Wie Viel Kostet Ein Panzer?

Wie Viel Kostet Ein Panzer
Was kostet der Leopard 2A6? – Ein Kampfpanzer des Typs Leopard 2 A6 kostet in der Grundversion etwa 3 Millionen Euro, Je nachdem, wie er zusätzlich ausgestattet wird, können die Kosten bis auf 7 Millionen Euro steigen, Der höhere Preis kommt einerseits durch zusätzliche Ausstattung wie Funkgeräte und Zusatzpanzerung zustande.

Wie viel kostet ein Panzer Leopard?

Was kostet ein Leopard 2? – Die aktuelle Variante Leopard 2 A7V kostet ungefähr 15 Millionen Euro pro Stück. Die älteren Versionen A5 und A6M liegen im Preis zwischen drei bis sieben Millionen Euro. Der genaue Preis kann wegen Inflation, schwankenden Wechselkursen und bestellter Stückzahl variieren.

Wie viel kostet ein Leopard 3 Panzer?

Neue Leopard-Panzer könnten mehr als 200 Millionen Euro kosten.

Wie viel kostet ein moderner Panzer?

Kritik und Probleme – Hauptkritikpunkte im Jahr 2015 waren die enormen Kostensteigerungen und die große Verzögerung. Viele Änderungswünsche, hohe bürokratische Vorgaben (darunter insgesamt 117 einzuhaltende gesetzliche Bestimmungen und Vorschriften) und viele erhebliche qualitative Probleme trugen dazu bei.

Des Weiteren stand bereits in den Anfangsjahren das schwere Schutzkonzept des Puma aufgrund seines hohen Gewichtes in der Kritik. Der Puma kann nur in der Schutzstufe A im militärischen Transportflugzeug Airbus A400M transportiert werden. Um für drei Pumas die Module für die Schutzstufe C (C=Combat) nachzuliefern, wird ein weiterer Flug benötigt.

Dazu kommt der Aufwand für die Demontage und Montage der Module. Im Jahr 2013 konnte die Bundeswehr den Puma nicht in Dienst stellen, weil es Probleme mit der Elektronik, der Software, den Sichtmöglichkeiten für die Fahrer sowie mit dem Gewicht gab. Im Jahr 2015 stellte sich zudem heraus, dass bei den ersten an die Bundeswehr gelieferten Puma bei starkem Regen Wasser durch die Dachluke eindrang.

  • Ritisiert wurde die Verwendung eines achsparallelen Maschinengewehrs mit dem kleinen Kaliber 5,56 × 45 mm NATO,
  • Dies ist bislang einzigartig und bringt zwar gegenüber der üblichen Zweitbewaffnung im Kaliber 7,62 × 51 mm NATO Vorteile der Munitionsstandardisierung, aber Nachteile in Schussweite und Durchschlagskraft,

Deswegen gab es Überlegungen, die Pumas auf Maschinengewehre im Kaliber 7,62 mm umzurüsten, was aber nicht vor 2020 geschehen sollte. Der Puma ist mit einem Stückpreis von etwa 17 Millionen Euro der teuerste Schützenpanzer der Welt, was allerdings auch an der Umlegung der Entwicklungskosten der ursprünglich geplanten 1000 Einheiten auf den nun noch zu erwartenden Bestellumfang von nur 350 Exemplaren liegt.

  • Weitere Einheiten könnten dementsprechend günstiger hergestellt werden.
  • Traditionelle Kunden von Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall Landsysteme wie die niederländische Armee haben sich gegen den Puma und für das schwedische Combat Vehicle 90 (CV9035) entschieden.
  • Nach den schon genannten vielfältigen Änderungswünschen während der Entwicklung gibt es weiterhin Verzögerungen bei der Herstellung der vollen Einsatzbereitschaft auch bei bereits ausgelieferten Fahrzeugen, so zum Beispiel bei der Integration der Panzerabwehrrakete in das Gesamtsystem.

Schon 2013 gab es eine Mängelliste mit fast 1000 Positionen, welche viele Schwachstellen in dem Projekt aufzeigte. Alleine für die Nachrüstung von nur 40 Panzern, welche ab 2023 zur Schnellen Eingreiftruppe der NATO gehören sollen, wird eine halbe Milliarde Euro veranschlagt.

  1. Des Weiteren gibt es teils gravierende Mängel in der Kommunikationsausstattung, bei optischen Geräten, in der Software und bei der Ersatzteilversorgung.
  2. Die Kosten aller notwendigen Nachrüstungen werden auf bis zu vier Milliarden Euro beziffert.
  3. Im Oktober 2019 wurde bekannt, dass die Nachrüstungskosten der 41 zur Nutzung in der Schnellen Eingreiftruppe der NATO ab 2023 vorgesehenen Pumas inzwischen auf 723,5 Millionen Euro geschätzt werden.

Nach einem Rüstungsbericht des Ministeriums liegt die Wahrscheinlichkeit, die Einsatzreife dieser 41 Schützenpanzer bis 2023 herzustellen, bei 30 Prozent. Zur Gewinnung fehlender Ersatzteile müssen sie anderen Pumas entnommen werden. Im Juli 2021 bestätigten die Hersteller einen Nachrüstauftrag für die Panzer in zwei Chargen.

  1. Um einen einheitlichen Konstruktionsstand zu erreichen, werden für die Ertüchtigung von 154 Fahrzeugen eine Milliarde Euro investiert.
  2. Für weitere 143 Panzer sei eine Option für 820 Millionen Euro vereinbart.
  3. Dies erhöht die Gesamtkosten für das Projekt um weitere zwei Milliarden Euro.
  4. Die Nachrüstung der ersten Charge des Schützenpanzers im Umfang von 850 Millionen Euro wurde am 14.

Dezember 2022 vom Haushaltsausschuss gebilligt. Am 15. Dezember 2022 gab die für die Schnelle Eingreiftruppe im Jahr 2023 vorgesehene Panzergrenadierbrigade 37 bekannt, dass während einer zweiwöchigen Übung bei allen der 18 verwendeten Puma-Schützenpanzer gravierende ( elektro )technische Defekte auftraten, sodass sie nicht weiter eingesetzt werden konnten.

  • Mit den Totalausfällen sei laut Ruprecht Horst von Butler (Kommandeur der der Brigade vorgesetzten 10.
  • Panzerdivision ) nicht zu rechnen gewesen, da die Puma-Schützenpanzer während der Übung „nicht übermäßig beansprucht” worden seien.
  • Alle 18 Puma-Panzer seien spätestens nach acht Tagen Benutzung ausgefallen.

Von Butler wies außerdem darauf hin, dass die Hersteller des Schützenpanzers schon nach früheren, kleineren Übungen der Bundeswehr mit dem Puma drei Monate benötigten, um aufgetretene Defekte des Panzers zu reparieren. So war im Frühjahr 2022 weniger als die Hälfte der 350 Puma-Schützenpanzer der Bundeswehr halbwegs einsatzbereit.

  • Ein weiterer Zukauf von Puma-Schützenpanzern wurde daraufhin von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht vorerst gestoppt.
  • Bis Anfang Januar 2023 konnten die Probleme an 17 der 18 Pumas behoben werden.
  • Laut der WirtschaftsWoche, die vom geheimen Schadensprotokoll berichtete, ließe sich die „überwiegende Zahl an Problemen tatsächlich durch den Mangel an ausreichend qualifiziertem Personal, fehlenden Ersatzteilen und Sonderwerkzeugen sowie Verschleiß und Verstößen gegen Bedienungs- und Wartungsvorschriften erklären.” Einem Insider zufolge hätte „ast jeder der Fehler sofort vor Ort durch Truppeninstandsetzung der niedrigsten Materialerhaltungsstufen Eins und Zwei beseitigt werden können”, lediglich der Kabelbrand an einem der Panzer stellte sich als „schwerer Fehler” heraus.

Nach dem Eklat um 18 bei einer Übung im Dezember 2022 ausgefallene Puma-Panzer, waren nach Reparaturen laut Süddeutscher Zeitung im Januar 2023 wieder 41 der 350 Puma-Schützenpanzer “kriegstauglich”. Im April 2023 bestätigte Rheinmetall, dass eine Nachrüstung von 143 Puma-Panzern auf den modernsten Konstruktionsstandard S1 bei ihnen durch die Bundeswehr für über 770 Millionen Euro in Auftrag gegeben worden ist.

