Wieviel Mutterschaftsgeld Bekommt Man?

Wieviel Mutterschaftsgeld Bekommt Man
Mutterschafts­leistungen Mutterschaftsgeld (fälschlicherweise auch umgangssprachlich Mutterschutzgeld genannt) der gesetzlichen Krankenkasse erhalten Sie, wenn Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

Sie sind berufstätig.Sie sind Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse (eine Familienversicherung reicht nicht aus).

Mutterschaftsgeld wird für die Mutterschutzfristen und für den Entbindungstag geleistet. Außerhalb der Mutterschutzfristen können Sie bekommen. Die beginnen normalerweise 6 Wochen vor der Geburt und enden normalerweise 8 Wochen nach der Geburt. Die Höhe Ihres Mutterschaftsgeldes richtet sich nach Ihrem durchschnittlichen Netto-Lohn der letzten drei Monate, aber maximal 13 Euro pro Tag.

ärztliche Betreuung und Hebammenhilfe,Versorgung mit Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmitteln,Entbindung,Häusliche Pflege,Haushaltshilfe.

Mutterschaftsgeld erhalten Sie für die Mutterschutzfristen sowie für den Entbindungstag. Normalerweise beginnen die 6 Wochen vor der Geburt und enden 8 bis 12 Wochen nach der Geburt. Mutterschaftsgeld bekommen Sie auch, wenn Sie vor Beginn der Schutzfrist Krankengeld bekommen haben.

Auch wenn Sie während der Mutterschutzfristen krank werden, bekommen Sie weiterhin das Mutterschaftsgeld. Den Antrag für das Mutterschaftsgeld stellen Sie bei Ihrer Krankenkasse. Für den Antrag auf Mutterschaftsgeld benötigen Sie die Bescheinigung mit dem voraussichtlichen Tag der Geburt von Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin oder Hebamme.

Bitte stellen Sie den Antrag bei Ihrer Krankenkasse, sobald Sie diese Bescheinigung haben, indem Sie das Formular verwenden, das Sie von Ihrer Krankenkasse bekommen. Häufig finden Sie das notwendige Formular auf der Webseite Ihrer Versicherung. Fügen Sie dem Antrag die ärztliche Bescheinigung bei und senden Sie alles postalisch und unterschrieben an Ihre Krankenkasse.

  1. Die Bescheinigung müssen Sie spätestens 7 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin einreichen.
  2. Damit Sie rechtzeitig Ihr Mutterschaftsgeld erhalten, sollten Sie den Antrag stellen, sobald Sie diese Bescheinigung bekommen haben.
  3. Informieren Sie sich daher am besten schon vorher, wo und wie Sie den Antrag stellen müssen.

Im Anschluss können Sie den beantragen, wenn Ihr durchschnittlicher Nettolohn pro Tag höher ist als 13 Euro ist. Wenn Ihr Baby geboren wurde, müssen Sie die Geburtsurkunde zur Fortzahlung des Mutterschaftsgelds an Ihre Krankenversicherung schicken. Folgende Unterlagen benötigen Sie:

Antrag bei Ihrer Krankenkasse Bescheinigung voraussichtlichen Geburtstermin: „Zeugnis über den mutmaßlichen Tag der Entbindung” von Ihrer Frauenärztin, Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme.Nach der Geburt: Geburtsurkunde

Waren Sie vor dem Beginn der Schutzfrist sozialversicherungspflichtig beschäftigt, bleiben Sie während der Zeit des Anspruchs auf oder des Bezugs von Mutterschaftsgeld in der gesetzlichen Krankenversicherung kraft Gesetzes versichert. Beiträge für das Mutterschaftsgeld haben Sie nicht zu entrichten.

Auch wenn Sie freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, begründet der Bezug von Mutterschaftsgeld Beitragsfreiheit für vor dem Leistungsbezug beitragspflichtiges Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen, soweit und solange es entfällt; die gesetzlichen Mindestbeiträge sind in diesen Fällen für die Dauer des Leistungsbezuges nicht zu zahlen.

Wenn Sie zu Beginn der sechswöchigen Schutzfrist vor der Entbindung nicht selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse, sondern privat oder bei einer gesetzlichen Krankenkasse familienversichert sind, erhalten Sie unter bestimmten Voraussetzungen,

Frauen, die eine private Krankentagegeldversicherung abgeschlossen haben (insbesondere Selbstständige) haben durch Änderungen des Versicherungsvertragsgesetzes während der Mutterschutzfristen einen Anspruch auf Zahlung des vereinbarten Krankentagegeldes, wenn sie in dieser Zeit nicht oder nur eingeschränkt beruflich tätig sind.

Dabei sind die vertraglich vereinbarten Warte- und Karenzzeiten zu berücksichtigen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer privaten Krankenversicherung zu Einzelheiten. Das kommt darauf an, wie viel Sie in der Mutterschutzfrist weiter arbeiten:

Wenn Sie in vollem Umfang weiterarbeiten, wird daneben kein Mutterschaftsgeld gezahlt; es ruht.Wenn Sie nur anteilig oder stundenweise weiterarbeiten, erhalten Sie normalerweise Mutterschaftsgeld. Allerdings wird das weitergewährte Teilarbeitsentgelt, soweit es beitragspflichtig ist, auf das Mutterschaftsgeld angerechnet.

In beiden Fällen kommt es nicht darauf an, ob Sie als Arbeitnehmerin oder selbstständig arbeiten. Mehr zu Ihren Möglichkeiten, während der Mutterschutzfrist vor der Geburt freiwillig weiter zu arbeiten, finden Sie unter : Mutterschafts­leistungen

Wie viel Prozent bekomme ich Mutterschaftsgeld?

Ich bin selbstständig. – Wir zahlen Ihnen Mutterschaftsgeld, wenn Sie zum Beginn der Schutzfrist Anspruch auf Krankengeld haben. Sie erhalten 70 Prozent Ihres beitragspflichtigen Arbeitseinkommens, bekommen also Mutterschaftsgeld in Höhe des Krankengeldes.

Wie viel Mutterschaftsgeld bei 2000 netto?

Was andere Leser auch gelesen haben – Rechner ↑ Inhalt ↑ Als gesetzlich versicherte Arbeitnehmerin erhält man während der Mutterschutzfristen je Kalendertag ein Dreißigstel des bisherigen täglichen Nettolohns der letzten drei Monate vor Beginn der Mutterschutzfrist.

