Heizung Wieviel Grad?

Heizung Wieviel Grad
Ab wieviel Grad heizen? Eine einfache Übersicht – Eine einfache Übersicht verrät, ab wieviel Grad Verbraucher heizen sollten. Sie basiert auf dem energetischen Stand des Gebäudes und gibt die Heizgrenztemperaturen an. Sollten Hausbesitzer bereits eine Sanierung durchgeführt haben oder Verbraucher in einer Mietwohnung leben, können die realen Werte abweichen.

BAUJAHR / GEBÄUDETYP AB WIEVIEL GRAD AUSSENTEMPERATUR HEIZEN
Vor 1977 15 bis 17 Grad Celsius
1977 – 1995 14 bis 16 Grad Celsius
nach 1995 (Bau nach WSchV oder GEG) 12 bis 15 Grad Celsius
Niedrigenergiehaus 11 bis 14 Grad Celsius
Passivhaus 9 bis 11 Grad Celsius

Wichtig zu wissen: Da sich Gebäude in Bezug auf Dämmstandard, Architektur und Einstrahlung stark voneinander unterscheiden, lassen sich die Werte grundsätzlich nicht pauschal angeben. Wir berücksichtigen das, indem wir Temperaturbereiche angeben. Abweichungen nach oben oder unten sind möglich.

Wie viel Grad ist 3 auf der Heizung?

3. Was bedeuten die Zahlen auf dem Thermostat? – Die Zahlenskala auf dem Thermostatkopf dient nur zur Orientierung. Denn die Raumtemperatur ist von vielen weiteren Faktoren abhängig. Zum Beispiel davon, wo Heizkörper und Thermostat installiert sind. Üblicherweise justieren die Hersteller die Thermostate so, dass mit der Einstellung „3″ eine Raumtemperatur um die 20 Grad Celsius erreicht wird.

Jede Stufe mehr entspricht etwa einer Temperaturerhöhung um 3 oder 4 Grad Celsius – oder entsprechend 3 oder 4 Grad weniger. Als Faustregel: Die Wohlfühltemperatur für das Wohnzimmer liegt in der Regel bei etwa 20 Grad Celsius und somit der Thermostateinstellung 3. Wegen der Energiekrise ist es aktuell ratsam, eher etwas weniger zu heizen.

Denn: Schon ein Grad weniger spart rund 6 Prozent Heizenergie. Folgende Temperaturen dienen als Richtwerte für effizientes Heizen:

Raum Temperatur Thermostat-Stufe
Wohnzimmer 19–20 Grad knapp unter 3
Küche 19 Grad knapp unter 3
Bad 21 Grad knapp über 3
Schlafzimmer 17 Grad knapp über 2
Kinderzimmer 19–20 Grad knapp unter 3
Flur 16 Grad 2
Arbeitszimmer 19–20 Grad knapp unter 3

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Welche Stufe Heizung wieviel Grad?

Welche Temperatur bei welcher Zahl? – Um die Raumtemperatur individuell zu regeln und an die Wärmebedürfnisse anzupassen, greifen wir zum Thermostat. Doch nicht nur das persönliche Nutzerverhalten spielt hier eine Rolle, sondern auch der Faktor des Energiesparens.

  1. Genau dabei helfen die auf dem Thermostat abgebildeten Zahlen.
  2. Je höher die Ziffer ist, umso wärmer wird es im Raum.
  3. Dafür ist es erforderlich, dass sich die Markierungen auf dem Thermostatkopf unter einem feststehenden Pfeil befinden.
  4. Er dient zur Orientierung und ist zwingend, um die richtige Einstellung vorzunehmen.

Wie viel Grad Celsius steht aber nun für welche Zahl auf dem Thermostat? Die folgende Tabelle gibt eine Aufschlüsselung, auf welche Gradzahl sich der Raum erwärmt:

ZAHLEN AUF DEM THERMOSTAT ÜBERSETZUNG IN TEMPERATURANGABEN
Ziffer: 1 12 Grad Celsius
Ziffer: 2 16 Grad Celsius
Ziffer: 3 20 Grad Celsius
Ziffer: 4 24 Grad Celsius
Ziffer: 5 28 Grad Celsius

Wie viel Grad Wenn Heizung auf 2?

