3. Säule Wie Viel Einzahlen?

3. Säule Wie Viel Einzahlen
Maximalbeträge Säule 3a – Arbeitnehmende, welche in der Regel über ihre Firma einer Pensionskasse angeschlossen sind, können jährlich den von 7’056 Franken einzahlen (Stand 2023). Personen ohne Pensionskasse (zum Beispiel Selbstständige), dürfen 20% des jährlichen Erwerbseinkommen bis maximal 35’280 Franken einzahlen.

Wie viel sollte ich in Säule 3a einzahlen?

Die 3. Säule der Altersvorsorge: 3a und 3b in der Schweiz Wenn Sie sich für eine Säule 3a entscheiden, kommen Sie in den Genuss von Steuervorteilen: Sie können nämlich in der jährlichen Steuererklärung die einbezahlten Beträge in Abzug bringen. Angestellte können den Maximalbetrag für das laufende Steuerjahr abziehen (Betrag 2023: 7056 Franken).

Bitte beachten Sie: Bei der Auszahlung des Guthabens wird eine einmalige Pauschalsteuer fällig.Für die Säule 3b sind in der Regel keine Steuervorteile vorgesehen.Dafür müssen Sie – anders als bei der Säule 3a – keine Steuern bezahlen, wenn sie sich das gesamte angesparte Guthaben auszahlen lassen.Ihre Vorsorgeeinrichtung oder kann Sie im Detail über dieses Thema informieren.

: Die 3. Säule der Altersvorsorge: 3a und 3b in der Schweiz

Wie viel pro Monat in 3 Säule?

1. Zahlen Sie so viel wie möglich in die dritte Säule ein. – Sie verbessern damit Ihre Altersvorsorge und sparen erst noch Steuern. Die Steuerersparnis beträgt pro 1000 Franken, die Sie einzahlen, je nach steuerbarem Einkommen und Wohnort rund 200 bis 400 Franken.

Wie viel kann ich in die 3 Säule einzahlen 2023?

Das Bundesamt für Sozialversicherungen legt die Maximalbeträge der Säule 3a jährlich fest. Für das Jahr 2023 gilt: Erwerbstätige mit Pensionskasse dürfen maximal CHF 7’056 einzahlen. Erwerbstätige ohne Pensionskasse dürfen bis zu 20% des Nettoerwerbseinkommens, maximal aber CHF 35’280 einzahlen.

Wann lohnt sich Säule 3a?

Die Säule 3a hilft den Erwerbstätigen, ein eigenes Altersvermögen aufzubauen und dient der eigenen Vorsorge. Zugleich profitieren Säule 3a Sparerinnen und Sparer von erheblichen Steuervorteilen. Die eingezahlten Vorsorgebeiträge können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

Was passiert wenn ich zu viel in 3a einzahlen?

Sind überhöhte Einzahlungen vorgenommen worden, fordert die Steuerbehörde Sie auf, sich die zu viel einbezahlten Beträge vom 3a Konto zurückerstatten zu lassen. Damit wir dies für Sie erledigen können, bitten wir Sie eine Kopie des Steuerschreibens sowie eine Angabe über das Gutschriftskonto uns per Post an folgende Adresse zuzustellen: Fisca Vorsorgestiftung der UBS AG, Postfach, 4002 Basel Wir bezahlen nur den nominellen Überschussbetrag ohne Zins zurück.

  • Bitte beachten Sie, dass maximal der Betrag zurückerstattet werden kann, der im entsprechenden Jahr und beim entsprechenden Fiscakonto geleistet wurde.
  • Ist das gesamte 3a Guthaben in Wertschriften investiert, werden für die Rückerstattung anteilsmässig Wertschriften verkauft.
  • Teilweise verlangen die Steuerbehörden ein Rückerstattungsbeleg und/ oder eine berichtigte Steuerbescheinigung.

Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, senden wir Ihnen diese Dokumente gerne zu. Sie müssen nichts weiteres unternehmen.

