Wieviel Vitamin C Pro Tag?

Wieviel Vitamin C Pro Tag
100 mg pro Tag (männlich) und für Erwachsene 95 mg pro Tag (weiblich) bzw.110 mg pro Tag (männ- lich). Für Schwangere und Stillende erhöhen sich die empfohlenen Zufuhrwerte im Vergleich zu der Zufuhrempfehlung für Frauen ab 18 Jahren um 10 bzw.60 mg pro Tag (EFSA, 2013; Tabelle 2).

Ist 1000 mg Vitamin C zu viel?

Den jüngsten Empfehlungen zufolge reicht eine tägliche Vitamin-C-Zufuhr von 100 bis 200 mg aus, um den Organismus optimal zu versorgen; Mengen von mehr als 1000 mg sollten vermieden werden. Der Vitaminbedarf sollte nach Möglichkeit über den Tag verteilt in fünf Portionen mit Gemüse, Salat und Früchten gedeckt werden.

Wie viel Vitamin C am Tag 1000 mg?

VITAMIN C 1000 Patienteninformation für VITAMIN C 1000 1.Was ist VITAMIN C 1000 und wofür wird es angewendet? 1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel? VITAMIN C 1000 enthält den Wirkstoff Ascorbinsäure (Vitamin C), ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Vitamine.

  1. Vitamine sind organische Verbindungen, die der menschliche Körper nicht selbst produzieren kann (Ausnahme Vitamin D bei Sonneneinstrahlung), die aber für das einwandfreie Funktionieren des Stoffwechsels essenziell und lebensnotwendig sind.
  2. Sie müssen daher mit der Nahrung zugeführt werden.
  3. Da man ursprünglich aber irrtümlicherweise annahm, dass es sich dabei in jedem Fall um stickstoffhaltige Amine handele, entstand der Name “Vitamine”.

Vitamine werden hinsichtlich ihrer Löslichkeit in fettlösliche und wasserlösliche eingeteilt. Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen, die sich im Gegensatz zu den fettlöslichen im Körper nicht anreichern können. Die Bedarfsdeckung läßt sich unter anderem durch die Vitamin-C-Konzentration im Blutplasma charakterisieren.

  1. Die Grenzwerte einer noch gesicherten Bedarfsdeckung (0,5 mg/dl bei Männern, 0,55 mg/dl bei Frauen) werden bei Gesunden in der Bundesrepublik nur selten unterschritten.
  2. Dies gilt auch für Schwangere und Stillende.
  3. Bei mehrmonatiger Stilldauer tritt jedoch häufig ein Abfall der Ascorbinsäurekonzentration in Plasma und Milch auf.

Dasselbe gilt für konservierte Frauenmilch. Der erhöhte Vitamin-C-Bedarf bei starken Rauchern wird bei Erwachsenen jüngeren und mittleren Alters meist gedeckt. Frisches Obst und Gemüse haben einen bedarfsgerecht hohen Vitamin-C-Gehalt. Bei längerer Lagerung, insbesondere von Kartoffeln und Gemüse, kommt es jedoch zu unterschiedlich großen Vitamin-C-Verlusten.

  1. Im Allgemeinen wird bei uns in Mitteleuropa dieses Vitamin reichlich aufgenommen.
  2. Hauptsächlich ältere Menschen sind infolge veränderter Ernährungsgewohnheiten häufiger unzureichend versorgt.
  3. Säuglinge, die mit Kuhmilch ernährt werden, brauchen zusätzliche Vitamin-C-Zufuhr.
  4. Vitamin C ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt, insbesondere als sogenanntes Coenzym an der Synthese des Kollagens.

Weiterhin ist Vitamin C ein Radikalfänger und Schutzstoff vor Oxydation (Antioxydans), sodass entzündliche Prozesse günstig beeinflusst werden können. Bei niedrigen Konzentration im Blut kann Leistungsschwäche und Müdigkeit auftreten, und die Wundheilung soll verschlechtert und die Infektanfälligkeit erhöht sein.

  • Ascorbinsäure/Vitamin C zum Einnehmen gibt es als Monopräparat üblicherweise in folgenden Wirkstärken und Darreichungsformen
  • – Filmtabletten enthaltend 100, 200, 500 oder 1 000 mg Ascorbinsäure,
  • – retardierte Hartkapseln enthaltend 500 oder 1 000 mg Ascorbinsäure,
  • – Brausetabletten enthaltend 1 000 mg Ascorbinsäure.
  • Ihr Arzt legt fest oder Ihr Apotheker berät Sie, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Ascorbinsäure/Vitamin C zum Einnehmen wird angewendet – bei Vitamin-C-Mangel-Krankheiten – zur Vorbeugung von Vitamin-C-Mangel-Krankheiten, wenn die ausreichende Zufuhr durch geeignete Ernährung nicht gesichert ist. Die klinisch manifeste Vitamin-C-Mangelerkrankung (Skorbut bzw.

Moeller-Barlow-Krankheit) entwickelt sich schleichend innerhalb mehrerer Monate aus dem Zustand des latenten Vitamin-C-Mangels. Allgemeinerkrankungen wie Masern, Hepatitis epidemica, schwere Traumen, Malabsorptions-Syndrome oder längerfristige Einnahme verschiedener Arzneimittel (u.a. Salicylate und Tetracycline) können dies erheblich beschleunigen.

Unspezifische Frühsymptome sind verminderte körperliche Leistungsfähigkeit und psychometrisch objektivierbare Funktionsstörungen, wie erhöhte Erschöpfbarkeit oder Reizbarkeit. Später kommt es zu erhöhter Kapillarfragilität mit Petechien, Mikrohämaturie, verminderter Infektresistenz (vorwiegend durch verminderte Phagozytose), begleitet von Gingivitis (nach erfolgtem Zahndurchbruch), schließlich zu flächigen Schleimhaut- und Hautblutungen (Ekchymosen und Sugillationen), zuerst erkennbar an der Unterzungenschleimhaut und am marginalen Zahnfleischsaum.

Häufig auftretendes Begleit-Syndrom ist eine hypochrome, mikrozytäre, oft eisenrefraktäre Anämie. Gleichzeitig ist die Wundheilung verzögert und die bindegewebige Narbenbildung behindert. Beim Säugling entstehen außerdem subperiostale Hämatome und Einblutungen in die Wachstumszonen der langen Röhrenknochen, die äußerst schmerzhaft sind (M.

Moeller-Barlow). Beim Erwachsenen wie beim Säugling kann die Vitamin-C-Mangelkrankheit zum Tode führen. Bei sachgemäßer Behandlung mit Ascorbinsäure kann auch bei einer schweren Erkrankung mit vollständiger Genesung ohne Spätfolgen gerechnet werden. Die Ätiologie der Veränderungen ist durch den Nachweis einer stark verminderten Ascorbinsäurekonzentration im Blutplasma (weniger als 0,1 mg/dl bzw.6 µmol/l) und in den weißen Blutzellen (weniger als 5 mg/dl bzw.280 µmol/l) zu objektivieren.

Die Bedarfsdeckung läßt sich unter anderem durch die Vitamin-C-Konzentration im Blutplasma charakterisieren. Die Grenzwerte einer noch gesicherten Bedarfsdeckung (0,5 mg/dl bei Männern, 0,55 mg/dl bei Frauen) werden bei Gesunden in der Bundesrepublik nur selten unterschritten. Dies gilt auch für Schwangere und Stillende.

Bei mehrmonatiger Stilldauer tritt jedoch häufig ein Abfall der Ascorbinsäurekonzentration in Plasma und Milch auf. Dasselbe gilt für konservierte Frauenmilch. Der erhöhte Vitamin-C-Bedarf bei starken Rauchern wird bei Erwachsenen jüngeren und mittleren Alters meist gedeckt.

Risikogruppen sind Senioren über 65 Jahre (Männer häufiger als Frauen), Personen mit regelmäßig hohem Alkoholkonsum, Raucher, Schwangere und Stillende sowie Personen mit einseitiger Ernährung. Langfristige Einnahme von Arzneimitteln (vor allem Salicylate, Tetracycline und Corticosteroide) kann die Vitamin-C-Reserven vermindern.

Zu einem ausgeprägten Abfall des Vitamin-C-Gehalts in Blutplasma und Leukozyten kommt es bei akuten Infektionskrankheiten, bei schweren Leberparenchymerkrankungen, bei schweren Traumen und bei Hämodialyse. Erniedrigte Vitamin-C-Konzentrationen in Plasma und Leukozyten findet man auch bei chronischen Infektionskrankheiten, schweren Malabsorptions-Syndromen und in den Endstadien von Tumorerkrankungen.2.Was müssen Sie vor der Einnahme von VITAMIN C 1000 beachten? 2.1.VITAMIN C 1000 darf nicht eingenommen werden, Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Ascorbinsäure (Vitamin C) oder einen der sonstigen Bestandteile von VITAMIN C 1000 sind.

Bei Nierensteinen aus Oxalat und bestimmten Erkrankungen, bei denen zuviel Eisen im Körper gespeichert wird (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie), dürfen Sie VITAMIN C 1000 erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.2.2.Besondere Vorsicht bei der Einnahme von VITAMIN C 1000 ist erforderlich, – wenn Sie an einer erblichen Störung des Stoffwechsels der roten Blutzellen (z.B.

erythrozytären Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel) leiden; nehmen nicht mehr als die empfohlene Dosierung ein. Bei der Einnahme hoher Dosen von Vitamin C besteht die Gefahr von schweren Hämolysen (Auflösung der roten Blutzellen). – bei Einnahme erhöhter Dosen Vitamin C über einen längeren Zeitraum.

  • Es kann nach Abbruch der Behandlung zu einem Vitamin-C-Mangel kommen.
  • Eine erhöhte Einnahme kann zu einer vermehrten Ausscheidung von Vitamin C über die Nieren führen.
  • Wenn bei Ihnen das Risiko einer Nierensteinbildung besteht: Sie sollten nicht mehr als 100 bis 200 mg Vitamin C einnehmen.
  • Bei Anfälligkeit für Nierensteine besteht bei Einnahme von hohen Dosen Vitamin C die Gefahr der Bildung von Kalziumoxalat-Nierensteinen.

– wenn Sie an schweren Nierenerkrankungen leiden (Dialyse-Patienten): Sie sollten täglich nicht mehr als 50 bis 100 mg Vitamin C einnehmen, da sonst die Gefahr von Hyperoxalatämien (zu hohe Oxalatkonzentration im Blut) und der Bildung von Oxalatkristallen in den Nieren besteht.

Befragen Sie bitte hierzu Ihren Arzt. – Vermeiden Sie hohe Vitamin C Dosierungen, wenn Sie an Nierenversagen leiden und wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die einen negativen Einfluss auf die Nierenfunktion haben kann. Nach Gabe von Grammdosen kann die Ascorbinsäurekonzentration im Harn so weit ansteigen, dass die Messung verschiedener klinisch-chemischer Parameter (Glucose, Harnsäure, Creatinin, anorganisches Phosphat) gestört ist.

Ebenso kann es nach Grammdosen zu falsch negativen Ergebnissen bei versuchtem Nachweis von okkultem Blut im Stuhl kommen. Allgemein können chemische Nachweismethoden, die auf Farbreaktionen beruhen, beeinträchtigt werden. Sonstige Hinweise: Brausetabletten enthalten Natrium.

Wenn Sie eine kochsalzarme (natriumchloridarme) Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen. Die üblichen Arzneimittel zum Einnehmen können verschiedene Zuckerarten (z.B. Lactose, Glucose oder Sucrose) enthalten. Bitte nehmen Sie VITAMIN C 1000 daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.2.2.a) Kinder Kinder erhalten niedrigere Dosen; bitte beachten Sie Abschnitt 3.2 (“Wie ist VITAMIN C 1000 einzunehmen?”).2.2.b) Ältere Patienten Es sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen; bitte lesen und beachten Sie aber Abschnitt 3.

(“Wie ist VITAMIN C 1000 einzunehmen?”) mit besonderer Sorgfalt.2.2.c) Schwangerschaft Die angegebenen Anwendungsmengen sollen in Schwangerschaft und Stillzeit nicht überschritten werden.2.2.d) Stillzeit Es wird davon abgeraten, die angegebenen Dosierungen in der Stillzeit zu überschreiten.

