Wieviel Prozent Behinderung Bei Vorhofflimmern?

Wieviel Prozent Behinderung Bei Vorhofflimmern?

Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen und kann zu unterschiedlichen Auswirkungen auf die Gesundheit führen. In einigen Fällen kann Vorhofflimmern zu einer dauerhaften Behinderung führen, die den Alltag der betroffenen Personen stark beeinträchtigen kann. Es gibt jedoch keine pauschale Antwort darauf, wie viel Prozent Behinderung bei Vorhofflimmern angesetzt werden kann, da dies von verschiedenen Faktoren abhängt.

Die Festlegung des Prozentsatzes der Behinderung bei Vorhofflimmern erfolgt durch medizinische Gutachter, die den individuellen Gesundheitszustand des Patienten bewerten. Dabei spielen neben der Schwere des Vorhofflimmerns auch begleitende Krankheiten und eventuelle Einschränkungen bei Alltagsaktivitäten eine Rolle. Einige mögliche Auswirkungen von Vorhofflimmern können beispielsweise Atemnot, Müdigkeit, Schwindel und eine eingeschränkte Belastbarkeit sein.

Es ist wichtig anzumerken, dass die Festlegung des Prozentsatzes der Behinderung individuell erfolgt und von Fall zu Fall unterschiedlich sein kann. Es ist ratsam, sich bei spezifischen Fragen zur Behinderung bei Vorhofflimmern an einen Facharzt oder an eine Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung zu wenden. Diese können eine umfassende individuelle Einschätzung vornehmen und gegebenenfalls weiterführende Informationen zur Verfügung stellen.

Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern

Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern

Vorhofflimmern ist eine Herzerkrankung, bei der die Vorhöfe des Herzens unregelmäßig und oft zu schnell schlagen. Diese Erkrankung kann zu verschiedenen Einschränkungen führen und den Alltag der Betroffenen beeinträchtigen. Der Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Schwere der Symptome und den Auswirkungen auf die Lebensqualität.

Um den Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern festzustellen, wird häufig eine medizinische Begutachtung durchgeführt. Dabei werden verschiedene Aspekte wie die körperliche Belastbarkeit, die Einschränkungen im Alltag und die Auswirkungen auf die berufliche Tätigkeit betrachtet. Auch mögliche Komplikationen, wie zum Beispiel ein erhöhtes Schlaganfallrisiko, können bei der Bewertung des Behinderungsgrades eine Rolle spielen.

Der Behinderungsgrad wird in Prozent angegeben und kann je nach individueller Situation unterschiedlich ausfallen. Bei Vorhofflimmern können Behinderungsgrade von 10 bis 50 Prozent festgestellt werden. Je nach Schwere der Erkrankung und den Auswirkungen auf die Lebensführung kann der Grad der Behinderung variieren. Dabei können sowohl die körperlichen Einschränkungen als auch die psychischen Belastungen berücksichtigt werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Behinderungsgrad individuell festgelegt wird und von Fall zu Fall unterschiedlich sein kann. Der Grad der Behinderung hat Auswirkungen auf verschiedene Bereiche, wie zum Beispiel die Beantragung von Leistungen oder die Festlegung von Anpassungen am Arbeitsplatz. Betroffene sollten sich deshalb bei Fragen zum Behinderungsgrad und den damit verbundenen Rechten und Möglichkeiten an eine Fachperson, wie zum Beispiel einen Arzt oder einen Sozialberater, wenden.

Wie wird der Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern bestimmt?

Der Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern wird anhand verschiedener Faktoren bestimmt, die die Auswirkungen der Erkrankung auf das tägliche Leben und die Arbeitsfähigkeit berücksichtigen. Dabei spielen sowohl körperliche als auch psychische Beeinträchtigungen eine Rolle.

Medizinische Untersuchungen und Symptome

Um den Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern zu bestimmen, werden unter anderem medizinische Untersuchungen wie EKGs, Langzeit-EKGs und Belastungs-EKGs durchgeführt. Dabei werden die Herzfunktion und die Häufigkeit sowie Dauer der Flimmeranfälle überprüft.