Kann ich die 3 Säule als Rente beziehen?

Wie kann die Säule 3a sonst noch bezogen werden? – Idealerweise sollten Sie bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters in die Säule 3a einzahlen. Das Ziel ist schliesslich Ihre finanzielle Sicherheit im Alter. Darum dürfen Sie sich das Geld auch nicht einfach so auszahlen lassen.

Sie nehmen eine selbstständige Erwerbstätigkeit auf. Sie ziehen definitiv aus der Schweiz ins Ausland. Sie kaufen ein Haus oder eine Wohnung für den Eigenbedarf oder zahlen eine Hypothek ab. Sie beziehen eine Invalidenrente.

Kann man Geld aus der 3 Säule nehmen?

Generell können Sie frühestens fünf Jahre vor dem Erreichen des AHV-Rentenalters Geld aus der Säule 3a beziehen. Es gibt jedoch einige Sonderfälle, in denen die Auszahlung der Säule 3a vorzeitig möglich ist: Wechsel in die Selbstständigkeit oder Änderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit.

Wann wird die 3 Säule ausgezahlt?

Ab wann kann ich mit dem Säule 3a Bezug beginnen? – Die Säule 3a kann fünf Jahre vor Erreichen des regulären AHV Rentenalters in Anspruch genommen werden, Dies ist (Stand 2022) bei Frauen mit 64 Jahren und bei Männern mit 65 Jahren, Das Kapital der Säule 3a kann auch nach der Pensionierung bezogen werden.

  1. Falls Sie weiterarbeiten, nach dem Sie das reguläre Rentenalter erreicht haben, können Sie den Bezug aufschieben.
  2. Sobald Sie die Berufstätigkeit jedoch aufgeben oder spätestens fünf Jahre nach dem Erreichen des regulären Rentenalters (69 respektive 70 Jahre alt sind), muss das Kapital bezogen werden.

Bei diesen Möglichkeiten der Auszahlung im Rahmen der Pensionierung wird auch vom ordentlichen Bezug gesprochen.

Wie wird die 3 Säule ausbezahlt?

2. Wie funktioniert der ordentliche Bezug der Säule 3a? – Bei einem ordentlichen Bezug der Säule 3a beziehen Sie die Vorsorgegelder im Rahmen Ihrer Pensionierung. Dabei dürfen Sie das in der Säule 3a angesparte Vermögen frühestens 5 Jahre vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters der AHV beziehen.

Was passiert mit meiner 3 Säule wenn ich sterbe?

Publiziert in der Luzerner Zeitung im Vorsorgekompass – Autorin: Livia Schnüriger – LUKB Begünstigungsordnung Guthaben aus der 2. und 3. Säule sind nicht Teil der Erbmasse. Darum werden sie im Todesfall nicht nach dem Erbrecht, sondern nach anderen Bestimmungen geteilt.

  • Bei einem Todesfall wird das Vermögen der Verstorbenen nach geltendem Recht und nach einem allfällig vorhandenen Testament verteilt.
  • Doch was passiert mit den Vorsorgeguthaben aus der 2. und 3.
  • Säule? Weil es nicht zur Erbmasse gehört und nicht der Teilung nach Erbrecht unterliegt, gibt es einige Umstände zu beachten.

Wer als begünstigte Personen für Vorsorgeguthaben in Frage kommt, ist gesetzlich und im Reglement der jeweiligen Vorsorgeeinrichtung festgelegt. Je nach Lebenssituation empfiehlt es sich für Vorsorgenehmer, die begünstigten Personen in den offiziellen Unterlagen detailliert zu bezeichnen, mehr dazu im folgenden Abschnitt.

Dabei ist wichtig, die 2. und 3. Säule gesondert zu betrachten, weil jedes Vorsorgeverhältnis einen einzelnen Vertrag darstellt. Spätere Änderungen von Begünstigten können nicht global, sondern nur einzeln pro Vertrag vorgenommen werden.2. Säule: Freizügigkeitskonto oder Angestelltenverhältnis Beim Freizügigkeitskonto der 2.

