SteuererkläRung Wieviel Bekommt Man ZurüCk?

SteuererkläRung Wieviel Bekommt Man ZurüCk
Steuererklärung: Durchschnittliche Rückerstattung lag bei 1 095 Euro Noch bis 2. Oktober 2023 können zur Veranlagung verpflichtete Steuerpflichtige eine Steuererklärung für 2022 abgeben.2019 gab es in Deutsch­land rund 26,5 Millionen unbeschränkt Steuer­pflichtige, die aus­schließlich Ein­nahmen aus nicht­selbständiger Arbeit und eventuell Kapital­einkünfte erzielten.14,4 Millionen dieser Steuerpflichtigen ließen sich zur Einkommensteuer veranlagen.

  • Davon erhielten 12,7 Millionen Steuerpflichtige eine Steuererstattung.
  • Diese lag im Durch­schnitt bei 1 095 Euro.
  • Besonders häufig waren Rück­erstattungen zwischen 100 und 1 000 Euro (57 %).
  • Bei 8 % der Betroffenen fiel die Rück­zahlung geringer als 100 Euro aus.
  • Beträge über 5 000 Euro erstatteten die Finanz­ämter in 2 % der Fälle.

Eine Nach­zahlung an das Finanz­amt mussten 1,5 Millionen Steuer­pflichtige leisten – der durch­schnittliche Betrag lag bei 1 194 Euro. Die Nach­zahlungen bewegten sich ebenso wie die Erstattungen besonders häufig im Bereich zwischen 100 und 1 000 Euro (55 %).

Kann man die gesamte Lohnsteuer zurück bekommen?

Kann man die gesamte Lohnsteuer zurück bekommen? – Grundsätzlich kannst du dir als Arbeitnehmer die Lohnsteuern bis zum Grundfreibetrag von 10.347 € im Jahr (Stand 2022) zurückerstatten lassen. Das heißt, du kannst dir über eine Steuererklärung im Folgejahr einen Großteil oder sogar die kompletten abgeführten Lohnsteuern erstatten lassen.

Wann lohnt sich eine Steuererklärung nicht?

Das Wichtigste in Kürze –

Als Steuerzahler bist Du entweder von Gesetzes wegen verpflichtet, eine Steu­er­er­klä­rung abzugeben, oder Du kannst es freiwillig tun.Die freiwillige Abgabe lohnt sich meist, wenn Du 2022 Werbungskosten von mehr als 1.200 Euro (2021: 1.000 Euro), Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen hast oder wenn Du Handwerker und Dienstleister in Deinem Haushalt arbeiten lässt.Bei einer Abgabepflicht musst Du Deine Steu­er­er­klä­rung normalerweise bis Ende Juli des folgenden Jahres abgeben. Für die Steu­er­er­klä­rung 2022 ist es aber erst der 2. Oktober 2023.

Wann lohnt sich eine Steuererklärung Steuerklasse 1?

Wie funktioniert die Steuererklärung bei Steuerklasse 1? – Wenn Du nur ein geringes Jahreseinkommen hast, musst Du keine Steuererklärung machen. Die Grenze liegt in diesem Fall bei der Steuerklasse 1 bei 10.908 € Grundfreibetrag. Unterhalb dieser Summe zahlst Du keine Steuern.

  1. Zudem sind Arbeitnehmer in der Steuerklasse 1, die nur Einnahmen aus ihrer nichtselbstständigen Arbeit haben, nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.
  2. Das Finanzamt fordert Dich nicht zur Abgabe einer Steuererklärung auf, da der Arbeitgeber bereits die anfallenden Steuern an das Finanzamt abgeführt hat.

In vielen Fällen lohnt sich jedoch eine Steuererklärung in der Steuerklasse 1, um Geld vom Staat zurückzuholen. Laut Statistischem Bundesamt liegt die durchschnittliche Steuerrückzahlung in Deutschland bei rund 1.051€. Hierzu machst Du ganz klassisch Deine Steuererklärung in Papierform oder aber Du nutzt das elektronische Elster-Programm der Finanzverwaltung.

  • Bei Letzterem musst Du allerdings ganz genau wissen, was Du wo eintragen musst.
  • Das Elster-Programm hilft nicht bei der Steuererklärung und gibt auch keinerlei Steuer-Tipps.
  • Wenn Du Geld sparen willst, ist daher eine Steuer-Software wie vom Online-Portal Taxfix empfehlenswert.
  • Das Steuer-Tool von Taxfix führt Dich leicht verständlich und unkompliziert durch Deine Steuererklärung.

