Wie Lange Dauert Es Bis Akupunktur Hilft?

Wie Lange Dauert Es Bis Akupunktur Hilft
Wie lange es dauert, bis durch die TCM-Therapie eine Besserung eintritt, ist von den Beschwerden und der Erkrankung abhängig. So kann bei akuten Problemen bereits innerhalb weniger Minuten oder Stunden eine Linderung eintreten.

Wie oft Akupunktur bis es hilft?

Wie Akupunktur funktioniert – Schon die TCM kennt verschiedene Methoden, um die Akupunkturpunkte zu stimulieren. Bei der klassischen Akupunktur werden Nadeln gesetzt, weitere Möglichkeiten sind die Reizung der Punkte durch Wärme (Moxibustion) oder durch Druck mit dem Finger oder mit einem Stift (Akupressur). Als Behandlungskonzept der Traditionellen Chinesischen Medizin basiert Akupunktur auf der Lehre von Yin und Yang und wurde später durch die Fünf-Elemente-Lehre und der Lehre von den Meridianen ergänzt wurde. In der Regel werden wöchentlich etwa zwei, insgesamt mindestens 10 bis 12 Behandlungen durchgeführt.

Danach wird meist eine Pause von zwei bis drei Wochen eingelegt, bis eine neue Therapieserie erfolgen kann. Eine Akupunktursitzung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Dabei wird der Patient ruhig und entspannt gelagert, typischerweise liegt er oder sitzt bequem. Vor dem Einstich der Akupunkturnadel wird der Akupunkturpunkt und die unmittelbare Umgebung leicht massiert.

Während einer Sitzung werden so wenige Punkte wie möglich gestochen, jedoch so viele, wie nötig. Maßgeblich werden in der Akupunktur ca.400 Akupunkturpunkte benutzt, die auf den sogenannten Meridianen angeordnet sind. Nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des, also der Lebensenergie, beeinflusst.

Wie lange dauert Erstverschlimmerung nach Akupunktur?

Wie läuft eine Akupunktursitzung ab? – Zuerst erfolgt ein Vorgespräch, indem der Patient seine Beschwerden schildert und die Untersuchung durchgeführt wird. Danach legen wir für Sie ein individuelles sogenanntes Punktekonzept fest. Hier werden die zugehörigen Punkte und das Verfahren ausgewählt (Ohrakupunktur, Schädelakupunktur, Körperakupunktur, Moxibustion), welches die besten Erfolgsaussichten hat.

In der eigentlichen Sitzung liegt der Patient auf der Liege, die entsprechenden Punkte werden am Körper aufgesucht und mit einer feinen Nadel wird in die Haut eingestochen. Nur selten ist der Einstich gering schmerzhaft. Falls es zu einer Schmerzempfindung kommt, lässt diese bei gut sitzenden Nadeln in wenigen Sekunden wieder nach.

Wenn alle Nadeln gut sitzen, wird der Patient zugedeckt und warm gehalten. Jetzt beginnt die Entspannungsphase. Auf Wunsch können wir für entspannende Musik sorgen. Nach ca.20 Minuten werden alle Nadeln (evtl. bis auf die Dauernadeln der Ohr- oder Schädelakupunktur) wieder entfernt.

  1. Je nach Krankheitsbild führen wir die Behandlung ein bis zweimal pro Woche durch.
  2. Zur Erhaltung reichen Abstände von 14 Tagen oder gar 4 Wochen.
  3. Manchmal kommt es nach der ersten Sitzung zu einer sogenannten Erstverschlimmerung.
  4. Die Anfangs beklagten Beschwerden nehmen nach der Sitzung etwas zu.
  5. Das bedeutet eine positive Reaktion des Körpers auf den Reiz der Nadeln und sollte Sie nicht beunruhigen.

In der Regel ist mit einer raschen Besserung der Beschwerden zu rechnen. Spätestens nach der vierten Sitzung sollte ein Erfolg bemerkt werden. Tritt dieser nicht ein, wird das Akupunkturkonzept überprüft oder eine sogenannte Störfeldsuche (z.B. Narben) eingeleitet.