Ascorbinsäure wird in die Muttermilch sezerniert und passiert die Plazentaschranke.2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens ist nicht zu erwarten.2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten? Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw.

vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Obwohl die folgenden Wechselwirkungen zwischen Vitamin C und anderen Wirkstoffen beschrieben sind, ist nicht sicher, ob sie bei bestimmungsgemäßem Gebrauch von von Bedeutung sind: – Vitamin C in Dosen von 1 g pro Tag erhöht die Aufnahme oraler Kontrazeptiva (Empfängnisverhütende Mittel/Estrogenpräparate).

  1. – Tetracycline hemmen die Verwertung von Vitamin C in den Körperzellen.
  2. – Acetylsalicylsäure, Barbiturate und Tetracycline erhöhen die Vitamin-C-Ausscheidung in den Urin.
  3. – Alkohol verringert die Ascorbinsäurespiegel im Plasma.

– Ascorbinsäure (Vitamin C) kann die Wirksamkeit von blutverdünnenden Arzneimitteln (z.B. Warfarin), von Phenothiazinen und von Fluphenazin vermindern. – Die Zufuhr hoher Dosen von Vitamin C über längere Zeit kann bei gleichzeitiger Anwendung die Wechselwirkung von Disulfiram und Alkohol beeinflussen.

Die Einnahme von hohen Vitamin C Dosen zusammen mit Eisen-Präparaten verstärkt die Eisen-Resorption und kann dadurch zu einem erhöhtem Eisen-Spiegel führen. – Die Einnahme von hohen Vitamin C Dosen zusammen mit Aluminium (z.B. Antazida wie Aluminiumhydroxid, Magaldrat) kann eine erhöhte Aluminium-Resorption verursachen.

– Die Bioverfügbarkeit von Cyclosporin A kann durch Vitamin C vermindert werden.2.4.Woran ist bei Einnahme von VITAMIN C 1000 zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken? Es sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen.3.Wie ist VITAMIN C 1000 einzunehmen? Nehmen Sie VITAMIN C 1000 immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.3.1.Art und Dauer der Anwendung Die Filmtabletten und Hartkapseln (Retardkapseln) werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen. Lösen Sie Brausetabletten bitte vor der Einnahme in einem Glas Trinkwasser (200 ml) auf und trinken Sie den Inhalt des Glases vollständig aus.

Sollten nach dem Austrinken noch Reste im Glas verbleiben, so ist mit etwas Flüssigkeit nachzuspülen. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Über die Dauer der Anwendung entscheidet Ihr Arzt aufgrund des Krankheitsverlaufs und der Blutwerte.3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis 3.2.a) Vorbeugung von Vitamin-C-Mangel, wenn dies nicht durch Ernährung möglich ist

  • Erwachsene erhalten 50 bis 200 mg Ascorbinsäure pro Tag.
  • Kinder erhalten 30 bis 50 mg Ascorbinsäure pro Tag.
  • Für niedrige Einnahmemengen sollten Präparate mit niedrigem Wirkstoffgehalt gewählt werden.

3.2.b) Behandlung von Vitamin-C-Mangel

  1. Erwachsene erhalten 200 bis 1 000 mg Ascorbinsäure pro Tag bis zum Abklingen der Symptome.
  2. Kinder erhalten 3-mal täglich je 100 mg Ascorbinsäure für eine Woche; dann 100 mg/Tag bis zum Abklingen der Symptome.
  3. Für niedrige Einnahmemengen sollten Präparate mit niedrigem Wirkstoffgehalt gewählt werden.

3.3.Wenn Sie eine größere Menge VITAMIN C 1000 eingenommen haben, als Sie sollten Bei Schmerzen in der Nierengegend oder erschwertem Wasserlassen nach einer hohen Dosis (über 1 000 mg) ist unverzüglich ein Arzt zu verständigen. Nach Einnahme einer Einmal-Dosis von 3 g und fast immer nach Einnahme von 10 g Vitamin C kann vorübergehend Durchfall auftreten, begleitet von entsprechenden Magen-Darm-Beschwerden.

Die Einnahme von Vitamin C muss dann unterbrochen werden. Andere Maßnahmen sind im Allgemeinen nicht notwendig. Zur Gefahr von Hämolysen und Nierensteinen siehe Abschnitt 2.2 “Besondere Vorsicht bei der Einnahme von VITAMIN C 1000 ist erforderlich”.3.4.Wenn Sie die Einnahme von VITAMIN C 1000 vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Bei hoher Dosierung sollten Sie eine vergessene Dosis keinesfalls durch die Einnahme einer doppelten Dosis ausgleichen.3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit VITAMIN C 1000 abgebrochen wird Sollten Sie die Behandlung abbrechen wollen, so besprechen Sie dieses bitte vorher mit Ihrem Arzt.

  • Wie alle Arzneimittel kann VITAMIN C 1000 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  • – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  • – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  • – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  • – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  • – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  • – Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten? 4.1.a) Häufigkeit nicht bekannt Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Atembeschwerden, allergische Hautreaktionen) beobachtet. Bei sehr hoher Dosierung und längerer Anwendung besteht das Risiko der Bildung von Kalziumoxalat-Nierensteinen.

Bei der Einnahme hoher Dosen besteht die Gefahr von schweren Hämolysen (Auflösung der roten Blutzellen).4.1.b) Nebenwirkungen von weiteren möglichen Bestandteilen Farbstoffe Gelborange S (E 110) und Azorubin (E 122) können allergische Reaktionen hervorrufen.4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen? Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden.

Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden. Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können.

  1. Lagern Sie VITAMIN C 1000 bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.
  2. Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
  3. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser und sollte nicht im Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

  • 6.Quelle und Bearbeitungsstand
  • Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  • Copyright by ePrax GmbH, München; Januar 2013 (2)

: VITAMIN C 1000

Was bewirkt hochdosiert Vitamin C?

Hochdosiertes Vitamin C kann gefährlich werden – Obstsalat ist besser als hochdosiertes Vitamin C (Foto: CC0 / Pixabay / silviarita) Die Hersteller von hochdosierten Vitamin-C-Präparaten werben mit allerlei Versprechen. In Europa dürfen sie aber nur gesetzlich vorgeschriebene Werbesätze nutzen:

trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung bei. trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße, Knochen, Knorpelfunktion, Zahnfleisch, Haut, Zähne bei. trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. trägt zur normalen psychischen Funktion bei. trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. trägt zur Regeneration der reduzierten Form von Vitamin E bei. erhöht die Eisenaufnahme.

Wenn gesunde Menschen zu viel Vitamin C zu sich nehmen, ist das in der Regel unbedenklich. Sie scheiden es über Urin und Kot wieder aus. Es kann aber bei einer sehr hohen Dosis ( drei bis vier Gramm ) zu Magenkrämpfen, Übelkeit und Durchfall kommen. Wer unter Stoffwechselerkrankungen oder Nierenproblemen leidet, sollte kein hochdosiertes Vitamin C zu sich nehmen. Foto: CC0/ Pixabay Stiftung Warentest hat Vitaminpräparate untersucht und ist zu einem erschreckenden Ergebnis gekommen: Die Mehrzahl der Pillen und Kapseln sind viel Weiterlesen

Sollte man täglich Vitamin C nehmen?

Passende Leistungen der AOK – Wir stellen für Sie ein umfangreiches Programm zu gesunder Ernährung zusammen. Die durchschnittliche Tagesdosis eines Erwachsenen liegt bei circa 100 Milligramm Vitamin C – und das ist schneller erreicht als gedacht. So reichen täglich beispielsweise:

200 Gramm Kiwi oder Orange eine Handvoll rote oder schwarze Johannisbeeren eine halbe rote Paprika eine kleine Portion Brokkoli (circa 150 Gramm)

Doch nicht nur in Obst und Gemüse ist Vitamin C enthalten – auch Kräuter können wirksame Vitaminlieferanten sein. Allen voran sind es Brennnessel, Petersilie, Bärlauch und Sauerampfer, die mit weit über 100 Milligramm pro 100 Gramm überzeugen. Die Frage ist nur: Wie können Sie 100 Gramm des vitaminreichen Krauts in einem Gericht verarbeiten? Ganz einfach: Brennnessel und Sauerampfer lassen sich wunderbar in Smoothies untermischen, aus Bärlauch und Petersilie können Sie köstliche Pestos für Brotaufstriche oder Pastagerichte herstellen.

Ein Richtwert für die ausreichende Zufuhr an vitaminreichen Lebensmitteln ist: „Fünf am Tag”, also fünf Portionen (etwa eine Handvoll) Obst und Gemüse über den Tag verteilt. Greifen Sie zu zuckerarmen Obstsorten wie Aprikosen, Beeren, Sauerkirschen, Wassermelonen oder Orangen. Vitamin C ist zwar wasserlöslich, gleichzeitig jedoch nicht besonders hitzebeständig und lichtresistent. Verbrauchen Sie Obst und Gemüse möglichst rasch und erhitzen Sie es nicht stark. Bei der Zubereitung sollten Sie darauf achten, das Gemüse nicht zu lange zu kochen oder zu dünsten. Bleibt ein leichter „Biss” nach dem Garen erhalten, sind deutlich mehr Vitamine im Essen als nach stundenlangem Köcheln.

Übersicht: Tagesbedarf an Vitamin C
Säuglinge 20 mg
Kinder (1-7 Jahre): 20-30 mg
Kinder (7-13 Jahre): 30-65 mg
Kinder (13-15 Jahre): 85 mg
Jugendliche (15-19 Jahre): Jungen: 105 mg/ Mädchen 90 mg
Männer: 110 mg
Frauen: 95 mg
Schwangere: 105 mg
Stillende: 125 mg
Raucher: 135-155 mg

Die absoluten Vitamin-C-Booster sind Acerola (1700 Milligramm/100 Gramm) und Hagebutten (1250 Milligramm/ 100 Gramm). Hier reichen schon kleine Mengen, häufig in Form eines Saftzusatzes oder Extrakts, um schnell auf die Tagesdosis zu kommen. Wichtig zu wissen: Ist der Vitaminbedarf des Tages gedeckt, scheidet der Körper überflüssiges Vitamin C einfach wieder aus.

  1. Superfoods gibt es natürlich nicht wirklich, wenn gibt es eine Superernährung und diese beinhaltet viel und verschiedenes Obst und Gemüse.
  2. Mit gekochtem Brokkoli oder Blumenkohl wird es Ihnen schwer fallen, sich überflüssige Fettpolster zuzulegen.
  3. Mit einer ausgewogenen Ernährung können Sie Ihren Vitamin-C-Bedarf zuverlässig decken.

Auf die „künstliche” Zufuhr von Vitamin C mit Nahrungsergänzungsmittel können sie in der Regel getrost verzichten, Studien zeigten insbesondere bei Erkältungskrankheiten keine Wirkung. Waren diese Informationen hilfreich für Sie?

Ist 500mg Vitamin C zu viel?

Auf was sollte ich bei der Verwendung von Vitamin C-haltigen Produkten achten? –

Vitamin C gilt als unbedenklich. Es ist wasserlöslich und wird mit dem Urin und Kot ausgeschieden. Eine über den Bedarf hinausgehende Aufnahme an Vitamin C bringt keinen Nutzen. Ist eine Sättigung erreicht, kann nicht mehr aufgenommen werden. Die Europäische Sicherheitsbehörde EFSA geht davon aus, das von einer täglichen Einnahme von bis zu 1 g Vitamin C (zusätzlich zur Nahrung) keine schädlichen Nebenwirkungen zu erwarten sind. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt eine Höchstmenge in Nahrungsergänzungsmitteln von 250 mg/Tag, Bei einer sehr hohen Dosis von 3 bis 4 g/Tag kann es zu Blähungen und Durchfall kommen. Diskutiert wird, ob die beim Abbau von Ascorbinsäure entstehende Oxalsäure bei einer dauerhaften, starken Überdosierung zu Nieren- und Blasensteinen (Oxalatsteine) führt. Der Berufsverband Deutsche Internisten (BDI) empfiehlt daher Menschen, die zur Bildung von Nierensteinen neigen bzw. schon einmal Nierensteine hatten, nicht regelmäßig hochdosierte Vitamin-C-Präparate (> 1 g/Tag) einzunehmen. Achten Sie darauf, dass die Ascorbinsäure nicht zu lange im Mund bleibt, denn das kann zu säurebedingter Zahnschmelzkorrosion führen. Wenn Sie erblich bedingt zu viel Eisen speichern ( Eisenspeicherkrankheit, Hämochromatose), sollten Sie insgesamt maximal 500 mg Vitamin C am Tag (inkl. Vitamin C aus Lebensmitteln und Getränken) zu sich nehmen und dabei auf mindestens 2 Stunden Abstand zu eisen-/fleischhaltigen Mahlzeiten achten. Verwenden Sie Vitamin C-haltige Nahrungsergänzungsmittel und mit Vitamin C angereicherte Lebensmittel nicht ohne vorherigen ärztlichen Rat.

Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C sollen gegen Krebs wirken, behaupten Anbieter der Methode. Der Deutsche Krebsinformationsdienst erläutert die aktuelle Datenlage:

Hochdosiertes Vitamin C ist zwar in der Zellkultur und im Tiermodell recht gut untersucht. Zu Vitamin-C-Infusionen bei Krebspatienten gibt es dagegen nur wenige klinische Studien. Hochdosiertes Vitamin C wird vor allem dahingehend erforscht, ob es die Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung lindern kann. Sichere Belege fehlen aber. Nebenwirkungen : Für Gesunde ist hochdosiertes Vitamin C intravenös meist unproblematisch. Auftreten können während der Infusion vor allem Durst und erhöhter Harnfluss. In Einzelfällen sind Übelkeit/Erbrechen, Schüttelfrost und/oder Kopfschmerzen möglich, bei manchen Menschen auch Benommenheit und Beinödeme, die einige Tage andauern können. Vorsicht, wenn Sie zu Nierensteinen neigen, an Niereninsuffizienz oder erythrozytärem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel leiden. Für diese Fälle gibt es unbedingt einzuhaltende Maximalmengen an Vitamin C – keine Infusion ohne ärztliche Rücksprache! Patienten mit Eisenspeichererkrankungen sollten gar kein hochdosiertes Vitamin C bekommen. Es sind Wechselwirkungen mit Krebstherapien (Strahlentherapie und/oder Chemotherapie) möglich, die Behandlung kann dadurch beeinträchtigt werden. Auch Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln – wie etwa Betablockern – sind bekannt.

Quelle: Was ist dran: Hochdosiertes Vitamin C bei Krebs? Krebsinformationsdienst des DKFZ, Stand: 26.07.2021

Was verträgt sich nicht mit Vitamin C?

Vitamin C und Retinol sollte man tatsächlich nicht in höheren Konzentrationen zusammen anwenden, da das schnell mal zu viel werden und zu Hautreizungen führen kann.

Wann darf man kein Vitamin C nehmen?

Vorsicht: Wem die Vitamin-C-Einnahme schadet – Kritisch kann eine Überdosierung von Vitamin C allerdings bei einer chronischen Niereninsuffizienz werden. Patienten, die darunter leiden, sollten Vitamin C niemals hoch dosiert in Form von Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen.

Ist zuviel Vitamin C schädlich für die Nieren?

Vitamin C geht an die Nieren Inhalt Der Nutzen von Vitamin-C-Präparaten ist schon länger umstritten. Jetzt zeigt eine schwedische Studie, dass viel Vitamin C auch negative Auswirkungen haben kann: Das Risiko von Nierensteinen verdoppelte sich bei einer untersuchten Gruppe von Männern.

Vitamin C ist der Star unter den Vitaminen. Es wird nicht nur vielen Nahrungsmitteln zugesetzt, sondern oft auch in Form von Brausetabletten oder Kapseln zusätzlich eingenommen. Dies im Glauben, man stärke damit seine Abwehrkräfte. Mehrere grosse Studien zeigen aber schon seit langem, dass das nichts bringt.

Laut offiziellen Empfehlungen liegt der Tagesbedarf eines Erwachsenen bei 100 Milligramm – eine Menge, die eine einigermassen ausgewogene Ernährung bereits abdeckt.

Welche Form von Vitamin C ist die beste?

Und was ist besser für meinen Körper? – Synthetisches und aus der Nahrung gewonnenes Vitamin C ist chemisch identisch. Doch gibt es eventuell Unterschiede welche Form besser vom Körper aufgenommen wird? Hierzu wurden verschiedene Bioverfügbarkeitsstudien durchgeführt, die die Aufnahme von Vitamin C aus natürlichen Quellen (z.B.

  1. Orangen, Fruchtsaft, Brokkoli) mit der Aufnahme von synthetischer Ascorbinsäure aus Nahrungsergänzungen vergleichen.
  2. Das Ergebnis der Wissenschaftler: Natürliches und synthetisches Vitamin C sind gleichermaßen bioverfügbar,
  3. Einen Unterschied beziehungsweise Vorteil hat jedoch jede Form für sich zu bieten: Natürliches Vitamin C + Bei der Aufnahme von Vitamin C aus natürlichen Quellen nimmt dein Körper gleichzeitig weitere Makro- und Mikronährstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe (Bioflavonoide) auf, die zusätzlich gesundheitliche Vorteile bieten.

Synthetisches Vitamin C + Im Vergleich zum Vitamin-C-Anteil, den du mit der üblichen Nahrung aufnimmst, sind bei der Einnahme von synthetisch hergestellter Ascorbinsäure über eine Nahrungsergänzung höhere Dosierungen möglich. Es liegt also an deinen Präferenzen und Bedürfnissen, für welche Vitamin-C-Variante du dich entscheidest.

Ist dir natürliches Vitamin C lieber, solltest du kennen. Spoiler: Orange und Zitrone sind nicht unter den Top 10. Die Bioverfügbarkeit gibt an, wie schnell und in welchem Umfang ein Mikronährstoff vom Körper aufgenommen wird. Bei Nahrungsergänzungen mit Vitamin C ist das unter anderem von der verwendeten Vitamin-C-Form abhängig.

Die folgende Tabelle zeigt, welches Vitamin C am besten aufgenommen wird :

Vitamin-C-Form Bioverfügbarkeit
Gepuffertes Vitamin C (z.B. Calciumascorbat)
Reines Vitamin C (L-Ascorbinsäure)

Die Bioverfügbarkeit der verschiedenen Formen von Vitamin C ist in dieser Tabelle sehr vereinfacht dargestellt. Denn wie gut der Körper ein Mikronährstoff aufnehmen kann, ist nicht nur von der Verbindung abhängig. Auch der Versorgungszustand des Körpers, die Dosierung oder die Kombination mit weiteren Wirkstoffen kann eine Rolle spielen.

  1. Wie du siehst, gibt es mittlerweile viele verschiedene Vitamin-C-Formen mit unterschiedlichen Eigenschaften.
  2. Du fragst dich, was sich hinter den teilweise kompliziert klingenden Bezeichnungen verbirgt und was das liposomale Vitamin C so besonders macht? Kein Problem – wir erklären es dir und starten am besten mit den weniger komplexen Formen.

Wenn von reinem Vitamin C die Rede ist, ist damit die synthetisch hergestellte L-Ascorbinsäure gemeint. Um die Verträglichkeit von Ascorbinsäure zu verbessern, wird es gepuffert. Dafür wird die Säure an ein basisches Mineral gebunden. Das macht sie pH-neutral und damit schonender für Magen und Zähne.

  • + Die Herstellungskosten dieser Formen sind relativ gering, was sich auch im niedrigen Preis des Vitamin-C-Supplements wiederspiegelt.
  • – Beide Formen weisen im Vergleich zu den anderen Vitamin-C-Verbindungen eine geringere Bioverfügbarkeit auf.

Bei Ester-C ® handelt es sich um einen Komplex aus gepuffertem Vitamin C und L-Threonat, ein Zwischenprodukt des Vitamin-C-Stoffwechsels. Die chemische Bezeichnung für diese Verbindung lautet Calciumascorbat-Calciumthreonat-Dehydroascorbat.

  • + Laut Studien ist das Ester-C ® im Vergleich zur L-Ascorbinsäure besser bioverfügbar.
  • – Dagegen kann Ester-C ® bei neueren Vitamin-C-Komplexen (wie beispielsweise PureWay-C ® ) nicht mehr mithalten und weist insgesamt nur eine moderate Bioverfügbarkeit auf.

Bei PureWay-C ® handelt es sich um einen hochwertigen Vitamin-C-Komplex, der neben L-Ascorbinsäure zusätzlich Fettsäuren (Lipidmetabolite) und Citrusbioflavonoide enthält. Da Nährstoffe leichter in die Körperzellen eingeschleust werden können, wenn sie an Fette gebunden sind, dienen die enthaltenen Fettsäuren hier als Träger für Vitamin C.

  • + Im Vergleich zu anderen Formen von Vitamin C, einschließlich Ester-C ®, wird das Vitamin C mit Lipidmetaboliten (PureWay-C ® ) laut Studien schneller vom Körper aufgenommen und führt außerdem zu höheren Konzentrationen von Vitamin C im Blut,
  • – Der Herstellungsprozess ist insgesamt aufwendiger, wodurch ein entsprechendes Präparat hochpreisig wird.

Das liposomale Vitamin C hat die Bioverfügbarkeit schließlich zur Perfektion gebracht. In dieser Form ist das Vitamin C umhüllt von kleinen Fettkügelchen, sogenannten Liposomen. Dank dieser speziellen Einkapselungstechnologie kommt das Vitamin C geschützt und ohne Verlust im Darm an.

  • + Vitamin C in liposomaler Form weist eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit auf als herkömmliches Vitamin C aus Kapseln, Tabletten oder Pulver. Damit gilt es als die aktuell beste Form auf dem Markt. Laut Studien hat es den Vitamin-C-Spiegel im Blut fast dreifach erhöht,
  • – Das aufwendige Herstellungsverfahren dieser besonderen Form, macht sich im Preis bemerkbar.

Viele auf dem Markt erhältliche Vitamin-C-Präparate sind hochdosiert bis überdosiert. Das bedeutet, dass Nahrungsergänzungsmittel ein Vielfaches des empfohlenen (ca.100 mg) enthalten. Bei Nahrungsergänzungen mit Vitamin C unterscheidet man zwischen:

  • Normalen Dosierungen zwischen 150 bis 250 mg Vitamin C. Das ist die vom Bundesinstitut für Risikobewertung empfohlene Dosis.
  • Hochdosierten Präparaten, die zwischen 500 mg bis 1000 mg Vitamin C pro Tagesdosis enthalten. Sie sind vor allem für eine kurzfristige Einnahme geeignet.
  • Überdosierten Supplementen mit mehr als 1000 mg Vitamin C pro Tagesdosis. Was laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nicht empfehlenswert ist.

Einige Produkte liefern also deutlich mehr Vitamin C als andere. Doch wie sinnvoll ist das und worauf kommt es bei solchen Präparaten an? Je nachdem für welche Vitamin-C-Form und welche Dosierung du dich entscheidest, nimmt dein Körper das Vitamin unterschiedlich gut auf.

Im Allgemeinen sinkt die Bioverfügbarkeit von Vitamin C im Blut mit steigender Dosis. Bei Dosierungen von weniger als 200 mg pro Tag beträgt die Vitamin-C-Aufnahme nahezu 100 Prozent, Einer Studie zufolge sinkt die Aufnahme jedoch auf rund 75 bis 50 Prozent, wenn die tägliche Dosis auf 500 mg bis 1000 mg steigt.

Bei noch höheren Dosierungen (ab 1250 mg) kann sie sogar auf rund 33 Prozent und weniger abfallen. Der Grund dafür ist die begrenzte Kapazität von Transportmechanismen im Körper, die für die Aufnahme notwendig sind. Es gibt jedoch auch hochdosierte Formen, die nicht auf die Transporter angewiesen sind, Vitamin C als Nahrungsergänzung wird in vielerlei Darreichungsformen angeboten:

  • Vitamin-C-Kapseln und -Tabletten sind für viele die bevorzugte Darreichungsform. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie sich je nach Größe leicht herunterschlucken lassen und geschmacksneutral sind. Während Tabletten produktionsbedingt jedoch viele Zusatzstoffe enthalten, kommen Kapseln ohne unnötige Zusätze aus, weshalb sie meistens auch etwas teurer sind als anderen Formen.
  • Vitamin C als Brausetabletten sind besonders für Menschen mit Schluckbeschwerden zu empfehlen, denn sie lassen sich einfach in Wasser auflösen und trinken. Damit sie besser schmecken, enthalten sie allerdings neben Aroma- und Farbstoffen häufig auch Süßungsmittel.
  • Vitamin-C-Pulver ist aufgrund der leichteren Herstellung günstiger im Preis und wird zudem in größeren Mengen verkauft. Pulver enthält jedoch meistens nur die reine L-Ascorbinsäure. Außerdem musst du das Pulver vor der Einnahme selbst passend dosieren. Für Ungeübte kann es sich als schwierig erweisen, die richtige Dosierung zu finden.
  • Flüssiges Vitamin C lässt sich leicht einnehmen sowie dosieren und ist in Form von Tropfen oder einer Vitamin-C-Lösung erhältlich. Es ist ideal, falls dir das Schlucken schwer fällt. Da diese Darreichungsformen weniger zum Einsatz kommen, kannst du Vitamin C in flüssiger Form vor allem online kaufen. Im Drogeriemarkt wirst du es eher selten finden.

