Wieviel Watt Sollte Ein Staubsauger Haben?

Wieviel Watt Sollte Ein Staubsauger Haben
Staub­sauger-Kauf: Das sind wichtige Kriterien – Statt­dessen solltet ihr die Herstel­ler­an­gaben zur Leistung des Geräts (also die Wattzahl) als Maßstab nutzen, um verschiedene Staub­sauger mitein­ander zu vergleichen: Je niedriger die Wattzahl, desto geringer ist der Strom­ver­brauch.

  • Die sparsamsten Staub­sauger arbeiten mit rund 400 Watt, weniger effiziente Geräte mit bis zu 900 Watt.
  • Aller­dings ist die Saugleistung und Reini­gungs­kraft eines Gerätes nicht automa­tisch von der Wattzahl abhängig – auch das solltet ihr bei der Auswahl eines neuen Staub­saugers berück­sich­tigen.

Nach einer Inter­net­re­cherche habe ich auch dazu Zahlen gefunden: Die Saugleistung wird – ziemlich verwirrend – in „air watts” in „mm/H20″ oder in „kPa” (Kilopascal) angegeben. Eine gute Saugkraft erreicht ihr mit 250 bis 400 air watt, mit 1.300 bis 2.200 mm/H20 oder mit 13 bis 22 kPa.

Die Maßeinheit Kilopascal sollte dabei die geläu­figste sein. Ich jeden­falls kenne sie vom Wetterbericht. Das Thema Lärm spielt ebenfalls eine Rolle, denn die Geräte können ganz schön laut sein. Wenn ihr – so wie ich – in einem Mehrfa­mi­li­enhaus wohnt und mit eurem neuen Staub­sauger weder euch selbst noch die Nachbarn nerven möchtet, solltet ihr auf den in Dezibel angegeben Geräusch­pegel achten.

Aktuell erreichen leise Staub­sauger weniger als 65 Dezibel, laute Exemplare dagegen schaffen bis zu 90 Dezibel.

Wie viel Watt muss ein sehr guter Staubsauger haben?

Startseite » Wieviel Watt sollte ein Staubsauger haben? Sie planen einen neuen Staubsauger zu kaufen, dann wissen Sie vermutlich auch, dass die Wattzahlen deutlich nach unten geschraubt wurden. Während Sie 2014 noch Staubsauger bis 1600 Watt kaufen konnte, bekamen Sie bereits 2017 nur noch Staubsauger mit einer maximalen Wattzahl von 900 Watt.

Möglich wurde dies durch die Einführung einer EU-Regelung zur Drosselung der Staubsaugerleistung. Hintergrund hierfür waren Lärmentwicklung, Staubemission und die Haltbarkeit der Motoren. Allerdings sagt die Wattzahl nichts über die Saugleistung des jeweiligen Staubsaugers aus, sodass es vollkommen egal ist, welche Wattzahl Ihr neuer Staubsauger haben wird.

Die Angabe der Wattzahl gilt lediglich als Indikator des Stromverbrauches oder wie stark der Motor des Gerätes ist. Beim Kauf eines Staubsaugers sollten Sie Ihr Augenmerk vielmehr auf die Form der Düse legen, denn diese sollte so geformt sein, dass sich eine optimale Sogwirkung entwickeln kann.

Wie wichtig ist die Wattzahl beim Staubsauger?

Wattzahl gibt Auskunft über Stromkosten – Leider können sich energiebewusste Verbraucher:innen nicht so einfach über den Stromverbrauch eines Staubsaugers informieren, da es nach einem Gerichtsurteil seit einigen Jahren kein Energielabel mehr für diese Geräte gibt.

  1. Die EU plant, es für 2024 wieder einzuführen.
  2. Wer einen neuen Staubsauger kaufen will, kann nun die Herstellerangaben zur Leistung des Gerätes, also die Wattzahl, als Vergleichsmaßstab heranziehen.
  3. Grundsätzlich gilt: Je niedriger die Wattzahl, desto geringer ist der Stromverbrauch.
  4. So richtig viel können Sie mit einem besonders sparsamen Staubsauger also nicht sparen.

Deshalb lohnt es sich auch nicht, alte, noch funktionierende Staubsauger auszutauschen – selbst wenn sie noch 1.600 Watt haben.

Sind 600 Watt beim Staubsauger ausreichend?

Wie entsteht eine hohe Saugleistung? – Die Wattzahl benennt die Leistung des Motors und seinen Energieverbrauch, nicht die effektive Saugleistung. Die beschreibt die Kraft, die am anderen Ende des Geräts auf Staub, Krümel und Flusen einwirkt. Einen großen Einfluss auf die tatsächliche Saugleistung hat die Bodendüse eines Staubsaugers (Bild: Miele) Die (Ingenieurs-)Kunst ist es nun, den Luftstrom möglichst verlustfrei durch das Gerät zu leiten. Wie gut das funktioniert, hängt von einigen Faktoren ab:

Saugrohrdie unterschiedlichen Düsen

UniversaldüseParkettdüseTeppich-TiefenreinigungsdüseFugendüsePolsterdüseMöbelbürste (rundliche Saugöffnung).

Wirkungsgrad des MotorsGebläseAnsaugkrümmerFiltersystem

Hauptfilter (filtert grobe Schmutzpartikel)Motorschutzfilter (verhindert, dass Staub ins Gebläse gelangt und den Motor schädigt)Mikrofilter (filtert kleinere Staubpartikel) HEPA-Filter (besondere Form des Mikrofilters, die auch mikroskopisch kleine Schwebstoffe zurückhält)Aktivkohle-Filter (bindet u.a.schlechte Gerüche wie Zigarettenrauch)

Größe und Befüllung des Filterbeutels

Dennoch ist die Saugwirkung nicht komplett von der Leistung des Motors und damit von der Wattzahl getrennt. Je mehr Filter ihr in eurem Staubsauger habt, desto stärker muss der Motor arbeiten, wenn ihr eine saubere Wohnung haben wollt. Habt ihr überall Parkett liegen, reicht oft das einfache 600-Watt-Modell.

Ist eine hohe Wattzahl besser?

Prozessorleistung vs. Stromverbrauch – Zunächst einmal müssen wir verstehen, dass Leistung in der Computerwelt in zweierlei Hinsicht genutzt wird. Leistung wird oft als die Gesamtverarbeitungsleistung, z.B. in Ghz, bezeichnet. Ebenso wichtig ist jedoch der Stromverbrauch.

Diese zweite Bedeutung wird in Watt ausgedrückt. Mehr Watt ist nicht besser oder schlechter – es ist nur die Menge an Leistung, die benötigt wird, um den Prozessor mit voller Kapazität zu betreiben. Je höher die Zahl jedoch ist, desto höher treibt das Ihre Stromrechnung und desto mehr Wärme wird erzeugt.

Prozessoren, die Aufgaben mit einer höheren Geschwindigkeit ausführen, benötigen naturgemäß mehr Leistung, aber immer mehr optimieren ihre Energieeffizienz. Um auf die Analogie mit dem Auto zurückzukommen: Es ist wie bei Motoren, die mit weniger Kraftstoff auskommen.

Welcher Staubsauger hat die beste Saugkraft?

Test: Der beste Staubsauger Staubsaugen ist wohl die häufigste Aufgabe, die im Haushalt anfällt. Da sollte es schon ein Gerät sein, das zu Ihnen und Ihrer Wohnung passt. Bodenstaubsauger sind sehr beliebt, haben aber natürlich auch ihre Nachteile, wie Gewicht oder Größe. Der AEG VX9-2-ÖKO ist nicht nur der leiseste und komfortabelste Sauger im Test, er bietet dabei auch die beste Saugleistung. Unser Favorit glänzt vor allem mit sehr angenehmen Arbeitsgeräuschen. Dabei bietet er eine extrem gute Saugleistung, sodass die Regulierung der Saugstärke bereits auf den niedrigen Stufen absolut ausreichend ist. Schweres Gerät für schwere Arbeit. Der Bissel SmartClean PET ist nicht gerade leicht, dafür saugt er extrem stark und passt die Saugleistung sogar selbstständig an. Der ist trotz seines leichten Übergewichts der beste beutellose Staubsauger im Test. Er besitzt eine enorme Saugleistung und saugt selbst Ecken fast perfekt aus. Mit HEPA H13 und Wasserfilter ist der Thomas Aqua+ der beste Staubsauger für Allergiker. Dabei zeichnet er sich gleichzeitig mit einer guten Reinigung auf Auslegware und perfekter Leistung in Ecken aus. Für Allergiker ist mindestens ein Filter der Filterklasse H13 (HEPA) nötig. Der Rowenta zeichnet sich durch eine kompakte Bauform bei angenehmer Lautstärke und guter Saugleistung aus. Klein, leistungsstark und günstig – das ist der, Dabei ist er trotz seiner kompakten Maße erstaunlich leise unterwegs und steckt so manchen teuren Kollegen locker in die Tasche.

Interessant ist vor allem sein sehr einfach aufgebauter Zyklon-Abscheider, der komplizierten Aufbauten in nichts nachsteht und das Entleeren erheblich vereinfacht. Haushaltsstaubsauger gibt es in verschiedensten Ausführungen und Bauformen. Die in Deutschland am weitesten verbreitete Bauform ist der sogenannte Bodenstaubsauger, bei dem die Geräteeinheit in Form eines rollbaren Schlittens über einen Schlauch mit dem Saugrohr in Form einer Teleskopstange verbunden ist.

Daneben gibt es Stiel- oder Stabstaubsauger, bei denen die Motoreinheit samt Staubbeutel am Saugrohr befestigt ist. Welche Bauform die bessere ist, lässt sich kaum festlegen, beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Während Bodensauger auf Treppen oft schwer zu bedienen sind, müssen Stabstaubsauger die ganze Zeit gehalten werden, was nicht zu unterschätzen ist.

Beobachtet man jedoch den Markt, scheinen Stabstaubsauger ausgedient zu haben – zumindest die altbekannten mit Kabel. Die Ursache hierfür liegt in der stetigen Entwicklung der Akku-Technologie und den damit besser werdenden. Stabstaubsauger werden durch Akku-Sauger ersetzt Stielstaubsauger sind aufgrund ihrer Bauform etwas im Nachteil und erreichen nicht die Saugleistung von Bodenstaubsaugern, bei denen das Gewicht oder die Motorgröße kaum eine Rolle spielt.

Akkusauger schaffen dagegen heute eine ähnliche Saugleistung wie herkömmliche Stabstaubsauger und können sie dabei sogar noch im Gewicht unterbieten. Warum sollte man sich also einen Stielsauger mit Kabel kaufen, wenn Akku-Geräte dasselbe leisten und noch flexibler sind? Auf langer Sicht werden kabelgebundene Stielstaubsauger vermutlich aussterben und durch Akku-Sauger ersetzt werden. Mit der Saugkraft haben Bodenstaubsauger selten ein Problem – eher damit, sie zu zügeln. Neuerdings werden immer beliebter, denn ohne Kabel Staub zu saugen ist ohne Frage ungemein praktisch. Die Saugleistung von Akku-Staubsaugern wird immer besser, an die verkabelter Staubsauger reicht sie aber immer noch nicht heran.

  1. Wenn Sie nur Hartboden zuhause haben, ist das unter Umständen kein Problem, für Teppichböden aller Art ist ein saugkräftiger Kabelstaubsauger aber immer noch die bessere Wahl.
  2. Wo das Gewicht keine besondere Rolle spielt und große Motoren eingesetzt werden können, sind Kabelgeräte nach wie vor nicht zu schlagen.

Bis Bodensauger von Akku-Saugern abgelöst werden, wird es noch ein Weilchen dauern. Denn gerade beim Aussagen von Ecken und auf Teppichböden haben Kabelstaubsauger mit ihrer höheren Saugkraft nach wie vor die Nase vorn. Dasselbe gilt für, So schön die Vorstellung vom helfenden Haushaltsroboter ist, der von allein die Wohnung aufräumt – mit der Realität hat das wenig zu tun.

In manchen Haushalten können Saugroboter durchaus eine Hilfe sein, einen richtigen Haushaltsstaubsauger können sie aber nicht ersetzen. Denn Saugroboter schaffen höchstens eine oberflächliche Reinigung, für die Grundreinigung muss nach wie vor ein Bodenstaubsauger ran. Staubsaugerroboter sind also bestenfalls eine Ergänzung zum herkömmlichen Haushaltsstaubsauger.

Eine weitere Grundsatzfrage stellt sich bei der Schmutzaufnahme: Was ist besser – Beutelstaubsauger oder beutellose Zyklon-Staubsauger? Ähnlich wie die Tinte beim Drucker, scheint es eine Art Quersubvention mit den Staubsaugerbeuteln zu geben. Auch Staubbeutel gehören zu den notwendigen Betriebsmitteln, die, wenn sie vom Hersteller des Staubsaugers angeboten werden, meist sehr teuer sind.

  • Dieses Ärgernis kann man mit sogenannten Zyklonstaubsaugern umgehen.
  • Sie arbeiten mit einem Auffangbehälter statt mit Staubsaugerbeuteln.
  • Bei ihnen fallen die auf Dauer kostenintensiven Beutel weg – man muss nicht ständig etwas nachkaufen.
  • Beutel­lose Staubsauger sind für Allergiker nur bedingt geeignet Unter Gesichtspunkten der Hygiene sind beutellose Staubsauger allerdings etwas problematisch, denn beim Leeren des Staubbehälters lässt sich ein Kontakt mit dem Hausstaub kaum vermeiden.

Das kann vor allem für Allergiker ein Problem sein. Ebenso fällt auf, dass Zyklonsauger meist lauter sind und eine geringere Saugleistung bieten. Das liegt offensichtlich an den Umwegen, die die Luft nehmen muss und an der funktionsbedingt kleineren Filterfläche. Zyklonsauger besitzen eine kleinere Filterfläche als Beutelsauger. Im Test arbeiteten die Zyklonabscheider aber so gut, dass das Filtersystem wenig Arbeit hatte und relativ sauber geblieben ist. Ein Staubbeutel besitzt bereits einen Filter, der so groß wie die gesamte Oberfläche des Beutels ist.

Dadurch gibt es nur wenig Leistungsverlust und der dahinter liegende Feinstaubfilter hat weniger zu tun. Bei Zyklonsaugern wird die Luft im Staubbehälter verwirbelt, was zwar den Schmutz trennt, aber auch eine erhöhte Leistung erfordert. Zusätzlich muss die Luft durch eine kleine Öffnung gesaugt werden, was die Filterfläche dahinter gegenüber einem Staubbeutel stark verkleinert.

Bei einem zusätzlichen Feinstaubfilter gibt es dagegen keine Unterschiede. Bodenstaubsauger werden meist am Schlauch hinterhergezogen. Deshalb sollten sie leichtgängig sein und auch das Kabel sollte sich leicht von selbst abrollen, sodass man die Arbeit auf den Flächen nicht ständig unterbrechen muss, weil das Kabel hakt, oder der Staubsauger nicht der vorgegebenen Spur folgen will. Dank Klicksystem lassen sich Rohre und Bodendüsen schnell abnehmen und ebenso schnell wieder befestigen. Ein weiteres K.O.-Kriterium kann das Saugen in den Ecken sein. Hier ist erstmal der Stoß zwischen Boden und Wand gemeint, der streng genommen eine Kante bildet.

Das perfekt konstruierte Modell saugt daher auch seitlich, sodass man nur möglichst nah parallel an der Wand entlang fahren muss, um den meisten Dreck aufgesaugt zu bekommen. In den richtigen Ecken, also dort, wo zwei Wände zusammenstoßen, kommt man allerdings so auch nicht weiter. Meist wird spätestens dann der Saugkopf von der Teleskopstange gelöst und direkt mit dem Rohr gesaugt.

Hier konnten Unterschiede seitens des Handlings festgestellt werden. Am besten funktionieren Geräte mit Verriegelung, die sich nach dem Entriegeln mit wenigen Handgriffen leicht trennen lassen, aber anschließend auch leicht wieder zusammenzusetzen sind. Im Update 03/2021 kamen sechs neue Staubsauger hinzu und der Vorwerk VT300 wurde nochmals getestet. Laminat ist für Allergiker besser als Teppich, weil beim feuchten Wischen der Staub gebunden wird? Ein Irrglaube, der sich bei vielen festgesetzt hat. Dabei ist gerade für Allergiker der Teppich oder die Auslegware die bessere Wahl.

Während auf glatten Böden beim Laufen jedes Staubkorn aufgewirbelt wird, halten die Fasern im Teppich den Staub größtenteils fest. Staubsauger für Allergiker sollten mit einem HEPA- oder ULPA-Filter ausgestattet sein Das setzt allerdings voraus, dass der Teppich regelmäßig intensiv gereinigt wird. Wichtig ist ebenso, wie gut der Staub vom Staubsauger gefiltert wird.

