Warum Waren Dinosaurier So Groß?

Warum Waren Dinosaurier So Groß
Vorteil: geringer Energieverbrauch – Der Vorteil der Größe liegt darin, dass ein großes Tier viel langsamer auskühlt. Und ein Tier, das keine Energie braucht, um seine Körpertemperatur zu halten, braucht viel weniger zu essen. Die Langhalsdinos standen also rum und haben einfach alles abgefressen, was der Hals erreicht hat. : Warum wurden manche Saurier so groß?

Warum waren die Tiere früher viel größer?

Welt voller Sauerstoff Archiv Biologie. Vor 380 Millionen Jahren gelang der Natur eine folgenreiche Erfindung: Bäume. Vor etwa 300 Millionen Jahren sorgten sie dafür, dass der Sauerstoffgehalt in der Luft auf rund 30 Prozent kletterte, heute sind es nur 21 Prozent. Auf die Tierwelt hatte das gigantische Auswirkungen. Von Dagmar Röhrlich | 20.11.2006 Libellen brachten es auf eine Spannweite von 70 Zentimetern, und ein Kakerlaken-Ahne erreichte eine Größe von einem halben Meter. Vor rund 300 Millionen Jahren waren Insekten und ihre Verwandten sehr viel größer als heute. Die Ursache soll in der Luft gelegen haben: Damals waren Bäume eine recht neue Erfindung der Evolution, und dass sie mit der Photosynthese den Kohlenstoff aus der Luft in Biomasse – sprich: Holz – verwandelten, hatte Folgen: “Als das Holz begraben und Kohle daraus wurde, entzog das der Luft den Kohlenstoff, weil die Mikroben noch nicht den Trick beherrschten, Holz wieder zu zersetzen.

Gleichzeitig produzierten die großen Bäume gewaltige Mengen an Sauerstoff, der sich in der Luft ansammelte. Unsere Berechnungen haben ergeben, dass der Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre damals bei etwa 30 Prozent gelegen haben muss.”Und nicht bei 21 Prozent wie derzeit, erklärt Robert Berner von der Yale University.

Die Theorie vom hohen Sauerstoffgehalt macht Furore. In Experimenten verdoppelten moderne Insekten ihre Größe, wenn sie mit 30 Prozent Sauerstoff aufwachsen. Das könnte erklären helfen, warum ein Tausendfüßer namens Arthropleura zweieinhalb Meter groß wurde.

Könnten aber die Wirbeltiere, die gerade gut das Festland erobert hatten, unter solchen Bedingungen überleben? Um das zu prüfen, experimentiert John VandenBrooks von der Yale University mit den Gelegen des Mississippi-Alligators:”Alligator-Eier sehen aus wie Hühnereier, nur dass sie ganz symmetrisch sind.

Wir nehmen für ein Experiment nur Eier aus einem Gelege, damit die Unterschiede möglichst gering sind.”Dutzende von Eiern werden über Tanks verteilt und dann bei Sauerstoffgehalten zwischen 16 Prozent bis 35 Prozent ausgebrütet. “Jede Woche nehme ich einige Eier heraus und analysiere die Knochenstruktur der Embryonen.

  1. Unsere Resultate vergleichen wir dann mit fossilen Knochen.
  2. Es geht um Charakteristika wie den Phosphatgehalt, die Knochendichte oder um Wachstumsraten.”Das Ergebnis: Die Knochenstruktur gleicht der der Fossilien frappierend – jedenfalls bei Sauerstoffwerten von bis zu 27 Prozent.
  3. Bis in diesen Bereich entwickeln sich die Embryonen besser als unter modernen Bedingungen.

“Anscheinend haben die Knochen eine höhere Dichte, und es wurde mehr Phosphat eingelagert. Die Embryonen waren schneller reif zum Schlüpfen und wogen mehr. Die Erklärung ist wohl die, dass mit einem höheren Sauerstoffgehalt in der Luft auch der Stoffwechsel schneller wird.

Dann wachsen die Embryonen im Ei schneller.”Bei Sauerstoffgehalten von mehr als 27 Prozent verliert sich der positive Effekt. Ab etwa 30 Prozent tauchen sogar negative Erscheinungen auf:”Wenn der Sauerstoffgehalt auf 30 bis 35 Prozent ansteigt, sehen wir in den Lungen und in den Muskeln immer mehr Rötungen.

Die Gewebe verbrennen regelrecht. Gleichzeitig steigt mit dem Sauerstoffgehalt auch der Anteil an Ozon und an freien Sauerstoffradikalen in der Luft, die die Zellen attackieren. Der Körper muss immer mehr Antioxidantien verbrauchen, um damit fertig zu werden.” Also wachsen die kleinen Alligatoren immer schlechter.

  1. Das ist das Ergebnis für moderne Reptilien.
  2. Weil aber vor knapp 300 Millionen Jahren die Amphibien und dann auch die ersten Reptilien viel Zeit hatten, sich an den höheren Sauerstoffgehalt in der Luft anzupassen, könnten 30 Prozent damals wohl möglich gewesen sein.
  3. Als nächstes möchte John VandenBrooks herausbekommen, wie es den Fischen ergeht, die in einer Welt voller Sauerstoff aufwachsen.

Auch sie, davon ist er überzeugt, müssten das schaffen. : Welt voller Sauerstoff

Was war der größte Dino den es gab?

Riesendinosaurier: Das waren die größten Dinosaurier – Der Patagotitan gilt bislang als der größte, bekannte Dinosaurier der Welt. Bis zur Schulter war er 3-mal so hoch wie ein Mensch. Ihr dachtet, der Dinosaurier Tyrannosaurus rex (T. rex) war groß? Mit seinen 13 Metern und 8 Tonnen war er eher klein! Die größten Saurier waren nicht die Fleischfresser, sondern die Pflanzenfresser.

Sie konnten riesig werden: So lang wie zwei Lkw mit Anhänger, schwer wie eine Herde Elefanten und sieben Stockwerke hoch. Aber welcher war der größte Dino, der je gelebt hat? Nach allem, was man bislang weiß, waren Sauropoden die größten Dinosaurier. Charakteristisch für die Pflanzenfresser waren ihr langer Hals und ein kleiner Kopf.

Zu den großen bekannten Dinosauriern aus dieser Gruppe gehören zum Beispiel Brachiosaurus und Brontosaurus mit ihren 26 Metern Länge sowie dreizehn und fünf Metern Höhe. Zu den größten zählen jedoch die Titanosaurier: der Patagotitan mit einer Länge von etwa 37 Metern, einer Schulterhöhe von sechs Metern und einem Gewicht von bis zu 80 Tonnen, der etwa dreißig Meter lange, sechs Meter bis zur Schulter hohe und 70 Tonnen schwere Argentinosaurus sowie der Dreadnoughtus schrani mit einer Länge von 26 Metern, einer Schulterhöhe von fünf Metern und einem Gewicht von 60 Tonnen.

