Warum Nimmt Man Nach Einer Op Zu?

Warum Nimmt Man Nach Einer Op Zu
Flüssigkeitsersatz nach Op: Nicht zu viel und nicht zu wenig Die intravenöse Flüssigkeitszufuhr nach großen abdominellen Operationen ist Standard – unklar war aber bisher die richtige Menge. Die internationale RELIEF-Studie hat jetzt gezeigt, dass eine zu restriktive Flüssigkeitsgabe häufiger zu Nierenschäden und Infektionen führt.1,2 Lesedauer: ca.1 Minute Durch die intravenöse Flüssigkeitszufuhr sollen die Flüssigkeitsverluste durch die Operation selbst und das perioperativ eingeschränkte Trinkverhalten ausgeglichen werden.

Früher war man hier sehr großzügig – nicht selten kam es durch die dadurch bedingte Wassereinlagerung zu einer Gewichtszunahme von 4-6 kg. Lungenödeme und Herzrhythmusstörungen waren häufig die Folge. Als eine Studie 2003 dann gezeigt hat, dass ein restriktiver Volumenersatz zu weniger Komplikationen und kürzeren Krankenhausaufenthalten führt, kam es zu einem Umdenken.

In den meisten Leitlinien wird seitdem empfohlen, den Patienten nur so viel Flüssigkeit zu infundieren, dass sie nach Möglichkeit nicht zunehmen. Dies könnte aber wiederum zu wenig sein. Im Rahmen der RELIEF-Studie („REstrictive Versus LIbEral Fluid Therapy in Major Abdominal Surgery”) wurden in 47 Zentren aus 7 Ländern 3.000 Patienten während und nach abdominalen Operationen auf eine restriktive oder eine liberale intravenöse Volumenzufuhr randomisiert.

  1. Restriktiv bedeutete, dass eine Gewichtszunahme auf jeden Fall vermieden wird (im Mittel 3,7 l Flüssigkeit) – unter der liberalen Strategie wurden im Mittel 6,1 l infundiert.
  2. Der Anstieg des Körpergewichts am zweiten postoperativen Tag betrug unter der liberalen Strategie 1,6 kg gegenüber 0,6 kg unter der restriktiven Strategie.

Beim primären Endpunkt – das behinderungsfreie Überleben nach einem Jahr – gab es keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen (81,9 vs.82,3 %). Nach der restriktiven Volumentherapie kam es jedoch öfter zu einer akuten Nierenschädigung (8,6 vs.5,0 %) und es benötigten mehr Patienten postoperativ eine Nierenersatztherapie (0,9 versus 0,3 %).

Wie lange dauert es bis der Körper eine Vollnarkose abgebaut hat?

Sagt der eine: Es dauert 2 Jahre, bis eine Vollnarkose vom Körper komplett abgebaut ist. Deshalb darf man 2 Jahre nach einer OP auch kein Kfz lenken, sonst verliert man seinen Versicherungsschutz.

Wie viel nimmt man nach einer OP ab?

So erfolgreich sind Adipositas-Operationen – Der Gewichtsverlust ist beeindruckend: 25 bis 30 Prozent des Ausgangsgewichts können in den ersten zwölf Monaten nach der OP verloren gehen. Beispielsweise eine Frau mit 130 Kilogramm kommt damit unter 90 Kilo.

Kann man nach einer Magen OP wieder zunehmen?

Bariatrische Therapie – Bariatrische Chirurgie hat sich mittlerweile als eine Behandlungsoption bei Adipositas Grad 2 und 3 etabliert. Inzwischen existieren Beobachtungszeiträume für diese Therapieoption von mehr als 20 Jahren. Dabei zeigen sich positive Effekte bei relevanten Gewichtsabnahmen, die auch nach 10 Jahren noch vorhanden sind.

Mit diesen stabilen Gewichtsabnahmen geht auch eine gesündere Metabolik einher, die ebenfalls Ziel der metabolischen Chirurgie ist, wie sie auch genannt wird.1 In der Praxis gibt es jedoch neben den Patienten, die gut abnehmen und das Gewicht weitgehend halten, auch solche, die ein bis zwei Jahre nach der Operation wieder erheblich zunehmen und auch nach erneuter Operation ihr erreichtes geringeres Gewicht nicht halten können.

Die internationale Fachliteratur berichtet darüber praktisch nicht, sondern konzentriert sich auf signifikante Durchschnittsgewichtsverluste über alle behandelten Patienten. Wer aber sind nun die Personen, die wieder stark zunehmen?

Was kann man tun um nach einer OP wieder fit zu werden?

Was jede/r tun kann, um nach einer Operation möglichst schnell wieder auf den Beinen zu stehen, verraten Prof. Dr. Marty Zdichavsky, Leitende Ärztin in der Chirurgie und Kamilla Zielonka, Leiterin der Physiotherapie. Eine Operation stellt immer einen Eingriff dar, den der Körper erst einmal verkraften muss.

  • Was kann ich selbst tun, um möglichst rasch wieder fit zu werden? Prof. Dr.
  • Marty Zdichavsky: „Das kommt natürlich immer auf den Eingriff an, der durchgeführt wurde.
  • Grundsätzlich rate ich aber dazu, möglichst schnell – im Rahmen der Möglichkeiten – wieder in Bewegung zu kommen.
  • Diese Mobilisation fördert die Regeneration und damit auch die Wundheilung und bringt den Körper nach einer OP wieder in Schwung.

Das heißt: Spazierengehen, wenn möglich, oder aber auch Bewegungsübungen im Bett oder im Zimmer. Unser Team gibt unseren Patientinnen und Patienten hier jederzeit gerne Ratschläge und Tipps.” „Grundsätzlich rate ich aber dazu, möglichst schnell – im Rahmen der Möglichkeiten – wieder in Bewegung zu kommen.” Dr. Marty Zdichavsky Was bietet die Filderklinik darüber hinaus an Unterstützung an? Prof. Dr. Marty Zdichavsky: „Eine sinnvolle Bewegungstherapie aus dem Bereich der Integrativen Medizin ist die Heileurythmie, die wir auch hier an der Filderklinik anbieten.

  1. Sie kommt bei vielen akuten, chronischen oder degenerativen Krankheitsbildern zur Anwendung, aber eben auch in der Nachsorge, und stärkt die Regenerationskräfte des Körpers.
  2. Ein Vorteil ist hier auch, dass sie im Sitzen oder im Liegen oder ambulant durchgeführt werden kann.” Kamilla Zielonka: „Ein oft unterschätzter beziehungsweise vernachlässigter Teil des Bewegungsapparats ist zudem die Atmung.

Atemübungen wirken sich nicht nur positiv auf den gesamten Körper aus, sondern sorgen natürlich auch für eine optimale Sauerstoffsättigung und unterstützen so die Genesung. Wir machen da sehr gute Erfahrungen mit dem Triflow-Atemtrainer. Das ist ein kleines Gerät, bei dem man über einen Schlauch drei kleine Bälle mithilfe der Einatmung in der Luft halten muss. Kamilla Zielonka Welches Wirkprinzip steckt dahinter? Kamilla Zielonka: „Tiefe Atmung fördert den venösen Rückstrom, hilft eine Lungenentzündung vorzubeugen, regt die Verdauung an und unterstützt den Wundheilung sowie den Abtransport von schwellungsbedingter Flüssigkeitsansammlung im Gewebe.

  1. Eine Massage von innen sozusagen.” Welche Unterstützung bietet die Physiotherapie nach einer OP noch an? Kamilla Zielonka: „Die Physiotherapie erfüllt nach der OP die wichtige Aufgabe, die Belastbarkeit und Beweglichkeit der Patient/innen wiederherzustellen.
  2. Im Vordergrund steht zu Beginn die Aufklärung über Kontraindikationen, also über die Dinge, die für die ersten Wochen nach der OP erstmal vermieden werden sollten um die Wundheilung nicht zu gefährden.” „Ein weiterer Fokus liegt auf der Erarbeitung von angepasster Verhaltens- und Bewegungsschulung bei alltäglichen Dingen.

Dazu zählen in etwa das Erlernen von schmerzarmen korrekten Bewegungsübergängen zum Aufstehen aus dem Bett oder das Entwickeln von Strategien sich auch trotz post-operativer Einschränkungen wieder selbstständig anzukleiden. Auch Schmerzlinderung nimmt post-OP eine zentrale Stellung ein, um einer Schonhaltung vorzubeugen. Kamilla Zielonka Gibt es spezielle Therapien der Anthroposophischen Medizin, die in der Physiotherapie zum Einsatz kommen? Kamilla Zielonka: „Besonders die Rhythmische Massage nach Dr. Ita Wegman lässt Patienten nach größeren operativen Eingriffen durch die rhythmisierten Bewegungen wieder Entlastung, Belebung sowie ein besseres Körpergefühl erfahren.” Wie schaffen Sie es, dass Patient/innen aktiv bei der Therapie mitwirken? Kamilla Zielonka: „Wir Physiotherapeuten sehen uns als Begleiter zurück in die Selbstständigkeit.