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Säule wird im Todesfall das angesparte Kapital zur Auszahlung fällig. Die anspruchsberechtigten Personen sind in Kategorien eingeteilt und jeweils im Reglement der Vorsorgeeinrichtung genau beschrieben. Die Teilung des Kapitals erfolgt unter den Begünstigten in der gleichen Kategorie zu gleichen Teilen.

  1. Verheiratete Personen müssen grundsätzlich nichts unternehmen, denn sie werden automatisch gegenseitig begünstigt.
  2. Für Personen im Konkubinat empfiehlt es sich, zu Lebzeiten den Kreis der Begünstigten in der sogenannten Begünstigungsordnung näher zu bezeichnen.
  3. Diese Handlung erfolgt durch eine schriftliche Mitteilung an die Vorsorgeeinrichtung.

Je nach Reglement der Vorsorgeeinrichtung müssen für eine Anspruchsberechtigung gewisse Bedingungen erfüllt sein, wie etwa die ununterbrochene Lebensgemeinschaft von mindestens fünf Jahren zum Zeitpunkt des Todes. Alleinstehende Personen können Nachkommen, Geschwister oder Eltern begünstigen.

  1. Allerdings ist die Begünstigung übriger Erben und/oder Zuwendungen an das Gemeinwesen bei der 2.
  2. Säule ausgeschlossen.
  3. Stirbt eine Person, die als Angestellte einer Pensionskasse, also der 2.
  4. Säule, angeschlossen ist, so gelangen die Leistungen gemäss Gesetz und dem jeweiligen PK-Reglement zur Anwendung.

Wichtig: Bei einem Arbeitgeberwechsel wechselt auch die Pensionskasse. Versicherte müssen darum in diesem Fall ihre Begünstigungsordnung auch der neuen Pensionskasse mitteilen. Die Möglichkeiten beim Vorsorgekonto Sparen 3 Im Todesfall wird das Kapital aus der Säule 3a zur Auszahlung fällig.

  • Bei verheirateten Personen geht das Vorsorgeguthaben automatisch an den überlebenden Ehepartner, eine Anpassung der begünstigten Person ist nicht möglich.
  • Im Konkubinat gilt der überlebende Partner grundsätzlich als begünstigte Person, gleich wie bei der 2.
  • Säule, wenn die Lebensgemeinschaft in den letzten fünf Jahren ununterbrochen geführt wurde.

Trotzdem empfiehlt sich in diesem Fall die Abgabe einer schriftlichen Begünstigungserklärung an die Bank oder Versicherung. Erfüllt der Konkubinatspartner die genannte Voraussetzung nicht, kann man diese Person testamentarisch als übrigen Erben einsetzen.

In diesem Fall ist gegenüber der Vorsorgeeinrichtung zusätzlich eine schriftliche Begünstigungserklärung abzugeben. Konkubinatspaare müssen mehr regeln Gerade für Paare, die nicht verheiratet sind, raten Fachleute dringendst, die Thematik der Begünstigungsordnung bei der 2. und 3. Säule frühzeitig anzugehen und sich bei Bedarf fachliche Unterstützung durch eine Bank oder Vorsorgeeinrichtung zu holen.

Was die Hinterbliebenen zuletzt brauchen, sind nebst dem Verlust des geliebten Menschen unliebsame finanzielle Überraschungen.

Was ist der Unterschied zwischen 3a und 3b?

Die Säule 3a ist an Bedingungen gebunden und bietet Steuervorteile. Die Säule 3b ist flexibler und wird daher auch freie Vorsorge genannt. Als dritte Säule wird die freiwillige private Vorsorge in der Schweiz bezeichnet. Damit können Sie Leistungen aus der ersten und zweiten Säule ergänzen.