Zudem gibt es Dir zahlreiche Hinweise und Hilfestellungen für die Steuerklasse 1 und Deine Steuererklärung. Auf diese Weise sparst Du jede Menge Zeit und holst Dir dank hilfreicher Steuertipps Geld vom Staat zurück. Übrigens zahlst Du nur dann, wenn Du Deine Steuererklärung auch abschickst. in Kooperation mit myStipendium Features

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Konditionen

Steuererklärung erstellen: 0 € * Online einreichen: 39,99€

* Hinweis: Du kannst zunächst alle deine Daten in die Steuererklärung eintragen und siehst anhand des Erstattungsrechners, ob sich die Abgabe einer Steuererklärung für Dich lohnt. Wenn Du Zugriff auf Deine fertige Erklärung haben und diese ans Finanzamt senden willst, fällt eine Gebühr von 39,99 € an.

Was bringt am meisten Geld bei Steuererklärung?

Top 3: Sonderausgaben – Das sind Ausgaben, die nichts mit dem Job zu tun haben. Der größte Posten dabei: die Vorsorgeaufwendungen – von den Beiträgen zur Rentenversicherung über die private Altersvorsorge bis hin zu den Beiträgen zu Kranken-, Pflege- und Haftpflichtversicherung.

Wie viel Steuer bekomme ich zurück Steuerklasse 3?

Tipps zur Vermeidung der Steuernachzahlung – Achten Sie bei der Wahl der Steuerklassen III/V darauf, dass der höher Verdienende maximal 65% des gesamten Arbeitslohns beider Ehegatten verdient. Nur dann kann er ohne Nachteile bei der Jahressteuer die Steuerklasse III wählen, der andere Ehegatten dementsprechend die Klasse 5.

  • Hat der höher Verdienende dagegen noch erhebliche Kosten (deutlich über 1.500 €) im Zusammenhang mit seinem Beruf z.B.
  • Fahrtkosten, so kann er – auch wenn er über der Grenze von 65% liegt – die Steuerklasse III wählen (der Partner dann V).
  • Die bei ihm angefallenen Kosten werden bei der Jahreserklärung steuermindernd geltend gemacht werden und helfen im Ergebnis die sonst eintretende Nachzahlung zu vermeiden.
See also:  Wieviel Bargeld Darf Man Zuhause Haben?

Beispiel 2: Steuerklassenkombination III/V – Erstattung Abwandlung von Beispiel 1: Der Ehemann (StKl III) verdient monatlich nur 1.500 €, alle anderen Angaben unverändert.

Ehemann Ehefrau Summe
StKl.3 StKl.5
monatlich
Lohn 1.500 € 854 € 2.354 €
Lohnsteuer 0,00 € 87,16 € 87,16 €
Jahr
Lohn 18.000 € 10.248 € 28.248 €
Lohnsteuer 0,00 € 1.045,92 € 1.045,92 €
Jahressteuer nach Einkommensteuertarif 896 €
Erstattung – 149,92 €

Ergebnis: Die Steuerklassenwahl III/V führt hier zu einer Erstattung bei der Jahressteuer von 149,92 €. Der Ehemann bezieht in diesem Beispiel 63,7% des gesamten Arbeitslohnes. Liegt der Verdienst des einen Ehegatten erheblich über der Grenze von 65% des gemeinsamen Arbeitslohnes, so empfiehlt sich dagegen die Steuerklassenkombination IV/IV (4/4).

  1. Möglich ist auch die Wahl des sogenannten „Faktorverfahrens”.
  2. Im Faktorverfahren wird für beide Ehegatten die Steuerklasse IV angewandt, allerdings reduziert um einen durch das Finanzamt besonders zu ermittelnden Faktor, der die steuermindernde Wirkung des Splittingverfahrens (§ 32a Abs.5 EStG) beim Lohnsteuer-Abzug berücksichtigt.

Die Ermittlung ist kompliziert, zudem ist ein Antrag nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck (§ 39a Abs.2 EStG) erforderlich. Dieses Verfahren ist daher in der Praxis sehr selten. Hinweis: Bedenken Sie bei der Wahl der Steuerklassen, dass der daraus abgeleitete Nettoverdienst auch Grundlage für die Bemessung von staatlichen Sozialleistungen sein kann, z.B.