Wichtig ist uns, dass Patienten sich von uns gesehen und verstanden fühlen. Wir möchten sie dort abholen, wo sie gerade stehen. Das Fördern von Selbstvertrauen und das Abbauen von Ängsten vor den ersten post-operativen Bewegungen oder auch vor einer vertiefen Atmung nach Bauchoperationen erfordert Feingefühl, Zuspruch und Empathie von Seiten der Therapeuten.

Auch die Vermittlung von Grundwissen über den Heilungsverlauf wirkt hierauf positiv. Wir setzen bei den individuellen Ressourcen der Patienten an und entwickeln darauf gemeinsam ein passendes Eigenübungsprogramm. Dieses wird anschließend mehrmals täglich selbstständig durchgeführt. Minimalinvasive „Schlüsselloch-Chirurgie”: Schonende OP-Methode Prof. Dr. Marty Zdichavsky und Dr. Markus Debus

Kann man während einer Narkose Stuhlgang haben?

Bei längeren Operationen wird durch Massnahmen wie der Einlage eines Blasenkatheters Abhilfe geschaffen. Unwillkürlicher Harn- oder Stuhlabgang sind so selten, dass Sie sich deswegen keine Sorgen zu machen brauchen. Trotzdem ist es notwendig, dass Sie vor der Operation die Blase entleeren.

Was passiert mit meinem Körper bei einer Vollnarkose?

Eine Vollnarkose wirkt im Gehirn – Für die Vollnarkose werden Mittel verwendet, die nicht nur einzelne Nervenstränge, sondern das ganze Nervensystem beeinflussen – somit auch das Gehirn. Auf diese Weise führen sie einen Zustand der Bewusstlosigkeit herbei.

In der westlichen Medizin war schon im 19. Jahrhundert Äther (Diethylether) das am häufigsten gebräuchliche inhalierte Narkosemittel. Äther war zunächst bekannt als Partydroge, bis Ärzte herausfanden, dass Menschen unter dessen Einfluss keine Verletzungen bemerkten. Lachgas wurde in den folgenden Jahrzehnten beliebter, wird aber heute kaum noch eingesetzt.

Standardmäßig werden andere flüchtige Anästhetika, wie Sevofluran oder Isofluran verwendet. Ein gängiges intravenöses Narkosemittel ist Propofol, das ebenfalls Ohnmacht hervorruft. Allgemeinanästhetika wirken ganz ähnlich wie örtliche Betäubungsmittel, indem sie die Signalübertragung zwischen den Nerven stören.

Wie diese elektrischen Signale sich im Gehirn genau während einer Narkose verändern, zeigt eine Studie unter Leitung des Neurobiologen Gernot Supp am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: Im Wachzustand schwirren die Signale chaotisch durch unser Gehirn und ermöglichen so eine Kommunikation zwischen den verschiedenen Hirnregionen.

Sobald der Patient jedoch unter Vollnarkose ist, werden die elektrischen Signale ruhiger – und vor allem organisierter: Diese extrem synchrone Aktivität der Signale verhindert schließlich den Austausch von Informationen zwischen den einzelnen Hirnarealen.

Welche ist die schwerste OP?

Die Top 10 der riskantesten Eingriffe: Zahnwurzelbehandlung auf Platz 1

Platz Eingriff Anzahl Behandlungsfehler
1 Zahnwurzelbehandlung 141
2 Implantation von Hüftgelenksprothese 115
3 Zahnersatzbehandlungen mit 93
4 Implantation von Kniegelenksprothesen 88

Was darf man nach einer Operation nicht machen?

Informationen zur Narkose Direkt nach der Operation werden Sie in den Aufwachraum gebracht, wo Sie von unserem erfahrenen Assistenzpersonal überwacht werden, bis Sie wieder vollständig wach und orientiert sind. Die heutigen Narkoseverfahren und Medikamente sorgen dafür, dass Sie schon kurze Zeit nach dem Ende der OP wieder erwachen.

Während wir den „Papierkram” erledigen, können Sie nach ca.2 Stunden – je nach Räumlichkeiten des Operationszentrums – in einem Ruheraum die erste Tasse Kaffee oder Tee trinken. Nach einer abschließenden Beurteilung begleitet man Sie auf die Station bzw. Sie erhalten alle Unterlagen für Ihren behandelnden Arzt und können nach Hause gefahren werden.

Die ersten 24 Stunden nach der Narkose – zu Hause:

Auch wenn Sie ein Taxi nach Hause fährt, sollten Sie in Ihrer häuslichen Umgebung für Betreuung durch eine erwachsene Person sorgen und telefonische Erreichbarkeit sollte gegeben sein. Auch für Ihre Kinder sollte eine Betreuung organisiert sein, damit Sie sich nicht um sie kümmern müssen. Nehmen Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teil – auch nicht als Fußgänger. Bedienen Sie keine laufenden Maschinen und treiben Sie keinen Sport. Essen und trinken können Sie nach Appetit. Meiden Sie für mindestens 24 Stunden Alkohol. Ein Rat von uns: Treffen Sie in dieser Zeit keine wichtigen privaten oder geschäftlichen Entscheidungen. Kurz nach der Operation können ein Kratzen im Hals oder eine rauhe Stimme auftreten, was vom Beatmungsschlauch verursacht wird. Dies klingt nach kurzer Zeit wieder ab. Bei Schmerzen nehmen Sie zu Hause die verordneten Medikamente in der vorgeschriebenen Dosierung ein.

: Informationen zur Narkose

Wie viel Kalorien nach OP?

Bettlägerigkeit: 25-30 kcal /kg Körpergewicht/Tag. Tumore, Dekubiti sowie andere Wunden: 30-35 kcal /kg Körpergewicht/Tag. Hochgradige Verbrennungen, Polytraumen: 35-45 kcal /kg Körpergewicht/Tag.

Warum nimmt man nach einer Magen OP ab?

Die Magenverkleinerung (Schlauchmagen-Operation): Dabei wird der Magen operativ verkleinert, um sein Fassungsvermögen zu verringern. der Magenbypass: Hierbei wird zusätzlich zur Magenverkleinerung der Verdauungsweg verkürzt, sodass der Körper weniger Nährstoffe und Kalorien aus dem Essen aufnehmen kann.

Kann man ohne Magen OP abnehmen?

Gründe für eine Magenverkleinerung ohne OP – Eine Magenverkleinerung ist eine Behandlung gegen Übergewicht und Adipositas. In unserer bewegungsarmen Gesellschaft mit dem zusätzlich überbordenden Nahrungsangebot ist Übergewicht mittlerweile zur Volkskrankheit geworden.

  • Über die Hälfte aller Deutschen ab 18 Jahre sind laut statistischem Bundesamt übergewichtig, rund 16 Prozent von ihnen gelten als adipös.
  • Diäten und diverse Abnehmmittel versprechen oft den schnellen Erfolg, aber langfristig werden die meisten Übergewichtigen ihre überschüssigen Pfunde auf diese Weise nicht los.

Schlimmer noch, dank fieser Jojo-Effekte, die solche Radikalkuren mit sich bringen, steigt das Körpergewicht noch weiter an. Dieser Rhythmus aus Hungern-Abnehmen-Normal Essen-Zunehmen befeuert die Essstörung der Betroffenen. Sie schaffen es nicht aus eigener Kraft abzunehmen.

  1. Doch das heißt nicht, dass sie sich mit ihrer Situation abfinden müssen.
  2. Moderne medizinische Therapien bieten Unterstützung und die Basis für eine langfristige Gewichtsabnahme.
  3. Durch eine Magenverkleinerung ohne OP können Adipositas-Patienten dauerhaft bis zu 60 Prozent ihres Übergewichts verlieren.
  4. Eine Behandlung zur Reduktion des Übergewichts ist nicht nur aus ästhetischer Sicht sinnvoll.

Adipositas gilt als Mitursache für viele gesundheitliche Beschwerden wie Bluthochdruck, Kurzatmigkeit und Herz-Kreislauf-Störungen und begünstigt die Entwicklung chronischer Krankheiten wie Diabetes, Leber- und Nierenerkrankungen. Auch Gelenkerkrankungen und Rückenschmerzen stehen auf der Liste der Folgeerkrankungen, die die schwere Körperlast mit sich bringt. Habe ich Adipositas? Der lateinische Begriff Adipositas kann man „Fettleibigkeit” übersetzt werden – Fettleibigkeit, die krank macht und deshalb behandlungswürdig ist. Doch ab wann gilt man als adipös? Als das Maß aller Dinge, um Adipositas zu erkennen, gilt immer noch der sogenannte Body-Mass-Index, kurz BMI.

BMI Tabelle

20-25 Normalgewicht
25-30 leichtes Übergewicht
30-35 Übergewicht (Adipositas)
35-40 schwere Adipositas
größer als 40 morbide (krankhafte) Adipoitas

Wie lange hält ein Schlauchmagen?

Essen nach einer Schlauchmagen-OP – Zuallererst ist es wichtig zu erklären, dass durch die Schlauchmagen-Operation die Schluckfunktion nicht verändert wird. Das heisst, die Nahrungsaufnahme und das Essen mit Schlauchmagen erfolgen wie gewohnt. Durch die starke Verkleinerung des Magens können jedoch nur noch kleine Essensmengen aufgenommen werden.