Die Symptome des Vorhofflimmerns wie Herzklopfen, Atemnot, Müdigkeit oder Schwindel können ebenfalls in die Bewertung des Behinderungsgrades einfließen.

Auswirkungen auf die Lebensqualität

Der Behinderungsgrad wird auch anhand der Auswirkungen des Vorhofflimmerns auf die Lebensqualität beurteilt. Wenn die Erkrankung dazu führt, dass Alltagsaktivitäten wie Treppensteigen, Sport oder längeres Sitzen beeinträchtigt sind, kann dies als Behinderung gewertet werden.

Auch psychische Belastungen wie Ängste, Depressionen oder Einschränkungen im sozialen Umfeld werden bei der Bestimmung des Behinderungsgrades berücksichtigt.

Berufliche Einschränkungen

Der Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern kann auch Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit haben. Wenn die Erkrankung dazu führt, dass bestimmte Tätigkeiten nicht mehr oder nur eingeschränkt ausgeübt werden können, kann dies zu einer Einstufung als behinderter Mensch führen.

Auch die mögliche Anpassung des Arbeitsplatzes oder reduzierte Arbeitszeit aufgrund der Erkrankung werden in die Bewertung einbezogen.

Insgesamt wird der Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern individuell anhand der konkreten Auswirkungen auf das Leben des Betroffenen beurteilt. Eine genaue Festlegung des Prozentsatzes erfolgt durch entsprechende medizinische Gutachten und die zuständigen Behörden.

Warum ist die Bestimmung des Behinderungsgrads wichtig?

Die Bestimmung des Behinderungsgrads ist wichtig, um das Ausmaß einer Behinderung bei einer Person zu erfassen und ihr die entsprechenden Rechte und Unterstützung zukommen zu lassen. Dies ermöglicht eine gezielte Versorgung und Integration in die Gesellschaft.

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Menschen mit einer Behinderung haben oft spezielle Bedürfnisse und benötigen Unterstützung in verschiedenen Lebensbereichen wie Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheit. Die Feststellung des Behinderungsgrads hilft dabei, die Art und den Umfang der notwendigen Unterstützung zu bestimmen.

Die Bestimmung des Behinderungsgrads bietet eine Grundlage für verschiedene staatliche Leistungen und Vergünstigungen. Abhängig vom Grad der Behinderung können finanzielle Unterstützungen, Steuererleichterungen, Freifahrten im öffentlichen Nahverkehr und andere Vergünstigungen gewährt werden.

Außerdem ist die Bestimmung des Behinderungsgrads wichtig für medizinische Entscheidungen, um die geeigneten Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten festzulegen. Der Behinderungsgrad kann auch Auswirkungen auf die Berufswahl und den Arbeitsschutz haben.

Letztendlich dient die Bestimmung des Behinderungsgrads auch der Gleichstellung und Anerkennung von Menschen mit Behinderung. Sie ermöglicht eine gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit, indem sie die spezifischen Bedürfnisse und Rechte von Menschen mit Behinderung in den Fokus rückt.

Welche Auswirkungen hat Vorhofflimmern auf den Behinderungsgrad?

Vorhofflimmern ist eine Herzerkrankung, bei der die Herzrhythmusstörungen auftreten. Diese Störungen können verschiedene Auswirkungen auf den Behinderungsgrad haben. Die genaue Auswirkung hängt von der Schwere der Erkrankung und den individuellen Symptomen des Patienten ab.

1. Beeinträchtigung der körperlichen Belastbarkeit

Vorhofflimmern kann zu einer eingeschränkten körperlichen Belastbarkeit führen. Die Betroffenen können sich schneller erschöpft fühlen und haben möglicherweise Schwierigkeiten bei körperlichen Aktivitäten. Dies kann zu einem höheren Grad der Behinderung führen, da die Betroffenen ihre täglichen Aufgaben möglicherweise nicht mehr selbstständig erledigen können.