Bis wann muss man die 3 Säule beziehen?

Bis wann muss man die Säule 3a spätestens beziehen? 3a-Guthaben müssen spätestens dann bezogen werden, wenn Sie Ihr ordentliches AHV- erreichen und tatsächlich in Pension gehen. Wenn Sie aber jährlich nachweisen können, dass Sie weiterhin erwerbstätig sind, können Sie Ihre um bis zu fünf Jahre darüber hinaus weiterführen.

Während dieser Zeit können Sie weiterhin einzahlen. Frühestens können 3a-Konti fünf Jahre vor dem ordentlichen AHV- aufgelöst werden. Es wird jeweils das gesamte Guthaben ausbezahlt. Falls Sie mehrere Konten haben, ist es klug, die 3a-Konti gestaffelt, sprich auf mehrere Jahre verteilt aufzulösen. So fällt die bei der niedriger aus.

: Bis wann muss man die Säule 3a spätestens beziehen?

Wie wird die 3 Säule besteuert?

Die Steuervorteile der Säule 3a sind mit der Einzahlung nicht ausgeschöpft. Auch bei der Auszahlung lässt sich die Steuerrechnung senken. Einzahlungen in die Säule 3a lassen sich bis zum Maximalbetrag vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abziehen. Wer den Maximalbetrag für Erwerbstätige mit Pensionskasse von 7056 Franken einzahlt, senkt seine Steuerrechnung je nach steuerbarem Einkommen und Wohnort um bis zu 3000 Franken.

  1. Die Steuervorteile sind mit der Einzahlung aber nicht ausgeschöpft: Das Guthaben in der Säule 3a zählt nicht zum steuerbaren Vermögen.
  2. Es fällt also keine Vermögenssteuer an.
  3. Und Zinserträge sind einkommens- und verrechnungssteuerfrei.
  4. Auch beim Bezug des Guthabens lassen sich Steuern sparen.
  5. Bezüge werden separat vom übrigen Einkommen zu einem reduzierten Steuersatz – der sogenannten Kapitalauszahlungssteuer – besteuert.

Die Kapitalauszahlungssteuer ist progressiv: Bei einem Betrag von 200’000 Franken können mehr als doppelt so hohe Steuern anfallen wie bei einem Betrag von 100’000 Franken.

Kann man 2 3a Säulen haben?

Private Vorsorge Wie viele 3a-Konten man eröffnen kann, ist gesetzlich nicht limitiert. Erst im Rahmen des Bezugs limitieren die Steuerämter je nach Kanton die Anzahl Konten, womit der gestaffelte Bezug Einschränkungen in Form einer Zusammenrechnung einzelner Bezüge unterliegen kann.9. November 2022 Geschrieben von Muala Musli Kundenberaterin und Stv. Leiterin Verwaltungen Freizügigkeit & 3a Verteilen Sie Ihre Gelder auf verschiedene 3a-Konten und lassen Sie sich das angesparte Kapital in verschiedenen Steuerjahren auszahlen, um hohe progressive Steuern zu vermeiden: Je mehr Geld Sie im selben Jahr beziehen, desto höher der Steuersatz.

Hinweis: Bei Paaren mit gemeinsamer Besteuerung werden die Kapitalauszahlungen zusammengerechnet, was ebenfalls Einfluss auf die Steuerprogression hat. Ab ca. CHF 40’000.– lohnt es sich ein weiteres Konto zu eröffnen, da man dann gestaffelt beziehen kann und so weniger Steuern zahlt. Im Rahmen eines allfälligen Bankenkonkurses gilt zu beachten, dass ein gesetzlich erweiterter Einlegerschutz bis zu einem Maximalbetrag von CHF 100’000.– besteht.

Die Verteilung auf verschiedene Banken und Konten macht auch aus dieser Perspektive sehr viel Sinn.

Wie sicher sind meine 3 Säule Gelder?

