Wieviel GehaltserhöHung Nach 2 Jahren?

Wieviel GehaltserhöHung Nach 2 Jahren
Wie viel Prozent Gehaltserhöhung nach 2 Jahren? – Gehaltserhöhung nach zwei Jahren bedeutet nicht mehr Geld – Manchmal vergehen zwei Jahre zwischen den Gehaltsverhandlungen, weil vielleicht die wirtschaftliche Lage des Unternehmens schlecht war, weil Du in keiner guten Verhandlungsposition warst oder aus ähnlichen Gründen.

Das bedeutet, dass eine Gehaltserhöhung „verloren” ist und daher fragen sich einige Arbeitnehmer, ob sie nach zwei Jahren mehr Prozent verlangen können? Die Antwort lautet allerdings: Nein, üblich sind auch nach zwei Jahren die Werte zwischen drei bis acht Prozent; größere Karrieresprünge ausgenommen.

Ansonsten kann der Jobwechsel eine Lösung sein, um eine höhere Gehaltssteigerung zu erreichen. Selbiges gilt für die Fragen, wie viel Gehaltserhöhung nach drei Jahren oder wie viel Gehaltserhöhung nach fünf Jahren möglich ist. Genau deshalb ist es so wichtig, die Gelegenheiten für eine Gehaltsverhandlung auszuschöpfen, wann immer sich diese ergeben, bestenfalls eben einmal pro Jahr.

  1. Angenommen, Du verdienst 50.000 Euro und handelst nach zwei Jahren eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent aus. Das bedeutet 2.500 Euro mehr und so verdienst Du nach zwei Jahren 52.500 Euro.
  2. Hast Du aber nach einem Jahr eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent ausgehandelt, liegt die nächste Gehaltserhöhung bereits bei 2.625 Euro, eben fünf Prozent von 52.500. Du verdienst nach zwei Jahren also bereits 55.125 Euro, obwohl sich der Prozentsatz nicht geändert hat. Selbst, wenn Du nach zwei Jahren eine eher unwahrscheinliche Gehaltssteigerung von zehn Prozent ausgehandelt hättest, würdest Du also unterm Strich weniger verdienen, nämlich „nur” 55.000 Euro.

Diese stark vereinfachte Beispielrechnung gibt bereits einen Eindruck davon, welchen großen Unterschied die Abstände machen, in denen Du eine Gehaltserhöhung forderst – vor allem auf ein gesamtes Berufsleben gerechnet. Genau deshalb kannst Du in Deiner Karriere bis zu 50 Prozent mehr verdienen, wenn Du regelmäßig den Job wechselst und somit die maximal möglichen Gehaltssprünge tätigst.

Kann man nach 2 Jahren nach einer Gehaltserhöhung fragen?

Wann Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg – Oftmals ist es nicht sinnvoll, wenn du als Berufseinsteiger sofort nach der Probezeit eine Gehaltserhöhung einforderst. Daher stellt sich die Frage, wann die erste Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg erfolgen sollte.

Grundsätzlich ist es schwierig bei dieser Frage zu pauschalisieren – dafür hängt es zu sehr vom individuellen Sachverhalt ab. (Zehn triftige Gründe für eine Gehaltserhöhung zeigen wir die in diesem Ratgeber ). Es kann durchaus sein, dass du als Berufseinsteiger schon nach einem Jahr sehr viel Verantwortung übernimmst und sich dein Aufgabenspektrum enorm erweitert hat, weil du hervorragende Ergebnisse erzielt hast.

Kommt es daher zu einem Gespräch mit deinem oder deiner ChefIn, in welchem deine Leistungen positiv beurteilt werden, ist dies durchaus ein günstiger Zeitpunkt, um nach einem verbesserten Salär zu fragen. Dennoch ist hierbei zu beachten, dass es für deine Karriere wichtig ist gerade in den ersten Jahren die eigene Weiterbildung sowie wertvolle praktische Erfahrungen in den Mittelpunkt zu stellen.

Eine bewusste Abwägung zwischen „Learning” und Gehaltsansprüchen ist daher essenziell. In diesem Zusammenhang wirkt es oftmals professioneller, sich voll und ganz auf den erweiterten Tätigkeitsbereich zu fokussieren und die neue Herausforderung als Chance zu begreifen, welche nicht sofort in ein höheres Jahresgehalt münden muss.

Als Faustregel lässt sich festhalten, dass du als Berufseinsteiger nach zwei Jahren, also 24 Monaten die erste Gehaltserhöhung fordern solltest – insofern deine Leistungen nicht dagegen sprechen. (Erfahre in diesem Ratgeber wie du die Gehaltserhöhung richtig verhandelst).

Diese zwei Jahre solltest du nutzen, um deine Fähigkeiten auszubauen und dich als wertvoller Mitarbeiter der Organisation zu etablieren. Zusätzlich zeigt es, dass du dir über deinen eigenen Marktwert bewusst bist, was wichtig ist, um langfristig den Anspruch an eine Führungsposition zu stellen. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich das Gehalt im Laufe des Lebens verändert zeigen wir dir im nächsten Schritt die typische Gehaltsentwicklung im Laufe des Berufslebens.

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Wie viel Prozent Gehaltserhöhung kann man verlangen?

Bei größeren Karrieresprüngen, wie einer Beförderung oder der Übernahme einer Führungsposition, ist eine Gehaltserhöhung von 10 bis 15 % möglich. Bei kleineren Veränderungen können Sie mit einer Steigerung zwischen 3 und 7 % rechnen.

Wie viel Prozent Gehaltserhöhung nach 3 Jahren?

Kurz & knapp: Gehaltserhöhung – Wann sind Gehaltssteigerungen üblich? Im Arbeitsrecht gibt es keine festen Zeiten für Gehaltsverhandlungen, Dies kann in jedem Unternehmen anders geregelt sein. Ein Anspruch auf mindestens eine Gehaltssteigerung pro Jahr besteht daher nicht.

Es gibt jedoch Zeitpunkte, zu denen Gespräche über eine Gehaltserhöhung zumindest üblich sind. Wann dem so ist, erfahren Sie hier, In welcher Höhe sollte sich eine Gehaltssteigerung bewegen? Wie viel Prozent eine Gehaltserhöhung ausmachen sollte, richtet sich vor allem danach, ob sich das Aufgabengebiet seit der letzten Verhandlung verändert hat.

