Wie Lerne Ich Am Besten?

Wie Lerne Ich Am Besten
4. Schaffen Sie sich Freiräume für das Lernen – Sie sitzen am Schreibtisch, starren auf Ihre Unterlagen und sind mit Ihren Gedanken ganz woanders? Gerade in der beruflichen Weiterbildung müssen Sie gut organisiert sein. Hatten Sie als Schüler/-in zuhause ausreichend Freiraum, um Ihre Hausaufgaben zu erledigen und sich auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten, so haben Sie als Erwachsener oftmals nicht mehr die benötigte Zeit, um zu lernen.

  • Denn nach einem Arbeitstag warten oftmals zunächst Familie, Hobbies und Haushalt.
  • Versuchen Sie deshalb, sich Zeit und Raum für das Lernen zu verschaffen und das Drumherum so gut wie möglich zu organisieren.
  • Hierzu zählen beispielsweise private Verpflichtungen, der Arbeitsalltag und die persönliche Lernumgebung (z.B.

Schreibtisch, funktionsfähiger Drucker, Laptop, etc.) (Reuter, 2014).

Wie lerne ich am besten auswendig?

Schnell auswendig lernen – Tipps – Nun aber zu den Dingen, die deine Fähigkeit, Lernstoff auswendig zu lernen, um einiges erweitern können. Los geht’s!

Seziere deinen Stoff: Fasse große Lerninhalte zusammen und sorge dafür, dass du nur das auswendig lernst, was wirklich wesentlich ist. Bringe die Dinge auf den Punkt und schreibe sie in deinen eigenen Worten auf. Streiche alles, was nicht wichtig ist, gnadenlos raus.

Visualisiere – denn das Auge lernt mit: Hey, auch dein Gehirn will seinen Spaß. Fakten, Fakten, Fakten? Kann man auch schöner machen, indem du beispielsweise Grafiken,, Diagramme, oder unterschiedliche Farben sprechen lässt. Apps wie erleichtern dir dabei die Arbeit und sorgen dafür, dass du nicht nur wertvollen Platz auf deiner Hirn-Festplatte, sondern auch wertvolle Zeit sparst.

Jetzt wird’s laut – sage dir Inhalte auf: Nicht immer liegt die Kraft in der Ruhe, denn jetzt geht es darum, dass du dir die aufbereiteten Lerninhalte laut aufsagst. Sicherlich ist durch das Aufschreiben bereits einiges hängengeblieben. Durch das laute Aufsagen stellst du nicht nur fest, ob und wo es noch hakt, sondern vertiefst die Aufnahme des Lernstoffs weiter.

Lerne mit Millionen digitaler Karteikarten, werde Teil einer Lerngruppe und erstelle deinen individuellen Lernplan.

Verwende virtuelle Karteikarten: Je öfter du diesen Vorgang wiederholst, desto weniger wirst du auf die Rückseite zurückgreifen müssen. Besonders interessant wird es, wenn du virtuelle, wie beispielsweise von nutzt. Auf diese Weise macht das Auswendiglernen richtig Spaß und Zeit sparst du dabei auch noch. Praktisch ist, dass du auf diese Weise nicht nur Zuhause oder an der Uni, sondern von überall aus lernen kannst. Warum also nicht die Zeit auf dem Stepper im Gym, in der Bahn oder im Wartezimmer beim Arzt sinnvoll nutzen und Lernstoff noch einmal abspulen?

Verwende mentale Supertricks: Oft gibt es die ein oder andere Sache, die man sich einfach nicht merken kann. Warum auch immer denkt dein Gehirn in diesem Fall, dass es super wäre, sich der Aufnahme einer bestimmten Information zu verweigern. Aber nicht mir dir! Mind over Matter – die Rettung heißt in diesem Fall, eine passende zu nutzen. Mehr dazu findest du unter Methoden im nachfolgenden Teil.

Lernen geht auch passiv: Ein weiterer Super Trick, der dir beim Lernen helfen kann, ist das passive Lernen. Schreibe dir Begriffe, die du dir schwer merken kannst, zum Beispiel mit einem Post-It-Zettel an den Kühlschrank oder an den Spiegel. Erstelle dir ein Lernposter und klebe es gut sichtbar auf. Denn auch, wenn du nicht bewusst lernst, nimmt dein Unterbewusstsein durch ständige, unbewusste Wiederholung die Information auf – du wirst sehen!