Denn es nützt nichts, wenn man alles einsaugt und der feine Staub hinten wieder aus dem Staubsauger fliegt. Für die Filterung feiner Stoffe gibt es Normen und genormte Filter und auch nur darauf sollte man sich verlassen. Angaben wie »entfernt 99,9 Prozent des Feinstaubes« sind zu ungenau und lassen nicht erkennen, was als Feinstaub interpretiert wird.

Filter EN 1822 ISO 29463 Filterung
E10 ≥ 85%
EPA E11 ISO 15 E ≥ 95%
ISO 20 E ≥ 99%
E12 ISO 25 E ≥ 99,5%
ISO 30 E ≥ 99,9%
HEPA H13 ISO 35 H ≥ 99,95%
ISO 40 H ≥ 99,99%
H14 ISO 45 H ≥ 99,995%
ISO 50 U ≥ 99,999%
ULPA U15 ISO 55 U ≥ 99,999 5%
ISO 60 U ≥ 99,999 9 %
U16 ISO 65 U ≥ 99,999 95%
ISO 70 U ≥ 99,999 99%
U17 ISO 75 U ≥ 99,999 995%

Allergiker sollten zu Staubsaugern greifen, die mindestens einen Hepa-Filter (ab H13 oder ISO 35H) besitzen. Noch besser ist ein Ulpa-Filter. Staubsauger ohne Angabe der Filterleistung sollten Allergiker generell meiden. Achtung: Einige Hersteller geben an, dass ein HEPA-Filter E12 verwendet wird und berufen sich dabei auf die Norm EN1822:1998.

Nur ist diese Norm seit 2009 nicht mehr gültig und wie die Bezeichnung E12 bereits angibt, handelt es sich hierbei lediglich um einen EPA und nicht um einen HEPA-Filter. Häufig wird nach sogenannten Tierhaarstaubsaugern gesucht, was nur verständlich ist, denn wenn man Katzen oder einen Hund zuhause hat, muss der Staubsauger eben auch viele Tierhaare entfernen.

Aber gibt es einen besten Tierhaarstaubsauger? Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Geht es um kurze Tierhaare, die nur lose auf dem Laminat, Parkett oder Fliesen liegen, hat damit kaum ein Staubsauger Probleme. Denn kurze Haare werden in der Regel von allen Staubsaugern anstandslos eingesaugt, egal ob es Tierhaare sind oder die von menschlichen Mitbewohnern. Als Haar-Simulation drücken wir Hanffasern in den Teppich. Anders sieht es aus, wenn sich Haare in das Polster der Couch oder in den Teppich gedrückt haben. Dann ist neben einer hohen Saugleistung auch eine angetriebene, rotierende Bürste nötig. Und das möglichst an der Bodendüse und zusätzlich auch an der Polsterdüse.

Allerdings neigen Bürstenstaubsauger dazu, lange Haare aufzuwickeln – nur die wenigsten Staubsauger sind wirklich in der Lage, das zu verhindern. Der beste Tierhaarstaubsauger für Teppichböden und Polster besitzt also eine hohe Saugleistung, eine Boden- und eine Polsterdüse mit angetriebener Bürste und eine Bürste, die lange Haare nicht aufwickelt.

Gibt es keine Teppiche und müssen keine Polstermöbel abgesaugt werden, sollte man dagegen lieber auf eine angetriebene Bürste verzichten. Denn von Hartböden werden Haare auch von bürstenlosen Staubsaugern wie gesagt problemlos eingesaugt. Wer einen großen haarenden Hund besitzt und täglich viele Tierhaare aufsaugt, sollte zu einem Zyklonstaubsauger greifen und die Staubbox täglich leeren, sonst verteilt man bei jedem Saugvorgang mit der Ausblasluft den Geruch bereits eingesaugter Tierhaare im Raum. Saugleistung, Bedienkomfort und vor allem die geringe Lautstärke machen den zu unserem Testsieger. Kein anderes Gerät ließ sich so gut über Laminat führen, saugte jeden Schmutz weg und blieb dabei noch flüsterleise. Der AEG VX9-2-ÖKO ist nicht nur der leiseste und komfortabelste Sauger im Test, er bietet dabei auch die beste Saugleistung.

Öko Auch wenn es viele nicht mehr hören können, lohnt es sich, beim Staubsauger von AEG genauer hinzusehen. Der VX9-2-Öko hat sich seinen Namen verdient, da er zu 70 Prozent aus recyceltem Kunststoff besteht, PVC-frei ist und selbst zu 92 Prozent wieder recycelt werden kann. Auch wenn das kein Grund für den Testsieg ist, kann man mit einem tollen Staubsauger auch noch etwas für die Umwelt tun.

Nur die Kunststoffhalterung am Staubbeutel können wir in diesem Zusammenhang nicht nachvollziehen. Auf Laminat zeigt der AEG absolut, was er kann. Seine Saugkraft ist so stark, dass bereits die Leistungsstufe für Polstermöbel (Stufe 2 von 5) absolut ausreichend ist und dabei die einströmende Luft mehr »Lärm« verursacht als der Motor des Staubsaugers.

Dabei liegt die Bodendüse perfekt auf dem Boden und lässt sich exakt durch das Drehen des Griffstückes lenken. Viele Staubsauger rutschen mehr über glatte Böden und sind daher kaum zu navigieren – der VX9-2-Öko kennt das nicht. Verbessert wird das leichte Führen der Düse durch einen Saugschlauch, der jede Bewegung mitmacht.

Am Staubsauger rastet er drehbar ein und am Griffstück bietet er sogar einen schwenkbaren Anschluss. Da kann kein anderer Testkandidat mithalten. Beides funktioniert anfänglich zwar noch etwas schwergängig, wird sich aber sicherlich »einarbeiten« und zeugt von einer passgenauen Produktion.

  1. Im Test war der AEG VX9-2-Öko der mit Abstand leiseste Bodenstaubsauger.
  2. Eine zusätzliche Hartbodendüse wird zwar beigelegt, aber eigentlich nicht benötigt.
  3. Mit einem schwenkbaren Schlauchanschluss navigiert es sich noch besser.
  4. Auf Hartböden reicht eine niedrige Einstellung.
  5. Beim Zubehör kann der Modell von AEG nicht ganz so auftrumpfen.

Zwar gibt es eine zusätzliche Hartbodendüse und eine 3in1-Multifunktionsdüse, jedoch konnte diese im Test nicht überzeugen. Das Zubehör begeistert nicht in allen Punkten Sehr praktisch ist dagegen die Unterbringung im Gehäuse, in dem auch gleich die Verwendung der 3in1-Düse gezeigt wird.

  • Ebenfalls im Gehäuse ist ein dickes Filterpaket, welches saubere Luft verspricht.
  • Hier hat AEG nicht gespart und da die Saugleistung dennoch hervorragend ist, gibt es auch nichts dagegen einzuwenden.
  • Die Idee, eine Fugendüse aufzuklappen und umgedreht als kleine Polsterdüse zu verwenden, ist zwar richtig gut, allerdings besitzt sie zusammengeklappt einen so geringen Luftdurchlass, dass das Modell einen vollen Beutel signalisiert.

Die Fugendüse ist in dieser Form auch sehr kurz und erreicht kaum kleinere Zwischenräume. Das ist sehr schade, denn die Idee ist klasse und spart Platz. Im Gehäuse ist die 3in1-Düse für Möbel und Fugen untergebracht. Die Fugendüse lässt sich zusammengeklappt als Fugendüse oder umgedreht als Runddüse mit Bürste nutzen.

Zusammengeklappt verringert sich die Saugleistung jedoch so stark, dass ein voller Beutel angezeigt wird. Unter dem unteren Deckel befindet sich der Beutel mit extra Filter. Das Fach für die Feinstaubfilter lässt sich leicht öffnen. Papierfilterkassette und ein weiterer auswaschbarer Filter. Auf Auslegware folgte als erstes eine klare Ernüchterung.

Kaum wurde die Bodendüse abgesetzt, ließ sie sich kaum noch bewegen. Vorwärts ging es nur unter starker Anstrengung und rückwärts wurde der gesamte Teppich angehoben, den wir zum Test ausgerollt hatten. Da wird dem kräftigen seine enorme Leistung wohl doch ein wenig zum Verhängnis.

  • Schon fast zu viel des Guten Wird die Saugleistung von »Teppich« runter auf »Polstermöbel« gedreht und zusätzlich der Lufteinlass am Griffstück geöffnet, geht es aber doch ganz gut und selbst so gedrosselt steht der Staubsauger seinen Konkurrenten in nichts nach.
  • In dieser Einstellung wurden dann auch die Tests für das Saugverhalten auf Teppichen und in Ecken durchgeführt.

Die Reinigungsleistung in Ecken sorgte zwar nicht für Begeisterung, aber besser war auch kein anderer Staubsauger. Lediglich der erreichte ein ähnlich gutes Testergebnis. Mit seiner hohen Saugleistung wollte der AEG unsere “Testeinrichtung” zerlegen. Auf kurzflorigen Abtretern saugt sich die Bodendüse komplett fest.

Selbst mit gedrosselter Leistung wird der Teppich sauber. Keine Begeisterung, aber eins der besten Testergebnisse in Ecken. Insgesamt begeisterte uns der, wobei die Lautstärke in Kombination mit der Saugleistung im Vordergrund stand. Wer aufgrund eines Haustieres täglich saugen muss, freut sich über eine leise Arbeitshilfe mit der es sich leicht und komfortabel arbeiten lässt.

Im Test der schnitt der AEG VX9-2-Öko mit der Testnote 2,1 »gut« ab (). Das Urteil der Tester: »Saugt gut auf Teppichboden, auf Hartboden befriedigend. Die Faser­auf­nahme auf Teppichboden ist gut, die Tier­haar­auf­nahme nur aus­reichend.« Auch die Kollegen von können unsere positiven Erfahrungen bestätigen: »Saugt viel Staub, ist super ausgestattet – und trotzdem recht leise und sparsam.

Der AEG VX9-2-Öko ist ein rundum guter Staubsauger und zeigt abermals, dass die Saugerwelt nicht nur Siemens, Bosch oder Miele gehört. Das Gerät zählt zwar nicht gerade zu den günstigsten, ist den Preis aber auch wert.« Unser Favorit ist zwar ein sehr saugstarkes Gerät, aber dennoch – oder gerade deshalb – muss man einige Kompromisse eingehen.

Daher haben wir auch alternative Empfehlungen für Sie, die uns im Test mit besonderen Eigenschaften aufgefallen sind. Der ist groß, stark und bringt einige technische Spielereien mit. Der erste kleine Schreck kommt jedoch beim Auspacken – eine wirklich schwere Bodendüse ist verbaut.

Die Waage zeigt knappe zwei Kilogramm an und damit ist sie unter den getesteten Modellen absoluter Spitzenreiter. Gerade klein ist sie auch nicht. Aber wie auch, sie bringt schließlich eine LED-Beleuchtung und eine angetriebene Bürste mit. Das ist bei Kabelsaugern nicht wirklich üblich. Akku-Sauger nutzen die Bürste, um ihre Saugkraft zu »verstärken« und das haben die kräftigeren Kabelsauger nicht unbedingt nötig.

Das heißt aber nicht, dass sie hier keine Vorteile bringt. Schweres Gerät für schwere Arbeit. Der Bissel SmartClean PET ist nicht gerade leicht, dafür saugt er extrem stark und passt die Saugleistung sogar selbstständig an. Die Auslegware wird deutlich durchgebürstet und sieht dadurch frischer aus.

  • Zusätzlich wird auch tief sitzender Schmutz gelöst und kann leichter eingesaugt werden.
  • Dass sich die Bürste eher umständlich zur Reinigung entnehmen lässt, ist zwar unschön, aber gar nicht so tragisch.
  • Denn Bissell verspricht, dass sich keine Haare aufwickeln können.
  • Interessant wird es, wenn man den Bissell weiter untersucht.

Ein schwenkbarer Schlauchanschluss macht die Arbeit schon um einiges leichter und die abschaltbare Bodenbürste ist unter allen bisher getesteten Staubsaugern absolut einmalig. Nur schade, dass die Beleuchtung parallel läuft und sich ebenfalls abschaltet.

Zum ersten Mal entdeckt wurde auch eine kleine Öffnung im Boden. Nimmt man diese ab, blickt man in den Saugkanal und kann diesen bei Bedarf reinigen. Bringt so einiges auf die Waage: Der Bissell SmartClean PET. Das enthaltene Zubehör ist eine mehr als solide Grundausstattung. Der Staubsauger kann flach.

sowie senkrecht stehend aufbewahrt werden. Bei der Saugkraft kann man zwischen drei Saugstufen sowie Automatik-Betrieb wählen. Mit ihren zwei Kilo Eigengewicht trägt die Bodenbürste maßgeblich zum hohen Gesamtgewicht bei. Der schwenkbare Schlauch erleichtert die Navigation.

  1. Der Feinstaubfilter befindet sich an der Hinterseite des Saugers.
  2. Bei der Lautstärke gehört der SmartClean PET nicht unbedingt zu den Leisetretern, wobei das auch differenziert betrachtet werden muss.
  3. Die Messwerte zeigen klare Werte, jedoch ist der Ton recht »angenehm«.
  4. Es gibt Modelle, die deutlich leiser sind, aber als unangenehm empfunden werden.

Nervig wurden die Geräusche auch bei längerer Arbeit jedenfalls nicht. Den Bürsteneinsatz zu wechseln ist etwas umständlich. Trotz des Zahnriemens lässt sich die angetriebene Bürste gut entnehmen und auch wieder anbringen. Ein Einsatz für Teppich- und Hartböden ist ebenfalls im Lieferumfang inbegriffen.

Sollte es einmal zu einer Verstopfung kommen, schafft diese extra Öffnung Durch eine extra Öffnung Abhilfe. Auf der niedrigsten Saugstufe und ohne zugeschaltete Bürste beträgt die Lautstärke 74 Dezibel. Bei voller Leistung steigt der Pegel auf 79 Dezibel. Nicht der leiseste Kandidat, aber das Sauggeräusch ist nicht allzu unangenehm.

Der von uns gemessene Stromverbrauch liegt etwas über der Herstellerangabe. Bei minimaler Saugleistung liegt er dafür unter dem von Bissell angegebenen Wert. Beim praktischen Test sticht als erstes die Auto-Taste in Auge. Wofür ist die gut? Bissell nennt es »SmartClean Technologie« und »automatische Bodenerkennung«.

Letztendlich wird vermutlich nur ein Unterdrucksensor die Saugleistung kontrollieren und anpassen. Gibt es einen geringen Unterdruck, weil ein Hartboden gesaugt wird, schaltet der SmartClean eine Stufe runter. Geht es danach wieder über Teppich, steigt der Unterdruck und der Staubsauger schaltet eine Stufe hoch.

Ob da nun wirklich der Boden erkannt wird sei dahingestellt, praktisch ist es allemal. Auf Hartböden reicht eine geringere Saugleistung aus und dadurch sinken Stromverbrauch und Lärmbelästigung. Selbst eingreifen muss man dank der automatischen Funktion nicht.

Die Saugergebnisse sind sowohl auf minimaler wie auch auf maximaler Stufe überzeugend. Der Bissell-Sauger schiebt den Grieß etwas vor sich her, schlägt sich aber ganz klar besser als alle anderen Kandidaten. Das entnehmen der Staubbox klappt auch einhändig. Die Filter sind allesamt auswaschbar. Staub, Schmutz und sogar Heu werden eingesaugt.

Der Bissell-Sauger kann sich recht flach machen. Bei wenig Platz zwischen Möbel und Boden muss dann aber doch die Lenkung verdreht werden. Achtung: Ein Tastendruck genügt, um den Staubbehälter zu öffnen. Das Oberteil des Saugers lässt sich mit einer Drehung abnehmen.

  • Im Inneren finden sich die beiden auswaschbaren Filter.
  • Auch den Innenteil der Staubbox kann man entnehmen und reinigen.
  • Beim Bissell-Modell verhedderten sich im Laufe des Tests keinerlei Haare in der Bürste.
  • Top! Tatsächlich muss es aber selbst auf Auslegware nicht immer die höchste Saugstufe sein, denn der Bissell hat mehr Saugleistung als die meisten seiner Konkurrenten.

In Kombination mit der angetriebenen Bürste erzielt er ein fast unvergleichbares Reinigungsergebnis. In den Ecken ist er sogar ungeschlagen. Beim ersten Zug schiebt er zwar noch etwas Grieß vor sich her (weniger als alle anderen), beim zweiten Streich ist dann aber auch der weg.

  1. Dabei wird auch Schmutz aufgenommen, der seitlich etwas neben der Bodendüse liegt.
  2. Jetzt zum wohl wichtigsten Punkt – die verwicklungsfreie Bodenbürste: Tatsächlich konnte die Funktion im Test bestätigt werden.
  3. Trotz mehreren Saugdurchgängen im ganzen Haus und drei dort lebenden Damen mit langen Haaren, gibt es nicht ein Haar, das sich um die Rolle gewickelt hat.

