Wie Viel Quadratkilometer Hat Die Schweiz?

Wie Viel Quadratkilometer Hat Die Schweiz
Andere suchten auch nach Österreich 83.871 km² Deutschland 357.588 km² Niederlande 41.850 km²

Wie viele Staaten hat die Schweiz?

Die 26 Kantone der Schweiz Die 26 Kantone ( französisch cantons, italienisch cantoni, rätoromanisch chantuns, in der Deutschschweiz traditionell auch Stand, im Plural Stände, beziehungsweise in der Romandie auch état genannt) sind die Gliedstaaten der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Der Begriff Kanton wird erstmals 1475 in einer Freiburger Akte verwendet.

Wie viel km hat die Schweiz?

Wie würden Sie die Schweiz in Worten beschreiben? Gebirgig, traditionell und viel feine Schokolade? Die geografische Grösse – Fläche der Schweiz Die Fläche der Schweiz umfasst 41’285 km². Sie lässt sich unterteilen in produktive und unproduktive Landflächen, wobei rund 31’000 km² (75 %) als produktive Fläche gelten. Dazu zählen bewaldete Gebiete und Flächen, die landwirtschaftlich genutzt werden oder als Siedlungsfläche dienen.

Die restlichen 25 % – also rund 10’000 km² – entfallen auf Gewässer oder gelten als unproduktive, vegetationslose Gebiete (Gletscher, Fels etc.). Die Siedlungsfläche macht insgesamt nur 7,5 % (rund 3’100 km²) der Gesamtfläche aus. Die Schweiz wird von fünf Staaten umschlossen: Sie grenzt an Italien (782 km), Frankreich (585 km), Deutschland (347 km), Österreich (180 km) und Liechtenstein (41 km).

Die demografische Grösse der Schweiz Insgesamt zählt die Schweiz 8’417’730 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand Dezember 2017). Rund 40 % der Bevölkerung leben in einer der fünf grössten Agglomerationen des Landes: in Zürich, Genf, Basel, Bern oder Lausanne.

Weitaus am meisten Einwohnerinnen und Einwohner zählt die Agglomeration Zürich, nämlich rund 1,3 Mio. (Stand 2015). Die wirtschaftliche Grösse der Schweiz In der Schweiz sind insgesamt rund 4’700’000 Personen erwerbstätig. Dies entspricht 63 % der männlichen und 60,7 % der weiblichen Bevölkerung im erwerbstätigen Alter zwischen 20 und 64 Jahren.

Die Mehrheit der Beschäftigten ist im Dienstleistungssektor (3. Sektor) tätig. Es sind rund 2’800’000 Personen, die im Handel, Banken- und Versicherungswesen, in der öffentlichen Verwaltung, in der Gastronomie oder Hotellerie arbeiten. Ein weiterer erheblicher Teil der Beschäftigten entfällt auf den Industriesektor (970’000), während nur 3 % im 1.

Sektor, also in der Land- und Forstwirtschaft, arbeiten. Entsprechend dieser Verteilung fällt auch das 2016 erwirtschaftete Bruttoninlandprodukt aus.4,3 Mrd. CHF erzielte die Landwirtschaft, 127,1 Mrd. CHF die Industrie, 153,2 Mrd. CHF Handel- und Gastgewerbe sowie 131,0 Mrd. CHF die Branche der Finanzdienstleistungen und das Immobiliengewerbe.

Gesamthaft liess sich für das Jahr 2016 ein Bruttoinlandprodukt von 659,0 Mrd. CHF verzeichnen. Das Bildungssystem Der Weg in die Berufswelt führt in der Schweiz über einen dreistufigen Bildungsweg, wobei nach jeder Stufe ein Austritt möglich ist. Obligatorisch ist einzig die erste Stufe, die sogenannte obligatorische Schulzeit, die zwischen neun und elf Jahren dauert.

Danach ist ein Übertritt in die freiwillige Sekundarstufe II möglich, die sowohl Gymnasien wie auch Fachmittelschulen und Berufslehren beinhaltet. Die Tertiärstufe umfasst das Hochschulwesen sowie die höhere Berufsbildung. Der Zugang zur Tertiärstufe kann über die Sekundarstufe II oder über eine bereits erfolgte Berufsbildung erfolgen.