Sorge für die richtige Atmosphäre: Wer hat schon die Muße zu lernen, wenn rund herum das komplette Chaos herrscht? Am besten machst du im wahrsten Sinne des Wortes erst einmal reinen Tisch und, Denn äußeres Chaos ist oft gleichbedeutend mit innerem Chaos. Sorge dann dafür, dass die Umgebung ruhig ist und Handy und Co. im Ruhemodus sind. Dann steht dem effektiven Auswendiglernen nichts mehr im Weg.

Finde heraus welcher Lerntyp du bist: Kannst du dich bei Musik besser oder schlechter konzentrieren zum lernen? Auf YouTube findest du beispielsweise konzentrationsfördernde, entspannende „Studymusic”. Sehr empfehlenswert sind in diesem Zusammenhang auch sogenannte Alphawaves oder, Hierbei handelt es sich ebenfalls um Sounds, die deine Merkfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit verbessern. Sollte dies nichts für dich sein, dann ist absolute Stille natürlich auch nicht verkehrt.

Bloß keinen Stress: Wir alle wissen, wie schwer man sich Dinge merken kann, wenn man gestresst ist. Klar eine is-mir-doch-egal-Einstellung ist hier auch fehl am Platz, da ein wenig Anspannung den Lernprozess durchaus fördern kann, doch versuche stets den Überblick zu behalten und dich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen beim Lernen.

Sorge für die richtige Basis: Mal wieder nur Monster-Energy Drinks und Chips am Start? Das ist vielleicht nicht die beste Idee beim Lernen. Sorge mit einer dafür, dass dein Gehirn dauerhaft Bestleistungen bringt und nicht nur vom Zucker- und Koffein-Rush lebt. Ideen: Obst, Joghurt, Vollkornprodukte, grüner Tee, Nüsse.

Wie viele Stunden am Tag sollte man Lernen?

Grundsatz: 8 Stunden Lernzeit pro Tag – Für ein gelungenes Examen sollte man einen strukturierten Lernplan verfolgen. Dazu gehört auch ein geregelter Tagesablauf mit festen Lernzeiten. Als Grundsatz lässt sich festhalten, das 8 Stunden reine „Brutto-Lernzeit” pro Tag auf jeden Fall erforderlich sind.

Ist es besser abends zu Lernen?

Lernen im richtigen Rythmus – Lernen funktioniert noch besser, wenn man sich an den Biorhythmus der Informationsverarbeitung hält. Am aufnahmefähigsten ist man morgens zwischen 9 und 11 Uhr. Diese Uhrzeit ist ideal, um neuen Stoff zu bearbeiten und zu lernen.

  1. Zwischen 13 und 15 Uhr hat der Körper sein Mittagstief.
  2. Zeit für eine Essenspause, einen kurzen Mittagsschlaf oder einen Spaziergang an frischer Luft, der den Geist neu belebt.
  3. Von 15 bis 18 Uhr ist die optimale Lernzeit, um Dinge dauerhaft im Langzeitgedächtnis zu speichern und den morgens gelernten Stoff zu wiederholen.
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Zusammengefasst bedeutet das 6 Stunden effektives Lernen pro Tag. Natürlich kannst du nun 3 Stunden vormittags und nachmittags nonstop durchlernen, aber das wird dauerhaft nicht zum Erfolg führen. Unser Gehirn benötigt nach 30-45 Minuten eine 5-10 minütige Pause.

Sollte die nicht möglich sein, muss sie spätestens nach 1 ½ Stunden für 15 bis 20 Minuten nachgeholt werden. In dieser Zeit solltest du aufstehen, etwas Gymnastik machen, ausreichend trinken, mal durchlüften und die Seele baumeln lassen. Umso konzentrierter geht es danach in die nächste Lernrunde. Lernen funktioniert am besten praktisch.

Wer Muskelursprünge und Ansätze lernen muss, profitiert von der Arbeit am Skelett, an dem er das Theoretische praktisch erfahren kann. Bei chemischen Formeln ist das nicht ganz so einfach. Das auf einen selbst abgestimmte Lernen ist immer das Produktivste.