Es funktioniert! Das kann sogar über einen längeren Zeitraum bestätigt werden, denn seit einigen Monaten ist ein von Bissell im Langzeittest, der über dieselbe Bürste verfügt. Das begeistert schon mächtig und schafft so kein anderer Gerät. Der ist schwer und nicht für Menschen geeignet, denen die nötige Kraft dazu fehlt.

  1. Wer damit zurecht kommt, darf sich über ein erstklassiges Saugergebnis und eine Bodenbürste freuen, um die sich kein Haar wickelt.
  2. Der Bissell saugt nahezu perfekt und sammelt Schmutz und Staub in einer sehr großen Staubbox, die sich leicht leeren und reinigen lässt.
  3. Der ist groß, schwer und nicht gerade leise.
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Für die einen ein KO-Kriterium. Die anderen sehen, was alles in ihm steckt. Und das ist eine ganze Menge – mehr als alle anderen Staubsauger im Test bieten. Neben Staubsaugen kann er auch saugwischen, bietet eine Bodendüse mit angetriebener Bürste und verfügt über einen Wasserfilter.

Mit HEPA H13 und Wasserfilter ist der Thomas Aqua+ der beste Staubsauger für Allergiker. Dabei zeichnet er sich gleichzeitig mit einer guten Reinigung auf Auslegware und perfekter Leistung in Ecken aus. Eigentlich haben wir einen extra, und auch hier ist Thomas mit einem Gerät vertreten. Der Thomas Aqua+ bietet aber eben auch einen Wasserfilter und ist damit vor allem als Staubsauger für Allergiker interessant.

Dass er auch Saugwischen kann, bleibt im Test der Staubsauger außen vor. Das erste, was sich beim Auspacken des Aqua+ präsentiert, ist das enorm umfangreiche Zubehörpaket. Insgesamt gibt es drei Bodendüsen, die zum Staubsaugen geeignet sind – Wischdüsen nicht inbegriffen.

  • Zum einen die übliche Kombidüse für harte und weiche Böden, dazu eine Parkettdüse und eine spezielle Teppichdüse mit rotierender Bürste.
  • Interessanterweise wird diese mit Luft und nicht mit Strom angetrieben.
  • Sehr gut gefällt die Qualität des gesamten Paketes, was sich auch beim Aufbau widerspiegelt.
  • Da wird das Saugrohr nicht nur geklemmt, sondern rastet sicher ein.

Auch die Verstellung des Saugrohres ist clever gelöst. Egal ob das Rohr auseinander gezogen oder zusammen geschoben werden soll, es funktioniert immer mit einem Griff zur Verriegelung, die in beide Richtungen die Verstellung freigibt. Bedient wird der über einen Taster, was nicht ganz so perfekt ist.

  • Das Ein- und Ausschalten geht zwar schnell, zur Verstellung der Saugleistung muss der Taster jedoch länger gedrückt werden.
  • Im Test hat sich allerdings gezeigt, dass die Eco-Stufe absolut ausreichend ist.
  • Das ist auch gut so, denn dabei ist der Thomas mit 75 Dezibel schon recht laut.
  • Der Aqua+ kommt mit einem enormen Zubehörpaket – und auf dem Bild ist nicht mal das Zubehör, um ihn als Waschsauger zu nutzen.

Das Saugrohr rastet ein und wird so sicher gehalten. Die Sperre zur Längeneinstellung löst in beide Richtungen. Zwei Düsen können am Staubsauger untergebracht werden. Die Bedienung mittels Taster ist etwas gewöhnungbedürftig. Thomas verwendet Staubbeutel, die ohne Kunststoff auskommen.

Sehr gut. Der Filter entspricht dem H13-Standard und ist damit eine echter HEPA-Filter. Die Reinigungsleistung des kann als gut bis sehr gut bezeichnet werden. Der erste Zug über den Teppich zeigt zwar nicht beste Leistung, aber spätestens nach dem zweiten Durchgang ist alles weg. Die großflächige Reinigung geht daher recht flott vonstatten.

Von der Turbo-Bürste, die mit Luft angetrieben wird, hätten wir uns etwas mehr versprochen. Im Eco-Betrieb ist kaum ein Unterschied zur Kombidüse festzustellen. Im Turbo-Modus ist dann aber doch bereits beim ersten Zug alles weg. Bei größeren »Unfällen« ist sie also durchaus eine besondere Hilfe.

Trotzdem sollte man auf Auslegware generell die Turbo-Düse nutzen – mit einer angetriebenen Bürste lässt sich jeder Staubsauger auf Auslegware viel besser navigieren. Wobei aber auch die Kombidüse hier keine so schlechte Figur macht. Sie saugt sich kaum fest und lässt sich daher recht gut führen. Auf Laminat ist das Fahrverhalten mit der Kombidüse nahezu perfekt.

Die Düse liegt gut auf und lässt sich auch gut lenken. Die Saugleistung in Ecken kann man schon als Oberklasse bezeichnen. Kaum eine Düse schafft es, seitlich und auch an der Vorderkante wirklich bis zum Rand zu saugen. Beim Thomas sind tatsächlich alle Krümel weg.

  1. Die rotierende Bürste wird mit Luft bewegt, ist aber nicht so effektiv wie eine elektrisch angetriebene.
  2. Zur Reinigung kann die vordere Blende abgenommen werden.
  3. Im Eco-Modus ist die Reinigungsleistung mit und ohne angetriebener Bürste nahezu identisch.
  4. Perfekter geht es nicht.
  5. Seitlich und an der Vorderkante ist alles weg.

Das Besondere am ist aber ohne Zweifel der Wasserfilter. Zwar ist bereits der integrierte Filter mit seiner Filterklasse H13 als HEPA-Filter ausgewiesen, aber gerade für Allergiker ist der Wasserfilter die optimale Wahl. Selbst feinste Staubpartikel werden vom Wasser gebunden, gelangen gar nicht erst bis zum Filter und können auch bei der Entnahme des Filterbeutels nicht wieder umherfliegen.

Der Wechsel zwischen Filterbeutel und Wasserfilter gestaltet sich ausgesprochen einfach. Filterbeutel raus, Wasserfilter mit etwas Wasser füllen, verschließen und einsetzen. Das war es bereits. Der einzige Nachteil besteht darin, dass der Wasserfilter nach jedem Saugdurchgang gereinigt werden muss. Dafür hat man eine wirklich reine und auch frische Luft.

Der Wasserfilter benötigt lediglich etwas Wasser. Anschließend wird er statt des Staubbeutels eingesetzt. Schmutz und Staub werden vom Wasser gebunden. Gut ist der feine Staub im Wasser zu sehen. Der ist recht groß, schwer und gehört nicht zu den leisesten Staubsaugern.

  • Dafür bietet er einen HEPA H13 Filter und kann auch mit einem Wasserfilter genutzt werden.
  • Das macht ihn für Allergiker zum optimalen Begleiter in jeder Situation.
  • Als Saugwischer und Waschsauger kann er den Boden auch feucht reinigen und damit wirklich jeden Staub binden.
  • Günstig muss nicht billig sein, wie der beweist.

Klar ist, dass ein Staubsauger, der nur etwa halb so viel kostet, wie unser Testsieger, nicht denselben Funktionsumfang oder Bedienkomfort bieten kann. Verzichten muss man jedoch weder auf Saugleistung noch auf eine angenehme Arbeitslautstärke. Im zweiten Punkt belegt der Rowenta sogar den zweiten Platz in unserem Test.

  1. Der Rowenta zeichnet sich durch eine kompakte Bauform bei angenehmer Lautstärke und guter Saugleistung aus.
  2. Wie Rowenta das schafft, bleibt ein Geheimnis.
  3. An einem gut gedämmten Gehäuse kann es nicht liegen, denn der Compact Power XXL ist tatsächlich sehr kompakt und dazu auch noch sehr leicht.
  4. Verzichten muss man dafür leider auf ein Rastsystem zwischen Schlauch und Saugrohr.

Hier wird auf die altbekannte Klemmvariante gesetzt, was zwar gut funktioniert, aber eben nicht so komfortabel ist. Dafür sitzt die ausgezogene Rundbürste am Griffstück sehr gut und es macht Spaß damit zu arbeiten. Nicht ganz perfekt umgesetzt wurden Räder und Lenkrolle.

  1. Die haben doch etwas sehr viel Spiel, wodurch die Lenkrolle nicht immer auf jede Lenkbewegung reagiert und auch mal seitlich rutscht.
  2. Leines Kraftpaket: der Compact Power XXL von Rowenta.
  3. Die Saugleistung stimmt und dennoch ist der Staubsauger angenehm leise.
  4. Er erreicht in dieser Kategorie Platz zwei im Gesamtranking.

Der Schlauchanschluss kann nicht gedreht werden, aber verriegelt sicher. Die Räder laufen leise, haben jedoch etwas viel Spiel. Da auch die Lenkrolle etwas viel Spiel hat, lenkt sie nicht immer mit. Sehr gut gefiel im Test das Konzept der Staubaufnahme.

  • Mit 2,5 Litern besitzt der Rowenta unter den Zyklonsaugern den größten Staubbehälter und setzt diesen interessant um.
  • Wo die Konkurrenten auf komplizierte Verwirbelungstechniken setzen, ist der Compact Power XXL erstaunlich einfach aufgebaut.
  • Das erleichtert natürlich das Entleeren und die Reinigung.
  • Dennoch funktioniert die Staubtrennung ebenso gut.

Denken viele Hersteller einfach zu kompliziert? Auch bei der Saugleistung muss sich der kompakte Rowenta nicht verstecken. Auf Laminat und Teppich ist er ebenbürtig und liefert in Ecken sogar mit das beste Testergebnis. Dabei hält sich die statische Aufladung der Bodendüse stark in Grenzen und auch der Staubbehälter bleibt an der Wandung deutlich sauberer als bei den Geräten von Philips.

  1. Der Staubbehälter bietet ausreichend Platz und ist einfach zu entnehmen.
  2. Das Öffnungsprinzip des Staubbehälters ähnelt einem Bierhumpen.
  3. Verglichen mit anderen Zyklonsaugern ist der Aufbau des Auffangbehälters dieses Modells erstaunlich einfach.
  4. Der Filter kann gewaschen werden.
  5. Das entnehmen des Feinstaubfilters erfordert etwas Geduld.

Der Schmutz wird trotz des simplen Aufbaus perfekt getrennt, ohne dass etwas an der Wand hängen bleibt. Klein, leicht, leise und genügend Power – was will man mehr? Wer tatsächlich nicht mehr braucht, muss auch nicht mehr bezahlen und hat mit dem einen treuen und vor allem stillen Begleiter.

  1. Der erste Eindruck des ist richtig gut.
  2. Die Farben sind frisch und die Verarbeitung sieht gut aus.
  3. Technisch gibt es zwar nichts besonderes aber alles wirkt solide.
  4. Typisch für einfachere Staubsauger sind die großen Tasten (Trittflächen), um den Sauger einzuschalten oder das 6 Meter lange Kabel aufzuwickeln.

Dazwischen dann ein Drehknopf, um die Saugleistung einzustellen. Mehr gibt es nicht und mehr braucht es eigentlich auch nicht. Positiv sticht das Saugrohr hervor, dass massiv aus Metall ist und auf beiden Seiten mit einer Verriegelung einrastet. Leider stellt sich im Test heraus, dass das Griffstück doch spürbar nachgibt, wenn etwas mehr gedrückt wird, weil sich die Bodendüse auf der Auslegware festsaugt.

  1. Genau dieses Festsaugen führt leider auch zu nicht so perfekten Reinigungsergebnissen.
  2. Die Bodendüse liegt fest auf dem Teppich auf und schiebt einiges an Schmutz vor sich her.
  3. Auf dem Rückweg wird er dann wieder verteilt und die Stelle muss erneut gesaugt werden.
  4. So zeigt es sich dann auch auf Hartböden und Ecken.

Seitlich wird perfekt gesaugt aber an der Vorderkante wieder viel weggeschoben, was sich anschließend verteilt. Extrem auffällig ist dabei auch die statische Aufladung. Da hat man schon fast das Gefühl, an der Bodendüse hängt mehr Schmutz als tatsächlich eingesaugt wurde.

In puncto Verarbeitungsqualität, Leistung und auch der Lautstärke gibt es am wirklich nichts zu kritisieren. Nur beim Fahr- und beim Saugverhalten ist noch deutlich Luft nach oben. Mit einer überarbeiteten Bodendüse könnte das Testergebnis schon ganz anders aussehen. Testsieger bei Stiftung Warentest? Diese Auszeichnung kann viel versprechen, ist aber absolut nicht nachvollziehbar.

Eventuell liegt es daran, dass im entsprechenden Test nur fünf Staubsauger getestet wurden und Wert auf Umwelteigenschaften, Haltbarkeit, Sicherheit und Schadstoffe gelegt wurde. In den Punkten Saugen und Handhabung reicht es nämlich nur für die Note 2,4 und selbst die ist schwer nachvollziehbar.

  • Optik, Technik und Qualität sprechen ganz klar für den, und auch mit der Saugleistung auf Hartböden kann man recht zufrieden sein.
  • Gut gefallen auch die angenehme Lautstärke und die ziemlich große Staubbox, die sich bequem leeren und reinigen lässt.
  • Atastrophal wird es dagegen auf Teppichböden.
  • Mit einer ordentlichen Saugkraft selbst auf kleinster Stufe und ohne angetriebene Bürste, saugt sich die Bodendüse fest und ist kaum zu bewegen.

Genau dafür besitzen viele Bodenstaubsauger einen regelbare Nebenluft-Öffnung. Diese reduziert geöffnet den Unterdruck und die Bodendüse bleibt beweglich. Eine solche Öffnung fehlt dem Bosch und er klebt auf dem Teppich fest. Das hat auch zur Folge, dass die fest aufliegende Bodendüse den Schmutz einfach vor sich her schiebt und dieser kaum eingesaugt wird.

Technisch und qualitativ gefällt der, Dazu ist er angenehm leise und bringt eine große Staubbox mit. Geeignet ist er jedoch nur für Hartböden, da er sich auf Auslegware und Teppichen festsaugt und kaum nutzbar ist. Der ist ein solider aber nicht der beste Bodenstaubsauger. Ohne Schnörkel und irgendwelche Besonderheiten fällt er kaum auf, was durch sein sehr leises Saugverhalten natürlich noch begünstigt wird.

Statt auf eine Staubbox setzt Miele auch beim Silence Ecoline auf einen Staubbeutel. Das vereinfacht zwar die Schmutzentsorgung, ist aber nur bedingt nachhaltig, zumal am Staubbeutel einige Teile aus Kunststoff sind. Das muss nicht sein. Die Nachhaltigkeit kommt dafür bei der Leistungsaufnahme zum Vorschein, denn mit 550 Watt Leistungsaufnahme ist der Miele ziemlich sparsam.

Mit einem etwas geringerem Unterdruck lässt sich der Miele daher auf Teppichböden auch noch relativ gut führen. Die Schmutzaufnahme ist in Anbetracht der Lautstärke und Leistungsaufnahme okay, überzeugt aber nicht ganz. Auf Teppichböden wird doch noch viel weggeschoben, was sich auch auf Hartböden nicht ganz vermeiden lässt.

Leise und sparsam kann der sicher so manchen Fan begeistern. Man muss sich aber bewusst sein, dass man den recht hohen Preis eher in den Namen als in ein perfektes Saugverhalten investiert. Einen Bodenstaubsauger mit angetriebener Bürste findet man nicht so oft und auch wenn der auf den ersten Blick etwas altmodisch wirkt, macht er seine Arbeit recht gut.

Allerdings verkündet er mit bis zu 78 dB auch, dass er für seine Arbeit bis zu 880 Watt aus der Leitung zieht und das ist etwas zu viel. Dafür ist die Saugleistung auf Auslegware dann doch nicht so gut. Trotz der zwei angetriebenen Bürsten bleiben einige Krümel liegen. Die Grundreinigung geht dann aber doch recht fix, man muss halt nur zweimal über stark verschmutzte Stellen fahren.

Anders sieht es auf Hartböden aus. Hier macht es sich bemerkbar, dass der Shark vorn eine rotierende Bürste besitzt. Dadurch werden die Krümel zur Saugöffnung befördert und nicht weggeschoben. Das funktioniert super. Insgesamt hinterlässt der einen recht soliden Eindruck.

  • Mit rotierenden Bürsten ist er gut zu manövrieren und mit einem abknickbaren Saugrohr gelangt man gut unter Schränke und Tische.
  • Für seine Saugleistung ist er aber doch ein wenig laut und benötigt etwas viel Strom.
  • »Was ist das?« Ja, der ist schon sehr eigenwillig und erinnert an die Anfänge der Bürstensauger.

Solche besaßen damals einen großen Saugfuß, damit der antreibende Motor auch seinen Platz findet. Heute sind die Motoren kleiner und Bodendüsen mit rotierenden Bürsten sind kaum größer als Düsen ohne Bürste. Shark setzt trotzdem auf die etwas klobige Bauweise und setzt diese dennoch flexibel um.