Was bringt mir eine Steuererklärung?

Was ist eine Steuererklärung überhaupt? – Mit einer Steuererklärung zeigst du dem Finanzamt deine Einkommensverhältnisse auf, Anhand dieser Informationen kann das Finanzamt sehen, ob du für das entsprechende Jahr bereits die nötigen oder sogar zu viele Steuern gezahlt hast.

Für wen lohnt es sich eine Steuererklärung zu machen?

Eine Steuererklärung ist bares Geld wert. Falls Deine Werbungskosten mehr als 1.000 Euro betragen, führt die Abgabe einer Steuererklärung zu einer Minderung der Steuerlast. Die 1.000-Euro-Grenze wird zum Beispiel bereits überschritten, wenn Arbeitnehmer:innen an 230 Arbeitstagen einfach 15 Kilometer zur Arbeit pendeln.

Was kann man alles ohne Nachweis von der Steuer absetzen?

Welche Nichtbeanstandungsgrenzen gibt es? – Nachdem die wichtigsten Grundlagen der Nichtbeanstandungsgrenzen geklärt sind, möchten wir nachfolgend auf die einzelnen Grenzen eingehen. Bei den folgenden Punkten handelt es sich ausschließlich um Werbungskosten.

1. Grenze für Arbeitsmittel 2. Nichtbeanstandung bei Kontoführungsgebühren 3. Kosten für eine Dienstreise 4. Nichtbeanstandung bei Bewerbungskosten 5. Reinigungskosten für Arbeitskleidung

Für Arbeitsmittel gab es in der Vergangenheit tatsächlich eine rechtlich begründete Nichtbeanstandungsgrenze. Leider wurde diese im Jahr 1998 aufgehoben. Somit gibt es heute auch für Arbeitsmittel keine rechtlich gültige Grenze. Dennoch gibt es die Nichtbeanstandungsgrenze für Arbeitsmittel.

Arbeitsmittel, wie Schreibwaren, Computer, Arbeitskleidung oder Fachliteratur können bis zu einem Wert von 110 Euro ohne Beleg als Werbungskosten eingetragen werden. Arbeitsmittel sind ein Klassiker der Nichtbeanstandungsgrenzen und werden daher von den meisten Finanzämtern ohne Probleme anerkannt. Die meisten Menschen führen ein Konto.

Die Kosten für ein Konto bewegen sich bei den gängigen Kreditinstituten auf einem vergleichbaren Niveau. Daher macht es durchaus Sinn, dass es auch für die Kontoführungsgebühren eine Nichtbeanstandungsgrenze gibt. Die Grenze beläuft sich auf 16 Euro. Liegen die eingetragenen Kosten unterhalb dieser Summe, können Sie ohne Beleg eingetragen werden.

Theoretisch können Sie sogar für ein kostenloses Konto diesen Betrag eintragen. Zu beachten ist natürlich, dass die Grenze nur für ein Konto gilt. Es ist daher nicht möglich, fünf Konten mit dem Grenzwert von 16 Euro einzutragen. Die Kosten würden in diesem Fall zusammengezählt und damit den Betrag übersteigen.

Oft werden die Kosten für eine Dienstreise vom Arbeitgeber getragen. Damit sind diese grundsätzlich nicht relevant für die Steuererklärung. Teilweise werden die Kosten aber anteilig oder sogar vollständig vom Steuerzahler getragen. In dieser Situation können die Aufwendungen in der Steuererklärung eingetragen werden.

Bis zu einer Summe von 250 Euro gilt dabei die Nichtbeanstandung. Für eine kleine und günstige Dienstreise müssen daher im Rahmen der Nichtbeanstandungsgrenze keine Belege vorgelegt werden. Für eine gute Bewerbung fallen Kosten an. Falls Sie nicht jede kleine Aufwendung mit einem passenden Beleg eintragen möchten, sollten Sie sich an die Nichtbeanstandungsgrenzen halten.

Für eine Bewerbung per Post können bis zu 8,50 Euro ohne Beleg eingetragen werden. Bei einer Bewerbung per E-Mail sind die Kosten tendenziell geringer und damit nur bis zu 2,50 Euro einzutragen. In einigen Berufen wird eine spezielle Arbeitskleidung gefordert, welche regelmäßig gereinigt und korrekt gepflegt werden muss.