Falls nicht, sind in etwa drei bis sieben Prozent nach einem Jahr möglich. Bei einer Beförderung oder dem Aufstieg in eine Führungsposition können es schon mal zwischen 10 und 15 Prozent mehr Gehalt sein. Welche Alternativen habe ich, wenn mein Chef eine Gehaltserhöhung ablehnt? Stimmt Ihr Arbeitgeber einer Gehaltserhöhung nicht zu, können Sie alternativ beispielsweise einen Zuschuss für Fahrtkosten oder mehr Urlaub aushandeln.

Was ist eine realistische Gehaltserhöhung?

Der ideale Zeitpunkt – Richten Sie sich beim Tageszeitpunkt nach den Vorlieben des Chefs. Ist er ein Morgenmuffel, sollten Sie das Gespräch nicht auf den frühen Morgen legen. Ist er sichtlich guter Laune, streben Sie einen zeitnahen Termin an. Oft eignen sich auch Termine kurz vor dem Wochenende.

  • Vor allem dann, wenn die Woche gut verlaufen ist.
  • Urz und knapp: Gehaltserhöhung – Wie viel mehr? Je nach individueller Situation haben sich in der Praxis 5 bis 10 Prozent mehr Gehalt als realistisch erwiesen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
  • Ihre Leistung spielt dabei eine weitaus größere Rolle als die reine Dauer der Betriebszugehörigkeit.

Bis zu 20 Prozent mehr erhalten Sie in der Regel nur nach Beförderungen oder wenn Sie von einem Mitbewerber abgeworben worden sind. Diesen Artikel weiterempfehlen : Gehaltserhöhung: Wie viel Prozent mehr Sie verlangen können

Wie viel Gehaltserhöhung nach 1 5 Jahren?

Das kommt ganz auf deine Situation an: Nach Probezeit oder Gespräch nach einem Jahr: 3 bis 10 Prozent mehr Gehalt. Beförderung oder Aufstieg in eine Führungsposition: 10–15 Prozent mehr Gehalt. Jobwechsel: Bis zu 20 Prozent mehr Gehalt.

Wie viel Gehalt nach 3 Jahren?

Stärkste Gehaltsanstiege bei Akademikern – Mit 50.100 Euro brutto pro Jahr gehören Patent-Ingenieure bei ihrem Berufseinstieg zwar nicht zu den Topverdienern. In ihrem Beruf sind jedoch die größten Gehaltssprünge möglich. Wer drei bis sechs Jahre Berufserfahrung hat, verdient demnach knapp 65.600 Euro (+31%) – mit neun und mehr Jahren im Beruf steigt das Gehalt auf rund 97.100 Euro (+94%).

Wie berechne ich eine Lohnerhöhung aus?

2. Wie man die Gehaltserhöhung berechnet: Prozentsatz – Du bist bereit zu lernen, wie du deine Gehaltserhöhung mit der Prozentmethode berechnest? Damit kannst du herausfinden, wie viel absolutes Gehalt du erhältst basierend auf einem bestimmten Prozentsatz.

  1. Dabei gehst du wie folgt vor: Multipliziere den Prozentsatz der Gehaltserhöhung mit deinem aktuellen Gehalt und addieren diesen Betrag dann zu deinem Bruttojahresgehalt.
  2. ‍ Hier ist die Formel: ‍ Dein neues Gehalt = (Altes Gehalt X Prozentsatz) + Altes Gehalt ‍ Auch hier kannst du bestimmen, um wie viel sich dein Gehaltsscheck erhöht, indem du dein Jahresgehalt durch 52 (wöchentlich), 26 (zweiwöchentlich), 24 (halbmonatlich) oder 12 (monatlich) dividierst.

‍ Schritt für Schritt Berechnung: Prozentsatz Angenommen, du erhältst eine Erhöhung von 4 % und du verdienst derzeit 50.000€ jährlich und 1.923,08€ zweiwöchentlich (50.000€ / 26). Nun möchtest du herausfinden, wie hoch die Erhöhung ist, wie hoch der neue Jahreslohn ist, wie hoch der neue zweiwöchentliche Gehaltsscheck ist und wie viel mehr du pro Gehaltsscheck erhältst.

Dafür multiplizierst du zunächst den Prozentsatz mit deinem aktuellen Jahreslohn: 50.000€ x 0,04 = 2.000€. Als nächstes addierst du das aktuelle Jahresgehalt mit dem Erhöhungsbetrag: 50,000€ + 2,000€ = 52,000€. Nun nimmst du dein neues Jahresgehalt und teilst es durch 26: 52.000€ / 26 = 2.000€. Subtrahiere jetzt den Betrag des vorherigen zweiwöchentlichen Gehaltsschecks vom Betrag des neuen zweiwöchentlichen Gehaltsschecks: 2,000€ – 1,923.08€ = 76.92€ ‍ Die 4%ige Erhöhung deines Jahresgehalts ist also eine pauschale Erhöhung von 2.000€,

Dein neues Jahresgehalt beträgt 52.000€, Der neue zweiwöchentliche Gehaltsscheck beträgt 2.000€, was eine Erhöhung von 76,92€ gegenüber dem vorherigen zweiwöchentlichen Gehalt darstellt.

Wie fragt man den Chef nach mehr Gehalt?

Gehaltserhöhung mitten im Jahr ansprechen – Aber auch wenn gerade kein reguläres Mitarbeiterjahresgespräch eingeplant ist, kannst du als Angestellter nach einer Gehaltserhöhung fragen. Folgender Ablauf eignet sich in diesem Fall gut:

Terminwunsch : Bitte deinen Vorgesetzten um einen persönlichen Gesprächstermin. Dies kannst du persönlich, telefonisch oder per E-Mail machen. Gib als Grund für diesen Termin nicht lediglich das Thema Gehaltserhöhung an, sondern sage besser, dass es um dich und deine Entwicklung im Unternehmen geht.

Gespräch : Ist der Tag des Gespräches gekommen, gehst du ähnlich vor, wie du es beim Mitarbeiterjahresgespräch tun würdest. Nenne deine Erfolge, deine Leistung, die du fürs Unternehmen bringst, und sprich offen darüber, dass du solche und weitere Erfolge auch gerne in Zukunft für deinen Arbeitgeber erzielen möchtest. Leite dann zu deinem Wunsch nach einem höheren Gehalt über. Du kannst beispielsweise erwähnen, wann die letzte Gehaltserhöhung war und die seitdem erreichten Erfolge nochmals betonen. Wichtig: Sprich offen an, dass du dir ein höheres Gehalt wünschst, und kreise nicht lediglich um das Thema herum. Nur was ausgesprochen wird, kann auch verhandelt werden.