  1. Ein Patagotitan war damit allein bis zur Schulter rund 3-mal so hoch wie ein Mensch von 1,70 Meter und rund 2,5-mal so lang wie ein Linienbus von 15 Metern Länge.
  2. Da selten ganze Skelette gefunden werden, nutzen Wissenschaftler Knochen, um die Größe der Dinosaurier zu berechnen.
  3. Die Knochen dieser drei Riesendinosaurier wurden in der südargentinischen Region Patagonien entdeckt.

Die Überreste von Australotitan cooperensis zeigten, dass Titanosaurier nicht nur in Südamerika, sondern auch auf dem Gebiet des heutigen Australiens lebten. Aber auch andere Pflanzenfresser waren sehr groß: Ein Supersaurus mit geschätzten 35 Metern Länge, acht Metern Höhe bis zur Schulter und 36 Tonnen Gewicht, der in Nordamerika lebte, zählt ebenfalls zu den größten Dinosauriern der Welt.

Wie groß war der größte Dino der Welt?

Veröffentlicht am 17.05.2014 | Lesedauer: 3 Minuten Das sind die Knochen des größten Dinosauriers der Welt Argentinische Wissenschaftler haben die Knochen des vermutlich größten Dinosauriers der Welt geborgen. Der Titanosaurier soll circa 77 Tonnen gewogen haben – so viel wie 14 Afrikanische Elefanten.

Quelle: Zoomin.TV Autoplay So schwer wie 14 Elefanten und über 40 Meter lang soll der Riesensaurier einst gewesen sein, den Paläontologen nun in Patagonien ausgegraben haben. Er ist das bislang größte jemals gefundene Tier. E in Team der BBC war mit dabei: Forscher wollen in Argentinien einen der bislang größten, vielleicht sogar den größten Dinosaurier aller Zeiten ausgegraben haben.

Nach Schätzungen der Paläontologen war der Saurier 40 Meter lang und 20 Meter hoch. Es soll um die 77 Tonnen gewogen haben – so viel wie 14 Afrikanische Elefanten, Die Forscher glauben, dass sie hiermit eine neue, bislang unbekannte Art gefunden haben.

  • Der riesige Pflanzenfresser lebte nach ersten Datierungen in der späten Kreidezeit.
  • Das schließen die Wissenschaftler aus dem Alter des Gesteins, in dem die Knochen gefunden wurden.
  • Es könnte sich um eine neue Art der Titanosaurier handeln.
  • Die Tiere zeichnen sich durch einen tonnenförmigen Körper mit langem Hals und Schwanz aus.

Der Finder der Knochenreste ist ein Farmarbeiter. In der Wüste in der Nähe von La Flencha im Nordosten Patagoniens stolperte er nach BBC-Angaben geradezu über die fossilen Reste des Sauriers. Die Wissenschaftler, die zum Fundort gerufen wurden, konnten an der Ausgrabungsstätte um die 150 Knochen finden.

Was war das größte Lebewesen auf der Erde?

1. Gigantischer Greis – Das grösste Lebewesen der Erde ist der dunkle Hallimasch in einem Nationalpark in Oregon, USA. Er bedeckt eine Fläche, die so gross ist wie ca.560’000 nebeneinander stehende Elefanten und wiegt schätzungsweise soviel wie 900 kleinere Autos.

Warum sind Riesen ausgestorben?

Ursachen des Aussterbens – Die letzten Riesenfaultiere verschwanden am Ende des Pleistozäns etwa gleichzeitig mit einem Klimawandel und dem erstmaligen Erscheinen des Menschen in Nordamerika. Es ist bis heute umstritten, ob die Paläoindianer, die Vorfahren der amerikanischen Ureinwohner, für das Verschwinden der Riesenfaultiere verantwortlich sind.

Lange machte man den rasanten Klimawandel am Ende der letzten Kaltzeit dafür verantwortlich. Die Erwärmung verschob die Niederschlagszonen, die Gletscher schmolzen und der Meeresspiegel stieg. Einige Wissenschaftler vertreten die Theorie, dass sich viele Tierarten, darunter auch die Riesenfaultiere, nicht schnell genug an die neuen Umweltbedingungen anpassen konnten.

Gegen diese These steht jedoch, dass Riesenfaultiere über zwei Millionen Jahre lang viele Klimawandel, Warm- und Kaltzeiten überstanden. Zudem gehörten sie zu den wenigen südamerikanischen Arten, die bei der Entstehung der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika auf dem nordamerikanischen Kontinent Fuß fassen und sich weit ausbreiten konnten, was ebenfalls für ein ausgeprägtes Anpassungsvermögen spricht.

  1. Neuere Studien zeigen, dass kleinere Arten auf den karibischen Inseln Hispaniola und Kuba erst vor 5500 bis 4200 Jahren ausstarben.
  2. Der Mensch besiedelte Amerika vor 10.000 bis 30.000 Jahren.
  3. Die letzten Riesenfaultiere verschwanden auf dem Festland vor rund 10.000 Jahren.
  4. Dies legt den Schluss nahe, dass die Tiere stark bejagt wurden.

Sie konnten dem Menschen wahrscheinlich nicht viel entgegensetzen, da sie sich wie ihre heutigen Verwandten nur sehr langsam bewegten. Vermutlich war für das Aussterben der Riesenfaultiere eher der Mensch verantwortlich, weniger die Folgen des Klimawandels.

Was ist größer als T-Rex?

Welches war der größte fleischfressende Dinosaurier, der je gelebt hat? Lange Zeit galt der Tyrannosaurus Rex, den jeder kennt, als größter Fleischfresser. Mittlerweile kennt man aber einen Raubsaurier aus Argentinien. Der heißt Giganotosaurus und wurde größer als T-Rex – man schätzt, etwa 13 bis 14 Meter lang, während T-Rex 10 bis 11 Meter lang wurde.

Und dann gibt es noch den Spinosaurus. Das Problem ist, dass alle Reste von Spinosaurus im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Aber der war auch sehr riesig. Und Reste, die man von ihm gefunden hat, deuten auf einen Dinosaurier hin, der etwa gleich groß war wie Giganotosaurus. Das sind die größten fleischfressenden Landsaurier, die nach meinem Kenntnisstand bisher bekannt sind.

: Welches war der größte fleischfressende Dinosaurier, der je gelebt hat?

Ist der Giganotosaurus stärker als der T-Rex?