Mythos 2: Jeder Raum gehört auf dieselbe Temperatur geregelt. – 21 Grad ist die Temperatur, bei der sich der Mensch am wohlsten fühlt. Wer deshalb glaubt, jeden Raum auf diese Gradzahl bringen zu müssen, liegt jedoch falsch. Im Flur tun es auch 15 bis 18 Grad, Grund ist die kürzere Verweildauer.

In der Küche spenden Herd und Kühlschrank Wärme. Hier langen deshalb 18 bis 20 Grad auf dem Thermostat. Auch im Schlafzimmer genügen meist schon 17 Grad. Zu frisch sollte es hier allerdings nicht sein, um Schimmelbildung zu vermeiden. An kühlen Außenwänden schlägt sich Feuchtigkeit nämlich besonders gern nieder.

Im Bad sind Werte zwischen 20 und 23 Grad optimal. Übrigens: Ein guter Kompromiss aus Abkühlen-Lassen und Nicht-zu-stark-Abkühlen-Lassen liegt darin, nachts in den Wohn- und Arbeitsräumen vier bis fünf Grad von der Heizung zu nehmen. Und das regelt Ihr wie folgt: Wenn Ihr das Thermostatventil auf 1 dreht, ist die Vorlauftemperatur des Heizwassers, das den Heizkörper durchströmt so warm, dass der Raum auf ca.12 °C aufgeheizt wird.

Wie stelle ich meine Heizung sparsam ein?

In ungeheizten Räumen sollte die Temperatur nicht unter 16° Celsius fallen – sonst droht Feuchtigkeit an den Wänden und Schimmel. So stellen Sie das Thermostat richtig ein: Bei einem Standard-Thermostat entspricht Stufe 2 etwa 16° Celsius, Stufe 3 etwa 20° Celsius und Stufe 4 etwa 24° Celsius.

Was passiert wenn die Vorlauftemperatur zu niedrig ist?

Was passiert, wenn bei der Heizung die Vorlauftemperatur zu niedrig ist? – Ist die Vorlauftemperatur zu niedrig eingestellt, werden die Heizkörper nicht richtig warm. Zudem muss mehr Heizungswasser im Heizkreislauf zirkulieren, um die gewünschte Raumtemperatur zu erzielen. In der Folge muss die Heizungspumpe mehr arbeiten, wodurch der Verschleiß erhöht wird und die Stromkosten steigen.

Wie viel Heizkosten sparen pro Grad?

Aufgedeckt – die 10 größten Heizmythen Den größten Teil der Energierechnung macht nicht der Stromverbrauch aus, sondern das Heizen. Beim Heizen gibt es großes Einsparpotenzial. Schon mit kleinen Veränderungen können wir unsere Rechnung wesentlich senken. Ja, Laut Expert:innen entspricht ein Grad weniger einer Energieeinsparung von 6 Prozent,

  1. Heizen Sie etwa den Vorraum statt 20 Grad auf 16 Grad, ersparen Sie sich 24 Prozent der Heizkosten.
  2. Das zahlt sich also wirklich aus und den Temperaturunterschied werden Sie gerade in wenig benutzten Räumen kaum merken.
  3. Und wenn doch: Greifen Sie diesen Winter lieber zu einem dicken Pulli statt einem T-Shirt und sparen Sie bei der Energierechnung.

Nein, Unabhängig von der Heizkörper Stufe, heizt der Heizkörper gleich schnell. Die Einheiten stehen für den Wert, der am Ende des Heiz-Prozesses erreicht werden soll. Wenn diese Raumtemperatur erreicht ist, beendet das Gerät den Heizprozess automatisch.

Nein, In unterschiedlichen Räumen sind unterschiedliche Temperaturen angemessen. In Räumen, in denen Sie sich nur kurz aufhalten, wie zum Beispiel dem Vorzimmer, ist eine Temperatur von 15 bis 18 Grad ausreichend. Im Schlafzimmer genügen 17 Grad. Die Temperatur sollte allerdings nicht zu niedrig sein, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Nur in Räumen, in denen Sie sich oft und länger aufhalten, wie dem Wohnzimmer, werden 20 bis 22 Grad benötigt. Für eine optimale Temperatur nutzen Sie am besten einen Heizungssteuerknopf – so können Sie Ihre Heizung intelligent und individuell für jeden Raum bedienen.

