Warum Schickt Die Telekom Wegen Glasfaser Mitarbeiter An Die HaustR?

Warum Schickt Die Telekom Wegen Glasfaser Mitarbeiter An Die HaustR
Immer wieder versuchen angebliche Mitarbeiter der Telekom, sich unter einem Vorwand Zutritt zu den Wohnräumen unserer Kunden zu verschaffen. Häufig geben die Betrüger vor, den vorhandenen Anschluss prüfen zu müssen. Aber auch andere, durchaus plausibel klingende Gründe dienen als „Türöffner’.

Bin ich verpflichtet Glasfaser zu nutzen?

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Alle aktuellen Inhalte Alle aktuellen Inhalte Die Bundesregierung hat am 27. Januar 2016 den vom Ministerium vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze ( DigiNetz-Gesetz ) beschlossen. Das DigiNetz-Gesetz bildet einen zentralen Meilenstein für die Verwirklichung der Digitalen Agenda für Deutschland.

  1. Es macht den Weg für eine neue Dynamik beim Ausbau von Glasfaserkabeln frei.
  2. Ünftig muss bei jeder Baustelle an Verkehrswegen der weitere Bedarf für den Breitbandausbau durch Mitverlegung von Glasfaserkabeln erfüllt werden.
  3. Bei der Erschließung von Neubaugebieten wird die Mitverlegung von Glasfaser immer gewährleistet.

Auf diese Weise stellt das DigiNetz-Gesetz die Verlegung modernster Infrastrukturen sowohl in Wohn- als auch in Gewerbegebieten sicher. Das DigiNetz-Gesetz rundet damit den marktgetriebenen Ausbau und die Förderung von noch nicht mit Breitband erschlossenen weißen Flecken ab.

Deutschland wird damit als Wissensgesellschaft auch zukünftig seine tragende Rolle in Mobilität und Wissenschaft sowie in Forschung, Innovation und Industrie durch eine hervorragende Infrastruktur schneller Netze behaupten können. Das DigiNetz-Gesetz schafft zudem die Voraussetzungen, dass die zur Verfügung stehenden Synergiechancen beim Breitbandausbau deutlich besser ausgeschöpft werden als bisher.

Hier liegen bislang enorme Potenziale zur Kosteneinsparung brach, die von Experten auf zweistellige Milliardenbeträge geschätzt werden. Versorgungsnetze für Energie und Abwasser sollen ebenso wie Infrastrukturen von Straßen, Schienen- und Wasserwegen für den Breitbandausbau mitgenutzt werden.

  • Zudem sollen Baumaßnahmen koordiniert und Transparenz über mitnutzbare Infrastrukturen geschaffen werden.
  • Eine zentrale Informationsstelle und eine nationale Streitbeilegungsstelle bei der Bundesnetzagentur werden die praktische Verwirklichung dieser Maßnahmen begleiten und zügig in Gang setzen.
  • Dazu wird auch der bereits bestehende Infrastrukturatlas der Bundesnetzagentur zu einem schlagkräftigen und umfassenden Informationsmittel ausgebaut.

Mit dem DigiNetz-Gesetz, der zugleich die europäische Kostensenkungsrichtlinie (Richtlinie 2014/61/EU) in nationales Recht umsetzt, schafft die Bundesregierung die entscheidenden Voraussetzungen für eine umfassende Teilhabe an den Chancen der Digitalisierung in Deutschland.

Was kostet der Glasfaser Hausanschluss bei der Telekom?

Schnelleres Internet gefällig? Holen Sie sich Glasfaser nach Hause!

Mehr Breitband für MICH richtet sich an Haus- und Wohnungseigentümer sowie an Eigentümer und Vermieter von gewerblich genutzten Flächen, die ihre Immobilie mit einer außergewöhnlich zukunftssicheren Breitbandversorgung aufwerten wollen. Die Telekom erstellt ein auf die individuellen Gegebenheiten zugeschnittenes Angebot und realisiert den bis zum Abschlusspunkt in der Wohnung oder im Haus. Der Hauseigentümer muss anschließend nur noch ein passendes FTTH-Produkt beauftragen und kann mit bis zu 1.000 MBit/s das Internet erleben. Sie benötigen einen professionellen, der hinsichtlich Leistungsumfang, Stabilität, Upload-Geschwindigkeit und Sicherheit Ihren besonderen Anforderungen genügen muss? Hier finden Sie,

Werten Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus nachhaltig mit modernster Breitbandversorgung auf. Eine lohnenswerte Investition. Wir beraten Sie gerne und garantieren volle Kostentransparenz. Lassen Sie sich ein individuelles Angebot von uns erstellen. Profitieren Sie von einem neuen Level an Geschwindigkeit. Mit bis zu 100 MBit/s Upstream – perfekt für Home-Office und Cloud Computing. Seien Sie fit für die Zukunft mit dem nahezu unbegrenzten Potential eines Telekom Glasfaseranschlusses. Damit sind Sie für alle Eventualitäten gerüstet.

Sie besitzen eine Immobilie und wollen auch vom Ausbau der Glasfaser durch die Telekom profitieren? Mit FTTH (Fiber to the home) machen Sie Ihr Haus oder Wohnung zu einem Multimedia-Talent und steigern so ganz nebenbei den Wert Ihrer Immobilie. Sehen Sie in unserem Video, wie Ihre Immobilie mit Glasfaser versorgt werden kann!

Für Ihren individuellen Anschluss wird eine Glasfaser von der Betriebsstelle der Telekom bis in Ihre Wohnung oder Ihr Haus bereitgestellt. Vorhandene Glasfaser nutzt die Telekom dabei für Sie kostenfrei. Trotzdem fallen für den notwendigen Verteiler, Hausanschluss und das Gebäudenetz in der Regel Kosten in Höhe von durchschnittlich ca.20.000 € an, je nach Tiefbauaufwand unter Umständen mehr.

Je nach Anzahl der Wohneinheiten im Gebäude wird am Glasfaser-Abschlusspunkt eine oder mehrere Glasfaserverbindungen installiert. Typischerweise erfolgt der Abschluss des Glasfaserkabels an der gleichen Stelle wie der Abschluss des vorhandenen Kupfer-Telefonkabels (Haupt-TAE-Anschluss). Das Verzweigerkabel und der Gebäudestich stellen die Glasfaserverbindung zwischen dem Netzverteiler und der Innenseite Ihres Gebäudes dar. Der Gebäudestich erfolgt entweder in einem Leerrohr oder wird, falls kein Leerrohr verfügbar ist, mittels Tiefbau realisiert. Schließlich wird am Gebäude eine Mauerdurchführung installiert. In unmittelbarer Umgebung Ihrer Immobilie ist für FTTH-Netze ein Flexibilitätspunkt nötig. Im Havariefall beschleunigen Netzverteiler die Entstörung und sorgen dafür, dass bei Installationsarbeiten keine anderen Anschlüsse beeinträchtigt werden. Das Hauptkabel bildet die Verbindung zwischen der Telekom Betriebsstelle und der unmittelbaren Umgebung Ihrer Immobilie. Hauptkabel sind, je nach Region, zwischen wenigen hundert Metern und mehreren Kilometern lang. Der OLT bildet den Startpunkt des FTTH-Glasfaser-Zugangsnetzes in Ihre Wohnung bzw. Geschäftseinheit. Es handelt sich um eine Systemtechnik-Einheit, die in der Betriebsstelle der Telekom aufgebaut wird. Sollte für Ihre Region kein OLT vorhanden sein, wird dieser von der Telekom kostenfrei bereitgestellt.

Fordern Sie über unser Formular ein individuelles Angebot an.

Wir kontaktieren Sie und alle offenen Fragen werden in einem persönlichen Gespräch geklärt. Sie erhalten ein individuelles Angebot für Ihren neuen Anschluss binnen 12-16 Wochen von uns. Bitte beachten Sie, dass wir für die Angebotserstellung eine Pauschale von 500€ berechnen. Bei der Angebotsrealisierung werden die 500€ verrechnet. Nach der Beauftragung des Angebotes kann die Umsetzung beginnen. Die Realisierung Ihres neuen Anschlusses dauert – je nach Gegebenheiten – etwa 6 Monate.

Wenn Sie Interesse an einem individuellen Glasfaserausbau haben, erstellen wir Ihnen gerne ein unverbindliches Festpreisangebot. Füllen Sie dazu bitte das Formular möglichst komplett aus, damit wir bereits ein Bild von den technischen und baulichen Gegebenheiten bekommen. Wir werden uns umgehend bei Ihnen melden.

Glasfasern leiten Informationen über Lichtwellen weiter und ermöglichen somit sensationelle Übertragungsgeschwindigkeiten. Damit ist die Glasfaser eine echte Zukunftstechnik und konventionellen Anschlüssen, wie DSL oder Kabelnetz, überlegen.

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Wann legt Telekom Glasfaser bis ins Haus?

Glasfaseranschluss für Eigentümer

Der Anschluss an das Glasfasernetz der Telekom ist in Abhängigkeit des jeweiligen Ausbaugebietes und der Bauweise kostenfrei, oder mit einem Investitionskostenzuschuss verbunden. Die Glasfasertechnik der Telekom ist das Übertragungsmedium mit Highspeed und somit eine solide Wertsteigerung Ihrer Immobilie. Da die Kupferleitung schon heute an ihre Grenzen stößt, können Sie sich mit Glasfaser für das Datenaufkommen der Zukunft rüsten. Der Ausbau ist für Sie ganz unbürokratisch und wir stehen Ihnen von Beginn an zur Seite. Schritt für Schritt werden Sie an das Glasfasernetz angeschlossen.

Sie setzen mit dem Glasfaseranschluss der Telekom auf eine Kommunikationslösung, die langfristige Sorgenfreiheit garantiert: Wir installieren das Glasfasergebäudenetz in Ihrem Objekt. Damit bereiten Sie Ihre Immobilie optimal auf künftige Anwendungen in den Bereichen Kommunikation und Multimedia vor. Durch den Anschluss an das Glasfasernetz ist Ihr Gebäude nachhaltig aufgewertet und ist langfristig fit für die multimediale Zukunft. Natürlich können Sie und Ihre Mieter nach der Installation auch heute schon alle Vorteile der hochmodernen Technik genießen – aktuell mit Bandbreiten von bis zu 1.000 MBit/s.

Der Ausbau Ihrer Immobilie ist nur mit wenigen, unkomplizierten Schritten verbunden. Wir stehen Ihnen jederzeit hilfreich zur Seite. Starten Sie die Tour und erfahren Sie, wie Ihre Immobilie an das Glasfasernetz der Deutschen Telekom angeschlossen wird. Um für Ihre Immobilie das moderne Glasfasernetz der Telekom zu beantragen, müssen Sie die Nutzungsvereinbarung (NVGG) unterschrieben zurücksenden. Nach unserer Prüfung erhalten Sie dann Rückmeldung durch uns. Nachdem die Baustelle in Ihrer Straße eingerichtet ist, beginnen wir mit den Ausbauarbeiten und rücken von Haus zu Haus weiter. Wenige Tage vor Beginn der Bauarbeiten besprechen wir mit Ihnen den konkreten Ausbau Ihrer Immobilie. Je nach örtlichen Gegebenheiten, wird ein Rohr grabenlos und unterirdisch verlegt oder ein kleiner Graben bis zum Haus gezogen. Im Graben werden zwei kleine Rohre bis an Ihr Haus gelegt. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt das Highspeed-Internet mit unseren Fiber-Produkten (bis 1.000 MBit/s Download, 200 MBit/s Upload) nutzen möchten, wird durch diese Rohre die Glasfaser gezogen. Im Anschluss an die Bauarbeiten an Ihrer Immobilie, wird die Glasfaser in die bereits vorhandenen Rohre eingezogen. Ein Mitarbeiter kontaktiert Sie und kann direkt danach die Glasfaser einziehen. In einem Folgetermin wird die Glasfaser im Gebäude und im Netzverteiler angeschlossen sowie durchgemessen. Schließlich erfolgt der Ausbau innerhalb des Gebäudes. Neben der bestehenden Telefondose wird eine Glasfaserdose installiert, an der der Router angeschlossen wird. Nun können Sie im Internet mit Highspeed surfen – buchen Sie Ihr Wunsch-Produkt unter Glasfaser-Produkte.