Giganotosaurus Giganotosaurus lebte vor etwa 100 Mio. Jahren im heutigen Südamerika. Er war einer der größten fleischfressenden Dinosaurier, der je gelebt hat. Mit bis zu 13 m Länge und über 7 t Gewicht übertraf er wahrscheinlich auch die Größe von Tyrannosaurus rex. Warum Waren Dinosaurier So Groß Warum Waren Dinosaurier So Groß Warum Waren Dinosaurier So Groß Warum Waren Dinosaurier So Groß Giganotosaurier hatten einen etwa 1,5 m langen Schädel mit vielen, messerscharfen Zähnen, die alle ähnlich gebaut waren. Seitlich zusammengedrückt, mit Zacken an den vorderen und hinteren Rändern, hatten sie einen ovalen Querschnitt und entsprachen damit dem typischen Bau fleischfressender Dinosaurier.

  • Mit diesen konnten sie ihre Beute erlegen und zerlegen.
  • Iefer und Gebiss waren jedoch nicht zum Kauen geeignet.
  • Die Nahrung landete unzerkaut im Magen.
  • Giganotosaurus war als großer Dinosaurier homoiotherm, d.h.
  • Ein Tier mit gleichwarmer Körpertemperatur.
  • Sein Energiebedarf war höher als der von heutigen Reptilien, aber geringer als der heutiger Säugetiere.
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Für einen erwachsenen Giganotosaurus berechneten Wissenschaftler einen täglichen Nahrungsbedarf von etwa 20 kg Fleisch. Das ist mehr als das Doppelte dessen, was ein großer Tiger frisst. Warum Waren Dinosaurier So Groß Auf unserer heutigen Erde ist der Amurtiger mit einer Kopf-Schwanz-Länge von über 3 m und bis zu 300 kg Körpergewicht die größte und schwerste Katze. Tiger haben ein spezialisiertes Raubtiergebiss. Im kurzen Kiefer gibt es sehr unterschiedliche Zahntypen.

Hat sich ein Tiger nahe genug an die Beute herangeschlichen, springt er sie von hinten an. Dabei dienen die bis zu 7 cm langen Eckzähne als Fangzähne, mit denen das Beutetier gepackt und getötet wird. Spitze und scharfkantige Backenzähne sind als Reißzähne ausgebildet. Sie dienen dazu Fleisch oder Knochen herauszutrennen.

Die Nahrung wird unzerkaut geschluckt. Wie alle Säugetiere (auch wir Menschen) haben Tiger einen einmaligen Zahnwechsel. Anders als bei den Sauriern wächst bei einem erwachsenen Tiger ein einmal verlorengegangener Zahn nicht nach, was die Ernährung stark einschränken kann.

Welche natürlichen Feinde hatte der T-Rex?

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Erstellt: 16.12.2015 Aktualisiert: 07.01.2019, 17:40 Uhr Kommentare Teilen Warum Waren Dinosaurier So Groß Der Fleischfresser ist für seinen enormen Kopf bekannt. © rtr Eine Sensation im Naturkundemuseum: In Berlin gibt es das Original-Skelett eines Tyrannosaurus rex zu sehen. Der zwölf Meter lange und sechs Meter große Tristan wurde 2010 entdeckt. Von Juliane Meissner Der Tyrannosaurus rex war eines der gefährlichsten Raubtiere seiner Zeit.

  • Er lebte vor 67 Millionen Jahren.
  • Heute ist er beliebt, es gibt ihn als Spielzeugfigur und er spielt die Hauptrolle in Filmen und Serien.
  • Doch eines ist selten: ein gut erhaltenes, echtes Skelett des Giganten, den man Tristan getauft hat.
  • Deshalb zeigen Museen weltweit oftmals nur Nachbildungen aus Plastik.

Das Naturkundemuseum Berlin präsentiert von heute an das Original-Skelett eines Tyrannosaurus rex – eine europaweite Sensation. Doch wer war dieser T-Rex eigentlich? Ein Porträt: Mit einem Biss zermalmte Tristan Knochen, er fraß mehrere Kilogramm Fleisch am Tag, und seine Zähne waren so groß wie Steakmesser.

Der zwölf Meter lange und sechs Meter große Tristan wurde 2010 entdeckt, in der hügeligen Prärie des US-Bundesstaates Montana. Zwei Jahre lang haben Experten seine Knochen mit Meißel und Hammer aus dem Stein im Boden befreit. Früher, vor Jahrmillionen, war das Gebiet eine große Ebene mit Flüssen gewesen.

Dort wuchsen Bäume, ein paar Gräser und kleinere Büsche. „Vermutlich ist der Fluss über die Ufer getreten, und in dem überschwemmten Gebiet hat der tote T-Rex dann ungestört gelegen”, sagt Heinrich Mallison, Paläontologe am Naturkundemuseum Berlin. „Wäre er mitten in der Landschaft verwest, hätten ihn andere Saurier vermutlich angenagt.” Aber Tristan hat die Zeit gut überdauert, viele seiner Knochen sind unbeschädigt.

  1. Bis die Evolution diesen Giganten hervorbrachte, dauerte es mehrere Millionen Jahre.
  2. Denn die ersten Tyrannosaurier existierten vor 170 Millionen Jahren, und sie waren vermutlich menschengroß.
  3. Sie lebten im heutigen China, in Russland und Nordamerika.
  4. Die Tiere passten sich ihrer Umgebung an, einige blieben klein, andere wuchsen.

Größe hat für Tiere noch andere Vorteile, sie können zum Beispiel länger mit wenig Nahrung auskommen als kleine Tiere. Der Tyrannosaurus rex bildete in seiner Entwicklung zudem zwei wichtige Merkmale aus: seinen großen Kopf und seine kurzen Arme. Tristans Schädel misst anderthalb Meter.

Der T-Rex hatte wegen seines massigen Schädels einen kurzen gedrungenen Rumpf mit breitem Nacken. Deshalb konnte das Tier seinen Kopf halten und war trotzdem wendig”, sagt der Paläontologe. Nicht geklärt ist die Funktion der kurzen Arme. „Sie waren ungefähr so lang wie die Arme eines Menschen – nur doppelt so dick.

Die Tiere hatten also sehr viel Kraft.” Deshalb vermuten die Forscher, dass die Arme auch eine Funktion hatten. Theorien dazu gibt es viele – bewiesen ist jedoch keine. Dem T-Rex wird wegen seiner kurzen Arme auch unterstellt, er hätte nach einem Sturz nicht mehr aufstehen können.