2. Einschränkungen im Alltag

Vorhofflimmern kann auch zu Einschränkungen im Alltag führen. Die Betroffenen können beispielsweise Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren oder Gedächtnisprobleme haben. Diese Einschränkungen können dazu führen, dass die Betroffenen ihre Arbeit nicht mehr wie gewohnt erledigen können oder Schwierigkeiten haben, soziale Aktivitäten auszuüben. Die Grad der Behinderung kann in solchen Fällen höher sein.

3. Medikamentöse Behandlung

Die Behandlung von Vorhofflimmern umfasst in der Regel die Einnahme von Medikamenten. Diese Medikamente können möglicherweise Nebenwirkungen haben, die die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen. Dies kann sich ebenfalls auf den Behinderungsgrad auswirken, da die Betroffenen möglicherweise zusätzliche Einschränkungen haben, die ihre täglichen Aktivitäten beeinflussen.

Insgesamt kann das Vorhofflimmern den Behinderungsgrad eines Menschen beeinflussen und sich auf verschiedene Aspekte des täglichen Lebens auswirken. Es ist wichtig, dass die genaue Auswirkung individuell bewertet wird und dass die Behandlung entsprechend den Bedürfnissen und Symptomen des Patienten angepasst wird.

Behinderung bei Vorhofflimmern: Kriterien für die Feststellung

1. Diagnose und Symptome

Die Feststellung einer Behinderung bei Vorhofflimmern erfolgt anhand der Diagnose und der Symptome des Betroffenen. Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, bei der die Vorhöfe des Herzens unkoordiniert und unregelmäßig schlagen. Dies kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen, wie z. B. Herzklopfen, Schwindel, Atemnot oder Müdigkeit.

Um die Diagnose zu stellen, werden in der Regel ein Elektrokardiogramm (EKG) und eine ausführliche Anamnese durchgeführt. Wenn die Symptome des Vorhofflimmerns die Lebensqualität des Betroffenen erheblich beeinträchtigen, kann durch diese Diagnose eine Behinderung festgestellt werden.

2. Auswirkungen auf den Alltag

Ein weiteres Kriterium für die Feststellung einer Behinderung bei Vorhofflimmern sind die Auswirkungen auf den Alltag des Betroffenen. Vorhofflimmern kann dazu führen, dass gewisse Aktivitäten und Aufgaben nicht mehr oder nur eingeschränkt ausgeführt werden können.

Zum Beispiel kann eine eingeschränkte Belastbarkeit dazu führen, dass der Betroffene nicht mehr arbeitsfähig ist und seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Auch die Teilnahme an sozialen Aktivitäten oder sportlichen Betätigungen kann aufgrund der Symptome des Vorhofflimmerns erschwert oder unmöglich sein.

3. Medizinische Behandlung und Therapiemaßnahmen

Zusätzlich zu den Diagnosekriterien und den Auswirkungen auf den Alltag spielen auch die medizinische Behandlung und Therapiemaßnahmen eine Rolle bei der Feststellung einer Behinderung bei Vorhofflimmern.

Je nach Schwere des Vorhofflimmerns kann eine medikamentöse Behandlung oder eine kardiovaskuläre Intervention wie eine Ablation oder eine Herzschrittmacherimplantation erforderlich sein. Diese Maßnahmen können mit Nebenwirkungen verbunden sein und den Alltag des Betroffenen weiter einschränken.

Bei der Feststellung einer Behinderung bei Vorhofflimmern müssen alle oben genannten Kriterien berücksichtigt werden. Die individuellen Umstände des Betroffenen, seine Symptome, Einschränkungen im Alltag und die medizinischen Behandlungen spielen eine entscheidende Rolle für die Einschätzung der Behinderung und die Gewährung von Unterstützung und Leistungen.

Wie wird der Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern berechnet?

Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, die zu einer mangelhaften Durchblutung des Körpers führen kann. Der Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern wird anhand verschiedener Kriterien berechnet.