Jein, Theoretisch ist es möglich mit einem Heizkörper mehrere Räume zu wärmen. Ein Heizkörper ist aber nur für einen Raum ausgerichtet, daher ist es effektiver mehrere Heizkörper für unterschiedliche Räume zu montieren. Außerdem benötigen unterschiedliche Räume unterschiedliche Temperaturen. Nein, Das Gegenteil tritt ein.

Wenn sich lange Vorhänge oder Möbel direkt vor dem Heizkörper befinden, kann sich die Wärme im Raum nicht ausbreiten. Es ist vorteilhafter Rollläden hinunter zu lassen. Diese mindern den Wärmeverlust über die Fenster, wodurch etwa 5 Prozent der Energie gespart werden kann.

Nein, Einen ausgekühlten Raum zu erwärmen kostet mehr Energie, als einen ungenützten Raum weiterhin auf niedriger Stufe zu beheizen. Falls die Räume länger nicht bewohnt werden, lohnt es sich, die Temperaturen generell niedriger einzustellen. Dabei sollte beachtet werden, dass die Raumtemperatur nie unter 15 Grad sinkt, da sonst die Wände auskühlen und Schimmel entstehen kann.

Ja, Wärmepumpe oder Solaranlage schonen neben der Umwelt auch Ihre Geldbörse. Langfristig werden große Summen an Geld gespart, da regenerative Energien in der Benutzung kostengünstiger sind als die fossilen Brennstoffe. Mit Hilfe von Sonnenkollektoren kann Warmwasser gewonnen werden.

Ein hoher Prozentsatz der Energierechnung fällt nämlich allein auf die Erhitzung des Wassers. Ja, Selbst das beste Heizsystem verursacht hohe Kosten, wenn die Wohnung oder das Haus nicht gut gedämmt sind. Bei einer modernen Fassadendämmung bleiben die Kälte im Winter und die Hitze im Sommer draußen. Häuser können auch nachträglich gedämmt werden.

Zu beachten ist, dass nicht nur die Wände, sondern auch die Heizungsrohre gut isoliert sein sollten. Vor allem dort, wo sie durch nicht beheizte Räume laufen. Wer technisch gesehen am neuesten Stand bleibt, hat großes Einsparpotenzial. Die neuesten Brennwertkessel zum Beispiel haben Wirkungsgrade von 95-98 Prozent.

Was ist die normale Raumtemperatur im Winter?

Gewusst wie – Heizen ist nicht nur teuer, sondern auch der mit Abstand größte Energieverbraucher und CO 2 -Verursacher. Zu wenig heizen ist allerdings auch nicht empfehlenswert. Es wird ungemütlich und die Schimmelgefahr steigt. Mit der richtigen Methode beim Heizen und Lüften kann man aber Heizkosten senken, die Umweltschonen und Schimmelbildung vermeiden.

  • Die richtige Raumtemperatur: Jedes Grad Raumtemperatur mehr verteuert die Heizkostenrechnung.
  • Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 °C betragen, sofern die Temperatur als behaglich empfunden wird.
  • Jedes Grad weniger spart Heizenergie.
  • Unsere Empfehlung für andere Räume: in der Küche: 18 °C, im Schlafzimmer: 17 °C.

Entscheidend ist in allen Fällen die individuelle Behaglichkeitstemperatur. Sie hängt vor allem von der raumseitigen Oberflächentemperatur der Wände und Fenster ab. Senken Sie die Raumtemperatur nachts oder tagsüber, wenn sie einige Stunden lang nicht da sind, um einige Grad auf etwa 18 °C ab.

Bei Abwesenheit von wenigen Tagen sollte die Temperatur auf 15 °C, bei längerer Abwesenheit noch etwas niedriger eingestellt werden. Während der Nachtstunden kann die Raumtemperatur in Wohn- und Arbeitsräumen um 5 °C gesenkt werden. Moderne Heizungsanlagen ermöglichen eine zentral gesteuerte Absenkung der Raumtemperatur.

Die richtige Temperaturregelung: Thermostatventile bestehen aus zwei Teilen: Am Thermostatkopf kann man die Raumtemperatur einstellen. Er erfasst die Raumtemperatur und gibt dem Ventil(gehäuse) vor, wie viel Heizwasser in den Heizkörper fließen soll, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen.

