Wie Oft Darf Man Plasma Spenden?

Wie Oft Darf Man Plasma Spenden
Spendehäufigkeiten – Wie oft darf man Vollblut spenden? Frauen dürfen 4 x, Männer 6 x pro Jahr innerhalb eines Gleitjahres spenden. Wie oft darf man Blutplasma spenden? Innerhalb von 12 Monaten sind maximal 45 x Plasmaspenden möglich, das entspricht einer Menge von 25 Litern.

Die Anzahl der Spenden verringert sich, wenn zusätzlich Vollblut- und/oder Thrombozytenspenden geleistet werden. Wie oft darf man Thrombozyten spenden? Innerhalb eines Gleitjahres sind bis zu 26 Thrombozytenspenden zulässig. Der Mindestspendeabstand beträgt eine Woche, in der Regel laden wir unsere Spender etwa aller drei Wochen zur Spende ein.

Nach einer Thrombozytenspende empfehlen wir einen Abstand von einer Woche bis zu einer Vollblutspende. Nach einer Vollblutspende können Frauen nach vier Wochen wieder Plasma oder Thrombozyten spenden. Männer halten eine Pause von zwei Wochen ein. TABELLE: ABSTÄNDE ZWISCHEN ZWEI SPENDEN

​Vollblutspende ​Männer 8 Wochen, Frauen 12 Wochen ​Vollblutspende
​Plasmaspende ​> 2 Tage ​Plasma- und Thrombozytenspende
​ Plasma- und Thrombozytenspende ​1 Woche ​Vollblutspende
​Thrombozytenspende ​2 Wochen ​Thrombozytenspende
​Vollblutspende ​Männer 2 Wochen, Frauen 4 Wochen ​Plasma- und Thrombozytenspende

Wie oft darf man in der Woche Plasmaspenden?

Frauen dürfen innerhalb von 12 Monaten viermal, Männer sechsmal Vollblut spenden. Zwischen zwei Vollblutspenden sollen normalerweise 12 Wochen, mindestens aber acht Wochen liegen. Frauen und Männer dürfen maximal 60 Mal im Jahr Plasma spenden. Zwischen zwei Plasmaspenden müssen mindestens zwei Kalendertage liegen.

Warum darf man nur 60 Mal Plasmaspenden?

Die Plasmaspende im Vergleich zur (Voll)Blutspende – Bei der Plasmaspende wird der flüssige Bestandteil des Blutes gespendet. Der größte Unterschied zur (Voll)Blutspende ist, dass Plasma viel öfter gespendet werden kann als Blut. Für Spender ist die Plasmaspende schonender, weil der Körper den Eiweißverlust schon nach wenigen Tagen wieder ersetzt hat.

Deshalb ist die Plasmaspende bis zu 3 Mal in zwei Wochen und bis zu 50 Mal im Jahr möglich. Den Spendevorgang, bei dem das Plasma gewonnen wird, nennt man Plasmapherese. Die Plasmaspende kann nur in stationären Spendeeinrichtungen mit speziellen Abnahmegeräten durchgeführt werden. Sie nimmt etwa 45 bis 60 Minuten Zeit, plus An- und Abreise zum und vom Spendezentrum, in Anspruch.

Eine (Voll)Blutspende dauert hingegen nur etwa 10 Minuten und ist alle 8 Wochen möglich, wobei für Frauen die Obergrenze bei 4 Mal jährlich und für Männer bei bis zu 6 Mal jährlich liegt. Der Anteil der roten Blutkörperchen im Vollblut beträgt etwa 44% und der Körper braucht für deren Neubildung mehrere Wochen.

Bei einer (Voll)Blutspende wird das Blut erst nach der Spende in seine einzelnen Komponenten aufgetrennt. Durch die Auftrennung sind in der Folge gezielte Transfusionen jener Bestandteile, die der Patient/Empfänger tatsächlich braucht, möglich. Die Blutspende kann in Österreich im Rahmen von Spendeaktionen auch in mobilen Spendeeinrichtungen, wie z.B.