  1. Bis 2029 soll die Nachrüstung abgeschlossen sein.
  2. Gemeinsam mit dem 1.
  3. Los zur Umrüstung von 154 Fahrzeugen und den auf den K-Stand VJTF-2023 aufgerüsten Puma, der im Großen und Ganzen dem S1-Rüststand entspricht, wird dann – bis auf die 13 Fahrschulfahrzeuge – die gesamte Puma-Flotte der Bundeswehr einen einheitlichen Konstruktionsstand S1 aufweisen.

Am 5. Mai 2023 wurde eine Bestellung von 50 Puma-Panzern im Umfang von 1,5 Milliarden in Auftrag bekannt gegeben. Langfristig sollen nach Klärung der Finanzierung insgesamt 111 Puma-Panzer für die Bundeswehr gebaut werden

Wie viel kostet ein privat Panzer?

Ein Kran auf Ketten – der M 578 ist für 65.000 Euro zu haben – Zum Preis von 65.000 Euro ist dieses 25 Tonnen schwere Kettenfahrzeug aus Zeiten des Kalten Krieges zu haben – gebaut, um leicht gepanzerte, beschädigte Fahrzeuge von einem Schlachtfeld zu bergen.

  • Eine Funktion, die im durchschnittlichen deutschen Garten nicht benötigt wird.
  • Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Diverse polnische und tschechische Websites finden sich im Internet, die vornehmlich russische Panzermodelle einkaufen und anbieten – etwa den T 72 mit russischen oder polnischen Motoren oder die 257 Pion „Pivonka” – eine Art selbstfahrende Kanone auf einem T-80-Kettenfahrgestell.

„Das braucht man gar nicht erst zu probieren”, erklärt ein deutscher Sammler, der namentlich nicht genannt werden will, im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Sie bekommen als Sammler heutzutage keinen Kampfpanzer mehr ins Land.”

Was ist der teuerste Panzer der Welt?

Was ist der teuerste Panzer der Welt? – Kritik und Probleme – Hauptkritikpunkte im Jahr 2015 waren die enormen Kostensteigerungen und die große Verzögerung. Viele Änderungswünsche, hohe bürokratische Vorgaben (darunter insgesamt 117 einzuhaltende gesetzliche Bestimmungen und Vorschriften) und viele erhebliche qualitative Probleme trugen dazu bei.

Des Weiteren stand bereits in den Anfangsjahren das schwere Schutzkonzept des Puma aufgrund seines hohen Gewichtes in der Kritik. Der Puma kann nur in der Schutzstufe A im militärischen Transportflugzeug Airbus A400M transportiert werden. Um für drei Pumas die Module für die Schutzstufe C (C=Combat) nachzuliefern, wird ein weiterer Flug benötigt.

Dazu kommt der Aufwand für die Demontage und Montage der Module. Im Jahr 2013 konnte die Bundeswehr den Puma nicht in Dienst stellen, weil es Probleme mit der Elektronik, der Software, den Sichtmöglichkeiten für die Fahrer sowie mit dem Gewicht gab. Im Jahr 2015 stellte sich zudem heraus, dass bei den ersten an die Bundeswehr gelieferten Puma bei starkem Regen Wasser durch die Dachluke eindrang.

  • Ritisiert wurde die Verwendung eines achsparallelen Maschinengewehrs mit dem kleinen Kaliber 5,56 × 45 mm NATO,
  • Dies ist bislang einzigartig und bringt zwar gegenüber der üblichen Zweitbewaffnung im Kaliber 7,62 × 51 mm NATO Vorteile der Munitionsstandardisierung, aber Nachteile in Schussweite und Durchschlagskraft,

Deswegen gab es Überlegungen, die Pumas auf Maschinengewehre im Kaliber 7,62 mm umzurüsten, was aber nicht vor 2020 geschehen sollte. Der Puma ist mit einem Stückpreis von etwa 17 Millionen Euro der teuerste Schützenpanzer der Welt, was allerdings auch an der Umlegung der Entwicklungskosten der ursprünglich geplanten 1000 Einheiten auf den nun noch zu erwartenden Bestellumfang von nur 350 Exemplaren liegt.

  1. Weitere Einheiten könnten dementsprechend günstiger hergestellt werden.
  2. Traditionelle Kunden von Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall Landsysteme wie die niederländische Armee haben sich gegen den Puma und für das schwedische Combat Vehicle 90 (CV9035) entschieden.
  3. Nach den schon genannten vielfältigen Änderungswünschen während der Entwicklung gibt es weiterhin Verzögerungen bei der Herstellung der vollen Einsatzbereitschaft auch bei bereits ausgelieferten Fahrzeugen, so zum Beispiel bei der Integration der Panzerabwehrrakete in das Gesamtsystem.

Schon 2013 gab es eine Mängelliste mit fast 1000 Positionen, welche viele Schwachstellen in dem Projekt aufzeigte. Alleine für die Nachrüstung von nur 40 Panzern, welche ab 2023 zur Schnellen Eingreiftruppe der NATO gehören sollen, wird eine halbe Milliarde Euro veranschlagt.

Des Weiteren gibt es teils gravierende Mängel in der Kommunikationsausstattung, bei optischen Geräten, in der Software und bei der Ersatzteilversorgung. Die Kosten aller notwendigen Nachrüstungen werden auf bis zu vier Milliarden Euro beziffert. Im Oktober 2019 wurde bekannt, dass die Nachrüstungskosten der 41 zur Nutzung in der Schnellen Eingreiftruppe der NATO ab 2023 vorgesehenen Pumas inzwischen auf 723,5 Millionen Euro geschätzt werden.

Nach einem Rüstungsbericht des Ministeriums liegt die Wahrscheinlichkeit, die Einsatzreife dieser 41 Schützenpanzer bis 2023 herzustellen, bei 30 Prozent. Zur Gewinnung fehlender Ersatzteile müssen sie anderen Pumas entnommen werden. Im Juli 2021 bestätigten die Hersteller einen Nachrüstauftrag für die Panzer in zwei Chargen.

  1. Um einen einheitlichen Konstruktionsstand zu erreichen, werden für die Ertüchtigung von 154 Fahrzeugen eine Milliarde Euro investiert.
  2. Für weitere 143 Panzer sei eine Option für 820 Millionen Euro vereinbart.
  3. Dies erhöht die Gesamtkosten für das Projekt um weitere zwei Milliarden Euro.
  4. Die Nachrüstung der ersten Charge des Schützenpanzers im Umfang von 850 Millionen Euro wurde am 14.

Dezember 2022 vom Haushaltsausschuss gebilligt. Am 15. Dezember 2022 gab die für die Schnelle Eingreiftruppe im Jahr 2023 vorgesehene Panzergrenadierbrigade 37 bekannt, dass während einer zweiwöchigen Übung bei allen der 18 verwendeten Puma-Schützenpanzer gravierende ( elektro )technische Defekte auftraten, sodass sie nicht weiter eingesetzt werden konnten.

Mit den Totalausfällen sei laut Ruprecht Horst von Butler (Kommandeur der der Brigade vorgesetzten 10. Panzerdivision ) nicht zu rechnen gewesen, da die Puma-Schützenpanzer während der Übung „nicht übermäßig beansprucht” worden seien. Alle 18 Puma-Panzer seien spätestens nach acht Tagen Benutzung ausgefallen.

Von Butler wies außerdem darauf hin, dass die Hersteller des Schützenpanzers schon nach früheren, kleineren Übungen der Bundeswehr mit dem Puma drei Monate benötigten, um aufgetretene Defekte des Panzers zu reparieren. So war im Frühjahr 2022 weniger als die Hälfte der 350 Puma-Schützenpanzer der Bundeswehr halbwegs einsatzbereit.

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Was kostet ein Schuss Haubitze?

Was kostet ein Schuss Haubitze? – Preisschock bei der USS Zumwalt 800.000 Dollar pro Schuss: Superzerstörer wird de facto entwaffnet.

Was kostet ein Schuss von Leopard 2?