  1. Das stimmt nicht.
  2. Er hat sich auf den Bauch gedreht, und sich auf seinen Füßen hin- und hergeschaukelt, bis er aufstehen konnte”, erklärt Mallison.
  3. Zumindest, wenn der „Eidechsenkönig” – was sein Name übersetzt bedeutet – sich nicht verletzt hatte.
  4. Der T-Rex hatte zwar kaum natürliche Feinde.
  5. Doch bislang wurde kein Skelett eines Tiers gefunden, das länger als 30 Jahre gelebt hatte.

„Raubtiere leben gefährlich. Meistens ist ein Tyrannosaurus rex durch einen Jagdunfall gestorben”, sagt Mallison. „Zum Beispiel, wenn der T-Rex hingefallen ist, sich ein Bein brach und nicht mehr jagen konnte.” Wenn das Tier jedoch ausgewachsen war, sind ihm nur noch wenige Fehler beim Jagen passiert.

  • Einige Tyrannosaurier wurden vermutlich auch von Konkurrenten getötet und gefressen, vor allem als Jungtiere.
  • Bislang wissen Forscher nicht, wie alt ein T-Rex werden konnte.
  • Auch das Alter von Tristan können sie nur schätzen.
  • Er war auf jeden Fall ausgewachsen.
  • Denn er hatte kleine Hörner am Kopf – ein Merkmal, das nur die großen Tiere hatten”, sagt Paläontologe Mallison.

Seine volle Körpergröße erreichte der Tyrannosaurus rex ungefähr mit 20 Jahren. US-Forscher vermuten, dass der Dinosaurier aber schon als Jugendlicher geschlechtsreif war. Wie auch bei den Vögeln legte der weibliche T-Rex Eier. Für die Schalen benötigte das Tier Kalzium, das in den Oberschenkelknochen gespeichert wurde.

Diese Einlagerungen sind bis heute das einzige sichere Indiz, um herauszufinden, ob ein T-Rex männlich oder weiblich war. „Aber Weibchen hatten diese Kalziumablagerungen nur in der Paarungszeit. Also nur, weil wir sie bei Tristan nicht gefunden haben, muss das nicht bedeuten, dass Tristan kein Weibchen war”, sagt Mallison.

Der Tyrannosaurus hatte noch eine weitere Gemeinsamkeit mit Vögeln: Beim Schlüpfen war der Dinosaurier gefiedert. Ob er als ausgewachsenes Tier noch Federn hatte, konnten Forscher bislang nicht nachweisen. Federn überdauern die Zeit nicht so gut wie Knochen.

„Es würde mich aber sehr wundern, wenn der T-Rex als ausgewachsenes Tier gar keine Federn mehr hatte. Als Jugendlicher hatte der Dinosaurier vermutlich einen grazilen Körperbau”, sagt Mallison. Offenbar war er flink und jagte seine Beute. Gegen Ende seiner Teenagerzeit hatte der T-Rex dann einen immensen Wachstumsschub.

Er wurde größer, legte jeden Tag zu, und sein massiger Schädel bildete sich aus. Das Tier musste in diesem Alter sein Jagdverhalten ändern. „Denn ein ausgewachsener T-Rex konnte nicht schnell rennen. Er hatte weder starke Knöchel noch Knie – beides benötigt man als schneller Läufer”, sagt Mallison.

Was sind die Nachfahren der Dinosaurier?

Die Nachfahren der Dinosaurier. In heutigen Reptilien wie Eidechsen, Leguanen und Chamäleons steckt nur noch wenig Dinosaurier. Am engsten sind die Krokodile mit den Dinosauriern verwandt.

Wie alt ist ein Dino geworden?

Können die Forscher aufgrund ihrer Funde feststellen, welches Alter ein Dinosaurier erreichen konnte? Isabella aus dem österreichischen Dornbirn stellte diese Frage. – Bisher konnte noch nicht exakt nachgewiesen werden, wie alt ein Dinosaurier werden konnte.

Man vergleicht hauptsächlich mit heute lebenden Tieren. An den Knochen- und Zahnuntersuchungen stellte man fest, dass manche Tiere vielleicht mehr als 200 Jahre alt werden konnten. Schildkröten haben eine Lebenserwartung von bis zu 300 Jahren, der Mensch von durchschnittlich 75 Jahren, Pferde von 25 Jahren.

Katzen werden bis zu 16 Jahre alt. Das Alter von 200 Jahren werden aber die meisten Saurier kaum erreicht haben. Oft sind sie vorher durch Naturkatastrophen, Krankheiten, Unfälle oder als Beutetiere räuberischer Dinosaurier umgekommen. Bei den großen Dinosauriern geht man auch davon aus, dass sie 40 bis 50 Jahre benötigten, um sich fortpflanzen zu können.

Wenn Dinosaurier etwa so lange lebten wie Krokodile, dann könnten sie über 300 Jahre alt geworden sein. Waren sie eher wie Elfanten wurden die größten rund 100 Jahre alt. Kleine Dinosaurier wurden vermutlich nicht älter als 5 Jahre. Herausgefunden haben die Wissenschaftler Krankheiten, an denen die Dinosaurier litten.

So zum Beispiel an Arthritis, Gicht, Rheuma und anderen Erkrankungen, bei denen die Knochen geschädigt werden. Was bedeutet “Altern” eigentlich? Jeder hat eine Idee davon, was es heißt, alt zu werden. Fast jedes Lebewesen altert, ja sogar Gegenstände können alt werden.

Die Wissenschaft des Alterns von Lebewesen und speziell dem Menschen heißt Gerontologie (gr. geron=Greis, logos=Lehre). Das Altern von Lebewesen ist ein biologischer Vorgang. Er ist nicht umkehrbar und am Ende steht der Tod. Im Laufe des Lebens findet eine Vielzahl von biologischen Abläufen statt. Einige davon führen dazu, dass nach und nach Zellen, Organe und Gewebe ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen können.

Es sind sogenannte “degenerative” (sinngemäß: abbauende) Prozesse. Die Verhärtung von Blutgefäßen zählt beispielsweise dazu oder auch Fehlfunktionen von Nervenzellen. Kann das Altern aufgehalten werden? Gesunde Ernährung, Bewegung, nicht Rauchen, zudem gibt es einige Substanzen, von denen gesagt wird, sie könnten einige Prozesse des Alterns bremsen.

Aufhalten kann man das Altern aber nicht. Warum gibt es Tod überhaupt? Tod ist notwendig für das Leben und die Weiterentwicklung der Arten. Ohne den Tod von Organismen wäre die Welt schnell unbewohnbar. Sogar Bakterien, die sich durch Zellteilung vermehren und von denen man glaubte, sie wären gewissermaßen unsterblich, sterben aus Altersgründen ab.

Mehr über Dinosaurier erfährst du auch in unserem Dinosaurier-Spezial! Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt

Haben Menschen in der Dinosaurier gelebt?