Für Reinigungskosten müssen keine Belege dargelegt werden. Die Aufwendungen dürfen anhand von gültigen Kostengrundlagen geschätzt werden. Es können dabei die Kosten für Waschgang, Trockner und Bügeln eingetragen werden. Die Schätzung basiert dabei je nach Größe des Haushalts und des gewählten Wasch- bzw.

Trockenprogramms. Beispiel : Bei einem Einpersonenhaushalt wird ein Waschgang bei 60 Grad mit 76 Cent geschätzt. Die Nutzung eines Kondensationstrockners würde im Anschluss noch mit 55 Cent geschätzt. Das Bügeln bringt zudem noch einmal 7 Cent. Was zunächst etwas komplex und unübersichtlich klingt, kann mit einer passenden Tabelle schnell geschätzt werden.

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Wie bekomme ich Geld vom Finanzamt zurück?

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Weist das beim Finanzamt eingerichtete Abgabenkonto ein Guthaben auf, so kann dieses gleich zur Abdeckung einer zukünftigen fälligen Abgabe verwendet werden. Bei einem Guthaben besteht auch die Möglichkeit, die Rückzahlung (Überweisung auf ein zu benennendes Bankkonto) zu beantragen.

Wer bekommt keine Steuer zurück?

Warum nicht jeder von einer Steuererstattung profitieren kann Eine Möglichkeit, die Haushaltskasse etwas aufzubessern, ist, die Steuererklärung einzureichen. Steuerzahler erhalten in Deutschland nämlich durchschnittlich 1.007 Euro vom Finanzamt zurück.

  • Warum also auf die Abgabe der Einkommensteuererklärung verzichten, es ist ja schließlich Steuergeld, das wir bereits ausgegeben haben.
  • Bei den 1.007 Euro handelt es sich jedoch nur um einen Durchschnittswert.
  • Das bedeutet, dass viele mehr, aber auch viele weniger vom Fiskus zurückbekommen.
  • Dafür gibt es zahlreiche Gründe.

Eine allgemeine Aussage gibt es leider nicht, da jeder Fall individuell betrachtet werden muss. Wer seine Steuererklärung abgibt, profitiert automatisch vom sogenannten Arbeitnehmerpauschbetrag. Dabei werden von den gesamten Einkünften, die der Steuerzahler hat, pauschal 1.000 Euro abgezogen.

Das hat zur Folge, dass die generelle Steuerlast gemindert wird. Seit 2011 gibt es den Arbeitnehmer-Pauschbetrag, der auch als Werbungskostenpauschale bezeichnet wird. Erst dann, wenn man innerhalb eines Kalenderjahres höhere Ausgaben als 1.000 Euro hatte, winkt auch eine Steuererstattung. Für diejenigen also, die keine Ausgaben hatten, lohnt sich die Abgabe der Steuererklärung meistens nicht.

Nicht selten wird der Pauschbetrag aber allein schon durch die Arbeitswegkosten überschritten, weswegen eine Steuererstattung möglich sein kann.

Kann ich die zahnarztrechnung von der Steuer absetzen?

Wann können Sie Zahnarztkosten von der Steuer absetzen? – Sie können Zahnarztkosten von der Steuer absetzen, wenn die Kosten eine unzumutbare finanzielle Belastung für Sie darstellen. Ob die Zahnbehandlung eine unzumutbare Belastung darstellt, wird anhand des prozentualen Anteils der Behandlungskosten an Ihrem Jahreseinkommen gemessen.

Zusätzlich steigt die Grenze zur Unzumutbarkeit mit steigendem Jahreseinkommen und wird beeinflusst durch die Kinderanzahl und den Familienstatus. Die Grenze der Zumutbarkeit wird je nach Gesamtbetrag der Bruttoeinkünfte individuelle berechnet. Bei einem Einkommen bis 15.340€ gelten Kosten bis zu 5% des Einkommens als zumutbar.