Um Ihre Immobilie an das moderne Glasfasernetz der Telekom anzuschließen, benötigen wir Ihre Zustimmung in Form der „Nutzungsvereinbarung für lichtwellenleiterbasierte Grundstücks- und Gebäudenetze” (NVGG). In Abhängigkeit des jeweiligen Ausbaugebietes ist ggfs. ein Investitionskostenzuschuss des Eigentümers zum Anschluss an das Glasfasernetz erforderlich. Bei Fragen erreichen Sie uns über die unten genannten Kontaktmöglichkeiten. Wer baut, muss rechtzeitig planen. In allen Fragen zu modernen Hausanschluss unterstützen wir Sie mit unserer Broschüre, in der wir Ihnen in vier übersichtlichen Schritten alle wichtigen Informationen zum Thema Glasfasertechnik beim Bauvorhaben zusammengefasst haben.

Sie haben Fragen zum Ausbau und der Nutzungsvereinbarung? Wir sind für Sieda – rufen Sie uns einfach an unter der kostenlosen Hotline:

0800 77 33 888 Wir unterstützen Sie bei Fragen zummodernen Hausanschluss für Ihr Objekt. Sprechen Sie uns einfach an.

Wie funktioniert das mit derGlasfasertechnik für Ihr Haus und wasmüssen Sie bei derHausinnenverkabelung beachten?

: Glasfaseranschluss für Eigentümer

Wie viel kostet Glasfaserkabel im Monat?

Ein Glasfaser Anschluss ist teurer als ein DSL-Anschluss. Für Geschwindigkeiten von 1 GBit/s müssen Sie mit 80 bis 120 Euro rechnen. Wem Geschwindigkeiten ab 200 Mbit/s ausreichen, erhält aber deutlich günstigere Tarife um die 50 Euro pro Monat.

Kann man Glasfaser wieder kündigen?

Widerrufsrecht: Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH, Am Kuhm 31, 46325 Borken, Telefon: 02861 890 600, Fax: 02861 680 612 74, E-Mail: info(at)deutsche-glasfaser.de; mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B.

  • Ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
  • Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
  • Sie können das Muster-Widerrufsformular oder eine andere eindeutige Erklärung auch auf unserer Webseite www.deutsche-glasfaser.de elektronisch ausfüllen und übermitteln.

Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, so werden wir Ihnen unverzüglich (z.B. per E-Mail) eine Bestätigung über den Eingang eines solchen Widerrufs übermitteln. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, ein-schließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.

Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

  1. Sie haben die Waren unverzüglich, und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben.
  2. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.
  3. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit Ihnen zurückzuführen ist. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Wer bezahlt den Glasfaseranschluss ins Haus?

Das sind die Kosten für einen Glasfaseranschluss – Die Kosten für einen Glasfaseranschluss hängen maßgeblich vom Aufwand der Bauarbeiten ab. Auf jeden Fall werden Sie Erdbauarbeiten beauftragen müssen, damit Ihr Haus auch tatsächlich angeschlossen werden kann. Je nach Entfernung zum nächsten Anschlusspunkt werden sich die Kosten für Ihren High-Speed-Glasfaseranschluss unterscheiden.

Die Telekom bietet an, Immobilien kostenlos an das Glasfasernetz anzuschließen, sofern Mieter oder Vermieter einen Tarif im Glasfasernetz buchen. Für die anderen Mieter entstehen keine Kosten. Die Zustimmung des Eigentümers oder der Eigentümer beziehungsweise der Hausverwalter als berechtigte Vertreter ist notwendig für die Beauftragung eines Glasfaseranschlusses. In anderen Fällen fallen für die Erdbauarbeiten zum Hausanschluss Kosten von etwa 750 bis 1000 Euro an. Voraussetzung ist, dass Glasfaser für Ihr Zuhause bereits verfügbar ist. Wenn an Ihrem Standort noch kein Glasfaseranschluss verfügbar ist, kann theoretisch ein Einzelanschluss für Sie gelegt werden, der allerdings mehrere Tausend Euro kosten kann. Abgesehen von der Telekom und Vodafone als größte deutsche Anbieter, gibt es für ländliche Regionen noch Deutsche Glasfaser als Anbieter. Außerdem regionale Anbieter wie EWE in Niedersachsen, NetCologne in der Kölner Region und M-Net im Raum München. Außerdem gibt es Reseller wie 1&1 oder O2.

Was kostet es Glasfaser ins Haus legen zu lassen?

Warum sollte ich Glasfaser ins Haus legen lassen? Viele Verbraucher:innen fragen sich, warum man überhaupt einen Glasfaser-Anschluss ins Haus legen lassen sollte. Viele sind mit ihren Anschlüssen mit Bandbreiten von 50-100 Mbit/s zufrieden und sind unsicher, ob so ein Anschluss überhaupt notwendig ist.

Die Erfahrung zeigt jedoch, dass der Bandbreitenbedarf im Laufe der Jahre ständig wächst. Während vor 20 Jahren noch ein 1 bis 2 Mbit pro Sekunde (Mbit/s) vollkommen ausreichten, ist dies inzwischen nicht mehr so. Die Art der Internetnutzung entwickelt sich stetig fort. Vor 20 Jahren hat man das Internet oft nur zu Recherchezwecken genutzt, sowie um E-Mails hin und herzuschicken.

Heute sehen die Anwendungen anders aus: Mit

  • Filmen,
  • Streaming-Diensten,
  • Cloud-Nutzung
  • und anderen Internet-Diensten

ist der Bandbreitenbedarf stark gewachsen, Auch der Aufruf normaler Internetseiten benötigt viel mehr Daten, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Daher ist es sehr fraglich, ob die bisherige Bandbreite heute noch ausreicht. Und: Ob sie es auch in 4 bis 6 Jahren noch tun wird. Wie wird Glasfaser angeschlossen? Es gibt 2 Arten des Glasfaser-Ausbaus:

  1. Gemeinde/Stadt baut aus: Die Stadt oder Gemeinde schreibt den Glasfaser-Ausbau offiziell aus und Unternehmen können sich darauf bewerben. Die Stadt oder Gemeinde kann in diesem Fall auch Fördermittel von Bund und Land beantragen.
  2. Eigenwirtschaftlicher Ausbau: Hier kommt ein einzelnes Unternehmen auf die Stadt oder Gemeinde zu und baut im Rahmen eines Kooperationsvertrages Glasfaser aus. Der Ausbau erfolgt aber meist nur dann, wenn auch genügend Haushalte entsprechende Vorverträge für Glasfaser-Anschlüsse unterschreiben.

Kann ich (wie bei VDSL oder Kabel) zwischen mehreren Anbietern auswählen? Das kommt darauf an, welche Anbieter Glasfaser ausbauen und unter welchen Konditionen der Ausbau vereinbart wurde. Der Fachbegriff hierfür lautet „Open Access”. Meist ist es so, dass Anbieter, die Glasfaser-Kabel legen und ausbauen, das Netz in den ersten Jahren nur selbst vermarkten und es dann auch anderen Anbietern zur Verfügung stellen.

Allerdings ist es leider auch oft so, dass alternative Anbieter kein Interesse am Glasfaser-Ausbau haben, da die Konditionen für die Nutzung des Netzes unattraktiv sind. Derzeit bleibt Ihnen deshalb leider nur die Möglichkeit, aufwändig die Verfügbarkeit bei allen Anbietern einzeln anzufragen und sich auch vor Ort zu informieren.

Was macht einen „echten” Glasfaser-Anschluss aus? Ein Mitarbeiter meines Kabelnetzbetreibers meint, dass bereits ein „Glasfaser-Anschluss” im Haus liegt. Das hören die Mitarbeiter:innen von Verbraucherzentralen bei Beratungen immer wieder von Verbraucher:innen.

  • „Kabel-Glasfaser”,
  • „Koax-Glasfaser-Technologie”
  • und neuerdings auch „Gigabit-Anschluss”.

Tipp: Fragen Sie nach, ob es sich um einen echten Glasfaser-Anschluss bis in die Wohnung handelt. Der Fachbegriff hierfür lautet Fiber to the Home (FTTH). Was ist der Unterschied zwischen FTTC, FTTB und „echten Glasfaser-Anschluss”?

  • FTTC ist die Abkürzung für Fiber to the curb, also bis zum berühmten grauen Kasten am Straßenrand. Hierunter fallen beispielsweise alle VDSL- und Kabelanschlüsse. Die Glasfaserleitung geht dabei bis in den Kasten am Straßenrand, Von dort geht es auf anderen Technologien, wie z.B. bei VDSL über die Telefonleitung oder beim Kabelanschluss über das Koaxialkabel, weiter. In der Regel bestehen diese alten Kabel noch aus Kupfer und bremsen daher die schnelle Glasfaser-Geschwindigkeit aus, so dass diese nicht vollständig in Ihrer Wohnung ankommt.
  • FTTB bedeutet Fiber to the building, also die Glasfaser geht hier bis in den Keller eines Gebäudes. In die einzelnen Stockwerke geht es über andere Technologien, zum Beispiel über langsamere Kupferkabel.
  • FTTH steht für Fiber to the home, Die Glasfaser geht hier bis in Ihre Wohnung, FTTH ist die zukunftssicherste Art der Internetverbindungen. Nur bei dieser Anschlussart spricht man von einem „echten Glasfaser-Anschluss”.
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Was kostet der Bau eines Glasfaser-Anschlusses? Bei der Kostenkalkulation für den Bau von Glasfaser-Anschlüssen sollten Sie zwischen

  • dem Vertrag zum Bau des Anschlusses (Anschlussvertrag) und
  • dem Vertrag zum eigentlichen Betrieb (Nutzungsvertrag) unterscheiden.

Anschlussvertrag ohne Nutzungsvertrag: Ein Glasfaser-Anschluss wird in das Gebäude gelegt, es gibt jedoch keinen Vertrag über die Nutzung. Meist entstehen hier Anschlusskosten für den Bau des Anschlusses in Höhe von ca.500 bis 1000 Euro, Anschlussvertrag mit Nutzungsvertrag: Um die hohen Anschlusskosten zu vermeiden, bieten viele Unternehmen auch sogenannte Kombiverträge an.

Sie bekommen dabei die Anschlusskosten erlassen, wenn Sie einen Versorgungsvertrag abschließen, der eine Mindestvertragslaufzeit von 2 Jahren hat. Einige Glasfaseranbietern bieten zudem nur diese Möglichkeit an. Welche Vertragsart für den Glasfaser-Anschluss ist zu empfehlen? Meist ist der Anschlussvertrag mit Nutzungsvertrag günstiger.

Rechnet man die monatlichen Kosten für 2 Jahre zusammen, so liegen Sie meist noch unter den Anschlusskosten für einen Vertrag ohne Nutzung. Welche Bandbreite / welcher Tarif ist sinnvoll für mich? Anbieter werben meist mit hohen Bandbreiten im Download,

  1. Die Qualität eines Internetanschlusses hängt aber auch von anderen Faktoren ab: z.B.
  2. Von der Bandbreite im Upload,
  3. Gerade in Zeiten von Homeoffice und einer Cloud-Nutzung benötigen Sie auch größere Bandbreiten im Upload ins Internet.
  4. Häufig wird unterschätzt wie viel Bandbreite im Upload für moderne Videotelefonie oder den schnellen Dateiversand benötigt wird.