In der Schweiz haben rund 47 % der Bevölkerung ihre Ausbildung mit einem Sekundarschulabschluss abgeschlossen und rund 42 % verfügen über einen Abschluss auf der Tertiärstufe. Im Jahr 2015 wurden rund 37 Mrd. CHF für Bildung und Forschung ausgegeben (mit Bund, Kantonen und Gemeinden).

41’291 km² Fläche Schweiz
31’000 km² Produktive Landfläche
5 Staaten umschliessen die Schweiz
1’935 km Schweizer Landesgrenze
1’334’269 Einw. Grösste Agglomeration der Schweiz
8’417’730 Gesamtbevölkerung
4’669’000 Erwerbstätige
656,0 Mrd. CHF Bruttoinlandprodukt (2016)
37 Mrd. CHF Ausgaben für Bildung und Forschung (2015)

Mehr über die Schweiz und ihre Leute lesen Text: Deborah von Büren, Bestwiss Einmal wöchentlich erscheint unser Newsletter mit handverlesenen Inhalten. Das Beste direkt in Ihrer Mailbox.

Wie groß ist der durchschnittliche Mann in der Schweiz?

Durchschnittsgrößen

Land Durchschnittliche Größe in cm (Geburtsjahr 2000)
Männer
35 Frankreich 178,6
36 Schweiz 178,7
37 St. Vincent und die Grenadinen 177,5

Wann gehörte die Schweiz zu Deutschland?

«Stammbaum der schweizerischen Eidgenossenschaft». Das Schmuckblatt des 19. Jahrhunderts illustriert die Entstehung des 1848 gegründeten modernen Schweizer Bundesstaates. (Zu beachten ist die Verwechslung der Wappen von Unterwalden ob dem Wald und von Unterwalden nid dem Wald,) Die neuere Geschichte der Schweiz als Bundesstaat beginnt mit der Annahme der Bundesverfassung von 1848,

Vorläufer der modernen Schweiz waren die seit dem Ende des 13. Jahrhunderts als lockerer Bund organisierte Alte Eidgenossenschaft, die von 1798 bis 1803 bestehende zentralistisch aufgebaute Helvetische Republik sowie die 1803 gegründete und 1815 neu organisierte «Schweizerische Eidgenossenschaft». Die eidgenössischen Kantone gewannen 1648 im Westfälischen Frieden die Souveränität vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation,

Diese Souveränität wurde 1815 vom Wiener Kongress bestätigt und die vor der « Franzosenzeit » bestehenden, bis heute gültigen Grenzen der Schweiz bis auf kleinere Abweichungen anerkannt. Wichtige Grundlinien in der Schweizer Geschichte sind der ausgeprägte Föderalismus und seit dem Zweiten Pariser Frieden von 1815 die internationale Neutralität, beruhend auf den Entscheidungen des Wiener Kongresses.

Wie lange braucht man um durch die Schweiz zu fahren?

Neun Tage sollte man für die komplette Rundreise, die einmal durch die ganze Schweiz führt, einplanen.

Wie viel Mal ist Brasilien größer als die Schweiz?

Inseln – Zum brasilianischen Hoheitsgebiet gehören auch einige Inseln im Atlantik, z.B. die etwa 800 km vor der Küste gelegenen Sankt-Peter-und-Sankt-Pauls-Felsen, die nur mit einem Leuchtturm bebaut sind, und die ehemalige Sträflingskolonie Fernando de Noronha, die nicht weit von der Felsgruppe entfernt ist.

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Beide liegen auf dem mittelatlantischen Rücken, Vulkanischen Ursprungs sind die Inseln Trindade und Martim Vaz, die zum Bundesstaat Espírito Santo gehören. Das ovale Rocas-Atoll erstreckt sich über mehrere Kilometer und wurde aufgrund der außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt als Weltnaturerbe aufgenommen.

