dass er mit den Solarmodulen mehr als 20 Jahre sauberen Strom erzeugen kann.

Während die Hersteller von Solarmodulen mittlerweile auch Garantien bis zu 30 Jahren geben, gelten Wechselrichter und Leistungsoptimierer eher als Archillesferse und müssen zumindest einmal in der Betriebszeit der Photovoltaik-Anlagen getauscht werden.

Forscher der Berner Fachhochschule (BFH) untersuchen aktuell, die Lebensdauer der Leistungselektronik, um diese Faustregel zu verifizieren. Bis zur EU PVSEC in Mailand, die für den Herbst geplant ist, sollen die Daten noch weiter analysiert und eine umfangreiche wissenschaftliche Publikation erstellt werden.

Für ihre Analyse können sie auf Daten zu Wechselrichter- und Leistungsoptimierer-Defekten von insgesamt 1280 Photovoltaik-Anlagen in der Schweiz zurückgreifen. In ihrer Umfrage haben die Forscher die e die Art der Leistungselektronik, das Inbetriebnahmejahr sowie das Jahr der ersten aufgetretenen energierelevanten Störung erhoben.

Die Auswertung ergab dann eine mittlere Zeit bis zum Auftreten des ersten energierelevanten Fehlers. „Die Resultate über alle untersuchten Wechselrichter und Leistungsoptimierer zeigen, dass über 50 Prozent der Leistungselektronik bis zu ihrem 15. Lebensjahr keinen ertragsrelevanten Fehler aufweist”, schreiben die Forscher in ihrem Vorabzug.

Die Daten zeigten auch, dass die Lebensdauer von verschiedenen Faktoren abhängig sei. Demnach haben leistungsstärkere Wechselrichter eine kürzere Lebensdauer, während die einzeln betrachteten Leistungsoptimierer am längsten hielten. Jedoch sei festzustellen, dass die Zuverlässigkeit einer Photovoltaik-Anlage insgesamt steige, je geringer die Anzahl der leistungselektronischen Komponenten sei.

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Zudem ermittelten die Schweizer Wissenschaftler, dass Leistungselektronik im Freien anfällig sei für Störungen als im Gebäude verbaute Wechselrichter und Leistungsoptimierer. Gleichzeitig stellten sie fest, dass bei Photovoltaik-Anlagen mit Wechselrichtern mit Leistungsoptimierern der erste Fehler früher auftritt als bei Anlagen, die nicht über Leistungsoptimierer verfügen.

Überdies variiere die Lebensdauer der Geräte auch je nach Hersteller. Bislang gibt es wenige derartige Untersuchungen. Auch die Forscher der BFH schränken die Aussagekraft ihrer Ergebnisse im Vorabzug ein. So handele es sich um einen nicht repräsentativen Querschnitt der Leistungselektronik, die bei Photovoltaik-Dachanlagen in der Schweiz oder Europa eingesetzt werde.

  1. Die betrachteten Photovoltaik-Wechselrichter kamen demnach überwiegend von den Herstellern Fronius, Sputnik und SMA und die meisten der untersuchten Leistungsoptimierer stammten von Solaredge.
  2. Im europäischen Vergleich dürften damit insbesondere bei älteren Photovoltaik-Anlagen die Produkte von Sputnik und in der Gesamtbetrachtung die europäischen Hersteller übervertreten sein.

Ebenfalls noch nicht präzise erfasst sei die Ursache und Bewerbung der Ausfälle und Defekte. So verweisen die Forscher darauf, dass es sich bei den erfassten Daten sowohl um einen Bagatellfehler wie den Ausfall des Displays als auch einem Totalschaden wie ein Brand handeln kann, der als Auftreten des ersten Fehlers gewertet wird.

  1. Allgemein gelte, dass der Ausfall eines Leistungsoptimierers meist weniger Ertragsausfall bei der Photovoltaik-Anlage zur Folge habe als der Ausfall eines Wechselrichters.
  2. Dennoch seien beiden Defekte in der Auswertung gleich bewertet worden.
  3. Auch sei grundsätzlich zu unterscheiden, dass defekte Leistungsoptimierer in der Regel ersetzt werden, während kaputte Wechselrichter durchaus repariert werden.

Gerade bei älteren Photovoltaik-Anlagen habe die Umfrage zudem gezeigt, dass die Wechselrichter ohne unmittelbare technische Notwendigkeit präventiv getauscht würden. Bezüglich der Wirtschaftlichkeitsrechnung ist die Annahme der Lebensdauer dieser Geräte richtig, doch die Qualität der Produkte könnte dadurch unterbewertet sein.

  • Die BFH-Forscher wagen dennoch ein Fazit zu ihren bisherigen Daten.
  • Sie sehen „die Faustregel, dass Wechselrichter rund 15 Jahre ohne Störung laufen sollten” als bestätigt an.
  • Zudem konnte bereits ermittelt werden, welche Faktoren sich auf die Störungsanfälligkeit positiv oder negativ auswirkten.
  • Das Forschungsprojekt läuft noch bis Ende 2025.

Die Untersuchung soll daher künftig wiederholt und auf weitere Anlagen ausgeweitet werden. Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf:,

Wie teuer ist ein 10 KW Stromspeicher?

Ein Speicher mit 10 Kilowattstunden kostet zwischen 8.000 bis 10.000 Euro und ist für einen jährlichen Stromverbrauch von bis zu 6.000 kWh geeignet.

