Wie Funktioniert Eine Luft Wärmepumpe?

Wie Funktioniert Eine Luft Wärmepumpe
So funktioniert die Luftwärmepumpe – Eine Luftwärmepumpe saugt die Umgebungsluft über einen integrierten Ventilator an und leitet sie in den Verdampfer. Dort wird die Wärme an ein Kältemittel übertragen, welches verdampft. Mittels des Verdichters wird es auf ein höheres Druck- und Temperaturniveau gebracht.

Ein Wärmeübertrager – auch als Verflüssiger bekannt – sorgt dann dafür, dass die Wärme an den Wasserkreislauf der Heizung abgegeben wird. Das Kältemittel kühlt dabei wieder ab und verliert anschließend durch das Expansionsventil den vorher aufgebauten Druck. Der Kreislauf kann von vorne beginnen. Weil in diesem Prozess der Wasserkreislauf eine zentrale Rolle für die Hausversorgung mit Wärme spielt, wird die Luftwärmepumpe häufig auch Luft-Wasser-Wärmepumpe genannt.

Was die Aufstellung angeht, sind Sie in Ihrer Entscheidung frei. Ihnen stehen Modelle zur Innen- ebenso wie zur Außenaufstellung zur Verfügung. Wird die Luftwärmepumpe außerhalb des Hauses installiert, erfolgt die Abgabe der Wärme an den Wasserkreislauf direkt im Außengerät.

Wie funktioniert eine Luftwärmepumpe einfach erklärt?

Der Kältekreisprozess als Teil der Funktionsweise – Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Umgebungsluft als Wärmequelle, um ein komplettes Gebäude mit Wärme zu versorgen. Im Betrieb saugt ein eingebauter Ventilator die Luft aktiv an und leitet sie an einen Wärmeübertrager, den Verdampfer weiter.

  • In diesem zirkuliert ein Kältemittel, das aufgrund seiner thermischen Eigenschaften seinen Aggregatzustand bereits bei geringer Temperatur ändert.
  • Ommt es mit der zugeführten “warmen” Außenluft in Verbindung, erwärmt es sich solange, bis es schließlich zu verdampfen anfängt.
  • Da die Temperatur des dabei entstehenden Dampfes noch verhältnismäßig niedrig ist, strömt der Dampf weiter an einen elektrisch angetriebenen Verdichter.

Dieser erhöht den Druck, wodurch auch die Temperatur ansteigt. Hat der Kältemitteldampf das gewünschte Temperaturniveau erreicht, strömt er weiter zum nächsten Wärmeübertrager, dem Verflüssiger. Hier überträgt er seine Wärme auf das Heizsystem und kondensiert.

Wie funktioniert eine Luftwärmepumpe im Winter?

Wie funktioniert eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Winter? – Die Luftwärmepumpe funktioniert im Winter genauso wie oben beschrieben. Sie nutzt die Energie aus der Luft, um das Wasser zu erwärmen, das man für Heizkörper oder im Badezimmer nutzen kann. Damit kann man die ganze Warmwasserversorgung im Haus gänzlich abdecken, sogar im kalten Winter bei Minusgraden.

Wann macht Wärmepumpe keinen Sinn?

In unsanierten Altbauten sind Wärmepumpen meist im Nachteil. – Das ist richtig. Allerdings nicht, weil ein unsanierter Altbau eine schlechte oder keine Wärmedämmung hat, sondern weil er Heizkörper hat. Denn natürlich können Wärmepumpen auch einen großen Wärmebedarf decken.

Was ist die billigste Art zu Heizen?

Fazit und Antwort: Welche Heizung ist am günstigsten? – Die günstigste Heizung ist die Gasbrennwertheizung, Denn die Technik ist mit vergleichsweise geringen Anschaffungs- und Wartungskosten verbunden. Im Betrieb müssen Sie mit einer Gasheizung hingegen mehr ausgeben als mit einer effizient arbeitenden Wärmepumpe.

  1. Letztere kann sich lohnen, obwohl die Anschaffung mit höheren Ausgaben verbunden ist.
  2. Holz- und Pelletheizungen sind genau wie Brennstoffzellen mit sehr hohen Anfangsinvestitionen verbunden.
  3. Aber nicht nur das: Auch die Wartungs- und Betriebskosten sind meist höher als bei anderen Systemen.
  4. Die Brennstoffkosten fallen hingegen vergleichsweise niedrig aus.

Abschließend lässt sich sagen: Welche die günstigste Heizung ist, hängt sehr stark vom Gebäude und den örtlichen Voraussetzungen ab. Obwohl wir Ihnen mit diesem Artikel einen ersten Überblick geben, sollten Sie eine Entscheidung letztlich nie ohne Energieberater oder Heizungsbauer treffen.

Was kostet eine Wärmepumpe für 120 qm?

Tabelle: Wärmepumpen Kosten im Überblick –

Was kostet eine Wärmepumpe? Erdwärmepumpe Luftwärmepumpe Brauchwasser-Wärmepumpe Wasser-Wasser-Wärmepumpe Hybridheizung Gas-Luftwärmepumpe
Anschaffungskosten ca.10.000 bis 12.000 EUR ca.8.000 bis 15.000 EUR ca.2.000 bis 3.000 EUR ca.9.000 bis 12.000 EUR ca.10.000 bis 22.000 EUR
Installationskosten ca.2.000 bis 20.000 EUR ca.3.000 bis 6.000 EUR ca.350 EUR ca.15.000 bis 22.000 EUR ca.4.300 bis 13.000 EUR
Stromkosten (Haus 120 qm) ca.840 EUR/p.a. ca.1.120 EUR/p.a. ca.228 EUR/4 Personen/Jahr ca.672 EUR/p.a. individuell
Wartungskosten ca.150 EUR/p.a. ca.200 EUR/p.a. nicht vorgegeben ca.150 EUR/p.a. zzgl. Prüf- und Genehmigungsgebühren ca.300 EUR/p.a.
JAZ 4 3 3 5 3
förderfähig? ja ja nein ja nein

Wie warm wird ein Haus mit Wärmepumpe?