Die größte Insel aber ist Marajó zwischen den Mündungen des Amazonas und des Rio Pará, der zum Mündungsgebiet des Rio Tocantins gehört. Sie ist mit einer Fläche von etwa 48.000 km² größer als beispielsweise die Schweiz, Da aber große Teile in der Regenzeit überschwemmt sind, ist die Insel nur an einigen Orten besiedelt.

Wie ist die Mentalität der Schweizer?

Die schweizerische Mentalität In der deutschsprachigen Schweiz wird ein deutscher Dialekt gesprochen. Deshalb aber anzunehmen, Deutschschweizer wären wie Deutsche, ist falsch: Die Schweiz ist ein anderes Land mit eigener Kultur. Schweizer haben ein ausgeprägtes demokratisches Verständnis.

  • Sie sind westeuropäisch orientierte, freiheitsliebende Bürger, die sich von der US-amerikanischen Mentalität abgrenzen.
  • Vielfalt, Toleranz und die Trennung von Staat und Religion sind für Schweizer fundamentale Werte.
  • Sie sind weniger obrigkeitsgläubig als Deutsche.
  • Jede Art der Autorität wird von Schweizern abgelehnt.

Behandeln Sie Chefs genauso wie ihre Mitarbeiter. Schweizer mögen Gleichstellung. Sie möchten nicht herausgehoben werden. Chefs versuchen ihre Anliegen durch beiläufige Bitten zu vermitteln, nicht durch Anweisungen. In der Schweiz gehen Menschen auch in geschäftlichen Umfeldern ausgesprochen freundschaftlich miteinander um und duzen sich zunehmend.

Bleiben Sie bei aller vordergründiger Nähe professionell und wahren Sie die Grenze zum Kumpelhaften. Ein Gespür für den reibungslosen, effektiven Umgang miteinander ist in der Schweiz besonders wichtig. In Konfliktsituationen setzen Schweizer auf Kooperation statt auf Konfrontation. Die Tendenz, Gleichheit zum Ausdruck zu bringen, spiegelt sich auch in der Garderobe der Schweizer.

Sie mögen stilvolle Kleidung und stilvollen Schmuck durchaus, neigen aber zu Understatement und Zurückhaltung und sind reserviert gegenüber prunkvollem oder prahlerischem Auftreten. Schweizer denken kritisch mit und möchten auch mitbestimmen. Das äußert sich nicht nur in Direktabstimmungen im politischen Geschehen, sondern auch in Betrieben.

  • Zwar nehmen die in der Schweiz praktizierte gemeinsame Beratung und Entscheidungsfindung mehr Zeit in Anspruch, aber die gemeinsam gefundenen ausgewogenen Kompromisse werden breiter getragen.
  • Schweizer akzeptieren nicht, dass es nur einen Weg geben soll.
  • Sie diskutieren Alternativen.
  • Jede Entscheidung soll für Schweizer in der untersten möglichen Einheit erfolgen.

Auch diese Überzeugung spiegelt sich in der betrieblichen Praxis wider. Zwar sind Schweizer traditionell veranlagt, was aber nicht heißt, dass sie möchten, dass alles so bleibt, wie es ist. Auf Ausländer mögen sie behäbig und beharrlich wirken, aber im Grunde sind Schweizer, vielleicht aufgrund ihrer stabilen Geschichte, extrem gelassen.

Gleichzeitig sind sie als altes Handelsvolk sehr flexibel. So ist die Schweiz das europäische Land mit der größten Innovationsintensität. Wenn Sie einen Termin mit einem Schweizer haben, seien Sie pünktlich. Pünktlichkeit ist für Schweizer eine Selbstverständlichkeit. Pünktlichkeit ist aber nur eine Facette von Präzision.

Und Schweizer sind auch für ihre Präzision bekannt, die sich in der schweizerischen Feinmechanik spiegelt. Wenn Sie mit Schweizern Geschäfte machen möchten, sollten Sie auf diese Anforderungen eingehen. Das fängt bei der Begrüßung an: Schweizer legen nämlich großen Wert darauf, mit ihrem Namen begrüßt zu werden.

Halten Sie die Begrüßung und auch die Verabschiedung bei geschäftlichen Terminen förmlich, und vermeiden Sie ein formloses „Tschüss”. Leiten Sie Gespräche mit Smalltalk ein, aber wohldosiert. Kommen Sie in angemessener Zeit zum Thema des Meetings. Zur Präzision von Schweizern gehört auch ihre Zuverlässigkeit.