Die Schutzfristen beginnen sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und enden acht Wochen (bei Früh- oder Mehrlingsgeburten 12 Wochen) nach der Geburt. Das Mutterschaftsgeld wird anteilig mit 13 Euro je Kalendertag durch die Krankenkasse geleistet. Die restlichen Nettobezüge zahlt der Arbeitgeber als Arbeitgeberzuschuss.

Übrigens wird dem Arbeitgeber dieser Zuschuss im Rahmen des sogenannten U2-Umlageverfahrens von der Krankenkasse erstattet. Das U2-Verfahren entspricht einer Art “Pflichtversicherung” des Arbeitgebers, um die finanziellen Belastungen im Zusammenhang mit dem Mutterschutz aufzufangen.

Monatlich muss der Arbeitgeber hierzu für jeden Beschäftigten einen vom Gehalt abhängigen Beitrag – die Umlage U2 – an die Krankenkassen zahlen. Rechner ↑ Inhalt ↑ Für den Zeitraum der Mutterschutzfristen erhält man als privat versicherte Arbeitnehmerin einmalig 210 Euro Mutterschaftsgeld vom Bundes­versicherungsamt (BVA).

Dies ist weniger als das Mutterschutzgeld von täglich bis zu 13 Euro, wie es gesetzlich versicherte Arbeitnehmerinnen durch ihre Krankenkasse erhalten. Der Arbeitgeberzuschuss ist jedoch genauso hoch, wie bei den gesetzlich Versicherten. Er beträgt die Differenz zwischen deren täglich durch die Krankenkasse erstatteten 13 Euro und dem bisherigen täglichen Netto.

Rechner ↑ Inhalt ↑ Genau wie als privat versicherte Arbeitnehmerin erhält man einmalig 210 Euro Mutterschaftsgeld vom Bundes­versicherungsamt (BVA), was wiederum weniger als das Mutterschutzgeld von täglich bis zu 13 Euro ist, wie es gesetzlich versicherte Arbeitnehmerinnen durch ihre Krankenkasse erhalten.

Aber auch der Arbeitgeberzuschuss ist immerhin genauso hoch, wie bei den gesetzlich Versicherten, denn auch hier beträgt er die Differenz zwischen deren täglich durch die Krankenkasse erstatteten 13 Euro und dem bisherigen täglichen Netto. Rechner ↑ Inhalt ↑ Aufgrund der Einmalzahlung von 210 Euro statt der täglichen 13 Euro bei gesetzlich Versicherten entsteht für privat und familienversicherte Arbeitnehmerinnen unterm Strich eine Lücke zum vorherigen Netto, wie folgendes Beispiel bei einem angenommenen Monats-Netto von 2.000 Euro verdeutlicht: Findet die Entbindung genau am errechneten Termin statt, so erhält man – außer bei einer Mehrlingsgeburt – exakt für 99 Tage (6 + 8 Wochen zzgl.

dem Entbindungstag) Mutterschaftsgeld. Der Betrag von einmalig 210 Euro beträgt bei 99 Tagen täglich 2,12 Euro. Zusammen mit dem Zuschuss des Arbeitgebers von je 53,67 Euro erhält man somit ein tägliches Mutterschaftsgeld von 55,79 Euro. Damit ergibt sich gegenüber dem täglichen Netto von 2.000/30=66,67 Euro eine Lücke in Höhe von 10,88 Euro.

Monatlich sind dies 326,40 Euro. Rechner ↑ Inhalt ↑ Für geringfügig Beschäftigte werdende Mütter gelten die gleichen Regelungen, wie für die gerade genannten Arbeitnehmerinnen. Auch in diesem Fall erhalten gesetzlich versicherte Minijobber ein Mutterschaftsgeld von täglich bis zu 13 Euro plus Arbeitgeberzuschuss und privat bzw.

Wie viel Monate bekommt man Mutterschaftsgeld?

4. Dauer – Mutterschaftsgeld wird 14 Wochen, bei Mehrlings- und Frühgeburten oder Kindern mit Behinderungen 18 Wochen gezahlt:

6 Wochen vor dem mutmaßlichen Geburtstermin, den Arzt oder Hebamme im Mutterpass angeben.

Tritt die Entbindung später als angegeben ein, verlängert sich die Bezugsdauer bis zum Tag der Entbindung. Tritt die Entbindung früher als angegeben ein, werden die nicht verbrauchten Tage an die Schutzfrist nach der Geburt angehängt, d.h. die Bezugsdauer von insgesamt 14 Wochen Mutterschaftsgeld bleibt bestehen.

Bis 8 Wochen nach der tatsächlichen Entbindung sowie für den Entbindungstag. Bei Mehrlingsgeburten : bis 12 Wochen nach der Entbindung. Bei Frühgeburten, d.h. bei einem Geburtsgewicht unter 2.500 Gramm oder nicht voll ausgebildeten Reifezeichen: bis 12 Wochen nach der Entbindung oder länger (Verlängerung um den Teil der 6 Wochen Schutzfrist, der vor der Entbindung von der Schwangeren nicht in Anspruch genommen werden konnte). Bei Kindern mit Behinderungen : bis 12 Wochen nach der Entbindung. Wichtig: Die Behinderung muss ärztlich festgestellt und die Schutzfrist-Verlängerung innerhalb von 8 Wochen nach der Geburt bei der Krankenkasse beantragt werden.

Wie wird Mutterschaftsgeld berechnet Beispiel?

Abwesenheiten immer im Blick – Ein Mitarbeiter hatte einen Arbeitsunfall und fällt erstmal aus? In Personio verwalten Sie Krankeiten, Urlaub und Co. ganz einfach. Als Arbeitgeber tragen Sie im ersten Schritt die Differenz zwischen dem berechneten Nettolohn abzüglich des Mutterschaftsgeldes der gesetzlichen Krankenkasse in Höhe von 13 Euro.

Im Rahmen des U2-Verfahrens erhalten Sie die während des Beschäftigungsverbots entstandenen Lohnkosten rückerstattet. Privat versicherte Mütter haben keinen gesetzlich definierten Anspruch auf einen Zuschuss ihrer Krankenkassen und erhalten nur den Arbeitgeberzuschuss ausbezahlt. Dieser ergibt sich aus dem durchschnittlichen Nettogehalt abzüglich des fiktiven Tagegeldes von 13 Euro.

Liegt das Nettoeinkommen geringfügig beschäftigter Mütter über 390 Euro, besteht ebenfalls der Anspruch auf den Arbeitgeberzuschuss. Unabhängig davon, ob die Frau familien- oder selbst versichert ist, reduziert sich der Arbeitgeberzuschuss in dieser Situation immer um den von der Krankenkasse veranschlagten Tagessatz von 13 Euro.