Wie verhält man sich nach der Akupunktur?

Nach der Behandlung: Vermeiden Sie Termindruck und möglichst überhaupt Termine in den Stunden nach der Behandlung. Am Besten ist es, wenn Sie nach der Behandlung 2 bis 3 Stunden ausruhen. Beobachten Sie besonders, was sich in den ersten 24 Stunden nach der Behandlung mit Ihnen und in Ihnen verändert.

Wie lange wirken Akupunkturnadeln?

Wie fühlt sich Akupunktur an? – Beim Einstechen der Nadel spüren Sie einen kurzen Schmerz, der beim Erreichen des Akupunkturpunktes von einem dumpfen, elektrisierendem Gefühl- dem ‚De-Qi Gefühl‘ abgelöst wird. Danach tritt eine vollkommene Entspannung ein.

Kann Akupunktur wirklich helfen?

Die Wirkung der Akupunktur ist wissenschaftlich erwiesen und kommt seit einigen Jahrzehnten auch in Europa öfter zur Anwendung. Die Akupunktur hat sich oftmals als gezielte, ergänzende Behandlung zur Schulmedizin und in vielen Bereichen der alternativen Heilmethoden fest etabliert.

Soll man nach Akupunktur viel trinken?

Sie sollten am Tag der Akupunkturbehandlung möglichst keinen Kaffee, schwarzen Tee und Alkohol trinken. Zur täglichen Trinkmenge (von mindestens 2 Liter Flüssigkeit) sollten Sie ca.2 Stunden vor und 2 Stunden nach der Akupunktursitzung zusätzlich je einen viertel Liter Wasser trinken.

Wann hilft Akupunktur nicht?

Keine Verbesserung oder unklare Aussage – Angesichts der vielen Unsicherheiten und möglichen Verzerrungen ist es wenig verwunderlich, dass die zahlreichen Untersuchungen keine klaren Antworten geben. Eine große Metastudie aus dem Jahr 2020 verglich 33 Einzelstudien, die den Effekt von Akupunktur auf chronische Rückenschmerzen untersuchten.

  • Sie fanden keine Verbesserung nach einer Akupunktur-Behandlung im Vergleich zu einer Scheinbehandlung.
  • Es zeigte sich, dass es keine Rolle spielt, an welchen Punkten die Nadeln gesetzt werden.
  • Eine andere Auswertung mehrerer Einzelstudien hingegen zeigte im Jahr 2018 Effekte bei chronischen Schmerzen in Rücken, Schulter und Knien sowie bei chronischen Kopfschmerzen, auch im Vergleich zur Scheinakupunktur.

Allerdings waren diese Effekte sehr gering und ließen sich unter Umständen durch andere Verzerrungen erklären (Placebo-Effekt, Befragung der Studienteilnehmenden ). Für andere Beschwerden ergaben einzelne Studien, dass Akupunktur keine Wirkung hat oder die Ergebnisse unklar sind, zum Beispiel bei Hüftarthrose, chronischem Spannungskopfschmerz und Migräne, Übelkeit und Depressionen oder bei der Schwangerschaftsrate nach einer künstlichen Befruchtung.

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Wie oft sollte man in der Woche Akupunktur machen?

Wie lange dauert eine Akupunktur-Behandlung? – Wie lange und wie oft die Akupunktur angewendet wird, hängt von der Art und der Intensität der Erkrankung sowie dem Allgemeinzustand des Patienten ab. Eine einzelne Akupunktur-Behandlung dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten.

Kann man mit Akupunktur Blockaden lösen?

Akupunktur löst Energieblockaden im Körper Akupunktur steht für die Behandlung bestimmter Körperpunkte mit Nadeln, um eine therapeutische Wirkung in verschiedenen Organen und Funktionssystemen zu erzielen. Durch das Stechen der Nadeln und die Nadelstimulation an den richtigen Stellen werden Energieblockaden gelöst.