Bis zu welcher Vorlauftemperatur ist der Betrieb sinnvoll? – Umso geringer die Vorlauftemperatur, umso effizienter arbeitet eine Heizung. Das gilt für Wärmepumpen genauso wie für Gas- oder Ölheizungen. Bei Vorlauftemperaturen zwischen 35 und 55 °C arbeiten Wärmepumpen meist effizient.

Wie viel Strom braucht eine Luftwärmepumpe im Jahr?

Die häufigsten Fragen zum Stromverbrauch von Wärmepumpen –

Der durchschnittliche Stromverbrauch von Wärmepumpen liegt pro Jahr bei 27 bis 42 kWh pro m². Bei der Leistungs- sowie der Jahresarbeitszahl handelt es sich um Größen, die die Effizienz einer Wärmepumpe angeben. Die Zahl sagt aus, wie viele Kilowattstunden Wärme das Gerät aus einer Kilowattstunde Strom gewinnen kann. Die Leistungszahl bezieht sich hierbei auf bestimmte, vorgegebene Bedingungen, die Jahresarbeitszahl hingegen auf den reellen Betrieb in einem Gebäude und muss folglich immer individuell errechnet werden. Für Wärmepumpen gibt es spezielle Stromtarife, die bis zu 30 % günstiger sein können als herkömmlicher Hausstrom. Während dieser im Durchschnitt etwa 47 ct/kWh kostet, zahlen Sie bei Wärmepumpenstrom in der Regel nur 28 ct/kWh. Für den Bezug der Spezialtarife gibt es allerdings zwei Voraussetzungen: Zum einen benötigen Sie einen separaten Stromzähler, zum anderen muss in diesem eine Steuereinheit verbaut sein, auf die der Netzbetreiber zugreifen kann. Luft-Wärmepumpen weisen, anders als Wasser- oder Erdwärmepumpen, einen etwas höheren Stromverbrauch auf. Dieser beläuft sich, bei einer angenommenen Heizleistung von 10.000 kWh pro Jahr, ungefähr auf 3.500 bis 4.000 kWh (inklusive Warmwasser). Die Jahresarbeitszahl fällt bei Luft-Wärmepumpen etwas geringer aus, pro genutzter Einheit Strom erzeugen sie nur etwa zweieinhalb bis drei Einheiten Heizenergie. Eine Wärmepumpe ist nur dann ein effizientes Heizungssystem, wenn ein Fachmann sie optimal auf das Gebäude ausgelegt und dimensioniert hat. Sind zum Beispiel die Ventilatoren der Luft-Luft-Wärmepumpe oder die Flachkollektorfläche einer Erdwärmepumpe nicht ausreichend groß oder die Sonden für Geothermie nicht ausreichend tief verlegt, kompensiert das Gerät dies mit einer erhöhten Leistung, wofür es natürlich mehr Energie benötigt. Ein weiterer Grund für einen zu hohen Stromverbrauch Ihrer Wärmepumpe können beschädigte oder unpassende Aggregate sein, wie etwa die Filter bei Luft-Wärmepumpen oder die Ventile im Kältemittelkreislauf. Vielleicht ist auch die Vorlauftemperatur nicht richtig eingestellt. Nicht zuletzt kann das genutzte Heizwärmeverteilungssystem ebenfalls eine Rolle spielen. Flächenheizungen (Wand- und Fußbodenheizungen) sind deutlich effizienter als normale Heizkörper, für die die Wärmepumpe mehr arbeiten muss. Viele Stromspartipps für Wärmepumpen lassen sich von anderen Heizsystemen übertragen. Lüften Sie zum Beispiel zweimal täglich für zehn Minuten mit offenen Fenstern, anstatt diese den ganzen Tag auf Kippe stehen zu lassen. Ansonsten kühlen Ihre Räume aus und die Pumpe muss mehr heizen. Ihr Haus sollte außerdem gut gedämmt sein: Rüsten Sie eine Wärmepumpe in einem Altbau nach, dann sanieren Sie am besten auch die Dämmung. Wählen Sie für den Betrieb des Gerätes außerdem einen günstigen Spezialtarif oder kombinieren Sie es mit Solarzellen.

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Wie viel Grad schafft eine Wärmepumpe?

04. Welche maximalen Vorlauftemperaturen schaffen Wärmepumpen? – Die maximalen Vorlauftemperaturen von Wärmepumpen unterscheiden sich je nach Hersteller und Modell teilweise erheblich. Noch größeren Einfluss hat jedoch die verwendete Bauart der Wärmepumpe,

    Die auch als Luftwärmepumpen bezeichneten Geräte erreichen für gewöhnlich maximale Vorlauftemperaturen von 60 bis 65 Grad Celsius. Bei der sehr beliebten CHA-Monoblock von WOLF sind sogar maximale Vorlauftemperaturen von bis zu 70 Grad Celsius möglich, wodurch alle Eventualitäten abgedeckt sind.

    Wie viele Jahre hält eine Luftwärmepumpe?