Steckt man mal in einer Lernsackgasse und sieht „den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr”, kann ein Perspektivwechsel und der Austausch mit Gleichgesinnten hilfreich sein. Zudem solltest du komplexere Lerninhalte aufteilen. Die Aorta lässt sich in unterschiedliche Abschnitte gliedern: Die aufsteigende Aorta bis zum Aortenbogen, die Brustaorta, die Bauchaorta.

Hast du diese Unterteilung getroffen, lernst du die Abgänge der einzelnen Abschnitte.

Was ist die 5 20 Methode?

3. Dein erster Pomodoro ist bereit – Stelle dir nun einen Wecker auf 25 Minuten und arbeite oder lerne 25 Minuten ohne Pause durch. Schaue auf deine Aufgabenliste und hake nun stolz ab, was du schon geschafft hast. Nach einer fünfminütigen Pause nimmst du dir deinen nächsten Pomodoro vor.

Was ist die einfachste Lernmethode?

Lernmethode 1: Informationen laut vorlesen – Lies Dir Deinen Lernstoff doch einfach mal laut vor. So lernst Du mit allen Sinnen und merkst Du Dir die Informationen noch leichter! Tipp zur Lernmethode: Nimm Dich dabei mit dem Handy auf. So kannst Du Dir den Lerninhalt auch später wieder anhören und das Gelernte durch die Wiederholungen im Langzeitgedächtnis abspeichern.

Was ist die Feynman Methode?

Feynman-Methode: Effektiver lernen durch Verstehen Veröffentlicht am 01.09.2021 von Fredy Pillinger, Verkaufsleiter ostjob.ch – Bildquelle: Getty Images Jeder, der für die Schule, für das Studium, eine Weiterbildung, Umschulung oder für ein Fernstudium pauken muss, kennt diese Situation: Sie lernen und lernen, doch der Lernstoff bleibt einfach nicht im Gedächtnis haften. Das liegt wohl daran, dass Sie versuchen, den Lernstoff auswendig zu lernen.

Es gibt jedoch eine Möglichkeit, effektiver, schneller und nachhaltiger zu lernen – mit der Feynman-Methode. Was das ist, wie sie funktioniert, und warum sie andere Lernmethoden übertrumpft – informieren Sie sich hier! Das Prinzip hinter der Feynman-Methode Sie pauken für eine schriftliche oder mündliche Prüfung, oder müssen sich aus anderen Gründen Wissen aneignen.

Dafür beschäftigen Sie sich intensiv mit dem Lernstoff, sodass Sie am Ende eines Tages das Gefühl haben, alles verstanden und im Kopf zu haben. Dann kommt die Prüfung oder eine andere Situation, in der Sie das erlernte Wissen abrufen möchten – doch es funktioniert nicht.

Warum? Weil Sie den Lernstoff auswendig gelernt und nicht verstanden haben. Dieses Problem löst die Feynman-Methode auf. Die nach Richard Feynman benannte Lernmethode ist nicht nur effektiv, sondern sie funktioniert schnell und so, dass Sie den Lernstoff jederzeit abrufen können. Das Prinzip der Feynman-Methode ist einfach.

Sie lernen den Stoff nicht auswendig, sondern Sie lernen so lange, bis sie ihn verstehen. Durch diese intensive Beschäftigung mit dem Lernstoff wird er mit vorhandenem Wissen verbunden und im Gedächtnis verankert. Der Vorteil der Lernmethode besteht darin, dass Sie durch die Verankerung des Gelernten in der Lage sind, durch den Wissenstransfer neue und ähnliche Situationen zu erfassen.

Auf diese Idee kam Richard Feynman. Er war Physiker und fand vor allem Gefallen daran, anderen Menschen Wissen zu vermitteln. Unter anderem beschäftigte sich Feynman mit Quantenmechanik und Quantenelektrodynamik, wofür er zusammen mit anderen Wissenschaftlern im Jahr 1965 den Nobelpreis für Physik erhielt.

So funktioniert die Feynman-Methode: Nicht lernen, sondern verstehen Die Idee soll in Feynman entstanden sein, als er zusammen mit einigen Kollegen eine Lerngruppe bildete. Jeder der Teilnehmer wurde aufgefordert, ein selbst gewähltes Thema den anderen Teilnehmern so einfach wie möglich zu erklären.