  1. Insbesondere unmittelbar nach einer Schlauchmagen-OP ist die Essensmenge auf wenige Milliliter Volumen (ähnlich einer Espressotasse) beschränkt.
  2. Daher wird das Essen nach einer Schlauchmagen-OP zunächst auf flüssige Kostform reduziert.
  3. Erst wenn diese vom Patienten gut toleriert wird, dürfen auch pürierte oder weiche Nahrung zu sich genommen werden.

Als Faustregel dauert es ca. zwei bis drei Tage, bis man weiche Kost essen darf, Die weiche Kostform wird dann zwei bis drei Wochen beibehalten. Diese Phase kann je nach Patient etwas kürzer oder länger ausfallen. Der Essensplan nach Schlauchmagen-OP beinhaltet in dieser Phase vor allem fett- und kohlenhydratreduzierte Nahrung.

Wenn auch dieses Essen gut vertragen wird, kann man nach Wochen bis Monaten langsam zu normaler Kost übergehen. Jedoch sollte hier weiterhin auf eine fett- und kohlenhydratreduzierte Kost geachtet werden, da sonst die Gewichtsabnahme verringert oder gar umgekehrt werden kann. In allen Phasen des Ernährungsplanes ist es wichtig, T rinken und Essen zu trennen,

Aufgrund der deutlich reduzierten Magengrösse können schon wenige Schlucke Flüssigkeit zu einer Füllung des Magens führen, sodass letztlich kein Platz mehr für das Essen bleibt. Man sollte daher eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten keine Flüssigkeit mehr zu sich nehmen, um sicherzustellen, dass trotz geringer Nahrungsmengen genug Kalorien aufgenommen werden können.

  • Ein Überessen sollte vermieden werden.
  • Mit einem Schlauchmagen wirst Du schon nach wenigen Bissen ein deutliches Völlegefühl spüren.
  • Es ist wichtig, darauf zu achten und entsprechend keine weitere Nahrung zu essen, da es sonst zum Erbrechen kommt.
  • Dies ist zu Beginn mühsam, wird sich im Laufe der Zeit jedoch deutlich verbessern.

Nach ca. sechs bis neun Monaten haben noch die wenigsten Patienten Probleme mit dem Überessen. Nach ca. einem Jahr muss man aufpassen, nicht in alte Gewohnheiten zurückzufallen, da die Magengrösse in der Regel ebenfalls zugenommen hat. Es ist daher wichtig, auch weiterhin auf eine gesunde Ernährung zu achten.

Wie lange blähbauch nach OP?

Wie lange Bauch gebläht nach OP? – Der Bauch ist in den ersten zwei Wochen nach der Operation etwas gebläht, sodass der oberste Hosenknopf meist nicht zu schließen ist. Nach ca. zwei Wochen nimmt der Bauch seinen normalen Umfang wieder ein. Sie benötigen keine abführenden Medikamente und müssen sich nicht sorgen.

Wie lange dauert innere Wundheilung nach OP?

Dauert die komplette Wundheilung meistens ca.4 bis 6 Wochen. Zudem gibt es noch weitere Einflussfaktoren, wie beispielsweise: Gesundheitszustand der Patientin/des Patienten.

Wie lange dauert der Muskelaufbau nach einer OP?

Ursache: Bewegungs- oder Nährstoffmangel – Muskelabbau ist ein normaler physiologischer Vorgang. Bis zu zehn Prozent Muskeln pro Jahr verliert der Mensch ab dem 30. Lebensjahr. Die Muskeln werden nach und nach in Fett umgewandelt. Beschleunigt wird der Muskelabbau durch Bewegungsmangel: Ohne Sport büßen wir bis zum 80.

  • Lebensjahr bis zu 40 Prozent unserer Muskelmasse ein.
  • Wer beispielsweise nach einer Operation eine Woche stramm ans Bett gefesselt ist, kann allein durch das Liegen 20 bis 25 Prozent seiner Muskelmasse einbüßen – es dauert mindestens sechs Wochen, bis diese bei regelmäßigem Training wieder aufgebaut ist.
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Aber auch Nährstoffmangel spielt eine wichtige Rolle. Wenn wir die für den täglichen Betrieb unseres Körpers notwendigen Eiweiße nicht durch die Nahrung zu uns nehmen, ist der Körper gezwungen, sie aus unserer Muskulatur abzubauen. Für Fette und Kohlenhydrate haben wir Speicher, für Eiweiße jedoch nicht.

Wird man bei einer Vollnarkose immer intubiert?

Was passiert bei diesem Verfahren? – Vor der Vollnarkose wird sich der Narkosearzt (Anästhesist) ausführlich mit Ihnen über Ihre Krankengeschichte unterhalten und nach regelmäßig einzunehmenden Medikamenten fragen. Unter Umständen werden auch einige zusätzliche Untersuchungen wie ein Elektrokardiogramm (EKG), ein Lungenfunktionstest und Laboruntersuchungen vorgenommen, um sicherzustellen, dass eine Vollnarkose keine zu große Belastung für Ihren Körper darstellt und keine Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Narkosemitteln zu befürchten sind.

  • Am Tag des Eingriffes sollten Sie 6 Stunden vor der Anästhesie nichts mehr essen und keine trüben Flüssigkeiten mehr trinken! 2 Stunden vor der Anästhesie sollten auch keine klaren Flüssigkeiten mehr getrunken werden.
  • Ausnahme: Vorbereitungstablette(n) mit etwas Wasser) Am Anästhesietag nicht mehr rauchen.

Wenn Sie morgens Medikamente einnehmen, besprechen Sie bitte mit Ihren Anästhesisten, welche Medikamente Sie vor der Anästhesie noch einnehmen können. Die Vollnarkose selbst wird mit einem starkem Schlafmittel eingeleitet, das am Arm in die Vene gespritzt wird.

  1. Für Sie ist die Sache innerhalb weniger Augenblicke damit erledigt, d.h.
  2. Mehr werden Sie von der Narkose und dem Eingriff nicht mitbekommen.
  3. Sie wachen erst wieder auf, wenn alles vorbei ist.
  4. Das verwendete Schlafmittel ist so stark, dass es Sie nicht nur in Tiefschlaf versetzt, sondern auch die Muskulatur gelähmt wird und der Atemantrieb verloren geht.

Deshalb muss jeder Patient während einer Vollnarkose künstlich beatmet werden. Bei kurzen Eingriffen kann die Beatmung durch eine Beatmungsmaske erfolgen, die über Mund und Nase eng anliegend aufgesetzt wird. Bei längeren oder größeren Eingriffen wird ein Beatmungsschlauch in die Luftröhre eingeführt.

Da hierzu die Muskeln völlig entspannt sein müssen, bekommen die Patienten zusätzlich ein muskelentspannendes Medikament. Aufrecht erhalten wird die Narkose über die kontinuierliche Zuführung eines Gasgemisches in die Lunge, das aus Sauerstoff (für die Atmung), Lachgas (zur Schmerzausschaltung) und ein dem Äther ähnlichem Gas (schlaferzeugend) besteht.

Über die Zuführung dieses Gasgemisches in seinen unterschiedlichen Anteilen kann der Narkosearzt die Narkose heute sehr gut steuern, d.h. er kann falls nötig die Narkose vertiefen und Sie am Ende des Eingriffs jederzeit beenden. Während der Narkose ist sehr gut für Ihre Sicherheit gesorgt: Herzrhythmus, Blutdruck und Sauerstoffsättigung des Blutes werden während des gesamten Eingriffs fortlaufend kontrolliert, so dass der Narkosearzt jederzeit korrigierend eingreifen kann.

  1. Über einen Sensor in der Außenatemluft wird zusätzlich überwacht, ob das verabreichte Gasgemisch die richtige Zusammensetzung hat.
  2. Sobald die Operation beendet ist, stoppt der Narkosearzt die Zufuhr der Atemgase und zieht noch während sie schlafen den Beatmungsschlauch.
  3. Sie werden langsam wach, meist durch die Stimme des Narkosearztes, der prüft, ob Sie schon wieder ansprechbar sind.

Ganz typisch ist nach einer Vollnarkose die Erinnerungslücke, d.h. anders als beim normalen Schlaf haben Sie das Gefühl, als ob gar keine Zeit vergangen wäre. In welchen Situationen ist dieses Verfahren zu empfehlen Die Vollnarkose wird bei den meisten Eingriffen im Bauchraum empfohlen, da hier nicht nur ein einzelner Nerv oder ein Nervengeflecht zuständig ist, das man im Rahmen einer Leitungsanästhesie gezielt ausschalten könnte.

Was passiert wenn man in der OP aufwacht?

INTERNATIONAL STUDIEREN

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Hintergrund: Die unerwnschte Wachheit whrend der Narkose (Awareness) und eine Erinnerung an Ereignisse whrend der Operation (Recall) knnen von Patienten als traumatisierendes Horrorszenario erlebt werden. Akustische, aber auch taktile Wahrnehmungen und darber hinaus Gefhle der Hilflosigkeit, Bewegungsunfhigkeit, Schmerzerleben, Panik bis hin zu Todesngsten sind mglich.