    Mythos 6: Erdreich-Wärmepumpe rechnet sich gegenüber Luft-Wärmepumpe nicht – Betrachtet man lediglich die Anschaffungskosten, so sind Erdreich-Wärmepumpen aufgrund der Bagger-Arbeiten oder der Bohrung teurer als Luft-Wärmepumpen. Allerdings haben Luft-Wärmepumpen eine geringere Lebensdauer.

    Für wen lohnt sich eine Luftwärmepumpe?

    Das Wichtigste in Kürze: Eine Wärmepumpe eignet sich für Häuser mit gutem Wärmeschutz und einer Flächenheizung z.B. Fußbodenheizung – aber auch normale Heizkörper stellen kein Hindernis dar! Eine hohe Jahresarbeitszahl zeigt die Effizienz der Wärmepumpe an.

    Warum stehen Wärmepumpen immer vor dem Haus?

    Mindestabstände beachten – Die Luft/Wasser-Wärmepumpe entnimmt die Heizwärme für Ihr Haus aus der Außenluft. Deshalb muss der Aufstellort gewährleisten, dass ausreichend Frischluft nachströmen kann. Daher sollte das Gerät für einen maximal ertragreichen Betrieb nicht zu dicht am Haus stehen.

    1. Da in der Wärmepumpe für die Außenaufstellung ein spezielles Kältemittel zirkuliert, ist der Schutzbereich mit Sicherheitsabständen von bis zu 30 Zentimetern zum Gebäude einzuhalten.
    2. Das Kältemittel darf im Schadensfall nicht ins Innere eines Gebäudes gelangen.
    3. Hinzu kommt, dass die Wärmepumpe zur Wartung von allen Seiten gut erreichbar sein sollte.

    Großzügige Abstände zu Mauern oder anderen Bauten auf Ihrem Gelände sind in jedem Fall besser als enge Zwischenräume. Ein ungünstiger Aufstellort für die Luft/Wasser-Wärmepumpe ist zum Beispiel eine Stelle, an der zwei Wände aufeinandertreffen. Denn hier kann die Zirkulation der Luft gestört sen.

    Warum das Heizen mit der Wärmepumpe sehr teuer wird?

    Immens hoher Stromverbrauch durch schlecht eingebaute Wärmepumpen – “Wenn die Wärmepumpe eine schlechte Effizienz hat, wird es sehr teuer, weil Sie fast so viel an Strom verbrauchen, was Sie vorher an Gas oder Öl verbraucht haben. Und Gas und Öl sind immer noch viel günstiger als Strom, gerechnet auf die Kilowattstunde,” sagt der “Wärmepumpendoktor”.

    • Auf der Leitmesse ISH für Bad, Gebäude-, Energie- und Klimatechnik im März 2023 stand der energetische Umbau hin zu erneuerbaren Energien im Fokus.
    • Beitragslänge: 1 min Datum: 13.03.2023 Das Haus muss schon einen gewissen Dämmstatus haben.
    • Meistens sind das Häuser, die ab Ende der 70er Jahre gebaut wurden, wo man mit ein bisschen Sanierung die Wärmepumpe einbauen kann.

    Frank-Rolf Roth, Ingenieur für Anlagen- und Verfahrenstechnik Aber: Fast 70 Prozent der Bestandsgebäude in Deutschland sind vor 1977 gebaut. Die wenigsten von ihnen sind gedämmt. Ab 2024 sollen generell nur noch Wärmepumpen, Hybridheizungen, die nur zum Teil mit Öl- oder Gas betrieben werden oder Pelletheizungen eingebaut werden dürfen – so der Vorsatz, den die Bundesregierung letztes Jahr gefasst hat.

    Was bringt eine Wärmepumpe im Winter?

    Umgebungsluft, Erdreich und Grundwasser liefern selbst an sehr kalten Wintertagen ausreichend Wärme, um ein Gebäude zu beheizen. Sie dienen der Wärmepumpe als Wärmequelle. Die Wärmepumpe „pumpt” diese auf eine entsprechende Temperatur und sorgt damit auch an sehr kalten Wintertagen für ein warmes Zuhause. Grund sätzlich gilt: Umgebungsluft, Erdreich oder Grundwasser dienen als Wärmequelle für das Heizen mit Wärmepumpe.75 Prozent der benötigten Energie für die Wärmepumpe kommen also aus der Umwelt und sind somit kostenlos und u mweltfreundlich. Ein Viertel der Energie kommt aus der Steckdose.

    Soll man die Wärmepumpe im Sommer ausschalten?

    Abschalten muss nicht zwingend Ersparnis bringen – Prinzipiell raten die meisten Experten davon ab, die Heizungsanlage im Sommer ganz abzustellen – in diesem Fall wird nämlich nicht nur die Raumluft unbeheizt bleiben, das komplette Gebäude kühlt aus, von Wänden, Decken und Dach bis zu den Möbelstücken.

    Was ist die teuerste Art zu Heizen?