  • Für ordnungsgemäß bei der zuständigen Minijob-Zentrale angemeldete Beschäftigungsverhältnisse erhalten Sie den Arbeitgeberzuschuss rückerstattet.
  • Beispiel: In den letzten drei Monaten betrug das Bruttogehalt Ihrer Mitarbeiterin 3.333 Euro.
  • Nach Abzügen, die je nach Steuerklasse, Bundesland etc.
  • Unterschiedlich ausfallen können, erhält sie 2.121 Euro.
See also:  Wieviel Rente Pro Kind Vor 1992?

Für die Berechnung des Arbeitgeberzuschusses wird das Nettogehalt der letzten drei Monate auf den einzelnen Tag umgerechnet, also: 2.121 (Euro) x 3 (Monate) / 90 (Tage) = 70,70 Euro. Ihre Arbeitnehmerin bekommt 70,70 Euro pro Tag während der Schutzfristen.

Wer zahlt nach 8 Wochen Mutterschutz?

Wie lange muss der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld gezahlt werden? | Die Techniker – Firmenkunden Der Anspruch auf den Zuschuss besteht für den gleichen Zeitraum, für den auch das Mutterschaftsgeld gewährt wird: also in der Regel für sechs Wochen vor der Entbindung und für acht Wochen nach der Geburt.

Die Frist nach der Geburt verlängert sich auf zwölf Wochen, wenn es sich um eine Mehrlingsgeburt oder eine Frühgeburt handelt oder wenn eine Behinderung des Kindes innerhalb der acht Wochen nach der Geburt ärztlich festgestellt wurde. Bei allen vorzeitigen Entbindungen verlängert sich die Schutzfrist nach der Geburt um den Zeitraum, der vor der Entbindung nicht in Anspruch genommen wurde.

Den Zuschuss müssen Sie so lange zahlen, wie das Arbeitsverhältnis besteht. Der Zuschuss entfällt mit dem Tag, an dem das Beschäftigungsverhältnis rechtmäßig endet – etwa durch das Ende eines befristeten Arbeitsverhältnisses oder durch die Kündigung der Schwangeren.

Wie viel Geld bekomme ich nach der Geburt?

Wie viel Elterngeld kann ich bekommen? Die Höhe Ihres Elterngelds hängt von folgenden Fragen ab:

Beantragen Sie Basiselterngeld oder ElterngeldPlus oder Partnerschaftsbonus?Wie viel hatten Sie bisher?Wie viel Einkommen werden Sie haben, während Sie Elterngeld beziehen?Bekommen Sie noch andere staatliche Leistungen?Bekommen Sie Zwillinge oder weitere Mehrlinge?Haben Sie bereits weitere kleine Kinder?

Je nach Einkommen beträgt

Basiselterngeld zwischen 300 und 1.800 Euro monatlich undElterngeldPlus zwischen 150 und 900 Euro monatlich.

Wenn Sie mehrere Kinder haben, können Sie Zuschläge bekommen, zum Beispiel bei oder bei, Den Mindestbetrag von 300 Euro Basiselterngeld oder 150 Euro ElterngeldPlus können Sie auch bekommen, wenn Sie bisher kein Einkommen hatten. Sie erhalten den Mindestbetrag zum Beispiel auch, wenn Sie nach der Geburt genauso viel verdienen wie davor.

In den Lebensmonaten, in denen Sie kein Einkommen haben, beträgt das Basiselterngeld 65 % Ihres Netto-Einkommens vor der Geburt.In den Lebensmonaten, in denen Sie Einkommen haben, beträgt das Basiselterngeld 65 % des Unterschieds zwischen Ihrem Netto-Einkommen vor der Geburt und Ihrem Netto-Einkommen danach.

Als Netto-Einkommen vor der Geburt werden maximal 2.770 Euro berücksichtigt. Wenn Sie vor der Geburt Ihres Kindes weniger als 1.240 Euro Netto-Einkommen hatten, bekommen Sie mehr Elterngeld. Denn dann steigt der Prozentsatz, den Sie von Ihrem Einkommens-Unterschied als Elterngeld bekommen. Je weniger Netto-Einkommen Sie hatten, desto größer ist der Prozentsatz:

Wenn Sie zwischen 1.240 und 1.200 Euro hatten, steigt der Prozentsatz in kleinen Schritten von 65 % auf 67 %. Bei 1.238 Euro bekommen Sie 65,1 %, bei 1.236 Euro bekommen Sie 65,2 % und so weiter.Wenn Sie zwischen 1.200 Euro und 1.000 Euro hatten, bekommen Sie 67 %.Wenn Sie weniger als 1.000 Euro hatten, steigt der Prozentsatz wieder in kleinen Schritten auf bis zu 100 %. Je 2 Euro, die Ihr Einkommen unter 1.000 Euro lag, steigt der Prozentsatz um 0,1 %. Bei 998 Euro bekommen Sie 67,1 %, bei 996 Euro bekommen Sie 67,2 % und so weiter.

Sie bekommen in jedem Fall den Elterngeld-Mindestbetrag, auch wenn Sie gar kein Einkommen hatten. Wie hoch das Elterngeld in Ihrem Fall sein könnte, können Sie unverbindlich ausrechnen lassen von unserem, Das ElterngeldPlus wird genauso berechnet wie das Basiselterngeld.

ElterngeldPlus ist aber in der Höhe begrenzt auf die Hälfte dessen, was Sie als Basiselterngeld theoretisch bekommen würden, wenn Sie nach der Geburt kein Einkommen hätten. Diese Grenze nennt man “Deckelungsbetrag”. Dafür können Sie ElterngeldPlus doppelt so lange bekommen wie Basiselterngeld. Wenn Sie nach der Geburt kein Einkommen haben, ist das ElterngeldPlus immer halb so hoch wie das Basiselterngeld.

Sie können sich also beispielsweise für ElterngeldPlus entscheiden, um den Zeitraum zu verlängern, in dem Sie Elterngeld bekommen. Ihr Elterngeld wird dann insgesamt nicht weniger, sondern nur auf einen längeren Zeitraum verteilt. ElterngeldPlus kann sich besonders lohnen, wenn Sie nach der Geburt Einkommen haben – zum Beispiel, weil Sie Teilzeit arbeiten.