Dieselbe Zuverlässigkeit werden sie auch von Ihnen erwarten. Deutschschweizer fühlen sich komfortabler, wenn sie Schwizerdütsch sprechen; mit Hochdeutsch fühlen sie sich Deutschen unterlegen und vermeiden es deshalb lieber. Wörter wie „parkieren” und „grillieren” wirken auf Deutsche schwülstig; ihre Reaktion darauf sorgt bei Schweizern für das Gefühl, man mache sich über sie lustig.

Schwizerdütsch gut zu verstehen und die sprachlichen Eigenarten zu akzeptieren, kann Deutschen in der deutschsprachigen Schweiz Türen öffnen. Deutsche werden von Schweizern oft als arrogant wahrgenommen. Das ist auf unterschiedlichen Stil, unterschiedliche Wortwahl und unterschiedliche Formulierungen zurückzuführen.

Während Schweizer ihre Kritik umschreiben, gehen Deutsche sachlich und direkt auf festgestellte Fehler ein, was Schweizer nicht gewohnt sind. Sowohl Deutsche als auch Schweizer tun sich einen Gefallen, wenn sie die gängigen Fachbegriffe aus dem Sprachraum des anderen übernehmen.

Beispielsweise „Traktandenliste” vs. „Tagesordnung” und „sistieren” vs. „teilnehmen”. Schweizer leben ökobewusst. Als Tourismus-Land ist die Schweiz einerseits stark vom Ökosystem abhängig und hat andererseits wenig Rohstoffe und wurde deshalb schon früh industrialisiert. Vielleicht haben Schweizer deshalb schon früh gelernt, den Einsatz von Technologie mit Umweltschutz zu verbinden.

Beispielsweise wird das öffentliche Verkehrssystem deutlich besser angenommen als das deutsche von Deutschen. In der Schweiz besteht eine ausgeprägte Sensibilität gegenüber den ökologischen und sozialen Folgen des Einsatzes von Technologie. Größere Projekte werden in der Schweiz in der Regel intensiv auf ihre Langzeitfolgen analysiert, bevor sie freigegeben werden.

Was ist höflich in der Schweiz?

Höflichkeit – Zu den Schweizer Tugenden gehört neben der bekannten Pünktlichkeit auch die Höflichkeit. Dies beschränkt sich nicht nur auf Bitte und Danke, auch eine weichere und indirektere Ausdrucksform gehört dazu. Wenn man dies weiss, kann man auch leichter nachvollziehen warum eine direkte und harte Ausdrucksweise schneller als arrogant oder unhöflich aufgenommen wird.

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Wie viel Geld braucht man um in die Schweiz auszuwandern?

Lebenshaltungskosten – Die Lebenshaltungskosten sind im Schnitt etwa 54% teurer als Deutschland. Hier finden Sie eine Übersicht zu den Lebenshaltungskosten in der Schweiz (Lebensmittel, Miete, Immobilien, etc.). Lebenshaltungskosten in der Schweiz für 2 Personen liegen zwischen 5.000 und 9.000 EUR (inklusive Miete).

Welche Städte in Schweiz sprechen Deutsch?

Alles über die Sprachen der Schweiz und wo sie gesprochen werden Die Schweiz ist ein ziemlich kleines Land. Das weisst du bestimmt bereits. Deshalb verwundert es so manchen Besucher, dass es nicht eine “Schweizer Sprache” gibt. Stattdessen hat die Schweiz gleich vier offizielle Landessprachen.

  • Im Westen triffst du auf Französisch, im Süden auf Italienisch und in der restlichen Schweiz auf Deutsch,
  • Oder besser gesagt: Schweizerdeutsch.
  • Die vierte Landessprache ist Rätoromanisch, die im Südosten der Schweiz gesprochen wird.
  • Hinzu kommen zahlreiche Dialekte, die insbesondere das Schweizerdeutsch zu einem interessanten Konstrukt machen, das so manchen unserer Deutschen oder Österreicher Nachbarn ins Schwitzen bringt.