Anbieter haben sich lange Zeit bei der Bewerbung ihrer Anschlüsse nur auf die Downloadraten fokussiert. Zeitgemäße Internetnutzung setzt jedoch eine gewisse Qualität bei beiden Parametern voraus. Ihre individuell notwendige Bandbreite hängt sehr stark von Ihren persönlichen Nutzungsgewohnheiten ab: Während beispielsweise für ein Rentnerehepaar, das nur gelegentlich im Internet surft, eine Bandbreite von unter 100 Mbit/s im Download derzeit ausreicht, benötigen Eltern im Homeoffice und mit internetaffinen Kindern eine höhere Bandbreiten zwischen 100-400 Mbit/s.

  1. Bandbreiten mit 500 Mbit/s – 1 GBit/s sind hingegen derzeit in der Regel nur für Firmen interessant.
  2. Tipp: Greifen Sie bei Vertragsschluss im Zweifelsfalle eher auf eine etwas niedrigere Bandbreite zurück.
  3. Sollte diese nicht für Sie ausreichen, können Sie bei fast allen Anbietern eine Höherstufung (Upgrade) bekommen – auch während der Vertragslaufzeit.

Wählen Sie hingegen zu Beginn einen „überdimensionierten” Tarif, so ist ein „Downgrade” auf niedrigere Bandbreiten meist erst zum Ende der Mindestvertragslaufzeit möglich. Wie läuft der Glasfaser-Ausbau ab? In vielen Fällen läuft der Glasfaser-Ausbau in 5 Schritten ab:

  1. Nachfragebündelung: Zunächst werden Interessenten für Glasfaser-Anschlüsse gesucht und der Glasfaser-Ausbau wird entsprechend vermarktet. Das heißt, zu diesem Zeitpunkt können Sie schon entsprechende Glasfaser-Vorverträge abschließen,
  2. Entscheidung: Hat genug Haushalte (meist 30-40 Prozent) die Vorverträge unterschrieben, fällt die Entscheidung für einen Glasfaser-Ausbau, Liegt die Quote darunter, wird der Ausbau meist erst einmal verschoben.
  3. Tiefbau: Bei Tiefbauarbeiten werden die Glasfaser-Leitungen in die Straßen verlegt und auch in die einzelnen Keller der Gebäude.
  4. Installation: Nach der Verlegung der Glasfaser-Leitungen in den Keller wird der eigentliche Glasfaser-Anschluss installiert, Die Kabel werden „gespleißt”, also mit der Glasfaser-Anschlussdose verbunden.
  5. Schaltung: Mit der Schaltung des Glasfaser-Anschlusses wird der Bau abgeschlossen. Sie können nun mit Ihrem neuen Glasfaser-Anschluss im Internet surfen.

Was muss ich als Grundstückseigentümer beachten? Für die Verlegung der Glasfaser von der Straße bzw. vom Bürgersteig bis in den heimischen Keller durchläuft das Glasfasernetz Ihren privaten Grund. Als Grundstückseigentümer:in haben Sie die Hoheit über Ihr Eigentum und es darf nicht grundlos beeinträchtigt werden. Was muss ich als Wohnungseigentümer beachten? Als einzelne Wohnungseigentümer:in können Sie sich auch an das Glasfasernetz anschließen lassen. Das Wohnungseigentumsgesetz bevorzugt den Anschluss an ein Netz mit „sehr hoher Kapazität” – wie Glasfaser. Wohnungseigentümer:innen haben ein Recht auf einen Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft zum Anschluss an ein Glasfasernetz.

Die anderen Wohnungseigentümer dürfen die Zustimmung nicht verweigern. Was muss ich als Mieter:in beachten? Als Mieter:in müssen Sie sich mit Ihrem Vermieter bzw. Ihrer Vermieterin bzw. mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen. Diese können aber auch den Bau eines Glasfaser-Anschlusses verweigern. Wer haftet für Schäden beim Bau des Glasfaser-Anschlusses? Entsteht beim Bau des Glasfaser-Anschlusses im Keller ein Bauschaden, (z.B.

Anbohren von anderen Leitungen oder unsachgemäße Verlegung), so haftet in der Regel das Tiefbauunternehmen, Wichtig: Dokumentieren Sie die Schäden mittels Fotos und genauer Notizen und melden Sie den Schaden an das Glasfaser-Unternehmen. Wie kommt die Glasfaser vom Keller in die Wohnung (Inhouse-Verkabelung)?

  • Bei kleineren Häusern (1-2 Familienhaus): In kleineren Häusern übernehmen meist die Glasfaser-Anbieter die Verkabelung bis in die Wohnungen noch mit. Meist wird dies jedoch auf eine maximale Kabellänge von 20 Meter begrenzt. Voraussetzung für die Verlegung der Glasfaser in die einzelnen Wohnungen ist meist jedoch, dass der Kabelweg „bauseitig” vorbereitet sein muss. Das heißt, die Eigentümer:innen müssen schon alles vorbereitet haben, damit der Glasfaser-Anbieter nur noch die Leitung verlegen muss. Dazu gehören z.B. nötige Bohrungen, damit die die Kabel durch die Wände geführt werden können.
  • Bei größeren Häusern: In größeren Mehrfamilienhäusern sind die Eigentümer:innen bzw. die Wohnungsbaugesellschaft für die Verkabelung vom Keller bis in die einzelnen Wohnungen zuständig. Sie müssen hierfür zunächst auch die Kosten übernehmen, Allerdings können sie die Kosten für die Verkabelung über die Nebenkosten auf die Mietenden umlegen, Glasfaser-Bereitstellungsentgelt über die Nebenkosten: Laut der neuen Betriebskostenverordnung dürfen hierfür 5 Euro pro Monat und für 5 Jahre, bzw. bei schwierigeren Verkabelungen für maximal 9 Jahre berechnet werden. Die Berechnung erfolgt unabhängig davon, ob Sie den Glasfaser-Anschluss oder doch den DSL- oder Kabel-Anschluss nutzen.

Wichtige Begriffe: Was bedeuten Anschlussdose, ONT, Glasfaser-Modem, Router? Anschlussdose: Es gibt verschiedene Anschlussdosen für Internetanschlüsse, diese unterscheiden sich je nach Anschlussart: Das öffentliche Telekommunikationsnetz endet an der Anschlussdose. Bis dort ist der Netzbetreiber verantwortlich. Danach sind Sie selbst zuständig. Glasfaser-Anschlussdose: Neben den bereits beschriebenen Anschlussdosen gibt es noch andere Varianten: Abbildung: Passive Anschlussdosen für Glasfaser-Anschlüsse Expertentipp: An der Glasfaser-Anschlussdose endet das Netz der Anbietern, sie ist vergleichbar mit der Telefondose bei VDSL oder der Kabeldose beim Kabelanschluss. Nach den gesetzlichen Regeln muss eine Glasfaser-Anschlussdose so gestaltet sein, dass Sie auch Ihren eigenen Router daran anschließen können.

Telekommunikationsanbieter versuchen dagegen gerne, ihre eigenen Miet-Router zu vermarkten. Auf diese gemieteten Router sind Sie jedoch nicht zwingend angewiesen, Sie können auch ihren eigenen Router verwenden. Aber Achtung: Wegen der neuen Anschlusstechnik benötigen Sie einen speziellen Glasfaser-Router.

Bereits vorhandene Kabel- oder VDSL-Geräte passen nicht und können nur in Verbindung mit einem separaten Glasfaser-Modem verwendet werden (eine Anleitung dazu finden Sie unter dem Punk „Wie verwende ich weiterhin meinen alten VDSL Router?” ). Router kaufen oder mieten- was lohnt mehr? Vergleichen Sie den Mietpreis mit den Kaufkosten für die Neuanschaffung eines eigenen Gerätes, so haben Sie nach 3 Jahren meist so hohe Mietkosten gezahlt, dass Sie das Gerät auch hätten kaufen können. Da die durchschnittliche Lebenserwartung eines Routers 3 Jahre jedoch problemlos überschreitet, heißt das, dass Sie für das Mietgerät ab dem 3.

Jahr teuer draufzahlen würde. Das Kostenargumentspricht klar für den Kauf eines eigenen Gerätes, Für ein Mietgerät spricht hingegen, dass Anbieter bei technischen Problemen mit dem Router helfen müssen. Ist der Router defekt und das Internet deshalb nicht erreichbar, müssen die Anbieter den Router wieder in Stand setzen und zur Not auf eigene Kosten austauschen.

Wiegen Sie beide Optionen ab. Anschlussdosen von Internetanschlüssen: Im Glasfaser-Bereich gibt es verschiedene Steckverbindungen (ähnlich wie man sie aus dem PC-Bereich von USB kennt). Die heute gebräuchlichsten Stecker sind:

E-2000

  • LC-Stecker:
  • SC-Stecker:

Expertentipp – Variante 1: ONT von Anbietern, Router weiterverwenden In den meisten Fällen versuchen Anbieter Ihnen klarzumachen, dass das Glasfaser-Netz erst hinter dem sogenannten Glasfaser-Modem, auch ONT (Optical Network Termination) genannt, endet. Expertentipp – Variante 2: Glasfaser-Router Es gibt inzwischen auch sogenannte „Glasfaser-Router”, also Router mit integriertem Glasfaser-Modem, Beispielsweise kann bei der Telekom der “Speedport Smart 4 Plus” als Mietgerät hinzugebucht werden. Bei anderen Anbietern gibt es zum Beispiel die “Fritzbox Fiber” 5490 oder 5491, entweder als Kauf- oder Mietgerät. Wie verwende ich weiterhin meinen alten VDSL-Router? Schritt 1: Umstöpseln auf LAN-Betrieb Möchten Sie Ihren bisherigen Router weiterverwenden, so ist folgendes zu beachten: Grundsätzlich kann jeder herkömmliche VDSL- oder Kabelrouter auch für den Glasfaser-Anschluss genutzt werden.

  1. Allerdings benötigen Sie hierfür entweder ein eigenes oder ein von Anbietern zur Verfügung gestelltes Glasfaser-Modem (ONT) – siehe Variante 1.
  2. Das Glasfasermodem wird dann mittels eines Netzwerkkabels mit dem WAN Anschluss des alten Routers verbunden (bei manchen Router auch mit „Link” bezeichnet) und nicht mehr über die Buchse mit der Bezeichnung VDSL.

Falls Ihr Router keine Buchse mit der Bezeichnung „WAN” oder „Link” haben sollte, muss statt dessen der LAN1 Anschlusses verwendet werden. Schritt 2: Umkonfiguration im Router Natürlich muss der Router auch entsprechend konfiguriert, also eingestellt werden, damit er weiß, dass das Internetsignal nicht mehr über die VDSL- oder Kabelbuchse kommt, sondern von einem externen Glasfaser-Modem über den Anschluss LAN1. Dies sieht im Folgenden so aus: Was sind die Unterschiede bei den Glasfaser-Standards AON und GPON?

Active Optical Network (AON) Beim Glasfaser-Standard AON (active optical Network) spicht man auch von der „aktiven Glasfaser”, Die Verkabelung ist ähnlich wie bei Telefonanschlüssen: Vom Schaltkasten am Straßenrand gehen verschiedene Adern in ein Gebäude, die sich dann auf die einzelnen Wohnungen verteilen. Jede Wohnung hat eine separate Leitung bis in den Schaltkasten.

Gigabit Passive Optical Network PON/GPON Beim Glasfaser-Standard GPON (Gigabit Passive Optical Network) spricht man von der sogenannten „passiven Glasfaser”, Die Verkabelung ähnelt der von Kabelanschlüssen. Das bedeutet: In das Gebäude geht eine Glasfaser, an der alle Wohnungen angeschlossen sind.

Glasfaser-Tarife: Welche Fallen bei gibt es? Kostenfallen: Auch im Glasfaser-Bereich gibt es (wie bei VDSL- und Kabelverträgen) die üblichen Kostenfallen.