Bussen oder in Firmen, stattfinden. Plasma wird in erster Linie zur Herstellung von lebensrettenden Medikamenten benötigt. Der Bedarf an Plasma kann mit der (Voll)Blutspende alleine nicht gedeckt werden.

Kann man jede Woche Plasmaspenden?

Die Plasmaspende – Das Blutplasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes. Es besteht zu 90 Prozent aus Wasser und übernimmt als Transport- und Speichermedium im Körper lebenswichtige Aufgaben. Beim Plasmaspenden wird ausschließlich Blutplasma entnommen.

Im Gegensatz zur normalen Blutspende zerlegt ein spezielles Gerät das entnommene Blut beim Plasmaspenden direkt in seine einzelnen Komponenten (Plasmapherese). Die nicht benötigten Blutbestandteile (Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten) werden dem Spender sofort wieder zurückgeführt – nur das Plasma, eine gelbliche Flüssigkeit, bleibt in einem Beutelsystem übrig.

Je nach Körpergewicht werden 650, 750 oder 850 Milliliter Blutplasma entnommen. Diese Spendeart wird angeboten, da das – im Rahmen der Vollblutspende – entnommene Plasma nicht den notwendigen Gesamtbedarf decken kann. Blutplasma wird hauptsächlich zur Herstellung von Medikamenten benötigt, die Patienten erhalten, deren Blut aufgrund von bestimmten Krankheiten nicht mehr seine Funktionen erfüllen kann – zum Beispiel bei Blutgerinnungsstörungen (Bluter) oder lebensgefährlichen Abwehrschwächen (z.B.

  1. HIV, Primäre Immundefizienz, Kawasaki-Syndrom).
  2. Da beim Plasmaspenden die festen Blutbestandteile direkt wieder in den Blutkreislauf zurückgehen, ist ein relativ kurzer Spendeabstand möglich.
  3. Es können bis zu 60 Plasmaspenden pro Jahr geleistet werden.
  4. Zwischen zwei Spenden müssen mindestens 2 Tage liegen.

Wir empfehlen jedoch einen Abstand von etwa 7 Tagen einzuhalten. Wenn man zusätzlich Vollblut spendet, sollten bis zur nächsten Plasmaspende ungefähr 10 Tage vergehen. Die Plasmapherese ist zeitlich deutlich aufwändiger als die Vollblutspende und dauert in der Regel zwischen 30 und 45 Minuten.

Wie viel ist eine Plasmaspende wert?

Die Herstellung eines Plasma-Produkts wie Immunglobulin ist mit einer beträchtlichen Wertschöpfung verbunden: 1 l Plasma kostet auf dem Weltmarkt rund 150 $ bis 200 $. CSL Behring importiert mithin Rohstoff im Wert von bis zu 1 Mrd.

Ist zu viel plasmaspenden ungesund?

Der begrenzende Faktor beim Plasmaspenden sei, dass einige Proteine nicht mehr schnell genug vom Körper nachgebildet werden können, wenn man sehr oft spendet. Vor allem geht es dabei um Immunglobulin G. Das sind Antikörper, die für die Immunabwehr wichtig sind.

Wer sollte nicht Plasma spenden?

Rückstellung und Ausschluss von der Blut- und Plasmaspende Unter bestimmten Bedingungen dürfen Personen vorübergehend oder dauerhaft kein Blut oder Plasma spenden. Die gewissenhafte Spenderauswahl ist wichtig, um die Gesundheit der spendenden und der empfangenden Personen zu schützen. istock / druvo Auch wenn du grundsätzlich als Spenderin oder Spender geeignet sein solltest, kann es aus verschiedenen Gründen sein, dass du eine gewisse Zeit lang nicht spenden darfst. Hier findest du häufige Rückstellungsgründe und erfährst, wie lange du bis zur nächsten Spende warten musst.

Eine Woche Rückstellung : nach einem unkomplizierten Infekt, zum Beispiel einer Erkältung. Mindestens vier Wochen Rückstellung : nach vollständigem Abklingen der Symptome einer Infektion mit Fieber oder Durchfall unklarer Ursache.