  1. Eine wichtige Voraussetzung war, keine Fachbegriffe oder Fremdwörter zu verwenden.
  2. Was einfach klingt, kann sich in der Praxis als schwierig entpuppen.
  3. Probieren Sie es einmal aus! Suchen Sie sich ein Thema Ihrer Wahl und erklären Sie es so, dass es jedes Kind verstehen kann.
  4. Bei dieser Übung werden Sie immer wieder ins Stolpern geraten, weil Sie feststellen, dass Ihnen entscheidendes Wissen fehlt.

Und hier setzt die Feynman-Methode an, die sich aus mehreren Schritten zusammensetzt, die im Ergebnis einen Zirkel bilden, und das funktioniert so:

Verschaffen Sie sich einen Überblick über ein bestimmtes Thema, das Sie sich erarbeiten möchten. Nehmen Sie ein Blatt Papier oder arbeiten Sie mit dem PC oder Tablet, indem Sie eine Überschrift formulieren. Notieren Sie verschiedene Unterpunkte, um das Thema in seiner Gesamtheit zu erfassen. In einem zweiten Schritt versuchen Sie, das Thema einer unwissenden Person – das kann eine reale oder fiktive Person sein – mit Ihren Worten zu erklären. Wichtig ist, dass Sie keine Fachbegriffe oder Fremdwörter verwenden und das Thema mündlich so aufbereiten, dass ein Kind Ihren Ausführungen folgen kann. Immer wenn Sie ins Stocken geraten, ist das ein Zeichen für Wissenslücken. Vielleicht werden Ihnen auch die Worte fehlen, weil Sie nicht wissen, wie Sie einen Sachverhalt erklären sollen. Auch diese Situationen sollten Sie zusammen mit den Wissenslücken sorgfältig notieren, denn sie sind ein Zeichen dafür, dass Sie etwas nicht richtig verstanden haben. Schliessen Sie anschliessend diese Lücken, indem Sie die passenden Informationen aus dem Internet oder aus der Studien- beziehungsweise Fachliteratur sammeln und in Ihr Konzept einfügen. Nachdem Sie Ihre Notizen überarbeitet und ergänzt haben, suchen Sie sich wieder eine reale oder fiktive Person, der Sie das Thema erneut erklären – ohne Verwendung von Fremd- oder Fachwörtern und so einfach wie möglich. Versehen Sie Ihr Konzept wieder mit Fragezeichen, wenn sich Lücken auftun und schliessen Sie diese, indem Sie die entsprechenden Informationen einfügen.

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Diese Schritte wiederholen Sie so lange, bis alle Wissenslücken geschlossen sind und Sie das Thema auf einfache Weise und ohne die Verwendung von Fremd- und Fachwörtern erklären können. Sie werden feststellen, dass sich das Thema in Ihrem Gedächtnis manifestiert hat.

Wie oft muss man etwas lesen bis man es sich merken kann?

Wie oft muss man etwas lesen, bis man es auswendig kann? – Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Ein Schätzwert ist, dass der Lernstoff sechs Mal wiederholt werden muss, bis er erfolgreich im Gedächtnis abgespeichert werden kann. Nimm dir also genug Zeit zum Lernen.

Wie viele Seiten am Tag kann man lernen?

So viel kannst du an einem Tag maximal auswendig lernen – Ich denke, eine pauschale Antwort gibt es auf diese Frage nicht. Aus meiner Erfahrung kann ich aber berichten, dass 2-3 Seiten gut möglich sind. Mit den folgenden Tipps sogar 4-5 Seiten. Wobei die Seitenanzahl kein guter Indikator ist.100 Vokabeln sind sicherlich machbar.

Wie oft muss man Gelerntes wiederholen?

Die ideale Wiederholungsfrequenz – Du fragst dich jetzt vielleicht ob es so etwas wie eine ideale Wiederholungsfrequenz für Lerninhalte gibt. Die Antwort ist: Nicht unbedingt. Zumindest kann man nicht von einer universell anwendbaren Wiederholungsfrequenz sprechen, auch wenn das in einigen Online-Artikeln und Spaced-Repetition-Programmen so vermittelt wird.