  • So lässt sich beispielsweise die gesamte Motoreinheit mit Staubbox abnehmen.
  • Diese muss man dann zwar tragen, hat dafür aber ein schlankes Saugrohr, welches mit Bürstenfuß oder Fugendüse genutzt werden kann.
  • Das flexible System ist von der Sache her genial gedacht, macht den Staubsauger aber klobig, und auch das abgenommene Saugrohr ist noch zu schwer, um es mit einer Hand zu halten.

Auch zusammengebaut ist der trotz rotierender Bürsten extrem schwerfällig. Durch den tiefen Schwerpunkt lässt er sich zwar sehr exakt lenken, schiebt sich aber schwer und die Lenkbewegungen erfordern einiges an Kraft. Der ist sehr klobig aber trotzdem ziemlich flexibel nutzbar.

Mit zwei Drehzahlstufen für die angetriebenen Bürsten ist er gut für Hartböden und Auslegware geeignet, bietet aber keine verstellbare Saugstufe. Damit ist er recht laut und aufgrund seiner Schwerfälligkeit eher für große Flächen gedacht. Wer schon länger mit der Form aktueller Akku-Staubsauger geliebäugelt hat, aber von der Akku-Leistung nicht zu überzeugen war, sollte sich vielleicht mal den ansehen.

Er besitzt die Form vieler Akku-Staubsauger, wird aber mit 230 Volt betrieben. So ganz kann diese Konstellation allerdings nicht begeistern, was aber eher an der großen Bodendüse mit zwei rotierenden Bürsten beziehungsweise der Gewichtsverteilung liegt.

  • Die große Bodendüse lenkt sich schwer und der Schwerpunkt am oberen Ende des Saugrohres verbessert das Fahrverhalten nicht wirklich.
  • Auf glatten Untergründen muss die Bodendüse eher um Ecken gedrückt werden und auf Teppichböden rutscht die Düse beim Zurückziehen nur noch.
  • Die Bauform der Akku-Staubsauger hat sicher ihre Vorzüge, mit einer schweren Bodendüse ist sie aber schwer zu handhaben.

Besser sieht es bei der Saugleistung aus, da helfen die angetriebenen Bürsten. Beim ersten Zug bleiben zwar noch einige Krümel liegen aber nach einigen Hin- und Herbewegungen ist der gesamte Teppich doch recht zügig sauber. Nicht so schön ist dagegen die erzeugte Lautstärke.

Trotz der sparsamen Leistungsaufnahme von nur 450 Watt produzieren der Saugmotor und vor allem die Bodendüse mit bis zu 77 dB etwas viel Lärm. Der liefert eine recht zufriedenstellende Saugleistung, die der Leistungsaufnahme entspricht. Das abknickbare Saugrohr macht ihn flexibel einsetzbar, was durch sein schwerfälliges Fahrverhalten jedoch auch wieder eingeschränkt wird.

Preislich gesehen gehört der eher zu den günstigen Staubsaugern und da kann man es ihm auch nachsehen, dass sich die Kunststoffe nicht ganz so hochwertig anfühlen, wie bei manch anderem Staubsauger. Echte Kritikpunkte oder eine mangelhafte Verarbeitung gibt es jedoch nicht.

So richtig begeistern konnte er allerdings auch nicht. Für eine Leistungsaufnahme von 800 Watt ist die Saugleistung etwas zu gering. Auf Auslegware hat das zwar den Vorteil, dass sich die Düse auch ohne Nebenluft noch recht gut führen lässt, sie lässt aber auch einiges an Schmutz liegen. Wirklich unschön wird es auf Hartböden.

Hier liegen die Borsten der Bodendüse zu großflächig auf und das meiste wird weggeschoben anstatt eingesaugt. Dazu kommt eine unangenehme Geräuschkulisse, die mit bis zu 79 dB nicht nur laut, sondern auch pfeifend in den Ohren brennt. Der ist günstig und daher sollte man seine Erwartungen nicht zu weit oben ansetzen.

Auf Teppichböden passen Fahr- und Saugverhalten zwar, auf Hartböden wird aber viel weggeschoben. Auch das laute, pfeifende Geräusch sollte man auf Dauer nicht unterschätzen. Die Kombi-Düse des läuft auf stabilen, großen Rollen. Der Vorteil: Er lässt sich wendig über jegliche Art von Boden bewegen. Die Nachteile: Der Kopf ist wegen der großen Rollen recht hoch, ganze 80 Millimeter, und lässt sich nicht unter alle Möbel schieben.

Außerdem schließt die Saugbürste des Sebo nicht besonders gut nach unten ab, ein Teil der Saugleistung verpufft. Diesen Nachteil macht er allerdings mit seiner enormen Saugkraft sofort wieder wett. Ja, er nutzt seine Bodenfreiheit dazu, den Schmutz aus der Stoßkante zwischen Boden und Wand aufzusaugen.

Beim Saugen in der Zimmerecke oder von Polstermöbeln erweist sich der integrierte Schlauch als pfiffiger Problemlöser – er kann kurzerhand aus seiner Befestigung genommen werden und mit dem richtigen Aufsatz bestückt, kann man auch diese Problemzonen vom Staub befreien. Ein Vorteil, der ansonsten den Bodensaugern vorbehalten bleibt.

Nun wäre es noch schön, wenn das Modell frei stehen könnte. Da der Kombi-Kopf aber nicht in der senkrechten Position einrastet, muss man immer noch eine Hand am Staubsauger haben. Mit dem Bürstenkopf, in der Ausführung Felix 1 und Felix 2, geht das allerdings schon.

Wie bereits erwähnt sind die Bodenstaubsauger mit dieser Ausstattung aber gerne um das Doppelte teurer als der, Aber auch mit dem Kombi-Kopf lässt sich auf gemischten Böden ziemlich komfortabel saugen, die Rollen sorgen für gebührlichen Abstand zum Teppich, so dass sich der Felix nicht festsaugt. Außerdem lässt sich die Saugstärke problemlos direkt oben am Griff stufenlos einstellen.

Der Sebo ist allerdings schwer: Über 5 Kilo sind buchstäblich kein Pappenstiel. Das hohe Gewicht wirkt sich allerdings nur auf den Transport aus. Beim Saugen läuft er leicht auf Rollen und saugt sich nicht an Teppichen fest. Das erleichtert die Arbeit deutlich.

Da beim mitgelieferten Kombi-Kopf eine Rastposition fehlt, kann der damit nicht frei stehen, mit dem optionalen Bürstenkopf geht das, allerdings wird der Felix damit doppelt so teuer. Der gehört zu den besten beutellosen Staubsauger im Test. Er ist zwar deutlich lauter als der Testsieger, verfügt aber ebenfalls über eine Leistungsregulierung und besitzt ausreichend Reserven, um nicht immer unter Volllast und damit voller Lautstärke arbeiten zu müssen.

Positiv fallen vor allem die gummierten Räder auf, die für weniger Rollgeräusche sorgen. Allerdings verursachen die Radaufnahmen Schleifgeräusche, sodass sich der Effekt leider etwas aufhebt. Dafür verfügt der PowerPro Active – neben seinem kleineren Bruder, dem – über einen Rammschutz am Gehäuse, was viele Hersteller vernachlässigen.

  • Alles in allem blieb der unter den beutellosen Staubsaugern lange ungeschlagen.
  • Mit einer sehr guten Staubaufnahme hebt er sich vor allem durch seinen Funktionsumfang, Bedienkomfort und die gummierten Räder von der Konkurrenz ab.
  • Nur in puncto Lautstärke muss er sich dem Testsieger klar geschlagen geben.

Beim hat Amazon ein gutes Händchen gehabt: Der Kleine ist erstaunlich leistungsfähig und bringt für den schmalen Preis im Grunde alles mit, was man braucht, um direkt loslegen zu können. Ein Beutel ist sogar schon eingesetzt, zwei weitere liegen bei, scheinen aber aus etwas anderem Material zu bestehen.

Dennoch tut man wohl gut daran, gleich ein komplettes Paket mitzubestellen, da sie mit knapp 1,5 Litern Fassungsvermögen doch recht klein sind. Die Beutel lassen sich einfach wechseln, da die geöffnete Klappe arretiert, sodass man genug Platz zum Arbeiten und zudem beide Hände frei hat. Trotz des günstigen Preises verfügt der Korpus des Staubsaugers über zwei Haken, in denen die Stange bei Nichtgebrauch oder bei einer Saugpause eingehängt werden kann, eine zum Parken in waagerechter und eine für das Abstellen in platzsparender senkrechter Position.

Der Ein/Aus-Schalter und der für die Kabelrolle sind groß und gut auf dem Korpus platziert, optimal auch für große Füße. Selbst der Schieber zum Dosieren der Leistung kann mit etwas Geschick mit dem Fuß betätigt werden. Auf glattem Boden saugt der Basics gut, nur bei tiefem Teppich muss man die Saugleistung reduzieren, sonst saugt er sich fest.

  • Entsprechend gering fällt dann auch das Ergebnis aus.
  • Der Teleskopstiel ist für Menschen ab 1,80 Metern womöglich etwas kurz und die Räder sind etwas schwergängig, was aber durchaus der Serienstreuung geschuldet sein kann.
  • Alles in Allem ist der ein gutes Angebot und dürfte gerade in der kleinen Wohnung kaum Wünsche offen lassen.

Der hat eine umlaufende Stoßkante um den Schlitten, die bietet leider nicht jeder Testkandidat. Dank seiner beiden Vorrichtungen zum Einhängen des Saugrohrs lässt sich der Miele-Sauger gut in aufrechter Position durchs Treppenhaus tragen. Eine zweite Klemmvorrichtung kann das Saugrohr halten, wenn der Miele auf den Rädern steht.

  • Das ist äußerst angenehm, denn gerade beim Saugen muss man oft mal etwas verräumen, bei vielen Bodensaugern landet das Saugrohr dann auf dem Boden und man muss sich bücken, um es wieder aufzuheben.
  • Der Staubsauger von Miele macht da das Leben leichter.
  • Auf glatten Böden und selbst auf fester Auslegware fühlt sich der Miele richtig wohl.

Er ist sehr wendig, um auch um Möbel locker herumzukommen und lässt sich mit Hilfe der Düsen, die ja immer dabei sind, schnell in einen Polstersauger verwandeln. Mit der richtigen Düse und ganz sanft eingestellter Saugleistung kann man auch Übergardinen problemlos absaugen.

Für die Ecken gibt es zwar auch eine passende Düse, meist reicht es jedoch, den Saugkopf abzunehmen, um dann direkt mit dem Rohr die Ecken auszusaugen. Hierzu muss nur eine Verriegelung gelöst werden und schon lässt sich das Rohr leicht aus dem Saugkopf herausziehen. Wechselt man unbedacht vom glatten Boden auf einen Teppichboden, saugt sich der Kopf erstmal fest.

Das lässt sich aber mit ein paar Steps auf den Minus-Schalter wieder in Ordnung bringen. Auf Teppich ist je nach Tiefe des Flors eine gute Feinjustierung der Staubaufnahme möglich. Erst werden Bürste und Saugleistung eingestellt, dann erfolgt die Feinjustierung mit der Entlastungsdüse am Handgriff, und schon arbeite sich der sanft durch den Teppich.

  1. Wer einen einfachen und vor allem leisen Bodenstaubsauger mit Staubbeutel sucht, der ist mit dem gut beraten.
  2. Zu einem fairen Preis bietet er eine ausgesprochen gute Qualität und muss sich auch mit der Saugleistung nicht verstecken.
  3. Im ersten Durchgang bleibt zwar einiges noch liegen, beim zweiten ist aber alles weg.

Nicht ganz so gut schneiden die vier Lenkrollen ab, die sich etwas schwer drehen und nur schlecht der richtigen Fahrtrichtung anpassen. Das kann sich mit dem regelmäßigen Gebrauch aber geben. Das Zubehör fällt mit einer Polster- und einer Fugendüse nicht zu umfangreich aus und lässt sich sogar im Gerät verstauen.

Dieses beinhaltet neben dem Staubbeutel übrigens auch einen HEPA H13 Filter, womit der Siemens durchaus auch von Allergikern und Staubgeplagten genutzt werden kann. Der bietet ein tolles Gesamtpaket, das mit 64 bis 73 Dezibel ausgesprochen leise arbeitet und ein schon fast extrem langes Kabel mitbringt.

Die Saugleistung auf Auslegware und in Ecken ist recht gut und der HEPA H13 Filter verspricht auch Allergikern eine saubere Luft. Nicht so schön ist, dass der Staubbeutel eine Aufnahme aus Kunststoff mitbringt. Die Produkte von Amazon Basics glänzen oft nur durch einen besonders günstigen Preis.

Umso erstaunter waren wir beim, der für seinen günstigen Preis recht gute Testergebnisse ablieferte. Natürlich darf man keine besondere Technik erwarten, es gibt keine Leistungsregulierung und auch die Lautstärke ist mit 74 Dezibel nicht besonders angenehm – aber durchaus auch nicht zu laut. Dafür liegen mehrere Düsen bei, die sich sogar an das Saugrohr klipsen lassen, und das Saugrohr bietet zumindest am oberen Anschluss eine Verriegelung.

Auch die Staubbox gefällt. Sie ist einfach aufgebaut, lässt sich schnell entleeren und einfach in alle Teile zerlegen. So ist die Reinigung fix erledigt. Der erzeugte Unterdruck des 700 Watt Motors ist nicht sonderlich hoch, wodurch sich die Bodendüse aber auch nicht auf dem Teppich festsaugt und sehr gut zu führen ist.

  • Die Reinigungsleistung ist dementsprechend beim ersten Zug nicht übermäßig gut, aber mit ein paar Bewegungen auf dem Teppich ist der Schmutz dennoch ruckzuck weg.
  • Auf harten Böden kann der Amazon Basics dagegen nicht ganz so überzeugen.
  • Einiges an Schmutz wird einfach weggeschoben und verteilt sich beim Zurückziehen.

Ecken lassen sich daher nicht so gut aussaugen. Der ist ein günstiger Staubsauger, was man ihm natürlich auch anmerkt. Dennoch macht er dafür einen recht guten Job, und kann vor allem auf Auslegware punkten. Keine Punkte gibt es für den EPA-Filter, den Amazon Basics als HEPA-Filter ausschreibt.

  • Miele verspricht einen gehobenen Qualitätsstandard und lässt sich diesen gern auch bezahlen.
  • Die Erwartungen an den Staubsauger waren dementsprechend hoch.
  • In puncto Qualität, Betriebsgeräusche und Funktionalität wurden wir auch nicht enttäuscht.
  • Alles wirkt ein wenig futuristisch und auch die Staubbox sieht nicht wie andere typische Staubboxen aus.

Sie ist zwar recht leicht zu leeren, aber kompliziert aufgebaut und daher nicht so gut zu reinigen. Wie bei guten Staubsaugern üblich, lässt sich die Saugleistung regulieren und wird auf Teppichböden die Nebenluft etwas geöffnet, ist der Miele sogar richtig gut zu navigieren und saugt sich nur minimal fest.

Leider verschwand der bis dato nahezu perfekte Eindruck beim praktischen Test. Statt die verstreuten Semmelbrösel einzusaugen, wurden sie größtenteils weggeschoben und auch von dem was nicht weggeschoben wurde, verschwand nur ein kleiner Teil in der Staubbox. Selbst bei mehreren Zügen wurden immer wieder Krümel weggeschoben oder blieben durch statische Aufladung an der Düse hängen, um dann an anderer Stelle wieder abzufallen.

Leider kein beeindruckendes Ergebnis. Eine top Verarbeitungsqualität, sehr leise Betriebsgeräusche und ein HEPA H14 Filter sprechen ganz klar für den, Die Saugleistung auf Auslegware konnte dagegen nicht überzeugen. Der ist offenbar die bessere Version des 3000 Series.

  • Zumindest ist er in vielen Punkten besser und wirkt auch hochwertiger.
  • Allerdings wirkt sich das deutlich auf den Preis aus und das macht ihn nicht mehr ganz so attraktiv.
  • Wie der 3000er bringt der Performer Silent einen guten Filter mit, der die Luft absolut staubfrei entlässt.
  • Er ist mit 650 Watt deutlich sparsamer, besitzt mit 70 Millimetern eine sehr gute Unterfahrhöhe und ist angenehm leise.
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Die Bodendüse ist vorne gerade und arbeiten in Ecken fast perfekt. Minimal weggeschobener Schmutz ist schnell mit einer seitlichen Bewegung aufgenommen. Auch auf Auslegware kann man nicht meckern und lediglich einige größere Stücke werden zur Seite gedrängt.