Es versteht sich von selbst, dass ein Produkt oder Nahrungsergänzungsmittel so sauber sein sollte, dass du es unbedenklich einnehmen kannst, Auch dass es laborgeprüft und nach EU-Standards produziert ist, ist keine Besonderheit, sondern geltendes EU-Recht.

Lass dich davon nicht beeindrucken. Nur wenn du auf großen Online-Marktplätzen shoppen gehst, auf denen auch nicht in der EU hergestellte Ware angeboten wird, empfehlen wir dir auf die Herkunft des Herstellers zu achten. Hast du die Möglichkeit das Kleingedruckte zu vergleichen, ist die Länge der Zutatenliste weiterhin ein sehr gutes Indiz.

Ist diese besonders lang, deutet das auf unnötige Zusatzstoffe wie Trennmittel, Farb- oder Füllstoffe hin. Dafür hat die Forschung zum Glück schon länger eine Abhilfe gefunden – und zwar in Form von Kapseln oder Vitamin C in flüssiger Form.

  1. Ob du dich für natürliches oder synthetisches Vitamin C entscheidest, ist von deinen eigenen Präferenzen und Bedürfnissen abhängig. Beide Formen sind gleichermaßen bioverfügbar.
  2. Wähle ein Präparat mit guter Bioverfügbarkeit, damit dein Körper optimal vom hochkonzentrierten Vitamin C profitiert. Liposomales Vitamin C gilt in dieser Klasse aktuell als bestes Vitamin C.
  3. Achte auch auf die Vitamin-C-Form, wenn du hochdosierte Präparate einnimmst. Nur so kommt das Vitamin C gut im Körper an. Hier eignet sich die liposomale Form oder ein Vitamin-C-Komplex wie PureWay-C ®,
  4. Wiege die Vor- und Nachteile deiner bevorzugten Einnahmeart gegenüber den anderen Kriterien ab. Qualität macht sich am Inhalt, nicht am Aussehen bemerkbar.
  5. Wirf einen Blick auf die Inhaltsstoffe und entschließe dich für ein Produkt, das ohne Zusätze wie Trennmittel, Farb- und Füllstoffe auskommt.

Am Ende entscheidest also du, welches Vitamin C dein Testsieger ist, Das Beste: Bei uns kannst du das auf dich abgestimmte Vitamin C kaufen. Vitamin C ist ein essentieller Nährstoff und zählt neben den B-Vitaminen zu den wasserlöslichen Vitaminen. Das bedeutet, dass unser Körper es nicht über einen längeren Zeitraum hinweg speichern kann und wir es täglich über die Nahrung aufnehmen müssen.

Und warum das so wichtig ist, zeigen die zahlreichen Funktionen und Stoffwechselprozesse im Körper, an denen Vitamin C beteiligt ist. Bekannt ist es vor allem für seine Rolle im Immunsystem, Des Weiteren hat Vitamin C eine antioxidative Eigenschaft, das heißt es trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Außerdem erhöht Vitamin C die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln. Zudem hat Vitamin C noch viele weitere Funktionen im Körper. So trägt es beispielsweise zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zu einer normalen Funktion des Energiestoffwechsels, des Nervensystems und der Psyche bei.

Schon gewusst? Die meisten Kollagen-Trinkampullen enthalten neben Kollagen auch Vitamin C. Die Kombination ist erwünscht, weil Vitamin C zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut, Knochen und Zähne beiträgt. In unserem erfährst du, was das besondere an Kollagen zum Trinken ist und woran du einen guten Kollagen-Drink erkennst.

Damit dein Körper optimal mit Vitamin C versorgt ist, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) täglich 95 mg für Frauen und 110 mg für Männer, Das entspricht zum Beispiel circa 130 g gedämpftem Rosenkohl oder 100 ml Sanddorn-Direktsaft.

In bestimmten Lebenssituationen kann dein Vitamin-C-Tagesbedarf erhöht sein. Schwangere und stillende Frauen haben laut DGE einen leicht erhöhten Bedarf, sodass die empfohlene Zufuhr bei Schwangeren 105 mg und bei Stillenden 125 mg pro Tag beträgt. Bei einem regelmäßigen Nikotinkonsum empfiehlt die DGE eine tägliche Vitamin-C-Zufuhr von 135 mg für Frauen und 155 mg für Männer.

Dadurch, dass Raucher höhere Stoffwechselverluste und niedrigere Vitamin-C-Konzentrationen im Blut haben als Nichtraucher, ist ihr Umsatz an Vitamin C um 40 Prozent höher. Kurzum: Das täglich aufgenommene Vitamin C wird bei Rauchern im größeren Umfang verbraucht, sodass sie dementsprechend einen höheren Bedarf haben.

Personengruppe Tagesdosis
Schwangere ab dem 4. Monat

Wahre Vitamin-C-Bomben findest du vor allem in einigen Obst- und Gemüsesorten, Die typischerweise mit dem Vitamin assoziierte Zitrusfrüchte liegen dabei nur im Mittelfeld. Den höchsten Gehalt an Vitamin C findest du vielmehr in anderen Früchten und Beeren wie Camu-Camu, Acerola, Sanddorn und Hagebutte. Diese 15 Lebensmittel sind besonders reich an Vitamin C:

Lebensmittel (100 g) Vitamin-C-Gehalt (mg) Soviel müsste ein Erwachsener essen, um den Tagesbedarf zu decken:

Tipps für eine optimale Vitamin-C-Zufuhr über die Nahrung:

  • Verzehre täglich möglichst 5 Portionen Gemüse und Obst – am besten zu jeder Mahlzeit eine Portion („5 am Tag”).
  • Wasche Lebensmittel wie Gemüse und Obst gründlich, aber nur kurz, damit wasserlösliche Vitamine nicht im Abfluss landen.
  • Dünste Gemüse nur kurz, um Vitaminverluste durch Hitze gering zu halten.
  • Lagere Vitamin-C-reiche Lebensmittel nicht zu lange und verarbeite sie zügig, um Vitaminverluste durch Sauerstoff zu vermeiden.

Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gilt die Einnahme von täglich bis zu 1 g Vitamin C (zusätzlich zur Nahrung) als unbedenklich und gut verträglich, Wird die maximale Tagesdosis von Vitamin C überschritten, können ab einer Zufuhr von 3 g bis 4 g pro Tag vorübergehend Magen-Darm-Beschwerden wie etwa Durchfall, Übelkeit und Bauchschmerzen auftreten.

  • Nährwertangabe © MRI 2005-2021
  • Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Schweizer Nährwertdatenbank Version 6.1, Verfügbar unter:,
  • Vgl. Carr, A.C.; Vissers, M.C. (2013): Synthetic or food-derived vitamin C – are they equally bioavailable?, In: Nutrients, 5(11), 4284–4304.
  • Vgl. Mangels, A.R. et al. (1993): The bioavailability to humans of ascorbic acid from oranges, orange juice and cooked broccoli is similar to that of synthetic ascorbic acid, In: The Journal of nutrition, 123(6), 1054–1061.
  • Vgl. Pancorbo, D. et al. (2008): Vitamin C-lipid metabolites: uptake and retention and effect on plasma C-reactive protein and oxidized LDL levels in healthy volunteers, Medical science monitor : international medical journal of experimental and clinical research, 14(11), CR547–CR551.
  • Vgl. Weeks, B.S.; Perez, P.P. (2007): Absorption rates and free radical scavenging values of vitamin C-lipid metabolites in human lymphoblastic cells, Medical science monitor : international medical journal of experimental and clinical research, 13(10), BR205–BR210.
  • Vgl. Lehmann&Voss&Co. (2020):, abgerufen am 25. Oktober 2021.
  • Vgl. One Innovation Labs:, abgerufen am 25. Oktober 2021.
  • Vgl. Wikipedia.de:, abgerufen am 25. Oktober 2021.
  • Vgl. Davis, J.L. et al. (2016): Liposomal-encapsulated Ascorbic Acid: Influence on Vitamin C Bioavailability and Capacity to Protect Against Ischemia-Reperfusion Injury, In: Nutrition and metabolic insights, 9, 25–30.
  • Vgl. Boženský J. et al. (2021): Vitamin C, AntiInfective Immunity and the Issue of Decreased Vitamin C Levels in Children, In: Biomed J Sci & Tech Res 35(2).
  • Vgl. Bundesinstitut für Risikobewertung (2021):, abgerufen am 25. Oktober 2021.
  • Vgl. Deutsche Apotheker Zeitung (1999):, abgerufen am 25. Oktober 2021.
  • Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.:, abgerufen am 25. Oktober 2021.
  • Vgl. Ernährungs-Umschau (2010):, abgerufen am 25. Oktober 2021.
  • Vgl. Levine, M. et al. (1996): Vitamin C pharmacokinetics in healthy volunteers: evidence for a recommended dietary allowance, In: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 93(8), 3704–3709.
  • Vgl. Weißborn, A. et al. (2018):, Bundesinstitut für Risikobewertung, abgerufen am 25. Oktober 2021.

28. Oktober 2021 nu3 Nutrition Experts : Bestes Vitamin C im Test: Finde deinen Testsieger 2022| nu3

Ist Vitamin C entzündungshemmend?

Wertvolle Antioxidantien – Langanhaltende Entzündungen im Körper bringen vermehrt freie Radikale in Ihrem Körper hervor. Antioxidantien hindern diese freie Radikale daran, Ihre Zellen anzugreifen. In unserer Nahrung stecken viele natürliche Antioxidantien.

Teil einer entzündungshemmenden Ernährung sind die Vitamine C, E und das Pro-Vitamin Beta-Carotin sowie die Spurenelemente Selen und Zink. Nehmen Sie sie über eine gemüse- und obstreiche Ernährung auf, bilden sie zusammen ein starkes Schutzsystem, Gut zu wissen: Obst und Gemüse sind reich an Antioxidantien.

Essen Sie wenn möglich auch die Schale mit, denn darin stecken besonders viele Antioxidantien. Bevorzugen Sie Bio-Ware.

Wann sollte man am besten Vitamin C einnehmen?

Warum ist dieser Einnahme-Fehler bei Ogaenics ausgeschlossen? – Wir geben dir auf der Packung und auf unseren Produktseiten im Web zu jedem Produkt klare Anweisungen zur Einnahme der Nahrungsergänzungsmittels. Die meisten unserer Produkte empfehlen wir dir, mit einer Mahlzeit einzunehmen, für optimale Wirksamkeit.

Dabei reicht oft schon ein kleiner Snack – es muss nicht immer ein ganzes Menü sein. Eigentlich gibt es keine festen Regeln dafür, wann du deine Vitamine einnehmen solltest. Obwohl die meisten Menschen dazu neigen, sie als erstes am Morgen einzunehmen. Es gibt allerdings ein paar wenige Ausnahmen. Denn es gibt einige sehr anregende Vitamine, die du unbedingt morgens einnehmen solltest und auch Nährstoffe, die Abends mehr Sinn machen.

Zu den anregenden Vitaminen gehören z.B. Vitamin C, Vitamin D und die B-Vitamine, Denn diese Vitamine steigern deine Energie und machen dich wach und bereit für den Tag. Anregende Vitamine solltest du immer besser am Morgen mit dem Frühstück einnehmen, sodass du energiegeladen in den Tag starten kannst.

Magnesium hingegen sollte am besten vor dem Schlafengehen eingenommen werden, da es zur Entspannung beitragen kann und einen erholsamen Schlaf fördert. Dieser Mineralstoff ist dafür bekannt, dass er die Muskelentspannung unterstützt. Für besseren, tieferen Schlaf ist es daher optimal mit dem Abendessen einzunehmen.