  1. So wird beispielsweise mit einem Einheitspreis für alle Bandbreiten geworben. Etwas kleiner gedruckt, kann man dann nachlesen, dass sich der Preis nach 3, 6, 9 oder 12 Monaten deutlich erhöht, Es gibt auch Anbieter, die eine Wechselmöglichkeit einräumen, allerdings sollten Sie sich auf keinen Fall den Wechselzeitpunkt verpassen.
  2. Koppelverträge bei Stromanbietern: Wenn Energielieferanten auch Glasfaser-Anschlüsse bauen, so wollen sie den Glasfaser-Vertrag meist auch an einen Stromliefervertrag koppeln.

Glasfaser-Anschluss vom Energieversorger: Muss ich auch den Stromversorger wechseln, wenn ich Glasfaser haben möchte? Nein. Viele Versorger bieten aber Kombirabatte auf den Glasfaser-Anschluss, wenn Sie auch einen Energievertrag dort haben. Rechnen Sie jedoch vorher genau durch, ob sich dies für Sie lohnt. Wie lange sind Vorverträge für Glasfaser gültig? In der Regel gibt es Fristen zur Nachfragebündelung. Sprich: Anbieter bauen nur dann aus, wenn ein gewisser Prozentsatz der Haushalte entsprechende Vorverträge abschließen. Sind am Ende der Frist nicht genügend Vorverträge abgeschlossen, so wird meist zuerst die Frist 1 bis 2-mal verlängert. Wann kommt ein Glasfaser-Vertrag zustande? Schließen Sie einen Glasfaser-Vertrag bzw. einen Vorvertrag ab, so erhalten Sie von den Anbietern zunächst nur eine Bestätigung, dass das Vertragsangebot eingegangen ist. Dies ist noch kein Vertragsschluss, Der Vertrag gilt gemäß den meisten AGB der Anbieter erst mit der Auftragsbestätigung als geschlossen.

Sie geben also mit Ihrer Anfrage ein für Sie bindendes Angebot ab. Jedoch kann Ihnen nicht zugemutet werden, ewig auf eine Auftragsbestätigung zu warten. In der Regel sind Sie nicht länger als 1 Monat an Ihr abgegebenes Angebot gebunden sein. Danach begründet die Auftragsbestätigung der Anbieter in den meisten Fällen keinen Vertragsschluss mehr.

Die Anbieter verschicken die Auftragsbestätigung teilweise erst, wenn entschieden ist, ob der Ausbau stattfindet, was Monate dauern kann. Sollten Sie darauf nicht ausreichend hingewiesen worden sein, kann die Auftragsbestätigung zu spät sein und keinen Vertragsschluss mehr begründen.

  1. an der Haustür,
  2. am Telefon
  3. oder über das Internet ab,

so haben Sie grundsätzlich ein Widerrufsrecht, Dies gilt auch für Verkaufsaktionen wie z.B. bei einem Verkaufsstand vor dem Supermarkt oder auf dem Marktplatz. Das Widerrufsrecht besteht jedoch nicht, wenn Sie den Vertrag in einem Ladengeschäft der Anbieter abgeschlossen haben.

Ist ein Widerruf des Glasfaser-Vertrags nicht mehr möglich, dann können Sie aber möglicherweise Ihren Vorvertrag kündigen, wenn dieser eine entsprechende Kündigungsklausel enthält. Andernfalls ist ein Rücktritt nur dann möglich, wenn die Netzbetreibenden ihrer vertraglichen Pflicht nicht nachkommen und das Glasfasernetz nicht vertragsgemäß ausbauen.

Wann beginnt die Vertragslaufzeit? Der erste reguläre Kündigungszeitpunkt eines laufenden Glasfaservertrages ist in der Regel 2 Jahre nach Erhalt der Auftragsbestätigung und nicht nach der Schaltung des Anschlusses, Weitere Details finden Sie hier, Welche Probleme können beim Glasfaser-Ausbau auftreten?

  1. Bauschäden Beim Bau von Glasfaser-Anschlüssen kann einiges schiefgehen: Zum Beispiel, dass das Tiefbauunternehmen Versorgungsleitungen wie Wasser- oder Gasanschlüsse anbohrt. Für diese Fälle haben die Tiefbauunternehmen entsprechende Versicherungen. Sie sollten allerdings aufpassen, wenn z.B. Entsorgungsleitungen, z.B. Abwasserrohre oder Regenrohre, angebohrt werden. Das fällt meistens erst später auf. Wichtig: Sollten Schäden entstehen, dokumentieren Sie diese unbedingt. Machen Sie am besten Fotos und schreiben Sie genau auf, wann sich was ereignet hat.
  2. Wechsel des Angebots Ein weiteres Problem ist, wenn Glasfaser-Anbieter nicht liefern, Sie den Altvertrag aber schon gekündigt haben. In diesem Fall haben Sie nach den neuen Regelungen Anspruch auf Schadenersatz für den Ausfall, Ein Wechsel findet unter der Leitung der neuen Anbieter statt. Alt- und Neuanbieter sind zur Zusammenarbeit verpflichtet und Ihr alter Anschluss darf erst abgeschaltet werden, wenn die technischen und vertraglichen Voraussetzungen für den neuen Anschluss vorliegen. Stehen Sie beim Wechseltermin ohne Leistung da, können Sie
    • ab dem 2. Arbeitstag seit der Unterbrechung für jeden weiteren Tag ohne Leistung, 20 Prozent des vertraglich vereinbarten Monatsentgeltes (mindestens jedoch 10 Euro) von den alten Anbietern verlangen.
    • von alten Anbietern verlangen, die Leistung wieder herzustellen, wobei Sie dann nur 50 Prozent des alten Monatsentgeltes zahlen müssen.

Neue Anbieter haben keinen Anspruch auf Zahlungen, bevor der Wechsel nicht erfolgreich war. Sie sollten darauf achten, dass die neuen Anbieter die Kündigung beim alten übernehmen, damit Sie beim Wechsel umfassend geschützt sind. Glasfaser-Anschluss: Gibt es noch weitere Tipps und Tricks?

  • Rückwechsel auf VDSL oder Kabel nach 2 Jahren Natürlich können Sie nach 2 Jahren Mindestvertragslaufzeit wieder auf die alten Anschlussarten zurück wechseln. Der Glasfaser-Anschluss bleibt dann ungenutzt, kann aber jederzeit wieder „reaktiviert” werden.
  • VoIP als Ersatz für Preselection Im Netz der Telekom Deutschland GmbH können Sie mit „Vorvorwahlen” über Drittanbieter durchaus günstiger ins Ausland oder ins Mobilfunknetz telefonieren. Diese Möglichkeit gibt es bei anderen Anbietern nicht. Da die Telefonie inzwischen technisch grundsätzlich über das Internet läuft (man spricht von Internettelefonie, Voice Over IP, IP-Telefonie), können Sie sich auch noch alternative Telefonanbieter (wie beispielsweise Sipgate, Dusnet) auf Ihrem Router einrichten und über diese billiger telefonieren.

Weitere Informationen zum Thema Glasfaseranschluss finden Sie hier,

Kann ich als Mieter Glasfaseranschluss ablehnen?

Mieter oder Vermieter will kein Glasfaser-Internet? | o2

Oft ist die unbegründete Angst vor hohen Kosten Grund für die Ablehnung.Liegt das Wohnhaus im Glasfaser-Ausbaugebiet, dürfen Vermieter den Anschluss nicht verweigern.Anschlusskosten können auf Mieter umgelagert werden, dürfen pro Monat aber höchstens 5 Euro betragen.Für Vermieter kann es sich rechnen, einen Teil der Tarifkosten zu tragen.

Es ist schnell, umweltfreundlich und die Technik der Zukunft. Warum sollte man also Glasfaser-Internet als Mieter oder Vermieter nicht wollen? In beiden Fällen ist meist die Angst vor zu hohen Kosten der Auslöser für die Ablehnung. Die einen befürchten, dass die Glasfaser-Anschlusskosten ganz auf Mieter umgelegt werden und die Tarife zu teuer sind.

  • Die anderen befürchten als Vermieter auf den Kosten für den Ausbau sitzen zu bleiben.
  • Beide Ängste sind unbegründet, wenn Mieter und Vermieter an einem Strang ziehen.
  • Ommunikation ist hier wichtig.
  • Im Folgenden stellen wir die besten Argumente vor, mit denen du als Mieter oder Mieterin deine Vermieter überzeugst.

Außerdem schauen wir uns an, wie du als Vermieter oder Vermieterin argumentieren kannst. Falls du dich fragst: „Kann ich als Mieter nicht einfach Glasfaser beantragen?”, ist die Antwort darauf: Jein. Soll ein neuer Glasfaseranschluss gelegt werden, müssen Vermieter bzw.

  • Hauseigentümer zustimmen, denn der Anschluss erfordert Baumaßnahmen am und im Haus.
  • Liegt ein Haus allerdings im Glasfaser-Ausbaugebiet, dürfen Vermieter den Anschluss nicht verweigern, wenn auch nur eine Mietpartei diesen bestellen will.
  • Das schreibt das Telekommunikationsmodernisierungsgesetz von 2021 vor.

Mache als erstes einen unverbindlichen und wende dich dann an deine Vermieter. Diese Argumente werden dir helfen, ihn oder sie zu überzeugen:

Ein Glasfaseranschluss steigert den Wert eines Hauses um einige Prozent.Glasfaser ist die Technik der Zukunft, und wer sie jetzt verlegen lässt, bekommt den Anschluss oft zu besonders guten Konditionen (hierzu beraten wir dich und die Vermieter gerne).Wer einmal einen Anschluss hat, muss in den nächsten Jahrzehnten keine neue Technik mehr einbauen lassen.Für Mehrfamilienhäuser: Glasfaser wird für viele Mieter immer wichtiger und kann so potenzielle neue Mieter von einer Wohnung überzeugen.Der Hauseigentümer bezahlt den Anschluss ans Glasfasernetz, aber die Kosten können auf die Mieter umgelegt werden,

Der letzte Punkt scheint erstmal ein Nachteil für dich zu sein, aber die über die Nebenkosten weitergegebenen Kosten sind vergleichsweise gering. Du kannst mit maximal 5 Euro pro Monat für höchstens 9 Jahre rechnen. Besonders gute Chancen, jemanden zu überzeugen, hast du, wenn du mit einer Einzelperson verhandeln musst.

Bei Verwaltungen wird es vielleicht komplizierter, weil mehr Leute Mitspracherecht haben. Trotzdem lohnt es sich auch hier, gut vorbereitet anzufragen und dranzubleiben, Wird das Gebiet, in dem dein Miethaus steht, gerade erschlossen, kann es sein, dass du den Anschluss günstig oder sogar kostenlos bekommst.

Allerdings muss dafür wenigstens eine Partei im Haus einen Glasfaser-Tarif abschließen, Deshalb lohnt es sich vor dem Glasfaseranschluss, deine Mieter für das schnelle Internet zu begeistern. Die Frage „Muss ich als Mieter Glasfaser nehmen?” ist nämlich mit „Nein” zu beantworten.

Aus Angst vor hohen Kosten wollen einige lieber erstmal keinen neuen Anschluss. Diese Sorge kannst du ihnen mit den richtigen Argumenten nehmen. Lasse als erstes die Verfügbarkeit in der Gegend deines Mietshauses prüfen, Das übernehmen wir gerne für dich und beraten dich und deine Mieter auch zu passenden,

Nach der kannst du dich bei einem Infoabend mit ihnen zusammensetzen und vorrechnen, dass die Kosten wesentlich geringer sind als eventuell befürchtet.Was für Glasfaser-Tarife für deine Mieter spricht:

See also:  Warum Gibt Es Kein Nurofen Saft?

Schnelles Internet fürs Homeoffice, Streaming, Gaming und mehrGlasfaser ist spart Energie, was sich auf der Stromrechnung bemerkbar machen kann.Die Kosten für den Ausbau betragen höchstens 5 Euro pro Monat für maximal 9 Jahre pro Mietspartei. Günstige Tarife gibt es schon heute (hierzu beraten wir dich und deine Mieter gerne).