See also:  Wieviel Wiegt Ein Blatt Papier?

Verhandlung : Es ist nicht nötig, sofort eine Summe X zu nennen, die du dir zusätzlich zu deinem bisherigen Gehalt wünschst. Im Gegenteil führt dies häufig zu eher verkrampften Verhandlungen um jeden Euro. Lass deshalb die konkrete Zahl zunächst lieber offen und frage deinen Arbeitgeber, was er dir angesichts der erwähnten Argumente anbieten kann. So öffnest du das Gespräch in seine Richtung und regst ihn dazu an, dir von sich aus ein angemessenes Angebot zu machen. Nennt er eine Zahl, könnt ihr in die Verhandlung einsteigen und euch auf eine Summe einigen.

Abschluss : Vereinbare mit deinem Vorgesetzten die zentralen Eckdaten, z.B. ab wann die Gehaltserhöhung in Kraft tritt, und besprich mit ihm, welche organisatorischen Dinge von deiner Seite aus noch nötig sind. Bedanke dich abschließend für das Gespräch.

Wann erste Gehaltserhöhung fordern?

Die erste Gehaltserhöhung kommt – oft nicht von alleine. Wer sich gut vorbereitet und gut argumentiert, der hat auch Aussicht auf Erfolg. Tipps von Karriereexperten für Berufseinsteiger. Dennis K. ist mit gut 20 Jahren noch recht jung, hat in seiner Karriere aber schon einige beachtliche Kurven hingelegt: “Ursprünglich machte ich eine Ausbildung zum Floristen, später arbeitete ich in der IT Abteilung eines Hotels, nebenbei machte ich eine Ausbildung zum Webdesigner”, erzählt der Oberösterreicher.

  • Nach dem Abschluss einer letzten Ausbildung fand er rasch Arbeit bei einer Werbeagentur im heimatlichen Salzkammergut.
  • Die Arbeitsbedingungen gefielen Dennis K., die Kollegen waren nett.
  • Wann darf man nach mehr Gehalt fragen? Nur eines störte ihn recht bald: “Als Quereinsteiger in der Branche mit keiner einschlägigen Berufserfahrung hatte ich überhaupt kein Gespür für branchenübliche Gehälter.

Ich hatte mich bei den Gehaltsverhandlungen an Kollektivverträgen orientiert und erkannte dann gleich in den ersten Monaten, dass ich deutlich weniger verdiente, als die meisten meiner Kollegen.” Nach drei Monaten wandte sich der neue Webdesigner an den Geschäftsführer der Agentur und verlangte mehr Gehalt – womit er abblitzte.

  • Mein Chef sagte mir klipp und klar, dass es für eine Gehaltserhöhung zu früh sei und dass ich doch ohnehin beim Einstieg mein Wunschgehalt bekommen hätte.
  • Mir war das alles recht peinlich.
  • Ich glaube auch, dass die Angelegenheit das Verhältnis zwischen uns nachhaltig beschädigt hat.” Die erste Gehaltserhöhnung schon vorher vereinbaren Dennis K.

ging wohl tatsächlich zu früh in die Offensive. Was aber noch schlimmer ist: Seine Vorbereitung war für eine ernstzunehmende Nachverhandlung seines Gehalts unzureichend. Ein Fehler, den leider viele Berufseinsteiger machen. Dabei würden schon einige wenige Grundregeln die Forderung nach mehr Geld nachvollziehbar machen und die Chancen erhöhen.

Zuerst zur Frage des Zeitpunktes. “Die erste Gehaltsnachverhandlung sollte frühestens sechs Monate nach Eintritt erfolgen”, erklärt Karrierecoach Mag. Elfriede Gerdenits. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Oft wird bei der Anstellung die Möglichkeit auf Verbesserungen in Aussicht gestellt, zum Beispiel nach dem Abschluss der Probezeit.

In diesem Fall ist es natürlich legitim, nach mehr Geld zu fragen. Was bleibt von der Bruttoerhöhung übrig? Noch wichtiger als der Zeitpunkt sind aber auch hier die Gründe und Rahmenbedingungen für die Arbeit: “Am besten setzen sie sich mal hin und schreiben detailliert auf, welche besonderen Leistungen sie erbracht haben.

  • Was war der besondere Nutzen meiner Mitarbeit, der Mehrwert meines Engagements aus Sicht des Arbeitgebers? Argumentiert werden kann in Richtung Umsatz und Ertragserhöhung oder in Richtung Einsparungen”, erklärt Elfriede Gerdenits ganz konkret.
  • Und um wie viel mehr Geld kann man verhandeln? Hier weißt Dr.

Wolfgang Amanshauser guten Rat: Der Karrierecoach aus Salzburg verweist auf den Brutto-Netto-Rechner des Finanzministeriums. “Damit können auch Berufstätige mit wenig Erfahrung schon im Vorfeld der Verhandlungen genau berechnen, wie viel von einer Bruttoerhöhung auch am eigenen Konto landet.” Größere Schritte als 10 Prozent sind aber auf jeden Fall unrealistisch.

  • Die richtigen Argumente vorbereiten Mindestens so bedeutend wie Zeitpunkt und Argumentationslinie ist aber auch der Ton, in dem die Verhandlungen geführt werden.
  • Gerade Berufseinsteiger sind oft unsicher und zu zurückhaltend, oder aber zu forsch und fordernd.
  • Der gröbste Fehler liegt darin, nicht über ‘Ich bringe’ sondern über ‘Ich brauche’ zu argumentieren.

Beispiel: Ich habe mir eine Wohnung gekauft, oder ich bekomme Nachwuchs, deshalb brauche ich mehr Gehalt. Dafür interessiert sich kein kostenverantwortlicher Personalist”, sagt Elfriede Gerdenits. Wenn bekannt ist, dass ein Unternehmen etwas Schieflage hat oder eine Übernahme bevorsteht, dann wirkt eine Forderung nach Gehalt automatisch fast immer vermessen.