  1. Wachphnomene knnen folgenlos bleiben.
  2. Sie knnen aber auch im Sinne einer ansthesiologischen Komplikation eine posttraumatische Belastungsstrung mit Angstzustnden, Schlaflosigkeit, Alptrumen, Reizbarkeit, Depressionen bis hin zu Suizidgedanken also komplexe psychopathologische Phnomene hervorrufen.
  3. Methode: Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche.

Ergebnisse: Wenn keine besonderen Risiken vorliegen, treten Wachphnomene mit einer Hufigkeit von ein bis zwei Fllen pro 1000 Narkosen (0,1 bis 0,2 %) auf und sind damit ein gelegentlich auftretendes kritisches Ereignis. Bei Kindern ist das Risiko fr ein solches Ereignis jedoch um das 8- bis 10-fache erhht.

  • Verantwortlich fr Wachphnomene sind zu leichte Narkosen, die keine vollkommene Bewusstseinsausschaltung erreichen.
  • Begnstigend knnen Risiken vorliegen, die sich auf den Patienten beziehen (Klassifikation der American Society of Anesthesiologists ≥ III, Medikamentenmissbrauch) oder auf den Eingriff (Kaiserschnittentbindungen, Notfalleingriffe und Nachtarbeit) oder auf die Ansthesie (Verzicht auf Benzodiazepine, Einsatz von Muskelrelaxanzien).

Schlussfolgerungen: Strategien zur Vermeidung von Wachphnomenen in der Ansthesie umfassen: Personaltraining, um die problemorientierte Aufmerksamkeit zu erhhen sowie den Einsatz von Benzodiazepinen, den Verzicht auf Muskelrelaxierung wenn mglich und akustische Abschirmung. Der Gedanke, whrend einer bevorstehenden Operation trotz Narkose wach zu sein, ist eine hufig geuerte Sorge von Patienten beim Vorgesprch. Diese Bedenken sind nicht ganz unbegrndet, denn trotz modernster ansthesiologischer Technik kommt Wachheit whrend der Narkose immer wieder vor.

  1. Die Hufigkeit liegt zwar heute deutlich das heit nahezu 10-fach unter den Zahlen der 1970er Jahre, wird aber fr Patienten ohne besondere Risiken immerhin noch mit ein bis zwei Fllen pro 1000 Ansthesien veranschlagt ( 1 3 ).
  2. Es ist davon auszugehen, dass nicht alle Ansthesiepatienten gezielt auf Wachheitsphnomene untersucht werden und damit eine Dunkelziffer existiert.

Ziel einer Narkose (Allgemeinansthesie) fr operative Eingriffe ist es, Bewusstsein und Schmerzen auszuschalten sowie motorische (Muskelanspannung, Abwehrbewegung), autonome und kardiozirkulatorische Reflexantworten (Blutdruck- und Herzfrequenzanstiege) zu verhindern.

Unerwnschte Wachphnomene (Synonym: Awareness) werden in den meisten Fllen durch zu leichte Narkosen verursacht ( e2 ). Awareness kann ohne Erinnerung und mit Erinnerung an Ereignisse whrend der eigenen Operation vorkommen. Im amerikanischen Sprachgebrauch wird letzteres Phnomen als Recall bezeichnet und entspricht einer expliziten Gedchtnisleistung, die direkt abgefragt werden kann.

Demgegenber sind implizite Phnomene komplexer und liegen im Verborgenen. Neuropsychologische Testverfahren sind erforderlich, um Spuren wahrgenommener Sinnesreize zu entdecken, die im Unterbewusstsein versteckt liegen ( 4 ). Awareness sowie Recall-Phnomene knnen als traumatisierendes Horrorszenario erlebt werden, was oftmals thematisch gerne von populrwissenschaftlich orientierten Journalen aufgenommen wird (zum Beispiel unter Spiegel-Online.de: Patienten erleben Operation bei vollem Bewusstsein ).

Leidensdruck und Hilflosigkeit Betroffener wird deutlich durch die Initiation organisierter Selbsthilfegruppen, Netzwerke und Internetplattformen mit Themenangeboten zur Problemorientierung, Prvention und Behandlung von Awareness und deren mglichen Folgen. Das Ziel des vorliegenden Beitrages ist es, Wachphnomene whrend der Narkose hinsichtlich ihrer Hufigkeit, Risiken, mglicher Prventions- und Behandlungsmglichkeiten zu bewerten.

Grundlage bildet eine selektive Literaturrecherche von internationaler Fachliteratur, die in der Datenbank Medline gelistet ist, zum Thema Awareness und Strungen, die durch Awareness verursacht wurden, mit dem Schwerpunkt der letzten 15 Jahre. Awareness und deren Folgen Bei nicht ausreichender Bewusstseinsausschaltung kann eine explizite Erinnerung an Ereignisse whrend einer Narkose die Folge sein.

Diese kann bei der postoperativen Visite anhand strukturierter Interviews abgefragt werden ( 5 ). Besteht der Verdacht auf ein Awareness-Geschehen, ist zur Abklrung zwingend ein Gesprch ( Kasten 1 gif ppt ) direkt postoperativ und wiederholt nach einigen Tagen durchzufhren. Durchschnittlich gibt nur etwa jeder dritte Betroffene die Awareness unmittelbar nach dem Erwachen aus der Narkose im Aufwachraum an.

Der weitaus hhere Prozentsatz uert sich erst sehr viel spter, bis zu 30 Tagen danach ( 1, 6, 7 ). Diese Beobachtung verdeutlicht den Stellenwert einer postoperativen Visite insgesamt, wirft aber auch die Frage nach dem geeigneten Zeitpunkt einer Nachforschung auf.

Auf die Frage nach der Qualitt unerwnschter Sinneswahrnehmungen whrend Narkosen werden am hufigsten akustische Wahrnehmungen (Stimmen, Gerusche, Lrm) genannt ( Tabelle 1 gif ppt ) ( 3, 6, 7 ). Da Ansthetika die physiologischen Funktionen des Hrens nur indirekt, nmlich ber die Ausschaltung der kognitiven Signalverarbeitung, beeinflussen, erscheint es plausibel, dass bei nichtvollstndiger Bewusstseinsausschaltung akustische Signaltransduktionen das Gehirn erreichen.

Die akustische Abschirmung vom Geruschpegel im OP-Bereich (Schallschutzkopfhrer, disziplinierte Einhaltung von Ruhe im OP-Saal) oder die alternative akustische Abschirmung ber Musikangebote (Kopfhrer) erscheinen dadurch als beraus wichtige Manahmen zur Prvention von Awareness ( e3 ).

Der Zusammenhang zwischen akustischer Wahrnehmung und mglicher Suggestion whrend Narkosen wird uneinheitlich bewertet ( 8 ). berlegungen zur therapeutischen (positiven) Suggestion basieren auf frheren Befunden ber geringere Komplikationsraten, zeitlich schnellere Erholung und frhere Krankenhausentlassung, wenn intraoperativ Tonmaterial mit positiven Inhalten zum Operations- beziehungsweise Krankheitsverlauf vermittelt wurde ( 9 ).

Vergleichbare Ergebnisse waren in Folgestudien nur eingeschrnkt an kleinen Fallzahlen reproduzierbar ( e4 ). Erklrungen dafr sind vor allem in nicht ausreichender Beachtung wichtiger Einflussgren zu suchen. So kann die Vorankndigung (Studienaufklrung), dass Tonmaterial whrend der OP eingesetzt wird, die Erwartung in die eine oder andere Richtung verstrken.

  1. Ferner ist die Grundstimmung des Patienten (zum Beispiel Angst, Stress) ebenso wie der Aufbau des Tonmaterials entscheidend.
  2. Einzelne Wrter dringen eher zum Patienten durch als formulierte Stze.
  3. Scheinbar ist auch bedeutsam, ob Informationen negative, positive oder neutrale Assoziationen bewirken.
  4. Die Formulierung in einer akustischen Darbietung Sie werden keine Schmerzen haben ist ungnstig, da das Wort Schmerz als negativ besetztes Reizwort eher zu dem Patienten durchdringt, als der Zusammenhang des formulierten Satzes ( 8 ).

Wachphnomene werden bei Schmerzfreiheit hufiger als weniger strend empfunden, wohingegen sie bei intensivem Schmerzerleben grte Aufmerksamkeit erlangen ( 3, 7 ). Als ebenfalls extrem belastend mit Gefhlen der Panik und Todesngsten werden Erinnerungen an motorische Bewegungsunfhigkeit durch Muskelrelaxanzien geschildert ( 1, 2 ).

Awareness kann fr die Betroffenen folgenlos bleiben, aber auch in eine akute Belastungsreaktion und darber hinaus eine posttraumatische Belastungsstrung (PTBS) mnden ( 4 ), die jeweils komplexe Phnomene ( Tabelle 2 gif ppt ) darstellen. Psychopathologisch liegt bei der PTBS eine stressreaktive, gestrte Informationsverarbeitung vor ( 7 ).

Leider basieren Erkenntnisse dazu berwiegend nur auf Einzelfallschilderungen, Auswertungen von versicherungsrechtlichen Daten ( 10, e5 ) und Studien anderer PTSD-Patientenkollektive nach psychotraumatischen Erlebnissen wie zum Beispiel Folter, Krieg oder Missbrauch (eDSM IV 1994, eGuidelines 1999).