Nein, als die Dinosaurier lebten, also vor über 200 Millionen Jahren, gab es noch keine Menschen! Die Erduhr hilft Dir in der zeitlichen Orientierung: Stell Dir einen Kreis von 60 Minuten vor. Das Urmeer entstand nach 8 Minuten. Lange Zeit gab es keine Lebewesen.

Woher weiß man dass es Dinosaurier gegeben hat?

Fossilbelege – Das Wissen über die Dinosaurier erhalten Paläontologen durch die Untersuchung von Fossilien ; dabei spielen Knochenfunde eine herausragende Rolle, durch sie werden wichtige Daten über Verwandtschaftsbeziehungen, Anatomie und Körperbau, Biomechanik und vieles mehr gewonnen.

Weitere Hinweise, besonders über das Verhalten der Dinosaurier, liefern die Spurenfossilien, etwa Zahnabdrücke an Knochen von Beutetieren, Hautabdrücke, Schwanzabdrücke, und vor allem fossile Fußspuren, die mit Abstand häufigsten Spurenfossilien. Spurenfossilien ermöglichen es, Dinosaurier aus einer anderen Perspektive zu studieren, da das Tier lebte, als die Spuren hinterlassen wurden, während Knochen immer von toten Tieren stammen.

Weitere Informationen werden aus fossilen Eiern und Nestern, aus Koprolithen (versteinertem Kot) und Gastrolithen (Magensteinen, die zur Zerkleinerung der Nahrung von einigen Dinosauriern verschluckt wurden) gewonnen.

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Hat man DNA von Dinosaurier?

521 Jahre Halbwertzeit – Aber selbst unter den besten Konservierungsbedingungen hat DNA ein Problem: Sie zerfällt nach dem Tod “ihres” Lebewesens stetig. Nach neuesten Forschungsergebnissen, sagt Verena Laupert, habe DNA eine Halbwertzeit von 521 Jahren.

  • Das heißt, 521 Jahre nach dem Tod ist noch die Hälfte der DNA da, nach weiteren 521 Jahren die Hälfte von der Hälfte, also insgesamt nur noch ein Viertel, nach nochmal 521 Jahren nur noch ein Achtel und so weiter.
  • Da lässt sich erahnen, wie viel DNA 65 Millionen Jahre nach dem Aussterben der Saurier noch auffindbar sein dürfte: So gut wie keine.

Umso erstaunlicher war es, als Forscher im Jahr 2020 dann doch verkündeten, Dino-DNA gefunden zu haben. Genauer gesagt, fanden sie in verkalktem Knorpelgewebe Zellen mit zum Teil intakten Zellkernen. Und in einem dieser Kerne steckte noch ein Stück Dino-DNA.

Was war das größte Tier der Urzeit?

Prähistorische „Seeungeheuer” waren womöglich größte Tiere der Erdgeschichte | National Geographic Im Südwesten Englands wurden die Überreste eines gewaltigen Meeresreptils entdeckt. Der Ichthyosaurier lebte vor etwa 205 Millionen Jahren und war bis zu 26 Meter lang – fast so lang wie ein Blauwal, wie die, in der das Fossil beschrieben wird.

Der moderne Blauwal gilt seit Langem als das größte Tier, das je gelebt hat. Aber der aktuelle Fund und ähnliche faszinierende Fossilien lassen vermuten, dass in den Meeren der Erde einst vielleicht noch größere Wesen schwammen. RIESENREPTIL Die Ichthyosaurier waren die meeresbewohnenden Zeitgenossen der Dinosaurier.

Ihre Körperform ähnelte grob der heutiger Delfine. Ihre größte Artenvielfalt erreichten sie vor etwa 210 Millionen Jahren im späten Trias, wobei einige noch bis in die späte Kreidezeit hinein existierten. Etwa 25 Millionen Jahre vor dem großen Massenaussterben der nicht flugfähigen Saurier verschwanden sie jedoch aus dem Fossilbericht.

  • Der zusammengesetzte Kieferknochen gehörte einem 26 Meter langen Ichthyosaurier.
  • Foto von Dean Lomax, The University of Manchester Die meisten Ichthyosaurier waren deutlich kleine als das neu entdeckte Exemplar – einige ebenfalls in Großbritannien gefundene Exemplare waren sogar nur 1,5 bis 3,3 Meter groß.

FOSSILSTRAND Der Fossiljäger und Co-Autor der Studie Paul de la Salle durchkämmte im Mai 2016 den Strand bei Lilstock in Somerset, als er einen großen, rätselhaften versteinerten Knochen fand. Mit der Vermutung, dass es sich um einen Ichthyosaurier handeln könnte, schickte er Bilder des Knochens an die Experten für Meeresreptilien Dean Lomax an der Universität Manchester und Judy Massare an der SUNY Brockport in New York.

Weitere Suchen offenbarten fünf Fossilbruchstücke, die zusammen einen knapp einen Meter langen Knochen bildeten, den Wissenschaftler als Teil des Unterkiefers eines Ichthyosauriers identifizierten. Aufgrund der Größe des Knochens glauben die Wissenschaftler, dass dieser Ichthyosaurier größer als alle bisher bekannten Exemplare war.

Lomax und Massare reisten nach Alberta in Kanada, um ein vollständigeres Fossil von Shonisaurus sikanniensis zu untersuchen, einem 21 Meter langen Ichthyosaurier, der 2004 gefunden wurde. Sie verglichen das neue Fossil mit dem gleichen Knochen im Kiefer des Shonisaurus und stellten fest, dass er 25 Prozent größer ist.

Das Team übertrug diese Zahl auf die Gesamtkörpergröße und kam so zu der Schätzung von 26 Metern. Diese Rekonstruktion des riesigen Ichthyosauriers Shonisaurus zeigt seine Skelettstruktur und sein mögliches Erscheinungsbild zu Lebzeiten. Foto von Nobumichi Tamura & Scott Hartman NOCH MEHR RIESEN Lomax zufolge hat die Entdeckung dazu geführt, dass das Team eine ganze Reihe von einzelnen Knochenfunden in der Nähe des Dorfes Aust im englischen Gloucestershire neu bewertet hat.

Manche davon wurden schon 1850 entdeckt. Diese Fundstücke wurden lange als Knochen terrestrischer Dinosaurier interpretiert, aber so ganz schlüssig sei das nie gewesen. Schließlich erkannten die Wissenschaftler, dass all diese Stücke ebenfalls zu riesigen Ichthyosauriern gehörten – womöglich sogar zu solchen, die noch größer als das kürzlich identifizierte Exemplar waren.