  • Das Qi, die Lebensenergie, kann wieder fließen.
  • Wirkungsweise der Akupunktur In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) hat sich die Akupunktur seit Jahrtausenden bewährt.
  • Aus der Sicht der TCM ist der Körper von einem Netzwerk von Energieleitbahnen durchzogen.
  • In diesen sogenannten Meridianen fließt das Qi ungehindert, solange der Mensch gesund ist.

Bei einer Erkrankung ist der Energiefluss gestört. Mit Akupunkturnadeln, aber auch durch andere äußere Reize, kann man an den Akupunkturpunkten auf den Energiefluss in den Meridianen einwirken und einen Überschuss oder Mangel an Qi ausgleichen. Der freie Fluss des Qi wird wiederhergestellt und der Mensch in sein natürliches Gleichgewicht zurückgebracht, was die Heilung in Gang setzt.

  1. Auf Akupunkturpuppen ist verzeichnet, wo diese Akupunkturpunkte liegen.
  2. Diese Stellen, an denen sich die Meridiane durch die Haut öffnen, befinden sich oft in der Nähe von Vertiefungen zwischen Muskelansätzen, an Knochenvorsprüngen oder in den Beugefalten der Gelenke.
  3. Die Akupunktur hat sich durch verschiedene kulturelle Einflüsse stetig weiterentwickelt.

Immer häufiger wird sie auch bei uns von Ärzten und Heilpraktikern für verschiedenste Krankheitsbilder eingesetzt. Sie gehört zu den alternativen Heilmethoden, für die es wissenschaftliche Studien mit Wirksamkeitsnachweisen gibt. Nach westlichem Verständnis hemmen die feinen Nadelreize die Weiterleitung des Schmerzreizes zum Gehirn oder regen die Produktion schmerzlindernder und entzündungshemmender Überträgerstoffe an.

Anwendungsmöglichkeiten der Akupunktur Akupunktur heilt und lindert Schmerzen, bei fachgerechter Anwendung praktisch ohne Nebenwirkungen. Anwendungsgebiete sind akute und chronische Krankheiten, Allergien, Depressionen, Erkrankungen des rheumatoiden Formenkreises, Erschöpfungszustände, Herz- und Kreislauferkrankungen, Infektionsanfälligkeit, Kopfschmerz und Migräne, Nervosität, operative Nachsorge, Schlafstörungen, Wirbelsäulenerkrankungen u.v.m.

Es gibt verschiedene Arten von Akupunktur, z.B.:

traditionelle Körperakupunktur, Ohrakupunktur, Augenakupunktur, Moxibustion (auch: Moxa-Therapie, bezeichnet das Erwärmen spezieller Punkte) oder Triggerpunkt-Akupunktur,

die auch miteinander kombiniert werden können. Zum Ablauf Typischerweise erfolgt die Akupunktur im Liegen oder Sitzen. Hauchdünne Einwegnadeln aus Edelstahl machen die Behandlung nahezu schmerzfrei. Oft ist im Bereich der Einstichstelle ein Wärmegefühl oder Kribbeln spürbar.

Wie viel kostet eine Akupunkturbehandlung?

Wer sich für eine Akupunkturbehandlung interessiert, sollte vorher auf jeden Fall mit dem Hausarzt Dr. med. Rudolf Bauer über die Behandlungskosten sprechen. Zur Behandlung chronischer Erkrankungen sind in der Regel 10-15 Akupunkturbehandlungen sinnvoll. Eine Akupunkturbehandlung kostet je nach Behandlungsdauer und –aufwand etwa 25 bis 50 Euro pro Sitzung. Bei chronischen Knie- und Lendenwirbelsäulenerkrankungen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Akupunktur. Voraussetzung ist allerdings, dass der Arzt mit anerkanntem Akupunkturdiplom eine Kassenzulassung hat, so wie in unserer Praxis.

Bei Privatversicherten und Selbstzahlern gilt für die Kostenerstattung in der Regel die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Zusätzliche Maßnahmen der Chinesischen Medizin wie Schröpfen Das Schröpfen oder die Schröpfkopfmassage können die Akupunktur unterstützen, da sie einen heilsamen Reiz auf die gewählte Körperregion ausüben, Verspannungen der Muskellinderung und innere Organe positiv beeinflussen.