Übersteigen die Kosten 5% des Einkommen, kann der Betrag, der diese 5% übersteigt bei der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Gesamtbetrag der Einkünfte bis 15.340 € über 15.340 € bis 51.130 € über 51.340 €
1. Steuerpflichtig ohne Kinder
a) ledig 5% 6% 7%
b) verheiratet 4% 5% 6%
2.Steuerpflichtig mit Kindern
a) ein oder zwei Kinder 2% 3% 4%
b) drei oder mehr Kinder 1% 1% 2%

Quelle: Einkommenssteuergesetz (EStG) §33 Außergewöhnliche Belastungen. Stand 09/2016 Die Grenze zur Unzumutbarkeit liegt somit bei Alleinstehenden zwischen 5 und 7 Prozent, je nach Höhe des Bruttoeinkommens. Bei einem oder zwei Kindern müssen die Zahnarztkosten relativ zum Bruttoeinkommen nur 2 bis 4 Prozent ausmachen und die Grenze sinkt nochmal auf 1 bis 2 Prozent für drei oder mehr Kinder.

Wie hoch ist die Strafe wenn man keine Steuererklärung macht?

Das Wichtigste in Kürze –

Falls Du eine Steu­er­er­klä­rung abgeben musst und das entweder verspätet oder überhaupt nicht machst, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag festsetzen.Der Verspätungszuschlag beträgt mindestens 25 Euro pro Monat und ist auf einen Betrag von 25.000 Euro beschränkt.Wenn Du Deine Steu­er­er­klä­rung für 2021 erst nach dem 31. Oktober 2022 abgibst, kann Dir schon ab dem 1. November 2022 ein Verspätungszuschlag auferlegt werden.

Wie viel Steuern zahlt ein Steuerklasse 1?

Welche Arbeitnehmer sind in der Steuerklasse 1 zu finden? – Erst ab einem Bruttogehalt von über 450 Euro muss Lohnsteuer in Klasse 1 und allen übrigen gezahlt werden. Die Lohnsteuerklasse 1 umfasst Personen, die ledig, verheiratet oder geschieden sind. Darüber hinaus werden ihr auch getrennt lebende und verwitwete Arbeitnehmer zugeordnet.

  1. Letztere kommen erst im zweiten Kalenderjahr, nachdem der Ehepartner verstorben ist, in die Steuerklasse 1.
  2. Und schließlich sind Partner, die in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft leben, hier versammelt.
  3. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass Arbeitnehmer in Vorbereitung auf eine Scheidung getrennt leben.

Sie sind auch dann in der Steuerklasse 1, wenn der Ehepartner seinen Wohnort außerhalb der EU hat. Und wann finden nun Steuerabzüge in der Klasse 1 statt? Grundsätzlich sind Arbeitsentgelte bis zu einer Höhe von 520 Euro brutto im Monat steuerfrei (Stand: Oktober 2022).

Das bedeutet, hierfür muss keine Lohnsteuer abgeführt werden. Des Weiteren gibt es für die Lohnsteuerklasse 1 einen Freibetrag, also eine Grenze bis zu der Löhne und Gehälter ebenfalls befreit sind. Keine Lohnsteuer ist in Steuerklasse 1 bis zu einem Grundfreibetrag von 9.408 Euro jährlich zu zahlen (Stand: 2020).

Der Arbeitnehmerpausch­betrag beläuft sich auf 1.000 Euro und der Sozialausgabenpauschbetrag auf 36 Euro, Die Vorsorgepauschale ist grundsätzlich abhängig vom Bruttoeinkommen, Befinden Sie sich in Lohnsteuerklasse 1 mit Kind, steht Ihnen ein Kinderfreibetrag zu. Welche Arbeitnehmer sich in Steuerklasse 1 befinden, sehen Sie hier.

Ist man verpflichtet jedes Jahr eine Steuererklärung zu machen?

Steuererklärung: Pflicht, wenn einmal gemacht? – Bin ich dazu verpflichtet, die Steuererklärung jedes Jahr abzugeben, sobald ich ein Mal abgebe? NEIN! Zumindest nicht automatisch. Denn ob du dem Finanzamt eine Steuererklärung schicken musst, hängt von einer Reihe von Faktoren ab – ob du in der Vergangenheit eingereicht hast, gehört nicht dazu.

Wie viel Steuer bekomme ich zurück Steuerklasse 3?

Tipps zur Vermeidung der Steuernachzahlung – Achten Sie bei der Wahl der Steuerklassen III/V darauf, dass der höher Verdienende maximal 65% des gesamten Arbeitslohns beider Ehegatten verdient. Nur dann kann er ohne Nachteile bei der Jahressteuer die Steuerklasse III wählen, der andere Ehegatten dementsprechend die Klasse 5.