    Heizen: So teuer sind die verschiedenen Heizungstypen Zurück Weiter Energieheld.de, ein Portal für die energetische Gebäudesanierung,, wie teuer eine neue Heizung bei der Anschaffung wird. Fernwärme landete unter den 13 untersuchten Systemen mit Anschlusskosten von 6000 Euro im unteren Bereich. Dasselbe galt für Elektro- und Infrarotheizungen. Jeweils 5000 bis 8000 Euro müssen den Angaben zufolge für sie veranschlagt werden. Zurück Weiter Wer sich dieser Tage trotz der widrigen Umstände eine neue Ölheizung zulegt, muss laut der Analyse für Ankauf und Einbau mit 7000 bis 9000 Euro rechnen. Hinzu kämen jährliche Wartungskosten von 120 bis 250 Euro. Die Heizkosten pro kWh hatten die Experten noch im Mittel für die vergangenen drei Jahre berechnet und kamen hier auf einen Vorkrisen-Wert von 6,43 Cent. Zurück Weiter Eine Solarthermie-Anlage kann in der Anschaffung 4000 bis 10.000 Euro kosten, wie Energieheld.de berechnet hat. Dafür ist die Sonnenenergie gratis. Auch die Wartungskosten halten sich demnach mit 20 bis 50 Euro pro Jahr in Grenzen. Zurück Weiter Jede zweite Wohnung in Deutschland wird nach wie vor mit Gas geheizt. Hier veranschlagten die Experten für Kauf und Einbau rund 6000 bis 10.0000 Euro. Die Wartung kann ins Geld gehen, wie Mieter mit Gasetagenheizung nur zu gut wissen. Hier muss den Angaben zufolge mit 100 bis 200 Euro gerechnet werden. Wer über viel Brennholz verfügt, denkt vielleicht über den Kauf eines Scheitholzvergasers nach. In dieser Anlage werden Holzscheite erhitzt, bis Gase austreten, die dann verbrannt werden. „Durch diese hohen Temperaturen kann ein Großteil des Holzes rückstandslos verheizt werden”, erklärt Energieheld.de. Deutliche teurer kann ein Holzofen werden, wenn Pellets verheizt werden. Diese Methode landete mit Anschaffungskosten von 17.000 bis 25.000 Euro auf Platz fünf der teuersten Heizarten. Hinzu kamen 300 Euro Wartungskosten pro Jahr und 5,63 Cent je erzeugter kWh. Zurück Weiter In der Hackschnitzelheizung werden klein gehäckselte Holzreste verfeuert. Auch diese Methode gilt als besonders effizient. Zudem sind die Hackschnitzel mit 3,1 Cent pro kWh vergleichsweise günstig. Dafür geht die Anschaffung ins Geld. Energieheld.de stellte Interessenten auf 22.000 bis 28.000 Euro ein, nebst erneut 300 Euro für die jährliche Wartung. Zurück Weiter Wärmepumpen sind für umweltbewusste Bauherren oft die erste Wahl. Sie machen die Wärme aus der Luft oder dem Erdboden nutzbar und funktionieren wie eine Art umgekehrter Kühlschrank. Mit 15.000 bis 30.000 Euro sind Wärmepumpen aber teuer in der Anschaffung und im Einbau. Bei Kosten von 20.000 bis 40.000 Euro rechnet sich ein Blockheizkraftwerk (BHKW) wohl erst für Mehrfamilienhäuser. Der Verbrennungsmotor kann mit Holz, Gas oder Öl betrieben werden. Die Kosten je kWh lagen der Analyse zufolge zuletzt bei 3,22 bis 6,43 Cent. Für die Wartungskosten wurden 300 bis 1000 Euro veranschlagt. Ein BHKW erzeugt neben Wärme und Warmwasser auch Strom. Zurück Weiter Brennstoffzellen stecken nicht nur im E-Auto. Als Heizungssystem erzeugen sie über einen chemischen Prozess, die sogenannte kalte Verbrennung, Energie, auch in Form von Strom. Brennstoffzellenheizungen waren im Ranking von Energieheld.de mit 25.000 bis 56.000 Euro die mit Abstand teuerste Heizart.

    Welche heizart ist am günstigsten 2023?

    So hoch liegen die Heizkosten im Jahr 2023 – Angenommen wird ein Verbrauch von 18.000 kWh pro Jahr bei einem Einfamilienhaus. Gut erkennbar ist, dass Heizöl aktuell besser abschneidet als Gas, wenn auch geringfügig. Hier hängt es vor allem vom Anbieter ab und ob man Neukunde ist oder nicht.

    Brennstoff Preis pro kWh Kosten im Jahr 2022 / 2023
    Gas 13-15 Cent, bis 26 Cent für Neukunden 2.340 € – 4.000 €
    Heizöl 13 Cent 2.340 €
    Solar 0 Cent 0 €
    Wärmepumpe 7,5 Cent 1.350 €
    Holzpellets 6,5 Cent 1.174 €
    Elektroheizung 32 Cent 5.760 €

    Was ist momentan die beste Art zu Heizen?

    Sonderfälle für Wärmepumpe, Fernwärme- und Pelletheizung – Für jede dieser drei Heizungsarten gibt es viele gute Argumente. Genauso gibt es aber auch Fälle, in denen sie schlicht nicht in Frage kommen. Für eine Fernwärmeheizung ist ein Anschluss ans Fernwärmenetz unabdingbar.

    Ist dieser nicht gegeben, kann diese Heizungsart nicht in Betracht gezogen werden. Ist man bereit, die hohen Kosten einer Pelletheizung in Kauf zu nehmen, muss der verhältnismäßig hohe Platzbedarf beachtet werden. Mit einer Grundfläche von ca.6qm findet die Pelletheizung nicht in jedem Kellerraum Platz.

    Während die Wärmepumpe im Neubau die beste (und 2021 auch beliebteste) Heizung ist, kann sie im Altbau nur bei guter Wärmedämmung wirtschaftlich heizen.

    Ist eine Wärmepumpe günstiger als Gas?