Auch probiotische Nahrungsergänzungen, wie der sollten eher am Abend eingenommen werden. Denn Verdauungsenzyme und Magensäure können die probiotische Wirkung beeinträchtigen. Ideal ist hier die Einnahme ohne Mahlzeit, direkt bevor du ins Bett gehst.

Wie viel Vitamin C am Tag wenn krank?

Vitamin C hilft, Erkältungsrisiken zu reduzieren – Ein ausgeglichener Vitamin C-Spiegel, d.h. eine gute Versorgung mit Vitamin C trägt zur gesunden Funktion des Immunsystems bei. Haben es die Erkältungsviren erst einmal bis zu unseren Schleimhäuten geschafft, wird das Vitamin C an verschiedenen Stellen aktiv – es veranlasst die Bildung von weißen Blutkörperchen, heftet sich an freie Radikale und macht diese unschädlich, und regeneriert weitere körpereigene Antioxidantien. Schon zwei Gläser frisch gepresster Orangensaft am Tag tragen mit ihren 1.000-2.000 mg Vitamin C zu einem gesunden Immunsystem bei. Dies haben einige Studien gezeigt, bei denen es gelang, die Erkältungsdauer durch einen ausgeglichenen Vitamin C-Spiegel etwas zu verkürzen und die Symptome zu lindern.

Wie viel Vitamin C am Tag krank?

Hilft Vitamin C gegen Erkältungen? Presseinformation: Presse, DGE aktuell, 2015 11/2015 vom 22.12.2015 (dge) Eine gute Versorgung mit Vitamin C ist wichtig für ein funktionierendes Immunsystem. Eine unzureichende Zufuhr kann sich u.a. in einer erhöhten Infektanfälligkeit äußern.

Naheliegend also, dass die Extraportion Vitamin C in der kalten Jahreszeit als Wundermittel gegen Erkältungen gilt. Es ist jedoch wissenschaftlich nicht bewiesen, dass die Einnahme von Vitamin-C-Präparaten in hohen Dosen von ≥ 200 mg/Tag Erkältungen in der Allgemeinbevölkerung vorbeugen oder heilen kann.

Die DGE empfiehlt keine routinemäßige Einnahme eines Präparats zur Prophylaxe und Therapie von Erkältungen. Die empfohlene Zufuhr für Vitamin C ist bei uns leicht über die Ernährung realisierbar. Nach den Daten der Nationalen Verzehrsstudie II erreichen oder überschreiten in Deutschland alle Altersgruppen die empfohlene Zufuhr.

Für Erwachsene beträgt diese 110 mg pro Tag für Männer und 95 mg pro Tag für Frauen. Schwangere und Stillende haben einen höheren Bedarf – hier beträgt die empfohlene Zufuhr 105 mg bzw.125 mg pro Tag. Für Raucher liegt die empfohlene Zufuhr pro Tag bei 135 mg für Frauen und bei 155 mg für Männer. Die besten Vitamin-C-Lieferanten sind Gemüse und Obst und aus ihnen hergestellte Produkte wie Säfte und Smoothies.

Aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts und der konsumierten Menge sind in der Winterzeit vor allem Zitrusfrüchte, Paprika, Kohl und Kartoffeln bedeutende Vitamin-C-Quellen. Für eine optimale Vitamin-C-Zufuhr empfiehlt die DGE täglich möglichst 5 Portionen Gemüse und Obst zu verzehren – am besten zu jeder Mahlzeit.

Bereits ein Glas Orangensaft und eine Portion gegarter Brokkoli (150 g) oder eine Portion gegarter Rosenkohl (150 g), eine Kiwi und ein Apfel liefern 150 mg des Vitamins. Beim Verarbeiten von Lebensmitteln kann Vitamin C durch Einfluss von Sauerstoff oder hohen Temperaturen oder aufgrund seiner Wasserlöslichkeit verloren gehen.

Gemüse und Obst sollten daher gründlich, aber nur kurz gewaschen werden und Gemüse nur kurz gedünstet werden.

Kann Vitamin C den Körper übersäuern?

5.Vitamin C – Überdosierungen – Ascorbinsäure-Überdosierungen sind bei gesunden Menschen selten, da der Körper überschüssiges Vitamin C eliminiert. Natürliches Vitamin C aus Obst oder Gemüse wird kaum Überdosierungen verursachen. Anders sieht es mit Nahrungsergänzungsmitteln aus, da diese oft in großen Mengen aufgenommen werden.

Ascorbinsäure wird über die Nieren ausgeschieden, Eine ungestörte Nierenfunktion ist dafür essentiell. Zu hohe Mengen an Nahrungsergänzungspräparaten belasten die Nieren unverhältnismäßig. Auf lange Sicht kann das zu Schädigungen führen. Bei vorhandenen Nierenschäden, Eisenverwertungsstörungen oder anderen Stoffwechselstörungen, können Überdosierungen schneller auftreten.

Akute Nebenwirkungen und Symptome, die mit einem erhöhten Konsum von Vitamin C-Präparaten einhergehen, sind beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall ist bei täglicher Einnahme von drei Gramm oder mehr beschrieben worden. Auf nüchternen Magen eingenommen, kann auch eine Übersäuerung des Magens entstehen.

  1. Eine weitere Nebenwirkung, die bei einer dauerhaft erhöhten Einnahme von Ascorbinsäure beobachtet wurde, ist die Bildung von Harn- oder Nierensteinen,
  2. Ab einer Aufnahme von einem Gramm pro Tag steigen die Konzentrationen von Oxalat- und Harnsäure im Urin.
  3. Bei Harnwegsinfektionen dagegen kann eine kurzzeitige Überdosierung mit Vitamin C nützlich sein.

Der Urin wird durch die organische Säure angesäuert und die Erreger werden zurückgedrängt.

Wie nimmt der Körper am besten Vitamin C auf?

Die Aufnahme von Vitamin C erfolgt im Dünndarm. Von dort aus wird das Vitamin mithilfe von Transportproteinen in die Blutbahn aufgenommen und im Körper verteilt.

Kann man Magnesium und Vitamin C zusammen nehmen?

MAGNESIUM + VITAMIN C 20 X 25 ML AMPULLEN Das flüssige Nahrungsergänzungsmittel mit 250 mg Magnesium pro Ampulle! Der Mineralstoff Magnesium ist an über 300 Stoffwechselprozessen in unserem Organismus beteiligt. Alleine das sollte schon genug Argumentation sein, um zu verstehen, dass Magnesium unglaublich wichtig für unseren Körper ist.

  1. In fast allen Belangen.
  2. Insbesondere in stressigen Phasen oder nach intensiven Trainingseinheiten spielt es eine wichtige Rolle, dass dein Körper mit ausreichend Magnesium versorgt ist.
  3. Idealerweise in Kombination mit C-Vitaminen, da sich diese beiden Nährstoffe ideal ergänzen.
  4. Magnesium-Ampulle für deinen täglichen Energie-Boost In unseren Trinkampullen stecken 250 mg Magnesium in Citrat-Qualität, C-Vitamin und 120 mg Vitamin B6.

In dieser Kombination kann dein Körper den Mineralstoff optimal und besonders schnell aufnehmen. Man spricht von einer hohen Bioverfügbarkeit. Genau diese Bioverfügbarkeit ist bei billigen Magnesium-Produkten nicht gegeben. Gerade Magnesiumoxid, welches sehr häufig angewendet wird, kann von unserem Körper nur schlecht aufgenommen werden.

Dadurch kommt es nicht selten zu Magen-Darm-Problemen – die durch die Einnahme von Magnesium-Citrat komplett verhindert werden können. Plus: Du hast eine deutlich bessere Wirkung. Die richtige Dosierung zur praktischen Anwendung Unsere Trinkampullen mit 25 ml Inhalt sind als Tagesportionen für eine unkomplizierte und schnelle Einnahme konzipiert.

Die Ampullen enthalten den idealen Vitamin B6-, Vitamin C- und Magnesium-Gehalt – um die Dosierung musst du dir also keine Gedanken machen. Dank seiner flüssigen Form eignet sich das Nahrungsergänzungsmittel auch für die Einnahme unterwegs. Im Idealfall nimmst du eine Portion von unserem flüssigen Magnesium + C-Vitamin direkt vor dem Schlafengehen ein, um deinen Körper ausreichend mit Magnesium zu versorgen und um besser, tiefer und erholsamer zu schlafen – für mehr Energie am nächsten Tag.

Magnesium und C-Vitaminetragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Magnesium und Vitamin B6 tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Magnesium trägt zu einer normalen Funktion der Muskeln Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Unsere Magnesium + Vitamin C Ampullen im Überblick

Mit leckerem Ananas-Geschmack Vorab-Dosierung für eine einfache Anwendung Flüssiges Magnesium für eine bequeme Einnahme

Die Magnesium Ampullen sind laktosefrei und glutenfrei. Inhaltsstoffe zur Süßung: Zucker (Fructose) und Süßungsmittel. Enthält Aroma. Weitere Bestandteile findest du in unserer Produktinfo (Link: https://www.energybody.com/files/produktdatenblaetter/5003_DE.pdf).20 Fläschchen à 25 ml Empfohlene Anwendung: Täglich 1 Trinkampulle trinken.

  • Inhalt: 25 ml.
  • Die angegebene empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten! Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern.
  • Das Produkt sollte kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sein.
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  • Die angegebene empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten! Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern.

Das Produkt sollte kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sein.

Kann man Vitamin D und C zusammen einnehmen?

Eisen und Vitamin D – Ebenfalls sinnvoll ist die gleichzeitige Einnahme von Vitamin D. Studien weisen darauf hin dass bei einem Eisenmangel auch ein Mangel an Vitamin D besteht Danach kann die Einnahme von Vitamin D über die Eisen-Hepcidin-Ferroportin–Achse sowohl die Eisenresorption wie auch die zelluläre Eisenverwertung entscheidend verbessern.

Kann man von Vitamin C nicht schlafen?

Schlafmangel in der Ernährung Unter Schlafstörungen leiden in Deutschland 25-30 % aller Erwachsenen. Am häufigsten betrifft es Menschen mit zunehmendem Alter. Die Gründe dafür sind, dass ältere Menschen einen niedrigen Melatonin-Serumspiegel haben, häufiger chronische Erkrankungen haben und oftmals eine Dauermedikation erhalten, bei gleichzeitig zu geringer Zufuhr von Nähr- und Vitalstoffen (Makro- und Mikronährstoffe) über die Nahrung.

Diese Faktoren in der Gesamtheit beeinflussen erheblich die Schlafqualität und führen zu Schlafmangel. Betroffene weisen Symptome wie Einschlaf- und Durchschlafstörungen – häufiges Aufwachen gefolgt von erneuten Einschlafschwierigkeiten – oder schlechten, unruhigen Schlaf auf. Das deutlichste Anzeichen für Schlafmangel ist Schläfrigkeit am Tage und die Unfähigkeit, den Alltag mit seinen Verpflichtungen zu bewältigen.

Ein lang andauernder Schlafentzug kann sich durch Konzentrationsausfälle, fehlerhafte Ausführung von gewohnten Tätigkeiten und durch Unfälle bemerkbar machen. Viele Menschen klagen über Übermüdungserscheinungen, brennende Augen und zunehmende Reizbarkeit.

Wenn das Schlafbedürfnis in extremen Fällen nicht mehr verdrängt werden kann, kann es zu regelrechten Schlafanfällen kommen, Ein guter Schlaf hingegen ist durch erfrischtes Aufwachen, Ausgeruhtsein, Wachsamkeit sowie durch eine hohe Konzentrations- und Leistungsfähigkeit am Tage gekennzeichnet. Die Ursachen von Schlafstörungen sind individuell verschieden.

In den meisten Fällen führen Depressionen, Angstzustände, Schizophrenie, akute Belastungsreaktionen, Stress, Bewegungsmangel, Unzufriedenheit, Unausgeglichenheit und falsche Ernährungsgewohnheiten zu Schlafstörungen. Ungleichgewichte im Vitalstoffhaushalt können die Schlafqualität ebenso negativ beeinflussen,

Aus falschen Ernährungsgewohnheiten resultiert häufig ein Mangel an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen sowie Spurenelementen, durch den die Nervenzellen ungenügend versorgt werden und sich die Schlafqualität verschlechtert. Schlafmangel selber erhöht ebenfalls den Vitalstoffbedarf. Schlafmangel und Vitamin C Kommt es im Körper infolge einer unzureichenden Vitamin C-Zufuhr durch die Nahrung zu Vitamin C-Defiziten, kann das zu Depressionen führen, welche meistens mit Schlafstörungen einhergehen.