  • Wir haben sie mit diesen Knochen von Aust verglichen, und als ich sie persönlich sah, ist mir einfach die Kinnlade runtergeklappt”, sagt Lomax.
  • Mir wurde klar, dass es sich um einen riesigen Ichthyosaurier handelte, und um das größte, das jemals im Vereinigten Königreich gefunden wurde.” Darren Naish, ein Paläontologe von der Universität von Southampton, stimmt ebenfalls zu, dass die Größe dieser Knochen verblüffend ist.

Er gehört zu einem Team, das die Knochen von Aust vor Kurzem untersucht hat und ebenfalls zu dem Schluss kam, dass sie zu einem gigantischen Ichthyosaurier gehören. Er stimmt mit den Größenschätzungen der Studienautoren überein und sagt, dass diese Tiere „an die Größe diverser riesiger Bartenwale herankamen oder sie sogar überschritten.” John Pickrell auf folgen.

Welche Tiere gibt es noch aus der Urzeit?

Perlboote – Seit 500 Millionen Jahren existieren die sogenannten Nautiliden auf der Erde. Sie gehören zu den ursprünglichsten Formen der Kopffüßer, die auch die Kraken und Tintenfische umfassen. Fossilienfunde deuten an, dass die Nautiliden vor 450 Millionen sehr vielfältig waren. Davon sind heute noch sechs Arten übrig, zu denen diese sogenannten Perlboote gehört. Leider sind alle sechs Arten akut bedroht. Die gewundenen Schalen, in denen sie durchs Meer schwimmen, sind als Souvenirs sehr begehrt. Bild 1 von 10

Mehr zu: Lebende Fossilien – Diese Lebewesen gibt es seit Urzeiten

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Waren Faultiere früher größer?

Bis zu vier Meter groß: Die sanften Riesen der Urzeit 13. April 2021 um 21:44 Uhr Riesenfaultiere waren zu schwer, um auf den Bäumen zu leben. Foto: dpa/Robert Bruce Horsfall Vor rund drei Millionen Jahren – lange nach dem Aussterben der Dinosaurier – bevölkerten riesige Säugetiere unsere Erde. Eines der größten dieser Zeit war das Riesenfaultier. Faultiere kennt man als gemütliche Tiere. Sie hängen den lieben langen Tag im dichten Geäst von Bäumen in Wäldern in Mittelamerika und Südamerika. Aber wusstest du, dass vor Tausenden von Jahren Faultiere lebten, die dafür viel zu schwer waren? Sie konnten so groß werden wie Elefanten! Deswegen nennt man sie heute auch Riesenfaultiere.

Sie starben vor etwa 10.000 Jahren aus. Statt in Bäumen hielten diese Riesen sich am Boden auf. Sie durchstreiften die Steppen und Wälder des amerikanischen Kontinents, mal auf vier, mal auf zwei Beinen. Die meiste Zeit des Tages waren sie mit Fressen beschäftigt. „Um so groß zu werden, brauchten die Tiere viel Energie.

Deshalb fraßen sie Gräser, trockene Sträucher und Unmengen von Blättern. Wahrscheinlich kamen so einige Hundert Kilo Grünzeug pro Tag zusammen”, erklärt Hervé Bocherens. Er ist Paläontologe und erforscht Riesenfaultiere. Anhand von versteinerten Knochen, Zähnen und Kot untersucht er deren Lebensweise.

  • Besonders fasziniert ihn ihre Fähigkeit, sich anzupassen.
  • Immerhin überlebten die Riesenfaultiere in fast drei Millionen Jahren einige Klimaveränderungen und fanden immer neue Lebensräume.
  • Ein wichtiger Grund für ihr Überleben war die Größe.
  • Vor knapp drei Millionen Jahren kommen immer mehr Säbelzahntiger, Wölfe und Bären von Nord- nach Südamerika.

Um sich besser gegen diese Raubtiere wehren zu können, wuchsen auch die Riesenfaultiere.” Die größten Exemplare wurden bis zu vier Meter groß. Bei Gefahr stellten sie sich auf die Hinterbeine und schlugen mit ihren langen Krallen zu. Selbst für einen Riesenbären oder eine Säbelzahnkatze konnte eine solche Begegnung ziemlich ungemütlich werden.

  1. Doch was ließ die Riesenfaultiere trotzdem aussterben? Vermutlich gebe es dafür gleich mehrere Gründe, erklärt der Forscher.
  2. Vor knapp 14.000 Jahren verändert sich das Klima stark.
  3. Erst wird es deutlich wärmer.
  4. Nur 2000 Jahre später kühlt es wieder deutlich ab.
  5. Diese schnellen Klimaveränderungen schwächten die Riesenfaultiere.

Ein weiterer Grund für ihr Aussterben könnte der Mensch sein. „Für die steinzeitlichen Jäger mit ihren Speeren waren die Faultiere leichte Beute, die auch noch viel Fleisch brachte” sagt er. (dpa) : Bis zu vier Meter groß: Die sanften Riesen der Urzeit

Wer hat die Riesen besiegt?

Riesen in der Bibel und Tora – gegen ; Lithographie von Osmar Schindler aus dem Jahre 1888 Eine schwer zu deutende Erwähnung von Riesen befindet sich im vor der Sintfluterzählung. Die Riesen seien entstanden, nachdem die „Gottessöhne” sich die Töchter der Menschen zu Frauen nahmen und sich mit diesen paarten.

  1. Die Kinder aus diesen Beziehungen legten nach der Erzählung den Grundstock für das Volk der Riesen ( 6,4 ).
  2. Eine alternative Bezeichnung ist,
  3. Dieses Volk soll nach einer Interpretation durch die hinweggewischt worden sein, da es in seinem Kern böse war.
  4. Mehrere weitere Referenzen auf diese „Söhne der Götter” finden sich in der Bibel.

Psalm 29 nimmt mit der Bezeichnung „Himmlische” möglicherweise ebenfalls Bezug hierauf, wobei im weiteren Text speziell Referenzen zum mit dem Berg Sirjon (), seinen und der Wüste gemacht werden – alle mit einer Lage nördlich von Israel beim bzw. in,

  1. Da ein amerikanischer Priester die Berichte der Bibel als unbedingt wahr bezeichnete, kam ein Bauer auf die Idee, ihm den „Beweis” für deren Existenz zu liefern.
  2. Der vergrabene, den er erschaffen hatte, wurde erst sehr spät als eine Fälschung erkannt.
  3. In etwas breiterer, wenn auch im Kontext gesehen tendenziell übertriebener Darstellung findet sich der Bericht von Kundschaftern, die von den in der Wüste stehenden Israeliten unter ausgesandt wurden, um das gelobte Land nördlich des Sinai, „in dem Milch und Honig fließen”, zu erkunden.