Wie oft Du Lernstoffe wiederholen solltest, hängt nicht nur von der Art des Lernstoffs und Deiner persönlichen Vergessensrate ab, sondern auch davon wie lange Du die Inhalte im Langzeitgedächtnis behalten willst. Deswegen ist es schwierig Dir konkrete Anweisungen zu geben. Umso wichtiger ist es, auf Dein eigenes Gefühl acht zu geben und zu beobachten wie schnell Du dazu neigst Dinge zu vergessen! Eine Faustregel die sich bei vielen Leuten bewährt hat, schlägt Intervalle von 1 Stunde, 1 Tag, 3 Tage und 1 Woche vor.

Diese Zahlen sind natürlich alle nur zur ungefähren Orientierung, sie können bei Dir maßgeblich abweichen! Wenn Du denkst nach einer Stunde noch fast alles zu wissen, solltest Du vielleicht Deine erste Wiederholung nach hinten verschieben. Wenn Du Dich nach einer Stunde kaum noch an das Gelernte erinnern kannst, solltest Du die erste Wiederholung früher ansetzen.

In welchem Alter ist das Gehirn am besten?

Lernen im Alter Was unser Gedächtnis ruiniert – Viel Stress, wenig Schlaf, falsche Ernährung: All das schadet unserem Gehirn. Das muss aber fit sein, denn wer heute auf dem Arbeitsmarkt bestehen will, muss kontinuierlich Neues lernen. Einstein und andere Naturwissenschaftler haben ihre größten Entdeckungen im Alter zwischen 25 und 35 Jahren gemacht.

Das hat einen Grund: In diesem Alter ist das Gehirn am leistungsfähigsten, weil sich das gesammelte Wissen optimal auf neue Herausforderungen anwenden lässt. „Unsere fluide Intelligenz, also wie schnell wir etwas begreifen, nimmt ab einem Alter von 16 Jahren zwar ab”, sagt Gerhard Roth, Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie vom Institut für Hirnforschung an der Universität Bremen,

Das Experten- oder Fachwissen, das in unserem Langzeitgedächtnis landet, wächst dagegen mit dem Alter. Stellt man sich die abnehmende fluide Intelligenz und die zunehmende sogenannte kristalline Intelligenz als Kurven vor, treffen sie sich in einem Alter zwischen 30 und 34 Jahren, wie Roth sagt.

Ist es sinnvoll jeden Tag zu lernen?

Die Wiederholen-Regel Wiederholung sollte ein bestimmtes Zeitmanagement haben: Es ist lernpsychologisch falsch, an einem Tag zwölf Stunden zu lernen und am nächsten Tag gar nicht – weil man so erschöpft ist. Sinnvoll ist es, jeden Tag gleich lange zu lernen.

Kann man auch zu viel lernen?

Veröffentlicht am 29.07.2010 | Lesedauer: 4 Minuten Wenig Lerneffekt: Wer große Mengen an Lernstoff in kurzer Zeit bewältigen will, ist oft erfolglos Quelle: picture-alliance / Image Source/www.imagesource.com Experten stellen viele Parallelen zwischen Gehirn und Magen fest. Vom exzessiven Pauken kurz vor Prüfungen raten sie ab.

E gal ob an der Uni die nächste Klausur ansteht oder die Examensprüfung: Es kommt nicht darauf an, viel zu lernen. Reiner Frontalunterricht gilt längst als Steinzeit-Didaktik. In der Uni wird das allerdings oft sträflich vernachlässigt. Vorlesungen laufen meist immer noch nach dem Prinzip ab: Einer redet, die anderen hören zu – oder lassen es.

Hinterher sitzen viele vor einem Bücherberg in der Bibliothek und versuchen, sich den Stoff reinzuziehen und sich Prüfungswissen einzuhämmern. Das ändern Studenten besser, wenn sie vom Studium wirklich etwas haben wollen. Studenten dürften sich nicht nur von Klausur zu Klausur hangeln, wenn sie etwas lernen wollen, sagt die Studienberaterin Brigitte Reysen-Kostudis von der Freien Universität Berlin.