Was passiert mit dem Guthaben des 3. Säule Kontos bei einem Konkurs der Bank? – Generelle Ersparnisse und Vorsorgegelder sind separat voneinander geschützt. Säule 3a Ersparnisse (Guthaben) auf Vorsorgekonten werden ebenfalls bis zu CHF 100’000 pro Einleger (Kunde) privilegiert behandelt. Auch hier bedeutet die Privilegierung, dass die Säule 3a Guthaben bis zu CHF 100’000 in die zweite Konkursklasse übergehen.D.h.

im Falle des Konkurses der Bank erhält der Bankkunde bis maximal CHF 100‘000 vor allen anderen Gläubigern ausgezahlt. Beträge, die diese Limite übersteigen, fallen in die 3. Konkursklasse. Gebundene Säule 3a Gelder müssen zwingend wieder auf ein gebundenes Säule 3a Konto einbezahlt werden. Die Privilegierung der Säule 3a Gelder gilt zusätzlich (unabhängig) zur Privilegierung der übrigen Ersparnisse bei der gleichen Bank.

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Die Privilegierung gilt pro Kunde und Bank oder anders gesagt pro Kunde und nicht pro dritte Säule Konto bei der gleichen Bank. Achtung, die Einlagensicherung (esisuisse) gilt bei Guthaben auf Säule 3a Konten allerdings nicht und garantiert daher keine Auszahlung wie bei den generellen Ersparnissen.D.h. Es muss zudem beachtet werden, dass Freizügigkeitsgelder (2. Säule) zu den Säule 3a Geldern dazu gerechnet werden, falls diese bei der gleichen Bank angelegt wurden. Die übersteigenden Forderungen sind unter Umständen (z.B. Guthaben von CHF 130‘000) nur teilweise gedeckt.

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WO 3 Säule in der Steuererklärung angeben?

Chat with us, powered by LiveChat 3a Vorsorgestiftung Im Gegensatz zur Einzahlung muss das 3a-Vermögen in der Steuererklärung nicht deklariert werden. Das Vermögen ist steuerfrei. Auch die Einkünfte aus dem Vorsorgevermögen (Dividenden und Zinsen) müssen nicht aufgeführt werden. Auch sie sind steuerfrei.

Kann man die dritte Säule kündigen?

Wann kann eine Lebensversicherung gekündigt werden? – Sie können Ihre Lebensversicherung grundsätzlich jederzeit kündigen. In der Säule 3a können Sie aber nur in bestimmten Fällen vorzeitig über das Kapital verfügen, in der Säule 3b sind Sie hingegen flexibel. Sie können jederzeit kündigen. Den Rückkaufwert erhalten Sie aber nur in folgenden Fällen:

  • Frühestens 5 Jahre vor dem AHV-Alter
  • Beim Bezug einer ganzen Invalidenrente, wenn das Invaliditätsrisiko versichert ist
  • Für die Finanzierung von selbstgenutztem Wohneigentum
  • Bei Wohnsitzverlegung ins Ausland
  • Bei Aufgabe einer selbständigen Tätigkeit und Aufnahme einer andersartigen selbstständigen Tätigkeit
  • Beim Einkauf in eine steuerbefreite Vorsorgeeinrichtung oder für eine andere anerkannte Vorsorgeform

Die ausbezahlte Leistung müssen Sie einmalig getrennt vom übrigen Einkommen versteuern. Falls die Bedingungen nicht erfüllt sind, können Sie das Geld auf ein anderes Säule-3a-Konto übertragen. Sie können jederzeit kündigen und erhalten den Rückkaufswert zurück. Alle Informationen zur Kündigung finden Sie in Ihrer Police oder in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen.

Kann man die 3 Säule nachzahlen?