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    Wer mit einer Wärmepumpe heizt, hat aktuell erhebliche Kostenvorteile im Vergleich zu einer Gasheizung. Aktuell kann sich auch ein Umstieg noch schneller lohnen als bisher. Die Stromkosten für ein effizientes Heizsystem mit Wärmepumpe liegen laut einer Verivox-Analyse im bundesweiten Durchschnitt rund 39 Prozent unter den Gaskosten.

    Bild: © BillionPhotos.com/Adobestock Wer mit einer Wärmepumpe heizt, hat im Vergleich zu einer Erdgas-Heizung derzeit deutlich niedrigere Heizkosten. Die Stromkosten für ein effizientes Heizsystem mit Wärmepumpe liegen laut einer Analyse des Vergleichportals Verivox im bundesweiten Durchschnitt rund 39 Prozent unter den Gaskosten.

    Selbst bei einer nicht sehr effizienten Wärmepumpe seien die Kosten noch rund 11 Prozent niedriger, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Gaspreise für Haushaltskunden sind zwischen Oktober 2021 und März 2022 um rund 85 Prozent angestiegen. Wer ein Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden (kWh) beheize, bezahle aktuell rund 2.596 Euro – vor sechs Monaten seien es noch rund 1.402 Euro gewesen, so Verivox.

    Was kostet eine Wärmepumpe in Verbindung mit Photovoltaik?

    Kosten für Wärmepumpen mit Photovoltaik – Die Anschaffungskosten für Ihre Wärmepumpe mit Photovoltaik-Anlage sind maßgeblich von der Art der Wärmepumpe abhängig. So können Sie eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Photovoltaik-Anlage (inkl. Einbau) schon ab 23.000 Euro bekommen.

    • Wenn das Paket außerdem um einen Stromspeicher erweitert werden soll, können Sie noch einmal 7.000 Euro extra einplanen.
    • Für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) inkl.
    • Photovoltaik-Anlage, Stromspeicher und Einbaukosten fallen Kosten in Höhe von etwa 40.000 Euro an.
    • Am teuersten ist die Wasser-Wasser-Wärmepumpe, welche nur mit Photovoltaik-Anlage (inkl.

    Einbau) mit 38.000 Euro zu Buche schlägt. Für einen zusätzlichen Stromspeicher müssen Sie auch hier noch einmal mit 7.000 Euro extra rechnen. Diese Anschaffungskosten können zunächst sehr hoch erscheinen, allerdings ist es möglich, staatliche Förderungen zu erhalten oder über die Miete von Solaranlage und Speicher hohe Anschaffungskosten komplett einzusparen.

    Art der Wärmepumpe Kosten mit Photovoltaik-Anlage (inkl. Einbau) Kosten mit Photovoltaik-Anlage und Stromspeicher (inkl. Einbau)
    Luft-Wasser-Wärmepumpe ab 23.000 € ab 30.000 €
    Sole-Wasser-Wärmepumpe ab 33.000 € ab 40.000 €
    Wasser-Wasser-Wärmepumpe ab 38.000 € ab 45.000 €

    Was zahlt man monatlich für eine Wärmepumpe?

    Die Kosten einer Luftwärmepumpe pro Jahr und pro Monat – Wie hoch sind die laufenden Kosten einer Luftwärmepumpe ? Um die regelmäßigen Kosten einer Luftwärmepumpe zu berechnen, sind zwei Faustformeln relevant:

    Jährlicher Heizbedarf in kWh/JAZ = Stromverbrauch pro Jahr Stromverbrauch pro Jahr*Stromkosten in Euro pro kWh = jährliche Stromkosten in Euro

    Mithilfe dieser Formeln lassen sich die Luftwärmepumpenkosten für Strom sowohl pro Jahr als auch pro Monat berechnen. Für die Berechnung sind ein paar grundlegende Daten notwendig. Das Einfamilien-Passivhaus mit 120 qm benötigt eine Heizleistung von 0,015 kW pro Quadratmeter.0,015 kW*120qm = 1,8 kW. Das entspricht 1.800 kWh an jährlichem Heizbedarf.

    Die JAZ einer Luftwärmepumpe beträgt etwa 3.Die Stromkosten betragen laut Verivox, Stand Oktober 2022, rund 0,54 Euro pro Kilowattstunde.Die vereinfachte Beispielrechnung lautet also:

    (1.800 kWh/3) = 600 kWh Stromverbrauch/Jahr 600 kWh*0,54 EUR = 324 Euro jährliche Stromkosten.

    In einem Passivhaus mit 120 qm verursacht die Luftwärmepumpe 324 Euro Stromkosten pro Jahr, was zugleich die Heizkosten sind. Die monatlichen Kosten der Luftwärmepumpe liegen demnach bei durchschnittlich 27 Euro. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Heizung im Sommer weniger benötigt wird als in den Monaten der Heizperiode. Hinzu kommen Wartungskosten von etwa 150 Euro pro Jahr,

    Die laufenden Kosten für eine Luftwärmepumpe im Einfamilienhaus mit Passivhaus-Standard belaufen sich also auf knapp 500 Euro jährlich.

    Für wen lohnt sich eine Luftwärmepumpe?

    Das Wichtigste in Kürze: Eine Wärmepumpe eignet sich für Häuser mit gutem Wärmeschutz und einer Flächenheizung z.B. Fußbodenheizung – aber auch normale Heizkörper stellen kein Hindernis dar! Eine hohe Jahresarbeitszahl zeigt die Effizienz der Wärmepumpe an.

    Wie viel Strom braucht ein Haus mit Wärmepumpe?

    Der Stromverbrauch von Wärmepumpen | Bosch Thermotechnik Wärmepumpen nutzen zum Heizen und zur Warmwasserbereitung Wärme aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Mittels Kältemittelkreislauf innerhalb der Wärmepumpe wird die Wärme zum Heizen nutzbar gemacht.