Aber mehr zu diesem speziellen Dialekt später. Als erstes findest du hier eine Übersicht, wo in der Schweiz welche Sprache gesprochen wird. Die Verteilung der Sprachen in der Schweiz (Karte: Seraina Zellweger) Deutsch ist mit über 60% die am meisten verbreitete Sprache der Schweiz. Auf der Karte siehst du den deutschsprachigen Teil der Schweiz blau dargestellt. In 17 der 26 Schweizer Kantone ist Deutsch die einzige Amtssprache. Blick auf Luzern (Foto: Unsplash Geertje Caliguire) Alpaufzug in Appenzell (Foto: Schweiz Tourismus Jan Geerk) Französisch wird von über 20% der Schweizer Bevölkerung gesprochen. Auf der Karte siehst du den französischsprachigen Teil der Schweiz rot dargestellt. In den Kantonen Genf, Jura, Neuenburg und Waadt gilt Französisch als einzige Amtssprache. Ausblick über Genf (Foto: Schweiz Tourismus Stephan Engler) Grüne Wiesen im Neuenburger Jura (Foto: Schweiz Tourismus Roland Gerth) Italienisch ist mit 8% weniger stark verbreitet als Deutsch und Französisch. Trotzdem ist die Sprache ein fester Bestandteil der Schweizer Sprachlandschaft. Du findest es teils in den südlichen Regionen des Bündnerlandes und des Wallis. Ausblick auf den Lago Maggiore (Foto: Schweiz Tourismus Christof Sonderegger) Kleines Bergdorf im Tessin (Foto: Schweiz Tourismus Christof Sonderegger) Rätoromanisch ist die Sprache mit dem kleinsten Sprachanteil der Schweiz. Gerade einmal 1% der Bevölkerung spricht Rätoromanisch. Wenn du diese spezielle Sprache, die etwas an eine Mischung aus Französisch und Italienisch erinnert, hören möchtest, musst du dich in den dreisprachigen Kanton Graubünden begeben. Chur bei Sonnenuntergang (Foto: Schweiz Tourismus Andreas Gerth) Landschaft in Graubünden (Foto: Schweiz Tourismus Christian Meixner) Schweizerdeutsch ist ein spezielles Konstrukt. Erstens gibt es nicht das Schweizerdeutsch schlechthin. Die deutschsprachige Schweiz verfügt über eine grosse Vielfalt an verschiedenen Dialekten.

Es gibt keine Rechtschreibung. Keine Regeln. Schweizerdeutsch wird gesprochen, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Das führt oft zu hitzigen Diskussionen zwischen Angehörigen verschiedener Dialekte, wie man nun etwas richtig sagt. Aber da es keine Rechtschreibung gibt, gibt es da auch kein richtig und falsch. Schweizerdeutsch wird nur gesprochen und ist somit keine Schriftsprache. Natürlich werden informelle Nachrichten zwischen Freunden, Familien und Bekannten, insbesondere unter den jüngeren Generationen, oft auf Schweizerdeutsch geschrieben. Aber offiziell ist Schriftdeutsch die geltende Schriftsprache. Unsere deutschen Nachbarn haben oft Mühe, Schweizerdeutsch zu verstehen. Wenn sie im Süddeutschen Raum, ungefähr bis und mit Stuttgart, leben, verstehen sie uns oft ganz gut. Aber je weiter nördlich sie zuhause sind, desto unverständlicher kommen ihnen unsere Dialekte vor. Um dir ein paar Unterschiede zwischen Deutsch und Schweizerdeutsch aufzuzeigen, haben wir eine kleine Tabelle für dich zusammengestellt. Wie du siehst, gibt es in der Schweiz je nach Dialekt teilweise unterschiedliche Wörter für denselben Begriff.