Diese Symptome wiederum beeinträchtigen die Schlafqualität. Vitamin C wird für die Umwandlung der Aminosäure Tryptophan zu 5-Hydroxytryptophan, der Vorstufe von Serotonin, benötigt. Ein hoher Serotoninspiegel im Gehirn und im Gewebe fördert den Schlaf, da der Neurotransmitter eine beruhigende und entspannende Wirkung hat.

  • Ein niedriger Vitamin C-Spiegel führt somit aufgrund der verminderten Serotonin-Synthese zu einem niedrigen Serotonin-Serumspiegel – Schlafmangel ist die Folge,
  • Menschen mit Schlafproblemen sollten auf eine ausreichende Vitamin C-Zufuhr mit der Nahrung achten, da dieses in der Lage ist, den Schlafrhythmus auszugleichen und den Organismus zu beruhigen.

Schlafmangel und B-Vitamine Vitamin B1 steht mit dem Stoffwechsel von Neurotransmittern des Serotonin-, Acetylcholin- und Adrenalinsystems im zentralen Nervensystem in Beziehung. Da die biochemischen Prozesse des Schlafes im Nervensystem zugrunde liegen, kann Vitamin B1 als „Nervenvitamin” die Schlafqualität erheblich beeinflussen.

Schon ein geringer Vitamin B1-Mangel kann die Serotoninkonzentration im Gehirn und Gewebe herabsetzen, Depressionen und schließlich Schlafmangel bewirken, Vitamin B3 (Niacin) ist unter anderem für die Aufrechterhaltung der Gesundheit des Nervensystems verantwortlich. Defizite dieses Vitamins führen zu Störungen im Nervensystem und können daher, neben Depressionen und psychischen Veränderungen, Schlaflosigkeit hervorrufen,

Eine optimale Vitamin B3-Konzentration beschleunigt das Einschlafen und kann die Schlafqualität verbessern. Vitamin B5 (Pantothensäure) wird für die Synthese von Aminosäuren, Proteinen, Fettsäuren, Steroidhormonen und dem wichtigen Neurotransmitter Acetylcholin gebraucht.

Nimmt der Mensch zu wenig der Pantothensäure mit der Nahrung auf, wird zum einen die Bildung der genannten Nährstoffe, Hormone und Botenstoffe gehemmt, für die Vitamin B5 verantwortlich ist. Zum anderen bewirkt Vitamin B5-Mangel eine Störung der Nervenimpulsübertragung. Durch diese Beeinträchtigungen wird der Schlafrhythmus ebenso erheblich gestört,

Vitamin B6 ist für die Umwandlung der gespeicherten Proteine und Kohlenhydrate in Glucose verantwortlich. Pyridoxin dient damit im Besonderen der Neubildung des Monosaccharids (Gluconeogenese). Glucose wird wiederum für die Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels zwischen den Mahlzeiten benötigt.

Sind die Blutzuckerwerte in der Nacht aufgrund von Vitamin B6-Defiziten im Körper niedrig, kann häufiges beziehungsweise frühes Erwachen die Folge sein. Die Ursache dafür liegt bei dem anregend wirkenden Hormon Adrenalin, welches infolge der Senkung des Blutzuckerspiegels vermehrt ausgeschüttet wird.

Ein Vitamin B6-Mangel führt neben Schlaflosigkeit auch zu Muskelzuckungen, Krämpfen, Angstzuständen und zu abnormalen Hirnströmungen, welche zusätzlich den Schlaf stark beeinträchtigen, Da Folsäure Einfluss auf Teilung, Wachstum und Neubildung von Zellen nimmt, beeinträchtigt ein Folsäure-Mangel die Zellteilung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten),

Folglich verzögert sich der Prozess der Bildung sowie Reifung der Erythrozyten-Stammzellen im Knochenmark (Hämatopoese) und es kommt zur Reduzierung der Erythrozyten-Zahl. Aufgrund der hohen Konzentration von Wachstumsfaktoren für Erythrozyten (rote Blutkörperchen) werden diese hämoglobinreicher und größer – Entwicklung von Megaloblasten,

Zu den frühen Zeichen einer Folsäureunterversorgung gehören damit Blutbildstörungen mit der Ausbildung einer makrozytären, hyperchromen Anämie, Megaloblastäre Anämien gehen meist mit Blässe, Zungenbrennen, Störungen der Darmschleimhaut sowie einer Einschränkung der körperlichen sowie intellektuellen Leistungsfähigkeit einher,

Die verminderte Produktion von Thrombozyten (Blutplättchen) beim Folsäure-Mangel erhöht die Gefahr von Blutungen. Zudem ist die Bildung der Leukozyten (weiße Blutkörperchen) gestört, wodurch die Immunreaktion auf Infektionen sowie die Antikörperbildung reduziert ist, Zu den Folsäure-Mangelsymptomen zählen auch neurologische und psychiatrische Störungen, welche Depressionen, Angstzustände und daraus resultierenden Schlafmangel hervorrufen können,

Schlafmangel – Magnesium und Calcium Der größte Magnesiumanteil des Körpers befindet sich in den Knochen. Der Mineralstoff ist auch im Bindegewebe, vor allem in der Leber und in der Muskulatur, vorhanden. Seine Aufgabe ist es, die Erregbarkeit von Muskeln sowie Nerven herabzusetzen und das Zusammenziehen und das Erschlaffen des Muskels sowie das Zentralnervensystem zu regulieren.

Schlafstörende Symptome wie Muskelkrämpfe, -zucken und -zittern sowie die Überregbarkeit des Nervensystems sind Anzeichen eines Magnesiummangels, Ist der Magnesium-Serumspiegel durch falsche Nahrungsmittelauswahl im Körper erniedrigt, führt das zu Hyperaktivität und Tachykardie (Herzrasen). Solche Faktoren beeinflussen ebenfalls den Schlaf und verursachen Schlafdefizite,

Da Calcium eng mit Magnesium zusammenwirkt und sich beide Mineralstoffe in einem harmonischen Gleichgewicht im Körper befinden, beeinträchtigt ein Calciummangel ebenso die Schlafqualität und kann zu Schlafstörungen beitragen, Schlafmangel und Kupfer Kupfermangel führt zu einem längeren, aber qualitativ schlechteren Schlaf.

  1. In vielen Fällen treten Einschlaf- und Durchschlafstörungen auf.
  2. Menschen mit Kupferdefiziten haben erhöhte Adrenalinspiegel aufgrund der verminderten Ausscheidung.
  3. Hohe Mengen des anregenden Adrenalins im Blut verursachen Herzrhythmusstörungen, welche zu Schlafmangel führen können,
  4. Schlafmangel und Melatonin Melatonin ist ein von der Epiphyse (Zirbeldrüse) produziertes Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert.

Die Ausschüttung von Melatonin erfolgt zyklisch. Während der Nacht werden besonders hohe Konzentrationen des Hormons erreicht. Damit wird der Schlaf unterstützt, denn Melatonin hat eine leicht einschläfernde, beruhigende Wirkung und führt zu Schläfrigkeit und Schlaf.

  • Der Melatonin-Serumspiegel ist während der Kindheit und im Jugendalter am höchsten.
  • Mit dem Alter erniedrigt sich die Melatoninkonzentration, was die häufigen Schlafprobleme bei älteren Menschen erklärt.
  • Bei einem 60-Jährigen produziert die Zirbeldrüse ungefähr nur noch die Hälfte der Melatoninmenge, die sie bei einem 20-Jährigen ausschüttet.

Ältere Menschen leiden oft unter Durchschlafstörungen, da deren Melatoninspiegel erniedrigt und die Melatonin-Ausschüttung insbesondere während der Nacht reduziert ist. Wird das Hormon bei Menschen mit Schlafstörungen supplementiert und als Schlafmittel eingesetzt, verkürzt es die Einschlafzeit, reduziert das Aufwachen während der Nacht und vermindert Schläfrigkeit während des Tages.

Unter Lichteinwirkung kommt es je nach Stärke des Lichtes zu einer vermehrten Melatonin-Ausschüttung. Aus diesem Grund leiden etliche Menschen häufig unter Winterdepressionen, da die Lichteinwirkung durch den verkürzten Tagesrhythmus reduziert ist. Betroffene klagen über Störungen des biologischen Schlafrhythmus, Stimmungsschwankungen sowie über Persönlichkeitsveränderungen,

Schlafmangel und Tryptophan Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure und die Ausgangssubstanz für die im Extrazellulärraum des Zentralnervensystems stattfindende Biosynthese des Neurotransmitters Serotonin. Das Monoamin Serotonin ist unter anderem an der Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus’ und an der Stimmung beteiligt ist.

Die Förderung der Serotoninsynthese im Gehirn und Gewebe, bedingt durch eine erhöhte Tryptophan- Zufuhr über die Nahrung, bewirkt Beruhigung, Entspannung, Stimmungsaufhellung, Reduzierung des Appetits sowie gesteigerte Leistungsfähigkeit. Tryptophan-Mangel dagegen führt zu Störungen des Serotoninstoffwechsels und somit zu Erregung, Aggressivität und depressiven Verstimmungen,

Es folgen Schlafschwierigkeiten mit verlängerter Einschlafzeit, Durchschlafproblemen und erheblichem Schlafmangel, Nur eine erhöhte Zufuhr von Tryptophan-haltigen Lebensmitteln sichert einen optimalen Serotonin-Serumspiegel im Gehirn und Gewebe. Durch eine gleichzeitige kohlenhydratreiche Ernährung kann die Fähigkeit von Tryptophan, die Serumkonzentration von Serotonin im Gehirn anzuheben, gefördert werden.

Ohlenhydratreiche Kost beugt Schlafmangel vor, da Kohlenhydrate die Produktion von Insulin anregen. Bei geringer Insulinkonzentration infolge von niedrigem Kohlenhydratverzehr konkurrieren langkettige, neutrale Aminosäuren mit Tryptophan um die Passage durch die Blut-Hirn-Schranke, da sie mit Hilfe des gleichen Carriers (Transportmittels) in das Zentralnervensystem gelangen.

In hoher Konzentration ist Insulin in der Lage, beispielsweise die Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin verstärkt aus dem Blut in die Muskeln zu befördern. Durch die vermehrte Aufnahme der Aminosäuren in die Muskulatur, vermindert sich die Konkurrenz für Tryptophan um die Passage durch die Blut-Hirn-Schranke und dessen Aufnahme ins Gehirn wird gesteigert.

  1. Folglich erhöht sich auch der Serotoninspiegel im Gehirn, was sich positiv auf Stimmung sowie Schlafqualität auswirkt,
  2. Tryptophanreiche Lebensmittel, die den Schlaf fördern, sind insbesondere Cashew-Kerne, Walnüsse, Kalb- und Hühnchenfleisch, Sonnenblumenkerne, Sojabohnen und Sojaprodukte, Bananen, Milch und Milchprodukte, Eier und Fisch,

Schlafmangel – Leucin, Isoleucin und Valin Leucin, Isoleucin und Valin sind Aminosäuren. In übermäßigen Mengen aufgrund erhöhter Zufuhr über die Nahrung – Fleisch, Fisch, Reis, Erdnüsse, Vollmilch – können sie den Transport der Aminosäuren zum Gehirn behindern, die Vorläuferstoffe für Serotonin sind.

Ein zu niedriger Serotoninspiegel wiederum bewirkt neben Stimmungsstörungen oder Migräne auch Schlafprobleme, Schlafmangel – Lebens- und Ernährungsgewohnheiten Schlaflosigkeit kann durch falsche und einseitige Ernährungsweisen hervorgerufen werden. Wird kurz vor dem Zubettgehen zu voluminös gegessen und werden zu fett- und eiweißhaltige sowie stark gewürzte Nahrungsmittel konsumiert, stören Sodbrennen, Blähungen (Meteorismus) und Verdauungsstörungen den Schlaf.