Für dich als Hauseigentümer oder Hauseigentümerin ist es natürlich sehr interessant, einen Glasfaserausbau vornehmen zu lassen, wenn er zu günstigen Konditionen möglich ist. Wenn du nach einem Gespräch mit uns weißt, dass das gerade der Fall ist, kannst du deinen Mietern auch anbieten, einen Teil der Tarifkosten für einen begrenzten Zeitraum zu übernehmen,

Das kann sich auch finanziell lohnen, da du so höhere Kosten für einen späteren Anschluss ans Glasfasernetz vermeidest, Du zeigst deinen Mietern so ein echtes Entgegenkommen, das sie auch über eventuelle Unannehmlichkeiten hinwegtröstet, die durch nötige Baumaßnahmen für das Verlegen von Leerrohren und Glasfaser im Haus entstehen können.

Sollte es aus irgendwelchen Gründen doch nicht zu einer Einigung kommen oder die Erschließung des Wohngebiets noch nicht anstehen, sucht man gemeinsam nach der bestmöglichen Alternative.Bei O 2 gibt es neben Glasfaser- auch Internet-Tarife für LTE/5G, Kabel und DSL.

So findet jeder und jede genau das Passende – egal, wo der Anschluss sein soll. Damit lässt sich die Zeit, bis Glasfaser in ganz Deutschland verfügbar ist, wunderbar überbrücken. Ganz gleich, ob der Wunsch nach einem Glasfaseranschluss von den Mietern oder den Vermietern ausgeht: Beide Parteien sollten das Gespräch suchen und sich jeweils gut vorbereiten.

Alle nötigen Informationen zu Verfügbarkeit und Tarifen bekommst du von O 2, Wann spricht man von Breitbandanschluss und für was brauchst du Breitband? Wir beantworten grundsätzliche Fragen rund ums Highspeed-Internet. Netflix unterwegs ohne Datendrossel streamen – mit unseren Unlimited-Tarifen kein Problem. Hier erfährst du alles, was du dazu wissen musst. Wie viel Datenvolumen benötigen Netflix, YouTube, Spotify? Hier findest du es heraus. Wie können wir dir helfen? : Mieter oder Vermieter will kein Glasfaser-Internet? | o2

Was für einen Router brauche ich für Glasfaser?

Für ordentliches WLAN über Glasfaser sollten auf jeden Fall Wi-Fi 5 (WLAN ac) oder Wi-Fi 6 (WLAN ax) drin sein. Auch die LAN-Anschlüsse sollten bis zu 1.000 Mbit/s ermöglichen. Mögliche Geräte sind beispielsweise die AVM Fritz!Box 7590 AX oder 7530 AX oder der Telekom Speedport Smart 4.

Wer legt Glasfaser vom Keller in die Wohnung?

Vom Hausanschluss bis zu den Wohneinheiten: so verläuft das Glasfaser-Kabel – Der Baupartner installiert den Hausübergabepunkt (HÜP) im Keller oder Hausanschlussraum des Gebäudes – je nach baulicher Situation. Von dort aus erfolgt die Verteilung der Glasfaser-Kabel zu den Glasfaser-Teilnehmeranschlüssen (GF-TA) der einzelnen Wohnungen.

Die GF-TA werden im Inneren der Wohnungen montiert. Damit verbunden wird der Glasfaser-Modem (NT) an den Sie Ihren Router anschließen. Wir empfehlen die Platzierung von GF-TA und NT in unmittelbarer Nähe Ihres Routers, damit eine Leistung ohne Datenverlust möglich ist. Für die maximale Datenrate empfehlen wir zudem, Ihre Geräte über LAN mit dem Router zu verbinden.

Dafür eignen sich Kabel des Typs CAT 5 (e) / CAT 6 / CAT 7. Damit am Tag der Aktivierung alle Geräte verbunden werden können, müssen bis zu diesem Zeitpunkt die Leitungswege vorbereitet sein, beispielsweise in Form von Leerrohren. Über die Leitungswege vom HÜP bis zum GF-TA entscheidet der Hauseigentümer, die Strecke innerhalb der eigenen Wohnung bereiten Sie als Mieter eigenständig vor.

Wer schließt Glasfaserkabel im Haus an?

In der Regel wird der HÜP im Keller oder im Hausanschlussraum installiert. Die Installation er- folgt durch einen geschulten Mitarbeiter des beauftragten Generalunternehmens. Der Netzabschluss (Network Termination) wird am verein- barten Wunschort installiert.

Ist Glasfaser umsonst?

Für wen sich der Glasfaserausbau lohnt Glasfaser gilt als Internetverbindung der Zukunft. Der Einbau ist kostenlos zum Start. Experten raten, die Angebote gut zu prüfen, denn ein nachträglicher Einbau wird teurer. Welche Vor- und Nachteile bieten Glasfaseranschlüsse? Beitragslänge: 4 min Datum: 06.02.2023 In vielen Regionen klingelt es derzeit an der Haustür: Ein Vertreter bietet einen neuen Anschluss an.

Was ist besser Glasfaser oder Kabel Internet?

Glasfaser-Internet ist im Unterschied zu Kabel- und DSL-Internet teurer, bietet aber auch die besten Datenraten und die höchste Stabilität. Das Angebot an DSL-Anbietern und Verträgen ist am größten, weshalb Sie viele günstige Tarife wählen können.

Welcher Glasfaser Anbieter ist der günstigste?

Unseren Empfehlungen: Die günstigsten Glasfaser-Tarife – Die besten Glasfaser-Tarife sind mit unserem Vergleich schnell gefunden. Damit Sie schnell den optimalen Überblick über die günstigsten Glasfaser-Internet-Tarife erhalten, haben wir im Folgenden die aktuell günstigsten Tarife für einen Glasfaser-Anschluss für Sie zusammengetragen (Stand: Juli 2023).

Anbieter Preis / Monat Download Speed Hardware
Vodafone ab 24,99 €* ab 50 Mbit/s ab 4,99 € mtl. Zum Angebot
M-Net ab 29,90 €* ab 25 Mbit/s kostenfrei inkl. Zum Angebot
NetCologne Netspeed ab 29,95 €* ab 50 Mbit/s ab 4,00 € mtl. Zum Angebot
PYUR ab 30,00 €* ab 120 Mbit/s ab 4,00 € mtl. Zum Angebot
DG basic ab 31,24 €* ab 300 Mbit/s ab 2,00 € mtl. Zum Angebot
1&1 Glasfaser ab 32,80 €* ab 50 Mbit/s ab 4,99 € mtl. Zum Angebot
Telekom Magenta Zuhause ab 33,28 €* ab 50 Mbit/s ab 6,95 € mtl. Zum Angebot
o2 my Home ab 37,49 €* ab 100 Mbit/s ab 3,99 € mtl. Zum Angebot
EWE Glasfaser ab 38,74 €* ab 150 Mbit/s einmalig 119,99 € Zum Angebot

Was kostet ein Vertrag mit Glasfaser?

Reguläre monatliche Kosten ausgewählter Glasfasertarife –

Tarif Download / Upload in Mbit/s Regulärer Preis
Telekom MagentaZuhause XXL 500 / 100 59,95 € Zum Angebot
Telekom MagentaZuhause GIGA 1000 / 200 79,95 € Zum Angebot
Vodafone GigaZuhause 500 Glasfaser 500 / 250 ab 49,99 € Zum Angebot
Vodafone GigaZuhause 1000 Glasfaser 1000 / 500 ab 74,99 € Zum Angebot
1&1 Glasfaser 250 250 / 40 49,99 € Zum Angebot
1&1 Glasfaser 1000 1000 / 200 69,99 € Zum Angebot
O2 my Home XL 500 / 250 54,99 € Zum Angebot
O2 my Home XXL 1000 / 500 79,99 € Zum Angebot
Deutsche Glasfaser DG premium 600 / 300 79,99 € Zum Angebot
Deutsche Glasfaser DG giga 1000 / 500 89,99 € Zum Angebot
M-net Surf&Fon-Flat 600 600 / 200 59,90 € Zum Angebot
M-net Surf&Fon-Flat 1000 1000 / 300 99,90 € Zum Angebot
NetCologne Kombipaket 500 500 / 50 59,95 € Zum Angebot
NetCologne Kombipaket 1000 1000 / 100 79,95 € Zum Angebot

Kann ich meinen Glasfaser zur Telekom wechseln?

Nach Aussage der Deutschen Glasfaser kann man nach 2 Jahren, ohne Zusatzkosten wieder zurück zur Telekom wechseln.

Kann Glasfaserkabel brechen?

Glasfaserkabel sind unverzichtbare Komponenten in der modernen Welt der Telekommunikation. Die Fasern in herkömmlichen Glasfaserkabeln sind jedoch auch sehr empfindlich und können leicht brechen. Jede Biegung oder jeder Knick beeinträchtigt die Leistung.

Kann Vermieter mich zwingen Fernsehen über Glasfaser?

Bislang dürfen Vermieter TV-Anschlusskosten umlegen. Doch damit soll künftig Schluss sein, hat der Bundestag beschlossen. Was das für die Mieter bedeutet. Alles begann in einem Kellerstudio in Ludwigshafen. Als 1984 die ersten paar Tausend Haushalte in Deutschland über Kabel fernsehen konnten, hatten sie schlagartig mehr Auswahl: Sender wie Sat 1 oder RTL nahmen den Betrieb auf – als werbefinanzierte Alternative zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Im Laufe der Jahre ersetzte das Kabel-TV in mehr und mehr Städten die alten Antennen. Der Staat half mit einer Sonderregel mit: Wenn die damalige Bundespost ein weiteres Mehrfamilienhaus anschloss, durfte der Eigentümer die Kabelgebühren auf alle Mieter umlegen. Doch bald soll diese Regel – nach fast vier Jahrzehnten – fallen.

Der Bundestag hat am Donnerstag beschlossen, das Telekommunikationsgesetz zu reformieren. In den Beratungen m Vorfeld waren die Anschlussgebühren in Mehrfamilienhäusern ein großer Streitpunkt. Weil Kabel neben Satellit noch immer die beliebteste Empfangsart hiesiger TV-Zuschauer ist, hat die Reform weitreichende Auswirkungen.

  1. Was will der Bund nun ändern? Von Mitte 2024 an sollen Vermieter die Kosten alter Breitbandanschlüsse nicht mehr auf ihre Mieter umlegen dürfen.
  2. Das bedeutet für etwa zwölf Millionen Haushalte bundesweit: Wer weiter Kabelfernsehen möchte, muss individuelle Verträge abschließen.
  3. Größter Anbieter von Kabel-TV ist hierzulande der Vodafone-Konzern, der die Firmen Kabel Deutschland und Unitymedia übernommen hat,

Für die Reform spricht, dass immer mehr Menschen Streamingdienste oder Mediatheken nutzen, statt gewöhnlich fernzusehen. Sie können sich künftig die Anschlusskosten sparen. Der Bundesrat muss der Änderung zwar noch zustimmen. Allerdings haben sich der Bundestag und die Länderkammer bereits aufeinander zubewegt.

Beispielsweise wollte die Bundesregierung die Regel ursprünglich schneller abschaffen, der Bundesrat forderte eine längere Übergangsfrist. Hier hat man sich nun in der Mitte getroffen. Wird Fernsehen für die Mieter teurer? Diese Befürchtung gibt es zwar, aber Mieter haben Alternativen. Bislang sind gemeinsam genutzte Anschlüsse vergleichsweise günstig: Viele Mieter zahlen acht bis zehn Euro pro Monat fürs Kabelfernsehen.

Dies könnte viel teurer werden, wenn Anbieter künftig jedem einzelnen Haushalt den Verwaltungsaufwand in Rechnung stellen, warnt etwa der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW): Mietern drohten “Mehrkosten von bis zu 200 Euro jährlich pro Haushalt”.