Deutsch Schweizerdeutsch
Karotte Rüebli
Croissant Gipfeli
Frühstück Zmorge
MIttagessen Zmittag
Abendessen Znacht
Kartoffel Härdöpfel / Äerdli
Tratschtante Schnädertante
einkaufen gehen go poschte / iichaufe
weinen brüele / brööle / hüüle
Schaukel Gigampfi / Riitiseili / Riitiplampi
Erbsen Buärli / Erbsli
Schlauchboot fahren böötle
Flasche Guttere
Wie dem auch sei item (verbreitet im Kanton Bern)
Schnupfen Schnuderi / Pfnüsel
Kehlkopf Gurgeli
Meerschweinchen Meersäuli

Geschätzte 6% in der Schweiz sprechen Englisch als Hauptsprache. Du kommst mit Englisch in der Regel problemlos durch unser Land. Sie gilt mittlerweile als die heimliche fünfte Landessprache. Treffen Schweizer aus verschiedenen Sprachregionen aufeinander, bevorzugen sie oft Englisch anstatt eine der offiziellen Landessprachen.

Die Schweiz ist als Einwanderungsland beliebt. Mit einem Ausländeranteil von über 25% liegt die Schweiz nach Singapur, Australien und Neuseeland weltweit auf Platz vier. Portugiesisch, Albanisch, Serbo-Kroatisch oder Spanisch hörst du nicht selten. Mit einem Anteil von über 1% führen sie die lange Liste der 40 weiteren Sprachen der Schweiz.

Du meinst, Latein sei tot? Nicht in der Schweiz. Gerne verwenden wir es für die neutrale Verständigung, um bewusst keine der Landessprachen zu bevorzugen. Insbesondere wenn es um gesamtnationale Projekte oder Initiativen geht: Pro Senectute, Pro Natura, Pro Patria, Confoederatio Helvetia (steht auf Münzen/Briefmarken), um nur einige zu nennen. Schweizer Banknoten (Foto: Unsplash) Schweizer Münzen (Foto: Unsplash Claudio Schwarz) Viele Schweizer sprechen in der Regel gut Englisch. Vor allem in den Städten wirst du dich in den allermeisten Fällen mühelos verständigen können. Englisch wird schon früh in den Schulen unterrichtet und gehört zur Allgemeinbildung.

Dank ihrer Sprachenvielfalt ist die Schweiz ein sehr reisefreundliches Land. Du begegnest vielsprachigen Menschen, die dir ungeachtet deiner Sprachkenntnisse gerne weiterhelfen. Natürlich können wir das hier nicht verallgemeinern. Es gibt auch in der Schweiz Orte, in denen Englisch nicht häufig gesprochen wird.

Insbesondere in ländlichen Regionen kann es sein, dass du auf die Frage “Do you speak English?” ein verlegenes Kopfschütteln erhältst. Naturgemäss stösst in abgelegenen Gegenden die Vielsprachigkeit an ihre Grenzen. Da kann eine gute Übersetzungs-App schon mal helfen.

Wie viele deutschsprachige Schweizer gibt es?

Sprachgebiete der Schweiz – Mehrheitsverhältnis nach der BFS -Erhebung 2010; Karte mit einem Gemeindebestand per 1. Januar 2023

  •  Deutsch (65,6 % der Bevölkerung; 73,3 % der Schweizer)
  •  Französisch (22,8 % der Bevölkerung; 23,4 % der Schweizer)
  •  Italienisch (8,4 % der Bevölkerung; 6,1 % der Schweizer)
  •  Rätoromanisch (0,6 % der Bevölkerung; 0,7 % der Schweizer)
  • Mit den Begriffen Deutschschweiz oder deutsche Schweiz wird ein die Kantonsgrenzen überschreitendes Gebiet der Schweiz mit einer überwiegend Deutsch bzw. Schweizerdeutsch sprechenden Bevölkerung («Deutschschweizer») umschrieben. Etwa 65 Prozent des Territoriums der Schweiz (die Nordwestschweiz, die Ostschweiz, Teile des Mittellandes, die Zentralschweiz sowie grosse Teile der Schweizer Alpen ) werden zur Deutschschweiz gezählt. Die anderen Sprachgebiete der Schweiz werden als Romandie, Italienische Schweiz und Rätoromanische Schweiz bezeichnet. Die Bevölkerungszahl der Deutschschweiz beträgt rund 5,9 Millionen, also ungefähr 70 Prozent der schweizerischen Gesamtbevölkerung, die sich wiederum vor allem auf die Metropolräume Zürich, Basel und Bern konzentriert.