  • Hat der höher Verdienende dagegen noch erhebliche Kosten (deutlich über 1.500 €) im Zusammenhang mit seinem Beruf z.B.
  • Fahrtkosten, so kann er – auch wenn er über der Grenze von 65% liegt – die Steuerklasse III wählen (der Partner dann V).
  • Die bei ihm angefallenen Kosten werden bei der Jahreserklärung steuermindernd geltend gemacht werden und helfen im Ergebnis die sonst eintretende Nachzahlung zu vermeiden.

Beispiel 2: Steuerklassenkombination III/V – Erstattung Abwandlung von Beispiel 1: Der Ehemann (StKl III) verdient monatlich nur 1.500 €, alle anderen Angaben unverändert.

Ehemann Ehefrau Summe
StKl.3 StKl.5
monatlich
Lohn 1.500 € 854 € 2.354 €
Lohnsteuer 0,00 € 87,16 € 87,16 €
Jahr
Lohn 18.000 € 10.248 € 28.248 €
Lohnsteuer 0,00 € 1.045,92 € 1.045,92 €
Jahressteuer nach Einkommensteuertarif 896 €
Erstattung – 149,92 €

Ergebnis: Die Steuerklassenwahl III/V führt hier zu einer Erstattung bei der Jahressteuer von 149,92 €. Der Ehemann bezieht in diesem Beispiel 63,7% des gesamten Arbeitslohnes. Liegt der Verdienst des einen Ehegatten erheblich über der Grenze von 65% des gemeinsamen Arbeitslohnes, so empfiehlt sich dagegen die Steuerklassenkombination IV/IV (4/4).

  • Möglich ist auch die Wahl des sogenannten „Faktorverfahrens”.
  • Im Faktorverfahren wird für beide Ehegatten die Steuerklasse IV angewandt, allerdings reduziert um einen durch das Finanzamt besonders zu ermittelnden Faktor, der die steuermindernde Wirkung des Splittingverfahrens (§ 32a Abs.5 EStG) beim Lohnsteuer-Abzug berücksichtigt.

Die Ermittlung ist kompliziert, zudem ist ein Antrag nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck (§ 39a Abs.2 EStG) erforderlich. Dieses Verfahren ist daher in der Praxis sehr selten. Hinweis: Bedenken Sie bei der Wahl der Steuerklassen, dass der daraus abgeleitete Nettoverdienst auch Grundlage für die Bemessung von staatlichen Sozialleistungen sein kann, z.B.

Was bekommt man von der Steuer zurück wenn man heiratet?

Für wen lohnt sich Heiraten wegen der Steuer? – “Splitting” heißt das Zauberwort, das die Ehe zum Steuersparmodell macht. Lassen sich Verheiratete zusammenveranlagen, zählt das Finanzamt zunächst beide Einkommen zusammen und halbiert dann den Betrag. Dafür wird dann die Einkommensteuer errechnet und verdoppelt.

  • Das ergibt dann die Steuer, die das Paar zahlen muss.
  • Profiteure sind vor allem Paare, bei denen ein Partner viel und einer wenig oder im besten Falle gar nichts verdient.
  • Denn grundsätzlich werden mit zunehmendem Einkommen auch höhere Steuersätze berechnet, dafür sorgt die Progression.
  • Ein Beispiel zeigt, wie sich das Splitting auswirken kann: Der eine Partner kommt auf ein Jahresbrutto von 60.000 Euro.

Bei Einzelveranlagung muss er rund 16.940 Euro Steuern zahlen, plus Solidaritätszuschlag. Der andere Partner arbeitet nur Teilzeit und verdient dabei 20.000 Euro brutto. Seine Steuerlast: 2610 Euro. Insgesamt fließen also 19.550 ans Finanzamt, zusätzlich noch 1075 Euro Soli.

  1. Heiraten die beiden und lassen sich zusammenveranlagen, werden 40.000 Euro für jeden Partner versteuert.
  2. Das ergibt eine Gesamtbelastung von knapp 17.840 Euro plus Soli von 980 Euro.
  3. Die Ehe bringt also einen Steuervorteil von gut 1800 Euro.
  4. Verdienen beide Partner 40.000 Euro, wäre ihr Splittingvorteil gleich null.

Kommt einer auf 35.000 Euro und der andere auf 45.000 Euro, fällt der finanzielle Nutzen ziemlich überschaubar aus. Das Paar würde gerade mal 120 Euro im Jahr sparen, etwas mehr als der Termin beim Standesamt kostet.