Munition – Munitionsbunker im Turmheck für die Bereitschaftsmunition mit gelagerten EX -Patronen KADAG auf einem Leopard 2A5. Der Kampfpanzer verfügt noch über die leichte Kettenblende der ersten Generation (hintere Segmente der Kettenschürze). Die vorderen Segmente gehören zur schweren Kettenblende und sind Teil der Frontpanzerung (ab dem sechsten Baulos verstärkt). Variante des 2A5 mit der neuen Mehrfachwurfanlage, neuer schwerer Kettenblende (erste vier Segmente der Kettenschürze) sowie verbesserter Ausführung der leichten Kettenblende (letzte Segmente der Schürze) der dritten Generation. Die Munition für die Kanone befindet sich sowohl im Turmheck als auch in der Panzerwanne.

  1. Die Bereitschaftsmunition hinter einer druckdichten Schott-Tür im Turm enthält 15 Patronen (die unterschiedlichen Typs sein können) und ist für den Ladeschützen jederzeit zugänglich.
  2. Die 27 Patronen (ab A6M reduziert auf 22 Patronen) in der Wanne (in Fahrtrichtung links vom Fahrer) sind nur zugänglich, wenn sich der Turm in einer bestimmten Position befindet (3 Uhr – aus Sicherheitsgründen dann festgezurrt).

Der Leopard 2 verfügte anfangs über zwei Munitionsarten. Das gegen feindliche Kampfpanzer eingesetzte Geschoss ist die KE-Munition (BW-Bezeichnung für K inetische E nergie, NATO-Bezeichnung APFSDS(-T) Armor Piercing Fin-Stabilized Discarding Sabot-Tracer ), ein panzerbrechendes Wuchtgeschoss mit Treibkäfig und Leuchtspur,

  • Gegen gehärtete und weiche Ziele, darunter auch Infanterie, wird die MZ-Munition (BW-Bezeichnung für M ehr- Z weck-Munition, NATO-Bezeichnung HEAT -MP-T High Explosive Anti Tank Multi Purpose – Tracer ), ein Hohlladungsmehrzweckgeschoss mit Leuchtspur, eingesetzt.
  • Beide Geschossarten sind flügelstabilisiert.

Alle Munitionssorten bestehen aus teilverbrennbaren Hülsen, gefertigt aus Zellulose, Nitrozellulose, Harz sowie stabilisierenden Zusätzen und hinterlassen beim Verschuss nur den Hülsenboden aus Stahl. Bei der KE-Munition wird mit Hilfe eines Treibspiegels ein flügelstabilisiertes Pfeilgeschoss mit einem Kaliber von etwa 38 Millimetern aus gesintertem Wolframcarbid aus der 120-mm-Glattrohrkanone verschossen.

  1. Das Geschoss hat, je nach Munitionstyp und Bordkanone (DM 33 + L/44), eine Mündungsgeschwindigkeit von 1640 m/s (also ungefähr fünffache Schallgeschwindigkeit).
  2. Die Wirkung des KE-Geschosses basiert auf Bewegungsenergie; es enthält keinen Sprengstoff; seine Wirkung ist allein abhängig von seiner Auftreff-Energie.

Nach dem Auftreffen auf dem Ziel und während der Penetration der Panzerung verdrängt der Pfeil durch seine hohe kinetische Energie Panzerungsmaterial. Dringt er bis in den Kampfraum vor, verursacht er an der Innenseite einen Splitterregen. Durch den Luftwiderstand verringert sich mit zunehmender Entfernung die Geschwindigkeit des Penetrators und damit auch seine Bewegungsenergie und Durchschlagsleistung.

  • Das MZ-Geschoss hat eine Mündungsgeschwindigkeit von 1140 m/s.
  • Die Geschwindigkeit hat keine erwähnenswerte Auswirkung auf die Durchschlagskraft.
  • Diese ist begründet in der Ausbildung des Geschosses als Hohlladungsgeschoss.
  • Infolgedessen hat auch die Schussentfernung keinen Einfluss auf die Zielwirkung.

Infolge der beim Durchschlag verursachten extremen Wärme kommt es im Panzer meist zu Sekundärexplosionen. Gegen die Insassen wirken Druck und Splitter aus schmelzflüssigem Material. Die Durchschlagsleistungen gegen homogene Panzerplatten betragen etwa 600 Millimeter beim MZ- und über 800 Millimeter beim KE-Geschoss.

Aufgrund der Verbesserungen bei der Schutztechnologie gegen Hohlladungsgeschosse entwickelte Rheinmetall ein HE-Geschoss (Sprenggranate). Sie ersetzt die alte und nicht mehr produzierte MZ-Munition bei der Bundeswehr und verbessert die Wirksamkeit des Leopard 2 gegen Flächenziele, gegen Stellungen hinter Deckungen, in Unterständen und Gebäuden, gegen Infanterie, Schützenpanzer sowie leichtgepanzerte Transportfahrzeuge.

Die Mündungsgeschwindigkeit des 19 Kilogramm schweren Geschosses beträgt mit der L/55 etwa 1100 m/s und ermöglicht Kampfentfernungen bis 5000 Meter. Dazu verfügt die Munition neben einem Zeitzünder über einen Aufschlagzünder mit und ohne Verzögerung. Der Zünder wird dabei entweder manuell über ein separates Zünderstellgerät oder automatisch über eine Anbindung an den Feuerleitrechner gestellt.

Mit Hilfe des Zeitzünders ist es möglich, die Munition in der Luft in einem vorgegebenen Abstand zum Ziel detonieren zu lassen. Die Munition wurde 2014 als DM11 eingeführt. Der Stückpreis beträgt ca.9000 Euro. Neben dieser Munition verfügen die Streitkräfte auch über Übungsmunition für den scharfen Schuss.

Die Bundeswehr setzt sie für die KE- und MZ-Üb-Geschosse ein. Beide sind lichtblau markiert. Aufgrund des Sicherheitsbereiches von 90 Kilometern für die KE-Gefechtsmunition benutzt die Panzertruppe zum scharfen Schuss in Deutschland fast ausschließlich die Übungsvariante der KE-Munition.

  1. Der Penetrator der KE-Üb besteht aus einem leichteren Material und besitzt ein Lochkegelleitwerk.
  2. Auf den ersten 2000 Metern entsprechen die außenballistischen Eigenschaften weitgehend denen der Gefechtsmunition, erst auf größere Distanzen gibt es rapide zunehmende Abweichungen.
  3. Der Sicherheitsbereich beträgt 22 Kilometer, mit verbesserter KE-Üb ( APFSDS-T-TP, TP steht dabei für Target-Practice ) liegt er bei 7,5 Kilometern.

Die MZ-Üb (HEAT-T-TP) gleicht bis auf den Gefechtskopf der Gefechtspatrone DM 12 A2. Diese hat einen Betonkopf, um die Schäden im Zielgebiet und somit die Kosten zu reduzieren. Rheinmetall bewarb außer den üblichen Munitionssorten für den Leopard 2 auch einen Nachrüstsatz namens LAHAT, mit der eine weitere Leistungssteigerung erzielt wird.

LAHAT ist eine lasergesteuerte Rakete der Israel Aerospace Industries mit einer effektiven Reichweite von mehr als 6000 Metern, die aus der Bordkanone oder aus einem positionsunabhängigen Startgerät abgefeuert wird. Die Verbesserung umfasst ebenfalls ein lasergestütztes Feuerleitsystem zur Waffenlenkung.

Die Rakete ist gegen alle bekannten Störversuche unempfindlich und kann gegen Panzer, Hubschrauber sowie Ziele außerhalb der Sichtweite der Besatzung eingesetzt werden. Darüber hinaus stehen je nach Nutzerstaat PELE – und Canistermunition zur Verfügung.