Positive Effekte psychotherapeutischer Interventionen nach den Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF; www.awmf.de) zur Behandlung von PTBS (ICD-10: F 43.1) sind bei diesen Patientenkollektiven belegt ( e6, e7 ). Der Umgang mit Awareness-assoziierten Strungen berschreitet oftmals das Arbeitsfeld der Ansthesiologie und erfordert die Einbeziehung von Kollegen anderer Fachgebiete.

Im Vordergrund steht das frhzeitige Erkennen, die Einleitung einer psychotraumatologischen Diagnostik und die Mitbehandlung durch Psychiater, Psychologen oder Psychotherapeuten ( e5 ). In den ersten Wochen nach dem Ereignis ist die Prognose fr eine spontane Remission relativ gut.

Persistieren Symptome ber einen Zeitraum von mehr als 4 Wochen besteht die Gefahr der Chronifizierung, wobei die Angaben zur Entwicklung anhaltender neuropsychologischer Strungen bei Awareness-Patienten von 10% ber 20 % bis hin zu 33% variieren ( 3, 7, 11 ). Hufigkeit von Awareness und Risiken Wenn keine besonderen Risiken vorliegen, kommen Wachphnomene mit einer Hufigkeit von ein bis zwei Fllen pro 1000 Narkosen vor (0,1 bis 0,2 %) ( Tabelle 3 gif ppt ) und sind damit ein gelegentlich auftretendes kritisches Ereignis.

In Deutschland werden jhrlich schtzungsweise 8 Millionen Ansthesien durchgefhrt, so dass eine betrchtliche Anzahl von 8000 beziehungsweise 16000 betroffenen Patienten pro Jahr resultiert. Awareness begnstigende Faktoren liegen als patientenbezogene Risiken vor, wenn Begleiterkrankungen (Klassifikation der American Society of Anesthesiologists ≥ III) und eingeschrnkte kardiovaskulre Leistungsreserven bestehen.

  • Um das Herz-Kreislauf-System zu schonen, werden dann hufiger zu leichte Narkosen durchgefhrt ( 2, 7 ).
  • Auch Patienten mit chronischen Schmerzzustnden und einer hufigen Einnahme von Schmerzmitteln oder Drogenabhngigkeit erhalten oft unzureichende Opioiddosierungen.
  • Whrend einige Autoren Awareness-Risiken bei jungen Patienten und bei Frauen hher einschtzen ( 6, 7 ), postulieren andere bei Erwachsenen eine Geschlechter- und Altersunabhngigkeit ( 2 ).

Adipositas kann aufgrund einer schwierig einzuschtzenden Pharmakokinetik der Ansthetika ein Awareness-Risiko bedeuten ( e8 ), wenngleich auch dieses nicht immer einheitlich bewertet wird ( 7 ). Kinder stellen eine eigene Risikogruppe mit weit hheren und zwar 8- bis 10-fach hheren Awareness-Raten dar ( 12, e9, e10 ).

  • Aus pharmakokinetischer Sicht liegt die Ursache in einer vergleichsweise schnelleren Umverteilung von Ansthetika, was eine geringere Sicherheit fr ausreichende Wirkplasmaspiegel zur Folge hat ( 13 ).
  • Awareness-Risiken werden hufig auch fr bestimmte Operationen (eingriffsbezogene Risiken) benannt.
  • Risikobehaftet sind insbesondere Kaiserschnittentbindungen ( 14 ).

Awareness ist dabei Folge einer zu geringen Dosiswahl aus Angst vor einer mglichen Ansthetikabelastung und Atemdepression bei dem Ungeborenen. Ferner gehen Notoperationen und Eingriffe whrend der Nachtstunden in den Statistiken mit hheren Awareness-Raten einher ( 6 ).

Fehler im Narkosemanagement wie zum Beispiel Applikationsfehler und/oder Fehlverhalten durch bermige Arbeitsbelastung knnen weitere Ursachen fr Awareness sein. Letztlich wird Awareness auch immer wieder in Zusammenhang mit einzelnen Narkosemedikamenten (medikamentenbezogene Risiken) gebracht. Besondere Aufmerksamkeit haben Muskelrelaxanzien erlangt, wenn keine ausreichende Bewusstseinsausschaltung whrend Operationen erreicht wurde.

Berichte ber negative Wahrnehmungen reichen von alptraumhaften Qualen bis hin zu Gefhlen der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins, da sich die Patienten aufgrund ausgeschalteter Muskelfunktionen nicht bemerkbar machen konnten. Muskelrelaxanzien stellen in vergleichenden Studien ein Risiko mit deutlich hheren Awareness-Raten (nahezu doppelt so hoch; 0,18% versus 0,1%) dar ( 1, 2 ).

Muskelrelaxanzien sind allerdings whrend der Allgemeinansthesie oftmals unverzichtbar, weil nur sie unerwnschte motorische Bewegungen und Abwehrspannung ausschalten und optimale chirurgische Bedingungen herstellen knnen. Seit Jahren werden kontroverse Diskussionen im Hinblick auf den Schutz vor Awareness bei der total intravensen Ansthesie (TIVA; zum Beispiel mit Propofol) gegenber Verfahren mit Inhalationsansthetika gefhrt.

Unterschiede auf der Ebene molekularer Wirkmechanismen oder regionaler Wirkeffizienz (Grohirnrinde gegenber Hirnstamm) werden fr die genannten Ansthetika errtert ( 15 ). Ob sich daraus unterschiedliche Risiken fr Awareness ableiten lassen, ist bislang nicht bewiesen.

Die Studienlage deutet eher darauf hin, dass Awareness im individuellen Fall eine Frage der zu geringen Dosisbemessung ist und damit eher quantitativen als qualitativen Kriterien unterliegt ( 6, 7 ). Benzodiazepine haben nach derzeitigem Kenntnisstand aufgrund ihrer Amnesieeffekte einen hohen Stellenwert bei der Prvention von Awareness beziehungsweise Recall, so dass eine fehlende Benzodiazepingabe das Risiko fr Wachphnomene signifikant erhht ( 6, 7 ).

Im Umkehrschluss bieten Benzodiazepine allerdings keinen absolut sicheren Schutz. Da Awareness unbemerkt und nicht vorhersagbar auftritt, ist die Ermittlung des geeigneten Zeitpunkts fr eine auf die Awareness abzielende Benzodiazepingabe nahezu unmglich.

Ferner ist der amnestische Effekt dieser Substanzen dosisabhngig und damit insbesondere bei langen Operationen nicht immer gleichwertig aufrechtzuerhalten ( 16 ). Lachgas hatte ber viele Jahrzehnte aufgrund seiner analgetischen Potenz und seiner Induktion von retrograder Amnesie mit zeitlich extrem kurzen An- und Abflutzeiten einen festen Stellenwert in der klinischen Praxis inhalativer Ansthesieverfahren.

Heute wird aus umweltkonomischer Sicht zunehmend auf Lachgas verzichtet. Entgegen anfnglicher Befrchtungen zeigen Literaturrecherchen, dass die An- oder Abwesenheit von Lachgas ohne Einfluss auf die Hufigkeit von Wachzustnden zu sein scheint ( 7 ). Optimierung der Narkosetiefe nur begrenzt mglich Narkose ist das Zusammenwirken von vier verschiedenen Komponenten (Blockaden) ( 17 ) ( Grafik gif ppt ) :

mentaler Block (Hypnose, Blockade von Wahrnehmung, Bewusstsein und Erinnerung) sensorischer Block (Analgesie, Blockade der Schmerzempfindung) motorischer Block (Blockade der Muskelanspannung und reizvermittelter, motorischer Bewegungsantworten) reflektorischer Block (Blockade der neurovegetativen und kardiozirkulatorischen Reaktivitt, Vermeidung von Blutdruckspitzen und/oder Herzrhythmusstrungen).

Wie jedoch die Komponenten Gedchtnisfunktion, Bewusstseinsverlust, Schmerzempfinden, sensorische und vegetative Blockade zusammenwirken und den Narkosezustand insgesamt bestimmen, ist im Detail nicht aufgeklrt ( 10 ). Ein Dilemma besteht, da keine allgemein anerkannte Maeinheit fr Narkose und auch keine Normwerte existieren.

Erfahrungen aus pharmakologischen Untersuchungen und Hilfsgren (Surrogatparameter) wie Blutdruck und Herzfrequenz bestimmen in der klinischen Praxis die Dosiswahl von Ansthetika. Die Orientierung am Blutdruck- und Herzfrequenzverhalten sind aber ebenso wie Trnenfluss, Schwitzen und motorische Bewegungsreaktionen nicht geeignet, die Bewusstseinsausschaltung ausreichend abzubilden.

Der Funktionszustand des eigentlichen Zielorgans Gehirn ist nur indirekt und damit unzureichend beurteilbar. Nur die wenigsten Flle von Awareness weisen klinische Zeichen nicht ausreichender Narkosetiefe auf ( 7 ). Das Phnomen ausbleibender physiologischer Reaktionen (zum Beispiel Blutdruckanstiege, Tachykardie, Schwitzen) wird hufig durch die Medikation von Antihypertensiva (Betablocker) begnstigt.