Freilich ist niemand gezwungen, per Kabel fernzusehen. Wer den nötigen Platz hat, kann beispielsweise auf eine Satellitenschüssel samt Empfangsgerät ausweichen. Die Anschaffung kostet zwar Geld, doch danach fallen – neben der Rundfunkgebühr – keine Kosten mehr an. Vielerorts ist zudem das digitale Antennenfernsehen (DVB-T oder DVB-T2) eine Alternative.

Wer hierüber auch Privatsender schauen möchte, muss knapp sieben Euro monatlich zahlen. Darüber hinaus schauen mehr und mehr Menschen Fernsehen über das Internet, sofern ihr Anschluss gut genug ist. Beispielsweise bietet die Deutsche Telekom “Magenta TV ” an; der Konzern hat auch deshalb für die Reform geworben.

Zudem kann es gut sein, dass Kabelanbieter mit Sonderangeboten locken werden, sobald die Nebenkosten-Regel fällt. Welche Nachteile hat die Reform? Es gibt vor allem zwei Bedenken. Eines betrifft Mieter mit vergleichsweise niedrigen Einkommen, die Wohngeld oder Hartz IV beziehen. Sie können die Anschlussgebühren bislang als Teil ihrer Wohn-Nebenkosten angeben.

“Die Regierung leistet hier einen echten Bärendienst für Mieter mit geringen Einkommen und sozial orientierte Vermieter”, kritisiert Axel Gedaschko, Präsident des Immobilienverbandes GdW. Freilich könnte die geplante Übergangsfrist helfen: Der Staat kann nun noch einige Zeit lang überlegen, ob und wie er diese Haushalte an anderer Stelle unterstützen könnte, damit niemand unbedingt am Fernsehen sparen müsste.

  • Eine andere Sorge hatten Unternehmen, die Glasfaserleitungen bis in Häuser und Wohnungen verlegen.
  • Denn die Nebenkosten-Regel gilt seit einigen Jahren nicht mehr nur fürs Kabelfernsehen, sondern allgemein für Breitbandanschlüsse.
  • So nutzen auch Glasfaser-Anbieter die Regel, um ganze Mehrfamilienhäuser mit schnellem Internet zu versorgen.

Daher forderte etwa der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko), dass der Staat die Umlage nicht komplett abschaffen, sondern modernisieren sollte. Hat der Staat das aufgegriffen? Ja, er hat sich sozusagen eine neue Umlage ausgedacht: Wenn Vermieter Glasfaserleitungen bis in die Wohnungen verlegen lassen, dürfen sie künftig ein sogenanntes Bereitstellungsentgelt von ihren Mietern verlangen.

  1. Dieses darf jedoch höchstens fünf Euro pro Monat und Haushalt betragen.
  2. Und Eigentümer dürfen diese Gebühr maximal fünf bis neun Jahre lang auf ihre Mieter umlegen – je nachdem, wie kompliziert die Verkabelung beispielsweise in Altbauten ist.
  3. Breko-Geschäftsführer Stephan Albers bezeichnet den Kompromiss als “Riesenchance”, damit mehr Mehrfamilienhäuser Glasfaserleitungen bekommen “und bestehende kupferbasierte Anschlüsse ersetzt werden”.

Tatsächlich lassen sich mit direkten Glasfaseranschlüssen mehr Daten in kürzerer Zeit und zuverlässiger herunterladen als mit den meisten Leitungen der Telekom – oder auch der Kabelanbieter. Firmen wie die Telekom haben aber bereits angekündigt, dass sie in den nächsten Jahren deutlich mehr Glasfaserleitungen von den Verteilerkästen in den Straßen bis in die Häuser legen wollen.

Was halten Fernsehsender von der Reform? Für Fernsehsender ist das Kabel noch immer mit der wichtigste Verbreitungsweg: Mehr als 40 Prozent aller TV-Haushalte hierzulande nutzen diese Technik. Sobald Kabelanschlüsse aus den Nebenkosten herausfallen, dürften sich einige Haushalte gut überlegen, wie viel sie nun selbst fürs Fernsehen zahlen wollen oder können.

Daher prognostizierte der Verband Privater Medien (Vaunet) zuletzt, dass Fernsehsender infolge der Reform fünf bis 20 Prozent ihrer Reichweite verlieren könnten. Für die Unternehmen wäre das eine schlechte Nachricht, da sich Privatsender ja vor allem über Werbung finanzieren.

  • Man müsse freilich abwarten, wie sich der Markt der verschiedenen Verbreitungswege entwickeln werde, sagt ein Verbandssprecher.
  • Der Vaunet vertritt die Interessen von Privatsendern wie RTL oder Pro Sieben Sat 1.
  • Fast 40 Jahre nach den Anfängen des Kabelfernsehens dürfte die Reform des Telekommunikationsgesetzes daher vor allem zwei Entwicklungen bestärken: Vermieter haben künftig einen klaren Anreiz, ganze Mehrfamilienhäuser mit schnellen Glasfaserleitungen verkabeln zu lassen.

Und Millionen Fernsehzuschauer werden sich spätestens 2024 fragen müssen, wie viel ihnen das lineare Programm noch wert ist. Was ändert sich noch mit dem neuen Telekommunikationsgesetz? Mit der Reform sollen alle Bürger künftig ein Recht auf schnelles Internet bekommen.

Die Politik muss allerdings noch festlegen, was “schnell” anfänglich bedeuten soll: Wie viel Megabit muss ein Haushalt pro Sekunde mindestens herunterladen können? Nachdem der Staat dies ausgegrübelt hat, soll das Recht von Mitte 2022 an greifen. Die Mindestvorgabe soll dann mit der Zeit steigen. Bundesbürger mit langsameren Anschlüssen – allen voran wohl in ländlichen Gebieten – könnten sich dann bei der Bundesnetzagentur beschweren.

Die Behörde könnte Anbieter dann gegebenenfalls dazu zwingen, schnellere Leitungen in der jeweiligen Gegend zu verlegen. Die Kosten hierfür soll ein Finanztopf tragen, in den mehrere Telekommunikationsunternehmen einzahlen sollen.

Kann man Glasfaser mit Telefonkabel verbinden?

Der erste Giga Bridge-Adapter wird über ein LAN-Kabel mit dem ONT verbunden und empfängt das Glasfaser-Signal. Er leitet das Glasfaser-Signal über eine vorhandene Telefonleitung weiter. Der zweite Giga Bridge-Adapter empfängt das Glasfaser-Signal und übergibt es per LAN-Kabel an den Router.

Wie kommt der Glasfaseranschluss vom Keller in die Wohnung?

Wie kommt die Glasfaser vom Keller in die einzelnen Räume? – Wer einen FTTH-Anschluss der Telekom bucht, erhält meist im Keller einen sogenannten Glasfaser-Abschlusspunkt (Gf-AP). Hier endet das Außenkabel des Netzbetreibers. „Und von diesem grauen Kasten”, so Glasfaser-Experte Zerson, „muss dann ein weiteres Netz, möglichst wieder mit Leerrohren, in die Wohnung oder in die Wohnungen der Kund*innen gelegt werden”.

Was tun ohne Glasfaseranschluss?

Kabel Internet – Sofern verfügbar, ist ein Kabelanschluss unserer Meinung nach momentan die beste Alternative zu Glasfaser. Die Transferraten stehen im Schnitt in nichts nach. Weitere Vorteile: Highspeed-Kabel-Internet ist relativ weitläufig verfügbar, da die Anbieter seit vielen Jahren intensiv in den Netzausbau investieren.

Zudem zeichnet sich diese Zugangsart durch ihre Vielseitigkeit aus. Neben schnellem Internet, kann auch der Telefonanschluss komplett darüber abgewickelt und zusätzlich digital-TV abonniert werden. Preiswert sind Kabel-Flatrates allemal. Sofern die Netze bei Ihnen schon mit dem DOCSIS3.0/3.1 -Standard aufgerüstet wurden, stehen Datenraten von 50-1000 MBit zur Verfügung, abhängig vom Anbieter und Wohngegend.

Übrigens: Die Ähnlichkeit zu Glasfaser-Internet (FTTH) kommt nicht ohne her, denn der Großteil der Kabelnetze wird heute ebenfalls über fiberoptische Leitungen ausgebaut. Die größten Kabelanbieter hierzulande sind Vodafone ( www.vodafone.de/kabel ) und Telecolumbus ( PYUR ).

Kann ich als Mieter Glasfaseranschluss ablehnen?

Warum sollte ich Glasfaser ins Haus legen lassen? Viele Verbraucher:innen fragen sich, warum man überhaupt einen Glasfaser-Anschluss ins Haus legen lassen sollte. Viele sind mit ihren Anschlüssen mit Bandbreiten von 50-100 Mbit/s zufrieden und sind unsicher, ob so ein Anschluss überhaupt notwendig ist.

Die Erfahrung zeigt jedoch, dass der Bandbreitenbedarf im Laufe der Jahre ständig wächst. Während vor 20 Jahren noch ein 1 bis 2 Mbit pro Sekunde (Mbit/s) vollkommen ausreichten, ist dies inzwischen nicht mehr so. Die Art der Internetnutzung entwickelt sich stetig fort. Vor 20 Jahren hat man das Internet oft nur zu Recherchezwecken genutzt, sowie um E-Mails hin und herzuschicken.

Heute sehen die Anwendungen anders aus: Mit

  • Filmen,
  • Streaming-Diensten,
  • Cloud-Nutzung
  • und anderen Internet-Diensten

ist der Bandbreitenbedarf stark gewachsen, Auch der Aufruf normaler Internetseiten benötigt viel mehr Daten, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Daher ist es sehr fraglich, ob die bisherige Bandbreite heute noch ausreicht. Und: Ob sie es auch in 4 bis 6 Jahren noch tun wird. Wie wird Glasfaser angeschlossen? Es gibt 2 Arten des Glasfaser-Ausbaus:

  1. Gemeinde/Stadt baut aus: Die Stadt oder Gemeinde schreibt den Glasfaser-Ausbau offiziell aus und Unternehmen können sich darauf bewerben. Die Stadt oder Gemeinde kann in diesem Fall auch Fördermittel von Bund und Land beantragen.
  2. Eigenwirtschaftlicher Ausbau: Hier kommt ein einzelnes Unternehmen auf die Stadt oder Gemeinde zu und baut im Rahmen eines Kooperationsvertrages Glasfaser aus. Der Ausbau erfolgt aber meist nur dann, wenn auch genügend Haushalte entsprechende Vorverträge für Glasfaser-Anschlüsse unterschreiben.

Kann ich (wie bei VDSL oder Kabel) zwischen mehreren Anbietern auswählen? Das kommt darauf an, welche Anbieter Glasfaser ausbauen und unter welchen Konditionen der Ausbau vereinbart wurde. Der Fachbegriff hierfür lautet „Open Access”. Meist ist es so, dass Anbieter, die Glasfaser-Kabel legen und ausbauen, das Netz in den ersten Jahren nur selbst vermarkten und es dann auch anderen Anbietern zur Verfügung stellen.

Allerdings ist es leider auch oft so, dass alternative Anbieter kein Interesse am Glasfaser-Ausbau haben, da die Konditionen für die Nutzung des Netzes unattraktiv sind. Derzeit bleibt Ihnen deshalb leider nur die Möglichkeit, aufwändig die Verfügbarkeit bei allen Anbietern einzeln anzufragen und sich auch vor Ort zu informieren.

Was macht einen „echten” Glasfaser-Anschluss aus? Ein Mitarbeiter meines Kabelnetzbetreibers meint, dass bereits ein „Glasfaser-Anschluss” im Haus liegt. Das hören die Mitarbeiter:innen von Verbraucherzentralen bei Beratungen immer wieder von Verbraucher:innen.

  • „Kabel-Glasfaser”,
  • „Koax-Glasfaser-Technologie”
  • und neuerdings auch „Gigabit-Anschluss”.

Tipp: Fragen Sie nach, ob es sich um einen echten Glasfaser-Anschluss bis in die Wohnung handelt. Der Fachbegriff hierfür lautet Fiber to the Home (FTTH). Was ist der Unterschied zwischen FTTC, FTTB und „echten Glasfaser-Anschluss”?