Netto-Einkommen nach der Geburt 0 Euro monatlich
Einkommens-Unterschied 2.000 Euro monatlich
Basiselterngeld (65 % des Unterschieds) 1.300 Euro monatlich
davon die Hälfte (“Deckelungsbetrag”) 650 Euro monatlich
ElterngeldPlus 650 Euro monatlich

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Basiselterngeld für maximal 12 Monate Summe 12 mal 1.300 Euro = 15.600 Euro

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ElterngeldPlus für maximal 24 Monate Summe 24 mal 650 Euro = 15.600 Euro

Basiselterngeld und ElterngeldPlus: 500 Euro Einkommen nach der Geburt

Art des Verdiensts / des Elterngelds Betrag
Netto-Einkommen vor der Geburt 2.000 Euro monatlich
Netto-Einkommen nach der Geburt 500 Euro monatlich
Einkommens-Unterschied 1.500 Euro monatlich
Basiselterngeld (65 % des Unterschieds) 975 Euro monatlich
Theoretisches Basiselterngeld ohne Einkommen nach der Geburt (65 % von 2.000 Euro) 1.300 Euro monatlich
davon die Hälfte (“Deckelungsbetrag”) 650 Euro monatlich
ElterngeldPlus 650 Euro monatlich

Das ElterngeldPlus wird in diesem Beispiel durch den Deckelungsbetrag begrenzt. Denn 65 % vom Einkommens-Unterschied liegen höher als der Deckelungsbetrag. Daher ist das ElterngeldPlus so hoch wie der Deckelungsbetrag. Weil das ElterngeldPlus doppelt so lange bezogen werden kann, erhalten die Eltern am Ende trotzdem mehr Elterngeld, wenn sie sich für ElterngeldPlus entscheiden:

Basiselterngeld für maximal 12 Monate Summe
12 mal 975 Euro 11.700 Euro

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ElterngeldPlus für maximal 24 Monate Summe 24 mal 650 Euro 15.600 Euro

Wie hoch das Elterngeld in Ihrem Fall ist, können Sie unverbindlich ausrechnen lassen von unserem, Basiselterngeld und ElterngeldPlus: 1.200 Euro Einkommen nach der Geburt

Art des Verdiensts / des Elterngelds Betrag
Netto-Einkommen vor der Geburt 2.000 Euro monatlich
Netto-Einkommen nach der Geburt 1.200 Euro monatlich
Einkommens-Unterschied 800 Euro monatlich
Basiselterngeld (65 % des Unterschieds) 520 Euro monatlich
Theoretisches Basiselterngeld ohne Einkommen nach der Geburt (65 % von 2.000 Euro) 1.300 Euro monatlich
davon die Hälfte (“Deckelungsbetrag”) 650 Euro monatlich
ElterngeldPlus 520 Euro monatlich

Das ElterngeldPlus wird in diesem Beispiel nicht durch den Deckelungsbetrag begrenzt. Denn der Deckelungsbetrag ist höher als 65 % vom Einkommens-Unterschied. Daher ist das ElterngeldPlus so hoch wie das mögliche Basiselterngeld mit Einkommen. Trotzdem kann es doppelt so lange bezogen werden. Dadurch erhalten die Eltern am Ende insgesamt doppelt so viel Elterngeld:

Basiselterngeld für maximal 12 Monate Summe
12 mal 520 Euro = 6.240 Euro

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ElterngeldPlus für maximal 24 Monate Summe 24 mal 520 Euro = 12.480 Euro

Basiselterngeld beträgt mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro. Das bedeutet: Sie bekommen als Basiselterngeld mindestens 300 Euro, auch wenn Sie vor der Geburt gar kein Einkommen hatten oder auch wenn bei Ihnen nach der Geburt kein Einkommen wegfällt, weil Sie weiter in gleicher Teilzeit arbeiten.

  • Wenn Sie vor der Geburt Einkommen hatten und die Berechnung weniger als 300 Euro ergibt, bekommen Sie ebenfalls den Mindestbetrag.
  • ElterngeldPlus und der Partnerschaftsbonus betragen mindestens 150 Euro und höchstens 900 Euro.
  • Mehr Elterngeld können Sie bekommen, wenn Sie haben.
  • Dazu können Sie zum Beispiel unseren verwenden.

Den, Mit dieser Variante können Sie genau planen, wann Sie welche Elterngeld-Variante bekommen möchten. So können Sie ausprobieren, wie sich Elterngeld und ElterngeldPlus für Sie am sinnvollsten kombinieren lassen. Außerdem können Sie unverbindlich ausrechnen lassen, wie hoch das Elterngeld in Ihrem Fall voraussichtlich sein wird.

  • Weitere Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Elterngeldstelle.
  • Bitte wenden Sie sich an die Elterngeldstelle, die für den Wohnort Ihres Kindes zuständig ist.
  • Welche Elterngeldstelle dies ist, können Sie mithilfe der Postleitzahl herausfinden.
  • Nein, wie hoch Ihr ElterngeldPlus ist, hängt auch davon ab, wie viel Einkommen Sie nach der Geburt Ihres Kindes haben – zum Beispiel, weil Sie Teilzeit arbeiten.

Nur wenn Sie nach der Geburt gar kein Einkommen haben, ist das monatliche ElterngeldPlus halb so hoch wie das monatliche Basiselterngeld. Dafür können Sie es doppelt so lang bekommen. Das Elterngeld selbst ist steuerfrei, Sie müssen also keine Steuern dafür zahlen.

  • Allerdings unterliegt das Elterngeld dem sogenannten “Progressionsvorbehalt”.
  • Das heißt: Das Elterngeld wird berücksichtigt, wenn Ihr Steuersatz berechnet wird.
  • Das kann dazu führen, dass Sie einen höheren Steuersatz bekommen.
  • Dann müssen Sie für Ihr übriges Einkommen mehr Steuern zahlen.
  • Deshalb müssen Sie das Elterngeld auch in Ihrer Steuererklärung angeben.

Beachten Sie: Haben Sie noch nie eine Steuererklärung eingereicht, so verpflichtet Sie der Elterngeldbezug dazu, eine Steuererklärung für den Zeitraum der bezogenen Leistung abzugeben. Zur Steuererklärung verpflichtet sind Sie auch, wenn Sie Mutterschaftsgeld, Arbeitslosengeld, Krankengeld oder andere Lohnersatzleistungen bekommen.

Wie viel Geld gibt es in der Elternzeit?

Höhe und Anspruchsvoraussetzungen – Die Höhe des Elterngeldes hängt davon ab, wie viel Einkommen der betreuende Elternteil vor der Geburt des Kindes hatte und ob nach der Geburt Einkommen wegfällt. Eltern mit höheren Einkommen erhalten 65 Prozent, Eltern mit niedrigeren Einkommen bis zu 100 Prozent des Voreinkommens.