Einen Tag Rückstellung: nach einer zahnärztlichen Behandlung oder einer professionellen Zahnreinigung. Mindestens eine Woche Rückstellung: wenn ein Zahn gezogen wurde oder es eine umfassendere Behandlung gab.

Ob eine Blutspende nach der Einnahme von Medikamenten möglich ist, muss im Einzelfall beurteilt werden.

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Einige Medikamente führen während oder für eine begrenzte Zeit nach der Einnahme zu einer Rückstellung von der Blutspende. In einigen Fällen führt nicht das Medikament zu einer Rückstellung oder einem Ausschluss von der Blutspende, sondern die zugrundeliegende Erkrankung. Antibiotika werden zur Behandlung von Infekten eingesetzt. Liegt ein Infekt vor, darfst du kein Blut spenden. Bei hormonellen Verhütungsmitteln ist eine Blutspende in der Regel möglich.

Keine Rückstellung: nach der Verabreichung von Tot- beziehungsweise Toxoid-Impfstoffen oder genetisch hergestellten Impfstoffen (zum Beispiel gegen Diphterie, Influenza, Hepatitis A, Tetanus, FSME), sofern die Spenderin oder der Spender bei Wohlbefinden ist. Vier Wochen Rückstellung: nach der Verabreichung von Lebend-Impfstoffen (zum Beispiel gegen Gelbfieber, Röteln, Masern, Mumps, Varizellen, Typhus, Cholera oder gegen Hepatitis B). 12 Monate Rückstellung: nach Impfung gegen Tollwut bei Verdacht auf Ansteckung.

Keine Rückstellung: nach einer Akupunktur unter sterilen Bedingungen mit Einmalnadeln. Vier Monate Rückstellung: nach einer Akupunktur unter nicht sterilen oder unbekannten Bedingungen. Vier Monate Rückstellung: nach Tätowierungen oder anderen kosmetischen Eingriffen, die die Haut oder Schleimhäute verletzen: Ohrlöcher, Piercings, transdermale, also unter der Haut liegende Implantate, Cutting, Branding oder Permanent Make-Up.

Mindestens vier Monate Rückstellung: nach längerem Aufenthalt in einem Gebiet, in dem bestimmte Infektionskrankheiten (zum Beispiel West-Nil-Virus oder Zika-Fieber) vorkommen. Die Dauer der Wartezeit bis zur nächsten Blutspende ist vom genauen Aufenthaltsort und den dort vorkommenden Infektionskrankheiten abhängig. Sechs Monate Rückstellung: nach der Ausreise aus einem Malaria-Risikogebiet, und zwar unabhängig davon, ob du Medikamente zur Malaria-Prophylaxe eingenommen hast. Eine Malaria-Infektion führt zu einem Ausschluss von der Blutspende.

Nach Operationen bestehen unterschiedliche Sperrfristen von wenigen bis mehreren Wochen. Die Dauer der Rückstellung ist abhängig von der Größe des Eingriffs und davon, ob Komplikationen aufgetreten sind. Der zugrunde liegende Befund kann auch zu einem dauerhaften Ausschluss von der Blutspende führen.

Frauen dürfen während einer Schwangerschaft und bis sechs Monate danach kein Blut spenden. Auch während der Stillzeit sind Frauen zu ihrem eigenen Schutz von einer Blutspende zurückgestellt. Vorübergehend von der Blutspende zurückgestellt werden Menschen, deren Sexualverhalten gegenüber der Allgemeinbevölkerung mit einem höheren Risiko verbunden ist, eine durch Blut übertragbare schwere Infektionskrankheit (wie Hepatitis oder HIV) zu übertragen.

Die Bewertung eines durch das Sexualverhalten bedingten Risikos, das zu einem Ausschluss oder einer Rückstellung von der Spende führt, hat auf Grundlage des jeweiligen individuellen Sexualverhaltens der spendewilligen Person zu erfolgen. Die sexuelle Orientierung und die Geschlechtsidentität der spendewilligen Person oder der Sexualpartnerinnen oder der Sexualpartner der spendewilligen Person dürfen bei der Bewertung des Risikos, das zu einem Ausschluss oder einer Rückstellung von der Spende führt, nicht berücksichtigt werden.