Eine Analyse von Schadensersatzforderungen nach Awareness-Fllen in den USA veranschaulicht den begrenzten Wert von Hilfsgren, die zur Abschtzung der Narkosequalitt blicherweise benutzt werden. Lediglich in 15% der Flle wurden Anstiege des Blutdrucks, in nur 7% Herzfrequenzsteigerungen und in nur 2% motorische Bewegungen beobachtet ( 18 ).

Vor diesem Hintergrund wird seit Jahren versucht, dosisabhngige Ansthetikaeffekte auf den Funktionszustand des Zielorgans Gehirn mit dem Elektroenzephalogramm (EEG) abzubilden. Kommerziell erhltliche EEG-Systeme ermglichen heute computergesttzt die Analyse komplexer Hirnstromsignale und bieten ber eine automatische Indexkalkulation die Vorteile einer individuellen Abschtzung der Sedierungs- beziehungsweise Schlaf- oder Hypnosetiefe ( 19 ).

Allerdings ist das EEG-Monitoring wie jeder Messwert immer im Kontext mit den verbleibenden klinischen Zeichen der Narkosetiefe (Blutdruckverhalten, Puls, Schweisekretion, Bewegung) zu interpretieren. Inwieweit das EEG bei gezieltem Einsatz Awareness zu verhindern hilft, wird kontrovers diskutiert. So zeigt eine Untersuchung von 4945 Ansthesien mit EEG-Monitoring gegenber einer historischen Kontrollgruppe ohne EEG-Monitoring eine 5-fache Reduktion des Awareness-Risikos ( 20 ).

Eine weitere Untersuchung an 2500 Patienten postuliert fr das EEG-Monitoring sogar eine Risikoreduktion um 82% ( 21 ). Demgegenber konnte allerdings auch gezeigt werden, dass die systematische Aufrechterhaltung geeignet hoher Narkosegaskonzentrationen (0,71,3 MAC) eine mindestens gleiche Wirksamkeit gegen Awareness aufweist wie das EEG-Monitoring ( 22 ).

  • Ferner konnte bislang fr das Narkose-EEG-Monitoring keine ausreichende Trennschrfe bei der Beurteilung der wichtigen Grenzbereiche Ausschaltung und Wiedereinsetzen des Bewusstseins (Wahrnehmung) nachgewiesen werden ( 19 ).
  • Letztlich liegen fr einen sauberen statistischen Nachweis in vielen Studien keine ausreichenden Fallzahlen vor.
See also:  Warum Gibt Es Keinen Senf?

Die effektive Vermeidung von Awareness durch EEG-Monitoring wrde bei einer derzeit anzunehmenden Hufigkeit von 0,1 bis 0,2 % nach statistischen Anforderungen eine kaum realisierbare, prospektive Studienkonzeption mit wenigstens 20000 bis 50000 Patienten erforderlich machen ( 23 ).

  1. Wachzustnde knnen durch Applikationsfehler von Ansthetika verursacht werden.
  2. Um solche Behandlungsfehler zu erkennen, haben sich Wirkspiegelkontrollen bewhrt.
  3. Bei inhalativen Ansthesietechniken wird dies nach ansthesiologischem Standard durch die Messung der Gaskonzentrationen im Beatmungssystem erreicht und kann als ein Alarmsystem genutzt werden ( 24 ).

Die Grenzwertberwachung inhalativer Ansthetika hat wie oben beschrieben eine dem EEG-Monitoring vergleichbare Reduktion von Awareness-Risiken bewiesen ( 22 ). Bei intravensen Narkosetechniken mssen dagegen in der Praxis fehlende Wirkspiegelkontrollen in Kauf genommen werden.

Wirkspiegelkontrollen (Plasmawirkspiegel) knnen am Patienten nicht direkt gemessen, sondern nur behelfsmig kalkuliert werden, im Idealfall mittels spezieller computergesttzter Pumpensysteme auf der Basis pharmakokinetischer Modelle. Eine simultane EEG-berwachung dient dabei als grob orientierende Abbildung der Schlaftiefe und bietet somit einen besseren Schutz vor Applikationsfehlern.

Empfehlungen fr die Praxis Zur Prvention und Risikominimierung von Awareness tragen ansthesiologische Vermeidungsstrategien ( Kasten 2 gif ppt ) bei. Ferner sollen in einer Studie dauerhafte Schulungen des Personals ebenso wie engmaschige Kontrollen und die Umsetzung von Qualittskriterien auergewhnlich niedrige Raten von Awareness (Tabelle 3) herbeigefhrt haben ( 25 ).

  1. Darber hinaus ist eine Awareness-Prvention durch berwachung der Narkosegaskonzentration und EEG ebenso wie durch eine konsequente Disziplin im OP mit akustischer Abschirmung des ansthesierten Patienten zu erwarten.
  2. Das heit, die Vermeidung lauter Gerusche oder Gesprche und/oder Kopfhrer mit und ohne Musik ( 13 ) sind wesentliche Punkte bei der Prvention von Awareness.

Essenziell fr den praktischen Umgang im OP ist auch, keine Negativsuggestion durch eine negative Wortwahl wie zum Beispiel Schmerz, Krebs, inoperabel, zwecklos auf den ansthesierten Patienten wirken zu lassen. Grauzonen in den Grenzbereichen der Wahrnehmung knnen bislang nicht ausreichend kontrolliert werden ( 8, 19, e11 ).

Personalschulung Ausrumen von Applikationsfehlern Einhaltung von OP-Ruhebereichen beziehungsweise akustische Abschirmung Prmedikation mit Benzodiazepinen.

Awareness beziehungsweise Recall-Phnomene, deren Hufigkeit derzeit mit 0,10,2 % angegeben werden, knnen im Einzelfall anhaltende neuropsychologische Strungen zur Folge haben, zunchst als akute Belastungsreaktion oder schwerwiegender als posttraumatische Belastungsstrung.

Der leichtfertige Umgang und gar Nicht-Beachtung subjektiver Patientenbeschwerden stellen Behandlungsfehler dar. Bei einer zeitnahen fachkompetenten Behandlung Awareness-assoziierter Strungen ist die Prognose gut, wohingegen persistierende Symptome zur Chronifizierung neigen. Grundkenntnisse ber das Problem Awareness ebenso wie ein klares Konzept fr kompetentes Vorgehen ( Kasten 3 gif ppt ) sind in allen medizinischen Bereichen, bei denen fr diagnostische oder operative Eingriffe das Bewusstsein teilweise oder ganz ausgeschaltet wird, erforderlich.

Interessenkonflikt PD Dr. Rundshagen hat Vortragshonorare von der Firma Abbott erhalten. Prof. Bischoff erklrt, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht. Manuskriptdaten eingereicht: 16.2.2010, revidierte Fassung angenommen: 24.6.2010 Anschrift fr die Verfasserinnen Prof.

Dr. med. Petra Bischoff Klinik fr Ansthesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer Klinikum der Ruhr Universitt Bochum In der Schornau 2325, 44892 Bochum Summary Awareness During General Anesthesia Background: Awareness while under general anesthesia, and the later recall of what happened during surgery, can be experienced by patients as horrific events that leave lasting mental trauma behind.

Patients may have both auditory and tactile perception, potentially accompanied by feelings of helplessness, inability to move, pain, and panic ranging to an acute fear of death. For some patients, the experience of awareness under anesthesia has no sequelae; for others, however, it can lead to the development of post-traumatic stress disorder, consisting of complex psychopathological phenomena such as anxiety, insomnia, nightmares, irritability, and depression possibly leading to suicidality.

Methods: The literature on the subject was selectively reviewed. Results: In the absence of risk factors awareness phenomena occur in one to two per 1000 operations under general anesthesia (0.1% to 0.2%) and are thus classed as an occasionally occurring critical event. In children, the risk of such phenomena occurring is 8 to 10 times higher.

These phenomena are due to an inadequate depth of anesthesia with incomplete unconsciousness. They can be promoted by a number of risk factors that are either patient-related (ASA class III or above, medication abuse), surgery-related (Caesarean section, emergency procedures, surgery at night), or anesthesia-related (anesthesia without benzodiazepines, use of muscle relaxants).

  • Conclusion: Strategies for avoiding awareness phenomena under anesthesia include the training of staff to know about the problem and, specifically, the use of benzodiazepines, the avoidance of muscle relaxants if possible, and shielding the patient from excessive noise.
  • EEG monitoring is effective but provides no guarantee against awareness.

If awareness under anesthesia occurs despite these measures, the patient must be given expert, interdisciplinary treatment as soon after the event as possible in order to minimize its potential sequelae. Zitierweise Bischoff P, Rundshagen I: Awareness during general anesthesia.

  1. Dtsch Arztebl Int 2011; 108(12): 17.
  2. DOI: 10.3238/arztebl.2011.0001 @Mit e gekennzeichnete Literatur: www.aerzteblatt.de/lit0111 The English version of this article is available online: www.aerzteblatt-international.de 1.
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Unerwnschte Wachheit whrend der Narkose

Kann man während einer OP träumen?