    In welchem Kanton der Schweiz spricht man Deutsch?

    #2 Welche Sprachen spricht man in welchem Kanton? –

    Deutsch In insgesamt 21 Kantonen ist Deutsch eine oder gar die einzige Amtssprache: Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Freiburg, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Uri, Wallis, Zug und Zürich. In drei Kantonen wird neben Deutsch auch Französisch gesprochen: Bern, Freiburg, Wallis. Chunsch druus (Alles klar)?
    Französisch Die vier Kantone Genf, Waadt, Neuenburg und Jura im Westen des Landes sind einsprachig Französisch. In Bern, Freiburg und Wallis gilt Französisch neben Deutsch als Amtssprache. Tout est clair (Alles klar)?
    Italienisch Das Italienische in der Schweiz beschränkt sich auf den relativ großen Kanton Tessin im Süden des Landes und das südliche Graubünden im Osten des Landes. Tutto chiaro (Alles klar) ?
    Rätoromanisch Das Rätoromanische wird auch Bündnerromanisch genannt, was bereits darauf schließen lässt, wo es vornehmlich gesprochen wird – nämlich im Kanton Graubünden. Tut cler (Alles klar)?

    Der Begriff Schweizerdeutsch oder Schwitzerdütsch bezeichnet die Dialekt-Varianten des Deutschen, die in der Schweiz gesprochen werden. Daneben gibt es noch ein Schweizer Hochdeutsch, das man eher in Schriftform oder im Fernsehen findet. Ähnlich wie beim, und Elsässischen handelt es sich beim Schwitzerdütsch um einen mit alemannischen Wurzeln.

    Der Klassiker für alle deutschen Ohren ist der im Schweizerdeutsch als ch ausgesprochene k-Laut. So wird der Stock zum, das Kreuz zum und die Kunst zu,
    Im Standarddeutschen hängt die Aussprache von von der direkten Umgebung ab. Nach und wird zu, nach wird es zu, Kann man sich mit ach und ich ganz gut merken. Im Schweizerdeutschen hingegen gibt es nur in eine Vertonung von, nämlich das (also den Ach-Laut). Aus dem standarddeutschen ich wird also,
    Lehnwörter Im Schweizerdeutsch sind viele Lehn- und Fremdwörter französischen Ursprungs, z.B. Velo (Fahrrad), Coiffeur (Friseur) oder Excusez! (Entschuldigung!). Im Gegensatz zum Französischen, wo die Hauptbetonung meist auf der 2. Silbe liegt, betont man im Schweizerdeutsch oft die erste Silbe.
    „sein” Verben, die mit sitzen, stellen oder legen zu tun haben, bilden im Schweizerdeutsch ihr Perfekt verstärkt mit „sein”. Dieses Phänomen kann man übrigens auch in vielen süddeutschen Dialekten beobachten: Ich bin herumgestanden; ich bin auf dem Bett gesessen; Peter ist im Gras gelegen. Je weiter man in Deutschland nach Norden kommt, desto häufiger wird man hier auf „haben” als Hilfsverb stoßen, im Standarddeutschen übrigens tatsächlich die korrekte Variante.
    -li Und noch so ein Klassiker: die Endung auf -(l)i – vom Rübli (Karotte) über das Gipfeli (Hörnchen) bis zum Kafi (Kaffee).
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    Andere Fälle Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod – auch in der Schweiz. Diverse Genitiv-Präpositionen aus dem Standarddeutschen werden im Schweizerdeutsch systematisch mit Dativ benutzt, z.B. trotz, während, wegen. Allen, die einen süddeutschen Dialekt sprechen, wird’s gefallen

    Dies ist natürlich nur ein kleiner Abriss über die wichtigsten Merkmale des Schweizerdeutsch. Am besten, du fährst einfach mal in die Schweiz und hörst dir die Sprache vor Ort an. Lohnt sich garantiert immer! Auch das Schweizer Vokabular geht wunderbar ins Ohr – Missverständnisse garantiert! Eine Liste mit tollen Helvetismen findest du in unserem Artikel zum,