Einzelne Teile der dortigen Einwohner werden als Riesen klassifiziert und weiterhin als Söhne und später als Anakiter bezeichnet. Und sie brachten über das Land, das sie erkundet hatten, ein böses Gerücht auf unter den Israeliten und sprachen: Das Land, durch das wir gegangen sind, um es zu erkunden, frisst seine Bewohner und alles Volk, das wir darin sahen, sind Leute von großer Länge.

  1. Wir sahen dort auch Riesen, Anaks Söhne aus dem Geschlecht der Riesen, und wir waren in unsern Augen wie Heuschrecken und waren es auch in ihren Augen.
  2. 13,32-33 ) Für die Region des Landes soll es noch ein zweites Riesenvolk gegeben haben, das als bekannt war.
  3. Die Emiter haben vorzeiten darin gewohnt; das war ein großes, starkes und hoch gewachsenes Volk wie die Anakiter.
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Man hielt sie auch für Riesen wie die Anakiter; und die Moabiter nennen sie Emiter. ( 2,10-11 ) In den nachfolgenden Eroberungsphasen kam es dann zu Siegen gegen zahlreiche Völker, wobei nach Angaben der Bibel im Land (in etwa der Golan) der König und letzte Riese besiegt wurde.

Die Angaben zu seinem Grab deuten auf eine Anlage hin, die mindestens 3 m oder gar 4,5 m Länge hatte. So nahmen wir zu der Zeit den beiden Königen der Amoriter das Land jenseits des Jordans, und das ganze Baschan bis nach Salcha und Edreï, die Städte des Königreichs Ogs von Baschan. Denn allein der König Og von Baschan war noch übrig von den Riesen.

Siehe, in Rabba, der Stadt der Ammoniter, ist sein steinerner Sarg, neun Ellen lang und vier Ellen breit nach gewöhnlicher Elle. ( 3,8-11 ) Og wird teils dem Geschlecht der zugeordnet. Seine Hauptstadt, das heutige (), wird den zugeordnet bzw. dem Staat,

  1. In 5. Mose 3,13 wird Baschan nochmals explizit als „Land der Riesen” bezeichnet.
  2. Und mit Josua 13,13 wird bekräftigt, dass der Sieg über diese Völker und speziell den Riesen von den Israeliten unter Moses erreicht wurde.
  3. Im folgenden Zitat wird seinem Nachfolger die weitgehende Ausrottung der Riesen in den nordöstlichen Regionen zugesprochen: Zu der Zeit kam Josua und rottete aus die Anakiter von dem Gebirge, von Hebron, von Debir, von Anab und vom ganzen und vom ganzen Gebirge Israel, und er vollstreckte an ihnen den Bann mit ihren Städten und ließ keine Anakiter übrig im Lande der Israeliten außer in Gaza, in Gat, in Aschdod; dort blieben einige von ihnen übrig.

( 11,21-22 ) Der Name Baschan wird im Buch Ezechiel nochmals schwach mit in Verbindung gebracht. Diese Völker werden ebenso nördlich von Israel eingeordnet wie das Land von Og und gelten zumindest mythologisch als Nachfahren von, Gog und Magog sollen einer nichtbiblischen Sage nach unter Führung von zunächst von in geflüchtet sein und sollen sich später als erste Siedler auf den britischen Inseln speziell in niedergelassen haben.

  1. Dort soll es den Legenden nach besonders viele Riesen gegeben haben.
  2. Die Bibel dagegen beschreibt ein weitaus weniger fern liegendes Ende der Riesen: »An jenem Tag«, sagt der Herr, »bestimme ich für Gog im Land Israel einen Begräbnisplatz: das Karawanental östlich vom Toten Meer.
  3. Dort wird man ihn und sein ganzes Heer begraben.

Der Grabhügel wird so groß sein, dass er das ganze Tal versperrt und niemand mehr durchziehen kann. Das Tal wird man Tal der Heeresmacht Gogs nennen.« ( 39,11 ) Weitaus bekannter als obige Passagen und die daran anknüpfende völkische Thematik ist der Kampf des noch knabenhaften gegen den Riesen,

Goliat soll laut 17,4 eine Größe von sechs Ellen und einer Handbreit gehabt haben, was von manchen Auslegern als 2 m, meist aber als 3 m verstanden wird (so laut, die spricht lediglich von vier (altgriech. tessaron ) Ellen und einer Handbreit ). Zu seiner Ausrüstung gehörten schwere Waffen und Rüstung aus Erz sowie ein Schild, der von einem Helfer getragen werden musste.

Sein Speer war dahingehend ungewöhnlich, dass dessen Schaft einem ähnelte. Sein Schwert wurde zu späterer Zeit von einem Priester an David übergeben. Laut Bibel gehörte Goliat einem Volk von Riesen an, den, Für die meisten seiner Vertreter wird der Ort, eine Stadt aus dem Bund der, genannt.

In 2. Samuel 21 finden sich nach Schilderungen der Kämpfe von David gegen die Philister die folgenden Schlusszeilen (Verse 20–22): Und es erhob sich noch ein Krieg bei Gat. Da war ein langer Mann, der hatte sechs Finger an seinen Händen und sechs Zehen an seinen Füßen, das sind vierundzwanzig an der Zahl, und auch er war vom Geschlecht der Riesen.

Und als er Israel hohnsprach, erschlug ihn Jonatan, der Sohn Schammas, der ein Bruder Davids war. Diese vier stammten vom Geschlecht der Riesen in Gat und fielen durch die Hand Davids und seiner Kriegsleute. ( 21,20-22 ) Folkloristische Darstellung des Riesen Samson, Mariapfarr (Österreich) In einigen Überlieferungen wird auch () als Riese oder zumindest riesenhafter Mensch mit großen Kräften bezeichnet.

Wie lange leben die Riesen?

Deutsche Riesen

Herkunft Belgien
Farben Grau, Schwarz, Gelb
Fell Dicht
Gewicht Über 7 kg
Lebenserwartung ca.7 Jahre

Warum werden Tiere größer?

Lässt sich Evolution vorhersagen? Würden sich alle Tiere noch einmal genauso entwickeln, wenn man die Zeit zurückdrehen könnte? Seit vielen Jahren versuchen Forscher diese Frage zu beantworten. Nun zeigt eine der größten Vergleichsstudien von Meereslebewesen: Zumindest bei der Größe folgt die Evolution einem klaren Trend.

  • Jonathan Payne von der Stanford University und Kollegen untersuchten Fossiliendaten von über 17.200 Tiergattungen aus dem Meer, die die vergangenen 542 Millionen Jahre umfassen.
  • Demnach sind die Tiere seit dem Kambrium im Durchschnitt 150-mal größer geworden.
  • Die Größenentwicklung variierte dabei stark: Einzelne Arten schrumpften auf ein Zehntel ihrer Länge.