Und: “Wer nicht bereit ist, sich über seine Leistungen, seinen Mehrwert für den Arbeitgeber zu verkaufen, oder wer mit Kündigung droht, der hat ohnedies verloren.” Am besten formuliert man die wichtigsten Punkte bei der Gehaltsverhandlung in Form von Fragen, das signalisiert Interesse, Offenheit und Flexibilität bei den Verhandlungen.

Zum Beispiel mit einem “Was muss ich tun, damit aus Ihrer Sicht eine Gehaltserhöhung gerechtfertigt wäre?” Bonuszahlungen statt Gehaltserhöhung Wenn auch hier keine klaren Antworten kommen, besteht die Möglichkeit von Bonuszahlungen, die Personalisten eher bewilligen, da es sich hier um Einmalzahlungen handelt.

Sie können auch aus anderen Leistungen bestehen: “Eine Umstellung auf leistungsgerechtere Entlohnung kann ebenso ins Gespräch gebracht werden wie Diensthandys, Dienstautos, Notebooks, Fahrtkosten- oder Kantinenzuschüsse, die Übernahme von Weiterbildungskosten oder Zuzahlungen für Pensionsvorsorgen”, meint Elfriede Gerdenits.

Einen abschließenden Tipp gibt sie für den Fall des Scheiterns: “Sollte es zu keiner Einigung kommen, unbedingt einen Termin für eine nächste Gehaltsverhandlungsrunde vereinbaren.”

Warum sollte ich eine Gehaltserhöhung bekommen?

4. Kundenzufriedenheit sowie eine gute interne Zusammenarbeit – Neben reinen Profit-Zahlen und Geschäftsabschlüssen, hat auch die Kundenzufriedenheit für jedes Unternehmen einen hohen Stellenwert. Dokumente, wie beispielsweise E-Mails, in denen Kunden deine Arbeit loben und den Mehrwert der Zusammenarbeit zum Ausdruck bringen, können ein gutes Argument in Gehaltsverhandlungen sein.

Wie oft sollte man eine Gehaltserhöhung bekommen?

Prinzipiell können Sie alle 12 Monate mit einer Gehaltserhöhung rechnen (oder danach fragen). Wenn Sie eher eine Gehaltserhöhung wollen, brauchen Sie ein gutes Argument – etwa, wenn sich Ihr Verantwortlichkeitsbereich in größerem Ausmaß verändert hat.

Wann ist es Zeit für eine Gehaltserhöhung?

Gehaltserhöhung ansprechen: Wie frage ich nach mehr Gehalt? Für die Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland ist eine angemessene Bezahlung der wichtigste Faktor für Zufriedenheit am Arbeitsplatz laut einer von AVANTGARDE Experts durchgeführten Studie.

  1. Schließlich ist und bleibt das Gehalt die höchste Form der Anerkennung im Arbeitsleben.
  2. Das Thema Gehaltserhöhung anzusprechen fällt vielen Angestellte dennoch schwer.
  3. Wir haben erfolgreiche Tipps gesammelt, wie es mit dem Gehaltsplus klappt und stellen die Do´s und Don´ts für das nächste Gespräch mit dem Chef vor.

Gute Zeitpunkte, um über Dein Gehalt zu sprechen, sind nach dem Ende der Probezeit, bei einer Änderung des Arbeitsvertrags, wenn Du neue Aufgaben mit mehr Verantwortung übernimmst oder bei einer Beförderung. Gehaltsportale verraten Dir, was in Deiner Position und Branche üblich ist.

  1. Allgemein sind 5 bis 10 Prozent mehr Gehalt eine realistische Vorgabe.
  2. Sind die Forderungen zu hochgesteckt, wirft das ein schlechtes Licht auf Dich.
  3. Denn dann hast Du vermutlich beim Einstieg schlecht verhandelt.
  4. Der wichtigste Punkt bei einem Gespräch über eine Gehaltserhöhung ist, starke Argumente für ein Gehaltsplus anzuführen, einen Ausblick auf Deine künftige Arbeitsleistung zu bieten und Ziele zu setzen, die Deinen Vorgesetzten überzeugen.

Starte keine Erpressungsversuche, nenne keine privaten Gründe für Deinen Gehaltswunsch und versuche auch nicht, Deinem Chef mit Kündigung zu drohen, wenn Du nicht den gewünschten Verdienst erhältst. Bevor Du eine Gehaltserhöhung bekommst, musst Du erst das sogenannte Gehaltsgespräch mit Deinem Chef erfolgreich über die Bühne bringen.

Welches Gehalt erhalte ich aktuell? Was möchte ich zukünftig gerne verdienen und weshalb? Ist das realistisch für meine Position, Branche, den Werdegang, das Unternehmen und die Region?

Neben der Bestimmung eines angemessenen Gehaltsziels ist vor allem ein Überblick über Deine eigenen Leistungen ein wichtiger Schritt der Vorbereitung. Notiere Dir erfolgreiche Projekte, Weiterbildungen oder besondere Leistungen für das Unternehmen, mit denen Du im Gespräch bei Deinem Chef punktest.

  1. Hat die Firma durch Deine Arbeit Kosten eingespart, zum Beispiel durch Streichung von externen Leistungen oder einen verbesserten Prozess? Untermauere dies mit Zahlen und Du hast ein schlagkräftiges Argument, wieso Du ein Gehaltsplus definitiv verdient hast.
  2. Zeige gleichzeitig die Bereitschaft, für mehr Geld in der Zukunft auch mehr Leistung zu bringen,

Sammle alle Deine Fakten, Erfolge und Argumente für eine Gehaltserhöhung in einer sogenannten Leistungsmappe, Vorlage von AVANTGARDE Experts: ! Egal, welche Verhandlungstipps und -tricks Du einsetzt: Am Ende musst Du Deinen Vorgesetzten davon überzeugen, dass die Gehaltserhöhung sich für das Unternehmen lohnt und Du dadurch nicht teurer wirst. An verschiedenen Zeitpunkten in der Berufslaufbahn ist es üblich und sinnvoll, das Gehalt neu zu verhandeln und eine Gehaltserhöhung zu verlangen:

Am Ende der Probezeit oder bei einer Änderung des Arbeitsvertrags, zum Beispiel bei einem Wechsel von einem befristeten zu einem unbefristeten Vertrag. Nach einer Beförderung in eine höhere Position. Bei der Übernahme neuer Aufgaben mit mehr Verantwortung oder kurz vor Abschluss eines erfolgreich verlaufenden Projekts.