Fällt das Abendessen zu geringfügig aus oder wird es ganz weggelassen, können auch auftretende Hungergefühle in der Nacht die Schlafqualität negativ beeinflussen, Um Schlafprobleme zu vermeiden, sollte die Abendmahlzeit mindestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

  1. Ist das Essen sehr gehaltvoll oder schwer, ist es ratsam, mindestens drei Stunden zwischen Abendessen und Zubettgehen vergehen zu lassen,
  2. Insbesondere sollten für die Abendmahlzeit Lebensmittel mit einem günstigen Verhältnis von Tryptophan zum Gesamt-Protein vorgezogen werden, wie Sojabohnen und Sojaprodukte, Milch und Milchprodukte sowie Eier und Fisch.

Überwiegt in der Nahrung jedoch der Anteil der Aminosäuren Phenylalanin, Tyrosin, Leucin, Isoleucin und Valin dem des Tryptophans, wird die Aufnahme von Tryptophan ins Gehirn gehemmt. Ausschließlich bei geringer Konzentration langkettiger Aminosäuren ist die Konkurrenz um die Transportcarrier niedrig.

  • Unter diesen Umständen hat Tryptophan die Möglichkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren,
  • Der Gehirnstoffwechsel kann Tryptophan in das schlaffördernde Serotonin umwandeln, welches durch seinen beruhigenden Effekt das Ein- sowie Durchschlafen unterstützt.
  • Auch kohlenhydratreiche Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Nudeln, Reis und Bircher-Müsli, haben eine entspannende Wirkung auf das zentrale Nervensystem.

Der Grund dafür ist, dass stärkehaltige Nahrungsmittel die Produktion von Insulin anregen, welches die Aufnahme von Tryptophan ins Gehirn steigert, Ein tryptophanreiches Abendessen zusammen mit kleinen Mengen an Kohlenhydraten kann die Schlafqualität verbessern und Schlafmangel vorbeugen,

  • Einige Menschen reagieren empfindlich auf natürliche anregende Stoffe.
  • Solche kommen in kleinen Mengen in reifen Käsesorten, Speck, Schinken, Wurst, Sauerkraut, Auberginen, Spinat und Tomaten vor.
  • Werden diese Lebensmittel abends verzehrt, können diese zu Schlafstörungen beitragen,
  • Schlafmangel und Koffein Schokolade und koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Tee und Cola-Getränke, stimulieren den Kreislauf und sollten in den vier bis sechs Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr zu sich genommen werden.

Auch tagsüber ist es ratsam, den Koffeinkonsum auf ein Minimum zu beschränken, da hohe Mengen Koffein das Risiko erhöhen, Ein- und Durchschlafprobleme zu entwickeln, Kräutertees oder Milch, die reich an Tryptophan und Calcium ist, sind als Getränk vor dem Schlafengehen besser geeignet, da sie eine beruhigende und schlafunterstützende Wirkung haben.

Schlafmangel – Nikotin und Alkohol Ein Großteil der Menschen weist Schlafmangel aufgrund von täglichem Nikotin- oder Alkoholkonsum auf. Alkohol und Zigaretten haben zunächst eine beruhigende Wirkung, die das Einschlafen erleichtern mag. Übermäßiger Konsum dieser Genussmittel verursacht jedoch einen leichten, unruhigen Schlaf und nächtliches Erwachen.

Alkohol und Nikotin beeinträchtigen den Tiefschlaf und stören den Schlafrhythmus, Schlafmangel – Medikamente und Drogenmissbrauch Medikamente – hormonelle Kontrazeptiva (Anti-Baby-Pille), Betablocker, Medikamente zur Gewichtsreduktion – und Drogen, wie Cannabis (Haschisch und Marihuana), tragen zu Schlafstörungen bei.

Insbesondere kommt es bei älteren Menschen aufgrund von chronischen Krankheiten zu einem erhöhten Medikamentenkonsum. Im Durchschnitt nehmen 65-Jährige und Ältere regelmäßig zwei, über 80-Jährige vier verschiedene Medikamente pro Tag ein. Der Konsum liegt bei einigen Menschen noch höher, da viele Medikamente täglich mehrmals eingenommen werden müssen.

Durch den hohen Medikamentenkonsum reduziert sich der verringerte Appetit älterer Menschen zusätzlich. Das Risiko, zu wenig Vitalstoffe (Mikronährstoffe) über die Nahrung aufzunehmen, erhöht sich. Viele Arzneimittel haben Nebenwirkungen auf den Verdauungstrakt – Übelkeit, Durchfall – und können zudem die Aufnahme von Vitalstoffen erheblich stören,

  1. Medikamente, die den Bedarf an Vitalstoffen (Mikronährstoffe) erhöhen können Medikament Betroffene Vitalstoffe (Mikronährstoffe) Antazida (Magensäure bindende Arzneimittel), wie Aluminiumhydroxid Phosphat, Calcium Antibiotika, wie Tetracycline Calcium, Vitamin K und C Antiphlogistika bzw.
  2. Analgetika (entzündungshemmende bzw.

schmerzstillende Arzneimittel), wie Acetylsalicylsäure (ASS) und Indometacin Eisen, Vitamin C Antiepileptika (Medikamente zur Behandlung der Epilepsie), wie Phenytoin und Phenobarbital Folat, Vitamin D, B3, C Chemotherapeutika (Medikamente zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten), wie Isoniazid Pyridoxin, Vitamin D, B3 Diuretika (Medikamente zur Entwässerung), wie Furosemid, Etacrynsäure und Thiazide Kalium, Calcium, Zink, Magnesium Laxantien – Abführmittel, wie Senna, Phenolpthalein und Bisacodyl Kalium, Calcium Hormonelle Kontrazetiva (Anti-Baby-Pille) Zink, Magnesium, Vitamin C, B1, B2, B6, B12, Folsäure Fehlt es den älteren Menschen insbesondere an Vitamin C, B3, Calcium und Magnesium aufgrund der verringerten Zufuhr über die Nahrung und der Einnahme von Medikamenten, die dessen Resorption beeinträchtigen, wird der Schlafrhythmus gestört.

Häufig leiden Betroffene unter psychischen Veränderungen, Depressionen, Schlaflosigkeit sowie Schlafmangel, Um Schlafstörungen entgegenzuwirken, nehmen einige Menschen Schlafmittel ein. Sie bewirken jedoch bei regelmäßiger Einnahme das Gegenteil von dem, was man von ihnen erwartet. Schlafmittel stören den natürlichen Schlafrhythmus des Körpers und verursachen ununterbrochenen Schlaf.

Am Tage führen solche Medikamente zu Erschöpfungszuständen, Konzentrationsschwächen sowie Kopfschmerzen. Der Schlafmangel kann somit nicht ausgeglichen werden. In hohen Dosierungen und bei langer Anwendung können Schlafmittel zudem abhängig machen, Menschen mit regelmäßigen Drogenmissbrauch neigen zu Persönlichkeitsveränderungen, Wesens- und Stimmungsschwankungen und zu Reaktionen, die mitunter in bestimmten Situationen unangemessen sind.

  1. Infolge der Beeinflussung der Psyche wird auch die Schlafqualität beeinträchtigt.
  2. Aufgrund des Schlafmangels leiden Drogenabhängige häufig unter Konzentrationsstörungen, Leistungs- und Lernschwächen, Antriebslosigkeit sowie Teilnahmslosigkeit,
  3. Schlafmangel und Bewegungsarmut Ein Großteil der Menschen bewegt sich zu wenig.

Die Gründe dafür sind individuell verschieden. Zum einen gibt es heutzutage überwiegend Berufe mit sitzenden Tätigkeiten, wobei hauptsächlich die Arbeit vor dem Computer erledigt wird. Zum anderen klagen viele über Stress, Antriebs- und Energielosigkeit oder ihnen fehlt die Zeit, Sport in den Alltag zu integrieren.

Überschüssige Energie, durch falsche und einseitige Ernährung mit zu vielen fett- und zuckerreichen Lebensmitteln im Körper, kann bei ungenügender Bewegung nicht abgebaut werden. Der Körper findet unter diesen Umständen in der Nacht keine Ruhe und kann sich aufgrund von auftretenden Schlafstörungen und -defiziten nicht ausreichend erholen.

Es kommt zum Schlafmangel und dem Körper fehlt bei Tage die nötige Energie und Antriebskraft, optimale Leistungen zu vollbringen – des Weiteren entsteht so Übergewicht mit den damit verbundenen Gesundheitsrisiken, Wird viel Bewegung in den Tagesablauf mit eingeschlossen, kann chronischer Schlaflosigkeit und dem drohenden Übergewicht entgegengewirkt werden.

Ausdauer- und Krafttraining verbrauchen überschüssige Energie und fördern die Müdigkeit und somit den Schlaf. Insbesondere verbessert regelmäßiges aerobes Training die Schlafqualität. Beim aeroben Training wird der Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Das sichert einen hohen Anteil an aeroben beziehungsweise oxidativen Enzymen und steigert deren Umsatzgeschwindigkeit.

Die Energieversorgung wird verbessert und die Widerstandskraft gegen Ermüdung am Tag erhöht. Zu den aeroben Aktivitäten zählen länger dauernde, niedrige bis intensive Belastungen, wie Mittel- und Langstreckenlauf, Schwimmen, Radsport, Rudern, Spielsportarten und andere ausdauerbetonte Aktivitäten.

  • Hinweis! Hohe Beanspruchungen wie Ausdauer- und Kraftsport sollten jedoch nicht am späten Abend, sondern eher tagsüber oder am frühen Abend ausgeübt werden, um eine Überstimulation kurz vor dem Schlafengehen zu vermeiden,
  • Autogenes Training wie Yoga beruhigt und entspannt den Organismus und fördert ebenso den Schlaf.

Schlafmangel und Immunsystem Bekommt der Körper nicht genügend Schlaf und Bewegung, wird das Immunsystem erheblich geschwächt. Die Immunreaktion wird zusätzlich durch schlechte Ernährung – zu viel gesättigte Fette, Zucker, Alkohol –, Rauchen sowie Übergewicht deutlich geschmälert.

  1. Das Infektionsrisiko erhöht sich,
  2. Schlafmangel bei Frauen In der Zeit zwischen dem 45. und 55.
  3. Lebensjahr befindet sich die Frau im Klimakterium.
  4. Dieser Zeitraum wird als Übergang nach dem Erreichen der vollen Geschlechtsreife bis hin zum allmählichen Erlöschen der Fortpflanzungsfähigkeit bezeichnet.
  5. Das Klimakterium ist durch die nachlassende Funktion der Eierstöcke (Ovarien) mit einer verminderten Hormonproduktion gekennzeichnet.

Bei etwa einem Drittel der Frauen läuft der Übergang disharmonisch mit wechselnden vegetativen sowie psychischen Beschwerden ab. Diese Beschwerden ziehen sich bei etwa 70 % der betroffenen Frauen über Jahre hin. Insbesondere ist die Produktion der Östrogene reduziert, wodurch es zu Rückkopplungsreaktionen auf den Hypothalamus kommt.

  1. Der Hypothalamus kontrolliert neben psychischen Vorgängen auch über spezialisierte Rezeptoren bestimmte Körperfunktionen.
  2. Schließlich resultieren häufig aus der verminderten Hormonproduktion vom Hypothalamus ausgehende Dysregulationen, wie Störungen des Schlafrhythmus’, der Temperaturregulation, des Wasserhaushaltes sowie der Kreislauffunktion,

Schlafmangel und körperliche sowie seelische Erkrankungen Körperliche Erkrankungen sowie psychosoziale Beeinträchtigungen sind des Weiteren häufige Ursachen für Schlafstörungen und Schlafmangel, Die häufigsten körperlichen Erkrankungen sind: Nächtliche Atemstörungen, wie Schlafapnoe Restless-Legs-Syndrom – krankhaftes Muskelzucken im Bereich der Beine Myoklonus – immer wiederkehrende Bein-, insbesondere Unterschenkelbewegungen Narkolepsie – übermäßige Schläfrigkeit oder plötzliches, unüberwindliches Einschlafen am Tage mit eine Reihe weiterer Krankheitszeichen Organische Erkrankungen – Störungen im Hormonsystem, Herz-Kreislauf-Störungen wie beispielsweise Hypertonie (Bluthochdruck) Seelische Störungen – Depressionen, Schizophrenie, Angst- und Essstörungen, Manie mit unangemessener gehobener Stimmung, Antriebssteigerung, Selbstüberschätzung und Enthemmung Die Ursache der Schlafapnoe ist eine Verengung der oberen Luftwege.