, Moxibustion Manchmal lässt sich der Heileffekt der Akupunktur durch ergänzende Maßnahmen verstärken. Besonderes wohltuend ist z.B. die Moxibustion, eine spezielle Wärmebehandlung, bei der getrocknetes Beifußkraut über bestimmten Körperbereichen abgebrannt wird, um diese zu erwärmen und so die Energie anzuregen.

oder chinesische Arzneikräutermedizin Bei manschen Krankheiten kann der Patient zusätzlich zur Akupunktur individuell abgestimmte chinesische Arzneimittel erhalten. Diese basieren meist auf abgekochten Kräutern, verabreicht als Kräutersuppe (dekokt). Die vom Arzt erstellte Rezeptur wird vom spezialisierten TCM-Apotheker aufbereitet und gemischt.

Eine detaillierte Anleitung zur Herstellung des Dekokts erhalten Sie vom Apotheker. Nach der chinesischen Medizin stärken die Kräuterarzneien das Qi und das Blut sowie Ying und Yang und leiten krankheitslösende Faktoren aus dem Körper. (Phytotherapie) sind vom Patienten zu zahlen.

Wie lange Pause zwischen Akupunktur?

Wie viele Akupunktur-Sitzungen kann ich beanspruchen? – Seit 2007 übernehmen alle gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer klassischen Körperakupunktur, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Akupunktur ist Kassenleistung bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule oder bei Kniegelenkarthrose, wenn die Schmerzen seit mindestens 6 Monaten bestehen.

  1. Als Patient:in haben Sie in der Regel Anspruch auf bis zu 10 Akupunktursitzungen pro Krankheitsfall.
  2. Die Sitzungen können Sie innerhalb von maximal 6 Wochen wahrnehmen.
  3. In begründeten Ausnahmefällen übernehmen die Krankenkasse auch bis zu 15 Sitzungen innerhalb von 12 Wochen.
  4. Wichtig ist, dass während jeder Sitzung die Nadeln mindestens 20 Minuten in der Haut bleiben sollten.

Eine erneute Behandlung ist frühestens nach 12 Monaten möglich, nachdem Sie die vorherige Behandlung abgeschlossen haben.

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Warum ist man nach einer Akupunktur so müde?

Die Behandlung – Praxis am Osterberg Wenn Sie zur Akupunkturbehandlung kommen, sollten Sie sich Zeit nehmen. Nach einer vor allem im Erstgespräch ausführlichen Aufnahme Ihrer Beschwerden und Untersuchung wird ein Therapiekonzept festgelegt. Die Nadelung erfolgt am entkleideten Körper im Liegen.

  1. Die Nadeln werden 20-30 Minuten belassen.
  2. Insgesamt sollte man 45-60min für eine Behandlung einplanen.
  3. Nehmen Sie sich auch im Anschluss etwas Zeit, um die Behandlung noch nachwirken zu lassen.
  4. Da einem beim längeren Liegen oft kühl wird, bringen Sie sich am besten eine dünne Decke oder einen breiten Schal mit (z.B.

Paschmina-Schal). Auch die Akupunktur kann Nebenwirkungen haben. Einige davon sind erwünscht, wie zum Beispiel Müdigkeit. Sie ist ein Zeichen, dass die Behandlung gut angeschlagen hat. Andere Nebenwirkungen können Blutergüsse oder Kreislaufprobleme sein.

Schwere Nebenwirkungen treten höchst selten auf. Vor der Behandlung werden wir Sie ausführlich über mögliche Risiken aufklären. Nach der Behandlung kann es vorübergehend zu einer sogenannten Erstverschlimmerung kommen, d.h. bestehende Beschwerden können sich kurzfristig verschlimmern, bevor sie besser werden.

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Sollte eine Erstverschlechterung einmal sehr heftig ausfallen, melden Sie sich bitte umgehend bei uns. Wie lange es dauert, bis eine Besserung der Beschwerden eintritt, ist sehr unterschiedlich. Dies hängt zum einen von der Art und Dauer der Beschwerden ab, aber auch vom Menschen, der sie beklagt.