See also:  Wieviel Geld Darf Man Steuerfrei Auf Dem Girokonto Haben?

Grundsätzlich ist eine Neuverhandlung etwa alle 18 bis 24 Monate üblich. In manchen Unternehmen gibt es jährliche Gehaltsrunden. Wie bei so vielen Dingen im Leben ist auch für ein erfolgreiches Gehaltsgespräch Timing alles, Statt mit der Tür ins Haus zu fallen, bitte Deinen Vorgesetzten um ein Feedbackgespräch.

Das Thema Gehalt sprichst Du dann erst im Laufe des Gesprächs an. Bei der Terminfindung ist es ratsam, darauf zu achten, dass der Ansprechpartner entspannt ist und ausreichend Zeit für Dich hat. Wer zwei Stunden später eine wichtige Präsentation halten muss oder auf dem Sprung ins Wochenende ist, kann sich gedanklich weniger gut auf Dein Anliegen einlassen.

Auch die allgemeine Situation der Firma und Branche ist zu berücksichtigen. In Krisenzeiten oder bei kürzlich getätigten Investitionen kommt die Forderung nach mehr Gehalt eher nicht gut an. Lass Deinem Chef den Vortritt, um seine Sicht auf Deine Arbeitsleistung offenzulegen.

  1. Im Idealfall kannst Du positive Rückmeldungen gleich in Deine nachfolgende Argumentation einbeziehen.
  2. Im direkten Gespräch solltest Du selbstbewusst und bestimmt auftreten, aber immer realistisch bleiben.
  3. Informiere Dich im Vorfeld über ein angemessenes Gehaltsziel und lege Dir konkrete Zahlen zurecht.

Gehaltsportale verraten Dir, was in Deiner Position und Branche üblich ist. Allgemein sind 5 bis 10 Prozent mehr Gehalt eine realistische Vorgabe. Sind die Forderungen zu hochgesteckt, wirft das ein schlechtes Licht auf Dich. Denn dann hast Du vermutlich beim Einstieg schlecht verhandelt.

  • Auch unter Wert solltest Du Dich keinesfalls verkaufen.
  • Fällt das Gespräch nicht nach Deinen Wünschen aus und der Chef lehnt eine Gehaltserhöhung ab, bleibe kompromissbereit und schlage Alternativen vor.
  • Es gibt viele weitere Möglichkeiten, die sich am Monatsende positiv auf Deinem Konto bemerkbar machen.

Sie sind auch für den Arbeitgeber interessant, da sie meist steuer- und sozialabgabenfrei sind und als Betriebsausgaben abgesetzt werden können. Dazu gehören:

Fahrtkostenzuschüsse Tankgutscheine Essensgutscheine für das Mittagessen Zuschüsse zur Kinderbetreuung oder zur Miete etc.

Sprich von einer Gehaltsanpassung statt einer Gehaltserhöhung: Wenn Du Deinen Chef um ein Gespräch bittest, dann solltest Du statt von einer möglichen Gehaltserhöhung lieber von einer Gehaltsanpassung sprechen. Denn das Wort „anpassen” impliziert, dass etwas zuvor nicht korrekt war und dementsprechend angepasst werden muss. Die Bedeutung ist die gleiche, jedoch verschafft Dir dieser Semantik-Trick psychologisch einen Vorteil und stellt Deine Gehaltsforderung auf ein solides Fundament. Lass Dich vom Chef nicht verunsichern: Falls der Chef Deine Gehaltsforderung abbügelt mit dem Hinweis, dass man mit den bisherigen Leistungen unzufrieden war, dann hake ruhig sachlich nach: „Welche Leistungen genau blieben unter Ihren Erwartungen?” Auch wenn der Vorgesetzte mit seinem geringen Budgetspielraum argumentiert, kannst Du den Spieß umdrehen: Denn Du willst ja genau das ändern und dem Unternehmen zu mehr Umsatz verhelfen. Trenne die Sach- von der Beziehungsebene: Viele Angestellte trauen sich nicht, nach mehr Geld zu fragen, da sie fürchten, dass der Chef sie dann nicht mehr leiden kann. Denke immer daran, dass Dein Chef Dir gegenüber die Unternehmensinteressen vertritt – und nicht als Dein Freund in der Gehaltsverhandlung sitzt, sondern als Firmenvertreter. Nutze die 2-3-1 Strategie: Starte zu Beginn des Gehaltsgesprächs mit einem guten, dann mit einem schwächeren Argument. Hebe Dir das beste Argument für den Schluss auf. Das wirkt bei Deinem Gegenüber länger nach und beeinflusst im Idealfall seine Entscheidung zu Deinen Gunsten. Setze den Besserwisser-Trick ein: Um Dein Wunschgehalt zu bekommen, kannst Du Dir den Besserwisser-Trick zunutze machen. Gib ein absichtlich zu hoch gegriffenes Gehalt an und begründe wahrheitsgemäß, warum Du meinst, dass Dir dieses zusteht. Dein Vorgesetzter wird Dich korrigieren und Dir auf der Grundlage Deiner Argumentation ein Gegenangebot unterbreiten. Dieses sollte idealerweise Deinem Zielgehalt entsprechen. Da der Gegenvorschlag vom Chef kam, kann er es nun nicht mehr ablehnen. Halte die Gehaltserhöhung schriftlich fest: Auch wenn die Gehaltsverhandlung harmonisch verlief: Eine ausgehandelte Gehaltserhöhung solltest Du am besten sofort schriftlich in einem Ergebnisprotokoll festhalten, das von Dir und Deinem Chef unterschrieben wird. Denn so kann Dein Chef später nicht seine Meinung ändern oder mündliche Absprachen vergessen.