Wie lange hält der Strom im Speicher?

Wie groß sollten PV-Anlage und Stromspeicher sein? – Um eine Solaranlage optimal planen und benutzen zu können, ist es wichtig, die richtige Dimensionierung zu finden. Dabei kommt es nicht nur auf den realen Verbrauch im Haushalt an. Auch bauliche Gegebenheiten und der prognostizierte Ertrag spielen eine wichtige Rolle.

Je nachdem, wie hoch Verbrauch und Ertrag sein werden, wird dann die Frage nach der Größe des Batteriespeichers geklärt. Ein Beispiel: Eine PV-Anlage mit 7 kWp soll einen Haushalt möglichst autark mit Solarstrom versorgen. Dafür ist es wichtig, einen Stromspeicher mit genügend Kapazität zu wählen. Nur so kann der Strom im eigenen Haus gehalten und in den Abend- und Nachtstunden zur Verfügung gestellt werden.

Der Stromspeicher sollte dafür nicht merklich kleiner als die tägliche Stromproduktion der Photovoltaikanlage sein. Die Größe eines Solarstromspeichers wird in der Einheit Kilowattstunden bzw. kWh angegeben. Ein Heimspeicher mit einer Kapazität von 8 kWh kann also acht Stunden lang eine Leistung von 1 Kilowatt abgeben oder speichern.

Wie lange kann Stromspeicher Strom speichern?

Wie lange halten Lithium-Ionen-Akkus? – Lithium-Ionen-Akkus halten wesentlich länger als Blei-Batterien. Die Lebenszeit beträgt bei einer guten Ladestrategie bis zu 25 Jahre, Allerdings gibt es hierzu noch keine Langzeiterfahrungen, da Lithium-Ionen-Speicher relativ neu auf dem Markt sind.

Stromspeicher-Hersteller garantieren in der Regel Lebenszeiten von 15 bis 20 Jahren. Eine gute Ladestrategie bedeutet, dass der Stromspeicher nicht zu lange im voll geladenen Zustand verweilt. Dies kann zu dauerhaften Beschädigungen führen. Als Faustformel sollten deshalb pro Jahr rund 200 Ladezyklen angepeilt werden.

Ein Beispiel : Ein Einfamilienhaus verbraucht 4.000 kWh Strom im Jahr. Die PV-Anlage und der Stromspeicher haben eine Leistung von 6 kWp. Die Nutzkapazität des Speichers beträgt 95 % und soll 30 % des jährlichen Strombedarfs decken.4.000 kWh x 0,3 (30 %) = 1.200 kWh Strombedarf 6 kWp x 0,95 (95 %) = 5,7 kWp Nutzkapazität 1.200 kWh / 5,7 = 210 Ladezyklen Bei einer Lebensdauer von 4.000 – 5.000 Ladezyklen hält der Stromspeicher also 20-24 Jahre.

Was kostet ein Stromspeicher für zu Hause?

Kosten von Stromspeichern im Vergleich –

Blei-Ionen-Akku Lithium-Ionen-Akku
500 – 1.000 € pro kWh 750 – 1.250 € pro kWh*

Quelle:, Stand September 2022 Laut Bundesverband Solarwirtschaft liegt die durchschnittliche Größe eines Heimspeichers bei 7 bis 8 Kilowattstunden, Das heißt, es fallen Kosten für die Anschaffung eines Speichers von 3.500 – 8.000 bzw.5.250 bis 10.000 Euro an.

Blei-Ionen-Akkus sind auch deshalb so preiswert, weil es sich dabei um eine bewährte Technik handelt, die seit 150 Jahren im Einsatz ist. Die Preise für die noch recht „jungen” Lithium-Ionen-Batteriespeicher sind in den vergangenen Jahren aber deutlich gesunken, seit 2013 etwa um 50 %, Viel günstiger dürften die Solarspeicher in nächster Zeit aber erst einmal nicht mehr werden, denn die steigende Nachfrage nach den nahezu baugleichen Batterien für Elektroautos wirkt dem entgegen.

Langfristig gehen Experten jedoch von Preisen von Heimspeichersystemen in der Höhe von aus. Hinweis Auch wenn oft von Preisen pro kWh Speicherkapazität gesprochen wird, so besteht zwischen den beiden Größen kein linearer Zusammenhang. Umso größer der Speicher ist, umso günstiger fällt auch der Preis aus. Hinsichtlich der Anschaffungskosten scheint die Vergleich klar zugunsten der Blei-Ionen-Akkus auszufallen.

nutzbare SpeicherkapazitätZahl der Vollzyklen *EntladetiefeBatterie- sowie Systemwirkungsgrad

* Moderne Stromspeicher erreichen 5.000 bis 10.000 Ladezyklen. Die meisten Hersteller geben Garantien von 10 Jahren, Lithium-Ionen-Batteriespeicher erreichen eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren. Ein Volladezyklus täglich entspräche 14 bis 27 Jahren Lebensdauer.

Lithium-Ionen-Akku (Beispiel 1 – Li) Blei-Ionen-Akku (Beispiel 2 – Pb)
Anschaffungspreis 6.000 Euro 1.500 Euro
Speicherkapazität 6 kWh 6 kWh
Entladetiefe 90 % 60 %
Ladezyklen 8.000 Vollzyklen 3.000 Vollzyklen
Systemwirkungsgrad 95 % 80 %
Preis pro gespeicherter kWh 14,6 Cent / kWh 17,4 Cent / kWh