In einigen Fällen kommt es vor, dass eine Blut- oder Plasmaspende grundsätzlich nicht möglich ist und ein Mensch von der Spende ganz ausgeschlossen werden muss. Anders als bei zeitlich befristeten Rückstellungen, ist ein Ausschluss dauerhaft. Nachfolgend findest du häufige Ausschlusskriterien. Wenn eine Blut- oder Plasmaspende die Spenderin oder den Spender gefährdet, dürfen generell kein Blut oder Blutbestandteile abgenommen werden.

Menschen, die zum Beispiel unter einer Zuckerkrankheit (Diabetes) leiden und Insulin nehmen, sind daher zum eigenen Schutz von der Spende ausgeschlossen. Weitere schwere Erkrankungen, die zu einem Ausschluss der Blut- und Plasmaspende führen, sind zum Beispiel:

Herz- und Gefäßerkrankungen Erkrankungen des Zentralnervensystems Bestimmte Blutgerinnungsstörungen Chronische Krankheiten der Nieren, der Lunge oder des Verdauungssystems Störungen des Immunsystems oder des Stoffwechsels Bösartige Tumorerkrankungen Diabetes mellitus, sofern er mit Insulin behandelt wird

Bestimmte Infektionen können ein Ausschlussgrund von der Blut- und Plasmaspende sein. So dürfen zum Beispiel Menschen mit einer HIV- oder Syphilis-Infektion dauerhaft kein Blut und Plasma spenden. Liegt aktuell oder lag in der Vergangenheit eine Malaria-Infektion vor, ist ebenfalls keine Spende möglich.

  1. Jede Blutspende wird im Labor untersucht.
  2. Trotz sehr gut entwickelter Testverfahren kann die Übertragung durch infiziertes Blut oder Blutbestandteile nicht vollständig nur durch nachträgliche Untersuchungen ausgeschlossen werden.
  3. Daher dürfen Personen mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Infektionskrankheiten dauerhaft oder – je nach Risikopotenzial – vorübergehend kein Blut spenden.

Bei spongiformen Enzephalophathien handelt es sich um eine Gruppe von Krankheiten, die das Gehirn und das Nervensystem von Menschen und Tieren befallen. Diese Krankheiten zeichnen sich durch den Abbau des Gehirngewebes aus, das sich schwammartig verändert.

  • Eine bekannte Krankheit dieser Gruppe ist die Creutzfeld-Jakob-Krankheit.
  • Besteht das Risiko, dass eine Person eine solche Erkrankung übertragen könnte, darf sie kein Blut spenden.
  • Menschen, die Drogen konsumieren oder Medikamente missbräuchlich zu sich nehmen oder bei denen dafür ein begründeter Verdacht besteht, dürfen kein Blut spenden.

: Rückstellung und Ausschluss von der Blut- und Plasmaspende

Was verliert man beim Plasmaspenden?

Abhängig von deinem Körpergewicht werden dir bei einer Plasmaspende zwischen 650 und 850 Milliliter Blutplasma entnommen. Manchmal auch weniger. Erfahre mehr über den Ablauf einer Plasmaspende.

Wie lange nach Plasmaspende kein Alkohol?

Das Wichtigste über Alkohol und Blutspende zusammengefasst – Alkoholkonsum kann für dich als Spender unangenehme Folgen haben. Deshalb halte dich an Folgendes:

Kein Alkohol vor der Blutspende: 12 Stunden Kein Alkohol nach der Blutspende: den restlichen Tag Rauchen vor der Blutspende: Für 1 bis 2 Stunden verzichten Rauchen nach der Blutspende: Die ersten Stunden verzichten

Wir würden uns freuen, wenn du dich als Erstspender für eine Blutspende entscheidest oder als regelmäßiger Spender bald wieder bei uns vorbeischaust. Hier findest du die nächsten Blutspendetermine in deiner Nähe, Solltest du noch weitere Fragen zur Blutspende haben, kontaktiere uns über unsere kostenlose Hotline 0800 11 949 11.

Was passiert wenn man zu viel Plasma spendet?