  1. Erhöht man die Saugkraft und schließt die Nebenluft, bleibt absolut nichts mehr liegen.
  2. Nur lässt sich der Philips dann kaum noch über den Teppich schieben.
  3. Das geht allerdings fast allen bürstenlosen Staubsaugern auf dichter Auslegware so.
  4. Insgesamt kann der mit einer richtig guten Saugleistung und Ausstattung überzeugen.

Allerdings muss man dafür schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Der bringt einiges an Düsen mit. Besonders hochwertig wirken sie jedoch nicht und passen eher zu einem Handstaubsauger. Insgesamt macht der günstige Bodenstaubsauger aber einen soliden Eindruck und ist vor allem eins – sparsam.

Auch bei der Lautstärke begnügt er sich mit 74 dB, was recht angenehm ist. Leistungstechnisch passt er jedoch zu seinem günstigen Preis. Einen guten Luftfilter gibt es nicht, die Teleskopstange wird nur gesteckt und nicht verriegelt und auf Hartböden wird sehr viel Schmutz und Staub weggeschoben, statt ihn einzusaugen.

Auf Auslegware sieht es deutlich besser aus und der Teppich wird sehr gut sauber. Allerdings navigiert er sich mit großer Saugleistung nur sehr schwer auf Teppichen. Man spürt deutlich wie das labile Griffstück sich verbiegt. Mit weniger Leistung oder mehr Nebenluft wird es etwas besser.

  • Dann saugt er jedoch nicht mehr ganz so gut.
  • Der gehört zu den günstigen Bodenstaubsauger und man darf nicht zu viel erwarten.
  • Die sehr geringe Leistungsaufnahme von maximal 474 Watt im Test ist aber dennoch ein gutes Verkaufsargument.
  • Der ist der einzige Staubsauger im Test, der sich ein Beispiel an unserem Favoriten von Sebo genommen hat und ebenfalls mit einem separaten Saugschlauch ausgestattet ist.

Der ist allerdings deutlich kürzer als beim Sebo und erreicht auch nicht dessen Stabilität. Mit einem Extra kann der Starky Pro aber überzeugen: Er kann frei stehen. Das hatte sonst nur der vielfach teurere Vorwerk-Sauger zu bieten. Der Zusammenbau des Starky geht zügig und werkzeuglos vonstatten, er ist außerdem solide gefertigt.

Besonderes auf glatten Böden kann er sein Reinigungspotential voll ausspielen. Auf Teppichböden dagegen saugt er sich direkt fest. Der ist ein echter Klassiker und die Luxusvariante bei den Stielstaubsaugern. Das vormals recht altbackene Design wurde grundlegend überarbeitet, der grünweiße Kobold VK200 sieht nun recht futuristisch aus.

Auch die restliche Ausstattung überzeugt: Die Bürste passt automatisch Höhe und Drehgeschwindigkeit an die Bodenbeschaffenheit an und das Kabel ist durch den Stiel verlegt. Ob sich dadurch das häufige Knicken der Zuleitung mit absehbarem Kabelbruch verhindern lässt, muss sich erst zeigen.

  • Die automatische Bürste arbeitet gut, allerdings braucht sie recht lange.
  • Ein Vorteil ist, dass die Elektrobürste bereits im Lieferumfang enthalten ist.
  • Allerdings ist das Modell sehr teuer und der hohe Preis spiegelt sich nicht im Saugergebnis wieder.
  • Der Staubsauger kann nur direkt über Vorwerk erworben werden.

Der ist ein toller Staubsauger, der sich im Test keinen echten Patzer leistete. Im Gegenteil, er erfüllte alle Anforderungen mit gut bis sehr gut und gefiel vor allem durch sein extra Fach im Gehäuse, in dem weitere Düsen gelagert werden können. Zusätzlich bietet er mit einer Saugstärkenregelung, dem klickbarem Schlauchsystem oder vier Lenkrollen einen hohen Bedienkomfort, sowie großen Aktionsradius.

  1. Allerdings hebt er sich damit nicht sonderlich von den anderen Testkandidaten ab.
  2. Alle haben recht gut gesaugt, ausreichend Leistung und die besseren haben eine Saugstärkenregulierung.
  3. Es sind die kleinen Details, die den Miele nicht ganz oben mitspielen lassen.
  4. Im aktuellen Test ist der der teuerste Testkandidat, dagegen aber auch der größte und einer der lautesten und schwersten.

Man kann ihm nicht absprechen, dass er einen sehr guten Job verrichtet, allerdings hätten wir für den Preis etwas mehr erwartet. Der PowerLine ist gut aber nicht besser als ein Großteil seiner Mitbewerber. Der ist der kleine Bruder des PowerPro Active.

  • Das Gerät kostet etwa die Hälfte, dafür muss man natürlich auf einige Annehmlichkeiten verzichten.
  • Leider auch auf die Regulierung der Saugstärke und das wird ihm etwas zum Verhängnis.
  • Beide Staubsauger von Philips bieten ordentlich Power, verursachen unter voller Leistung aber einen nicht unerheblichen Lärmpegel.

Regelt man die Leistung etwas herunter, ist sie noch immer mehr als ausreichend und die Geräuschkulisse wird angenehm. Das funktioniert beim PowerPro Compact leider nicht. Die Handhabung des PowerPro Compact ist mit dem Active identisch und so darf man von vielen Vorzügen, wie gummierten Rollen, zwei Parkpositionen, einem perfekt arbeitenden Zyklonabscheider oder rastbarem Rohrsystem profitieren.

  1. Nicht ganz so gut umgesetzt wurde die Rastfunktion der integrierten Rundbürste.
  2. Diese funktionierte beim Test des Staubsaugers in keiner Position richtig und die Bürste schob sich beim Versuch damit zu arbeiten, immer wieder zurück.
  3. Wer mit einem etwas lauteren Staubsauger leben kann, bekommt mit dem recht günstigen einen perfekt arbeitenden Zyklonsauger, der sich leicht reinigen lässt und qualitativ auf einem sehr hohen Level mitspielt.

Der von Philips kommt ganz ohne Beutel aus, weil er nach dem Zyklonprinzip arbeitet. Für Allergiker sind solche Staubsauger nur bedingt geeignet: Spätestens dann, wenn der Staubbehälter ausgeleert werden muss, lässt sich der engere Kontakt nur schwer vermeiden.

  1. Da ist es dann gut, wenn man hilfreiche Nachbarn oder Bekannte hat, die einem diese letzte staubige Aufgabe abnehmen.
  2. Das ist im Falle des Expert FC9741/09 allerdings kein allzu großes Problem, denn dank des recht großen Staubbehälters tritt es zudem nicht allzu oft auf.
  3. Wenn er dann gefüllt ist, lässt er sich einfach abnehmen und bleibt beim Gang zur Tonne verschlossen.

Die Teleskopstange lässt sich auch für große Menschen lang genug einstellen. Düse bzw. Bürste für Polster und Gardinen sind schon am Griff integriert, man muss lediglich die Teleskopstange abnehmen und kann die Bürste dann bei Bedarf über die Düse schieben.

  • Hinter einer Klappe ist das restliche Zubehör untergebracht.
  • Beim Saugen zeigt er sich sehr wendig, hat aber keine echte Stoßkante.
  • Zumindest ist das, was da ist, nur hartes Plastik und nicht gummiert.
  • Außer der Steuerung per Ausgleichsöffnung am Griff gibt es noch zwei Schalter am Gehäuse für eine stufenlose Einstellung des Motors.

An der Ausgleichsöffnung sind sehr hilfreiche und zutreffende Piktogramme zur richtigen Dosierung angebracht. Auf tiefem Teppich ist er dank der Piktogramme sehr effizient zu dosieren, aber auch damit kommt seine Saugleistung auf Auslegware nicht ganz an unseren Favoriten heran.

In unserem Test ist der trotzdem der beste Staubsauger ohne Beutel. In die Studentenbude passt auch der sehr gut. Er funktioniert mit Beutel und für eine kleine Wohnung ohne viel Teppich ist der Staubsauger von Siemens durchaus ausreichend. Bei größeren Saugflächen mit Teppich fährt man mit unseren Empfehlungen aber besser.

Dennoch erhält man beim VS06B1110 bereits einen vernünftigen Staubsauger für kleines Geld. Die Saugleistung des ist weitgehend gleich mit der des Miele S 8340 PowerLine – und er ist sogar noch um ein gutes Stück günstiger. Was die Handhabung und die Ausstattung betrifft muss der Siemens aber hinter dem Miele zurückstehen.

  • Die Saugkraft muss am Korpus eingestellt werden, was heißt, dass man sich bücken muss, genauso wie beim Nachfolger.
  • Wer damit leben kann und über nicht allzu flauschige oder gar keine Teppiche verfügt, ist mit dem VSZ7330 Z7.0 gut und mittlerweile auch günstig bedient.
  • Man mag es kaum sagen, aber der ist dem sehr ähnlich.

Bei der Qualität gibt es natürlich deutliche Unterschiede und alles am Kärcher wirkt stabiler und solider verarbeitet. Aber der Aufbau und die Funktionen sind identisch. Auch der Kärcher besitzt keine Regulierung der Saugleistung, hat ebenso ein sehr kurzes Kabel und ist nur marginal größer.

Das stabilere Gehäuse sorgt aber dafür, dass der Kärcher immerhin 3 Dezibel leiser ist. Es bringt aber auch eine deutlich kleinere Staubbox mit. Nicht identisch ist die Saugleistung. Auch wenn beide mit einem 700 Watt Motor ausgestattet sind, erzielen sie auf Laminat und Auslegware sehr unterschiedliche Ergebnisse.

In Ecken und auf Laminat hatte der Amazon Basics seine Probleme, der Kärcher arbeitet hier dagegen nahezu perfekt. Umgedreht ist es auf Auslegware. Hier schiebt der Kärcher zu viel Schmutz vor sich her und die Flächenreinigung gestaltet sich sehr aufwändig.

  • Für richtige Begeisterung sorgt die Arbeit so nicht.
  • Der überzeugt vor allem mit einer guten Qualität und einem soliden Gehäuse.
  • Die Arbeitsgeräusche sind recht angenehm und in Ecken erzielt er eine sehr gute Saugleistung.
  • Mit Teppichböden und Auslegware hat er allerdings seine Probleme und es ist schade, dass Kärcher einen HEPA-Filter verspricht, der eigentlich nur ein EPA-Filter ist.

Der ist ein recht einfacher und solider Bodenstaubsauger mit Filterbeutel, der dem Preis entsprechend nur wenig Besonderheiten bietet. Gut gefallen ein paar kleine Details, wie die verstaubare Fugendüse oder der Knopf für die automatische Kabelaufwicklung und dem Klappbaren Tragegriff.

Dadurch ist er sehr kompakt und bietet kaum Ecken und Kanten. Stoßen kann man sich allerdings an den Filterbeuteln, die mit einer Aufnahme aus Kunststoff ausgestattet sind. Das lässt sich auch umweltneutraler lösen. Die Saugleistung ist in allen Belangen gut. Auf Auslegware schiebt sich minimal etwas Schmutz weg, aber selbst mit halber Leistung ist die Fläche schnell gereinigt.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auf Laminat – hier blieb an der Vorderkante einiges liegen. Insgesamt aber ein gutes Ergebnis, wobei der Philips noch angenehm leise bleibt. Ohne Ecken und Kanten, aber ebenso auch ohne große Auffälligkeiten zeigt sich der,

Er kann nicht so wirklich auftrumpfen, leistet sich aber auch keine großen Patzer. Ein guter Staubsauger, von dem man für den angemessenen Preis auch nicht mehr erwarten kann. Wer hat sich beim Hersteller den Namen ausgedacht und wie spricht man ihn aus? Warum der Begriff Family enthalten ist, dürfte beim Blick auf das Zubehör deutlich werden.

Dem liegt die sogenannte Spielzeugfalle bei. Ein kleines Stück Rohr mit Sichtfester, das zwischen Griff und Saugrohr platziert werden kann. Darin befindet sich ein grobes Sieb, welches das komplette Einsaugen von Spielzeug verhindern soll. Das funktioniert auch super, macht das Rohr aber länger und labiler.

Das weitere Zubehör wie die kombinierte Fugen- und Polsterdüse gefällt dagegen nicht so gut. Fugendüsen haben nur einen kleinen Durchlass, was die Saugleistung reduziert. Werden beide Düsen kombiniert, mindert das auch die Staubaufnahme der Polsterdüse. Aber Saugleistung besitzt der Bosch ja reichlich, was er in Ecken und auf Auslegware beweist.

Leider hat aber auch er damit zu kämpfen, dass gröberer Schmutz vor der Bodendüse hergeschoben wird. Auf harten Böden wirkt sich das kaum aus, auf Teppichböden dagegen sehr deutlich. Der ist zwar nicht sparsam, dafür aber angenehm leise und bringt reichlich Zubehör mit.

  1. Leider gibt es einige Schwachpunkte, wie die Bodendüse, die Krümel, Schmutz und Staub vor sich herschiebt oder der Staubbeutel, der sich leicht beim Schließen des Deckels verklemmt.
  2. Groß prangert auf dem der Hinweis, dass 99,9 % Feinstaub und Allergene festgehalten werden.
  3. Dank der zwei Filter wollen wir ihm das auch durchaus glauben.

Gar nicht gut ist allerdings die dafür erforderliche maximale Leistungsaufnahme. Satte 967 Watt benötigt der Philips, was einfach zu viel und nicht mehr zeitgemäß ist. Auch die Reinigungsleistung in Ecken kann nicht überzeugen. Die Bodendüse ist am vorderen Rand gewölbt, was es unmöglich macht, randnah zu arbeiten.

Seitlich funktioniert es dagegen super, denn an der Saugleistung liegt es nicht, wie der Test auf Auslegware beweist. Restlos wird der Grieß aus dem Teppich gesaugt und verschwindet im recht kleinen Beutel. Allerdings wird wieder vieles vor der Bodendüse hergeschoben und man muss sie gezielt von oben auf den Schmutz aufsetzen.

Bis auf den hohen Stromverbrauch, ist der eine guter und leistungsstarker Staubsauger. Allerdings verhindert die Bodendüse, dass Schmutz oder Staubin jeder Situation aufgenommen werden kann. Vieles wird einfach weggeschoben. Braucht man einen Staubsauger in einer »Fußball-Edition? Nicht wirklich.

  • Auch dann nicht, wenn dieser Bosch kommt.
  • Der sieht zwar gut aus und zeigt auf den ersten Blick keine Qualitätsmängel, aber wie beim Fußballspiel wird es mit 76 bis 82 Dezibel schon recht laut.
  • Der recht sparsame 600 Watt Motor tourt reichlich auf und sorgt damit für einen guten Unterdruck.
  • Schade nur, dass auf eine Nebenluft-Öffnung verzichtet wurde.

So saugt sich die Bodendüse mächtig auf der Auslegware fest und lässt sich kaum führen. Die eng aufliegende Bodendüse sorgt dann auch dafür, dass etliche Krümel vor der Düse wegspringen und nur mühsam alles eingesammelt werden kann. Aber auch auf Laminat wird einiges weggeschoben und beim Zurückziehen wieder verteilt.

  1. Wirklich beeindruckend ist die Saugleistung daher nicht.
  2. Wer Fußball mag und einen Saugschlauch in Schwarz/Rot/Gold toll findet, kann zum greifen.
  3. Steht jedoch eher der Staubsauger im Vordergrund, sollte man sich lieber für ein anderes Modell entscheiden.
  4. Der ist als Einsteigermodell in die Philips-Serie zu sehen.

Er bietet die bekannte Qualität von Philips, man muss jedoch auf so gut wie alle Vornehmlichkeiten verzichten. An/Aus, die Bodendüse zwischen Hart- und Weichböden umstellen und maximal noch die Nebenluft auf Teppichböden öffnen – damit sind die Möglichkeiten zur Bedienung bereits erschöpft.

  • Auch eine rotierende Bürste gibt es nicht, wodurch sich der Sauger nur sehr schwer auf Teppichböden navigieren lässt.
  • Das trifft aber auf alle Staubsauger ohne Bürste zu.
  • Das Saugergebnis ist dennoch sehr gut und im Test wurden fast alle Krümel aufgenommen.
  • Auch mit Haaren hat er kein Problem – ohne Bürste gibt es auch nichts, worum sie sich wickeln könnten.

In Ecken schlägt sich der Philips recht gut. An der Vorderkante schiebt er zwar ein paar Krümel vor sich her, seitlich saugt er aber deutlich bereiter als die Bodendüse selbst ist. Dabei bleibt er mit 72 Dezibel angenehm leise, nur bei geöffneter Nebenluft wird es etwas unangenehm.

  • Der 2000 Series XB2125/09 fällt für einen Staubsauger von Philips recht günstig aus.
  • Dafür muss man allerdings auf jeglichen Komfort verzichten.
  • Nicht verzichten muss man dagegen auf die Qualität von Philips oder die gute Staubaufnahme,
  • Nur auf Teppichböden sind Bodensauger ohne rotierende Bürste ziemlich anstrengend.