Je nach Einkommen beträgt das Basiselterngeld zwischen 300 Euro und 1800 Euro im Monat und das ElterngeldPlus zwischen 150 Euro und 900 Euro im Monat. Das Mindestelterngeld erhalten alle, die nach der Geburt ihr Kind selbst betreuen und höchstens 32 Stunden in der Woche arbeiten (höchstens 30 Stunden pro Woche bei Kindern, die vor dem 1.

September 2021 geboren wurden), etwa auch Studierende, Hausfrauen oder Hausmänner und Eltern, die wegen der Betreuung älterer Kinder nicht gearbeitet haben. Mehrkindfamilien mit kleinen Kindern profitieren vom sogenannten Geschwisterbonus: Sie erhalten einen Zuschlag von zehn Prozent des sonst zustehenden Elterngeldes, mindestens aber 75 Euro bei Basiselterngeld (37,50 Euro bei ElterngeldPlus).

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Bei Mehrlingsgeburten wird ein Mehrlingszuschlag von 300 Euro (150 Euro bei ElterngeldPlus) für jedes weitere neugeborene Kind gezahlt. Das Elterngeld wird beim Bürgergeld, bei der Sozialhilfe und beim Kinderzuschlag vollständig als Einkommen angerechnet – dies betrifft auch den Mindestbetrag von 300 Euro.

Es gibt aber eine Ausnahme: Alle Elterngeldberechtigten, die Bürgergeld, Sozialhilfe oder Kinderzuschlag beziehen und die vor der Geburt ihres Kindes beziehungsweise ihrer Mehrlingskinder erwerbstätig waren, erhalten einen Elterngeldfreibetrag. Dieser Freibetrag liegt je nach Verdienst bei höchstens 300 Euro.

Wer zahlt Mutterschaftsgeld Arbeitgeber oder Krankenkasse?

Die Kosten hierfür trägt der Arbeitgeber. Zur Zahlung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld sind Arbeitgeber verpflichtet.

Wie viel Mutterschaftsgeld für 6 Wochen?

So gehst Du vor –

Lass Dir von Deinem Arzt eine Bescheinigung über den voraussichtlichen Geburtstermin geben. Das geht erst sieben Wochen vor dem Termin.Mit der Ausfertigung für die Kran­ken­kas­se beantragst Du das Mut­ter­schafts­geld. Für den Ar­beit­ge­ber­zu­schuss legst Du auch Deinem Arbeitgeber die Bescheinigung vor.

Schwangerschaften sind eine emotionale Achterbahn. Vorfreude und Sorgen wechseln sich im Minutentakt ab: Wie wird die Geburt? Ist das Baby gesund? Wie lassen sich Familie und Beruf vereinbaren? Klar ist: Wenn Du ein Kind erwartest und während der Schwangerschaft angestellt warst, gilt für Dich der Mutterschutz und Du musst sechs Wochen vor der Geburt und acht Wochen danach nicht arbeiten.

Wann muss ich meine Schwangerschaft der Krankenkasse melden?

Krankenkasse über Schwangerschaft informieren – Grundsätzlich gilt: Es besteht zwar keine Pflicht, die Krankenkasse über eine Schwangerschaft zu informieren. Wenn Sie jedoch Mutterschaftsgeld erhalten möchten, sollten Sie dies rechtzeitig vor dem errechneten Geburtstermin bei der Krankenkasse beantragen.

Dazu benötigen Sie das „Zeugnis über den mutmaßlichen Tag der Entbindung”. Dieses Formular gibt es beim Frauenarzt in zweifacher Ausführung – eines zur Vorlage beim Arbeitgeber und eines für die Krankenkasse. Sie müssen dieses nur noch mit Ihren persönlichen Daten, der Kontoverbindung sowie den Angaben zu Ihrem Beschäftigungsverhältnis ergänzen und unterschreiben.

Ein separater Antrag ist nicht nötig. Nicht nur aufgrund des Mutterschaftsgeldes ist es sinnvoll, die Krankenkasse über die eigene Schwangerschaft zu informieren. Denn einige Kassen verschicken nützliche Informationsmaterialien an Schwangere oder laden zu Geburtsvorbereitungskursen ein – nur wenn die Krankenkasse informiert ist, können Sie davon profitieren.

Wird Mutterschaftsgeld rückwirkend gezahlt?

Antrag auf Mutterschaftsgeld – Der Antrag auf Mutterschaftsgeld ist bei der Krankenkasse zu stellen und kann erst mit der Bescheinigung eines Arztes oder einer Hebamme über den voraussichtlichen Geburtstermin gestellt werden. Arbeitnehmerinnen, die nicht gesetzlich versichert sind, haben den Antrag aufMutterschaftsgeld beim Bundesversicherungsamt zu stellen.

  1. Die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften finden sich im Mutterschaftsgesetz sowie in § 200 RVO.
  2. Es empfiehlt sich, dem Antrag eine Bescheinigung des Arztes oder der Hebamme über den voraussichtlichen Entbindungstermin beizufügen, die nicht früher als eine Woche vor Beginn der vorgeburtlichen Schutzfrist ausgestellt wurde, und darauf zu achten, dass der Antrag unverzüglich nach Erhalt der Bescheinigung gestellt wird.

Rückwirkend wird Mutterschaftsgeld nicht gezahlt.

Wie hoch ist mein Wochengeld?

Voraussetzungen – Einen Anspruch auf Zahlung des Wochengeldes haben

unselbstständig erwerbstätige Frauen (→ USP ), geringfügig beschäftigte Arbeitnehmerinnen (→ USP ) mit freiwilliger Selbstversicherung und voll versicherte freie Dienstnehmerinnen (→ USP ), Unter Umständen Frauen, die nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG) oder dem Bauern-Sozialversicherungsgesetz (BSVG) versichert sind

Selbstständig erwerbstätige Frauen, die ein Gewerbe ausüben, und Bäuerinnen erhalten als Mutterschaftsleistung Betriebshilfe als Sachleistung (→ USP ), Wird keine Betriebshilfe gewährt, besteht unter Umständen auch ein Anspruch auf Wochengeld (→ USP ) in Höhe von 61,25 Euro pro Tag (Wert für das Jahr 2023).

Wie bekomme ich Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber?