Im Schlaf führt diese Verengung zu lautem, unregelmäßigen Schnarchen bis hin zu einer Verlegung der Atemwege. Betroffene ringen um Atem, wälzen sich im Bett unruhig herum und schlafen dann wieder ein. Dieser Kreislauf wiederholt sich pro Nacht hundertfach, wobei jedes Mal der Schlaf unterbrochen wird.

Tagsüber kommt es anschließend zu einer ausgeprägten Tages-Müdigkeit. Alkohol und Beruhigungstabletten können ebenfalls durch Dämpfung des Zentralnervensystems zu solchen Schwierigkeiten beitragen. Bei Menschen mit Schlafapnoe verstärken Alkohol und Beruhigungstabletten die Symptome,

Übergewicht (Adipositas) beeinträchtigt ebenso die Atemfunktion. Die hohen Fettmassen können die Zwerchfellbeweglichkeit einschränken und das Atemmuster stören. Der vermehrte Sauerstoffverbrauch und die erhöhte Kohlendioxidproduktion aufgrund der größeren Gesamtkörpermasse verursachen eine Erkrankung der Atemmuskulatur – Ateminsuffizienz,

Diese Beeinträchtigung der Atemmuskulatur zieht ernsthafte Konsequenzen mit sich. Es folgt schließlich eine Hypoxie (Sauerstoffunterversorgung im Körpergewebe), eine Beeinträchtigung der Funktion der Blut-Hirn-Schranke sowie ein Sauerstoffmangel im Blut,

  1. Die Atemtätigkeit wird erheblich gestört.
  2. In der Nacht kann es zum Aussetzen der Atmung kommen.
  3. Mit dem Aufwachen setzt die normale Atmung wieder ein.
  4. Da es bei stark übergewichtigen Personen jede Nacht zu solchen Attacken kommt, resultiert daraus ein chronischer Schlafmangel.
  5. Diese nächtlichen Symptome führen des Weiteren zur Unruhe, zu einem beschleunigten Herzschlag sowie Blutdruckanstieg (Bluthochdruck) – des Weiteren können Herzrhythmusstörungen die Folge sein,

Schlafmangel und chronische Schwermetallbelastungen Mit der einsetzenden Industrialisierung wurde Blei zunehmend zur weltweiten Umweltgefahr. Analysen menschlicher Knochen zeigten, dass deren Bleigehalt heute in den Industrieländern mindestens hundertmal höher ist als vor 1600 Jahren.

Der Fahrzeugverkehr ist die stärkste Quelle der Bleiverbreitung. Auch durch Müllverbrennungsanlagen sowie Verbrennungen von Kohle in Industrien gelangen staub- und gasförmige Bleiverbindungen in die Luft. In Form von schwermetallhaltigem Mineraldünger und bleihaltigen Staubpartikeln gerät das Schwermetall in die landwirtschaftlichen Böden beziehungsweise auf die angebauten Pflanzen.

Lebensmittel aus landwirtschaftlicher Produktion werden auf diese Weise mit Blei belastet. Nahrungsmittel aus industrieller Herstellung weisen durch die Bleiversiegelung der Konserven erhöhte Bleikonzentrationen auf. Das Schwermetall gelangt so in die Nahrungskette.

  1. Zu den Folgen der Bleibelastung gehören neben Schlafstörungen auch Bluthochdruck (Hypertonus), Herzerkrankungen sowie Depressionen und Appetitmangel, die zusätzlich den Schlafrhythmus stören und Schlaflosigkeit hervorrufen,
  2. Quecksilber gerät in Form von Industrieabwässern ins Meer und durch Industrieausträge sowie Mülldeponien in die landwirtschaftlichen Böden und Anbauprodukte.

Dadurch bedingt können sich hohe Quecksilberkonzentrationen in Lebensmitteln – vor allem in Fisch – befinden. Kleine Mengen Quecksilber sind auch in Amalgam-Füllungen vorhanden. Über die Freisetzung im Mund verteilen sich die Schwermetalle, die in Amalgam enthalten sind, im ganzen Körper und belasten diesen.

  • Quecksilber kann so das zentrale Nervensystem beeinträchtigen, zu Kopfschmerzen führen sowie Ursache von Atemschwierigkeiten und Immunschwäche sein und schließlich zur Schlaflosigkeit führen.
  • Diese Folgen von Quecksilber für den Menschen werden von Wissenschaftlern sehr kontrovers beurteilt.
  • Formen der Schlafstörungen Insomnie – „Schlaflosigkeit”, mangelhafter oder ungenügend erholsamer Schlaf aufgrund von seelischen Störungen, wie Depressionen, Schizophrenie, Angst- und Essstörungen, Manie mit unangemessener gehobener Stimmung, Antriebssteigerung, Selbstüberschätzung und Enthemmung; organischen Erkrankungen, wie Störungen im Hormonsystem, Herz-Kreislauf-Störungen; Schlafstörungen durch Medikamente, wie Schilddrüsenhormone, Präparate gegen Atmungsstörungen, Appetitzügler, blutdrucksenkende Arzneimittel, bestimmte Psychopharmaka und andere Hypersomnie – wie das Schlafapnoe-Syndrom, der Narkolepsie, dem nächtlichen Myoklonus, das Restless-Legs-Syndrom Parasomnie – ungewöhnliche Ereignisse, die während des Schlafs oder an der Schwelle zwischen Wachsein und Schlaf auftreten, dazu gehören unter anderem Schlafwandeln, nächtliches Aufschrecken, Zähneknirschen und Einnässen, Angstträume Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus – der periodische Wechsel von Wachen und Schlafen innerhalb des 24-Stunden-Tages entspricht nicht dem Schlaf-Wach-Muster, beispielsweise bei Schicht- beziehungsweise Nachtarbeit, Interkontinentalflügen durch verschiedene Zeitzonen, unregelmäßigen sozialen Verpflichtungen beziehungsweise Verschiebung der Freizeit in immer spätere Nachtstunden hinein, es kommt infolge der Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus’ zu Übermüdung und Befindlichkeitseinbußen Schlafmangel – erhöhter Vitalstoffbedarf (Makro- und Mikronährstoffe) Vitamin C B-Vitamine wie Vitamin B1, B3, B5, B6, B9 Magnesium Calcium Kupfer Melatonin Aminosäure Tryptophan Literatur Biesalski HK, Köhrle J, Schümann K: Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe.

Kapitel 42, 264 (1.1.), 48, 301 (1.2.), 54, 362 (1.3.), 23, 185-188 (1.4.), 26, 201 – 208 (1.5.), 10, 84 (1.6.) Georg Thieme Verlag; Stuttgart/New York 2002 Heepe F: Diätetische Indikationen. Kapitel 3, 422, Springer-Verlag Berlin Heidelberg; 1998 Kasper H: Ernährungsmedizin und Diätetik.

Kapitel 10, 384 (3.1.), 11, 400-401 (3.2.) Urban & Fischer Verlag; München/Jena 2000 Müller MJ: Ernährungsmedizinische Praxis. Kapitel 4, 228-229, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 1998 Niestroj I: Praxis der Orthomolekularen Medizin. Kapitel 10, 219 (5.1.), 11, 238-239 (5.2.), 14, 290-291 (5.3.) Hippokrates Verlag GmbH; Stuttgart 2000 Schmidt E, Schmidt N: Leitfaden Mikronährstoffe.

Kapitel 2, 96-209 (6.1.), 248-285 (6.2.), 318-329 (6.3.) Urban & Fischer Verlag; München, Februar 2004 : Schlafmangel in der Ernährung

Wie viel Vitamin C am Tag schädlich?

10. Kann zu viel Vitamin C schaden? – Die Einnahme von bis zu etwa 1 g Vitamin C pro Tag zusätzlich zur Zufuhr mit der Ernährung dürfte nicht mit schädlichen Nebenwirkungen verbunden sein. Ab einer Zufuhr von 3 g bis 4 g pro Tag können vorübergehend Magen-Darm-Beschwerden wie etwa Durchfall auftreten.

  1. Es gibt einige Personengruppen, die ein erhöhtes Risiko für schädliche Nebenwirkungen durch eine erhöhte Vitamin-C-Zufuhr haben.
  2. Dazu gehören nierengeschädigte Personen, Personen mit Veranlagung für Harn- oder Nierensteine oder mit Störungen der Verwertung von Nahrungseisen (Hämochromatose, Hämosiderose, Thalassaemia major).

Jedoch ist auch für sie eine Zufuhr von bis zu 1 g pro Tag ohne schädliche Nebenwirkungen tolerierbar. Nach oben

Ist zuviel Vitamin C schädlich für die Nieren?

Vitamin C geht an die Nieren Inhalt Der Nutzen von Vitamin-C-Präparaten ist schon länger umstritten. Jetzt zeigt eine schwedische Studie, dass viel Vitamin C auch negative Auswirkungen haben kann: Das Risiko von Nierensteinen verdoppelte sich bei einer untersuchten Gruppe von Männern.

Vitamin C ist der Star unter den Vitaminen. Es wird nicht nur vielen Nahrungsmitteln zugesetzt, sondern oft auch in Form von Brausetabletten oder Kapseln zusätzlich eingenommen. Dies im Glauben, man stärke damit seine Abwehrkräfte. Mehrere grosse Studien zeigen aber schon seit langem, dass das nichts bringt.

Laut offiziellen Empfehlungen liegt der Tagesbedarf eines Erwachsenen bei 100 Milligramm – eine Menge, die eine einigermassen ausgewogene Ernährung bereits abdeckt.

Wie viel Vitamin C am Tag wenn krank?

Vitamin C hilft, Erkältungsrisiken zu reduzieren – Ein ausgeglichener Vitamin C-Spiegel, d.h. eine gute Versorgung mit Vitamin C trägt zur gesunden Funktion des Immunsystems bei. Haben es die Erkältungsviren erst einmal bis zu unseren Schleimhäuten geschafft, wird das Vitamin C an verschiedenen Stellen aktiv – es veranlasst die Bildung von weißen Blutkörperchen, heftet sich an freie Radikale und macht diese unschädlich, und regeneriert weitere körpereigene Antioxidantien. Schon zwei Gläser frisch gepresster Orangensaft am Tag tragen mit ihren 1.000-2.000 mg Vitamin C zu einem gesunden Immunsystem bei. Dies haben einige Studien gezeigt, bei denen es gelang, die Erkältungsdauer durch einen ausgeglichenen Vitamin C-Spiegel etwas zu verkürzen und die Symptome zu lindern.

Kann Vitamin C den Körper übersäuern?

5.Vitamin C – Überdosierungen – Ascorbinsäure-Überdosierungen sind bei gesunden Menschen selten, da der Körper überschüssiges Vitamin C eliminiert. Natürliches Vitamin C aus Obst oder Gemüse wird kaum Überdosierungen verursachen. Anders sieht es mit Nahrungsergänzungsmitteln aus, da diese oft in großen Mengen aufgenommen werden.

  1. Ascorbinsäure wird über die Nieren ausgeschieden,
  2. Eine ungestörte Nierenfunktion ist dafür essentiell.
  3. Zu hohe Mengen an Nahrungsergänzungspräparaten belasten die Nieren unverhältnismäßig.
  4. Auf lange Sicht kann das zu Schädigungen führen.
  5. Bei vorhandenen Nierenschäden, Eisenverwertungsstörungen oder anderen Stoffwechselstörungen, können Überdosierungen schneller auftreten.

Akute Nebenwirkungen und Symptome, die mit einem erhöhten Konsum von Vitamin C-Präparaten einhergehen, sind beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall ist bei täglicher Einnahme von drei Gramm oder mehr beschrieben worden. Auf nüchternen Magen eingenommen, kann auch eine Übersäuerung des Magens entstehen.

Eine weitere Nebenwirkung, die bei einer dauerhaft erhöhten Einnahme von Ascorbinsäure beobachtet wurde, ist die Bildung von Harn- oder Nierensteinen, Ab einer Aufnahme von einem Gramm pro Tag steigen die Konzentrationen von Oxalat- und Harnsäure im Urin. Bei Harnwegsinfektionen dagegen kann eine kurzzeitige Überdosierung mit Vitamin C nützlich sein.

Der Urin wird durch die organische Säure angesäuert und die Erreger werden zurückgedrängt.