  • Die Psychologin hat bei vielen Studenten ein neuartiges Krankheitsbild ausgemacht: das “Bulimie-Lernen”.
  • Vor einer Prüfung fangen sie an, ganz viel Stoff in sich hineinzustopfen.” Mehr bringe es, den Stoff regelmäßig durchzugehen und im Lauf eines Seminars mitzuarbeiten.
  • Auch böten Dozenten oft Arbeitsblätter zum freiwilligen Nachbereiten an.

“Aber viele machen die nicht”, hat Reysen-Kostudis beobachtet. Damit tun sich Studenten keinen Gefallen.15 Minuten pro Woche zu pauken, bringt mehr als ein Lernmarathon am Semesterende. “Regelmäßig Gelerntes bleibt eher hängen.” Wissen ist gut, verstehen ist besser: Mit bloßem Auswendiglernen kommt man nicht weit.

Zwar ist Faktenwissen in Fächern wie Medizin das A und O. Aber auch hier sei ein Grundverständnis die Basis dafür, dass Fakten hängen bleiben, sagt Reysen-Kostudis. “Es ist leichter, Formeln zu lernen, wenn man die Zusammenhänge verstanden hat.” Auch stumpfes Wiederholen bringe wenig, sagt Professor Werner Heister von der Fachhochschule Niederrhein in Krefeld.

Denn wer sich immer wieder dasselbe einzutrichtern versucht, hat innerlich längst abgeschaltet.

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Welche Uhrzeit ist es am besten zu lernen?

Für die Schule lernen: Es kommt auf die Uhrzeit an – Die optimale Lernzeit basiert auf dem sogenannten Biorhythmus der Informationsverarbeitung.

Demnach ist der Mensch morgens zwischen 9 und 11 Uhr am aufnahmefähigsten, Diese Uhrzeit eignet sich daher am besten, um neuen Stoff zu bearbeiten und zu lernen. Von 13 bis 15 Uhr hat der Körper hingegen sein Mittagstief, Diese Zeit sollten Kinder für eine Essenspause, einen kurzen Mittagsschlaf oder an der frischen Luft nutzen. Zwischen 15 und 18 Uhr kann wieder gelernt werden. Diese Abendstunden eignen sich am besten, um Wissen dauerhaft im Langzeitgedächtnis zu speichern und den morgens gelernten Stoff zu wiederholen.

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Bis wann sollte man lernen?

Wann ist die beste Zeit zum Lernen? – das Fazit – Die besten Zeiten zum Lernen sind – pauschal gesagt – der Vormittag und der späte Nachmittag. Wer zudem noch einigermaßen fit ist, sollte sich vor dem Schlafengehen einmal die wichtigsten Punkte des Lernstoffs anschauen.

Nachts werden neue Informationen am besten verarbeitet und im Gehirn abgespeichert. Die idealen Lernzeiten sind natürlich nur ein grober Anhaltspunkt. Sie treffen auf die meisten Menschen zu, doch am wichtigsten ist, auf sein eigenes Bauchgefühl zu hören. Die Frage „Wann ist die beste Zeit zum Lernen?” lässt sich damit ganz leicht beantworten: Immer dann, wenn man sich fit und aufnahmefähig fühlt.

Denn in diesen Zeiten macht das Lernen nicht nur am meisten Spaß, sondern auch sehr effektiv. : Wann ist die beste Zeit zum Lernen?

Wann ist die Konzentration am höchsten?

Forschung zum Leistungshoch – Für Schülerinnen und Schüler ist ein Lern-Hoch gleichzusetzen mit dem Leistungshoch für Sportlerinnen und Sportler oder arbeitende Menschen. In diesem Leistungshoch bzw. Lern-Hoch bist du am besten in der Lage zu lernen, kannst dir am besten Sachen merken und Aufgaben lösen.

Diese Leistungsfähigkeit kann nach wissenschaftlichen Erkenntnissen je nach Tagesphase um bis zu 25 Prozent schwanken. Es gibt eine Standardkurve, die den Querschnitt abbildet. Darin haben die meisten Menschen am späten Vormittag zwischen 10 und 12 Uhr sowie am späten Nachmittag gegen 16 Uhr ein Leistungshoch.