Munitionstypen Leopard 2

Name Typ Masse – Patrone in kg Masse – Penetrator/Geschoss in kg Mündungsgeschw. in m/s Kampfentfernung in m Einführung/Anmerkung
DM12 MZ 23,2 13,5 ca.1140 ca.2600 1979
DM12A1 MZ 23,2 14,1 ca.1140 ca.2600 Nachfolger der DM12
DM13 KE ca.1650 ca.3200 1979
DM23 KE ca.1650 ca.3500 1983
DM33 KE 19 4,6 ca.1650 ca.3500 1987
DM43/DM43A1 (LKE I) KE 20 7,2 mit Treibkäfig 1740 Internationaler Einsatz
DM53 (LKE II) KE 21,4 ca.5 1670 (L/44) 1750 (L/55) 4000 1999
DM53A1/DM63 (LKE II) KE ? ca.8,45 1750 (L/55) 2005 verbesserte LKE II, stärkere Treibladung; gesteigerte effektive Schussentfernung, Verschuss nur aus L/55.
DM11 HE 29 ca.950 (L/44) ca.1100 (L/55) 5000 2014 Kann durch ein Programmierkit bestehend aus einem „Ammunition Communication Module (ACM)” zur Programmierung der Zünder, einer Schnittstelle (Interface-Box) zwischen ACM und Feuerleitrechner, die alle relevanten Daten für das ACM generiert und einem zusätzlichen Schaltkasten für das Ladeschützenbediengerät (Add-on Control-Box/ACB) aus jedem Leopard 2 verschossen werden.

Anmerkung: Von der Bundeswehr genutzte Munition

Wie viel kostet ein Panther Panzer?

Welche Vorteile hat der Panther gegenüber dem Leopard 2? – Der Panther als modernster Kampfpanzer der Zukunft soll gegenüber dem Leopard 2, dem modernsten Kampfpanzer der Gegenwart, gleich mehrere Vorteile haben. Er verfügt über eine bessere Bewaffnung, wie einer 130-Millimeter-Kanone anstelle einer 120-Millimeter-Kanone, besseren Schutz und eine Drohnenabwehr.

Kategorie Leopard 2 Panther
Besatzung 4 Personen (Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze, Fahrer) 3–4 Personen (Kommandant, Fahrer und Richtschütze, optional Waffen- oder Systemspezialist)
Reichweite circa 450 bis 500 km; Gelände: ca.161 km circa 500 km
Bewaffnung 120-mm-Glattrohrkanone, 42 Schuss (Hauptbewaffnung), zwei 7,62-mm-MG 3, 4750 Schuss (Sekundärbewaffnung) 130-mm/L52-Glattrohrkanone, 30 Schuss (Hauptbewaffnung), 12,7-mm-Koaxial-Maschinengewehr 7,62-mm-NATTER-RCWS, 2.500 Schuss (Sekundärbewaffnung)
Gewicht 62 bis 64 Tonnen 59 Tonnen

Diese Vorteile des neuen Kampfpanzers bestehen derweil allerdings in erster Linie auf dem Papier und wurden noch nicht in der Praxis belegt. Ralf Ketzel, der Chef des Münchner Konkurrenzunternehmens Kraus-Maffei, ließ in einem Interview mit dem „Merkur” kein gutes Haar an der Rheinmetall-Neuheit: Der Konzern seit mit dem Panther nicht nur ohne Absprache zwischen Partnern allein nach vorne geprescht, das Waffensystem fuße lediglich auf einem konventionellen Panzerkonzept mit größerer Kanone und außerdem gebe es für die Preis- und Gewichtsangaben keine belastbare Grundlage.

Wie viel kostet ein T 90 Panzer?

Das ist der T-90: Bewaffnung, Gewicht und Preis – Der T-90 ist ein russischer Kampfpanzer, der im Jahr 1992 vom Verteidigungsministerium der Russischen Föderation eingeführt wurde und in den letzten Jahren in mehreren hundert Exemplaren exportiert wurde.

  • Im Laufe der Produktion wurden verschiedene Versionen der 125-mm-Glattrohrkanone eingebaut, mit denen der T-90, wie auch der T-64 und der T-80, lasergelenkte Raketen abfeuern kann.
  • Die Trefferwahrscheinlichkeit beträgt etwa 90% bei einer Reichweite von bis zu 5000 m.
  • Ergänzt wird die Hauptwaffe durch ein koaxiales 7,62-mm-PKT-MG mit 2000 Schuss und ein 12,7-mm-Fla-MG Kord mit 300 Schuss Munition.

Die Besatzung des T-90 besteht aus einem Kommandanten, einem Fahrer und einem Richtschützen. Das Innenvolumen des Fahrzeugs ist mit nur 11 m³ sehr begrenzt, was eine Herausforderung für die Besatzung darstellt. Der Panzer wiegt 46,5 Tonnen, Was jedoch den Preis angeht, so liegen alle Exportverträge für den T-90S zwischen 2.500.000 und 3.500.000 US-Dollar pro Fahrzeug. Russische T-90 Panzer (L und R) und ein älterer T-80 (Mitte) während einer russischen Militärauststellung in Zhukovsky, nahe Moskau am 28.06.2010. © Foto: picture alliance /dpa/Sergei Chirikov

Wie viel kostet ein Leopard 1?

Millionengeschäft für Flensburger Unternehmen – Auf dem Gelände der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft stehen Dutzende alte Panzer. Für den Flensburger Mittelständler FFG wird sich der Verkauf der “Leopard 1”-Panzer vermutlich finanziell lohnen.2010 soll die FFG die ausgemusterten Panzer nach dänischen Medienberichten für umgerechnet rund 13.000 Euro pro Fahrzeug vom dänischen Militär gekauft haben.

Das dürfte in etwa dem Schrottwert entsprochen haben. Nach Informationen von NDR Schleswig-Holstein kosten sie jetzt ein Vielfaches des ursprünglichen Preises. Die Regierungen von Deutschland und Dänemark haben nach Angaben des dänischen Brigadegenerals Jakob Henius vereinbart, sich die Kosten für die Panzer aus Flensburg zu teilen.

Wie viel die beiden Länder zahlen werden, ist nicht bekannt. “Ich habe eine E-Mail von einer Quelle erhalten. Die Mail sagt, dass die dänische Regierung in Betracht zieht, rund 130 Millionen Euro zu investieren, um die alten Panzer zurückzukaufen und wieder einsatzbereit zu machen”, sagt der aus Kopenhagen im Gespräch mit dem NDR.

Er ist sich sicher, dass die Informationen stimmen und pro Fahrzeug ein Preis von rund einer Million Euro gezahlt werde. In der von Dänemark veranschlagten Summe von umgerechnet 130 Millionen Euro dürften auch Kosten für den Transport, Ersatzteile, Munition und die Ausbildung von ukrainischen Soldaten inbegriffen sein.

Das dänische Verteidigungsministerium wollte die genannten Summe nicht bestätigen. Die Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft lehnte eine Stellungnahme ebenfalls ab. Ob das Geschäft schon besiegelt ist, ist ebenfalls offen.

Wie viel kostet der Tiger Panzer?

Serienproduktion – Anlieferung der fertig verschweißten, grob vorgebohrten und 21 t schweren Wannen Im August 1942 lief die Produktion bei Henschel in Kassel-Mittelfeld an, nachdem das dortige Werk III umfangreich ausgebaut worden war. In der Panzerfertigung arbeiteten 8000 Beschäftigte in 12-Stunden-Schichten, wobei die Nachtschicht ein bedeutend geringeres Arbeitspensum als die Tagschicht erreichte.

Aufgrund einer Anweisung von 1943 war bei der Tigerfertigung eine Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte ohne Genehmigung ausdrücklich untersagt. Die Fertigungsstraße bestand aus neun Takten mit jeweils sechs Stunden Bearbeitungsdauer. Die Herstellungsdauer eines Fahrzeuges belief sich auf etwa 14 Tage.

Ein Großteil der Komponenten wurde fertigmontiert angeliefert, wobei folgende Unternehmen die wichtigsten Hauptlieferanten waren:

  • Wanne: Krupp (Essen), Dortmund-Hörder Hüttenverein (Dortmund) und Škoda (Königgrätz)
  • Turm: Wegmann (Kassel; Entwicklung von Krupp)
  • Motor: Maybach (Friedrichshafen) und Lizenzfertigung durch die Auto Union (Chemnitz)
  • Getriebe: Maybach
  • Elektrik: Bosch (Stuttgart)
  • Hauptwaffe: Buckau-Wolf (Magdeburg) und Dortmund-Hörder Hüttenverein (Entwicklung von Krupp)

Wie die meisten deutschen Panzer wurde der Tiger in qualitativ hochwertiger Arbeit fabriziert, so dass in Kombination mit seiner komplizierten Konstruktion eine rationelle Massenfertigung nicht möglich war. Zudem war der Anteil der spanenden Bearbeitung bei der Wannen- und Turmherstellung sehr hoch und stellte hohe Anforderungen an die Fertigungstechnik.