Kann man bei Akupunktur etwas falsch machen?

Risiken der Akupunktur : Schwindelerregende Stiche – 12. September 2012, 10:58 Uhr Lesezeit: 2 min Schwindelanfälle, Bewusstlosigkeit, kollabierende Lungenflügel: Die Nebenwirkungen der Akupunktur sind größer als gemeinhin angenommen. Vom Nutzen kann man das nicht behaupten.

  • Atrin Blawat Die Schulter ist steif, der Nacken verspannt? Vielleicht die Verdauung träge, der Geist erschöpft, die Libido erloschen? In all diesen Fällen – wie auch bei fast jedem anderen vorstellbarem Leiden – könnte Akupunktur helfen, glauben viele Menschen.
  • Und selbst wer nicht restlos von den Heilkräften der Nadeln überzeugt ist, denkt sich oft: Vielleicht hilft sie, vielleicht nicht – wenigstens schadet eine Akupunktur nicht.

Schließlich beansprucht die Pikserei all die Attribute für sich, mit denen sich von der Medizin enttäuschte Patienten locken lassen: ganzheitlich, natürlich – und vor allem sanft. Sie gilt als sanfte Methode, doch die Akupunktur birgt Risiken. (Foto: ddp) Doch egal, mit welchen Zauberworten sie angepriesen wird: Auch eine Akupunktur birgt Risiken. Werden die Nadeln falsch gesetzt, kann das für den Patienten unangenehm werden – und in seltenen Fällen ernsthaft schaden.

  • Zahlen, wie häufig eine Akupunktur zu Beschwerden führt, liefert nun eine Studie des britischen Nationalen Gesundheitsdienstes.
  • Demnach wurden zwischen 2009 und 2011 in Großbritannien 325 Fälle von Nebenwirkungen gemeldet.
  • Wie oft Nadeln ohne Beschwerden gesetzt wurden, gibt die Untersuchung allerdings nicht an.

Auch wenn die Zwischenfälle eher als harmlos galten, waren sie unangenehm.160 Patienten litten beim Einstechen der Nadeln unter Schwindelanfällen oder sie verloren sogar kurzzeitig das Bewusstsein. Bei etwa 100 Behandlungen vergaßen die Akupunkteure, die Nadeln aus dem Körper wieder zu entfernen.

  1. In fünf Fällen kollabierte ein Lungenflügel.
  2. Akupunkteure sollten auf signifikante Schäden durch die Behandlung vorbereitet sein, schreiben die Autoren der Studie.
  3. Die Akupunktur-Behandlungen in Deutschland halte ich aber für technisch gut”, entgegnet Benedikt Matenaer.
  4. Der Schmerztherapeut praktizierte die Methode schon lange selbst, gilt mittlerweile jedoch als einer ihrer prominenten Kritiker hierzulande.

“Dennoch finde ich es vernünftig, auf mögliche Risiken hinzuweisen.” Dies geschehe vor jeder Behandlung, sagt Britta Wuttke von der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur. Zwar wollen auch die Studienautoren nicht den Eindruck vermitteln, Akupunktur sei hochgefährlich.

Doch ist das – geringe – Risiko den Nutzen wert? Dieser liegt angeblich darin, dass die Nadeln die Energieflüsse des Körpers wieder ins Lot brächten und so Linderung verschafften. Doch immer wieder hat sich gezeigt: Viele Patienten profitieren überhaupt nicht von den Nadelstichen. Und wenn es ihnen doch hilft, dann meist nur deshalb, weil sie fest an die Heilkraft der Nadeln glauben.

Das ist vergleichbar mit Patienten, denen es schon besser geht, sobald sie einem Arzt im weißen Kittel gegenüber sitzen. Nie aber hat es nur den geringsten Hinweis darauf gegeben, dass die angeblichen Energiebahnen im Körper überhaupt existieren. Die Akupunktur basiert auf einem kruden, wild zusammengewürfelten Ideengerüst.