Fast wäre der zur totalen Überraschung geworden. Fast! Qualitativ ist der Bodenstaubsauger für den Preis unschlagbar. Das Saugrohr rastet sauber ein und verriegelt sich, die Länge ist leicht einzustellen und die Bodendüse mit Schlauch sehr flexibel nutzbar.

Es gibt sogar einen auswaschbaren HEPA Hygienefilter. Auch die Saugleistung ist vielen deutlich teureren Bodenstaubsaugern sehr ähnlich – seitlich wird nahezu perfekt gesaugt und auch der Grieß auf Auslegware gut aufgenommen. Wie bei vielen anderen Staubsauger wird aber auch einiges vor der Bodendüse hergeschoben.

Der große Haken kommt beim Einschalten. Fast 83 dB sind schon reichlich laut. Dem Messwert lässt sich aber nicht entnehmen, dass es sich um einen sehr unangenehmen Pfeifton handelt, der nur noch vom Geruch übertroffen wird. Auch dieser ist unangenehm und verbreitet sich im gesamten Raum.

Sehr schade. Ohne diese Mankos wäre der Staubsauger von Amazon unsere neue »Gut & Günstig Empfehlung« geworden. Der ist extrem günstig und schon ein richtiger Schnapper. Dabei wartet er mit einem recht hohem Qualitätsstandard auf. Nur die Geräuschkulisse und der Geruch machen die Arbeit damit mehr als unangenehm.

Der ist vom Aufbau her dem Bosch Cosyy’y Pro Family sehr ähnlich, hinkt der Qualität aber deutlich hinterher. Dabei ist er nicht spürbar günstiger, aber deutlich lauter.89 dB sind schon eine Hausnummer und auf Dauer sehr unangenehm. Als Vergleich – unser Staubsauger Testsieger ist mit 55 dB dagegen kaum zu hören.

Auch bei der Saugleistung muss sich der Siemens vielen Testkandidaten geschlagen geben. Seitlich arbeitet die Bodendüse sehr gut, aber an der Vorderkante wird wieder viel Schmutz mehr geschoben als gesaugt. Auf Auslegware ist er sehr schwer zu navigieren und man spürt deutlich, wie das Griffstück unter Druck beim Schieben nachgibt.

Qualitativ kann der nicht so ganz überzeugen. Er ist sehr laut, das Griffstück biegt sich unter Druck und das Saugrohr wird nur gesteckt. Der konnte leider nur bewertet, aber nicht wirklich getestet werden. Wobei das Saugergebnis wahrscheinlich auch nichts an seiner Platzierung geändert hätte.

Er wirkt entsprechend seinem Preis mehr billig als günstig, ist laut und bietet keine Besonderheiten. Das kann man in dieser Preisklasse wohl auch nicht erwarten. Glaubt man den Bewertungen auf Amazon, soll er dennoch recht gut und unser Problem mit dem Saugrohr ein Einzelfall sein. Daher haben wir es auch mehrfach geprüft und den Staubsauger weitergereicht, jedoch kamen alle zum selben Ergebnis: Das Griffstück passt nicht in das Saugrohr.

Der Messschieber bestätigte das Gefühl und zeigte klar, dass es sich nicht nur um minimale Abweichungen handelte. Das Griffstück war im Durchmesser tatsächlich einen Millimeter größer als das Saugrohr. Beide Teile passen also auch mit erhöhtem Kraftaufwand nicht ineinander.

So blieb uns nichts weiter übrig, als lediglich die technischen Eigenschaft zu bewerten. Diese entsprechen dem Preis und für unter 50 Euro kann man wirklich nicht mehr erwarten, Er ist klein, leicht und handlich, aber auch sehr laut und bietet außer einer Filterwechselanzeige keinen besonderen Komfort.

Wer, wie wir, davon ausgeht, dass das nicht passende Rohr ein Einzelfall ist und mit der Lautstärke leben kann, hat mit dem einen mehr als günstigen Staubsauger, der tut was er soll – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Update 12/2022: 6 neue Staubsauger mit deutlich unterschiedlichen Formen wurden getestet.

Man kann Bodenstaubsauger für deutlich unter 100 Euro kaufen, aber auch das mehr als das Zehnfache ausgeben, die Preisspanne ist riesig, die Qualitätsunterschiede allerdings teilweise leider auch. Wir haben Modelle von günstig bis zum mittleren Preissegment getestet. Wer deutlich mehr ausgibt, tut das meist aus Markentreue oder anderen »Überzeugungspunkten«.

Wirklich nötig ist es aus unserer Sicht nicht, denn auch günstigere Staubsauger liefern gute bis sehr gute Ergebnisse. Im ersten Testpunkt haben wir uns Ausstattung und Bedienkomfort der einzelnen Testkandidaten angesehen. Positiv fiel hier vor allem der auf, der ein umfangreiches Zubehörpaket anbietet.

  1. Von zweiter Bodendüse bis Fugendüse ist alles dabei und teilweise können diese sogar an der Teleskopstange befestigt werden.
  2. Ob das wirklich so praktisch ist, sollte der Funktionstest zeigen.
  3. Beim Miele S 8340 sind alle zusätzlichen Düsen im Gehäuse untergebracht.
  4. Als sinnvoller stellte sich die Variante der Düsenunterbringung im Gehäuse des Gerätes heraus.

So sind sie nicht im Weg und dennoch leicht erreichbar. Allerdings beanspruchen sie hier einiges an Platz, wodurch der schon extrem groß und unhandlich ausfällt. Auffällig war der Trend, eine verschiebbare Rundbürste am Griffstück unterzubringen. Grundlegend mussten wir feststellen, dass das dafür nötige längere Griffstück für mehr Instabilität sorgte.

  • Zusätzlich funktionierte die Einrastfunktion teilweise nicht.
  • Der fiel hier besonders negativ auf, da die Bürste im ausgezogenen Zustand kaum hielt und somit auch nicht genutzt werden konnte.
  • Sein großer Bruder, der, zeigte dagegen, wie es richtig zu funktionieren hat.
  • Beim funktionierte die Rastfunktion nur im ausgezogenen Zustand, was zumindest die Funktion bei der Arbeit damit nicht einschränkte.

Wenn die integrierte Bürste richtig hält, ist sie eine tolle Arbeitserleichterung. Der praktische Test hat vor allem eins gezeigt: An Saugleistung mangelt es keinem, und wer hauptsächlich Hartböden zu reinigen hat, braucht sich auch keine Gedanken darüber zu machen.

Selbst auf dickerer Auslegware waren die Ergebnisse aller Testkandidaten ähnlich. Deutliche Unterschiede gab es dagegen bei der Anwendung. Auf Laminat ließen sich noch alle Staubsauger im Test gut bis sehr gut führen. Besonders trat hier unser Testsieger hervor, der regelrecht am Boden haftete und sich sehr exakt lenken ließ.

Zusätzliche Hartbodendüsen, wie sie AEG und Philips beiden Modellen beilegen, werden kaum benötigt. Ganz ohne Verstellmöglichkeiten sind sie zwar deutlich kleiner und gelangen besser in Ecken, gleichfalls verlieren sie aber jeglichen Bedienkomfort und durchgehende Bürsten sorgen dafür, dass gröberer Unrat vor der Bodendüse bleibt und nicht eingesaugt wird.

Auf Laminat erzielten alle Staubsauger beste Ergebnisse und saugten breiter als ihre Bodendüse. Auf Auslegware unterscheiden sich die Staubsauger weniger in der Staubaufnahme als viel mehr im Bedienkomfort. Den Testsieger von AEG hätte das fast den Titel gekostet, denn hier wird ihm seine enorme Saugleistung zum Verhängnis.

Unter den vorgegebenen Einstellungen saugte er sich dermaßen auf der Auslegware fest, dass er kaum noch zu bewegen war. Erst mit dem Verringern der Saugleistung und dem Öffnen der Unterdrucköffnung am Griff kam Bewegung ins Spiel. Wem das noch nicht reicht, der kann den Support von AEG kontaktieren und erhält kostenlos eine weitere Bodendüse, die das Problem beheben soll.

Getestet wurde die Ersatzdüse zwar nicht, der Vorgang wurde telefonisch aber vom AEG-Support bestätigt. Beim Aussaugen von Ecken kamen alle Staubsauger im Test an ihre Grenzen. Was auf Laminat noch recht gut funktioniert, da die Saugwirkung breiter als die Düse selbst arbeitet, verliert auf Auslegware seine Wirkung.

Hier geht die »überschüssige« Saugleistung nach unten in die Ausegware und Krümel (im Test Grieß) werden tatsächlich nur direkt unter der Bodendüse aufgenommen. Da der Lufteinlass aber deutlich kleiner als die Bodendüse selbst ist, bleibt der Grieß rundherum liegen.

  1. Selbst eine sehr hohe Saugleistung ändert daran wenig.
  2. Eine wirklich guten, aber bessere Testergebnisse als ihre Mitstreiter erzielten der und der,
  3. Betrachtet man sich die Bodendüsen von unten, sind das die beiden Staubsauger, bei denen die Saugöffnung relativ weit vorn an der Düse sitzt.
  4. Negative Auswirkung zeigte daher die etwas abgerundete Vorderkante der beiden Philips-Sauger.

Sie vergrößert den Abstand zur vorderen Wand zusätzlich, sodass an der Front nicht randnah gesaugt werden konnte. Durch statische Aufladung haftet der Grieß an fast allen Bodendüsen. Interessant und auch ein wenig unschön ist die statische Aufladung mancher Bodendüsen.

  • Besonders fielen hier Miele und Philips auf.
  • Ihre Oberflächen saugten Grieß, Staub und Schmutz förmlich vom Teppich und hielten ihn fest.
  • Die Bodendüse von Rowenta suchte dagegen mehr den Kontakt zum verlorenen Fell unseres Hundes.
  • Als positiv konnte hierbei nur der bewertet werden.
  • Im Update 07/2021 erweitern wir das Testfeld aller zukünftigen Staubsauger, da immer häufiger nach Staubsaugern für Tierhaare gefragt wird.

Dazu ist zu sagen, dass die wenigsten Staubsauger Probleme mit kurzen Haaren haben. Diese werden eingesaugt und landen direkt in der Staubbox oder der Filtertüte. Problematisch sind dagegen (gerade für Bürstensauger) lange Haare. Die wickeln sich schnell auf und sind mitunter schwer zu entfernen.

Um nicht die Haare der Töchter unseres Testers aufsammeln zu müssen, werden die Haare mit Hanf simuliert. Da gibt es dünne und dicke, sowie kurze und lange Fasern. Die werden etwas in den Teppich gedrückt und müssen dann aufgesaugt werden. Der beste Staubsauger für die meisten ist der Er ist gut zu manövrieren, bietet eine sehr große Staubbox und ist vor allem extrem leise.

In unserem Test gibt es aber noch weitere interessante Modelle. Beides hat Vor- und Nachteile. Staubbeutel sind leicht und hygienisch zu wechseln, verursachen aber mehr Müll und sind auf Dauer teuer. Die Staubbox eines Zyklonsaugers kann hingegen ausgeleert und wiederverwendet werden.

  • Das erfordert jedoch einen zusätzlichen Aufwand und Zyklonsauger sind funktionsbedingt meist etwas lauter.
  • Allergiker sollten bei Staubsaugern auf die Klassifizierung der Filterklasse nach EN 1822, der Filtergruppe nach ISO 29463 oder zumindest einer Angabe der Klassifizierung EPA, HEPA oder ULPA achten.

Wenn statt dieser DIN-Filter nur gut klingende Marketing-Begriffe für die Staubsauger-Filter verwendet werden, sollte man vorsichtig sein. Von Hartböden wie Parkett, Laminat und Fliesen entfernt jeder Staubsauger gut Tierhaare. Für Teppichböden und Polster braucht ein guter Tierhaarstaubsauger nicht nur eine hohe Saugleistung, er sollte auch über eine Bodendüse mit rotierender Bürste verfügen.

Denn nur mit einer solchen Bürste lassen sich Tierhaare gut aus Teppichen lösen. Wer einen großen haarenden Hund besitzt und täglich viele Tierhaare aufsaugt, sollte zu einem Zyklonstaubsauger greifen und die Staubbox täglich leeren, sonst verteilt man bei jedem Saugvorgang mit der Ausblasluft den Geruch bereits eingesaugter Tierhaare im Raum.

Egal welche Saugstärke am Staubsauger eingestellt wird, es entsteht ein Unterdruck, wodurch sich die Bodendüse ansaugt. Das führt dazu, dass sich der Sauger schwer schieben lässt und sich der Luftstrom verringert. Wird die Nebenluft-Öffnung geöffnet, vermeidet das einen zu großen Unterdruck, da dieser bei Bedarf durch die Öffnung abgebaut werden kann.

Der Luftstrom im Staubsauger bleibt erhalten. Entscheidend für die Saugleistung ist der erzeugte Luftstrom. Je größer das Lüfterrad ist, desto langsamer kann es sich drehen und erzeugt dabei dennoch einen hohen Luftstrom und großen Unterdruck. Kleine Lüfterräder müssen sich viel schneller drehen, um identische Werte zu erziehen.

Das führt dazu, dass kleinere Staubsauger (auch Handstaubsauger) einen unangenehmen pfeifenden Ton erzeugen. Der entsteht durch die hohe Drehzahl des Motors und dem Lüfterrad. : Test: Der beste Staubsauger

Wie viel Saugleistung muss ein Staubsauger haben?

Laut EU-Gesetz sind maximal 900 Watt möglich: In der Praxis hilft das nicht nur, Energie zu sparen, auch die Saugleistung kann sich sehen lassen, denn sie ist nicht vom Motor, sondern der Düse des Staubsaugers abhängig.

Was ist besser ein Staubsauger mit oder ohne Beutel?

Auffangbehälter entleeren versus Beutel austauschen – Ein Nachteil, der auch Julia auffiel, war das Entleeren des Auffangbehälters. Das ist der Teil eines beutellosen Staubsaugers, in dem der Staub und Schmutz aufgefangen wird. Meist öffnet man diesen Behälter mit einer Taste und kippt den Inhalt in den Mülleimer.

  • Fast unvermeidlich ist, dass dabei eine kleine Staubwolke entsteht.
  • Das bedeutet, beutellose Staubsauger entleert man am besten an der frischen Luft und nicht in der frisch geputzten Wohnung.
  • Staubsauger mit Beutel hingegen sind da nutzerfreundlicher und auch sauberer: Der Beutel wird einfach ausgetauscht und bei ganz neuen Modellen zuvor sogar verschlossen.

So kann wirklich kein noch so kleines Staubkorn entweichen.

Wie viel Watt hat ein starker Staubsauger?

Beim Kauf von einem neuen Staubsauger kommt schnell die Frage auf, wie viel Watt dieser haben sollte. Jedoch ist die Watt-Zahl nicht aussagekräftig für die Saugleistung. Die mit einem Symbol oder farbiger Unterstreichung gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Kommt darüber ein Einkauf zustande, erhalten wir eine Provision – ohne Mehrkosten für Sie! Mehr Infos. Früher haben viele Hersteller mit einer hohen Watt-Leistung ihre Staubsauger angepriesen.

See also:  Wieviel Geld Ist In Einem Geldautomaten?

Watt: Mit dieser Einheit können Sie ermitteln, wie stark der Motor Ihres Staubsaugers ist. Des Weiteren können Sie dadurch den Energieverbrauch errechnen. Jedoch bezieht sie sich nicht auf die Saug-Leistung. Saug-Leistung: Diese hängt vor allem von der “Ingenieurskunst” ab. Es ist also wichtig, wie viel Verlust der Luftstrom erleidet. Wichtige Faktoren für einen effizienten Luftstrom sind die Düsen, der Wirkungsgrad des Motors, das Gebläse, der Ansaugkrümmer, das Filtersystem sowie die Größe und Befüllung des Filterbeutels. Je mehr Filter in dem Gerät verbaut sind, desto mehr muss der Motor arbeiten. Des Weiteren spielt auch die Art des Bodens eine Rolle für die Saug-Effizienz. Boden: Auch dieser spielt eine Rolle für die Saugleistung. Wenn Sie ausschließlich Parkett saugen, reicht häufig ein Gerät mit einer Leistung von 600 Watt aus. Wenn Sie jedoch anspruchsvolle Teppiche und Haustiere haben, benötigen Sie vermutlich ein Modell mit 900 Watt und HEPA-Filter. HEPA-Filter: Hierbei handelt es sich um Schwebstoff-Filter. Diese entfernen 99,9% der Staubpartikel aus der Luft. Diese werden vor allem in Luftreinigern verbaut. Sie gewährleisten eine hohe Luftqualität und sind vor allem für Menschen mit Allergien empfehlenswert. Tests: Damit Sie einen Staubsauger finden, der zu Ihren Bedürfnissen passt, sollten Sie sich aussagekräftige Tests anschauen. Stiftung-Warentest bietet auch Tests zu Staubsaugern an. Somit können Sie sich von der Effizienz des Geräts überzeugen. Energieeffizienz: Wenn Sie einen Staubsauger mit niedriger Watt-Anzahl aussuchen, um Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen, bedenken Sie dabei, dass Sie auch länger saugen müssen, wenn der Staubsauger Ihren Boden nicht effizient saugt. Daher kann es energiesparender sein, ein stärkeres Modell auszusuchen, mit dem Sie den Boden schneller sauber bekommen.