Um eine stabile Waffenplattform zu schaffen, wurden die Panzerplatten so groß wie möglich gehalten, so dass unter anderem die Bodenwanne und der Turm – mit Ausnahme der Front – aus einem einzigen Stück bestanden. Um Brüchen oder Rissen durch Beschuss vorzubeugen, wurden die Panzerplatten nur leicht oberflächengehärtet, so dass beispielsweise die Frontplatten einen Härtegrad von 265 Brinell aufwiesen, halb soviel wie beim Panzer IV,

Trotzdem handelte es sich um eine sehr harte Panzerung, die keine Anzeichen von Sprödigkeit aufwies. Nach der Montage wurden die Panzer ohne Turm auf einer Teststrecke rund 100 km eingefahren, wobei Flaschengas als Treibstoff verwendet wurde, um Benzin zu sparen.

Danach wurde der Turm aufgesetzt, das Fahrzeug komplett ausgerüstet und offiziell übergeben. Die Kosten für einen Tiger beliefen sich – ohne Waffen, Optik und Funk – auf 250.800 Reichsmark ; voll ausgerüstet betrug der in Rechnung gestellte Preis 300.000 RM. In der Dienstvorschrift D 656/27 ( Tigerfibel ) wurde der Preis mit 800.000 Reichsmark beziffert.

Bei allen anfangs ausgelieferten Fahrzeugen traten massive Probleme mit dem halbautomatischen Schaltgetriebe auf, so dass der Tiger zu diesem Zeitpunkt als nicht betriebssicher angesehen wurde. Neben andauernden Defekten wie Motorbränden, Lecks im Kühlwasserkreislauf und Kurzschlüssen traten zusätzlich Ölverluste am Motor von bis zu 15 l auf 100 km auf, was als gerade noch tragbar hingenommen wurde.

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Herstellungszahlen des Panzerkampfwagens VI Tiger
Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. Summe
1942 8 3 11 25 30 78
1943 35 32 41 46 50 60 65 60 85 50 60 65 649
1944 93 95 86 104 100 75 64 6 623

Spätestens im September 1943 hatten die Alliierten Informationen über die Produktion des Tigerpanzers. Die Widerstandsgruppe rund um Kaplan Heinrich Maier ließ dem amerikanischen Office of Strategic Services entsprechende Dokumente zukommen. Mit den Lageskizzen der Fabrikanlagen wurden den alliierten Bombern genaue Luftschläge ermöglicht.

Wie viel kostet deutsche Panzer?

Was kann der Panzer Leopard 2? Bewaffnung, Gewicht, Geschwindigkeit – Die Leopard 2 A7V gehören zu den neusten Panzern der Bundeswehr. Sie werden seit 2020 an die Truppe ausgeliefert, ab 2023 sollen sie Teil der Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) der Nato sein.

  1. Die Leopard 2 Panzer haben eine Höchstgeschwindigkeit von 63 km/h und wiegen knapp 64 Tonnen.
  2. Die Leopard-Panzer haben eine 120-Millimeter-Glattrohrkanone, die eine Entfernung von bis zu 5.000 Metern erreichen kann.
  3. Die Waffenstation kann mit verschiedener Munition ausgestattet werden, darunter ist auch eine Granatmaschinenwaffe.

Die Besatzung besteht in der Regel aus vier Personen : einem Kommandanten, einem Richtschützen, einem Ladeschützen und einem Fahrer. Die Wanne des Panzers schützt erfolgreich vor Minen und anderen Sprengstofffallen. Der Panzer ist auch für Kämpfe in der Nacht geeignet, da auch der Nachtsicht bei den neusten Panzern optimiert ist. Grafik-Erklärgrafik Nr.105239, Querformat 135 x 85 mm, “Kampfpanzer Leopard 2 A6” © Foto: dpa/A. Brühl/B. Schaller

Wie viel kostet ein T 72 Panzer?

T-72 – Wikipedia T-72 T-72 der tschechischen Streitkräfte, 2011 Allgemeine Eigenschaften Besatzung 3 (Kommandant, Fahrer, Richtschütze) Länge 6,9 m Breite 3,6 m Höhe 2,2 m (Turmoberseite) Masse 41,5 Gefechtsgewicht Panzerung und Bewaffnung Hauptbewaffnung 1 × 125-mm- Sekundärbewaffnung 1 × 7,62-mm- (-MG) 1 × 12,7-mm- (-MG) Beweglichkeit Antrieb T-72: V12-Mehrstoff-Diesel T-72B: V12-Mehrstoff-Motor T-72: 576 kW (780 )T-72B: 618 kW (840 PS) Federung Geschwindigkeit 60 km/h (Straße)45–50 km/h (Gelände) Leistung/Gewicht 13,9 kW/t (18,8 PS/t) 450 km (550 km mit externen Tankbehältern) Der T-72 ist ein, der ab 1972 von dem Unternehmen gebaut und von der in Dienst gestellt wurde.

  • Außer in der Sowjetunion wurde der Panzer in, in der und in gebaut, in ab 1980 in Lizenz.
  • Der T-72 ist der gegenwärtig am meisten genutzte Kampfpanzer der Welt.
  • Er wurde in großen Stückzahlen exportiert, darunter in viele Nahost-Staaten wie,, und,
  • So kam er auch in vielen Konflikten zum Einsatz, so im, dem und dem und in den,

Insgesamt wurden rund 20.000 Exemplare hergestellt; davon unterhielt vor Beginn des 2022 noch rund 9200 Stück, wobei bis dahin nur etwa 1200 noch aktiv waren. Der Exportpreis für einen T-72M1 betrug 1992 etwa 1,2 Millionen US-Dollar; mit dazugehöriger Munition und Ersatzteilen belief sich der Stückpreis auf etwa 1,8 Millionen US-Dollar.

Wie viel kostet ein Panzer 4?

Serienproduktion – Im Oktober 1937 lief die Produktion des Panzers der Ausführung „A” im Krupp- Grusonwerk in Magdeburg-Buckau an. Im Gegensatz zur Produktion der vorangegangenen Panzerkampfwagen I bis III, bei der mehrere Hersteller herangezogen worden waren, war das Magdeburger Werk bis Herbst 1941 die einzige Produktionsstätte für den Panzer IV.

Produktion des Panzerkampfwagens IV
Jahres-Produktionszahlen ab 1939
Baujahr 1937 1938 1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 Summe
Stückzahl 13 102 147 290 480 994 2983 3125 375 8509
Produktionszahlen der verschiedenen Ausführungen
Ausführung Ausf. A Ausf. B Ausf. C Ausf. D Ausf. E Ausf. F Ausf. F2/G Ausf. H Ausf. J
Baujahr 1937 1938 1938/39 1939/40 1940/41 1941/42 1942/43 1943/44 1944/45
Stückzahl 35 42 140 248 206 471 1927 ~2324 3160 8553

Panzer IV Ausf. A bei einer Vorführung im Gelände, 1938 Nachdem schon im Jahr 1938 die Ausstattung der bis dahin bestehenden Panzerregimenter mit dem Panzer IV weitgehend abgeschlossen war, verblieb die Produktion auch nach dem Kriegsbeginn auf niedrigem Niveau.

  • Infolge der geringen Leistungsfähigkeit der Industrie sowie der Einlagerung in Depots durch das OKH gelangten anfänglich nur wenige Fahrzeuge an die kämpfende Truppe.
  • Die Produktion des Panzers IV besaß noch keine besondere Prioritätsstufe, was sich auch auf das Unternehmen Krupp als Hersteller auswirkte.

So arbeiteten im Magdeburger Werk Anfang 1940 etwa 1200 Arbeiter, wobei die Fertigung des Panzers IV lediglich 35 % der Auftragskapazität einnahm. Erst nachdem die Leistungsreserven des bis dahin wichtiger erachteten Panzers III vollkommen erschöpft waren, lief ab 1942 die Großserienproduktion des Panzers IV an.