Je genauer ein Thermostatventil die Raumtemperatur einhalten kann, desto geringer ist der Energieverbrauch. Je schlechter gedämmt ein Haus ist, desto mehr lohnt sich auch das kurzzeitige Herunterdrehen eines Heizkörpers in nicht genutzten Wohnräumen. Neben den klassischen Thermostatköpfen gibt es auch programmierbare Thermostate, die nur zu den eingegebenen Zeiten auf die gewünschte Temperatur heizen.

Sie lassen sich so einstellen, dass sie zu bestimmten Tageszeiten die Raumtemperatur senken oder erhöhen. Geht man morgens aus dem Haus, schaltet das Thermostat beispielsweise auf eine niedrigere Temperatur. Kommt man abends wieder nach Hause, stellt der Regler rechtzeitig eine angenehme Raumtemperatur ein.

  1. Der Einsatz programmierbarer Thermostate kann etwa 10 % Energie sparen.
  2. Richtiges Lüften: Auch in ausreichend beheizten Räumen sammelt sich nach und nach Feuchtigkeit an.
  3. In einem Vierpersonenhaushalt werden täglich durch Atmen, Duschen, Kochen und Waschen etwa zwölf Liter Flüssigkeit an die Luft abgegeben.

Darum ist regelmäßiges Lüften in der Heizsaison unerlässlich, um die Feuchtigkeit in Wohnräumen zu verringern und eine gute Luftqualität zu gewährleisten. Dabei ist es wirksamer, mehrmals täglich die Fenster ganz zu öffnen und fünf Minuten kurz und kräftig durchzulüften („stoßlüften”), als sie dauerhaft gekippt zu lassen.

Je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden, um eine Schimmelbildung durch Feuchtigkeit zu vermeiden. Abdichten: Viel Energie geht durch Zugluft an Fenstern und Türen verloren. Dichten Sie poröse und undichte Fenster und Türen mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen aus dem Baummarkt ab.

Achtung bei Zimmern mit Gasetagenheizung: Viele dieser Heizungen ziehen die Verbrennungsluft direkt aus dem Aufstellraum. Klären Sie zunächst mit Ihrem Schornsteinfeger oder Heizungsinstallateur, welche Dichtmaßnahmen in diesem Fall möglich sind. Regelmäßige Wartung: Lassen Sie Ihre Heizungsanlage zu Beginn der Heizperiode warten und überprüfen, um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten.

Dazu gehört die Überprüfung, ob sich Luft in den Heizungsrohren und Heizkörpern befindet, ebenso wie die Überprüfung der richtigen Einstellung der Regelung. Heizungsanlagen verlangen auch eine regelmäßige Entlüftung der Heizkörper. Die Entlüftung der einzelnen Heizkörper mithilfe der Entlüftungsventile ist nötig, wenn der Heizkörper „gluckert” oder trotz aufgedrehten Thermostatventils nicht mehr richtig warm wird.

Ein hohes Einsparpotenzial liegt auch in der Heiztechnik selbst. Was Sie noch tun können:

Heizkörper nicht abdecken oder zustellen, da die erwärmte Luft sich sonst nicht im Raum verteilen kann. Das heißt: Möbel und Vorhänge gehören nicht vor Heizkörper und Thermostatventile.Rollladen schließen. Dieser kann nachts die Wärmeverluste durch das Fenster um etwa 20% verringern. Geschlossene Vorhänge verstärken diesen Effekt.Bringen Sie eine Isolationsschicht aus Dämmfolie hinter dem Heizkörper an, um zu verhindern, dass die Wärme über die Außenwand entweicht.Verwenden Sie elektrische Heizlüfter und Radiatoren nur im Notfall (bei Ausfall eines anderen Heizsystems) und nur kurzzeitig. Ein Dauerbetrieb dieser Geräte ist Energie- und Geldverschwendung.Um einer Schimmelbildung vorzubeugen, rücken Sie Ihre Möbel von Außenwänden weg.Heizen Sie nicht von einem Raum in einen anderen. Das “Überschlagenlassen” des nicht geheizten Raumes führt nur feuchte Luft in den anderen Raum; diese schlägt dort ihre Feuchtigkeit nieder.

Wie kalt wird ein Haus im Winter ohne Heizung?