4. Gibt es Einschränkungen oder Bedingungen? – Ja, beides:

  • Ein nachträglicher Einkauf in die Säule 3a ist nur möglich, wenn man zum Zeitpunkt der Nachzahlung über ein AHV-pflichtiges Einkommen verfügt.
  • Das Mindestalter für Nachkäufe beträgt 25 Jahre (vorläufiger Stand).
  • Nachzahlungen sind nur alle fünf Jahre möglich.
  • Das Total der Nachzahlungen darf den «grossen Abzug» von derzeit 35’280 Franken nicht übersteigen.
  • Falls bereits stattgefunden haben, müssen diese vom maximalen Einkaufsbetrag abgezogen werden.

Wer bekommt 3 Säule bei Todesfall?

Vorzeitiges Ableben (Tod) des Vorsorgenehmers – Regelung der Erbfolge in der Begünstigtenordnung für die Auszahlung der 3. Säule – Stirbt der Inhaber der gebundenen Säule 3a, so ist das Kapital nach einer gesetzlich vorgegeben Regelung, der sogenannten Begünstigung bzw. Begünstigtenordnung, vom Vorsorgeträger (Bank, Versicherung) an den bzw. die Begünstigten auszuzahlen. Hierfür massgebend ist die Verordnung BVV 3.

  1. Die folgende Reihenfolge 1 bis 2 darf dabei nicht geändert werden.
  2. Falls es die Personen aus 1 und 2 nicht gibt, dann können die Personen der Positionen 3 bis 5 beliebig bedacht werden.1.
  3. Absoluten Vorrang hat der überlebende Ehegatte oder die überlebende, eingetragene Partnerin oder der überlebende, eingetragene Partner,

Diese Personen erhalten immer 100% des Vorsorgekapitals zur Auszahlung.2. Ohne Ehegatte bzw. eingetragene Partnerin bzw. Partner geht die Begünstigung, in der dargestellten Reihenfolge, auf die folgenden Erben über:

Die direkten Nachkommen oder Natürliche Personen, für deren Unterhalt der Verstorbene massgeblich aufkam oder Personen, die mit dieser in den letzten fünf Jahren bis zu ihrem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt haben oder Personen, die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen müssen

Sollte es aufgrund der Lebenssituationen mehrere Erben wie in Punkt 2 beschriebenen Personen geben, darf der Vorsorgenehmer eine oder mehrere begünstigte Personen aus dieser Gruppe bestimmen und deren Ansprüche (Anteile am Vorsorgekapital in Prozent) näher bezeichnen.

Was ist besser Einkauf in die Pensionskasse oder Aufstockung der Säule 3a?

Dank der Tatsache, dass der Maximalbetrag bei der Pensionskasse unter Umständen bedeutend höher ausfällt als bei der Säule 3a, kann der Einkauf in die Pensionskasse steuerlich besonders lukrativ sein. Den Maximalbetrag entnehmen Sie in der Regel dem Pensionskassenausweis, der Ihnen jährlich zugestellt wird.

Wer darf nicht in die 3 Säule einzahlen?

B) Nicht berechtig für die Einzahlung in die Säule 3a – Ausgeschlossen sind Personen ohne Erwerbseinkommen. So sind z.B. Hausfrauen, Hausmänner, Privatiers von der gebundenen Vorsorge 3a ausgenommen.

Wie viele Konten sollte man haben Schweiz?

Wie viele Säule-3a-Konten machen Sinn? – Welches die ideale Anzahl von 3a-Konten ist, kann nicht pauschal gesagt werden. Einfluss hat die Höhe des Guthabens, das jemand während seiner Erwerbstätigkeit anspart, aber ebenso sind der Wohnort und der Zivilstand relevant.

  • Ab einem Vorsorgeguthaben von 50’000 Schweizer Franken kann es sich jedoch lohnen, ein weiteres 3.
  • Säule Vorsorgekonto zu eröffnen.
  • In den meisten Fällen sind zwei bis drei 3a-Konten pro Person eine gute Lösung.
  • Weil die Steuerpraxis allerdings von Kanton zu Kanton variiert, empfiehlt es sich, die persönliche Situation frühzeitig zu prüfen.