Dann ist die Auffassungsgabe und die Konzentration am höchsten. Unabhängig von dieser Standardkurve hat jeder Mensch aber eine persönliche Leistungskurve. Bei dieser hängt das erste Leistungshoch z.B. auch davon ab, wann du aufstehst oder wann du frühstückst.

Wie viel Lernen am Tag möglich?

Maximale Lernzeit pro Tag – Die Zeit, die mit maximaler Konzentration gelernt werden kann, ist begrenzt. Studien zeigen, dass mehr als 6 Stunden am Tag mit voller Konzentration nicht möglich sind. Somit sollte die Lernzeit diese 6 Stunden nicht überschreiten.

Welche Tageszeit ist die beste zum Lernen?

Für die Schule lernen: Es kommt auf die Uhrzeit an – Die optimale Lernzeit basiert auf dem sogenannten Biorhythmus der Informationsverarbeitung.

Demnach ist der Mensch morgens zwischen 9 und 11 Uhr am aufnahmefähigsten, Diese Uhrzeit eignet sich daher am besten, um neuen Stoff zu bearbeiten und zu lernen. Von 13 bis 15 Uhr hat der Körper hingegen sein Mittagstief, Diese Zeit sollten Kinder für eine Essenspause, einen kurzen Mittagsschlaf oder an der frischen Luft nutzen. Zwischen 15 und 18 Uhr kann wieder gelernt werden. Diese Abendstunden eignen sich am besten, um Wissen dauerhaft im Langzeitgedächtnis zu speichern und den morgens gelernten Stoff zu wiederholen.

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Wie lernt man am besten sehr viel Stoff?

4. Du musst den Stoff „hören, sehen und fühlen” – Diese Lernmethode habe ich von einer Technik aus dem Erste-Hilfe-Kurs gestohlen. Wenn man kontrollieren will, ob eine Person noch atmet, achtet man auf drei Zeichen: Man hört den Atem mit dem Ohr, man sieht, wie sich der Brustkorb hebt und senkt und man fühlt das Ein- und Ausatmen mit der Hand am Bauch der anderen Person.

Genau diese Technik kannst du auch beim Lernen anwenden, damit dir bei den Stoffmengen nicht der Atem wegbleibt (haha). Die Idee dahinter ist, dass du den Lernstoff durch mehrere Lernkanäle verarbeitest und er so besser abgespeichert wird. Ja ich weiß, Vorlesungen sind meistens sehr mühsam und reine Zeitverschwendung, aber versuche dir trotzdem den Stoff einmal anzuhören – wenn die Vorlesung gar nicht geht, dann durch YouTube-Videos oder lass dir den Stoff von einer Kollegin/einem Kollegen erklären.

Geh den Stoff durch, markiere dir die wichtigsten Sachen, schau dir YouTube-Tutorials an, mach MindMaps und zeichne dir den Stoff auf – besonders visuelle Lerntypen merken sich den Stoff am besten durch Bilder, Zeichnungen oder Videos. Mit Fühlen ist hier gemeint, dass du Emotionen mit dem Lernstoff verbindest – das machst du am besten, indem du den Stoff an bereits Gelerntes andockst, dir lustige Eselsbrücken zum Stoff ausdenkst oder Geschichten dazu erfindest.

Schnell viele Fakten lernen

Wie schon oben erwähnt, musste ich für meine Pharmakologie-Prüfung Unmengen an Medikamenten-Fakten in sehr kurzer Zeit lernen. Da kommt man bei den Wirkmechanismen, Nebenwirkungen und Kontraindikationen schon leicht mal durcheinander. Wenn es dir ähnlich ergeht und du einfach keinen Bock darauf hast, hunderte Fakten einfach auswendig zu lernen, kann ich dich gut verstehen – hatte ich nämlich auch nicht.

Wie viele Seiten am Tag kann man Lernen?

So viel kannst du an einem Tag maximal auswendig lernen – Ich denke, eine pauschale Antwort gibt es auf diese Frage nicht. Aus meiner Erfahrung kann ich aber berichten, dass 2-3 Seiten gut möglich sind. Mit den folgenden Tipps sogar 4-5 Seiten. Wobei die Seitenanzahl kein guter Indikator ist.100 Vokabeln sind sicherlich machbar.