Mögliche Nebenwirkungen einer Blut- und Plasmaspende Kreislaufprobleme (vor allem, wenn die Spenderinnen und Spender vorher zu wenig getrunken haben), von leichtem Schwindel bis zur Bewusstlosigkeit. Übelkeit, sehr selten mit Erbrechen. Schmerzen und Bluterguss (Hämatome) an der Einstichstelle, lokale Entzündungen.

Was verliert man beim plasmaspenden?

Was man vor der Plasmaspende beachten sollte – Aktuell benötigst du kein negatives Testergebnis, um zur Spende zu kommen. Wenn du selbst mit Corona infiziert warst, wirst du für 4 Wochen nach vollständiger Genesung von der Plasmaspende zurückgestellt – sofern du dann symptomfrei bist.

  1. Ab sofort entfällt die Maskenpflicht in unseren Spendezentren.
  2. Wir empfehlen aber weiterhin das Tragen einer medizinischen Maske zum weiteren Infektionsschutz.
  3. Das hängt von der jeweiligen Impfung ab.
  4. Es gibt Impfungen ohne Wartefrist bis zur Plasmaspende, aber auch Wartefristen von bis zu einem Jahr.
  5. Das sollte im Einzelfall aber immer mit dem Spendearzt besprochen werden.
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Nach einer SARS-CoV-2-Impfung gilt aktuell lediglich eine Rückstellung von einem Tag – unabhängig vom Impfpräparat. Dies gilt sowohl für die erste als auch für die zweite Impfung. Neben dem jeweiligen Ausland hängt die Entscheidung des Spendearztes über die Wartefrist bis zur möglichen Plasmaspende auch von der Dauer des Auslandsaufenthaltes ab.

Darüber hinaus ist aber insbesondere auch wichtig, was der Betroffene dort gemacht hat. Hat er sich beispielsweise nur im Hotel und im Kongresszentrum aufgehalten, weil er im Ausland einen Kongress besucht hat und hatte dort keinerlei sexuelle Kontakte mit Einheimischen? Oder ist er für längere Zeit als Rucksacktourist quer durch Afrika gereist? All das muss vertraulich mit dem Spendearzt besprochen werden, sodass auf diese Frage leider keine einheitliche Antwort gegeben werden kann.

Die Fragebögen dienen der Sicherheit unserer Spender und der Empfänger. Zwischen zwei Spenden kann es bei Spendern zu gesundheitlichen Veränderungen kommen, die Einfluss auf die Spende haben bzw. zu einer (vorübergehenden) Sperre des Spenders führen. Es ist also wichtig, dass du den Fragebogen jedes Mal sorgfältig und wahrheitsgemäß ausfüllst.

  • Zudem aktualisieren wir unsere Fragebögen fortlaufend den gesetzlichen Grundlagen entsprechend.
  • Bei jeder Spende testen wir das Spenderblut auf Hepatitis B, Hepatitis C und HIV.
  • In regelmäßigen Abständen messen wir außerdem die Konzentration von Immunglobulin G und Gesamteiweiß in deinem Blut und erstellen ein Blutbild.

Da wir die Untersuchung vor Ort auswerten, können wir dich im Falle von Unregelmäßigkeiten sofort informieren. Die Laborwerte werden dir auf Wunsch auch für externe Arztbesuche zur Verfügung gestellt. Kurz gesagt: Ja! Selbstverständlich wird bei der Plasmaspende die aufgewendete Zeit mit Geld entschädigt.

Die Rahmenbedingungen für die Aufwandsentschädigung sind dabei in §10 des Transfusionsgesetzes geregelt. Damit sind auch uns Grenzen gesetzt, die wir nicht überschreiten dürfen. Dies soll gewährleisten, dass der ideelle Hintergrund der Plasmaspende erhalten bleibt und der monetäre Aspekt nicht über Gebühr die Entscheidung zur Plasmaspende beeinflusst.

Die Höhe richtet sich dabei nach der Menge des gespendeten Plasmas. Nähere Informationen gibt es per Mail, am Telefon oder auf unserer Übersichtsseite zur Aufwandsentschädigung beim Plasmaspenden, Übrigens: Wurdest du von einem unserer Spender auf uns aufmerksam gemacht? Vergiss nicht, dies zu erwähnen, damit wir uns bei diesem Spender für seine Empfehlung bedanken können.