  1. Als weitere Produktionsstätten kamen ab Herbst 1941 die VOMAG im sächsischen Plauen und ab Ende 1941 das später größte Panzermontagewerk des Deutschen Reiches, das Nibelungenwerk im niederösterreichischen Sankt Valentin, hinzu.
  2. Als bedeutende Zulieferbetriebe von Panzerstahlplatten, Wannen und Türmen fungierten das Stammwerk von Krupp in Essen mit dem Panzerbau III, die Eisen- und Hüttenwerke in Bochum, die Eisenwerke Oberdonau in Linz, der Dortmund-Hörder Hüttenverein in Dortmund und Böhler & Co.

in Kapfenberg. Die Maybach -Motoren kamen hauptsächlich aus dem Maybach-Stammwerk und dem Tochterunternehmen Nordbau sowie als Lizenzbau von Orenstein & Koppel in Nordhausen und von MAN ; die Getriebe kamen von ZF in Friedrichshafen. Die frühen Ausführungen des Panzers IV (hier Ausf. D) waren in ihrer Gestaltung dem Panzerkampfwagen III sehr ähnlich Im Falle eines nur selten erreichten betriebswirtschaftlichen Idealzustandes dauerte die Endmontage eines Panzers IV rund 2000 Arbeitsstunden.

  • Eisen: 39.000 kg
  • Kautschuk: 116 kg
  • Aluminium: 238 kg
  • Blei: 63 kg
  • Kupfer: 195 kg
  • Zink: 66 kg
  • Zinn: 1,2 kg

Wie alle deutschen Panzer wurde der Panzer IV vor allem zu Beginn der Produktion in qualitativ hochwertiger Arbeit fabriziert, was naturgemäß einer rationellen Massenfertigung entgegenstand. So war der Anteil der spanenden Bearbeitung bei den Panzerplatten sehr hoch.

  1. Erst 1943 konnte bei Krupp die personalintensive Bearbeitung mit der Einführung des autogenen Brennschneidens enorm verringert werden.
  2. Schon im Jahr zuvor konnte die oft über 100 Stunden dauernde Oberflächenhärtung des Panzerstahls mittels Zementation durch die weit effektivere Behandlung mit einer Gas-Sauerstoff- Flammhärtung ersetzt werden.

Erfolgreiche Versuche mit einer neuartigen Induktionshärtung konnten auf die Panzerblechbearbeitung während des Krieges nicht mehr übertragen werden. Obwohl im Verlauf der Produktion aufgrund von Materialmangel der Anteil von Mangan, Chrom und Molybdän im Panzerstahl und damit auch dessen Qualität sank, konnte durch die spezielle Oberflächenbehandlung eine gute Beschussfestigkeit erreicht werden.

  • Eine Brinell-Härteprüfung von britischer Seite ergab bei der Frontpanzerung einer „Ausführung G” den hohen Wert von bis zu 520 Brinell, was den höchsten Härtegrad aller deutschen Panzer darstellte.
  • Anfang 1943 schlug der Generalstab des Heeres vor, die Herstellung aller Panzerkampfwagen mit Ausnahme des Tigers und des Panthers einzustellen.

Generaloberst Guderian konnte jedoch den Weiterbau des Panzers IV durchsetzen. Wenn zu diesem Zeitpunkt die Produktion des Panzers eingestellt worden wäre, hätte das hart bedrängte Heer bis zur Serienreife des Panthers lediglich 25 Tiger-Panzer pro Monat als Nachschub erhalten.

Einen weiteren Einblick in die teils keiner klaren Leitlinie folgende Panzerproduktion gab der im Jahre 1943 angeordnete Programmwechsel in der Panzer-IV-Fertigung im Grusonwerk. So erhielt Krupp im April den Befehl, die Herstellung des Panzers IV aufzugeben und auf die Panther -Produktion umzustellen.

Im August erging die Anordnung, die Herstellung des Panthers sofort zu stoppen und wieder auf die Fertigung des Panzers IV umzustellen. Aufgrund dieser Programmänderungen entstand ein Gesamtausfall von 300.000 Arbeitsstunden, was der Herstellung von 150 Panzern IV entsprach.

  1. Ende des Jahres erfolgte dann die endgültige Einstellung der Panzer-IV-Produktion und die Umstellung auf die Fertigung des Sturmgeschützes IV,
  2. Bis dahin hatte das Grusonwerk 2362 Panzer IV hergestellt; VOMAG bis zur Umstellung der Produktion auf Jagdpanzer IV im Frühsommer 1944 insgesamt 1373 Stück.

Mit 4820 Exemplaren stellte das bis zum Kriegsende produzierende Nibelungenwerk die meisten Fahrzeuge her.

Kann man legal einen Panzer kaufen?

Kann ich einen Panzer kaufen? – An einen Panzer zu kommen, ist schwierig. Außerdem bekommen Kettenfahrzeuge, die nicht einem bestimmten Zweck dienen, keine Betriebserlaubnis für öffentliche Straßen. Ausgediente Militärfahrzeuge kann man trotzdem kaufen.

Wie viel Panzer besitzt Russland?

Russlands Panzer: Wie viele Panzer stehen zur Verfügung? – Russlands Verluste an Material in der Ukraine sind enorm: Laut der unabhängigen Website „Oryx” hat Russland seit dem Beginn der Invasion bereits mehr als 1900 Panzer in der Ukraine verloren, Russische Panzer vom Typ T-90 und die Haubitze „Msta” (Mitte) während einer Militärparade am Flugfeld Zhukovsky, außerhalb Moskaus, Russland, 27.05.2012. © Foto: picture alliance/dpa/Sergei Chirikov

Wie viel Deutsche Panzer gibt es?

Wie viele Panzer hat die USA in Deutschland? – Ausländische Militärbasen in Deutschland werden heute unterhalten, da Deutschland Bündnismitglied der NATO ist, wobei vor allem die amerikanischen Streitkräfte Bedeutung haben. Ausländische Militärstandorte in Deutschland im Jahr 2020 (laut Plänen aus dem Jahr 2019)

Wer hat den stärksten Panzer?

Leopard 2 (Deutschland) – Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120‑Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen.

Über die Jahre erhielten die Ketten­fahrzeuge des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann eine immer stärkere Panzerung. Die etwa 64 Tonnen schwere aktuelle Serie A7V erreicht mit 1500 PS starken Dieselmotoren eine Höchstgeschwindigkeit von 63 Kilometern pro Stunde. Die Ukraine soll nun die Modelle 2 A6 aus Deutschland, aber auch Kampfpanzer Leopard 2 A4 aus Polen erhalten.

Der Leopard habe sich im internationalen Kräftemessen gegenüber den US‑Panzern M1 Abrams, dem britischen Challenger 2 sowie auch den französischen Leclerc-Panzern mehrfach als der im Gesamtpaket stärkste Kampfpanzer bewiesen, schreiben die Experten des Blogs „ Military Today “.

  • Sie führen ihn deshalb als stärksten Kampfpanzer der Welt auf.
  • Der Leopard ist den Kampfpanzern sowjetischer Bauart im Zweikampf überlegen”, sagte zudem Oberst a.D.
  • Wolfgang Richter von der Stiftung Wissenschaft und Politik gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
  • In all seinen Varianten ist der Leopard 2 ein sehr guter Panzer, sicherlich einer der besten der Welt”, sagte Marco Maulbecker, Panzerkommandant der Bundeswehr und Kommandeur der Nato-Kampfgruppen in Litauen zuletzt im RND-Podcast „Geyer und Niesmann”.

Maulbecker hob dabei besonders die Beweglichkeit und Feuerkraft des deutschen Kampfpanzers hervor. Beides sei sehr gut aufeinander abgestimmt. Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Das Militärportal „ 19fortyfive ” hingegen nennt den Leopard lediglich den „besten Panzer in Europa”.

Was kostet 1 Schuss Panzerfaust?

Aufbau und Wirkungsweise – Bundeswehrsoldat mit einer Panzerfaust 3 während einer Übung Die Panzerfaust 3 besteht aus dem wiederverwendbaren Griffstück und der Patrone. Die Patrone wiederum unterteilt sich in Abschussrohr und Geschoss. Der Geschosskopf liegt außerhalb des Rohres, wodurch die Abmessungen des Kopfes unabhängig vom Kaliber des Abschussrohres gewählt werden können.

Er besteht aus zwei Teilen – dem Abstandsrohr und der Wirkladung. Gegen gepanzerte Ziele, wie Panzer, wird das Abstandsrohr ausgezogen. Gegen weiche Ziele, wie Lkw und Gebäude, bleibt es eingeschoben. Das Griffstück ist mit Visier und Abschusseinrichtung ausgestattet. Aufgrund einer neuartigen Verdämmung kann die Panzerfaust 3 auch in geschlossenen Räumen eingesetzt werden.