Lade Dir jetzt unser Quiz herrunter und finde heraus, wann der richtige Zeitpunkt für ein Gespräch mit deinem Chef ist und für welche Fragen du gewappnet sein solltest. Folgende Punkte sind im Gespräch mit dem Vorgesetzten unbedingt zu vermeiden, damit die Gehaltsverhandlung nicht nach hinten losgeht:

Unvorbereitet in die Gehaltsverhandlung gehen: Du gehst in das Gespräch über eine mögliche Gehaltserhöhung nach dem Motto: „Mal schauen, was der Chef anbietet”? Das ist die denkbar schlechteste Strategie für eine Gehaltserhöhung – denn ohne überzeugende Gründe wird Dir Dein Chef im Zweifel überhaupt kein Gehaltsplus anbieten. Das Gehalt des Kollegen als Argument anführen: Vielleicht leistet der Kollege auch mehr oder verfügt über ein Spezialwissen. Je nach Vertrag darf ohnehin nicht über den Verdienst geredet werden. Mit privaten Gründen wie Hausbau oder Familienzuwachs argumentieren: Das wirkt unprofessionell und wird Deinen Chef garantiert nicht überzeugen. Das Leben ist schließlich kein Ponyhof. Mit einer Kündigung drohen: Wenn diese nicht erfolgt, wirkst Du unglaubwürdig. Außerdem ist es Nötigung beziehungsweise ein Erpressungsversuch. Konfliktsituationen erzeugen und emotional reagieren: Bleibe immer sachlich, denn ansonsten hast Du schon verloren und die Gehaltserhöhung wird definitiv ausbleiben. Das Einzige, was in einer Gehaltsverhandlung zählt, sind gute Argumente. Die Arbeitsleistung nach einer unbefriedigenden Gehaltsverhandlung reduzieren: Beweise Dich als erfolgreiche Arbeitskraft, die wesentlich zum Mehrwert des Unternehmens beiträgt und bleibe hartnäckig.

Du findest, Du hast aufgrund Deiner Leistung für das Unternehmen mehr Gehalt verdient? Egal, ob Du ein Projekt erfolgreich gemeistert, eine berufliche Weiterbildung gemacht hast oder Du Deine Kunden dauerhaft glücklich machst – mit Eigeninitiative und Engagement schaffst Du Dir eine gute Verhandlungsbasis für das Gehaltsgespräch mit Deinem Vorgesetzten.

  • Falls Dir vor der Gehaltsverhandlung die Nerven flattern, lies unseren Beitrag „”.
  • Lies auch unsere und oder erfahre in unserem Magazinartikel, wann man eigentlich befördert wird.
  • Bildnachweis: Titelbild: © gettyimages/PeopleImages, Bild 1: © AVANTGARDE Experts, Bild 2: © gettyimages/Nopparat Khokthong / EyeEm, Bild 3: © AVANTGARDE Experts, Bild 4: © gettyimages/Hugo Goudswaard.

: Gehaltserhöhung ansprechen: Wie frage ich nach mehr Gehalt?

Kann man jedes Jahr nach einer Gehaltserhöhung fragen?

Argumente für eine Gehaltssteigerung – Der Ablauf des ersten Jahres im Unternehmen kann ein guter Zeitpunkt für die erste Gehaltsverhandlung sein. Dennoch solltest du nie den Zeitpunkt selbst als Begründung für eine Gehaltserhöhung anführen. Dein Wunsch nach einer Gehaltserhöhung hat die größten Erfolgsaussichten, wenn du ihn mit deiner Leistung begründen kannst:

Weshalb profitiert das Unternehmen von dir? Welche Projekte hast du erfolgreich abgeschlossen? Gibt es Beispiele für Aufgaben, bei denen du die Erwartungen übertroffen hast? Was tust du, um dein Team weiterzubringen / Welche Ideen und Inspirationen bringst du ins Team und ins Unternehmen? In welchen Situationen hast du Verantwortung über deine Position hinaus übernommen? Hast du dazu beigetragen, einen neuen Kunden oder eine Ausschreibung zu gewinnen?

Mithilfe dieser Fragen kannst du dir die richtigen Argumente für eine Gehaltserhöhung nach einem Jahr zurechtlegen. Weitere Tipps für eine erfolgreiche erste Gehaltsverhandlung im Unternehmen sowie No-Gos in der Argumentation findest du hier, Generell gilt: Große Gehaltserhöhungen im gleichen Job sind eher die Ausnahme.

Wann darf ich nach Gehaltserhöhung fragen?

Gehaltserhöhung ansprechen: Wie frage ich nach mehr Gehalt? Für die Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland ist eine angemessene Bezahlung der wichtigste Faktor für Zufriedenheit am Arbeitsplatz laut einer von AVANTGARDE Experts durchgeführten Studie.

  • Schließlich ist und bleibt das Gehalt die höchste Form der Anerkennung im Arbeitsleben.
  • Das Thema Gehaltserhöhung anzusprechen fällt vielen Angestellte dennoch schwer.
  • Wir haben erfolgreiche Tipps gesammelt, wie es mit dem Gehaltsplus klappt und stellen die Do´s und Don´ts für das nächste Gespräch mit dem Chef vor.

Gute Zeitpunkte, um über Dein Gehalt zu sprechen, sind nach dem Ende der Probezeit, bei einer Änderung des Arbeitsvertrags, wenn Du neue Aufgaben mit mehr Verantwortung übernimmst oder bei einer Beförderung. Gehaltsportale verraten Dir, was in Deiner Position und Branche üblich ist.

  1. Allgemein sind 5 bis 10 Prozent mehr Gehalt eine realistische Vorgabe.
  2. Sind die Forderungen zu hochgesteckt, wirft das ein schlechtes Licht auf Dich.
  3. Denn dann hast Du vermutlich beim Einstieg schlecht verhandelt.
  4. Der wichtigste Punkt bei einem Gespräch über eine Gehaltserhöhung ist, starke Argumente für ein Gehaltsplus anzuführen, einen Ausblick auf Deine künftige Arbeitsleistung zu bieten und Ziele zu setzen, die Deinen Vorgesetzten überzeugen.

Starte keine Erpressungsversuche, nenne keine privaten Gründe für Deinen Gehaltswunsch und versuche auch nicht, Deinem Chef mit Kündigung zu drohen, wenn Du nicht den gewünschten Verdienst erhältst. Bevor Du eine Gehaltserhöhung bekommst, musst Du erst das sogenannte Gehaltsgespräch mit Deinem Chef erfolgreich über die Bühne bringen.

Welches Gehalt erhalte ich aktuell? Was möchte ich zukünftig gerne verdienen und weshalb? Ist das realistisch für meine Position, Branche, den Werdegang, das Unternehmen und die Region?

Neben der Bestimmung eines angemessenen Gehaltsziels ist vor allem ein Überblick über Deine eigenen Leistungen ein wichtiger Schritt der Vorbereitung. Notiere Dir erfolgreiche Projekte, Weiterbildungen oder besondere Leistungen für das Unternehmen, mit denen Du im Gespräch bei Deinem Chef punktest.