    Ein Kompressor, Pumpen und Gebläse halten den Kreislauf in Gang, mit dem die Wärme in Ihre Wohnräume transportiert wird. Dieser Prozess benötigt Strom. Wärmepumpen nutzen für die Wärmeerzeugung bis zu 75 Prozent Umweltwärme und lediglich 25 Prozent Strom als Antriebsenergie. Bei durchschnittlichem Stromverbrauch der Wärmepumpe sind die Betriebskosten sehr niedrig.

    Der Gesamtstromverbrauch hängt direkt vom individuellen Wärmebedarf der Immobilie ab. Am aussagekräftigsten bezüglich tatsächlichem Stromverbrauch, ist die sogenannte – auch JAZ genannt. Die JAZ gibt an, wie viel kWh Wärme durch den Einsatz von 1 kWh Strom bereitgestellt werden.

    Eine JAZ von 4 bedeutet, dass die Heizanlage 4 kWh Wärme mittels 1 kWh elektrischer Energie bereitstellt. Sie könnten auch sagen, dass die Heizwärme zu ¼ aus Strom und zu ¾ aus Umweltenergie besteht. Ab einer JAZ von ca.3 sind elektrische Wärmepumpen wirtschaftlich und sparen in der Gesamtbilanz CO2 ein.

    Finanzielle Vorteile erreichen Sie mit einer JAZ von 4 und mehr. Sehr leistungsfähige Geräte erreichen sogar Werte von über 5. Den jährlichen Stromverbrauch Ihrer Wärmepumpe berechnen Sie mit folgender Formel: Wärmebedarf Gebäude in kWh / Jahresarbeitszahl = Stromverbrauch der Wärmepumpe Die JAZ und die Heizleistung sind abhängig von Ihrem Modell. Die durchschnittliche JAZ von liegt beispielsweise bei 4,0. Beispielrechnung zur Brechnung des Stromverbrauchs pro Jahr für eine mit einem Wärmebedarf von 24.000 kWh im Jahr (ermittelt aus 12 kW x 2.000 Heizstunden): 24.000 kWh (Wärmebedarf) / 4,0 (JAZ) = ca.6.000 kWh (Stromverbrauch pro Jahr) Da Sie nun Ihren Stromverbrauch kennen, können Sie anschließend ganz einfach Ihre Stromkosten berechnen: Stromverbrauch x Kosten pro kWh = Stromkosten Wärmepumpe In den folgenden Beispielrechnungen vergleichen wir den Stromverbrauch pro Jahr je nach Wärmepumpen-Art.

    Dabei stellen wir die Gesamtkosten inklusive Warmwasser und die Gesamtkosten ohne Warmwasser, also nur für die Heizung, gegenüber. Gesamtkosten mit Warmwasser Gesamtkosten mit Warmwasser Gesamtkosten mit Warmwasser Gesamtkosten mit Warmwasser Wer sich bei Stromanbietern genauer umsieht, stößt schnell auf sogenannte Wärmepumpentarife.

    Dank dieser speziellen Tarife können Sie Ihre Wärmepumpe zu Sonderpreisen betreiben. Voraussetzung ist allerdings ein separater Stromzähler, so dass der Wärmepumpenstrom vom Haushaltsstrom getrennt abgerechnet werden kann. Der Energieversorger kann zu bestimmten Sperrzeiten den Wärmepumpenstrom abschalten.

    Das ermöglicht den Netzbetreibern ein flexibleres Lastmanagement. Die Sperrzeiten sind jedoch so kurz, dass die Wärmeversorgung hundertprozentig gewährleistet ist. Die Strompreise für Wärmepumpenstrom liegen mit rund 20 Cent pro Kilowattstunde wesentlich unter den Kosten für Haushaltsstrom. Dass Strom für Wärmepumpen günstiger ist, liegt daran, dass Kraftwerke Strom rund um die Uhr erzeugen.

    Der Verbrauch ist aber zu bestimmten Tageszeiten geringer. Die Überkapazitäten verwerten Energieversorger durch die verbilligte Abgabe als Heizstrom. Im Jahr 2019 stammten 244 Terawattstunden des gesamten Bruttostroms in Deutschland aus erneuerbaren Energieträgern.

    • Das entspricht rund 40 Prozent der gesamten Strommenge – Tendenz steigend.
    • Jedoch bedeutet das auch, dass rund 60 Prozent des Stroms noch nicht aus erneuerbaren Energiequellen stammen.
    • Sie möchten bereits heute Ihre Wärmepumpe ohne Kohlestrom und Co.
    • Betreiben? Tarife mit Ökostrom sind die Lösung.
    • Viele Energieanbieter haben bereits heute preisgünstige Ökotarife im Angebot.

    Wärmepumpen sind in der Anschaffung teils recht teuer – vor allem und kosten in der Anschaffung mehr als beispielsweise oder Gasheizungen. Dafür liegen die Betriebskosten unter denen anderer Heizsysteme. In der Regel amortisieren sich Wärmepumpen – in Kombination mit – bereits innerhalb der ersten Jahre. Kostenvergleich mit anderen Heizsystemen: Um zu sehen, wie viel Sie mit einer Wärmepumpe sparen können, hilft eine Gegenüberstellung der Preise pro kWh: Mit einem Wärmepumpentarif von 20 Cent und einer JAZ von 4,5 zahlen Sie nur 4,44 Cent pro kWh. Gas ist im Durchschnitt 2020 mehr als 1,5 Cent pro kWh teurer.