Dabei sind von der hinteren Wand 2 m Abstand einzuhalten. Das Raumvolumen muss mindestens 24 m³ betragen. Im Freien gilt eine Rückstrahlzone von 5 m und eine Absperrzone von 40 m. Die Verdämmung besteht aus Eisenpulver und Wachs und wird beim Abschuss nach hinten ausgestoßen.

Durch den Ausstoß wird ebenfalls der Rückstoß reduziert, die Wirkung gleicht einem rückstoßfreien Geschütz, Entgegen der ursprünglichen Festlegung als Einwegwaffe wurde dieses Konzept in den ersten Nutzungsjahren bei der Bundeswehr aufgegeben. Somit wird nach dem Schuss die Abfeuerungseinrichtung vom Abschussrohr abgenommen und kann zusammen mit einer neuen Patrone weiterverwendet werden.

Die Panzerfaust 3 ist in der Standardausführung nicht nachtkampffähig und damit auf Gefechtsfeldbeleuchtung angewiesen. Durch eine Montageplatte kann jedoch mit dem Nachtsichtaufsatz 80 (NSA 80) ein Restlichtverstärker angebracht werden. Die Kosten für das Griffstück mit Visier liegen bei der derzeit (Stand 2022) modernsten Variante bei ca.11.000 US-Dollar.

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Wie teuer ist ein Schuss mit dem g36?

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Wie viel kostet eine 155 mm Granate?

Russland kann täglich 20 000 Artilleriegranaten abfeuern. Die Ukraine höchstens 6000 – Militärisch bedeutet das: Während die russische Armee in der Ukraine jeden Tag um die 20 000 Artilleriegranaten abfeuern kann – etwa die Zahl an Geschossen, die monatlich in Westeuropa hergestellt werden -, stehen den Ukrainern täglich nur 4000 bis 6000 Schuss zur Verfügung.

  1. Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow, der seine europäischen Kollegen diese Woche in Stockholm treffen wird, hat die EU daher aufgefordert, seinem Land mindestens 250 000 Schuss Artilleriemunition pro Monat zu liefern.
  2. In einem Brief an die EU-Regierungen, über den die Financial Times berichtete, rechnete Resnikow vor, dass seine Armee eigentlich sogar mehr als 350 000 Schuss pro Monat benötige, um militärisch effektiv sein zu können.

In diesem Umfang wird die EU der von Russland angegriffenen Ukraine allerdings kaum helfen. Eine einfache 155-Millimeter-Granate, die zum Beispiel nicht über eine Laser- oder GPS-Lenkeinheit verfügt – mithin eine sogenannte “dumme Bombe” – kostet um die 3000 Euro pro Stück.

Wie viel kostet ein T 72 Panzer?

T-72 – Wikipedia T-72 T-72 der tschechischen Streitkräfte, 2011 Allgemeine Eigenschaften Besatzung 3 (Kommandant, Fahrer, Richtschütze) Länge 6,9 m Breite 3,6 m Höhe 2,2 m (Turmoberseite) Masse 41,5 Gefechtsgewicht Panzerung und Bewaffnung Hauptbewaffnung 1 × 125-mm- Sekundärbewaffnung 1 × 7,62-mm- (-MG) 1 × 12,7-mm- (-MG) Beweglichkeit Antrieb T-72: V12-Mehrstoff-Diesel T-72B: V12-Mehrstoff-Motor T-72: 576 kW (780 )T-72B: 618 kW (840 PS) Federung Geschwindigkeit 60 km/h (Straße)45–50 km/h (Gelände) Leistung/Gewicht 13,9 kW/t (18,8 PS/t) 450 km (550 km mit externen Tankbehältern) Der T-72 ist ein, der ab 1972 von dem Unternehmen gebaut und von der in Dienst gestellt wurde.

  • Außer in der Sowjetunion wurde der Panzer in, in der und in gebaut, in ab 1980 in Lizenz.
  • Der T-72 ist der gegenwärtig am meisten genutzte Kampfpanzer der Welt.
  • Er wurde in großen Stückzahlen exportiert, darunter in viele Nahost-Staaten wie,, und,
  • So kam er auch in vielen Konflikten zum Einsatz, so im, dem und dem und in den,

Insgesamt wurden rund 20.000 Exemplare hergestellt; davon unterhielt vor Beginn des 2022 noch rund 9200 Stück, wobei bis dahin nur etwa 1200 noch aktiv waren. Der Exportpreis für einen T-72M1 betrug 1992 etwa 1,2 Millionen US-Dollar; mit dazugehöriger Munition und Ersatzteilen belief sich der Stückpreis auf etwa 1,8 Millionen US-Dollar.

Wie viel kostet ein Leopard 2 A6 Panzer?

Die Kosten für einen Leopard 2 Panzer – Die Entwicklung des Panzers Leopard 2 ab 1970 kostete insgesamt 359,4 Millionen Deutsche Mark, in Kombination mit verschiedenen Weiterentwicklungen sogar 600 Millionen Deutsche Mark.

Der Prototyp des Leopard 2 heißt Leopard 2AV. Pro Stück fielen 1973 Kosten von 2,3 Millionen Deutsche Mark an, das Modell wird heute nicht mehr gefertigt. Das Modell Leopard 2 A6 wird von Deutschland an die Ukraine geliefert, um im Krieg gegen Russland eingesetzt zu werden. Diese Panzer kosten in der Herstellung zwischen 3 und 9 Millionen Euro. Dieser große Bereich kommt dadurch zustande, dass der Panzer nicht in Massen gefertigt wird und ein Preis pro Stück so nicht eindeutig kalkuliert werden kann. Außerdem hängt der Preis von der Ausstattung des Fahrzeugs ab. Um den eigenen Bestand wieder aufzufüllen, will die Bundeswehr selbst Leopard 2-Panzer des Typs A7 bestellen. Diese kosten pro Stück um die 15 Millionen Euro.

Was kostet ein Schuss von Leopard 2?

Munition – Munitionsbunker im Turmheck für die Bereitschaftsmunition mit gelagerten EX -Patronen KADAG auf einem Leopard 2A5. Der Kampfpanzer verfügt noch über die leichte Kettenblende der ersten Generation (hintere Segmente der Kettenschürze). Die vorderen Segmente gehören zur schweren Kettenblende und sind Teil der Frontpanzerung (ab dem sechsten Baulos verstärkt). Variante des 2A5 mit der neuen Mehrfachwurfanlage, neuer schwerer Kettenblende (erste vier Segmente der Kettenschürze) sowie verbesserter Ausführung der leichten Kettenblende (letzte Segmente der Schürze) der dritten Generation. Die Munition für die Kanone befindet sich sowohl im Turmheck als auch in der Panzerwanne.

Die Bereitschaftsmunition hinter einer druckdichten Schott-Tür im Turm enthält 15 Patronen (die unterschiedlichen Typs sein können) und ist für den Ladeschützen jederzeit zugänglich. Die 27 Patronen (ab A6M reduziert auf 22 Patronen) in der Wanne (in Fahrtrichtung links vom Fahrer) sind nur zugänglich, wenn sich der Turm in einer bestimmten Position befindet (3 Uhr – aus Sicherheitsgründen dann festgezurrt).

Der Leopard 2 verfügte anfangs über zwei Munitionsarten. Das gegen feindliche Kampfpanzer eingesetzte Geschoss ist die KE-Munition (BW-Bezeichnung für K inetische E nergie, NATO-Bezeichnung APFSDS(-T) Armor Piercing Fin-Stabilized Discarding Sabot-Tracer ), ein panzerbrechendes Wuchtgeschoss mit Treibkäfig und Leuchtspur,

Gegen gehärtete und weiche Ziele, darunter auch Infanterie, wird die MZ-Munition (BW-Bezeichnung für M ehr- Z weck-Munition, NATO-Bezeichnung HEAT -MP-T High Explosive Anti Tank Multi Purpose – Tracer ), ein Hohlladungsmehrzweckgeschoss mit Leuchtspur, eingesetzt. Beide Geschossarten sind flügelstabilisiert.