Suchen Sie das Gespräch mit einem Finanzplanerin oder einem Finanzplaner oder testen Sie mit unserem Vorsorge-Rechner mit wenigen Klicks, welche Anzahl an 3a-Konten für Sie ideal ist und mit welcher Staffelung der Bezüge Sie wie viel Steuern sparen können.

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Wann kommt Nachzahlung 3 Säule?

Der genaue Zeitpunkt ist noch offen – vor 2023 ist aus unserer Sicht aber unwahrscheinlich. Zurzeit arbeitet der Bundesrat die entsprechenden Gesetze und Verordnungen aus. Die Zeit bis dahin können Sie nutzen, um ein Guthaben anzusparen und die Möglichkeiten der erste Nachzahlung voll auszuschöpfen.

Wann wird die 3 Säule ausgezahlt?

Ab wann kann ich mit dem Säule 3a Bezug beginnen? – Die Säule 3a kann fünf Jahre vor Erreichen des regulären AHV Rentenalters in Anspruch genommen werden, Dies ist (Stand 2022) bei Frauen mit 64 Jahren und bei Männern mit 65 Jahren, Das Kapital der Säule 3a kann auch nach der Pensionierung bezogen werden.

Falls Sie weiterarbeiten, nach dem Sie das reguläre Rentenalter erreicht haben, können Sie den Bezug aufschieben. Sobald Sie die Berufstätigkeit jedoch aufgeben oder spätestens fünf Jahre nach dem Erreichen des regulären Rentenalters (69 respektive 70 Jahre alt sind), muss das Kapital bezogen werden.

Bei diesen Möglichkeiten der Auszahlung im Rahmen der Pensionierung wird auch vom ordentlichen Bezug gesprochen.

Warum mehrere 3a Konten?

Geldexperte Martin Spieler sagt, inwieweit man mit zwei oder gar drei Konten bei der steuerbegünstigten Säule 3a Steuern sparen kann. – Publiziert: 17.06.2022, 06:00 Staffelung dank mehrerer Konten: Denn ein 3a-Konto muss jeweils als Ganzes bezogen werden. Illustration: Christina Baeriswyl Ich habe bezüglich der Säule 3a Fragen: Ab welchem Betrag lohnt es sich, wegen Steuerersparnissen ein zweites Konto zu eröffnen? Muss ich bei der Pension den ganzen Betrag auf einmal beziehen? Ich habe das Vorsorgekonto bei der ZKB.

  1. Spielt es eine Rolle, wo ich allenfalls ein zweites Konto eröffne? Ich bin nicht monetär veranlagt, deshalb ist mir ein maximaler Gewinn nicht enorm wichtig.
  2. Leserfrage von G.J.
  3. Aus meiner Sicht lohnt es sich immer, ein zweites oder je nach Konstellation allenfalls sogar auch ein drittes Konto bei der steuerbegünstigten Säule 3a zu eröffnen.

Wenn Sie dies tun, haben Sie keine Nachteile, aber einige Vorteile. Falls Sie mehrere Säule-3a-Konto führen, sind Sie in der Lage, diese Konten in unterschiedlichen Jahren zu beziehen. Mit diesem Schritt sparen Sie in den meisten Kantonen einiges an Steuern.

  • Da die Säule 3a eine zweckgebundene Altersvorsorge ist, muss man auch beim Bezug der Gelder Regeln beachten.
  • Ein ordentlicher Bezug des Säule- 3a-Geldes ist frühestens fünf Jahre vor dem AHV-Alter – also ab 59 bei Frauen und 60 bei Männern – und spätestens bis fünf Jahre nach dessen Erreichen möglich, vorausgesetzt, dass man über das AHV-Alter hinaus noch weiter arbeitet und ein Erwerbseinkommen erwirtschaftet.