    Der Heizölpreis liegt aktuell auf einem ähnlich niedrigen Stand. Jedoch wird ein Umstieg von Öl auf eine Wärmepumpe mit sehr hohen Fördermitteln belohnt, da diese wesentlich klimafreundlicher sind als Ölheizungen. Zudem werden ab 2021 die Kosten für fossile Brennstoffe aufgrund der neu eingeführten CO2-Bepreisung weiter steigen.

    Erfahren Sie mehr über Der Schlüssel dafür, dass Wärmepumpen nicht zu Stromfressern werden, liegt in der korrekten Planung. Ein Gebäude muss folgende Voraussetzungen erfüllen, damit die Wärmepumpe ihre Stärken ausspielen kann und Sie dank einer JAZ von 4 oder höher richtig Geld sparen:

    Ein wichtiger Faktor ist die Vorlauftemperatur Ihrer Heizungsanlage. Ziel sollte ein möglichst geringer “Höhenunterschied” zwischen Wärmequelle und Ziel sein. Muss im Heizkreis, der die Wärme im Wohnraum verteilt, das Temperaturniveau auf über 55 Grad angehoben werden, beansprucht das die Wärmepumpe extrem. Kann die Vorlauftemperatur durch moderne Heizflächen und Fußbodenheizungen bei 35 Grad bleiben, ist eine sehr hohe JAZ erreichbar. Im Altbau sind dafür meist umfangreiche energetische Sanierungen nötig, beispielsweise der Einbau einer Fußbodenheizung.

    Auch die Wärmequelle beeinflusst den Stromverbrauch der Wärmepumpe. Ist die Quelltemperatur höher, lässt sich leichter Wärmeenergie transportieren. Im Grundwasser und in tiefen Erdschichten liegt die Temperatur auch bei Frost über 10 Grad. In der Umgebungsluft hingegen ist das Energieangebot geringer. Die muss also mehr Aufwand betreiben, um auch im Winter die gewünschte Wärme zu liefern. Darum ist auch der finanzielle Vorteil bei den Heizkosten geringer.

    Wärmepumpe korrekt planen Wärmepumpentarife vergleichen Kombination mit PV-Anlage Niedrige Vorlauftemperatur Fußboden- oder Flächenheizungen einbauen Wärmepumpe mit hoher JAZ auswählen Gebäudedämmung anpassen

    Der billigste Strom, mit dem Sie eine Wärmepumpe betreiben können, stammt aus eigener Produktion. sind prädestiniert, um Ihre Stromüberschüsse für hocheffizientes Heizen zu verwerten. Den Spareffekt maximieren Sie mit einem Energiespeicher und dem fortschrittlichen,

    Durch intelligente Verteilung und Speicherung erzielen Sie den größten Nutzen und maximale Einsparungen aus selbst produziertem Strom. Meist bietet die Kombination aus PV-Anlage und Wärmepumpenheizung größere Einsparpotentiale und bessere Amortisierung, als die Verbindung von Wärmepumpe und Solarthermieanlage, die direkt Wärme für Heizung und Warmwasser beisteuert.

    Wie teuer ist eine Kilowattstunde Wärmepumpenstrom? Viele Energieversorger bieten Wärmepumpentarife von ca.20 Cent pro Kilowattstunde an und können fallweise sogar noch günstiger sein. Informieren Sie sich bei ihrem Energieversorger vor Ort. Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um meine Wärmepumpe mit einem Spezialtarif für Wärmepumpenstrom betreiben zu können? Nötig ist ein gesonderter Zähler und eine Installation, die dem Energieversorger die Steuerung von Freigabe- und Sperrzeiten erlaubt.

    Diese richtet das Energieversorgungsunternehmen selbst ein. Unser Haus hat etwa 160 qm Wohnfläche. Mit welchem Stromverbrauch für eine Luftwärmepumpe müssten wir ungefähr rechnen? Pauschal lässt sich das nicht sagen. Hauptfaktoren sind der Gesamtwärmebedarf und die, Ein mittlerer Stromverbrauch für Wärmepumpen liegt bei 27 bis 42 kWh pro qm Wohnfläche.

    Dies bedeutet bei einem Haus mit 160 qm Wohnfläche einen mittleren Stromverbrauch von ca.4320 kWh bis 6720 kWh. Ab 42 kWh pro Quadratmeter gilt der Verbrauch als erhöht und jedes zweite Gebäude liegt niedriger. Entstehen im Altbau mehr Stromkosten für Wärmepumpen als im Neubau? Statistisch ist das tatsächlich so.

    • In einem Altbau lassen sich schwieriger sehr hohe JAZ erreichen, der Stromverbrauch ist im Schnitt also etwas höher.
    • Trotzdem kann sich auch eine lohnen: Durch umfassende, energetische Sanierung können Sie dauerhaft die Vorteile einer Wärmepumpenheizung genießen.
    • In einem neuen sind Wärmepumpen wiederum die ideale Lösung, um die Umwelt zu schonen und Geld zu sparen.

    Welche Wärmepumpe benötigt besonders viel Strom? Grundsätzlich ist der Stromverbrauch bei Luftwärmepumpen etwas höher als bei Erd- und Wasserwärmepumpen. Vor allem im Winter brauchen Luftwärmepumpen in der Regel mehr Strom, um Ihren Wärmebedarf zu decken.

    Wie sinnvoll ist eine Luftwärmepumpe?