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Ein wichtiger Faktor bei der Berechnung des Behinderungsgrades ist die Schwere der Symptome. Je stärker die Beschwerden wie zum Beispiel Herzrasen, Atemnot oder Schwindel, desto höher wird der Behinderungsgrad eingeschätzt.

Zudem spielt die Auswirkung des Vorhofflimmerns auf die Leistungsfähigkeit des Betroffenen eine Rolle. Wenn die Herzrhythmusstörung den Alltag stark beeinträchtigt und zum Beispiel das Ausüben des Berufs nicht mehr möglich ist, kann dies zu einer höheren Einschätzung des Behinderungsgrades führen.

Ein weiterer Aspekt, der bei der Berechnung des Behinderungsgrades berücksichtigt wird, ist das Vorliegen von Begleiterkrankungen. Häufig tritt Vorhofflimmern in Verbindung mit anderen Herzerkrankungen oder weiteren Gesundheitsproblemen auf. Diese Begleiterkrankungen können den Behinderungsgrad zusätzlich erhöhen.

Die genaue Berechnung des Behinderungsgrades erfolgt in der Regel durch einen Gutachter des Versorgungsamtes. Dieser bewertet die individuellen Symptome, die Auswirkungen auf die Lebensqualität und die Begleiterkrankungen, um den Behinderungsgrad festzulegen.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Behinderungsgrad individuell unterschiedlich sein kann und sich im Laufe der Zeit verändern kann. Daher sollte regelmäßig geprüft werden, ob die bisherige Einschätzung des Behinderungsgrades noch angemessen ist.

Wie kann man den Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern senken?

Vorhofflimmern ist eine chronische Erkrankung, bei der das Herz unregelmäßig schlägt und nicht mehr richtig pumpt. Dies kann zu verschiedenen Beeinträchtigungen führen, die den Behinderungsgrad erhöhen können. Allerdings gibt es Möglichkeiten, den Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern zu senken und die Lebensqualität zu verbessern.

Medikamentöse Therapie

Eine Möglichkeit, den Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern zu senken, ist die medikamentöse Therapie. Es gibt verschiedene Medikamente, die dazu beitragen können, das Herz wieder in einen normalen Rhythmus zu bringen oder die Herzfrequenz zu senken. Indem man diese Medikamente regelmäßig einnimmt, kann man verhindern, dass das Vorhofflimmern schlimmer wird und dadurch den Behinderungsgrad verringern.

Elektrokardioversion

Bei der Elektrokardioversion wird das Herz mit Hilfe von elektrischen Impulsen wieder in einen normalen Rhythmus gebracht. Dies kann dabei helfen, das Vorhofflimmern zu beenden und somit den Behinderungsgrad zu senken. Die Elektrokardioversion wird in der Regel im Krankenhaus durchgeführt und erfordert eine Narkose oder Beruhigungsmittel.

Lebensstiländerungen

Bestimmte Veränderungen im Lebensstil können dazu beitragen, den Behinderungsgrad bei Vorhofflimmern zu senken. Dazu gehören zum Beispiel eine gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität, Stressabbau und der Verzicht auf riskante Verhaltensweisen wie Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum. Durch diese Maßnahmen kann man das Risiko für Vorhofflimmern reduzieren und möglicherweise auch den Schweregrad der Symptome verringern.

Es ist wichtig, dass man bei Vorhofflimmern regelmäßig ärztliche Kontrollen durchführt, um den Behinderungsgrad zu überwachen und die geeignete Behandlung anzupassen. Jeder Fall ist individuell, daher ist es ratsam, sich mit einem Facharzt zu beraten, um die beste Herangehensweise zur Senkung des Behinderungsgrades bei Vorhofflimmern zu finden.