Berechnung: Zuschuss für das Mutterschaftsgeld – Wenn Sie den Zuschuss für das Mutterschaftsgeld berechnen möchten, sind einige Faktoren zu beachten. Nicht nur die Einschränkungen wie Einmalzahlungen oder Gehaltserhöhungen spielen eine Rolle. Für das Mutterschaftsgeld ist ein Zuschuss zu berechnen anhand der Nettoentgelte der letzten drei Monate. Die bereits erwähnte Marke von 13 Euro entspricht einem monatlichen Nettolohn von 390 Euro, Um für den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld eine korrekte Berechnung aufstellen zu können, müssen Sie zunächst das Nettoentgelt der letzten drei Monate vor dem Beginn der Schutzfrist zusammenrechnen,

Ist Ihr Entbindungstermin Mitte Dezember, hat die Frist Anfang November begonnen. Demnach müssen Sie nun die Monate Oktober, September und August betrachten für den Mutterschutz-Zuschuss. Diesen Betrag müssen Sie anschließend durch 90 teilen, um das kalendertägliche Nettoentgelt zu ermitteln. Liegt dies über 13 Euro, haben Sie zunächst einmal einen Anspruch auf Mutterschaftsgeldzuschuss.

Die 13 Euro erhalten Sie pro Kalendertag von Ihrer zuständigen Krankenkasse und sind von der errechneten Summe zu subtrahieren. Die daraus resultierende Differenz ergibt den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, Wichtig! Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld ist steuer- und beitragsfrei.

  • Damit unterliegt dieser dem sogenannten Progressionsvorbehalt.
  • Für einen vollen Monat sind 30 Kalendertage zu berücksichtigen.
  • Das heißt, dass Sie seitens der Krankenkasse 390 Euro (das Produkt aus 13 und 30) bekommen.
  • Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld durch den Arbeitgeber ergibt sich zudem aus der Multiplikation der bereits vorher errechneten Differenz und den 30 Kalendertagen,

Wenn Sie beispielsweise eine Differenz von 45 Euro errechnet haben, liegt der Zuschuss bei 1350 Euro. Für begonnene Monate ist ein Teilmonatsentgelt zu berechnen. Wenn Sie einer vergüteten Nebentätigkeit nachgegen ist ähnlich vorzugehen. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass die Haupttätigkeit mit einer anderen Gewichtung zu berücksichtigen ist.

  1. Der prozentuale Anteil ist für die Berechnung beim Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld einzubeziehen.
  2. Wichtig! Im Zusammenhang mit dem Mutterschaftsgeld ist der Arbeitgeberzuschuss zu beantragen, wenn Sie vom Arzt oder einer Hebamme den Entbindungstermin erhalten.
  3. Dies erfolgt beim Arbeitgeber direkt,

Die Auszahlung erfolgt dann wie beim normalen Gehalt. ( 103 Bewertungen, Durchschnitt: 3,84 von 5) Loading.

Was steht mir zu wenn ich schwanger bin?

Kindergeld – Kindergeld gibt es für alle Kinder bis zum Alter von 18 Jahren. Sind die Kinder in Ausbildung, können ihre Eltern das Kindergeld bis zum 25. Lebensjahr beziehen. Sind die Kinder arbeitslos, gibt es bis zum 21. Lebensjahr Kindergeld. Den Antrag können Eltern bei der Familienkasse stellen.

Kindergeld online beantragen

Wie lange bekomme ich nach der Geburt Geld vom Arbeitgeber?

Wie lange kann ich Elterngeld bekommen? Elterngeld können Sie ab der Geburt Ihres Kindes bekommen. Es wird monatsweise gezahlt, allerdings nicht für Kalendermonate, sondern für die sogenannten “Lebensmonate” Ihres Kindes. Deren Beginn richtet sich nach dem Tag der Geburt Ihres Kindes. Ein Beispiel: Wenn Ihr Kind am 15. Februar geboren ist, dann ist

der 1. Lebensmonat vom 15. Februar bis zum 14. März,der 2. Lebensmonat vom 15. März bis zum 14. April,der 3. Lebensmonat vom 15. April bis zum 14. Mai

und so weiter. Wie lange Sie Elterngeld bekommen, hängt davon ab, ob Sie sich für Basiselterngeld oder für ElterngeldPlus oder für eine Kombination aus beidem entscheiden und ob Sie den nutzen wollen:

Basiselterngeld können Sie für bis zu 12 Lebensmonate bekommen. Wenn beide Partner Elterngeld beantragen und mindestens einer von Ihnen nach der Geburt weniger Einkommen hat als davor, sogar für bis zu 14 Monate. Diese 2 zusätzlichen Monate nennt man “Partnermonate”. Die Partnermonate können Sie auch bekommen, wenn Sie alleinerziehend sind. Wann Sie als alleinerziehend gelten, erfahren Sie unter ElterngeldPlus können Sie doppelt so lange bekommen wie Basiselterngeld: Anstelle eines Lebensmonats mit Basiselterngeld können Sie sich auch für zwei Lebensmonate mit ElterngeldPlus entscheiden. Dadurch können Sie sogar insgesamt mehr Elterngeld erhalten.,Als Partnerschaftsbonus können Sie und der andere Elternteil jeweils bis zu 4 zusätzliche Monate ElterngeldPlus bekommen, wenn Sie beide parallel in Teilzeit arbeiten. Den Partnerschaftsbonus können Sie auch bekommen, wenn Sie alleinerziehend sind. Wann Sie als alleinerziehend gelten, erfahren Sie unter

Die Elterngeld-Monate können Sie untereinander aufteilen. Sie können das Elterngeld gleichzeitig oder abwechselnd beantragen. In jedem Lebensmonat, in dem Sie beide gleichzeitig Elterngeld bekommen, verbrauchen Sie zusammen 2 Monate Elterngeld. Sie können das Elterngeld entweder am Stück beziehen oder den Elterngeld-Bezug unterbrechen und später fortsetzen oder sich mit Ihrem Partner abwechseln.