Andere hingegen vergrößerten sich um den Faktor Hunderttausend. Bereits im 19. Jahrhundert hatte der Paläontologe Edward Cope eine Regel formuliert, nach der Tiere mit der Evolution immer größer werden. Damals diente unter anderem die Entwicklung des Urpferdes zu den heute lebenden Arten als Beleg.

Ritiker bemerkten allerdings, dass nicht alle Tiere in dieses Muster passen: Vögel wurden im Zuge der Evolution beispielsweise kleiner. Ob es insgesamt einen Größentrend gibt, blieb offen. Größe begünstigt Vielfalt “Unsere Studie ist der umfassendste Test des Copeschen Gesetzes, den es je gab”, sagt Noel Heim, der ebenfalls an der Studie beteiligt war.

“Fast 75 Prozent der ausgestorbenen marinen Gattungen und knapp 60 Prozent aller Tiergattungen, die jemals gelebt haben, sind in dem Datensatz erhalten.” So konnten die Forscher zeigen, dass zwar nicht alle Abstammungslinien in der Evolution immer größer wurden, das Größenwachstum aber dennoch bestimmten Regeln zu folgen scheint.

Tiere, die vergleichsweise groß waren, entwickelten sich laut Analyse mit größerer Vielfalt weiter – sie spalten sich mit der Zeit in mehr Arten und Unterarten auf, berichten die Forscher im Fachmagazin “Science”, Das erklärt auch, weshalb die Tierwelt im Durchschnitt größer wurde. Warum sich allerdings ausgerechnet die großen Tiere in so viele Arten aufgespalten haben, ist unklar.

Die Forscher vermuten, dass ein großer Körper evolutionäre Vorteile bietet. So konnten die Tiere etwa schneller vor Fressfeinden weglaufen, tiefere Höhlen graben und größere Beute jagen.

Was sind die größten Tiere aller Zeiten?

Das schwerste und größte Tier der Welt – der „Obelix der Meere” – Der Blauwal ist das größte Lebewesen, das jemals auf der Erde gelebt hat. Er erreicht eine Länge von bis zu 33 Metern und wiegt fast 160 Tonnen, also in etwa soviel wie 30 Elefanten. Aufgrund der massiven Bejagung im letzten Jahrhundert wurden die Bestände der Giganten der Meere jedoch auf nur mehr 5000 Tiere weltweit reduziert.

Warum sind heutige Tiere so klein?

Klein schlägt groß: Die Tierwelt könnte innerhalb der nächsten 100 Jahre nicht nur zahlenmäßig schrumpfen, sondern auch in Bezug auf die Körpergröße der Arten. Denn wie Forscher herausgefunden haben, sind vor allem große Säugetiere und Vögel vom Aussterben bedroht.

Viele kleine Arten kommen dagegen besser mit ökologischen Veränderungen zurecht. Sie werden die Ökosysteme daher in Zukunft dominieren, so die Prognose. Der globale Biodiversitätsbericht hat es vor kurzem mehr als deutlich gemacht: Der Mensch verändert die Ökosysteme der Erde durch sein Wirken so drastisch, dass immer mehr Pflanzen und Tiere keine Lebensgrundlage mehr haben.

Weltweit sind derzeit eine Million Spezies vom Aussterben bedroht, viele andere sind bereits endgültig von diesem Planeten verschwunden. Doch welche Lebewesen sind am stärksten gefährdet? Gibt es womöglich bestimmte Merkmale, die eine Art besonders anfällig für die vom Menschen verursachten Veränderungen machen? Dieser Frage sind nun Robert Cooke von der University of Southampton und seine Kollegen nachgegangen – am Beispiel von Vögeln und landlebenden Säugetieren.

Wie groß waren die Insekten früher?

Insekten: Das große Schrumpfen begann vor 150 Millionen Jahren Vor 150 Millionen Jahren ging es den Rieseninsekten an den Kragen: Mit der Entwicklung der Vögel begannen die Insekten zu schrumpfen. Vogel-Entwicklung ließ schrumpfen: Mit der Entwicklung der Vögel vor etwa 150 Millionen Jahren ging es den riesigen Insekten auf der Erde an den Kragen.

Während sie bis dahin zeitweise gigantische Ausmaße erreicht hatten, waren nun auf einmal kleinere und wendigere Insekten im Vorteil, die den Verfolgern in der Luft besser ausweichen konnten. Dies berichten US-Forscher in den “Proceedings” (Online Vorab) der US-Nationalen, Bisher hatten viele Forscher angenommen, dass vor allem der Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre die Körpergröße der Insekten bestimmt hatte.

Dieser Theorie zufolge begünstigt ein hoher Sauerstoffgehalt die Entwicklung besonders großer Insekten. Denn bei hohen Sauerstoffwerten können die Tiere über ihre starren Tracheen, die sie anstelle von Lungen besitzen, noch genügend Sauerstoff aufnehmen, um ihren Körper und – bei fliegenden Insekten – vor allem die Flugmuskeln zu versorgen.

  • Diese Annahme ist wohl auch richtig, aber nur in den ersten 150 Millionen Jahren der Insekten-Evolution, berichten Matthew Clapham und Jered Karr von der Universität von Kalifornien in Santa Cruz.
  • Sie hatten mehr als 10.500 fossile Insekten aus den vergangenen 320 Millionen Jahren untersucht und die Länge der Flügel mit dem jeweils zu Lebzeiten vorhanden Sauerstoff in der Atmosphäre verglichen.

Demnach variierte die Größe der Insekten tatsächlich mit dem Sauerstoffgehalt. Vor 300 Millionen Jahren flatterten die größten Insekten durch die Luft, zum Beispiel Riesenlibellen mit einer Flügelspannweite von bis zu 70 Zentimetern. Das ist größer als bei vielen heute lebenden Vögeln.

  • Sanken die Sauerstoffwerte, wurden auch die Insekten kleiner.
  • Das Bild änderte sich vor etwa 150 Millionen Jahren.
  • Trotz hoher Sauerstoff-Werte wurden die Insekten plötzlich kleiner – genau zu dem Zeitpunkt, als die Vögel auf der Bildfläche auftauchten.
  • Vor 90 bis 65 Millionen Jahren schrumpften die Insekten vermutlich noch einmal.

Da es aus dieser Zeit nur wenige fossile Überreste gibt, sei die Entwicklung nicht allzu gut nachzuvollziehen, schränken die Autoren ein. Es gebe mehrere mögliche Gründe dafür, etwa die Entwicklung der Fledermäuse oder das Massensterben am Ende der Kreidezeit.