Vorhofflimmern: Möglichkeiten der Rehabilitation und Förderung

Rehabilitation nach Vorhofflimmern

Rehabilitation nach Vorhofflimmern

Die Rehabilitation nach Vorhofflimmern spielt eine wichtige Rolle bei der Wiederherstellung der körperlichen Fitness und der Verbesserung der Lebensqualität. Es gibt verschiedene Maßnahmen, die zur Rehabilitation bei Vorhofflimmern eingesetzt werden können:

  1. Medikamentöse Therapie: Die medikamentöse Therapie zielt darauf ab, das Vorhofflimmern zu kontrollieren und die Herzfrequenz zu stabilisieren.
  2. Elektrotherapie: Die Elektrotherapie, wie zum Beispiel die Kardioversion, wird eingesetzt, um das Herz wieder in den normalen Rhythmus zu bringen.
  3. Herzgesunde Lebensweise: Eine herzgesunde Lebensweise, die regelmäßige körperliche Aktivität, eine ausgewogene Ernährung und den Verzicht auf Rauchen umfasst, spielt eine wichtige Rolle bei der Rehabilitation nach Vorhofflimmern.
  4. Kontinuierliche ärztliche Betreuung: Eine kontinuierliche ärztliche Betreuung ist wichtig, um den Krankheitsverlauf zu überwachen und gegebenenfalls Anpassungen der Behandlung vorzunehmen.

Förderung bei chronischem Vorhofflimmern

Bei chronischem Vorhofflimmern können verschiedene Maßnahmen zur Förderung eingesetzt werden, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern:

  • Sportliche Aktivität: Unter ärztlicher Aufsicht können Betroffene mit chronischem Vorhofflimmern an sportlichen Aktivitäten teilnehmen, die ihren individuellen Fähigkeiten und Voraussetzungen entsprechen.
  • Psychische Unterstützung: Chronisches Vorhofflimmern kann psychische Belastungen mit sich bringen. Eine psychologische oder therapeutische Unterstützung kann helfen, mit den emotionalen Herausforderungen umzugehen.
  • Information und Schulung: Eine gründliche Information und Schulung der Betroffenen zum Thema Vorhofflimmern kann ihnen dabei helfen, ihre Erkrankung besser zu verstehen und den Umgang damit zu erleichtern.
  • Unterstützung durch Selbsthilfegruppen: Selbsthilfegruppen bieten Betroffenen die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und Unterstützung zu erhalten.
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Mögliche Maßnahmen der Rehabilitation und Förderung bei Vorhofflimmern
Rehabilitation Förderung
Medikamentöse Therapie Sportliche Aktivität
Elektrotherapie Psychische Unterstützung
Herzgesunde Lebensweise Information und Schulung
Kontinuierliche ärztliche Betreuung Unterstützung durch Selbsthilfegruppen

Was tun, wenn der Antrag auf Feststellung des Behinderungsgrads abgelehnt wurde?

1. Widerspruch einlegen: Wenn der Antrag auf Feststellung des Behinderungsgrads abgelehnt wurde, ist es wichtig, einen Widerspruch einzulegen. Dafür sollte man sich an einen Anwalt oder an eine spezialisierte Beratungsstelle wenden. Im Widerspruch sollte man deutlich machen, warum man der Meinung ist, dass einem ein Behinderungsgrad zusteht und welche Auswirkungen die Erkrankung auf den Alltag hat.

2. Neues Gutachten einholen: Um den Widerspruch zu unterstützen, kann es sinnvoll sein, ein neues Gutachten einzuholen. Dieses kann von einem spezialisierten Arzt oder einer medizinischen Einrichtung erstellt werden. Im Gutachten sollte detailliert aufgeführt sein, wie stark die Beeinträchtigungen durch die Krankheit sind und wie sie sich auf die verschiedensten Lebensbereiche auswirken.

3. Soziale und rechtliche Unterstützung suchen: Es kann hilfreich sein, sich bei der Suche nach Unterstützung an soziale und rechtliche Beratungsstellen zu wenden. Dort können Experten helfen, den Widerspruch zu formulieren und den weiteren Weg zu planen. Auch können sie bei der Beantragung von Leistungen, wie beispielsweise einem Schwerbehindertenausweis, unterstützen.