Wie viele Akupunktursitzungen sind notwendig?

Wie viele Akupunkturbehandlungen sind in der Regel notwendig? – Die Anzahl der notwendigen Akupunktursitzungen ist sehr unterschiedlich. Sie ist abhängig vom jeweiligen Krankheitsbild und in welchem Maße Sie auf die Behandlung ansprechen. Im Durchschnitt sind zunächst 5 – 10 Sitzungen sinnvoll.

Warum kein Kaffee nach Akupunktur?

Die Ergebnisse sind sehr erstaunlich! – Koffein verringert die Wirkung der Akupunktur durch eine Blockierung der Adenosin A1 Rezeptoren. Zum Glück nicht für immer, sinkt der Koffeinspiegel im Blut, steigt gleichzeitig die schmerzlindernde Wirkung der Akupunktur wieder an.

Was kann Akupunktur auslösen?

Wirkung & Reaktion des Körpers auf Akupunktur? – Wenn der Akupunkteur die Nadeln setzt, spürst du vielleicht ein leichtes Kribbeln oder Ziehen. Es kann sich aber auch ein Druck-, Wärme- oder Schweregefühl einstellen. Manche Akupunkturpunkte reagieren sehr empfindlich, wenn sie von einer Nadel getroffen werden – dann kann es auch kurzzeitig zu Schmerzen kommen.

  • Diese verfliegen aber in der Regel schnell und es setzt eine angenehme Entspannung ein.
  • Manchmal sind nach der Akupunktur kurzzeitig Rötungen oder blaue Flecken an den Einstichstellen zu sehen, einige Patienten klagen auch über Kreislaufprobleme.
  • Gravierendere Nebenwirkungen sind aber sehr selten.
  • Das Phänomen der Erstverschlimmerung, wie du es möglicherweise aus der Homöopathie kennst, tritt bei der Akupunktur ebenfalls nur selten auf.
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Unter allen alternativen Heilmethoden gilt die Akupunktur als die am besten erforschte. Es gibt verschiedene Hypothesen, welche die Wirksamkeit dieser Behandlungsform erklären sollen: So ist es beispielsweise denkbar, dass der Körper als Antwort auf die Nadelstiche schmerzlindernde Substanzen ausschüttet.

Wie oft sollte man in der Woche Akupunktur machen?

Wie lange dauert eine Akupunktur-Behandlung? – Wie lange und wie oft die Akupunktur angewendet wird, hängt von der Art und der Intensität der Erkrankung sowie dem Allgemeinzustand des Patienten ab. Eine einzelne Akupunktur-Behandlung dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten.

Wie viel bringt Akupunktur?

– Die Wirksamkeit von Akupunktur wird seit vielen Jahren erforscht und kontrovers diskutiert. Bereits vor 20 Jahren konnten in Deutschland zeigen, dass Akupunktur bei chronischen Schmerzen wie beispielsweise Migräne, Spannungskopfschmerzen, Kniearthrose und Rückenschmerzen helfen kann.

Wie viele Akupunktursitzungen sind notwendig?

Wie viele Akupunkturbehandlungen sind in der Regel notwendig? – Die Anzahl der notwendigen Akupunktursitzungen ist sehr unterschiedlich. Sie ist abhängig vom jeweiligen Krankheitsbild und in welchem Maße Sie auf die Behandlung ansprechen. Im Durchschnitt sind zunächst 5 – 10 Sitzungen sinnvoll.

In welchem Abstand Akupunktur?