Startseite Technik Bau Gebäudeenergie 23. Aug 2022 Von Fabian Kurmann Forschende der Bauhaus-Uni in Weimar haben simuliert, was in dem Fall passiert, wenn einem Haus im Winter das Gas zum Heizen fehlt. Die gute Nachricht: Die Temperaturen bleiben über null. Doch eisig wäre es trotzdem, sagen die Bauphysik-Fachleute. Ansicht auf die Fassade des Beispielgebäudes der Uni Weimar im 3D-Modell. Die bunten Einfärbungen zeigen die Oberflächentemperatur des Objekts an. Die meiste Wärme geht über die Fenster und Balkontüren verloren. Foto: Sven Daubert Forschende der Uni Weimar haben simuliert, was passiert, wenn einem Haus den ganzen Winter über das Gas zum Heizen fehlt.

  • Das Ergebnis der Bauphysik-Fachleute: Bei einem durchschnittlichen deutschen Winter kühlen unbeheizte Wohnräume auf ca.7 °C bis 8 °C herunter – dies belegt eine Simulation der Professur Bauphysik.
  • Wichtig zu wissen, bevor man sich auf diese Raumtemperaturen vorbereitet: Ein Gasmangel in Deutschland ist äußerst unwahrscheinlich.

Gewisse Verhaltensweisen beim Heizen und Lüften im Winter helfen aber, Energie zu sparen und ein angenehmes Raumklima zu bewahren. „Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart Gas und damit Energiekosten. Entscheidend ist hierbei eine optimale Steuerung der Heizung.

Welche Temperatur an der Gastherme einstellen?

Gastherme richtig einstellen Grundlegend verrichtet eine Gastherme keinen anderen Dienst als das Erhitzen von Wasser über die Verbrennung von Gas. Dies ist am häufigsten Erdgas, weniger oft auch Flüssiggas, bestehend aus einem Gemisch aus Propan und Butan, und in den wenigsten Fällen Bio-Erdgas.

  • Doch der Begriff „Gastherme” wird vielfältig verwendet und kann im Allgemeinen die komplette Heizungsanlage, den Warmwasserbereiter, den Durchlauferhitzer oder auch nur die Etagenheizung bezeichnen.
  • Hin und wieder wird auch von der „Gasheizung” gesprochen.
  • Das ist jedoch der offizielle Oberbegriff für die komplette Heizungsanlage, weshalb Gastherme passender ist.

Daher ist im nachfolgenden Artikel mit „Gastherme” Ihre Anlage im Heizungsraum (an der Wand hängend oder auf dem Boden stehend) gemeint. Oft merkt man erst, wenn es draußen schon kalt ist, dass die Heizung nicht richtig eingestellt ist oder nicht sachgemäß läuft. Folgende Dinge, können ein Indikator dafür sein, dass ein Fehler vorliegt bzw. Ihre Gastherme nicht optimal eingestellt ist:

Heizkörper werden nur oben oder gar nicht richtig warm Heizkörper tropfen Heizkörper gehen nicht mehr aus Heizkörper blubbern, pfeifen, knacken etc.

In einigen Fällen können Sie selber erste Maßnahmen dagegen unternehmen, aber in anderen Fällen sollten Sie lieber eine fachkundige Person zu Rate ziehen. Sie haben viele Möglichkeiten, Ihre Gastherme richtig einzustellen. Anpassungen können entweder direkt an der Therme oder an einem externen Raumthermostat vorgenommen werden. Folgende Dinge können Sie an der Therme oder dem Raumthermostat einstellen: 1.

  1. Sommerbetrieb Während die Heizung im Winter alles gibt, wird sie im Sommer in der Regel nur für Warmwasser benötigt.
  2. Stellen Sie die Warmwasseraufbereitung nicht unter 60 °C ein, können sich Legionellen bilden.
  3. Legionellen sind Bakterien, die sich zwischen 25 °C und 50 °C am wohlsten fühlen und vermehren.

Nach dem Austreten können Sie vor allem beim Inhalieren gefährlich werden. Um das zu verhindern sollte das Warmwasser entweder dauerhaft bei mindestens 60 °C gehalten werden oder eine „Legionellenschaltung” installiert werden. Diese heizt das Warmwasser in regelmäßigen Abständen auf über 70 °C hoch, um alle Legionellen abzutöten.