4. Einspruch erheben: Wenn der Widerspruch ebenfalls abgelehnt wird, besteht die Möglichkeit, Einspruch einzulegen. Hierbei sollte man erneut die Gründe für die Behinderung darlegen und gegebenenfalls weitere Belege vorlegen. Es kann ratsam sein, erneut ein Gutachten einzuholen oder sich von einem Anwalt vertreten zu lassen.

5. Klage einreichen: Falls auch der Einspruch abgelehnt wird, bleibt als letzter Schritt die Möglichkeit, Klage beim Sozialgericht einzureichen. Hier sollte man sich unbedingt von einem Anwalt unterstützen lassen, um die Chancen auf Erfolg zu erhöhen. Das Gericht prüft dann den Fall erneut und trifft eine endgültige Entscheidung zur Feststellung des Behinderungsgrades.

Frage und Antwort:

Was ist Vorhofflimmern?

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und tritt auf, wenn die Vorhöfe des Herzens unregelmäßig und zu schnell schlagen. Es kann zu verschiedenen Symptomen wie Herzrasen, Schwindel, Kurzatmigkeit und Müdigkeit führen.

Wie wird Vorhofflimmern diagnostiziert?

Vorhofflimmern kann durch eine Elektrokardiographie (EKG) diagnostiziert werden. Dabei werden die elektrischen Signale des Herzens gemessen und aufgezeichnet. Es kann auch eine Langzeit-EKG-Aufzeichnung oder eine Echokardiographie durchgeführt werden, um weitere Informationen über die Herzfunktion zu erhalten.

Welche Auswirkungen hat Vorhofflimmern auf die Behinderung?

Die Auswirkungen von Vorhofflimmern auf die Behinderung können von Person zu Person unterschiedlich sein. In einigen Fällen kann Vorhofflimmern zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen und die Fähigkeit zur Ausführung von alltäglichen Aktivitäten einschränken. In solchen Fällen kann eine Bewilligung einer Behinderung von einem Medizinischen Dienst erforderlich sein.

Wie viel Prozent Behinderung kann bei Vorhofflimmern anerkannt werden?

Die Anerkennung einer Behinderung bei Vorhofflimmern erfolgt individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Schweregrads der Symptome und der Auswirkungen auf die Lebensqualität. Es gibt keinen festgelegten Prozentsatz für die Behinderung bei Vorhofflimmern. Eine genaue Bewertung erfolgt durch den Medizinischen Dienst auf der Grundlage von ärztlichen Gutachten und Untersuchungen.

Welche medizinischen Unterlagen werden bei der Beantragung einer Behinderung aufgrund von Vorhofflimmern benötigt?

Bei der Beantragung einer Behinderung aufgrund von Vorhofflimmern werden in der Regel ärztliche Gutachten und Untersuchungsergebnisse benötigt. Dazu gehören beispielsweise Elektrokardiogramme (EKGs), Langzeit-EKG-Aufzeichnungen, Echokardiographie-Berichte und Berichte von Kardiologen oder Herzspezialisten.

Welche Rechte haben Menschen mit einer anerkannten Behinderung aufgrund von Vorhofflimmern?

Menschen mit einer anerkannten Behinderung aufgrund von Vorhofflimmern haben je nach Schweregrad der Behinderung verschiedene Rechte. Dazu gehören möglicherweise finanzielle Unterstützung, wie beispielsweise eine Schwerbehindertenrente, besondere Parkausweise für Menschen mit Behinderung und andere Unterstützungsleistungen. Es ist ratsam, sich von einem Sozialberater oder einer ähnlichen Einrichtung über die spezifischen Rechte zu informieren.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Menschen mit Vorhofflimmern?

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit Vorhofflimmern, je nach Schweregrad der Erkrankung. Dazu gehören die medikamentöse Therapie zur Kontrolle des Herzrhythmus, die Kardioversion zur Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus, die Katheterablation zur Zerstörung der abnormen Herzgewebe und in einigen Fällen die Implantation eines Herzschrittmachers. Der behandelnde Arzt kann die geeignete Behandlungsoption empfehlen.