Basiselterngeld können Sie nur in den ersten 14 Lebensmonaten bekommen.Nach dem 14. Lebensmonat können Sie nur noch ElterngeldPlus oder Partnerschaftsbonus bekommen – maximal bis zum 32. Lebensmonat, das heißt: maximal, bis Ihr Kind 2 Jahre und 8 Monate alt ist. Den Bezug dürfen Sie dann nicht mehr unterbrechen. Falls der andere Elternteil ebenfalls Elterngeld beantragt, können Sie sich nach dem 14. Lebensmonat auch abwechseln. Wenn es allerdings nach dem 14. Lebensmonat einen Lebensmonat gibt, in dem Sie beide kein ElterngeldPlus bekommen, dann können Sie danach auch keines mehr bekommen – selbst dann nicht, wenn Sie noch Monate übrig haben.Wenn Sie die Mutter des Kindes sind, gelten bei Ihnen die Lebensmonate, in denen Sie für dasselbe Kind Mutterschaftsgeld oder andere Mutterschaftsleistungen erhalten, als Monate, in denen Sie Basiselterngeld bekommen. Das bedeutet: Sie verbrauchen diese Monate als Basiselterngeld-Monate. Es spielt keine Rolle, ob Sie für diese Monate tatsächlich Basiselterngeld beantragen oder nicht. In diesen Monaten können Sie weder ElterngeldPlus noch den bekommen. Der andere Elternteil kann in dieser Zeit frei entscheiden, welche Variante des Elterngelds er bekommen möchte. Als Basiselterngeld-Monate gelten auch Monate, in denen Sie während des Mutterschutzes Krankentagegeld von Ihrer privaten Krankenversicherung bekommen.

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Beispiel: Kombination von Basiselterngeld und ElterngeldPlus Die Mutter bekommt Basiselterngeld in den ersten 4 Lebensmonaten, der Vater in den Lebensmonaten 5 und 6. Beide Eltern bekommen ElterngeldPlus in den Lebensmonaten 7 bis 14. Damit haben die Eltern 6 Monate Basiselterngeld und 16 Monate ElterngeldPlus verbraucht; das entspricht 14 Monaten Basiselterngeld.

bei einer Geburt mindestens 6 Wochen vor dem errechneten Termin: 1 zusätzlichen Monat Basiselterngeldbei einer Geburt mindestens 8 Wochen vor dem errechneten Termin: 2 zusätzliche Monate Basiselterngeldbei einer Geburt mindestens 12 Wochen vor dem errechneten Termin: 3 zusätzliche Monate Basiselterngeldbei einer Geburt mindestens 16 Wochen vor dem errechneten Termin: 4 zusätzliche Monate Basiselterngeld

Beispiel: Das Kind wird 9 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin geboren. Die Eltern erhalten zwei zusätzliche Monate Basiselterngeld. Diese zusätzlichen Basiselterngeld-Monate können sie auch als ElterngeldPlus nehmen. Dann erhalten sie sogar vier zusätzliche Monate.

Was kostet eine Schwangere den Arbeitgeber?

Wie hoch ist der Zuschuss, den der Arbeitgeber zum Mutterschaftsgeld zahlt? Arbeitgeber zahlen pro Kalendertag einen Zuschuss in Höhe der Differenz zwischen 13 Euro und dem um die gesetzlichen Abzüge verminderten durchschnittlichen kalendertäglichen Arbeitsentgelt.

Kann man 3 Wochen nach der Geburt wieder schwanger werden?

Verhütung nach der Geburt – Wenn die Frau das Kind nicht stillt, kann ihre erste Menstruation schon kurz nach dem Ende des Wochenflusses wieder eintreten. Da der Eisprung rund 10 bis 14 Tage vor der Monatsblutung stattfindet, kann sie ab diesem Zeitpunkt wieder schwanger werden.

  • Stillt die Frau, bremst das milchbildende Hormon Prolaktin die Aktivität der Eierstöcke und wirkt damit hemmend auf den Eisprung,
  • Solange sie ausschließlich und regelmäßig mindestens sechsmal am Tag stillt, nicht zufüttert und auch noch keine Monatsblutung hat, besteht ein hoher, aber dennoch nicht ganz sicherer Empfängnisschutz.

Möchte die Frau sicher sein, dass sie nicht erneut schwanger wird, ist also ein geeignetes Verhütungsmittel nötig. Die gewöhnliche Antibabypille, die Östrogen und Gestagen enthält, kommt während der Stillzeit nicht infrage, weil Östrogen die Milchproduktion verringern kann.

  1. Außerdem besteht die Gefahr, dass das Baby zu viele Hormone mit der Muttermilch aufnimmt.
  2. Anders ist es bei der sogenannten Minipille.
  3. Sie enthält als Hormon nur Gestagen, das für Säuglinge als unschädlich gilt.
  4. Deshalb wird sie umgangssprachlich manchmal auch als „Stillpille” bezeichnet.
  5. Die Minipille muss täglich zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden.

Das einfachste Verhütungsmittel in den Monaten nach der Geburt eines Kindes ist das Kondom, Denn es bedeutet keinen Eingriff in den noch erholungsbedürftigen Körper der Frau und hat keine Auswirkungen auf die Muttermilch.

Was wird vom Mutterschaftsgeld abgezogen?

Die wichtigsten Fakten zum Mutterschaftsgeld: – Anspruch auf das Mutterschaftsgeld der gesetzlichen Krankenkassen haben nur Frauen, die freiwillig- oder pflichtversicherte Mitglieder mit Anspruch auf Zahlung von Krankengeld sind. Das Mutterschaftsgeld wird von den gesetzlichen Krankenkassen während der Schutzfristen vor und nach der Entbindung sowie für den Entbindungstag gezahlt.

Das Mutterschaftsgeld beträgt höchstens 13 Euro pro Kalendertag. Übersteigt der durchschnittliche kalendertägliche Nettolohn den Betrag von 13 Euro, ist die Arbeitgeberseite verpflichtet, die Differenz als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu zahlen. Es gibt also Mütter, die sowohl Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss erhalten.

Es gibt aber auch Mütter, die nur eine der beiden Leistungen bekommen. Das Mutterschaftsgeld und der Arbeitgeberzuschuss werden zwingend mit dem Elterngeld verrechnet. Insofern müssen Frauen, die nach Entbindung eine oder beide Leistungen erhalten, gleichzeitig zwingend auch Elterngeld für die davon betroffenen Lebensmonate beantragen.

Diese Lebensmonate des Kindes gelten nach dem BEEG von der Mutter als für Elterngeld verbraucht. Sie sind sozusagen automatisch Elterngeld Bezugsmonate der Mutter, auch wenn sie für diese Bezugsmonate kein oder nur anteilig Elterngeld ausgezahlt bekommt. Erhält eine Mutter beispielsweise in den ersten drei Lebensmonaten ihres Kindes das Mutterschaftsgeld, so muss sie auch Elterngeld mindestens vom 01.

bis 03. Lebensmonat beantragen. Für den Vater würden nun nur noch maximal 11 Monatsbeträge Elterngeld übrig bleiben. Für jeden einzelnen von Mutterschaftsgeld “betroffenen” Lebensmonat des Kindes vergleicht die Elterngeldstelle die Höhe der erhaltenen Mutterschaftsleistungen mit der Höhe des zustehenden Elterngeldes.