Alle Munitionssorten bestehen aus teilverbrennbaren Hülsen, gefertigt aus Zellulose, Nitrozellulose, Harz sowie stabilisierenden Zusätzen und hinterlassen beim Verschuss nur den Hülsenboden aus Stahl. Bei der KE-Munition wird mit Hilfe eines Treibspiegels ein flügelstabilisiertes Pfeilgeschoss mit einem Kaliber von etwa 38 Millimetern aus gesintertem Wolframcarbid aus der 120-mm-Glattrohrkanone verschossen.

  1. Das Geschoss hat, je nach Munitionstyp und Bordkanone (DM 33 + L/44), eine Mündungsgeschwindigkeit von 1640 m/s (also ungefähr fünffache Schallgeschwindigkeit).
  2. Die Wirkung des KE-Geschosses basiert auf Bewegungsenergie; es enthält keinen Sprengstoff; seine Wirkung ist allein abhängig von seiner Auftreff-Energie.

Nach dem Auftreffen auf dem Ziel und während der Penetration der Panzerung verdrängt der Pfeil durch seine hohe kinetische Energie Panzerungsmaterial. Dringt er bis in den Kampfraum vor, verursacht er an der Innenseite einen Splitterregen. Durch den Luftwiderstand verringert sich mit zunehmender Entfernung die Geschwindigkeit des Penetrators und damit auch seine Bewegungsenergie und Durchschlagsleistung.

Das MZ-Geschoss hat eine Mündungsgeschwindigkeit von 1140 m/s. Die Geschwindigkeit hat keine erwähnenswerte Auswirkung auf die Durchschlagskraft. Diese ist begründet in der Ausbildung des Geschosses als Hohlladungsgeschoss. Infolgedessen hat auch die Schussentfernung keinen Einfluss auf die Zielwirkung.

Infolge der beim Durchschlag verursachten extremen Wärme kommt es im Panzer meist zu Sekundärexplosionen. Gegen die Insassen wirken Druck und Splitter aus schmelzflüssigem Material. Die Durchschlagsleistungen gegen homogene Panzerplatten betragen etwa 600 Millimeter beim MZ- und über 800 Millimeter beim KE-Geschoss.

Aufgrund der Verbesserungen bei der Schutztechnologie gegen Hohlladungsgeschosse entwickelte Rheinmetall ein HE-Geschoss (Sprenggranate). Sie ersetzt die alte und nicht mehr produzierte MZ-Munition bei der Bundeswehr und verbessert die Wirksamkeit des Leopard 2 gegen Flächenziele, gegen Stellungen hinter Deckungen, in Unterständen und Gebäuden, gegen Infanterie, Schützenpanzer sowie leichtgepanzerte Transportfahrzeuge.

Die Mündungsgeschwindigkeit des 19 Kilogramm schweren Geschosses beträgt mit der L/55 etwa 1100 m/s und ermöglicht Kampfentfernungen bis 5000 Meter. Dazu verfügt die Munition neben einem Zeitzünder über einen Aufschlagzünder mit und ohne Verzögerung. Der Zünder wird dabei entweder manuell über ein separates Zünderstellgerät oder automatisch über eine Anbindung an den Feuerleitrechner gestellt.

  1. Mit Hilfe des Zeitzünders ist es möglich, die Munition in der Luft in einem vorgegebenen Abstand zum Ziel detonieren zu lassen.
  2. Die Munition wurde 2014 als DM11 eingeführt.
  3. Der Stückpreis beträgt ca.9000 Euro.
  4. Neben dieser Munition verfügen die Streitkräfte auch über Übungsmunition für den scharfen Schuss.

Die Bundeswehr setzt sie für die KE- und MZ-Üb-Geschosse ein. Beide sind lichtblau markiert. Aufgrund des Sicherheitsbereiches von 90 Kilometern für die KE-Gefechtsmunition benutzt die Panzertruppe zum scharfen Schuss in Deutschland fast ausschließlich die Übungsvariante der KE-Munition.

Der Penetrator der KE-Üb besteht aus einem leichteren Material und besitzt ein Lochkegelleitwerk. Auf den ersten 2000 Metern entsprechen die außenballistischen Eigenschaften weitgehend denen der Gefechtsmunition, erst auf größere Distanzen gibt es rapide zunehmende Abweichungen. Der Sicherheitsbereich beträgt 22 Kilometer, mit verbesserter KE-Üb ( APFSDS-T-TP, TP steht dabei für Target-Practice ) liegt er bei 7,5 Kilometern.

Die MZ-Üb (HEAT-T-TP) gleicht bis auf den Gefechtskopf der Gefechtspatrone DM 12 A2. Diese hat einen Betonkopf, um die Schäden im Zielgebiet und somit die Kosten zu reduzieren. Rheinmetall bewarb außer den üblichen Munitionssorten für den Leopard 2 auch einen Nachrüstsatz namens LAHAT, mit der eine weitere Leistungssteigerung erzielt wird.

  • LAHAT ist eine lasergesteuerte Rakete der Israel Aerospace Industries mit einer effektiven Reichweite von mehr als 6000 Metern, die aus der Bordkanone oder aus einem positionsunabhängigen Startgerät abgefeuert wird.
  • Die Verbesserung umfasst ebenfalls ein lasergestütztes Feuerleitsystem zur Waffenlenkung.

Die Rakete ist gegen alle bekannten Störversuche unempfindlich und kann gegen Panzer, Hubschrauber sowie Ziele außerhalb der Sichtweite der Besatzung eingesetzt werden. Darüber hinaus stehen je nach Nutzerstaat PELE – und Canistermunition zur Verfügung.

Munitionstypen Leopard 2

Name Typ Masse – Patrone in kg Masse – Penetrator/Geschoss in kg Mündungsgeschw. in m/s Kampfentfernung in m Einführung/Anmerkung
DM12 MZ 23,2 13,5 ca.1140 ca.2600 1979
DM12A1 MZ 23,2 14,1 ca.1140 ca.2600 Nachfolger der DM12
DM13 KE ca.1650 ca.3200 1979
DM23 KE ca.1650 ca.3500 1983
DM33 KE 19 4,6 ca.1650 ca.3500 1987
DM43/DM43A1 (LKE I) KE 20 7,2 mit Treibkäfig 1740 Internationaler Einsatz
DM53 (LKE II) KE 21,4 ca.5 1670 (L/44) 1750 (L/55) 4000 1999
DM53A1/DM63 (LKE II) KE ? ca.8,45 1750 (L/55) 2005 verbesserte LKE II, stärkere Treibladung; gesteigerte effektive Schussentfernung, Verschuss nur aus L/55.
DM11 HE 29 ca.950 (L/44) ca.1100 (L/55) 5000 2014 Kann durch ein Programmierkit bestehend aus einem „Ammunition Communication Module (ACM)” zur Programmierung der Zünder, einer Schnittstelle (Interface-Box) zwischen ACM und Feuerleitrechner, die alle relevanten Daten für das ACM generiert und einem zusätzlichen Schaltkasten für das Ladeschützenbediengerät (Add-on Control-Box/ACB) aus jedem Leopard 2 verschossen werden.

Anmerkung: Von der Bundeswehr genutzte Munition

Wie viel kostet ein Leopard 2 A8?

Als Ausgleich für Waffenlieferungen: Bundeswehr bekommt 18 neue Leopard-2-Panzer Als Ausgleich für Panzerlieferungen an die Ukraine erhält die Bundeswehr vom Typ Leopard 2A8. Der Haushaltsausschuss des Bundestags gab dafür am Mittwoch nach Teilnehmerangaben rund 525 Millionen Euro frei.

  1. Deutschland hat der Ukraine.
  2. Die jetzt bewilligten zwölf Haubitzen sind Teil einer bereits im März beschlossenen Rahmenvereinbarung für die Lieferung von bis zu 28 Stück.
  3. Der Auftrag der Kampfpanzer für den Typ Leopard 2 A8 hat demnach ein Volumen von 525,6 Millionen Euro, die Panzerhaubitzen 2000 vom Typ von 190,7 Millionen Euro.

Geliefert werden soll das Gerät bis spätestens 2026, wie aus der Vorlage des Finanzministeriums hervorgeht. Enthalten ist darin auch eine Option für weitere 105 Panzer, mit einem Gesamtvolumen von dann 2,9 Milliarden Euro.