  • FTTC ist die Abkürzung für Fiber to the curb, also bis zum berühmten grauen Kasten am Straßenrand. Hierunter fallen beispielsweise alle VDSL- und Kabelanschlüsse. Die Glasfaserleitung geht dabei bis in den Kasten am Straßenrand, Von dort geht es auf anderen Technologien, wie z.B. bei VDSL über die Telefonleitung oder beim Kabelanschluss über das Koaxialkabel, weiter. In der Regel bestehen diese alten Kabel noch aus Kupfer und bremsen daher die schnelle Glasfaser-Geschwindigkeit aus, so dass diese nicht vollständig in Ihrer Wohnung ankommt.
  • FTTB bedeutet Fiber to the building, also die Glasfaser geht hier bis in den Keller eines Gebäudes. In die einzelnen Stockwerke geht es über andere Technologien, zum Beispiel über langsamere Kupferkabel.
  • FTTH steht für Fiber to the home, Die Glasfaser geht hier bis in Ihre Wohnung, FTTH ist die zukunftssicherste Art der Internetverbindungen. Nur bei dieser Anschlussart spricht man von einem „echten Glasfaser-Anschluss”.

Was kostet der Bau eines Glasfaser-Anschlusses? Bei der Kostenkalkulation für den Bau von Glasfaser-Anschlüssen sollten Sie zwischen

  • dem Vertrag zum Bau des Anschlusses (Anschlussvertrag) und
  • dem Vertrag zum eigentlichen Betrieb (Nutzungsvertrag) unterscheiden.

Anschlussvertrag ohne Nutzungsvertrag: Ein Glasfaser-Anschluss wird in das Gebäude gelegt, es gibt jedoch keinen Vertrag über die Nutzung. Meist entstehen hier Anschlusskosten für den Bau des Anschlusses in Höhe von ca.500 bis 1000 Euro, Anschlussvertrag mit Nutzungsvertrag: Um die hohen Anschlusskosten zu vermeiden, bieten viele Unternehmen auch sogenannte Kombiverträge an.

Sie bekommen dabei die Anschlusskosten erlassen, wenn Sie einen Versorgungsvertrag abschließen, der eine Mindestvertragslaufzeit von 2 Jahren hat. Einige Glasfaseranbietern bieten zudem nur diese Möglichkeit an. Welche Vertragsart für den Glasfaser-Anschluss ist zu empfehlen? Meist ist der Anschlussvertrag mit Nutzungsvertrag günstiger.

Rechnet man die monatlichen Kosten für 2 Jahre zusammen, so liegen Sie meist noch unter den Anschlusskosten für einen Vertrag ohne Nutzung. Welche Bandbreite / welcher Tarif ist sinnvoll für mich? Anbieter werben meist mit hohen Bandbreiten im Download,

  1. Die Qualität eines Internetanschlusses hängt aber auch von anderen Faktoren ab: z.B.
  2. Von der Bandbreite im Upload,
  3. Gerade in Zeiten von Homeoffice und einer Cloud-Nutzung benötigen Sie auch größere Bandbreiten im Upload ins Internet.
  4. Häufig wird unterschätzt wie viel Bandbreite im Upload für moderne Videotelefonie oder den schnellen Dateiversand benötigt wird.

Anbieter haben sich lange Zeit bei der Bewerbung ihrer Anschlüsse nur auf die Downloadraten fokussiert. Zeitgemäße Internetnutzung setzt jedoch eine gewisse Qualität bei beiden Parametern voraus. Ihre individuell notwendige Bandbreite hängt sehr stark von Ihren persönlichen Nutzungsgewohnheiten ab: Während beispielsweise für ein Rentnerehepaar, das nur gelegentlich im Internet surft, eine Bandbreite von unter 100 Mbit/s im Download derzeit ausreicht, benötigen Eltern im Homeoffice und mit internetaffinen Kindern eine höhere Bandbreiten zwischen 100-400 Mbit/s.

  1. Bandbreiten mit 500 Mbit/s – 1 GBit/s sind hingegen derzeit in der Regel nur für Firmen interessant.
  2. Tipp: Greifen Sie bei Vertragsschluss im Zweifelsfalle eher auf eine etwas niedrigere Bandbreite zurück.
  3. Sollte diese nicht für Sie ausreichen, können Sie bei fast allen Anbietern eine Höherstufung (Upgrade) bekommen – auch während der Vertragslaufzeit.

Wählen Sie hingegen zu Beginn einen „überdimensionierten” Tarif, so ist ein „Downgrade” auf niedrigere Bandbreiten meist erst zum Ende der Mindestvertragslaufzeit möglich. Wie läuft der Glasfaser-Ausbau ab? In vielen Fällen läuft der Glasfaser-Ausbau in 5 Schritten ab:

  1. Nachfragebündelung: Zunächst werden Interessenten für Glasfaser-Anschlüsse gesucht und der Glasfaser-Ausbau wird entsprechend vermarktet. Das heißt, zu diesem Zeitpunkt können Sie schon entsprechende Glasfaser-Vorverträge abschließen,
  2. Entscheidung: Hat genug Haushalte (meist 30-40 Prozent) die Vorverträge unterschrieben, fällt die Entscheidung für einen Glasfaser-Ausbau, Liegt die Quote darunter, wird der Ausbau meist erst einmal verschoben.
  3. Tiefbau: Bei Tiefbauarbeiten werden die Glasfaser-Leitungen in die Straßen verlegt und auch in die einzelnen Keller der Gebäude.
  4. Installation: Nach der Verlegung der Glasfaser-Leitungen in den Keller wird der eigentliche Glasfaser-Anschluss installiert, Die Kabel werden „gespleißt”, also mit der Glasfaser-Anschlussdose verbunden.
  5. Schaltung: Mit der Schaltung des Glasfaser-Anschlusses wird der Bau abgeschlossen. Sie können nun mit Ihrem neuen Glasfaser-Anschluss im Internet surfen.

Was muss ich als Grundstückseigentümer beachten? Für die Verlegung der Glasfaser von der Straße bzw. vom Bürgersteig bis in den heimischen Keller durchläuft das Glasfasernetz Ihren privaten Grund. Als Grundstückseigentümer:in haben Sie die Hoheit über Ihr Eigentum und es darf nicht grundlos beeinträchtigt werden. Was muss ich als Wohnungseigentümer beachten? Als einzelne Wohnungseigentümer:in können Sie sich auch an das Glasfasernetz anschließen lassen. Das Wohnungseigentumsgesetz bevorzugt den Anschluss an ein Netz mit „sehr hoher Kapazität” – wie Glasfaser. Wohnungseigentümer:innen haben ein Recht auf einen Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft zum Anschluss an ein Glasfasernetz.

  1. Die anderen Wohnungseigentümer dürfen die Zustimmung nicht verweigern.
  2. Was muss ich als Mieter:in beachten? Als Mieter:in müssen Sie sich mit Ihrem Vermieter bzw.
  3. Ihrer Vermieterin bzw.
  4. Mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen.
  5. Diese können aber auch den Bau eines Glasfaser-Anschlusses verweigern.
  6. Wer haftet für Schäden beim Bau des Glasfaser-Anschlusses? Entsteht beim Bau des Glasfaser-Anschlusses im Keller ein Bauschaden, (z.B.

Anbohren von anderen Leitungen oder unsachgemäße Verlegung), so haftet in der Regel das Tiefbauunternehmen, Wichtig: Dokumentieren Sie die Schäden mittels Fotos und genauer Notizen und melden Sie den Schaden an das Glasfaser-Unternehmen. Wie kommt die Glasfaser vom Keller in die Wohnung (Inhouse-Verkabelung)?

  • Bei kleineren Häusern (1-2 Familienhaus): In kleineren Häusern übernehmen meist die Glasfaser-Anbieter die Verkabelung bis in die Wohnungen noch mit. Meist wird dies jedoch auf eine maximale Kabellänge von 20 Meter begrenzt. Voraussetzung für die Verlegung der Glasfaser in die einzelnen Wohnungen ist meist jedoch, dass der Kabelweg „bauseitig” vorbereitet sein muss. Das heißt, die Eigentümer:innen müssen schon alles vorbereitet haben, damit der Glasfaser-Anbieter nur noch die Leitung verlegen muss. Dazu gehören z.B. nötige Bohrungen, damit die die Kabel durch die Wände geführt werden können.
  • Bei größeren Häusern: In größeren Mehrfamilienhäusern sind die Eigentümer:innen bzw. die Wohnungsbaugesellschaft für die Verkabelung vom Keller bis in die einzelnen Wohnungen zuständig. Sie müssen hierfür zunächst auch die Kosten übernehmen, Allerdings können sie die Kosten für die Verkabelung über die Nebenkosten auf die Mietenden umlegen, Glasfaser-Bereitstellungsentgelt über die Nebenkosten: Laut der neuen Betriebskostenverordnung dürfen hierfür 5 Euro pro Monat und für 5 Jahre, bzw. bei schwierigeren Verkabelungen für maximal 9 Jahre berechnet werden. Die Berechnung erfolgt unabhängig davon, ob Sie den Glasfaser-Anschluss oder doch den DSL- oder Kabel-Anschluss nutzen.

Wichtige Begriffe: Was bedeuten Anschlussdose, ONT, Glasfaser-Modem, Router? Anschlussdose: Es gibt verschiedene Anschlussdosen für Internetanschlüsse, diese unterscheiden sich je nach Anschlussart: Das öffentliche Telekommunikationsnetz endet an der Anschlussdose. Bis dort ist der Netzbetreiber verantwortlich. Danach sind Sie selbst zuständig. Glasfaser-Anschlussdose: Neben den bereits beschriebenen Anschlussdosen gibt es noch andere Varianten: Abbildung: Passive Anschlussdosen für Glasfaser-Anschlüsse Expertentipp: An der Glasfaser-Anschlussdose endet das Netz der Anbietern, sie ist vergleichbar mit der Telefondose bei VDSL oder der Kabeldose beim Kabelanschluss. Nach den gesetzlichen Regeln muss eine Glasfaser-Anschlussdose so gestaltet sein, dass Sie auch Ihren eigenen Router daran anschließen können.

  • Telekommunikationsanbieter versuchen dagegen gerne, ihre eigenen Miet-Router zu vermarkten.
  • Auf diese gemieteten Router sind Sie jedoch nicht zwingend angewiesen, Sie können auch ihren eigenen Router verwenden.
  • Aber Achtung: Wegen der neuen Anschlusstechnik benötigen Sie einen speziellen Glasfaser-Router.

Bereits vorhandene Kabel- oder VDSL-Geräte passen nicht und können nur in Verbindung mit einem separaten Glasfaser-Modem verwendet werden (eine Anleitung dazu finden Sie unter dem Punk „Wie verwende ich weiterhin meinen alten VDSL Router?” ). Router kaufen oder mieten- was lohnt mehr? Vergleichen Sie den Mietpreis mit den Kaufkosten für die Neuanschaffung eines eigenen Gerätes, so haben Sie nach 3 Jahren meist so hohe Mietkosten gezahlt, dass Sie das Gerät auch hätten kaufen können. Da die durchschnittliche Lebenserwartung eines Routers 3 Jahre jedoch problemlos überschreitet, heißt das, dass Sie für das Mietgerät ab dem 3.

  1. Jahr teuer draufzahlen würde.
  2. Das Kostenargumentspricht klar für den Kauf eines eigenen Gerätes,
  3. Für ein Mietgerät spricht hingegen, dass Anbieter bei technischen Problemen mit dem Router helfen müssen.
  4. Ist der Router defekt und das Internet deshalb nicht erreichbar, müssen die Anbieter den Router wieder in Stand setzen und zur Not auf eigene Kosten austauschen.