  • Also schalten Sie Ihre Heizung im Sommer niemals komplett aus! Tipp: Auch wenn die Heizung im Sommer aus ist, sollten die Thermostatventile an den Heizkörpern geöffnet bleiben, damit Sie das Risiko verringern, dass sich die Ventile verklemmen und ausgetauscht werden müssen.2.
  • Tag-/Nachtabsenkung Neben dem Sommerbetrieb sollte auch der tägliche Betrieb der Gastherme richtig eingestellt werden.

Je nach Jahreszeit sollte die Therme tagsüber laufen, während nachts hingegen die Temperatur ruhig abgesenkt werden kann. An Ihren eigenen Schlafrhythmus angepasst sollten Sie die Heizzeiten richtig einstellen. Als Richtwert gilt hier: Eine halbe Stunde vorm Schlafen gehen kann die Heizung heruntergeschaltet werden.

Jedoch sollten Sie besonders im Winter auf Schimmelbildung achten. Daher empfiehlt es sich, die Temperatur nicht zu weit herunterzufahren, um Schimmel in den Räumen zu vermeiden. Dafür bietet sich eine Absenktemperatur von 18 °C an. Zusätzlich kann nachts gelüftet werden. Tipp: Falls Sie mehr zur Vermeidung von Schimmel erfahren wollen, können wir Ihnen unseren Artikel empfehlen.3.

Wochentagspezifische Für den eigenen Tag-Nacht-Zyklus die Temperatur bei der Gastherme richtig einzustellen, ist nur eine von vielen Optimierungen. Denn ebenso sollten spezifische Einstellungen pro Wochentag vorgenommen werden. Dafür sollten Sie das Raumthermostat richtig einstellen, um noch mehr Kosten und Energie zu sparen.

Unter der Woche (Montag-Freitag) 5:30 Uhr aufheizen, 8:00 runterschalten, 16:30 aufheizen, 22:00 Uhr runterschalten So haben Sie es morgens beim Aufstehen schön warm, die Heizung schaltet runter, wenn Sie auf der Arbeit sind, heizt die Wohnung hoch bevor Sie nach Hause kommen und dreht vorm Schlafen gehen wieder runter. An Wochenenden (Samstag-Sonntag) 8:00 aufheizen, 23:30 Uhr runterschalten So haben Sie es morgens nach dem Ausschlafen, den ganzen Tag über und auch, wenn Sie später ins Bett gehen, noch schön warm. Trotzdem wird in der Nacht Energie gespart.

Tipp: Falls Sie Tipps und Tricks fürs Heizen suchen, können wir Ihnen unseren Artikel empfehlen. Um Ihre Gasheizung richtig einzustellen, können Sie einige Dinge selber tun. Für andere sollten Sie lieber eine Fachperson fragen, um Ihre Gastherme noch sparsamer einzustellen: 1.

Vorlauftemperatur einstellen Die Vorlauftemperatur der Gasheizung bezeichnet die Temperatur, auf die das Heizwasser vorm Einspeisen ins Heizsystem erwärmt wird. Das Gegenstück dazu ist die Rücklauftemperatur. Grundsätzlich sollte die Vorlauftemperatur des Heizungswassers, das in den Heizkreislauf geschickt wird, immer so warm wie nötig, aber so kühl wie möglich sein, um Energie zu sparen.

Die Vorlauftemperatur ist von der Außentemperatur abhängig. Daher ist bei modernen Heizungssystemen die Vorlauftemperatur der Gastherme mit einem Außenthermostat gekoppelt. So wird Folgendes automatisch justiert:

Ist es draußen kalt, ist die Vorlauftemperatur höher eingestellt, damit es schneller warm wird. Ist es draußen warm, ist die Vorlauftemperatur niedriger eingestellt, um Energie zu sparen.

Bei modernen Heizungen wird die Vorlauftemperatur automatisch reguliert. Wenn Sie die Vorlauftemperatur selbst einstellen, sollten Sie das erst tun, wenn es draußen weniger als fünf Grad Celsius ist. So lassen sich Veränderungen und Einsparungen besser nachvollziehen. Als Richtwert, um die Vorlauftemperatur der Gastherme richtig einzustellen, gelten folgende Angaben:

Heizung im Altbau: ca.75 °C Moderne Brennwertheizung: 40-60 °C Fußbodenheizung: unter 45 °C

Eine Fußbodenheizung reagiert auf Temperaturänderungen immer recht langsam, da auch der Boden einen Teil der Wärme speichert. Daher kann die Nachtabsenkung der Heizung früher erfolgen und am Morgen sollte das Aufheizen früher passieren. Deshalb können Sie bei einer Fußbodenheizung grundlegend die Vorlauftemperatur der Heizung niedriger einstellen.