Überraschende Stille im Gehirn – Das wäre, wie wenn wir eine Konferenzschaltung mit mehreren Gesprächspartnern führen möchten, aber wegen eines technischen Fehlers gehen immer mal wieder die Mikrofone aus, mal bei dem einen, mal bei der anderen. Innerhalb kürzester Zeit könnte man kein sinnvolles Gespräch mehr führen, klar! Genau das ist es, was während einer Narkose zwischen den Nervenzellen passiert.

Wie anstrengend ist eine Vollnarkose für den Körper?

Das liegt an der Narkose. Durch spezielle Medikamente bist du in eine Art Schlaf gefallen. Während der Narkose überwacht ein Anästhesist, auch Narkosearzt genannt, die ganze Zeit deinen Körper. Er kontrolliert die Atmung und den Herzschlag. Ist die Operation beendet, setzt der Anästhesist langsam die Medikamente ab und der Patient wacht auf.

Was passiert mit dem Gehirn während einer Vollnarkose?

Schaden Vollnarkosen dem Gehirn? | dasGehirn.info – der Kosmos im Kopf Dr. Bernd Schoenes, Oberarzt in der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Klinikum Darmstadt : Während einer Vollnarkose wird die Aktivität im Gehirn gestört. Normalerweise senden die mehr oder weniger gerichtete Signale.

  1. Die Narkosemedikamente bringen das durcheinander.
  2. Infolge spüren wir keine Schmerzen und fallen in einen tiefen Schlaf.
  3. Die Medikamente selbst hinterlassen wenige Spuren: Sie werden vom Stoffwechsel abgebaut und ausgeschieden oder – im Fall von Narkosegasen – zu einem Großteil ausgeatmet.
  4. Probleme können allerdings entstehen, wenn der Blutdruck der Patienten während der Narkose sehr stark fällt.

Das kann vor allem dann passieren, wenn es sich um Patienten mit Vorerkrankungen handelt und es mit der Operation schnell gehen muss. Also etwa nach einem Unfall wie zum Beispiel einem Hüftbruch, wenn es wenig Zeit zur Vorbereitung gibt und die Patienten vielleicht ohnehin schon Kreislauf-Medikamente einnehmen mussten.

  • Sinkt der Blutdruck zu stark, wird das Gehirn weniger durchblutet.
  • Patienten können dann nach der Narkose unter einem post-operativen Delir oder post-operativen kognitiven Defiziten leiden.
  • Das heißt, sie haben vielleicht Wortfindungsstörungen, Erinnerungsstörungen oder Konzentrationsschwierigkeiten.
  • In der Regel geht das innerhalb eines halben Jahres wieder vorbei.

Für die Patienten und ihre Angehörigen ist das aber natürlich trotzdem sehr beunruhigend. Die fremde Umgebung im Krankenhaus oder eine Neigung zum Alkohol können diese post-operativen Defizite noch verstärken – vor allem allem bei Patienten, die bereits Symptome einer beginnenden zeigen oder allgemein zu Verwirrtheit tendieren.

  • Als Anästhesisten können wir allerdings die Narkose sehr gut steuern und auch die Kreislauffunktionen in engen Grenzen halten.
  • Mit einem Narkosetiefenmonitor verfolgen wir, wie stark die Narkose wirkt.
  • Mit einer engmaschigen Blutdruckkontrolle können wir auch Patienten sicher durch den Eingriff bringen, die eher ungünstige Voraussetzungen mitbringen.

Auch nach der Operation können wir einige Dinge beachten, um post-operative Symptome zu verringern oder verhindern. Dazu zählt, dass wir den Patienten möglichst schnell ein Gefühl für den Tag/Nacht-Rhythmus vermitteln – zum Beispiel durch eine Uhr am Bett, so dass sie einschätzen können, ob es Morgen oder Abend ist.

Persönliche Gegenstände am Bett geben Sicherheit, und die Brille oder das Hörgerät sollten immer verfügbar sein, damit die Patienten gut sehen und hören können. Auch Besuche von Angehörigen helfen, um Normalität ins Krankenhaus zu bringen. Sobald es medizinisch und logistisch möglich ist, sollten die Patienten nach Hause gehen dürfen.

Nicht immer lassen sich all diese Dinge erfüllen. Müssen die Patienten nach schweren Operationen auf die Intensivstation, kann die unruhige Atmosphäre mit Alarmtönen eher zu post-operativen Defiziten führen. Ein anderes komplexes Thema ist die Vollnarkose bei Kindern.

In der Regel sollten auch hier keine Probleme auftreten. Aber sie sollten nach Möglichkeit in Einrichtungen durchgeführt werden, wo hauptsächlich Kinder behandelt werden und somit eine große Expertise zur Narkose bei Kindern besteht. Dieses Thema ist allerdings sehr komplex und bedarf eines eigenen Beitrags.

Protokoll: Stefanie Uhrig Neuron Neuron/-/neuron Das Neuron ist eine Zelle des Körpers, die auf Signalübertragung spezialisiert ist. Sie wird charakterisiert durch den Empfang und die Weiterleitung elektrischer oder chemischer Signale. Demenz Demenz/Dementia/dementia Demenz ist ein erworbenes Defizit kognitiver, aber auch sozialer, motorischer und emotionaler Fähigkeiten.

Was braucht der Körper nach Vollnarkose?

Erholungszeit nach der Vollnarkose – so werden Sie schnell wieder fit – Es gibt viele Neben- und Nachwirkungen, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind. In der Erholungszeit nach der Vollnarkose ist es deswegen wichtig, ausreichend zu schlafen und dem Körper auf jeden Fall Ruhe zu gönnen.

Übelkeit ist ein typisches Symptom. Sie kann unterschiedliche Gründe haben. Wenn die Operation im Mund-Rachen-Raum verlaufen ist, dann landet Blut im Magen. Unser Körper kann Blut allerdings nicht verdauen. Deswegen kommt es zum Erbrechen. Auch kann es zum Erbrechen kommen, weil das Brechzentrum im Gehirn sehr viele Giftstoffe misst und die Giftstoffe über das Brechen aus dem Körper entfernen möchte. Müdigkeit und Niedergeschlagenheit sind sehr typische Nachwirkungen einer Vollnarkose. Der Körper muss die Giftstoffe der Vollnarkose verarbeiten und Wunden verheilen lassen. Außerdem muss er sich wieder daran gewöhnen, eigenständig zu arbeiten, da bei einer Narkose die lebenserhaltenden Funktionen von Maschinen unterstützt werden. Eine langfristige Folge kann Haarausfall sein. Das liegt daran, dass der Körper seine Kraftreserven braucht und Haare nicht oberste Priorität sind. Sorgen Sie für eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen. Besonders für die Wundheilung ist Vitamin C wichtig. Allgemein sollten Sie sich ausgewogen ernähren und auf Alkohol, sowie auf das Rauchen verzichten. Sie können in den meisten Fällen kurz nach der Narkose wieder eine Kleinigkeit zu sich nehmen. Außer bei Operationen des Magen-Darm-Traktes. In diesem Fall wird Ihnen Nahrung über die Venen eingeführt. Kinder reagieren auf eine Narkose meist sehr verwirrt und haben Angstzustände oder Aggressionen. Hier ist es wichtig, dass die Eltern oder eine Vertrauensperson immer in der Nähe ist.

Wie wird Vollnarkose abgebaut?

Langsames Erwachen aus der Narkose – Ist der Eingriff abgeschlossen, wird die Zufuhr des Narkosemittels unterbrochen und der Patient erwacht nach Abbau der Anästhesie-Wirkstoffe innerhalb weniger Minuten wie aus einem tiefen Schlaf. Dies geschieht in der Regel noch innerhalb des Operationsraumes.

  1. Häufig kann sich der Patient aber später an diese Phase nicht mehr erinnern.
  2. Das allmählich wiederkehrende Bewusstsein nach der Narkose wird von Fachpersonal meist in einem speziellen Aufwachraum begleitet.
  3. Treten beim Nachlassen der Anästhesie Schmerzen auf, erhält der Patient ein Schmerzmittel.
  4. In einigen Fällen wird dem Patienten auch schon während der Operation ein Katheter gelegt, über den Schmerzmittel – auch postoperativ, also nach der Operation – weiter abgegeben werden können, z.B.

bei der, Wenn die Werte der weiterhin überwachten Organfunktionen normal und stabil sind, kann der Patient wieder auf sein Zimmer zurück. Bei einem ambulanten Eingriff erhält der Patient noch eine ärztliche Abschlussuntersuchung und kann dann abgeholt werden.

In jedem Fall muss der ambulante Patient nach einer Narkose für 24 Stunden begleitet werden und darf nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Außerdem bekommt der Patient bei Entlassung in der Regel noch weitere Verhaltensempfehlungen mit auf den Weg, z.B. hinsichtlich Medikamenten-Einnahme und weiterer Arztbesuche.

Quellen: „Anästhesie – Ein Wegbegleiter”, Medical Event & Publisher Services GmbH in Zusammenarbeit mit der Dt. Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), Nürnberg, 7. überarbeitete Auflage, 2015

„Allgemeinanästhesie”, Medical Event & Publisher Services GmbH in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA), Nürnberg, 2016Autor/Autoren: Moni Traute, Stephanie Boss

Experte: Prof. Dr. med. Dierk Vagts, Neustadt; Dr. med. Stephan-M. Reyle-Hahn, Berlin Letzte Aktualisierung: 30.01.2017 Welt-Anästhesie-Tag am 16.10. Der jährliche Welt-Anästhesie-Tag erinnert an die erste dokumentierte Narkose mit Äther, die am 16.10.1846 in den USA stattfand.