    Wann ist eine Wärmepumpe sinnvoll? – Damit eine Wärmepumpe einen positiven Effekt hat, solltest du dich vorher gut informieren. (Foto: CC0 / Pixabay / Sophieja23) Wie zu Beginn schon angedeutet, ist die Wärmepumpe keine Pauschallösung für eine saubere Wärmequelle. Unter bestimmten Umständen ist sie der Verbraucherzentrale zufolge ineffizienter und ihre Vorteile kehren sich ins Negative.

    1. Die Wärmepumpe ist erst ab einer JAZ ab 3 sinnvoll. Je höher die JAZ, desto effizienter ist das Heizsystem. Daher ist eine Wärmepumpe mit der hohen JAZ immer zu bevorzugen. Wenn eine Wärmepumpe eine sehr niedrige JAZ hat, kann sie ein wahrer Stromverschwender werden. Außerdem ist zu beachten, dass die JAZ in der Realität oft unter der vom Hersteller angegebenen Zahl liegt. Deshalb ist es besser, von Beginn an mit einer effizienteren Wärmepumpe zu rechnen.
    2. Es braucht bestimmte infrastrukturelle Voraussetzungen für eine Wärmepumpe. Sind beispielsweise Bohrungen möglich? Wärmepumpen sind eher entworfen für Häuser und nicht zum Beispiel für Eigentumswohnungen.
    3. Eine Wärmepumpe ist nur dann sinnvoll, wenn das Haus gut gedämmt ist. Ansonsten würde sie unnötig teuer im Verbrauch von Strom werden und eine andere Wärmequelle wäre effizienter.
    4. Eine Wärmepumpe benötigt für ihren Betrieb fast immer eine Flächenheizung (Fußboden oder Wand), Das liegt daran, dass die produzierte Wärme meist nicht mehr als 50 Grad Celsius beträgt. Ein kleiner Heizkörper, wie wir ihn von Öl- oder Gasheizungen kennen, würde daher nicht genügen, um einen ganzen Raum zu beheizen. Deshalb solltest du abklären, ob sich bei dir beispielsweise eine Fußbodenheizung installieren lässt.

    Es gibt noch viele weitere solcher Faktoren, die bei der Entscheidung für eine Wärmepumpe eine Rolle spielen. Daher solltest du vorher immer den Rat von Expert:innen suchen. Fotos: Marco2811, Christian, New-Africa / stock.adobe.com Gaspreise steigen und der Winter steht vor der Tür – kein Wunder, dass sich viele nach Alternativen zur Gasheizung umsehen. Wir Weiterlesen

    Wie kalt ist die Luft was aus der Wärmepumpe kommt?

    Stellen Sie hier Ihre Frage zur Wärmepumpe, zur Heizungsmodernisierung. – Der Einsatzbereich bei Luft-Wasser-Wärmepumpen wurde kontinuierlich erweitert, so dass die Wärmepumpe bis zu -28 °C arbeitet. Generell kann man sagen, dass die Effizienz einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit sinkenden Außentemperaturen sinkt, da sie die zum Heizen nötige Wärmeenergie aus der Außenluft gewinnt.

    1. Es wird lediglich bei sehr tiefen Außentemperauren etwas mehr Strom benötigt, um die hohe Temperaturdifferenz (Delta t) zwischen Wärmequelle und benötigter Vorlauftemperatur zu bewältigen.
    2. Je nach Auslegung und benötigter Heizleistung unterstützt an diesen besonders kalten Tagen der integrierte Elektroheizstab die Luftwärmepumpe.

    Den Energiebedarf für diesen Heizstab sollte man nicht überschätzen: Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) konnte im Rahmen eines Langzeit-Monitorings ermitteln, dass im Durchschnitt weniger als 5% der verbrauchten Antriebsenergie auf den Heizstab entfällt.

    1. Einige der überwachten Objekte können Sie übrigens in Echtzeit bei uns auf der Website des BWP einsehen.
    2. In Altbauten werden Wärmepumpen häufig aus Kosten-Gründen bivalent, also in Kombination mit einem weiteren Heizungsgerät, gefahren.
    3. So übernimmt an extrem kalten Wintertagen das zweite Heizungssystem einen Teil der Wärmeversorgung.

    Dies senkt Investitionskosten und Betriebskosten gleichermaßen. BAFA Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet Bauherren und Sanieren wertvolle Fördermöglichkeiten beim Einbau einer effizienten Wärmepumpe. KfW Die KfW Bankengruppe bietet Bauherren und Sanieren Tilgungszuschüsse bei energieeffizienten Bau- und Sanierungsvorhaben.

    1. Co2online co2online ist eine gemeinnützige Beratungsgesellschaft und Informationsplattform für Endkunden, die sich über Energiesparthemen und energieeffzientes Bauen und Sanieren informieren wollen.
    2. Teil der Plattform sind ein Modernisierungs- und Fördermittelcheck.
    3. Unterstützt wird das Projekt von der EU und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

    enbausa Umfassendes Portal zum energetischen Bauen und Sanieren: Infos zu Dämmung, Fassade, Heizung, Lüftung, Solar und Geothermie. Energieförderung Die Förderdatenbank des Bine Informationsdienstes ist ein Wegweiser durch die Vielzahl der Förderprogramme in Deutschland.

    Bine realisiert das Projekt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur (dena) foerderdata Auf foerderdata.de finden Sie eine umfassende Förderdatenbank, die auch regionale Förderprogramme berücksichtigt. Die Hauswende Informationen und Beratung zu energieeffizientem Sanieren und Fördermöglichkeiten.

    Die Hauswende ist eine Kampagne der Deutsche Energie-Agentur (dena) und wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.