  • Bei der Gastherme die Vorlauftemperatur einzustellen kann sich lohnen, denn dadurch lässt sich Energie und Geld sparen.
  • Vor allem alte Heizungssysteme können sich oft nicht an das Wetter anpassen, sodass die Gastherme nicht richtig eingestellt ist und das ganze Jahr über nicht benötigte Energie bereitgestellt wird.

In diesem Fall sollten Sie Ihre alte Heizung gegen eine effizientere austauschen lassen. Fragen Sie dafür am besten eine fachkundige Person. Tipp: Falls Sie weitere Möglichkeiten suchen Energie zu sparen, können wir Ihnen unseren Artikel empfehlen.2. Heizkurve einstellen Das Zusammenspiel von Vorlauf- und Außentemperatur und der Heizgrenztemperatur lässt sich an der „Heizkurve” ablesen.

Die Heizkurve sollte so niedrig wie möglich eingestellt werden und so spät wie möglich beginnen. Die Heizung sollte erst ab einer Außentemperatur von unter 16 °C anfangen zu heizen. Die der jeweiligen Außentemperatur zugeordnete Vorlauftemperatur der Heizung sollte möglichst niedrig sein. Der erforderliche Wert ist von dem Wärmebedarf der Räume und der Größe der Heizkörper abhängig.

Bei großen Heizkörpern und einem gut gedämmten Haus reichen bei -12 °C Außentemperatur schon 50 °C Vorlauftemperatur aus, bei schlechteren Bedingungen sollten es dann 75 °C sein. Um die Heizkurve richtig einzustellen bzw. zu optimieren, sollten Sie die Vorlauftemperatur sowie die Dämmung des Hauses von einer fachkundigen Person überprüfen lassen.3.

  1. Hydraulischer Abgleich Viele wissen, dass das Entlüften der Heizkörper eine effektive Maßnahme zur Effizienzsteigerung ist.
  2. Wichtig dabei ist zu beachten, dass danach auch wieder Wasser nachgefüllt wird, sodass der Druck gleich bleibt.
  3. Falls sich die Heizkörper danach noch immer nicht gleichmäßig erwärmen, könnte ein hydraulischer Abgleich helfen.

Dieser sorgt dafür, dass sich die Wärme gleich verteilt und überall die benötigte Energiemenge ankommt. Bei Modernisierungen und Sanierungen ist ein hydraulischer Abgleich sogar gesetzlich vorgeschrieben, damit Ihre Gastherme direkt richtig eingestellt ist.

  • Übrigens: Durch einen hydraulischen Abgleich lässt sich jährlich bis zu 15 % sparen.
  • Auch die Kosten für einen solchen Abgleich sind innerhalb weniger Jahre wieder drin.
  • Um Ihre Gasheizung sparsamer einzustellen sollten Sie sich bei einer Fachperson über einen hydraulischen Abgleich erkundigen.4.
  • Wartung der Gastherme Die Wartung der Heizung ist gesetzlich vorgeschrieben und erfolgt in der Regel jährlich, denn ein sparsamer und sicherer Betrieb lässt sich nur gewährleisten, wenn die Gastherme richtig eingestellt ist.

Außerdem ist die jährliche Wartung eine gute Gelegenheit, die Einstellungen gemeinsam mit dem Monteur vor Ort durchzugehen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen zu lassen. Besonders vor den kalten Monaten lohnt es sich, die Gastherme richtig einzustellen bzw.

einstellen zu lassen. Daher sollte rechtzeitig geschaut werden, ob es bei der Heizung falsche Einstellungen zu finden gibt – diese können dann entweder selbst oder von einer Fachperson behoben werden. Um Geld und Energie zu sparen, hilft ebenso eine regelmäßige Wartung der Heizungsanlage. * Wir leben Diversität und heißen alle Menschen willkommen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Behinderung und Identität.

Wir sind davon überzeugt, dass uns Vielfalt bereichert und im gemeinsamen Arbeiten voranbringt. Deshalb haben wir 2017 die Charta der Vielfalt unterzeichnet. : Gastherme richtig einstellen