  • Zusätzlich zur Aufwandsentschädigung versuchen wir auch mit regelmäßigen, attraktiven Bonusprogrammen einen weiteren interessanten Anreiz zur Plasmaspende zu geben.
  • Sprich uns einfach darauf an! Die Eignung zur Plasmaspende ist von nur wenigen Faktoren abhängig, die glücklicherweise viele Menschen erfüllen.

Grundsätzlich kann jeder Mensch Plasma spenden, der folgende Rahmenbedingungen erfüllt:

Ein Lebensalter zwischen 18 und 68 Jahren. Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass in Kombination mit einer aktuellen Meldebescheinigung. Das Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift. Ein Gewicht von mindestens 50 kg. Eine gute gesundheitliche Verfassung zum Zeitpunkt der Spende.

Ja, die Plasmaspende ist sogar verträglicher für Vegetarier als die Blutspende, da der/die Spender/in bei der Plasmaspende im Gegensatz zur Blutspende kaum rote Blutkörperchen (und damit Eisen) verliert. Es kann jedoch vorkommen, dass Vegetarier vor ihrer ersten Plasmaspende zunächst Eisenpräparate einnehmen müssen, um ihre Eisenspeicher aufzufüllen.

  1. Der Hämoglobinwert wird vor jeder Plasmaspende gemessen und muss gewisse Grenzwerte erfüllen, damit der/die Spender/in zur Plasmaspende zugelassen wird.
  2. Nach einer Tätowierung (das gilt auch für das Nachstechen eines Tattoos) muss bei der Octapharma Plasma eine Rückstellung von der Plasmaspendetätigkeit von 4 Monaten eingehalten werden.

Bei hautverletzenden Tätigkeiten (z.B. Tattoos, Piercings, Ohrlochstechen) ist eine 6-monatige Rückstellung von der Plasmaspende einzuhalten. Die vorgeschriebene Wartezeit bis zur nächsten Spende dient der Patientensicherheit. Da manche Erreger erst nach mehreren Monaten im Blut nachweisbar sind, kann mit der vorübergehenden Rückstellung von der Spende eine Infektionsgefahr vermieden werden.

Das Rauchen hat keinen Einfluss auf die Zulassung und Eignung zur Plasmaspende. Die Spendetauglichkeit hängt in solchen Fällen von dem jeweiligen Medikament ab. In vielen Fällen ist eine Plasmaspende möglich, in anderen Fällen nicht. Das muss im Einzelfall mit dem Spendearzt besprochen werden, der letztendlich die Entscheidung über Zulassung oder Nichtzulassung des Spenders zur Plasmaspende trifft.

Nicht unwichtig ist natürlich auch die Frage, warum der Spender ein bestimmtes Medikament einnehmen muss. Grundsätzlich solltest du nur dann zur Plasmaspende kommen, wenn du dich gesund und fit fühlst. Daher bitten wir dich, mit einer Erkältung nicht zu spenden und deinem Körper noch ein paar Tage Ruhe zu gönnen.

In der Schwangerschaft und 6 Monate nach Niederkunft ist eine Plasmaspende nicht möglich. Darüber hinaus auch nicht während der Stillzeit, falls diese über sechs Monate hinausgeht. Wenn du insulinpflichtigen Diabetes hast, ist eine Spende leider nicht möglich. Wird dein Diabetes oral oder per Injektion mit einem anderen Medikament als Insulin behandelt, liegt deine Zulassung zur Spende im Ermessen unserer Spendeärzt:innen.

Eine Spende ist jedoch nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Hältst du lediglich eine Diättherapie ein, ist eine Spende möglich. Wenn du zu dem Thema Fragen hast, beraten dich unsere Spendeärzt:innen vor Ort sehr gerne. Solange du dich gut fühlst, spricht grundsätzlich nichts gegen eine Plasmaspende während der Periode.