Über den ordentlichen Bezug hinaus kann man ein Säule-3a-Konto auch vorzeitig beziehen, falls man eine selbstständige Erwerbstätigkeit aufnimmt, definitiv aus der Schweiz wegzieht, selbst genutztes Wohneigentum finanziert, eine Invalidenrente bezieht oder einen Einkauf in die Pensionskasse vornimmt.

In Ihrem Fall geht es aber nicht um einen Vorbezug, sondern später um einen ordentlichen Bezug. Wenn Sie nur ein Konto haben, wird dieser Betrag als Ganzes – also Ihr gesamtes Säule 3a-Geld – besteuert. Würden Sie zwei oder drei Konten führen und über die Jahre Gelder auf diese einzahlen, könnten Sie das erste Konto zum Beispiel mit 59, das zweite mit 60 und das dritte mit 61 beziehen.

Die Steuerrechnung würde für Sie dank dieser Staffelung geringer ausfallen. Sinnvoll ist es aus meiner Sicht, wenn man sein Vorsorgegeld nicht einfach auf dem Konto liegenlässt, sondern dieses investiert. Der Hintergrund: Gelder aus der Säule 3a werden beim Bezug zwar zu einem reduzierten Satz und separat vom übrigen Einkommen besteuert, jedoch steigt die Kapitalauszahlungssteuer progressiv mit der Höhe des Betrags.

  • Es ist somit besser, wenn man gestaffelt mehrere kleinere Beträge in unterschiedlichen Jahren beziehen kann.
  • Somit lohnt es sich für Sie auf jeden Fall, wenn Sie nicht nur eines, sondern zwei oder mehr Konten der Säule 3a führen.
  • Nachdem Sie das Geld dann bezogen haben, gehört das bezogene 3a-Kapital zu Ihrem regulären Vermögen und wird dann auch als solches besteuert.

Wichtig zu wissen ist auch, dass Sie immer ein Säule-3a-Konto als Ganzes beziehen müssen. Sie können anders als bei einem normalen Sparkonto nicht einfach einen Teilbetrag beziehen. Diese Bestimmung spricht ebenfalls dafür, dass man nicht nur ein einziges Säule-3a-Konto hat.

  • Es spielt keine Rolle, wo Sie ein zweites oder drittes Säule-3a-Konto eröffnen.
  • Sie können dies bei der ZKB tun, wo Sie bereits ein Vorsorgekonto haben, oder auch bei einer anderen Bank.
  • Auch die Eröffnung einer Vorsorgepolice bei einer Versicherung wäre eine Möglichkeit.
  • Unabhängig davon ist es aus meiner Sicht sinnvoll, wenn man sein Vorsorgegeld nicht einfach auf dem Konto liegenlässt, sondern dieses investiert.

Sie schreiben mir zwar, dass Sie «nicht monetär veranlagt» sind und Ihnen ein maximaler Gewinn nicht wichtig sei. Dennoch rate ich Ihnen, Ihr Geld nicht einfach praktisch zinslos auf dem Konto zu lassen, sondern es in Vorsorgefonds zu investieren. Über mehrere Jahre hinweg erreichen Sie in der Regel so auf Ihrem Vorsorgegeld eine höhere Rendite, was zur Folge hat, dass Sie beim Bezug mehr auf der hohen Kante haben.

  1. Je nach Ihrer Risikobereitschaft können Sie Fonds mit mehr oder nur wenig Aktien nutzen.
  2. Wichtig ist dabei, dass Sie auch auf die Gebühren achten, da diese über die Jahre hinaus Ihre Rendite schmälern.
  3. Bei Ihrer Bank, bei der Sie bereits ein Vorsorgekonto führen, könnten Sie die Smartphone App Frankly nutzen, über die Sie zu günstigen Pauschalgebühren in Vorsorgefonds anlegen können und so die Chance haben, langfristig mehr aus Ihrem Säule-3a-Geld herauszuholen.

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