Hat eine Narkose Nachwirkungen?

Wie bei jeden Eingriff können auch während oder nach einer Narkose Komplikationen und Nebenwirkungen auftreten. Halsschmerzen und Heiserkeit Nach einer Vollnarkose mit einem Beatmungsschlauch oder einer Kehlkopfmaske können gelegentlich Schluckbeschwerden, Halsschmerzen oder Heiserkeit auftreten.

Diese Nebenwirkungen werden durch Reizung der empfindlichen Rachenschleimhaut ausgelöst. In den allermeisten Fällen lassen die Beschwerden nach ein bis zwei Tagen wieder nach. Übelkeit und Erbrechen (PONV = postoperative nausea and vomiting) Diese Nebenwirkungen waren früher häufige unangenehme Begleiter einer Narkose.

Das Auftreten hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Ein häufigeres Vorkommen findet sich bei Frauen, bei Nichtrauchern, bei schon stattgehabter PONV oder „Reisekrankheit” und bei postoperativem Einsatz bestimmter Medikamente wie morphiumähnlicher Schmerzmittel.

  1. Im Narkosevorgespräch wird für jeden Patienten das individuelle Risiko bestimmt und, wenn nötig, Medikamente zur Vorbeugung verordnet.
  2. Auch durch den Einsatz besser verträglicher Mittel im Rahmen der Anästhesie kann das Risiko gemindert werden (beispielsweise bei der totalintravenösen Anästhesie unter Verwendung von Propofol und Remifentanil).

Zahnschaden Ein Zahnschaden ist eine seltene Komplikation der Intubation. Beim Einführen des Beatmungsschlauches (Tubus) in die Luftröhre wird ein Instrument benutzt, um die Zunge etwas zur Seite zu schieben und um freie Sicht auf die Stimmlippen und den Kehlkopf zu erhalten.

  1. Bei diesem Vorgang kann es vereinzelt – insbesondere bei beengten Sichtverhältnissen – zur Schädigung von Oberkiefer-Frontzähnen kommen.
  2. Die Häufigkeit wird mit 1:4500 angegeben.
  3. Wenn ein Gebrauch der Kehlkopfmaske möglich ist kann dadurch die Häufigkeit dieser Komplikation vermindert werden.
  4. Aspiration von Mageninhalt Die Aspiration von Mageninhalt ist eine gefürchtete Komplikation der Narkose.

In der Narkose sind die normalen Schutzreflexe erloschen. Dieser Zustand ist erwünscht. Unter ungünstigen Verhältnissen kann sich Mageninhalt passiv in den Rachen entleeren und dann in die Luftröhre und die Lunge gelangen (Aspiration). Hierbei können Nahrungsbrocken zur Verlegung von Luftröhre oder Bronchien führen und so die Atmung beeinträchtigen.

bis 6 Stunden vor Narkosebeginn kann eine kleine Mahlzeit eingenommen werdenbis 2 Stunden vor Narkosebeginn können bis zu 450 ml einer klaren Flüssigkeit wie Mineralwasser oder Tee ohne Milch und Zucker eingenommen werdenBitte trinken Sie keinen Alkohol und rauchen auch möglichst nicht

Im Notfall oder unter besonderen Bedingungen wird das Risiko der Aspiration durch Medikamente (z.B. durch Magensäureblocker), bestimmte Narkosetechniken (Rapid Sequence Induction) oder Verwendung von Magensonden minimiert. Intraoperative Wachzustände (Awareness) Das Auftreten einer intraoperativen Wachheit ist ein seltenes Ereignis.

Wie wirkt sich eine Narkose auf das Gehirn aus?

Vielfältige Ursache für Delir – Die genauen Ursachen für die Entstehung sind noch nicht geklärt. Fest steht, dass es sich um ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren handelt. Eine entscheidende Rolle wird dabei der Reaktion des Gehirns auf entzündliche Prozesse im Körper zugeschrieben.

Die Kombination aus Narkosemitteln, Schmerzbotenstoffen, Entzündungsmediatoren und Stresshormonen führt zu Veränderungen der Kommunikation der Nervenzellen untereinander und zur Schädigung von Nervenzellen im zentralen Nervensystem. Dabei scheint das Gehirn von älteren Menschen anfälliger zu sein als das von jungen.

Sicher ist, dass das Gehirn nicht allein durch die Narkose belastet wird. Auch der Eingriff selbst spielt eine Rolle, denn eine Operation provoziert das Immunsystem und führt zu Entzündungsreaktionen. Auch ein Aufenthalt auf der Intensivstation oder eine schwere Erkrankung ohne OP können zum Delir führen.

Beruhigungsmittel, die Ängste nehmen und den Schlaf anstoßen sollen

Medikamente, die in das Bewusstsein eingreifen und den Antrieb dämpfen

Wird man bei einer Vollnarkose immer intubiert?

Was passiert bei diesem Verfahren? – Vor der Vollnarkose wird sich der Narkosearzt (Anästhesist) ausführlich mit Ihnen über Ihre Krankengeschichte unterhalten und nach regelmäßig einzunehmenden Medikamenten fragen. Unter Umständen werden auch einige zusätzliche Untersuchungen wie ein Elektrokardiogramm (EKG), ein Lungenfunktionstest und Laboruntersuchungen vorgenommen, um sicherzustellen, dass eine Vollnarkose keine zu große Belastung für Ihren Körper darstellt und keine Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Narkosemitteln zu befürchten sind.

  • Am Tag des Eingriffes sollten Sie 6 Stunden vor der Anästhesie nichts mehr essen und keine trüben Flüssigkeiten mehr trinken! 2 Stunden vor der Anästhesie sollten auch keine klaren Flüssigkeiten mehr getrunken werden.
  • Ausnahme: Vorbereitungstablette(n) mit etwas Wasser) Am Anästhesietag nicht mehr rauchen.

Wenn Sie morgens Medikamente einnehmen, besprechen Sie bitte mit Ihren Anästhesisten, welche Medikamente Sie vor der Anästhesie noch einnehmen können. Die Vollnarkose selbst wird mit einem starkem Schlafmittel eingeleitet, das am Arm in die Vene gespritzt wird.

  1. Für Sie ist die Sache innerhalb weniger Augenblicke damit erledigt, d.h.
  2. Mehr werden Sie von der Narkose und dem Eingriff nicht mitbekommen.
  3. Sie wachen erst wieder auf, wenn alles vorbei ist.
  4. Das verwendete Schlafmittel ist so stark, dass es Sie nicht nur in Tiefschlaf versetzt, sondern auch die Muskulatur gelähmt wird und der Atemantrieb verloren geht.

Deshalb muss jeder Patient während einer Vollnarkose künstlich beatmet werden. Bei kurzen Eingriffen kann die Beatmung durch eine Beatmungsmaske erfolgen, die über Mund und Nase eng anliegend aufgesetzt wird. Bei längeren oder größeren Eingriffen wird ein Beatmungsschlauch in die Luftröhre eingeführt.

Da hierzu die Muskeln völlig entspannt sein müssen, bekommen die Patienten zusätzlich ein muskelentspannendes Medikament. Aufrecht erhalten wird die Narkose über die kontinuierliche Zuführung eines Gasgemisches in die Lunge, das aus Sauerstoff (für die Atmung), Lachgas (zur Schmerzausschaltung) und ein dem Äther ähnlichem Gas (schlaferzeugend) besteht.

Über die Zuführung dieses Gasgemisches in seinen unterschiedlichen Anteilen kann der Narkosearzt die Narkose heute sehr gut steuern, d.h. er kann falls nötig die Narkose vertiefen und Sie am Ende des Eingriffs jederzeit beenden. Während der Narkose ist sehr gut für Ihre Sicherheit gesorgt: Herzrhythmus, Blutdruck und Sauerstoffsättigung des Blutes werden während des gesamten Eingriffs fortlaufend kontrolliert, so dass der Narkosearzt jederzeit korrigierend eingreifen kann.

  1. Über einen Sensor in der Außenatemluft wird zusätzlich überwacht, ob das verabreichte Gasgemisch die richtige Zusammensetzung hat.
  2. Sobald die Operation beendet ist, stoppt der Narkosearzt die Zufuhr der Atemgase und zieht noch während sie schlafen den Beatmungsschlauch.
  3. Sie werden langsam wach, meist durch die Stimme des Narkosearztes, der prüft, ob Sie schon wieder ansprechbar sind.

Ganz typisch ist nach einer Vollnarkose die Erinnerungslücke, d.h. anders als beim normalen Schlaf haben Sie das Gefühl, als ob gar keine Zeit vergangen wäre. In welchen Situationen ist dieses Verfahren zu empfehlen Die Vollnarkose wird bei den meisten Eingriffen im Bauchraum empfohlen, da hier nicht nur ein einzelner Nerv oder ein Nervengeflecht zuständig ist, das man im Rahmen einer Leitungsanästhesie gezielt ausschalten könnte.