Im Prinzip ja. Bei Vorliegen nur geringfügiger gesundheitlicher Einschränkungen, z.B. bei einem gut eingestellten Diabetes Typ II oder gut eingestelltem Bluthochdruck, kann ein Spender aber zur Spende zugelassen werden. Die Entscheidung trifft jedoch immer der verantwortliche Spendearzt. Das hängt davon ab, was man unter „regelmäßig” versteht und der jeweiligen Menge an Alkohol.

Ein Glas Bier jedes Wochenende ist sicherlich kein Hinderungsgrund; bei Vorliegen einer Alkoholabhängigkeit und 6 Monate nach erreichter Alkoholabstinenz ist eine Blut- oder Plasmaspende nicht möglich. Deine Gesundheit ist uns sehr wichtig. Deshalb entscheidet ein Arzt vor jeder Spende, ob du an diesem Tag spenden dürfen.

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Wenn du an diesem Tag noch nichts gegessen hast. Wenn du an diesem Tag Alkohol getrunken hast. Wenn du minderjährig bist Wenn du weniger als 50 kg wiegst. Wenn du gerade schwanger bist oder stillst. Wenn dein Wohnsitz nicht in der EU ist. Wenn du keinen gültigen Personalausweis oder ein vergleichbares Ausweisdokument (z.B. Reisepass und aktuell gültige Meldebescheinigung) dabei hast, aus dem auch dein Wohnsitz hervorgeht. Wenn du eine chronische Erkrankung hast, die ein Risiko für den Spender bedeuten könnte (z.B. insulinpflichtiger Diabetes mellitus, schwere Immunkrankheiten, schwere Blut-, Blutstillungs-, Atemwegs-, Nieren-, Herz- oder Stoffwechselerkrankungen, schwere Gefäßerkrankungen, Epilepsie, schwere psychische Erkrankungen). Wenn du schon einmal am Gehirn operiert wurdest. Wenn du schon einmal einen schweren Unfall mit Gehirnerschütterung und Krampfanfällen hattest. Wenn du gerade aus einem Gebiet außerhalb der EU kommst, wo sich HIV-, HBV- oder HCV-Infektionen stark ausgebreitet haben (z.B. Afrika, Karibik, Südostasien). Wenn du oder dein dauerhafter Sexualpartner laut Transfusionsgesetz zu einer Risikogruppe gehören.

Bitte frag’ unsere Mitarbeiter auch nach der vorgeschriebenen Wartezeit bis zur Spende-Erlaubnis nach einer Tätowierung, einem permanent Make-up oder Piercing (auch Ohrlochstechen), bestimmten Impfungen, operativen Eingriffen (z.B. Blinddarmentfernung, Endoskopien), dem Empfang von Blutkomponenten (außer Eigenblut) oder Plasmaderivaten, bestimmten Infektionskrankheiten, Schwangerschaft und Stillzeit.

  1. Solltest du darüber hinaus Fragen zu deiner Eignung haben, sprich’ unsere Mitarbeiter im Spendezentrum gerne darauf an.
  2. Am Tag deiner Spende ist es wichtig, dass du schon ausreichend alkoholfreie Flüssigkeit getrunken (ca.1,5 bis 2 Liter in den letzten 24 Stunden) und etwas (möglichst fettarmes) gegessen hast.

Wenn du nüchtern bist, dürfen wir dich nicht zur Spende zulassen. Generell: Sehr gerne! Du erleichterst dir und uns damit die Planung deiner Plasmaspende. Außerdem vermeidest du unnötige Wartezeiten, da wir bei spontanen Besuchen möglicherweise nicht sofort Zeit für dich haben.

Wir empfehlen Ihnen also die. » Terminvereinbarung über unser Kontaktformular! Darüber hinaus steht vor der ersten Spende ein umfangreicher, kostenloser Gesundheitscheck auf dem Programm. Da sich einer unserer Ärzte hierbei ganz intensiv nur um dich kümmert, ist ein fester Termin der beste Weg, die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.