Welche Akupunkturarten werden in der Nacken.clinic durchgeführt? – wir kombinieren zumeist die tradionelle Körperakupunktur mit der Ohrakupunktur. Je nach Beschwerdeart kann die Behandlung durch andere Akupunkturformen ergänzt oder ersetzt werden: Nach heutigem Verständnis wirkt die Akupunktur über verschiedene Mechanismen. Es lassen sich dabei 3 Hauptwirkungen beschreiben:

Lokale Wirkung Durch die Nadel wird immer eine lokale Stoffwechselreaktion und vermehrte Durchblutung ausgelöst. Auch wenn die sehr dünnen Nadeln keine richtige Blutung oder große Verletzung auslösen, entsteht eine ausreichende Aktivierung der körpereigenen Reparaturmechanismen. Diese lokale Wirkung ist besonders bei Muskelverspannungen und Sehnenreizungen von großer Bedeutung. Fernwirkung (reflexartig) Bei der Fernwirkung der Akupunktur stellt man sich den Wirkungsmechanismus ähnlich wie bei einem neurologischen Reflex, bei dem durch die mechanische Reizung der Sehne über eine Verschaltungen im Nervensystem eine Aktivität des Muskels (Streckung) ausgelöst wird. Statt einer Muskelaktivität werden jedoch der Stoffwechsel und die Schmerzverarbeitung im Gehirn positiv aktiviert. Systemische Wirkung Die systemische, ganzheitliche Wirkung der Akupunktur ist durch unser medizinisches Verständnis und die universitären Forschungen bisher am wenigsten zu erklären. Die Wirkungen ergeben sich in der Auswahl verschiedener Punkte, die eine ganzheitliche Wirkung auf den Stoffwechsel, die Schmerzzentren und das Vegetativum haben. Die chinesische Medizin arbeitet in der Diagnosestellung mehr mit Bildern und beschreibt die Behandlung dieser übergeordneten Funktionsstörungen sehr pragmatisch. Ganz fremd sind uns diese Gedanken jedoch nicht, im Sprachgebrauch wissen auch wir noch etwas von übergeordneten Zusammenhängen. Hinweise geben uns ältere Beschreibungen wie: „Das geht einem an die Nieren”, “dem läuft die Galle über” oder “Kloß im Hals”. Wenn wir die Ergebnisse der Psychosomatik und Psychoneuroimmunologie berücksichtigen, sind manche der beschriebenen Zusammenhänge auch für uns besser zu verstehen.

Die modernen, sehr dünnen Einmalnadeln werden an bestimmten Punkten, den Akupunkturpunkten, platziert. Je nach Körperstelle bleiben die Nadeln etwa 20 Minuten an ihrem Ort bevor sie entfernt werden. Beim Einstechen verspürt der Patient kaum Schmerzen. Der Bereich des Akupunkturpunktes, auf dessen Meridian eine Unterbrechung des Qi-Flusses vermutet wird, ist häufig sehr empfindlich.

So hat der Behandler eine gute Rückmeldung, ob die Auswahl des Punktes stimmig ist. Nach dem Einstich kann sich ein leichter und dumpfer Druck, ein Wärmegefühl oder auch ein plötzliches Kribbeln bemerkbar machen. Durch die Behandlung der ausgewählten Punkte wird die Energie der Organe balanciert und die Selbstheilung angeregt.

Behandlungsintensität Bei sehr akuten Beschwerden kann eine tägliche Behandlung erfolgen, bei chronischen Beschwerden erfolgt anfangs die Behandlung im Abstand von 1 Woche, gegen Ende der Behandlung können die Behandlungsabstände 3-4 Wochen betragen.

Manche Patienten, z.B. mit Migräne oder Allergien, führen regelmäßige Auffrischungen der Behandlung durch. In China ist es durchaus üblich, Akupunktur auch zur Gesundheitsvorsorge einzusetzen. Behandlungsdauer Wie häufig die Behandlungen notwendig sind, hängt vom Beschwerdebild und deren Dauer ab. Akute Beschwerden sind oft in 3 – 6 Sitzungen gut behandelbar, bereits länger andauernde Probleme benötigen unter Umständen 10 – 20 Anwendungen.

Nach der ersten Behandlung empfinden viele Patienten die Akupunktur als wohltuend, entspannend und oft als schnell wirksam. In einigen Fällen braucht man etwas länger Geduld bis eine Veränderung eintritt. Nach unserer Erfahrung ist wichtig: Richtige Punktauswahl und Kombination verschiedener Meridiansysteme und Akupunkturarten. : Akupunkturbehandlung bei HWS-Beschwerden