Wiegen Sie beide Optionen ab. Anschlussdosen von Internetanschlüssen: Im Glasfaser-Bereich gibt es verschiedene Steckverbindungen (ähnlich wie man sie aus dem PC-Bereich von USB kennt). Die heute gebräuchlichsten Stecker sind:

E-2000

  • LC-Stecker:
  • SC-Stecker:

Expertentipp – Variante 1: ONT von Anbietern, Router weiterverwenden In den meisten Fällen versuchen Anbieter Ihnen klarzumachen, dass das Glasfaser-Netz erst hinter dem sogenannten Glasfaser-Modem, auch ONT (Optical Network Termination) genannt, endet. Expertentipp – Variante 2: Glasfaser-Router Es gibt inzwischen auch sogenannte „Glasfaser-Router”, also Router mit integriertem Glasfaser-Modem, Beispielsweise kann bei der Telekom der “Speedport Smart 4 Plus” als Mietgerät hinzugebucht werden. Bei anderen Anbietern gibt es zum Beispiel die “Fritzbox Fiber” 5490 oder 5491, entweder als Kauf- oder Mietgerät. Wie verwende ich weiterhin meinen alten VDSL-Router? Schritt 1: Umstöpseln auf LAN-Betrieb Möchten Sie Ihren bisherigen Router weiterverwenden, so ist folgendes zu beachten: Grundsätzlich kann jeder herkömmliche VDSL- oder Kabelrouter auch für den Glasfaser-Anschluss genutzt werden.

  • Allerdings benötigen Sie hierfür entweder ein eigenes oder ein von Anbietern zur Verfügung gestelltes Glasfaser-Modem (ONT) – siehe Variante 1.
  • Das Glasfasermodem wird dann mittels eines Netzwerkkabels mit dem WAN Anschluss des alten Routers verbunden (bei manchen Router auch mit „Link” bezeichnet) und nicht mehr über die Buchse mit der Bezeichnung VDSL.

Falls Ihr Router keine Buchse mit der Bezeichnung „WAN” oder „Link” haben sollte, muss statt dessen der LAN1 Anschlusses verwendet werden. Schritt 2: Umkonfiguration im Router Natürlich muss der Router auch entsprechend konfiguriert, also eingestellt werden, damit er weiß, dass das Internetsignal nicht mehr über die VDSL- oder Kabelbuchse kommt, sondern von einem externen Glasfaser-Modem über den Anschluss LAN1. Dies sieht im Folgenden so aus: Was sind die Unterschiede bei den Glasfaser-Standards AON und GPON?

Active Optical Network (AON) Beim Glasfaser-Standard AON (active optical Network) spicht man auch von der „aktiven Glasfaser”, Die Verkabelung ist ähnlich wie bei Telefonanschlüssen: Vom Schaltkasten am Straßenrand gehen verschiedene Adern in ein Gebäude, die sich dann auf die einzelnen Wohnungen verteilen. Jede Wohnung hat eine separate Leitung bis in den Schaltkasten.

Gigabit Passive Optical Network PON/GPON Beim Glasfaser-Standard GPON (Gigabit Passive Optical Network) spricht man von der sogenannten „passiven Glasfaser”, Die Verkabelung ähnelt der von Kabelanschlüssen. Das bedeutet: In das Gebäude geht eine Glasfaser, an der alle Wohnungen angeschlossen sind.

Glasfaser-Tarife: Welche Fallen bei gibt es? Kostenfallen: Auch im Glasfaser-Bereich gibt es (wie bei VDSL- und Kabelverträgen) die üblichen Kostenfallen.

  1. So wird beispielsweise mit einem Einheitspreis für alle Bandbreiten geworben. Etwas kleiner gedruckt, kann man dann nachlesen, dass sich der Preis nach 3, 6, 9 oder 12 Monaten deutlich erhöht, Es gibt auch Anbieter, die eine Wechselmöglichkeit einräumen, allerdings sollten Sie sich auf keinen Fall den Wechselzeitpunkt verpassen.
  2. Koppelverträge bei Stromanbietern: Wenn Energielieferanten auch Glasfaser-Anschlüsse bauen, so wollen sie den Glasfaser-Vertrag meist auch an einen Stromliefervertrag koppeln.

Glasfaser-Anschluss vom Energieversorger: Muss ich auch den Stromversorger wechseln, wenn ich Glasfaser haben möchte? Nein. Viele Versorger bieten aber Kombirabatte auf den Glasfaser-Anschluss, wenn Sie auch einen Energievertrag dort haben. Rechnen Sie jedoch vorher genau durch, ob sich dies für Sie lohnt. Wie lange sind Vorverträge für Glasfaser gültig? In der Regel gibt es Fristen zur Nachfragebündelung. Sprich: Anbieter bauen nur dann aus, wenn ein gewisser Prozentsatz der Haushalte entsprechende Vorverträge abschließen. Sind am Ende der Frist nicht genügend Vorverträge abgeschlossen, so wird meist zuerst die Frist 1 bis 2-mal verlängert. Wann kommt ein Glasfaser-Vertrag zustande? Schließen Sie einen Glasfaser-Vertrag bzw. einen Vorvertrag ab, so erhalten Sie von den Anbietern zunächst nur eine Bestätigung, dass das Vertragsangebot eingegangen ist. Dies ist noch kein Vertragsschluss, Der Vertrag gilt gemäß den meisten AGB der Anbieter erst mit der Auftragsbestätigung als geschlossen.

  1. Sie geben also mit Ihrer Anfrage ein für Sie bindendes Angebot ab.
  2. Jedoch kann Ihnen nicht zugemutet werden, ewig auf eine Auftragsbestätigung zu warten.
  3. In der Regel sind Sie nicht länger als 1 Monat an Ihr abgegebenes Angebot gebunden sein.
  4. Danach begründet die Auftragsbestätigung der Anbieter in den meisten Fällen keinen Vertragsschluss mehr.

Die Anbieter verschicken die Auftragsbestätigung teilweise erst, wenn entschieden ist, ob der Ausbau stattfindet, was Monate dauern kann. Sollten Sie darauf nicht ausreichend hingewiesen worden sein, kann die Auftragsbestätigung zu spät sein und keinen Vertragsschluss mehr begründen.

  1. an der Haustür,
  2. am Telefon
  3. oder über das Internet ab,

so haben Sie grundsätzlich ein Widerrufsrecht, Dies gilt auch für Verkaufsaktionen wie z.B. bei einem Verkaufsstand vor dem Supermarkt oder auf dem Marktplatz. Das Widerrufsrecht besteht jedoch nicht, wenn Sie den Vertrag in einem Ladengeschäft der Anbieter abgeschlossen haben.

Ist ein Widerruf des Glasfaser-Vertrags nicht mehr möglich, dann können Sie aber möglicherweise Ihren Vorvertrag kündigen, wenn dieser eine entsprechende Kündigungsklausel enthält. Andernfalls ist ein Rücktritt nur dann möglich, wenn die Netzbetreibenden ihrer vertraglichen Pflicht nicht nachkommen und das Glasfasernetz nicht vertragsgemäß ausbauen.

Wann beginnt die Vertragslaufzeit? Der erste reguläre Kündigungszeitpunkt eines laufenden Glasfaservertrages ist in der Regel 2 Jahre nach Erhalt der Auftragsbestätigung und nicht nach der Schaltung des Anschlusses, Weitere Details finden Sie hier, Welche Probleme können beim Glasfaser-Ausbau auftreten?

  1. Bauschäden Beim Bau von Glasfaser-Anschlüssen kann einiges schiefgehen: Zum Beispiel, dass das Tiefbauunternehmen Versorgungsleitungen wie Wasser- oder Gasanschlüsse anbohrt. Für diese Fälle haben die Tiefbauunternehmen entsprechende Versicherungen. Sie sollten allerdings aufpassen, wenn z.B. Entsorgungsleitungen, z.B. Abwasserrohre oder Regenrohre, angebohrt werden. Das fällt meistens erst später auf. Wichtig: Sollten Schäden entstehen, dokumentieren Sie diese unbedingt. Machen Sie am besten Fotos und schreiben Sie genau auf, wann sich was ereignet hat.
  2. Wechsel des Angebots Ein weiteres Problem ist, wenn Glasfaser-Anbieter nicht liefern, Sie den Altvertrag aber schon gekündigt haben. In diesem Fall haben Sie nach den neuen Regelungen Anspruch auf Schadenersatz für den Ausfall, Ein Wechsel findet unter der Leitung der neuen Anbieter statt. Alt- und Neuanbieter sind zur Zusammenarbeit verpflichtet und Ihr alter Anschluss darf erst abgeschaltet werden, wenn die technischen und vertraglichen Voraussetzungen für den neuen Anschluss vorliegen. Stehen Sie beim Wechseltermin ohne Leistung da, können Sie
    • ab dem 2. Arbeitstag seit der Unterbrechung für jeden weiteren Tag ohne Leistung, 20 Prozent des vertraglich vereinbarten Monatsentgeltes (mindestens jedoch 10 Euro) von den alten Anbietern verlangen.
    • von alten Anbietern verlangen, die Leistung wieder herzustellen, wobei Sie dann nur 50 Prozent des alten Monatsentgeltes zahlen müssen.

Neue Anbieter haben keinen Anspruch auf Zahlungen, bevor der Wechsel nicht erfolgreich war. Sie sollten darauf achten, dass die neuen Anbieter die Kündigung beim alten übernehmen, damit Sie beim Wechsel umfassend geschützt sind. Glasfaser-Anschluss: Gibt es noch weitere Tipps und Tricks?

  • Rückwechsel auf VDSL oder Kabel nach 2 Jahren Natürlich können Sie nach 2 Jahren Mindestvertragslaufzeit wieder auf die alten Anschlussarten zurück wechseln. Der Glasfaser-Anschluss bleibt dann ungenutzt, kann aber jederzeit wieder „reaktiviert” werden.
  • VoIP als Ersatz für Preselection Im Netz der Telekom Deutschland GmbH können Sie mit „Vorvorwahlen” über Drittanbieter durchaus günstiger ins Ausland oder ins Mobilfunknetz telefonieren. Diese Möglichkeit gibt es bei anderen Anbietern nicht. Da die Telefonie inzwischen technisch grundsätzlich über das Internet läuft (man spricht von Internettelefonie, Voice Over IP, IP-Telefonie), können Sie sich auch noch alternative Telefonanbieter (wie beispielsweise Sipgate, Dusnet) auf Ihrem Router einrichten und über diese billiger telefonieren.

Weitere Informationen zum Thema Glasfaseranschluss finden Sie hier,

Kann DSL abgeschaltet werden?

Wann wird die ISDN-Abschaltung abgeschlossen sein? – Die Telefonprovider sind seit Längerem dabei, ihre ISDN-Netze abzuschalten und durch die ALL-IP-Technik zu ersetzen. Die Deutsche Telekom, die in Deutschland das größte ISDN-Netz betreibt, hatte sich als Ziel gesetzt, die ISDN-Abschaltung bis Ende 2018 abzuschließen.

Allerdings soll die Umstellung neuen Angaben zufolge länger dauern als bisher angenommen. Demnach sollen bisher über 90 Prozent der Kunden auf VoIP umgestellt worden sein. Für Privatkunden ist die vollständige ISDN-Abschaltung der Telekom seit Ende 2019 und für Geschäftskunden seit 2020 erfolgt. Andere Anbieter, wie etwa Vodafone, werben damit, ihren Kunden noch eine längere Übergangszeit für die IP-Umstellung zu gewähren.

Doch spätestens 2022 soll es keine ISDN-Anschlüsse mehr geben.

Kann man Glasfaser mit Telefonkabel verbinden?

Der erste Giga Bridge-Adapter wird über ein LAN-Kabel mit dem ONT verbunden und empfängt das Glasfaser-Signal. Er leitet das Glasfaser-Signal über eine vorhandene Telefonleitung weiter. Der zweite Giga Bridge-Adapter empfängt das Glasfaser-Signal und übergibt es per LAN-Kabel an den Router.