  • Hat die Firma durch Deine Arbeit Kosten eingespart, zum Beispiel durch Streichung von externen Leistungen oder einen verbesserten Prozess? Untermauere dies mit Zahlen und Du hast ein schlagkräftiges Argument, wieso Du ein Gehaltsplus definitiv verdient hast.
  • Zeige gleichzeitig die Bereitschaft, für mehr Geld in der Zukunft auch mehr Leistung zu bringen,
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Sammle alle Deine Fakten, Erfolge und Argumente für eine Gehaltserhöhung in einer sogenannten Leistungsmappe, Vorlage von AVANTGARDE Experts: ! Egal, welche Verhandlungstipps und -tricks Du einsetzt: Am Ende musst Du Deinen Vorgesetzten davon überzeugen, dass die Gehaltserhöhung sich für das Unternehmen lohnt und Du dadurch nicht teurer wirst. An verschiedenen Zeitpunkten in der Berufslaufbahn ist es üblich und sinnvoll, das Gehalt neu zu verhandeln und eine Gehaltserhöhung zu verlangen:

Am Ende der Probezeit oder bei einer Änderung des Arbeitsvertrags, zum Beispiel bei einem Wechsel von einem befristeten zu einem unbefristeten Vertrag. Nach einer Beförderung in eine höhere Position. Bei der Übernahme neuer Aufgaben mit mehr Verantwortung oder kurz vor Abschluss eines erfolgreich verlaufenden Projekts.

Grundsätzlich ist eine Neuverhandlung etwa alle 18 bis 24 Monate üblich. In manchen Unternehmen gibt es jährliche Gehaltsrunden. Wie bei so vielen Dingen im Leben ist auch für ein erfolgreiches Gehaltsgespräch Timing alles, Statt mit der Tür ins Haus zu fallen, bitte Deinen Vorgesetzten um ein Feedbackgespräch.

  1. Das Thema Gehalt sprichst Du dann erst im Laufe des Gesprächs an.
  2. Bei der Terminfindung ist es ratsam, darauf zu achten, dass der Ansprechpartner entspannt ist und ausreichend Zeit für Dich hat.
  3. Wer zwei Stunden später eine wichtige Präsentation halten muss oder auf dem Sprung ins Wochenende ist, kann sich gedanklich weniger gut auf Dein Anliegen einlassen.

Auch die allgemeine Situation der Firma und Branche ist zu berücksichtigen. In Krisenzeiten oder bei kürzlich getätigten Investitionen kommt die Forderung nach mehr Gehalt eher nicht gut an. Lass Deinem Chef den Vortritt, um seine Sicht auf Deine Arbeitsleistung offenzulegen.

Im Idealfall kannst Du positive Rückmeldungen gleich in Deine nachfolgende Argumentation einbeziehen. Im direkten Gespräch solltest Du selbstbewusst und bestimmt auftreten, aber immer realistisch bleiben. Informiere Dich im Vorfeld über ein angemessenes Gehaltsziel und lege Dir konkrete Zahlen zurecht.

Gehaltsportale verraten Dir, was in Deiner Position und Branche üblich ist. Allgemein sind 5 bis 10 Prozent mehr Gehalt eine realistische Vorgabe. Sind die Forderungen zu hochgesteckt, wirft das ein schlechtes Licht auf Dich. Denn dann hast Du vermutlich beim Einstieg schlecht verhandelt.

Auch unter Wert solltest Du Dich keinesfalls verkaufen. Fällt das Gespräch nicht nach Deinen Wünschen aus und der Chef lehnt eine Gehaltserhöhung ab, bleibe kompromissbereit und schlage Alternativen vor. Es gibt viele weitere Möglichkeiten, die sich am Monatsende positiv auf Deinem Konto bemerkbar machen.

Sie sind auch für den Arbeitgeber interessant, da sie meist steuer- und sozialabgabenfrei sind und als Betriebsausgaben abgesetzt werden können. Dazu gehören:

Fahrtkostenzuschüsse Tankgutscheine Essensgutscheine für das Mittagessen Zuschüsse zur Kinderbetreuung oder zur Miete etc.

Sprich von einer Gehaltsanpassung statt einer Gehaltserhöhung: Wenn Du Deinen Chef um ein Gespräch bittest, dann solltest Du statt von einer möglichen Gehaltserhöhung lieber von einer Gehaltsanpassung sprechen. Denn das Wort „anpassen” impliziert, dass etwas zuvor nicht korrekt war und dementsprechend angepasst werden muss. Die Bedeutung ist die gleiche, jedoch verschafft Dir dieser Semantik-Trick psychologisch einen Vorteil und stellt Deine Gehaltsforderung auf ein solides Fundament. Lass Dich vom Chef nicht verunsichern: Falls der Chef Deine Gehaltsforderung abbügelt mit dem Hinweis, dass man mit den bisherigen Leistungen unzufrieden war, dann hake ruhig sachlich nach: „Welche Leistungen genau blieben unter Ihren Erwartungen?” Auch wenn der Vorgesetzte mit seinem geringen Budgetspielraum argumentiert, kannst Du den Spieß umdrehen: Denn Du willst ja genau das ändern und dem Unternehmen zu mehr Umsatz verhelfen. Trenne die Sach- von der Beziehungsebene: Viele Angestellte trauen sich nicht, nach mehr Geld zu fragen, da sie fürchten, dass der Chef sie dann nicht mehr leiden kann. Denke immer daran, dass Dein Chef Dir gegenüber die Unternehmensinteressen vertritt – und nicht als Dein Freund in der Gehaltsverhandlung sitzt, sondern als Firmenvertreter. Nutze die 2-3-1 Strategie: Starte zu Beginn des Gehaltsgesprächs mit einem guten, dann mit einem schwächeren Argument. Hebe Dir das beste Argument für den Schluss auf. Das wirkt bei Deinem Gegenüber länger nach und beeinflusst im Idealfall seine Entscheidung zu Deinen Gunsten. Setze den Besserwisser-Trick ein: Um Dein Wunschgehalt zu bekommen, kannst Du Dir den Besserwisser-Trick zunutze machen. Gib ein absichtlich zu hoch gegriffenes Gehalt an und begründe wahrheitsgemäß, warum Du meinst, dass Dir dieses zusteht. Dein Vorgesetzter wird Dich korrigieren und Dir auf der Grundlage Deiner Argumentation ein Gegenangebot unterbreiten. Dieses sollte idealerweise Deinem Zielgehalt entsprechen. Da der Gegenvorschlag vom Chef kam, kann er es nun nicht mehr ablehnen. Halte die Gehaltserhöhung schriftlich fest: Auch wenn die Gehaltsverhandlung harmonisch verlief: Eine ausgehandelte Gehaltserhöhung solltest Du am besten sofort schriftlich in einem Ergebnisprotokoll festhalten, das von Dir und Deinem Chef unterschrieben wird. Denn so kann Dein Chef später nicht seine Meinung ändern oder mündliche Absprachen vergessen.