Da das Mutterschaftsgeld und der Arbeitgeberzuschuss zusammen beinahe 100 Prozent des wegfallenden monatlichen Nettoverdienstes ersetzen, das Elterngeld aber nur 65 Prozent ( Ersatzrate ), liegen die Mutterschaftsleistungen während der Schutzfristen i.d.R. über dem der Antragstellerin zustehenden Elterngeldbetrag.

Ist die Mutterschutzfrist beendet, der Lebensmonat des Kindes aber dauert noch an, berechnet die Elterngeldstelle den anzurechnenden Betrag für das erhaltene Mutterschaftsgeld und den Arbeitgeberzuschuss taggenau. Für die restlichen Tage des Bezugsmonats ohne Mutterschaftsleistungen wird dann das Elterngeld anteilig ausgezahlt.

  • Für Frauen, die selbstständig arbeiten, gelten das Mutterschutzgesetz und die damit verbundenen Schutzfristen nicht.
  • Aber natürlich können auch privat versicherte Frauen im Rahmen einer Zusatzversicherung das Mutterschaftsgeld erhalten.
  • Die Höhe des Mutterschaftsgeldes aus einer privaten Zusatzversicherung ist individuell abhängig vom abgeschlossenen Vertrag.

Arbeitnehmerinnen, die nicht selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind (z.B. privat krankenversicherte oder in der gesetzlichen Krankenversicherung familienversicherte Frauen bzw. geringfügig beschäftigte Frauen), haben keinen Anspruch auf das Mutterschaftsgeld der gesetzlichen Krankenkassen.

Sie können ein Mutterschaftsgeld in Höhe von einmalig 210 Euro erhalten. Dieser Betrag wird nicht auf das Elterngeld angerechnet. Zuständig ist das Bundesversicherungsamt, Auch Mütter, die keinen Anspruch auf das Mutterschaftsgeld haben aber abhängig beschäftigt sind (z.B. im Rahmen eines Minijobs), unterliegen den Schutzfristen des Mutterschutzgesetzes und erhalten in aller Regel einen Arbeitgeberzuschuss.

Dieser wird auf das Elterngeld angerechnet. Bei Müttern, die über die Künstler-Sozialkasse (KSK) versichert sind, übernimmt die KSK die Rolle des Arbeitgebers und zahlt entsprechend auch einen Arbeitgeberzuschuss während der Mutterschutzfrist. Im Rahmen ihrer Pflichtversicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse erhalten diese Mütter auch Mutterschaftsgeld während der Schutzfristen.

Die konkrete Höhe Ihres Mutterschaftsgeldes können Sie von unserem Mutterschaftsgeldrechner ermitteln lassen. Unser Tipp: Bei der Ermittlung des Bemessungszeitraums vor der Geburt des Kindes werden Kalendermonate mit Bezug von Mutterschaftsgeld bzw. Arbeitgeberzuschuss automatisch von der Elterngeldstelle ausgeklammert.

Auf die Ausklammerung des Mutterschutzes darf man verzichten! Hierfür reicht ein formloses Schreiben an den Sachbearbeiter der Elterngeldstelle. Unter Umständen macht ein solcher Verzicht dann Sinn, wenn im Monat des Beginns der Mutterschutzfrist noch Erwerbseinkommen erzielt wurde, das in die Berechnung des Elterngeldes einfließen soll.

Wie hoch ist mein Wochengeld?

Voraussetzungen – Einen Anspruch auf Zahlung des Wochengeldes haben

unselbstständig erwerbstätige Frauen (→ USP ), geringfügig beschäftigte Arbeitnehmerinnen (→ USP ) mit freiwilliger Selbstversicherung und voll versicherte freie Dienstnehmerinnen (→ USP ), Unter Umständen Frauen, die nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG) oder dem Bauern-Sozialversicherungsgesetz (BSVG) versichert sind

Selbstständig erwerbstätige Frauen, die ein Gewerbe ausüben, und Bäuerinnen erhalten als Mutterschaftsleistung Betriebshilfe als Sachleistung (→ USP ), Wird keine Betriebshilfe gewährt, besteht unter Umständen auch ein Anspruch auf Wochengeld (→ USP ) in Höhe von 61,25 Euro pro Tag (Wert für das Jahr 2023).

Wie viel Geld gibt es in der Elternzeit?

Höhe und Anspruchsvoraussetzungen – Die Höhe des Elterngeldes hängt davon ab, wie viel Einkommen der betreuende Elternteil vor der Geburt des Kindes hatte und ob nach der Geburt Einkommen wegfällt. Eltern mit höheren Einkommen erhalten 65 Prozent, Eltern mit niedrigeren Einkommen bis zu 100 Prozent des Voreinkommens.

  • Je nach Einkommen beträgt das Basiselterngeld zwischen 300 Euro und 1800 Euro im Monat und das ElterngeldPlus zwischen 150 Euro und 900 Euro im Monat.
  • Das Mindestelterngeld erhalten alle, die nach der Geburt ihr Kind selbst betreuen und höchstens 32 Stunden in der Woche arbeiten (höchstens 30 Stunden pro Woche bei Kindern, die vor dem 1.

September 2021 geboren wurden), etwa auch Studierende, Hausfrauen oder Hausmänner und Eltern, die wegen der Betreuung älterer Kinder nicht gearbeitet haben. Mehrkindfamilien mit kleinen Kindern profitieren vom sogenannten Geschwisterbonus: Sie erhalten einen Zuschlag von zehn Prozent des sonst zustehenden Elterngeldes, mindestens aber 75 Euro bei Basiselterngeld (37,50 Euro bei ElterngeldPlus).

Bei Mehrlingsgeburten wird ein Mehrlingszuschlag von 300 Euro (150 Euro bei ElterngeldPlus) für jedes weitere neugeborene Kind gezahlt. Das Elterngeld wird beim Bürgergeld, bei der Sozialhilfe und beim Kinderzuschlag vollständig als Einkommen angerechnet – dies betrifft auch den Mindestbetrag von 300 Euro.

Es gibt aber eine Ausnahme: Alle Elterngeldberechtigten, die Bürgergeld, Sozialhilfe oder Kinderzuschlag beziehen und die vor der Geburt ihres Kindes beziehungsweise ihrer Mehrlingskinder erwerbstätig waren, erhalten einen Elterngeldfreibetrag. Dieser Freibetrag liegt je nach Verdienst bei höchstens 300 Euro.