Wenn Sie einen Staubsauger mit guter Saug-Leistung suchen, ist es zweitrangig, wie viel Watt dieser haben sollte. imago images / agefotostock Das könnte Sie auch interessieren:

Warum haben die neuen Staubsauger so wenig Watt?

Energielabel für Staubsauger: Keine Angst vor wenig Watt Ab heute müssen Staubsauger, die neu auf den Markt kommen, ein Energielabel tragen und die europäische Ökodesign-Verordnung erfüllen. Die begrenzt den Stromhunger der Staubsauger auf maximal 1 600 Watt.

  • Geräte mit 2 000 Watt und mehr sollen vom Markt verschwinden.
  • Müssen Verbraucher dann dreimal so lange saugen? test.de erläutert das Energielabel, die neuen Anforderungen und ihre Folgen.
  • EU-Ökodesign-Verordnung und Energielabel-Verordnung der Europäischen Kommis­sion ergänzen sich gegen­seitig.
  • Die Ökodesign-Verordnung stellt Mindest­anforderungen auf, die Staubsauger einhalten müssen.

Sie legt unter anderem fest, wie viel Energie ein Staubsauger höchs­tens verbrauchen darf und wie gut er wenigs­tens saugen muss. Mit Hilfe des Energielabels wiederum sollen Verbraucher stromsparende, saug­starke sowie leise Modelle leichter erkennen als bisher und bevor­zugt kaufen. Ein Klick auf die Lupe vergrößert das Bild. Die auf dem Label stehenden Energieeffizienz­klassen reichen von A bis G. Besonders stromsparende Modelle bekommen die Klasse A. Das Label weist auch den Stan­dard-Jahres­verbrauch eines Gerätes in Kilowatt­stunden aus.

Er errechnet sich für alle Staubsauger gleichermaßen aus 50 Reinigungs­gängen in einem Muster­haushalt mit 87 Quadrat­metern. Auf jeweils einer Skala von A für beste bis G für schlechteste Leistung lässt sich außerdem ablesen, wie gut ein Sauger Teppich- und Hartboden säubert und den einge­saugten Staub filtert.

Zusätzlich informiert das Label noch darüber, wie laut ein Modell auf Teppichboden saugt. Angegeben ist der Schall­leistungs­pegel in Dezibel (dB). Das Label ist ab dem 1. September 2014 Pflicht. Es gilt für klassische Staubsauger sowie Hybridmodelle, die mit Netz­strom und wahl­weise mit Akku saugen.

  1. Saugroboter oder Nass-/Trockens­auger bekommen es nicht.
  2. Hersteller und Anbieter müssen ihre Geräte künftig mit Label ausliefern und Händler es gut sicht­bar an den Geräten anbringen.
  3. Veraltete Modelle wie 2 000-Watt-Sauger darf der Handel noch ohne Label verkaufen, voraus­gesetzt sie befanden sich am Stichtag inner­halb der EU-Grenzen.

Wie lange die Strom­schlu­cker also noch ein Thema sind, hängt davon ab, wie schnell die Händler den Bestand verkaufen können. Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Staubsauger sollen künftig weniger Strom verbrauchen und trotzdem gut funk­tionieren. Die Ökodesign-Verordnung begrenzt die Leistungs­aufnahme eines Saugers auf höchs­tens 1 600 Watt und den Stan­dard-Jahres­verbrauch auf maximal 62 Kilowatt­stunden pro Jahr.

Damit der geringere Energieverbrauch nicht zu Lasten der Sauber­keit geht, bestimmt sie, wie viel Staub ein Gerät mindestens aufsaugen muss. Die EU-Kommis­sion geht davon aus, dass sich Staubsauger in den nächsten Jahren tech­nisch verbessern werden. Deshalb soll im September 2017 die zweite Stufe der Ökodesign-Verordnung in Kraft treten.

Dann dürfen Staubsauger nur noch maximal 900 Watt ziehen. Zudem müssen sie saug­stärker werden, Mindest­anforderungen für die Filterung der ausgeblasenen Luft erfüllen, Schlauch und Motor Halt­barkeits­prüfungen über­stehen. Und: Die Laut­stärke des Saugers wird beschränkt, auf höchs­tens 80 Dezibel.

Nein. Das ist nicht zu befürchten.1 600 Watt, ab dem Jahr 2017 nur noch 900 Watt – die Begrenzung der Leistungs­aufnahme hat zwar für viel Wirbel in der Öffent­lich­keit gesorgt. Immerhin haben viele Anbieter jahr­zehnte­lang mit hohen Watt­zahlen geworben. Fakt ist aber: Watt­zahlen informieren nicht über die Qualität eines Saugers, sondern über seinen Stromhunger.

Entscheidend für eine hohe Saug­leistung ist, dass Gerät und Düse insgesamt gut konstruiert und aufeinander abge­stimmt sind. Dann genügen auch weniger als 900 Watt, wie die zeigen. Im Test vom Februar 2014 reichten einem der Testsieger sogar 870 Watt fürs Siegertrepp­chen.

  • Die Tests der Stiftung Warentest sagen mehr aus als ein Energielabel, das Hersteller und Anbieter ihren Geräten mitgeben.
  • Eine Schwäche der neuen Verordnung ist: Die Saug­leistung auf Hartboden bezieht sich nur auf Böden mit Ritzen, zum Beispiel Dielen.
  • Ein hierauf optimierter Sauger schiebt auf Parkett den Dreck eher vor sich her und hinterlässt unzufriedene Kunden.

Die Stiftung Warentest prüft umfang­reicher: Im vergleichenden Warentest müssen die Geräte nicht nur zeigen, wie gut sie Staub von Teppich- und Hartboden sowie aus Ritzen saugen, sondern auch Fasern von Pols­tern und Teppichen entfernen. Fünf Nutzer prüfen ihre Alltags­tauglich­keit, beur­teilen etwa die Gebrauchs­anleitung, Auf- und Abbau der Geräte und wie gut sie sich auf Teppich- und Hartboden manövrieren lassen.

17.03.2021 – Seit März 2021 gilt ein strengeres Energielabel für Kühlschränke, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Fernseher. Die Klassen A+ bis A+++ verschwinden. Wir klären auf. 25.09.2020 – Voll beladen oder halb? Nach Gewebe oder nach Farbe sortiert? Mit Pulver, Flüssig­wasch­mittel oder Kapseln? Maximale Schleuderdrehzahl oder weniger? Diese Fragen stellt. 16.11.2022 – Gute Saugroboter und Saug-Wisch-Roboter sind eine Hilfe im Haushalt. Doch viele haben Schwächen. Im Test dabei: Saugroboter mit Service­stationen, die das Gerät reinigen.

Passend aus unserem Shop : Energielabel für Staubsauger: Keine Angst vor wenig Watt

Wie viel W hat Dyson?

Lassen Sie sich von einem Dyson -Live-Berater helfen. Technische Daten.

Technische Merkmale
Maximale Leistung 545 Watt
Maximale Saugleistung 545 Watt

Ist 900 Watt viel?

Gleichzeitig begrenzte die EU die Leistung auf 1.600 Watt. Leistungs-Grenze: EU-Kommission will beim Sparen helfen.

Leistungsaufnahme in Watt Verbrauch in Kilowattstunden (kWh) Kosten pro 30 Minuten Nutzung
900 W 0,45 kWh 7,18 Cent
1.200 W 0,6 kWh 9,57 Cent
1.600 W 0,8 kWh 12,76 Cent
2.400 W 1,2 kWh 19,14 Cent

Wie viel Watt ist am besten?

Maximalleistung und Garraum – In den meisten Fällen ist eine Maximalleistung von 700 Watt ausreichend – höhere Leistungen sind für viele Speisen ohnehin bereits ungünstig. Ist der Garraum größer, können Leistungen bis 1.000 Watt gerechtfertigt sein, unbedingt notwendig sind sie aber nicht.

Was passiert wenn man zu viel Watt?

Denn im schlimmsten Fall lauern folgende Gefahren: Garantieverlust. Erhitzen der Leuchten-Fassung. Verschmoren der Fassung.

Wie viel Watt sollte ein kabelloser Staubsauger haben?

Saugkraft beim Stielstaubsauger: Volt statt Watt – Die Saugkraft wird bei Akkusaugern meist nicht in Watt angegeben. Die Leistungsfähigkeit eines kabellosen Akkusaugers lässt sich am besten an der angegebenen Voltzahl ablesen. Daher gilt folgende Faustregel: Je höher die Spannung in Volt, desto höher die Leistung des Motors – und damit auch die Saugleistung.

  • 10 Volt reichen aus, wenn ihr das Gerät hauptsächlich als Handsauger nutzt.
  • 18 Volt sollten es mindestens sein, um in einem normalen Haushalt ein ausreichendes Saugergebnis zu erzielen.
  • 21 Volt, besser noch 25 Volt sollte euer Sauger haben, wenn ihr viel Teppichböden und/oder Tiere im Haushalt habt.

Wie groß ist die Saugkraft? Die Voltzahl des Akkus ist dafür eine wichtige Größe.

Wie erkenne ich die Saugleistung eines Staubsaugers?

Saugkraft – Ausschlaggebend für eine gute Saugleistung ist vor allem die Saugkraft, Diese hat mit der elektrischen Potenz des Gerätes, also mit den Watt, nichts zu tun. Die Saugkraft wird in “air watts” in “mm/H2O” oder in “kPa” (Kilopascal) angegeben.

Welcher Staubsauger ist genauso gut wie der Dyson?

Welcher Akkusauger ist die beste Alternative zu Dyson? – Im Leistungs- und Komfortbereich ist der Miele Triflex die beste Alternative zum Dyson-Akkusauger. Der Tineco Pure One S12 Pro Ex verfügt, wie der Dyson, über einen Schmutzsensor in der Bodenbürste und eignet sich dadurch ebenfalls als hochwertige Alternative zum teureren Dyson. Technik Surface Alternative: Diese Hybride nehmen es mit Microsoft auf! Surface-Alternative: Darum lohnt sich die Konkurrenz. Mehr lesen » Weiterlesen: Saug-Wisch-Roboter: Der clevere Helfer für dein Zuhause Die besten Akku Saugwischer helfen dir dabei, dein Zuhause sauber zu halten

Welcher Staubsauger reinigt am besten?

Nur ein wirklich guter Sauger – Testsieger wurde der Miele Complete C3 Total Care Eco Line SGJP3. Das Gerät kostet stolze 281 Euro. Es bietet einen geringen Stromverbrauch und erreicht die Bewertung 2,5 beim Thema Saugen. Das beste Gerät glänzt auf Hartboden, fährt auf Teppich aber nur eine befriedigende Note ein.

  1. Mit der Note 1,8 liegt das drittplatzierte Gerät in der Disziplin Saugen deutlich vor dem Testsieger.
  2. Der Siemens Q 8.0 Autocontrol VSQ8AC342 ist das einzige Gerät, das auf Hartboden und Teppich entweder sehr gut oder gut abschneidet.
  3. Dafür verraucht es etwas mehr Strom,
  4. Der Sauger von Siemens kostet aber auch 309 Euro.

Den detaillierten Test mit allen Ergebnissen können Sie hier bei “Ökotest” gegen Gebühr einsehen. Handstaubsauger Test : Hier geht es zum Handstaubsauger Vergleich. #Themen

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Was ist besser Akku oder Kabel Staubsauger?

Staubsauger im Test: Akkustaubsauger vs. Bodenstaubsauger Wer frisst mehr Strom: Akku- oder Kabel­staubsauger? © Getty Images (M) Staubsauger mit Kabel belasten die Umwelt deutlich stärker als Geräte mit Akku. Das liegt vor allem an ihrem höheren Strom­verbrauch.

Hier lesen Sie die Details. Inhalt Die einen schlu­cken ordentlich Strom übers Kabel und verlangen alle paar Wochen einen neuen Beutel, die anderen müssen häufig geladen werden und benötigen nach einigen Jahren einen neuen Lithium-Ionen-Akku. Die Gehäuse sind aus Plastik, ihr Innenleben ist ein Geheimnis aus Metallen und Kunststoffen: Ökologische Unschulds­engel sind beide nicht.

Doch wer ist das Öko-Teufelchen: der Akku- oder der Kabel­staubsauger? Wir haben ihre Lebens­wege nachgezeichnet – von der Fabrik über Fracht­container, Waren­lager und Geschäft bis nach Hause und schließ­lich ins Recycling und den Elektroschrott. Unterwegs verursachen sie Treib­hausgase, verbrauchen Rohstoffe, Wasser und Strom.

All diese Auswirkungen haben wir zusammengezählt, gewichtet und in Umwelt­schadens­punkte umge­rechnet. Je mehr Punkte für ein Gerät, desto schlechter seine Ökobilanz. Ergebnis: Akkus­auger haben eine eindeutig bessere Ökobilanz als Geräte mit Kabel. Ein Akkus­auger erreicht 23 Umwelt­schadens­punkte, ein Kabels­auger fast 33.

Allein mit ihrem Strom­verbrauch häufen Kabel­staubsauger fast so viele Schadens­punkte an wie Akkus­auger im gesamten Lebens­zyklus. Für die Bilanz haben wir angenommen, dass sie zehn Jahre je eine Stunde pro Woche benutzt werden. Dabei verbrauchen Kabelmodelle etwa doppelt so viel Strom wie Akkus­auger.

  • Wer einen Staubsauger nutzt, kann den Strom­verbrauch selbst stark senken − den alten Kabels­auger durch ein spar­sames Gerät ersetzen oder den Putzhelfer auf nied­riger Saug­stufe betreiben.
  • Volle Pulle heißt: höherer Strom­verbrauch, schlechtere Ökobilanz.
  • Bei Akkus­augern verschleißt dabei die Batterie schneller.

Die notwendigen Ersatz­teile belasten die Ökobilanz zusätzlich. Noch schlechter sieht sie aus, wenn sich der Akku nicht wechseln lässt, sodass bei ausgelaugter Batterie gleich ein neuer Sauger fällig ist. Im aktuellen Staubsauger-Test wiegen fast alle Kabelgeräte zwei- bis dreimal so viel wie Akkus­auger.

Doch in Akkus­augern ist mehr Elektronik verbaut, die eine aufwendigere Produktion erfordert. Deshalb wirkt sich die Produktion bei beiden ökologisch etwa gleich stark aus. Der Akku selbst schlägt vergleichs­weise schwach auf die Ökobilanz durch. Selbst problematische Rohstoffe wie Lithium oder Kobalt fallen kaum ins Gewicht, dafür sind die verwendeten Mengen zu gering.

Die Batterie verursacht gerade mal einen Schadens­punkt – obwohl die Gewinnung von Lithium das Grund­wasser gefährdet. Kinder riskieren im Kongo für den Abbau von Kobalt ihr Leben. In unsere Ökobilanz konnten soziale Folgen oder Menschen­rechts­verletzungen nicht einfließen. © Stiftung Warentest, Getty Images (M) Allein durch seinen Strom­verbrauch häuft der Kabels­auger fast so viele Umwelt­schadens­punkte an wie ein Akkus­auger in seinem gesamten Lebens­zyklus − selbst dann, wenn dieser irgend­wann einen Ersatz­akku braucht. Die ökologischen Auswirkungen von Produktion, Trans­port und Entsorgung liegen beim Kabel- und Akkus­auger dagegen fast gleich­auf. Grafik korrigiert am 11.2.2022. © Stiftung Warentest, Adobe Stock (M) Im Nutzungs­szenario () sind wir davon ausgegangen, dass die Staubsauger auf höchster Stufe laufen. Der Dreh. Wenn wir nun an den Reglern drehen, ändert sich die Ökobilanz drastisch. Bei hoher Leistung verbrauchen sowohl Kabel- als auch Akkus­auger etwa doppelt so viel Strom wie auf nied­riger Stufe. © Stiftung Warentest, Getty Images (M) Bei vielen Akku­staubsaugern lässt sich der Akku austauschen. Das ist praktisch und außerdem gut für die Ökobilanz. Der Vorteil. Der Produktions­aufwand für einen Ersatz­akku ist vergleichs­weise gering und verursacht nur einen zusätzlichen Umwelt­schadens­punkt (siehe linker Balken).

Bei Betrieb auf mitt­lerer Stufe ist ein neuer Akku nach knapp sechs Jahren fällig, wenn der alte nach 600-maligem Laden und Entladen dahin ist. Es gibt aber immer noch Geräte mit fest verbautem Akku. Da müssen Nutzerin oder Nutzer nicht nur den ausgelaugten Akku ersetzen, sondern den kompletten Sauger.