Solltest du schon als Spender bei uns registriert sein, kannst du selbstverständlich auch ohne Termin bei uns spenden, musst dann aber möglicherweise mit etwas Wartezeit rechnen. Unsere Mitarbeiter geben dir gerne Auskunft zur geschätzten Wartedauer. Insider-Tipp: Mittwochs stehen deine Chancen für eine Spontanspende ohne Wartezeit recht gut! Die Plasmaspende ist generell weit weniger belastend als eine Vollblutspende.

Hast du den Tag über ausreichend und möglichst fettarm gegessen? Hast du kurz vorher keinen Sport getrieben? Hast du ausreichend Flüssigkeit zu dir genommen (ca.1,5 bis 2 Liter über die letzten 24 Stunden)? Hast du am Tag der Spende keinen Alkohol getrunken? Bist du vor der Plasmaspende auf die Toilette gegangen?

Vermeide zudem Hektik und eng getaktete Anschlusstermine. Gerade dieser zeitliche Druck könnte Einfluss auf deinen Kreislauf und damit auf den Spendevorgang haben. Glücklicherweise ist die Plasmaspende für dich ein vergleichsweise unkomplizierter Vorgang.

  1. Um in unserem Hause Plasma zu spenden, benötigst im Grunde nur deinen gültigen Personalausweis.
  2. Wichtig: Der amtliche Lichtbildausweis muss im Original vorgelegt werden – ein Foto, eine Kopie oder Scan auf dem Smartphone reicht leider nicht aus.
  3. Alternativ können wir auch mit einem Reisepass und einer aktuellen Meldebescheinigung (nicht älter als 6 Monate) deine Identität und deinen Wohnort überprüfen.

Die Identitätsprüfung ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass du spenden darfst. Andere Ausweisarten (z.B. Sozialvericherungsausweis, Krankenversicherungskarte, Schüler- und Studentenausweise) dürfen wir aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht akzeptieren.

Natürlich freuen wir uns über jeden interessierten Neuspender, den du für eine Plasmaspende begeistern konntest. Schließlich wird mit jeder Spende vielen lebensbedrohlich erkrankten Menschen das Leben gerettet. Du darfst also gerne jemanden mitbringen, der mit dem Gedanken spielt, Plasmaspender zu werden und sich anmelden oder informieren möchte.

Zudem wichtig: Begleitpersonen dürfen leider nicht mit in den Spendesaal. Dies hat den Grund, dass unsere Mitarbeiter dich zu jeder Zeit sehen können müssen, um deine Sicherheit zu gewährleisten. Außerdem möchten wir, dass sich alle anwesenden Spender wohlfühlen und nicht durch die Gespräche anderer gestört werden.

Allerdings: In einigen Zentren dürfen Begleitpersonen bei nervösen Erstspendern während der ersten Minuten der Spende noch daneben sitzen. Die Entscheidung liegt aus den oben genannten Gründen letztendlich immer bei unseren Mitarbeitern. Frag’ einfach mal unsere Mitarbeiter. Bei einer Spende können je nach Körpergewicht 650 bis 850 ml Plasma entnommen werden.

Bereits ab einem Körpergewicht von 70kg kann das Höchstvolumen an Plasma gespendet werden. Dies beeinflusst die Dauer der Plasmaspende, stärker wird dies jedoch vom Hämoglobinwert bestimmt. Je höher dieser ist, desto länger dauert der Entnahmevorgang. Die reine Spendezeit dauert etwa 30 bis 45 Minuten.

Hier kommt es auf die Menge der Plasmaspende, den Flüssigkeitshaushalt und den Hämoglobinwert an. Aber: Zu der reinen Spendezeit kommen noch die ärztliche Untersuchung vor der Spende und die anschließende Ruhephase hinzu. Beides ist uns sehr wichtig, da die Gesundheit unserer Plasmaspender absoluten Vorrang hat.

Insgesamt solltest du daher 60 bis 75 Minuten für deinen Besuch bei uns einplanen. Da wir im Spendezentrum kostenlose Internetzugänge bereithalten, steht dir während des Aufenthalts allerdings ausreichend Ablenkung zur Verfügung. Übrigens: In einigen Spendezentren bieten wir die sogenannte Express-Spende an, bei der die Plasmapherese und damit der gesamte Spendevorgang durch den Einsatz einer neuen Software beschleunigt werden.