Lade Dir jetzt unser Quiz herrunter und finde heraus, wann der richtige Zeitpunkt für ein Gespräch mit deinem Chef ist und für welche Fragen du gewappnet sein solltest. Folgende Punkte sind im Gespräch mit dem Vorgesetzten unbedingt zu vermeiden, damit die Gehaltsverhandlung nicht nach hinten losgeht:

Unvorbereitet in die Gehaltsverhandlung gehen: Du gehst in das Gespräch über eine mögliche Gehaltserhöhung nach dem Motto: „Mal schauen, was der Chef anbietet”? Das ist die denkbar schlechteste Strategie für eine Gehaltserhöhung – denn ohne überzeugende Gründe wird Dir Dein Chef im Zweifel überhaupt kein Gehaltsplus anbieten. Das Gehalt des Kollegen als Argument anführen: Vielleicht leistet der Kollege auch mehr oder verfügt über ein Spezialwissen. Je nach Vertrag darf ohnehin nicht über den Verdienst geredet werden. Mit privaten Gründen wie Hausbau oder Familienzuwachs argumentieren: Das wirkt unprofessionell und wird Deinen Chef garantiert nicht überzeugen. Das Leben ist schließlich kein Ponyhof. Mit einer Kündigung drohen: Wenn diese nicht erfolgt, wirkst Du unglaubwürdig. Außerdem ist es Nötigung beziehungsweise ein Erpressungsversuch. Konfliktsituationen erzeugen und emotional reagieren: Bleibe immer sachlich, denn ansonsten hast Du schon verloren und die Gehaltserhöhung wird definitiv ausbleiben. Das Einzige, was in einer Gehaltsverhandlung zählt, sind gute Argumente. Die Arbeitsleistung nach einer unbefriedigenden Gehaltsverhandlung reduzieren: Beweise Dich als erfolgreiche Arbeitskraft, die wesentlich zum Mehrwert des Unternehmens beiträgt und bleibe hartnäckig.

Du findest, Du hast aufgrund Deiner Leistung für das Unternehmen mehr Gehalt verdient? Egal, ob Du ein Projekt erfolgreich gemeistert, eine berufliche Weiterbildung gemacht hast oder Du Deine Kunden dauerhaft glücklich machst – mit Eigeninitiative und Engagement schaffst Du Dir eine gute Verhandlungsbasis für das Gehaltsgespräch mit Deinem Vorgesetzten.

Falls Dir vor der Gehaltsverhandlung die Nerven flattern, lies unseren Beitrag „”. Lies auch unsere und oder erfahre in unserem Magazinartikel, wann man eigentlich befördert wird. Bildnachweis: Titelbild: © gettyimages/PeopleImages, Bild 1: © AVANTGARDE Experts, Bild 2: © gettyimages/Nopparat Khokthong / EyeEm, Bild 3: © AVANTGARDE Experts, Bild 4: © gettyimages/Hugo Goudswaard.

: Gehaltserhöhung ansprechen: Wie frage ich nach mehr Gehalt?

Wie lange warten bis Gehaltserhöhung?

Wie oft kann ich nach einer Gehaltserhöhung fragen? – Ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt, ein neu gewonnener Großkunde: Obwohl der Arbeitsalltag viele Gelegenheiten für eine Gehaltserhöhung bietet, sollten Sie nicht zu oft um mehr Gehalt oder Lohn zu bitten.

  • Laut des Arbeitsrechtportals Arbeitsrechte.de empfehlen Experten, maximal alle 18 bis 24 Monate eine Gehaltsverhandlung anzuregen.
  • Das Portal Gehalt.de empfiehlt ebenfalls, mindestens ein Jahr nach der letzten Gehaltsanpassung verstreichen zu lassen.
  • Seien Sie aber auch nicht zu übervorsichtig: Wer zu selten nach einer Gehaltserhöhung fragt, könnte jahrelang leer ausgehen oder sogar beim Chef an Wertschätzung einbüßen.

Experten empfehlen, lieber öfter kleine Gehaltsanpassungen zu fordern als alle paar Jahre einen großen Gehaltssprung zu verlangen.

Wann frage ich nach Lohnerhöhung?

Gehaltserhöhung bei Mitarbeiterjahresgespräch ansprechen – Eine gute Gelegenheit, um eine Gehaltserhöhung anzusprechen, ist das Mitarbeiterjahresgespräch, das in vielen Unternehmen mindestens einmal jährlich geführt wird. Im Rahmen dieses Gespräches kannst du deine Gehaltserhöhung formulieren und nach mehr Geld fragen.

Wichtig ist: Nimm deinen Wunsch nach einer besseren Bezahlung nicht als einzigen Gesprächspunkt mit in dieses Treffen, sondern bette die Frage nach der Gehaltserhöhung in einen sinnvollen Kontext ein. Meist startet ein Mitarbeiterjahresgespräch mit einem Rückblick auf das vergangene Arbeitsjahr. Dein Chef und du reflektiert die vergangenen Monate, sprecht über erfolgte Projekte und deren Ergebnisse.

Dabei kannst du deine Stärken und deinen Anteil an erzielten Erfolgen betonen und anschließend, wenn es um den Ausblick auf das nächste Jahr eurer Zusammenarbeit geht, über deinen Wunsch nach einer Gehaltserhöhung sprechen. Das Thema Geld erst gegen Ende des Gesprächs einzubauen, hat zwei positive Effekte:

Dein Arbeitgeber erkennt direkt, welche guten Argumente es für eine Gehaltserhöhung gibt, und kann diese auch vor der Personalabteilung gut rechtfertigen.Du fühlst dich sattelfester und selbstsicherer, weil du nicht lediglich in der fordernden Rolle bist, sondern auch herausstellst, wie viel du täglich leistest.