Produktion, Trans­port und Entsorgung eines zweiten Geräts belasten die Ökobilanz deutlich. Am Strom­verbrauch in der Nutzungs­phase ändert sich nichts. © Stiftung Warentest, Getty Images (M) Oft ist es besser für Umwelt und Geldbeutel, ein Haus­halts­gerät möglichst lange zu nutzen. Manchmal rentiert sich Wegwerfen aber doch – wenn das alte Gerät Unmengen an Strom verbraucht. Der Vergleich. Wir haben den Strom­verbrauch eines Kabels­augers, der etwa 2 000 Watt Leistung aufnimmt, in Umwelt­schadens­punkte umge­rechnet (gelbe Linie).

Solche Geräte dürfen seit 2014 nicht mehr verkauft werden, sind aber vielfach noch im Dienst. Die grüne Linie zeigt, was sich durch einen neuen Kabels­auger mit 650 Watt Leistung ändert. Seine Produktion und die Entsorgung des Altgeräts haben wir berück­sichtigt, weshalb der Neue bei zehn Punkten startet.

Schon im dritten Jahr steht er besser da als der alte Strom­fresser. Was die Saug­leistung angeht, schneiden Kabels­auger oft besser ab als Akkus­auger. Die Ökobilanz fiel anders­herum aus: Über eine Nutzungs­dauer von zehn Jahren kommen die Akkus­auger in unser Modell­rechnung insgesamt besser weg.

Das verblüffte Viele. Daher gehen wir auf einige besonders häufig geäußerte Thesen und Fragen ein. Warum haben Akkus­auger eine bessere Ökobilanz als Geräte mit Kabel? Da ein Staubsauger zu den Geräten gehört, die häufig benutzt werden, fällt auf lange Sicht der Energieverbrauch stärker ins Gewicht. Und der ist bei Akkus­augern meist geringer als bei Kabels­augern – auch im aktuellen Test.

Denn zum Beispiel haben Akkus­auger keinen Schlauch, sodass die Wege, die der Schmutz zurück­legt, kürzer sind. Außerdem helfen oft aktiv mitdrehende Bürsten beim Reinigen. Sie nehmen an, dass Kabel- und Akkus­auger gleich gut saugen. Dabei sind Kabels­auger oft besser.

  1. Muss man das nicht berück­sichtigen? Wäre ein Akkus­auger so schlecht, dass alle Flächen mehr­fach gesaugt werden müssten, wäre das ökologisch unbe­friedigend – und nervig.
  2. Von einer vergleich­baren Leistung sind wir ausgegangen, weil hoch­wertige Akkus­auger, was die Reinigungs­leistung angeht, in unseren Tests immer wieder mit den besten Kabels­augern mithalten.

Bei einer Nutzung von zehn Jahren muss der Akku doch auch mal gewechselt werden. Fällt die Ökobilanz dann nicht anders aus? Nein. Läuft der Akkus­auger auf hoher Stufe, sind in zehn Jahren drei Akkuwechsel notwendig. Die haben wir in unserer Modell­rechnung berück­sichtigt.

Trotz insgesamt vier Akkus in zehn Jahren kommt der Akkus­auger besser weg. Problematisch ist aber natürlich, wenn bereits nach wenigen Jahren kein Ersatz­akku mehr erhältlich oder der Akku nicht wechsel­bar ist – dann ist der Akkus­auger unbrauch­bar und die Ökobilanz fällt ungünstig aus. Akkus­auger werden oft nur als zusätzliches Zweitgerät gekauft.

Da bringt die bessere Ökobilanz nichts. Stimmt. Denn es dauert sehr lange, bis der geringere Strom­verbrauch die Umwelt­wirkungen aus Produktion, Trans­port und Entsorgung ausgleicht. Geht ein Staubsauger jedoch kaputt, lohnt es sich bei älteren Staubsaugern mit einer hohen Leistungs­aufnahme von deutlich über 1000 Watt meist weder ökologisch noch finanziell, sie zu reparieren.

01.03.2023 – Ob LG oder Samsung, ob OLED oder LCD – im Fernseher-Test der Stiftung Warentest finden Sie Ihr TV-Gerät! Erfreulich: Auch güns­tige Fernseher sind unter den Guten. 27.02.2019 – Klein, kompakt, per App vernetzt − seit Herbst 2016 verkauft die britische Firma Dyson ihren Saugroboter Dyson 360 Eye in Deutsch­land. Rund 1 000 Euro kostet der emsige. 01.11.2018 – Was belastet Haus­halts­kasse und Umwelt mehr – Reparieren oder Wegwerfen? Und wann ist es sinn­voll, kaputte Haus­halts­geräte reparieren zu lassen? Das hat die Stiftung.

: Staubsauger im Test: Akkustaubsauger vs. Bodenstaubsauger

Wer ist Marktführer bei Staubsaugern?

Top 10 Staubsauger: Dyson siegt knapp vor Miele und Bosch Hamburg, 03. Dezember 2020 – Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge ist Dyson die stärkste Marke unter den Staubsaugern. Platz zwei und drei in dem von SPLENDID RESEARCH durchgeführten Top 10 Ranking belegen mit wenig Abstand Miele und Bosch.

  1. Ferner gibt die Studie Aufschluss darüber, warum es Siemens trotz seiner hohen Bekanntheit nicht unter die Top drei des Gesamtrankings geschafft hat.
  2. Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im November 2020 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage über sein Online-Panel www.befragmich.de 1.523 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Staubsauger befragt.

Untersucht wurde, welche Marken des Haushaltshelfers am bekanntesten sind, über welches Image sie verfügen und wie hoch die Kauf-/ Wiederkaufwahrscheinlichkeit ist. Die Ergebnisse zeigen: Gewinner beim SPLENDID RESEARCH BRAND INDEX ist Dyson mit einem Score von 62,4 Punkten (Maximal 100 Punkte waren möglich). Mit ein wenig Abstand folgen im Gesamtranking Miele (57,9 Punkte) und Bosch (57,6 Punkte) auf den Plätzen zwei und drei. Miele wird bei den Befragten ebenfalls als Marke mit hoher Qualität (78,6 Punkte) wahrgenommen, die zudem als vertrauenswürdig (74,5 Punkte) gilt.

  1. Die Marke Bosch sichert sich seinen Platz unter den Top 3 ebenfalls durch seine hohe Qualität (78,2 Prozent).
  2. Die Einzigartigkeit der beiden deutschen Marken wird von den Befragten jedoch relativ gering eingestuft.
  3. Im Bekanntheitsranking liegen die beiden Marken derzeit hinter Siemens (80,2 Prozent) und AEG (77,3 Prozent) überholt.

Aufgrund seiner noch zu niedrigen Bekanntheit (37,0 Prozent) schafft es die Marke iRobot zwar nicht unter die Top 10, darf sich aber über eine sehr gute Platzierung im Imageranking freuen. „iRobot wird von den Kunden als außerordentlich attraktiv und fortschrittlich wahrgenommen.

Welche Staubsauger halten am längsten?

Staubsauger – das sagt die Industrie

Anbieter / Marke Wie lange halten Sie Ersatzteile vor? Welche Lebensdauer kalkulieren Sie für Ihre Staubsauger?
Dirt Devil Maximal 8 Jahre 600 Stunden
Dyson 10 Jahre Keine Auskunft
Electrolux / AEG 10 Jahre Mindestens 10 Jahre
Fakir 5 Jahre Keine Auskunft

Wie viel Saugleistung muss ein Staubsauger haben?

Laut EU-Gesetz sind maximal 900 Watt möglich: In der Praxis hilft das nicht nur, Energie zu sparen, auch die Saugleistung kann sich sehen lassen, denn sie ist nicht vom Motor, sondern der Düse des Staubsaugers abhängig.

Ist 900 Watt viel?

Gleichzeitig begrenzte die EU die Leistung auf 1.600 Watt. Leistungs-Grenze: EU-Kommission will beim Sparen helfen.

Leistungsaufnahme in Watt Verbrauch in Kilowattstunden (kWh) Kosten pro 30 Minuten Nutzung
900 W 0,45 kWh 7,18 Cent
1.200 W 0,6 kWh 9,57 Cent
1.600 W 0,8 kWh 12,76 Cent
2.400 W 1,2 kWh 19,14 Cent

Warum dürfen Staubsauger nur noch 900 Watt haben?

Energielabel für Staubsauger: Keine Angst vor wenig Watt Ab heute müssen Staubsauger, die neu auf den Markt kommen, ein Energielabel tragen und die europäische Ökodesign-Verordnung erfüllen. Die begrenzt den Stromhunger der Staubsauger auf maximal 1 600 Watt.

  • Geräte mit 2 000 Watt und mehr sollen vom Markt verschwinden.
  • Müssen Verbraucher dann dreimal so lange saugen? test.de erläutert das Energielabel, die neuen Anforderungen und ihre Folgen.
  • EU-Ökodesign-Verordnung und Energielabel-Verordnung der Europäischen Kommis­sion ergänzen sich gegen­seitig.
  • Die Ökodesign-Verordnung stellt Mindest­anforderungen auf, die Staubsauger einhalten müssen.

Sie legt unter anderem fest, wie viel Energie ein Staubsauger höchs­tens verbrauchen darf und wie gut er wenigs­tens saugen muss. Mit Hilfe des Energielabels wiederum sollen Verbraucher stromsparende, saug­starke sowie leise Modelle leichter erkennen als bisher und bevor­zugt kaufen. Ein Klick auf die Lupe vergrößert das Bild. Die auf dem Label stehenden Energieeffizienz­klassen reichen von A bis G. Besonders stromsparende Modelle bekommen die Klasse A. Das Label weist auch den Stan­dard-Jahres­verbrauch eines Gerätes in Kilowatt­stunden aus.

Er errechnet sich für alle Staubsauger gleichermaßen aus 50 Reinigungs­gängen in einem Muster­haushalt mit 87 Quadrat­metern. Auf jeweils einer Skala von A für beste bis G für schlechteste Leistung lässt sich außerdem ablesen, wie gut ein Sauger Teppich- und Hartboden säubert und den einge­saugten Staub filtert.

Zusätzlich informiert das Label noch darüber, wie laut ein Modell auf Teppichboden saugt. Angegeben ist der Schall­leistungs­pegel in Dezibel (dB). Das Label ist ab dem 1. September 2014 Pflicht. Es gilt für klassische Staubsauger sowie Hybridmodelle, die mit Netz­strom und wahl­weise mit Akku saugen.

Saugroboter oder Nass-/Trockens­auger bekommen es nicht. Hersteller und Anbieter müssen ihre Geräte künftig mit Label ausliefern und Händler es gut sicht­bar an den Geräten anbringen. Veraltete Modelle wie 2 000-Watt-Sauger darf der Handel noch ohne Label verkaufen, voraus­gesetzt sie befanden sich am Stichtag inner­halb der EU-Grenzen.

Wie lange die Strom­schlu­cker also noch ein Thema sind, hängt davon ab, wie schnell die Händler den Bestand verkaufen können. Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Staubsauger sollen künftig weniger Strom verbrauchen und trotzdem gut funk­tionieren. Die Ökodesign-Verordnung begrenzt die Leistungs­aufnahme eines Saugers auf höchs­tens 1 600 Watt und den Stan­dard-Jahres­verbrauch auf maximal 62 Kilowatt­stunden pro Jahr.

  • Damit der geringere Energieverbrauch nicht zu Lasten der Sauber­keit geht, bestimmt sie, wie viel Staub ein Gerät mindestens aufsaugen muss.
  • Die EU-Kommis­sion geht davon aus, dass sich Staubsauger in den nächsten Jahren tech­nisch verbessern werden.
  • Deshalb soll im September 2017 die zweite Stufe der Ökodesign-Verordnung in Kraft treten.

Dann dürfen Staubsauger nur noch maximal 900 Watt ziehen. Zudem müssen sie saug­stärker werden, Mindest­anforderungen für die Filterung der ausgeblasenen Luft erfüllen, Schlauch und Motor Halt­barkeits­prüfungen über­stehen. Und: Die Laut­stärke des Saugers wird beschränkt, auf höchs­tens 80 Dezibel.

Nein. Das ist nicht zu befürchten.1 600 Watt, ab dem Jahr 2017 nur noch 900 Watt – die Begrenzung der Leistungs­aufnahme hat zwar für viel Wirbel in der Öffent­lich­keit gesorgt. Immerhin haben viele Anbieter jahr­zehnte­lang mit hohen Watt­zahlen geworben. Fakt ist aber: Watt­zahlen informieren nicht über die Qualität eines Saugers, sondern über seinen Stromhunger.

Entscheidend für eine hohe Saug­leistung ist, dass Gerät und Düse insgesamt gut konstruiert und aufeinander abge­stimmt sind. Dann genügen auch weniger als 900 Watt, wie die zeigen. Im Test vom Februar 2014 reichten einem der Testsieger sogar 870 Watt fürs Siegertrepp­chen.

  • Die Tests der Stiftung Warentest sagen mehr aus als ein Energielabel, das Hersteller und Anbieter ihren Geräten mitgeben.
  • Eine Schwäche der neuen Verordnung ist: Die Saug­leistung auf Hartboden bezieht sich nur auf Böden mit Ritzen, zum Beispiel Dielen.
  • Ein hierauf optimierter Sauger schiebt auf Parkett den Dreck eher vor sich her und hinterlässt unzufriedene Kunden.

Die Stiftung Warentest prüft umfang­reicher: Im vergleichenden Warentest müssen die Geräte nicht nur zeigen, wie gut sie Staub von Teppich- und Hartboden sowie aus Ritzen saugen, sondern auch Fasern von Pols­tern und Teppichen entfernen. Fünf Nutzer prüfen ihre Alltags­tauglich­keit, beur­teilen etwa die Gebrauchs­anleitung, Auf- und Abbau der Geräte und wie gut sie sich auf Teppich- und Hartboden manövrieren lassen.

17.03.2021 – Seit März 2021 gilt ein strengeres Energielabel für Kühlschränke, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Fernseher. Die Klassen A+ bis A+++ verschwinden. Wir klären auf. 25.09.2020 – Voll beladen oder halb? Nach Gewebe oder nach Farbe sortiert? Mit Pulver, Flüssig­wasch­mittel oder Kapseln? Maximale Schleuderdrehzahl oder weniger? Diese Fragen stellt. 16.11.2022 – Gute Saugroboter und Saug-Wisch-Roboter sind eine Hilfe im Haushalt. Doch viele haben Schwächen. Im Test dabei: Saugroboter mit Service­stationen, die das Gerät reinigen.

Passend aus unserem Shop : Energielabel für Staubsauger: Keine Angst vor wenig Watt

Welche Leistung dürfen Staubsauger haben?

Hintergrund – Umweltsituation: Im Vergleich zum heutigen ⁠ Trend ⁠ können bis zum Jahr 2020 durch die neuen Vorgaben der Öko-Design-Richtlinie für Staubsauger in der EU 18 Milliarden Kilowattstunden eingespart werden. Das entspricht rund 5 Großkraftwerken.

  1. Bisher wurden Staubsauger mit immer höherer Leistungsaufnahme – teilweise bis über 3.000 Watt – beworben.
  2. Dies hat aber nichts mit der Leistungsfähigkeit der Geräte zu tun, da es keinen direkten Zusammenhang zwischen der Staubaufnahme und der elektrischen Leistungsaufnahme gibt.
  3. Gute Staubsauger kommen auch mit weit weniger Leistungsaufnahme aus, was die Tests der Stiftung Warentest belegen.

Bei Produkttests der Stiftung Warentest schnitten Staubsauger mit einer Leistungsaufnahme von 1.200 Watt am besten ab. Der Testsieger aus dem Jahr 2014 benötigte sogar nur 870 Watt. Gesetzeslage: Seit September 2014 dürfen nach der Ökodesign-Richtlinie ( Verordnung (EU) Nr.666/2013 ) nur noch Staubsauger mit weniger als 1.600 Watt und ab September 2017 mit weniger als 900 Watt und weniger als 80 dB(A) neu auf den Markt gebracht werden.

  • Gleichzeitig müssen sie weitere spezifische Werte wie z.B.
  • Eine Mindeststaubaufnahme auf Teppich- und Hartboden erreichen und eine maximal zulässige Staubemission einhalten.
  • Das stellt sicher, dass die Geräte trotz reduzierter Leistungsaufnahme die Böden gut reinigen und den aufgenommenen Schmutz zurückhalten.

Damit die Staubsauger langsamer verschleißen, müssen die Motoren eine Mindestlebensdauer von 500 Stunden aufweisen und die Saugschläuche bestimmten Haltbarkeitskriterien entsprechen. Ab 2017 müssen auch Wasserfiltersauger die Kriterien erfüllen. Während diese Ökodesign-Verordnung weiterhin Gültigkeit hat, wurde die parallel dazu verabschiedete Verordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung (Verordnung (EU) 665/2013) vom Europäischen Gerichtshof am 08.11.2018 für nichtig erklärt.